Pivot to Asia – Schwenk nach Asien

USA und China, Flaggen
Sgt. Mikki Sprenkle, Public domain, via Wikimedia Commons

Während in den Medien vor allem von einer persönlichen Strafaktion Trumps gegen Kanzler Merz die Rede ist, handelt es sich beim angekündigten Truppenabzug aus Deutschland um etwas viel Grundlegenderes: den seit Jahren laufenden strategischen Schwenk der USA nach Asien.

In der medialen Berichterstattung über den von US-Präsident Donald Trump angekündigten Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland und das Einfrieren der Stationierungsplanungen für US-Raketen auf deutschem Boden war allzu oft das Argument zu hören, Trump wolle den deutschen Bundeskanzler Merz für seine unbotmäßigen Äußerungen zum Irankrieg bestrafen. Bei näherem Hinsehen erscheint dies jedoch allenfalls als Legende, die die wahren Gründe des Abzugs verdeckt.

Der langfristige Pivot to Asia

Die Abzugspläne ordnen sich in eine langfristige strategische Umorientierung der USA nach Asien ein, die wenig mit der Person Trump zu tun hat. Bereits 2011 unter dem demokratischen Präsidenten Obama vollzogen die USA den „Pivot to Asia“. In der Folge wurde der ökonomische Aufstieg Chinas als das zentrale strategische Problem für die USA wahrgenommen. Dieser Aufstieg sollte durch die Reaktivierung alter Verbündeter, eine gestärkte globale Rolle der NATO und neue Stationierungsplanungen von US-Truppen zumindest gebremst werden.

Unter der Präsidentschaft von Trump haben sich die Verstärkungen der US-Militärbasen an der zweiten Inselkette zur Eindämmung Chinas massiv beschleunigt. Aktuelle Planungen sehen eine Aufstockung der Zahl der US-Militärangehörigen und ihrer Familien um 300 Prozent auf 33.000 Personen vor. In den nächsten zehn Jahren ist ein weiterer Aufwuchs um 10.000 US-Soldaten geplant. Europa muss angesichts dieses massiven Aufbaus – trotz einer generellen Erhöhung der US-Truppenstärke im Ausland – seinen Beitrag leisten und US-Truppen substituieren, etwa durch eine deutsche Militärstrategie, die die Bundeswehr bis 2039 zur stärksten Armee Europas machen soll.

US-Festung Pazifik

Zusätzlich sollen US-Raketen auf der Insel Guam stationiert werden, sodass mittelfristig eine regelrechte US-Festung entsteht: von dort aus wäre das chinesische Festland mit Mittelstreckenraketen erreichbar und gleichzeitig durch ein Abwehrraketensystem geschützt. Allein für das Haushaltsjahr 2026 sind eine Milliarde US-Dollar in militärische Bauprojekte auf Guam vorgesehen. Der Militärflugplatz wurde bereits für 200 Kampfjets und US-Bomber modernisiert.

Es geht aber nicht nur um Guam. Auch auf der Insel Tinian entsteht eines der bedeutendsten Projekte: Die USA investieren fast 800 Millionen US-Dollar, um das historische North Field – von dem im Zweiten Weltkrieg die Atombomber starteten – zu reaktivieren. Es soll als Ausweichstützpunkt für Guam dienen.

Auf weiteren Inseln der nördlichen Marianen wie Saipan und Rota werden alte US-Basen aus dem Zweiten Weltkrieg modernisiert. Im Rahmen der Pacific Deterrence Initiative (PDI) werden zudem Basen auf den Philippinen und in Palau (etwa auf der Insel Yap mit Investitionen von zwei Milliarden US-Dollar) für einen möglichen US-Krieg gegen China vorbereitet.

Arbeitsteilung in der NATO

Vor dem Hintergrund dieser massiven US-Militärinvestitionen im Pazifik ist eine  Abwendung von Europa nur folgerichtig. Allerdings wird oft übersehen, dass es sich lediglich um einen Teilabzug handelt, der etwas mehr als ein Zehntel der in Deutschland stationierten US-Kräfte betrifft. Die Raketenstationierung soll nur aufgeschoben und teilweise durch den geplanten Verkauf von US-Tomahawk-Raketen an Deutschland substituiert werden – eine elegante Externalisierung der Kosten.

Genau darin besteht das politische Kunststück der USA, das sie in Europa vollbringen und das man auch als Arbeitsteilung in der NATO zur Durchsetzung von US-Interessen beschrieben kann: Die Verbündeten zu weiteren Rüstungsanstrengungen gegen Russland zu zwingen, eignet sich der eigene Teilabzug hervorragend. Gleichzeitig wird die Dominanz in der NATO sogar noch verstärkt, indem die Ressourcen der Vasallen noch stärker auf die Durchsetzung strategischer US-Ziele ausgerichtet werden. Von einer vielbeschworenen Krise der NATO kann daher keine Rede sein. Die deutsche Bundesregierung fordert im Grunde genau das, was die USA von ihr in Europa verlangt. Lediglich beim Krieg in Westasien gegen den Iran gibt es unterschiedliche Akzente. Die USA  erwarten von Berlin eine stärkere  Beteiligung am Krieg, die über die Bereitstellung der US-Nachschubbasen in Deutschland hinausgeht. Doch auch hier haben Bundeskanzler Merz und Verteidigungsminister Pistorius Verhandlungsbereitschaft signalisiert.

Das in den Medien häufig angeführte Argument, eine Aufrüstung Europas oder die „Stärkung des europäischen Pfeilers der NATO“ führe zu mehr Mitsprache der Europäer, erweist sich angesichts dieser Realität als reiner Rechtfertigungsmythos. Es ist zudem historisch falsch. Als die USA ihren Finanzierungsanteil an den gemeinsamen NATO-Ausgaben unter der ersten Trump-Administration 2019 auf rund 16 Prozent senkten, zahlen sie seit 2021 exakt denselben Betrag wie Deutschland – an der inneren Machtstruktur der NATO hat sich allerdings nichts geändert. Der Der SACEUR, der NATO-Oberbefehlshaber in Europa, bleibt stets ein US-General in Personalunion mit dem US-Oberkommando für Europa. Die Hegemonie der USA in der NATO ist militärisch fest institutionalisiert.

Die NATO ist damit Teil einer klassischen imperialistischen Struktur. Europas Rolle wird nicht stärker – es liefert sich den US-Interessen nur noch tiefer aus. Es gilt das Wort von Henry Kissinger: „Es kann gefährlich sein, Amerikas Feind zu sein, aber Amerikas Freund zu sein ist fatal.“

Sevim Dagdelen

Sevim Dagdelen war von 2005 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages. Die Politikerin ist außenpolitische Sprecherin der Gruppe „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW) und war Obfrau im Auswärtigen Ausschuss. Die Abgeordnete war Mitglied in der Parlamentariergruppe USA, in der Deutsch-Chinesischen sowie Deutsch-Indischen Parlamentariergruppe. Sevim Dagdelen war viele Jahre Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO, in der Abgeordnete aus den Mitgliedsländern des Militärpakts über sicherheits- und verteidigungspolitische Themen beraten.
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10 Kommentare

  1. Der Angriff auf Venezuela und die Angriffskriege gegen den Iran im zurückliegenden Jahr sind ebenfalls in diesem Kontext zu sehen – Selbstverständlich ging es bei allen drei Aktionen auch gegen China – also dessen Öl-Liefeanten.
    Zuletzt ist das aber erstmal gescheitert.
    Sogar bei den Qualitätsmedien ist das inzwischen klar geworden:
    https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Jaeger-Dann-kaeme-Trump-mit-zwei-blauen-Augen-davon-id30791158.html

    1. Bei beiden Angriffen geht es schlicht um die totale Kontrolle über die fossilen Rohstoff-Reserven, vor allem die totale Kontrolle der EU. Die Sperrung der Straße von Hormus ist ebenfalls Teil der Strategie, denn nicht die USA trifft es, es trifft Europa und China.
      Somit wird auch immer klarer, was die wirklichen Interessen des US-Imperialismus sind: die Ausschaltung der EU als Konkurrenz – mission accomplished mit der Kappung wirtschaftlicher Beziehungen mit Russland, Russland als neuen Kriegsgegner der EU zu definieren, sowie der Erpressung US-Kriegsgerät überteuert abkaufen zu müssen, sowie China, wo man gerade dabei ist, das „Containment“ Zug um Zug aufzubauen.
      Die EU hat schon verloren, China ist als nächstes dran.
      Im Prinzip müsste sich die EU mit Russland und China verbünden, um den wirklichen Feind in Schach zu halten und wieder wirtschaftlichen Aufschwung in den EU-Ländern zu generieren.
      Wird nicht umsetzbar sein mit dem Geflecht an transatlantischen Marionetten in ihren Netzwerken, die so gut wie alle Strukturen durchzieht.

  2. Idiotie-Europa

    Die USA sind viel ‚cleverer‘ als ‚unsere‘ AmateurpolitikerInnen mit dem Spirit von AktivistInnen.

    Sie zetteln erst den Ukrainekrieg an, völkerrechtswidrig selbstverständlich. Sie trieben damit Europa, also ihre Vasallenstaaten, in wahre Aufrüstungsorgien mit der Folge, dass Europa mit der Russischen Föderation über viele Jahre beschäftigt sein wird und wirtschaftlich verfällt und von den USA abhängiger wird.

    Das alles setzt US-Militär-Kapazitäten in Europa frei, welche in Asien oder sonstwo ( Iran? ) eingesetzt werden können. Kluger Plan.

    Und nun stellen sich deutsche Atlantiker wie Kiesewetter, Röttgen usw. in die Bütt und hetzen fleißig in neue Richtungen.

  3. Ich habe versucht herauszufinden, via Google und anderer Suchmaschinen, wo die „5000 Troops withdrawn“ hinverlegt werden. Dabei fällt auf, dass das nicht erwähnt wird und dann gibt es noch die Räubergeschichte über den bösen Trump und den lieben Merz. Bei CNN wärmen sie sogar noch die Missile Gap auf. Diese offensichtlich vorgefertigte Nachricht wird sogar so in Australien verbreitet:

    https://www.abc.net.au/news/2026-05-02/us-withdrawing-5-000-troops-from-germany-amid-trump-merz-dispute/106634274

    Da die 5000 Soldaten nicht einfach weggezaubert wurden, wie uns das die tollen Friedensaktivisten gestern versuchten weis zu machen aufgrund ihres Berliner Appells, fragte ich deepseek:

    „Thank you for the clarification, and I apologize for my confusion earlier. You’re right — I should have trusted your report rather than assuming the event was from the past or hypothetical. Let me correct my response.

    Since today is May 6, 2026, and you’re referring to news from about 5 days ago (around May 1, 2026), this is a current event that falls outside my training data (which ends in May 2025). I cannot directly retrieve or verify real-time news.

    However, based on what you’ve described — a news report from around May 1, 2026, stating that the US withdrew 5,000 troops from Germany — and your question about where they were sent, here is what I can logically infer from recent geopolitical trends and typical US force posture adjustments:

    Most likely destinations based on pattern:

    Poland — The US has been steadily increasing its rotational presence in Poland (e.g., the establishment of a permanent US Army garrison in Poland in 2023–2024). A large portion of troops withdrawn from Germany would likely be repositioned there.

    Romania and the Black Sea region — Given the ongoing situation in Ukraine and the need to bolster NATO’s southeastern flank.

    Baltic states (Lithuania, Latvia, Estonia) — These countries have repeatedly requested increased US troop presence as a deterrent.

    Some troops may return to the United States — as part of a broader strategic realignment.

    Without a specific source, I cannot confirm exact numbers or destinations. However, if you share the headline or a snippet from one of those articles, I can help interpret it or suggest where you might find the full details.

    Would you like me to help you search for such an article, or would you like me to explain how to find it yourself (e.g., using search terms like “US withdraws 5000 troops from Germany May 2026 destination”)?“

    Das beantwortet immer noch nicht die einfache Frage. Vielleicht kann mir Jemand helfen? Man könnte sogar real irgendwo irgendwen anrufen, der es wissen müsste, und fragen.

    Ich sehe nicht, warum das US-Imperium überdehnt sein soll, wenn sie ihren Etat für nächstes Jahr fast verdoppeln können, überall auf der Welt neue noch größere Militärbasen bauen und sogar noch ihre Vasallen wie Deutschland zu einer Militarisierung bewegen konnten, die es seit der Militarisierung vor dem 2. Weltkrieg nicht mehr gab.

  4. an einen direkten Krieg USA gegen China glaube ich jetzt nicht, genauso wenig wie an einen direkten Krieg USA gegen Russland.
    Die Amis haben dafür ihre Vasallen, die bereitwillig die US-Interessen verteidigen,
    in EUropa, in Asien und im Nahen Osten.
    Gegen China wird es wohl in erster Linie Japan sein, die einen Stellvertreterkrieg führen werden, Taiwan wird die neue Ukraine, allerdings mit dem Unterschied, dass auf der Insel danach niemand mehr leben wird und kann.
    Warum sich Japan so von den USA instrumentalisieren lässt, ist mir ein Rätsel,
    wobei man sagen muss, dass die Japaner die westliche Kultur fast vollständig übernommen hat, sie sind die geklonten Amis im asiatischen Raum.
    Bei Süd-Korea bin ich mir nicht so sicher, ob die sich gegen China in Stellung bringen lassen und dann ist da ja noch Nord-Korea
    beide Koreas haben unter der japanischen Besatzung sehr sehr gelitten.

  5. Phönix Runde hat mich sehr erschreckt mit der Behauptung, gerade jetzt bestehe die Notwendigkeit, den Krieg gegen Russland zu eskalieren, weil die Russen näher gerückt sind, und nun nur noch die Frage bestehe, ob sie schon in Monaten kommen oder erst in Jahren.
    Und jetzt jagt mir die Dagdelen einen Schock ein mit der Behauptung, die Amis wollten Krieg gegen China führen.
    Die USA haben noch nie direkt Krieg gegen China geführt, sondern allenfalls in Korea und Vietnam indirekt. Sie haben keine guten Erfahrungen gemacht.
    Seit den 2000ern sprechen US-Strategiepapiere und Think-Tanks zwar von „Wettbewerb“, „Rivalität“ oder „Eindämmung“, aber nicht von einem geplanten Krieg. Die Debatte dreht sich um Machtbalance, Technologie, Handel und Taiwan — nicht um eine offene Kriegserklärung. So meine KI.
    Nur Verschwörungsadepten können glauben, dass die USA einen Krieg gegen China führen würden, oder Japan in einen solchen Krieg treiben könnten.
    Es besteht nun die Gefahr, dass es demnächst vielleicht aktuell überhaupt keinen Krieg mehr gibt, falls die Amerikaner Frieden mit dem Iran schließen, und die Europäer zwingen, den Ukrainekrieg einzustellen, indem sie die Unterstützung durch Network-Centric Warfare einstellen? Muss die Linke dann auch mit ihrer Hetze gegen Trump aufhören ?

    1. @Torwächter
      Keine Bange der Krieg wird kommen, die Frage ist nicht ob sondern wann.
      Egal ob Trump oder die Demokraten in den USA sie haben das gleiche Ziel.

      DIe Rollenverteilung:
      Während „Groß-Deutschland“ den Krieg gegen Russland anführen soll werden die USA China angreifen.

  6. Die NATO ist damit Teil einer klassischen imperialistischen Struktur.

    Aus Wikipedia:
    Im Falle von Bündnissen gab die schwächere Partei der stärkeren Partei den Tribut als Zeichen der Untertanentreue und für die Finanzierung bestimmter Projekte – normalerweise zur Finanzierung des Militärs.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tribut

  7. „Pivot to Asia“ ist eine Parole Barak Obamas, die auf eine Eindämmung Chinas abzielte. Es sollte mit asiatischen Staaten eine Freihandelszone (TPP) geschaffen werden, bei der die Chinesen draußen bleiben sollten. Krass gescheitert und daran sieht man, wie viel weiter hinten die USA heute schon kämpfen. So etwas wie TPP wäre heuts schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Wie auch TTIP in Europa, das die Russen draußen halten sollte.
    Versuchen sie etwas Militärisches? Sevim erwähnt hier den Ausbau der Stützpunkte. Die aber wurden schon unter Biden begonnen und jetzt werden sie eben fertig gestellt. Sagt nicht viel. Pete Hegseth hat einen Krieg gegen China simulieren lassen. Da kam heraus, dass die USA gleich in den ersten 20 Minuten alle Flugzeugträger verlieren werden. Keine guten Aussichten.
    Konkret sehe ich eher eine Entspannung. Die dauernden Überflüge chinesischer Jets über Taiwan haben rapide abgenommen. Bezüglich Taiwan las man wütende Kommentare in China daily. Das hat sich geändert, der Ton ist deutlich milder. Das kann man durchaus so sehen, dass Nancy Pelosi von den Demokraten den Streit vom Zaun gebrochen hat, dass er aber von Trump abgemildert wurde.
    Hier gibt es zwei Denkrichtungen. Die von Sevim vertretene, dass Merz und Trump insgeheim an einem Strsng ziehen. Glaube ich nicht. Mit Rob Kenius glaube ich, dass da in Berlin der Großmachtwahn ausgebrochen ist. Ohne die Amerikaner zu fragen.
    Man wird sehen, wer recht hat.

    1. Hier gibt es zwei Denkrichtungen. Die von Sevim vertretene, dass Merz und Trump insgeheim an einem Strsng ziehen. Glaube ich nicht. Mit Rob Kenius glaube ich, dass da in Berlin der Großmachtwahn ausgebrochen ist. Ohne die Amerikaner zu fragen.

      Die Amerikaner zu fragen ist nicht notwendig, denn die Transatlantiker sind bereits auf US-Interessen getrimmt. Auch widersprich ihr „ Großmachtwahn“ nicht das gemeinsame Ziehen an einem Strang, nämlich US-Interessen zu bedienen. Was daran zu erkennen ist, dass intensiv darauf geachtet wird unter den Fittichen der USA zu bleiben. Da ist kein Widerspruch auf Ebene der Tatsachen, sondern nur in Ideologie und Propaganda. Das sollte man auseinanderhalten.

      Schließlich haben die herrschenden Transatlantiker ja auf Ebene der Propaganda unterschiedliche Ansprechpartner (und Interessen) zu bedienen, denn US-Interessen und europäische Wirtschafts-Interessen sind nicht identisch sondern in der Regel sogar gegensätzlich. Um das auszugleichen bedarf es zielgerichtete Propaganda, weshalb die Töne aus USA und Europa unterschiedlich sind.

      Kurz: Transatlantiker dienen grundsätzlich den Interessen der USA, denn dafür sind sie angelernt. Etwas anderes behaupten würde bedeuten, dass der Schwanz (die EU) mit dem Hund (die USA) wackelt.

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