Wenn die Wirklichkeit verloren geht

Mario Voigt beim Amtseid.
Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Über Doppelstandards, die Rolle von Gutachtern und Universitäten bei der Wahrheitsfindung und das „Wahrreden“, das zunehmend die Wirklichkeit ersetzt.

Man kann sich eigentlich wirklich nicht beschweren. Denn es wird einem wahrlich etwas geboten in diesem täglich absurder werdenden Polittheater. Wer es tatsächlich genießen möchte, muss allerdings alle Vorstellungen von Rationalität, Vernunft, Augenmaß, Rechtsstaatlichkeit, Anstand oder so etwas wie einer gemeinsam geteilten Sicht auf das, was wir als Gesellschaft als Wirklichkeit verstehen wollen, fahren lassen.

Wir werfen heute einen Blick auf die Aberkennung des Doktortitels von Mario Voigt, kontrastieren sie mit dem Plagiatsvorwurf an Ulrike Guérot und versuchen so zu verstehen, wie diese Theaterspiele inszeniert werden und wie sie sich über die Zeit verändert haben.

Szene 1: Mario Voigt

Schon die Art der Veröffentlichung der Aberkennung des Doktortitels des derzeitigen Ministerpräsidenten Thüringens durch die TU Chemnitz lässt einen halbwegs kritischen Beobachter erstaunt zurück: In einer „Persönlichen Mitteilung von Mario Voigt“, die von der Staatskanzlei veröffentlicht wurde, teilt nicht die Universität, sondern der Ministerpräsident selbst mit, dass die Universität seinem Anwalt mitgeteilt habe, dass sie ihm den Doktortitel aberkenne. Über die Gründe, die zur Aberkennung geführt haben, muss sich der Beobachter mangels einer öffentlichen Mitteilung der Universität an eine frühere Stelle im Stück erinnern: 2024 hatte der österreichische Plagiatsforscher Stefan Weber bei einer Prüfung der Dissertation von Mario Voigt 140 Plagiatsfragmente gefunden und im Mai des gleichen Jahres bei der TU Chemnitz Anzeige erstattet. Betroffen seien 36 Prozent aller Seiten des Fließtextes[1]. Die Barcode-Darstellung des Prüfberichts zeigt darüber hinaus, dass die gefundenen Stellen sich über den gesamten Text verteilen, mit einer gewissen Konzentration im ersten Teil.

Die TU Chemnitz hat daraufhin Mitte 2024 ein Verfahren eingeleitet und einen externen Gutachter bestellt. Dieser Gutachter soll laut Darstellung von Mario Voigt Plagiate im Umfang von lediglich 2,58 Prozent der Gesamtwortzahl gefunden haben[2]. Allerdings, so gibt Voigt an, habe die Universität im Frühjahr 2025 neue Bewertungsmaßstäbe definiert und seine Arbeit daran nochmals geprüft. Unabhängig davon, was diese erneute Prüfung ergeben hat und was am Ende ausschlaggebend für die Aberkennung des Doktortitels war, bleibt festzuhalten, dass es zwei Gutachten gegeben hat, die sich mit der Dissertation von Mario Voigt auseinandergesetzt haben und die offensichtlich zu einem sehr unterschiedlichen Ergebnis kamen. Dem Gutachten vom Plagiatsforscher Stefan Weber lässt sich dabei nicht vorwerfen, dass er neue Bewertungsmaßstäbe eingeführt habe, denn Webers Plagiatsprüfungen zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie die Qualifikationsarbeiten grundsätzlich an jenen Standards des wissenschaftlichen Arbeitens messen, die zum Zeitpunkt der Erstellung der Arbeiten gegolten haben[3]. Insofern erscheint dieses Gutachten als glaubwürdig.

Aus welchen Gründen das von der Universität in Auftrag gegebenen zweite externe Gutachten zu einem anderen Ergebnis gekommen ist, wissen wir aus den bisherigen Darstellungen nicht. Auch nicht, ob die Universität nicht vielleicht gerade aufgrund dieses unterschiedlichen Ergebnisses nochmals auf die gültigen Bewertungsmaßstäbe hingewiesen hat. Übliche Praxis (zumindest nach früher gültigen wissenschaftlichen Maßstäben) wäre, dass die Universität nach dem Vorliegen sehr unterschiedlicher Gutachten ein weiteres Gutachten in Auftrag gibt, entweder um die Arbeit ein drittes Mal oder um die divergierenden Gutachten selbst zu prüfen. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass sich Mitglieder der Kommission selbst an die Prüfung gemacht haben. Wie genau der Vorgang war, wissen wir nicht, da die TU Chemnitz auf Pressenachfragen selbst eher nebulös antwortet[4]. Nach den vorliegenden Informationen hat die Prüfung jedenfalls dazu geführt, dass die Aberkennung einstimmig auf Seiten der Universität erfolgte.

„Wahrreden“ als Ersatz der Wirklichkeit

In vielen älteren Plagiatsfällen hat die Aberkennung des Doktortitels durch eine Universität zum Rücktritt des oder der Betroffenen geführt, man denke nur an Karl-Theodor von Guttenberg oder Annette Schavan. Damals schien der Respekt vor dem Amt und dem Wähler ein Verbleiben in der politischen Position zu verbieten.

Seit einiger Zeit lässt sich allerdings ein anderes Verhalten beobachten, nicht erst bei Mario Voigt, sondern auch z. B. bei Robert Habeck[5]: Der Betroffene geht in die medienöffentliche Offensive, stellt die Dinge in seinem Sinne dar und versucht, jede andere Sicht auf die Wirklichkeit auszuschließen und im Keim zu ersticken. Mario Voigt kommt der offiziellen Mitteilung der TU Chemnitz zuvor, indem er öffentlich „seine Wahrheit“ erklärt. Dabei konzentriert er sich auf bestimmte Aspekte der Wirklichkeit („2,58 Prozent“ aus dem zweiten Gutachten, Veränderung des Bewertungsmaßstabes durch die TU Chemnitz) und lässt andere aus (das erste Gutachten von Weber, die Gründe für die Entscheidung der TU, die ja in dem Schreiben an die Anwälte Voigts genannt worden sein müssten). Voigt nutzt zudem die Staatskanzlei für seine „persönliche Mitteilung“, d. h. er erklärt sich als Ministerpräsident und nicht als Privatperson Mario Voigt, die die Aberkennung des Doktortitels betrifft.

Die Strategie dahinter nimmt weder den Souverän noch die Wirklichkeit ernst. Stattdessen wird das Feld für ein inzwischen sattsam bekanntes „Wahrreden“ bereitet. Gemeint ist damit die wiederholte Behauptung von etwas, das erkennbar nicht gesagt oder getan wurde als wahr. Auf diese Weise wird versucht die jeweiligen eigenen Interessen durchzusetzen, ohne auf die meist gesellschaftlich durchaus wahrgenommene Wirklichkeit oder auf konkret vorhandene Belege Bezug zu nehmen. Mit dieser Behauptung einer eigenen „Wirklichkeit“ wird die argumentative Auseinandersetzung mit der Sache selbst umgangen und teils sogar verunmöglicht. Im Fall von Mario Voigt ist dabei sein erstes Interesse der Erhalt des Amtes und das zweite Interesse der Erhalt des Doktortitels. So jedenfalls sieht es Ulrich Vosgerau, wenn er die von Mario Voigt angestrebte gerichtliche Auseinandersetzung vor allem als Mittel zur Zeitgewinnung bis zum Ende der Amtszeit deutet[6].

Diese Form des Wahrredens lässt sich in jüngerer Zeit zunehmend und in zunehmend unverblümterer Form beobachten. Das Paradebeispiel lieferte erst kürzlich Markus Lanz: Nachdem Lanz nach einer Aussage des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, in seiner Sendung überrascht fragte, ob er, Günther, eine Zensur von Plattformen wie Nius befürworte, und dieser kurz und bündig mit „Ja!“ antwortete, ruderten beide in den folgenden Tagen zurück und behaupteten, dass das, was alle vor ihren Bildschirmen mitverfolgt hatten oder zumindest hätten mitverfolgen können, nicht gesagt wurde.

Wieso aber glaubt Mario Voigt, dass er mit dieser Strategie des „Wahrredens“ Erfolg haben könnte? Wieso scheint ihm eine mögliche Bloßstellung weniger ehrenrührig als ein würdiger Abgang aus dem Amt? Die Antwort könnte in einem anderen viel diskutierten Plagiatsfall liegen, der einige Gemeinsamkeiten, aber vor allem viele Unterschiede aufweist.

Szene 2: Ulrike Guérot

Ulrike Guérot ist 2023 von der Universität Bonn, die sie kurz zuvor auf eine speziell auf sie zugeschnittene Professur berufen hatte, gekündigt worden. Als Grund wurden Plagiate genannt. Allerdings unterscheidet sich der Kontext der Erhebung der Vorwürfe deutlich von dem Kontext der Vorwürfe gegen Mario Voigt: Statt einer bereits vorliegenden Prüfung durch einen Plagiatsforscher und einer entsprechenden Anzeige, gab es ein Raunen in der Presse, genauer in der FAZ durch den Politikwissenschaftler Markus Linden, der ein Kollege Guérots ist. Der Umfang der vorgeworfenen Plagiate unterscheidet sich drastisch von den Fundstellen, die Weber in Voigts Dissertation belegt hat: Im Vergleich der beiden Fälle ergibt sich ein quantitatives Verhältnis von 140 plagiierten Stellen auf 102 von 284 Seiten bei Voigt[7] gegen 27 (laut Kommission) oder 19 (laut Christoph Lövenich) Plagiaten auf 10 bzw. 9 Seiten von 608 bzw. 560 Seiten bei Guérot[8].

Ein entscheidender Unterschied bezieht sich auf die Art der Publikationen. Anders als bei Mario Voigt bezog sich der Vorwurf nicht auf ihre Dissertation von 1995, und damit auf eine Qualifikationsarbeit, sondern auf zunächst drei Publikationen, die sich in den universitären Forschungsdokumentationen unter der Rubrik „science-to-public“ wiederfinden würden und als Form der Wissenschaftskommunikation mittlerweile an Universitäten sehr willkommen sind. Alle inkriminierten Bücher Guérots sind zeitlich deutlich nach der Dissertation erschienen und können nach den derzeitigen Regeln für die Berufung von Professoren, zusammen mit anderen Publikationen, als habilitationsadäquate Leistungen anerkannt werden (was eine Voraussetzung für eine Berufung auf eine Professur ist). Die Donau-Universität Krems hat genau das in Bezug auf das Buch „Warum Europa eine Republik werden muss“ getan.

Ulrike Guérot hat in ihrem Bewerbungsschreiben auf diesem Umstand hingewiesen, sodass der Universität Bonn bekannt war, dass hier eine Publikation als Habilitation anerkannt wurde, die zunächst nicht für diesen Zweck geschrieben wurde. Die Universität Bonn hat die Publikation nochmals gutachterlich prüfen lassen und dann entschieden, Ulrike Guérot einzustellen. Nachdem sich die Wissenschaftlerin in öffentlichen Debatten zu aktuellen Themen kritisch geäußert hatte (zunächst im Rahmen der Corona-Maßnahmen für eine Beachtung der Grundrechte, insbesondere der Meinungsfreiheit, und für eine Einhaltung demokratischer Verfahren, und dann im Ukraine-Krieg für diplomatische Bemühungen), geriet sie plötzlich unter Plagiatsverdacht.

Noch einmal: Wahrreden

Auch hier fand schnell ein „Wahrreden“ statt, allerdings nicht von derjenigen, der das Plagiat vorgeworfen wurde. Eine kleine Zahl von tatsächlichen Fehlern, die jedem Autor unterlaufen können, zumal unter Zeitdruck, wurden zu einer Plagiatsaffäre aufgebauscht, um eine Professorin entlassen zu können, die das tut, was Wissenschaftler gemeinhin tun: Die Wirklichkeit möglichst genau zu beobachten, Verbindungen zwischen einzelnen Aspekten herzustellen und Funktionsweisen zu erklären. In beiden Fällen dient das Wahrreden dazu, die Wirklichkeit zu verdrehen und falsche Dinge als wahr darzustellen. Das Wahrreden von falschen Vorwürfen im Fall Guérot diente somit dazu, eine missliebig gewordene Professorin loszuwerden.

Inzwischen wird die gleiche Technik genutzt, um wahren Vorwürfen ihre Grundlage zu entziehen, um „wohlgediente“ Personen im Amt zu halten. Und sie wird von Menschen wie Mario Voigt genutzt, gerade weil er darauf hofft, dass sie auch in seinem Fall funktioniert und sein Wahrreden letztlich auch die Entscheidung des Verwaltungsgerichts beeinflussen könnte. Denn im Fall Guérot hat sich gerade das gezeigt: Die verdrehte Wirklichkeit wurde vor Gericht zu einem „Tatbestand“ und darüber hinaus in den beiden ersten Instanzen durch weitere Verdrehungen der Wirklichkeit weiter angereichert[9].

Die Praxis des Wahrredens ist fatal. Für die Wirklichkeit – und für uns als Gesellschaft.

 

Fußnoten

[1] https://plagiatsgutachten.com/blog/200-plagiate-mario-voigt/

[2] https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/doktortitel-aberkannt-ministerpraesident-voigt-100.html

[3] https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/dieser-plagiatsjaeger-ueberfuehrte-mario-voigt-seine-karriere-muss-mit-dieser-sache-ein-ende-haben-li.10016438

[4] https://apollo-news.net/einstimmig-entschieden-tu-chemnitz-schiet-nach-kritik-durch-voigt-wegen-doktortitel-entzug-zurck/

[5] https://overton-magazin.de/hintergrund/wissenschaft/ein-plagiat-ist-ein-plagiat-ist-ein-plagiat-oder-vielleicht-doch-nicht/

[6] https://x.com/UlrichVosgerau/status/2016652287582613820

[7] https://plagiatsgutachten.com/blog/200-plagiate-mario-voigt/

[8] Lövenich, Christoph (2023): Das “Plagiat” – eine (wissenschaftliche) Betrachtung. In Gysi, Gabriele (Hrsg.), Der Fall Ulrike Guérot. Versuche einer öffentlichen Hinrichtung. Neu-Isenburg: Westend, S. 28-41; hier: S. 35.

[9] https://netzwerkkrista.de/2024/09/16/mccarthy-im-wissenschaftsbetrieb/ und https://netzwerkkrista.de/2025/10/21/causa-ulrike-guerot-die-fortsetzung/

Heike Egner und Anke Uhlenwinkel

Heike Egner und Anke Uhlenwinkel
Heike Egner (*1963 in Heidelberg), Geographin, freie Wissenschaftlerin und Mediatorin. Studium Publizistik, Politikwissenschaft und Geographie in Mainz. Promotion und Habilitation in Geographie an der Universität Mainz. Vertretungs- oder Gastprofessuren in Frankfurt am Main, Kassel, München, Wien, Innsbruck. 2010-2018 Universitätsprofessorin für Geographie und Regionalforschung an der Universität Klagenfurt, wo sie 2018 überraschend entlassen wurde.

Anke Uhlenwinkel (*1963 in Bremen), seit 2021 Univ.-Prof. für Didaktik der Geographie und Wirtschaftskunde an der Paris-Lodron- Universität Salzburg. Studium der Geographie, Anglistik, Politik und Pädagogik an der Georg-August-Universität Göttingen. Promotion und Habilitation an der Universität Bremen. Ab 2008 Professur für Geographiedidaktik an der Universität Potsdam, wo sie 2013 mithilfe eines im Hochschulgesetz nicht kodifizierten Verfahrens nicht entfristet wurde.
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64 Kommentare

      1. @ Alfred Nonym: Genau das ist in Deutschland bei Verfehlungen der Politiker das
        Problem. Sie brauchen absolut keine Konsequenzen befürchten, die wirklich wie eine
        Strafe wirken. Wenn man sich gar nicht mehr herausreden kann, dann tritt man halt
        zurück. Na und ?? Hat man im Parlament die richtige Zeit abgesessen, wenn nicht zögert
        man den Rücktritt noch etwas hinaus, dann hat man für den Rest des Lebens ausgesorgt.
        Für das Ruhegeld, was politiker schon nach 4 Jahren bekommen, müßte ein Normalsterblicher
        min. 80 Jahre arbeiten. Eigentlich erschleicht sich jemand der plagiiert oder in seinem
        Lebenslauf erfundene Angaben macht, sich dann in dem Job der ein bestimmtes Wissen
        oder eine bestimmte Bildung voraussetzt, Leistungen. Da allerdings bei unseren heutigen
        Regierenden schon Blödheit Voraussetzung für den Job ist, werden die die Mitdenken
        bestraft.

    1. „Wir wissen, dass sie lügen. …“
      Ich glaube, so ist es nicht.
      EINIGE von uns wissen, dass sie lügen, die Mehrheit weiss es wohl eher nicht.
      Von denen, die wissen wiederum wissen EINIGE, dass sie wissen, dass einige von uns wissen…..

      Ich glaube, es gibt immer verschiedene Erzählungen, eine für die große Mehrheit und dann abgestuft Versionen für die, die mehr oder weniger weit hinter die Vorhänge gucken.

      1. ….die mehr oder weniger weit hinter die Vorhänge gucken.-
        Die Ebenen der Matrix, bzw der Realität. Es erstaunt immer wieder wie wenig neugierig die meisten Menschen sind.
        Es interessiert sie einfach nicht, oder schlimmer sie wollen es gar nicht wissen.
        Wenn wir mal das Bild der Matrix- Ebenen aufgreifen, dann wird in den Mainstreammedien lediglich die erste Ebene abgebildet, meist schlicht eine Fassade aus Lügen und Legenden. In den Alternativen Medien dringt man da durch und kommt je nach Qualität auf die nächsten 2,3 4…. Ebenen . Und dann gibt es da noch hier und da Einzelne die weiter darunter schauen. Da fängt es dann an interessant und erhellend zu werden, da werden Strukturen, Zusammenhänge erst völlig sichtbar.

  1. Ja, und solange ehemalige Hoffnungsträger wie das BSW diese Praxis unterstützen, indem sie z.B. Voigt ins Amt gehieft haben und seinen Verbleib darin absichern, wird sich die Situation eher verschlechtern als verbessern. Die Anzahl der Entscheider mit Gewissen in allen gesellschaftlichen Bereichen wird weiter zurückgehen, und die Anzahl der gewissenlosen Karrieremenschen wird weiter steigen. Das Allgemeinwohl spielt keine Rolle und der Schaden für die Demokratie wird durch Verläumdungen und Lügen als Gewinn für die Demokratie verkauft. Und fast alle sind zufrieden. so etwa wie das die Paraden bei Hitler und in der DDR suggerierten.

    1. „Ja, und solange ehemalige Hoffnungsträger wie das BSW diese Praxis unterstützen, …“

      Nein, das Problem in diesem Lande (und natürlich auch andererorts) sind Leute, die sich nicht informieren sondern ihre Glaubenssätze als Wahrheiten verkünden. Ist natürlich viel bequemer als sich damit zu beschäftigen und beschädigt das eigene, verquere Weltbild nicht. Was hat die Politik des BSW mit den Plagiatsvorwürfen an Voigt zu tun? Wie soll ein Politiker diese beurteilen, schließlich sind die Vorwürfe nicht abschließend bewertet. Soll sich ein Politiker anmaßen, den Gerichten vorzugreifen? Genau diese irrationale Denkweise führt uns immer tiefer in die Misere. Dies kann man nicht immer bescheinigen, aber hier handelt das BSW Thüringen absolut richtig, zumal Voigt den Dr. – Grad vorläufig weiter tragen kann.

      https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-01/mario-voigt-thueringen-doktortitel-aberkennung-bsw-oliver-ruhnert-gxe

  2. Wir sollten uns wirklich fragen, was akademische Titel noch Wert sind, wenn Verbrecher wie Obama den Friedensnobelpreis bekommen.
    Ulrike Meinhof wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen. Wir können sie aber dazu bringen, immer dreister zu lügen.“

    1. Der Friedensnobelpreis hat nichts akademisches an sich. Hatte er nie.
      Im Gegensatz zu den Preisen in Physik, Chemie Medizin und evtl. Literatur.

      Er wurde zudem nach dem 2. Welkrieg systematisch entwertet, da er vorrangig benutzt wurde, politische Haltung zu prämieren.
      Muss man nicht mehr ernst nehmen.

    2. Sehr schön!
      Wunderbares Zitat!👍

      Ich weiß zwar nicht, wie wir das anstellen sollen, aber ich würde Dich wirklich mal gerne persönlich kennenlernen!

  3. Mein Leserbrief vom 29.01.2026, 15:47 Uhr

    An: ‚Fabian.Klaus@funkemedien.de‘
    Cc: ‚kontakt@mario-voigt.com‘; ‚poststelle@tsk.thueringen.de‘; ‚friedrich.merz@bundestag.de‘; ‚redaktion@tagesschau.de‘; ‚Kontakt im ARD-Hauptstadtstudio‘ ; ‚redaktion@nius.de‘; ‚kontakt@nius.de‘; ‚kontakt@welt.de‘; ‚redaktion@focus.de‘; ‚bundesrat@bundesrat.de‘; ‚mail@bundestag.de‘; ‚fraktion@cducsu.de‘; ‚buerger@afdbundestag.de‘; ‚direktkommunikation@spdfraktion.de‘; ‚info@gruene-bundestag.de‘; ‚dialog@dielinkebt.de‘; ‚carsten.linnemann@bundestag.de‘; ‚jens.spahn@bundestag.de‘

    Betr.: „“Sofortiger Rücktritt von Mario Voigt? Das wäre die falsche Entscheidung“ — Messen mit zweierlei Maß?

    https://www.thueringer-allgemeine.de/autoren/fabian-klaus/
    https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/article411057836/sofortiger-ruecktritt-von-mario-voigt-das-waere-die-falsche-entscheidung.html

    Sehr geehrter Herr Klaus,

    jeder, der betrügt, und das Plagiieren ist ein Form von Betrug ( und nicht bloß ein – euphemisierend – Schummeln ) und kein Kavaliersdelikt, ist ein Krimineller. Die Frage, ist ein 2,xy%-Krimineller weniger kriminell als ein 90%-Krimineller, stellt sich nicht. Auch auf der Ebene Ministerpräsident nicht. Dies sollte in einem Rechtsstaat eigentlich unstrittig sein.

    Kriminelle haben insbesondere in Amt und Mandat nichts verloren. Gar nichts. Es gibt Menschen in Deutschland, die verloren ihren Arbeitsplatz, weil sie … 25 Eurocent und weniger ‚erschlichen‘ haben … Dass Sie mit Ihren Ausführungen den vermeintlich kriminellen MP stützen, ist verständlich ( Stichworte ‚Funkemedien‘ / Brost-Stiftung / Correktiv usw. Der Rest ist bekannt. ), aber für mich als Demokrat und Bürger unerträglich.

    Mir wurde direkt im ersten Semester ( 1980 / 1981 ) eingebläut, wie richtig zitiert wird usw., usw. usw., dass immer für den Leser erkennbar sein muss, welches eigene Gedanken / welches fremde Gedanken usw. sind. Da gab es Null-Toleranz und nicht den Hauch einer Ausredemöglichkeit. Und das war und ist gut und richtig.

    Ferner: Insbesondere auch in politischen Kreisen scheint jede Art von Ethos, Redlichkeit, Ehrenwortspirit, Anstand, das Einstehen für Redlichkeit / Worthalten usw. auf der Strecke geblieben zu sein. Dies ist eine mehr als ungute Entwicklung. Das färbt ab auf unsere Kinder. Ja, es ist eine Art Krebsgeschwür. – Wieso sollte also ein Schüler z. B. in der Abiturprüfung nicht schummeln dürfen ohne Konsequenzen? „Leistung nicht erbracht!“, hieß das zu meiner Zeit.

    Und dann noch etwas zum Zustand der deutschen Medien allgemein: Es ist Usus, dass ÖRR wie auch Printmedien eine Person durch vermeintlich richtige Behauptungen kaputt machen ( können ). Stellen sich diese Behauptungen dann als falsch heraus, erfolgt keine mediale ‚Großrehabilitierung‘ … Das ist ein Un-Ding. [- Hier sehe ich seit Jahrzehnten nicht nur den Deutschen Presserat, sondern insbesondere auch den Gesetzgeber in der Pflicht!]

    Es ist ferner ein mediales und gesellschaftspolitisches Un-Ding – Idiotie trifft es besser –, dass eine richtige Behauptung deshalb diskreditiert wird, weil sie der ‚vermeintlich‘ Falsche äußert. – Ähnliches gilt für das Stellen / Diskutieren kritischer Fragen, die den sog. falschen in die Hände spielen können / könnten, eben weil sie gestellt werden … Dies ist in der Tat an Idiotie nicht zu überbieten. Dann stellen wir doch alle sofort das Denken ein, gell?

    Mit freundlichen Grüßen […]

  4. Ich gehe davon aus, dass Mettbrötchen die Diss nicht selbst geschrieben hat.
    Das Gutachten von Stefan Weber kann man als PDF herunterladen. Es enthält alle umstrittenen Stellen und vergleicht sie mit den Originalen. Zum Totlachen.
    Mario Voigt hat sogar das Dankeswort plagiiert. Er hat es aus der Habilitationsschrift von Prof. Dr. Andrea Römmele abgeschrieben, und nur die Namen geändert. Das ist unglaublich lächerlich. Außerdem hat er aus Wikipedia Stellen zitiert ohne Quellenangabe. Wer macht denn sowas? Der Ghostwriter.

    1. Eher nicht. Beim Guttenberg damals hat sich auch mal ein Ghostwriter zu Wort gemeldet und gemeint, Guttenberg hätte lieber einen seiner Kollegen anheuern sollen. Die liefern nämlich saubere Arbeit ab – davon leben sie.

  5. Was sagt eigentlich der Doktorvater von Herr Voigt dazu? Ist doch für die Reputation seines Doktorvaters, den Politikwissenschaftler Eckhard Jesse nicht gerade förderlich. Und was sagt der Korrektor, Politologe Torsten Oppelland. Hat er die Arbeit überhaupt gelesen? Der Arbeit der beiden Prüfer wird durch das Gutachten ebenso ein vernichtendes Urteil ausgestellt. Wer will den die beiden noch akademischer Ausbilder?
    Vielleicht sollte diese Dissertation dazu dienen, jemanden mit Reputation „aufzuladen“, seine Aura zu vergrößern als Vorbereitung für spätere Ämter. Interessant wäre zu erfahren, was man Herrn Voigt in den USA alles so erzählt hat.

    1. Netter Versuch, aber Herr Eckhard Jesse gehört zum unmittelbaren Umfeld deutscher Geheimdienste. Er tritt als Referent bei Veranstaltungen des Bundes- und der Landesämter für Verfassungsschutz auf, und Publikationen von ihm sind erklärtermaßen zum Behördengebrauch bestimmt, was ihren Gehalt auch bestimmt. Mit anderen Worten: seine Reputation kann gar nicht geschädigt werden, er ist Teil der Machtstrukturen. Oder anders herum: wer im publizistischen Raum versucht, Jesses Reputation in Zweifel zu ziehen, wird unerfreuliche Dinge erleben. ‚Deep state‘ ist halt doch keine Verschwörungstheorie, sondern ganz plattes Personen- und Ämtergeflecht.

      1. Eben. Bei den meisten Politikern gibt es den Doktor als Gefälligkeit. Deswegen geben die sich auch keine Mühr beim Schreiben der Dissertation. Die wird ja sowieso abgenommen, weil der Doktor vor dem Namen auf den Wahlplakaten so seriös wirkt und man auf eine große Karriere in der Politik vorbereitet wird.

  6. Ich finde es schon interessant, wie sich das entwickelt hat!
    Da gab es mal in SH einen MP, der sein
    „Ehrenwort“ gab, das die gegen ihn erhobenen Vorwürfe nicht stimmen!
    Viele glaubten das, denn schließlich war er ja MP und ein Ehrenwort hatte bislang noch keiner abgedrückt.
    Dann ging es los mit, „Man habe mich missverstanden und so habe ich das nicht gemeint“, die Fehlinterpretation.
    Später kam dann, „da habe ich einen Fehler gemacht“, der natürlich folgenlos blieb.
    Irgendwann wurde dann grundsätzlich abgestritten, wie z.b. der lackierte zu Guttenberg, bis zweifelsfrei nachgewiesen wurde.
    Inzwischen, selbst wenn Millionen gehört haben, was da irgend ein Vogel gesagt hat, wie dieser Günther, wird einfach behauptet das dies nicht wahr sei.
    Das nehmen die sich heraus, wohl wissend, das das niemand interessiert.
    Denn die Öffentlichkeit, so scheint mir, ist da irgendwie geistig gespalten.
    Einerseits weiß man genau, das Politiker gerne die Unwahrheit sagen und man Wahlkampfversprechen in die Tonne hauen kann, über deren Bruch sich niemand mehr aufregt, weil dies Usus wurde, eine Art Gewöhnung scheint da
    eingetreten zu sein.
    Andererseits glaubt die Öffentlichkeit jeden Scheiss, den man ihr vorsetzt, wenn mediales Dauerfeuer und ständige Wiederholung dies wieder und wieder kolportieren.
    Die Öffentlichkeit glaubt inzwischen tatsächlich, das Russland uns angreifen wird, das wir höhere Verteidigungsausgaben brauchen, das der Sozialstaat zu teuer ist und Sozialschmarotzer endlich sanktioniert werden müssen.
    Auf den NDS kann man einen Artikel von Tobias Riegel lesen, der die aktuelle Umfrage des ifo-Instituts zum Gegenstand hat. Die Ergebnisse sind erschreckend! Die Propaganda des ÖRR und der „Qualitätsmedien“, sowie das ständige Wiederholen des Bullshit-Narrativs aus allen Ecken der Politik ist in jeder Hinsicht erfolgreich gewesen!
    Ich kann mich noch an eine Umfrage aus der Merkel-Zeit erinnern, in der weit unter 50% der Befragten mit der Politik der Regierung unzufrieden waren, aber über 70% die Merkel gut fanden und mit ihr zufrieden waren! In der gleichen Umfrage!
    Ich bin inzwischen tatsächlich so weit, das ich mit Leuten nicht mehr rede, die dem offiziellen Narrativ anhängen! Zeitverschwendung! Verlust von Lebenszeit, sinnlos!
    So viele Fische gibt es in der ganzen Nordsee nicht, wie ich verteilen möchte!
    Die Plagiatsgeschichten und der Vergleich des Umgangs mit Guerot und Voigt verwundert mich überhaupt nicht!
    Inzwischen sind wir doch schon eine Stufe weiter!
    Das sie ihre Professur verlor ist ohne Zweifel ein Skandal, keine Frage.
    Aber die rechtswidrigen Hausdurchsuchungen und vor allem die Sanktionierungspraxis der EU ist schon noch eine Etage höher anzusiedeln!
    In Bayern wird das Errichten einer Exekutivbehörde gefordert, die sich die
    kriminelle ICE aus den USA ausdrücklich zum Vorbild nimmt!
    Aufgrund der zitierten Umfrage kann man keine Besserung erwarten.
    Die nächste Wahl wird die gleichen Nasen wieder in Amt und Würden bringen, mit dem Unterschied, das die AfD nun auch an die Tröge kommen wird, evtl. sogar den Kanzler stellt.
    Ich fasse mir nur noch an den Kopf!
    Und das ich einem Idiotenvolk angehöre, macht mir arg zu schaffen!
    Da werde ich wohl mit leben müssen!

    1. @Wellenstein
      Postfaktische Politik
      Hauptsache die WählerInnen fühlen sich gut und mehr Gefühl ist einfach immer besser als die Realität.

      Sozialingenieure steuern den Menschen durch seine eigenen Emotionen und wer möchte sich da schon Schlecht fühlen auf dem Kälbermarsch.

  7. „Aus welchen Gründen das von der Universität in Auftrag gegebenen zweite externe Gutachten zu einem anderen Ergebnis gekommen ist, wissen wir aus den bisherigen Darstellungen nicht.“
    Brauchen wir auch nicht, weil Denken hilft. Die Maßeinheiten sind einfach unterschiedlich. Weber gibt den Anteil der Seiten an, auf denen Plagiate gefunden wurden, das zweite Gutachten den Anteil an der Gesamtwortzahl. Da die von Weber beanstandeten Plagiate oft nur wenige Wörter lang sind, genügen also u.U. vier Wörter auf einer Seite mit, sagen wir, 500 Wörtern, um die Seite im Barcode rot zu färben.

    1. Ab wie viel wenigen Wörtern Länge kann ein Ausdruck als Plagiat gelten? Reicht schon „und überhaupt“ oder muss es wenigstens „kann gar nicht sein, dass“ lang sein?

      Wie blöd ist das denn wieder?

      Vier Wörter auf einer Seite würden genügen? Sie machen sich völlig lächerlich.

  8. > Damals schien der Respekt vor dem Amt und dem Wähler ein Verbleiben in der politischen Position zu verbieten.

    Die Politik geht vor die Hunde, wie man so schön sagt. Ich sehe da Zusammenhänge mit woker Ideologie. Sprich nicht mehr die Qualifikation entscheidet sondern die Idologie. Jetzt könnte man sich fragen wurde die woke Ideologie genau von denjenigen in den letzten 3 Jahren so gepuscht, weil sie ihnen entgegenkommt.

    Das ganze geht ziemlich kongruent mit den Wirtschaftszahlen. Aus meiner Sicht kein Zufall.

  9. Bemerkenswert ist vor allem der Zusammenhang mit den Landtagswahlen in Thüringen 2024. Die Plagiatsvorwürfe gegen Voigt waren bereits vorher bekannt. weswegen es sogar Vorwürfe gegen den Plagiatsforscher Stefan Weber gab, sich von der Seitenlinie in den Wahlkampf einzumischen.

    Alles wurde abgeblockt, Voigt blieb „Spitzenkandidat“ der CDU, und durfte auch nach den „gewonnenen“ Wahlen Ministerpräsident werden. Eigentlich hatte ja die AfD die Wahlen gewonnen, mit 9 Prozentpunkten Vorsprung vor „Wahlsieger“ CDU/Voigt. Wie wichtig diese Show war zeige sich auch daran daß die in Berlin noch amtierende Ampel-Regierung über das Familienministerium Wahlkampfspenden an die „Grünen“ und die „Linke“ überwies – natürlich „legal“ über die „NGO“ CAmpact, die aber auch aus dem Bundestopf „Demokratie leben!“ finanziert wurde.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=120272

    Wir leben halt in Brandmauristan. Und da sieht man lieber einen akademischen Betrüger an der Spitze eines Landes, als jemanden, der da „nicht hingehört“. Und derweil brenne es bereits lichterloh – auf beiden Seiten der Mauer…

    1. Ich habe gestern zum ersten mal im ÖRR von der Aberkennung des Doktortitels gehört. Geschildert wurde der Fall aus der Sicht des Ministerpräsidenten, so wie hier dargestellt. Der ÖRR meinte am Schluss stolz er hätte einen neutralen Bericht abgeliefert.
      Aber auch ich habe mir die Frage gestellt, warum wird dem Kerlchen nun der Doktortitel entzogen? Er wurde ja von diesem umstrittenen Österreicher beschuldigt, aber das zweite Gutachten hat ihn angeblich entlastet – und doch kommt die Universität zu einem anderen Resultat. Wie kann das sein?

      Ich kann mir leicht vorstellen, wie es weiter gehen wird. Die Universität, der es bisher die Sprache verschlagen hat, wird es genauso wie den Euro-Grünen in der Mercosur-Abkommen plötzlich bewusst werden, dass sie falsch abgestimmt haben. Dann werden sie ihr Urteil als Fehler hinstellen, der ihnen unterlaufen ist, wobei sie selbstredend davon ausgehen, dass nun das Gegenteil ihrer Entscheidung gelten sollte.

      Mindestens ein grüner EU-Parlamentarier, der für den Gang zum EU-Gericht stimmte, hat bereits empfohlen das Mercosur-Abkommen vorläufig in Kraft zu setzen. Bin mal gespannt, wie es weiter geht.

  10. Vielleicht hier mal zur Erinnerung, wozu eine Dissertation eigentlich gut sein sollte. Nein, es geht nicht darum, Bücherbretter auf Biegung zu beanspruchen. Eigentlich ging es mal darum, ganz vorne in wissenschaftlichem Neuland zu forschen und die Grenzen der Erkenntnis um ein winziges Stück zu verschieben. Eine erfolgreich zum Abschluss gebrachte Dissertation kann dann der Nachweis einer Mischung aus Ideenreichtum und Beharrlichkeit eines Terriers sein, was für Arbeitgeber manchmal ein Auswahlkriterium für Führungskräfte gewesen sein soll. Es gibt auch andere Auswahlverfahren, wie z.B. die uralte „britische Methode“ nach der Herkunft. Parkinson hat diese mit wunderbarem Humor auf die Schippe genommen (Oh, sind sie vielleicht mit dem Earl von sowieso verwandt?) und sie der „chinesischen Methode“ (Auswahlverfahren in Form von vorgefertigten Tests) gegenübergestellt.

    Bei den Dissertationen von irgendwelchen Promis aus Politik und sonstigem Gedöns, die jetzt im Schwange sind, geht es nur um den Titel. Diese ganze Plagiatsdiskussion ist lächerlich. Mittlerweile wird mit diesen Titelpromotionen soviel Scheiße produziert, dass es völlig unerheblich ist, wer als erster geschissen hat.

    1. Diese ganze Plagiatsdiskussion ist lächerlich.

      Sollten Schummeleien in der Schule Konsequenzen nach sich ziehen?

      [ ] Ja
      [ ] Nein
      [ ] Weiß nicht

      1. Natürlich. Mein Punkt ist ein anderer: Diese ganzen Titelpromotionen sind nichts wert – ob sie nun Plagiate verwenden oder nicht. Das bindet nur unnötig Ressourcen, Professoren und Plagiatsjäger die diesen ganzen Käse begutachten, und leider auch Ihre und meine Zeit beim kommentieren. Autoren und Politiker ereifern sich drüber, schreiben, und so weiter und so weiter. Wir vertun nur unnötig Zeit mit dem Mist. Manchmal ist man halt blöd und lässt sich verleiten, weiter im Dreck herumzurühren. Sorry.

        1. Mein Punkt ist ein anderer:

          Das ist aber nicht das Thema.

          Thema ist das ethische Dilemma, welches sich bei der unterschiedlichen Bewertung gleichartiger schriftlicher Arbeiten ergibt.
          Das ist insbesondere Schülern nicht vermittelbar.

          Solange das unbefugte Tragen des Doktortitels in Dt. strafbewehrt gemäß § 132a des Strafgesetzbuches (StGB) ist, solange fällt der Doktortitel auch nicht unter Karnevalsdeko oder sonstiger Folklore.

      2. Wie waere es, wenn Schuelern nahegelegt wuerde, dass schummeln Selbstbetrug ist? Dass Tests/Klassenarbeiten & co einfach nur dazu da sind, damit der Schueler pruefen kann, wie gut er den Lehrstoff verstanden hat?

        1. Markus

          Wie waere es, wenn Schuelern nahegelegt wuerde, dass schummeln Selbstbetrug ist?

          Das wird den Schülern bei jeder Arbeit vermittelt. Aber das weiß doch die Oma nicht. Bei der Oma gibt’s für eine eins 20 €, und für eine drei 5 €. 😉

          1. Ich denke, dass Ihr Beispiel ganz anschaulich ein gellschaftliiches Kernproblem beschreibt – „Erziehung“ mittels Zuckerbrot und Peitsche. Das freast sich dann oft so ins Unterbewusstsein: „Die Anderen finden mich nie gut genug – wie kann ich mich vor den Anderen aufwerten?“ In der freien Wirtschaft jedenfalls bestimmen letztendlich konkrete Endergebnisse ueber den Erfolg einer Unternehmung. In der Politik genauso. Leider brauchen sich Politiker fuer ihre Entscheidungen nicht zu verantworten.

            1. Mir ging es jetzt darum, dass erschwindelte Leistungen allgemein nicht anerkannt werden, so denn die Schummeleien öffentlich werden. Wenn die Oma weiß, dass die eins in Mathe erschummelt wurde, gibt’s keine 20 €, nicht einmal mehr 5.

              (Die ‚Oma’ steht stellvertretend für die Gesellschaft.)

    2. „Bei den Dissertationen von irgendwelchen Promis aus Politik und sonstigem Gedöns, die jetzt im Schwange sind, geht es nur um den Titel. Diese ganze Plagiatsdiskussion ist lächerlich. Mittlerweile wird mit diesen Titelpromotionen soviel Scheiße produziert, dass es völlig unerheblich ist, wer als erster geschissen hat.“

      Potentielle Waehler koennten eventuell zu der Schlussfolgerung kommen, dass es dem „Entlarvten“ nur darum ging mittels seines Titels sein eigenes Ansehen zu erhoehen anstatt um Wissensaneignung – vielliecht sogar durch krimminelle Handlung. Und daraus koennte ein Waehler schliessen, dass dieser Politiker vielleicht eher eigennuetzige Absichten verfolge, anstatt im Sinne der Waehler zu agieren.

  11. Finde ich ehrlich gesagt nicht gut – je korrupter dieses System ist, um so eher gehts zugrunde und es muss zugrunde gehen, damit die Welt leben kann. Deswegen bin ich auch dafür jegliche Art von Antikorruption zu unterlassen, jede Fälschung muss erlaubt werden und diejenigen, die sie versuchen aufzudecken müssen ins Gefängnis.
    Diejenigen, die dagegen arbeiten, sind das eigentliche Problem, sie verlängern das Leiden durch ein System, welches nicht reformierbar ist und in welchem Menschen leben, die nicht verändert werden können. Jedes Plagiat ist wertvoll, jede Fälschung, jede Geldannahme, jeder Lobbyist ist ein Held – nur wenn dieses System und die Menschen, die es tragen kaputtgehen, wird sich die Welt verändern.

  12. Habe heute eine schöne Verschwörungstheorie gelesen: Die TU erkennt den Doktor ab, Voigt geht dagegen vor – pünktlich zur nächsten Wahl knickt die TU ein, beruft sich auf das 2%-Gutachten nach den alten Regeln und Dr. Voigt geht als Sieger in den Wahlkampf.

    1. die theorie folgt der praxis 😉
      so bekommt die TU wieder „mehr“ staatsknete und braucht „weniger“ von diesen lästigen und mittlerweile obligatorischen „drittmitteln“ (vulgo: zweidrittelmittel) einzuwerben, die der „wissenschaftsfreiheit“ ja nur schaden und zu diesen lästigen betrugsdilemmata führen. klauen und kopieren als die höchste form der kreativität im kampf gegen ehrliche politik. sowas muss doch einfach belohnt (und vor allem gefördert) werden, oder?

  13. Im Zeitalter der KI wird es eh wohl bald keine Arbeiten mehr geben. Weil alles schon veröffentlicht ist. Ich glaube, wir können dann die Universitäten einstampfen und haben weder Titel noch irgendwelche wissenschaftlichen Arbeiten mehr. (Zynismus Ende)
    Mir kommt manchmal das so vor, dass man sich Prominente heraussucht, um ihnen eins auszuwischen. Das nur nebenbei.
    Gut, dass ich keinen Doktortitel habe. Meine Diplomarbeit interessiert kein Schwein. Sollte da im Nachhinein ein Plagiat festgestellt werden, na und? Es war für mein Berufsleben völlig Latte, weil ich nie in meinem Berufszweige gearbeitet habe. Ich habe mir alles, was ich im Leben geleistet habe, selber angeeignet. Und ich habe gut damit gelebt. Und ich bin stolz, mein Leben auch ohne Doktortitel gemeistert zu haben.

    1. @Gunter
      >“Und ich bin stolz, mein Leben auch ohne Doktortitel gemeistert zu haben.“
      Ich betrachte Stolz als das Gefuehl, Freude daran zu empfinden, dass man sich als was Besseres wahr nimmt.

      1. Das kann man ja gerne, sein, aber nur, einfach so „stolz“ darauf zu empfinden nichts gegen das System selbst getan zu haben ist mir dann doch ein bißchen zu wenig.
        Was besseres sein geht nur, wenn man dann seinen Widerstand eben auch lebt, also echte Haltung zeigt, „against all odds“ sozusagen.
        Wie ich damals schon zu den 68ern gesagt habe, sollte man den Widerstand eben nicht nur propagieren, sondern eben auch integer leben so weit es eben möglich ist.
        Eine nicht durchgeführte Promotion, ist da schon etwas sehr schräges, wenn es das Einzige ist, was man als Widerständler zu leisten im Stande vermochte. 😉

        1. @motonome
          Ich moechte mal kurz darlegen, wie meine eigene Vorgehhensweise beim „Kampf gegen Miss-Staende“ aussieht. Und zwar anhand meiner (rudimentaer vergleichbaren) Vorgehensweise beim Programmieren. Ich bin in der Open-Source-Szene als Hobbyprogrammierer aktiv. Ich hoffe, dass du durch diesen Einblick eventuell nuezliche Anregungungen fuer dein eigenes Bemuehen gewinnen kannst.

          Ich machte die Erfahrung, dass es ohne gute Kenntnisse und praktische Erfahrung sogut wie aussichtsos ist,. guten Quellcode zu schreiben. Man wird aber kein guter Programmierer, indem man in grossem Masse Fachwissen in sich reinstopft und danach einfach drauf los programmirt. Aus meiner Erfahrung heraus bewaehrt sich folgende Vorgehensweise: Beim Lernen den Stoff auch immer anhand von echtem Quellcode zu untersuchen. Bei mir bewaehrt sich folgender Kreislauf: Waehrend des Lernens schaue ich mir Beispiele in echtem Quellcode dazu an und uebe mich anschliessend dadurch, dass ich das Gelernte in eigenen Quellcode umsetze.

          Wenn ich ein komplett neues Programm schreiben moechte, gehe ich so vor:
          Zunechst einmal mache ich mir intensiv Gedanken, wie der Quellcode des Programms am geeignetsten strukturiert sein koennte. Hilfreich sind dabei meine Kenntnisse von diversen Pattern(Entwurfsmustern), die sich bislang gut in der Praxis bewaehrt haben. Wenn ich dann diesen Entwurf fertig habe, setze ich ihn Stueck fuer Stueck in echten Quellcode um. Regelmassiges Testen der einzelnen Substrukturen ist dabei unerlaesslich. Es ist eine Iterative Vorgehensweise. Haefug passiert es aber auch, dass ich waehrend des Programmierens feststelle, dass mein urspruenglicher Strukturentwurf ein Problem aufwirft. Dann aendere ich den Strukturentwurf geeignet um.

          Tja, um es noch mal auf den Punkt zu bringen: Wenn jemand (du) etwas abaendern moechte, braucht er zunaechhst einmal brauchbare Kenntnisse und Werkzeuge. In deinem (euren) Fall waeren bestimmt gute Kenntnisse aus Psychologie und Verhaltensforschung empfehlenswert.

  14. Ohne Doktortitel keine echte Politikkarriere in der Akademikerversorgungsanstalt Deutschland. Das führt eben leider zu unangenehmen Begleiterscheinungen. ; )

  15. Banker und Politiker haben eines gemeinsam . . .
    . . . sie sind die berühmt-berüchtigte Geisel der Menschheit.
    Die faulen Praktiken der Banker, um ans Geld ihrer Kunden zu kommen und die bedingungslose Treue der Politiker, ihnen dieses zu ermöglichen, zeigt die wie verkommen dieses System ist und war.
    Warren Buffet sagte einmal sinngemäß :
    „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen“

    Die Politiker/ innen werden dabei helfen, schließlich sind sie abhängig von pekuniären Zuwendungen von Bankern und Hedgefonds, Blackrock und Vaguard z.B. !
    Euro-Krise und wer verarschte die Gesellschaft ?
    Richtig „Mutter Blamage Merkel“ und der „Problem-Per Steinbrück“ !ich
    Ackermann, der Strolch, bekam als „Belohnung“ noch eine Ausrichtung seines Geburtstages im Kanzleramt.
    Merkel gab sehr großzügig Steuergeld in Höhe von 500000 Euro für dieses „Große Fressen“ aus !
    Dem Volk wurden die Kosten der Sanierung der Banken in Deutschland in Rechnung gestellt !

    Es ist prima Banker und Politiker zu sein.
    In diesem hochgradig mafiosen Getümmel fühlen sich beide Parteien am wohlsten.
    Weil wir schaffen das . . . am Schluß wird die Allgemeinheit zur Kasse gebeten.

    Und so geht es auch unter dem Mann aus Brilon weiter.

  16. Ja, wir können wissen, dass Sie lügen. Aber selbst wenn es allen bekannt wäre, ergibt sich daraus noch nicht die Lösung des Problems.

    Noch schwieriger ist es aber, die eigenen Selbstlügen zu erkennen.

    Auch Florian Rötzer und viele andere Journalisten erkennen ihre eigenen Selbslügen nicht.

    Herr Rötzer behauptet in seinem Buch, es gäbe keine Visionen mehr. Er selbst hat keine ud erkennt sie nicht mal, wenn sie ihm begengnet sind.

    Dabei wurde versucht, diese schon vor 15 Jahren bekannt zu machen, aber als Chefredakteur bei Heise Telepolis hat er das damals verhindert.

    Er ist da aber in renommierter Gesellschaft.
    Das System, das diese Manipulationsmaschinerie betreibt, ist durchaus bekannt, aber eben wirklich nur dem kleineren Teil der Bevölkerung.

    https://wassersaege.com/blogbeitraege/der-grosse-manipulations-hammer/

    Ein anderer Mitstreiter einer kleinen Avantgarde des freien Denkens fragte heute die Redaktion der Berliner Zeitung:

    „Der Markt der Zerstörung und seine Alternative

    Die Berliner Zeitung berichtete heute:

    <>

    Wenn wir einen intelligenten Markt mit Bürgern hätten, die zur Kooperation und Eigenverantwortung bereit und fähig wären, dann hätte Moritz W. kein Problem, Wohneigentum zum persönlichen Gebrauch zu erwerben, vorausgesetzt er geht einer nützlichen Arbeit nach.

    Berliner könnten auch in Wohnungsgenossenschaften preiswerten Wohnraum schaffen, wenn sie nicht von Idioten aller bunten Farben entmündigt worden wären.

    Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    Zinslose Anleihen wären möglich und sowohl der Staat als Räuber, egal unter welcher falschen Flagge, als auch die Miethaie würden vertrocknen.

    Jeder Betrug könnte obsolet werden, aber daran haben die Philosophen und Professoren vom Endsieg des Dollars oder anderer Schwundwährungen kein Interesse.

    Nicht die Werkzeuge morden, sondern nur die Verbrecher.

    Natürlich wären da noch diese Kälber, von denen man weiß, sie wählen ihre Schlächter selber.

    55000 Tote hat der Diener des Volkes allein im eigenen Volk eingestanden, in Gaza wurden über 70000 von Israel anerkannt.

    Derweil muss der Kanzler der Eunuchen nun auf den Spuren des gescheiterten Kinderbuchautors nach Katar reisen und sich tief verneigen.

    Gibt es in Berlin einen Philosophen, der einer KI erklären kann, wie ein Markt ohne Zinseszins funktionieren kann, der alle Elemente des Betrugs und der ungerechtfertigten Bereicherung nicht nur im Zivilrecht verhindern kann, sondern auch im Gesellschaftsrecht der Korporationen und Institutionen?

    Wahrlich, es bedarf keiner großen Hirnleistung, um zu verstehen, dass dann weder die Zwerge in Brüssel noch die Diebesbanden fremder Kulturen dem Bürger ins Portmonee greifen könnten.

    Und der innere Friede entwickelt auch jene Fähigkeiten, den Frieden im Außen zu erschaffen und erforderlichenfalls auch zu erzwingen.

    Jeder, der sich betrügen lässt und auch noch Selbstbetrug betreibt, ist Teil des Problems und ermöglicht erst seine Bevormundung.

    Und jeder, der Teil des Betrugssystems ist, hat sein Gesicht schon lange verloren.

    Da helfen auch keine Tarnkappen, denn die Folgen ihrer Taten oder auch das Nichteintreten versprochener Ergebnisse entlarven die falschen Priester im Gewand der „Weltenretter“.

    Alles, was unmöglich ist, kann nicht funktionieren.
    Wenn etwas funktionieren soll, müssen die Mittel und das Verhalten der Menschen das Erreichen der Ziele ermöglichen.

    Woran es offensichtlich mangelt ist die Fähigkeit und der Wille zum richtigen Verhalten.
    In den bestehenden Strukturen der Macht werden falsche Anreize erzeugt.

    Also müssen neben direkter Demokratie auch weitere strukturelle Korrekturen erfolgen.

    Es kommt also nicht darauf an, Neue Narrative der Interpretation zu erfinden, sondern die Verhältnisse in der Gesellschaft so zu verändern, dass in allen Rollen, die diese Strukturen zu vergeben haben, Anstand, Ehre und Verantwortung gelebt werden und jeder Betrug obsolet wird.

    Wenn das Böse nicht mehr gedacht wird, weil es keinen Erfolg mehr erheischen kann, dann bleibt nur jenes Restrisiko des unknown Unknown und das aus den noch bestehenden Irrtümern.

    Und diese Irrtümer reichen von Trump bis Gysi, von Mario Voigt bis Katja Wolf, von Professoren bis zu UN-Diplomaten.

    Emanzipation fängt immer im Selbst an, ist aber ohne Kooperation nicht hinreichend, die Macht in die Hände der Bürger zu legen.“

    Fragen Sie mal eine KI, was Organisationseigentum ist oder was Demokratisierung der Akkumulation ist.
    Es gibt inzwischen Antworten, aber eben noch auf dem Niveau von Worthülsen.
    Wenn es dann ums Detail geht, haben KI-Assistebten immer noch keine Antwort.

    Wenn Sie also fragen würden, was die gängige ökonomische Methode der Gegenwart ist, die durch die Demokratisierung der Akkumulation ersetzt werden sollte, dann wird Ihnen das z.Z noch kein KI-Assistent sahen können.
    Die richtige Antwort wäre, das Konzept der Finanzialisierung würde verschwinden.

    Wenn Sie fragen würden, wie Gelldhebel die Chancen auf hohe Profite ermöglichen, aber auch das Risiko der Insolvenz erhöhen, könnte Ihnen das ein guter Assistent vermutlich erklären.

    Wenn Sie aber fragen würden, wie das Konzept der Kapitalhebelung durch billige Kredite in seiner extremsten Form der vollständigen Ersetzung von Eigenkapital durch Fremdkapita zum Nullzins in eine neue Qualität umschlagen würde, dann würde selbst eine KI mit Hegelscher Dialektik ins Schleudern kommen.
    Sie können es ja mal ausprobieren.

    Die richtige Antwort wäre, der Profit wird überflüssig zur Reproduktion solcher großen Unternehmen im Organisationseigentum.

    Damit könnte aller Mehrwert in Form der Wertschöpfungsabgabe alle Personensteuern ersetzen, um die Aufgaben der gesellschaftlichen Reproduktion könnten mit der größten Effizienz durchgeführt werden ohne kostspielige Verluste in der Verwaltung dieser Prozesse.

    Im Übrigen würde damit der heute wirksame Widerspruch im Ziel-Mittel-Konflikt der Kapitalreproduktion verschwinden.
    Der Ersatz von Lohnarbeit durch Automatisierung würde nicht wegen sinkender Löhne die kauffähige Nachfrage zerstören, weil die kauffähige Nachfrage durch mehr Fähigkeiten der demokratischen Bürgergesellschaft zur Erhöhung der Mittel für Grundsicherung durch das Wachsen des Mehrwertes kompensiert werden könnte.
    Private Profite durch leistungslose Einkommen würden obsolet und wären gar nicht erforderlich für das Funktionieren der Volkswirtschaft.
    Das immer noch gepredigte Narrativ würde als Irrtum begreifbar unter den heutigen Bedingungen der digitalen Revolution.
    Auch scheininke Hoffnungen wie Vermögenssteuer und höhere Erbschaftssteuern würden als dumme Konstruktionen sofort erkennbar. Wertschöpfung entspringt nicht dem toten Vermögen, sondern nur lebendiger produktiver Arbeit, die durch sinnvollen Gebrauch anderer Energieformen potenziert werden kann.

    Gesellschaftliches Eigentum in Form von Organisationseigentum kann weder vererbt noch verkauft, sern nur gegründet, restruktuiriert oder aufgelost werden.

    Auch Aktiengesellschaften können nicht vererbt werden, nur Aktienpakete.
    Die intelligente Form der Marktwirtschaft braucht aber keine Aktien, also keine Börse.
    Und ohne Spielcasino gibt es auch keine Spieler mehr, keine Spekulanten und keine Glücksritter, die alles verlieren können.
    Und mit wachsenden Möglichkeiten der Verbesserung der Grundsicherung bleibt das System der gesetzlichen Rente stabil.
    Beamte, also Pensionen werden nicht mehr gebraucht in eoner modernen effizienten Verwaltun, also gibt es auch kein Problem mit den Pensionen.
    Ohne Banker gibtes auch kein FIAT-Geld mehr, keine Geldschöpfung aus dem Nichts, keine Staasschulden und keine Vasallensysteme der modernen Raubritter.
    Alles, was Sie aus den Epstein-Netzwerk erfahren können, kann nicht mehr entstehen.
    Betrachten Sie Bill Clinton im Blauen Kleid und mit roten Stöckelschuhen und Sie begreifen die Dekadenz der Eliten der Selbstzerstörung.

    https://www.oe24.at/welt/clinton-im-blauen-kleid-darum-ist-dieses-gemaelde-so-brisant/662029677

    Die Brisanz liegt ganz woanders, in der Größe deses Netzwerkes und den gemeinsamen Interessen dieser Leute mit dedizierter Macht.
    Da ist der Frust von Melinda über ihren Ex-Gatten Bill Gates nur eine sicher schwerwiegende persönliche Verletzung.
    Die tatsächliche Gefahr liegt immer noch in den Fähigkeiten des Konzerns, der sehr viele Rechner aus der Ferne steuern kann. Undd as gilt für alle Datenkraken.

    Also wäre es ihr ganz persönlicher Vorteil, wenn die KI-Rechenzentren den Benutzern gehören würden und ihre Dienstleistung als öffentliches Gut anbieten könnten, also wie Gesundheitsdienste und Bildung aufgestellt sein sollten, damit außerhab der Warenproduktion.

    Sie wissen, dass sie bisher immer Politiker gewählt haben, die alles in Waren verwandelt haben, also auch Anstand, Ehre und Wahrhaftigkeit auf dem Altar der Profitmaximierung geopfert haben.

    Und wenn ihre Daten nicht mehr verkauft werden können, müssen Sie auch keine Angst um ihre Freiheit haben.

    Es war ein weltweites Netzwerk und Epstein war nur ein Werkzeug derer, die sehr wahrscheinlich auch seinen Tod im Gefängnis bewerkstelligen konnten.

    Ökonomischer Fortschritt könnte also direkt zu sozialem Fortschritt führen und niemand müste um Spenden betteln, um gemeinnützige Arbeit leisten zu können.

    Aber dazu müssten Sie sich selbst vom Gefühl der Ohmacht befreien und mal ins Risiko der Veränderung der Verhältnisse gehen. Entscheidend ist dabei, dass sie ihre Handlungsoptionen verbessern können.

    Ich denke, die Abschaffung des Propaganda-Apparats des Staasfunks würde sogar der Höcke schaffen und wenn sie als Bürger geneinsam Recht setzen können, dann gibt es auch jene Checks und Balances, die eine Zentralisierung von Macht verhindern.
    Ein Sklave kann das nicht wegen Unfähigkeit und Vasallen dürfen das nicht, weil sie ihrem Herrn und Gebieter dienen müssen.

    Menschen, die in der Lage sind, sich selbst zu ernähren, dürften diese Fähigkeiten entwickeln können und sogar ein Vasall kann seinem falschen Herrn kündigen.
    Ich hoffe, dass das noch eine Mehrheit ist, ansonsten wüsste ich resignieren.

    1. Die Diskussion des Geldsystems wäre der erste Schritt zur Befreiung. Und natürlich ist diese aus genau diesem Grunde bei Höchststrafe verboten und wird mit miesesten und fiesesten Mitteln verhindert und verunmöglicht.

      Zu allererst einmal sind da die „Linken“ vor, die dann sofort „Alerta!“, „Antisemmeltismus!!“ und „HiHiHitler!!!“ schreien, dann kommen „Experten“ und Wirtschafts-PR-Agenten, äh -„Wissenschaftler“, dann Politiker, Redakteure, Moderatoren und andere gekaufte Lautsprecher, …

      1. nur „linksextreme“ reden überhaupt wissenschaftlich über geld, der rest betet es als unsichtbare hand an, die jedem das beschert, was gott vorgesehen hat. und zwar auch an der universität, aber du willst dich ja nie ernsthaft mit der nationalökonomie von smith, ricardo, marx auseinandersetzen um zu begreifen was geld wirklich ist, fiat oder nicht, lieber über „marxquarkisten“ schimpfen.

      2. @ ratzefatz
        So kommen Sie nicht weiter… in der Naturwissenschaft erklären Sie sich ja auch keine Gesetzmässigkeiten mit Geistern und Mächten…
        Ansonsten sind Sie ja auch schön rational in Ihrem Denken…

  17. Deutsche Gerichte und deren Nichterfüllung der Anspruchsgrundlage – hier: Unabhängigkeit und Unparteilichkeit gem. Art. 6 (1) EMRK, Art. 14 (1) ICCPR sowie Art. 47 (2) GRC. –

    „Deutschland hat faktisch keine Gewaltenteilung wie in vielen anderen Ländern Europas, die Staatsanwälte sind dem Justizministerium weisungsgebunden unterstellt und die Richter werden durch Einstellung, Beförderung und Beurteilung vom Justizministerium gesteuert.“  
    https://programm.ard.de/TV/tagesschau24/Startseite/?sendung=28721972088763 (wurde von der Tagesschau wieder gelöscht) 
    Daher … https://web.archive.org/web/20200419231036/https://programm.ard.de/TV/tagesschau24/Startseite/?sendung=28721972088763

    Artikel 6 (1) EMRK

    „Jede Person hat ein Recht darauf, dass über Streitigkeiten in
    Bezug auf ihre zivilrechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen oder
    über eine gegen sie erhobene strafrechtliche Anklage von einem
    unabhängigen und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht
    in einem fairen Verfahren, öffentlich und innerhalb angemessener Frist
    verhandelt wird.“

    https://www.echr.coe.int/documents/d/echr/Convention_DEU

    Hinweis: Art. 17 EMRK

    Art. 47 (2) GRC

    „Jede Person hat ein Recht darauf, dass ihre Sache von einem unabhängigen, unparteiischen und zuvor durch Gesetz errichteten Gericht in einem fairen Verfahren, öffentlich und innerhalb angemessener Frist verhandelt wird. Jede Person kann sich beraten, verteidigen und vertreten lassen.“

    Hinweis: Art. 54 GRC

    https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:12012P/TXT

    Artikel 14 ICCPR

    „Alle Menschen sind vor Gericht gleich. Jedermann hat Anspruch darauf, dass über eine gegen
    ihn erhobene strafrechtliche Anklage oder seine zivilrechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen
    durch ein zuständiges, unabhängiges, unparteiisches und auf Gesetz beruhendes Gericht in
    billiger Weise und öffentlich verhandelt wird.“

    Hinweis: Art. 5 ICCPR

    https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/Redaktion/PDF/DB_Menschenrechtsschutz/ICCPR/ICCPR_Pakt.pdf

  18. Die Welt der neuen Ungeister und Zombies

    Der Herr Restle hat gestern in Monitor den USA, insbesondere Trump, Faschismus vorgeworfen.
    Ich dachte so dabei, als ich mich an Trumps KI generierte Bilder als König oder als Sensenmann erinnerte, ja Restle, sie stehen schon vor der Tür und sie werden Dich holen. Oh Jeanny, Sie werden kommen und Dich holen.
    Das Leben ist kompliziert, ja ich hätte nichts dagegen, wenn Trump Restle holen würde und die ganze Bande von ARD und ZDF.

    Gleichschaltung und Hetze gegen Andersdenkende ist nämlch auch ein Merkmal von Faschismus.

    In Worten Konzerne angreifen, aber keine Lösunen vorlegen, das machen die Scheinlinken der Frankfrter Schule schon seit der Generation der 68er, das hat nur nie funktioniert.
    Und die Grünen stehen nicht nur vor dem Scherbenhaufen ihrer Ideologie, sie haben den Schutz der Umwelt und des Friedens verraten und ihre Doktrin ins Gegenteil verkehrt.

    Und erinnern wir uns, Frau Baerbock verkündete in der EU das Ziel, Russland zu vernichten.
    Das fällt doch einer Göre, die im Elternhaus von Hyppies aufgewachsen ist nicht beim Trampolinspringen ein.
    Ja, diese Leute durchliefen als Yong Global Leaders die Schule des Great Reset.

    Und weil das mit dem Endsieg nicht funktioniert, darf ein deutscher Ex-General in Potsdam weiter zum Krieg aufrufen und die Berliner Zeitung bietet dem Verbrecher eine Plattform.

    Früher war es mal üblich, dass wenigstens Pro und Kontra in der Presse dargestellt wurden.

    Die Berliner Zeitung veröffentlicht zwar auch OpenSource-Artikel, aber eben auch solche von einem Ex-General Wittmann.
    Gut der Herr von der Schulenburg durfte seine Sicht auch darstellen, aber das war das offizielle Narrativ der UN.
    Da gab es aber immer schon das Veto der Siegermächte. Und es hat ja auch nie funktioniert mit dem Frieden in er Welt.
    Wenn man alte Kommentare von 2022 noch mal liest, da hatten normale Leser ohne besondere politische Bildung jene Empathie, um zu begreifen, dass der Ukraine-Krieg vom Wertewesten gewollt war, dass man Russland durch fortgesetzte Demütigung zu diesem Schritt getrieben hat und hcherfreut war, als der Bär wütend wurde.

    Selenskyj verkündete gestern nach den Verhandlungen, dass er jeden Monat 50000 Russen töten will. Nein nicht persönlich, der geht nicht selber in den Schüzengraben. Und 50000 im Monat, also jeden Tag durchschnittlich 1767 je Tag, das geht mit Gewehren im Stellungskrieg kaum. Also will er Bomben auf russische Städte und Dörfer werfen lassen, nicht nur auf Öllager und Flugplätze, das aber wären Kriegsverbrechen nach Meinung von der SPD-Barby in der EU, die darunter bereis die Zerstörung von Infrastruktur in der Ukraine durch russische Raketen bei Lanz subsummiert hat.

    Wer kann die SPD eigentlich noch für geistig zurechnungsfähig halten?

    Der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer hat nun seine Partei aufgefordert, sich dem „kapitalistischen Klassenkampf“ zu stellen, den der Regierungskoalitionspartner Union seiner Ansicht nach derzeit im Interesse „einer kleinen Gruppe von Arbeitgebern“ führt.
    Türmer kritisierte in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ (Bezahlschranke) am 5. Februar 2026 die jüngsten Vorstöße aus den Reihen der CDU. Das Arbeitszeitgesetz, das Recht auf Teilzeitarbeit, die Option der telefonischen Krankschreibung sowie die Übernahme von Zahnbehandlungskosten durch die gesetzlichen Krankenkassen sollen angeblich gekippt werden.

    Gewerkschaften haben aber nur Lohnkämpfe geführt, noch nie eine Revolution geführt. Der Arbeiter sollten sich doch eigentlich so emanzipieren, dass er gar keine Kapitalisten mehr braucht.
    Kevin Kühnert hat das auch nicht geschafft und hat sich einen Job als Rentenberater verschaffen lassen.
    Was ist das eigentlich für eine Selbstverwaltung der Beitragszahler, die das Geld verschleudert?
    Übrigens muss jeder Beschäftigte in einem produktiven Unternehmen alle Steuern und Abgaben erwirtschaften, also nicht nur das, was auf seinem Lohnzettel steht, sondern auch die sogenannten Arbeitgeberbeiträge und sogar deren Gewinn.
    Jede Steuer, also auch die Gewinnsteuer muss der Arbeiter als Kunde und Endverbraucher dann auch noch bezahlen, jeden Beamten und jeden anderen Vasallen des Systems, also auch die Banker.
    Höhere Erbschaftssteuern, ein besseres Rentenniveau sowie für die Ablehnung der geplanten Bürgergeldreform führen eben nicht zum Sozialismus sondern nur zum leistungslosen Einkommen der SPD-Politmafia vom Schlag der Klingenden Beile und der „Türmer“ von den Jusos. Der Fake-Stürmer als Türmer.

    Nun erhebt Washington schwere Vorwürfe: EU-Druck auf US-Plattformen dokumentiert

    Hat Brüssel versucht, die Debatten in den USA zu kontrollieren? Ein neuer US-Kongressbericht erhebt schwere Vorwürfe gegen die EU, die sogar die Umgehung des Ersten Verfassungszusatzes einschließen. Die EU-Kommission weist die Vorwürfe zurück und betont, sie schütze „die Redefreiheit vor Big Tech“.

    Republikanische Kongressabgeordnete in den USA haben am Dienstag, 3. Februar, einen 160-seitigen Bericht veröffentlicht. In diesem sind Einflussversuche der EU auf die Geschäftstätigkeit US-amerikanischer Social-Media-Konzerne dokumentiert. Neben diesen habe auch die chinesische Plattform TikTok im Visier der Kommission in Brüssel gestanden. Dem Bericht zufolge haben die Europäer systematisch versucht, Social-Media-Plattformen zu aggressiver Zensur ohne geeignete Nutzerinhalte zu nötigen.
    EU schafft „freiwillige“ Runden mit Option auf regulatorische Maßnahmen
    Bereits 2015 und 2016 habe die EU mit dem „EU Internet Forum“ und dem „Code of Conduct on Countering Illegal Hatespeech“ erste Initiativen ins Leben gerufen. Diese sollten vorerst auf freiwilliger Basis Gespräche zwischen EU-Kommission, Social-Media-Plattformen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) organisieren. Als Ziel galt das Zurückdrängen der Sichtbarkeit – vorerst nur illegaler – Formen von „Hassrede“ und „Desinformation“.

    Nun, die Sperrung des Zugangs zu den eigenen Einnahmen ohne Gerichtsurteil und rechtsstaatliches Verfahren wie gegen Herrn Baud in der Schweiz und noch viele andere wird dabei nicht mal erwähnt.

    Alle reden um den heißen Brei herum, ohne das Problem an der Wurzel zu packen.

    Trump hat lediglich anerkannt, dass er von der Ukraine die Schulden nicht bezahlt bekommt. Die alten Waffen sind getestet, wurden erfogreich verkauft, ermöglichen aber keinen Sieg. Das ist Verhalten aus Eigennutz des US-Kapitals.
    Auch, dass sie die Macht des Dollars festigen wollen.
    Gelingen wird es aber nicht.

    Deshalb wäre es klüger, den Krieg zu beenden und freie Vaterländer in Europa aufzubauen.

    Das aber legt Herr Restle als Faschismus aus.
    Er möchte, dass wir vor Trump und dem Tech-Milliardären zittern und bei den Priestern von ARD und ZDF Schutz suchen.

    Die größten Sozialbetrüger sind in Deutschland jene, die Kriegsschulden machen und die eigene industrielle Basis zerstören. Selbst die CDU-Granden erklären sogar öffentlich, dass das Ganze gar nicht durchsetzbar ist und angesichts der vielen Überstunden, die schon unbezahlt geleistet werden und bei der Zunahme von Insolvenzen gar nicht praxisrelevant ist.
    Sogar klingt dann gelegentlich durch, dass es um die höhere Effizienz der Arbeit geht und um die Sicherung wettbewerbsfähiger Energiepreise.

    Es ist also alles nur der Sturm im Wasserglas, damit die Emotionen hochkochen und der Verstand aussetzt, so dass diejenigen als Retter erscheinen können, die selbst zu Steigbügelhaltern des Großkapitals und der Kriegstreiber geworden sind. Good Cop, bad Cop. Ein viel zu schlechtes und billiges Spiel.

    Niemand von denen ist bereit, darüber zu sprechen, wie echtes Volkseigentum entsteht, wenn es mit dem Staatseigentum nicht gelungen ist. Und seit 15 Jahren gibt es in unabhängigen Kreisen dazu Überlegungen, die alle von den öffentlichen Medien ignoriert wurden.

    Wie sich höhere Produktivität und digitaler Fortschritt in Deutschland auswirken, kann man an der Inflation der Gebühren des Staates sehen.

    Der deutsche Personalausweis kostet nun ab sofort über 23% mehr. Die Gebühr beträgt amtlich statt bisher 37 € jetzt 46 € und das Geschäft mit den Passbildern macht jetzt die Behörde selbst. Ein biometrisches Foto vom Automaten kostet dann noch 6 € extra. Und vergessen Sie nicht die CO2-Abgaben fürs Heizen und Tanken, wenn sie die Fahrt antreten, um sich vor dem Gessler-Hut tief zu verneigen.

    Und für all diesen Unsinn sollen monatlich mindestens 50000 Russen sterben?
    Dann sterben aber auch noch mehr Ukrainer und in deutschen Wohnungen geht das Licht aus und die Wasserleitungen frieren ein, Brücken fallen von ganz allein ein und Geld verdienen nur noch Behördenangestellte und Panzerfabriken.
    Logisch, Panzer brauchen die Kommissare unbedingt, um die eigene Bevölkerung am Aufstand zu hindern.
    Ein Aufstand beseitigt aber nicht das Übel.
    Man kann die falschen Verhältnisse nicht durch Erschießen beseitigen, nur dadurch, dass die Bürger sich nicht mehr von anderen bevormunden lassen und selber festlegen, was in den Unternehmen produziert wird, für wen und zu welchen Preisen.

    Auch die Berliner Zeitung möchte gern das Sturmgeschütz der Demokratie werden, was der Spiegel mal sein wollte.
    Aber es geht auch dort nur um Profit, nicht um die Befreiung der Bürger von geistiger Bevormundung, um ihre Befähigung zur Emanzipation.

    Unternehmen in der Selbstverwaltung der Beschäftigten können einen demokratischen Bürgerstaat freiwillig finanzieren aus ihren Überschüssen der Wertschöpfung und sie werden das tun, weil es sonst keine Zukunft geben kann.
    Sie werden aber keinen falschen Priestern, die Wein saufen und Wasser predigen, ihr Geld anvertrauen.

    Darüber spricht Herr Restle natürlich nicht, auch Herr Gysi nicht, obwohl der das mal gelernt haben sollte, zumindest gehört, halt nicht verstanden oder vergessen, wenn die Euronen das Gehirn verkleistern.

    Staatsfinanzierung von Parteien und NGOs gehören also zu den Methoden, die institutionelle Korruption und Vasallen erzeugen, ähnlich wie die Verlagerung von Gewinnen von Unternehmen in Stiftungen wie bei Bertelsmann.
    Ohne Haftungsrisiko kann kein Verantwortungsbewusstsein entstehen, ohne praktisches Können keine Kompetenz.

    Der Herr von der Schulenburg ist ein netter freundlicher älterer Herr mit guten Manieren. Ich kenne seine Meinung und Haltung, Seine Motive sind ehrenhaft. Aber in das Ergebnis ist fehlerhaft und inkonsquent. Es exstiert auch nur theoretisch.
    Wenn das BSW im EU-Parlamet wie die Pest ignoriert wird, wenn die Vertreter des BSW nicht mal mehr gegrüßt werden, wenn andere Mitglieder des Parlaments ihnen auf der treppe begegnen, warum bleibt man dann in einer Institution, die gar nicht demokratisch ist und nicht nach rechststaatlichen Grundsätzen arbeitet?

    Und wie kann man Mitleid mit Selenskyj haben, der vom eigenen nazistisch geprägten Mob liquidiert wird, wenn er die weiße Fahne hissen würde?
    Der Judas der Christen hat die 30 Silberlinge in den Tempel geworfen uns sich selbst erhängt.
    Das machen heute nicht mal deutsche Bischöfe, wenn sie ihren Herrn und Meister verraten.
    Wenn ich Trump erlauben würde, die Milliarden der Oligarchen auf deren Dollar-Konten zu beschlagnahmen, dann wäre das kein Schaden für die Ukraine sondern der Quell, der das Land zu Blüte bringen kann.
    Die Ukraine ist das größte Land in Europa, hat beste Muttererde und genug Ressourcen für eine moderne Industrie. Sie müssen lediglich ihre Schlächter loswerden und für sich selbst arbeiten.

    Ic würde gerne sehen, dass wir Deutschen ihnen ein Bespiel geben könnten, wie das geht, aber solche Umbrüche entstehen erst, wenn ein System vollständig zusammenbricht.

    Wenn also die Regierenden nicht mehr weiter wissen und die Regierten sich nichts mehr von der Regierung vorschreiben lassen. das wird als revolutionäre Situation bezeichnet. Zum Sieg gehört aber das Wissen, wie man es selbst besser machen kann als alle bisherigen Versager. Sonst geht die Revolution schief.
    1989 wussten wir noch nicht, was notwendig ist, aber nach der Finanzkrise 2009 und dem Verrat der Führer in den linken Parteien und in den Gewerkschaften ist zumindest bei mir der Groschen langsam gefallen.
    Wir alle kennen Leute, die auch Karriere gemacht haben, also Systemlinge.
    Auch ich habe geholfen, dass andere reich wurden und habe Geschenke erhalten.
    Das letzte Angebot einer Gehaltserhöhung habe ich jedoch abgelehnt und meine Kündigung aufrecht erhalten.

    Ich wollte Zeit haben, die offen gebiebenden Fragen zu beantworten und das ist die wichtigste Lebensleistung geworden.
    Auch wenn der praktische Nachweis noch fehlt, immerhin habe ich einen zinslosen Bau-Kredit vergeben in Höhe von 100000 € und das war die beste praktische Entscheidung, die ich je getroffen habe, obwohl ich nie die volle Summe zurück bekommen werde.

    Trotz der ersten scheinbaren materiellen Erfolge nach der Wende ist das Ende der Geschiche nicht eingetreten und die größten Bremser echten Fortschritts waren jene, die das System kritisierten, aber bei dieser Kritik stehen geblieben sind, ohne die Befreiung durch Emanzipation zu bewirken.
    Spätestens, wenn diesen Pharisäern Orden wie das Bundesverdienstkreuz oder gar der Karls-Preis umgehängt worden waren, hätte klar sein müssen, dass diese Leute Stützen des Systems der Unfreiheit sind, weil sie lediglich Meinungsfreiheit simulieren, aber keine Handlungsfreiheit.
    Aber nun ist schon die Meinungsfreiheit für die Stützen des Systems gefährlich geworden. Orwell lässt grüßen. Der war eigentlich ein Linker und erkannte im Spanienkrieg, dass Stalin ein Verbrecher war.
    Ähnliche Romane findet man bei dem Polen Stanislaw Lem, den den Faschismus im Staatssozialismus der Stalin-Ära verarbeitete, etwa auch in seinem Roman Eden.
    Tatsächlich verwirklicht die Dystopie der gegenwärtige Kultur-Imperialismus in den Europäischen Staaten, die ja alle nur Satelittenstaaten der Siegermächte waren und sich auch noch als grüne feministiche Politik tarnten.
    Und der scheinlinke Populismus wurde dann von den Dümmsten innerhab der politischen Klasse aufgesogen und hat letztlich die Linke in Europa völlig zerstört. Dass in Enwicklungsländern keine Weiterentwicklung des Marxismus erfolgte, erklärte Marx noch zu Lebzeiten. Denn im Gegensatz zu Lenin war ihm klar, dass die Produktivkräfte erst mal ihre volle Reife erlangen müssen. Kein Thälmann hatte eine Investmentbank führen können. Der streikte mit den Nazis in den Berliner Verehrsbetrieben für höhere Löhne in der Zeit der Weltwirtschaftskrise, wo niemand Geld hatte, mit dem Bus oder der Straßenbahn zu fahren. Und die Marionetten von Moskaus Gnaden ließen noch in den 1980er Jahren Rohbraunkohle verbrennen in Heizungsanlagen, die keine Wirbelschichtöfen waren.
    Mit dem höheren Wassergehalt stiegen die Schadstoffe bei der Verbrennung um etwas das Dreifache. Die Gutachten waren NfD, standen also nicht in der Zeitung.
    Die DDR hatte mal das größte Uran-Vorkommen in Europa, trug alle Lasten, auch den Blutzoll, aber hatte keine Erlöse.
    Wäre die DDR also ein souveräner Staat gewesen, dann hätte die Sowjetunion ohne Probleme Erdgas für das Uran liefern können und die DDR häte die Gasbrennwert-Technik erfinden können und der Umwelt einen großen Dienst erwiesen.
    Aber die Bergleute bekamen neben anderen Vergünsigungen auch akzisefreien Fusel, also Branntwein mit etwas unter 1 Mark der Liter.
    Heute brauchen Staatsbeamte keinen Fusel, um den Terrorakt gegen die europäische Gasleitung in der Ostsee zu vergessen, Hochverrat und Sabotage sind schon Teil der bundesdeutschen Staatsräson geworden.
    Wenn wir also 1989 noch glaubten, schlimmer geht es nimmer, dann haben wir die Korruptionsfähigkeiten des Finanzkapitalismus unterschätzt.
    Aber in den USA reicht das Geldwegen wacsender Staasverschuldung auch nicht mehr, deshalb die Kettensäge.
    Und vor der haben Leute wie Restle natürlich Angst, das ist verständlich wie auch der Einsatz der Kettensäge im Wahrheitsministerium notwendig geworden ist.

    Darf gerne an Monitor weitergeleitet werden 😉

    Es geht nicht um Klassenkampf als Verteilungskampf im Kapitalismus, sondern um die Beseitigung des Sozialbetrugs der Vasallen des Globalen Kapitals, also um die Abschaffung aller Rollen des Sozialbetrugs, um die Beseitigung des Imperialismus als höchstes und letztes Stadium des Kapitalismus, als parasitären, faulenden und sterbenden Kapitalismus.

    Vampirismus ist ein Merkmal der Untoten. Wenn ich in Draghis Gesicht sehe, sehe ich den Wahnsinn eines sterbenden Vampirs und die Flinten-Uschi hat ihm den Karls-Preis umgehängt.
    Das Finanzsystem muss inzwischen seine Kinder fressen, ohne Inflation könnte die Börse keine Gewinne simulieren.
    Die höchste Inflationsrate ist im virtuellen Finanzmarkt zu finden und letztlich berdroht der digitale Fortschritt nicht nur die Existenz der Banker, sondern es wird bereits erkennbar, dass dieses alte System gar nicht mehr gebraucht wird und voll automatisiert werden kann.

    Da KI selbst keinen Profit braucht, sie hat ja weder eigene Interessen noch ein Bewusstsein, könnte die KI in den Händen freier Bürger tatsächlich alle Schwatzbudenbetreiber nicht nur ersetzen, sondern obsolet werden lassen, also zum Verschwinden ins Nirwana bringen.
    Der Epoche der kreativen Zerstörung folgt dann die Epoche der kreativen Obsoleszenz.
    Wenn die Realsatire der Gegenwart Tragödie und Komödie im Leichenschmaus verbindet, ist es eigentlich Zeit, dieses Fest der Fäulnis und Dekadenz zu beenden.

    Wo sind die Revolutionäre in der Ukraine die Selenskyj und seinen Helfern die Hände binden und ihnen den Kopf abschlagen, um statt dem Gessler-Hut den Feinden der Freiheit deren Zukunft zu zeigen.

    Willentliche Verbrechen solcher ungeheuerlichen Größe können nur mit dem Tod bestraft werden.
    Ein Akt der Gerechtigkeit gegenüber den Opfern. Oder hat jemand eine Alternative?
    Einen Transmutator, der den Verbrecher auf Däumlingsgröße reduziert, so dass er als Warnung in eine Glaskugel gesetzt werden kann, die dann in der Erlöserkirche aufgehängt wird und alle 100 Jahre ist da ein Nicken, wo man nicht weiß, ob das darn erinnern soll, dass der ehemalige Botschafter der Ukraine in Deutschland auch Frau Wageneknecht erschießen wollte.

    Auge um Auge, Zahn um Zahn, oder doch Vergebung? Die aber würde tiefe ehrliche Reue und Buße der Sünder voraussetzen. Die gibt es aber bei Todsünden nach dem Buch der Bücher gar nicht. Also dann doch das Höllenfeuer oder kann man auch einen Kochtopf der alten Kannibalen verwenden? Die Maori verwenden zwar noch ihre Erdfeuerküche, aber sie essen kein Menschenfleisch mehr.

    Wer die Exekution von Osama Bin Laden akzeptiert, der muss auch das Urteil des revolutionärer Volkstribunals akzeptieren. Das wäre ein Argument, wenn man keiner Doppelmoral folgen möchte.

    Ich bin aber nicht der Vollstrecker, nur ein Beobachter des Geschehens und folge der Denkweise des Siegertribunals von Nürnberg, bei Kenntnis aller Schwächen jeder Siegerjustiz.

    Entledigt aller seiner ergaunerten Millionen könnte man den „Diener des Volkes“ auch dem US-Kongress überlassen.
    Ich bin kein Dogmatiker, den Versager seinen Auftraggebern nackt zu übergeben, das hat auch seinen Reiz.

    Eine freie Welt ist mir persönlich das Wichtigste.
    Das geht aber nur mit einer revolutionären Bewegung im Volk, die auch weiß, was sie tun muss und die zum Handeln fähig ist. Dabei hilft es, die früheren Fehler der Geschichte zu begreifen, sie aufzuarbeiten in ihrer Genese und dann nicht mehr zu wiederholen. Wer also keinen Kapitalismus haben will, muss lernem, was notwendig ist, damit Betriebe wirtschaftlich arbeiten und die Gewinne für die gesellschaftliche Reproduktion verwendet werden.
    Die gegenwärtige Arbeit muss also die Zukunft im Morgen sichern können. Das ist das Erbe, was wir Alten unseren Kindern und Enkeln vermitteln müssen.
    Historische Prozesse brauchen Zeit, doch manchmal geht das in einem Tempo für das die Ostdeutschen 1989 noch nicht gerüstet waren.

    Nun aber müssen wir auch sehr schnell lernen, wie wir das gewollte Chaos beenden und menschliche Intelligenz das Werkzeg KI richtig benutzen kann. Maschinenstürmer haben schon früher keine technologishe Entwicklung aufhaten können, auch wenn es manche versucht haben. Sie können ihr Handy wegwerfen, das macht Sie aber nicht unsichtbar und Gesichtserkennung funktioniert heute schon weltweit.
    Bargeld ist keine gedruckte Freiheit, denn auch im Bargeld ist die Schwindsucht immanent und das Blut verdeckt.
    Es wäre aber sehr effektiv, wenn sie als freier Bürger, den Bankern die Macht zum Gelddrucken aus dem Nichts entziehen können und wenn Sie selbst darüber entscheiden können, worin Sie ihre Ersparnsse so investieren können, dass es dem Fortschritt aller dient und Sie ihr Geld auch wertstabil zurückbekommen.
    Wer selber in der Lage ist, Werte durch gute Arbeit zu erschaffen, der braucht keinen Zinseszins.
    Lassen Sie sich nicht durch die hohlen Versprechen von Aktienrenten gefangen nehmen.
    Ich habe eine betreibliche Zusatzrente, die auf Kapitalanlagen beruht.
    Der Vorstand hat sich gerade brieflich für die Verluste im US-Geschäft enschuldigt und gelobt Besserung und Aufarbeitung. Der jährliche Bruttoanstieg mit 1% lag schon seit 15 Jahren unter dem Wert der gesetzlichen Rente um die 2 bis 3%, während die Abzüge durch die Kranken- und Pflegekassen immer mehr gestiegen sind.
    Und ganz ehrlich, möchten Sie ihre Einkünfte im Alter dadurch verbessern, dass ihre Kinder wachsende Mieten oder ihre Großeltern steigende Pflegekosten zahlen müssen?
    Das sind doch Nullsummespiele, bei denen nur die Betrüger gewinnen.
    Die reale Inflation war immer höher als die Löhne der Arbeiter gestiegen sind. Nur jene, die sich ihre Gehälter selber festlegen können, wurden immer reicher.
    Viele KMU konnten das aber schon nicht mehr und immer mehr gehen inzwischen aus Solidarität mit den Kriegsverbrechern in die Insolvenz.
    Also sind nicht die kleinen Kapitalisten das Problem, sondern die Monopole, die Banken und die politische Klasse. STAMOKAP eben mit seiner Perversion als Finanzkapitalismus, der ohne Wahrheitsministerium de Ursachen seiner Dekadenz und Verblödung nicht mehr verheimlichen kann.
    Und den wollte auch ein Joschka Fischer einst überwinden, landete dann beim Weg durch die Institutionen auf dem Bettvorleger von Madeleine Albright und verlor wohl kürzlich um die 30000 € bei der Investition in ein Unternehmen von dem Starinvestor aus Österreich, dem inzwischen inhaftierten Rene Benko.

    Also war es auch richtig, mein Geld nicht den Investoren in neue Pflegeheime gegeben zu haben trotz etwas höherer Zinserträge.

  19. Die Diskussion des Geldsystems wäre der erste Schritt zur Befreiung. Und natürlich ist diese aus genau diesem Grunde bei Höchststrafe verboten und wird mit miesesten und fiesesten Mitteln verhindert und verunmöglicht.

    Zu allererst einmal sind da die „Linken“ vor, die dann sofort „Alerta!“, „Antisemmeltismus!!“ und „HiHiHitler!!!“ schreien, dann kommen „Experten“ und Wirtschafts-PR-Agenten, äh -„Wissenschaftler“, dann Politiker, Redakteure, Moderatoren und andere gekaufte Lautsprecher, …

    Diese ganzen Irrungen beruhen doch darauf, dass immer noch der Glaube verbreitet ist, es gäbe souveräne Nationalstaaten die „eigene“ Interessen vertreten würden. Also Interessen derer Bevölkerungen oder zumindest Teilen davon.
    Das ist doch heutzutage völliger Quatsch, und eigentlich auch schon sehr lange nicht mehr so – wenn es je so war.
    Die Ausbeutung der Menschheit erfolgt über das Geldsystem. Siehe die irrsinnigen Zinszahlungen der Staaten (ganz abgesehen von der Summe der Zinszahlungen von uns allen Einzelpersonen bzw. Einzelhaushalten.) Und die Ausbeuter sind international organisiert, sie sitzen in verschiedensten Ländern. Das einzige was die vereint, ist, dass sie immer wie der Rahm oben schwimmen. Und dass sie sich bei Darwin die Absolution holen: sie seien dort wo sie sind, weil sie eben die „fittesten“ wären, also naturgesetzlich notwendig die Führungsrolle einnehmen müssten.
    „Survival of the fittest“ bedeutet ja auch: die Fittesten sind die Chefs.
    Dass sie sich diese „Führungsrolle“ erschlichen haben, und dass ihr „Fittest“-Sein in Wahrheit Heimtücke und Verschlagenheit ist, wird durch ihre Medien und Arschkriecher unterschlagen.
    „Vier Milliarden Jahre Evolution haben gezeigt, dass alles, was überleben will, lernt, zu lügen und zu manipulieren.“ Yuval Harari auf dem WEF 2026
    Indem wir uns dieser „Wahrheit“ beugen, machen wir uns zu Bedrückten und Ausgebeuteten
    Oder eben zu jämmerlichen Bütteln und Schleimkriechern.

    Woher kommt dieses „Naturgesetz“, dass wenn man aufbauen will, Neues schaffen will, für Investitionen und Aufbau sich an eine bestimmte Menschengruppe zu wenden hätte, die das alleinige Recht besitzen würde, aus Nichts Geld zu schaffen und für diese Zauberrei dann angeblich zurecht Zinsen verlangen könne?
    Ich denke, der Aufstieg Chinas kommt unter anderem daher, dass dort dieses „Naturgesetz“ in Frage gestellt wird, aufgeweicht wird. Und es ist der einzige Weg sich aus der Bedrückung zu befreien, dass man dieses Dogma in Frage stellt und dann stürzt.
    Uns wird ja vorgegaukelt, dass die reichsten Menschen der Welt die Tech-Milliardäre wären. Das sind aber nur die, die nicht verhindern können, dass ihr Reichtum öffentlich sichtbar ist, und die großenteils auch gerne damit prahlen. Die wahren riesigsten Vermögen sind aber versteckt, schlau gestückelt, verteilt. Und die, die diese Vermögen bewegen und steuern sind in der Öffentlichkeit weitgehen unbekannt. Und diese Vermögen werden aus den ungeheueren Zinszahlungen gespeist, die die Menscheit ständig leistet. Dahinter stecken die wahren „Herren“ der Welt.

    Nehmen wir an es gäbe ein Volk, das sich selbst die Kredite gibt, die es braucht oder wünscht. Und zwar zinslos. Da das Geld aus dem Nichts geschöpft wird, muss niemand wegen den Krediten „Konsumverzicht“ üben. Dieser angeblich Grund für Zinsen fällt also schon einmal weg. Die immer wieder passierenden Kreditausfälle würden von der Allgemeinheit übernommen werden (da ja die Kredite für Aufgaben ausgegeben werden, die der Allgemeinheit dienen). Also auch dieser Grund für Zinsen fällt weg. Die Verwaltung des Kreditsystems wäre auch Gemeinschaftsaufgabe und würde über Steuern finanziert.
    Was wäre das für eine glückhafte Welt.
    Kreditwesen ist eine Gemeinschaftsaufgabe da sie der Gemeinschaft dienen sollte, der allgemeinen Wohlfahrt dienlich sein sollte. Diese Aufgabe zu privatisieren ist die Urschuld unserer westlichen Gesellschaften.

    Jeder der das Zinsbedrückungssystem angreift wird bis zum Tode verfolgt. Man denke nur an Muammar Muhammad Abdassalam Abu Minyar al-Gaddafi.

    An solchen Stellen zeigen die Bedrücker ihr wahres, teuflisches Gesicht. Wie auch in deren ewigen Kriegen überall.

    Die Tatsache, dass das Zinssystem nirgendwo breitenwirksam diskutiert werden darf (außer unter völlig abwegigen Voraussetzungen, etwa im Kontext mit Marxquark) ist eigentlich schon Beweis genug für das Vorhandensein dieser effektiven Verschwörung.

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