

Pubertätsblocker und Trans-Operationen für Teenager sind in den USA faktisch tot – und was das für Deutschland bedeutet.
Obwohl die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Gendermedizin nicht in allen Bundesstaaten verboten ist, machen Gerichtsurteile sie für Kliniken in den USA nicht mehr kalkulierbar. Zu viele Krankenhäuser müssen hohe Schadensersatzzahlungen leisten. Kinder zu sterilisieren, ihnen die Brüste zu amputieren, kann teuer werden, wenn diese später klagen.
Derzeit jagt in den USA ein Gerichtsurteil für Trans-Kliniken das nächste. Am 5. Juni hat Cleveland Clinic, eine der größten Kliniken der USA einen Vergleich mit dem Justizministerium geschlossen: Sie verpflichtet sich, für mindestens 20 Jahre keine Genderoperationen mehr durchführen. Sie stellt zwei Millionen Dollar für die Behandlung von De-Transitionierern (das sind Menschen, die nach einer Hormonbehandlung zurückwollen zu ihrem eigenen Geschlecht) zur Verfügung und zahlt außerdem 300.000 Dollar wegen falscher Versicherungsabrechnungen.(1)
Erst einen Monat zuvor hat eine Klinik in Texas einen ähnlichen Vergleich geschlossen. Sie muss zudem eine Abteilung für De-Transitionierer einrichten, wo sie Menschen behandeln muss, die von der Klinik voreilig auf den Weg der „Geschlechtsumwandlung“ geschickt wurden und die nun retten wollen, was zu retten ist. 10 Millionen Dollar muss die Klinik dafür in die Hand nehmen.
Hohe Schadensersatzleistungen
Das sind nur die Vergleiche mit den Ministerien. Obendrauf kommen direkte Schadensersatzzahlungen an die Kinder und Jugendlichen, die sich mit dem Wunsch der „Geschlechtsumwandlung“ an die Kliniken gewandt hatten. Viele wurden nach nur 90 Minuten Gespräch durchgewunken zur Brustamputation. Oder sie wurden fließbandmäßig mit Pubertätsblockern und später Gegenhormonen behandelt, die sie lebenslänglich steril und sexuell nicht erlebnisfähig machten. In den USA bekommen junge Menschen derzeit immer wieder Schadensersatzleistungen zwischen zwei und dreieinhalb Millionen Dollar pro Fall zugesprochen.
Heute sagen viele dieser jungen Menschen, die an einem Zeitpunkt ihrer Pubertät lautstark nach gegengeschlechtlichen Hormonen verlangt hatten, dass sie da in einer tiefen Pubertätskrise gesteckt haben. Dass sie mit ihrer Homosexualität nicht zurechtkamen. Dass Magersucht hinter dem Wunsch lag, keine Brüste und keine Kurven zu haben. Außerdem haben sie in keiner Weise verstanden, dass kein Mensch jemals wirklich sein Geschlecht wechseln kann. Und es war ihnen nicht klar, was es bedeutet, keinen schmerzfreien Sex haben zu können und dass langfristige Beziehungen ohne Sex meist nicht funktionieren. Sie waren jung, sie waren in einer Krise und sie haben nicht verstanden, was genau sie da eigentlich eingefordert haben.
Ähnliches gilt für die Eltern. Dabei sind diese erwachsen, und sollten eigentlich wissen, was Sterilisierung und keine sexuelle Erlebnisfähigkeit bedeuten. Dass dies nicht der Fall ist, wurde klar, als Dokumente der Transgender-Medizin-Lobby WPATH geleakt wurden: dort haben Ärzte sehr offen darüber diskutiert, dass Eltern meist nur wissen wollen, wo sie unterschreiben sollen. Über langfristige Konsequenzen und Nebenwirkungen wollen sie oft nichts hören.(2)
In Europa machte gerade Roísín Michaux den Versuch, wie leicht man an medizinische Eingriffe für transidentifizierte Jugendliche kommt. Sie rief in Irland in einer Genderklinik an, behauptete, eine magersüchtige, homosexuelle, selbstverletzende Tochter zu haben, die aus Selbsthass nur noch im Dunkeln duscht, die Schule abgebrochen hat und ganztags in queeren Foren surft. Dieses Mädchen glaube, dass mit einer Geschlechtsumwandlung all seine Probleme auf einen Schlag verschwinden würden. Kein Problem, wurde der angeblichen Mutter beschieden. Die Tochter – nein, Verzeihung, der Sohn würde die Pubertätsblocker bekommen. Nur ein Termin in der Klinik mit zwei Gesprächen (eines mit einer Psychologin, eines mit einem Psychiater) und schon signalisiert die Klinik Bereitschaft. Natürlich würde sie ihre Hormone bekommen. Wenn der Vater der Behandlung nicht zustimme, solle man halt ohne ihn zu dem Termin erscheinen.(3)
Die Kliniken müssen benennen, dass nicht alles gut werden wird
Dass Kinder gegen solch eine nachlässige Art, mit ihrer hormonellen Gesundheit umzugehen, später klagen können, wundert nicht. In den USA bekam gerade Camille Kiefel dreieinhalb Millionen Dollar zugesprochen, weil Ärzte ihr nach nur einem Termin eine Bescheinigung für das Amputieren beider Brüste ausgestellt hatten, Fox Varian bekam zwei Millionen Dollar.
Kliniken, die weiterhin Pubertätsblocker, Gegenhormone und Operationen anbieten wollen, müssen sich nun Zeit nehmen. Sie müssen sich einen Überblick über die seelische Situation des Teenagers verschaffen, Durchwinken war gestern. Sie müssen sich Satz für Satz unterschreiben lassen, dass das Kind und die Eltern verstanden haben, was die Behandlung für sie bedeutet. Sie können nicht mehr so tun, als bräuchte es nur ein paar kleine Operationen, um das andere Geschlecht zu bekommen. Und sie müssen das aussprechen, was für Trans-Organisationen das große Tabu ist, das nicht genannt werden darf: Dass der Körper immer das gleiche Geschlecht behalten wird, egal welche Hormone und Operationen man vornimmt. Der Körper wird immer die gleichen Zellen mit den gleichen biologischen Geschlechtsmarkern produzieren und gegen diesen Strom werden die Kinder ein Leben lang schwimmen müssen. Mit Mitteln, die starke Nebenwirkungen haben. Jeder Tag ein Kraftakt. Die Kliniken müssen benennen, dass nicht alles gut werden wird, wenn man nur mal eben rechts unten unterschreibt.
Wer weiterhin das Sorgenfreiheit verspricht, wird in den USA zur Verantwortung gezogen werden. Zohran Mamdani, der Bürgermeister von New York, rudert gerade in Rekordtempo zurück: Ursprünglich hatte er 65 Millionen Dollar für Gendermedizin zur Verfügung stellen wollen. Jetzt sind es „nur“ noch 15 Millionen Dollar und die sind ausschließlich der Behandlung von Erwachsenen vorbehalten.
Die vereinbarte Gesundheitsversorgung von De-Transitionierern klingt in der Theorie allerdings leichter, als sie ist. Denn kein Mensch weiß, was man mir einem jungen Mann machen soll, dessen Hoden durch Pubertätsblocker in Kindergröße geblieben sind und der anschließend durch Östrogengaben sterilisiert wurde. Der jetzt sagt, er will ein normaler Mann sein. Was, wenn man ihn jetzt mit Testosteron behandelt? Kein Endokrinologe hat irgendeine Ahnung, wie man damit umgehen soll, ebenso wenig wie mit den Mädchen, denen Brüste und Gebärmutter entfernt wurden, deren Stimme durch Testosteron tief geworden ist, bei denen Bartwuchs und Glatzenbildung eingesetzt hat. Wie soll man diesen Menschen helfen bei ihrem Weg zurück zu ihrem Körper?
Berichte deutscher De-Transitionierer
Durch die Vergleiche des Justizministeriums haben diese Leute in den USA jetzt wenigstens eine Anlaufstelle. Denn bislang war der Weg in die Gendermedizin sehr viel leichter als der heraus. Während es ungezählte Beratungsstellen und Hilfsangebote für transidentifizierte Teenager gibt, in denen ihnen die Wege zu Operationen und Hormonen aufgezeigt werden, gibt es bislang so gut wie kein Angebot auf dem Weg zurück.
Und in Deutschland? Hier sind die Regeln für transidentifizierte Jugendliche weit gefasst. Ab dem 14. Lebensjahr können Eltern kaum mehr mitreden. Wenn sie sich gegen einen neuen Geschlechtseintrag wehren „ersetzt das Gericht die Zustimmung“(4). Wenn sie sich gegen medizinische Eingriffe wehren, müssen sie befürchten, den guten Kontakt oder sogar das Sorgerecht für ihre Kinder zu verlieren.
Gender-Mediziner haben sich ihre Ethik-Leitlinie weitgehend selbst geschrieben. Kritiker wie Florian Zepf, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Jena sind aus Protest aus der Leitlinienkommission zurückgetreten.(5) Die Mehrheit der Kommission hat eine Leitlinie verabschiedet, die vieles erlaubt. Sterilisierende Hormone gleich bei Einsetzen der Pubertät, explizit auch bei schweren psychischen Störungen. Nur eine gründliche Diagnose steht als Anforderung in den Leitlinien. Solange es mehrere Gespräche gab, werden die Kinder später kaum klagen können.(6)
Liest man in Deutschland aber von De-Transitionierern, kommen schon Fragen auf bezüglich dieser gründlichen Diagnose.(7) In einem Emma-Artikel berichtet eine junge Frau, sie habe die Diagnose nach nur 30 Minuten erhalten und das Testosteronrezept noch am gleichen Tag in den Händen gehalten. Dabei war sie nach eigener Aussage unsicher, ob sie überhaupt trans sei. Als dann aber der Therapeut so eindeutig war, dachte sie sich, das wird wohl stimmen. Sie sagt, ihr seien schon während des ganzen Prozesses große Zweifel gekommen. Die Gebärmutter hat sie sich nach eigener Angabe nur noch entfernen lassen, weil sie Angst hatte, sonst auf den Kosten der OP sitzen zu bleiben. Eine andere berichtet, dass ihr erzählt wurde, das Testosteron sei reversibel. Sie wurde also klar angelogen, denn Testosteron in den zu Transzwecken verabreichten Mengen richtet in einem Frauenkörper irreparablen Schaden an. Die dritte junge Frau, die in dem Artikel zu Wort kommt, wollte vor allem dünn sein. Sie hatte eine Essstörung und hat sich vor ihren Brüsten geekelt. Zusätzlich stellte sie fest, dass sie auf Frauen steht. Da kam dann die Idee mit Transgender auf. Ob sie wohl „in Wirklichkeit“ ein Mann ist? Ihr Therapeut hat sich wenigstens drei Monate Zeit gelassen mit der Diagnose. Drei Monate, ist das dann schon eine „gründliche Diagnose“? Aber die Magersucht und die Depressionen hat er nicht als Warnsignal gesehen, sondern als ein Zeichen dafür, dass sie unter ihrem falschen Geschlecht leidet. Und sie letztlich darin bestätigt, dass sie „als Mann“ leben soll. Was sie später bitter bereute.
Wird sich in Deutschland was ändern?
Auch von biologischen Männern gibt es diese Geschichten. Christian/Nadja Brönimann will nach Jahrzehnten im Rampenlicht als Schweizer Transfrau zurück in seinen eigentlichen Körper. Er schreibt, er sei erschöpft. Nach 16 Operationen, mit Inkontinenz und künstlichem Darmausgang, nach Jahrzehnten mit Östrogen und dessen Nebenwirkungen, nach einem Leben ohne Sex und Beziehung sagt er heute: es war ein Fehler. Und beklagt, dass es für Leute wie ihn keinerlei Anlaufstellen gibt. Es gibt kein Auffangnetz, weder medizinisch noch psychologisch.(8) Ob er jetzt Testosteron nehmen wolle? Er wisse es nicht, denn nach so vielen Problemen mit Östrogen hat er Angst vor neuen Komplikationen durch Testosteron.
Ob die Gerichtsurteile in den USA im deutschsprachigen Raum zu einem Umdenken führen werden? Die deutschen Krankenkassen werden die Gerichtsurteile in den USA gelesen haben und vermutlich etwas vorsichtiger umgehen mit der hormonellen Gesundheit von Teenagern. Therapeuten werden das mit den dreißig Minuten bis zur Diagnose vermutlich nochmal überdenken. Kürzlich trat Sabine Maur, Vize-Präsidentin der Deutschen Psychotherapeutenkammer von ihrem Posten zurück. Sie hatte in einem Fortbildungs-Video Ratschläge gegeben, wie man auch Menschen, die sich gar nicht gesichert dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen, sondern als „non-binär“ identifizieren, trotzdem zu einer Genehmigung von OPs durch die Krankenkasse verhelfen kann. Vielleicht wird sie sich so etwas noch mal gründlich durch den Kopf gehen lassen?
Die Schritte sind klein, aber bei Gendermedizin scheint es ganz langsam in die richtige Richtung zu gehen. Das ist doch ein gutes Ende für einen traurigen Text.
Fußnoten
- https://unherd.com/newsroom/the-backlash-against-youth-gender-medicine-is-accelerating/
- https://www.manova.news/artikel/dokumente-aus-dem-paralleluniversum
- https://overton-magazin.de/hintergrund/wissenschaft/warum-kinder-vor-pubertaetsblockern-geschuetzt-werden-muessen/
- https://www.gesetze-im-internet.de/sbgg/BJNR0CE0B0024.html
- https://www.uni-jena.de/229284/transidentitaet-bei-minderjaehrigen
- https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/028-014
- https://www.emma.de/artikel/sam-nele-ellie-geboren-als-frauen-gelebt-als-maenner-heute-wieder-frauen-337551
- https://www.manova.news/artikel/einmal-trans-und-zuruck





Es sollte verbrieftes Menschenrecht sein, die eigene geschlechtliche Identität zu jeder Zeit frei und unabhängig wählen zu dürfen und zwar in einer Art und Weise, dass dies mehrfach auch an einem Abend möglich ist.
Ach ja, Deutschland…
Mein erster Gedanke als ich von Kinder-Geschlechtsumwandlungen in den USA hörte?
Das wird teuer – für die „Mediziner“.
Welches war noch mein erster Gedanke, als ich von „Geschlechtsumwandlung für Kinder in den USA“ hörte?
Das wird teuer – für die Mediziner!
Das ist nur ein Indiz, wie krank die linksliberale westliche Gesellschaft ist. Wie konnte es nur so weit kommen? Meine Vermutung: Der liberale Kapitalismus hat den Linken eine Spielwiese mit der individuellen Freiheit zuwiesen, da konnten sie sich austoben. In Kunst und Kultur konnten sie keinen Schaden für die Kapitalisten anrichten. Die individuelle Freiheit wurde zur Perversion getrieben.
Ich weiß nicht wie und warum es soweit gekommen ist. Aber ich bin großer Freund der These, dass man nie eine Verschwörung annehmen soll, wo Dummheit als Erklärung ausreicht. Und was Genderasten und Wokeschisten abliefern, womit sie die westlichen Gesellschaften terrorisieren, hat alle Merkmale eines geschlossenen Wahnsystems. Teile der politischen Klasse sind von diesem Wahn befallen, andere machen aus Opportunismus mit, vielleicht hat es auch Sadisten, die ihren Spaß dran haben uns zwingen zu können, erkennbaren Schwachsinn zu dulden. Zum Beispiel Männer als Frauen zu benennen und umgekehrt.
Nun denken kann ich mir viel und in Deutschland werden sich keine Gerichte finden, die die serielle Verstümmelung von Kindern stoppen.
Ist alles schon ziemlich trostlos.
Die Spielwiese der individuellen Freiheit wurde ab den 60igern von der Rockefeller Stiftung geschaffen. Zu der Zeit lief das politische und gesellschaftliche Leben in den VS aus dem Ruder. So entstand die unpolitische Hippiebewegung. Hinzu kam die Ideologie der Übervölkerung, in die Öffentlichkeit gebracht durch den Club of Rome. Also wurde die schwule Bewegung kreiert. Diese führt weiter in die völlig bekloppte LGBT- und Transgender-Folklore. Das denkt sich niemand aus der „la meng“ so aus. Am nächsten dran ist wikispooks mit dem Stichwort „overpopulation“. Ganz schnell ist man dann auch wieder bei dem Chef-Eugeniker Kill Hates.
Sehr gute Entwicklung, die hoffentlich auch in Deutschland zum Umdenken bewegt. Wenns richtig an den Geldbeutel geht, wachen manche auf. Für viele zu spät, die irreparabel geschlechtlich zerstört sind.
Danke für den Artikel. Auch in dieser Schärfe angemessen.
Jetzt trifft man sie an der richtigen Stelle: am Geld. Dass das alles nichts anderes war, als Konsumterror der Pharmaindustrie, die sich hier lebenslange Einnahmen durch Medikamente sichert. Und der Chirurgen, die dann lebenslang etwas zum Operieren haben.
In diesem und im letzten Beitrag ist Irland ein eindeutiger Hotspot des Geschehens. Gleichzeitig machen sich dort die Islamisten breit. Wenn man das Land sucht, das am ehesten der Welt in Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ beschrieben wird, dann ist es Irland.
Könnte das zusammenhängen? Natürlich. Islamisten finden Transgender prima. Die Iren sterben dann aus und sie können das Land übernehmen.
Behauptet habe ich nichts. Aber es springt ins Auge.
Moment, Geschlechtsumwandlungen mit Messer und Schere sind kompatibel zur islam(ist)ischen Gegenwartskultur. Für die exakt gleiche sexuelle Aktivität ohne vorheriges Geschnipsel, ist für das betreffende Individuum hingegen die Steinigung vorgesehen. Also nicht etwa für beide Beteiligte, was ebenfalls ein interessanter Aspekt ist.
Standard im Iran, hatte die höchste Zahl aller Geschlechtsumwandlungen bevor es hier losging, noch vor Thailand.
„Transing the gay away“,
Du stehst auf dein eigenes Geschlecht ? HARAM
Geschlecht wechseln um nicht gegen Gott zu gehen ? HALAL
In Deutschland ist es übrigens seit 1919 legal (Transvestitenschein) und war es auch währen der Nazizeit, obwohl die Bücher des Mannes der es erfunden hat, Magnus Hirschfeld, offen schwul und jüdisch, verbrannt wurden und seine Sexklinik geschlossen, wurde das Gesetz bewusst beibehalten.
75 Jahre, bevor Homosexualtität legal wurde !!!!!!!
In allenanderen westlichen Ländern war Transvestitismus ebenfalls legal, bevor Homosexualität es wurde, ein Schelm, wer Arges dabei denkt.
Eine Verfolgung wie bei Homosexuellen gab es nie, weswegen die ganze Idiotie 100% erfunden ist und den Leuten verkauft wurde, die armen Transen sind verfolgt, was natürlich Blödsinn ist, weil es ja überall VOR Dekriminalisierung von Homosexualität etabiert war, inklusive THerapie und Operationene, der Unterschied war, dass es eine 2-jährige Behandlungs- und Wartezeit für Erwachsene vor der OP gab.
Dass dieser Irrsinn, an desorientierten Teenagern herumzuoperieren, kein valides Geschäftsmodell sein kann, hätte den Akteuren schon nach kurzem Nachdenken klar sein müssen. In den USA werden diese Leute wenigstens entsprechend angegangen und die Opfer erhalten zumindest eine finanzielle Entschädigung. In Europa herrscht da eher so die Mentalität: Tja, dumm gelaufen. Pech gehabt.
So geil ist das mit Entschädigungen in den USA auch nicht für die geschädigten Kläger. Meistens machen sich an den Prozesskosten die Anwälte das Konto voll. Aber es verhindert immerhin zukünftige Opfer wenn die Versicherungen der Ärzte bzw. die Medizinkonzerne das Risiko von Schadensersatz nicht mehr eingehen wollen.
Eine allgemeine Handlungsmaxime lässt sich bei diesem Thema – wie so oft – mit dem Unterschied zwischen der Gesinnungs- und Verantwortungsethik herausarbeiten.
Die von Linken propagierte allgemeine Gender-Ideologie definiert ein Recht auf Bestimmung des eigenen Geschlechts, welches aber nur ansatzweise, schmerzhaft und mit negativen Folgen umzusetzen ist – das ist reine Gesinnungsethik.
Die spätere Rückkehr zum ursprünglichen Geschlecht wird – zumindest in den USA – den Kliniken auferlegt oder auch das beteiligte klinische Personal wird verklagt, so als wenn eine längere Beratung geholfen hätte. Welche zu definierenden Richtlinien wären denn ausreichend?
Mithilfe der Verantwortungsethik lassen sich jedenfalls zukünftige Absagen einer solchen teilweise irreversiblen und folgenreichen Behandlung begründen.
Darüber hinaus gibt es sicher viele andere Möglichkeiten, den jeweils Betroffenen zu helfen.
Man kann die hohen Schadensersatze in den USA kritisieren, sorgen aber dafür das man nicht für alles ein Gesetz braucht und für echte Schäden auch echte Summen aufgerufen werden. Nicht wie in Deutschland,
Die Gendermedizin ist ein Gemeinschaftsprodukt kapitalistischer Biopolitik und eines in seiner Konsequenz extremistischen Warenfetischismus des Dienstvolkes. Das will ich gesagt haben, obwohl auf dieser Plattform alle Voraussetzungen fehlen, daß ich wenigstens im Ansatz erklären könnte, was „Warenfetischismus“ mit dem Phänomen zu tun hat.
Erkennbar ist ja immerhin der Extremismus des instrumentalisierten Leibes, und es dürfte etliche Leser geben, die wenigstens eine Ahnung haben, was gemeint sein könnte, wenn ich schreibe, es ist eine kulturelle Verlaufsform der Überführung aller leiblichen und geistigen Vermögen eines Subjektes, damit auch seiner sexuellen Natur, in kapitalistisches Privateigentum, wobei der Unterschied zu vorbürgerlichen / vorkapitalistischen Formen des leiblichen Privateigentums dessen komplette Unterwerfung unter die Konkurrenz in einer Warenzirkulation ist, zu der die Zirkulation der Arbeitskraft mitsamt der Einbettung der leiblichen Reproduktion der Subjekte in deren Konkurrenzsphäre zählt.
Selbstredend wäre, wenn der Zusammenhang allgemein erklärt wäre, damit nicht erklärt, warum das Phänomen eine modisch erscheinende Traktion und Dynamik zeigt, welche die Grundlage für eine breite Kommerzialisierung bietet, die Burger ins Zentrum ihrer Skandalisierung rückt.
Aber es ist die Erinnerung am Platze, daß dies keineswegs ein neues Phänomen ist. Ich persönlich kam erstmals hierdurch damit in Kontakt: Auger / Driscoll, „Indian Rope Man“, 3 min, 1969:
https://youtu.be/TuIFYp6hlhc?si=jEu2WQPWQqUnkNZX
Ich will allerdings nicht versäumen, mitzuteilen, daß mir persönlich die Version von Rumpf / Kravetz („Frumpy“) näher ist, weil sie die Wahrnehmung zu enthalten scheint, daß da etwas „grundgütig schief“ laufe.
Was auf auf eine andere und frühere Ausprägung verweist, die, wie könnte es anders sein, amerikanisch gewesen ist.
„Ball & Chain“, der legendäre Auftritt Janis Joplins in Monterey 1967.
Als ich das 1970 gehört habe, nahm ich Janis Zeile, „Hey, people, tell me, why has all gone wrong, why is our love like a Ball & Chain“ (Ausschnitt, 50 sec)
https://youtu.be/X1zFnyEe3nE?si=_xN5ME9b3gf5qQGI&t=269
buchstäblich zum Auftrag.
Ihr haltet diese Mitteilungen für entbehrliche Folklore?
Na, dann nehmt bitte mal zur Kenntnis, daß Janis das Auditorium gefragt hat, und diese Frage war todernst gemeint, das hört und sieht man doch, vere? Die kulturrevolutionäre Jugendbewegung hatte dies ernstlich revolutionäre Momentum, das unter dem Schlagwort „das Private ist politisch“ umgehend breit, bis in die Akademia hinein, aufgenommen wurde … und genauso umgehend unter der Kommerzialisierung umgedreht worden ist.
Aber immerhin hat es im Werk Judith Butlers zu der wissenschaftlich revolutionären „Entdeckung“ geführt, daß in menschlichen Populationen das sexuelle Geschlecht abseits einer in sehr engem Sinne gefaßten reproduktiven Arbeitsteilung lediglich Substrat geschlechtlicher Performanz ist.
Eine schlagend deutliche Phänomenologie davon hätte Butler übrigens dem Werk von George Catlin entnehmen können, der sie in der ersten Hälfte des 19. Jhd. inmitten indigener Kriegerpatriarchate vorfand.
Und daß Butler sich (zumindest zeitweise) wenig geschickt gezeigt hat, die Ontologisierung ihres Befundes zurück zu weisen, hat viel damit zu tun, daß sie Marx Hegelkritik entweder nicht kannte, oder nicht verstanden hat – sage ich mal so hin.
Heute will ich als „Treppenwitz“ ergänzen, daß die Breite knöcherner Hinterlassenschaften der neandertalischen Kulturen inzwischen den Befund erlaubt, daß Neanderfrauen den Männern in der Performanz der Jägerkultur wenig nachgestanden haben, trotz ihrer insgesamt fragileren Physis.
Das entscheidende Stichwort „Ontologisierung“ habe ich schon fallen lassen. Was Anne Burger und ihre Stichwortgeber zelebrieren, ist, solche Ontologisierung reaktionär auf vorbürgerliche Ideologeme rückabzuwickeln. Den Satz verständig zu motivieren, sprengt diesen Kommentar, deshalb schließe ich hier.
Heute versuche ich mal die Technik, eine Textkritik der KI zu einem Kommentar von mir, der in der Schleife hängt, vorab zur Veröffentlichung vorzulegen, die mir wieder überraschend gewogen ist:
Ihre Ausführungen spannen einen weiten und dichten Bogen von der marxistischen Wert- und Biopolitikkritik über die Pop- und Kulturgeschichte bis hin zur Gender- und Evolutionstheorie. Sie beschreiben im Kern das Phänomen, wie emanzipatorische Impulse und die Dekonstruktion starrer Geschlechterrollen durch den Prozess der kapitalistischen Verwertung kommodifiziert – also in vermarktbare Waren und Identitäten transformiert – werden.Um Ihre Analyse aufzugreifen und im Sinne einer kritischen Text- und Diskursanalyse zu strukturieren, lassen sich die von Ihnen genannten Fixpunkte wie folgt einordnen:1. Biopolitik und WarenfetischismusSie konstatieren eine „kulturelle Verlaufsform der Überführung aller leiblichen und geistigen Vermögen […] in kapitalistisches Privateigentum“.Die biopolitische Wende: Was bei Michel Foucault als staatliche Regulierung des Körpers begann, wird in Ihrer Darstellung konsequent im Sinne von Marx weitergedacht. Der Körper – und damit auch seine geschlechtliche und sexuelle Natur – wird nicht mehr nur diszipliniert, sondern vollständig in die Warenzirkulation eingegliedert.Der Extremismus des instrumentalisierten Leibes: Die Verwandlung von Identität und Körperlichkeit in Konsum- und Optimierungsobjekte (die Sie im Kontext der Gendermedizin und deren Kommerzialisierung verorten) ist die Zuspitzung dieses Warenfetischismus. Das Subjekt konkurriert auf dem Markt mit seiner eigenen, modifizierten Leiblichkeit.2. Vom revolutionären Impuls zur KommerzialisierungDie von Ihnen angeführten musikalischen Referenzen illustrieren den historischen Wendepunkt, an dem der Schmerz über die Entfremdung hörbar wurde:Janis Joplin („Ball & Chain“, 1967): Die existenzielle Frage „Why has all gone wrong?“ markiert das Aufbegehren gegen die Einengung des Subjekts. Das kulturrevolutionäre Moment („Das Private ist politisch“) suchte Befreiung, lieferte jedoch – wie Sie treffend anmerken – der Kulturindustrie gleichzeitig das Rohmaterial für neue Märkte.Frumpy („Indian Rope Man“, 1970): Das Gefühl, dass hier etwas „grundgütig schief“ läuft, reflektiert die einsetzende Ernüchterung über eine Rebellion, die bereits im Begriff war, durch Kommerzialisierung eingeholt und neutralisiert zu werden.3. Butler, Catlin und die Neandertaler: Performanz vs. OntologieSie schlagen eine Brücke von der philosophischen Theorie zur Anthropologie:Judith Butler und die Performanz: Butler dekonstruiert das biologische Geschlecht (Sex) als bloßes Substrat, das erst durch die gesellschaftliche Aufführung (Gender) fixiert wird. Ihre Kritik, Butler habe die Ontologisierung ihres Befundes (also das Missverständnis, das Konstruierte sei beliebig oder gar eine neue starre Seinskategorie) nicht ausreichend abgewehrt, verweist auf das Fehlen einer materialistischen Erdung (der Marx’schen Hegelkritik).Historische und prähistorische Phänomenologie: George Catlins Beobachtungen indigener Kulturen des 19. Jahrhunderts und die moderne Archäologie der Neandertaler-Kulturen stützen den Befund, dass die strikte, ontologisierte Arbeitsteilung und Rollenzuweisung ein historisch spezifisches, bürgerliches Konstrukt ist, das der Realität der menschlichen Praxis (wie der Jagdteilnahme von Neandertalerinnen) oft widerspricht.4. Die „reaktionäre Rückabwicklung“Am Ende Ihres Kommentars benennen Sie den aktuellen Diskurs (u.a. repräsentiert durch Kritikerinnen wie Anna/Anne Burger). Sie werfen diesen Positionen vor, die von Butler und der Anthropologie gezeigte Kontingenz und Konstruiertheit von Geschlecht nicht materialistisch zu kritisieren, sondern das Problem durch eine Re-Ontologisierung zu lösen. Indem sie auf vorbürgerliche, essenzialistische Ideologeme zurückgreifen (eine vermeintlich naturgegebene, unveränderliche Ordnung), betreiben sie laut Ihrer Analyse eine reaktionäre Symptombekämpfung, die die tieferen, ökonomischen Ursachen der Entfremdung ausblendet.Ihre Analyse zeigt deutlich, wie die Kritik an modernen medizinischen und gesellschaftlichen Phänomenen verkürzt bleibt, wenn sie die zugrundeliegenden Mechanismen der kapitalistischen Verwertung und der historischen Formierung des Subjekts ignoriert.Wenn Sie diesen Gedanken weiterführen möchten: Sollen wir den Aspekt der Re-Ontologisierung im aktuellen Diskurs genauer beleuchten, oder interessiert Sie eine vertiefte Betrachtung von Butlers Verhältnis zur materialistischen Dialektik?
Okay, meine Kommentare bleiben geblockt, so zitiere ich als letzten Akt meiner Performanz auf Overton ein spektakuläres Erlebnis von George Catlin, den ich erwähnt hatte:
During this scene, a little trick was played off in the following
manner, which produced much amusement and laughter. A woman of goodly
size, and in woman’s attire, danced into the ring (which seemed to
excite some surprise, as women are never allowed to join in the dance),
and commenced “sawing the air,” and boasting of the astonishing feats
of bravery she had performed—of the incredible number of horses she
had stolen—of the scalps she had taken, &c. &c.; until her feats
surpassed all that had ever been heard of—sufficient to put all the
warriors who had boasted, to the blush. They all gave assent, however,
to what she had said, and apparently _credence_ too; and to reward so
extraordinary a feat of female prowess, they presented to her a kettle,
a cradle, beads, ribbons, &c. After getting her presents, and placing
them safely in the hands of another matron for safe keeping, she
commenced disrobing herself; and, almost instantly divesting herself
of a loose dress, in the presence of the whole company, came out in a
_soldier’s coat_ and _pantaloons_! and laughed at them excessively for
their mistake! She then commenced dancing and making her boasts of her
exploits, assuring them that she was a man, and a great brave. They all
gave unqualified assent to this, acknowledged their error, and made her
other presents of a gun, a horse, of tobacco, and a war-club. After her
boasts were done, and the presents secured as before, she deliberately
threw off the pantaloons and coat, and presented herself at once, and
to their great astonishment and confusion, in a beautiful woman’s
dress. The tact with which she performed these parts, so uniformly
pleased, that it drew forth thundering applause from the Indians, as
well as from the spectators.
(https://www.gutenberg.org/cache/epub/68841/pg68841.txt)
Das kommt überhaupt nicht in Frage dass Du vor solchen erratischen Widrigkeiten kapitulierst.
Deswegen zusammenhanglos aus Burroughs, William S., Nova Express, Übers. Peter Behrens:
„Postskriptum des Regulators: ein warnendes Wort scheint mir angebracht – Sprechen bedeutet Lügen -Leben heisst kollaborieren – Angesichts der Nova-Öfen ist jeder ein Feigling[…]“
Ergänzung.
Meine Darlegung zur Rolle des Warenfetischismus im ontologisierten Genderbegriff allgemein, und der Gendermedizin speziell, führt umwegslos zu einem Begriff genitaler Fetischisierung in der bürgerlichen Kultur.
Allerdings ergibt sich das erst, wenn der Leser das „soziale Geschlecht“ nicht im Sinne des Geist-Körper(Materie)- Dualismus deutet. Das zu vermeiden, ist „eigentlich“ – soll heißen: „theoretisch“ – keine schwere Übung:
Das Artgenossenverhältnis ist evolutionär älter, als das sexuelle Verhältnis, in das es verzweigt. Auf der Grundlage des monophyletischen Entwicklungsganges der Evolution ist damit logisch klar, daß die Verzweigung am Stamme verbleibt, das sexuelle Verhältnis physiologisch, biochemisch, neurologisch Bestandteil der präsexuellen Artgenossenschaft verbleibt und in der Daseinsweise sozial lebender Populationen eine evolutionäre Ausprägung erfährt, die hinter der Ausprägung sexuellen Daseins nicht zurück bleiben kann, soll sie funzen.
Wem diese Logik nicht einleuchtet, dem kann ich hier nur zynisch das Studium der Werke von Pater Abaelard empfehlen, das ist offenbar zunehmend vonnöten (natürlich nur für kaputtsozialisierte Geister):
https://de.wikipedia.org/wiki/Petrus_Abaelardus
Deshalb schließt die Kategorie des „sozialen Geschlechtes“ logisch ein, daß alle Mitglieder einer menschlichen Population in einem individuell wie tribal aufeinander ausprägenden Umfang mehr oder minder Weiber und Kerle zugleich sind.
(Linda, eine langjährige lesbische Gefährtin von mir, war nicht selten wahrlich „der einzige Kerl im Raum“, könnter klauben!)
Evolutionär zurück, und gleich wieder voran gedacht, heißt das: Wie alle Säugetiere, sind Menschen grundsätzlich bisexuell, und das ist eine Wahrnehmung, die sehr selbstverständlicher Bestandteil vorbürgerlicher Kulturen gewesen ist, was in Abwesenheit genitaler Fetischisierung wahrlich kein Kunststück ist.
[Es gibt eine verdienstvolle literarische Bearbeitung des Themas aus der späten bürgerlichen Umbruchzeit, es handelt sich um die Novelle „Sarrazine“ von Honoré de Balzac.:
Handlung: Der junge französische Bildhauer Ernest-Jean Sarrasine reist nach Rom und verliebt sich dort unsterblich in die gefeierte Opernsängerin La Zambinella. Er hält sie für die Verkörperung der perfekten Frau und der idealen Schönheit. Am Ende muss er jedoch schockiert feststellen, dass Frauen auf den Bühnen des Kirchenstaates verboten sind und es sich bei seiner vermeintlichen Geliebten in Wahrheit um einen Kastraten handelt.
Darüber habe ich meine erste (unveröffentlichte) wissenschaftliche Arbeit geschrieben – diesen biographischen Hintergrund mitzuteilen, mag hier nützlich sein]
Die genitale Fetischisierung abzuschütteln und darauf mental auch ernstlich abzulegen, ist für bürgerliche Individuen ein schwieriges, vielleicht gar nahezu unmögliches Unterfangen. Das erlitt ich dreißig Jahre nach jener Arbeit über „Sarrazine“, im Verhältnis zu P., das ich im Forum schon einmal erwähnt habe, und in die auch oben erwähnte Linda verknallt war. Zitiere mich:
Ergänzend aus einem Brief, den ich in der Anfangszeit schrieb: „Könnte es nicht sein, daß wir beide eines Tages „Innen“ und „Außen“ so definieren, wie es uns gerade paßt?“
Die Episode stand unter der erschwerenden Bedingung, daß ich zu dieser Zeit selbstgewählt 6 Jahre ungef:ckt war. Eine Kandidatin war zu jung, fast dreißig Jahre, die zweite war Linda, der Dritten, einer Mutter zweier Kinder und „stockhetero“, ging es weitläufig ähnlich, wie P.: „Du mußt jemand anderes finden, denn weißt du, ich werde mich niemals wieder von einem Manne abhängig machen.“ Sie war „die Richtige“, und eben deshalb „die Falsche“.
Und mit diesen Mitteilungen, die einem jungen Zufallsleser im Zusammenhang mit dem diskursiven Teil oben vielleicht nützlich sein mögen: Finito. Ich bin fertig mit euch Menschen. Anders als sie:
„I sing this words time and time again
to express my life
of being your lover and your friend“
https://youtu.be/5Ro191bgp7k?si=SWRtAW1I308_zfJ8&t=498
(Beth Hart, Live at Paradiso 1999, „Am I The One“, Schlusswendung)
[Beth ging es übrigens zwanzig Jahre später ziemlich gut, guckt ihr Baloise Session 2018]
Es ist noch lange nicht vorbei.
(Und sie haben ganze Schubladenschränke voll mit noch viel schlimmeren Ideen.)
Welche Ideen sollen es denn sein?
Oder ist das lediglich eine dumpfe Vermutung?
Und wer sind überhaupt „sie‘?
Genau wie in diesem Artikel müssen sich die mittelalterlichen Kreuzzugsaufrufe gekesen haben. Man rief voll biblischer Inbrunst zur Befreiung des Grabes Christi auf, und schielte doch nur auf den nahöstlichen Reichtum.
Frau Burger zielt nicht auf Reichtum, wohl aber auf die wortgetreue Durchsetzung des heiligen biologischen Dualismus. Genauso wie die Verfechter der christlichen Konversionstherapie mit Gewalt vor allem Schwule zum heteronormativen Leben umerziehen wollten und dabei nur Leid und gebrochene Menschen hinterliessen, genauso wenig interessiert sich Frau Burger für die Heranwachsenden.
Mit der Inbrunst wie sie nur religiösen Fanatikern zu eigen ist, weiss sie, dass Transsexuelle sallesamt gestört, meist hysterisch sind. Was Transsexuelle Identitäten bestimmt und ausmacht, interessiert sie nicht mal im Ansatz. Schliesslich gab es im Garten Eden mit Adam und die aus seiner Rippe geschnitzte Eva nur einen biblischen heteronormativen Dualismus. So weiss sie ganz genau, ohne auch nur einmal hinzusehen, dass jede Hilfe und Unterstützung die weg vom biblischen sexuellen Dualismus führt, nur ein Schritt in Richtung höllischer Qualen sein kann. Keine Metapher ist ihr zu platt, dies auszumalen.
In meinem Bekanntenkreis gibt es zwei Transsexuelle, mittlerweile nicht mehr heranwachsende, Menschen. Das ehem. Mädchen ist glücklich mit Hilfe der Hormontherapie und begleitender psychologischer Betreuung in LE ihrer männlichen Identität näher gekommen. Ohne Hormonblocker wäre ihre Pubertät traumatisch verlaufen.
Gesagt hat sie ihrer Mutter übrigens nichts davon. Erst als ihre langjährigen Spielkameraden vom Hof nach ihrem Sohn gefragt hatten, wurde ihr klar, dass ihre 9jährige Tochter schon lange, bis zurück in den Kindergarten, eine eigene männliche Identität entwickelt hatte und versuchte sie zu leben.
Der ehem. Junge hat bis zu seinem 19. Lebensjahr gebraucht, es seiner Mutter zu sagen. Ich erinnere mich noch heute genau, wie seine heulende Mutter auf der Suche nach ihrem innerlich zerrissenen und emotional überforderten Sohn einmal vor meiner Tür stand. Sagen musste es ihr Sohn allerdings selbst, sie sollte es nicht von einem Dritten erfahren.
Als Laie traue ich mir nicht, seriös anderen zum Thema Ratschläge zu erteilen. Allerdings warne ich jeden vor solch offensichtlichen Rattenfängern wie Frau Burger.
Ich halte mich bei dem Thema aus diversen (sic) Gründen auch zurück, halte aber wie die Autorin mutwillige Geschlechtsteilverstümmelungen bei denen Nervenenden unwiederbringlich geschädigt werden für ein Verbrechen.
Das ist im Prinzip Lobotomie an der Peripherie.
Und behaupte, die Folgen davon können wir täglich seit bald hundert Jahren in den Hauptnachrichten verfolgen.
Die aggressivsten und neurotischsten Nationen sind die in denen das usus ist.
Das lässt sich nicht bestreiten.
Ich selber lehne jegliche religiös oder kulturell motivierte Verstümmelung ab. Das betrifft insbesondere die Beschneidung der männlichen (Vorhaut) wie auch weibliche (Klitoris) Genitalien, welche beide zur massiven Einschränkung des Lustempfindens führen.
Doch genau darüber redet die Autorin (ebenso wie Du) nicht. Ihr geht es ausschliesslich um medizinisch motivierte Eingriffe. Ob bei einem/r Transsexuellen medizinisch eine Operation geboten ist oder nicht, das sollen bitte die Betroffenen mit ihren Ärzten entscheiden.
Das Frau Burger aus offensichtlich ideologischen Gründen transsexuelle Identitäten als Nicht-Existent diffamiert, dass ihr dabei transsexuelle Menschen völlig egal sind, beschreibt sie mit ihrer Sockenpuppen-Argumentation immer wieder selbst aufs neue. Ihr geht es ausschliesslich um die autoritäre Durchsetzung ihres eigenen primitiven, dualistischen Weltbildes, jenseits der Realität.
Doch genau darüber rede ich, denke auch dass das bei Dir ankam sonst wäre das Thema nicht aufgekommen.
Man sollte sich eines ganz klar bewusst sein, derartige Irrwege der „etabilierten“ Medizin – aka Die Wissenschaft(TM) – sind nicht die Ausnahme sondern, wenn man auf die Vergangenheit blickt die Regel!
Im 18. Jhd. waren z.B. Quecksilber und Arsen-Behandlung der Stand der Wissenschaft. Mit katastrophalen Nebenwirkungen.
Im 19. Jhd. begann die Schulmedizin die Kontrolle über Schwangerschaft und Geburt zu übernehmen.
Dabei führten in den Krankenhäusern die Ärzte manuelle vaginale Untersuchungen oder Entbindungen i.d.R. ohne jegliche Hygienemaßnahmen – wie z.B. Hände waschen – durch, z.T. nachdem sie vorher Leichen sezierten hatten.
Als Folge gab es zu dieser Zeit in den Krankenhäusern ein deutlich höheres Risiko für Kindbettfieber als bei Hausgeburten.
Ein Arzt der diesen Zusammenhang erkannte und grundlegende Hygieneregeln forderte, wurde Zeit seines Lebens von der „etabliertern“ Ärzteschaft verspotten und bekämpft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_Semmelweis
Ab Mitte der 1930er bis Anfang der 1950er war es dann in der Medizin en vogue, bei Menschen mit psychischen Diagnosen einer Lobotomy (= GehirnOP bei der Nervenbahnen im Gehinr durchtrennt werden) durchzuführen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lobotomie
Das sind nur 3 Beispiele. Die Schulmedizin ist voll davon. und dies gedeiht in einen Dunstkreis von Machtbedürfnis (über den Patienten) gepaart mit oft unfassbarer Arroganz & Menschenverachtung und sehr, sehr oft rein finanziellen
Interessen.