
Polen erlaubt den Abschuss verdächtiger Flugobjekte ohne Sichtkontakt. Das galt im Bündnis bisher als Regel für den Kriegszustand – und trifft ausgerechnet die russische Enklave Kaliningrad.
Polen genehmigt künftig den eigenen Kampfjets den Abschuss verdächtiger Flugobjekte auch ohne Sichtkontakt, insbesondere im Hinblick auf die russische Enklave Kaliningrad, die mit Polen eine gemeinsame Grenze hat. Das gab es bisher in der NATO noch nie. Innerhalb des westlichen Militärpakts war dies bisher nur im Kriegszustand möglich. Abgesehen von der massiven Gefährdung der zivilen Luftfahrt, die durch diese Anordnung entsteht, wird immer deutlicher, dass die NATO sich offenbar bereits im Krieg mit Russland sieht. Polen ist lediglich der Vorreiter.
Kaliningrad als Brandbeschleuniger
In der gefährlichen Illusion, Russland an der Enklave Kaliningrad herausfordern zu müssen, dreht der NATO-Verbündete Deutschlands an der Eskalationsschraube. Zugleich werden Szenarien einer militärischen Isolation Kaliningrads durchgespielt, auf die die russische Seite gegenüber der NATO mit der Drohung einer „nuklearen Option“ reagierte.
Schlafwandelt die NATO hier in einen Dritten Weltkrieg? Wohl kaum, denn man muss von einer gezielten Eskalationsstrategie des Militärpakts zur Erfüllung von US-Interessen ausgehen. Polen und die baltischen Staaten werden vorgeschickt, nichts anderes.
Es sind genau diese Szenarien, die in Umfragen (Allensbach) eine relative Mehrheit der deutschen Bevölkerung an der Beistandsverpflichtung des Artikels 5 der NATO zweifeln lassen: Sterben für die Eskalationspolitik der NATO-Verbündeten an der Ostflanke. So ist es auch zu erklären, dass die Bundeswehr jetzt Soldaten für den Dienst im Osten, in Litauen, zwangsverpflichten muss. Freiwillig wollen sich nur wenige diesem Wahnsinn aussetzen.
Gesprächskontakt als Symbolpolitik
Vor diesem Hintergrund muss der Gesprächskontakt des deutschen Außenministers Wadephul mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow als Symbolpolitik eingestuft werden. Mit dem Verlesen von Demarchen wird eine Gesprächsbereitschaft simuliert, die durch die sonstige Politik überhaupt nicht untersetzt wird. Im Gegenteil: Deutschland vertieft seinen Status als US-Mustervasall und wird dafür von den USA gönnerhaft gelobt.
Elbridge Colby, Unterstaatssekretär im Verteidigungsministerium und Konzeptionär der NATO-3.0-Kriegsstrategie, pries Deutschland als NATO-Musterland wegen der gigantischen Aufrüstung Berlins. Die Bereitschaft der Europäer und insbesondere der Bundesregierung, sich für die USA unter den Bus zu werfen, scheint schier grenzenlos.
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„Freiwillig wollen sich nur wenige diesem Wahnsinn aussetzen.“
Die geplante Zielgrösse der Panzerbrigade 45 in Litauen liegt bei 4800 Soldaten und 200 Zivilbeschäftigten bis Ende 2027. Nach dem aktuellen Stand -nach dem Start im Mai 2025- sind dort bereits 1800 Soldaten und 160 freiwillige Zivilbeschäftigte, Die Vergütung ist sehr gut::
1) Reguläres Grundgehalt nach BBesG (Bundesbesoldungsgesetz). Von 2800 Eur (A5) bis 7800 Eur (A15).
2) Auslandszuschlag: Vilnius 3260 Eur, Rukla 3800 Eur (STEUERFREI)
3) Mietzuschuss: Übernahme von Mietkosten, wenn die Miete 18 % der Bezüge übersteigt
4) Weitere Zusatzleistungen, bei Familiennachzug
Den hier versammelten Rentern und Bürgergeldempfängern in Deutschland läuft schon der Schaum vor dem Mund. Die Ost-Berliner Kaderparteizentrale des BSW möchte bloss die üblichen Neiddebatten befeuern.
dafür daß die Stationierten freiwillig auf alte Wehrmachtsminen treten dürfen ist das Salär aber vertretbar.
„Die Bereitschaft der Europäer und insbesondere der Bundesregierung, sich für die USA unter den Bus zu werfen, scheint schier grenzenlos.”
Ja , das scheint wirklich so und die sediert Masse schaut tatenlos dabei zu!
Dabei ist das alles so fadenscheinig, dilettantisch und offensichtlich hingepfuscht, hat nicht einmal den Anschein von Glaubwürdigkeit. Die Bevölkerung hat diese Leute in ihre Ämter gewählt, obwohl sie kein Geheimnis daraus machen, dass sie weder geeignet noch vertrauenswürdig sind. Manchmal glaube ich, dass man dem Trinkwasser oder der Luft längst irgendwelche Substanzen zur Steigerung der Willfährigkeit zugesetzt haben muss und man selber zu der Minderheit der Unglücklichen zählt, die zufälligerweise dagegen immun sind und den ganzen Mist sehen müssen wie er tatsächlich ist.
Liebe Redaktion, in dieser Gestalt vorgetragen, liefert der Artikel Desinformation, Greuelpropaganda und zielt auf Panikmache. Bei aller Sympathie für Kriegsgegnerschaft nenne ich das inakzeptabel. Hier die polnische Verlautbarung, ausgeliefert via Radio:
https://www.polskieradio.pl/395/7784/Artykul/3736366,poland-to-change-rules-on-shooting-down-suspect-foreign-aircraft
The change is a response to the growing threat from Russia and lessons from the war in Ukraine, officials said, including the appearance of fast jet-powered drones and cruise missiles that leave very little time to react. …
An unusual flight path or missing transponder response would not on their own be enough to classify an aircraft as hostile, they said, given the risk of malfunctions affecting Polish, allied or civilian aircraft. Entering a no-fly zone would likewise not automatically trigger a decision to fire.
In peacetime, aircraft normally identify potential threats by visual contact, to avoid mistakes such as confusing a civilian or allied aircraft with a hostile one. Under the new „positive identification“ approach, pilots who see several indicators that an aircraft may be hostile – for example a radar reading, entry into a no-fly zone and information from Ukraine – will be able to fire on it from a distance.
In dieser – vorgetragenen – Gestalt ist das eine Maßnahme, die False-Flag-Attacken aus der Ukraine und seitens des UK ebenso zu verhindern vermag, wie einen mutwilligen Angriff auf russischen Flugverkehr vorzubereiten. Zugleich ist es als Vorsorge gegen russische Vergeltungsangriffe auf NATO-Truppen in Polen zu deuten, eine Option, die seitens Russland semioffiziell in den Raum gestelllt worden ist.
Aber diese technisch-organisatorische Ambiguität gehört mit der Wägung ergänzt, ob die polnischen Streitkräfte sich ernstlich zum exklusiven Ziel russischer Vergeltungsangriffe machen wollen. Das ist mindestens zweifelhaft.
Quatsch mit Sauce
Polen macht da weiter, wo Józef Piłsudski durch seinen Tod aufgehalten wurde.
Dazu hatte er damals bereits Verträge mit Hitler-Deutschland geschlossen.
ZITAT : „Im Mai 1934 legte Alfred Rosenberg ein Memorandum an für einen deutsch-britisch-polnischen Interventionskrieg gegen die Sowjetunion, die Briten sollten dabei ihre Erdölinteressen in Südrussland durchsetzen können. Ende Januar 1932 reiste Hermann Göring nach Polen und traf sich mit Piłsudski. Dort schlug er ihm nach einer Aufzeichnung des polnischen Staatssekretärs Szembek vom 10. Februar 1935 „ein antirussisches Bündnis und einen gemeinsamen Marsch auf Moskau“ vor und dass die Ukraine polnisches Einflussgebiet sein werde.
Im ersten Heft Anfang 1935 der „Ostraum-Berichte“ definierte man das Gebiet zwischen Rhein und Ural, Finnland und Persien als „Ostraum“, man sprach dabei von einer „deutsch-polnischen Raumgemeinschaft im Gesamt-Ostraum“.
Heute Steht hinter Polen wieder Deutschland. Mal sehen, ob Geschichte wirklich ein Kreis ist und sich alles wiederholt
Und da dies „durchgekommen“ ist, drängt es mich zu ergänzen:
Sevim, solche Texte könnten ebenso aus der Feder von Stratcom-Mietmäulern stammen, die NATO-Propaganda mit PsyOps ergänzen, welche die sog. „Gegenöffentlichkeit“ desavouieren sollen.
Das kann’s doch wohl nicht sein! – um meinen ehemaligen Chef zu zitieren, denn die imperative Sprache verstehst Du ja bestens.
Sie schreiben Unfug.
Warum Sie das tun, müssen Sie den Lesern erklären. Ich erkläre Ihnen das
nicht.
Wieso du das hier so schreiben darfst, hast Du den Lesern zu erklären, ich verzichte darauf. Füller.
Okay, nachdem der Kommentar offenbar „durchrutschte“, scheint die Zensur voll zuzuschlagen. Hau ich halt wieder ab.
Gut zu wissen das sich das BSW nicht um Waffen kümmern würde die im eigenen Land einschlagen oder regelmäßig knapp hinter der Grenze einschlagen.
Ach ja, kurz nachdem Erdogan zwei russische Flieger runter geholt hatte waren Erdogan und Putin zusammen Eis essen.