
Die EU verlängert ihre Russland-Sanktionen um drei Jahre. Damit wird der Wirtschaftskrieg zum Geschäftsmodell: zugunsten US-amerikanischer Energiekonzerne und Fonds – und zulasten der Europäer.
Wer sich in diesen Tagen die Entscheidung der EU anschaut, die Strafmaßnahmen gegen Russland für volle drei Jahre zu verlängern, muss sich unwillkürlich an Julian Assanges Diktum erinnert fühlen: „Das eigentliche Ziel ist ein endloser Krieg, kein erfolgreicher Krieg.“ Denn der völkerrechtswidrige Wirtschaftskrieg gegen Russland mittels einseitiger Sanktionen, der in kolonialer Absicht formal auf eine Verhaltensänderung Moskaus gerichtet ist, wird zum Selbstzweck.
Ungeachtet der Zerstörungen, die die Sanktionen in der Wirtschaft der EU-Mitgliedstaaten selbst anrichten, schält sich immer deutlicher heraus: Die Verewigung der EU-Sanktionen, die bisher halbjährlich oder jährlich verlängert wurden, dient vor allem der Interessendurchsetzung von US-Energiekonzernen sowie der Profitmaximierung von US-Investmentfonds wie BlackRock. Durch die Sanktionen erlangen sie unter anderem eine Monopolstellung bei der Energieversorgung Europas und können zu viel höheren Preisen verkaufen als eine mögliche russische Konkurrenz. Die Investmentfonds profitieren wiederum von der begleitenden Hochrüstungspolitik – nicht nur in den USA, sondern auch durch ihre Beteiligungen an deutschen Rüstungsschmieden wie Rheinmetall.
Es gibt also ein Profitinteresse sowohl daran, den Wirtschaftskrieg zu verlängern, als auch daran, die Situation gegenüber Russland zu eskalieren. Dieses Interesse schlägt über die Europäer voll durch. Es mag paradox klingen, aber ein erfolgreicher Wirtschaftskrieg würde dieses Bereicherungsmodell rasch beenden. Dass man jetzt für die kommenden drei Jahre Sanktionen verhängt, zeigt denn auch, dass man kein Interesse an einer schnellen Beendigung des Stellvertreterkrieges des Westens in der Ukraine hat. Mit einer Verhaltensänderung wird nicht gerechnet. Die Sanktionen sind zum Modell geworden, die Europäer auszurauben. Sie sind nichts anderes als ein Unterwerfungsakt unter die Vorgaben aus den USA. Der Vasallenstatus der Europäer wird so weiter vertieft – bis hin zur Gefahr, dass man die Bereitschaft zeigt, sich selbst für Washington aufzuopfern.
Es ist denn auch kein Widerspruch dazu, während man die Sanktionen gegen 3.000 Personen und Organisationen verlängert, zwei russische Oligarchen jetzt davon auszunehmen. Die Aufhebung der EU-Strafmaßnahmen gegen Alischer Usmanow und Michail Fridman dient den Interessen einzelner Mitgliedstaaten und ist offenbar der verzweifelte Versuch, Russland zum eigenen Vorteil destabilisieren zu wollen.
Grönland als Vertragsmodell
Immer deutlicher wird hingegen, dass sich die Europäer dem aktualisierten US-Kolonialmodell unterordnen. Während der deutsche Kanzler Merz das Abkommen über Grönland zwischen Dänemark und den USA als Erhalt der Souveränität feiert, spricht der Text der Vereinbarung eine ganz andere Sprache.
Das Abkommen von 1951 war an die NATO gebunden und an dänische Mitwirkung gekoppelt. Der neue Deal gilt ohne Enddatum und überdauert sogar eine mögliche Unabhängigkeit Grönlands. Die USA sichern sich dauerhafte Stützpunkte, können weitere Basen mit dem Schutz des amerikanischen Kontinents begründen und müssen über das Prinzip neuer Standorte nicht mehr verhandeln, sondern nur noch über deren Ausführung. US-Truppen bewegen sich frei zu Land, zu Wasser und in der Luft – nun auch unter Wasser –, ohne dass dänische Behörden in Grönland dafür noch die Regeln setzen.
Hinzu kommt ein Vetorecht: gegen militärische Präsenz von Nicht-NATO-Staaten und gegen Investitionen von außerhalb der westlichen Blöcke in sensible Sektoren und Ressourcen. Formal bleibt die Souveränität Dänemarks und das Selbstbestimmungsrecht Grönlands bestätigt. Tatsächlich entstehen quasi extraterritoriale Entitäten, in denen Kopenhagen und Nuuk nichts zu sagen haben. Die USA bestimmen die zentralen Bereiche der Politik auf der Insel und sichern sich ein privilegiertes Ausbeutungsrecht.
Ein Modell für die ganze Hemisphäre
Zugleich wurde ein Vertragsmodell geschaffen, das auch für andere Gegenden der westlichen und der nördlichen Hemisphäre gelten soll: von Venezuela über die Kanalzone in Panama bis hin zu den Küsten Kanadas. Es ist zugleich das Modell für eine Zerschlagung Russlands, die als Folge des Abnutzungskriegs in der Ukraine angestrebt wird, um gegenüber China wieder in die Vorhand zu kommen und den eigenen Niedergang aufzuhalten.
Moral des Völkermords
Die Moral dieser Ordnung hat US-Präsident Donald Trump vor der UN mit seiner Auslöschungsdrohung gegenüber dem Iran zusammengefasst. Sollte der Iran nicht den Vorgaben aus Washington zustimmen, dann „treibe ich sie in die Hölle“. Es ist die Moral des Völkermords.
Es liegt auf der Hand, dass der immer höhere Einsatz des Westens im Versuch, die Welt zu kolonisieren, die entsprechenden Gegenkräfte auf den Plan rufen wird. Allein in Europa wird man diese bei einer Kompradorenbourgeoisie vergeblich suchen.




Wer noch nicht kapiert hat: die EU ist eine Wirtschaft-gegen-Konsumenten-Förderungsorganisation, zuständig für die Profitoptimierung der AGs und Konzerne.
Beispiel Glühbirnen-Verbot: was wurde damit gewonnen? Nichts für den Konsumenten! Aber Osram und Co konnten sich gegenüber Billigproduzenten wie zB in Weißrussland absetzen indem sie Hochtechnik-Fabriken hochzogen und Giftschleudern, auch „Energiesparlampen“ genannt, in die Welt brachten.
Merke: jedes Watt das Deine Lampe im Wohnzimmer nicht abstrahlt, musst Du mit der Heizung zusätzlich aufbringen (Beleuchtung meist Nachts, Winters). Der Energiespar-Effekt der „Energiesparlampen“ ist genau die gleiche Lüge wie der angebliche Energiespareffekt von Sommer-Zeitumstellungen: praktisch Null.
Aber wie sonst auch alles wird nicht evaluiert sondern einfach behauptet, Zustände geschaffen und dann zum nächsten Weltrettungsprojekt übergegangen.
Welchen Umweltvorteil und Lärmreduktion bringen 30er-Zonen auf Durchfahrtstraßen wie es sie inzwischen in fast allen Orten und Städten gibt? Ein Auto mit 30km/h ist länger zu hören als ein Auto mit 50 km/h. Das Rollgeräusch ist kaum geringer, der Motor ist bei einem Auto die geringst Lärmquelle (außer bei Spinnern). Und Autos geben bei 30 km/h gewiss nicht am wenigsten Schadstoffe , sicher nicht weniger als bei 50. Denn die Motoren/Getriebe sind nicht für Effizienz bei 30 km/h ausgelegt.
Also wie bei allem heutzutage: scheinbar trivial-richtige Behauptungen werden in die Welt gebracht, dann wird Aktivismus vorgetäuscht, dann werden unmögliche Zustände hergestellt … und dann schreite man zum nächstens Irrsinnsprojekt weiter.
DAS IST HEUTE DIE PRAKTIZIERTE POLITIK IN DE UND IN DER EU!
Das mit den Energiesparlampen ist ja gründlich in die Hosen gegangen, inzwischen beliefert China die Welt mit LED Lampen. Billiger und Besser.
Wenn Osram draufsteht, sind das Billignachbauten unter chinesischer Lizenz.
Lach.
Na ja….. Lampen leuchten ja auch, wenn keine Heizung benötigt wird. Aber ja, das Verbot war totaler Schwachsinn. Denn wer Strom sparen wollte, hat früher oder später sowieso auf LED umgestellt. Auch ohne Zwang.
Vernünftige Menschen eher später, da LEDs immer noch meist ein recht ungesundes Licht erzeugen. Die meisten „weißen“ LEDs leuchten nämlich immer noch vor allem blau und kompensieren das mittels einer eingebrachten Phospor-Leuchtschicht mit gelb, so daß das Ergebnis weiß aussieht (Komplementärfarben). Aber es ist eben kein Weiß, das normalerweise fast alle Spektralfarben enthält, und so auch andere Farben als Blau und Gelb korrekt darstellt. Auch RGB-LEDs sind noch nicht der Weisheit letzter Schuß. Man hätte den Menschen also die Wahl lassen sollen. LEDs, wo es sinnvoll ist, und Glühlampen da, wo man sich wohlfühlen will.
LED killed my lava lamp!
Jep, in einer Höhe von 100 km über Normalnull.
Oder auf dem Mond bzw. sonstigem Vakuum.
Oder das Vehikel hat einen cw-Wert von 0.
(ironie off)
@ratzefatz
Warum dieser agressive Stil, als wären die anderen Leser und/oder Frau Sevim Dagdelen deine Feinde?
„Wer noch nicht kapiert hat“ / „Merke:“ oder die Grossschreiberei im Schlusssatz: Würden wir sonst wohlmöglich übersehen, wo dich der Schuh drückt? Mit dieser Art kommst du doch bereits in direkten Gesprächen nicht weiter… Weshalb meinst du also, hier würde sich niemand seinen Teil denken?
Gute Beschreibung des aktuellen US-Imperialismus von Dagdelen.
Das erinnert an die Frühphase des europäischen Kolonialismus. Es reicht mit militärischer und wirtschaftlicher Macht zu drohen um Länder zu einem vasallenhaften Verhalten zu zwingen, zum eigenen Nachteil auf Souveränität verzichten. In Venezuela und großen Teilen Lateinamerikas sieht es ganz ähnlich aus.
Damit scheinen die USA zumindest den amerikanischen Kontinent für ihre Milliardäre zur Ausbeutung gesichert zu haben. Europa ist durch Nato, EU und der transatlantischen politischen Elite ebenfalls gesichert. Diese politische Clique glaubt vermutlich selbst noch, sie wäre souverän und auf dem Weg zu einem eigenen Imperium. Hier ist Naivität wie üblich mit Hochmut gepaart.
Wer Nazis den Steigbügel hin hält wie in SA, hält eben auch dem Heim ins Reich Putin den Steigbügel hin.
Wer soll eigentlich diese Kasperbutze BSW noch ernst nehmen?
Ein Gespenst geht um in Deutschland, das Gespenst des BSW und Wagenknecht. Sie werden es früher oder später ernst nehmen müssen.
Seit wann braucht Putin Deutschland um Polen zu erobern?
Oder braucht Putin Nachhilfe im Blitzkrieg?
Wenn er nicht mal die Ukraine schafft, wie soll er das Nato-Mitglied Polen schaffen ohne die Hilfe von Deutschland?
Vom 68-ger Antiamerikanismus und vom 20-ger Putinismus des BSW und der ML-Gruppen in Deutschland kann nichtmal der BSW-Wähler und ein @garno eine Kugel Eis für 2 Euronen kaufen.
@cromwell
So, so, ist die Kugel Eis deiner Meinung nach das Kriterium eines @garno oder der BSW-Wähler? Wen meinst du wohl mit derartigen Äusserungen überzeugen zu können? Mir fällt derzeit keine Zielgruppe ein…
„Wen meinst du wohl mit derartigen Äusserungen überzeugen zu können?“
.
Ich will hier und sonstwo niemanden von irgendetwas überzeugen. Ich stelle nur fest, dass ich an der Tanke ohne Ende erzählen kann, dass ich -wie das BSW und @garnos ML-Gruppe, die er hier exemplarisch repräsentiert- die USA und Europa abgrundtief hasse und das Putinrussland liebe -ich werde nur ausgelacht und muss die 2,50 pro Dieselliter trotzdem abdrücken. Dies gilt AUCH für jeden BSW-Wähler und für jeden Obskuranten aus den hiesigen ML-Gruppen wie @garno, die allesamt von der unbedingten Notwendigkeit des Antiamerikanismus, Antieuropäismus und Putinismus MICH überzeugen wollen ohne konkrete Nennung von irgendwelchen Vorteilen für mich. Beides -der Antiamerikanismus/Antieuropäismus und der Putinismus- sind keine geschlossenen Ideologien bei diesen Leuten, sondern eine Haltung mit religiösen Zügen, die unabhängig und entkoppelt sind von der realen Politik: Ich hasse die USA immer -auch dann, wenn die USA gar keinen Krieg führen würden, weil es die USA sind. Und ich liebe das Putinrussland, auch dann, wenn es die Anzahl der Kriegstoten und -krüppel auf beiden Seiten von 2 Mill auf 5 Mill. erhöht werden würde. Mit anderen Worten: in Bezug auf die USA/Europa gibt es keine Untergrenze, ab der mein Hass aufhört und in Bezug auf das Putinrussland keine Obergrente bei den Toten, wo meine Liebe endet. Mit religiösem Fanatismus dieser Art können Sie nur im Internet bei Glechgesinnten Anerkennung finden -in einer sog. community, die mit demselben Code-wording in ihrer MIni-Blase nach aussen durch Zensur geschützt wird. Ausserhalb der Blase in der realen Welt bekommen Sie -auch als BSW-Wähler- vom Antiamerikanismus, Antieuropäismus und vom Putinismus keine Wohnung, keine Nicht-Mieterhöhung, keinen zusätzlichen Arzttermin, keinen verbilligten Sprit und auch keine Kugel Eis geschenkt.
Liebes Urmel,
eigentlich ist meine Argumentation hinsichtlich des russischen Falls ja eine moralische: Wenn wir bei den völkerrechtswidrigen Aggressionen unseres US-amerikanischen Hegemons und unserer Mitvasallen beifällig lächeln und Unterstützung leisten, dürfen wir das Verhalten unseres russischen Nachbarn kaum kritisieren.
Hier sei aber einmal geopolitisch argumentiert: Hätten wir uns im Bestreben, dem Russen ans Schienbein zu treten, nicht in eine vollständige Abhängigkeit vom US-Amerikaner begeben, so könnte uns dieser jetzt weder in Grönland noch hinsichtlich unserer Energieimporte so bequem erpressen.
Darüber hinaus sei noch einmal allgemeiner gefragt: Ist es wirklich in unserem Interesse, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft einen bewaffneten Konflikt nach Kräften zu befeuern, statt alles zu tun, ihn beizulegen? Völlig egal, wer am Ende dort siegen wird: Für uns in EUropa wird es in jedem Fall schlechter, als es gewesen wäre, wenn wir den Brandherd 2022/2019/2013-2015 (und man könnte noch weiter zurückgehen) gelöscht hätten.
Einmal mehr ein Beweis dafür, wovor sich die Kompradorenbourgeoisie wirklich fürchtet. Und es ist nicht die AfD…
@ Urmel von der Murmel ist der einzige, der „Putin braucht“, sonst hätte er kein Thema.
Das müssen wir wohl so akzeptieren
Übrigens auch beachtlich, dass derartige Hitlervergleiche problemlos abbildbar sind für die mutmaßlich deutsche
Bewertung des Kommentariats.
Inhaltlich natürlich nicht satisfaktionsfähig.
Nun, wohl bekomm’s! 😉
Kein Zweifel, die Europäer können sich einen Wirtschaftskrieg eigentlich am wenigsten leisten. Uns fehlt es tatsächlich an allen notwendigen Ressourcen, lediglich an Ehrgeiz und Machtwillen haben wir reichlich.
„Durch die Sanktionen erlangen sie (amerikanische Energieunternehmen) unter anderem eine Monopolstellung bei der Energieversorgung Europas und können zu viel höheren Preisen verkaufen als eine mögliche russische Konkurrenz.“
Aktuell beginnt in den USA eine Diskussion darüber, ob man es den Russen nicht gleichtun sollte, die den heimischen Dieselmarkt durch einen Exportstopp stabilisiert haben. Eventuell weiten sich diese Überlegungen auch auf LNG-Gas aus.
Schon zwei Monate nach dem Eintritt der Russen in den Krieg titelte Bernhard von Moon of Alabama angesichts der europäischen Sanktionen gegen Russland: Sit back, watch Europe commit suicide.
Hallo Sevim,
die Analyse ist gut und treffend – welche Konsequenzen zieht Ihr, das BSW, die Linke und alle, die sich als Links fühlen, aus dieser Lageschilderung? Parlamentarische Präsenz ist nicht von Schaden, doch sie bleibt wirkungslos angesichts der realen, tagtäglichglichen Demontage friedlichen Lebens in den reichen Ländern des Westens. Ihr müsst die Masse der Menschen erreichen, sie auf die Straße bringen, so wie bei der großen Demonstration von Sahra und Alice Schwarzer am Brandenburger Tor, und alle einbinden, die das Wort Frieden buchstabieren können, von links bis rechts. Realer Widerstand gegen reale Rüstung, den realen Kriegskurs, das weitere Ausschlachten unseres Landes im Interesse des großen Finanzkapitals.
„Die EU verlängert ihre Russland-Sanktionen um drei Jahre.“
Vorher schafft die AfD wohl – auch im Bund – noch absolute Mehrheiten. So verlogen, ökonomisch suizidal, und doppelmoralisch wie die Politok von CDUSPDGrüne kann die der Alternative gar nicht sein.
Die Krönung wäre jetzt noch ein US Diesel-Exportstopp: aber mit dem preisgekrönten EU Polit-Masorchismus würden die vermutlich nur weiterjauchzen: wir brauchen noch mehr, jaahh, härter…
Klitterei und Geschichte:
„Adolf Hitler hat eine völlig linksgerichtete Politik gemacht. Er war ein Linksradikaler, ein Linksextremist.“ ( Alice Weidel, AfD, 21.09.26 )
bei 1:04:26
https://www.youtube.com/watch?v=S8wxa0Rh5c4
Mit dieser Äußerung beweist Weidel mal wieder die stramm faschistische Ausrichtung der AfD. Eigentlich sollte mal ein Staatsanwalt tätig werden, damit verharmlost diese Frau den Nationalsozialismus genauso wie der AfD-Opa Hoppenstedt, ähm Alexander Gauland, mit seinem Fliegenschiss-Zitat. Die AfD hätte man schon längst verbieten sollen, jetzt ist es leider zu spät.
Die Amerikaner setzen damit die erfolgreiche britische Kolonialpolitik fort, die u.A. darauf beruhte, die lokalen Machthaber in Amt und Würden zu belassen. Samt den daraus folgenden wirtschaftlichen Vorteilen.
Wenn also die Autorin schreibt, dass die Europäer die Zeche zahlen, trifft das nicht auf die Profiteure zu. In Brüssel, Berlin, Frankfurt, München, Paris und anderswo.
China holte Millionen Menschen AUS der Armut….!
EUropa schaufelt Millionen Menschen IN
die Armut….!
ich weiss nicht, vielleicht gibts von DT demnächst einen Oskar für die Unterstützung der Megakonzerne und ür die
US-Oligarchen.
Die kapitalistische Erklärung kaufe ich nicht. In einer Wirtschaft, die auf verarbeitendem Gewerbe und Dienstleistungen beruht, sind Monopolpreise für Rohstoffe ein Minusgeschäft. Die Verlierer-Branchen gehören schließlich ebenfalls dem Kapital. Zudem sollte man meinen, dass ausländische Kapitalinteressen einen geringeren politischen Einfluss haben als inländische.
Es riecht eher nach einer irrationalen Politik, die von Sendungsbewusstsein und der Gier nach Macht getrieben wird. Dazu passt ein Bundeskanzler, der von Krieg und Aufrüstung redet, während sich die Bürger um Wohnen, Arbeit und Energie sorgen.
Könnte daran liegen, dass es „das“ Kapital nicht gibt.
Was den vermuteten größeren Einfluss des inländischen gegenüber dem ausländischen Kapital betrifft, stellt die aktuelle Lage nun freilich ein Kontra-Indiz dar. Dass die deutsche Regierung deutschen Kapitalinteressen folgt, kann man derzeit wohl kaum beobachten. Was vielleicht ebenfalls daran liegt, dass es auch „das deutsche Kapital“ spätestens seit der Auflösung der Deutschland AG durch Schröder und grüne Konsorten eben nicht mehr gibt.
Das Kapital gibt es noch, es ist heute transnationale und hat die USA zu seinem Interessen-Vertreter gemacht. Vermutlich weil es sich da wohl fühlt hat es sich dort angesammelt.
Kanzlerin Merkel war noch auf das nationale Kapital (die deutsche Wirtschaft) bedacht. Kanzler Scholz mit seinem grünen Anhang nicht mehr – vermutlich auf Anweisung von US-Präsident Biden. Mit Kappung der Wirtschaftsbeziehungen zu Russland haben wir die De-Industrialisierung in D, worauf besonders die Grünen stolz sind. Mit Merz haben die Transatlantiker zwar einen würdigen Nachfolger gefunden, allerdings gelingt es ihm nicht recht die atlantischen Werte unters Volk zu bringen. Ich denke, da muss ein neuer ran.
Diesen widerlichen EU Politikern kann es ja scheissegal sein, wenn alles den Bach runtergeht.
Sie leben ja vorzüglich von unserem Geld.
Mal eine völlig andere Frage, so am Rande, die ich mir mangels Fantasie nicht selbst zu erklären vermag:
„Wer einkaufen geht, soll künftig häufiger einen digitalen statt einen gedruckten Kassenbon bekommen. Dazu hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums (BMF) beschlossen, wie das Ministerium mitteilte. Nach diesem sollen Papierbelege von 2028 an grundsätzlich durch digitale Belege ersetzt werden.
„Wir schaffen die Pflicht für Papierbons ab. Digitale Belege werden Standard“, teilte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) mit. Das bedeute weniger Bürokratie für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen, so der Minister.“
Wie muss man sich dies in der Praxis vorstellen?
Gut; Kassenbelege sind für Verbraucher natürlich ein enormer bürokratischer Aufwand. Aber Belege gibt es NUR noch elektronisch – sodass jeder bargeldlos zahlen muss/darf, dafür aber elektronisch registriert/verfolgbar ist?
Die Frage ist tatsächlich ernst gemein!
ich bin schon etwas älter, zahle aber gerne mit Karte will aber zwecks Übersicht einen Kassenbon haben, werde auch immer gefragt ob ich einen haben will.
Bezahlt man mit Handy ist die Tel.Nr. fällig,
mit Karte die E-Mail Adresse, beides ist verfolgbar!
Und Barzahlung ist etwas, das den
Politikern ein Dorn im Auge ist. Wird wohl abgeschafft werden oder nur bis maximal 50€ +/-
Sie versuchen es jetzt über den Kassenbon an die Daten aller Bürger ranzukommen.
Danke schön für diesen informativen Beitrag!
Zweimal 4,8% für das BSW. Es ist ein Jammer, dass so vielen Deutschen die klare Sicht durch das transatlantische Kartell vernebelt wird.
@Woody Box
Auch wenn Frau Wagenknecht, Frau Dagdelen und Herr De Masi noch am ehesten meine Zustimmung bekämen, so gilt das nicht für den überwiegenden Rest vom BSW. Und seien wir doch mal realistisch und ehrlich mit uns selbst: Die Hauptargumente des BSW kämen doch nur auf Bundesebene – idealerweise in der Regierung – zum Tragen. Genau dort kommt aber niemand bzw. keine Partei hinein, der bzw. die gegen die NATO, gegen Sanktionen ohne richterliche Grundlage, gegen ausufernde Millitarisierung und gegen blinde Folgsamkeit bezüglich der israelischen Regierung ist bzw. sind. Ohne klar und öffentlich für die o.g. Punkte zu votieren, kommt man in Deutschland nicht über maximal ein Bürgermeisteramt hinaus. Schon gar nicht, wenn sich nicht bedingungslos dem globalen Grosskapital unterworfen wird; zu Lasten der Bevölkerung – insbesondere des prekären Teils.
P.S.: Selbst die USA hat letztendlich jegliche Handlungen bis hin zu übelsten Verbrechen der israelischen Führungsriege hinzunehmen und abzunicken – nicht wahr ⁉️
was ist so schwer daran, die strategischen Ziele Europas zu erkennen? Die werden ja keineswegs verheimlicht, sondern offen und immer wieder rausposaunt.
Die EU wird mit viel Kredit zu einem Militärbündnis umgebaut. Zu einem Machtblock, der es mit den anderen Großmächten aufnehmen kann. Das hält man in der EU für notwendig, und sagt es auch genau so.
Die Sanktionen sind ein Mittel im Krieg mit Russland. Sie sollen den Staat so weit schädigen, dass der seine Rüstung nicht weiter finanzieren kann. Dass sie auch die Geschäfte in Europa schädigen, ist eingepreist. Krieg ist nun mal teuer.
Ob Europa in der Lage ist, diesen Krieg zu gewinnen, und was es dann als Wirtschaftsstandort noch taugt, wird man sehen. Das ist ohnehin „nur“ die Erfolgsfrage zu einem imperialistischen Aufbruchsprogramm, dass sich gar nicht daran messen lassen möchte, ob und inwiefern es der Wirtschaft gut bekommt.
So geht es eben zu in der Konkurrenz der Staaten. Der Volksmund weiß „wo gehobelt wird, da fallen Späne“. Russland wie auch Europa kämpfen um die Vorherrschaft in Europa, und opfern dafür glatt ihren Standort, wenn es denn erforderlich ist.
Und das ist zum Scheitern verurteilt, allein schon aus soziopsoychologischen Gründen, denn bei den Europäern handelt es sich durch die Bank um Mittelmässige ohne Erfahrung was Macht wirklich ausmacht, die kennen nur institutionelle Macht an die sie sich als Bürgerliche durch angepasste Mittelmässigkeit und Mitläufertum reingewanzt und reingeschleimt haben, oder dierekt leistungslos reingeboren wurden.
Deswegen kann Europa sich noch so sehr bewaffnen, auf dem Globus wo die Menschen anders sozialisiert sind lacht man sie aus. Einfaches Gedankenspiel, schaut euch den Chefwaffenschieber und Steuergeldveruntreuer an.
Wer hätte persönlich bei einer Begegnung Angst oder auch nur Respekt vor dem, im Vergleich zu einer Person auf vergleichbarem Posten aus der Ukraine, Russland, USA, oder Iran, oder sonstwo, sagen wir irgendwo in Afrika oder Arabien.
Solches Personal wie bei uns lacht man doch aus, schenkt ihnen ein Eis und schickt sie zur Mami nach hause wenn die versuchen blöd zu kommen.
Ganz anders das Personal im Rest der Welt.
Das ist bei Aufnahmen von Begegnungen zwischen diesen Welten auch häufig bestens zu sehen.
Es gibt wenige Ausnahmen die die Regel bestätigen.
Und deswegen sind sie Spielball anderer, interner und externer Interessen. Und das werden sie bleiben.
„Die EU wird mit viel Kredit zu einem Militärbündnis umgebaut. Zu einem Machtblock, der es mit den anderen Großmächten aufnehmen kann. Das hält man in der EU für notwendig, und sagt es auch genau so.“
das EU-Militärbündnis, der EU-Machtblock wird sich nie und nimmer gegen die USA richten sondern immer nur nach Russland.
Die EU-Granden bilden sich ein, sie könnten militärisch von Lissabon bis nach Wladiwostock herrschen und mit China, USA, Indien und einem neu gebildeten „Neuer Naher Osten“ am selben Tisch sitzen?
Was will die EU in China? In Indien?
Militärbündnisse sind das Ergebniss des Kalten Krieges, eine EU, die in Nostalgie schwelgt, will ihre Bürger für den EU-Machtblock WIE begeistern? Das sind Hirngespinste von vdLeyen, Weber und den ewig Gestrigen in Brüssel und Strasbourg!
Die EU-Träume werden langsam zu Albträumen, sie kommen nicht vorwärts und sind mittlerweile im Ukraine Selenski-Desaster gefangen, sie nicken alles ab was aus Kiew kommt, ohne zu hinterfragen, weil sie Angst haben, zugeben zu müssen, dass sie sich verrannt haben.
In 3 Jahren sind EU-Wahlen solange wollen sie durchhalten, 2027 ist ein Superwahljahr, Frankreich, Spanien, Italien und andere wählen, von der Leyen ist 2029 weg, wer bezahlt die Milliarden, die in der Ukraine versenkt wurden? Doch nicht die, die ganze Scheisse angerührt haben.
So weit ich weiß, wurden die Sanktionen um drei Jahre verlängert, das ist deutlich kürzer als „ewig“, und dürfte der zeitliche Horizont sein, den man meint zu brauchen. Zudem ist die längere Laufzeit wohl den möglichen Regierungswechseln in D und FR geschuldet, insofern wäre „Verstetigung“ eine passendere Vokabel.
Dass die Sanktionen US Kapitalen nutzen ist Fakt, dass sie wegen dieses Nutzen verabschiedet werden, ist ein falscher Schluss. „Folge dem Geld“ ist keine Analyse, sondern bestenfalls eine dümmliche Parole. Man sollte sich überlegen, warum europäische Politiker Sanktionen verhängen, obwohl sie auch der heimischen Wirtschaft schaden, anstatt einen geistigen Kurzschluss zu produzieren.
Dass europäische Politiker ihre nationalen Interessen schützen, kann man u.a. auch dem Gerangel bei den Sanktionen entnehmen. Natürlich wissen Politiker um den Schaden, und den versuchen sie für ihre Nation zu minimieren.