
Die USA forcieren durch Druck auf Mexiko einen Ölboykott gegen Kuba – ein gezielter Schlag, der die Insel wirtschaftlich in die Knie zwingen und einen Regime Change erzwingen soll.
Die Entscheidung der mexikanischen Regierung, kein Öl mehr nach Kuba verschiffen zu lassen, droht einen Countdown zum wirtschaftlichen Zusammenbruch der Insel einzuleiten. Nach dem Angriff der USA auf Venezuela hatte Washington in der Folge bereits verhindert, dass Öl aus dem Land nach Kuba exportiert werden konnte. Mexiko war kurzfristig eingesprungen und hatte über 40 Prozent der kubanischen Erdölimporte geliefert.
Der Ölstopp und die Belagerung Kubas
In der Konsequenz des mexikanischen Ölstopps, der auf Druck von US-Präsident Donald Trump erfolgt, wird aus dem US-Sanktionsregime gegen Kuba eine Belagerung, die auf die komplette Sabotage der Stromerzeugung, jeder Produktion und des Tourismus zielt. Im Kern zielt die Belagerung durch die USA aber auf einen Regime Change in Kuba binnen Wochen. Es geht darum, die Souveränität des Landes zu brechen.
US-Präsident Donald Trump jubiliert bereits, dass Kuba „kurz vor dem Scheitern steht“. Alle Investitionen, die auf eine Versorgung Kubas durch regenerative Energien setzen, greifen zeitlich zu kurz. Kuba kann die Jahre bis zu einem ordentlichen Funktionieren und einer Substitution der Ölimporte wirtschaftlich nicht durchstehen.
Die USA zielen auf den politischen Kollaps, der die Insel wie vor der kubanischen Revolution wieder unter die totale Kontrolle der USA bringen würde. Auch gezielte militärische Aktionen wie in Venezuela zur Durchsetzung der imperialistischen US-Strategie werden durch die Administration in Washington in Aussicht gestellt.
Imperialistische Expansion in der Hemisphäre
Damit setzt der US-Präsident seinen Krieg zur Beherrschung der westlichen Hemisphäre fort, auch um weltweit zu zeigen, dass andere Mächte kein Land auf dem amerikanischen Kontinent vor dem US-Zugriff schützen können. Bei seiner Strategie kennt der US-Präsident weder Freund noch Feind.
Was die europäischen NATO-Staaten als Verhandlungserfolg im Fall von Grönland feiern, ist im Grunde nichts anderes als die völlige Auslieferung des Landes an die USA mit gezieltem Zugriff auf alle Rohstoffe, wie die Möglichkeit, sich territorial über die Erweiterung und Gründung von Militärbasen auf der Insel zu erweitern. Selbst Argentinien unter Javier Milei, enger Verbündeter der USA, geht Gefahr, seiner Souveränität im Süden des Landes verlustig zu gehen. So mehren sich die Berichte, dass sich die USA den Zugriff auf den Hafen Ushuaia sichern wollen, der zentral ist für den Zugang zur etwa 1000 Kilometer entfernten Antarktis. Auch hier geht es um die Ausbeutung der Rohstoffe, die nur formal noch bis zum Jahr 2048 geschützt sind. Die argentinische Regierung hat jedenfalls eilfertig den Hafen ganz im Süden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht, offenbar um eine Übergabe an die USA zu erleichtern.
Globale Blitzkriegsstrategie der USA
Wie im Fall von Kuba legt Trump eine äußerste Geschwindigkeit vor. Die Vorbereitungen für einen US-Angriff auf den Iran laufen auf Hochtouren, verbunden damit, im Irak einen Premierminister Maliki zu verhindern, weil dieser sein Land nicht für einen Angriff auf Teheran zur Verfügung stellen würde. Offen droht der US-Präsident dem Irak, sollte dort der falsche Premierminister gewählt werden.
Um Russland und China in Sicherheit zu wiegen, geht die US-Administration scheinbar auf sie zu und befördert in einem Fall die Friedensverhandlungen, wie im anderen Fall der Wirtschaftskrieg für ein Jahr eingefroren ist. Wie im Vorfeld des Ukraine-Krieges setzen die USA auf einen neuen Betrug, um ihre Hilfsstaaten und -entitäten ungestört aufrüsten zu können. Es geht darum, unbotmäßige Länder in Windeseile beseitigen zu können, um den US-Imperialismus global zu erneuern, für die entscheidende Auseinandersetzung mit China.
Die NATO ist und bleibt das zentrale globale Instrument zur Durchsetzung der US-Hegemonie und um Europa mit in Haftung zu nehmen. Europa ist für die USA nichts weiter als ein Brückenkopf auf dem eurasischen Doppelkontinent und eine Erweiterung der westlichen Hemisphäre der USA.
Wer heute noch in Europa über den Ölkrieg der USA gegen Kuba jubiliert, könnte morgen schon ins Visier des US-Imperialismus geraten. Die USA setzen auf eine Blitzkriegsstrategie. Diese wird sicherlich anfangs beachtliche Erfolge zeitigen. Die entscheidende Frage aber ist, was sie an Gegenkräften unfreiwillig mobilisiert.
Die Vision einer US-kolonisierten Welt ist nichts weiter als ein Alptraum, der Widerstand herausfordert. Oder um es mit Che Guevara zu formulieren: „Unsere zwei größten Probleme sind erstens der Imperialismus und zweitens der Imperialismus.“





Bei der EU erwarte ich keine Lernkurve. Die hat sich freiwillig in die fast völlige Energieabhängigkeit von den USA begeben in ihrem Russenhass.
Einmal A****kriecher, immer …
Die EU- und besonders die deutschen Politessen haben sich in ihrer Abhängigkeit von den USA bequem eingerichtet. Rückgrat gehört auch nicht gerade zu ihren hervorstechenden Eigenschaften.
Den grenzenlos verbrecherischen Charakter des US-Imperialismus kennen wir alle – seit langem und mehr als zu Genüge.
Was wirklich schlimm ist, ist der fehlende Mut Russlands und Chinas, ihre Verbündeten zu verteidigen.
Wenn auch eine Verteidigung Venezuelas oder Kubas aus geographischen Gründen nur sehr bedingt möglich ist, so gilt/galt das nicht für Iran und Syrien. V.a. eine Befreiung Südwestrusslands und der Provinz Taiwan „vor der eigenen Haustür“ wird vor diesem Hintergrund überlebensnotwendig.
Ich wüsste jetzt nicht, dass Venezuela oder Kuba Russlands Verbündete seien. Sicher, die Beziehungen sind relativ gesund, aber jetzt von Verbündeten sprechen ginge glaube ich zu weit.
Die Beziehungen zu Kuba sind sehr stark traditionell bestimmt und heute nicht mehr so ausgeprägt wie zu Zeiten der SU. Mit Venezuela wurde erst letzten Oktober ein „strategisches“ Partnerschaftsabkommen unterzeichnet.
Meines Wissens unterhält Russland ein formelles Beistandsbündnis nur mit Weißrussland und der Demokratischen Volksrepublik Korea, aber es gibt dann doch wesentlich mehr Länder, deren feindliche Übernahme Russland geostrategisch, ökonomisch und auch MORALISCH betrifft.
„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“
Egon Bahr (1922-2015)
Will Trump etwa behaupten, das winzige Kuba bildet eine Bedrohung für die Nationale Sicherheit der USA?
Typische US-Praxis. Als Arbeiter, vor allem Cinesen, im letzten jahrhundert streikten, wurden ihnen erst Nahrungsmittel vorenthalten, um sie »zur Vernunft« zu bringen, dann wurde auf sie geschossen, so dass sie ihre Arbeit wieder aufnahmen.
Einen der größten Versager der “ großen Weltrevolution“, Che Guevara, zu zitieren, ist nicht nur frivol, sondern auch dumm. So wird das nichts im Krampf gegen Onkel Sam, da sollte sich die Dame schon etwas anderes einfallen lassen. Dieser Säulenheilige der westlichen Linken riecht nach Mottenkugeln.
Da du nichts anderes tust als dumm rumzuätzen, hier ein ernst gemeinter Vorschlag: Geh. Sind doch alle dohv hier.
‚Unsere zwei größten Probleme sind erstens der Imperialismus und zweitens der Imperialismus.“ Che Guevara
Was haben Sie an diesem Satz zu kritisieren, er ist aktueller denn je…..
Im Gegensatz dazu riechen Sie nach dem Muff von Ungewaschenem und alten, verunreinigten Unterhosen. Das Gelb Ihrer Zähne lässt sich durch die Zeilen erkennen.
Ihre Argumente sind nicht sehr überzeugend, kommt da noch was?
Che Guevara war schon ein Versager, hat er sich tatsächlich von Handlanger des CIA ermorden lassen.
Ich weiß nicht was Trump sich von seinem Ausrasten verspricht. Ich erkenne nicht wirklich den offensichtlichen Nutzen für die Vereinigten Staaten. Möglicherweise spielen da innenpolitische Gründe eine Rolle für sein Verhalten in der Außenpolitik. Müssen vielleicht sehr dringend irgendwelche „Erfolge“ her.
Ich halte die Russische und die Chinesische Strategie für einen Fehler, wenn man glaubt der Konfrontation mit den USA auszuweichen zu können. Man wird alle seine Handelspartner verlieren und auch BRICS, wenn man tatenlos bleibt und es Trump erlaubt, eine Regierung nach der anderen zu kippen.
Weshalb hat man sich im Sicherheitsrat enthalten und damit die Schaffung des „Friedensrats“ zugelassen? Will man Sub-Unternehmer der USA werden?
Bei Kuba und dem Iran wird man sich entscheiden müssen, ansonsten kann China und Russland die Idee mit der Multipolarität schnell wieder begraben.
Sie wollen Hr. Maduro zurückhaben: 26 Tage ist es her.
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Links macht dumm. Solange Russland in der Ukraine Krieg führt, kann es Kuba nicht unterstützen. Das nutzt Trump für einen Regimechance aus. Wahrscheinlich hat er da auch Verbündete.
An Iran macht er sich nicht heran. Das ist verspricht keinen Erfolg. Die Perser sind zäh. Da geht es nur um das Verbot von Atomwaffen, und dass Iran sich nicht mehr überall einmischt.
Für was hat China eigentlich so viele Kriegsschiffe gebaut, wenn man die jetzt nicht dafür einsetzt, Öltransporte nach Kuba abzusichern?
China bezieht einen beträchtlichen Teil seiner Rohstoffe aus Südamerika. Wann will China der USA klarmachen, dass Südamerika nicht den USA gehört?