Sinkendes Niveau, ideologisch geprägte Lehrpläne und Studenten mit Abitur, aber ohne grundlegende Fähigkeiten: Mathematikprofessor Bernhard Krötz kritisiert seit Jahren den Zustand des deutschen Bildungssystems – offen und ohne Rücksicht auf akademische Konventionen.
Journalist Roberto De Lapuente spricht mit Krötz über Schulen und Universitäten, den Verlust von Leistungsprinzipien und die Frage, warum Kritik am Bildungssystem so selten offen ausgesprochen wird.
Bernhard Krötz ist Mathematiker und Hochschullehrer an der Universität Paderborn. Er äußert sich regelmäßig zu Entwicklungen im deutschen Bildungswesen und zur Lage an Hochschulen.




Wieso steht da „Mehr lesen“, wenn es sich um ein Video handelt (das übrigens nicht einmal 100 Zeichen umfasst, weil nur gesprochene Wörter vorkommen)?
Man muss einen Satz aus dem StaBü-Unterricht verstanden haben: Der Staat ist das Machtinstrument der herrschenden Klasse.
Welchen Interesse sollte die herrschende Klasse an einem umfassend gebildeten Untertanen haben?
Leider hat sich auch im Bildungswesen ein selbsterhaltendes System herausgebildet, was erfolgreich verhindert, dass die Lehrer bemerken, dass sie Teil des Problems sind.
Das System hat durchaus die Rolle des Bildungswesens verstanden und Lehrer allervorderst zu seinen Bücklingen gemacht, die willfährigst auch die so wichtigen Klassenschranken aufrecht erhalten.
Das Kapital hat eben seine Hausaufgaben gemacht. Dieser Lapsus mit Lenin 1917 war doch sehr heilsam.
In Thomas Manns Zauberberg wird nach der Figur des Leo Naphta das humanistische Ziel der Bildung bald ersetzt werden durch dasjenige einer neuen, unerbittlichen und harten Technokratie.
Hoffen wir also lieber Leser, dass ein Herr Grötz Recht behält und dieses, sein Ideal einem baldigen Untergang geweiht sein werde.
Der Professor soll den Lesern nachweisen, was er selber kann und wie er das in der Lehre rüberbringt. Ob er sich – hochbezahlt – um die Lehre überhaupt kümmert oder ob er seine – hochbezahlte – Zeit vor allem damit verbringt, über die herzzuziehen, die er ausbilden soll.
@Eszragon
Der Professor muss gar nichts nachweisen, er ist es ja schon. Wenn er das zu Unrecht sein sollte, dann bestätigt sich ja seine Aussage. Dass er bezüglich der Folgegeneration so Unrecht nicht hat, kann man an den Abiturienten im Leistungskurs Mathematik beobachten, die Nachhilfeunterricht in Mathematik benötigen, um das Klassenziel zu erreichen.
und die Nachhilfelehrer sind sie dann auch selber …
Eine Diskussion auf diesem unterirdischen Niveau soll und wird gar nix ändern.
Den ersten Teilsatz verstehe ich nicht.
Die Diskussion über das Bildungssystem findet unterirdisch, wer Teil davon ist.
Ich habe schon früher seine eigenen Videopodcasts gesehen und einige der Interviews, die er gegeben hat. Und nie und nirgends ist er über seine Studenten „hergezogen“.
Gegenstand seiner Kritik ist die Bildungspolitik und nicht die Studenten. Im Gegenteil beklagt er oft, was man denen antut. Deine Kritik ist mir schlichtweg unverständlich, zumal du sie auch nicht nachvollziehbar begründest.
Na, wer von euch kann noch einen einfachen Dreisatz bspw. seinen Benzinverbrauch im Kopf ausrechnen… hm….?
@Adel verpflichtet
Ein Blatt Papier und ein Kugelschreiber sind aber erlaubt oder?
Nehmen wir an, Friedrich Mai ist mit einem seiner kleinen Privatflugzeuge unterwegs. Für 250 km verbraucht Friedrich Mai 50 Liter Sprit. Wie viel Sprit verbraucht Friedrich Mai, wenn er mit seinem privaten Flieger eine Strecke von 900 km zurücklegt? Ein schwieriges Gleichungssystem, das müsste Algebra 7. Klasse gewesen sein oder so?
250 km = 50 Liter
900 km = x Liter
oder: 900 km : 250 km = x Liter : 50 Liter
……. bitte einen kurzen Moment warten, das Flugzeug befindet sich gerade im Landeanflug …….. dann lösen wir nach x auf und herauskommt: x = 900 / 250 x 50 = 180 (Liter)
Man kann das aber auch lösen indem man den Verbrauch erst einmal auf 100 km normiert:
250 km = 50 Liter => 100 km = 100/250*50 = 20 Liter
Für 900 km braucht Friedrich Mai mit seinem Privatflugzeug dann 20/100*900 = 180 Liter
Wie man sehen kann, ist der Flieger von Friedrich Mai äußerst „sparsam“. Schließlich ist Friedrich Mai auch nur ein kleiner Multimillionär. Es gibt Privatflugzeuge, die verbrauchen 100 oder 150 Liter Sprit pro 100 km. So eine private B757 mit Whirlpool und Cocktail-Bar verbraucht sogar 1.000 Liter auf 100 km. Deshalb wollen woke regenbogenfarbene Gender-Grüne auch, dass kleine Autofahrer auf das Autofahren verzichten und von Stuttgart nach Mannheim mit dem Fahrrad fahren, damit mehr Benzin für die „Leistungsträger“ mit ihren Pivatflugzeugen übrigbleibt.
Nur so am Rande: Mit 180 Litern im Tank komme ich mit meinem alten Auto 2.800 bis 2.900 km weit!!! Frage: Wie viel Liter Sprit verbraucht mein Auto pro 100 km?
@DIRTY OPERATING SYSTEM
Ob deutsche Studenten etwas können oder nicht spielt gegenwärtig überhaupt keine Rolle mehr.
Sie bekommen selbst bei besten Abschlüssen keinen Job, ähnlich wie auch in Großbritannien.
Pfeifen mit genügend Vitamin B können selbsverständlich trotz allem einen Job bekommen, siehe deutsche Politikerkaste.
Arbeitslosigkeit, wie auch Armut werden bewußt herbeigeführt um Kanonenfutter zu gewinnen.
Die Parolen lauten heute; „Die Zeiten des Wohlstands sind vorbei – Die Friedensdividende ist aufgebraucht“
Hitler sagte: „Bei mir soll niemand hungern und frieren“
Wir sind jetzt an dem Punkt wo den Menschen gesagt wird:
Komm in die Armee, dort wirst Du eingekleidet, dort bekommst Du ein ausreichendes Einkommen incl. Krankenversicherung und Rentenansprüche, Aufstiegschancen, uvm..
Alles was Du tun musst ist: Russen töten wenn wir es Dir befehlen
Was soll der Arme tun wenn er keinen Job hat, die Wohnuung nicht bezahlen kann, die Kinder nicht ernähren kann, vom JobCenter terrorisiert wird?
Das ist alles perfide und abscheulich!
Auch noch in Kopf. Aber wie berichtet wurde, wird erwogen, in verschiedenen Gegenden schriftliches Multiplizieren und Dividieren nicht mehr zu lehren. Wenn dann der Strom ausfällt…
Allerdings überlege ich grad, was man dann noch auszurechnen hat.
Vielleicht unterschätzen wir die Weisheit unserer Bildungspolitik.
In meiner Jugend und Kindheit, in unspektakulären DDR-Schulen, gab es natürlich auch die Fraktion derer, die Mathematik ziemlich übel doof fanden. Es waren, niemand wird sich wundern, nicht die Schüler, die im Fach glänzten. Das wusste man und ordnete es schon als Jugendlicher entsprechenden ein. Ich denke, das das in der Altrepublik auch so war. Wahrscheinlich schon immer und überall.
Neu ist, dass diese – wie nennt man das neudeutsch? Underperformer? – Bildungspolitik machen können. Ob das eine richtig gute Idee ist?
Ich habe in Berlin in den letzten Jahren durch Freunde und Partnerinnen einiges an Experimenten in der Bildung miterlebt. Erprobung von Konzepten ohne Evidenz am lebenden Kind. Aber die müssen schon richtig gut sein, hat sich doch die Zahl der sehr guten Abiturabschlüsse in den Jahren in Berlin vervielfacht……
Vor dem Senatssaal in der Berliner Humboldt Universität hingen dereinst unspektakuläre schwarz-weiße Fotos von Wissenschaftlern, die an der Uni lernen und lehrte oder einen anderen direkten Bezug hatten. Massenweise Nobelpreisträger. Im Zuge der wokeschistischen Zerstörung der Einrichtung wurde das umgestaltet. Besser aussehende Glastafeln, mehr Text, weniger Personen. Damit Frauen sichtbarer sind, würdigt man eben eine Theologieprofessorin. Nobelpreisträger gibt es aktuell keine mehr. Auch keine Frauen, nichts.
Wer glaubt, dass das Haus, und nicht nur dieses, in guten Händen ist, kann sich wahrscheinlich auch vorstellen, dass Theologie eine Wissenschaft ist.