USA riskieren einen atomaren Weltkrieg


Trump und Merz
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Trump-Administration setzt auf totale Eskalation: Von neuen Angriffen auf den Iran über ukrainische Drohnenattacken auf Russland bis hin zur Ausweitung der nuklearen Teilhabe in Osteuropa. Während Washington einen atomaren Weltkrieg riskiert, leistet die Bundesregierung aktive Beihilfe.

Je schneller sich der Niedergang der USA vollzieht, desto nervöser agiert die Trump-Administration. „Du bist doch total verrückt“, soll US-Präsident Donald Trump seinen engsten Partner im Nahen Osten, Israels Premier Benjamin Netanyahu, in einem Telefongespräch beschimpft haben. Der Grund: Israel greift den Libanon weiter an und verweigert sich einer Waffenruhe. Zugleich sind es die USA, die den Iran Anfang Juni erneut bombardieren und im Gegenzug ihre Vasallen am Golf iranischen Gegenangriffen aussetzen.

Totale Eskalation gegen Russland

Auch die ukrainischen Drohnenangriffe auf Sankt Petersburg kurz vor dem Internationalen Wirtschaftsforum SPIEF am 3. Juni, die ohne Beteiligung der USA und der NATO kaum möglich gewesen wären, sind deutliche Zeichen, dass die Trump-Administration zur Überzeugung gelangt ist, global nur noch mit totaler Eskalation die BRICS-Staaten machtpolitisch herausfordern zu können.

Das SPIEF wird oft als „russisches Davos“ bezeichnet und gilt als eines der einflussreichsten Wirtschaftstreffen weltweit. Saudi-Arabien ist in diesem Jahr Ehrengast. Neben Russland sind Vertreter aus China, Indien, Saudi-Arabien, weiteren Golfstaaten, der Türkei, Afrika, Lateinamerika und Zentralasien vertreten.

Man muss davon ausgehen, dass jeder ukrainische Angriff auf Sankt Petersburg und andere russische Städte mit den USA und der NATO abgestimmt ist. Es gibt keine ukrainische Autonomie für diese Angriffe, weder finanziell noch operationell. Kiew ist auf Fähigkeiten angewiesen, über die allein die USA und die NATO verfügen.

Atomwaffen direkt an Russlands Grenze

Die Bereitschaft zur totalen Eskalation wird auch durch eine Meldung illustriert, wonach die USA die nukleare Teilhabe auf weitere NATO-Staaten in Osteuropa ausweiten wollen. Bisher sind lediglich Großbritannien, die Türkei, Italien, Belgien, die Niederlande und Deutschland in die Einsatzplanung von US-Atomwaffen nach Freigabe durch den US-Präsidenten eingebunden. Zwar wurden noch keine konkreten Länder genannt, doch liegen Polen, die baltischen Staaten, Finnland und Rumänien nahe. Polen hat seine Bereitschaft bereits erklärt.

Das wäre vergleichbar damit, dass Russland Atomwaffen auf Kuba stationiert – etwas, das die USA niemals zulassen würden. Sollten die US-Planungen über die Stationierung von Atomwaffen unmittelbar in der Nähe Russlands realisiert werden, wäre dies eine dramatische Wende für die Sicherheit in Europa. Die Atomkriegsgefahr würde vor dem Hintergrund geplanter weitreichender Raketen, die russische Kommandostellen binnen weniger Minuten ausschalten könnten, massiv ansteigen. Entsprechende Pläne sind vom Weißen Haus nur ausgesetzt, nicht aufgehoben.

Deutsche Beihilfe zur US-Eskalation

Die Bundesregierung leistet dieser US-Eskalationsstrategie aktive Beihilfe – durch eigene Raketenstationierungspläne ebenso wie durch das Vorhaben, sich über Frankreich unter Bruch des Zwei-plus-Vier-Vertrags Zugriff auf Atomwaffen zu verschaffen.

Zugleich versuchen die USA, die NATO-Kampfzone auszuweiten, indem sie asiatische Staaten stärker in den Militärpakt einbinden. So beteiligt sich Tokio nun am NATO-Hauptquartier für die Ukraine in Deutschland durch die Entsendung von Soldaten und stockt zugleich seine Finanzierung der Ukraine auf.

Die jüngsten Entwicklungen legen nahe, dass die NATO und die europäischen Verbündeten eng in Washingtons Eskalationsstrategie eingebunden werden sollen. Auch die Führungsrolle der USA beim NATO-Manöver in der Ostsee vom 4. bis 20. Juni zeigt, dass man die Verbündeten zwar nutzen, geopolitische Geländegewinne der Europäer aber deutlich begrenzen will.

Bei den USA gilt: Man muss sie an ihren Taten messen. Allen öffentlichen Friedensbekundungen und Verhandlungen im Ukraine-Krieg zum Trotz stellt Präsident Trump die Weichen, um einen atomaren Weltkrieg zu riskieren. Für die Verbündeten der USA – sowohl am Golf als auch in Europa – wird die Bündnisfrage zunehmend zur Existenzfrage.

Sevim Dagdelen

Sevim Dagdelen war von 2005 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages. Die Politikerin ist außenpolitische Sprecherin der Gruppe „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW) und war Obfrau im Auswärtigen Ausschuss. Die Abgeordnete war Mitglied in der Parlamentariergruppe USA, in der Deutsch-Chinesischen sowie Deutsch-Indischen Parlamentariergruppe. Sevim Dagdelen war viele Jahre Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO, in der Abgeordnete aus den Mitgliedsländern des Militärpakts über sicherheits- und verteidigungspolitische Themen beraten.
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32 Kommentare

  1. Nun ja, Trumps zweite Amtszeit, die eigene Lebensspanne befindet sich auf der Zielgraden, der Friedensnobelpreis passé
    ( obwohl, man weiß ja nie, wenn man bedenkt wer und was sich damit schmücken darf ); wie soll man damit in die Geschichte eingehen, wo doch die Zeit knapp wird?
    Im Grunde bleibt doch nur die Herostraten-Rolle, wenn ich den Artemistempel schon nicht bauen kann, kann ich ihn wenigstens abbrennen!
    So gesehen, befindet er sich zumindest in dem Fall auf einem guten Weg!

    1. Die geschriebene Geschichte könnte aber mit einem Atomkrieg beendet werden.
      Wenn niemand mehr da ist, das Gewesene zu protokollieren, gibt es keine Gescjhichte
      mehr. Vielleicht könnte die Raumsonse Voyeger wieder zurück finden und auf der
      Erde einschlagen. Sollte dann die goldene Schallplatte den Absturz überstehen,
      hätte eine irgendwann wieder aufkeinemde intelligente Spezies, wenigstens einen
      kurzen Blick auf die Menschheit, der aber nur auf 1973 begrenzt ist. Das Warum, was
      einen Blick auf die dann vor vielleicht millionen Jahre vorher stattgefundene Verwüstung
      zeigen könnte, wird nicht überliefert werden.

  2. Intel, Boing oder die deutschen Autobauer sind ziemlich gute Beispiele dafür, in welchem Maße der Wertewesten derweil abgehalftert ist: Da wird nicht mehr in die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der Unternehmen investiert, sondern lieber die Shareholder mit Dividenden gepampert, während man meint, mit der überkommenen Technologie und Innovationen in Trippelschritten die Welt beglücken zu können. Machen es andere Länder wie China anders, wird, statt diese Praxis in Frage zu stellen, nach Protektionismus gerufen und schön weitergemacht wie bisher.

    Auch dieses jämmerliche Geheule, dass man ja bei Solarzellen (und zunehmend auch Windkraftanlagen) von ausländischen, meist chinesischen Lieferanten abhängig sei, ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten, denn man hat beide Industrien, die hierzulande durchaus florierten, sehenden Auges vor die Wand gefahren.

    Geopolitisch läuft es exakt genau so. Anstatt diesen ekelhaften und arroganten, kolonialistischen Habitus gegenüber anderen Ländern endlich mal abzulegen, wird einfach weiter so verfahren und im Zweifel mit völkerrechtswidrigen Mitteln eskaliert durch ‚Politiker‘, die gefühlt nicht weiter als von der Tapete bis zur Wand denken können.

    Da fällt mir ein schöner Spruch ein, den ich mal in einem Forum gelesen habe:
    „Arroganz ist nichts weiter als die Kunst, auf die eigene Dummheit auch noch stolz zu sein.“

  3. Nun ja, bevor es die Welt inkl. Donald Trump in seinem Luxus-Betonbunker mit Whirl-Pool oder seinem fliegenden Luxusjet mit Cocktail-Bar trifft, wird es sicherlich zuerst Europa und vor allem Deutschland treffen. Der radioaktive Fallout, das kommt auf den Wind an, könnte vielleicht bis nach Mallorca reichen, aber auch das ist noch ganz weit weg von Washington und den USA.

    Außerdem wird der Believe-me-it’s-true-Imperator aus dem Land mit der größten Freiheitsstatue der wertewestlichen Welt in diesem Jahr 80 Jahre alt. Dem Mann ist doch vollkommen egal, ob Europa und die Welt in fünf oder zehn Jahren in einem nuklearen Holocaust untergeht.

    Man kann nur hoffen, falls es einen dritten (nuklearen )Weltkrieg gibt, dass das dann der finale Weltkrieg für die Spezies „Homo sapiens“ sein wird und sich vorher nicht noch ein paar „superreiche“ narzistische Multimilliardäre und egomanische Billionäre aus dem nuklearen Staub machen und ins Weltall verdrücken. Das wäre dann wirklich gefährlich für andere Planeten, falls es im Universum Lebensformen geben sollte, die nicht nur intelligent sind, sondern sich auch klug, weise, sozial und solidarisch verhalten oder?

    Hoffen wir mal das Beste!

    1. Vielleicht stolpert die sich in den Weltraum verkrümelnde Elite dann nach kurzer Zeit
      über die Spezies 4172. Vor denen hatten sogar die Borg angst und konnten die nicht
      assimilieren. Sollte sich allerdings Netanjahu einen Weg durch das All bahnen, sehe
      ich für die Planeten im Alpha Quadranten schwarz.

      1. Vermutlich ist Spezies 8472 gemeint?
        Egal, die haben sich auch Menschen ausgedacht.
        Wir sind die allerschlimmsten, das sollte eigentlich klar sein.

    2. Leider ist es aber sehr wahrscheinlich, das der Anteil von Abschaum bei den Überlebenden der am Kampf beteiligten Länder sehr hoch sein wird. Inwieweit die Südhalbkugel davon kommt ist auch so eine Frage. Da könnte es sehr viele Überlebende geben, aber wie die wirtschaftlichen und ökologischen Bedingungen und auch die kulturellen Folgen sind ist schwer vorherzusehen.
      Es ist völlig ungewiss, wie sich diese Rest-Menschheit dann weiter entwickeln wird, da der Anteil von psychosozial gestörten noch höher sein wird als er es heute ohnehin schon ist.

      1. @Grottenolm Richtig ist, dass der Ausgang völlig ungewiss ist. Alle Kriege, die der „Homo sapiens“ in den letzten 10.000 Jahren geführt hat, waren Kriege mit konventionellen Waffen, sieht man einmal von den zwei Atom-Bomben, die am Ende des Zweiten Weltkrieges über Japan abgeworfen wurden und den zahlreichen „Atomwaffentests“ ab, die vor allem bis Anfang der 1990er Jahre weltweit durchgeführt wurden.

        Hiroshima und Nagasaki waren allerdings kleine Silvesterböller (Mini-Nukes) im Vergleich zur Zerstörungskraft heutiger nuklearer Sprengköpfe.

        Die Frage ist, ob sich ein Krieg mit der Sprengkraft aktueller Atomwaffen lokal oder regional begrenzen lässt. Die ökonomischen, sozialen und gesundheitlichen Auswirkungen wären weltweit immer noch katastrophal. Ich habe aber Zweifel daran, dass das lokal begrenzt ablaufen wird, wenn man sich die Eskalation der beiden letzten Weltkriege ansieht (J. Geobbels 1943: „Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt ihr ihn – wenn nötig – totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt erst vorstellen können?“).

        Die Wahrscheinlichkeit dürfte größer sein, dass es zu einem Dominoeffekt kommen wird und dann dürften tatsächlich nicht mehr viele „lebenswerte“ Regionen auf diesem Planeten übrig bleiben. Insofern können die Menschen, die vorher schnell gestorben sind, von „Glück“ sprechen. Für alle anderen wird das sicherlich kein Spaß werden.

        Aber vorher spielt der „Homo sapiens“ noch mal Fußball. Die meisten spielen gar nicht mit und sitzen nur mit der Chipstüte vor der Glotze. Aber das ist spannend. Wer wird 2026 Weltmeister werden: Argentinien, Frankreich, England, Deutschland, Spanien, Ghana, Belgien oder vielleicht Russland? Entschuldigung, das vergesse ich immer, Russland kann es gar nicht werden, das sind ja „Weltmeisterschaften“ und Russland gehört bekanntlich nicht zur „Welt“.

        Und im Supermarkt stehen die Bürgerinnen und Bürger vor schwierigen Entscheidungen: Welchen Käse soll ich kaufen: Maasdammer, Almdammer, Edammer, Harzer Käse, Scholzer Käse, Merzer Käse, handgemachten Hüttenkäse mit olivgrünen Kräutern der Firma „Baerbock“, Käse aus dem „christlich-sozialen“ Södertal, dem Leyental oder Emmental oder vielleicht diesen 100 Jahre alten „alternativen“ blauen Schimmelkäse mit den braunen Walnüssen aus dem Weideltal? Da sind viele Mitglieder und Mitglieder:+Innen (Gendern ist wichtig! Gendern macht frei, Gendern ist gesund, Gendern schafft Arbeitsplätze) der Spezies „Homo sapiens“ intellektuell ganz schnell überfordert.

  4. Man kann Verhandlungspartnern mit den USA nur raten, absolut nichts auf die Worte dieser von einem halluzinierten „Gott“ gesalbten Rechts- und Vertragsbrecher zu geben.

    1. Ich denke das ist den Russen und Chinesen voll bewusst.
      Eine tiefere Erläuterung zu den medizinischen Fakten hinsichtlich der Zuständigen im Westen lasse ich mal weg, das scheint hier nicht mehr gestattet.

  5. Vielen Dank, Frau Dagdelen, für die Einordnung!

    Und genau deswegen bin ich auch immer
    der Meinung gewesen, dass jegliche Diskussion,
    wer wann in den USofA Präsident ist, für uns
    in Europa völlig überflüssig ist:
    Ob Trump, Biden oder die Mainzelmännchen,
    die Politik der USofA bleibt geopolitisch
    konstant.

    Jede Diskussion über Trumps politische
    Spielereien lenkt nur ab. Und ich bin
    sicher, auch das ist so gewollt.

  6. Ich hätte nicht Saudi Arabien als Ehrengast eingeladen. Das zeigt, was Russland von Menschenrechten hält, auch wenn sie betonen wie sehr sie in der Ukraine auf die Unversehrtheit von Zivilisten achten würden. Die Kriegführung der Rusen mag zwar nicht ganz so schlimm sein, wie der Genozid von Israel, aber die Saudis haben in Jemen auch einen Genozid begangen und über 370.000 Menschen umgebraucht laut Menschenrechtsorganisationen.

    Auffällig ist die Berichterstattung in den deutschen Medien zum Ukrainekrieg:

    bei SPON wird z.B. geklagt über mehr als 20 Tote in Kiew und schwere Angriffe, wie furchtbar das wäre für die Bevölkerung.

    Im Artikel darunter wird aber der Angriff auf St. Petersburg gefeiert, natürlich keine Todesopfer vermeldet. Bei Welt wird „die Rache“ von Putin befürchtet. Diese professionellen „Journalisten“ machen Kriegspropaganda und sind Mittäter, was den Krieg gegen Russland betrifft.

    Ich schaute mir gestern ein Video von APT an zu den letzten schweren Angriffen auf Kiew. Manche Kommentatoren behaupteten in Kiew gäbe es keine Luftabwehrraketen. Ich sah aber doch einige aufsteigen und hörte auch Luftabwehrgeschütze schießen. Trotzdem waren die Einschläge wohl stärker als in St. Petersburg.

    Von den gegenseitigen Angriffen im Irankrieg fand ich überhaupt nichts. Da herrscht eine totale Nachrichtensperre seitens der USA. Aus Libanon sah ich von Electronic Intifada Videos von Hizbollah, wobei klar ist, dass der Kommentator den Effekt übertreibt, den deren Drohnenangriffe haben. Aber Israel meldet wirklich kaum bis keine Verluste, auch wenn sie vom Gegner klar mit Videos belegt sind.

    Egal wer Krieg führt, sie alle versuchen zu verbergen, was sie da tun. Was schließen wir daraus?

    1. Ich kaufte mir gerade als Reiselektüre aus Neugierde die Ostdeutsche Allgemeine.
      Da ist ein interessanter Artikel drin, der ausführlich beschreibt wie systematisch bei den beiden großen deutschen ÖR Anstalten Nachrichten manipuliert und gefälscht werden. Besonders verwerflich, dabei wird auch vor Kindersendungen nicht halt gemacht.

  7. Verträge, Abkommen, Absprachen mit den USA? Sie sind nicht das Papier wert, auf dem sie stehen. Als „Verhandlungspartner“ mit den USA sollte man mit allem rechnen, nicht jedoch mit Redlichkeit.

  8. War es Jaspers, war es Anders, war es Tugendhat? Irgendeiner dieser Denker aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts meinte: Was der Mensch erfindet oder entwickelt, setzt er auch ein! Gemeint war die Atombombe. Und ein französischer Autor und Physiker (Name entfallen) schrieb vor wenigen Jahren zu Beginn des Ukrainekriegs: Nicht ob, sondern nur wann lautet die Frage in Bezug zu einen Nuklear-Einsatz.

    1. @ Heribert Gmeiner 14 Uhr 22 : davon schrieb Günter Anders in seiner. „Anti –
      quiertheit des Menschen“. Ich empfehle einen Blick auf die Webseite der Günter Anders Gesellschaft : es ist ein neues Buch erschienen : Visit beautiful Vietnam

  9. Donald Trump kann die Angriffe, welche die NATO-Truppen unter operativer Führung oder Beihilfe der unter dem Kommando des SACEUR stehenden Truppen EUCOMS und des US-NATO-Marinekomandos auf Russland ausführen, welch Letztere politisch unter dem Kommando der Bürokratie des US-Außenministeriums stehen, nominell also Marco Rubio, nicht unterbinden, selbst wenn er das wollte. Natürlich will er nicht, weil das gleichbedeutend mit seiner Demission wäre, ob „kalt“, oder „heiß“. In Moskau weiß man das, andernfalls sähe „die Welt“ seit „Anchorage“ wohl sehr anders aus.

    Umgekehrt – umgekehrt: Die US-NATO-Truppen müssen ihre Eigenständigkeit natürlich auch so kalibrieren, daß sie Trump nicht ihrerseits aus dem Amt feuern – mit unabsehbaren Folgen für die Föderation der Staaten.

  10. Die Epstein-Files sind offenbar immer noch die ultimative Eskalationsdrohung auf der Hintertreppe des Oval Office (für den Ruf des lädierten US-Präsidenten vergleichbar mit einem Nuklearschlag)

  11. @AeaP
    Läuft doch gut. Der 2+4 Vertrag wird nicht eingehalten. Die Ukraine ist nicht in der Nato und auch nicht in der EU. Dafür kommt das Land dann in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.
    Für die Palästinenser wird nichts gemacht. Der Internationale Strafgerichtshof hat Südafrika und dem Land der Juden insgesamt eine Antwortfrist von 36 Monaten gegeben.

    Im Urlaub können Sie in irgendeine ehemals palästinensische Hafenstadt während in Gaza die amputierten Kinder keine Prothesen haben. Der Kanzler auf dem Bild findet dass witzig weil die sind selber daran Schuld. Und die teuren Autos werden im Ausland sowieso von denen gekauft „die ihr Fähnchen in den Wind halten“.

    Die Palästinenser sind die einzigen die ihr Land nicht bekommen haben. Und eigentlich gibt es auch keine Partei zu wählen die dazu taugt das Problem zu beheben.

  12. „„Du bist doch total verrückt“, soll US-Präsident Donald Trump seinen engsten Partner im Nahen Osten, Israels Premier Benjamin Netanyahu, in einem Telefongespräch beschimpft haben. Der Grund: Israel greift den Libanon weiter an und verweigert sich einer Waffenruhe.“
    Über diese Information bin ich sehr dankbar, denn ich habe schon in mehreren Kommentaren behauptet, dass Trump über die Bande spielt, und ein wichtiges Ziel des Irankriegs die Schwächung Israels ist. Denn jeden Schlag der USA gegen den Iran, vergilt dieser mit einem Schlag gegen Israel. Israel ist kein guter Verbündeter der USA mehr, denn Netanjahu und seine Unterstützer sind wirklich total verrückt, was der Gaza Krieg zeigt, und Donald Trump erkannt hat. Trump will Frieden im Nahen Osten. Der andere Störenfried ist der Iran.
    Trump hat die Unterstützung der Ukraine so weit er kann eingestellt, und will nicht mal die lächerlichen 400 Millionen auszahlen, die der Kongress bewilligt hat. Inwieweit sich die USA aus den Nato Formaten NUC, CAP, SATCOM usw. zurückgezogen haben, konnte ich nicht eruieren.
    Es war Putin, der mit Atomschlägen drohte. Zur Abschreckung stationiert Trump nun Truppen an der Ostflanke der Nato, denn man weiß nicht, wozu die Russen in der Lage sind, wenn sie sich bedroht fühlen. Ihre Leistung im Ukrainekrieg ist miserabel. Sie machen alles zu spät und zu ineffizient. Zu uns kommen sie aber sicher nicht.

  13. Da hier überflüssig viel moderiert wird, kann ich gut verstehen, dass die Redaktion damit nicht mehr nachkommt. Lasst es doch einfach sein, wenn ihr keinen Spaß mehr daran habt. Dieses Misstrauen und diese Meinungszensur stellen eine Beleidigung der Kommentatoren dar. In meinem Kommentar äußere ich nicht mal eine Meinung, höchstens Vermutungen, im Sinne, ich meine, dass morgen auch schlechtes Wetter ist.

    1. … und wenn mein Kommentar „verschwindet“, dann sendet ihn mir doch wenigstens per e-Mail zu (die Adresse muss ich ja hinterlassen in dem Formular). Dann weiß ich, was nicht „gedruckt“ wird und mein „geistiger“ Erguss ist dann auch für mich archivierbar. Das muss wenigstens sein.

      Aber so einfach im Orkus runterspülen ohne Notiz gehört sich nicht.

  14. Und wenn dann doch der ‚Russe‘ die Nerven verlieren sollte – nicht irgendwann, erhofft wenn nicht ersehnt von „unseren wohl Wohlmeinenden“doch demnächst in diesem Theater – dann wird es bestimmt wieder heißen: was hat er nur, ist doch alles ‚unprovoked‘. Dumm nur für unsere ‚üblichen Verdächtigen‘, er wird die Nerven nicht verlieren. Und wenn er denn ‚reagiert‘, wird es kühl, sachlich und überlegt vonstatten gehen und wahrscheinlich ’nachhaltig&ganzheitlich‘.

    Aber sicher doch, die Lage – nicht nur an der nahen NATO-NordOst-, auch die an der weiteren NATO-SüdOstFlanke – ändert sich live-ticker-gerecht – lasst mich raten – stündlich wenn nicht minütlich. Je nach Output eben der Präsidenten-, Ministerienbüros, je nach Geldbedarf auch der Expeeerten und der Gewinnmitnahmen-Wünsche unserer Rheinmetall-Aktionäre eben, da könnte es dann auch mal sekündlich hin- und herwabern. Und ganz gewiß, sie – die Lage, egal wo – entwickelt sich nicht zu ‚unserem Besten‘. Ob es unser ‚Grillfest- vegan style‘ nächsten Samstag überhaupt noch geben wird? Dass unsere knitzen Balltreter-Buben letzte Nacht ihren Piloten nicht aufgefordert haben umzukehren? Hätten Sie mal besser …

    Ja doch, nicht einmal die Signale aus Vorder-Westuralien (demnächst E.E.R. – ehem. europ. Russland) sind besonders erquicklich. Wobei man – wie ich heute Nacht erfahren durfte – hübsch trennen muß zwischen der Verstimmung bei Volk in Stadt&Land und jener leicht Besseren bei den Kreml-Machthabern (pfui schon mal). Ob das jetzt nach ‚Bomb-Bomb-Petersburg‘ noch der Fall sein wird darf bezweifelt werden, des Kremlschurkens Heimat wie auch sein Grill-Fest am Wochenende total verhunzt? Letzte Nacht um Mitternacht und danach also habe ich mir beim Substack-Diesen zwei erschütternde Video-Interviews vom vergangenen Tag doch noch reingezogen. Das eine mit einem gewissen S. Krapivnik – EX-Militär im Homeofthebraves, das andere mit Larry Johnson – EX-CIA-Analyst. Na ja, empfehlenswert schon aber wenig erheiternd. Selbst bei diesen beiden, ein erstaunlich härter, herber gewordener Ton. Und nach ihnen, stehen wir vor dem Ende, Hoffnung jedenfalls hab en sie keine mehr, auch wenn sie darob mehr als untröstlich sind.

    Da lobe ich mir meine Mitmenschen, die um mich herum und alle überhaupt in diesem unseren Lande! Sie alle – ich die einzige Ausnahme – alles andere als Bedenken tragend. Alles wird gut, auf dem besten Wege Weltmeister zu werden sowieso, wenn jetzt noch ein Alex, der Zweretz zu Paris performen wird und …. Im Frühsommer schon die Masken-Saison eröffnet scheint, wie ich im Wartezimmer feststellen durfte, die Sitz-Nachbarin sich schon nach dem nächsten Booster zum Winter erkundigt. Nein, nein, alles wird gut werden, enden, neu beginnen. Ei sischa doch! Selbst wenn man verlautbaren würde, dass letzte Nacht ein Larry J. bei Glenn D. über ihren Spezi Pepe Escobar gemutmaßt haben, wie er wohl dazu hat kommen können, dass die Mullahs sich offensichtlich ein funktionstüchtiges Set Nukleares zur alsbaldigen Verwendung zu besorgen vermochten. Ja, wenn dem so ist, dann muß doch – Selim, glaube mir – doch auch den Fruchtzwergen im Baltikum wenigstens eine solche gönnen. /Sarkasmus Ende!

    Die Lage war noch nie so hoffnungslos, aber nicht mehr ernst!

    1. Ein paar Zeilen Video-Transscript gefällig? Das muß jetzt einfach mal sein, sonst heißt es wieder :“Uns? Hat keiner was gesagt!“

      Diesen zu Krapivnik, Krapivnik zu Diesen

      2:31 Aber was die Entscheidungsfindung in Moskau angeht, scheint sich etwas geändert zu haben. Wir sehen nun, dass Kiew, so scheint es, nicht mehr tabu ist.
      Es wird viel härter getroffen. Und auch die Rhetorik gegen – nun ja, vor allem die europäischen Länder – verschärft sich.
      Was ist Ihr Eindruck davon, was sich in Moskau verändert hat?
      2:54 Nun, die Stimmung in Moskau – oder besser gesagt, die Stimmung im Kreml. Die Stimmung in Moskau ist, dass Kiew ein Trümmerfeld sein sollte, Estland ein Trümmerfeld sein sollte und vielleicht auch ein paar europäische Städte – nicht-russische, nicht-ukrainische europäische Städte – ein Trümmerfeld sein sollten. Die Stimmung in Moskau ist extrem kriegerisch, und das gilt für die überwiegende Mehrheit der russischen Bevölkerung.
      3:21 Wie ich schon sagte: Die Tötung von Zivilisten ist nichts Neues. Die Ukrainer töten jeden Tag zwischen fünf und zehn Zivilisten. Haben wir schon über die „Gamifizierung“ der Drohnenkriegsführung gesprochen? Nein. Okay, darüber habe ich noch nicht mit euch gesprochen. Okay, also die „Gamifizierung“ der Drohnenkriegsführung. Warum töten die Ukrainer als letztes Mittel Zivilisten? Okay …
      3:48 … Die Ukrainer haben ein Belohnungsprogramm. Wenn sie also teure militärische Ausrüstung in die Luft jagen, bekommen sie eine bestimmte Anzahl von Punkten.
      4:08 Wenn sie Militärpersonal ausschalten, erhalten sie eine bestimmte Anzahl an Punkten. Wenn sich dieses nicht im Zielgebiet oder unter den Zielen in diesem Gebiet befindet, greifen sie auf zivile Baumaschinen oder Telekommunikationsausrüstung zurück. Wenn sich diese nicht in diesem Gebiet befinden, greifen sie auf zivile Lastkraftwagen zurück. Wenn sich diese nicht in diesem Gebiet befinden, greifen sie auf zivile PKWs zurück.
      4:2U Wenn sich in der Gegend nichts anderes findet, machen sie sich auf eine Oma aus, die mit einem Baby im Kinderwagen spazieren geht. Sie müssen etwas töten, um Punkte zu sammeln. Und die Punkte werden immer weniger, je weiter man in den Zielkategorien nach unten geht. Wenn also ihre Batterien während des Wartens oder der Suche langsam leer werden, werden sie immer …
      4:47 Uhr – etwas zum Töten, oh, schau mal, da ist ein Kind auf dem Spielplatz. Ziele – es ist immer noch ein Kind auf dem Spielplatz. Man muss Russen töten. Also werden sie das ins Visier nehmen. Die Einheit, sei es ein Zug, ein Zug, die Kompanie, sammelt diese Punkte am Monatsende und nutzt sie, um Ausrüstung zu kaufen. Sie bekommen bessere Ausrüstung,

      Ende Auszug Transscript 260602

      Nun, gestern Abend auf dem Leichen… äh…Leichenberg, bei der Slomka (oder war’s bei Trappat…äh..Zamparoni im Ersten?) gab es ja auch eine Oma, vor dem – wie üblich – flambierten Plattenbau zu Kiew. Die hat verständlicherweise in eigener Sache und die ihrer Katze bittere Zähren vergossen. Ganz so überzeugend klang sie aber nicht beim Klingelbeutel uns Glotzern unter die Nase zu halten. Klar, den Teleprompter sieht man ja nicht!

    2. Fortsetzung?

      Übrigens, nicht nur Omas kämpfen. Gerade letzte Woche war es ja wieder so weit, im Ukro-Liveticker vom eNTenkanal. Ein ‚ever-high‘ ausgerechnet beim ‚Russen‘ gegenüber, diesem ‚Sausack‘ .Habe es ja schon mal ‚erzählt‘. Es beginnt immer mit einer Zahl unter vier Stellen und schleppt sich dann zügig auch in frn nächsten ein, zwei Wochen tageweise noch zum nächsten Allzeit-Hoch. Und letzte Woche also – so hoch war’s dann doch noch nie (es schien, als ob der liveticker-Volontär genau so geil war darob wie der Auswürfler der Zahl) kurz vor 1.600 russischen Nasen, die am Tag vorher dran zu glauben hatten, entleibt, entbeint oder was sonst.

      Was hatte denn andererseits ein Krapivnik, Staniaslav – EX-GI- zu vermelden? Lasse es mal in der Originalsprache – sehr flüssig und überzeugend dargebracht. Nicht, dass unsere Buben&Mädels das lesen und …

      „So ab 25:34 … The reason the Ukrainians are able to break through faster than Russian forces is they don’t give a damn about losses. There’s the key point. They don’t give a damn about how many losses they take. They will throw in suicide infantry. Just to understand how this works, you see these guys getting press ganged off the streets. So they get separated into two categories. 35 and under and healthy and 35 and older or not healthy. So what happens is the younger guys, they get picked up by these assault infantry brigades where they will actually get training and they’ll get decent equipment because they’re used to storm infantry. And then everybody else goes to a suicide squad. They’re good for one or raw, you know, one charge. Or they put them out to hold some sector that storm infantry can’t hold. The storm infantry are used to do an assault, but they also take a lot of casualties in the process … and then they pull out because they can’t hold. And then they’ll pump in the second grade infantry, or the third grade infantry. But before they do an assault,… A friend of mine is telling me, you know, They crossed the Kharkov border over in Volchonsk.

      They took some high ground. They dug in. He said, in front of our fighting positions are two kilometers of open fields. So what the Ukrainians would do is, when they can,
      they’ll launch three or four waves of suicide infantry to try to soften up the Russian positions before they move in with the assault infantry. That’s actually trained. He said, you know, And
      we were talking about how they were moving, the infantry was moving. It was obvious that these guys had zero training. Basically told, showing which end of the rifle was the business end. And sent off. And he said, you know, we hardly ever fired on them. Two kilometers of fields. The artillery chewed them up halfway through. None of them survived. They’ll bring the next way, and the next way, and the next way. And they had such a position with two kilometers of open fields in front of them that there was no point in bringing the storm infantry because they couldn’t get softened up. Because every time they brought in these suicide squads, suicide platoons, they’d just get wiped out by artillery halfway through. Two kilometers is a long, long distance to run across, especially if you’re out of shape on top of that. But even if you’re in shape, two kilometers of open field against artillery is a suicide mission. The job of any infantryman is to initiate combat within a 50-meter range… „

      *******

      Hört sich nicht an, als wäre das aus dem KI-Wolf. Auch das nicht, was so danach ab Video-Minute 34 so verlautbart werden muß. So NATO-Endsieg-förderlich waren allerdings die Minuten bis dahin auch wieder nicht.

      „I was on Stoliviv, evening with Stoliviv last week, and people started talking about the Ukrainians started fortifying the cities of Kyiv, Nikolayev, Nikopol, Odessa, all these other cities by barbed wire, anti-tank trenches, dragon’s teeth, minefields. They must be ready because we’re about to break through. No, this is not the reason, gentlemen. You’re missing the point here. Ukraine is a big concentration camp. Let’s begin with that. The borders are barbed wired. The guards shoot to kill anybody trying to get out of Ukraine.“

      Vier Minuten später noch das …

      „They’ve got billboards all over the place. You’re a woman in Ukraine. Your duty is to fight on the battlefield. This is to the last Ukrainian. That’s for the Western audience to understand.

      All the meat must be gone to the grinder. That’s it. When the last Ukrainian baby has a grenade trapped to its hand with a pin pulled and told go run toward the Russian soldiers is when Zelensky and the rest of the parasites get off the dead corpse and leave for Israel, for the US, for the UK.“

      Nein, das 7-Millionen-Dollar Haus in Tel-Aviv für Selenskys Eltern, das erspar ich mir doch besser mal zu erwähnen. Es reicht, auch wenn wieder drei Tausend Zeichen Hopps zu gehen haben. Auch die letzte Viertelstunde ist wahrlich nichts Neues. Doch – vielleicht für manch einen auch hier, vielleicht das, weil es schließlich auch uns …sagen wir mal … tangieren dürfte:

      „Und das Schlimmste daran ist, vor allem in einer sogenannten demokratischen Gesellschaft, wenn die Führung anfängt, ihren eigenen Unsinn zu glauben. Sie fangen an, ihrer eigenen Propaganda zu glauben.“

      Würde mal sagen wollen, sie haben nie etwas anderes getan.

  15. Es existiert ein Spruch: to big to fail!
    Das westliche System der kapitalischen Führung ist zu gross, um dieses System zu einer Kapitulation zu bringen.
    Von daher kann die „USA“ walten, wie diese das praktizieren.
    Dieser bankrotte Stadt besitzt seine dunklen Kräfte, um auf dieser Welt, das zu praktizieren, was diese Welt von Zeiten jeher erlebt,.
    Eine ökonomische faschistische Errungenschaft….
    Hier in der Endphase der Mächte ist eine finale Lösung in Aussicht, die Bevölkerung wird für jedwede Zahlungen aufkommen.

  16. Die EU, und vor allem Deutschland, riskieren einen atomaren Weltkrieg.

    Die EU, und vor allem Deutschland, machen sich zum Verbündeten der Ukraine, der Grund ist nicht nachvollziehbar, denn die Sympathie mit der Ukraine oder die Behauptung, dass eine Niederlage der Ukraine unweigerlich den Angriff Russlands auf Europa zur Folge hätte, kann keine Ernst nehmen, das glauben werde Merz noch Kiesewetter noch von der Leyen.

    Und wenn Merz Putins Warnung

    »Wozu brauchen wir eine Welt, in der es kein Russland gibt?“«

    einfach als Bluff abtut, dann spielt er damit mit dem Leben von Milliarden Menschen.

  17. Schlimmer geht ja bekanntlich immer.

    Wenn Sie Flugdaten auf Flightradar24 verfolgt oder sich auf Online-Videoplattformen durch die körnigen Bilder der Angriffswirkungen gescrollt haben, ist Ihnen in letzter Zeit wahrscheinlich eine radikale Veränderung in der Kriegsführung in der Ukraine aufgefallen: Es ist nicht mehr nur die Hauptdirektion des Nachrichtendienstes in Kiew, die unbemannte Langstreckenflugzeuge über die Grenze schickt. Wir sind Zeugen der offiziellen Etablierung einer europäischen „stillen Luftwaffe“, die alle europäischen Länder umfasst. Das bedeutet, dass sich der Krieg in der Ukraine nun in einen direkten Stellvertreterkrieg zwischen Europa und Russland verwandelt hat, der durch technologische Vektoren geführt wird, die sich auf Drohnen und Kampf-KI konzentrieren.

    Aus dem Englischen, von
    https://strategic-culture.su/news/2026/05/31/analysis-of-the-european-strategy-of-attrition-warfare-against-russian-energy-networks/

    1. In einem anderen Forum hat schon vor längerer Zeit ein Kommentator prophetisch gemeint, die westlichen Eliten wissen, dass sie die Karre in den Dreck gefahren haben und nie wieder losbekommen. Ihr Gier getriebenes Wachstumswahn-Maximal-Profit-System hat keine Zukunft. Daher sehen sie im Krieg den einzigen Ausweg.

  18. Russland riskiert keinen atomaren Weltkrieg? It needs 2 2 tango!

    Frau Dagdelen ist ja Expertin für Sicherheitspolitik. Um das erfolgreich zu sein bedarf es eines realistischen Blicks und genauer Analyse. Wenig hilfreich sind eindimensionale Ansätze und irgendwelche Fati Morgani wie z.B. BRICS.

    Ich würde mich freuen, wenn Frau Dagdelen mal REALISTISCHE Optionen aufzeigt, wie die Eskalationsdynamik abgebremst werden könnte. Auch unter Einbeziehung dessen, was Russland tun könnte.

    .

  19. Die US-Außenpolitik folgt seit Jahren einer Logik permanenter Eskalation, und Deutschland agiert dabei faktisch als verlängerter Arm dieser Strategie. Die Bundesregierung hat ihre außenpolitische Eigenständigkeit weitgehend aufgegeben und trägt Risiken mit, die in erster Linie europäischen Interessen schaden. Am Ende werden die Folgen dieser Politik in Europa selbst zu tragen sein.

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