Transmedizin verliert vor Gericht – aber hat die Vernunft jetzt wirklich gewonnen?

Trans rights protest with sign saying "Loud Transsexual"
Alisdare Hickson, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die Vize-Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Deutschlands hat auf einer Fortbildung Teilnehmern nahegelegt, Krankenkassenregeln zu umgehen, um mehr Trans-Operationen zu ermöglichen. Den Videomitschnitt wollte sie nicht im Netz sehen. Daher verklagte sie die Privatperson Rona Duwe und unterlag (in fast allen Punkten). Das Video darf geteilt werden. Aber hat die Vernunft jetzt wirklich gewonnen?

Sabine Maur ist ein Name, der in genderkritischen Kreisen den Puls beschleunigt. Ihre Ansichten zu Transmedizin sind krass. Sie ist mitverantwortlich für die deutsche Leitlinie, wonach Kindern schon in jungen Jahren Pubertätsblocker und Gegenhormone verschrieben werden dürfen.(1) Ohne medizinische Evidenz. Gegen die Haltung in fast allen anderen Staaten der Erde. Eltern sollen mitspielen, wenn magersüchtige, selbstverletzende pubertierende Mädchen plötzlich behaupten, sie seien Jungen. Wenn sie Hormone fordern, die sie für immer unfruchtbar machen. Die ihre Stimme für immer absenken und den Bartwuchs starten. Auch wenn es keinen Nachweis gibt, dass dieses Vorgehen Mädchen in solch einer Krise weiterhilft. Sabine Maur findet das gut. Sie nimmt ja schließlich nach eigenen Angaben eine ausführliche Anamnese vor, bevor sie die Indikation erstellt.

Und Sabine Maur hat Macht. Sie ist die Präsidentin der Psychotherapeutenkammer in Rheinland-Pfalz und die Vize-Präsidentin der gesamtdeutschen Kammer. Sie sitzt in der Leitlinienkommission, die entscheidet, was hierzulande erlaubt ist und was nicht. Als Kammerpräsidentin ist sie dafür zuständig, Berufspflichtverletzungen zu ahnden.

Rona gegen Goliath

Nun ist es für sie natürlich nicht gerade angenehm, wenn ein Videomitschnitt im Netz kursiert, in dem sie Teilnehmern einer Fortbildung erklärt, wie diese Krankenkassenvorschriften umgehen können um damit mehr Transoperationen genehmigt zu bekommen. Es sei problematisch, so das Gericht, wenn sie, die dafür zuständig ist, die Einhaltung der Berufspflichten zu überwachen, „sich selbst (berufs-)rechtswidrig verhält“.(2)

Statt aber vor der eigenen Türe zu kehren, zog Sabine Maur vor Gericht. Sie verklagte Rona Duwe, eine genderkritische Frau, die sich für die Rechte von Frauen und Mädchen einsetzt. Und mit Mädchen und Frauen meint Duwe das, was man gemeinhin darunter versteht: biologisch weibliche Menschen, nicht solche mit Penis, Stöckelschuhen und einem Eintrag der weiblichen „Geschlechtsidentität“ vom Standesamt. Maur dürfte das gänzlich anders sehen. Sie klagte.

Das Gericht hat nun geurteilt. Das Video dokumentiere ein „Ereignis der Zeitgeschichte“. Es gebe ein öffentliches Interesse an der Verbreitung des Videos, da es „Unstimmigkeiten zwischen der öffentlichen Selbstdarstellung der Antragstellerin und ihrem eigenen Verhalten“ aufwerfe. (Antragstellerin war Maur, die geklagt hatte.)(3)

Ein Erfolg für Duwe, zweifelsohne. Aber hat sie jetzt wirklich gewonnen? Wer in Deutschland Geschlecht als eine biologische Tatsache ansieht und sich auch noch traut, das öffentlich zu äußern, der kann sich auf eine Klagewelle gefasst machen. So wie Duwe. Sie teilte einen Videomitschnitt, der die Äußerungen der Funktionsträgerin Maur in ihrer Eigenschaft als Dozentin auf einer Fortbildung zeigt. Man muss erstmal darauf kommen, dass man dafür verklagt werden kann. Und die Klage dann auch noch vor Gericht zugelassen wird. Auf Duwe kamen erhebliche Anwaltskosten zu (das Crowdfunding der Frauenheldinnen e.V. schätzte diese auf 15.000 Euro)(4), sie musste vor Gericht erscheinen und Verdienstausfälle hinnehmen. Sicher hat sie sich Sorgen gemacht. Auch wenn Maur hier nicht als Kammerpräsidentin geklagt hatte, hinter ihr steht der mächtige und großzügig mit Steuergeldern finanzierte Bundesverband Trans. Eine einzelne Frau gegen eine mächtige Lobbygruppe. Rona gegen Goliath, sozusagen.

Was bedeutet eigentlich non-binär genau?

Jetzt ist Maur erst mal auf drei Viertel der Verfahrenskosten sitzengeblieben. Aber sie kann in Revision gehen. Oder sie könnte Duwe morgen wieder verklagen.

Das Nachrichtenportal Nius erlebt gerade, welche Konsequenzen die allgemeine Trans-Agenda mit sich bringt. Sie hatten über einen Menschen berichtet, der sich trotz Penis in ein Frauen-Fitnessstudio einklagen und dort gerne mit den Frauen in die Gemeinschaftsdusche will. Ein Mensch, der sich diskriminiert fühlt, wenn Frauen das nicht wollen. Ein Mensch, den man aufgrund des Selbstbestimmungsgesetzes unter keinen Umständen „Mann“ nennen darf. Dieser Mensch also klagt nun gegen jeden, der das doch wagt – das Nachrichtenportal Nius, Julian Reichelt persönlich, auch gegen die Frauenheldinnen, wer auch immer biologische Tatsachen als Tatsachen betrachtet, bekommt eine Klage ins Haus.(5)

Das hat gerade Mode. Heerscharen von Anwaltskanzleien sind damit beschäftigt, Beleidigungen und angebliche Beleidigungen im Netz aufzuspüren und dagegen vorzugehen. Gerade kann man von Luisa Neubauer lesen, deren Anwälte selbst gegen Beleidigungen vorgehen, die nur drei Views haben – wobei mindestens ein View von der Kanzlei selbst stammt. Bei Neubauer unterstellt „Tichys Einblick“ eine Masche. Das Magazin behauptet, dass Neubauer absichtlich im Netz provoziert, um dann mit Gewinnerzielungsabsicht gegen jeden vorgehen zu können, dem die Galle überkocht.(6)

Könnte das bei Maur solch eine Masche sein? Vermutlich eher nicht. Denn erstens dürfte sie anders als Neubauer gut verdienen – und sie hat ein Interesse daran, dass Transmedizin nicht in den Medien diskutiert wird. Die meisten Leute glauben, bei der Trans-Frage ginge es darum, dass jeder machen können soll, wie er will. Und deswegen sind sie dafür. Wenn dagegen klar wird, dass damit Konsequenzen wie jene einhergehen, wonach sich biologische Männer in die Frauenumkleide einklagen können, sinkt die Zustimmung vermutlich. Und noch mehr, wenn man Maur im Video-Mitschnitt zuhört.

Empörend ist dabei nicht nur, dass sie Krankenkassen täuschen will. Maur sagt in der kurzen Sequenz auch, dass sich etwa dreißig Prozent der Leute, die Operationen bezahlt haben wollen, als „non-binär“ definieren. Nun weiß eigentlich niemand so genau, was das sein soll, non-binär, aber dass es im Widerspruch steht zu dem Satz „Transfrauen sind Frauen. Punkt“, das ist schon klar. Es sind schon komische Ideen: Eigentlich weiß das junge Mädchen gar nicht, was es nun ist, aber die Brüste sollen jedenfalls mal ab? Einer fühlt sich weder als Mann noch als Frau, wer ihn aber als Mann bezeichnet, wird vor Gericht gezerrt?

Zu viel Aufmerksamkeit

Und hier liegt der eigentliche Erfolg der Klage. Die Trans-Lobby wirkt so mächtig, aber sie ist an einer Stelle sehr verwundbar: Sie möchte für die Trans-Frage in der Öffentlichkeit gerne ein Tralala-Bild mit rosa Einhorn aufrechterhalten. Deswegen muss sie gegen jede Berichterstattung klagen, die an diesem Image kratzt. Aber solche Klagen sind öffentlich. Der Artikel der „Mit-Glied-Schaft“ über den Menschen mit Duschwunsch im Damen-Fitness-Studio hat Nius 6.000 Euro gekostet (Mit-Glied-Schaft darf man schreiben, aber nicht behaupten, dass es sich um einen Mann handelt), andererseits aber viel Aufmerksamkeit gebracht.

Da kommen dann Fragen auf. Ist es wirklich richtig, dass Frauen dazu gezwungen werden, sich vor einem Menschen mit Penis auszuziehen? Weil der Mensch sonst diskriminiert wird? Oder, um auf den konkreten Fall zu kommen: Fast ein Drittel der Menschen, die sich auf Krankenkasse Brüste machen lassen wollen, fühlen sich gar nicht weiblich, sondern non-binär? Wie bitte? Und da sollen dann Krankenkassenvorschriften umgangen und die Rechte von Frauen massiv beschnitten werden, damit der Mensch sich gleichzeitig an Penis und Brüsten erfreuen kann und beides in voller Pracht in der Dusche präsentieren darf?

Jede Berichterstattung über den Prozess ist bitter für die Trans-Lobby. Weil es zeigt, wovon hier eigentlich die Rede ist. Es sind nicht viele Magazine, die darüberschreiben, aber es werden mehr. Auch die Bereitschaft, in den Rechtshilfefonds der Frauenheldinnen zu spenden, ist da. Das macht eine Klage sicher nicht angenehm, ruiniert die Person aber wenigstens nicht finanziell. Die 15.000 Euro für Rona Duwe kamen relativ schnell zusammen. Für hundert Prozesse würde das Geld sicher nicht reichen, aber nach hundert wäre die Translobby auch am Ende. Nicht finanziell, da sie gemeinhin öffentlich finanziert wird, aber in den Zustimmungsraten der Öffentlichkeit. Die Translobby in England kann ein Lied davon singen, was passiert, wenn Leute anfangen, über das Thema nachzudenken. Sie haben definitiv einmal zu oft geklagt.

Nun bleibt abzuwarten, was Sabine Maur tut. Geht sie in Revision, um ihre Kritikerin leise zu bekommen? Oder tut sie das nicht, weil die Berichterstattung darüber viel mehr schadet als die eine Frau, die sich auf X äußert? Aber was, wenn sich das dann plötzlich viel mehr Leute trauen? Keine leichte Entscheidung für Sabine Maur.

 

Fußnoten
  1. https://register.awmf.org/assets/guidelines/028-014l_S2k_Geschlechtsinkongruenz-Geschlechtsdysphorie-Kinder-Jugendliche_2025-06.pdf
  2. Landgericht Berlin II, 27 O 51/26 eV
  3. https://x.com/EderKirsch/status/1971564487993106808
  4. https://www.frauenheldinnen.de/project/rechtshilfe-rona-duwe-vs-transmedizin/
  5. https://www.frauenheldinnen.de/project/rechtshilfe-frauenheldinnen-meinungsfreiheit/
  6. https://www.tichyseinblick.de/meinungen/luisa-neubauer-geldentschaedigung/
Anne Burger

Anne Burger ist Hochschullehrerin für Mathematik und Logik. Sie lebt mit Mann und Kindern in Süddeutschland.
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31 Kommentare

  1. Ich trete für eine Gesellschaft ein, in der Menschen, die meinen, ihr Körper passe nicht zu dem Geschlecht, das sie körperlich eigentlich haben, akzeptiert werden und ihnen auch alle Rechte zu gestanden werden. Aber dieses Gefühl ist weder schick noch cool und auch nicht emanzipatorisch, es ist tragisch. Noch über ist es, wenn junge Menschen in ihrer Pubertätskrise meinen, sie müssten ihr Geschlecht verändern. Sicher, auch das ist zu respektieren, aber nicht mit Ruck-zuck Behandlungen unter großem Applaus und der Bestätigung „du tust das richtige“. Anne Burger zeigt immer wieder auf, wie eine verantwortungslose Lobby die Transgender-Problematik als ganz tolle Sache hochstilisiert und jegliche Nachdenklichkeit als Feindlichkeit abstempelt. Das entnehme ich ihren Texten. Wir sollten auch nicht übersehen, wie das Thema in den Mainstream Filmen und Serien dargestellt wird, nämlich im Sinne der Lobby. Eine ruhige und sachliche Diskussion ist unbedingt einzufordern.

    1. Ihr erster Satz ist ja ‚liberal‘ und imho auch richtig. Danach wird es imho krude …
      Was ist an dem Gefühl, im falschen Körper zu sein, nun „tragisch“? Das wird es doch nur, wenn man sich da nicht behelfen kann! Und wie ich bereits intendierte: Ab 18 ist jede(r) seines/ihres Glückes Schmied! NIEMAND hat das Recht, einem erkennbar ‚geistesgesunden‘ Menschen seine Entwicklung zu verweigern!
      Und zum Thema ‚Lobbies‘: Da gibt es ganz andere, üblere und ich blende die Transgender/Homo-„Lobby“ einfach mal aus, wenn es mir zuviel wird. Jedenfalls richtet die deutlich weniger Schaden an als die Rüstungs-/Militär/Neonazi-Lobby!
      Von der ‚Pro-Zion-Lobby‘ schweige ich lieber, denn neulich habe ich ja hier selber „Antisemitismus“ beklagt.
      Und um Hape Kerkeling zu zitieren: „Denkense mal nach …“ 😀

      Schönes WE
      Frank

  2. Es ist immer lustig solche Fotos – wie oben abgebildet – von Demos zu sehen, auf denen Demonstranten zu sehen sind, die ihr Gesicht verdecken. Man muss sich dann doch wohl die Frage stellen: Was haben diese Menschen angestellt, weil sie nicht erkannt werden wollen? Oder sie stehen nicht zu der Sache für die sie demonstrieren, ansonsten würden doch ihr Gesicht zeigen.

    1. Nur mal so nebenbei, ganz unbenommen der Anlässe, gibt es gerade heutzutage sehr gute Gründe sein Antlitz nicht zu zeigen.
      Das schließt natürlich ebenfalls die Nutzung eines Smartphones völlig aus.

      1. Yup! Als ‚Grüner‘ und später „Punkrocker“ bekam ich (samt Freunden) fast regelmäßig „auf’s Maul“. Sinnvollerweise habe ich mir schon da mein erstes Pseudonym zugelegt, damit mir die Neo-Nazis nicht aus ganz Deutschland einen Besuch abstatteten 😉

  3. @ „Anne Burger“:
    Erneut meinen Sie, sich in die Lebensgestaltung Dritter einmischen zu müssen. Derlei finde ich ziemlich dreist!
    Zwar bin auch ich dagegen, Jugendlichen bereits Hormone zu verabreichen oder gar ‚tiefgreifende Einschnitte‘ vorzunehmen, aber ab 18 sind sie volljährig und können (sofern erkennbar bei ‚klarem Verstand‘) selbst über ihren Körper verfügen.
    Biologie ist nun mal keine feste Vorgabe, denn sonst hätte es auch nie eine „Evolution“ gegeben. Auch unsere Spezies entwickelt sich (hoffentlich) weiter und und was dann in Tausend oder einer Million Jahren von hier ist, können auch SIE weder ahnen noch gar vorgeben!
    SIe scheinen mir im klassischen Rollenbild „KKK“ (Kinder, Küche, Kirche) gefangen, das leider auch in etwa dem unserer unseligen Vorfahren, der NS-Gesellschaft, entspricht.
    Homosexualität ist für Sie vielleicht auch ‚abnormal‘? Es würde mich nicht wundern …

    Schönes Wochenende von einem – durchaus ’straighten‘ – MANN 😀

    1. So einfach ist das nicht. Es gibt inzwischen die weit verbreitete Meinung, es gäbe mehr als zwei Geschlechter und dieser Unsinn wird insbesondere von jenen vertreten, die lauthals „follow the science“ skandieren. Insofern ist Biologie eine „feste Vorgabe“. Das ist eine Tatsache, oder etwas nicht? Und vor allem geht es um Rechte, die eingefordert werden. Wenn Männer mit Penis erklären, sie seien eine Frau und wollen Zutritt zu Orten, an denen an sich nur Frauen Zutritt haben, so ist das keine individuelle Sache. Das hat mit einer „Lebensgestaltung“ nichts zu tun, das sind dreiste Ansprüche, die nicht zu dulden sind. Und was das Frauenbild von Frau Burger betrifft, das ich nicht kenne, das bitte ist ein völlig anderes Thema. Sie argumentieren sehr typisch für die linke Szene, wer zum Thema A problematische Positionen vertritt, muss auch bei Thema B falsch liegen. Aber so einfach ist die Welt nicht.

    2. Das ist eine reine Unterstellung der Anne Burger Homosexualität sei abnormal.
      Ich mag die Burger und ihre verklärte Art die Subjekte zu bewerten auch nicht besonders, aber hier ist dein Beitrag über das Ziel weit hinausgeschossen.
      Da es doch gilt diese ganze LGBTQi+ und Transmischpoke zu bekämpfen wo immer sie sich versucht breitzumachen.
      Diese ganze Bewegung erachte ich als reine Zivilisationskrankheit.

    3. Eine Meinung zu haben und zu äußern, die der Ihren widerspricht, finden Sie dreist? Das ist zweifelsohne dreist – aber guter Zeitgeist!

      „…ab 18 sind sie volljährig und können (sofern erkennbar bei ‚klarem Verstand‘) selbst über ihren Körper verfügen“
      Wie und durch was ERKENNEN z.B. Sie, welcher „Motivation“ einem derart gravierenden und irreversiblen Schritt zugrunde liegt? Gut, wenn zwei kurze Termine für eine psychologische Begutachtung ausreichend für die künftig zu tragenden Konsequenzen im restlichen Leben sind, dann ist Ihre Aussage selbstverständlich absolut korrekt und lobenswert.🤪

      „Biologie ist nun mal keine feste Vorgabe, denn sonst hätte es auch nie eine „Evolution“ gegeben.“
      Och – sie ist immerhin seit Jahrmillionen derart fix, dass das Überleben von Spezies durch hauptsächlich geschlechtliche Vermehrung gesichert wurde und wird. Der Mensch ist das milliardenfach beste Beispiel, für dessen evolutionäre Änderung auch zukünftig keinerlei Notwendigkeit besteht.
      Ausnahmen (ohne einer äußeren Einflussnahme zu entspringen*) in homöopathischen Größenordnung bestätigen dabei stets die Regel.

      *Diesen kann und sollte man helfen.

    4. Eventuell geht es hier auch um Verantwortung.. ?

      also Brüste darf man als 14 Jähriger nicht sehen, nun kommt die Altersüberprüfung Soozial Medien , aber das Geschecht darf man tauschen schon in diesem Alter o)
      Verantwortung in diesem Kontest steht genau für diese Art ..einmischen….“…

  4. @ Redaktion: Erstmalig in meinem Leben fordere ich „Zensur“, denn zwar sind „Anne Burger“s Artikel durchaus einen Streit wert, aber nicht auf Dauer. Ich bitte also darum, der Autorin hier für eine Weile keinen Raum mehr für ihre gewagten Thesen zu bieten – den Anlaß dafür habe ich hier bereits dargelegt.
    Ein zunehmend ‚rechtsdrehendes‘ Forum bin ich auch nicht gewilt hinzunehmen – soviel dazu.

    MfG
    Frank Benedikt

      1. Nein, es geht mir nur das Verständnis für solche Positionen aus. Derlei ist für mich „Proto-Faschismus“ – nicht mehr, nicht weniger!

    1. bitte keine Selbst-Zensur im Overton-
      staatliches derlei ist schon schlimm genug.
      Wenn der Artikel nicht gefällt, dann bitte kommentieren,
      und das machen ja schon nicht wenige.

      meiner Meinung nach darf jeder seine psychischen Qualitäten oder Defekte
      mit jeder erträumten Sexualvorstellung ausleben, aber eben nur mit (ja – jetzt)
      staatlich-gerichtlicher Abgrenzung zu Interessen anderer.

        1. @ Frank Benedikt

          Was ist an „Nö“ mißverständlich?

          Wenn jemand fordern würde, Sie wegen Ihrer strittigen Ansichten zu sperren, würde Roberto De Lapuente sicher auch „Nö“ sagen.
          Lernen Sie mit anderen Meinungen zu leben, sonst bleibt Ihnen nur ein Leben als Troglodyt.

    2. Zensur? Gute Idee für Dich:

      uBlockOrigin
      overton-magazin.de##b.fn:has-text(Frank Benedikt):nth-ancestor(3)

      Die Nazis haben auch von sich gedacht, sie seien die Guten und wollten deswegen andere Meinungen zensieren.

      ..I..

  5. Klassisches pseudo-oppositionelles Gesummse, es wird mit der Tür geschlagen um Donner vorzutäuschen:

    Die herrschende Klasse propagiert Identitätspolitik und „Anti-Wokeismus“ aus genau denselben Gründen.
    Caitlin Johnstone
    17. Dezember 2022

    Es ist eine interessante Zeit für Ablenkungsmanöver im Kulturkampf im Schatten des Imperiums. Derzeit finden keine wichtigen Wahlen statt. Die Corona-Maßnahmen der Regierung wurden größtenteils aufgehoben. Das Imperium führt einen extrem gefährlichen und sich ständig verschärfenden Stellvertreterkrieg mit Russland, der dringend genauer unter die Lupe genommen werden sollte. Man könnte erwarten, dass die Bevölkerung in dieser Zeit weniger untereinander und mehr gegenüber den Verantwortlichen wettert.

    Aber wer das hier liest, weiß es vermutlich besser.
    (…)
    Es ist unbestreitbar, dass Identitätspolitik instrumentalisiert wird, um die Interessen des Establishments durchzusetzen und echten Widerstand zu unterdrücken. Ein besonders eklatantes Beispiel dafür lieferte 2016 die extrem aggressive Kampagne zur Wahl der ersten US-Präsidentin. Jeder, der auf ihre erschreckend schlechte Bilanz in Bezug auf Krieg und Militarismus hinwies, wurde als Frauenfeind beschimpft. Die gesamte Demokratische Partei ist im Grunde eine einzige große psychologische Operation, die darauf abzielt, jeden Versuch zu unterbinden, Einkommens- und Vermögensungleichheit, Armut, Kriege, Militarismus, den Einfluss von Geld in der Politik, Überwachung, staatliche Geheimhaltung, die Militarisierung der Polizei und alle anderen Kontrollmechanismen, die den Status quo aufrechterhalten sollen, zu bekämpfen. Gleichzeitig wird jeglicher revolutionärer Zeitgeist mit falschen Versprechungen, das Leben von Frauen und marginalisierten Gruppen zu verbessern, zurück in die Hände des Establishments gelenkt.

    Es ist aber auch richtig, dass man dem Establishment in genau derselben Weise dient, wenn man seine Energie in „Anti-Wokeismus“ investiert, wie wenn man seine Energie in Identitätspolitik investiert.
    (…)
    Anti-Wokeismus – wenn Sie mir diese etwas ungewöhnliche Formulierung erlauben – ist nichts anderes als Identitätspolitik im Gewand der „Wokeness“. Die Fixierung auf den Kampf gegen diese vermeintliche „Wokeness“ zwingt die Menschen in die Strukturen des etablierten Mainstreams, genau wie die Identitätspolitik selbst. Sie sorgt dafür, dass die breite Öffentlichkeit damit beschäftigt ist, sich gegenseitig anzufechten, anstatt die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

    Kommt es Ihnen nicht seltsam vor, dass die eine Hälfte der herrschenden Klasse die Hälfte der Bevölkerung auf Identitätspolitik fixiert, während die andere Hälfte die andere Hälfte zunehmend in Panik vor der „Wokeness“ versetzt? Erscheint es Ihnen nicht etwas zu verdächtig, wie alle etablierten rechten Politiker den Anti-Wokeismus zu einem zentralen Bestandteil ihrer Programme machen, wie alle etablierten rechten Kommentatoren alles daransetzen, ihr Publikum in Panik vor der zunehmenden „Wokeness“ zu versetzen, und wie Elon Musk vom „ Woke-Gedankenvirus “ spricht, genau wie liberal gesinnte Oligarchen sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen?

    Das liegt daran, dass sowohl Anti-Wokeismus als auch Identitätspolitik – ganz bewusst – denselben etablierten Agenden dienen. Je mehr sich die Menschen auf den Kulturkampf der Mainstream-Medien fixieren, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie sich für Dinge wie die Kürzung der Pentagon-Mittel oder die Rückforderung all dessen einsetzen, was ihnen die Reichen gestohlen haben. Zeit, die man damit verbringt, die andere Seite des kulturellen Spektrums anzuschreien, ist Zeit, die man nicht damit verbringen kann, seinen Vermieter zu verspeisen, wie es Gott und die Natur vorgesehen haben.

    https://caitlinjohnstone.com/2022/12/17/the-ruling-class-promotes-identity-politics-and-anti-wokeism-for-the-exact-same-reasons/

    Daß die institutionalisierte Psychotherapie kollaboriert (und damit den Wortteil Therapie pervertiert) sollte niemanden erstaunen:

    Autoritäre Gehorsamsbereitschaft

    Die Psychoanalyse zielt auf die Befreiung von emotionalen Konflikten und die Förderung innerer Autonomie. Doch ab 2020 unterstützten fast alle psychologischen und auch psychoanalytischen Berufsverbände nicht nur die staatlichen Corona-Maßnahmen, sondern attestierten kritischen Patienten und Kollegen auch noch ein übersteigertes Misstrauen oder eine paranoide Haltung. Wie passt das zu den Grundsätzen des Fachs? Und was sagen die Protagonisten heute?
    CAMILLA HILDEBRANDT, 6. Februar 2026

    Es begann früh. Schon zu Beginn der Corona-Krise wurden Kritiker der staatlichen Maßnahmen von Politikern, Medien und auch Vertretern der Psychoanalyse gleichgesetzt mit Anhängern von Verschwörungstheorien. Man unterstellte ihnen psychische Labilität und eine potenzielle Gefährdung Anderer. So schrieb der renommierte Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth 2020 über Maßnahmenkritiker: „Im Glaubenssystem der Verschwörungstheorie manifestiert sich ihr paranoid aufgeladener Weltbezug, der überall böse Verfolger wittert.“ Gleichzeitig unterstützten die meisten Berufsverbände von Beginn an die Corona-Politik und diskreditierten Kritiker.

    Ein weiteres Beispiel dafür ist die Psychologin und Professorin für Gesundheitskommunikation Cornelia Betsch. Sie leitete das sogenannte „COVID-19 Snapshot Monitoring“ (COSMO), eine Langzeitstudie zur Überwachung des Stimmungsbildes in der Bevölkerung, auf dessen Ergebnisse das Robert Koch-Institut und die Bundesregierung in der Corona-Zeit regelmäßig zurückgriffen. Betsch schlug im November 2021 vor, Ungeimpfte „mit einer Geldstrafe und einem Berufsverbot“ zu belegen. Einige Kollegen fordern deswegen heute eine Aufarbeitung. Denn wer aktuell etwa die Klimakrise in Frage stelle, werde mit ganz ähnlichen Diffamierungen konfrontiert wie während der Corona-Zeit.

    https://multipolar-magazin.de/artikel/autoritaere-gehorsamsbereitschaft

    Aber tatsächlich, Julian Reichelt, das Abfangmanöver von Springers Bild?

  6. ..“ damit der Mensch sich gleichzeitig an Penis und Brüsten erfreuen kann…“

    Können ja auch Gruppenkuscheln, aber dann ist immer noch ein Teil fremdbestimmt… o)))))

    Und die 50 Jahre gearbeitet habe, für deren Zähne ist kein Geld mehr da bei den Kassen, obwohl genau solche die Kassen finanziell getragen haben…

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