
BlackRock-Kanzler Merz drängt Deutschland in eine geopolitische Konfrontation mit China. Mit neuen Abkommen im Indopazifik und aggressiver Handelspolitik der EU positioniert sich Berlin als transatlantischer Vasall – auf Kosten eigener Interessen.
Der Anspruch der NATO zur „globalen Machtprojektion“ (Rutte) für die USA manifestiert sich auch in den jüngsten bilateralen Vereinbarungen, die die Bundesregierung zur geopolitischen Einflussnahme im Indopazifik abgeschlossen hat. Kurz: Deutschland soll China im Indopazifik herausfordern. Die Bundesrepublik beansprucht den Indopazifik als eigene geopolitische Einflusszone.
Im Ergebnis der „dritten sicherheitspolitischen Konsultationen zwischen den Außen- und Verteidigungsministerien Australiens und Deutschlands“ am 8. Juni 2026 in Berlin – auf Ministerebene mit Bundesaußenminister Johann Wadephul und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius auf deutscher Seite sowie dem stellvertretenden Premierminister und Verteidigungsminister Australiens, Richard Marles, und der australischen Außenministerin Penny Wong – wurde eine „immer engere Zusammenarbeit“ auch für den „Indopazifik-Raum“ vereinbart.
Deutschland und Australien erheben den Anspruch, sich um „Frieden und Stabilität in der gesamten Taiwanstraße“ kümmern zu wollen. Die Ein-China-Politik, das heißt die Anerkennung der staatlichen Integrität der Volksrepublik, wird in der gemeinsamen Erklärung unterlaufen. Deutschland und Australien haben vereinbart, „die sinnvolle Beteiligung Taiwans an internationalen Organisationen als Mitglied, wo Staatlichkeit keine Voraussetzung ist, und als Beobachter oder Gast, wo dies der Fall ist“, zu unterstützen. Das ist de facto eine Unterstützung des Separatismus und ein bewusster Affront gegenüber Peking.
Kolonialer Anklang und Einmischung in Territorialkonflikte
In China fühlen sich zurecht viele an die Kolonialzeit erinnert und den imperialistischen Grundsatz „Teile und Herrsche“. Aber es geht nicht nur um geopolitische Herausforderungen Chinas, sondern auch um eine konkrete militärische Zusammenarbeit mit Australien, um die Bundeswehr mit einem für Ende 2026 geplanten „Streitkräfteaufenthaltsabkommen“ im Indopazifik auch militärisch in Stellung bringen zu können.
Immer deutlicher schält sich der Anspruch der Bundesregierung heraus, nicht nur bis 2039 die „stärkste Armee Europas“ aufstellen zu wollen, sondern diese auch global zu positionieren. Deutschland will Weltmacht spielen, das ist die Quintessenz der deutsch-australischen Vereinbarung für den Indopazifik.
In der Vereinbarung wird deutlich, dass sich Berlin und Canberra auch in die Territorialkonflikte im Südchinesischen Meer einmischen wollen. Man muss in der Geschichte weit zurückgehen, bis zu den kaiserlichen Südseekolonien wie Deutsch-Neuguinea und der Errichtung des Flottenstützpunkts in Kiautschou als Basis der Kolonisierung eines Teils Chinas, um einen vergleichbaren Machtanspruch Deutschlands feststellen zu können.
Der koloniale Anspruch der Kaiserzeit wurde als Weltordnungsanspruch getarnt. In der deutsch-australischen Erklärung wird das Völkerrecht entsprechend nur als Steinbruch zur Legitimierung eigener Ansprüche instrumentalisiert.
Statt des unprovozierten völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der USA und Israels gegen den Iran zu verurteilen, spielen die Bundesregierung und ihre australischen Partner verkehrte Welt. „Die Minister verurteilten entschieden die gefährlichen Eskalationen durch Iran“, heißt es im gemeinsamen Kommuniqué. Ob die dreiste Lüge als Wahrheit deklariert wird, sei dahingestellt. Die Weltordnungsmacht in Spe nimmt es jedenfalls mit der Wirklichkeit nicht so genau.
Handelskrieg gegen China
Auch handelspolitisch stehen alle Zeichen auf Sturm. Es drängt sich der Eindruck auf, als ließen sich Bundesregierung und EU von den USA die nächste Konfrontation zum eigenen Schaden aufnötigen – diesmal gegen China. Es könnte eine existentielle Entscheidung für die Wirtschaft in der EU werden.
Vor dem EU-Gipfel, der am 18. Juni 2026 über mögliche Strafmaßnahmen gegen China entscheiden soll, positionieren sich die Brüsseler Entscheidungsträger denkbar aggressiv. Der Vorsitzende der größten Parlamentariergruppe im Europäischen Parlament, Manfred Weber von den deutschen Christdemokraten, eröffnete am 8. Juni 2026 einen regelrechten verbalen Krieg gegen China. „Die Zeit der Naivität ist vorbei“, sagte Weber einer deutschen Boulevard-Zeitung und forderte Zölle gegen chinesische Produkte sowie einen Ausschluss chinesischer Unternehmen beim Aufbau der neuen 6G-Technologie.
Was aber als Verteidigung nationaler Interessen daherkommt, ist in Wirklichkeit allein das Bedienen von US-Unternehmen. Manfred Weber ist glühender Transatlantiker und Mitglied der Atlantikbrücke, einer Lobbyorganisation für die Durchsetzung von US-Interessen in Deutschland und Europa. „Entweder wir wehren uns, oder China macht Teile unserer Industrie platt“, mit diesen Worten ruft Weber zum Angriff auf die Handelsbeziehungen mit China auf.
Es bleibt abzuwarten, wie viel Restvernunft die EU-Spitzen am 18. Juni beweisen werden. Aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit ist Skepsis angebracht.
Die Bundesregierung hat sich jedenfalls entschieden, als treuer Vasall der USA zum eigenen Verderb nach Russland jetzt auch China herausfordern zu wollen. Beim deutschen Griff nach der Weltmacht allerdings gilt das Wort von Marx aus dem 18. Brumaire: „Hegel bemerkte irgendwo, dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.“





Es läuft unter dem Motto: Works as designed!
Dafür ist er angetreten und die Frage: Was ist nur passiert in D, müssen wir stellen.
Wo ist das Land hin? In Korruption versunken …Den Globalisten zum Fraß vorgeworfen …
… und unsere Politiker wollen alle ein Stück vom Kuchen und verraten dafür ihr Land
Wir wählen diese, Du und ich sind der Chef von Merz – Den würde ich ja gerne mal konfrontieren:
Wer von uns hat Dir, Friedrich, gesagt, Du sollst 1 BLN Schulden machen und Panzer und Raketen kaufen?
WHO TOLD YOU THAT?
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Was ist das?
Das Einzige was mir zu diesem Thema einfällt ist die Geschichte von der Ameise, die auf den Elefanten hochklettert und ihm bereits im Genick kauert. Was rufen seine Kumpels, die unten geblieben sind? „Würg ihn, Emil!“
Das transatlantische Regime ist unser Unglück, denn es führt uns für alle sichtbar in den Niedergang, eventuell sogar in den Untergang. Es hat uns leider voll im Griff durch Politik, Medien und Kultur – im Westen mehr als im Osten.
Nationale Interessen werden durch transnationale (oder globale) Kapital-Interessen ersetzt. Das ist die Botschaft der westlichen „Demokratie“, die nach dem letzten Weltkrieg von den USA durchgesetzt wurde, die eigenen Interessen dabei stets im Blick, hatte sich das globale Kapital doch in den USA konzentriert – und das musste bedient werden. Es gab nur einen Gegenspieler, den unterkapitalisierten Ostblock. Und als der aufgab, sah man sich als Sieger der Geschichte – sogar am Ende der Geschichte. Aber die Geschichte geht ja weiter. Sie wollen die Geschichte aufhalten, sogar zurück zur alten Kolonialzeit (das lässt sich aus den Worten von Rubio und dem Handeln von Trump herauslesen).
Im Übrigen sollte man unser Unglück nicht an allein Merz festmachen, denn er ist ja nur Rädchen im Getriebe des transatlantischen Regimes – beliebig durch eine andere Figur des Systems ersetzbar.
Dieses Bild von ChatPGT ist köstlich. Man Vergleiche Indien mit dem großen Deutschland. Europa aufgeblasen bis zum geht nicht mehr und Deutschland auch noch braun. Gemein aber treffend.
PS. Haben wir eigentlich noch mehr Fregatten als die „Bayern“?
PPS. Wie projizieren wir unsere Macht an den chinesischen Himmel – mit einem Laserprojektor?
Deutschland will sich also von China abwenden indem es China bedroht um auch den letzten großen Handelspartner zu verprellen.
Gut so, macht weiter so um Deutschland noch schneller in den Abgrund zu fahren und das Ansehen in der Welt noch weiter zu demontieren.
Diese Arroganz der deutschen Politeliten ist kaum zu überbieten.
Dank an meine Lieblings-BSWlerin Sevim Dagdelen für ihre immer guten Artikel
„Die Bundesrepublik beansprucht den Indopazifik als eigene geopolitische Einflusszone.“
Lachen soll ha gesund sein…..!😂😂
„Entweder wir wehren uns, oder China macht Teile unserer Industrie platt“, mit diesen Worten ruft Weber zum Angriff auf die Handelsbeziehungen mit China auf.“
„“Die EU verhängt Sanktionen gegen Yangzhou Yangjie Electronic““
„““Die EU setzt die Sanktionen gegen Yangzhou Yangjie vorübergehend aus. „““
https://www.z2data.com/insights/how-eu-sanctions-are-jeopardizing-two-key-semiconductor-suppliers