
Die Ukraine als Mittel des deutschen Revanchismus.
Kiew plant ein nationales Pantheon – und will darin ausgerechnet Nazi-Kollaborateure wie Bandera und Melnyk ehren. Der Westen schaut weg, Polen reagiert empört, und Berlin schweigt. Doch das Projekt ist mehr als Geschichtspolitik: Es ist die geistige Mobilmachung für einen Revanchekrieg gegen Russland – mit deutscher Finanzierung und stiller Duldung.
Von Heldenverehrung zur Nazi-Apotheose
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat der Rada einen Gesetzesentwurf für ein „nationales Pantheon“ vorgelegt. Vordergründig geht es darum, alle herausragenden Persönlichkeiten der Ukraine zu ehren. Doch bereits jetzt ist klar, dass Faschisten und Nazi-Kollaborateure wie Stepan Bandera und Andrij Melnyk fest in diese Glorifizierung einbezogen werden sollen. In Deutschland würde ein vergleichbares Projekt die Protagonisten des Völkermords an den europäischen Juden und den Völkern der Sowjetunion, Reinhard Heydrich und Heinrich Himmler, in eine institutionalisierte nationale Verehrung miteinschließen. Kiews Projekt eines Nazi-Pantheons bildet den Abschluss einer Reihe von Ehrungen durch Straßenbenennungen nach Antisemiten und Kriegsverbrechern, die mit der deutschen Wehrmacht bei deren kolonialem Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion kollaborierten.
Das geplante nationale Pantheon unter Einschluss der Nazi-Kollaborateure zeigt deutlich, dass sich die Führung der Ukraine von einer Revanche gegen Russland träumt. Doch nicht nur das: Die Ukrainische Aufständische Armee, in deren Tradition man sich mit der Personenauswahl des Pantheons stellt, ist auch für die Ermordung von 100.000 polnischen Zivilisten verantwortlich.
Der Westen stellt den Persilschein – Polen zieht die Notbremse
Vor diesem Hintergrund wachsen auch die Widersprüche im Westen, was die bedingungslose Unterstützung der Ukraine angeht. Während die EU-Kommission der Ukraine mit der Eröffnung von Beitrittsverhandlungen einen demokratischen Persilschein ausstellt, hat der polnische Präsident Karol Nawrocki dem ukrainischen Machthaber Selenskyj den polnischen Orden des Weißen Adlers entzogen, nachdem Selenskyj einer Spezialeinheit der ukrainischen Armee den Ehrennamen „Helden der UPA“ verliehen hatte. UPA – das ist die Abkürzung für die Ukrainische Aufständische Armee, die für antisemitische und antipolnische Massaker im Zweiten Weltkrieg steht.
Die Errichtung eines nationalen Pantheons in Kiew unter Einschluss der Nazi-Kollaborateure, die als eliminatorische Antisemiten auch für die Massaker an Polen verantwortlich zeichnen, dürfte die Spannungen weiter verschärfen. Immer deutlicher schält sich heraus, dass das, was einst als russisches Narrativ unter den Teppich gekehrt wurde, der prägende Teil der ukrainischen Geschichtspolitik ist: eine unheimliche Nazi-Apotheose. Die Idee des Pantheons ist es, die verstorbenen Kriegshelden der Vergangenheit für kommende Triumphzüge aufzuladen. Diese Idee macht sich die offizielle Geschichtspolitik nun zu eigen. Jede Kritik, wer denn da aufgenommen werde, wird brüsk als Einmischung in die inneren Angelegenheiten zurückgewiesen. Auch das Zerwürfnis mit Polen wird in Kauf genommen.
Kriegsrisiko als deutsche Staatsräson
Warum? Die Ukraine kann sich auch der künftigen finanziellen Unterstützung sicher sein. Deutschland ist zum Hauptfinanzier des Regimes in Kiew mutiert, das sich durch ein Verbot von Oppositionsparteien und die Diskriminierung von Minderheiten auszeichnet. Ob Absicht oder nicht, der US-Stellvertreterkrieg in der Ukraine droht zum Krieg der NATO und EU mit deutscher Hegemonie gegen Russland zu werden. Die Entfesselung von Revanchismus und Nazi-Gedenken mag aus Washingtoner Sicht bloßer Kollateralschaden sein beim Versuch, Russland zu zerschlagen, wie Frau Kallas es einst als Kriegsziel ausplauderte. Frau Baerbock, die ihr in puncto – Herr Lehrer, ich weiß was – in nichts nachstand, sprach vom Ziel, „Russland zu ruinieren“. Für Europa aber bedeutet die Entfesselung des deutschen Revanchismus gegen Russland, wie die geistige Mobilisierung ihrer ukrainischen Hilfswilligen mittels eines Nazi-Pantheons, höchste Gefahr.
Bertolt Brecht schrieb einst im Hinblick auf die deutsche Wiederbewaffnung: „Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.“ Die Regierung Merz scheint zielsicher den dritten Krieg riskieren zu wollen. Die Ukraine und die Ukrainer sind ihr dabei bloßes Mittel. Folgerichtig ist aus Berlin keine Kritik am geplanten Nazi-Pantheon in Kiew zu vernehmen. Eine Schande.




Die ukrainischen Nazis wissen, dass sie die Westeuropäer am Haken haben und führen sie nun am Nasenring vor. Die Europäer (die transatlantischen Demokraten) haben sich verrannt mit ihren ideologisch geprägten Narrativen und müssen nun in den sauren Apfel beißen um wenigsten halbwegs konsequent dazustehen. Sie können ja nicht plötzlich eine neue Zeitenwende zur alten vollführen, plötzlich wieder auf Diplomatie und Interessengeleitete Politik umschalten. Was würde dann aus ihren Werten werden? Lieber ein Don Quijote als ein Sancho Panza.
Die übelsten Verbündeten der Nazis waren im Osten die ukrainische UPA und die kroatische Ustascha. Wer hier vom Aufarbeitungsweltmeister eine angemessene Distanz erwartet, hat es nicht kapiert. Schon mit dem Ustascha-Vertreter Tudjman verband den deutschen Außenminister Genscher eine tiefe Freundschaft. Er hat 1991 Jugoslawien in die Luft gesprengt, indem er Kroatien unter Tudjman anerkannte. Dass ein Krieg losgeht, wenn in Kroatien die Ustascha regiert, das konnte er wissen.
Die Ukraine gab es da erst kurz, Kroatien in der Geschichte nur manchmal. Der Versuch, durch aggressiven Rassismus eine Identität zu schaffen, ist in beiden Ländern erkennbar. Kroatien hat die Tudjman-Zeit aufgearbeitet und sieht sie inzwischen sehr kritisch. Deutschland nicht.
Diese Kriegsverbrecher, die da geehrt werden, sind für die 100.000 ermordeten Polen verantwortlich, die im Wolhynien-Massaker hingerichtet wurden. Die polnische Reaktion ist daher verständlich. In Berlin? Man versteht die Aufregung nicht.
Dass das hier schwerstens nach einer Neuauflage des Unternehmens Barbarossa aussieht, stört sie nicht. Nicht die geringste Anstrengung, diesem Eindruck entgegen zu wirken.
Laut dem ehem Col. Douglas Mcgregor (US-Armee) soll es einen Attentatsversuch auf Selenskij gegeben haben. Beteiligt daran sollen Beamte, Militärs und SBUler gewesen sein.
Das Attentat soll durch den MI6 und dem SBU verhindert und 7 Beteiligte sollen erschossen worden sein.
Wenn diese Meldung so stimmt ergibt sich die Frage nach Machtkämpfen innerhalb des Regimes.
Eine Frage hat sich mir soeben gestellt, welche zwar nicht auf den Artikel abzielt, wohl aber zum Thema Russland:
Da der Anti-Spiegel momentan nicht aufgerufen werden kann, suchte ich nach Infos in der Tass.
Da landete ich bei der Suche unglücklicherweise zuerst bei folgender Webadresse:
https://tass.news/
Mittlerweile habe ich das korrigiert und zu der richtigen Webseite zurückgefunden; nämlich
https://tass.ru/
War eingangs mächtig erschrocken, was für einen verdrehten Mist ich zu sehen bekam…
❓❓❓Kennt jemand diese Seite (tass.news)? Von wem ist diese? Was wird damit bezweckt, beispielsweise Artikel zu lancieren, nach denen wieder von der Sowjet Union anstelle von Russland die Rede ist und von Gebietsstreitigkeiten mit China fabuliert wird? Das glauben zwar nur die Dummen, aber von denen haben wir ja bekanntlich mehr als genug…❓❓❓
„Kennt jemand diese Seite (tass.news)? Von wem ist diese? Was wird damit bezweckt, “
Diese „Telegrafenagentur der Sowjetunion“ -kurz TASS- gehört zum Konglomerat verschiedener Internet-Plattformen -auch bei YT sind sie aktiv- der russischen „Sowjets“. Es ist das russische Äquivalent zu den „Reichsbürgern“ in Deutschland. Die „Sowjets“ in RUS erkennen Russland nicht an, Russland sei nur eine westliche Firma, Putin ein West-Agent etc. Ähnliche Thesen vertreten die „Reichsbürger“ in Deutschland.
ich glaube der Erste Bandera Denkmal im Westen war in Ohio aber auf einem Privatgrund und da hat sich erlaubt an US Bürger zu protestieren und der Rest ist sehr interessant…
https://www.youtube.com/watch?v=mXS4Uh-rsas&t=3s
Warum sollte der anti-spiegel nicht aufrufbar sein?
Geht doch
Oder sind Sie ohne Secure-DNS unterwegs?
Der Anti-Spiegel war schon gestern und auch heute einige Zeit nicht aufrufbar. Thomas Röper schrieb auf Telegramm, daß es immer wieder DDOS-Attacken gibt. Irgenwann klappt es dann aber wieder.
Die werte Sevim Dagdelen hat recht ! Wie so auffallend oft!
Frage: Hat Merz irgendwo schon einmal verlautbart oder verlautbaren lassen „ wie lange es dauern würde Berlin zu evakuieren“ !? Nur für den Ernstfall natürlich!
…. Frage: Hat Merz irgendwo schon einmal verlautbart oder verlautbaren lassen „ wie lange es dauern würde Berlin zu evakuieren“
…. wird seine ….. Gattin ….. ( Char- ) Lotte … dann als Trümmer – Mutti eingeteilt … und hilft fleißig mit…..
…. den Schutt vom Bundes – Puff wegzuräumen ?
Verehrte Frau Dagdelen,
vielleicht macht es einen gewissen Sinn, wenn man das Ganze mal aus der Gegenperspektive betrachtet.
Die Ukraine hat keine nationalen Helden, außer dem Nazi Mordgesindel. Mit was könne man jetzt noch zum Volkssturm aufrufen oder Durchhalteparolen versenden. Und mit dem BlackRock Kanzler Fritz dem Langen verhält sich ähnlich. „Von Deutschland ist nichts mehr übrig.“ Schon für das bisschen Fußball, fehlt es völlig an Substanz. Und wenn er jetzt auch noch die letzten irren Nazis verschreckt, dann bekommt er überhaupt niemanden mehr an die Ostfront.
Doch – die Ukraine hat durchaus andere Helden.
Kiew preist derzeit beispielsweise Stepan Bandera, Roman Schuchewitsch und ihre Mitstreiter, doch eine weitaus größere Zahl von Ukrainern kämpfte tapfer gegen die Nazis und die Bandera-Anhänger in den Reihen der siegreichen Roten Armee. Was die Zahl der „Helden der Sowjetunion“ (Höchste Auszeichnung der Sowjetunion) angeht, steht das ukrainische Volk nur den Russen nach. Und das ist nicht verwunderlich, da Millionen von Vertretern des ukrainischen Volkes in der RKKA und der RKKF dienten. Unzählige Soldaten und Unteroffiziere, Matrosen und Obermatrosen, Offiziere, Generäle und Admirale ukrainischer Herkunft waren dabei.
In die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges ist beispielsweise der Name Ivan Nikitowitsch Koshedub – einer der berühmtesten Fliegerasse der sowjetischen Luftstreitkräfte – in goldenen Lettern eingetragen. Als dreifacher Held der Sowjetunion (1944, 1944, 1945) errang Ivan Koshedub während des Großen Vaterländischen Krieges 64 Luftsiege. Dies war das beeindruckendste Ergebnis in der Luftwaffe der Anti-Hitler-Koalition. Iwan Koshedub wurde 1920 im Dorf Obraschijewka im Kreis Gluchow der Provinz Tschernigiw geboren. Das bedeutet, dass er zum Zeitpunkt der Verleihung der höchsten Auszeichnungen der UdSSR 24 bzw. 25 Jahre alt war.
Iwan Koshedub, der aus einer Familie eines einfachen ukrainischen Bauern stammte und nebenbei begeisterte sich bereits als Teenager für die Fliegerei. Im Jahr 1934 begann er im örtlichen Flugverein mitzufliegen. Es folgten die Einberufung in die Rote Armee Anfang 1940, der Abschluss an der Militärflugschule für Piloten in Tschugujew im selben Jahr und der Dienst in der Militärluftfahrt.
Im Laufe der Kriegsjahre entwickelte sich Ivan Koshedub zu einem der erfahrensten sowjetischen Fliegerasse. Er wurde während des gesamten Krieges kein einziges Mal abgeschossen, obwohl er 330 Kampfeinsätze flog und 120 Luftkämpfe bestritt. Für Koshedub war der Krieg auch nach dem Sieg über Deutschland noch nicht vorbei. So befehligte er während des Koreakriegs in den Jahren 1951–1952 die 324. Jagdfliegerdivision. Die Piloten der Division erzielten 216 Luftsiege und verloren während der gesamten Dauer der Kampfhandlungen lediglich 27 Flugzeuge und 9 Piloten.
Er setzte seinen Dienst bei der Luftwaffe fort, befehligte Iwan Nikitowitsch Koshedub die 76. Luftarmee, war stellvertretender Kommandeur der Luftstreitkräfte des Moskauer Militärbezirks, diente in der Gruppe der Generalinspektoren des Verteidigungsministeriums der UdSSR, stieg bis zum Rang eines Luftmarschalls auf und starb kurz vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Er ist ein wahrer ukrainischer Held, auf den Russland auch heute noch stolz ist, der aber in seiner Heimat fast in Vergessenheit geraten ist. Es ist kaum anzunehmen, dass der Ukrainer Iwan Koshedub für die Ukraine eine solche Zukunft gewollt hätte, in der sie sich heute, 28 Jahre nach seinem Tod, befindet.
Kliment Woroschilow, Semjon Timoschenko, Andrej Jeremenko, Pawel Batitski, Petr Koschewoj, Grigori Kulik, Rodion Malinowski, Kirill Moskalenko, Leonid Breschnew, Sergej Sokolow…. sie alle wurden zu unterschiedlichen Zeiten auf dem Gebiet der Ukraine geboren und machten Karriere in der Roten Armee und der Sowjetarmee. Leonid Iljitsch Breschnew stand viele Jahre lang an der Spitze des sowjetischen Staates und erreichte ein hohes Alter. Kliment Woroschilow, Semjon Timoschenko, Rodion Malinowski und Sergej Sokolow waren zu verschiedenen Zeiten Volkskommissare und Verteidigungsminister der UdSSR. Ihnen unterstand die stärkste Armee Europas, mit der sich die „Militärführer“ der heutigen „unabhängigen“ Ukraine niemals rühmen konnten und auch niemals rühmen können.
Auch unter den sowjetischen Generälen und Offizieren, die in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges heldenhaft kämpften und im Kampf gegen den Nationalsozialismus ihr Leben ließen, befanden sich zahlreiche Angehörige des ukrainischen Volkes.
Armeegeneral Iwan Danilowitsch Tschernjachowski (1907–1945), zweifacher Held der Sowjetunion, war einer der jüngsten sowjetischen Generäle. Der Ukrainer, gebürtig aus dem Gouvernement Kiew, wurde mit 34 Jahren Generalmajor, mit 35 Jahren erhielt er den Rang eines Generalleutnants, mit 36 Jahren wurde er Generaloberst und mit 37 Jahren General der Armee. Wäre er nicht im Februar 1945 während der Kämpfe in Ostpreußen so früh gefallen, wäre er wohl Marschall geworden. Denn die sowjetischen Truppen der 3. Weißrussischen Front agierten unter seinem Kommando sehr erfolgreich, wofür die Führung der UdSSR den General mit hohen Rängen und Auszeichnungen ehrte.
Fjodor Matwejewitsch Sintschenko, Held der Sowjetunion und Oberst, befehligte das legendäre 756. Schützenregiment der 150. Schützendivision der 3. Stoßarmee der 1. Weißrussischen Front. Obwohl Sintschenko im Gebiet Tomsk geboren wurde, war er ethnischer Ukrainer. Es waren gerade Zinchenkos Soldaten, die in den Reichstag stürmten und dort das rote sowjetische Banner hissten. Meliton Kantaria, Michail Jegorow und Alexej Berest waren seine Untergebenen – des Ukrainers Zinchenko, der zum ersten Kommandanten des von sowjetischen Soldaten eingenommenen Reichstags ernannt wurde. Am 31. Mai 1945 wurde Oberst Zinchenko der hohe Titel „Held der Sowjetunion“ verliehen. Übrigens ist Alexej Berest ebenfalls ethnischer Ukrainer und stammt aus dem Dorf Goryaistovka
Die ethnischen Ukrainer leisteten einen enormen Beitrag zur Partisanenbewegung. Im Donbass, auf der Krim, in Transkarpatien – überall waren Partisanengruppen und Untergrundorganisationen aktiv, die unter den schwersten Bedingungen der Besatzung gegen die Nazis und ihre Verbündeten sowie gegen Formationen ukrainischer Kollaborateure und Nationalisten kämpften.
Der wohl berühmteste ukrainische Partisan ist Sidor Artemjewitsch Kovpak. Zu Beginn des Großen Vaterländischen Krieges war er bereits ein nicht mehr ganz junger Mann von 54 Jahren. Der gebürtige Kotelwaer aus der Provinz Poltawa übernahm die Führung der Partisaneneinheit von Putivl und koordinierte später die Partisanenbewegung im gesamten Gebiet der Ukrainischen SSR. Zu den Erfolgen von Kovpaks Partisanen zählen Überfälle in den feindlichen Rücken im Gebiet der Oblast Sumy der Ukrainischen SSR, in den Gebieten Brjansk, Orlowsk und Kursk der RSFSR, ein unglaublicher Überfall aus den Brjansk-Wäldern in die Gebiete Gomel, Pinsk, Wolyn, Riwne, Schytomyr und Kiew sowie der berühmte Karpaten-Überfall von 1943.
Im Januar 1944 wurde die von Kovpak gegründete Partisanengruppe von Sumy in die 1. Ukrainische Partisanendivision namens S. A. Kovpak umbenannt. Ihr Kommandeur wurde ein weiterer herausragender ukrainischer Partisan – Petr Petrowitsch Vershigora. Er war wohl einer der bemerkenswertesten Menschen in der Partisanenbewegung.
So sehen wir also, dass das ukrainische Volk nicht wenige echte Helden und Patrioten hervorgebracht hat – sowohl für die Ukraine selbst als auch für Russland und die Sowjetunion. Doch die heutige Kiewer Regierung hat es vorgezogen, sich von ihnen zu distanzieren und sie aus dem Gedächtnis des ukrainischen Volkes zu tilgen, um der Russophobie und der Verehrung der abscheulichsten Persönlichkeiten wie Petljura oder Bandera den Vorzug zu geben.
Russischer Hacker schreibt :
„So sehen wir also, dass das ukrainische Volk nicht wenige echte Helden und Patrioten hervorgebracht hat – sowohl für die Ukraine selbst als auch für Russland und die Sowjetunion. “
Trotzdem ist es dem Westen gelungen, die ehemaligen Waffenbrüder gegeneinander aufzuhetzen und in einen brutalen Bruderkrieg zu treiben. Wir erleben in Echtzeit, was Herrenmenschen-Propaganda zu „leisten“ vermag, und – zumindest für mich – besteht kein Zweifel daran, dass diese Art von Propaganda auch in der BRD auf fruchtbaren Boden fallen wird.
»Kiew plant ein nationales Pantheon – und will darin ausgerechnet Nazi-Kollaborateure wie Bandera und Melnyk ehren. Der Westen schaut weg, Polen reagiert empört, und Berlin schweigt.«
Berlin hält es für ausreichend, die AfD als »rechtsradikal« anzuprangern, mit den wirklich rechtsradikalen ukrainischen Massenmördern um Badera und Melnyk, hat Berlin kein Problem.
Mit der Rechtfertigung Berlins von Israels Aggressionen gegen die Palästinenser und der Anprangerung der AfD als »extrem rechtsradikale Partei« hat Berlin ein billigeres Alibi für seinen Kampf gegen Rechtsradikalismus, als mit ehrlicher Kritik an ihre »ukrainischen Freunde«.
….. »Kiew plant ein nationales Pantheon …..
…. kommt der NAZI – Fanboy ….. Merz auch zur Eröffnung ?
Merz bejubelt rechten Großvater
CDU-Politiker Friedrich Merz macht den Hohmann. Vor Parteibasis in Brilon feierte der Sauerländer seinen Opa. Dabei war Merz‘ Großvater Bürgermeister in der Nazizeit und lag Adolf Hitler zu Füßen
https://taz.de/Merz-bejubelt-rechten-Grossvater/!806584/
„Deutschland: Das Unglück, das sich allzu tief eingenistet hat, weckt eine Bereitschaft zum Unglück, die einen zwingt, sich selbst und die anderen hineinzustürzen.“
Aus den Carnets von Albert Camus
Man muss nicht weiter als bis drei zählen können, um zu versehen, dass Russland ein
Barbarossa auf Raten, dass wir de facto
haben, nicht mehr lange tolerieren wird.
Das ist auch das Kalkül der Amerikaner.
Europa opfern und hoffen, dass die Russen
im lokalen, atomaren Schlagabtausch mit
Europa so viel Schaden nehmen, dass Russland
schachmatt steht. Die Propaganda dazu ist
ja zersetzend bis in oppositionelle Medien
wie dieses Forum hier hinein organisiert.
Man kann nur hoffen, dass Russland den
Amerikanern klar machen kann, dass es sie
mit in den Untergang ziehen würde…
Sonst wird es hässlich. 🙁
Warum sollten die USA die Kühe opfern, die es melken will?
Waffen- und Flüssiggasverkäufe sprudeln den USA Milliardengelder in die prekäre Kasse.
Ein guter Grund für Trump den Europäern nach dem Maul zu reden und den Ukrainern Mut zuzusprechen.
Die neue Energieabhängigkeit und die Klima-Weltrettungsbestrebungen sorgen zudem für einen beständigen Wettbewerbsvorteil unserer überseeischen Freunde.
Sie werden folglich alles tun, um das Schlimmste zu verhindern. Ist nur die Frage, ob die europäische Herrschaftselite das irgendwie auch begreift und nicht blindwütig einer irrationalen Fata Morgana nachhängt.
Das nationalistische Regime der Ukraine betreibt die Verherrlichung ehemaliger Verbündeter des deutschen Faschismus schon sehr lange unverhohlen. Die Faschisten der UPA und OUN sind für ihren Nationalismus konstituierende Größen, ohne die es äußerst schwer fiele, überhaupt irgendeine nationale Identität zu konstruieren. Da ist sonst nicht allzu viel.
Eine Überraschung ist das also nicht, wenn das Regime dort jetzt mit dem „Massenmörder-Pantheon” noch „eins drauf legt”. Auch andernorts zum Beispiel in Lettland werden bis heute Nazi-Bataillone verehrt und gefeiert oder auch in Litauen, dessen Bevölkerung sich unter deutscher Besatzung als besonders willige und bestialische Antisemiten aufführten.
Dass der offene Schulterschluss der deutschen Regierung einschließlich Opposition mit den einstigen Verbündeten „in crime”, kein zufälliger, etwa von geopolitischen Verwerfungen ausgelöster, sondern ein planvoller sei, kann eigentlich kaum bezweifelt werden.
Wie Artur_C weiter oben schon treffend bemerkt , hat man schon mit der Anerkennung der Unabhängigkeit Kroatiens unter dem Nationalisten Tudjman die revanchistische Lunte gelegt, die mit tatkräftiger transatlantischer Unterstützung inzwischen zum Flächenbrand faschistischer Wiedergänger aufwuchs und jetzt den passenden Hintergrund geben soll mit dem gegen den Rechtsnachfolger der SU mobil gemacht wird.
Die USA haben schön mit gezündelt, um damit einerseits eine mit der RF gemeinsame europäische Sicherheitsarchitektur
zu verhindern und andererseits die „Verbündeten” in ein kostspieliges kriegerisches Abenteuer zu stürzen und so summa summarum beide wirtschaftlich zu schwächen. Das hat aus ihrer Sicht auch sehr gut funktioniert, muss man leider sagen. Freilich braucht es dazu auch spezielle inländische Interessen, die verdeckt agieren, revanchistische Rackets (die z. B. immerhin dafür sorgen konnten, mitten in Berlin einen mehr als peinlichen „Stadtschloss-Zombie” hinzustellen) und deren in einschlägigen Foren und Institutionen gecasteten Agenten (Young Global Leaders), die eine solch destruktive Politik befördern und umsetzen.
An letzteren scheint es offensichtlich in den Regierungen der letzten Jahre bis heute keinen Mangel zu geben.
Wie Forist grano schrieb, können die gar nicht zurück. Es ist wie bei allen Kampagnen der letzten Jahrzehnte. Das kommt davon wenn alles als „alternativlos“ deklariert wird. Und wenn das Narrativ zusammenkracht verhalten sie sich wie kleine Kinder, halten sich die Augen zu und glauben daß ihre desaströse Politik so unsichtbar wird.
Vorsicht: Zynische Satire
Ach was, immer diese alten Geschichten. Die Freiheitskämpfer und Helden der Ukraine, waren nie vergleichbar mit den deutschen Verbrechern. Zwar haben sie die Bewohner ganzer Dörfer in Kirchen eingesperrt die Türen verrammelt und das Gotteshaus in Brand gesteckt, aber …. (?)
(Es wird sich schon was finden lassen, um das zu relativieren. War bestimmt Zufall, das die Leute mit verbrannten und nicht nur die Kirche, oder eben die Scheune – und letztlich ging es ja um die ukrainische Freiheit)
Überhaupt, jetzt kämpfen sie ja nicht gegen polnische Frauen und Kinder und ein paar alte Männer, sondern gegen den wahren und richtigen Feind, von dem sie angegriffen wurden. Wie in alten Zeiten sollen jetzt Kopfgelder bezahlt werden, so wie früher für Indianerskalps. Aber auch das war lediglich der Freiheit geschuldet.
Leider gibt es in der EU und speziell in Deutschland noch immer Bedenkenträger, namentlich Putinfreunde, die ständig Angst mit russischen Narrativen verbreiten. Diese unmutigen Gesellen und Gesellinnen fürchten eine weitere Eskalationen, die sogar zu einem Atomwaffeneinsatz führen könnten. Man könnte die glatt, wie bei alten Kinderspielen fragen: Wer hat Angst vor dem …… Mann? Aber das darf man nicht mehr, ohne sich in unserer freiheitlichen Gesellschaft der Diskriminierung schuldig zu machen. Heute muss es dann eher vor dem Russenmann heißen, dann passt das wieder. Aber bitte nicht mit dem UPA-Mann verwechseln, der ist eher für andere Heldentaten wie Pipelinesprengungen zuständig.
Tatsächlich müssen wir uns gar keine derartigen Sorgen machen. Der Russe ist Christ und hat gefälligst die andere Wange hinzuhalten, wenn wir ihm eins aufs Maul gegeben haben, auch wenn er dabei rot wird wie die ukrainischen Flamingos, die so zielsicher alles Wünschenswerte zu treffen vermögen – und das ganz ohne westliches hinzutun.
Erst heute hat der deutsche Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff Entwarnung beim Atomschlag-Szenario verkündet:
Denn selbst wenn Moskau eine taktische Nuklearbombe auf ukrainische Verteidigungsstellungen im Donbass abwerfen sollte, „heißt das ja noch lange nicht, dass die Ukraine dann aufgibt.“
Wieso auch? Wir werden das schon mit russischem Geld alles schön wieder aufbauen. Bis dahin heißt es halt, durchhalten und Gürtel enger schnallen. Das bisschen Verzicht schadet uns schon nicht. Überhaupt wird es uns mit der Ukraine an unserer Seite stetig besser gehen. Nach dem Sieg können wir ihre Waffen günstig kaufen, ihre Soldaten in die stärkste europäische Armee, die Bundeswehr eingliedern und herrlich strahlendes Gemüse, Obst oder Weizen kaufen. Sogar Atomstrom und Gas könnten wir dorther beziehen, obwohl wir Dank erneuerbarer Aufrüstung davon gar nichts mehr brauchen. Wieso wir nach der erfolgreichen Besiegung Russlands dann noch diese Armee, ukrainischen Soldaten und jede Menge an ukrainischen Waffen brauchen, ist zwar seltsam, Aber man kann ja nie wissen und besser rechtzeitig Vorsorgen als später Nachrüsten. Wer weiß vielleicht kommen auch noch die Chinesen um bei uns seltene Erden abzuernten, oder uns mit Facharbeitern zu überschütten. Immer wehrhaft und gediegen, ist man stets sich treu geblieben.
Natürlich gibt es auch andere, also keine Putinversteher, weil die nicht russisch können. Manche von denen glauben gar, der Russe käme in absehbarer Zeit persönlich vorbei , um uns zu knechten und uns neben Kühlschränken und Wärmepumpen auch noch unsere Rest-Freiheit zu nehmen. Deshalb sind sie für Schuldenvermögen mit denen wir dann Kriegsgerät herstellen, das soweit es nicht unmittelbar in der Ukraine verbraucht wird, unsere Wirtschaft in Schwung bringt, die ansonsten ja nur andere Produkte und Exportartikel fabriziert, die nicht nur als Zerstörungsmittel, oder als Ausstellungsstück Verwendung finden. Wieso sollten wir auch mehr von dem herstellen, was ohnehin jedermann im Supermarkt kaufen kann?
Der entstehende Gegenwert von Kriegsmitteln fließt denn in Form von Produktionskosten und Löhnen in die ganz normale Wirtschaft und steigert dann dort sehr profitabel die Preise und somit auch die Gewinne. Das bisschen Inflation werden wir aber gut aushalten – und falls keiner mehr Panzer und Haubitzen braucht, kann man die sicher auch einfach als Gartenschmuckstück privat erwerben. Friedenspanzer mit Blümchen drum herum, und im Hausflur ein Maschinengewehr als Siegeszeichen der Freiheit. Ein Verkaufsschlager der Zukunft?