
Die zum Kulturkampf eskalierende Debatte um die gegenwärtige Klimaschutzpolitik wird mit Begriffen geführt wie „Klimaschwindel“ und „grüne Ideologie“. Hinzu kommen pseudowissenschaftliche Argumente wie z.B.: „Klimaveränderungen hat es erdgeschichtlich schon immer gegeben“, „das bisschen CO2 in der Atmosphäre“ oder „CO2 ist für Pflanzen notwendig“.
Das Abstreiten des „menschengemachten Klimawandels“ kommt aber keineswegs nur von global vernetzten, fossilen Lobbygruppen sowie politisch rechtslastigen Kreisen.[1] Eine Steilvorlage für das Infragestellen der Klimaschutzpolitik liefert sicherlich die desaströse Politik der letzten drei Jahre mit Robert Habeck als Minister für Wirtschafts- und Klimaschutz. Hinzu kommt das irrsinnige bürokratische Regelwerk der seit dem letzten Jahr geltenden Nachhaltigkeitsberichterstattung, die aktuell ca. 15.000 Unternehmen in Deutschland betrifft.[2] Doch was läuft hier definitiv falsch und was führt dazu, dass man „vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht“? Anders gefragt: Warum neigen aufgeklärte Menschen dazu, bei diesem Thema „das Kind mit dem Bade auszuschütten“?
Nachfolgend geht es um grundsätzliche Sichtweisen gegen die Verengung umweltpolitischer Debatten auf Teilbereiche wie den Klimaschutz, wobei der Nachhaltigkeitsbegriff eine zentrale Rolle spielt.
Was heißt Nachhaltigkeit?
Der Nachhaltigkeitsbegriff stammt aus dem 18. Jahrhundert als Konsequenz von massiver Entwaldung durch Raubbau an der Ressource Holz. Als aktuelle und immer noch maßgebende Definition kann man sich auf den Brundtland-Bericht beziehen, der 1987 von einer UNO-Kommission veröffentlicht wurde. Nachhaltigkeit besteht aus den strategischen Elementen Suffizienz, Konsistenz und Effizienz.
In der Nachhaltigkeitsdebatte erfolgt zumeist eine Konzentration auf Effizienz. Darunter ist zu verstehen, dass eine vorgegebene Ressourcennutzung optimiert wird, um Verschwendung zu vermeiden. Im Regelfall geht es hierbei um technologische Lösungen, die auf einer fachlichen Ebene erfolgen. Sowohl in der Herstellung wie auch in der Nutzung von Produkten gibt es eine Vielzahl von Stellschrauben für deren energieeffizienten Einsatz. Hinzu kommt bei Konsumgütern der immer noch unterbelichtete Aspekt der Kreislaufwirtschaft im Sinne von Recycling wichtiger Rohstoffe. Demgemäß werden auch in der Politik technologische Innovationen als (alleinige) Lösungen für den Klimaschutz propagiert.
Vorrangig sind aber die beiden anderen Nachhaltigkeitselemente.
Konsistenz heißt, dass keine ökologische Überbeanspruchung von natürlichen Ressourcen erfolgt. Hierbei kann auf den bereits genannten Ursprung des Nachhaltigkeitsbegriffes aus dem 18. Jahrhundert verwiesen werden.
Aktuell gilt dieses in zunehmenden Maße für metallische Rohstoffe, noch mehr aber für Grundwasser, das für industrielle Zwecke, Landwirtschaft und Trinkwasser genutzt wird. Auch für Deutschland gilt, dass die Konsistenz (als komplette Regenerierung) von Grundwasserkörpern durch Übernutzung nicht mehr gegeben ist. In vielen Ländern wird mittlerweile Trinkwasser zwar aus Meerwasserentsalzungsanlagen gewonnen, jedoch geht dieses nur auf ökologisch fragwürdige Weise und neuen Ressourcenproblemen.
Letztlich gibt es keine wirkliche Alternative zu unterirdischen Grundwasserreserven für die konkurrierender Anwendungen zu Rohstoffgewinnung, industrieller Verarbeitung, Landwirtschaft und privatem Verbrauch.
Mit der Abkehr von fossilen Brenn- und Rohstoffen als Bestandteil der Klimaschutzpolitik dürfte sich die Wasserproblematik noch verschärfen. Zentraler Bestandteil dieser Politik ist die Nutzung von „Grünen“ Wasserstoff. Dessen Herstellung aus ökologischer Stromerzeugung würde aber bei einer gleichbleibend hohen Nutzung für industrielle Zwecke an global vorgesehenen Erzeugerstandorten die dort zumeist vorhandene prekäre Wasserversorgung noch verschärfen. Damit geht es
Entscheidend ist, dass zur Konsistenz natürlicher Ressourcen wegen der komplexen Abhängigkeiten sowohl eine fachliche wie auch eine gesellschaftliche Debatte entwickelt werden muss.
Letzteres gilt noch mehr für das Nachhaltigkeitselement Suffizienz. Hierbei geht es um die Beschränkung der Ressourcennutzung für tatsächlich vorhandene individuelle und gesellschaftliche Grundbedürfnisse. Dabei kommt zwangsläufig die Frage nach einem Verzicht oder staatlich verordneten Beschränkungen in die Diskussion, was häufig zu emotional aufgeladenen Debatten führt. Festgehalten werden muss aber, dass es bei Suffizienz nicht um Einschränkungen der Lebensqualität geht, sondern „nur“ um einen maßvollen Umgang mit begrenzten Ressourcen.
Bedeutungswandel und Narrative
Der Nachhaltigkeitsbegriff wird entgegen diesen eindeutigen Definitionen vor allem bezüglich industrieller Produktion und privatem Konsum in fragwürdiger und manipulativer Weise eingesetzt, vor allem zum „Greenwashing“ industrieller Produkte. Mit dazu bei trägt ausgerechnet das bereits genannte Nachhaltigkeits-Berichtswesen für Wirtschaftsunternehmen, das in den letzten Jahrzehnten mit zahlreichen Regelwerken entwickelt worden ist. Dieser Bedeutungswandel wurde bereits 2004 vom Wissenschaftlichen Dienst des deutschen Bundestages festgehalten. Bezugnehmend auf den begrifflichen Ursprung aus dem forstwirtschaftlichen Zusammenhang im 18. Jahrhundert heißt es dort:
Die rein ressourcenökonomische Interpretation von Nachhaltigkeit hatte bis weit ins 20. Jahrhundert Bestand. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Begriff der Nachhaltigkeit mehr und mehr von seiner fachspezifischen Bedeutung gelöst und ist zu einem alle Felder der Politik verbindenden Leitkonzept geworden. Im übergreifenden Sinne bewertet „Nachhaltigkeit“ gegenwärtiges Denken und Handeln unter dem Gesichtspunkt, die Lebenssituation der heutigen Generationen zu verbessern, ohne die Zukunftsperspektiven der kommenden Generationen zu verschlechtern.
Durch eine Enquete-Kommission des Bundestages wurde 1995 daraus das „Drei-Säulen-Modell“ einer nachhaltigen Entwicklung. Hierbei werden ökologische, ökonomische und soziale Ziele auf eine Ebene nebeneinander gestellt für ein integriertes gesellschaftliches Konzept. Dieses wurde bereits 2002 von dem Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) kritisiert. Gefordert wurde damit eine überschaubare und integrierte Sichtweise von Umweltbelangen als vorrangige gesellschaftliche Aufgabe, da dieses Drei-Säulen-Modell die Nachhaltigkeitsidee letztlich untergraben würde. Damit verkomme der Nachhaltigkeitsbegriff zu einem „dreispaltigen Wunschzettel“, wo jeder Akteur sein Anliegen eintragen könne.
„Hyperkomplexität, die das arbeitsteilige politische System überfordert“.
Trotz dieser frühen Kritik hat sich der Nachhaltigkeitsbegriff in diesem Sinne verfestigt.
Verengung der Umweltprobleme auf den Klimaschutz
Mit diesem Grundverständnis des fehlgeleiteten und für „Greenwashing“ missbrauchten Nachhaltigkeitsbegriffes sind auch Maßnahmen mit dem Etikett Klimaschutz zumindest teilweise problematisch. Dieses soll an zwei Beispielen aus dem Mobilitätsbereich dargestellt werden, mit Bezug auf die strategischen Nachhaltigkeitselemente.
Erstes Beispiel: Die Elektromobilität im Straßenverkehr mit Batteriefahrzeugen gilt als ein Haupt-Bestandteil einer sozial-ökologischen Transformation im Verkehrswesen. Prinzipiell kann mit batterieelektrischen Fahrzeugen der Motorisierte Individualverkehr wesentlich effizienter gestaltet werden. Der Wechsel der Antriebstechnik gegenüber Verbrennermotoren erlaubt eine drastische Reduzierung der hierfür eingesetzten technischen Bauteile und kann damit bereits in der Herstellung auch entsprechend ressourcenschonender erfolgen. Konterkariert wird dieses jedoch mit der Herstellung immer größerer Fahrzeuge, die auch entsprechend leistungsstärkere Batterien erfordern. Anstelle eines SUV-„Upgrades“ mit Elektroantrieben aber vor allem ein „Downsizing“ für zwei- und vierrädrige Straßenfahrzeuge im Sinne einer Suffizienz-Strategie möglich.
Wenig beachtet wird auch, dass Elektromobilität im Straßenverkehr bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts besteht, nämlich durch die direkte Nutzung von elektrischem Strom bei Straßenbahnen. „Zero Emission“ im Betrieb gilt aber nur eingeschränkt, solange der elektrische Strom zu wesentlichen Anteilen aus Kohle- und Erdgas-Kraftwerken stammt. Doch selbst bei 100%-Anteil von regenerativ erzeugtem elektrischem Strom haben alle Fahrzeuge ein Ressourcenproblem im Herstellungsprozess, das insbesondere durch die derzeit dominierenden Batteriesysteme zu einem „ökologischen Rucksack“ führt. Das heißt, dass mit dem Umstieg auf Elektroantriebe die bisher vorhandenen Ressourcenprobleme auf andere Rohstoffe verlagert werden.
Insbesondere der Straßenverkehr bietet aber riesige Potenziale für Suffizienz, indem man drastische Geschwindigkeitsbegrenzungen einführen würde, wie Tempo 100 auf Autobahnen und innerörtlich generell mit Tempo 30. Dieses wird politisch bekämpft als Einschränkung persönlicher Freiheiten, obwohl damit viele Verbesserungen der Lebensqualität für alle verbunden wären: Mehr Verkehrssicherheit und weniger Unfälle, weniger Luftschadstoffe und Lärmbelastungen. Natürlich ergäbe sich damit auch eine deutlich verbesserte CO2-Bilanz, was auch durch das Umweltbundesamt vorgerechnet wurde. Das größte Potenzial für Suffizienz liegt aber in der Vermeidung von beruflich bedingtem Straßenverkehr und dessen Verlagerung auf einen attraktiven Schienenverkehr.
Zweites Beispiel: Der Flugverkehr soll nach den Vorgaben der EU-Kommission bis 2050 klimaneutral werden, definiert durch ein Programm mit dem Namen „Fit for 55“. Zentrales Element hierfür sind synthetische Kraftstoffe (eFuels), hier auch als „Sustainable Aviation Fuels“ (SAF) bezeichnet. Deren Herstellung ist jedoch nur mit einer komplexen technischen Prozesskette möglich. Ausgangspunkt ist hierbei die Umwandlung von elektrischem Strom aus Wind- und Solaranlagen in Wasserstoff. In weiteren energieintensiven Umwandlungsketten kann daraus synthetischer Kraftstoff erzeugt werden. Fest steht, dass der Luftverkehr in der heutigen Form auch künftig abhängig sein wird von Verbrennungs-Kraftstoffen für Turbinen-Antriebe.
Ein Verbrenner-Aus wie auf der Straße ist damit völlig unrealistisch, was aber ebenso für die politisch definierte Zielsetzung einer Luftfahrt ohne fossile Brennstoffe gilt. Denn es ist absehbar, dass Wasserstoff zumindest für den vorgegebenen Zeithorizont bis 2050 nur knapp vorhanden sein wird. Dessen Verwendung für SAF würde zudem mit einem Bedarf in anderen Sektoren konkurrieren, wo Wasserstoff für eine De-Karbonisierung gleichfalls benötigt wird. Fragwürdig sind eFuels auch deshalb, weil diese nach wie vor in Verbrennungsantrieben eingesetzt werden, bei denen CO2 freigesetzt wird. Da dieses CO2 jedoch erst im Produktionsvorgang an anderer Stelle gebunden wird, gelten eFuels als CO2-neutral. Dieses wiederum gilt aber nur, wenn hierbei atmosphärisches CO2 eingebunden wird und nicht bei Verwendung von punktförmig vorhandenen Kohlenwasserstoffen.
Noch problematischer ist, dass der hierfür erforderliche „Grüne“ Wasserstoff in riesigen Mengen erzeugt werden muss, was – wenn überhaupt – nur über eine globalisierte Produktion und aufwändige Lieferketten möglich wäre. Damit ergäben sich neue Konflikte mit einer neokolonialen Geopolitik, wie es auch Bestandteil der deutschen Wasserstoffstrategie ist.[3] Dabei müssen auch Begriffe wie „Klimagerechtigkeit“ und „imperiale Lebensweise“ erwähnt werden, die als politische Begriffe in den letzten Jahren häufig verwendet werden. Abgehoben wird damit auf den Ressourcenverbrauch des „Westens“ gegenüber dem Globalen Süden. 90% der Weltbevölkerung haben aber noch nie ein Flugzeug von innen gesehen. Fehlende soziale Gerechtigkeit ist aber nicht nur global, sondern auch innerhalb Deutschlands ein gravierendes Problem. Eine Suffizienz-Strategie würde für die Zukunft des Luftverkehrs zugrunde legen, dass der überwiegende Teil der Luftfracht auch über andere Verkehrsträger abgewickelt werden kann und zumindest ein Großteil der Personenflüge durch die direkte und indirekte Subventionierung induziert werden.
Das politisch definierte Ziel einer „klimaneutralen“ Luftfahrt mittels eFuels ist das wohl beste Beispiel dafür, wie man alle Elemente der Nachhaltigkeitskriterien mit dem Narrativ der Klimaneutralität ignorieren kann.
Handlungsebenen und fehlgeleitete Wahrnehmungen
Stimmungsmache gegen den Klimaschutz beruht im wesentlichen auf einer falschen Wahrnehmung, die durch gängige Narrative erzeugt wird. Diese konzentrieren sich auf Einzelaktivitäten und deren Bewertung, wie z.B. den individuellen CO2-Fußabdruck.
Notwendig ist deshalb, die Hauptursachen für unzureichenden Klimaschutz zu benennen und Maßnahmen auf den vorrangig notwendigen Handlungsebenen einzufordern. Vorrangig müssen dazu Aktivitäten zum Klimaschutz im globalen Maßstab erfolgen. Diese Aktivitäten haben keinen guten Ruf durch die jährlich stattfindenden, globalen Klimaschutzkonferenzen (COP), deren jeweils betriebene organisatorische Aufwand im krassen Missverhältnis zu den jeweiligen Resultaten steht.
Allerdings kann ein wirksamer Klimaschutz nicht durch mühsam erzielte Formelkompromisse erreicht werden, sondern nur mit umfassender zwischenstaatlicher Kooperation. Dazu müssen geopolitische Machtpolitik mit Wirtschaftskriegen und militärische Machtspiele beendet werden, wie es derzeit von den USA unter Präsident Trump auf die Spitze getrieben wird.
Ressourcenverschwendung: Die Ursache heißt Kapitalismus
Die Problematik der globalen Erwärmung durch dem Treibhauseffekt, vor allem mit dem Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre, wurde bereits im 19. Jahrhundert wissenschaftlich erkannt und ist seit mindestens 50 Jahren als gravierendes Menschheitsproblem virulent. Ungeachtet dessen lässt sich natürlich auch heute noch darüber wissenschaftlich streiten, welche globalen Wirkungen sich aus Einzelfaktoren und Modell-Berechnungen ergeben.
Klimaschutzpolitik hat aber nichts mit nach wie vor wissenschaftlich notwendigen Debatten zur globalen Erwärmung zu tun, sondern mit unstrittig notwendigen Maßnahmen, um diese zu begrenzen und um auf lokaler und regionaler Ebene Gegenmaßnahmen zu den bereits vorhandenen Auswirkungen zu treffen.
Aber auch ohne die globale Erwärmung müsste man aktuell von einer sich abzeichnenden globalen Umweltkatastrophe sprechen. Diese resultiert aus verschiedenen Faktoren, wie z.B. der Vermüllung der Weltmeere, Schadstoffbelastungen im Wasser und dem Zusammenbruch regionaler Ökosysteme. Zum gravierendsten Problem entwickelt sich aktuell die Übernutzung von Ressourcen, wie vor allem beim Trinkwasser.
Prinzipiell erfasst hatte die globalen „menschengemachten“ Probleme bereits Karl Marx vor mehr als 150 Jahren mit einer heute noch gültigen Benennung der Hauptursache, nämlich des Kapitalismus. Dazu schrieb er in seinem Hauptwerk „Das Kapital“:
Die kapitalistische Produktion entwickelt nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen allen Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.
Mit heutigen Worten: Die Gesamtheit der Umweltprobleme hat eine ähnliche Ursache wie die drohende Vernichtung der Menschheit durch einen globalen Atomkrieg. Kapitalistische Produktionsweise und entsprechende Herrschaftsverhältnisse sind deshalb übergreifend das Hauptproblem auf nationalstaatlicher Ebene. Dessen ungeachtet ist auf globaler Ebene eine wirksame Klimaschutzpolitik in erster Linie eine Frage von zwischenstaatlichen Beziehungen und umfassender Kooperation.
Globale Kooperation statt geopolitische Konfrontation
Klimaschutz muss verstanden werden als zentrales Ziel für die globale Sicherheit der Menschheit. Dieses erfordert auch eine Berücksichtigung aller nationalstaatlichen Sicherheitsinteressen. Eine nachhaltige Umweltpolitik muss deshalb ansetzen mit einem übergreifenden Konzept für umfassende zwischenstaatliche Kooperation, anstelle von Feindbildern und Drohungen mit wirtschaftlicher und militärischer Kriegsführung.
Ein derartiges Konzept wurde bereits in den 80er Jahren durch die internationale Kommission für Abrüstung und Gemeinsame Sicherheit (Palme-Bericht) vorgelegt. Ein Neuauflage dieses Konzeptes erfolgte unter dem Titel „Gemeinsame Sicherheit 2022“. Nur ein derart übergreifendes Verständnis bei politischen Aktionen gegen die deutsche Regierungspolitik kann nicht nur auf gesellschaftliche Veränderungen, sondern auch auf die internationale Politik einwirken.
Klimaschutzaktivisten wie Fridays for Future blenden die geopolitischen Hintergründe und die daraus sich ergebenden Bezüge zur Friedensbewegung weitestgehend aus und bleiben damit weitgehend gefangen in den Narrativen des politischen Diskurses.
In der Friedensbewegung wird dem gegenüber natürlich die Problematik eher gesehen, jedoch unterliegt man auch hier der umweltpolitischen Fixierung auf die CO2-Emissionen. Umweltkiller ist das Militär aber nicht nur durch die Ressourcenverschwendung mit Kriegsmaterial und den Zerstörungen von Kriegshandlungen.[4]
Unterbelichtet sind auch aus umweltpolitischer Sicht die Wirtschaftskriege, wie sie vor allem seitens der USA geführt werden. Hierbei geht es auch um den Irrglauben, dass man mit Exportrestriktionen eine eigene technologische Überlegenheit behalten kann, die für Weiterentwicklung und Nutzung von Kriegsgeräten als notwendig angesehen wird. Hierzulande versucht man mit „Schlüsseltechnologien“ die Wunschvorstellungen einer global führenden, deutschen Industrie aufrecht zu erhalten. Die meisten dieser Technologien sind dabei mit militärischer Nutzung verknüpft. Die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet von KI-Anwendungen mit dem „Sputnik-Schock“ durch DeepSeek zeigen aber, wie fragil vermeintlich vorhandene technologische Vorsprünge sind. Ähnliches gilt für den geopolitischen Kampf um Rohstoffe. Die Lagerstätten von Lithium und Seltenen Erden spielen hierbei aktuell eine große Rolle, was sich aber mit technologischen Entwicklungen bei der Entwicklung neuer Batteriesysteme in kurzen Zeiträumen ändern kann. Was jedoch technologisch nicht lösbar ist, sondern zunehmend auch in regionalen und geopolitischen Konflikten eine Rolle spielt, ist die Ressource Wasser.
Auch umweltpolitisch notwendig ist deshalb auch auf nationaler Ebene der Widerstand gegen eine Politik, die mit Feindbildern und Kriegshetze eine Umstellung auf Kriegswirtschaft betreibt. Weitere Ressourcenverschwendung ist damit vorprogrammiert und torpediert einen wirksamen Klimaschutz. Kleinteilige Maßnahmen hingegen werden damit sinnlos im Sinne von tatsächlicher Wirksamkeit gegen ein globales Problem, womit auch nachvollziehbare Widerstände provoziert werden.
Anmerkungen
[1] Dieses zeigt sich u.a. auch in den sehr zahlreichen Kommentaren zu jüngsten Beiträgen im Overton-Magazin:
Narrative in der Klimadiskussion – von Bernhard Weßling
https://overton-magazin.de/hintergrund/wissenschaft/narrative-in-der-klimadiskussion/
In falschen Händen – Wie Grüne Eliten eine ökologische Politik verhindern – von Bernd Stegemann
https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/in-falschen-haenden/
[2] Eine detaillierte Darstellung des Nachhaltigkeits-Regelwerkes findet man z.B. unter https://www.deloittegermany.de/corporate-governance-inside-digitale-transformation/neue-nachhaltigkeitsberichterstattungsstandards-eu Damit wird indirekt auch ersichtlich, dass vor allem externe Unternehmenberatungen von dem bürokratischen Aufwand profitieren.
[3] Diese Thematik wurde vom Verfasser in einer früheren Artikelserie bei Telepolis ausführlich behandelt. Siehe deren Zusammenstellung unter
https://umwelt-militaer.org/deutscher-energie-imperialismus-und-der-klimaschutz/
[4] Der Verfasser hat die Abschätzung der globalen Emissionen des Militärs durch SGR und CEOBS – vorgelegt im November 2022 – in einer deutschen Fassung hier aufgeführt: https://umwelt-militaer.org/sgr-emissionen-global/
Der Artikel erschien erstmals auf Karl-Heinz Peils Webpräsenz.
Schon komisch, dass praktisch alle Umweltthemen aus der öffentlichen Diskussion verschwunden sind, mit einer Ausnahme: das einzige Umweltthema, das mit CO2-Zertifikaten ein Multimilliarden-Geschäftsmodell hat.
Gleichzeitig verwüsten ausgerechnet in geradezu religiös zu nennendem Eifer die Verfechter dieses einzigen verbliebenen Umweltthemas die Umwelt mit Förderung von Kriegen, bauen von Frackinggas-Landestellen in Naturschutzgebieten, Herstellen und Verbreiten von Milliarden Plastikmasken, etc.
Wer noch nicht vollständig gehirngewaschen ist, dem könnte da etwas auffallen.
@Volker Birk:
Auch das ist mir aufgefallen! Alle die Klima schreien, sind die größten Hetzer in Sachen Krieg, der die größte Umweltzerstörung und CO2-Emitent überhaupt ist.
Deswegen bin ich bei weitem nicht mehr so überzeugt von der ganzen CO2-Geschichte wie noch vor ein paar Jahren.
Ich bin der Meinung das diesbezüglich ein Haufen weiterer Forschung notwendig ist! Natürlich von unabhängiger Seite und vollkommen ergebnisoffen. Zur Zeit gibt es da auf beiden Seiten zu viele voreingenommene Personen.
@Volker Birk, @n.b
Ich stimme euch voll zu.
Wer in der Ukraine und anderswo alles in Rauch aufgehen läßt und die unnütze Rüstungsindustrie produzieren läßt bis der Euro glüht, der hat meiner Meinung das Recht verloren überhaupt das Wort Umwelt in den Mund zu nehmen!
Ihr habt das alle einfach nicht verstanden !
Gerade WEIL in den Kriegen, jetzt gerade Ukraine, eignies an Umweltzerstörung passiert, gerade DESHALB müsst Ihr hier die Umwelt retten – und zwar gnadenlos !.
Das gibt dann weitere freie Kapazitäten für weitere Kriege – und das ist doch gut, oder nicht ?
Wer die Ironie sieht: bitte nicht verraten, wo gesehen.
Wahrscheinlich sind die Klimajünger darauf aus den allerletzten Krieg anzuzetteln.
Danach wird erst einmal über einige Tausen Jahre kein CO2 mehr von größeren
Lebewesen produziert. Leider kann dann kein Ökohansel mehr sehen, dass das CO2
in höheren Konzentrationen doch nicht so schädlich ist. Aber durch die hohe Strahlung
aller festen und flüssigen Dinge nach den Explosionen tausender A- Bomben wird die
Erde wenigstens als hübsch blau/violet strahlender Planet dürch das All eiern.
„Du“, sagt die Erde dann zum Mond, „ich hatte Homo Sapienes, haben heftig gejuckt, sind aber
wieder weg“.
@n.b.: Aber das ist doch immer wieder die Tragik, dass die richtigen Themen von den komplett falschen Leuten okkupiert und pervertiert werden.
Es ist zum 🤮🤮🤮
CO2 ist gut für die Welt und fertig.
Wer was anderes behauptet ist der Feind der Menschheit und gehört zum Establishment.
Alles was die herrschende Klasse und der Mainstream bekundet, ist immer falsch, davon sollte man auch immer erst einmal ausgehen.
Das mache ich seit 1974 schon so und ich bin immer gut damit gefahren und als Anhalt auch nur jedem der nicht an das System glaubt, wärmstens zu empfehlen.
@jemp1965:
Generell ist zur Zeit die ganze Diskussion „biased“.
Wird bspw. auch nur etwas das Thema von Frau Wagenknecht u.a. vorsichtig angeschnitten, die bei Leibe keine radikale Einschnitte für die Bevölkerung fordert, im Gegensatz zu den Grünen u.a., wird Verrat von vielen Alternativmedien gebrüllt. Andersherum wird natürlich jeder der auch nur ansatzweise Zweifel hat, von der „anderen Seite“ als Leugner beschimpft!
Eine Mäßigung in der Diskussion, die dringend notwendig wäre, ist kaum in nä. Zeit zu erwarten.
@nb: schon vor vielen Jahren sagte
der deutsche Umweltpionier Friedrich Schmidt Bleek: die CO² Vermeidungs-
Industrie schadet der Umwelt.
Generell sollten alle Alarmglocken schrillen, wenn in einem kapitalistischen System, das ohne Zweifel große Umweltprobleme verursacht, „Umwelt“ plötzlich zum gehypeten Geschäftsmodell wird.
Mir fällt da immer Einstein ein, der mal gesagt haben soll,, daß man ein Problem nicht mit derselben Denkweise lösen kann, durch die es verursacht wurde….
Einiges ist in diesem Artikel sicher richtig dargestellt.
Wenn man den Begriff Klima durch Umweltschutz austauscht, ergibt das schon wesentlich mehr Sinn.
Allein der erforderliche Austausch von Verbrennern zu E-Fahrzeugen ist ökologischer Wahnsinn.
Da aber CO2 nicht zur Erwärmung der Erde beiträgt ist das ganze Gerede über Klimaschutz obsolet.
Zumal, wir ganz effektiv diesen Strom niemals haben werden.
Schön, find ich aber, dass hier das eigentliche Problem des KAPITALISMUS groß geschrieben erscheint.
Wow, erstmal schön mit Narrativen als Aufmacher um sich werfen damits schön „gemütlich“ wird.
Und nein, gehe ich null mit: Was diese vermeintliche globale Kooperation bedeutet, haben wir bei Corona leidlich erfahren dürfen, maximale Korruption und Missbrauch und -das setze ich mal als These- beim Klimaschutz sieht es kein bisschen besser aus.
Wenn ich mir die bisher betriebene Klimapolitik anschaue, dann kann ich darin kaum was anderes erkennen als das ewig gleiche Spiel von der Umverteilung von unten nach oben. Gerade in Deutschland kann man das wunderbar erkennen und der Umstand, dass zum eigentlichen Thema Klimaschutz, so wie er denn vermeintlich auszusehen hat, dennoch nichts erreicht wird, ist ein ziemlich gutes Indiz dafür, dass es auch nie um etwas anderes ging.
Hier geht offensichtlich vieles – auch von den medien gewollt und befördert – absichtsvoll durcheinander. Zum einen ist der menschliche stoffwechsel mit der natur zwecks umformung der in der natur vorhendenen rohstoffe zu menschlichen lebensmitteln ein unverzichtbarer prozess, ohne den es kein menschliches überleben geben kann. Zum zweiten findet dieser stoffwechsel immer unterbedingungen statt, die von äusseren (nichtmenschlichen) prozessen beeinflusst werden (das klimageschehen verändert sich auch ohne menschliches zutun seit jahrmillionen). Drittens kann der menschliche zugriff auf die natur deren regenerationsfähigkeit übersteigen bzw. sind bestimmte rohstoffe gar nicht vermehrbar und – schlimmer noch – ihr „verbrauch“ bringt abwässer, abfälle und ablüfte hervor, die für menschen toxisch sind.
Fazit: Es gibt kein einzelproblem dieses stoffwechsels, dessen beseitigung, alle propleme beseitigt. Der stoffwechsel selbst ist das problem. Er kann nur aufrechterhalten werden, wenn er in jederhinsicht minimalinvasiv gestaltet wird – aber selbst dann gibt es ein objektives ende. Es kann also nur darum gehen, dieser ende soweit wie möglich hinauszuschieben. Eine politik, die unter verbrauch von 80 prozent der weltressourcen die CO2-emmissionen von 20 prozent der weltbevölkerung auf „null“ bringt, beschleunigt den stoffwechselzusammenbruch, ist also völlig irrational!
Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen! Danke!
Kapitalismus halt 😉
Das dauerapokalyptische Umweltzerstörungsthema war und ist der Steigbügelhalter für eine Horde stinkfauler, einfältiger, grossmäuliger, olivgrüner Dampf- und Dummschwätzer zur eigenen Existenzsicherung. Seitens der ebenso bildungsarmen, medial korrumpierten, Wählerinnen dient das Gefasel dem eigenen Ablasshandel. Dass opportunistische Apparatschik-Selbstversorgerparteien wie CDU und SPD auf den umweltpolitischen Angst- und Panikzug aufgesprungen sind, wundert nicht. Die ganzen Umweltthemen sind, auch Dank so beispielhafter Koryphäen wie …bock und …bück, mittlerweile so was von diskreditiert, dass ein sachlicher Diskurs generell schwierig, wenn nicht gar verunmöglicht, werden kann.
@Veit_Tanzt
Da hast Du mal so richtig Dampf abgelassen, RICHTIG SO, SO SOLL ES SEIN 🙂 ********** UND ++++++++++
Was diese esoterischen Heilsbringer verlangen hat letztlich mit Umweltschutz nichts zu tun sondern mit Bemächtigung der Subeventionen für ihre E-SUV´s.
Damit sie dann richtig Gas geben können müssen die Autobahnen vom normalen Bürger frei gemacht werden.
Wenn ich diese Bagage labern höre könnte ich den vor die Füße kotzen
Das Titelbild ist Symbol genug, um die klimaverschlechternde Politik nachzuweisen. Eine schöne sonnige Autobahn, wie alle in DE ohne mögliche Installation von PV ohne zusätzlichen Flächenverbrauch, dazu der allgegenwärtige Stau, der schon allein ein Symbol für verfehlte Umweltpolitik steht. Das Pendeln zur Arbeit wird gefördert und bei arbeitssuchenden sogar mit bis zu 2 Stunden täglich vorgegeben. Die Bahn ist aufgrund Unzuverlässigkeit, Anschlussmöglichkeiten und auch wegen der Preise häufig nicht benutzbar. Dazu kommt das Narrativ der „Erneuerbaren“, welche wohl CO2 minimieren würden. Darin sind bereits schon mal 2 Fehler: Es gibt keine „erneuerbare“ Energie, sondern nach physikalischen Grundgesetzen gibt es nur Energieumwandlungen. Kann man bei Sonnenlicht noch davon ausgehen, dass der Entzug der Energie keinen Einfluss auf die Sonnenintensität hat, sehe ich und auch eine Reihe anderer dies bei Windkraft nicht so. Insbesondere bei großen Windparks dürfte die dort entnommene Energie durchaus Einfluss auf das Wettergeschehen haben. Es könnte schon sein, dass der natürliche Bewegungsdrang von Druckgebieten ausgebremst wird. Und eine Erwärmung der Erdoberfläche in solchen Windparks wurde bereits nachgewiesen. Natürlich brauchen wir Nachfolge-Energiequellen für die Verbrennung von fossilen Energieträgern, aber nicht so, dass mehr Schaden als Nutzen entsteht. Und das wäre durchaus auch im Kapitalismus regelbar. Ein gesunder Energiemix, in Kombination mit anderen Maßnahmen, wäre gefragt. Aber es herrscht Ideologie und Korruption, man braucht nur an die Besetzung der Ministerien und der Bundesnetzagentur zu denken. Diese ganze aufgezwungene CO2-Hysterie zusammen mit der Kriegsgeilheit und deren Folgen erzeugen Gegenreaktionen. Da nutzt auch ein inszenierter Küchentisch nichts, der vermutlich auch nach Gerüchten von Ehepartnern gern anders benutzt wird. Sprich, nur mit Diffamierung von abweichenden Meinungen und Studien wird dem Klima nicht geholfen, im Gegenteil.
So einfach ist das nicht. Der Autor beginnt mit plumper Demagogie. Ja, es gibt diese Argumente gegen die These des Klimawandels, sie sind falsch. Aber schon das Argument „CO2 ist für Pflanzen notwendig“ stimmt einfach. Die Erde ist dank CO2 grüner geworden, die Pflanzen wachsen besser. Das kann der Autor auf der Seite der NASA nachlesen: https://earthobservatory.nasa.gov/images/146296/global-green-up-slows-warming Oder auf https://ourworldindata.org/crop-yields-climate-impact kann man sehen, dass die Ernten immer größer werden. Zudem, weiß der Autor, dass die Klimasensitivität von CO2 logarithmisch ist, das bedeutet, je mehr CO2 in der Luft desto geringe die Wirkung auf die Erdtemperatur? Kurzum: die Klimafrage ist in der Tat komplex, Gruppen wie die „Letzte Generation“ erzählen einfach Unsinn, der nicht einmal durch das IPCC gedeckt ist. Dass es auch dumme Argumente gegen die Problematik des Klimawandels gibt stimmt, aber das macht den Unsinn der Alarmisten nicht besser.
Das die Ernten immer größer werden, kann aber in den letzten 150 Jahren kaum am Anstieg
des CO2 in der Luft liegen. Der liegt seit dem man ihn genauer bestimmen kann bei 0,04%,
eben seit 150 Jahren. Die größeren Ernten gehen wohl eher auf die Verbesserten Dünger
und den verwendeten Pestiziden und Fungizieden zurück. Richt ist aber, dass wir sehr viel
Dünger sparen könnten, wenn der CO2 Anteil wie zu Dinosaurier Zeiten auf 0,14% steigen
würde. Auch die Natur allgemein würde viel üppiger ausfallen und das Klima wäre für eine
Vielzahl von Menschen angenehmer.
Warum denn immer so kompliziert? Man bekommt den Eindruck, die Umwelt- und vor allem Klimaschützer verstecken sich hinter akademisch hochtrabenden Begriffen, weil sie wissen, das sie schwach sind: Es gibt z.B. keine Welt-Umwelt-Armee, die am Ende mit Waffengewalt Ölfelder in Kuwait oder Seltene Erden in der Ukraine vor dem Zugriff der Amis (ist ja meistens so…) beschützt.
Ich würde zurück zu den Wurzeln der Umweltpolitik: Was geschieht vor meiner Haustüre, in meinem Land und wie kann ich die Probleme im Sinne des klassischen Umweltschutzes anpacken?
Zurück zu den Wurzeln bedeutet auch Mut zur Klarheit: Ein Industrieland wie Deutschland benötigt leider viel Energie. Kohle, Öl und Gas sind wohl günstige und vor allem brauchbare Energien, ansonsten gäbe es um diese Rohstoffe keine weltweiten Machtkämpfe. A propos: Deutschland hat als (drittgrößte!) Industrienation im Gegensatz zu den USA oder England keine Ölfirmen, kein BP, kein Shell kein Petrol XYZ.
Warum ist das so? Das sind Machtverhältnisse, die sich im 20. Jahrhundert nun mal so herausgebildet haben. Ich möchte das nicht moralisch bewerten, jedoch, rein ökonomisch-logisch betrachtet, führt das eben in eine Abhängigkeit. Es sieht ganz danach aus, als ob die Klimapolitik dafür verwendet wurde, Deutschland wirtschaftlich klein zu halten. Das muss in diesem Kontext offen gesagt werden, alle Karten auf den Tisch.
Wenn Umwelt- und meinetwegen auch Klimaschützer so transparent mit den erwachsenen Bürgern dieses Landes kommunizieren würden, anstatt sich hinter abstrakten Begriffen zu verstecken, dann würden die Bürger auch wieder hinhören.
Ich finde es ehrlicher, wie Frau Herrmann von der TAZ argumentiert: Klimapolitik gibt es nur mit Deindustrialisierung. Ich bin nicht für Deindustrialisierung, aber wenn Deutschland demokratisch dafür stimmen würde, sich mutig hinstellen würde und sagen: „Ja, im 19. Jahrhundert war das Leben auch schön, wir versuchen es jetzt einfach, die Welt wird früher später nachziehen.“ – dann hätte ich nichts dagegen.
Aber bitte, seid ehrlich zueinander!
Egal wie sehr wir deindustrialisieren würden, im 19. Jahrhundert würden wir garantiert NICHT landen. In Sachen Wissen und Effizienz sind wir doch schon tausend Mal weiter.
In meinen Augen wird da eine Panik verursacht, die unangemessen ist, mit dem eindeutigen Ziel, die grundsätzliche Idee und deren Umsetzung schlicht zu verhindern, weil im Zuge dessen eine Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus und seinen Funktionen dann unausweichlich wäre…
Leider führen Sie mit dieser olivgrünen TAZ-Trulla genau eine dieser widerlichen Figuren aus dem pseudolinken Milieu an.
Wer wie diese Dummschwätzerin eine atomare Bewaffnung Deutschlands fordert, sollte am besten bei Umweltthemen sein Maul halten!
Ich werde mir den langen Artikel später noch durchlesen…
…oder auch nicht. Denn die Einleitung ist wirklich abschreckend! Was haben die Tatsachen, daß es immer schon Klimawandel gegeben hat, und daß Co2 existenziell wichtig für Pflanzenwachstum ist, mit „Pseudowissenschaft“ zu tun?
Ehrlich! Das könnte so auch 1:1 in Tagesschau, beim Wissenschaftstroll Lesch oder im FaktenERfinder stehen!
Bei „Pseudowissenschaft“ im obigen Zusammenhang bin ich direkt ins Forum abgezweigt.
Ja, den Impuls kann ich verstehen, Dabei ist der Artikel gar nicht sooo schlecht. So wird beispielsweise auf die gern unterschlagene Problematik verwiesen, daß durch den Wechsel von Verbrennern auf Elektroantriebe viele Probleme nur verschoben werden, und zwar vor allem auf die Herstellung der dafür nötigen Akkus. Leider fehlte hier der Hinweis darauf, daß dabei forciert eben jene Treibhausgase freigesetzt werden, die man durch den Betrieb später einzusparen sich verspricht. Erst recht, wenn für neue Elektroautos vorhandene Verbrenner eingestampft werden, statt sie länger und insgesamt weniger und vernünftiger zu nutzen.
Aber ja, mit dem Diffamieren schlichter botanischer Tatsachen als angebliche „Pseudowissenschaften“ macht der Autor alles von Anfang an kaputt. Bäume entstehen nunmal nicht aus Wasser und Nährstoffen im Boden, sondern hauptsächlich aus dem Co2 in der Luft, das sie durch Photosynthese in Materie (gebundenen Kohlenstoff) umwandeln. Jede Pflanze wächst so! Ohne Co2 würden sie schlicht nicht existieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese
Ob sie mit mehr Co2 besser wachsen, ist strittig, aber als Annahme nicht so unlogisch. Klar ist nur, daß sie mit deutlich weniger nicht mehr so gut gedeihen würden, und damit das Leben auf dem Planeten ärmer würde.
Und ganz allgemein muß man konstatieren, daß Artikel selbst an genau dem an die Adresse der Zweifler erhobenen Vorwurf krankt: „Pseudowissenschaft“! Denn für genau solch eine halte ich die vermessene Grundannahme der Mensch könne „das Klima retten“. Ja, überhaupt die Notwendigkeit zu postulieren, es tun zu müssen, da das voraussetzt, daß er das Klima schon verändert hätte und quasi allein darüber zu entscheiden hätte, wie es sich entwickelt. Das ist aber Unsinn. Und damit macht der Autor das im Artikel ausgeführte Grundanliegen, den durch die kapitalistische Wirtschaftsweise immer weiter forcierten Raubbau an der Natur zu beenden, obsolet, da es am Ende ja doch nur wieder auf die zur unhinterfragbaren Religion erhobene Co2-Thematik hinausläuft.
Verschwendete Lebenszeit.
Wichtiger ist es die Kriegsvorbereitungen zu stoppen! und einen großen Krieg zu verhindern!
Danach können wir uns um das Klima kümmern:
17.02.2025
Lächerlicher Tarifabschluß von 6,5% für 33 Monate
Die gewerkschaftliche Basisinitiative ´SAGT NEIN! Gewerkschafter:innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden´, macht aus Anlass des gestrigen Tarifabschluss der DB mit der EVG auf folgende Zusammenhänge aufmerksam:
Jenseits der tarifierten Reallohnverluste für die Brotkrumen nicht durchsetzbaren Kündigungsschutzes (VW, ThyssenKrupp, Alstom und andere ´Zukunftssicherungsvereinbarungen´ lassen bitter grüßen!) ist aus friedenspolitischer Perspektive der gestrige Tarifabschluss der DB mit der EVG eine Katastrophe!
33 Monate Laufzeit bedeuten mehr als zweieinhalb Jahre ´Friedenspflicht´, also ARBEITSKAMPFVERBOT bzw. – VERZICHT.
Einerseits ist eine solche Laufzeit – schlimm genug! – der tarifvertraglich vereinbarte Tod jeder gewerkschaftlichen und betrieblichen Basisbewegung. Andererseits bedeutet das angesichts der im Grünbuch Zivil Militärische Zusammenarbeit 4.0 (GB ZMZ) identifizierten Bedeutung der DB als kriegsrelevanter Kritischen Infrastruktur (KRITIS) für den ganz aktuell in Vorbereitung befindlichen Krieg, die präventive ´Aufstandsbekämpfung´ gegen die im Grünbuch befürchteten antimilitaristische Aktionen und Streiks gegebenenfalls doch noch vorhandener klassenautonom handelnder Belegschaftsteile und/oder Betriebsräte. Solche potentiellen ´Störer´ werden im GB ZMZ bereits als ´Teil der hybriden Kriegsführungsstrategie´ eines potentiellen Kriegsgegners (unverhohlen erkennbar Russland!) identifiziert und kriminalisiert – nachzulesen auf Seite 48 des GB ZMZ:
„Polizeimaßnahmen und resultierende Handlungsnotwendigkeiten
Die Truppentransporte, verbunden mit dem einhergehenden Logistikaufwand, werden dazu führen, dass das zivile Leben stark beeinflusst werden wird. Daraus ergeben sich Einschränkungen/Beschränkungen für den Öffentlichen Verkehr und die Mobilität der Bevölkerung. Dies kann auch dazu führen, dass die Versorgung nur eingeschränkt oder verzögert aufrechterhalten werden kann. Das führt dazu, dass ganz gesteigerte Anforderungen an die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Land zu stellen sind. Die ´Unruhen´ könnten forciert und angestachelt werden, um zu einem Zustand allgemeiner Unruhe zu gelangen (politische Destabilisierung).“
Wer da konkret gemeint ist?
Streik des Straßenunterhaltungspersonals (S. 45)
Streik des Bahnpersonals (S.45)
Streik des Hafen-/Flughafenpersonals (S. 46)
Ein solcher Tarifvertrag ist in kriegslüsternen Zeiten wie diesen ist nichts anderes als die aktive Beteiligung der EVG am Burgfrieden auf dem Weg in die Kriegswirtschaft.
Teil dieser aktiven Kriegsvorbereitung sind seit Längerem auch unsere Kolleg*innen im Gesundheitswesen:
„Gesamtverteidigung als Aufgabe der Zivilgesellschaft und der Bundeswehr bedeutet für alle Akteure im Gesundheitswesen, ihren Beitrag zu leisten und am Bedarf der Streitkräfte zu planen, so dass eine Umsetzung notwendiger Maßnahmen im Bedarfsfall unmittelbar erfolgen kann.“ (S. 32)
Diesem weiteren dreisten Angriff auf das Streikrecht muss DRINGEND der Widerstand in der Öffentlichkeit, an der Gewerkschaftsbasis und in den Betrieben der Kampf angesagt werden! Auch auf Mitgliederversammlungen, Vertrauenskörperversammlungen und Betriebsversammlungen.
Statt Friedenspflicht in den Betrieben bedarf es des aktiven gewerkschaftlichen Widerstandes in der Öffentlichkeit und den Betrieben gegen die immer schnellere, wahnsinnige und dreistere Kriegsvorbereitung!
Wir weigern uns Teil der Kriegsmaschine zu werden!
Verweigert Euch – Sagt NEIN!
Lasst uns denen, die in aller Öffentlichkeit Kriege führen,
rechtfertigen und vorbereiten endlich die Hände zerschlagen!
„Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen
wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,
wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
nicht die Hände zerschlagen werden.“
B. Brecht, Rede für den Frieden, 1952
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
Mit solidarischen Grüßen
der Initiator*innenkreis
https://www.change.org/p/sagt-nein-gewerkschafter-innen-gegen-krieg-militarismus-und-burgfrieden/u/33254423?cs_tk=A_i6Cm5wefVKS5l3vGcAAXicyyvNyQEABF8BvDdkOTUzMTE1ZWI2NTEyZjRkZmY5MWNjNGFjMzI4ODJiYzI1MDNmODgyNDMxZWU2NGIwZjJkNWYzNzI1YmVjMTM%3D
Das ist dermaßen daneben, dass ich nun doch diesem Habeck zu Hilfe eilen muss, was ich ja sonst nicht getan hätte. Habeck hat nun den Ausbau der Erneuerbaren massiv beschleunigt, aber er muss darauf achten, dass man ihn am Leben lässt, sonst endet das jäh. Man hat ihn ja einmal schon nicht vom Schiff gelassen und zwar deswegen, weil er in maßvoller Weise Artenschutz und Tierwohl eingefordert hatte. Hätte er denn überlebt, wenn er ausgestiegen wäre? Fraglich.
Was wäre denn los, wenn er massive Einschränkungen des Flugverkehrs forderte? Vielleicht mal die Kommentare unter diesem Artikel lesen. Da steht’s.
Lange dachte man, das Heizungsgesetz würde ihm zum Verhängnis. Ist aber nicht, es hat inzwischen überall Freunde, insbesondere in der Industrie. Und warum soll etwas, das in Skandinavien schon vor zehn Jahren gemacht wurde, bei uns total versagen? Dort übrigens zur großen _Zufriedenheit der Skandinavier.
Wo nimmst du das mit dem massiven Ausbau denn her? Im Bereich Windkraftanlagen ist das jedenfalls nicht so:
https://substackcdn.com/image/fetch/w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5db93864-1fb1-4cf1-804a-405f07011ff2_1422x1022.jpeg
Es gibt keine „erneuerbaren“ Energien, das ist ein Propaganda-Kampfbegriff. Hatten Sie Physik in der Schule? Und so ganz nebenbei werden auch in Norwegen Windräder wieder abgebaut, weil verstümmelte Tiere zur Welt kommen.
Mal wieder einer im Klugscheißer-Modus: Energie ist nicht erneuerbar und Blablablubb, ich hab‘ immer ganz doll in Physik aufgepasst…
Und das mit Norwegen können Sie natürlich bestimmt 100%ig belegen, nicht wahr?
Doch gibt es, ich habe gerade gelesen Habeck hat das Perpetuum mobile erfunden.
War’n Scherz
Na, na, immerhin dreht sich um die Baerbock ja auch alles um 360°.
Und ich habe damals noch aus der Werbung gelernt: Mars bringt verbrauchte
Enegie sofort zurück. Die kann dann von den Kobloden gespeichert werden.
Und die Kobolde erhalten dann von Lauterbach den RNA Booster, damit die
Speicherkapazität höher wird. Wenn die dann zu hoch wird explodieren die Kobolde
und wir müssen dann 100.000 km weit entfernt sein, damit wir dann noch die Grünen
wählen können. Brauche jetzt einen Schnaps……..prost….
Israel-Troll
Habeck-Troll…
Nochwas?
Dafür sind Sie der „Besonders
viel CO2 ist ganz egal fürs Klima und supertoll für die Pflanzen“-Troll, oder was?
Was ist denn „besonders viel CO2“ angesichts der Tatsache, daß 97% allen Co2 in der Atmosphäre natürlichen Ursprunges sind und nur die restlichen 3%, dem Menschen zugeschrieben werden?
Hast du das schon mal mit der schlichten Anwendung der Grundrechenarten geprüft, daß der behauptete Boost „durch die Industrialisierung“ von angeblich 280 auf 400ppm dazu in fundamentalem Widerspruch stehen?
Komm mal auf den Teppich!
Abgesehen davon, dass es mittlerwile sogar 420 ppm sind, interessiert es mich brennend, welchen „natürlichen Ursprungs diese diese 97% sein sollen.
Bitte um ausführliche Erklärung mit Quellenangabe.
Bergmann Schäfer „Experimentalphysik – Erde und Planeten“ siehe globaler Kohlenstoffkreislauf – – viel Spaß beim selber aneignen, wenn du die Eier dazu hast . . .
Danke!
Mit streng Gläubigen ist schwer zu argumentieren…. 😉
Sie gehören doch zu den Gläubigen der „Ach, dat bisschen Menschen-CO2 macht doch ja nix uss“-Sekte.
Immer schön den Kopf in den Sand stecken, das Problem ist nur, dass der Arsch immer noch rausguckt.
[+++++++++]
Machen Sie sich und Ihresgleichen (Elberadler, Träumer etc.) hier mal schlau, bevor Sie die Klappe so weit aufreißen, insbesondere wenn es um den Schwachsinn geht, dass das „bisschen CO2“ des Menschen überhaupt keine Rolle spielt:
https://www.klimafakten.de/klimawissen/fakt-ist/fakt-ist-zwar-sind-die-menschengemachten-co2-emissionen-relativ-klein-aber-sie
Nochmal: die von dieser Religionsseite behauptete Zunahme des atmosphärischen Co2 „durch den Menschen“ um über 40% (280->400) und die Tatsache, daß nur 3 bis 4% des aktuellen Co2 in der Atmosphäre vom Menschen stammen, schließen sich aus!
Mathematik gilt in deinen Kreisen dann wohl auch nicht?
Nochmal für alle!!!
So lange wir einem System frönen, das auf Wachstum und Profit basiert, brauchen wir gar nicht über Klima, oder besser, Umweltschutz zu Diskutieren!
Erinnert ihr euch noch, als Helmut Kohl 1985 radioaktive Abfälle illegal in der Nordsee verklappt hat, weil er nicht wußte, wohin damit und praktisch keine legal verträgliche Lagerstätte verfügbar war uns bis heute noch ist?
Ja ich erinnere mich, Helmut stand damals selbst auf der kommandobrücke.
Nein, die Drecksarbeit haben natürlich immer andere gemacht…lächel
Lapaloma oheeeee………..
Was ist denn aus dem verstrahlten Molkepulver geworden das in Meppen eingelagert wurde?
Das wurde an Kühe verfüttert und die nutzt man jetzt als Notbeleuchtung für Krankenhauseinfahrten, weil die Euter jetzt so schön blau/violet leuchten.
Verry nicce.. mon pote, 👍
Das hat sich zum Wirtschaftsminister gemausert.
Grundsätze für eine neue, ehrliche Energie- Industrie- und Umweltpolitik:
1) Wir leben in einer physikalischen Welt, deren Naturgesetze der Mensch herausfinden und für sich nutzen kann. Naturgesetze sind mit dem Verstand erfassbar. Man kann sie berechnen, sie sind stets reproduzierbar.
2) Der moderne Wohlstand beruht auf der Industrialisierung. Industrialisierung beruht auf der Urbarmachung Fossiler Energien: Kohle, Öl, Gas.
3) Auch Energie lässt sich berechnen und exakt angeben. Die Energiedichte von Holz etwa beträgt 5 kWh/kg, die von Kohle knapp 9 kWh/kg, 1 Liter Heizöl entspricht etwa der Energie von 2 kg Holzpellets usw. Die Industrieproduktion benötigt Energie mit hoher Energiedichte und einer 24h-Verlässlichkeit.
4) Wir glauben an und achten den Energie-Erhaltungssatz: Stets wird Energie umgewandelt, nirgends wird Energie erzeugt, nirgends geht sie verloren. D.h.: Zum Bau eines Solarmoduls etwa benötige ich Energie, zum Reinigen des Solarmoduls benötige ich Energie, zum Recyclen benötige ich Energie. Wir bemühen uns stets um Transparenz und lassen diese Dinge in die endgültige Bilanz mit einfließen.
5) Wir stellen uns den machtpolitischen Gegebenheiten, ein Land ist keine Insel. Wenn wir aus Klimagründen keine Panzer mehr bauen, sind wir verwundbar, ob wir das wollen oder nicht. Wenn wir Hochtechnologie nicht mehr produzieren und verkaufen wollen, werden wir ärmer, ob wir das wollen oder nicht. Wir können dann nur darauf hoffen, dass andere Länder diese schwächere Position nicht ausnutzen.
6) Das Klimanarrativ der vergangenen Jahrzehnte beruht auf einer Modellrechnung. Wird die Welt im Jahr 2030 schon, wie es früher angekündigt wurde, aus Klimagründen zu einem lodernden Höllenpfuhl werden? Who knows? Dies ändert jedoch nichts daran, dass Fossile Energien wohl tatsächlich endlich sind. Also warum sich nicht rechtzeitig damit auseinandersetzen? Das würde bedeuten, den Amis und Briten ganz klar, mit offenem Visier, zu sagen: Nein, kein „drill, baby, drill“ für euch! Und zwar nicht aus Klimaschutzgründen, sondern weil ihr schlicht nicht das Recht habt, Rohstoffe weltweit zu plündern, bis nichts mehr da ist.
7) Natur ist schön! Viele würden sagen, sie hat etwas göttliches, sie spendet Trost oder sogar spirituelle Kraft. Sie ist kein Energiefeld, kein Computerchip, keine Klemmvorrichtung für Stromleitungen, Kraftwerke, Straßen, Eisenbahnen, Funkmasten usw.
7) Tbc.
Wieder nur mit halben Arsch Symptome benennen ohne die eigentliche Ursache auch nur zu erwähnen!!!
Die „Ursache“ für die Industrialisierung? Die Bequemlichkeit und der Erfindungsgeist des Menschen, oder? Die „Ursache“, bzw. Bedingung für die Industrialisierung? Fossile Energien, siehe etwa England ab 1750.
Oder was meinten Sie?
(Bitte lassen Sie in Zukunft meinen Hintern aus dem Spiel. Er gehört mir und ist einer der schönsten Hintern Deutschlands.)
Nein, „Kapitalismus“ und natürlich auch Überbevölkerung natürlich….!
So lange kapitalistisch gewirtschaftet wird, kann sich gar nichts bessern.
Tja – und wie wollen Sie auf friedlichem Weg beides verhindern? Mein Ansatz ist pragmatischer, gerne auch sozialdemokratischer.
Beim Thema „Überbevölkerung“ ist man leider ganz schnell bei Ein-Kind-Politik bis Eugenik. Düstere Aussichten, vielleicht geht’s ja auch ohne: In wohlhabenden Staaten gehen die Geburtsraten ja bekanntlich zurück.
Stimmt, ohne die Erfindungen rund um die Geldwirtschaft ab der Renaissance keine Industrialisierung. Oder vielleicht im kleinen, universitären Umfeld? Eine Dampfmaschine, nur für Forschungszwecken, an der Universität Oxford?
Wäre auch ein guter Plot für einen „Alternative History“-Roman.
Panicman, bzgl. der angeblichen Überbevölkerung steht es dir frei, mit dem einzig legitimen Mittel, der Selbstentleibung, Abhilfe zu leisten. Auch für dich Zwillenschützen weise ich gerne nochmals darauf hin, die obersten 10 Prozent der kapitalistischen Pyramide, sorgen für 50 Prozent des Ressourcenverbrauchs. Die obersten 0.1 Prozent, sorgen für ein Drittel des Ressourcenverbrauchs.
Das Einzige was ihr Heuchler mit eurer „wir“ (nur ich nicht) sind zuviele Schmäh erreicht, ist, daß andere auf den Trichter kommen könnten und ebenfalls „wir“ sagen, aber dann schlußendlich euch meinen.
Ich habe die Welt gesehen und weiß das.
Schließlich, hat sich die Bevölkerung seit meiner Geburt vervierfacht, aber das ist Dir ja sicher auch egal…
Wer ist denn bei Dir eigentlich „euch“ und „wir“ hm?
Ich gehöre nur dem Namen nach dazu und bin ein echter autonomer Anarchist nach Bakunin und wer bist denn Du überhaupt..na..???
Wer mit euch gemeint ist steht in meinem Text. Jene die meinen, daß andere zuviel sind. Den Namen Bakunin hast du schonmal korrekt aufgesagt, was hat der denn so von sich gegeben und wie läßt sich das für zeitgemäße Erfordernisse anpassen?
Der IUnte4rschied ist wie man echte Bevölkerungsreduktion macht, ohne Leute umzubringen oder totzuspritzen.
Eben durcht eine adäquate Geburtenregelung.
Aber so etwas funktioniert nur, wenn nicht mehr nach dem kapitalistischen Verwertungsprinzip gewirtschaftet wird.
„Bakunin“ tritt für eine notfalls gewaltsame Enteignung der herrschenden Klasse ein!
Echt jetzt, du bist so um die 90 Jahre alt? Da hättest du ja Bakunin fast noch zu seinen Lebzeiten treffen können. Für Nestor Machno oder Benjamin Tucker bspw. hat es ja dann grundsätzlich noch gereicht. Wie haben die sich denn zu dem Thema positioniert?
@mare
Eine gute und sachliche Auflistung – tut gut im ganzen hysterischen Klima-Gedudel.
Danke.
Zu 6) wäre noch anzufügen, dass es eine unglaubliche Anmassung ist, bei nicht mal zur Hälfte erkannten Prozessen mit Modellrechnungen die Zukunft weissagen zu wollen. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass seit über 20 Jahren noch jede Weissagung dieser Rechnungen laufend nach unten korrigiert werden muss.
Und Weissagungen mit „die Welt wird brennen“ und besonders junge Leute sollen sie glauben – omg – da sieht man, Bildung wird überbewertet, man könnte auch nur die Hälfte an Geld in die Bildung investieren, es käme nicht schlimmer.
Und auch zu 6)
Was heisst denn endlich ?
Zum einen werden noch immer laufend neue Lager an Öl, Gas, Kohle entdeckt, der ominöse Punkt der leeren Lager also immer wieder hinausgeschoben.
Und zum zweiten konnte noch nie ein Beweis für die Theorie der Entstehung des Öls erbracht werden. Ob nun also die biotische Theorie (die Gängige) oder die abiotische Theorie (auch die „russische“ genannt) zutrifft, oder vielleicht ja sogar beide, kann derzeit nicht schlüssig beantwortet werden.
Dass man dennoch weiter nach anderen Energiequellen suchen solle, wäre sicherlich eine gute Idee – aber nicht mit der (grünen) Brechstange, denn das geht so nicht.
Das wesentliche Problem ist auch hier die idiotische Austerität.
Klimageld und staatliche Investionen gehen nicht, weil die Schuldenbremse von einigen Leuten, die bewusst den Staat aushungern wollen, bis aufs Blut verteidigt wird – von Steuererhöhungen für die TOP 3% ganz zu schweigen.
Dazu kommt noch die fatale Militarisierung und die Pseudosolidarität mit der Ukraine durch die Oliven mit ihren Kosten, die aus dem sozialen und investiven Etat rausgeschmissen werden – wie selbst Bärbock öffentlich zugab.
Dann wird der angerichtete Schaden noch populistisch ausgeschlachtet. WTF.
Und alle schlichten Geister springen auf den Zug.
Selbst wenn man einen Teil der Ausgaben „repriorisieren“ kann, so braucht man mehr Geld.
Ein Spitzensteuersatz von 50% bei 100K pa ist wegen der Bemeseeungsgrenzen gerechtfertigt.
55% ab 150K, 60% ab 200K wären voll ok.
Dazu eine Vermögenssteuer von 1% ab 3-4M€ und eine Erbschaftssteuer die auf hohe Vermögen wirkt. Man kann sie gerne abstatten.
Das sind Stellschrauben, die das eigentliche Problem niemals lösen werden.
Die hätten vielleicht noch in den 70ern etwas gebracht , aber heute schon lange nicht mehr.
Solange wir mit geplanter Obsoleszenz jeden Mist produzieren, Kriege um die letzten Ressourcen führen und sie dabei exponentiell in noch größerem Maße vernichten, Gain Of Function Biolabore unterhalten, um daran zu forschen wie man der menschlichen Spezies durch Genmanipulation noch besser der Gar aus machen kann, Alles aber auch alles dem kapitalistischen Verwertungsprozess gnadenlos unterworfen ist, kann sich gar nichts ändern.
Die Klimaforscher arbeiten mit hochkomplexen Simulationen, deren Ergebnis stark von den gewählten Parametern abhängig ist. Wenn sie das als der Weisheit letzten Schluss anpreisen, machen sie sich damit angreifbar. Wenn die Gegenseite daraus schließt, es gäbe keinen menschengemachten Klimawandel, dann macht sie es sich zu einfach. Was wir nicht wissen, kann uns vielleicht doch sehr heiß machen. Vielleicht hilft ein Bild: Wenn wir im Zeitraum von 200 Jahren fossile Brennstoffe verbrennen, die in 200 Millionen Jahren langsam gewachsen sind, ist das in etwa so, wie wenn man + und – Pol einer Batterie kurzschließt, so dass die in 3 Stunden (=10.800 sec) geladene Energie im Bruchteil einer Sekunde frei wird, nur dass es sich dabei um seine sehr, sehr, sehr große Batterie handelt…
Fest steht: Permanentes Wachstum bei endlichen Ressourcen kann nicht funktionieren. Und der Umfang, in dem wir die Ressourcen der Erde plündern, ist enorm. Wichtig war auch der Hinweis auf die Wasservorräte.
„Wer der Herr über die Wasservorräte ist, wird der Herr über die Welt sein“ hat Danielle Mitterand mal gesagt
Näheres zu ihrer Stiftung:
https://fondationdaniellemitterrand.org/
Wir müssen also weg vom Wachstum – aber das ist nicht so einfach. Kapitalismus und Kommunismus haben ja die Erde in ähnlicher Weise geplündert. Die Kreislaufwirtschaft ist ein erster Anfang, aber mehr nicht. Wenn aus einem Smartphone 80% der Rohstoffe wieder verwendet werden (ein derzeit noch utopischer Wert), dann werden nach 5 Smartphones von den Rohstoffen des ersten Smartphones noch 0.8*0,8*0.8*0.8*0.8 = 0,32 (32% im 5. Smartphone verwendet.
Eigentlich müssten sich sämtliche Lehrstühle der Volkswirtschaftslehre auf der ganzen Welt von morgens bis abends mit den Grenzen des Wachstums beschäftigen, anstatt sich darüber zu streiten, wieviel Prozent Wachstum es denn im nächsten Jahr sind – und sich ansonsten mit hochmathematischen aber der Realität vollkommen entrückten Modellen zu beschäftigen.
Ein paar weitere Infos siehe hier:
https://humane-wirtschaft.de/kann-ein-dackel-den-planeten-retten-stefan-nold/
Auch Kapitalismus genannt…sag’s doch einfach…hm????
„(…) von Belang ist allein der Faktor, der die Ökologiedebatte bis heute geprägt hat : der im Grunde ökomaterialistische (…) Ansatz.
Darin steckt immer (unausgesprochen und meist undurchschaut) ein technisch-industrieller Naturbegriff, d.h. ein Naturbegriff, der Bewußtsein nicht als eigenständig wirksame Qualität der Natur anerkennt, der die Tiefe (oder Höhe), die Innenseite von Natur und Kosmos negiert bzw. zu einer (wenn auch subtilen) Funktion der Außenwelt macht“.
„Haben wir die ökologische Krise verstanden ? Die ökologische Krise wirklich verstehen hieße uns selbst verstehen. Und davon sind wir weit entfernt. Doch warum ist es überhaupt wichtig, die große Krise zu verstehen ? Was heißt das eigentlich : ein Ereignis von so elementarer, offenbar uns alle überfordernder Wucht zu verstehen ? Man könnte ja einwenden, das einzig Gebotene sei nüchternes, pragmatisches Handeln, ohne nun gleich den Tiefengrund der Epoche aufzurühren oder in den Blick zu nehmen. Nur : Dieses nüchterne, dieses pragmatische Handeln ist häufig genug purer Aktionismus und als solcher schlicht blind. Es bewegt sich im Bezugssystem des Verhängnisses, verläßt dieses aber nicht.
Was allenthalben praktiziert wird (…), ist entweder technisch motivierter und technisch praktizierter „Umweltschutz“ (…) und daneben der Appell an die ökologische Einsicht, die ökologische Vernunft des Einzelnen (…). Verbindlich – und zwar allein verbindlich – ist die technische Welt, sind die Regeln und Methoden der Scientific community (der wissenschaftlichen Gemeinschaft, und zwar global), sind die angeblichen Gesetze der Ökonomie, die ‚halt nun mal sind, wie sie sind‘, wie auch ‚der Mensch ist, wie er nun einmal ist‘ …“
Dessen Herstellung aus ökologischer Stromerzeugung würde aber bei einer gleichbleibend hohen Nutzung für industrielle Zwecke an global vorgesehenen Erzeugerstandorten die dort zumeist vorhandene prekäre Wasserversorgung noch verschärfen. Damit geht es
wie gehts weiter?
b.
Basis: Der Staat, die Unternehmen, die Banken versündigen sich: Kriege, Gier, Öl, Zinseszins, Klimawandel, verbrannte Erde allenthalben. Gleichzeitig bereichern sich die entsprechenden Kollektive und geben dank Umverteilung, etwa über Steuern, Geld ab an den…
Überbau: Universitäten, Popkultur, Verlage, Filmindustrie, kurz die Bewusstseinsindustrie nimmt sich dieser Schuld an, lebt quasi von ihr. Sie erstellt Klimamodelle, produziert Filme über bedrohte Eisbären, protestiert vor Banken und Militärbasen, schreibt Bücher und Artikel für Magazine.
So schaut’s aus: Basis und Überbau, Schuld und eine moderne Form der innerweltlichen Vergebung.
„Basis: Der Staat, die Unternehmen, die Banken versündigen sich: Kriege, Gier, Öl, Zinseszins, Klimawandel, verbrannte Erde allenthalben.“
Inwiefern versündigen die sich? Die machen alle ihren Job. Der Staat schützt die Interessen des Privateigentums (zB das der Banken) und tritt in Konkurrenz mit anderen Staaten, die das selbe tun. Kriege sind halt Kollateralschäden. Kammanixmachen. *Zynismus off*
Tut mir leid aber ich kann die Deppen die immer noch Grün wählen nicht verstehen Habeck und seine Sekte zerstören unser Land ruinieren die Wirtschaft machen ein Ausverkauf von Deutschland und wird eigentlich wohl nur Aus Sympathie gewählt Mensch ich gehe nicht wählen weil mir der Politiker gefällt sondern was er kann und leistet.
„Hinzu kommen pseudowissenschaftliche Argumente wie z.B.: „Klimaveränderungen hat es erdgeschichtlich schon immer gegeben“, „das bisschen CO2 in der Atmosphäre“ oder „CO2 ist für Pflanzen notwendig“.“
Naja, das mit Abstand schwachsinnigste Argument, das man in den letzten Jahren zu hören bekommt ist ja nach wie vor „der Mensch trägt die Hauptschuld an der aktuellen Klimaerwärmung“ .
Nicht nur, dass dies jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehrt, nicht einmal ein nennenswerter Prozentsatz der Klimaforscher glaubt daran. Nur durch extreme Manipulation einer Metastudie – was landläufig auch als lügen bezeichnet wird – kommt der angebliche Konsenz zustande, auf den sich die schwachsinnigen Klima“hysteriker“ berufen, wenn sie ihre „Erderhitzungsmärchen“ mit ihren im Chor singenden Medien der kollektiven (sich im Untergang befindlichen) EU daher stammeln.
@Hermes335: „Naja, das mit Abstand schwachsinnigste Argument, das man in den letzten Jahren zu hören bekommt ist ja nach wie vor „der Mensch trägt die Hauptschuld an der aktuellen Klimaerwärmung“ .“
Na, dass das Schwachsinn ist, können Superexperten wie Sie natürlich belegen, nicht wahr??
Ja, weil über 90% ™1992 der CO2 Emissionen, auf vulkanische Aktivitäten zurückzuführen sind,
Sagen wir mal so: zumindest in den wissenschaftlichen Abhandlungen, die ich bisher gelesen habe, war da in keinster Weise die Rede davon, dass der Mensch der Hauptverursacher sein könnte. Klingt auch irgendwie logisch, wenn man bedenkt, dass die sogenannte „kleine Eiszeit“ bis Anfang / Mitte des 19. Jahrhunderts dauerte, also genau dann endete, als die Temperaturmessungen begannen. Dass nach einer global zu kühlen Phase wieder Erwärmung stattfindet, sollte einleuchten. Dass im gleichen Zeitraum die industrielle Revolution begann mit Kohleverbrennung in Dampfmaschinen, 70 Jahre später mit Öl, ist dann nur noch ein zusätzlicher Faktor, dessen Gewichtung die weitaus größte Zahl der Klimawissenschaftler zwar anerkennt, diesen menschlichen Einflüssen durch CO2-Emissionen aber eher einen kleinen Beitrag zur KLimaerwärmung beimisst. Zum anderen ist die sogenannte Klimasensitivität des CO2, also die Wirkung von CO2 bei einer Verdoppelung des Gehalts in der Atmosphäre auf die durchschnittliche Erdtemperatur noch gar nicht erforscht oder in ihrem Wert gesichert, man geht von Annahmen mit einer großen Bandbreite aus. Die Politik nutzt natürlich die Annahme einer sehr hohen Sensititivät für ihre Agenda.
Soll heißen: natürlich müssen wir Umweltschutz betreiben und natürlich macht es Sinn sich Zug um Zug von fossilen Brennstoffen zu verabschieden. Aber die Agenda der EU mit ihren rein nach profitgesteuerten Interessen definierten „Klimazielen“ (schon dieser Begriff ist Schwachsinn par excellence) dient einzig und allein der Abzocke der Verbraucher und hat so gut wie keine messbaren positiven Auswirkungen – sogar negativen, denn die Industrie verlagert sich gerade im großen Stil in Länder, in denen diese Narrative und Regulierungen nicht herrschen, produzieren dort unter weit geringeren Umweltauflagen und dann wird der ganze Kram noch sehr emissionsfördernd über alle Weltmeere transportiert bis zum Konsumenten.
„Sagen wir mal so: zumindest in den wissenschaftlichen Abhandlungen, die ich bisher gelesen habe“
Confirmation bias, das Rückgrat der einfach gestrickten Geister.
Nope.
Es ist nur die Fähigkeit, seriöse Wissenschaft von Mumpitz und Ideologie von Namenstänzern unterscheiden zu können.
Daher offenbar ein klassisches Eigentor eines einfach gestrickten Geistes eines Vanzettis 😉
… ist ein Begriff der Kognitionspsychologie, der die Neigung bezeichnet, Informationen so zu ermitteln, auszuwählen und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen…danke für die Bestätigung meiner These, den verzweifelt hingerotzten, kümmerlichen Rest kann man so stehen lassen.
Definiere „nennenewert“.
https://skepticalscience.com/arg_97-Prozent-Konsens-belastbares-Ergebnis.htm
„Umweltpolitische Narrative und realer Handlungsbedarf“
Schönes Thema.
Die EU möchte bis 2050 „klimaneutral“ werden.
Wie nett.
Der weltweite blinde Fleck bei den Emissionen ist und bleibt das Militär.
Der CO2-Fußabdruck von Rüstung, Krieg, Zerstörung und (hoffentlich) Wiederaufbau interessiert auch die Olivgrünen nicht.
https://at.scientists4future.org/2022/08/19/militarische-emissionen-eine-unbekannte-groesse/
2 %, 3 % oder 3,5 % vom BIP wie vom Minister des Anscheins gefordert … wer bietet mehr für Rüstungsausgaben?
Wo sind die Klimabewegten, die dagegen auf die Straße gehen?
Und noch etwas:
„Erstes Beispiel: Die Elektromobilität im Straßenverkehr mit Batteriefahrzeugen gilt als ein Haupt-Bestandteil einer sozial-ökologischen Transformation im Verkehrswesen. Prinzipiell kann mit batterieelektrischen Fahrzeugen der Motorisierte Individualverkehr …“
Käse.
Wollte man hier tatsächlichen eine „Wende“, eine echte „Verkehrswende“, dann müsste man den Individualverkehr durch einen gut ausgebauten öffentlichen Nah- und Fernverkehr ersetzen. Das passt aber nicht ins gegenwärtige Wirtschaftskonzept, weshalb sich Kiesewetter auf die Lithium-Vorkommen in der Ukraine versteifte.
Das ist ein gutes Argument. Ich hatte es auch schon gebracht, z.B. Grüne gemobbt, mit dem Satz „Ich weiß nicht, ob Sie es wussten, aber Krieg ist schlecht für die Umwelt“ und dann Kriegsschäden aufgezählt, allerdings nicht in der aktuellen Version auf die neuen Aufrüstungsprogramme gemünzt.
Kriegsmaterial, um Menschen zu töten, ist das ultimative Wegwerfprodukt, besonders Sprengstoffe. Man verschleißt das nicht nur, schmeißt es in die Landschaft, sondern das Ziel dieses Produktes ist es auch oft noch, möglichst viel damit zu zerstören.
Da öffnen sich dann nicht nur die Schleusen bei der Propaganda, sondern eben auch bei der Materialschlacht im Abnutzungskrieg, um die Gegenseite zu vernichten.
Der Gedanke, dass man nur noch einen Krieg gegen Russland (und China) gewinnen muss, um danach dann die Welt vor der globalen menschengemachten Erwärmung zu retten, der ist auch absurd. Da vernichten sie sich wohl lieber selbst in einem Atomkrieg bevor sie sich ernsthaft mit dem Problem auseinandersetzen.
Uneffizient finde ich zu Massen diesen Artikel.
Warum nicht vom Klimaschwindel sprechen, denn die immer häufigeren werdenden Naturkatastrophen beruhen nicht auf dem natürlichen Klimawandel, sondern auf Klimaverschiebung mit HAARP und Geoengineering durchgeführt. Die Klimaverschiebung, die besser als Wetterkrieg bezeichnet ist. Krieg, der wie andere Leser bereits aufzeigen, für die Profitgier geführt wird. Wetterkrieg, der nicht von Menschen sondern seiner Abart den Unmenschen geführt wird.
Somit würde der beste Klimaschutz bedeuten, HAARP Anlagen abzuschalten und Geoengineering einzustellen, das würde statt Milliarden zu kosten, die vielfachen Milliarden sparen und obendrauf die Erhaltung von Millionen Menschenleben. OH welch ein Graus, diese Vorstellung, zumindest für die Transhumanisten so viel Menschenleben zu retten und dem Profit zu schaden. Noch eine kleine Denkaufgabe – CO2 mit 0,04% in unserer Atmosphäre vertreten und dabei das schwerste Gas, das ohne ständige Aufwirbelung immer wieder zu Boden sinkt. Wie also bitteschön erwirbt sich dieses Gas den Titel _ Treibhausgas?
Olaf Thomas Opelt
Plauen, 17.2.25
JAWOHL! HERR REICHSFREISTAATSMINISTERPRÄSIDENT OPELT!
Das findet man, wenn man den Namen googelt, dazu noch Fahnen aus dem deutschen Reich als Logo für die Website. Darauf geklickt habe ich nicht. Ich frage mich ja immer, wenn solche Superchecker auf meiner Seite wären, ist das dann nicht ein Alarmzeichen, dass ich vielleicht doch was falsch mache? z.B. für den Markus Fiedler oder den Hermesboten hier, die eigentlich sehr intelligent sind?
Ist das der gleiche Mann?
Gut, kann sich auch ein fieser falschspielender Linker dahinter verbergen, wissen wir nicht.
Die Klimawandelleugner sind hier so abartig dumm und faktenresistent, dass jedes Wort der Aufklärung vertane Zeit ist
Sollen sie doch in ihrer 0,03% Realität dahinvegetieren – who cares?
Wissenschaftlich spielen sie gar keine Rolle mehr und gesellschaftlich bilden sie eine verschwindend geringe Minderheit
Und das wird sich auch nie mehr ändern – Idioten hat es schon immer gegeben und wird es auch in Zukunft geben, aber sie spielen in der Debatte um den anthropogenen Klimawandel keine Rolle
Deswegen müssen sie ihre Lügen und Absurditäten auch hier zum besten geben
Dann geben sie die ständig gleichen Kommentare ab, die jenseits von Gut und Böse- und wissenschaftlich schon längst wiederlegt sind
Das war mal ein guter Kommentar im früheren Telepolis-Forum:
Das neue ist doch folgendes, früher hatte jedes Dorf einen Dorfdepp und jeder wusste, dass das der Dorfdepp ist.
Dank des Internets können sich die Dorfdeppen nun vernetzten und sich gegenseitig auf die Schultern klopfen und sich in ihrem Deppentum bestätigen so das sie sich nun ganz toll damit fühlen. Und auch die externe Wahrnehmnung verändert sich. Die Dorfdeppen können nun gemeinsam im Internet ihren Schwachsinn verbreiten und man könnte annnehmen es sind ganz viele…. aber es ist eben noch immer nur ein Depp pro Dorf 😉 und spielen in der Realität eben keine tragende Rolle.
LOL, andere als Idioten beschimpfen und selbst kein einzige Argument zum Thema liefern, nicht schlecht!
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie auch heute noch so einen Kommentar bei Telepolis absetzen können und dazu dann eine Menge Beifall erhalten. Dort bleiben ihnen auch die Deppen erspart, denn die Moderation zensiert die für sie netterweise weg. Und die Wissenschaft kann dort in ihrer Ganzheit glänzen und bleibt frei… von Belästigungen.
Nicht die Dorfdeppen sind das Problem.
Die Stadtdeppen sind das Problem. In den Städten holen die grünen Faschisten ihre Stimmen.
Die Stadtdeppen ahnen nichts von der Umweltzerstörung durch Windräder. Die Stadtdeppen wissen nicht, wie es ist, für einen Arzttermin 200 km zu fahren und dafür den ganzen Tag zu investieren, usw.
Und weil es von Stadtdeppen so unglaubliche Mengen gibt, sind wir im Arsch.
Und die Stadtdeppen sind so strunzdumm, daß sie sogar ihre Städte in sich stetig beschleunigendem Tempo eingeschleppten Fremdbevölkerungen überlassen. Die Stadtdeppen bekommen keine preiswerten Wohnungen mehr und müssen beim Weg durch die Stadt ständig die Straßenseite wechseln. Ihr seid wirklich Deppen.
Dazu kommt dann noch das erbärmliche Schulbildungsniveau vor allem in den Städten.
Man erkennt die Misere immer mehr an bildungsfernen Kommentaren in Internetforen, verfasst von „grünen“ Stadtdeppen 😉
Danke, exakt so ist es. 2 Dörfer haben ihre Exemplare ja auch schon hier in`s Rennen geschickt.
….ein depp pro dorf?……
schön wärs…..würd ich glatt wählen, also wen, der/die ne ein-depp-pro-dorf-politik betreibt 😉 🙁 …..
im moment wünsch ich mir -ganz gehässig- , daß dürre und hitze dies jahr wieder party feiern und die deppen gebraten werden, grundwasser dürft fürn neuerliches heißluftdürrejahr nun hinlangen und da die andren bäume weg, bleibt mehr für meine…naja, leider auch allerdings weniger „gegenseitiger“ schutz bei stürmen……
mal guggn
Zu den quasi religiös verwendeten Begriffen gehört die Nachhaltigkeit. Kann mir direkt vorstellen, wie ein Pfarrer mit erhobenen Händen „Nachhaltigkeit“ predigt, so als wäre die das Gute schlechthin.
Dabei waren die nachhaltigsten Maßnahmen deutscher Politik die Vernichtung des europäischen Judentums und die Produktion von Atommüll.
Auch naturwissenschaftlich erscheint mir die Forderung in letzter Konsequenz unsinnig, da sie auf die Erhaltung eines status quo abzielt, es aber die Natur der Natur ist, sich zu verändern.
„Mäßigung“ wäre wohl angebrachter, was sich aber nicht mit dem akzeptierten Wachstumszwang verträgt.
Auch hier wieder einseitige Orientierung auf Teilgebiete mit eingeschränkter Sichtweise. Beispiel Verkehr/Transport: Alleinige Behandlung des Straßenverkehrs mit der einseitigen Orientierung auf Batterieelektrifizierung. Dabei Außerachtlassung aller wissenschaftlich begründeten technologischen Entwicklungen im Verkehrswesen der letzten hundert Jahre. Was soll so etwas bringen? Da hilft es auch nicht, die Systemfrage zu stellen. Jedes weitere Studium des Beitrags von der genannten Stelle an ist fruchtlos!
Ich hab zu Zeiten von Climategate viel Zeit investiert um ganz viele damals (wie Eiterbeulen aufplatzende) Informationen zu erfahren, und was ich seit damals weiss:
1) Es gibt keine Klimawissenschaftler, es gibt nur Klima-Scharlatane
2) Um ihr Narrativ vom menschgemachten Klimawandel zu bestätigen, lügen und betrügen sie, dass sich die Balken biegen – Datenfälschung inklusive.
3) Die 99% Wissenschaftler sind in Wahrheit 10% Scharlatane – selbst bei solchen Dingen lügen die Klimajünger das Blaue vom Himmel runter.
Kritischen Geistern kann man nur raten, beginnend bei Climategate sich auf die Suche nach all den Lügen zu machen – Ihr werdet staunen, was Ihr findet, staunen auch ab der Verkommenheit der „modernen Klima-Scharlatanerie“, und danach muss man Euch weder mit CO2 noch mit *menschgemacht“ kommen.
Und die Anderen? Schulterzuck – wer allen Mist glauben will, wer der neuen Klimareligion huldigen will, solls halt tun, soll halt glauben.
Ohje, der Artikel hätte doch einiges sachlich zu bieten. Ich habe jetzt auch keine Zeit was Sachliches zu antworten. Liest man die Kommentare, kommt fast keine valide Kritik.
Es wird was von Climategate geschwurbelt, was von der republikanischen Partei und der Fossilindustrie angezettelt wurde, um Michael Mann zu diskreditieren. Bezeichnenderweise fällt auch nicht sein Name, weder dass das schon lange debunked ist.
Oder es kommt das ewig alte abgelutschte Pseudoargument, dass es Klimawandel schon immer gab. Der Begriff kam von Frank Lantz
https://www.youtube.com/watch?v=-b1GCZWQF-M
wiederum im Auftrag der Fossilindustrie und Republikaner. Wer auf so einfach recherchierbare Lügen reinfällt.
Dazu bauen die Klimawandelleugner darauf, wenn sie von Zeiträumen von Millionen Jahren sprechen, dass das Niemandem auffällt oder dass z.B. die angeblich ganz normalen Änderungen stattfanden in einer Zeit, wo es noch keine Menschen gab oder die Ökosphäre ganz anders aussah.
Diese Pseudoargumente sind jetzt wie viele Jahrzehnte alt und seit wie vielen Jahren debunked, also entlarvt?
Wer so unehrlich auftritt, so wie Deutsche, die der israelischen Staatsräson anhängen, denen braucht man mit realen Daten nicht zu kommen. Die könnten sie selbst erleben und erfahren, müssten sie nicht einmal irgendwelche Studien lesen. Aber das wollen sie eben nicht.
„Klimawandelleugner “
An der Sprache kann man erkennen, wes Geistes Kind da schreibt.
War ja auch jeder Coronaleugner, der nicht glauben wollte, daß das Teil von einem ominösen Tier stammt oder sich nicht einsperren lassen wollte.
Aber Glauben ist ja wieder absolut in.
Da glaubt man auch einem Wissenschaftler, der sich weigert, seine Daten herauszurücken.
Auch wenn es sinnlos ist: Klimaforschung ist keine Wissenschaft, schon weil sich die Ergebnisse niemals falsifizieren lassen. Im Grunde handelt es sich um eine Art negativer Alchemie.
Zudem ist der Klimakomplex in etwa so korrumpiert wie Pharma.
Aber das ist ihnen vermutlich egal, weil Sie ja von den Guten sind.
„Klimawandelleugner“
wer so argumentiert, zeigt seine epochale Unfähigkeit, Religon von Faken zu trennen.
Klimaleugner,
Coronaleugner.
„Man sollte diese Impf-Verweigerer alle in die Psychatrie sperren“.
Wer weiss noch, wer erinnert sich ?
ja genau, es sind wieder dieselben hier am Werk.
Die Blockwarte, die Denunzianten, und die, welche so sind wie diejenigen im 1933 – sie sind wieder da!
Der Schoss ist fruchtbar noch …..
wie schreibt man eine schlechte Antwort zu einem Thema, wo wissenschaftliche Kenntnisse nicht verkehrt wären:
– 2x das Gleiche hintereinander posten, weil viel hilft ja viel (siehe auch unser Supertiefseetaucher)
– einfach wie im Kindergarten behaupten, der Andere hatte angefangen, wäre verrückt oder was man sich noch so als angeblich erwachsene Dramaqueen ausdenken kann
und nicht vergessen, natürlich bin ich von Bill Gates bezahlt und hinter dir her, um dich zu chippen.
Natürlich sind Sie nicht von Bill Gates bezahlt, höchstens ihre Quellen.
Aber dessen Beeinflussung ist natürlich gut, während die Beeinflussung von Fossilindustrie schlecht ist.
An irgendwas muß man ja glauben.