Mit der Wehrpflicht zur 460.000-Mann-Armee – droht ein Bruch des Zwei-plus-Vier-Vertrages?

Bundeswehr-Soldaten, Bosnien, 2001
National Archives at College Park, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Bundesregierung plant, die Bundeswehr massiv auszubauen – auf 460.000 Soldaten. Damit würde Deutschland eine zentrale Verpflichtung des Zwei-plus-Vier-Vertrags brechen, der einst die Wiedervereinigung absicherte.

Deutschland befindet sich nicht im Krieg mit Russland. Das ist eine ebenso banale wie keineswegs zukunftstaugliche Feststellung. Denn man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Bundesregierung einen Krieg gegen Moskau vorbereitet. Völkerrechtliche Bindungen, die Deutschland 1990 eingegangen ist, legen einer Politik der Kriegstüchtigkeit bisher Fesseln an. Die Bundesregierung aber ist auf dem besten Wege, diese Fesseln zu lösen. Der Weg zur Wehrpflicht, der in diesen Tagen an sein Ende kommt, da eine Einigung zwischen Union und SPD kurz bevorsteht, scheint vorgezeichnet. Mit der Einführung der Wehrpflicht soll eine deutsche Massenarmee geschaffen werden, die den Zwei-plus-Vier-Vertrag hinter sich lässt.

Selbstbindung aufgegeben

Teil des Zwei-plus-Vier-Vertrags ist die Verpflichtungserklärung der Bundesrepublik Deutschland in Artikel 3 Absatz 2, die wörtlich festhält:

„Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland hat in vollem Einvernehmen mit der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik am 30. August 1990 in Wien bei den Verhandlungen über konventionelle Streitkräfte in Europa folgende Erklärung abgegeben:

‚Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet sich, die Streitkräfte des vereinten Deutschland innerhalb von drei bis vier Jahren auf eine Personalstärke von 370.000 Mann (Land-, Luft- und Seestreitkräfte) zu reduzieren.‘“

Der Beginn der Reduzierung wurde auf das Inkrafttreten des ersten KSE-Vertrags gelegt. Die Erklärung zur einseitigen Abrüstung erfolgte unabhängig von Abrüstungsschritten anderer europäischer Staaten, auch wenn darin die Hoffnung geäußert wird, dass auch die anderen ihre Personalstärken reduzieren. Insofern ist das Argument nicht stichhaltig, Deutschland müsse sich nicht mehr an die Selbstbindung bei der Personalobergrenze der Bundeswehr halten, weil Russland infolge der NATO-Osterweiterung die Umsetzung des KSE-Vertrags 2007 einseitig ausgesetzt hat.

Mit der einseitigen Reduzierung der Stärke der Bundeswehr auf 370.000 Mann und weiteren völkerrechtlichen Verpflichtungen – wie dem Verzicht auf ABC-Waffen, dem Verbot der Stationierung ausländischer Streitkräfte auf dem Gebiet der ehemaligen DDR sowie der Selbstverpflichtung, dass von deutschem Boden nur noch Frieden ausgehen wird – wollte das vereinigte Deutschland die Angst seiner Nachbarn vor einem wiedererstarkenden deutschen Militarismus zumindest dämpfen.

Pistorius’ Plan: Massenarmee statt Friedensversprechen

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat nun angekündigt, eine tiefgreifende Reform der Bundeswehr auf den Weg zu bringen, die bereits im Frühjahr 2026 greifen soll. Kern ist die Erhöhung der Truppenstärke auf 460.000 Mann. Das ist auch der Grund, warum Pistorius – wie von den USA gefordert – für die massive Aufstockung der Bundeswehrsoldaten unbedingt die Wiedereinführung der Wehrpflicht braucht. Die Wehrpflicht ist das Instrument, um eine deutsche Massenarmee aufzubauen, die die Bindungen des Zwei-plus-Vier-Vertrags abstreift. Der Pistorius-Plan ist nichts anderes als die Umsetzung der Vorgabe von Bundeskanzler Friedrich Merz, die Bundeswehr zur „stärksten konventionellen Armee Europas“ zu machen.

Der Plan der 460.000-Mann-Armee soll in den nächsten Jahren rasch umgesetzt werden. Derzeit gibt es rund 182.000 Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr. Die USA streben, vermittelt durch die NATO, eine Aufstockung auf 260.000 aktive Kräfte an. Hinzukommen sollen 200.000 Reservistinnen und Reservisten. Deutschland soll nach der gefährlichen Illusion der Regierung Merz/Klingbeil militärisch in der Lage sein, die Atommacht Russland auch an deren Grenze herauszufordern. Die Einführung der Wehrpflicht soll zudem die Voraussetzung schaffen, die Bundeswehr über die 460.000 Mann hinaus zu erweitern. Entsprechend würden immer mehr Rekruten eines Jahrgangs per Losverfahren eingezogen werden.

Die Ankündigung, den Zwei-plus-Vier-Vertrag auch im Punkt der Truppenstärke der Bundeswehr nicht weiter beachten zu wollen, wird wohl folgenlos bleiben. Sanktionsmöglichkeiten bei Vertragsbruch sind nicht vorgesehen, und das Vertrauen zwischen den Vertragspartnern ist ohnehin bereits auf einem Nullpunkt angelangt. In der historischen Rückschau muss jedoch festgestellt werden, dass die Selbstbindungen Deutschlands, die es vertraglich eingegangen war, um die Zustimmung seiner Nachbarn und der ehemaligen Alliierten zu erlangen, zunehmend aufgelöst werden. Am Horizont erscheint ein Deutschland, das durch diesen Schlaf der Vernunft die Geister der Vergangenheit erneut heraufbeschwört.

Sevim Dagdelen

Sevim Dagdelen war von 2005 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages. Die Politikerin ist außenpolitische Sprecherin der Gruppe „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW) und war Obfrau im Auswärtigen Ausschuss. Die Abgeordnete war Mitglied in der Parlamentariergruppe USA, in der Deutsch-Chinesischen sowie Deutsch-Indischen Parlamentariergruppe. Sevim Dagdelen war viele Jahre Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO, in der Abgeordnete aus den Mitgliedsländern des Militärpakts über sicherheits- und verteidigungspolitische Themen beraten.
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97 Kommentare

  1. Hat sich der Westen jemals an Verträge gehalten?
    Die Empörung über die Nichteinhaltung von Verträgen durch den Westen geht deshalb ins Leere?
    Grundsätzliche Systemkritik ist gefragt, sonst geht das BSW den Bach runter und die Linkspartei feiert ein Revival.

    Der Schuß gegen die Ausländerpolitik des BSW ging nach hinten los. Das altlinke Milieau mag das nicht und Rechte, Neurechte wählen dann lieber das Original, die AfD. Im Osten bricht das BSW Wahlversprechen wegen karrieregeiler Frauen. Die Leute fragen deshalb, braucht es das BSW noch? Man kann seinen Protest auch durch Wahlboykott und passiven Widerstand gegen das Regime ausdrücken. Dazu braucht es aber das BSW nicht. Schade um die Politikneulinge, die auch bald vom BSW enttäuscht sind und sich wieder aus der Politik zurückziehen

    1. Da stimme ich in vielem zu – allein, ich fürchte, auch die „Nichtwähler-Partei“ ist bei den letzten Bundestagswahlen derart geschrumpft (historische hohe Wahlbeteiligung), dass sie niemanden hinter dem Ofen hervorlockt…
      Krass finde ich, wie der offensichtliche Wahlbetrug gegen den BSW hintern runter fällt. Auf meinem Stimmzettel gab es direkt neben dem BSW diese seltsame Minipartei deren Namen ich schon wieder vergessen habe, wo ich mir beim ankreuzen aber schon gedacht habe, ob denen mein Kreuz wohl „versehentlich“ zugeordnet wird…

    2. @Naomi

      „Der Schuß gegen die Ausländerpolitik des BSW ging nach hinten los. Das altlinke Milieau mag das nicht und Rechte, Neurechte wählen dann lieber das Original, die AfD.“

      Beweisen die Wahlerfolge des BSW im Osten nicht das Gegenteil?
      Linke Politik muss gemeinwohlorientiert sein und Massenmigration schadet jeder Gesellschaft ( siehe das römische Imperium ), zumal, wenn die Migranten mangels Bedarf nicht integrierbar, geschweige denn nicht willig oder fähig zur Assimilation sind, ob nun aus Kulturellen, religiösen oder sonstigen Gründen.
      In diesem Sinne sehe ich die Politik des BSW als absolut pragmatisch an, was offenbar auch von zahreichen Wählern gutiert wurde.

      „Im Osten bricht das BSW Wahlversprechen wegen karrieregeiler Frauen.“

      Das ist m.M.n. der zentrale Punkt für das Scheitern des BSW auf Bundesebene.
      Man kenn nicht als Opposition zum Parteienkartell antreten und dann mit ihnen koalieren.
      Damit wurde die Chance auf einen Bundesttagseinzug mit locker 10% sabotiert.

      „Man kann seinen Protest auch durch Wahlboykott und passiven Widerstand gegen das Regime ausdrücken.“

      Bringt nur nichts, weil selbst bei geringer Wahlbeteiligung das Ergebnis zählt und passiver Widerstand….was soll das sein?

      „Dazu braucht es aber das BSW nicht“

      Doch gerade, denn nur im Parlament können die Stimmen der Wähler Gehör finden, die ansonsten ignoriert werden.

      1. Rob1: Mit dem Verweis auf den Einbruch der Wählerstimmen durch die
        Koalition mit „dem Gegner“ haben sie absolut Recht. Das hat viele BSW
        Freunde irritiert und abgeschreckt. Das das Parteikartell dann auch noch
        mit verwirrenden Stimmzetteln und ggf. sogar mit trotzdem noch falsch
        zugeordneten Stimmen nachgeholfen hat, gab dann den Rest.

        1. @Träumer

          „Das das Parteikartell dann auch noch
          mit verwirrenden Stimmzetteln und ggf. sogar mit trotzdem noch falsch
          zugeordneten Stimmen nachgeholfen hat, gab dann den Rest.“

          Da hat man die Gunst der Stunde genutzt.
          Schlechte Medienvorhersagen ( auf Bestellung? ) und beabsichtigt missverständliche Wahlzettel haben ihr Übriges getan.
          Das Eigentor der Landesparteien BSW war der Rettungsanker für die Schrumpf-GroKo, die sonst auf die Stimmen der Grünen angewiesen gewesen wäre, eine ähnlich instabile Koalition wie die Ampel.

  2. Der jetzige Freund meiner Tochter ist noch bis 2028 beim deutschen Militär.
    Er ist selbst der Meinung das mit diesem Personal, egal wie groß die Mannstärke ist, kein Krieg geführt werden kann.
    Vielleicht mit Luxemburg oder Belgien aber nicht gegen die Russen.
    Drogen sind allgegenwärtig im Heer und die Motivation ist nicht ernsthaft hoch sein Leben für dieses Deutschland herzugeben.
    Aber nichts destotrotz würden 460 000 Soldaten (falls man sie so nennen kann) gegen den 2 plus 4 Vertrag verstoßen.
    Was aber für die Europäer sowieso nie eine Rolle gespielt hat.
    Eines sollte man nicht vergessen. Die Russen meinten das, falls es zu einem direkten Krieg mit der NATO oder eines der NATO-Länder kommen würde, wird diese nicht so geführt werden wie gegen Russlands 3. Schwester.
    Und hierbei sind nicht Atomwaffen gemeint. Und eine Drohnenmauer wird dabei nicht sehr viel helfen.

    1. Ist zwar schon ne Weile her daß ich kurz beim Bund war, so etwas über 50 Jahre, aber das auffälligste das ich dort gelernt habe war saufen, saufen, saufen.

      1. Die NVA war wahrscheinlich der Bundeswehr weit überlegen. Trotzdem haben wir verloren, trotz vormilitärischer Ausbildung auch von Frauen. Irgendwie ist wohl die Stärke der Bundeswehr scheißegal. Ich hoffe natürlich, das sich schwach ist zuviel säuft und im Drogenrausch versinkt,
        Optimistisch stimmt mich, daß selbst AFDler keine Lust haben für dies beschissene Land zu kämpfen und gar zu sterben. Das wollen nur Grüne und Rentner aus der radikalen Mitte, die selbst völlig kriegsuntauglich sind. Diese wenigen Fakten aus den Alltag bestätigen mich bei der Feststellung:
        Der Westen, dieses System, diese Lebensweise ist im Niedergang und das ist gut so!

        1. Die Grünen wollen mit Sicherheit nicht sterben, sondern sterben lassen !!

          Die jetzigen Rentner haben in ihrer Jugend genügend Kriegsversehrte mitsamt ihren Geschichten erlebt um laut und deutlich NEIN zu sagen. Aber was willst Du machen, wenn Deine Kinder – freiwillig dreimal geimpft – Dich für eine alte weiße Person halten und Deine Enkel voller Stolz erzählen, daß sie im PC-Game ihre drei Leben nicht annähernd aufgebraucht haben……

          Ja, ich weiß, meine Generation hat den gewaltigen Fehler begangen, den Kindern das Leben so angenehm wie möglich zu machen, anstatt ihnen ab u. an den Hintern zu versohlen. Nur damit sie auch mal echten Schmerz kennenlernen und vermeiden möchten…..

  3. Wie sagte Lawrow einmal: „Not Agreement capable“.

    Nicht, dass es neu wäre. Die Vorgänger der aktuellen Berliner Caudillos haben auch schon den Versailler Vertrag zerrissen.

  4. Es ist immer wieder erfrischend, festzustellen, dass bekannte Leute die Wahrheit sagen und dann anders handeln. Ich möchte das Frau Dagdelen als Person nicht unterstellen, wohl aber ihrer Partei. Nach dem Kuschelkurs mit Betrügern und Kriegstreibern in Thüringen folgt nun der Wortbruch in Brandenburg betr. Rundfunkstaatsvertrag. Dieser Wortbruch hat zum Austritt von 4 Abgeordneten aus dem BSW geführt, ihr Mandat möchten Sie aber noch behalten (somit dann der Wortbruch auch wirksam werden kann). Bei Verzicht auf das Mandat hätte die Landesregierung eventuell ein Existenzproblem, was die geehrten Abgeordneten natürlich nicht wollen. Dahingehend macht es eigentlich keinen Sinn mehr, irgendwelchen Aussagen von irgendwelchen Parteimitgliedern zu folgen. Im vorliegenden Fall wird aus ehemals „Aufstehen“ nun vermutlich „Hinlegen“. Man kann nur noch abwarten, bis sich das ganze System unter dem Druck der BRICS von innen her zerstört.

    1. Der Westen ist in jeder Hinsicht so verkommen, das er nur von außen besiegt/zerstört werden kann. D.h. der globale Süden muß den kommenden Weltkrieg gewinnen, dann haben wir hier vielleicht eine offene Situation
      Der Ostwind muß den Westwind besiegen!
      China hat am 3. September seine hochmodernen Roboterwaffen gezeigt, was selbst viele Chinesen positiv überrascht hat!

      1. Bin mir nicht sicher das Er nur von außen zerstört werden kann.
        Fakt ist, sein Ökonomisches Primat verliert von Tag zu Tag mehr von seiner globalen Dominanz und Wir wissen, ohne diese kann sich kein System das zunehmend immer weniger Menschen noch dient auf Dauer halten..

      2. Naomi: Der III. Weltkrieg wird nicht mehr gewonnen. Keiner wird gewinnen.
        Vor allem nicht der Planet Erde mit seinen noch vielen fantastischen Lebewesen,
        den Menschen da nicht eingeschlossen.

        1. bevor den „westlichen Eliten“ die Köpfe abhanden kommen, werden sie lieber vorher DAS Feuerwerk zünden, das ihre Missetaten, ihr Unvermögen…. in Asche verwandelt.

  5. Und wenn das 1 Million wären, bei der heutigen Waffentechnologie liegen die noch schneller unter der Erde wenn Fronteinsatz . SPD, ich darf nicht schreiben was ich fühle, wenn ich diesen Namen heute höre ..
    Und das alles begleitet von den Öffentlich Rechtlichen.. Heute früh Radio, dachte bin letztes Jahrhundert 1935 gelandet.
    Sollte man abschaffen den öffentlicbh rechtlichen, wenn Er für diese Zwecke so offen missbraucht werden kann..

    1. liegen die noch schneller unter der Erde

      wer soll sie denn Alle einsammeln und begraben?
      liegen im Dreck rum, den Schmeißfliegen ausgeliefert.

      1. Hat dann auch den Vorteil, dass der Boden wieder für die nachstrebende Natur
        gut gedüngt wird, und Fleischfresser wie Wolf, Fuchs und Co. sich endlich an ihren
        Jägern satt futtern können.

  6. „ick kann jarnich so ville fressen, wie ick kotzen möchte“ –
    kippabewehrt in staatstragender sonntagsrede vor der afd warnen, aber die realen taten der eigenen vorfahren ignorieren/schönreden/leugnen und mit geschwollenem zeigefinger auf das böse im außen, im anderen (aktuell den russen) weisen, wogegen wir uns wieder nur ‚zurückschießend‘ verteidigen müssen … das (und weitere ethikstandards – s. corona und gaza) ist mit freundlicher unterstützung von ardzdf&co deutschland 2.0 –
    gott (oder wemauchimmer) sei dank gibts noch menschen wie sevim dagdelen

  7. 11,5 Milliarden: Deutschland schickt deutlich mehr Geld in die Ukraine

    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/115-milliarden-deutschland-schickt-deutlich-mehr-geld-in-die-ukraine

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erhöht deutlich die finanzielle Unterstützung der Ukraine – trotz Budget-Problemen im eigenen Land und Korruptionsskandalen in Kiew.

    Das zusätzliche Geld soll vor allem für Artillerie, Drohnen, gepanzerte Fahrzeuge und die Wiederbeschaffung zweier Patriot-Flugabwehrraketensysteme eingesetzt werden.

    Während Deutschland seine Unterstützung weiter ausbaut, flog in der Ukraine erneut eine Korruptionsaffäre auf höchster Ebene auf:

    Ermittler der nationalen Anti-Korruptionsbehörde NABU durchsuchten am Montag das Wohnhaus von Justizminister Herman Haluschtschenko sowie die Räumlichkeiten eines engen Vertrauten von Präsident Wolodymyr Selenskyj.

    Nach Angaben der Behörde sei eine „hochrangige kriminelle Vereinigung“ aufgedeckt worden, die versucht habe, staatliche Energieunternehmen, insbesondere den Atomkonzern Energoatom, zu beeinflussen und für eigene Zwecke zu nutzen. ..ALLES LESEN !!

    Kommentar

    Korrupt & Korrupt gesellt sich gerne, denn bestimmt bekommt auch Merz einen Bachschich von Rheinmetall und BlackRock, seinem alten ARbeitgeber !!

    Es ist für Merz & CO ja nicht schlimm wenn bei uns im Land die Wirtschaft immer weiter nach unten fährt und die Menschen ihre Arbeit verlieren !!

  8. „Da sterben Menschen, junge Männer, Kinder, Frauen, die von einem ukrainischen Diktator sinnlos als Kanonenfutter verheizt werden.“

    Selenskyj hat mit den permanenten Verstößen gegen die EU-Menschenrechtskonvention gegenüber der russischen Bevölkerungsminderheit und gegen die internationalen Verträge Minsk I und II den Konflikt provoziert !!

    Sein Regime ist nicht mehr demokratisch legitimiert !!

    Er hat sowohl die Parlamentswahlen, als auch die Präsidentschaftswahlen verhindert, Opposition sowie freie Presse unterdrückt und verfolgt.

    Zuletzt hat er sogar die von der EU-Menschenrechtskonvention garantierte freie Religionsausübung gekippt, indem er 7.000 russische Kirchengemeinden verboten hat.

    Die Ukraine gehört zu den korruptesten Ländern der Welt und befindet sich damit laut Transparency International auf dem Level von afrikanischen und latein-amerikanischen Bananenrepubliken !!

    Der neue Korruptionsskandal des „Justizministers“ spricht Bände.

    Ich finde es skandalös, dass ein Regime, das nicht mal die geringsten EU- und Menschenrechts-Standards einhält und nicht demokratisch legitimiert ist, von unserer Regierung und der EU so massiv unterstützt wird !!

    1. > „Da sterben Menschen, junge Männer, Kinder, Frauen, die von einem ukrainischen Diktator sinnlos als
      > Kanonenfutter verheizt werden.“

      Der blöde Putin ist da mit seinen Panzern rein gefahren, schon vergessen?

      1. @Theo

        Hmm, ist da nicht seit 2014 so ein ukrainischer Schokoladenfabrikant namens Blödoschenko mit seinen Panzern und Flugzeugen auf die eigene Bevölkerung los gegangen?
        Kann man ja mal vergessen, nicht wahr?

  9. Das ist dann fast wieder wie zu Zeiten des Kalten Kriegs, da musste die Bundeswehr immer 500.000 Mann haben. Was dann hauptsächlich Hrrumlungern hieß. Ich war zum Glück bei der Instandhaltung und da gab es etwas zu tun. Die vom Nachschub hingegen lagen den ganzen Tag in den Tarnnetzen. Ein junger Mensch, der lernen und arbeiten könnte, wird einfach aus dem Verkehr gezogen. Ein Frust, der des abends im Alkohol ertränkt wurde. Das will man jetzt wieder?
    Der Vertragsbruch hat auch eine Wirkung nach innen. Muckt da jemand auf, wird das bemerkt? Ja, Frau Dagdelen muckt auf. Sonst wäre da Friedhofsruhe. Danke!

  10. Zu der Kriegsrethorik des Herrn Pistorius kann man nur Lachen. Er kann vieles sagen aber es wird nicht gelingen. Den Wohlstands gewöhnten Bürger ob BRD oder Westeuropäischen wird man nicht zum Krieg zwingen können. Erst wenn man die Bürger in die Verarmung zieht Fruchtet die Kriegshetze und wieder ist der Russe schuld. Das dies nicht gut ausgeht müssten die Deutschen eigentlich wissen. Zum BSW, der stellt sich gerade neu auf. Vielleicht haben die auch aus ihrem Fehlern gelernt. Weg vom Kommunismus hin zu einer neuen „“ Sozialen Marktwirtschaft „“ in der auch die deutsche Wirtschaftskraft in allen Bereichen gehört und das in Frieden mit allen Ländern. Egal ob Russland oder die USA, China.

    1. Den Wohlstands gewöhnten Bürger ob BRD oder Westeuropäischen wird man nicht zum Krieg zwingen können.

      Klar geht es. Die Ukraine zeigt auch wie.

  11. „Deutschland befindet sich nicht im Krieg mit Russland. Das ist eine ebenso banale wie keineswegs zukunftstaugliche Feststellung.“
    Das ist eine kühne Behauptung. Man muss wohl den genaueren Status aufrufen.
    Die Wehrmacht hat vor der Sowjetunion kapituliert, es gibt schuldens D.s und der Westmächte keinen Friedensvertrag, also nur Waffenstillstand. Russland hätte, im VR-Licht gesehen, das Recht, bei Bruch des 2+4-Vertrages in D. einzumarschieren.
    Es geht also nicht nur um den Zustand um diesen herum. Damit steht D. in einer völlig anderen Verfassung als die übrigen Nato -Staaten.

    1. „Recht“ sind auf Papier niedergeschriebenen Machtverhältnisse.
      Diese sind nun aktuell nicht so, dass Russland in D einmarschieren könnte.
      Frau Dagdelen hat das auch im letzten Kapitel ihres Aufsatzes korrekterweise so benannt.

      1. Nicht ganz verstanden?
        D. hat nicht den gleichen VR-Status bei Verhandlungen und Verträgen wie Russland Es kann in Rechtsnachfolge als bedingungsloser Kapitulant zwar versuchen, Verständnis für seine Interessen zu erbitten, hat jedoch keine Position, das als Gleichberechtigter zu verlangen. Es ist immer auf das Wohlwollen der Gegenseite angewiesen.
        Darum ist es unverschämt, von dieser einseitige Zugeständnisse zu fordern, wie es D. ständig demonstiert, und das nicht mal in Verhandlungen, die man nach Verteufelung der Gegenseite moralinisch empört mit Bezug auf selbst geschaffene Gründe ablehnt, sondern mit medialer und politischer Propaganda.
        Welches Land wird in Zukunft noch bestrebt sein, mit D. Abkommen abzuschließen, da seine Zuverlässigkeit offensichtlich auf Null gesunken ist und wieder mal von Größenwahn befallen.

  12. „… droht ein weiterer Bruch …“

    sollte es heißen. Denn der Vertrag wurde bereits gebrochen, zB durch die Einrichtung des marinen Nato Standorts in Rostock.

    Russland könnte nun den 2 + 4 Vertrag wegen Nichterfüllung kündigen.

    Bei einem kommenden von Deutschland unterstützten Angriff mit langreichweitigen Lenkwaffen direkt auf Russland, könnte Russland unter Berufung auf die Feindstaatenklausel der UN Charta unmittelbar militärisch zurückschlagen.

    Bis dahin wird noch einiges in der Ukraine geschehen:

    – Die geplante ukrainische Provokation unter Mitwirkung des MI6 eine Mig31 samt Kingshal zu entführen, für eine militärische false flag Operation

    – Die Warnung von Selensky (sollte man besser als Drohung begreifen) vor einer Kernschmelze in Saporishja (Berliner Zeitung)

    ….

    zeigen, was da noch alles zu erwarten ist.

    Je verzweifelter die Lage in der Ukraine für die Nato wird, desto waghalsiger werden die Provokationen werden.

    Kommt es zu einem vollen Krieg Nato-Europa gegen Russland, werden die Zerstörungen hierzulande alles in den Schatten stellen, was man im 2. WK erlebt hatte.

    Gegen Raketen-Vergeltungsschläge Russlands hilft keine Bundeswehr, egal wieviel Mann.

  13. Nochmal wird sich Russland nicht wieder überfallen lassen wie damals die Sowjetunion, weder von den transatlantischen Bellizisten und Natokläffern Deutschland, Polen und den Baltischen Staaten, noch von anderen Staaten, was sie damals mit einem hohen Preis von 27 Millionen Menschen bezahlen mußten. Die Geduld von Putin wird schnell ein Ende haben, besitzt er doch die Königin aller Waffen, nämlich die Atombombe.

    1. Die Sowjets haben sich auch nicht einfach so überfallen lassen, sondern schon vorbereitet. Die ersten 2 Wochen waren die Grenztruppen überrascht und unorganisiert, aber wenn 3 Mio. Soldaten aus ganz Europa bei Einem einmarschieren, ist das verständlich. An manchen Stellen haben sich einige Offiziere richtig dicke Patzer geleistet. Die wurden dann aber vor ein Militärgericht gebracht und exekutiert oft. Dann fing das schon an zu kippen. Die Deutschen (Nazis) hatten ein gutes Lagebild für ca. 300km landeinwärts. Weiter nördlich und östlich stießen sie plötzlich auf Armeen, von denen sie gar nichts wussten und die Logistik begann zusammenzubrechen.

      Übrigens hatte die Wehrmacht auch im 2. Weltkrieg noch viele Pferde zum Ziehen ihrer Artillerie. Auch wieder so ein Detail, was ich in der Schule im Geschichtsunterricht nie gehört habe. Vor ein paar Wochen war dieses „Narrativ“ auch eine der absolut widerlichen Propaganda-Lügen bei dem BILD-Niederlagenzentrum, wo sie ein Video zeigten, wo eine ukrainische Drohne Pferde oder einen Esel zerfetzte und sie behaupteten, den Esel-Russen würden die Fahrzeuge ausgehen. Da war der Röpcke mal wieder ganz stolz auf diese Tierquälerei. Der Wehrmacht sind einfach viele ihrer Pferde verreckt, weil sie hochgezüchtete, riesige Kaltblüter hatten, für die ihnen das Futter ausging. Damit konnte die Infanterie nicht mehr mit den Panzern Schritt halten. Dazu mussten die Infanterie die schlechteren Straßen nehmen.

      Wie ich finde, eine gute Serie über die Operation Barbarossa:

      https://podcastaddict.com/podcast/war-nerd-radio-subscriber-feed/2412978

      Wer Werbung sieht, braucht einen Adblocker. Fiel mir neulich auf, wo das auf einem anderen Gerät lief.

  14. Der Staat der Lügner und Betrüger will unbedingt in einem Krieg Untergehen. Anders kann man die Handlungsweise der letzten Regimes der BRD nicht deuten. Immerhin weiß das Kanonenfutter diesesmal, das es einem Regime dient, welches auf Völkerrechtliche Abmachungen scheißt und mit diesen Vertreagsbrüchen schon seine kriminelle Natur offen zeigt. Dementsprechend können diese Angriffskrieger im Falle eines Konflikts auch einfach Entsorgt werden. Eine Kriegsgefangenschaft ist da nicht nötig bei einem Staat der sowieso auf Internationales Recht scheißt, die im Konfliktfall einfach zu Erschießen wird da das beste sein.
    Nazideutschland ist wieder da und diesesmal gibt es zum Glück Atomwaffen, da bleibt dann von Nazideutschland nicht mehr genug übrig für noch einen Neustart.
    Führer Merz zeigt wie schnell es auch heute möglich ist einen Weltkrieg anzufangen. Mit dem Bruch des 2+4 Vertrages ist die Konstitution Deutschlands ja erledigt, ein Rechtsfreier Nichtstaat, in den jeder der Ehemaligen Alliierten ohne Kriegserklärung Einmarschieren kann.
    Denke ich an Deutschland in der Nacht…….

  15. Ohhhh Herr schmeiß Hirn herab.
    Diese vorsätzlich falsche Berichterstattung ist einfach zum ko….

    460.000 Soldaten brechen keinen 2+4 Vertrag wenn sie aus Aktiven und Reservisten bestehen.

    Reservisten werden nicht zur aktiven Armeestärke gezählt, wenn in Verträgen oder offiziellen Angaben von der „Stärke der Streitkräfte“ die Rede ist.

    Im Zwei-plus-Vier-Vertrag wurde unter anderem festgelegt, dass: „Die Streitkräfte des vereinten Deutschlands werden insgesamt 370.000 Mann nicht überschreiten.“

    Dabei bezieht sich „Streitkräfte“ ausdrücklich auf das aktive Personal der Bundeswehr, also auf:
    Soldaten im aktiven Dienstverhältnis (Berufssoldaten, Zeitsoldaten, Wehrpflichtige),
    nicht aber auf Reservisten, die nicht in der Truppe eingegliedert sind.

    Auch in anderen Rüstungskontrollabkommen wie dem KSE-Vertrag wird klar zwischen aktiven Truppen und Reservekräften unterschieden. Nur die aktiven Truppen zählen zur militärischen Stärke im Sinne solcher Verträge.

    Also, jetzt können sich alle wieder abregen und setzen. Sevim Dagdelen ist einfach nur extrem schlecht in ihrer Recherche, oder es ist Vorsatz und sie braucht diese Art von Clickbait um über die Runden zu kommen.

    1. Mal wieder ein überspezifisches Dementi. Du bist wirklich ein ganz raffinierter Junge. Da werden die Russen sicher den Vertrag lesen und sich nichts dabei denken. So, wie wenn in die Ukraine Militärberater geschickt werden, unendlich viel Militärmaterial für hunderte Milliarden Euro oder Taurus und die dann Ukrainer bedie … oh wait, da gab es leider ein unerlaubtes Leak, wo man genau die gleichen Typen wie du beim Rumstümpern in gebrochenem Denglish zuhören konnte und seither trauen sie sich nicht mehr.

      Wegen Typen wie dir hat die Bundeswehr es so schwer, z.B. Abiturienten, überhaupt Rekruten mit einem höheren IQ, anzuwerben. Weil denen das einfach zu dumm ist, was ihr liefert. Das war früher schon so und wird heute auch so sein. Niemand geht zur Bundeswehr, weil er z.B. in Afghanistan Brunnen bohren will und Mädchenschulen bauen. Man könnte die Truppe umschreiben als ein Sozialamt für gewalttätige, mental etwas überforderte Männer – und mittlerweile auch ein paar Mannweiber, die meistens nicht weniger eine Lachnummer sind wie ihre männlichen Kollegen.

      Die produzieren keinen Fortschritt für die Gesellschaft und damit wird der Abstand zu China noch schneller noch größer.

      1. Leider hat mich der Herr nicht erhört, die Antwort kommt von einer nicht satisfaktionsfähigen Person.

        Lassen wir es gut sein. Wenn es um internationale Verträge geht, ist deiner von Abiturienten, Brunnenbau und Sozialamt geschwängerte Antwort einfach nur sinnentleert.

        Im Gegensatz zu dir, können die Russen einen Vertrag nicht nur lesen, sondern auch verstehen.

      2. @Garry
        „Man könnte die Truppe umschreiben als ein Sozialamt für gewalttätige, mental etwas überforderte Männer – und mittlerweile auch ein paar Mannweiber, die meistens nicht weniger eine Lachnummer sind wie ihre männlichen Kollegen.“

        Garry, diese Beschreibung hätte ich nicht besser auf den Punkt bringen können! 👍🏻

          1. Alfred kann mir nicht erzählen, sein Kommentar wäre Ernst gemeint. Immerhin ist ihm aufgefallen, dass ich eben nicht andere Menschen, auch wenn sie z.B. Moslems sind, per se als Menschen herabwürdige.

            Eine Gruppe abwerten, was die Bundeswehr ja nie tun würde mit ihren erklärten Feinden, um sie dann auch noch zu ermorden. Niemals.

            Und es gibt natürlich überhaupt keinen Unterschied zwischen Veteranen der Bundeswehr, die in Afghanistan getötet haben oder Gefangene an die CIA auslieferten, damit die sie in Black Sites foltern konnten – und z.B. einer Gruppe Kinder in einem Waldkindergarten.

            https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4rgef%C3%A4ngnis_Bagram

            Ich habe noch nicht einmal geschrieben, dass Soldaten der Bundeswehr nicht Menschenrechte wie andere Menschen auch hätten, wie z.B. Frauen und Kinder oder andere Männer. Ich bezweifele nur ihre kognitiven Fähigkeiten, bzw. psychische Gesundheit. Das ist alles.

            Ich habe mich z.b. länger mit einem deutschen Afghanistan-Veteranen auseinander gesetzt. Der war eindeutig psychisch gestört und entpuppte sich noch als totaler Machiavellist als ihm die Argumente ausgingen.

            1. Na klar, wenn man sich mit einer Person aus einer Gruppe auseinander setzt, kann man auf die ganze Gruppe schließen.

              Danke, das hat noch gefehlt zur kompletten Bankrotterklärung des Garry.

              1. Das habe ich so nicht geschrieben. Ich kenne schon mehr als einen BW-Soldaten und dann gibt es eben noch grundsätzliche Probleme mit der Ideologie, die JEDER Soldat (der Bundeswehr) vertritt, sonst wäre er nicht in dem Verein. Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.

                Ich verstehe jetzt auch gar nicht wie man als Soldat oder Ex-Soldat so touchy sein muss, wenn es um die eigene E-Honor geht? In diesem Ernstfall würdet ihr z.B. einem Feind ein Messer in den Bauch rammen, so lange rumdrehen, bis er endlich qualvoll verreckt ist. Oder eine Mine legen und zuschauen wie sie ihn oder sie zerfetzt usw.

                Warum so touchy? Warum die Realität verleugnen, was ihr da wirklich macht oder unterstützt? Da war der Afghanistan-Veteran, den ich erwähnt hatte, wenigstens ehrlicher.

                Nochmal was zu dem Vertrag oder einem Vertrag generell:

                Wenn du einen Vertrag mit Jemandem aushandelst, dann versuchst du doch auch dessen Interessen zu berücksichtigen. Wenn du das nicht machst, dann brauchst du dich auch nicht zu wundern, wenn das schlecht läuft. Da ist deine Haltung, die die eines Kriminellen ist, nämlich den Vertrag maximal zum Nachteil des anderen Vertragspartners auszulegen, sehr bezeichnend. Siehe auch der Beitrag unten. Gleiches Spiel läuft auch gerade mit den eingefrorenen russischen Vermögen. Wie Mercouris richtig sagt, wenn man sich erst noch überlegen muss, wie man das am Besten verkauft, dass man Jemanden bestehlen will, dann macht es das nicht besser, sondern schlimmer.

    2. Scheinbar fällt Dir das lesen und verstehen schwer.

      Verteidigungsminister Boris Pistorius hat nun angekündigt, eine tiefgreifende Reform der Bundeswehr auf den Weg zu bringen, die bereits im Frühjahr 2026 greifen soll. Kern ist die Erhöhung der Truppenstärke auf 460.000

      Die Truppenstärke sind immer aktive Soldaten und nun schwurbel mal weiter.

      1. Siehe im Artikel:
        „…eine Aufstockung auf 260.000 aktive Kräfte an. Hinzukommen sollen 200.000 Reservistinnen und Reservisten.“

        Dem ist nichts hinzuzufügen.

        1. Wenn allerdings die Wehrpflicht demnächst wieder eingeführt wird, dann erreicht Pistorius seine Traum- Truppenstärke mit 460.000 aktive Soldaten sogar früher.
          Vergleich 1987 hatte die BRD alleine eine Truppenstärke mit 495.649 Soldaten.

          1. Vergleiche 1987 hatte Deutschland sehr viel mehr junge Menschen als Heute.
            Das nennt sich demographischer Wandel und sollte sich so langsam rumgesprochen haben.
            Zudem sollen nicht alle Personen gezogen werden. Siehe Lotteriedebatte.

            Nur mustern und einziehen bringt nichts, wenn es gar keine Infrastruktur für die Truppe gibt. Die fällt vermutlich auch nicht vom Himmel. Oder hat da jemand andere Informationen.
            Wenn die Bundeswehr in 10 Jahren bei 350.000 Soldaten liegt wäre das schon eine Überraschung.

            1. 1990 kam die DDR dazu.
              Ab 2025 müssen 400.000 deutsche Männer ab 18 Jahren einen verpflichtenden Fragebogen ausfüllen.
              Hätte Deutschland die Wehrpflicht dann wäre die Truppenstärke wie hoch?

              1. Zähl die Schlafplätze in den noch vorhandenen Kasernen, dann hast du die vermutliche Obergrenze. Bei dem Organisationstalent der Bundeswehr würde es mich wundern, wenn diese Zahl auch nur annähernd erreicht würde.
                Wir sind also weit unter 260.000.

                  1. Die Heimschläfer haben regelmäßig auch Übernachtungsmöglichkeiten in der Kaserne.
                    Nutzen sie aber nicht oder sehr selten.
                    Wir waren im Achtmann-Zimmer oft nur zu dritt.
                    Hätte ich auch gemacht wenn ich vor Ort wohne.

                    Man, man, man Kalsarikännit, du bist hier der Theoretiker im Quadrat, was? Naja, den Posten muss ja auch jemand begleiten.

                    1. Der VP hat mehr Überblick als das Trottlono. Als Zeitsoldat hatte man recht zügig nur einen Spind in der Kaserne, und für Notfälle eins der Feldbetten an einer Wand im Bunker. Die „Übernachtungsmöglichkeit“ wird also im Notfall oder bei akuter Kriegsgeilheit der politischen Führung sehr flexibel gehandhabt.

          2. Der Strang ist schon interessant. Ottono merkt gar nicht wie er sich selbst das Loch immer tiefer schaufelt in das er reinfällt.

            Heimschläfer, Reservisten, Zeitsoldaten usw.

            Die Russen haben doch gesehen, wie aus Helmen und Schutzwesten später nach einigen Eskalationsstufen die größten Waffensysteme, die die Bundeswehr hatte, wurden, bzw. die Bundeswehr sogar noch ihre Waffen abgeben musste für den Krieg in der Ukraine. Die können doch live mithören, wenn z.B. die ranghöchsten Offiziere der Luftwaffe über Webex rumstümpern und ihre Mickrigkeit demonstrieren.

            Ich schrieb schon in einem anderen Posting, dass die Sowjets auch bei der Operation Barbarossa genau wussten was angesagt ist. Das konnten sie doch z.B. in „Mein Kampf“ nachlesen. So ist das heute wieder mit den Banderisten und z.B. den total überraschten Bundeswehr-PR-Sprechern, die offensichtlich unfähig sind mal kurz mit Google zu checken, ob sie einen offensichtlichen ukrainischen Nazi einladen oder ein armes unschuldiges Häschen als das sie den verkaufen wollten.

            Diese Heuchelei nimmt euch Keiner ab – und seid doch mal ehrlich: Es ist ein Zeichen von Schwäche.
            Egal wie viele Fantastillarden in die Bundeswehr versenkt werden, es wird immer eine Vasallenarmee der USA bleiben, die in einem echten Krieg versagen wird und nur als Kanonenfutter für das US-Imperium dient.

    3. @ Ottono
      Hierzu noch eine Überlegung:
      Dagdelen zitiert aus dem Zwei-plus-Vier-Vertrag:
      „Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet sich, die Streitkräfte des vereinten Deutschland innerhalb von drei bis vier Jahren auf eine Personalstärke von 370.000 Mann (Land-, Luft- und Seestreitkräfte) zu reduzieren.“

      Das verpflichtete die brd, innerhalb von 3 bis 4 Jahren die Personalstärke auf 370.000 Mann zu reduzieren. Dieser Punkt wurde erfüllt. Der Vertrag legt aber nicht die Truppenstärke für alle Zeiten fest, zumindest nicht in dem zitierten Abschnitt. Juristisch sind hier mehr Türen offen als durchschritten werden können. Ähnlich fluid wie die Absprachen zur Osterweiterung der NATO.
      Dagdelen konstruiert einen Vertragsverstoß und argumentiert wie eine Studienabbrecherin.

      1. Auch eine Überlegung, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass man im 5. Jahr dann einfach wieder über diese Grenze gehen kann. Der Vertrag ist ja auf Dauer angelegt.

        Im Kriegsfall wären die Beschränkungen allerdings endgültig obsolet. Aber soweit sind wir nicht. Weder im Kriegsfall noch in der Verletzung des Vertrages, egal wie laut ein paar unsachliche Schreihälse kreischen.

        1. Nun, eine mögliche Verletzung im 5. Jahr ist ja auch weit überschritten. Aber die gewählte Formulierung ist so, dass eine Obergrenze offen bleibt. Es sei mal dahin gestellt ob man sich bewusst Hintertüren offen lässt, aber für die Diplomatie seit dem Wiener Kongreß ist es symptomatisch, dass sie beinharte Formulierungen vermeidet. Was nicht zuletzt der Tatsache geschuldet ist, dass es für Verträge zwischen Staaten kein Vollzugsorgan gibt.

  16. Warum immer so Überschriften texten, die etwas in Frage stellen, was gar nicht mehr in Frage gestellt werden kann? Da hat man keine Lust mehr weiterzulesen.

    Es gibt eine Nato-Basis in Rostock. Die Hilfe für die Ukraine ist auch ein Vertragsbruch. Da gibt es sicher noch mehr.

    Und ja, Pokrowsk ist eingekesselt. Das ist sogar jetzt dem Chef des BILD-Niederlagenzentrums aufgefallen. Potzblitz!

  17. Wen bitte interessiert dieser Vertrag noch? Sind Verträge nicht hauptsächlich dazu da, gebrochen zu werden? Und ist er nicht ohnehin schon gebrochen worden? Sind nicht 5 Vertragsparteien bzw. deren Rechtsnachfolger dafür, dass er gebrochen wird?
    Da müssen schon andere Argumente her, um die Bereitschaft der Mehrheit der Deutschen eine kriegstüchtige Armee aufzubauen und auch Krieg zu führen, ins Wanken zu bringen, werte Frau Dagdelen.

    Und die Mehrheit ist bereit für Krieg. Sonst wäre der Kriegsminister nicht des Volkes beliebtester Politiker. Das Volk will wieder tote Helden. Bald gehen die linksgrünen Massen auf die Straße, um Krieg zu fordern, damit endlich auch im Zarenreich LGBTIQ+ bejubelt wird.

    1. @ Reimar Pflanz
      „Das Volk will wieder tote Helden. Bald gehen die linksgrünen Massen auf die Straße, um Krieg zu fordern, damit endlich auch im Zarenreich LGBTIQ+ bejubelt wird.“

      Ob in diesem angekündigten Zustand „Transen an die Front, aber nur mit rosa Panzern!“ gefordert werden darf? Ich werde mir das Geschehen aus 4.000km Abstand reinziehen…

    2. Ob der IbuK der beliebteste Minister ist? Die Beliebtheitsumfragen werden doch sowieso schon immer gefälscht. Und die Telefonbücher werden immer dünner, also wen erwischen die Demoskopen dann überhaupt noch am Telefon um sie zu befragen?

  18. wo man seine ganze Jugend gedacht hatte, die Welt wäre ein besserer und zivilisierterer Ort geworden,
    ist zu lesen hier:
    https://www.n-tv.de/politik/Ukrainer-beklagen-gefaehrliche-Krankheit-an-der-Front-id30005658.html
    dass Gasbrand die Soldaten dahinrafft in den Schützengräben.
    Das sind unbeschreibliche Verhältnisse.
    Und wo man dachte: dass mit ein Krieg so leicht nicht so leicht wieder passieren kann:
    es braucht doch nur ein paar gefällige Politier und eine entsprechend an Rendite gewöhnte Akteure und Massenmedien, die mögliche Kriegsgründe präsentieren- schon schlittern die Menschen da rein, und am Schluss hat keiner was gewusst.
    Wetten, dass diese mögliche Gasbrand-Realität nicht in den Info-Veranstaltungen des Bundes präsentiert wird?
    Eher doch so das Image: Tolle Truppe, tolle Kameradschaft und versorgt ist man auch noch?
    So in dem Sinne: das Abenteuer deines Lebens wartet auf dich….

  19. Was die westlichen Medien konsequent verschweigen (Artikel vom 11.04.2021)

    https://www.infosperber.ch/medien/medienkritik/was-die-westlichen-medien-konsequent-verschweigen

    Christian Müller / 11.04.2021  Im Donbass sind die Spannungen hoch, ein neuer Krieg wird immer wahrscheinlicher. Doch die Medien informieren bewusst einseitig.

    Seit einigen Wochen steigen die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland im Donbass massiv.

    Seit der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach der Wahl Joe Bidens in den USA einen deutlich härteren Kurs gegen Russland fährt, drei sogenannt Russland-freundliche Fernseh-Sender widerrechtlich geschlossen hat und offen eine Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO verlangt, sind auch die Waffenstillstandsverletzungen in Luhansk und Donezk wieder gestiegen.

    Und seit kurzem melden die dortigen Beobachtungsequipen der OSZE, dass auch die Überwachungsdrohnen durch – vermutlich bewusst inszenierte – Störungen des GPS-Navigationssystems kaum mehr einsatzfähig sind. Zur Motivation der regierungstreuen ukrainischen Soldaten reiste Selenskyj sogar persönlich wieder an die Frontlinie.

    Von seinem Wahlkampf-Versprechen, in erster Priorität für Frieden im Donbass zu sorgen, ist nichts übriggeblieben. Im Gegenteil, er giesst jetzt sogar Öl ins Feuer.

    Man kommt nicht darum herum, daraus den einen Schluss zu ziehen: Die westlichen Medien informieren nicht nur, sie betreiben vor allem auch Anti-Russland-Meinungsmache. …ALLES LESEN !!

    KOMMENTAR

    «Was die westlichen Medien konsequent verschweigen» und uns dafür die angesagte Propaganda einhämmern, ist eigentlich ein Skandal, nämlich Desinformation.

    Das Russland seine Truppen repositioniert ist gut nachvollziehbar, wenn man die Fakten kennt.

    Am 24. März unterzeichnete Zelensky ein Dekret, das praktisch eine Kriegserklärung an Russland gleichkommt.

    Mit dem Dekret 117/2021ist es ab sofort Leitlinie der ukrainischen Aussenpolitik donbass und Krim zurückzuerobern.

    Unterstützend erklärte Biden die Krim sei «integraler Bestandteil der Ukraine» und Antony Blinken, der Organisator des Putsches von 2014, versicherte Zelensky der vollumfänglichen Unterstützung der USA zum Erhalt der territorialen Ingtegrität der Ukraine.

    Neue Waffensysteme im Umfang von rund 300 Tonnen sind bereits in der Ukraine angekommen.

    Dass Russland Als Reaktion Truppen an die Grenze verlegt wird von unsern Meinungsmachern dann als «russische Agression» medial aufbereitet.

  20. Nein nein nein. Die Land, Luft und Seestreitkräfte bleiben bei 370.000 Mann. Es gibt ja aber noch den Cyber- und Informationsraum und den neuen Unterstützungsbereich (Zusammenfassung Streitkräftebasis, Zentraler Sanitätsdienst und ein paar andere Abteilungen). Außerdem dienen in der heutigen Bundeswehr nicht nur Männer sondern auch Frauen und diverse.

    Also wo ist das Problem? 😉 Ob alle Unterzeichner des 2+4 Vertrages das so sehen werden, ist natürlich eine andere Frage.

  21. Was diese oder vorhergehende Regierungen fabulieren ist für das Volk und hat überhaupt nichts gemeinsam mit ihren eigenen realen Ansprüchen. Die realen Ansprüche für die Gefahr aus Russland besteht darin, das wenn Moskau wirklich wollte die lügenenden Politischen ereiferer angreifen wollte, hätten sie das mit ihrer Technik schon vorgestern realisieren können.
    Das taten die Russen nicht, weil, ihre SMO klare Ziele vorgesetzt hat und der gesamte Westen hat keine Möglichkeit gegeben, um darüber eine diplomatische Lösung zu finden.
    Im Gegenteil derdeutsche aussenfuzzie ist Kanada, um mit der zerstrittenen kleinen angeblich Grössen 7 zu schwätzen.
    Der aufgeblasene Westen steht irgendwie vor dem Platzen, ihre Währungen, ihre Stellung, ihre Schulden und ihre eigenen gierigen monopolisten stehen vor einem Problem, viele Staaten wenden sich von deren Politik ab.
    Der Faschist schreit es ist der andere, wobei der schreiende Faschist das selbst ist!

  22. Mir ist es ein Rätsel, warum Medien nicht stärker nachfragen, in was genau denn all diese Soldaten ausgebildet werden sollen? Kriege der Zukunft werden höchstwahrscheinlich nicht mehr wie in der Vergangenheit durch den Einsatz großer Massenarmeen, vor allem bewaffnet mit Sturm- und Maschinengewehren sowie Granatwerfern, entschieden werden, sondern durch technologisch hochspezialisierte, vergleichsweise kleine Kampfeinheiten, etwa im Bereich der modernen Drohnenkriegsführung. Keine Ahnung, wie viele Infanteristen bereits ein einziger Kampfdrohnenschwarm ersetzen könnte, doch wohl eine ganze Menge, und dies ohne die Gefahr eigener Verluste, sofern dessen Kommandozentrale nicht lokalisiert wird.

    Schon heute sinniert die Bundeswehr über die Zukunft der Infanterie, jahrhundertelang typischerweise assoziiert mit dem Bild eines Fußsoldaten mit einem Gewehr, und kleine Kampfdrohnen werden dabei noch nicht einmal erwähnt:

    »Das System Infanterist der Zukunft, kurz IdZ, ist der Begriff für die moderne persönliche Ausstattung der Infanteristen. Es befähigt den Soldaten, seine Aufgaben im Einsatz zu Fuß oder eingesetzt in einem Fahrzeug, mit wesentlich verbesserten Erfolgsaussichten und verringertem Risiko zu erledigen. Die komplexe persönliche Ausrüstung soll die Wirksamkeit des Soldaten im Einsatz, seine Führungsfähigkeit, die persönliche Mobilität und dessen Überlebensfähigkeit und Durchhaltefähigkeit verbessern.« (https://www.bundeswehr.de/de/organisation/heer/truppengattungen/infanterie)

    Allein die Bedienungskompetenzen für eine immer komplexere Ausstattung, die dennoch nach einigen Jahren durch eine noch modernere ersetzt werden müsste, erwirbt und erhält man nur als möglichst gut bezahlter Berufssoldat auf vielen Lehrgängen, doch gewiss nicht in recht kurzer Zeit als Wehrpflichtiger, dessen temporärer Ausbildungsstand ohnehin rasch veraltete. Vor dem Hintergrund künftiger Formen der Kriegsführung wirkt eine Wehrpflicht nicht mehr zeitgemäß.

  23. Achtung aufgepasst und alle herhören : Extrem hybrid- militärischer Putinalarm !! *

    Wie ich heute vor allem aus den öffentlichen Wahrheitsmedien wie zum Beispiel dem „Deutschlandfunk“ erfahre, droht „unserer“ erhabenen Demokratie jetzt bald der ultimative hybride Angriff auf Basis von westlichen Medien bisher noch unbekannten KI- Fähigkeiten der übernächsten Generation:
    Russischen Spezialhackern soll es jetzt möglich sein (auch) im Westen jederzeit und ohne unannehmbaren finanziellen Aufwand absolut identische digitale Kopien von WAHLLOKALEN zu erstellen. Und zwar einschließlich des jeweiligen Personals und von allem, was sich sonst noch darin befindet. Auch von außen sollen arglose Bürger nicht erkennen können, dass sie sich beim Betreten am Wahltag in solche „Putinfallen“ begeben. Klar sollte auch sein, dass „Moskau“ damit alle Vorgänge in fast allen Wahllokalen der Welt (und damit nicht nur die Wahlergebnisse) nach seinem Gutdünken manipulieren kann.
    Da auch das Auszählungs-Personal dann als eine Art von „Putin- Zombies“ funktioniert, muss man jetzt sogar von dem Folgenden ausgehen: Es könnte sogar der Fall (gewesen) sein , dass nachgewiesene Falschauszählungen zu Ungunsten des BSW von den üblichen Putin Trollen pervertiert lügnerisch falsch interpretiert werden. Und zwar derart, dass behauptet wird, (alle) Konkurrenzparteien hätten (diesmal wirklich verschwörerisch) die Auszählung bewusst zum Nachteil des BSW manipulieren lassen. Was eigentlich lächerlich ist, da ja jeder nicht absurd-querdenkende politisch interessierte Bürger in den Qualitätsmedien und sogar von (BW-) Antisemitismus-Beauftragten fast täglich erfahren kann, wie unsinnig solche „Verschwörungsmythen“ doch sind.
    Eventuell werden Putins Hybridkrieger sogar behaupten, dass bei der Bekanntgabe der Wahlergebnisse bewusst intransparent oder zu Ungunsten des BSW informiert worden sei. Und natürlich können die Russen dann auch aufgrund ihrer haushohen hybriden KI- Überlegenheit jederzeit „Beweise“ für ihre Behauptungen vorlegen. Und zwar sogar solche, die kein Mensch mehr außerhalb Putins Dunstkreis widerlegen kann.
    Auch ein wahrheitsregierungsnahes investigatives und NGO-finanziertes Portal hat sich schon der Sache angenommen. Es appelliert dringlich an alle Bürger „unserer“ Mitte- Demokratie, zukünftig beim Betreten von Wahllokalen äußerste Vorsicht walten zu lassen. Und zusätzlich auch ihre eventuell vorhandenen übersinnlichen Fähigkeiten zur Aufdeckung von Putins Hybridkrieg einzusetzen. Experten zufolge werden im Ministerium zur Verteidigung unserer Demokratie (in Nord-Ost- Europa) sogar Überlegungen angestellt, in jeder Gemeinde bei zukünftigen (un-) freiwilligen Musterungen Esoterik- Beauftragte zur Rekrutierung derart medial Begabter junger Menschen einzustellen. Und zwar koste es, was es wolle.
    Denn die hybrid- übersinnliche Zeitenwende darf schließlich nicht an kleinkarierter Knauserei scheitern.Und möglicherweise lässt sich dieses Personal langfristig nicht nur zur Detektion von Putin- Zombies, sondern auch zum Aufspüren unbewusst antisemitischer Corona- und Klimaleugner demokratisch gewinnbringend einsetzen.
    Also: Mit gesundem Patriotismus auf zu den Waffen der neuen Hybridabwehr !
    Die Truppe dankt es Ihnen!
    ` Äh- ich meinte natürlich Alaaaf – „Satire- Alarm“

  24. Gegen Russland kann man nicht Krieg führen, es sei denn die rüsten atomar komplett ab. Nicht vorstellbar.
    Will man da einmarschieren? Wohl kaum, dazu braucht es schon mehr, als das , was die NATO in Europa an Bodentruppen aufzubieten hat, Russland mit Langstreckenraketen unter Feuer zu nehmen, scheint mir auch ziemlich sinnlos, damit zerstört man nur Objekte und das wird nicht zum Regimewechsel führen.
    Was soll das also? Aufrüsten auf alle Fälle, das so glauben unsere Hochmögenden wohl, kurbelt die Wirtschaft an, sorgt für Arbeitsplätze; den Popanz an die Wand zu malen dient als Rechtfertigung für die weitere Umverteilung und sozialen Kahlschlag. Vonovia will Kasernen bauen, Rheinmetall Panzer und es sind auch etliche Startups in den Startlöchern, die sich bei der Drohnenkriegführung hervortun wollen, nach allem, was man so hört und liest, okay, das wissen wir alle hier.
    Über den 2+4- Vertrag braucht man sich doch schon lange nicht mehr unterhalten, ein Forent hier hat auf Rostock doch hingewiesen; der Vertrag ist mit der NATO-Osterweiterung schon obsolet geworden.
    Russland macht auf mich den Eindruck, als hätten die das ohnehin schon lange abgehakt, der Westen scheißt auf Verträge, weiß man alles!
    Mich würde interessieren, was diese 460.000 Leute eigentlich genau sein sollen, wie schlüsselt sich das auf?
    Sturmgewehre machen Rheinmetall auch nicht fett. Wird die Luftwaffe, das Heer, die Marine aufgerüstet, oder alles drei?
    Eine Fregatte bauen, Hubschrauber für die Heeresflieger, Kampfjets, Artilleriesysteme bringen die fette Kohle.
    Für Wartung, Instandsetzung, Logistik braucht man die Leute, Kampftruppen wie Infanterie sind zwar Personalintensiv, die dicke Kohle machen die Rüstungsfirmen damit nicht, Infanterie ist eh nur Kanonenfutter, wie man in der Ukraine sieht.
    WAS soll da genau aufgerüstet werden? Dann kann man auch eine Aussage treffen, was wie eingesetzt werden soll.
    Die Zahl an sich besagt erst einmal nichts.
    Ich glaube, man stellt sich eher vor, das die Geschichte so abläuft wie im kalten Krieg, Streitkräfte aufbauen und alles
    turnusmäßig erneuern, immer wieder neue Jets, Schiffe, Panzer etc.
    Die Gefahr sehe ich eher darin, das RUSSLAND dann präventiv angreift, WEIL die NATO hochrüstet, unsere Propaganda
    und Politiker Absichten ausdrücken, die Russland einen Angriff fürchten lassen muss.
    Es gibt doch bereits Berichte über einen immer größer werdenden Teil der Duma, die einen solchen Präventivschlag fordern. Man kann drei Kreuze machen, das Putin da (noch) den Deckel drauf hält!
    Aber was kommt nach Putin, der das Rentenalter schon deutlich erreicht hat?
    Darin sehe ich die Hauptgefahr, eine kurzsichtige Politik, die sich weigert die Diplomatie sprechen zu lassen, die sich weigert an eine gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur auch nur zu denken.
    Die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen beenden um dann auf dem Energiesektor von den Amis abhängig zu sein. Da kann ich keinen Vorteil für Deutschland erkennen.
    Die eigene Wirtschaft an die Wand zu fahren um dann zu glauben, diese mit gigantischen Aufrüstungsplänen wieder in Gang zu bringen…..tja, da erschließt sich mir einiges nicht!
    Ich halte die gesamte Parteienoligarchie für inkompetent, unmoralisch, korrupt und Eidbrüchig!
    Schaden vom deutschen Volk wird so jedenfalls nicht abgewendet!

    1. Zustimmung, ich wüsste auch gerne, wofür das viele Geld denn ausgegeben werden soll. Und was die Wehrpflicht betrifft, so wird es wohl wie schon im Kalten Krieg vor allem darum gehen, dass auf dem Papier eine möglichst große Anzahl Grundwehrdienst leistet, doch nicht um den tatsächlichen Ausbildungsstand, der schon damals ein Witz war.

      Vermutlich werden die meisten Wehrpflichtigen zum Heer eingezogen und kommen als sogenannte Jäger zur Infanterie, wo man sich übrigens nur ungern als Kanonenfutter fühlt, und dies wird in der Ukraine ähnlich sein. Verinnerlicht man den gewöhnungsbedürftigen Bundeswehrjargon, so mangelt es angesichts hoher Verluste auf beiden Seiten sowohl der ukrainischen als auch der russischen Infanterie an spezifischer Kriegskompetenz; insbesondere an Überlebensfähigkeit und Durchhaltefähigkeit. So unterkühlt betrachtet, resultierte dann jedes Frühableben zwangsläufig aus einem bloßen Fähigkeitsdefizit, da die Überlebenskompetenz entweder zu kurz geübt oder wieder vergessen wurde; tragischerweise.

  25. 460.000 kriegstaugliche Soldaten aus unserer inzwischen völlig kaputten Grundbevölkerung zu rekrutieren, ist ein fürwahr waghalsiges Unterfangen, selbst wenn man alles zwangsrekrutiert, das nach den geplanten Sparmaßnahmen (Agenda Fritzelfritz 2300) noch halbwegs geradeaus laufen kann. Da müssen wohl auch Ressourcen genutzt werden, an die bisher niemand gedacht hat, etwa alle, die sich als Flakhelfer zur Rente noch etwas hinzuverdienen wollen.

    Die Zeit drängt, 2030 ist Weltuntergang.

    1. Ich hatte schon das Vergnügen einem gemischten Infanterieregiment, also Männer und Frauen, beim Marschieren mit schwerem Gepäck zuschauen zu dürfen. So Szenen sieht man überall in Deutschland vermehrt. Es war lustig und alle Klischees, die man sich so vorstellen kann, erfüllt.

      Man muss aber auch unterscheiden:

      Ich kenne viele junge Menschen, die eher immer fitter werden, bzw. generell Sportler, weil sie bessere Trainingsmethoden haben. Aber das Gros der Bevölkerung wird wirklich immer älter und kränker.

      1. Ich hatte das „Vergnügen“ in der Form nicht, denn zu meiner Dienstzeit waren die Mädls nur mit irgendeinem Schlangengetier auf den Schultern oder einer Lyra am Barett dabei.
        Ich habe aber bei Märschen Leuten ein MG3 oder ein G3 zur Erleichterung abgenommen, nachdem das jemand in meiner Grundausbildung für mich getan hatte. Abweichungen in der Tagesform kamen und kommen also auch mit nur einem Geschlecht in der jeweiligen Truppe vor.

        Daher: kannst Du den Teil mit lustig und Klischees ein wenig ausführen?

        1. Ja. Die Meisten haben Sturmgewehr getragen, einige Frauen Keines. Man sah auch deutlich die körperlichen Unterschiede, einige Frauen schienen eher etwas dicklich. Die Männer, gerade die zwei Offiziere, die das leiteten, waren maximal mit Gepäck beladen, eigentlich viel zu viel, nämlich noch mit Gepäck von den Frauen. Es waren bestimmt von ca. 100 so 15 Frauen (edit: Regiment war überzogen. Sie sind aber Berufssoldaten) So etwas hatte ich noch nie gesehen, so viele Frauen in einer Militäreinheit. Die Einheit war auch sehr klar, wer das war, aber will ich nicht sagen. Der Zug war schön lange gezogen, fast ein paar 100m, viele Grüppchen. Selbst die fitten Männer, die dann so überladen waren, die würden es auch nicht lange machen. Nee, also das war eine Katastrophe. Vielleicht für Einige das erste Mal als Ausrede … vielleicht Training wie viel Gepäck wer wie lange tragen kann …

          Klar, kann es Einem mal schlecht gehen, aber schon alleine, wenn ich das Gewehr von Jemand anders noch mittragen müsste, dann wäre der wahrscheinlich schon nicht mehr so einsatzfähig. Wenn man alles tragen muss und wer ausfällt, dann summiert sich das schnell.

          1. Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.
            Natürlich ist jemand ohne Waffe bzw. mit mehreren davon für ein plötzlich auftauchendes Problem das mit Gewalt zu lösen ist nicht mehr unmittelbar einsatzfähig. Die Leute und ihre Ausrüstung sind aber am Ende des Marsches noch da, und ein Marsch ist ja idR wirklich nur Verlegung von A nach B (oder Einübung davon), keine bewaffnete Patrouille/Feindaufklärung.

            Ich hätte bei so einer gemischten Teileinheit mit Kampfauftrag eher Sorge, daß sich die Herren dann aufgrund von genetischer und erziehungsbedingter Prägung als Schutz der mitspazierenden Damen verstehen, und das dann alles komplett schiefgeht. Aus diesem Grund würde ich da tatsächlich für Geschlechtertrennung im Gefecht stimmen. Solange die Schlägerei mit technischen Mitteln stattfindet kommt es auf die bloße Körperkraft nur nachrangig an.

            1. @ arth
              Es kursieren etliche Videos aus den paramilitärischen Einheiten, früher Polizei geheissen, bei denen pferdebeschwänzte Bullitussen ihrem Krampfauftrag mit hysterischem Geschrei und hektischer Eigensicherung nachkommen. In Mannheim kostete dies einem Polizisten das Leben. Bei einer anderen Aktion versteckte sich das XX-Chromosom Annika hinter einer von ihr anscheinend liebgewonnenen Müllmulde, während sich der überforderte Kollege im Einzelkämpfermodus mit einem Überfall und diversen migrantischen Klientel befasste. Ob dies die Normalität ist weiss ich nicht. Bedenkenswert allerdings schon.
              Die Diskussion über rein weibliche Kampfeinheiten bei der Bunten Wehr kostete mich übrigens meinen Account bei Telepolis, da ich in meiner Naivität rein geschlechtsspezifische Einheiten vorschlug, um ehrliche Vergleiche zu ermöglichen.
              Wo Rationalität auf Emotionalität trifft…

  26. Wenn man den aktuellen Verbrauch von 1000 pro Tag ansetzt, dann decken 460.000 Bundeswehrsoldat/Innen den Bedarf an der Ostfront für 460 Tage. Das ist eine nachhaltige Lösung, denn wer tod ist, der bleibt das eine ganze Weile.
    Daran kann man erkennen, wie weitsichtigen die Politik unserer Bundesregierung ist.

    1. Das darf man nicht unterschätzen, was gerade in der Ukraine abläuft. Die haben einen „Sicherheitsapparat“, Polizei, Presskommandos etc. – und die besorgen wie die Gestapo und SS neue Rekruten, damit sie selbst nicht an die Front müssen. Edit: Deepseek meint 142.000 Polizei + ? Dann wissen wir, die Nazi-Milizen, die wie Mafiakommandos funktionieren, die mit guten Equipment, die an dem Krieg verdienen, die was zu sagen haben, die lassen sich nicht verheizen an vorderster Front. Die knallen auch die Zwangsrekrutierten ab, wenn die sich noch retten wollen, bzw. versuchen zu fliehen oder gar zu ergeben.

      https://www.newglobalpolitics.org/forced-mobilization-in-wartime-ukraine/

  27. So macht man Politik bewusst mit Halbwahrheiten (oder doch Lügen?): alle Zahlen, die damals in Rede standen (Bundeswehr: über 500.000, NVA: über 100.000), waren aktive Soldaten ohne Reservisten. Die einseitige „Verpflichtung“ von 370.000 bezog sich ebenfalls nur auf aktive Soldaten (ohne Reservisten). Die jetzt anvisierte Zahl von 260.000 liegt (für Leute, die rechnen können) noch um 110.000 unter dieser Selbstverpflichtung. Da ist noch viel Luft nach oben.
    Dies unabhängig von der Frage, inwieweit der 2+4 Vertrag obsolet ist.
    Empfehlung: Gutachten WD 2-3000 068/24

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