
Ein FAZ-Korrespondent fragt in Belgrad den ukrainischen Präsidenten, was man tun könne, um noch mehr Russen zu töten – und findet damit den ideologischen Kern des Krieges.
Man muss dem FAZ-Korrespondenten Michael Martens dankbar sein. Mit seiner Frage auf einer Pressekonferenz in Belgrad an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj – „Was können wir Europäer konkret tun, um noch mehr Russen zu töten – russische Soldaten natürlich?“ – hat Martens den ideologischen Kern des NATO-Krieges in der Ukraine herausgeschält. Es geht darum, noch mehr Russen zu töten. Der Nachsatz mit dem Verweis, dass es um das Töten von noch mehr russischen Soldaten gehe, scheint nicht mehr als eine wohlkalkulierte Zweideutigkeit. Martens ist denn kein Praktikant bei der FAZ und sollte als langjähriger Beschäftigter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Fragen präzise formulieren können. Man kann diesen Satz in seiner offenbar gewollten Doppeldeutigkeit nicht anders lesen als ein Bekenntnis zu einem eliminatorischen Rassismus gegen Russen.
Martens spricht zudem nicht in einen leeren Raum hinein. Die Geschichte des deutschen kolonialen Vernichtungs- und Raubkrieges gegen die Sowjetunion wie auch der Völkermord an den Völkern der Sowjetunion einschließlich der Russen sind der Resonanzboden, der der Frage der Vernichtung von Russen im Jahr 2026 ihre Wucht verleiht. Bemerkenswert, dass sich die FAZ die eliminatorische Frage ihres Korrespondenten nicht wirklich kritisierte. Eine Welle der Empörung in den Mainstreammedien ist nicht bekannt. Diese Kumpanei bezeichnet den Grad an geistiger Mobilmachung, den es zurzeit in Deutschland gibt. Wie es scheint, treibt die Sache auf einen neuen Höhepunkt zu, bei dem man sich nicht scheut, die historischen Anleihen beim NS und seinen Völkermordprojekten zu nehmen.
Der NATO-Mann fürs Grobe
Der Korrespondent Martens erfüllt zudem eine Art Scharnierfunktion. Er ist nicht nur derjenige, der faktisch fragend zur Vernichtung von noch mehr Angehörigen einer bestimmten Ethnie auffordert, sondern ein gern gesehener Gast auf NATO-Tagungen – erst jüngst im Mai 2026 – und Referent am NATO Defense College in Rom. Man muss fragen, ob sich Martens für die NATO neben seiner Balkanexpertise und der Rechtfertigung des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs auf Jugoslawien gerade in der jetzigen Zeit als Stichwortgeber einer Vernichtungsdrohung gegen Russen interessant gemacht hat, denn es ist bei weitem nicht seine erste Entgleisung. Ja, Martens scheint der NATO-Mann fürs Grobe zu sein.
Allein schon diese Episode zeigt nicht nur, wie gefährlich der Militärpakt NATO durch seinen Kriegseintritt gegen Russland ist, sondern zugleich, wie dumm und geblendet von seinen eigenen totalitären Machtphantasien. Denn kaum einer wird daran zweifeln, dass diejenigen, die der NATO-Mann Martens fragend mit Vernichtung bedroht, alle Kräfte mobilisieren werden, um einem neuen Überfall aus dem Westen und der NATO zu begegnen. Martens ist denn auch der Zauberlehrling der NATO, im Grunde einer, der dem erklärten Feind hilft, indem er noch die letzten Warnungen aus Russland zu bestätigen scheint.




putin könnte den ganzen Kriegstreibern in der EU den Wind aus den Segeln nehmen und seine Truppen aus der Ukraine abziehen! Von dem Augenblick würde kein einziger Russe und natürlich auch kein russischer Soldat mehr getötet werden!
Und dann die Nato direkt vor der haben – um weiter westliche Werte zu missionieren, was bedeutet sich westlichem Kapital zu unterwerfen. Das wollen die Russen nicht, weil sie damit unter Jelzin schlechte Erfahrungen machten.
sehr einfache Denkweise… unsere eh. feministische (was das auch sein mag) Aussenministerin hat es treffend gesagt
Russland muss zerschlagen werden
2014 waren US Marines schon in Ochatschiv (bei Odessa) um die Hafenanlagen zu inspizieren, es geht um Vortbestand des Unilateralismus der bei den westl. Politikern, früher als Kolonialismus, fest in der Denkweise verankert ist
Dann wären die atomaren Kurzstreckenraketen der USA nur 300-400km von Moskau und Petersburg, den beiden einzigen größeren Ballungsräumen von Russland. Russland wäre komplett durch die USa erpressbar und das atomare Gleichtgewicht faktisch außer Kraft. Warum sollte Russland ihrem Vorschlag zustimmen?
Das ist definitiv und nachweislich eine falsche Behauptung.
Siehe der Massenmord an der Bevölkerung des Donbass nach dem Kiewer NATO Putsch 2914, dem Versuch die Bevölkerung der Krim nach 2014 auszuhungern. Dem gezielten, durch die Nordatlantiktertoristen geführten und durch die Kiewer Nazibande ausgeübten Terrors gegen die russ. Zivilbevölkerung.
Dem Genozid an den Bewihnern von Gaza, Westjordanland und Libanon durch auch von der NATO unterstütztes Israhell.
Den brutalen, unprovozierten und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg des NATO-Oberterroristen USA auf den Iran usw usf.
Erst, wenn die aktuell weltweit gefährlichste Verbrecherorganisation USA samt deren NATO-Mordtruppe entwaffnet sind, besteht zumindest theoretisch eine Chance auf eine positive Entwicklung.
Sehe ich genauso wie Frau Dagdelen: Die Schleier über die Gründe der Herbeiführung des Konflikts, und die Verbissenheit der Ausführung und Aufrechterhaltung desselben fallen – Kiesewetter und Strack-Z. hatten ja schon vorgelegt.
Danke für den Beitrag!
https://www.juedische-allgemeine.de/politik/ukraine-mit-nazis-gegen-putin/
Das Wesen von skandalisierten Meldungen aus der Sparte: „In China ist ein Reissack umgefallen“ bzw. „Einem Daimler-Facharbeiter ist der Schlüsselsatz verlorengegangen“ besteht darin, dass sie hochgepuscht kometenhaft aufsteigen und genau so schnell verglühen. Das postive Element in diesem Fall: der Komet rast innerhalb der kleinen BSW-Blase in ihren beiden Presseorganen NDS und OT, – ausserhalb der abgeschotteten Mini-Blase wird glücklicherweise nichts wahrgenommen. Von der Partei für die Parteifunktionäre. In den kommenden ein paar Tagen erwarte ich noch den Nachschalg „Lesebriebe zu…“ bei NDS und das war’s. Bis zum nächsten das ewige Frühling- Sommer- Herbst- Winterloch füllende NATO-Skandälchen.