
Über Doppelstandards, die Rolle von Gutachtern und Universitäten bei der Wahrheitsfindung und das „Wahrreden“, das zunehmend die Wirklichkeit ersetzt.
Man kann sich eigentlich wirklich nicht beschweren. Denn es wird einem wahrlich etwas geboten in diesem täglich absurder werdenden Polittheater. Wer es tatsächlich genießen möchte, muss allerdings alle Vorstellungen von Rationalität, Vernunft, Augenmaß, Rechtsstaatlichkeit, Anstand oder so etwas wie einer gemeinsam geteilten Sicht auf das, was wir als Gesellschaft als Wirklichkeit verstehen wollen, fahren lassen.
Wir werfen heute einen Blick auf die Aberkennung des Doktortitels von Mario Voigt, kontrastieren sie mit dem Plagiatsvorwurf an Ulrike Guérot und versuchen so zu verstehen, wie diese Theaterspiele inszeniert werden und wie sie sich über die Zeit verändert haben.
Szene 1: Mario Voigt
Schon die Art der Veröffentlichung der Aberkennung des Doktortitels des derzeitigen Ministerpräsidenten Thüringens durch die TU Chemnitz lässt einen halbwegs kritischen Beobachter erstaunt zurück: In einer „Persönlichen Mitteilung von Mario Voigt“, die von der Staatskanzlei veröffentlicht wurde, teilt nicht die Universität, sondern der Ministerpräsident selbst mit, dass die Universität seinem Anwalt mitgeteilt habe, dass sie ihm den Doktortitel aberkenne. Über die Gründe, die zur Aberkennung geführt haben, muss sich der Beobachter mangels einer öffentlichen Mitteilung der Universität an eine frühere Stelle im Stück erinnern: 2024 hatte der österreichische Plagiatsforscher Stefan Weber bei einer Prüfung der Dissertation von Mario Voigt 140 Plagiatsfragmente gefunden und im Mai des gleichen Jahres bei der TU Chemnitz Anzeige erstattet. Betroffen seien 36 Prozent aller Seiten des Fließtextes[1]. Die Barcode-Darstellung des Prüfberichts zeigt darüber hinaus, dass die gefundenen Stellen sich über den gesamten Text verteilen, mit einer gewissen Konzentration im ersten Teil.
Die TU Chemnitz hat daraufhin Mitte 2024 ein Verfahren eingeleitet und einen externen Gutachter bestellt. Dieser Gutachter soll laut Darstellung von Mario Voigt Plagiate im Umfang von lediglich 2,58 Prozent der Gesamtwortzahl gefunden haben[2]. Allerdings, so gibt Voigt an, habe die Universität im Frühjahr 2025 neue Bewertungsmaßstäbe definiert und seine Arbeit daran nochmals geprüft. Unabhängig davon, was diese erneute Prüfung ergeben hat und was am Ende ausschlaggebend für die Aberkennung des Doktortitels war, bleibt festzuhalten, dass es zwei Gutachten gegeben hat, die sich mit der Dissertation von Mario Voigt auseinandergesetzt haben und die offensichtlich zu einem sehr unterschiedlichen Ergebnis kamen. Dem Gutachten vom Plagiatsforscher Stefan Weber lässt sich dabei nicht vorwerfen, dass er neue Bewertungsmaßstäbe eingeführt habe, denn Webers Plagiatsprüfungen zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie die Qualifikationsarbeiten grundsätzlich an jenen Standards des wissenschaftlichen Arbeitens messen, die zum Zeitpunkt der Erstellung der Arbeiten gegolten haben[3]. Insofern erscheint dieses Gutachten als glaubwürdig.
Aus welchen Gründen das von der Universität in Auftrag gegebenen zweite externe Gutachten zu einem anderen Ergebnis gekommen ist, wissen wir aus den bisherigen Darstellungen nicht. Auch nicht, ob die Universität nicht vielleicht gerade aufgrund dieses unterschiedlichen Ergebnisses nochmals auf die gültigen Bewertungsmaßstäbe hingewiesen hat. Übliche Praxis (zumindest nach früher gültigen wissenschaftlichen Maßstäben) wäre, dass die Universität nach dem Vorliegen sehr unterschiedlicher Gutachten ein weiteres Gutachten in Auftrag gibt, entweder um die Arbeit ein drittes Mal oder um die divergierenden Gutachten selbst zu prüfen. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass sich Mitglieder der Kommission selbst an die Prüfung gemacht haben. Wie genau der Vorgang war, wissen wir nicht, da die TU Chemnitz auf Pressenachfragen selbst eher nebulös antwortet[4]. Nach den vorliegenden Informationen hat die Prüfung jedenfalls dazu geführt, dass die Aberkennung einstimmig auf Seiten der Universität erfolgte.
„Wahrreden“ als Ersatz der Wirklichkeit
In vielen älteren Plagiatsfällen hat die Aberkennung des Doktortitels durch eine Universität zum Rücktritt des oder der Betroffenen geführt, man denke nur an Karl-Theodor von Guttenberg oder Annette Schavan. Damals schien der Respekt vor dem Amt und dem Wähler ein Verbleiben in der politischen Position zu verbieten.
Seit einiger Zeit lässt sich allerdings ein anderes Verhalten beobachten, nicht erst bei Mario Voigt, sondern auch z. B. bei Robert Habeck[5]: Der Betroffene geht in die medienöffentliche Offensive, stellt die Dinge in seinem Sinne dar und versucht, jede andere Sicht auf die Wirklichkeit auszuschließen und im Keim zu ersticken. Mario Voigt kommt der offiziellen Mitteilung der TU Chemnitz zuvor, indem er öffentlich „seine Wahrheit“ erklärt. Dabei konzentriert er sich auf bestimmte Aspekte der Wirklichkeit („2,58 Prozent“ aus dem zweiten Gutachten, Veränderung des Bewertungsmaßstabes durch die TU Chemnitz) und lässt andere aus (das erste Gutachten von Weber, die Gründe für die Entscheidung der TU, die ja in dem Schreiben an die Anwälte Voigts genannt worden sein müssten). Voigt nutzt zudem die Staatskanzlei für seine „persönliche Mitteilung“, d. h. er erklärt sich als Ministerpräsident und nicht als Privatperson Mario Voigt, die die Aberkennung des Doktortitels betrifft.
Die Strategie dahinter nimmt weder den Souverän noch die Wirklichkeit ernst. Stattdessen wird das Feld für ein inzwischen sattsam bekanntes „Wahrreden“ bereitet. Gemeint ist damit die wiederholte Behauptung von etwas, das erkennbar nicht gesagt oder getan wurde als wahr. Auf diese Weise wird versucht die jeweiligen eigenen Interessen durchzusetzen, ohne auf die meist gesellschaftlich durchaus wahrgenommene Wirklichkeit oder auf konkret vorhandene Belege Bezug zu nehmen. Mit dieser Behauptung einer eigenen „Wirklichkeit“ wird die argumentative Auseinandersetzung mit der Sache selbst umgangen und teils sogar verunmöglicht. Im Fall von Mario Voigt ist dabei sein erstes Interesse der Erhalt des Amtes und das zweite Interesse der Erhalt des Doktortitels. So jedenfalls sieht es Ulrich Vosgerau, wenn er die von Mario Voigt angestrebte gerichtliche Auseinandersetzung vor allem als Mittel zur Zeitgewinnung bis zum Ende der Amtszeit deutet[6].
Diese Form des Wahrredens lässt sich in jüngerer Zeit zunehmend und in zunehmend unverblümterer Form beobachten. Das Paradebeispiel lieferte erst kürzlich Markus Lanz: Nachdem Lanz nach einer Aussage des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, in seiner Sendung überrascht fragte, ob er, Günther, eine Zensur von Plattformen wie Nius befürworte, und dieser kurz und bündig mit „Ja!“ antwortete, ruderten beide in den folgenden Tagen zurück und behaupteten, dass das, was alle vor ihren Bildschirmen mitverfolgt hatten oder zumindest hätten mitverfolgen können, nicht gesagt wurde.
Wieso aber glaubt Mario Voigt, dass er mit dieser Strategie des „Wahrredens“ Erfolg haben könnte? Wieso scheint ihm eine mögliche Bloßstellung weniger ehrenrührig als ein würdiger Abgang aus dem Amt? Die Antwort könnte in einem anderen viel diskutierten Plagiatsfall liegen, der einige Gemeinsamkeiten, aber vor allem viele Unterschiede aufweist.
Szene 2: Ulrike Guérot
Ulrike Guérot ist 2023 von der Universität Bonn, die sie kurz zuvor auf eine speziell auf sie zugeschnittene Professur berufen hatte, gekündigt worden. Als Grund wurden Plagiate genannt. Allerdings unterscheidet sich der Kontext der Erhebung der Vorwürfe deutlich von dem Kontext der Vorwürfe gegen Mario Voigt: Statt einer bereits vorliegenden Prüfung durch einen Plagiatsforscher und einer entsprechenden Anzeige, gab es ein Raunen in der Presse, genauer in der FAZ durch den Politikwissenschaftler Markus Linden, der ein Kollege Guérots ist. Der Umfang der vorgeworfenen Plagiate unterscheidet sich drastisch von den Fundstellen, die Weber in Voigts Dissertation belegt hat: Im Vergleich der beiden Fälle ergibt sich ein quantitatives Verhältnis von 140 plagiierten Stellen auf 102 von 284 Seiten bei Voigt[7] gegen 27 (laut Kommission) oder 19 (laut Christoph Lövenich) Plagiaten auf 10 bzw. 9 Seiten von 608 bzw. 560 Seiten bei Guérot[8].
Ein entscheidender Unterschied bezieht sich auf die Art der Publikationen. Anders als bei Mario Voigt bezog sich der Vorwurf nicht auf ihre Dissertation von 1995, und damit auf eine Qualifikationsarbeit, sondern auf zunächst drei Publikationen, die sich in den universitären Forschungsdokumentationen unter der Rubrik „science-to-public“ wiederfinden würden und als Form der Wissenschaftskommunikation mittlerweile an Universitäten sehr willkommen sind. Alle inkriminierten Bücher Guérots sind zeitlich deutlich nach der Dissertation erschienen und können nach den derzeitigen Regeln für die Berufung von Professoren, zusammen mit anderen Publikationen, als habilitationsadäquate Leistungen anerkannt werden (was eine Voraussetzung für eine Berufung auf eine Professur ist). Die Donau-Universität Krems hat genau das in Bezug auf das Buch „Warum Europa eine Republik werden muss“ getan.
Ulrike Guérot hat in ihrem Bewerbungsschreiben auf diesem Umstand hingewiesen, sodass der Universität Bonn bekannt war, dass hier eine Publikation als Habilitation anerkannt wurde, die zunächst nicht für diesen Zweck geschrieben wurde. Die Universität Bonn hat die Publikation nochmals gutachterlich prüfen lassen und dann entschieden, Ulrike Guérot einzustellen. Nachdem sich die Wissenschaftlerin in öffentlichen Debatten zu aktuellen Themen kritisch geäußert hatte (zunächst im Rahmen der Corona-Maßnahmen für eine Beachtung der Grundrechte, insbesondere der Meinungsfreiheit, und für eine Einhaltung demokratischer Verfahren, und dann im Ukraine-Krieg für diplomatische Bemühungen), geriet sie plötzlich unter Plagiatsverdacht.
Noch einmal: Wahrreden
Auch hier fand schnell ein „Wahrreden“ statt, allerdings nicht von derjenigen, der das Plagiat vorgeworfen wurde. Eine kleine Zahl von tatsächlichen Fehlern, die jedem Autor unterlaufen können, zumal unter Zeitdruck, wurden zu einer Plagiatsaffäre aufgebauscht, um eine Professorin entlassen zu können, die das tut, was Wissenschaftler gemeinhin tun: Die Wirklichkeit möglichst genau zu beobachten, Verbindungen zwischen einzelnen Aspekten herzustellen und Funktionsweisen zu erklären. In beiden Fällen dient das Wahrreden dazu, die Wirklichkeit zu verdrehen und falsche Dinge als wahr darzustellen. Das Wahrreden von falschen Vorwürfen im Fall Guérot diente somit dazu, eine missliebig gewordene Professorin loszuwerden.
Inzwischen wird die gleiche Technik genutzt, um wahren Vorwürfen ihre Grundlage zu entziehen, um „wohlgediente“ Personen im Amt zu halten. Und sie wird von Menschen wie Mario Voigt genutzt, gerade weil er darauf hofft, dass sie auch in seinem Fall funktioniert und sein Wahrreden letztlich auch die Entscheidung des Verwaltungsgerichts beeinflussen könnte. Denn im Fall Guérot hat sich gerade das gezeigt: Die verdrehte Wirklichkeit wurde vor Gericht zu einem „Tatbestand“ und darüber hinaus in den beiden ersten Instanzen durch weitere Verdrehungen der Wirklichkeit weiter angereichert[9].
Die Praxis des Wahrredens ist fatal. Für die Wirklichkeit – und für uns als Gesellschaft.
Fußnoten
[1] https://plagiatsgutachten.com/blog/200-plagiate-mario-voigt/
[2] https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/doktortitel-aberkannt-ministerpraesident-voigt-100.html
[3] https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/dieser-plagiatsjaeger-ueberfuehrte-mario-voigt-seine-karriere-muss-mit-dieser-sache-ein-ende-haben-li.10016438
[4] https://apollo-news.net/einstimmig-entschieden-tu-chemnitz-schiet-nach-kritik-durch-voigt-wegen-doktortitel-entzug-zurck/
[5] https://overton-magazin.de/hintergrund/wissenschaft/ein-plagiat-ist-ein-plagiat-ist-ein-plagiat-oder-vielleicht-doch-nicht/
[6] https://x.com/UlrichVosgerau/status/2016652287582613820
[7] https://plagiatsgutachten.com/blog/200-plagiate-mario-voigt/
[8] Lövenich, Christoph (2023): Das “Plagiat” – eine (wissenschaftliche) Betrachtung. In Gysi, Gabriele (Hrsg.), Der Fall Ulrike Guérot. Versuche einer öffentlichen Hinrichtung. Neu-Isenburg: Westend, S. 28-41; hier: S. 35.
[9] https://netzwerkkrista.de/2024/09/16/mccarthy-im-wissenschaftsbetrieb/ und https://netzwerkkrista.de/2025/10/21/causa-ulrike-guerot-die-fortsetzung/
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Wir wissen, dass sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Und sie lügen einfach weiter.
Wenn es keine Konsequenzen für sie hat, können sie einfach weitermachen.
@ Alfred Nonym: Genau das ist in Deutschland bei Verfehlungen der Politiker das
Problem. Sie brauchen absolut keine Konsequenzen befürchten, die wirklich wie eine
Strafe wirken. Wenn man sich gar nicht mehr herausreden kann, dann tritt man halt
zurück. Na und ?? Hat man im Parlament die richtige Zeit abgesessen, wenn nicht zögert
man den Rücktritt noch etwas hinaus, dann hat man für den Rest des Lebens ausgesorgt.
Für das Ruhegeld, was politiker schon nach 4 Jahren bekommen, müßte ein Normalsterblicher
min. 80 Jahre arbeiten. Eigentlich erschleicht sich jemand der plagiiert oder in seinem
Lebenslauf erfundene Angaben macht, sich dann in dem Job der ein bestimmtes Wissen
oder eine bestimmte Bildung voraussetzt, Leistungen. Da allerdings bei unseren heutigen
Regierenden schon Blödheit Voraussetzung für den Job ist, werden die die Mitdenken
bestraft.
„Wir wissen, dass sie lügen. …“
Ich glaube, so ist es nicht.
EINIGE von uns wissen, dass sie lügen, die Mehrheit weiss es wohl eher nicht.
Von denen, die wissen wiederum wissen EINIGE, dass sie wissen, dass einige von uns wissen…..
Ich glaube, es gibt immer verschiedene Erzählungen, eine für die große Mehrheit und dann abgestuft Versionen für die, die mehr oder weniger weit hinter die Vorhänge gucken.
Ja, und solange ehemalige Hoffnungsträger wie das BSW diese Praxis unterstützen, indem sie z.B. Voigt ins Amt gehieft haben und seinen Verbleib darin absichern, wird sich die Situation eher verschlechtern als verbessern. Die Anzahl der Entscheider mit Gewissen in allen gesellschaftlichen Bereichen wird weiter zurückgehen, und die Anzahl der gewissenlosen Karrieremenschen wird weiter steigen. Das Allgemeinwohl spielt keine Rolle und der Schaden für die Demokratie wird durch Verläumdungen und Lügen als Gewinn für die Demokratie verkauft. Und fast alle sind zufrieden. so etwa wie das die Paraden bei Hitler und in der DDR suggerierten.
„Ja, und solange ehemalige Hoffnungsträger wie das BSW diese Praxis unterstützen, …“
Nein, das Problem in diesem Lande (und natürlich auch andererorts) sind Leute, die sich nicht informieren sondern ihre Glaubenssätze als Wahrheiten verkünden. Ist natürlich viel bequemer als sich damit zu beschäftigen und beschädigt das eigene, verquere Weltbild nicht. Was hat die Politik des BSW mit den Plagiatsvorwürfen an Voigt zu tun? Wie soll ein Politiker diese beurteilen, schließlich sind die Vorwürfe nicht abschließend bewertet. Soll sich ein Politiker anmaßen, den Gerichten vorzugreifen? Genau diese irrationale Denkweise führt uns immer tiefer in die Misere. Dies kann man nicht immer bescheinigen, aber hier handelt das BSW Thüringen absolut richtig, zumal Voigt den Dr. – Grad vorläufig weiter tragen kann.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-01/mario-voigt-thueringen-doktortitel-aberkennung-bsw-oliver-ruhnert-gxe
Wir sollten uns wirklich fragen, was akademische Titel noch Wert sind, wenn Verbrecher wie Obama den Friedensnobelpreis bekommen.
Ulrike Meinhof wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen. Wir können sie aber dazu bringen, immer dreister zu lügen.“
@motonomer
https://www.youtube.com/watch?v=0NWxoZs06ls
Jepp ✌ 💪👍
Der Friedensnobelpreis hat nichts akademisches an sich. Hatte er nie.
Im Gegensatz zu den Preisen in Physik, Chemie Medizin und evtl. Literatur.
Er wurde zudem nach dem 2. Welkrieg systematisch entwertet, da er vorrangig benutzt wurde, politische Haltung zu prämieren.
Muss man nicht mehr ernst nehmen.
Sehr schön!
Wunderbares Zitat!👍
Ich weiß zwar nicht, wie wir das anstellen sollen, aber ich würde Dich wirklich mal gerne persönlich kennenlernen!
Hmmmm…. Ich überleg mir was…schaun wer mal…☀️
Man darf sich bereits fragen, was Abiturnoten und Studienabschlüsse wert sind…..
Nicht viel, wenn man nicht einmal seinen Benzinverbrauch ohne Taschenrechner mehr ausrechnen kann.
Und genau das ‚Dreisterlügen‘ erleben wir auch in diesen Tagen!
Wer wählt in Deutschland eigentlich Lügengesindel?
Mein Leserbrief vom 29.01.2026, 15:47 Uhr
An: ‚Fabian.Klaus@funkemedien.de‘
Cc: ‚kontakt@mario-voigt.com‘; ‚poststelle@tsk.thueringen.de‘; ‚friedrich.merz@bundestag.de‘; ‚redaktion@tagesschau.de‘; ‚Kontakt im ARD-Hauptstadtstudio‘ ; ‚redaktion@nius.de‘; ‚kontakt@nius.de‘; ‚kontakt@welt.de‘; ‚redaktion@focus.de‘; ‚bundesrat@bundesrat.de‘; ‚mail@bundestag.de‘; ‚fraktion@cducsu.de‘; ‚buerger@afdbundestag.de‘; ‚direktkommunikation@spdfraktion.de‘; ‚info@gruene-bundestag.de‘; ‚dialog@dielinkebt.de‘; ‚carsten.linnemann@bundestag.de‘; ‚jens.spahn@bundestag.de‘
Betr.: „“Sofortiger Rücktritt von Mario Voigt? Das wäre die falsche Entscheidung“ — Messen mit zweierlei Maß?
https://www.thueringer-allgemeine.de/autoren/fabian-klaus/
https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/article411057836/sofortiger-ruecktritt-von-mario-voigt-das-waere-die-falsche-entscheidung.html
Sehr geehrter Herr Klaus,
jeder, der betrügt, und das Plagiieren ist ein Form von Betrug ( und nicht bloß ein – euphemisierend – Schummeln ) und kein Kavaliersdelikt, ist ein Krimineller. Die Frage, ist ein 2,xy%-Krimineller weniger kriminell als ein 90%-Krimineller, stellt sich nicht. Auch auf der Ebene Ministerpräsident nicht. Dies sollte in einem Rechtsstaat eigentlich unstrittig sein.
Kriminelle haben insbesondere in Amt und Mandat nichts verloren. Gar nichts. Es gibt Menschen in Deutschland, die verloren ihren Arbeitsplatz, weil sie … 25 Eurocent und weniger ‚erschlichen‘ haben … Dass Sie mit Ihren Ausführungen den vermeintlich kriminellen MP stützen, ist verständlich ( Stichworte ‚Funkemedien‘ / Brost-Stiftung / Correktiv usw. Der Rest ist bekannt. ), aber für mich als Demokrat und Bürger unerträglich.
Mir wurde direkt im ersten Semester ( 1980 / 1981 ) eingebläut, wie richtig zitiert wird usw., usw. usw., dass immer für den Leser erkennbar sein muss, welches eigene Gedanken / welches fremde Gedanken usw. sind. Da gab es Null-Toleranz und nicht den Hauch einer Ausredemöglichkeit. Und das war und ist gut und richtig.
Ferner: Insbesondere auch in politischen Kreisen scheint jede Art von Ethos, Redlichkeit, Ehrenwortspirit, Anstand, das Einstehen für Redlichkeit / Worthalten usw. auf der Strecke geblieben zu sein. Dies ist eine mehr als ungute Entwicklung. Das färbt ab auf unsere Kinder. Ja, es ist eine Art Krebsgeschwür. – Wieso sollte also ein Schüler z. B. in der Abiturprüfung nicht schummeln dürfen ohne Konsequenzen? „Leistung nicht erbracht!“, hieß das zu meiner Zeit.
Und dann noch etwas zum Zustand der deutschen Medien allgemein: Es ist Usus, dass ÖRR wie auch Printmedien eine Person durch vermeintlich richtige Behauptungen kaputt machen ( können ). Stellen sich diese Behauptungen dann als falsch heraus, erfolgt keine mediale ‚Großrehabilitierung‘ … Das ist ein Un-Ding. [- Hier sehe ich seit Jahrzehnten nicht nur den Deutschen Presserat, sondern insbesondere auch den Gesetzgeber in der Pflicht!]
Es ist ferner ein mediales und gesellschaftspolitisches Un-Ding – Idiotie trifft es besser –, dass eine richtige Behauptung deshalb diskreditiert wird, weil sie der ‚vermeintlich‘ Falsche äußert. – Ähnliches gilt für das Stellen / Diskutieren kritischer Fragen, die den sog. falschen in die Hände spielen können / könnten, eben weil sie gestellt werden … Dies ist in der Tat an Idiotie nicht zu überbieten. Dann stellen wir doch alle sofort das Denken ein, gell?
Mit freundlichen Grüßen […]
Jetzt kann Herr Voigt über das Mettbrötchen promovieren. Das wird ihm sicherlich das Amt retten.
Ich gehe davon aus, dass Mettbrötchen die Diss nicht selbst geschrieben hat.
Das Gutachten von Stefan Weber kann man als PDF herunterladen. Es enthält alle umstrittenen Stellen und vergleicht sie mit den Originalen. Zum Totlachen.
Mario Voigt hat sogar das Dankeswort plagiiert. Er hat es aus der Habilitationsschrift von Prof. Dr. Andrea Römmele abgeschrieben, und nur die Namen geändert. Das ist unglaublich lächerlich. Außerdem hat er aus Wikipedia Stellen zitiert ohne Quellenangabe. Wer macht denn sowas? Der Ghostwriter.
Eher nicht. Beim Guttenberg damals hat sich auch mal ein Ghostwriter zu Wort gemeldet und gemeint, Guttenberg hätte lieber einen seiner Kollegen anheuern sollen. Die liefern nämlich saubere Arbeit ab – davon leben sie.
Was sagt eigentlich der Doktorvater von Herr Voigt dazu? Ist doch für die Reputation seines Doktorvaters, den Politikwissenschaftler Eckhard Jesse nicht gerade förderlich. Und was sagt der Korrektor, Politologe Torsten Oppelland. Hat er die Arbeit überhaupt gelesen? Der Arbeit der beiden Prüfer wird durch das Gutachten ebenso ein vernichtendes Urteil ausgestellt. Wer will den die beiden noch akademischer Ausbilder?
Vielleicht sollte diese Dissertation dazu dienen, jemanden mit Reputation „aufzuladen“, seine Aura zu vergrößern als Vorbereitung für spätere Ämter. Interessant wäre zu erfahren, was man Herrn Voigt in den USA alles so erzählt hat.
Netter Versuch, aber Herr Eckhard Jesse gehört zum unmittelbaren Umfeld deutscher Geheimdienste. Er tritt als Referent bei Veranstaltungen des Bundes- und der Landesämter für Verfassungsschutz auf, und Publikationen von ihm sind erklärtermaßen zum Behördengebrauch bestimmt, was ihren Gehalt auch bestimmt. Mit anderen Worten: seine Reputation kann gar nicht geschädigt werden, er ist Teil der Machtstrukturen. Oder anders herum: wer im publizistischen Raum versucht, Jesses Reputation in Zweifel zu ziehen, wird unerfreuliche Dinge erleben. ‚Deep state‘ ist halt doch keine Verschwörungstheorie, sondern ganz plattes Personen- und Ämtergeflecht.
Ich finde es schon interessant, wie sich das entwickelt hat!
Da gab es mal in SH einen MP, der sein
„Ehrenwort“ gab, das die gegen ihn erhobenen Vorwürfe nicht stimmen!
Viele glaubten das, denn schließlich war er ja MP und ein Ehrenwort hatte bislang noch keiner abgedrückt.
Dann ging es los mit, „Man habe mich missverstanden und so habe ich das nicht gemeint“, die Fehlinterpretation.
Später kam dann, „da habe ich einen Fehler gemacht“, der natürlich folgenlos blieb.
Irgendwann wurde dann grundsätzlich abgestritten, wie z.b. der lackierte zu Guttenberg, bis zweifelsfrei nachgewiesen wurde.
Inzwischen, selbst wenn Millionen gehört haben, was da irgend ein Vogel gesagt hat, wie dieser Günther, wird einfach behauptet das dies nicht wahr sei.
Das nehmen die sich heraus, wohl wissend, das das niemand interessiert.
Denn die Öffentlichkeit, so scheint mir, ist da irgendwie geistig gespalten.
Einerseits weiß man genau, das Politiker gerne die Unwahrheit sagen und man Wahlkampfversprechen in die Tonne hauen kann, über deren Bruch sich niemand mehr aufregt, weil dies Usus wurde, eine Art Gewöhnung scheint da
eingetreten zu sein.
Andererseits glaubt die Öffentlichkeit jeden Scheiss, den man ihr vorsetzt, wenn mediales Dauerfeuer und ständige Wiederholung dies wieder und wieder kolportieren.
Die Öffentlichkeit glaubt inzwischen tatsächlich, das Russland uns angreifen wird, das wir höhere Verteidigungsausgaben brauchen, das der Sozialstaat zu teuer ist und Sozialschmarotzer endlich sanktioniert werden müssen.
Auf den NDS kann man einen Artikel von Tobias Riegel lesen, der die aktuelle Umfrage des ifo-Instituts zum Gegenstand hat. Die Ergebnisse sind erschreckend! Die Propaganda des ÖRR und der „Qualitätsmedien“, sowie das ständige Wiederholen des Bullshit-Narrativs aus allen Ecken der Politik ist in jeder Hinsicht erfolgreich gewesen!
Ich kann mich noch an eine Umfrage aus der Merkel-Zeit erinnern, in der weit unter 50% der Befragten mit der Politik der Regierung unzufrieden waren, aber über 70% die Merkel gut fanden und mit ihr zufrieden waren! In der gleichen Umfrage!
Ich bin inzwischen tatsächlich so weit, das ich mit Leuten nicht mehr rede, die dem offiziellen Narrativ anhängen! Zeitverschwendung! Verlust von Lebenszeit, sinnlos!
So viele Fische gibt es in der ganzen Nordsee nicht, wie ich verteilen möchte!
Die Plagiatsgeschichten und der Vergleich des Umgangs mit Guerot und Voigt verwundert mich überhaupt nicht!
Inzwischen sind wir doch schon eine Stufe weiter!
Das sie ihre Professur verlor ist ohne Zweifel ein Skandal, keine Frage.
Aber die rechtswidrigen Hausdurchsuchungen und vor allem die Sanktionierungspraxis der EU ist schon noch eine Etage höher anzusiedeln!
In Bayern wird das Errichten einer Exekutivbehörde gefordert, die sich die
kriminelle ICE aus den USA ausdrücklich zum Vorbild nimmt!
Aufgrund der zitierten Umfrage kann man keine Besserung erwarten.
Die nächste Wahl wird die gleichen Nasen wieder in Amt und Würden bringen, mit dem Unterschied, das die AfD nun auch an die Tröge kommen wird, evtl. sogar den Kanzler stellt.
Ich fasse mir nur noch an den Kopf!
Und das ich einem Idiotenvolk angehöre, macht mir arg zu schaffen!
Da werde ich wohl mit leben müssen!
Die werden uns in bewährter Salamitaktik alles nehmen.
So ist das wohl!
@Wellenstein
Postfaktische Politik
Hauptsache die WählerInnen fühlen sich gut und mehr Gefühl ist einfach immer besser als die Realität.
Sozialingenieure steuern den Menschen durch seine eigenen Emotionen und wer möchte sich da schon Schlecht fühlen auf dem Kälbermarsch.
Tja, so ist das wohl im besten Deutschland aller Zeiten!
Und das ist der nächste Schritt:
„GenAI, gestützt auf algorithmische Schätze personalisierter Informationen, wird persönlich zugeschnittene Falsch- und Desinformationskampagnen hervorbringen……“
https://free21-magazin.de/schneller-als-die-wahrheit-quantenverbesserte-ki-und-die-naechste-grenze-der-informationskriegsfuehrung/
„Aus welchen Gründen das von der Universität in Auftrag gegebenen zweite externe Gutachten zu einem anderen Ergebnis gekommen ist, wissen wir aus den bisherigen Darstellungen nicht.“
Brauchen wir auch nicht, weil Denken hilft. Die Maßeinheiten sind einfach unterschiedlich. Weber gibt den Anteil der Seiten an, auf denen Plagiate gefunden wurden, das zweite Gutachten den Anteil an der Gesamtwortzahl. Da die von Weber beanstandeten Plagiate oft nur wenige Wörter lang sind, genügen also u.U. vier Wörter auf einer Seite mit, sagen wir, 500 Wörtern, um die Seite im Barcode rot zu färben.
> Damals schien der Respekt vor dem Amt und dem Wähler ein Verbleiben in der politischen Position zu verbieten.
Die Politik geht vor die Hunde, wie man so schön sagt. Ich sehe da Zusammenhänge mit woker Ideologie. Sprich nicht mehr die Qualifikation entscheidet sondern die Idologie. Jetzt könnte man sich fragen wurde die woke Ideologie genau von denjenigen in den letzten 3 Jahren so gepuscht, weil sie ihnen entgegenkommt.
Das ganze geht ziemlich kongruent mit den Wirtschaftszahlen. Aus meiner Sicht kein Zufall.
Bemerkenswert ist vor allem der Zusammenhang mit den Landtagswahlen in Thüringen 2024. Die Plagiatsvorwürfe gegen Voigt waren bereits vorher bekannt. weswegen es sogar Vorwürfe gegen den Plagiatsforscher Stefan Weber gab, sich von der Seitenlinie in den Wahlkampf einzumischen.
Alles wurde abgeblockt, Voigt blieb „Spitzenkandidat“ der CDU, und durfte auch nach den „gewonnenen“ Wahlen Ministerpräsident werden. Eigentlich hatte ja die AfD die Wahlen gewonnen, mit 9 Prozentpunkten Vorsprung vor „Wahlsieger“ CDU/Voigt. Wie wichtig diese Show war zeige sich auch daran daß die in Berlin noch amtierende Ampel-Regierung über das Familienministerium Wahlkampfspenden an die „Grünen“ und die „Linke“ überwies – natürlich „legal“ über die „NGO“ CAmpact, die aber auch aus dem Bundestopf „Demokratie leben!“ finanziert wurde.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=120272
Wir leben halt in Brandmauristan. Und da sieht man lieber einen akademischen Betrüger an der Spitze eines Landes, als jemanden, der da „nicht hingehört“. Und derweil brenne es bereits lichterloh – auf beiden Seiten der Mauer…
Ich habe gestern zum ersten mal im ÖRR von der Aberkennung des Doktortitels gehört. Geschildert wurde der Fall aus der Sicht des Ministerpräsidenten, so wie hier dargestellt. Der ÖRR meinte am Schluss stolz er hätte einen neutralen Bericht abgeliefert.
Aber auch ich habe mir die Frage gestellt, warum wird dem Kerlchen nun der Doktortitel entzogen? Er wurde ja von diesem umstrittenen Österreicher beschuldigt, aber das zweite Gutachten hat ihn angeblich entlastet – und doch kommt die Universität zu einem anderen Resultat. Wie kann das sein?
Ich kann mir leicht vorstellen, wie es weiter gehen wird. Die Universität, der es bisher die Sprache verschlagen hat, wird es genauso wie den Euro-Grünen in der Mercosur-Abkommen plötzlich bewusst werden, dass sie falsch abgestimmt haben. Dann werden sie ihr Urteil als Fehler hinstellen, der ihnen unterlaufen ist, wobei sie selbstredend davon ausgehen, dass nun das Gegenteil ihrer Entscheidung gelten sollte.
Mindestens ein grüner EU-Parlamentarier, der für den Gang zum EU-Gericht stimmte, hat bereits empfohlen das Mercosur-Abkommen vorläufig in Kraft zu setzen. Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
Vielleicht hier mal zur Erinnerung, wozu eine Dissertation eigentlich gut sein sollte. Nein, es geht nicht darum, Bücherbretter auf Biegung zu beanspruchen. Eigentlich ging es mal darum, ganz vorne in wissenschaftlichem Neuland zu forschen und die Grenzen der Erkenntnis um ein winziges Stück zu verschieben. Eine erfolgreich zum Abschluss gebrachte Dissertation kann dann der Nachweis einer Mischung aus Ideenreichtum und Beharrlichkeit eines Terriers sein, was für Arbeitgeber manchmal ein Auswahlkriterium für Führungskräfte gewesen sein soll. Es gibt auch andere Auswahlverfahren, wie z.B. die uralte „britische Methode“ nach der Herkunft. Parkinson hat diese mit wunderbarem Humor auf die Schippe genommen (Oh, sind sie vielleicht mit dem Earl von sowieso verwandt?) und sie der „chinesischen Methode“ (Auswahlverfahren in Form von vorgefertigten Tests) gegenübergestellt.
Bei den Dissertationen von irgendwelchen Promis aus Politik und sonstigem Gedöns, die jetzt im Schwange sind, geht es nur um den Titel. Diese ganze Plagiatsdiskussion ist lächerlich. Mittlerweile wird mit diesen Titelpromotionen soviel Scheiße produziert, dass es völlig unerheblich ist, wer als erster geschissen hat.
Sollten Schummeleien in der Schule Konsequenzen nach sich ziehen?
[ ] Ja
[ ] Nein
[ ] Weiß nicht
Natürlich. Mein Punkt ist ein anderer: Diese ganzen Titelpromotionen sind nichts wert – ob sie nun Plagiate verwenden oder nicht. Das bindet nur unnötig Ressourcen, Professoren und Plagiatsjäger die diesen ganzen Käse begutachten, und leider auch Ihre und meine Zeit beim kommentieren. Autoren und Politiker ereifern sich drüber, schreiben, und so weiter und so weiter. Wir vertun nur unnötig Zeit mit dem Mist. Manchmal ist man halt blöd und lässt sich verleiten, weiter im Dreck herumzurühren. Sorry.
Das ist aber nicht das Thema.
Thema ist das ethische Dilemma, welches sich bei der unterschiedlichen Bewertung gleichartiger schriftlicher Arbeiten ergibt.
Das ist insbesondere Schülern nicht vermittelbar.
Solange das unbefugte Tragen des Doktortitels in Dt. strafbewehrt gemäß § 132a des Strafgesetzbuches (StGB) ist, solange fällt der Doktortitel auch nicht unter Karnevalsdeko oder sonstiger Folklore.
Wie waere es, wenn Schuelern nahegelegt wuerde, dass schummeln Selbstbetrug ist? Dass Tests/Klassenarbeiten & co einfach nur dazu da sind, damit der Schueler pruefen kann, wie gut er den Lehrstoff verstanden hat?
Markus
Das wird den Schülern bei jeder Arbeit vermittelt. Aber das weiß doch die Oma nicht. Bei der Oma gibt’s für eine eins 20 €, und für eine drei 5 €. 😉
Finde ich ehrlich gesagt nicht gut – je korrupter dieses System ist, um so eher gehts zugrunde und es muss zugrunde gehen, damit die Welt leben kann. Deswegen bin ich auch dafür jegliche Art von Antikorruption zu unterlassen, jede Fälschung muss erlaubt werden und diejenigen, die sie versuchen aufzudecken müssen ins Gefängnis.
Diejenigen, die dagegen arbeiten, sind das eigentliche Problem, sie verlängern das Leiden durch ein System, welches nicht reformierbar ist und in welchem Menschen leben, die nicht verändert werden können. Jedes Plagiat ist wertvoll, jede Fälschung, jede Geldannahme, jeder Lobbyist ist ein Held – nur wenn dieses System und die Menschen, die es tragen kaputtgehen, wird sich die Welt verändern.
Da einige Leute immer noch nicht begriffen haben, worum es bei Plagiaten in Doktorarbeiten geht:
https://plagiatsgutachten.com/blog/warum-plagiatsveroeffentlichungen-wichtig-sind/
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