
Während Donald Trump außenpolitisch eskaliert, ringt die Münchner Sicherheitskonferenz um die Zukunft des Westens. Der Bericht „Under Destruction“ warnt vor „Abrissbirnenpolitik“ – und fordert zugleich mehr Aufrüstung und NATO-Bindung.
Während US-Präsident Donald Trump die militärische Drohkulisse gegen den Iran durch die Entsendung eines weiteren US-Flugzeugträgers verschärft und eine Totalblockade gegenüber Kuba auferlegt hat, die binnen Wochen zum wirtschaftlichen Kollaps der Insel führen wird, beraten am Wochenende über 60 Staats- und Regierungschefs, wie es mit dem Westen und der internationalen Ordnung weitergehen soll. Die Sicherheitskonferenz ist in den letzten Jahren immer stärker zu einem innerwestlichen Verständigungsforum mutiert, wo zwar auch Vertreter von BRICS-Staaten noch geladen sind, aber allenfalls als Zaungäste. Seit 2023 werden keine russischen und iranischen Vertreter mehr nach München eingeladen. Eine Ausnahme, was den Iran anging, wurde in diesem Jahr kurzfristig wieder zurückgenommen. Im Vorfeld der Sicherheitskonferenz wurde ein bemerkenswertes Strategiepapier erstellt, das als Hintergrundbericht dienen soll. Es trägt den Titel „Under Destruction“.
Abrissbirnenpolitik und innere Bedrohung
Dort wird die These vertreten, die Welt sei in der Ära der „Abrissbirnenpolitik“ angekommen. Die liberal-internationale Ordnung sei zum ersten Mal seit 1945 nicht mehr nur von außen, etwa durch Russland und China, sondern vor allem durch die aktuelle Politik der Trump-Regierung bedroht. Im Vorwort nennt Wolfgang Ischinger es als Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz eine Zeit „tiefgreifender Unsicherheit“, in der das „Gebäude der internationalen Ordnung mit der Abrissbirne bearbeitet wird“. Der US-Regierung wird vorgeworfen, sie zerstöre die internationalen Regeln und erschüttere damit das Vertrauen in der transatlantischen Partnerschaft. Für fanatische Transatlantiker ein doch überraschender Befund. Die im Bericht präsentierten Umfragedaten in einzelnen Ländern vervollständigen das Bild einer Vertrauenskrise in die USA als Führungsmacht der NATO.
Im Ergebnis der Ausführungen aber soll Europa mehr auf Eigenständigkeit, massive Aufrüstung und die Stärkung der eigenen Rüstungsindustrie setzen und trotzdem den USA eng verbunden bleiben. So kommt der Bericht im Kern zum Schluss, die transatlantische Partnerschaft auszubauen, sprich natürlich auch ihre politisch-militärische Organisation, die NATO, zu stärken. Die sicherlich unfreiwillige Ironie des Textes ist, dass er genau den Vorgaben eines Donald Trumps folgt, dem man doch vorwirft, die internationale Ordnung abzureißen. Es deutet sich im Bericht an, dass Europa seinen Anteil an der Beute und der Neujustierung der internationalen Ordnung einfordern soll. Fernab der Realität wird der Traum geträumt, Europa könne der neue Führer der freien Welt sein und gemeinschaftlich mit den USA als Weltordnungsmacht auftreten oder, um es mit den Worten der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zu sagen: “the free world needs a new leader. It’s up to us, Europeans, to take this challenge.“
Ironie der Vasallen und NATO-Stärkung
Auf der Sicherheitskonferenz wird damit aber nichts anderes als ein altbekanntes Motiv aus der Geschichte der militärischen transatlantischen Partnerschaft, aus der Geschichte der NATO präsentiert. Frei nach dem Motto „Totgesagte leben länger“, dient die Kritik allein dazu, die NATO weiter auszubauen und als Europäer aus der Warte der Vasallen eine stärkere Beteiligung an den geopolitischen Gewinnen durch eine globale Politik des Stärkeren einlösen zu können. Wenn wir uns die Fakten anschauen, war diese Politik des Bejammerns des transatlantischen Verhältnisses in der Vergangenheit sehr erfolgreich, jedenfalls aus Sicht der Rüstungsindustrie. 2026 wird die NATO mit 1,6 Billionen US-Dollar mehr Geld denn je in ihrer Geschichte seit ihrer Gründung 1949 für Militär und Rüstung ausgeben. Der Anteil aller Militärausgaben weltweit liegt beim Militärpakt mittlerweile bei 55 Prozent. Und dieser Prozentsatz wird mit hoher Wahrscheinlichkeit angesichts der Vereinbarung auf dem NATO-Gipfel von Den Haag, künftig 5 Prozent der Wirtschaftsleistung für Militär ausgeben zu wollen, weiter ansteigen.
Und auch die Ausgaben für die NATO-Gemeinschaftskosten sind mit 5,3 Milliarden US-Dollar 2026 neuer Rekord. Wolfgang Ischinger und seine europäischen Freunde der NATO laufen bei der US-Administration denn auch offene Türen ein. Die USA setzen darauf, dass die Europäer mehr für ihre globale Herrschaftsstrategie bezahlen. Dafür bekommen sie dann auch einige Brosamen vom US-Tisch in der NATO. In Folge der Initiative von US-Präsident Donald Trump wird Deutschland in der militärischen Kommandostruktur der Nato künftig mehr Spitzenposten besetzen als die USA. Das aber ist nicht mehr als ein symbolisches Zugeständnis, um gerade Deutschland ein noch stärkeres militärisches Engagement schmackhaft zu machen. Der Posten des Oberbefehlshabers der Nato-Streitkräfte in Europa (Saceur) wird selbstverständlich weiter durch die USA besetzt und die USA sichern sich auch alle drei sogenannten Component Commands auf Ebene der strategischen Einsatzräume und werden dabei sogar neu die Verantwortung für das Nato-Seestreitkräftekommando (Allied Maritime Command) in Northwood in Großbritannien übernehmen.
Vertrauenskrise und zerstörerische Illusionen
Im Bericht der Münchener Sicherheitskonferenz aber wird deutlich, dass die Bevölkerung in den europäischen NATO-Staaten nicht glaubt, dass die Politiken Trumps weltweit irgendetwas Gutes bewegen. In Deutschland sind dies 69 Prozent und eine relative Mehrheit von 41 zu 27 Prozent sieht den Westen entzweit. Auf der Münchener Sicherheitskonferenz sollen die wachsenden Risse gekittet werden. Es scheint eine fast schon verzweifelte Suche bei den Europäern eingesetzt zu haben, von der Abrissbirnenpolitik Trumps mit profitieren zu können und sich als künftige wenigstens moralische Anführer einer Konfrontationspolitik gegen Russland und China zu begreifen. Dieses Ansinnen aber ist mit einer zerstörerischen Politik von Wirtschaft und Sozialstaat verbunden. Die europäischen Romantiker bleiben Vasallen, aber berauschen sich an ihren Reden, sich künftig als Weltführer kostümieren zu können. In der NATO werden all diese Trugbilder wahr. Allein die Hinterlegung einer deutschen Austrittsurkunde aus dem Militärpakt in Washington würde diesem Spuk ein Ende bereiten.




Die werden uns alles nehmen!
Es wird deindustrialisiert und wir werden weiterhin in Salamitaktik an Blackrock und Konsorten verkauft.
Der „Sozialstaat“ wird den Namen nicht mehr verdienen , den er schon lange nicht mehr gerecht wird.
Die Gesundheitsversorgung wir amerikanische Verhältnisse annehmen.
Und die EU ist dabei mit dem Vermögen des Mittelstandes die weitere Aufrüstung zu finanzieren.
🐟
Ach komm, immerhin kommt in dem Post kein einziges mal der Begriff „Nazi“ vor, das ist für seine Verhältnisse quasi eine Liebeserklärung.
@ Bernie Du langweilst mich. Gähn 🍵
@ Ceeh den Nazibegriff verwende ich so gut wie nie, einfach, weil es so abgenutzt ist und mir meist etwas besseres einfällt. 😉
Exakt!
Cem Özdöner hat seine Heiratspläne bekannt gegeben: Flavia Zaka heißt das Opfer. Es bleibt weiterhin richtig: RAUS AUS DER NATO!
Wer liest den da heimlich Gala oder Bild der Frau?
😂… die „Neue Revue“ hast du vergessen, oder gibt es die nicht mehr?
Der eigentliche Skandal ist doch – neben all den anderen Fehlern, die unsere sog. „Demokratie“ hat -, dass niemand die NATO gewählt hat. Sie ist so gesehen nicht demokratisch legitimiert und zerstört mit ihrem Verhalten die sog. „demokratische Grundordnung“. Dennoch bestimmt sie einen großen Teil unserer Politik. Es ist eine Art militaristische nach Gewaltherrschaft strebende Sekte. Aber gut… ist ja auch keine Demokratie.
Die Nazis in Brüssel und Berlin haben noch nicht verstanden, dass niemand ihre tief braune und rassistische Gewaltherrschaft will.
„Die Nazis in Brüssel und Berlin haben noch nicht verstanden, dass niemand ihre Gewaltherrschaft will“.
Das ist denen doch herzlich egal?!?!?!
Kein Regime hatte jemals das Wohl der Bürger im Sinn.
Ja. Das stimmt. Nur haben sich diese Spacken dieses Mal mit dem Falschen angelegt (ok, passiert bei denen öfter mal). Die eigene Bevölkerung mögen sie mit ihrer brutalen Verfolgung (Sanktionen als defacto Todesurteil) noch eingeschüchtert kriegen. Aber die „anderen“ 7 Mrd. Menschen werden das Spiel nicht mitspielen. Ich denke ihr Abstieg ist vorprogrammiert. Das Blatt KÖNNEN sie NICHT mehr wenden. Die Welt hat keine Lust mehr auf die brutale, gewalttätige Diktatur des Westens.
„Der eigentliche Skandal ist doch – neben all den anderen Fehlern, die unsere sog. „Demokratie“ hat -, dass niemand die NATO gewählt hat. Sie ist so gesehen nicht demokratisch legitimiert und zerstört mit ihrem Verhalten die sog. „demokratische Grundordnung“.
Der nächste Overton-BSW-Aluhut-Depp…
>Die Bundestagswahl am 6. September 1953 stand ganz im Zeichen der sicherheitspolitischen Westintegration der jungen Bundesrepublik, wobei die NATO (bzw. die Vorläuferpläne wie die Europäische Verteidigungsgemeinschaft, EVG) und die damit verbundene Wiederbewaffnung zentrale Streitthemen waren. Adenauer verfolgte konsequent den Kurs der Westbindung. Er argumentierte, dass die Sicherheit der Bundesrepublik nur durch eine feste Einbindung in das westliche Verteidigungsbündnis (EVG als Teil des westlichen Sicherheitssystems, das zur NATO führte) gewährleistet sei. Die Wiederbewaffnung wurde als notwendig dargestellt, um der „aggressiven Expansionspolitik Sowjetrusslands“ entgegenzutreten. Sein Motto war, den Westen stark zu machen, um aus einer Position der Stärke heraus die Wiedervereinigung zu erreichen.<
xxx
.BTW 1953
"Die Unionsparteien erhielten 45,2 Prozent der abgegebenen Stimmen (nach 31,0 Prozent im Jahre 1949) und bildeten die nun deutlich stärkste Fraktion. Die Wahlbeteiligung betrug 86,0 %. "
Dass die 53er Bundestagswahlen von der CIA „präzisiert“ wurden, sollte doch heute längst Allgemeinwissen sein.
@ So und nicht anders: Da erwarten Sie von cromwell etwas zu viel.
Die Nato wurde, wenn überhaupt, zumindest von den Ostdeutschen mit falschen Versprechungen gewählt, genauso wie Herr Merz, der seine Wahlversprechen sogar noch vor seiner Amtsübernahme in die Tonne geklopft hat. Dahingehend ist derzeit gar nichts demokratisch legitimiert. Es wurden Personen und Parteien (von „Wahlunregelmäßigkeiten“ mal abgesehen) gewählt, die allesamt anders operieren als es die Mehrheit wünscht, leider auch das BSW, siehe Thüringen und Rundfunkstaatsverträge. Die Demokratie ist zur Losbude mit ausschließlich Nieten verkommen.
„Losbude“… das trifft es wohl…Eine Demokratie, wo der Wille der Volkes überhaupt gar nicht abgebildet wird, ist keine Demokratie. Ich hab mich auch jahrelang von diesem „representative Demokratie“-Gelaber blenden lassen. Das mag daran liegen, dass die Schäden bisher nicht so groß waren. Doch heute, wo diese Leute wieder den Krieg herbeireden, jede differenzierte Auseinandersetzung unterdrücken (zumindest sobald man eine gewisse Reichweite hat), ja letzten Endes sogar einen 3. Weltkrieg provozieren könnten… da muss man doch mal zugeben: „wie dumm war ich eigentlich zu glauben, dass eine „representative“ Demokratie eine Demokratie sei“. Das Ganze ist reine Täuschung, also Betrug.
Ist das Satire oder ist das ernst gemeint? Also unsere Demokratie ist ja schon im Grundsatz null komma gar nicht demokratisch (wir wählen jemanden, der jemanden wählt, der dann gar nicht unsere, sondern z.B. die Entscheidungen des militärisch industriellen Komplexes trifft; der Wähler kommt zum weit überwiegenden Teil überhaupt gar nicht vor in den Entscheidungen; die sog. „representative Demokratie“ ist totaler Mist, ist Lug und Betrug, Augenwischerei, zumal unsere Politiker nicht einmal für irgendetwas haften). Das ist also Fehler Nummer eins.
Und Du willst mir allen ernstes erklären, dass irgendeine Wahl vor bald 80 Jahren die Nato – die unsere Politik zu sehr großen Teilen bestimmt – legitimieren würde? Das ist ja noch dreister als zu behaupten die sog. „representative Demokratie“ sei eine Demokratie. Du bist echt ein Witzbold.
Die Kriegstreiber der Münchner Sicherheitskonferenz mögen im Schock sein. Unterdessen macht die „Weltmacht“ Großbritannien Nägel mit Köpfen und übernimmt immer mehr Befehlshaberstellen in der NATO von den USA. Und wenn sich der Schock gelegt hat, werden die Generäle der Bunten Wehr merken, dass sie zukünftig nicht mehr den US- Arsch küssen , sondern ganz tief in den britischen kriechen müssen… Soviel zum Wunsch nach der „stärksten Militärmacht“ in Europa des politischen Berlin….
Und was den in München versammelten Haufen kriegsgeiler alter Männer betrifft: Wäre es nicht besser, den „Bayerischen Hof“ hermetisch abzuriegeln und zur geschlossenen Psychiatrie zu erklären? Das würde der Menschheit viel Leid ersparen!
@ Ronald: Die Tommies haben erst einmal mit sich selbst zutun. Idealer Weise sollten sich
deren Politiker schon einmal mit dem Rücken zum Kanal an die Klippen stellen. Wenn die
Epsteinakten weiter durchgeforstet sind und der ges. englischer Politadel als korrupt und
auch noch als pädophil dasteht, ist deren Rücktritt wenigstens effektiv.
Nun, für Intrigen und FalsFlag- Aktionen sind die immer noch gut. Die haben schon zweimal mitgewirkt, wenn es um die Auslösung von Weltkriegen geht. Und auch ein drittes Mal hätten sie gern. Die „City“ will Profit…
Na wer sagt es denn, “the free world needs a new leader. It’s up to us, Europeans, to take this challenge.“ Noch bevor eine Schockstarre einsetzt, machen die EU-Verantwortlichen schon hoch motiviert das Beste aus der Situation und gehen ‚all in‘. Das Hauen und Stechen auf dem Globus wird demnächst also von zwei westlich-liberalen Machtblöcken belebt werden. Getrennt marschieren, aber vereint schlagen; nicht kleckern, sondern klotzen – oder so, u.s.w….
Dass das für das ohnehin nicht einfache Leben des heimischen Menschenmaterials ‚Herausforderungen‘ in einem noch nicht bekannten Ausmaß bedeutet, wurde auch schon kommuniziert und öffentlich-rechtlich abgefeiert. Und die Laune an der Heimatfront ist tatsächlich sehr gut, machen sich die EU-Fußtruppen doch dankbar den Hinweis auf den Schuldigen zu eigen: Neben Putin ist nun zuverlässig auch der US-Präsident als das Böse schelchthin identifiziert, so dass der (Wahl-) Bürger sich jetzt darauf konzentrieren kann, sich in die kommenden Schwierigkeiten (Pardon: Reformanstrengungen) konstruktiv einzuschlichten, damit die Führung Beinfreiheit hat. Einige ganz wenige Kritiker, z.B. Ex-Generalstäbler im Overton-Forum, begleiten konstruktiv mit alternativen Machtszenarien. Das wird insgesamt die erforderliche Moral hoch halten, bis dann die Brüsseler spin-doctors im nuklearen Wums (Krokodilstränen dann kostenfrei!) auf das weitere Mitwirken der wackeren Normal-Europäer werden verzichten können. Ein Ergebnis der Sicherheitskonferenz steht also schon fest. ALLES GUT…
Ich wage hier mal eine ganz kühne These. Trump ist der Gorbatschow der USA. Mit dem Ausstieg aus der Globalisierung und seiner Zollpolitik verändert er den Kapitalismus in den USA entscheidend. Dass er die Nato für überflüssig hält, hat er schon oft gesagt. Wenn sich die Amis aus der Nato weitgehend zurückziehen, werden Konflikte zwischen den größenwahnsinnigen Politclowns Europas ausbrechen, die der Nato und vielleicht auch der EU den Rest geben.
Eigentlich wird die Welt jetzt viergeteilt, in USA, Russland und China samt Einflusszonen, die die Globokonzerne einigermaßen kontrollieren, und das chaotische Globogebiet, das durch Megaslums und festungsartige Konzernniederlassungen gekennzeichnet ist, und in dem die Konzerne die Bildung von funktionierenden Staaten durch die Unterstützung von Warlords verhindern, und etablierte Staaten zerstören, indem sie sie derart ausplündern, dass sie zu gescheiterten Staaten degenerieren, was sie mit der EU durchführen werden.
Weder die Deutschen, noch die EU hatten jemals einen Plan, die sind alle, wenn man mal die Franzosen mit ihren Eskapaden mal außen vor läss,t immer den Amis hinterher getrottelt und haben sich ihre Abfuhr direkt vom Weißen Haus geholt wenn sie mal zu aufmüpfig waren.
Merken die nicht, dass sie auf dem falschen Dampfer sitzen? Eigentlich schon, aber man sucht das Kollektiv, um die Verantwortung zu verteilen. Das ist Sinn und Zweck dieser Veranstaltung.
Kurz gesagt: wenn Europa in dieser multipolaren Welt noch eine Rolle spielen will, dann wäre das als Vorreiter einer weltweiten Abrüstung. Das würde respektiert. Mit Russland stünde da ein Partner zur Verfügung, der sofort einwilligen würde. Nach wie vor steht das russische Angebot eines atomwaffenfreien Europas mit Sicherheitsgarantien. Nein, das lehnt man ab und macht sich weiter lächerlich. Wenn es dabei bleibt. Noch regiert in Russland ein äußerst besonnenes Staatsoberhaupt. Was nicht ewig dauert. Sein Nachfolger könnte auf diese Europäer ganz anders reagieren.
Natürlich ist bei Sevim wieder der Iran das bedauernswerte Opfer. Dass sie den Mullahs die Daumen drückt, sagt sie zwar nicht offen, aber es schimmert durch. Ist angekommen, Sevim.
Die sog. „Münchener Sicherheitskonferenz“ war und ist eine ‚Kriegs-Vorbereitungs-Weltunterdrückungs-Konferenz‘ des sog. ‚Westens‘. Das sind, wie sollte es anders sein, die Guten. Amen!
Und jetzt haben die USA seit Jahrzehnten ihre sog. Partner in den Ruin mannövriert. Und was geschieht?
Soll diese Fliege um den Hals eigentlich Kompetenz simulieren?
Sie sind ein hervorragendes Beispiel dafür, weshalb im Internet ausschließlich mit verifizierten Klarnamen publiziert werden dürfte.
Man sollte heutzutage sehr vorsichtig sein mit dem was man sich wünscht…. 😉
Romantiker würde ich die europäischen Kriegstreiber nicht nennen, ansonsten volle Zustimmung, auch und vor allem Austritt aus der Nato. Dann wäre der gefährlichste Kriegstreiber-Block der Welt nämlich empfindlich geschwächt, auch weil andere nachziehen würden und die USA ziemlich schnell solo dastehen würden.
Auch wenn der Austritt aus der Nato aktuell illusorisch erscheint, so muss diese Möglichkeit doch ständig wachgehalte werden, denn eine günstige Gelegenheit wird kommen, die gilt es nicht zu verpassen.
Die Widersprüche auf wirtschaftlicher und politischer Ebene verschärfen sich zusehends, womit auch das Konfliktpotenzial zunimmt, sodass eine Auseinandersetzung mit den USA kommen muss.
Als Alternative gäbe es nur die Bananen-Republik BRD mit einer US-treuen Kompradoren-Kaste. Dann vermutlich ohne imperiale Ansprüche.
Frei nach Schumpeter begeht der sog. Westen soeben „creative destruction“ ! Gut so! Danach kann es eigentlich nur besser werden, es sei denn – frei nach Einstein – er wiederholt ständig dieselben Fehler und hofft auf ein anderes Ergebnis!
Für die USA macht es keinen Sinn einen Krieg gegen Russland selbst zu führen. Das ist viel zu riskant und kostet womöglich auch noch das eigene Kapital.
Wenn das Skript weiter nach der Vorlage Feldzug Barbarossa geht, dann wird die europäische NATO den kommenden Krieg gegen Russland alleine führen müssen und die USA wird dann, wie auch schon am 1. und 2. WK daran kräftig verdienen.
Die Beziehungskrise die Trump und die ausnahmslos transatlantisch heran gezogene West Europäische „Politikelite“ uns hier zum Besten geben, ist reines Schmierentheater.
Man muss sich auch nicht einbilden, dass die Staaten der Europäischen NATO dadurch souveräner werden würden.
Souverän wäre es, die eigenen Interessen wahr zu nehmen. Ein souveränes West Europa würde keine Kriegsrüstung betreiben, sondern den Ausgleich mit Russland anstreben um eine möglichst eigenständige Position zwischen den Machtblöcken zu erreichen. Die EU-NATO tut das Gegenteil. Der Vasall rüstet sich, um der Ukraine als Stellvertreter von US-Interessen auf die Schlachtbank folgen zu dürfen.
Hier noch ein Link https://www.nachdenkseiten.de/?p=132027
Der Artikel entlarvt den Faschismus und den 2. WK als Unternehmen der US-Finanzen. So gesehen war auch schon Hitler ein Angestellter bei BlackRock gewesen.
++++
@ Trux: Wenigstens wäre ein Krieg der EU Länder gegen Russland der kürzeste der in die
Geschichte eingeht. Nach 24 Stunden hat Russland das West-Europa und die kleine Natokratzbürsten
im Osten eingeebnet. Die Norweger werden wohl vielleicht noch in einigen Jahren aus ihren unterirdischen
Städten herauskrabbeln.
Wie meinte unser französischer Nachbar Emanuel Macron vor einigen Jahren? Die Nato ist hirntod. Ausnahmsweise hatte er mal Recht.
Aber unsere Kakistokraten werden natürlich an ihr festhalten. Sonst kommt am Ende noch der Russe.
Rischtisch 👍
Gut, das Du nochmal auf den 2. Weltkrieg hingewiesen hast.
„Ehemalige Spitzenpolitiker aus Deutschland und den USA haben für eine Welt ohne Atomwaffen geworben.“
„234.126 Aufrufe 04.02.2010
Ehemalige Spitzenpolitiker aus Deutschland und den USA haben für eine Welt ohne Atomwaffen geworben. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) begrüßte am Mittwoch die Initiative der acht Politiker. Zu ihnen gehören Alt-Kanzler Helmut Schmidt (SPD), Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher und der ehemalige SPD-Außenexperte Egon Bahr sowie von US-Seite die früheren Außenminister Henry Kissinger und George Shultz sowie Sam Nunn und William Perry. Westerwelle empfing die Politiker in Berlin, Bahr konnte allerdings nicht teilnehmen. Westerwelle betonte, es gehe darum, sich der Vision einer nuklearwaffenfreien Welt durch konkrete Abrüstungsschritte zu nähern. Die Bundesregierung strebe in Abstimmung mit den Verbündeten einen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland an. Dazu seien bereits erste Gespräche geführt worden. Medienberichten zufolge lagern noch rund 20 US-Atomwaffen auf dem NATO-Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz.
Helmut Heinrich Waldemar Schmidt (* 23. Dezember 1918 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (SPD) und war von 1974 bis 1982 der fünfte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Ferner war Helmut Schmidt 1967 bis 1969 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, 1969 bis 1972 Bundesminister der Verteidigung, 1972 Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen, 1972 bis 1974 Bundesminister der Finanzen und leitete kurzzeitig das Auswärtige Amt (17. September 1982 bis 1. Oktober 1982). Seit 1983 ist Helmut Schmidt Mitherausgeber der Wochenzeitung Die Zeit.
Richard Karl Freiherr von Weizsäcker (* 15. April 1920 in Stuttgart) ist ein deutscher Politiker (CDU). Richard von Weizsäcker war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 der sechste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
Hans-Dietrich Genscher (* 21. März 1927 in Reideburg, Saalkreis, seit 1950 Ortsteil von Halle (Saale)) ist ein deutscher Politiker (FDP). Hans-Dietrich Genscher war von 1969 bis 1974 Bundesminister des Innern sowie von 1974 bis 1992 fast ununterbrochen Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland. Von 1974 bis 1985 war Hans-Dietrich Genscher außerdem Bundesvorsitzender der FDP.
Henry Alfred Kissinger (* 27. Mai 1923 in Fürth als Heinz Alfred Kissinger) ist ein US-amerikanischer Historiker und Politiker. Der Deutschamerikaner Kissinger spielte in der US-Außenpolitik zwischen 1969 und 1977 eine zentrale Rolle, er war Vertreter einer harten Realpolitik wie auch einer der Architekten der Entspannung im Kalten Krieg. Von 1969 bis 1973 Nationaler Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten, von 1973 bis 1977 US-Außenminister. 1973 erhielt Henry Kissinger gemeinsam mit Lê Đức Thọ den Friedensnobelpreis für das Friedensabkommen in Vietnam.
George Pratt Shultz (* 13. Dezember 1920 in New York City) ist ein US-amerikanischer Politiker. Von 1969 bis 1970 war George Shultz Arbeitsminister und von 1972 bis 1974 Finanzminister in der Regierung von Präsident Richard Nixon sowie von 1982 bis 1989 Außenminister in der Regierung von Präsident Ronald Reagan.“ ( https://www.youtube.com/watch?v=MjEWE9_c9y4 )
Geisterfahrer sind wahnsinnig entgegenkommend.
Nicht übel, der Artikel. Allerdings: „Vasallen“ ist eine ebenso oft gehörte wie auch falsche Analyse des Verhältnisses der europäischen nato-Staaten zu den USA. Besser passt m.E. „(zunehmend) enttäuschte Juniorpartner“ – die in wechselnder Besetzung und mit ebensolchen Bezeichnungen (NATO, NATO plus, UNO-Streitmacht, Internationale Koalition …) mehr oder minder vollständig bei so ziemlich jedem (Angriffs-)Krieg/gewaltsamen Regime change dabei waren. Die Bezeichnungen wurden nicht zuletzt auch von den Medien verlogen verniedlicht: „Luftschlag, Militäraktion, Friedenssichernde Maßnahmen, Verhinderung eines Völkermords, Brunnenbau/Mädchenschulen, humanitäres Bombardement“ (hoppla, das Letzte muss noch redigiert werden, bitte die Geschichtsklitterungsspezialisten noch mal dransetzen).
Die Eliten verständigen sich also darauf, dass sie den großen Krieg wollen. Denn das wird sehr wahrscheinlich die Folge dieser Politik sein.
Der große Krieg dient ja der Umverteilung des Kapitals von unten nach oben.
Es geht um die letzten Ressourcen, die sie schon gar nicht mehr mit uns teilen möchten.
Wir sollen ja weiterhin Waffen kaufen damit wir den Krieg unterstützen um uns völlig zu verausgaben, insolvent werden und Blackrock und Konsorten alles aufkaufen können, denn dorthin fließt am Ende die ganze Kohle.
@motonomer
„… insolvent werden und Blackrock und Konsorten alles aufkaufen können, denn dorthin fließt am Ende die ganze Kohle.“
Denke, wir sind bereits einen Schritt weiter. Es steht bereits mehr als genug Kohle unter deren Verwaltung, nur die gewaltige Finanz-Power will auch „auf die Piste“ gebracht werden bzw. in Grund & Boden umgestzt werden; mit allem was drinnen & drauf ist (natürliche Recourcen wie Wasser, Rohstoffe zur Einergieerzeugung, Server, KI & Robotfabriken)!
Kaufen sie zu schnell & auffällig, dann wird „die Piste“ rutschig bzw. Grund & Boden zu teuer (Angebot & Nachfrage). Dann bliebe als letzte Option tatsächlich nur noch Krieg, um alles zusammen zu raffen…
Lassen sie sich hingegen zuviel Zeit, könnte sich zwischenzeitlich das Angebot durch Beschlüsse und neue Gesetze, welche den Ausverkauf an privat erschweren oder gar verunmöglichen, reduzieren, bevor die BlackRock-Kohle im Crash mit draufgeht.
Nur als vor dem Crash gesicherter Grund & Boden ist die BlackRock-Kohle sicher in die Zeit nach dem Crash überführt und kann dann auch „legal“ millitärisch verteidigt werden, sollten die Hungerleider aufmucken.
Stimmt alles haargenau 👍
Deswegen auch die Salamitaktik, alles muss ja wohl abgestimmt sein.
Fehler, wie beispielsweise bei der Planung der Genmanipulation sollten vermieden werden.
Wer braucht noch die Münchner Unsicherheitskonferenz, und wozu?