
Kohlendioxid gilt als zentraler Treiber des Klimawandels – dabei ist CO₂ zugleich ein natürlicher und unverzichtbarer Bestandteil des Lebens. Wie eindeutig ist seine Rolle für die Erderwärmung wirklich, und was gerät in der öffentlichen Debatte über das CO₂ aus dem Blick?
Fortsetzung der Artikel vom 3. August 2026, 17. August 2026, 25. August 2026 und 1. September. Sie finden den ersten Teil hier. Der zweite Teil ist hier zu finden. Der dritte Teil ist hier zu finden. Den vierten Teil können Sie hier sichten.
Kaum ein Stoff steht heute derart im Zentrum der Klimadebatte wie Kohlendioxid. CO₂ soll reduziert, besteuert, gespeichert und möglichst vermieden werden. Ganze Wirtschaftsbereiche werden umgebaut, politische Programme darauf ausgerichtet und uns wird vorgerechnet, welchen „CO₂-Fußabdruck“ unser Leben hinterlässt. Doch bevor ein natürlicher Bestandteil unserer Atmosphäre zum politischen Maßstab für nahezu alles wird, sollte man sich mit der Frage befassen, was CO₂ eigentlich ist – und welche Rolle es für das Leben auf der Erde spielt.
Was ist CO₂
Kohlendioxid ist eine chemische Verbindung aus einem Kohlenstoffatom und zwei Sauerstoffatomen – daher die Formel CO₂. Es ist farb- und geruchlos und ein natürlicher Bestandteil der Erdatmosphäre. Es entsteht bei zahlreichen natürlichen Prozessen, etwa bei der Atmung von Lebewesen, bei der Zersetzung organischen Materials, bei Vulkanausbrüchen und beim Austausch zwischen Ozeanen und Atmosphäre. Gleichzeitig wird CO₂ von Pflanzen, zahlreichen Algen und anderen photosynthetisch aktiven Organismen – beispielsweise Cyanobakterien – aufgenommen und zum Aufbau organischer Substanz genutzt.
Damit befindet sich CO₂ seit Jahrmillionen in einem gewaltigen natürlichen Kreislauf zwischen Atmosphäre, Ozeanen, Böden, Gesteinen und Lebewesen. Der Mensch hat diesen Kreislauf nicht geschaffen. Er war lange vor uns da.
Kohlendioxid ist für das Leben auf der Erde unverzichtbar. Pflanzen benötigen es für die Photosynthese. Ohne CO₂ gäbe es keine Pflanzenwelt, wie wir sie kennen, und damit auch nicht die Nahrungsketten, von denen Tiere und Menschen abhängen.
CO₂ ist deshalb zunächst einmal kein „Klimakiller“. Es ist ein natürlicher und lebensnotwendiger Bestandteil unserer Atmosphäre. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass seine mögliche Wirkung auf das Klima damit vom Tisch wäre. Kohlendioxid besitzt nachweisbare strahlungsphysikalische Eigenschaften: CO₂-Moleküle können Infrarotstrahlung in bestimmten Wellenlängenbereichen aufnehmen und wieder abgeben. Gemeint ist damit die für unsere Augen unsichtbare Wärmestrahlung, die von der erwärmten Erdoberfläche abgegeben wird. CO₂ reagiert dabei nicht auf jede Wellenlänge gleichermaßen, sondern nur auf bestimmte Bereiche dieser Strahlung. Was daraus für die Temperatur der bodennahen Atmosphäre und der Erdoberfläche folgt, ist eine wesentlich tiefergehende Frage.
Der Weltklimarat der Vereinten Nationen, der IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), schreibt dem zusätzlichen CO₂ eine bedeutende Erwärmungswirkung zu. Seine Berechnungen berücksichtigen dabei sowohl die unmittelbare Strahlungswirkung des Kohlendioxids, aber auch Rückkopplungen mit Wasserdampf, Wolken, Eis und anderen Bestandteilen des Klimasystems.
An diesem Punkt beginnt eine wissenschaftliche Kontroverse, die in der öffentlichen Diskussion meines Erachtens viel zu selten sichtbar wird. Kritiker der vorherrschenden Interpretation – deren Argumente in meinen Augen oftmals wesentlich schlüssiger sind – stellen nicht unbedingt infrage, dass ein CO₂-Molekül Infrarotstrahlung absorbieren kann. Sie bestreiten vielmehr, dass daraus die dem CO₂ zugeschriebene starke Temperaturwirkung im realen Klimasystem abgeleitet werden kann. Zu diesen Kritikern gehört beispielsweise der Ingenieur Michael Limburg, Mitgründer des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE), der sich seit Jahren gegen die gängige Interpretation des Treibhauseffekts wendet.
Wer hier recht hat, möchte ich an dieser Stelle nicht bewerten. Entscheidend ist die Physik. Deshalb werde ich im nächsten Teil genauer untersuchen, was CO₂ mit Wärmestrahlung tatsächlich macht, welche Rolle der in der Atmosphäre wesentlich häufiger vorkommende Wasserdampf spielt und wie aus diesen physikalischen Vorgängen schließlich eine bestimmte Temperaturwirkung berechnet wird.
Im vorliegenden Teil geht es zunächst um etwas anderes: Was ist CO₂, welche Bedeutung besitzt es für das Leben, wie stark hat seine Konzentration im Laufe der Erdgeschichte geschwankt und wie bewegt sich Kohlenstoff zwischen Atmosphäre, Pflanzen, Böden und Ozeanen?
CO₂-Konzentration in der Atmosphäre
Zunächst möchte ich einen Blick auf Größenordnungen in der Atmosphäre werfen.
Vor Beginn der Industrialisierung lag die atmosphärische CO₂-Konzentration bei ungefähr 280 ppm. „ppm“ bedeutet parts per million, also Teile pro Million. Vereinfacht ausgedrückt: Auf eine Million Moleküle trockener Luft – also der Luftbestandteile ohne den stark schwankenden Wasserdampf – kamen ungefähr 280 CO₂-Moleküle. Heute liegt die Konzentration bei etwas mehr als 420 ppm. Das entspricht gut 0,04 Prozent der Atmosphäre. Nochmals zur Veranschaulichung: Von 10.000 Molekülen trockener Luft in der Atmosphäre sind etwas mehr als 4 Moleküle Kohlendioxid.
Die Konzentration ist also mengenmäßig ausgesprochen klein, zugleich aber seit vorindustrieller Zeit um ungefähr die Hälfte gestiegen. Beides sind Fakten. Wer lediglich darauf verweist, dass CO₂ nur gut 0,04 Prozent der Atmosphäre ausmacht, hat damit noch nicht bewiesen, dass es klimatisch bedeutungslos wäre. Umgekehrt folgt aus der gestiegenen CO₂-Konzentration aber auch nicht, dass sich jede beobachtete Klimaveränderung monokausal auf CO₂ zurückführen ließe.
Der IPCC geht davon aus, dass der Mensch einen sehr großen Einfluss auf die gegenwärtige Klimaentwicklung hat. Nach seinem sechsten Sachstandsbericht ist die seit dem späten 19. Jahrhundert beobachtete globale Erwärmung im Wesentlichen auf menschliche Einflüsse zurückzuführen – vor allem auf den Ausstoß von Treibhausgasen. Für den Zeitraum 2010 bis 2019 schätzt er die vom Menschen verursachte Erwärmung gegenüber 1850 bis 1900 auf rund 1,07 Grad Celsius. Natürlichen Faktoren wie Veränderungen der Sonnenaktivität oder Vulkanausbrüchen schreibt er für diese langfristige Erwärmung dagegen nur einen vergleichsweise kleinen Beitrag zu.
Eine interessante Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Wasserdampf. Obwohl er selbst ein bedeutendes Treibhausgas ist, wird er vom IPCC – entsprechend der etablierten Klimaphysik – anders eingeordnet als CO₂: überwiegend als Rückkopplung und nicht als eigenständiger langfristiger Antrieb. Was mit einer solchen Rückkopplung gemeint ist, lässt sich an einem einfachen Beispiel zeigen: Steigt die Temperatur zunächst aus einem anderen Grund – etwa weil Veränderungen der Erdbahn über lange Zeiträume die Verteilung der Sonneneinstrahlung verändern –, kann dadurch mehr (oder auch weniger) Wasser verdunsten und der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre zunehmen. Dieser zusätzliche Wasserdampf kann wiederum die bereits begonnene Erwärmung verstärken. In der etablierten Klimaphysik gilt Wasserdampf deshalb überwiegend als Verstärker einer bereits angestoßenen Temperaturänderung und weniger als deren ursprünglicher langfristiger Auslöser.
Ob diese Einordnung der tatsächlichen Rolle des Wasserdampfs im Klimasystem vollständig gerecht wird, ist allerdings eine Frage, auf die ich im nächsten Teil noch zurückkommen werde.
Ich habe erhebliche Zweifel an der vorherrschenden Auffassung, Kohlendioxid sei der entscheidende Treiber der gegenwärtigen Erwärmung. Die Erde kam Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Kleinen Eiszeit, einer mehrere Jahrhunderte dauernden kühleren Klimaphase. Dass sich das Klima danach folgerichtig erwärmte, ist zunächst eine historische Beobachtung. Daraus allein lässt sich jedoch noch nicht ableiten, wodurch diese Erwärmung verursacht wurde. Nach meinem Dafürhalten ist doch die Frage, wie zuverlässig sich der menschliche Anteil von natürlichen Schwankungen und anderen Einflussfaktoren trennen lässt. Werden natürliche Prozesse dabei unterschätzt, kann entsprechend auch die Zuschreibung des menschlichen Anteils zu hoch ausfallen. Ob und in welchem Umfang das der Fall ist, wird im nächsten Teil unter die Lupe genommen.
Dabei wäre es allerdings zu einfach, die Einschätzung des IPCC kurzerhand beiseitezuschieben. Sie beruht nicht lediglich darauf, CO₂- und Temperaturkurven nebeneinanderzulegen. In seine Bewertung fließen Messdaten und physikalische Grundlagen ebenso ein wie Klimamodelle, Rekonstruktionen früherer Klimaperioden und sogenannte Attributionsstudien. Mit deren Hilfe versuchen Wissenschaftler abzuschätzen, welchen Anteil unterschiedliche natürliche und menschliche Einflussfaktoren an beobachteten Klimaveränderungen haben.
Das bedeutet freilich nicht, dass die Arbeit des IPCC selbst keiner kritischen Betrachtung bedarf. Auch hier stellen sich für mich Fragen nach institutionellen Interessen, politischen Rahmenbedingungen und Beeinflussungen sowie danach, wer Forschung finanziert und welche Fragestellungen dadurch möglicherweise bevorzugt werden – nach dem Grundsatz cui bono? – wem nützt es?
Diese institutionelle Ebene möchte ich an dieser Stelle jedoch zunächst beiseitelassen und zur wissenschaftlichen Argumentation zurückkehren. Denn auch dort liegt eine maßgebliche Schwierigkeit: Solche Zuordnungen beruhen nicht ausschließlich auf unmittelbar messbaren Größen, sondern auch auf Modellen, Annahmen und statistischen Verfahren und sind deshalb mit Unsicherheiten behaftet. Die maßgebliche Frage lautet für mich daher nicht, ob der Mensch das Klima beeinflusst. Das tut er. Entscheidend ist vielmehr, wie groß dieser Einfluss im Verhältnis zu den natürlichen Faktoren tatsächlich ist, mit welcher Sicherheit sich die verschiedenen Einflüsse voneinander trennen und quantifizieren lassen – und wie viel Gewissheit sich daraus für Entwicklungen in mehreren Jahrzehnten ableiten lässt. Diese Frage möchte ich an dieser Stelle bewusst offenlassen. Sie gehört in den nächsten Teil, in dem es um CO₂, Treibhauseffekt und Klimasensitivität gehen wird.
CO₂ – Rohstoff des Lebens
Hinzu kommt eine weitere Ebene, die in der politischen Diskussion leicht untergeht: CO₂ ist eben nicht nur Treibhausgas. Es ist gleichzeitig Rohstoff des Lebens. Der Pflanze ist es gleichgültig, ob der Mensch CO₂ politisch zum Problem erklärt. Sie nimmt Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf und baut daraus mithilfe von Licht und Wasser organische Substanz auf. Aus einem Gas, das politisch fast ausschließlich als Problem behandelt wird, entstehen Blätter, Holz, Früchte und letztlich Nahrung.
Das ist keine Meinung eines „Klimaleugners“. Das ist Biologie.
Deshalb halte ich die verbreitete sprachliche Reduzierung von Kohlendioxid auf einen „Klimakiller“ für problematisch. Ein lebensnotwendiger Naturstoff besitzt verschiedene Wirkungen gleichzeitig. Seine strahlungsphysikalischen Eigenschaften können untersucht und kritisch bewertet werden, ohne seine biologische Bedeutung kleinzureden – und seine biologische Bedeutung widerlegt umgekehrt nicht die Tatsache, dass CO₂ Infrarotstrahlung in bestimmten Wellenlängenbereichen absorbiert und emittiert. Welche Temperaturwirkung daraus im realen Klimasystem entsteht, ist eine weitergehende Frage.
Darum lohnt es sich, jene Seite des Kohlendioxids genauer zu betrachten, die in der öffentlichen Klimadebatte weniger Beachtung findet: seine Bedeutung für das Pflanzenleben. Was geschieht, wenn Pflanzen mehr CO₂ zur Verfügung steht? Warum wird in Gewächshäusern teilweise ganz bewusst zusätzliches Kohlendioxid eingesetzt? Und trägt der steigende CO₂-Gehalt tatsächlich dazu bei, dass große Teile der Erde grüner geworden sind?
Damit komme ich zu einer grundlegenden Tatsache, ohne die jede Diskussion über Kohlendioxid unvollständig bleibt:
Ohne CO₂ kein Pflanzenleben
Was bei Kohlendioxid in der politischen Debatte häufig untergeht, ist biologisches Grundwissen: Pflanzen brauchen CO₂. Nicht irgendwann, nicht unter besonderen Umständen, sondern jeden Tag für ihr Wachstum.
Bei der Photosynthese nehmen Pflanzen Kohlendioxid aus der Luft auf. Mithilfe der Energie des Sonnenlichts und unter Verwendung von Wasser stellen sie daraus energiereiche organische Stoffe her, insbesondere Zucker. Dabei wird Sauerstoff freigesetzt. Aus diesen Grundstoffen baut die Pflanze schließlich Blätter, Stängel, Wurzeln, Holz, Blüten und Früchte auf.
Der Kohlenstoff in einem Baumstamm kommt also nicht hauptsächlich aus dem Boden. Ein erheblicher Teil der trockenen Pflanzenmasse entsteht letztlich aus Kohlenstoff, den die Pflanze zuvor als CO₂ aus der Atmosphäre aufgenommen hat. Ein unsichtbares Gas aus der Luft wird zu Holz, Getreide, Obst und Gemüse – und damit letztlich auch zu unserer Nahrung. Fantastisch, oder?
CO₂ als Dünger
Dass mehr CO₂ unter geeigneten Bedingungen das Pflanzenwachstum fördert, ist keine Außenseiterthese und schon gar keine Erfindung sogenannter „Klimaleugner“. Der Effekt ist seit Langem bekannt und wird als CO₂-Düngungseffekt bezeichnet.
Gärtner und professionelle Gewächshausbetriebe machen sich diesen Zusammenhang praktisch zunutze. In geschlossenen Gewächshäusern kann die CO₂-Konzentration gezielt erhöht werden, um Photosynthese und Pflanzenwachstum zu fördern. Das US-Landwirtschaftsministerium fasst die Wirkung sehr nüchtern zusammen: Eine erhöhte CO₂-Konzentration kann die Photosyntheserate und damit Wachstum und Ertrag steigern.
Außerhalb des Gewächshauses behandeln wir Kohlendioxid fast ausschließlich als Problem. Innerhalb des Gewächshauses wird derselbe Stoff gezielt eingesetzt, weil Pflanzen ihn zum Wachstum benötigen. Das ist kein Widerspruch der Natur – die Natur kennt keine Widersprüche. Es ist ein Widerspruch in der Art, wie wir über CO₂ sprechen.
Allerdings wäre es ebenso falsch, daraus die Gleichung „mehr CO₂ = immer mehr Pflanzenwachstum“ zu entwickeln. Eine Pflanze lebt schließlich nicht von CO₂ allein. Sie benötigt Licht, Wasser, geeignete Temperaturen und Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium. Fehlt einer dieser Faktoren, kann zusätzliches CO₂ seine wachstumsfördernde Wirkung nur eingeschränkt entfalten.
Verschiedene Pflanzenarten reagieren unterschiedlich auf CO₂. Besonders deutlich zeigt sich das bei den beiden großen Gruppen der sogenannten C3- und C4-Pflanzen. Zu den C3-Pflanzen gehören beispielsweise Weizen, Reis und Sojabohnen. Sie reagieren im Allgemeinen stärker auf zusätzliches CO₂. Mais und Zuckerrohr gehören dagegen zu den C4-Pflanzen und reagieren unter normalen Bedingungen deutlich schwächer darauf. Freilandversuche bestätigen diese Unterschiede.
Man muss daraus keine neue Heilslehre machen. Aufgrund des CO₂-Düngungseffekts sollte man nicht den Fehler machen CO₂ zum Wundermittel zu erklären. Pflanzen leben nicht von Kohlendioxid allein. Seine wachstumsfördernde Wirkung hängt von zahlreichen weiteren Bedingungen ab. Aber ebenso wenig sollte man seine nachgewiesene Funktion für Pflanzen ausblenden, nur weil sie nicht zum verbreiteten Bild des fast ausschließlich schädlichen Kohlendioxids passt.
Damit besitzt der CO₂-Düngungseffekt auch eine Bedeutung für die Bekämpfung des Hungers: Wo höhere Erträge erzielt werden, steht grundsätzlich mehr Nahrung zur Verfügung – auch wenn Hunger selbstverständlich weit mehr Ursachen hat als die Höhe landwirtschaftlicher Erträge.
Die Erde ist grüner geworden
Besonders interessant wird es, wenn man das Gewächshaus verlässt und den gesamten Planeten betrachtet. Satelliten beobachten seit Jahrzehnten die Vegetation der Erde. Eine 2016 veröffentlichte internationale Untersuchung mit 32 Wissenschaftlern aus acht Ländern kam zu dem Ergebnis, dass zwischen einem Viertel und der Hälfte der bewachsenen Landflächen der Erde innerhalb von rund 35 Jahren eine deutliche Zunahme der Blattfläche zeigte. Vereinfacht gesagt: Große Teile der Erde sind grüner geworden.
Die Wissenschaftler untersuchten verschiedene mögliche Ursachen dieser Begrünung – darunter steigende CO₂-Konzentrationen, Stickstoffeinträge, Landnutzungsänderungen sowie Veränderungen von Temperatur, Niederschlag und Sonneneinstrahlung. Ihre Modellrechnungen führten zu dem Ergebnis, dass der CO₂-Düngungseffekt rund 70 Prozent der beobachteten Begrünung erklären könnte.
Hier ist allerdings eine Unterscheidung wichtig: Die Begrünung selbst wurde mithilfe von Satellitendaten beobachtet. Die Zuordnung, welcher Faktor welchen Anteil daran verursacht hat, beruht dagegen auf Modellrechnungen. Die 70 Prozent sind deshalb keine unmittelbar vom Satelliten „gemessene“ CO₂-Wirkung.
Diese grundsätzliche Unterscheidung sollte man bei Klimafragen immer wieder im Hinterkopf behalten: Was wurde tatsächlich gemessen – und was wurde anschließend mithilfe eines Modells daraus abgeleitet?
Trotz dieser Einschränkung ist der grundsätzliche CO₂-Düngungseffekt experimentell gut belegt. Jahrzehntelange sogenannte FACE-Freilandversuche, bei denen Pflanzen unter freiem Himmel erhöhten CO₂-Konzentrationen ausgesetzt werden, zeigen bei vielen Pflanzen eine erhöhte Photosynthese und Biomasseproduktion. Sie zeigen jedoch ebenso deutlich die Grenzen: Nährstoffmangel kann den Effekt abschwächen, C4-Pflanzen reagieren weniger stark, und bei manchen Nutzpflanzen kann eine höhere CO₂-Konzentration die Konzentration bestimmter Mineralstoffe in den Samen reduzieren.
Diese unterschiedlichen Wirkungen zeigen, wie wenig die Einteilung von CO₂ in „gut“ oder „schlecht“ der Wirklichkeit gerecht wird. CO₂ ist weder ausschließlich unter dem Blickwinkel seiner Treibhauswirkung zu betrachten noch lässt es sich zum problemlosen Wundermittel erklären.
Damit stellt sich die nächste Frage: Wie hoch ist die heutige CO₂-Konzentration im Vergleich zu früheren Erdzeitaltern?
CO₂ war nie konstant
Wie ordnet sich die heutige CO₂-Konzentration in die Klimageschichte der Erde ein?
Vor Beginn der Industrialisierung lag sie bei ungefähr 280 ppm, heute bei mehr als 420 ppm. Der Anstieg ist erheblich und unstrittig. Wer daraus jedoch den Eindruck gewinnt, 280 ppm seien so etwas wie der natürliche Normalzustand der Erde, irrt. Einen über Millionen Jahre konstanten CO₂-Gehalt hat es nicht gegeben.
Besonders aufschlussreich sind Eisbohrkerne aus der Antarktis und aus Grönland. In dem über Jahrtausende entstandenen Eis befinden sich winzige eingeschlossene Luftbläschen – gewissermaßen Proben der damaligen Atmosphäre. Dadurch lässt sich die Entwicklung des atmosphärischen CO₂ über Hunderttausende Jahre vergleichsweise zuverlässig rekonstruieren.
Während der Eiszeitzyklen der vergangenen rund 800.000 Jahre schwankte die CO₂-Konzentration grob zwischen etwa 180 ppm in ausgeprägten Kaltzeiten und 280 bis 300 ppm in Warmzeiten. Der heutige Wert von mehr als 420 ppm liegt damit deutlich über dieser jüngeren natürlichen Schwankungsbreite. Das sollte man als sogenannter Klimaleugner auch nicht verschweigen. Interessant wird es allerdings bei der Frage nach Ursache und Wirkung.
Bei vergangenen Übergängen von Kalt- zu Warmzeiten wurde die Erwärmung nicht einfach dadurch ausgelöst, dass zunächst das CO₂ anstieg. Veränderungen der Erdbahn – die bereits beschriebenen Milanković-Zyklen – veränderten die Verteilung der Sonneneinstrahlung und setzten weitere Prozesse in Gang. Eine viel zitierte Untersuchung von Nicolas Caillon und Kollegen fand beispielsweise für einen Eiszeitübergang vor etwa 240.000 Jahren, dass die antarktische Erwärmung dem CO₂-Anstieg um durchschnittlich etwa 800 ± 200 Jahre vorausging.
Das ist ein wichtiger Befund. Er bedeutet deswegen nicht, dass damit eine Klimawirkung von CO₂ widerlegt wäre. Die etablierte Erklärung lautet vielmehr, dass die anfängliche Erwärmung weitere Rückkopplungen in Gang setzte. Veränderungen der Ozeane – unter anderem ihrer Temperatur, Zirkulation und Chemie – beeinflussten die Freisetzung und Aufnahme von CO₂. Das zusätzlich in die Atmosphäre gelangende Kohlendioxid konnte nach dieser Erklärung die bereits begonnene Erwärmung wiederum verstärken.
CO₂ war bei solchen natürlichen Klimawechseln damit nicht einfach nur Ursache oder nur Folge, sondern Teil eines komplexen Rückkopplungsprozesses. Neuere Untersuchungen zeigen zudem, dass die zeitliche Beziehung zwischen Temperatur und CO₂ nicht bei allen Eiszeitübergängen identisch ist. Die „800 Jahre“ sollte man deshalb nicht als allgemeingültige Naturkonstante missverstehen.
Man sollte generell vorsichtig sein, aus dem parallelen Verlauf zweier Kurven bereits eine eindeutige Kausalität abzuleiten. Ausschlaggebend ist, welcher Prozess eine Veränderung zunächst anstößt (sogenannter Antrieb) und welche weiteren Prozesse anschließend verstärkend (Verstärker) oder abschwächend hinzukommen.
Je weiter man in der Erdgeschichte zurückgeht, desto schwieriger wird die Rekonstruktion. Für Zeiträume von Millionen oder gar Hunderten Millionen Jahren gibt es keine Luftbläschen im Eis mehr. Wissenschaftler greifen deshalb auf sogenannte Proxydaten zurück – beispielsweise fossile Blätter, Meeresablagerungen oder geochemische Spuren in Gesteinen.
Das sind wissenschaftlich wertvolle Verfahren. Aber eine Rekonstruktion ist keine direkte Messung. Auch der IPCC weist bei bestimmten terrestrischen CO₂-Proxys auf geringe Datendichte sowie vergleichsweise große Unsicherheiten bei CO₂-Werten und Altersbestimmungen hin.
Trotz dieser Unsicherheiten ist eines ziemlich klar: In früheren Erdzeitaltern lagen die CO₂-Konzentrationen zeitweise erheblich höher als heute. Für das frühe Eozän vor rund 50 Millionen Jahren nennt der IPCC etwa 1.150 bis 2.500 ppm. Für Teile der Trias, eines Erdzeitalters vor rund 250 bis 200 Millionen Jahren, in dem auch die ersten Dinosaurier auftraten, werden sogar Größenordnungen von 2.000 bis 5.000 ppm rekonstruiert.
Das bedeutet nicht, dass solche Werte für unsere heutige Welt automatisch harmlos wären. Kontinente und Ozeane waren anders angeordnet, Ökosysteme unterschieden sich, und auch andere Einflussfaktoren waren nicht identisch.
Es bedeutet aber sehr wohl: Die heutigen gut 420 ppm sind erdgeschichtlich keineswegs einmalig. Im Maßstab der vergangenen 800.000 Jahre sind sie außergewöhnlich hoch – über Hunderte Millionen Jahre betrachtet dagegen nicht.
Wie gewaltig die Veränderungen des Erdklimas waren, zeigt auch eine 2024 in Science veröffentlichte Rekonstruktion der vergangenen 485 Millionen Jahre. Die Forscher errechneten globale Durchschnittstemperaturen zwischen ungefähr 11 und 36 Grad Celsius. Zum Vergleich: Heute haben wir eine globale Durchschnittstemperatur von circa 15 Grad Celsius. Über einen großen Teil dieses Zeitraums befand sich die Erde demnach in wärmeren Klimazuständen als heute.
Auch hier ist freilich Genauigkeit angebracht: Niemand hat vor 400 Millionen Jahren ein Thermometer abgelesen. Die Forscher kombinierten geologische Proxydaten mit Klimamodellen und statistischen Verfahren. Es handelt sich um eine wissenschaftliche Rekonstruktion, nicht um eine direkte Temperaturmessung. Die Studie ist keineswegs ein hundertprozentiger Beleg dafür, CO₂ für klimatisch bedeutungslos zu erklären.
Für mich folgt daraus vor allem eines: Die Erdgeschichte lässt sich weder mit dem Satz „CO₂ macht das Klima“ noch mit „CO₂ spielt keine Rolle“ angemessen beschreiben. Temperatur und CO₂ haben sich über Millionen Jahre erheblich verändert – eingebettet in ein Klimasystem, in dem gleichzeitig Sonne, Ozeane, Eis, Vegetation, Kontinentalverschiebungen und zahlreiche Rückkopplungen wirken.
Das Klima war nie statisch. Der CO₂-Gehalt war es ebenso wenig.
Damit stellt sich zwangsläufig die nächste Frage: Woher kommt das Kohlendioxid, wohin verschwindet es wieder – und welche Rolle spielen dabei Ozeane, Pflanzen, Böden und der Mensch?
Der große Kreislauf des Kohlenstoffs
Kohlendioxid bleibt nicht einfach in der Atmosphäre. Der darin enthaltene Kohlenstoff ist ständig unterwegs. Er wandert zwischen Atmosphäre, Pflanzen, Böden, Ozeanen, Lebewesen und Gesteinen hin und her. Manche dieser Wege dauern nur Tage oder Jahre, andere Jahrtausende oder sogar Millionen Jahre.
Man kann sich diesen Kohlenstoffkreislauf wie ein gewaltiges System miteinander verbundener Speicher vorstellen. Die Atmosphäre ist einer davon – aber keineswegs der größte. Kohlenstoff befindet sich in Wäldern und Böden, in den Ozeanen, in Lebewesen und in gewaltigen Mengen auch in Gesteinen und Sedimenten.
Pflanzen entziehen der Atmosphäre CO₂ und bauen den darin enthaltenen Kohlenstoff durch Photosynthese in ihre Biomasse ein. Ein Baum beispielsweise macht aus Kohlendioxid, Wasser und Sonnenenergie über Jahre hinweg Blätter, Äste, Wurzeln und Holz. Stirbt die Pflanze ab, beginnt der nächste Teil des Kreislaufs: Mikroorganismen zersetzen das organische Material, wobei ein Teil des Kohlenstoffs wieder als CO₂ freigesetzt wird. Ein anderer Teil verbleibt im Boden oder wird über längere Zeiträume gespeichert.
Auch Tiere und Menschen sind Bestandteil dieses Kreislaufs. Wir nehmen Kohlenstoff über unsere Nahrung auf und geben einen Teil davon durch die Atmung wieder als Kohlendioxid an die Atmosphäre zurück.
Eine besonders große Rolle spielen die Weltmeere. Sie enthalten um ein Vielfaches mehr Kohlenstoff als die Atmosphäre und tauschen ständig CO₂ mit ihr aus. An der Meeresoberfläche geschieht beides gleichzeitig: Kohlendioxid gelangt aus der Atmosphäre ins Wasser – und aus dem Wasser wieder zurück in die Atmosphäre. Bestimmend ist, in welche Richtung unter den jeweiligen Bedingungen netto mehr transportiert wird.
Dabei spielt die Temperatur eine wichtige Rolle. Kaltes Wasser kann grundsätzlich mehr CO₂ aufnehmen und gelöst halten als warmes Wasser. Man kennt das Prinzip vereinfacht von einer Flasche mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser: Wird sie warm und geöffnet, entweicht das darin gelöste Kohlendioxid leichter. Die Vorgänge im Ozean sind natürlich wesentlich komplizierter, aber das Grundprinzip der temperaturabhängigen Löslichkeit ist dasselbe.
Deshalb kann eine Erwärmung von Meerwasser grundsätzlich die Abgabe von CO₂ begünstigen. Umgekehrt können kalte Meeresregionen besonders viel CO₂ aufnehmen. Hinzu kommen weiterhin Meeresströmungen, biologische Prozesse und die Chemie des Meerwassers. Plankton nimmt beispielsweise Kohlenstoff auf, abgestorbenes organisches Material kann in tiefere Wasserschichten absinken und Kohlenstoff damit teilweise für lange Zeit dem unmittelbaren Austausch mit der Atmosphäre entziehen.
Die Ozeane sind deshalb weder einfach nur CO₂-Speicher noch einfach nur CO₂-Quellen. Sie sind beides – und stehen in einem permanenten Austausch mit der Atmosphäre.
Quellen und Senken – entscheidend ist, was unter dem Strich bleibt
Damit kommen zwei Begriffe ins Spiel, die in der Klimadebatte ständig auftauchen: CO₂-Quellen und CO₂-Senken. Eine Quelle gibt netto Kohlendioxid ab, eine Senke nimmt netto Kohlendioxid auf. Das klingt zunächst einfach. In der Natur kann jedoch ein und dasselbe System gleichzeitig aufnehmen und abgeben. Nehmen wir einen Wald. Seine Bäume entziehen der Atmosphäre durch Photosynthese CO₂ und speichern Kohlenstoff in Holz, Wurzeln und Böden. Gleichzeitig setzen Pflanzen durch ihre Zellatmung sowie Bodenorganismen CO₂ frei, abgestorbenes organisches Material wird zersetzt, und bei Waldbränden kann gespeicherter Kohlenstoff innerhalb kurzer Zeit wieder freigesetzt werden.
Die maßgebliche Frage lautet deshalb nicht: Gibt ein Wald CO₂ ab? Natürlich tut er das. Entscheidend ist: Nimmt er über einen bestimmten Zeitraum mehr Kohlenstoff auf, als er wieder abgibt? Ist das der Fall, wirkt er unter dem Strich als Kohlenstoffsenke.
Dasselbe Prinzip gilt im Großen für den gesamten Planeten. Zwischen Atmosphäre, Land und Ozeanen werden jedes Jahr gewaltige Mengen Kohlenstoff ausgetauscht. Diese natürlichen Bruttoströme sind erheblich größer als die zusätzlichen menschlichen Emissionen. Ein großer Teil der natürlichen Aufnahme und Abgabe gleicht sich jedoch gegenseitig aus. Deshalb ist nicht allein die Größe eines einzelnen CO₂-Stroms maßgebend, sondern seine Bilanz.
An dieser Stelle wird auch verständlich, was mit Begriffen wie „CO₂-neutral“ oder „Netto-Null“ grundsätzlich gemeint ist. Gemeint ist nicht, dass überhaupt kein CO₂ mehr freigesetzt wird. Ausschlaggebend ist, dass unter dem Strich nicht mehr zusätzlich in der Atmosphäre verbleibt, als an anderer Stelle wieder dauerhaft entzogen wird. „Klimaneutral“ ist allerdings der weitergehende Begriff, weil neben CO₂ auch andere Einflüsse auf das Klima berücksichtigt werden müssen.
Der Mensch ist keineswegs der größte CO₂-Emittent innerhalb des gesamten Kohlenstoffkreislaufs. Nach den vom IPCC verwendeten Zahlen stehen anthropogenen Emissionen von rund 10,9 Milliarden Tonnen Kohlenstoff (GtC) pro Jahr – nicht zu verwechseln mit der Masse des gesamten Kohlendioxids: 10,9 Milliarden Tonnen Kohlenstoff entsprechen rund 40 Milliarden Tonnen CO₂ – natürliche Brutto-Austauschströme gegenüber, die sich auf Hunderte Milliarden Tonnen Kohlenstoff jährlich summieren. Je nachdem, welche dieser Ströme einbezogen werden, machen die menschlichen Emissionen damit nur wenige Prozent der jährlich bewegten Kohlenstoffmengen aus.
Maßgeblich ist die Bilanz: Ozeane und Landökosysteme setzen große Mengen CO₂ frei, nehmen gleichzeitig aber auch große Mengen wieder auf, sodass sich ein erheblicher Teil dieses natürlichen Austauschs gegenseitig ausgleicht. Der Mensch fügt dem Kreislauf vor allem durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas zusätzlichen Kohlenstoff hinzu, der zuvor über sehr lange geologische Zeiträume gebunden war; hinzu kommen Zementproduktion und Veränderungen der Landnutzung. Gemessen an den gewaltigen natürlichen Bruttoströmen erscheint der menschliche Anteil damit zunächst marginal – für die Veränderung der Bilanz ist jedoch bestimmend, was von diesem zusätzlich freigesetzten Kohlenstoff dauerhaft in der Atmosphäre verbleibt.
Von diesem zusätzlich vom Menschen freigesetzten CO₂ verbleibt eben nicht alles in der Atmosphäre. Nach den Berechnungen des IPCC nahmen Landökosysteme und Ozeane im Jahrzehnt 2010 bis 2019 zusammen etwas mehr als die Hälfte der menschlichen CO₂-Emissionen wieder auf: rund 31 Prozent an Land und 23 Prozent in den Ozeanen; etwa 46 Prozent verblieben in der Atmosphäre.
Auch diese Bilanzierung ist nicht völlig unumstritten. Wissenschaftler wie Hermann Harde und Murry Salby haben Modelle vorgelegt, nach denen der menschliche Anteil am beobachteten Anstieg des atmosphärischen CO₂ wesentlich geringer ausfällt als in der etablierten Kohlenstoffbilanz angenommen. Diese Auffassung wird von der Mehrheitsforschung deutlich zurückgewiesen. Aber auch Tausende Fliegen können irren, insbesondere dann, wenn die Forscher von Forschungsgeldern abhängig sind.
Die Natur ist nicht bloß CO₂-Quelle, sondern zugleich ein gewaltiger Puffer. Ohne die Aufnahme durch Vegetation, Böden und Ozeane wäre die atmosphärische CO₂-Konzentration wesentlich schneller gestiegen.
Das unfreiwillige Großexperiment von 2020
Wie komplex dieses Zusammenspiel ist, zeigte das Jahr 2020. Während der idiotischen Corona-Lockdowns wurde die wirtschaftliche Aktivität weltweit zeitweise drastisch heruntergefahren. Straßen waren leer, Flugzeuge blieben am Boden, Fabriken reduzierten ihre Produktion. Auf dem Höhepunkt der Einschränkungen lagen die täglichen weltweiten fossilen CO₂-Emissionen zeitweise schätzungsweise rund 17 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres; über das gesamte Jahr betrachtet betrug der Rückgang ungefähr 6 bis 7 Prozent.
Man hätte deshalb vielleicht erwartet, diese außergewöhnliche Entwicklung müsse sich deutlich in der atmosphärischen CO₂-Kurve bemerkbar machen. Doch die CO₂-Konzentration stieg erstaunlicherweise weiter an. Das macht nachdenklich, auch wenn es nicht zwangsläufig beweist, dass der Anstieg des atmosphärischen CO₂ nichts mit menschlichen Emissionen zu tun hat.
Dieses Beispiel macht einen häufig übersehenen Unterschied anschaulich: Emissionen und CO₂-Konzentration sind nicht dasselbe. Emissionen beschreiben, wie viel CO₂ innerhalb eines bestimmten Zeitraums zusätzlich freigesetzt wird. Die atmosphärische Konzentration beschreibt dagegen, wie viel CO₂ sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Atmosphäre befindet. Dazwischen arbeitet ununterbrochen der gewaltige Kohlenstoffkreislauf mit seinen Quellen und Senken.
Damit zeigt sich, weshalb beim Kohlenstoffkreislauf nicht einzelne Zahlen, sondern die gesamte Bilanz betrachtet werden muss: Wie viel CO₂ wird auf natürlichem Wege freigesetzt und wieder aufgenommen? Wie groß ist der zusätzliche menschliche Beitrag? Wie viel davon nehmen Ozeane und Landökosysteme auf – und wie viel verbleibt schließlich in der Atmosphäre?
In diesem Kapitel haben wir zunächst geklärt, was Kohlendioxid überhaupt ist, warum es für das Pflanzenleben unverzichtbar ist, wie stark seine Konzentration im Laufe der Erdgeschichte schwankte und wie es sich im gewaltigen Kohlenstoffkreislauf zwischen Atmosphäre, Ozeanen, Pflanzen und Böden bewegt.
Doch damit beginnt erst der umstrittene Teil der CO₂-Debatte. Denn selbst wenn feststeht, dass die CO₂-Konzentration seit Beginn der Industrialisierung deutlich gestiegen ist und der Mensch zusätzliches Kohlendioxid freisetzt, ist damit noch nicht beantwortet, welche Temperaturwirkung daraus tatsächlich folgt. Wie stark kann ein Gas, das heute etwas mehr als 0,04 Prozent der Atmosphäre ausmacht, die Energiebilanz und damit die Temperatur unseres Planeten beeinflussen? Welche Rolle spielt dabei der Wasserdampf, der in wesentlich größeren und stark schwankenden Mengen in der Atmosphäre vorkommt? Was genau bedeutet „Treibhauseffekt“ physikalisch? Und wie sicher lässt sich aus diesen Vorgängen eine Erwärmung um eine bestimmte Zahl von Grad ableiten?
Um diese Themenkreise wird es im nächsten Teil gehen: um CO₂ und den Treibhauseffekt – um Absorption und Abstrahlung, um Wasserdampf und Rückkopplungen und schließlich um die maßgebliche Frage: Wie stark ist die Wirkung des Kohlendioxids auf das Klima tatsächlich?
Mein Buch „Eine Reise zum Selbst“ wurde am 2. Juli 2026 veröffentlicht. Hier zu finden!







Nochmal, wie funktioniert ein Treibhaus? Das Sonnenlicht durchdringt die Scheibe und trifft auf den Boden. Dort wird es reflektiert und zwar als Infrarotstrahlung. Diese kann die Scheibe nicht mehr durchdringen und heizt dann das Treibhaus.
Exakt so wirkt das CO2 in der Atmosphäre.
Dass es diesen Effekt hat, ist völlig unbestritten. Selbstverständlich ist auch richtig, dass die Pflanzen CO2 brauchen. Aber es dominieren doch inzwischen die Nachteile. Immer mehr Dürren und Ernteausfälle. Ganz besonders in dem Gürtel von Spanien bis Pakistan.
Richtig, es gab Zustände mit 2000 ppm, wahrscheinlich durch Vulkanausbruch. Da nun fühlen sich wechselwarme Saurier wohl. Was uns nichts nützt, wir müssen 8 Milliarden Menschen ernähren. Und eben den Temperaturbereich, in dem das möglich ist, verlassen wir gerade.
Seit Trump 2025 haben wir eine völlig andere Nachrichtenlage. Er wollte den Umweltinstituten einen kompletten Maulkorb verpassen. Die NASA etwa sollte ihre Klimadaten seit 1980 nicht mehr veröffentlichen dürfen. Natürlich gab es Gegenwehr, aber die Wissenschaft ist schwer beeinträchtigt. Worauf natürlich die alten, längst widerlegten Falschbehauptungen wieder aus dem Schrank geholt werden. Muss Overton da unbedingt mitmachen?
einTeil der ankommenden Strahlung wird reflektiert und geht genaus verlustlos
wieder ins All wie es reingekomen ist.
der Rest wird am Boden absorbiert und erhöht die Temperatur der Oberfläche,
die natürich wieder selber strahlt.
Naja, eigentlich funktioniert das klassische Gewächshaus ein wenig anders und ganz anders als das Treibhauseffekt der Atmosphäre. Es stimmt zwar grundsätzlich was du sagst, dass der aufgeheizte Boden die Energie als langwellige Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) wieder abgibt und normales Fensterglas für diese langwellige Strahlung undurchlässig ist. Das Glas absorbiert diese Strahlung und strahlt einen Teil davon wieder zurück ins Innere. Aber dieser Strahlungseffekt macht bei einem normalen Glasgewächshaus nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Temperaturerhöhung aus. Um ein vielfaches stärker wirkt die physische Blockierung der Konvektion.
Im Freien würde die Luft, die mit diesem warmen Boden in Kontakt kommt, ebenfalls warm werden. Da warme Luft eine geringere Dichte hat, steigt sie sofort nach oben auf und kühlere Luft strömt nach (Thermik/Konvektion). Die Wärme wird also sofort vom Wind und der Luftzirkulation weggetragen. Im Gewächshaus, blockiert das Glasdach diesen physikalischen Aufstieg physisch. Die aufgewärmte Luft ist gefangen und kann nicht entweichen. Da das Luftvolumen im Gewächshaus relativ klein ist, kommt es zu einem Wärmestau und die Temperatur steigt schnell an.
Um zu beweisen, welcher Effekt dominiert, baute der Physiker Robert Wood zwei identische Gewächshäuser. Das erste war mit einer normalen Glasscheibe gedeckt (lässt Licht durch, blockiert Infrarot-Rückstrahlung). Das zweite war mit einer Scheibe aus Steinsalz (Halit) gedeckt. Steinsalz hat die seltene Eigenschaft, dass es sowohl für sichtbares Licht als auch für langwellige Infrarotstrahlung vollkommen transparent ist. Die „Strahlenfalle“ existierte in diesem Kasten also überhaupt nicht. Beide Kästen wurden fast exakt gleich warm. Da im Steinsalzkasten die Infrarotstrahlung ungehindert nach oben entweichen konnte, aber die Luft physisch gefangen war, war bewiesen: Es ist das Verhindern der Konvektion, das die Wärme bringt.
Der atmosphärische Treibhauseffekt (der die Erde erwärmt) funktioniert tatsächlich fast ausschließlich über die Strahlenfalle durch Treibhausgase wie CO2 und Wasserdampf. Der Begriff „Treibhauseffekt“ für unseren Planeten ist historisch gewachsen, aber physikalisch gesehen eine ungenaue Analogie zum echten Gewächshaus aus Glas.
Es ist unbestritten, dass Treibhausgase wie CO2 den atmosphärischen Treibhauseffekt begünstigen. Die Physik dahinter ist völlig klar und das stellt glaube ich auch Niemand ernsthaft in Frage. Die eigentliche Frage ist wie groß ist der anthropogene Anteil daran. Denn CO2 Gehalt in der Atmosphäre steigt und sinkt, das ist ganz normal. Klar trägt der Mensch zu einer Steigerung des Gehalts bei, aber in welchem Maßstab und wie Groß ist der Einfluss wirklich. Das ist weniger klar. Sicherlich tragen anthropogene Emissionen auch zur Erwärmung bei, aber wenn die Emissionen dabei nur einen winzigen Bruchteil zur Erwärmung beitragen, dann können wir soviel CO2 sparen wie wir wollen, das führt zu nichts und die Mühen wären vergeblich. Es kann sogar sein, dass der CO2 Gehalt in der Atmosphäre genauso weiter steigt, selbst wenn die Menschen gar nichts mehr emittieren würden. Es muss freilich nicht so sein, es kann auch sein, dass der Anstieg tatsächlich größtenteils durch anthropogene Emissionen verursacht wird. Aber das weiß man halt nicht so genau. Es ist ja ein gewaltiger Kreislauf. CO2 wird von vielen Prozessen emittiert und wieder absorbiert, auch in gigantischen Mengen. Welcher Teil des im Kreislauf befindlichen Kohlenstoff sich gerade zu diesem Zeitpunkt in der Atmosphäre befindet hängt eben nicht nur von menschlichen Emissionen ab. Alleine der CO2 Austausch zwischen Atmosphäre und Ozean, das sind ganz andere Dimensionen. Für das atmosphärische Treibhauseffekt ist aber entscheidend wieviel davon gerade in der Atmosphäre ist. Das kann mal mehr mal weniger sein, auch ganz ohne das Menschlich hinzugefügte. Das ist das was eigentlich nicht so ganz klar ist und zur Debatte steht.
„Denn CO2 Gehalt in der Atmosphäre steigt und sinkt, das ist ganz normal. Klar trägt der Mensch zu einer Steigerung des Gehalts bei, aber in welchem Maßstab und wie Groß ist der Einfluss wirklich. Das ist weniger klar. …“
Insgesamt recht gut dargelegt, aber an dieser Stelle irrst du. Das natürlich emittierte Co2 vollzieht eine Kreislauf, bleibt über die Zeit praktisch konstant, siehe Kohlenstoffkreislauf. Nur so ist/war ein weitgehend konstantes Klima möglich. Das von uns in die Luft gepustete Co2 hingegen wurde von der Natur vor Jahrmillionen eingelagert, wir führen es jetzt wieder der Atmosphäre zu, genau dieses und nur dieses Co2 erhöht die Konzentration in dieser.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffkreislauf
Du irrst. Und lieferst hier gleich den Beweis:
Wenn über Jahrmillionen Kohlenstoff eingelagert wird, dann ist dieser Teil des Kohlenstoffkreislaufes eben ein anderer, als der Teil, der ständig C zu CO2 und umgedreht macht. Die CO2 Konzentration ist nicht „praktisch konstant“. Natürlich emittiertes CO2 stammt aus verschiedensten Quellen, z.B. aus Verrottung von Biomasse. Verrottet diese Biomasse nicht, dann wird Kohlenstoff eingelagert und damit diesem Teil des Kreislaufes für Millionen Jahre entzogen.
Was richtig ist: Durch die Verfeuerung fossiler Brennstoffe gelangt eine große Menge CO₂ zusätzlich in die Atmosphäre – und das in sehr, sehr kurzer Zeit, gemessen an den natürlichen geologischen und biologischen Vorgängen.
Der natürliche Kohlenstoffkreislauf nimmt derzeit insgesamt mehr CO₂ aus der Atmosphäre auf, als er an CO₂ emittiert. Dadurch wirkt er als Netto-Senke und nimmt einen Teil der zusätzlichen anthropogenen CO₂-Emissionen auf.
Der zweite Fehler, der gerne gemacht wird, besteht darin, die heutige CO₂-Konzentration mit früheren Zeiten zu vergleichen. Wenn dabei festgestellt wird, dass die Konzentration in der Vergangenheit sogar höher lag, wird daraus geschlossen, dass die heutige Konzentration kein Problem darstellen könne.
Das ist ungefähr so, als würde man einen Kaktus wie einen Farn gießen, einen Farn wie eine Orchidee und eine Orchidee wie einen Kaktus. Dass eine Pflanze unter bestimmten Bedingungen gut zurechtkommt, bedeutet nicht, dass dieselben Bedingungen auch für eine andere Pflanze geeignet sind. Starkregen im tropischen Urwald ist der Normalfall. Starkregen in Weinbaugebieten, wird den Boden wegschwemmen.
Entscheidend ist also nicht allein, ob ein bestimmter CO₂-Wert irgendwann in der Erdgeschichte schon einmal höher war. Entscheidend sind unter anderem die damaligen Umweltbedingungen, die Anpassung der Ökosysteme und vor allem die Geschwindigkeit, mit der sich die Bedingungen verändern.
Der Natur ist es letztlich egal, ob ein Stück Wald abbrennt oder vertrocknet. Dann verändert sich das Ökosystem eben – irgendwo wächst etwas anderes, oder es wächst zunächst auch gar nichts.
Für die Landwirtschaft sieht das allerdings ganz anders aus. Ein einziges extremes Dürrejahr kann für Landwirte existenzbedrohend sein und in Regionen mit geringer Versorgungssicherheit sogar zu Hungersnöten führen.
Froschauer hat selbst auf das Jahr 1540 verwiesen. Dieses Jahr gilt als eine der extremsten Dürre- und Hitzeperioden der europäischen Geschichte; die daraus resultierenden Ernteausfälle trugen regional erheblich zu Hunger und Not bei.
Ergänzung:
Und wie groß der Einfluss des Co2 am Treibhauseffekt ist, ist natürlich auch längst klar, er macht etwa 25% aus, der Wasserdampf 65%. Meint man nun, der Einfluss des Co2 wäre ja gar nicht zu hoch, liegt man falsch, denn dummerweise gibt es Mitkopplungen, positive Rückkopplungen:
– Mit jedem 1 K Temperaturanstieg steigt der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre um 7%
– Durch die Eisschmelze wird die Erde dunkler, sie nimmt mehr Sonnenenergie auf (Eis – Albedo – Rückkopplung)
Das sind die wichtigsten Mittkopplungen. Bisher ging man davon aus, dass eine Verdopplung des Co2 (Klimasensivität des Co2) zu einem Temperaturanstieg von 3K führt. Nach neuesten Erkenntnissen ist dieser Wert allerdings sehr wahrscheinlich deutlich zu niedrig.
Ich sagte es ist nicht klar wie groß der anthropogene Anteil ist.
Wir haben einen Gehalt an CO2 in der Atmosphäre. Aber das ist nur eine Momentaufnahme. Da kommt ständig gewaltige Mengen dazu und gewaltige Mengen werden entnommen. Wenn man jetzt alle CO2 Moleküle aus der Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt einsammeln würde, wäre es schwierig zu ermitteln wie viele aus dieser Probe aus anthropogenen Emissionen stammten. Und wie viele aus dem Ozean oder Vulkanausbrüchen, aus dem Erdboden bei natürlichen Prozessen entweicht waren. Man kann das allenfalls mit Hilfe von Modellen schätzen.
Aber das Klima und auch der CO2 Gehalt in der Atmosphäre ist niemals konstant gewesen. Es kommt natürlich darauf an welchen Zeitraum man betrachtet. In der letzten Sekunde war es wohl recht stabil. Aber wenn man die letzten 1.000.000 Jahre betrachtet stellt man fest das Klima ist nie wirklich stabil gewesen. Auch auf anderen Planeten kann es über lange Zeiträume erheblich schwanken. Es soll mal auf der Venus einen Ozean gegeben haben.
Und aber nochmal, das soll jetzt nicht heißen, dass menschliche Emissionen keinen nennenswerten Einfluss hätten. Ich sage nur, dass CO2 Gehalt ohne menschliche Emissionen stabil sei, stimmt leider auch nicht. Schlauer werden wir dadurch also auch nicht. Es kann sein, und es ist durchaus plausibel, dass anthropogene Emissionen das Klima auch destabilisieren. Aber wie stark? Wissen wir halt nicht so genau und selbst wenn wir das wüssten, wir können nicht daraus schließen, dass wenn wir die Emissionen vollständig abstellten (was utopisch wäre), dass das Klima dann stabil bleiben würde. Würde es trotzdem nicht. Denn es war seit langer Zeit nie wirklich stabil.
„… dass das Klima dann stabil bleiben würde. Würde es trotzdem nicht. Denn es war seit langer Zeit nie wirklich stabil. …“
Der Temperaturverlauf seit der letzten Eiszeit. Er ist durch die Milanković-Zyklen geprägt. Ohne unseren Einfluss ginge es weiter wie vor der Industrialisierung, mit ca. -0,1K der nächsten Eiszeit entgegen (Fig.3.). Klimaschwankungen, wie die mittelalterliche Warmzeit usw. waren _lokaler_ Natur, bedingt durch Schwankungen innerhalb des Systems, z.B. Meeresströmungen. Wurde es an einer Stelle wärmer, wurde es irgendwo anders dafür kälter, Im Mittel ändert sich das globale Klima nur durch die langfristige Änderung der Sonneneinstrahlung.
https://www.nature.com/articles/s41597-020-0530-7
Das ist falsch bzw. zumindest irreführend. Es gibt mehrere unabhängige Methoden, mit denen sich die Herkunft des zusätzlichen atmosphärischen CO₂ bestimmen lässt.
Insbesondere die Isotopenverhältnisse liefern dabei einen eindeutigen Fingerabdruck: Fossile Brennstoffe sind stark an ¹³C verarmt und enthalten praktisch kein ¹⁴C. Seit Beginn der Industrialisierung nimmt deshalb sowohl δ¹³C als auch das ¹⁴C/¹²C-Verhältnis des atmosphärischen CO₂ ab – genau das, was man durch die Zufuhr fossilen Kohlenstoffs erwartet. Der IPCC bezeichnet diese verschiedenen Beobachtungslinien ausdrücklich als eindeutigen Nachweis dafür, dass der Anstieg des atmosphärischen CO₂ durch menschliche Emissionen verursacht wird.
Dabei geht es nicht nur um Isotope. Auch der Rückgang des atmosphärischen O₂/N₂-Verhältnisses stimmt mit der Verbrennung fossiler Kohlenstoffe überein. Zusammen mit Emissionsinventaren, Änderungen der Kohlenstoffspeicher sowie Messungen von Atmosphäre, Ozeanen und Landökosystemen ergibt sich eine konsistente Kohlenstoffbilanz.
Wichtig ist die Unterscheidung: Dass ein großer Teil des atmosphärischen CO₂ natürlichen Ursprungs ist, bedeutet nicht, dass der derzeitige Anstieg natürlichen Ursprungs wäre. Natürliche Quellen und Senken tauschen ständig CO₂ aus. Entscheidend ist die Nettobilanz. Der IPCC kommt anhand dieser verschiedenen Evidenzlinien zu dem Schluss, dass der Anstieg des atmosphärischen CO₂ seit Beginn der Industrialisierung durch menschliche Emissionen verursacht wird.
Nehmen wir einmal an, dass die Temperaturerhöhung der Atmosphäre der Treiber des CO2-Anstiegs ist. Dann würde im Mittel mehr im Ozean gelöstes CO2 freigesetzt, das z. B. andere Quellen hat wie untermeerische Vulkanaktivitäten, tiefe Wasserkörper usw..
Wie kann man deren Isotopenzusammensetzung von aktuellen Emissionen trennen? Kennen Sie eine (oder mehrere) Arbeiten wo dies untersucht wird, vor allem ohne Modellrechnungen?
Warum sollte man eine solche Annahme treffen, die den zu klärenden Sachverhalt kausal auf den Kopf stellt? Genau darum geht es doch: Was treibt den beobachteten Anstieg der atmosphärischen CO₂-Konzentration?
Offenbar bist du Physiker genug, um – anders als etwa @Heinz – nicht zu bestreiten, dass die CO₂-Konzentration seit 1890 erheblich gestiegen ist. Dann dürfte dir auch bekannt sein, dass die Isotopenzusammensetzung des atmosphärischen CO₂ wichtige Hinweise auf dessen Herkunft liefert.
Zudem bleibst du die Erklärung schuldig, was innerhalb eines derart kurzen Zeitraums eine ausreichende Erwärmung verursacht haben sollte, die dann ihrerseits den beobachteten CO₂-Anstieg ausgelöst hätte – beispielsweise durch eine verstärkte Freisetzung von CO₂ aus den Ozeanen oder aus geologischen Quellen.
Denn damit verschiebt man die eigentliche Frage lediglich um eine Ebene: Wenn die Erwärmung den CO₂-Anstieg verursacht haben soll, was hat dann die Erwärmung verursacht? Und auch dafür müsste es einen Mechanismus geben, der sowohl hinsichtlich Größenordnung als auch zeitlichem Verlauf mit den Beobachtungen übereinstimmt.
Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob man sich hypothetisch vorstellen kann, dass eine Erwärmung den CO₂-Anstieg verursacht, sondern ob diese Hypothese mit den beobachteten Konzentrations-, Isotopen- und Temperaturdaten vereinbar ist.
Also, hole eine Flasche Selters aus dem Kühleschrank, öffne die Flasche und erwärme diese leicht mit den Händen.
Das CO2 entweicht. Also kommt nicht nut mehr Wasser in die Luft, sondern auch CO2.
Wasser ist tatsächlich das wichtigste Treibhausgas. Als Wolken haben diese aber auch eine Wirkung, dass das Licht reflektiert wird ins All, ohne in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt zu werden.
Wir hatten diesen Sommer ein abweichendes Phänomen von andern Jahren.
Heiße Tage, sehr kühle Nächte. Keine Wolken, kein Regen, strahlender Sonnenschein am Tag, klare Nächte. Wüstenklima. Der entscheidende Faktor ist also was am Boden ankommt und in Wärme umgewandelt wird.
Solarzellen wandel 20% des Lichts in Strom, 80% in Wärme. Wenn es heiß ist geht die elektriche Leistung sogar runter.
Wir hatten auch noch Waldbrände durch unachtsame Menschen verursacht in Deutschland- Trotzdem kühle Nächte.
Erst wenn es wieder etwas Regen gab und die Luft schwül, waren auch die Nächte milder.
Der Wasserkreislauf und unsere Art der Bodennutzung sind also viel bedeutsamer als das CO2.
Es hat auch bisher nichts gebracht, die CO2 Emissionen zu senken.
Es wurde nur viel Geld verbrannt, aber bekanntlich ist es eben nie wirklich weg, sondern nur bei den falschen Leuten.
Wieviel CO2 haben Kriege erzeugt? Es ist keine Wissenschaft, sondern ein Geschäftsmodell.
Herr Froschauer hat sich sehr viel Arbeit gemacht und die Diskussion ist mehr als notwendig.
Angststeuerung ist für Demagogen und Geschäftemacher eine sehr effektive Methode und es gibt nicht die Wissenschaft.
Die Geschichte der Wissenschaft ist auch eine Geschichte der Irrtümer.
Und Universitäten sind von Staatsknete abhängig.
Was haben die Leute eigentlich alle im Kopf behalten von ihrem Schulwissen?
Man muss kein Studium absoslviert haben, um die entscheideden Faktoren zu erkennen. Modelle sind in der Regel unvollständig.
Heute sollte es hier regnen, kein Tropfen. Der Regen ist nach Süden ausgewichen.
Aber recht frisch heute früh.
Dass das mit dem CO2 so nicht stimmen kann, dafür kann man ganz einfache Experimente machen und einige wurden ja sauch von anderen Lesern schon genannt.
Es wäre also gescheiter Wald und Felder vor Austrocknung, Bodenverdichtung zu schützen. Beton zu begrünen und vielleicht die Alpen mit gentechnisch optimierten Pflanzen oberhalb der Baumgrenze zu bepflanzen. Wasserläufe beschatten.
Wohnflächen begrünen.
Ich hatte im Wohnzimmer Südseite mit Efeu bewachsen meist nur 21 bis 24°C. hanz ohne Klimaanlage.
Simpel, aber hoch effektiv.
Die Rolle des CO2 bei der aktuellen Klimaerwärmung ist schlicht quantitativ unbekannt. Das sind die Fakten.
Qualitativ ist alles klar, aber die Klimasensitivität des CO2 ist nicht in seiner Größe nachgemessen oder theoretisch berechnet worden.
Von daher glauben manche Klimawissenschaftler, die Klimasensitivität wäre sehr hoch und die globale Erwärmung würde katastrophale Auswirkungen bis zum Ende des Jahrhunderts erreichen, wenn die Emissionen so weiter steigen wie in den letzten 50 Jahren.
Andere gehen davon aus, dass die Sensitivität eher moderat ist und es nur zu einem leichten, beherrschbaren Temperaturanstieg kommt, wenn wie mit unseren Emissionen ungebremst weiter machen.
Dann kommt noch ins Spiel, dass wir eben höchstwahrscheinlich nicht weiter machen wie bisher, wobei die E-Autos aber einen vernachlässigbaren Anteil daran haben werden, selbst wenn die EU vollelektrifiziert wäre bis 2035.
Die mit großem Abstand größten Treiber der menschlichen CO2-Emissionen sind die momentan stattfindenden Kriege, das Militär (vor allem das US-Militär) und die Aufrüstung der USA und der EU.
Von daher gibt es auch keinerlei Grund, als Privatperson irgendwie an Klima“schutz“ zu denken und ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man einen V8 fährt, eine Öl/Kohleheizung hat oder 10 mal im Jahr in Urlaub fliegt.
Naja. Dass es eine Unsicherheit bezüglich der von CO2 Klimasensitivität gibt, stimmt soweit. Umstritten ist die Klimasensitivität von CO2 aber nur in engen Grenzen. Jedenfalls, soweit es die seriöse Wissenschaft betrifft. Dazu mal im Vergleich die Aussage des Autors, dass es viele Faktoren gibt, ohne überhaupt deren Wirksamkeit zu quantifizieren.
So betreibt man jedenfalls keine Wissenschaft, dass man lauter Faktoren benennt und es dann dabei belässt.
Ich verlange von Leuten wie Froschauer oder dir nicht, dass ihr Klimawissenschaft betreibt. Es ist aber unredlich, wenn man eine Unsicherheit, die es in den Wissenschaften bezüglich der Klimasensitivität von CO2 in der Tat gibt, aufzubauschen und dafür zu missbrauchen um den Eindruck zu erwecken, da wäre im Prinzip alles denkbar. Von kaum einen Einfluss bis hin zu der gewichtigste Faktor überhaupt.
“ Das Sonnenlicht durchdringt die Scheibe und trifft auf den Boden. Dort wird es reflektiert und zwar als Infrarotstrahlung. Diese kann die Scheibe nicht mehr durchdringen und heizt dann das Treibhaus.“
Okay, Die klassische Treibhauslüge in Reinform.
Aber warum wird eine geschlossene, dünnwandige Blechgarage in der Sonne sogar noch viel heißer? Oder man denke an einen geschlossenen Kastenwagen, der Stauraum. (Aufkleber: „Vorsicht. Innenraum nicht belüftet!“ Weil nämlich ein Überdruck durch eine Überhitzung die Türe regelrecht aufsprengen kann).
Da trifft jeweils kein Sonnenlicht auf den Boden.
In einem Gewächshaus bzw. Treibhaus ist es aus genau einem einzigen Grund wärmer als in der Umgebung: weil die warme Luft nicht nach oben entweichen kann!!!
Und was soll das auch nur irgendwie mit der Atmosphäre zu tun haben? Hier liegt der zentrale Hund der Klima-PR begraben.
„Treibhaus“ Effekt ist ein schlechter Begriff, weil die Effekte im Treibhaus andere sind.
Das Treibhaus lässt Sonnenlicht durch. Dieses Sonnenlicht erwärmt zunächst die Oberflächen im Treibhaus, ähnlich wie außerhalb. Die Luft selbst wird durch die Sonnenstrahlung dagegen nur wenig direkt erwärmt. Das kennt man von eiskalten Wintertagen mit strahlendem Sonnenschein: Man kann durchaus einen Sonnenbrand bekommen, obwohl die Lufttemperatur weit unter 0 °C liegt.
Trifft das Sonnenlicht auf eine Oberfläche, wird ein Teil reflektiert und ein anderer Teil absorbiert. Ein Spiegel reflektiert einen großen Teil des Lichts und erwärmt sich deshalb nur wenig. Ein schwarzer Körper absorbiert dagegen einen großen Teil des Lichts und erwärmt sich stark.
Die erwärmten Oberflächen geben ihre Energie anschließend wieder ab, unter anderem in Form von Infrarotstrahlung. Außerdem erwärmen sie die umgebende Luft. In einem Treibhaus kann die erwärmte Luft jedoch nicht so leicht durch Konvektion und Luftaustausch nach außen entweichen. Dadurch sammelt sich Wärme an, und die Temperatur im Treibhaus steigt deutlich an.
Bei einem geschlossenen Kastenwagen erwärmt sich das Metall durch die Sonneneinstrahlung und gibt die aufgenommene Wärme sowohl nach außen als auch nach innen ab. Das ist ein ähnliches Prinzip wie beim Treibhaus: Oberflächen erwärmen sich und geben Wärme wieder ab. Die erwärmte Luft kann in einem geschlossenen System allerdings nicht so leicht entweichen und wird deshalb stärker erwärmt als die Luft außerhalb des Kastenwagens.
CO₂ und Wasserdampf absorbieren ebenfalls einen Teil der von der Erdoberfläche abgegebenen Infrarotstrahlung. Sie emittieren diese Energie anschließend wieder als Infrarotstrahlung – sowohl nach oben als auch nach unten.
Die Atmosphäre ist natürlich kein vollständig geschlossenes System wie ein Glashaus oder ein Kastenwagen. Wärme wird auch durch Konvektion und andere Prozesse transportiert. Entscheidend für den atmosphärischen Treibhauseffekt ist aber vor allem die Strahlungsbilanz: CO₂ macht die Atmosphäre für bestimmte Bereiche der Infrarotstrahlung weniger durchlässig. Dadurch kann die von der Erdoberfläche abgegebene IR-Strahlung nicht mehr so unmittelbar ins Weltall entweichen. Ein Teil der absorbierten Energie wird wieder nach unten abgestrahlt und erwärmt dadurch die Erdoberfläche und die unteren Luftschichten.
Alles nur gelogen:https://tkp.at/2026/09/04/un-gibt-zu-paris-limit-gerissen-nach-zehn-jahren-und-zehn-billionen-dollar/
Jup, es geht um die Umverteilung, nicht ums Klima.
Jup, es geht um die Umverteilung, nicht ums Klima.
(Doppel, wegen der 100 Zeichen).
Und noch einen Link sehr zu empfehlen:https://uncutnews.ch/klimaluege-und-klimadiktaturteil-8-klimawissenschaft-zwischen-erkenntnis-und-inszenierung/
Also ich habe einen Dr. rer. nat. und bilde mir trotzdem nicht ein, die Klimawissenschaft halbwegs in Gänze verstehen zu können. Es bleibt bei rudimentären Einsichten.
Weil ich von den beteiligten empirischen Wissenschaften nur eine studiert habe. Vielleicht hilft das, die Grenzen der eigenen Einsicht zu erkennen.
Ich gehe aber davon aus, dass die beteiligten Naturwissenschaftler ungefähr wissen, was sie tun, weil das nämlich ihr Fachgebiet ist. Ist das ein Argumentum ad verecundiam (Autoritätsargument)? Gut möglich. Gibt es eine Alternative? Seit dem letzten Universalgelehrten, Gottfried Wilhelm Leibniz, nicht mehr.
Was aber interessant ist:
Ganz viele BWL-, VWL-, Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaftler (mit und ohne Dottore) verstehen offenbar den ganzen Bums genau genug, um sagen zu können, dass die Klimaforscher falsch liegen müssen.
Die Klimaforscher liegen schon alleine deswegen falsch, weil es im Mainstream seit 1992 propagiert wird.
Aber das habt ihr immer noch nicht verstanden…nicht wahr….???
BWL-, VWL-, Sozial-, Rechts- oder Politikwissenschaftler?
Mit und ohne Dottore?
Kurze Frage, lange Frage.
Seit dem so einigen BW und VFLern das Finanzsystem erklären musste, bin ich mir mit den Fakultäten nicht mehr so sicher.
Ich bin promovierter Physiker und habe vor gut 20 Jahren genau wie Du gedacht, die werden den Sachverhalt bestmöglich erforschen und Erkenntnisse so vorsichtig an die Allgemeinheit kommunizieren, daß dabei kein hanebüchener Unsinn Grundlage des weiteren Handelns wird. Ein schlauerer Kollege hat das, als Mindermeinung innerhalb einer Arbeitsgruppe, schon früh angezweifelt.
Während dieser gut 20 Jahre hat sich aufgrund von Ereignissen und Erkenntnissen bei mir die Gewißheit verfestigt, daß diese Leute weit überwiegend gekauft und/oder verblödet sind und das ganze vorrangig ein moderner Ablaßhandel ist, mit dem Ressourcen umverteilt werden. Dabei geht und ging es nie um irgendwelche feinen Details, die ich als Laie des betreffenden Fachgebiets fast nie genau überblicken kann, sondern um schnöde Schwindelei, auch bei den Kommunikationsmethoden. In meinem eigenen Fachgebiet kannte ich das so, daß man eigentlich jede fachliche Meinung, Kritik, Zweifel, äußern konnte und dann, sofern diese nicht sofort und offensichtlich widerlegbar war, darüber debattiert wurde, bis hin zur Planung von Experimenten dazu.
Beim Klimaschwindel fing das früh an mit „wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ und „wenn wir jetzt nicht $foo tun werden wir alle sterben“. Selten wörtlich, aber immer implizit durch Umgangsformen. Wenn sowas passiert gehts nicht um Erkenntnisgewinn, eher um Verhinderung davon.
@arth: Sie stellen haltlose Behauptungen („Klimaschwindel“ blaundblubb) ohne Ende auf, können Sie davon irgendwas belegen, Herr Physiker?
Jede Menge, ich hab nur keine Lust mit Leuten wie Ihnen meine Zeit zu vergeuden. Den Grund haben Sie bereits mit ihren Umgangsformen in anderthalb Zeilen belegt.
Ich kann arth_ nur beispringen. Ich bin ebenfalls promovierter Physiker, Fachrichtung Geophysik, und wir Assistenten hatten bereits Anfang der 80er Jahre das Thema CO2-Wirkung diskutiert und und als Prüfkriterien die Erklärung der postglazialen Warmzeiten gefordert. Ich habe die damaligen Gegenargumente vor ca. einem Jahr nach neueren Daten recherchiert und festgestellt, dass sie im Gegensatz zu damals noch weniger durch Messungen gestützt werden.
Das Thema CO2 und menschengemachter Klimawandel sind ein derart politisiertes Thema, dass jeder in der Branche weis, wie damit umzugehen ist. Kollege Ganteföhr – eigentlich für ein anderes Fachgebiet forschungsmäßig unterwegs – hat das als Pflicht-Quereinsteiger leidvoll erfahren, weil er diese Usancen nicht kennen konnte. Er hat mal in einem Video seinen Leidensweg berichtet. Und übrigens: Herr Limburg hatte eine Dissertation zu den Temperaturmessungen, die Basis der Klimadiskussion, verfasst, die sein Betreuer angenommen hatte, aber für die er keinen Koreferenten finden konnte, weil alle Angst vor beruflichen Nachteilen hatten. Ich habe sie gelesen (man kann sie im Internet finden) und sie war deutlich besser als manches, was ich in meinem Leben gesehen habe.
@arth_
Im engsten Kreis durchaus, aber nur seltenst erlebt, sind seit min. zwei Jahrzehnten folgende „Dialoge“ (nur stellvertretend) zunehmend Standard:
Es gibt XY – isst du mit?
Nein!
Warum nicht?
Schmeckt mir nicht!
Hast du es schon einmal probiert?
Nein!
Woher weißt du dann, dass es dir nicht schmeckt?
(kurzes Schweigen) Weil ich es nicht will!(Ende)
Ob es sich nun um Förderung in Kompetenzen, geistige Entwicklung, Nutzung kognitiver Basis oder Ernährung handelt – was der „Bauer nicht kennt (oder von seinen Eltern erlernte), fr..t er auch nicht.“ oder alternativ: „Was Hänschen nicht lernte, lernt Hans nimmermehr.“
Und ganz unter uns: die (intellektuelle) Kluft zwischen Sein-sollte/müsste/könnte und Ist, kann definitiv nicht mehr überbrückt werden.
(Siehe auch den üblichen obigen Kommentar der reflexartig Zuckenden.)
Der Punkt ist doch der:
Natürlich bilden sich in der Wissenschaftler-Gemeinde „Seilschaften“, die sich gegenseitig die knappen Ressourcen zuschustern (Forschungsgelder, Veröffentlichungen, Zitationen etc) und auch Bauchpinseln und gleichzeitig gegen die Konkurrenz keilen, wo es nur geht.
Nichts desto trotz gibt es zwischen diesen Seilschaften einen gnadenlosen Wettbewerb um eben diese Ressourcen. Kann man der Konkurrenz einen Fehler nachweisen, wird das doch sofort ausgeschlachtet, um die eigenen Position in der Hackordnung zu verbessern.
Allein aus diesem Grund halte ich eine „Verschwörung“ von tausenden Wissenschaftlern, um den Rest der Menschheit zu verarschen, für hahnebüchenen Unsinn.
Das das ganze Klimagedöhns dem einen oder anderen Bonzen zupass kommt, um den Pöbel wieder in die Armut zurückzustoßen, sehe ich aber als gesetzt an.
„Nichts desto trotz gibt es zwischen diesen Seilschaften einen gnadenlosen Wettbewerb um eben diese Ressourcen. Kann man der Konkurrenz einen Fehler nachweisen, wird das doch sofort ausgeschlachtet, um die eigenen Position in der Hackordnung zu verbessern.“
Ja, es gibt einen gnadenlosen Wettbewerb um Forschungs/Studiengelder, das ist korrekt. Allerdings gibt es keinen Cent und keine Lorbeeren für „Quertreiber“, die das Mantra des menschengemachten Klimawandels durch CO2-Emissionen in Frage stellen, selbst wenn sie dabei Fakten veröffentlichen würden, denn das wäre das Ende ihrer Karriere.
Damit will ich nicht behaupten, dass es Fakten gibt, die beweisen, dass das anthrop. CO2 keinen signifikanten Einfluss auf das Klimageschehen hätte, aber es gibt auch keine Fakten, die das Gegenteil beweisen. Es gibt nur Studiengelder und -aufträge, die die „Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels durch CO2-Emissionen“ auf alles mögliche zum Thema haben und keine, die eine grundsätzliche Infragestellung des Mantras zum Thema haben würden.
„Klimaschwindel“
Also ich bin ebenfalls promovierter Physiker und wäre mit solchen pauschalen Urteilen etwas vorsichtiger.
Ich würde seriösen Klimaforschern allerdings empfehlen, sich von dem „Klimazirkus“ zu distanzieren. Damit meine ich Riesen-Konferenzen, wo 5.000 oder mehr Teilnehmer hinreisen und Superreiche wie J. Besos mit ihren Privat-Jets hinfliegen, um Riesen-Summen „fürs Klima“ zu spenden. Das dient in keiner Weise neuem Erkenntnisgewinn sondern dient nur dazu. den Betrieb anzuheizen.
Und:
Seriöse Wissenschaftler enthalten sich apokalyptischer Drohungen: „Wir werden alle bald sterben müssen“.
Was Froschauer hier schreibt, ist nichts wirklich Neues. Jedem, der sich mit dem Thema etwas intensiver befasst hat, wird das bekannt sein. Zudem bleiben seine Beschreibungen etwas unklar.
Z.B. CO2 und die Ozeane:
In früheren prähistorischen Zeiten gab es Situationen, wo eine Erwärmung zunächst durch äußere Umstände (Erdbahn, …) eintrat. Da gaste dann CO2 aus den Ozeanen aus und die Zunahme von CO2 in der Atmosphäre führte zu weiterer zusätzlicher Erwärmung. Da es ein paar Hundert Jahre dauert, bis auch das CO2 aus dem kalten Tiefenwasser der Ozeane (das ist der überwiegende Anteil) in die Atmosphäre gelangt, gab es einen Versatz von ein paar Hundert Jahren zwischen Erwärmung und atmosphärischem CO2 Gehalt.
Heute haben wir die Situation, dass das CO2 in den Ozeanen noch ungefähr dem Gleichgewicht mit dem vorindustriellen CO2 in der Atmosphäre (280 ppm) entspricht. Der heute über 280 ppm hinaus gehende Anteil des atmosphärischen CO2 (derzeit 420 ppm) wird größtenteils in den Ozeanen landen, aber leider eben erst in einigen Jahrhunderten. So lange dauert die Umwälzung des Tiefenwassers. In den Ozeanen befindet sich derzeit ca. 50x so viel CO2 als in der Atmosphäre (teils gelöst, teile hdrolysiert). Wenn nun die Hälfte des atmosphärischen CO2 in die Ozeane gelangen würde, dann nähme die CO2-Konzentration in den Ozeanen nur um ca 2 % zu. In die Ozeane passt also einiges rein.
In diesem Zusammenhang empfehle ich die Youtube Vorlesungen von Prof. Ganteför (ebenfalls promovierter Physiker), der insbesondere auf die CO2-Senken und die Rolle der Ozeane eingeht.
So ist es. Es geht um Geld, um politische Steuerung.
Müssten sich die Politiker darum bemühen, echten Natur- und Umweltschutz zu betreiben, würden Komzerne, Rüstunsindustrie und Großbanken Zeter und Mordio schreien.
Das CO2, welches die Kriege erzeugen, interessiert scheinbar kein Schwein.
Wasserdampf wird zum Verstärker, wo es tatsächlich das wichtigste Klimagas ist. Das ist ein Beispiel für Framing.
Es sind oft nur Papageien, die etwas nachbeten, ohne es beweisen zu können.
Herr Froschauer ist kein Klimaleugner, er zeigt Widersprüche auf, die jeder nachvollziehen kann, wenn er nicht andere Motive hat. Selbst wenn ein Kind eine Frage stellen würde, sollte diese rechtschaffen beantwortet werden.
Die Angriffe auf die Person sind keine wissenschaftl.ichen Argumente.
Und in seinem Blog, der Wassersäge, führt er sehr viele Quellen an.
Quellen sind aber auch kein Nachweis der Wissenschaftlichkeit, wenn diese Quellen unvollständig sind und bestimmte Erkennntisse oder Fragen selektiv ausgewählt werden. Statistiken sind schwierig, weil man verstehen muss, wie die Daten ermittelt wurden und ob diese vergleichbar sind.
Ich führe seit 1997 eihgen Aufzeichnungen zu meinem Wohnort. Was ishc sehe sid eher Wellenbewegungen, kein jahr gleicht einem anderen. Aber Sonnenscheindauer, also fehlende Wolken, wenig Regen, die wirken sich tatsächlich sehr stark aus. Wetter schwankt immer und Luft und Meeresströmungen sind wichtige Faktoren.
Es wird als ein chaotisches System betrachtet und man kann nur Wahrscheinlichkeiten angeben, die um so unsicherer werden, je länger die Zeitperiode andauert.
Es gibt inwischen viele Wetterdienste. Deren 14 Tage-Vorschauen ändern sich ständig.
Das IPPC selbst hat ja schon die schlimmsten Befürchtungen zurück genommen.
Wenn man jetzt mehr davon spricht, dass wir uns anpassen müssen, dann bedeutet das, das das mit den CO2 nichts wird.
Die Befürworter der CO2-Ideologie sollten mal sagen, welchen Beruf diese bei welcher Firma ausüben.
Es reicht Schulwissen und ein paar einfache Beobachtungen, um zu erkennen, dass das CO2 der Temperatur folgt und nicht umgekehrt.
Gerade wurde mal von der Uni in München festgestellt, dass manche Böden, CO2 binden können, wenn der Permafrostboden taut.
Es gibt also ständig neue Erkenntnisse, aber der wichtigste Fakt ist wohl, wie die Sonne scheint und was am Boden passiert.
Alles andere führt halt zu Schwankungen und Klimazonen werden ja nicht vom CO2 bestimmt, sondern von der geograpfischen Lage.
Aber manche Grünlinge scheinen jetzt wohl lieber einen atomaren Winter auslösen zu wollen.
Das wäre viel wichtiger, aufzuhalten.
Es ist, von „Experten“ belegt, noch wesentlich schlimmer:
„Der Penis ist schuld am Klimawandel“
Ausschnitt:“Destruktive, unnachhaltige, hegemoniale, männliche Einstellungen, Umweltpolitik zu prägen, sind das vorhersehbare Resultat einer Vergewaltigung der Natur durch eine männlich dominierte Mentalität. Diese Mentalität wird am besten gefasst, indem man die Rolle des konzeptuellen Penis bei der maskulinen Psychologie berücksichtigt.“ Damit können besonders „jungfräuliche Landschaften billig ausgebeutet werden“.-(Fachmagazin „Cogent Social Sciences“)
Selbstverständlich wissen speziell „Experten“, also obige sogenannte Autoritäten, innerhalb ihres Fachgebietes, prinzipiell alles und vor allem, was sie tun, sogar ohne von Äußerem oder innerem Antrieb beeinflussbar zu sein.
„Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine PROGNOSE nicht gestimmt hat.“(Churchill).
oder
„Experten sind Leute, die, damit sie Experten bleiben, sich weigern, etwas hinzuzulernen.“(Truman)
Es ist, von „Experten“ belegt, noch wesentlich schlimmer:
„Der Penis ist schuld am Klimawandel“
Ausschnitt:“Destruktive, unnachhaltige, hegemoniale, männliche Einstellungen, Umweltpolitik zu prägen, sind das vorhersehbare Resultat einer Vergewaltigung der Natur durch eine männlich dominierte Mentalität. Diese Mentalität wird am besten gefasst, indem man die Rolle des konzeptuellen Penis bei der maskulinen Psychologie berücksichtigt.“ Damit können besonders „jungfräuliche Landschaften billig ausgebeutet werden“.
Also das klingt mir absolut nach ExpertInnen.
Was sagen denn die zitierten historischen Figuren zu ExpertInnen, oder gab es diese damals noch nicht und ExpertInnen sind erst ein Produkt der Genderforschung?
Im Internet kann man fündig werden, was es speziell mit dem in einem Fachmagazin veröffentlichten Text zu tun hat. Dann erklärt sich der Rest der Frage von allein.
So. Oh Wunder – statt 0/1 von 5, 5 von 5; bin somit trotzdem raus.
„DIE Klimaforscher“ schon mal gar nicht. Das ist keine homogene Masse, die dieselben „Wahrheiten“ verkündet. Auch wenn das dauernd behauptet wird, wobei man sich auf „Metastudien“ wie die von John Cook von 2013 beruft. Aber was steht in den Rohdaten?
1. zwei Drittel aller einschlägigen Arbeiten aus diesem Wissenschaftsgebiet treffen gar keine Aussage zu einer „Schuld“ des Menschen an der Erderwärmung, weder positiv noch negativ, obwohl sie die Erwärmung an sich durchaus thematisieren. Das finde ich bemerkenswert!
2. das restliche Drittel kann auch nur überwiegend „implizit“ so verstanden werden, daß sie dem Menschen eine Mitschuld ankreiden. Man muß diese Aussage also aus den Ausführungen herauslesen bzw. hineininterpretieren, Explizit steht es nicht da.
3. explizit sagen nur etwa 10% aller Arbeiten, daß der Mensch einen Anteil an der Erderwärmung hat und
4. nur ein halbes Prozent beziffert den menschlichen Anteil mit mehr als 50%.
Bissl mau, oder?
Und ja, ich denke auch, daß die wissen was sie tun. Cook wusste das auch,, als er die Ergebnisse seiner Arbeit so krass frisierte, daß der berühmte „97,1%iger Konsens „aller“ Wissenschafler draus wurde. Und ja, diesen Betrug kann auch ein BWLer oder Sozialwissenschaftler erkennen. Das ist wie bei einem Plagiat in einer Doktorarbeit. Da muß man das Fachgebiet auch nicht beherrschen, um die kopierten Textstellen identifizieren zu können.
Wenn die gleichen Leute, die Klimapanik verbreiten, absolut kein Problem mit immer krasseren Waffenlieferungen in die Ukraine haben und mit einer extremen Hochrüstung, dann brauche ich mich mit dem „Klima“ nicht weiter befassen.
So einfach ist dsa.
Wenn man herumheult, dass kleine Arbeitnehmer mit dem Auto in die Arbeit pendeln, weil sie nicht 3 Stunden täglich in einem immer unzuverlässigeren ÖPNV hocken wollen, dann ist das ganz arg böse.
Panzer sind aber super.
Feinstaub ist auch nur ein Problem, wenn Leute abends ein Kaminfeuer anzünden.
Wieviel Feinstaub produziert nochmal ein jahrelanger Krieg?
Sorry. Das ist ungefähr so schlau wie ein Staat, der Morde bestraft, indem er die Täter via Todesstrafe ermordet.
Sorry. Ich bin nicht do.of genug, um soviel kognitive Dissonanz in einem einzigen Schädel auszuhalten und nicht korrupt genug, um es trotzdem aushalten zu wollen.
Dir ist nicht klar, dass du mit dem Beitrag absolut 0 Argumente geliefert hast, warum die gängige Klimaforschung falsch sein soll? Es schließt sich nicht aus, dass Grünen-Politiker, die ein Programm gegen Klimawandel vertreten, trotzdem für irrationalerweise für einen Krieg gegen Russland sind. Nur weil die relativ offensichtlich nicht verstehen wie Klimatologie funktioniert, wie du auch nicht, und für den Krieg in Russland trommeln, heißt das doch nicht, dass die Forschung deshalb falsch ist? Das ist doch selbst keine Logik, sondern irrational. Also da stehst du den Grünen in nichts nach leider. Wenn du die Klimatologie widerlegen willst, musst du dich schon selbst damit beschäftigen, erst einmal lernen, wie das funktioniert und erst dann kannst du sie doch sachlich kritisieren?
Na ja, „heißt das doch nicht, dass die Forschung deshalb falsch ist“?
Was da alles aber auf diese Forschung draufgesattelt wird – nein, ich zähle den Irrsinn jetzt nicht noch mal auf – bzw, abgeleitet wird zur Rettung der Welt wenn nicht des ganzen, ‚expandierenden Universums‘ … mit Verlaub, da spielen die von Bettina angefährten ‚Aspekte‘ schon eine Rolle.
Vorschlag zur Güte: so wie in Schland gerade alle ollen Kaminöfen – gesetzlich mit stolzen Strafen bewehrt als nicht – ersetzt werden mußten, würde ich dann wenigstens vorschlagen wollen, alle Panzer, Bomber, Raketen und was sonst noch umgehend oder wenigstens a.s.a.p. mittels einer Co2-freien – am besten noch verganen – Zwille zu ersetzen. Wetten, da würden sich bestimmt sogar die ganzen Heerscharen an Klimaforschern drüber freuen?
Na ja, „heißt das doch nicht, dass die Forschung deshalb falsch ist“?
Was da alles aber auf diese Forschung draufgesattelt wird – nein, ich zähle den Irrsinn jetzt nicht noch mal auf – bzw, abgeleitet wird zur Rettung der Welt wenn nicht des ganzen, ‚expandierenden Universums‘ … mit Verlaub, da spielen die von Bettina angefährten ‚Aspekte‘ schon eine Rolle.
Vorschlag zur Güte: so wie in Schland gerade alle ollen Kaminöfen – gesetzlich mit stolzen Strafen bewehrt falls nicht – ersetzt werden mußten, würde ich dann wenigstens vorschlagen wollen, alle Panzer, Bomber, Raketen und was sonst noch umgehend oder wenigstens a.s.a.p. mittels einer Co2-freien – am besten noch verganen – Zwille zu ersetzen. Wetten, da würden sich bestimmt sogar die ganzen Heerscharen an Klimaforschern drüber freuen?
Ich denke, Bettina-di-Monaco hat etwas ganz anderes gesagt.
Nämlich: die Leute, die Klimapanik verbreiten – sind definitionsgemäß nicht die Klimatologen, sondern die Leute in den Medien und der Politik, die von Klimaforschung so viel Ahnung haben wie eine Kuh vom Schachspiel.
Es geht ihr, wenn ich sie richtig verstanden habe, nicht um den Stand der Klimaforschung und um die Mechanismen, die die Erderwärmung vorantreiben, sondern darum, wie daraus politisches Kapital und natürlich vor allem ganz viel monetäres Kapital geschlagen wird, ohne auch nur einen Hauch für den Natur/Klimaschutz tun zu wollen oder zu beabsichtigen zu tun. Das ganze Theater der geschürten Klimapanik in der Politik und den Medien ist nämlich, wenn man parallel sieht, was in Form von Kriegsverlängerung in der Ukraine und der enormen Aufrüstung getan wird, derart widersprüchlich, dass man schon grenz-debil sein müsste, um die Verlogenheit der öffentlichen Debatte nicht zu durchschauen.
Wie gesagt: nichts gegen seriöse Klimawissenschaftler und deren Forschung!
Bingo. Mehr, als das zu erkennen, war Du korrekt beschreibst, ist nicht nötig, um den ganzen Schwindel zu erkennen.
Es geht überhaupt nicht ums Klima, wie sie mit ihrer Kriegslust beweisen – es geht um Macht und Geld.
Damit ist auch die Diskussion um menschengemacht/Science/Glauben hinfällig geworden, weil sie zu gar nichts führen KANN.
Es wird wohl noch 10 Jahre dauern, bis der letzte kapiert hat, dass die Sonne und nicht der Mensch das Erd“klima“ bestimmt.
Auf fast allen Planeten unseres Sonnensystems ändert sich gerade das Klima – und das, weil WIR fossile Rohstoffe im Übermaß genutzt haben?
Quark.
Besonders auf Merkur, der ist der Sonne ja am nächsten..
„Ancient Aliens“ hat bestimmt bald einen Brennpunkt dazu (irgendwie muss ich die 100 Zeichen voll kriegen).
Quelle?
Im Falle von Mars gab es zwar ein paar Studien in den 00er Jahren, dass mutmaßlich der Mars sich schneller erwärmen würde als die Erde, aber das waren wohl nur „lokale“ Effekte („Mars Wetter“) oder Staub-Stürme und „kein Klima“ – neuere Studien zeigen eher, dass es dort keine signifikante Änderung seit der Landung der „Viking lander“ in den 1970er gab. Für Planeten, welche dann doch weiter weg liegen, muss berücksichtigt werden, dass die Umlaufbahn um die Sonne dann doch recht lange – in Erdjahren gemessen ist – und etwaige Schwankungen (oder gemessene Erwärmungen) in Zeiträumen, welche kleiner als die Dauer der jeweiligen Planetenumlaufbahn ist, dann doch eher nicht aussagekräftig ist.
Ein Betriebswirt erklärt uns in mehreren Ergüssen ein hochkomplexes naturwissenschaftliches Phänomen wie den Klimawandel, ganz wunderbar. Freue mich als Physiker schon auf den nächsten Teil, wenn Herr Froschauer uns erläutert, was CO2 mit Wärmestrahlung macht und welche Rolle der Wasserdampf spielt.
@Redaktion: Ich finde es grundsätzlich gut, dass hier unterschiedliche Meinungen zu Wort kommen, aber wenigstens auf ein gewisses Niveau beim Austausch von Argumenten sollten wir uns doch einigen können oder ?
Den uralten Unfug von Eike wieder zu käuen, betrachte ich jedenfalls als eine Beleidigung meines Intellekts.
Bestenfalls kann man so etwas als Unterhaltungsliteratur betrachten. Eine konkrete Gegenargumentation schenke ich mir, denn auf völlig substanzlosen Unsinn kann man nicht sachlich fundiert antworten. Außerdem ist der Blödsinn von Eike in den letzten 20 Jahren schon von kompetenteren Wissenschaftlern als mir, die sich zudem beruflich mit der Materie beschäftigen, hinreichend widerlegt worden. So etwas zu veröffentlichen, ist ein Armutszeugnis für Overton.
LOL, Niveau beim Austausch von Argumenten einfordern, aber selbst ganz genau nichts dergleichen anbieten. Wieso sparst du dir nicht einfach die Artikel des Autors und auch deren Kommentierung, wenn dir weder der Autor etwas Gehaltvolles anbieten kann, noch du selbst umgekehrt etwas von deinen Erkenntnissen mitteilen möchtest?
Einfach nur mal ein wenig Rumpöbeln?
@Justus:
Stimme Dir als Dipl.- Ing. vorbehaltlos zu, erlaube mir dies zu ergänzen. Wer Gegenargumente zu dem Eike – Unsinn sucht, kann sie leicht hier finden, in 3-facher Ausfertigung von ganz kurz bis ausführlich.
https://skepticalscience.com/argument.php
Ich würde nicht darauf rumreiten, dass der Autor ein Betriebswirt ist, das tut nichts zur Sache. Entscheidend ist, was er zur Sache an Argumenten beizutragen hat. Da kann man nicht einmal sagen, die würden nichts taugen. Es gibt schlicht keine, es gibt ja nicht einmal Behauptungen wie „CO2 ist es nicht“.
Froschauer ersäuft alles in einer Flut von detailreich nacherzählten Fakten. Er referiert halbwegs korrekt Zusammenhänge und schafft so eine geistige Umgebung, in der CO2 nur noch als einer von vielen, vielen, vielen Faktoren vorkommt. So bedient er sein Klientel. Es ist die Methode von EIKE. Man erzählt nichts falsches, präsentiert geschickt Fakten und überlässt dem Adressaten die falschen Schlussfolgerungen. Das kommt bei denen gut an. Die sehen sich in ihren Ansichten bestätigt.
Ich frage mich auch, warum man dem zigfach widerlegten „Argumenten“ hier so viel Raum gibt. Vermutlich, weil es ein Großteils des Publikums goutiert?
Betriebswirt ist der auch nur im weiteren Sinne. Der hat im Grundstudium Betriebswirtschaft gemacht und dann Wirtschaftspsychologie im Hauptstudium. Das ist keine der Kerndisziplinen. Also von Beidem ein bisschen was (und nichts richtig). Ich würde mal behaupten, er macht in die Richtung Coaching (Unternehmensberatung) überhaupt nichts mehr. Ich habe jedenfalls nichts dazu gefunden. Wenn er so ein erfolgreicher Coach wäre, müsste ich doch irgendwo auf seiner Website sein Kursprogramm finden oder wie man den buchen kann? Für manches „Coaching“ braucht man gar nicht so eine akademische Ausbildung. Coach kann Jeder sein, z.B. Firt-Coach. Der sitzt einfach zu Hause und bloggt für so „alternative Medien“, wohl seit der Corona-Pandemie, ist immer noch beleidigt, und schreibt Bücher darüber.
Dafür hat er aber schon einen Psiram-Eintrag. Ja, Psiram verleumdet manchmal gerade politisch nicht opportune Meinungen, aber es liefert zumindest den Hinweis, dass der Autor bei Overton nicht zum ersten Mal als Klimawandelleugner auftrat und auch wenn er das nicht hinschreibt, die Pseudoargumente kommen alle von Eike.
Er hat einen Youtube-Kanal, wo er seit 5 Jahren nichts mehr gepostet hat. Hier zeigt sich wieder mal wie wirklich grandios schlecht die Redaktion von Overton ist bei naturwissenschaftlichen Themen, dass man so eine Person als „Experten“ über Klimawandel eine ganze Serie schreiben lässt. Mal zu checken, ob der überhaupt eine Ahnung hat von dem, was er schreibt, haben sie nicht nötig. Es war wahrscheinlich für umsonst und generiert ja eine Menge Clickbait. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, dachte sich da wohl wer.
Oh man ist das peinlich… ad hominem in einem Beispiel fürs Lehrbuch.
Kein einziges inhaltliches Argument zum Thema. Respekt, das muss man bei soviel Text erstmal schaffen!
Wie schön, Kollege Physiker. beweisen Sie doch, dass dieser Beruf nicht davor schützt, einfach zu glauben.
Es ist eine statistisch gesichertes Phänomen, dass die gebildeten Stände mit einem höheren Ausbildungsniveau das, wie es heute heißt, gesellschaftliche Narrativ – vulgo Propaganda – mit höherer Wahrscheinlichkeit für richtig halten, als die einfachen Leute. Die kennen noch den 1. Hauptsatz des kritischen Bürgers: Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.
Man kann sich den Spaß machen, und den Artikel von einer KI wie ChatGPT analysieren lassen. Das Ergebnis lässt sich durchaus sehen.
Der Autor benutzt alle gängigen Tricks und Methoden, die man auch von EIKE kennt. Framing ist eine der Methoden. Das fängt schon im Titel an „CO₂ – vom Lebenselixier zum Klimakiller?“. Erstaunlich für jemanden, der noch ein paar Artikel zuvor bemängelt hatte, dass die Wortwahl in der Klimadebatte nicht „neutral“ ist.
Dann werden Strohmänner aufgebaut. Niemand bestreitet, dass CO2 fürs Pflanzenwachstum notwendig ist. Niemand bestreitet, dass es einen Kohlenstoffkreislauf gibt. Niemand bestreitet, dass der Anteil der natürlichen CO2 Prozesse ein Vielfaches größer ist, als der anthropogene Ausstoß von CO2. Der Autor verwendet aber trotzdem(?) viel Raum darauf, all diese unbestrittenen Sachverhalte nochmal liebevoll auszupinseln. Warum erwähnt man, dass der Anteil von CO2 an der Atmosphäre nur 0,04% beträgt, wenn man anschließend hinterherschiebt, dass das keine Aussage über die Wirksamkeit eines CO2 Anstiegs ist?
So funktioniert halt die Methode des Herrn Froschauer. Er baut Strohmänner auf, und erzeugt den Eindruck, dass die Klimaforschung all die Momente nicht berücksichtigen würde.
Der Autor schreibt (sinngemäß): Kritiker würden nicht bestreiten, dass CO₂ Infrarot absorbiert, sondern lediglich, dass daraus eine starke Temperaturwirkung folgt. Als Fragestellung wäre das wissenschaftlich korrekt, man muss tatsächlich erst untersuchen, was die Absorption von IR bewirkt. Nur ist die Frage längst geklärt.
Die Strahlungswirkung von CO2 ist nicht nur eine Hypothese aus Klimamodellen. Sie folgt aus gut verstandener Spektroskopie und lässt sich direkt messen. Der Teil ist unter Wissenschaftlern unumstritten.
Eine Unsicherheit (und Streifrage) besteht lediglich dahingehend, wie stark die Reaktion des Klimas auf eine bestimmte Änderung des CO₂-Gehalts ausfällt. Der Grund für diese Unsicherheit liegt in den schwierig zu bestimmenden Rückkopplungseffekten von Wasser, Eis, Wolken etc..
Froschauers Formulierung erweckt aber den Eindruck, dass es eine weitestgehend offene Frage wäre.
Man könnte jeden einzelnen Absatz des Artikels auf diese Art und Weise auseinandernehmen. Es lohnt sich aber nicht. Froschauer bedient ein Publikum, dass ohnehin nur Cherry Picking betreibt und sich jeweils die Fakten raussucht, die die eigene Meinung zu stützen scheinen.
„Man kann sich den Spaß machen, und den Artikel von einer KI wie ChatGPT analysieren lassen. Das Ergebnis lässt sich durchaus sehen.“
Klar, kann man machen. man kann sich auch ein Loch ins Knie bohren und Milch daraus trinken….., wohl bekommts!
Das die gängigen LLM’s in der Analyse nicht neutral sind, sollte inzwischen auch beim letzten Interessierten angekommen sein.
Herr Froschauer begeht regelmäßig logische Argumentationsfehler, liebt Auslassungen, erfindet Strohmänner. Logische Fehler bleiben logische Fehler, unabhängig davon, wer sie entdeckt. Wenn ein LLM diese aufspürt, sind sie immer noch Fehler.
Wenn gängige LLMs das eigene Narrativ nicht bestätigen, könnte das ebenso ein Hinweis darauf sein, dass das eigene Narrativ lücken- oder fehlerhaft ist.
Es wäre schön und der Diskussion zuträglich, wenn Sie wenigstens ein Beispiel aus dsem Artikel benenne könnten.
Du meinst jene KI, die man fünfmal explizit fragen muß, ob sie auch frühere Co2-Messungen kennt als die berüchtigte 280ppm von 1890, ehe sie die plötzlich auch kennt und sich wortreich entschuldigt?
https://youtu.be/6rKSrVut0B0
Nenne mir den Stand der Datenbanken und ich sage dir, was die KI „weiß“….
Du wirst doch einen Verstand haben, oder? Den kannst du benutzen, um die Argumente, die KI (oder sonst wer) liefert auf ihre Korrektheit zu prüfen. Ich kann das jedenfalls.
Das, was die KI an Froschauers Artikelserie zu bemängeln hat, ist auch so ungefähr das, was ich kritisiere. Wird dir also nicht gefallen.
Da man hier nur 5 Kommentare abgeben darf, hier noch an @Thomas.
Auch dem sei gesagt, dass man mittels Benutzen seines Verstandes durchaus in der Lage ist, vorgebrachte Argumente zu beurteilen. Wenn die KI z.B. behauptet, dass ein Strohmann oder cui bono Argument verwendet wird, dann kann man das prüfen.
„cui bono?“ oder auch ad hominem sind typische Methoden, um mangelnde Argumente zu verdecken. Dass Froschauer offenbar viel von EIKE hält, dort dann aber nicht fragt, wer das finanziert, ist natürlich nochmal extra dreist.
Wer finanziert(e) eigentlich den höchst unwissenschaftlichen Unsinn von Cook, Lynas & Co?
Hier steht kein weiterer Text
Das Problem am ganzen ist: Entweder vertraut man den Klimadaten, dann muss man aber auch den scharfen Anstieg der letzten ~100 Jahre zur Kenntnis nehmen. Oder man tut es nicht, dann sind aber auch die ganzen in der Artikelserie aufgestellten Strohmänner alle falsch.
Die ganzen „Skeptiker“ drehen sich jetzt seit über 25 Jahren im Kreis. Eine plausible alternative Erklärung, wie es zu diesem scharfen Anstieg kam, habe ich in all der Zeit noch nie gehört.
Ganz einfach: es gibt dieses scharfen Anstieg überhaupt nicht.
Es handelt sich nur um die absichtliche Focussierung auf einen bestimmten Abschnitt durch Zeitauswahl, um diesen Eindruck aufzubauen.
Über 100.000 Jahre betrachtet ist die Wahrheit zu erkennen, dass es schon krassere Zahlen gegeben hat, als der Mensch angeblich noch mit der Trommel um die Ursuppe gekrochen ist…
(Die Statistiken sind frei zugänglich, sucht sie euch einfach, mir ist meine Zeit zu schade, unverbesserliche Mensch-Klima-Gläubige zu bespaßen)
Diese Aussage ist falsch. Es hat noch nie einen solchen Anstieg in so kurzer Zeit gegeben. Darüber herrscht Einigkeit bei den Experten, die sich mit den hochkomplexen Vorgängen des Klimas beschäftigen.
Diese Aussage hingegen ist richtig, wenn man als Laie das eigene Bauchgefühl über den weltweiten Forschungsstand stellt.
Kann man ja machen…
Sehr gute und differenzierte Analyse, auch wenn sich hier Physiker als Klimatologen aufspielen und sich über die Vita des Autors mokieren. Ganz schön hochnäsig.
Froschauer hat schön die psychologische Seite der CO2-Diskussion herausgearbeitet: dass der Stoff als eine Art Umweltgift hingestellt wird. Das ist er nicht, ganz im Gegenteil, er ist ein zentraler Bestandteil der Biosphäre, und sein Anstieg – so er einen bedeutenden Beitrag zur globalen Erwärmung leistet – ist kein ÖKOLOGISCHES Problem, sondern ein HUMANITÄRES. Denn für die Biosphäre als Ganzheit (Mutter Erde, Gäa, egal wie man’s nennt) sind klimatische Veränderungen normal, die Evolution wird’s schon richten. Für die Menschheit in ihrem derzeitigen hochzivilisierten und
-technisierten Zustand ist eine plötzliche Veränderung aber ein riesiges logistisches Problem.
Auch ich mache mir übrigens die wachstumsfördernden Eigenschaften von CO2 zunutze. Im Frühjahr heize ich meine Gewächshäuser mit Propan. Es zerlegt sich bei der Verbrennung in Wasserdampf und CO2 und wirkt also nicht nur als Heizung, sondern auch als (kostenloser) Dünger. CO2-Düngung hat auf Pflanzen eine ähnliche Wirkung wie Licht, sie werden stämmiger, das Gewebe härter. Der Sättigungspunkt ist allerdings schnell erreicht, ab 1000 ppm ist bei C3-Pflanzen keine Wachstumssteigerung mehr zu erzielen, und bei ca. 10000 ppm liegt die Schädigungsschwelle.
Ich bin der einzige, der sich hier als Physiker geoutet hat.Deshalb fühle ich mich angesprochen. Ich bin ausdrücklich kein Klimatologe,aber wer sonst als Physiker und Chemiker haben denn Ihrer Meinung nach die Kompetenz, Klimatologie zu betreiben oder zu verstehen?
Etwa Betriebswirte?
Was haben Sie denn für eine Ausbildung dass Sie glauben, die Ausführungen des Autors beurteilen zu können.Sie sind jedenfalls kein Naturwissenschaftler. Wer von und beiden ist also hochnäsig?
Ich habe mich auch keineswegs über die Vita des Autors mokiert(Vita=Lebenslauf), sondern darüber dass sich ein Betriebswirt als Klimatologe aufspielt und uralten, längst widerlegten Stuss von EIKE aufwärmt. Dabei kann doch gar nichts anderes als völlig unwissenschaftlicher Unsinn herauskommen.
Wie kommen Sie darauf, nur Physiker und Chemiker könnten Klimatologie verstehen?
Wie kommen Sie darauf, ich sei kein Naturwissenschaftler?
Weia. Hochnäsig hoch drei.
Sie sind nicht der Einzige. Mindestens zwei weitere, darunter auch ich, haben sich hier als Physiker geoutet..
Ich habe in meiner Forschungsarbeit verschiedene Spektroskopie betrieben. Neben Spin-Resonanz auch Infrarot-Spektroskopie. Und letzters hilft unbedingt, um den Mechanismus des Beitrags von atmosphärischem CO2 zur Strahlungsbillanz der Erde und zum Treibhauseffekt zu verstehen.
Allerdings kann sich solches Wissen jeder intelligente Mensch aneignen. Man muss dazu nicht Physik studiert zu haben.
Man sollte also in jedem Fall argumentieren, ob mit oder ohne entsprechendes Studium.
Nun, ich bin auch Physiker sogar mit der Fachrichtung Geophysik. Daher sind mir die Methoden, die die Klimahistoriker anwenden müssen, durchaus vertraut. Ich weis daher auch, dass man dort schnell große Interpretationsspielräume hat. Und die Verwendung von Simulationsmodellen macht es nicht besser, denn wenn man keine exakte Physik hat, dann kann man an zu vielen Schrauben drehen, um ein genehmes Ergebnis zu erhalten.
Aber als Physiker können Sie ja mal das Stefan-Boltzman Gesetz mit frequenzabhängigem Absorptionskoeffizienten anshen und den Unterschied der Temperatur ermitteln, den die Oberfläche der Erde einmal mit dem IR-Band des CO2 und einmal ohne eine Abstrahlung in diesem Band ermitteln. Der Unterschied liegt in der Größenordnung von 2K.
Nun die Berechnung könnte interessant sein, genau dann wenn eben die abgestrahlte Strahlung (Photonen) immer die gleiche Frequenz (bzw. Wellenlänge) wie die absorbierte Strahlung (Photonen) haben. Es gibt allerdings Moleküle bei denen eben die ausgesendeten Photonen eben nicht die gleiche Wellenlänge (Frequenz) wie die abgestrahlten Photonen haben. So dass dieses nicht aussagekräftig ist.
Also ehrlich gesagt, kann ich in der ganzen Artikelserie nichts entdecken, was einer Analyse auch nur ansatzweise nahe kommen würde. Der Autor referiert Sachverhalte, die übrigens zumeist Resultate der Klimaforschung sind. Eben jene Forschung, die, obwohl sie natürlich darum weiß, dass es früher weitaus höhere CO2 Konzentrationen gegeben hat (sie hat es schließlich rausgefunden), das für die Diskussion nicht für relevant hält.
Es ist zwar nicht falsch, verschiedene Faktoren korrekt aufzuzählen. Das allein sagt aber noch nichts darüber aus, welchen Beitrag sie zum aktuellen Klimawandel tatsächlich leisten. Entscheidend ist nicht die bloße Existenz eines möglichen Einflussfaktors, sondern dessen quantitative Bedeutung und Richtung im betrachteten Zeitraum.
Und genau deshalb ist es irreführend, beispielsweise Zyklen mit Zeitskalen von etwa 24.000 bis 100.000 Jahren einfach neben aktuelle Einflussfaktoren zu stellen. Wenn bekannt ist, dass die derzeitige Entwicklung dieser orbitalen Zyklen die gegenwärtige Erwärmung nicht erklären kann – und teilweise sogar in die entgegengesetzte Richtung wirkt –, dann sollte man sie entsprechend einordnen, statt durch ihre bloße Erwähnung den Eindruck zu erwecken, sie seien eine plausible Erklärung für den aktuellen Klimawandel.
Eine Liste von Faktoren ist noch keine Ursachenanalyse. Dafür muss man zeigen, wie stark jeder Faktor wirkt und ob seine zeitliche Entwicklung überhaupt mit der beobachteten Erwärmung vereinbar ist.
Wasserdampf ist so ein Ding. Wegen seiner Eigenschaften ist es eigentlich ein wesentlich potenterer Treibhausgas als das CO2. Es ist auch in deutlich größerer Menge in der Atmosphäre vorhanden. Er hat wohl den Löwenanteil am gesamten Treibhauseffekt unter dem Strich. Man kann daraus aber nicht schließen, dass der Beitrag des CO2 in der Atmosphäre deshalb vernachlässigbar wäre. Denn die Gesamtmenge des Wasserdampfes in der Atmosphäre hängt im wesentlichen von deren Durchschnittstemperatur ab. Unter Annahme, dass deren Gesamtmasse in etwa gleichbleibend ist.
Die Luft kann bei einer bestimmten Temperatur und Druck eine bestimmte Menge von Wasserdampf halten. Alles darüber hinaus kondensiert sofort aus (bildet Wassertröpfchen). Ist die Luft nicht vollständig gesättigt (relative Luftfeuchtigkeit < 100%) verdampft Wasser aus dem Erdboden, Ozeanen usw… bis sie wieder gesättigt ist. Die Atmosphäre kann also nur eine begrenzte Menge von Wasserdampf aufnehmen und sie ist in der Regel auch gesättigt – sonst gäbe es keine Wolken. Wolken entstehen an der Grenze an welcher der Druck und Temperatur der Luft weit genug sinkt um die Sättigungsgrenze überschritten wird. Überschüssiger Wasserdampf kondensiert und regnet ab.
Das heißt, wenn wir Wasserdampf emittieren, man stelle sich einen großen Kühlturm vor, dann wird dieser Wasserdampf zusätzlich in die Atmosphäre eingebracht, und das heißt einfach nur, dass die gleiche Menge in den Wolken auskondensieren wird. Im Falle von einem Kühlturm kann man diesen Prozess sogar unmittelbar beobachten. Wenn eine weiße Wolke über dem Kühlturm aufsteigt, ist das der sichtbare Beweis dafür, dass die Umgebungsluft sich weigert diesen zusätzlichen Wasserdampf aufzunehmen. Es hat einfach nicht genug Kapazität. Genauso kann man Wasserdampf der Atmosphäre auch nicht wirklich entziehen. Trocknet man die Luft, entstehen freie Kapazitäten und in Folge, verdampft mehr Wasserdampf aus dem Boden und den Ozeanen und füllt die entstandene Lücke einfach wieder auf.
Was heißt das also. Wasserdampf in der Atmosphäre hat eine große Wirkung auf den Treibhauseffekt, aber man kann seine Menge nicht wirklich beeinflussen. Außer durch Veränderung der Durchschnittstemperatur der gesamten Atmosphäre. Ist die Atmosphäre insgesamt wärmer, ist mehr Wasserdampf drin. Ist sie insgesamt kühler, ist weniger drin. Wenn sie abkühlt wird sie trockener, Wasserdampf kondensiert und regnet ab. Wasserdampfgehalt sinkt mit der Temperatur. Erwärmt sie sich, wird sie feuchter. Aufnahmekapazität wird größer, mehr Wasser verdampft und gelangt in die Atmosphäre als Wasserdampf.
Interessanten Effekt haben aber auch die Wolken. Wenn die Luft am Boden erwärmt wird und aufsteigt, kühlt sie sich dabei ab. Obwohl die Gesamtmenge des Wasserdampfes in einem konkreten abstrakten Luftpaket sich nicht ändert, erreicht sie beim Aufstieg kühlere Luftschichten und kühlt durch Konvektion ab. Ab einem bestimmten Punkt hat sie sich soweit abgekühlt, dass sie die in ihr enthaltene Menge an Wasserdampf einfach nicht mehr halten kann. Der Überschuss kondensiert, eine Wolke bildet sich. Dabei wird einerseits Kondensationswärme frei, welche die Atmosphäre auch erwärmt, und auf der anderen Seite reflektieren die Wolken das Sonnenlicht. Durch ihre weiße Farbe verstärken sie den Albedo Effekt. Je mehr Wolken auf der von der Sonnen bestrahlten Seite des Planeten vorhanden sind, desto mehr Sonnenlicht wird reflektiert. Weniger Sonnenlicht erreicht untere Schichten und den Boden, folglich sie dämpfen auch die Erwärmung, aber nur am Tag. Nachts führt Wolkenbildung also zur Erwärmung (Kondensationswärme), Tagsüber wirkt das auch, aber der kühlende Effekt überwiegt leicht.
Insgesamt kann man aber sagen, dass der Wasserdampf einen großen Einfluss auf das Klima hat. Aber man kann die Menge an Wasserdampf in der Atmosphäre nicht wirklich beeinflussen. Daher wirkt der Wasserdampf in der Atmosphäre als eine Funktion der Temperatur. Als ein mächtiger Verstärker, aber nicht als Verursacher einer Erwärmung oder Abkühlung.
Guten Tag, Sie schreiben:
„Der Weltklimarat der Vereinten Nationen, der IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), schreibt dem zusätzlichen CO₂ eine bedeutende Erwärmungswirkung zu.“
Dass allein die Übersetzung ins Deutsche eine einzige Katastrophe ist, wurde hier oder anderswo bereits erwähnt?!?
„Panel“, eine möglichst representative Gruppe im Bereich der Markt- und Meinungsforschung, hat mit einem „Rat“ nach deutschem Verständnis genau 0,0% zu tun. Schon allein durch die hanebüchene Übersetzung wird der Eindruck von Expertise und Kompetenz erweckt. – Ähnlich wie beim großen C…., egal, wie der Stand der Dinge ist, Panik hilft niemals und niemandem! Wer sie trotzdem versucht zu verbreiten, muss sich die Frage gefallen lassen: Warum?
CO2 grundsätzlich als „Lebenselexier“ zu bezeichen, ist schon an sich an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Da ich lange Zeit für die Chemie-Industrie gearbeitet habe, habe ich genug von Unfällen mitbekommen, in denen Arbeiter etwa bei Reinigungsarbeiten in Behältern, in denen sich das schwerere CO2 am Boden angesammelt hatte, erstickt sind. Dabei kann bereits eine CO2-Konzentration von lediglich 5% tödlich sein!
Deshalb bedient sich ja auch die ach so wunderbare Fleischindustrie der Methode, z.B. Schweine in eine Grube mit CO2 einzutauchen, um sie zu „betäuben“, bevor sie geschlachtet werden. In Wirklichkeit ist dieses „Betäuben“ in der Regel ein qualvoller Erstickungstod für die Tiere. Wahrlich ein „Lebenselexier“, dieses CO2!
Es ändert nichts an der Tatsache, daß ohne CO2 in ausreichender Konzentration kohlenstoffbasiertes höheres Leben auf diesem Planeten nicht existieren würde. Das Ding mit der Nahrungskette ist für den einen oder anderen Chemiker möglicherweise zu kompliziert.
5% CO2 in der Atemluft bewirkt bei gesunden Menschen Kopfschmerzen, Schwindel, Tachykardie, erhöhten Blutdruck. Wer es schafft, das alles sehr lange zu ignorieren bis er davon bewusstlos umkippt kann in dieser Atmosphäre tatsächlich auch sterben. Irgendwann. Luft anhalten bis der Atemreflex das Gegenteil erzwingt fühlt sich so ähnlich an.
Das war nur die Einordnung ihres Angstmärchens für die Leserschaft.
In diesem Sinne ist Wasser ein hochgradiges Gift, weil schon Menschen ertrunken sind.
Ich habe schon genug Bioreaktoren für Algen gebaut, um zu wissen, dass der ganze Reaktor ohne CO2 einfach eingeht.
Ja, CO2 IST ein Lebenselexir, auch wenn man dran sterben kann. Das ändert nichts an der Biologie.
Au weia.
CO2 ist also nicht nur Klimakiller, es killt auch Menschen und Schweine! Wer hätte das gedacht?
Fast so schlimm wie H2O, das ja verantwortlich für so manches Massensterben ist, wie jetzt in Nepal wieder.
Gegen diese Killerstoffe muss man endlich was tun!
[+]
Ich finde Deinen Beitrag eine gelungenere Replik als meinen.
Ach, ja, noch sechsunddreissig Zeichen.
@Woody Box: Mag sein, dass ich ein zu schlichtes Gemüt bin, aber ich kann dem, was Sie mit Ihrem Beitrag aussagen wollen, leider intellektuell nicht folgen. Na ja, was soll’s!
Einem Chemiker vorzuwerfen, er würde tödliche Unfälle mit CO2 (Gas) zu dramatisch darstellen und das mit Wasser (Flüssigkeit) ist auch tödlich zu relativieren, ist echt harter Tobak. An Co2-Vergiftung ersticken, in Wasser ertrinken, alles das Gleiche.
In diesem Sinne „CO2 ist gut für die Orangen!“ auch ur-alte Klimaleugner-PR.
Grüße an Scott Pruitt und James Inhoff gehen raus:
https://www.youtube.com/watch?v=3E0a_60PMR8
Lustig finde ich auch wie der russische Hacker (Informatiker aus Russland) über Klimatologie so genau Bescheid zu wissen meint, was natürlich überhaupt nichts damit zu tun hat, dass Gasprom zusammen mit Rosatom der wichtigste staatliche Konzern von Russland ist und das größte Gasleitungsnetz der Welt besitzt. Hey Kollege, schon mitbekommen? James Inhoff ist z.B. einer von denen, der dafür gesorgt hat, dass euch Russen das Gas-Geschäft mit Deutschland verlustig ging. Wenn es darum geht, dass das Geschäft nicht umweltschädlich ist, tröten sie in des gleiche Horn der Leugnung.
„CO2 grundsätzlich als „Lebenselexier“ zu bezeichen, ist schon an sich an Peinlichkeit nicht zu überbieten. “
Im Gegenteil. Peinlich ist es, diese Tatsache zu LEUGNEN!! …ich darf auch mal.. 😉
Denn Tatsache ist, dass der größte Teil aller festen pflanzlichen Materie umgewandeltes CO2 ist! Es gibt keine andere Quelle für den in diesen Pflanzen materialisierten Kohlenstoff! Ohne Co2 kein kohlenstoffbasiertes Leben.
Danke für den ausfühlichen Artikel. Ich bin gelernter Umweltschutztechniker und habe im Studium gelernt, dass Wasserdampf ungefähr 1000 mal klimawirksamer ist als CO2. Ich frage mich seit vielen Jahren, wie das mit der Klimahysterie zusammengeht. Darum bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.
@Sigi: Wasserdampf verbleibt im Gegensatz zu CO2 ebenso wie das ebenfalls deutlich stärkere Treibhausgas Methan nur sehr temporär in der Atmosphäre.
Aber Sie sind ja „Umwelttechniker“ und Ihre Wortwahl ( („Klimahysterie“) sagt schon alles.
Ist es denn nicht die pure Hysterie, wenn bei jedem Wetterphänomen laut KLIMA, KLIMA gerufen wird? Zumindest habe ich beruflich genug gelernt, dem ganzen kritisch gegenüber zu stehen und wichtige Grundlagen zu haben. Die hat von den „Klimagläubigen“ nicht jeder. Wer aufgrund von wenigen Posts anderer schon meint, das würde „schon alles sagen“, der hat wohl etwas Grundsätzliches der Auseinandersetzung nicht verstanden. Besonders viel Verständnis für wissenschaftliche Fragen erwarte ich mir da auch nicht mehr.
Das gesellschaftliche Klima ist inzwischen völlig vergiftet von den Glaubenskämpfen der Klima Panikern vs. den Klima Leugnern.
Vielleicht gibt es deshalb Krieg, damit nach ein paar Millionen Toten dann endlich wieder das gesellschaftliche Klima etwas abkühlen kann. Aber Sarkasmus einmal bei Seite:
Der entscheidende Punkt in der Debatte wird meistens verpasst.
Nehmen wir doch ruhig mal an, der Mensch verursacht die Klimaerwärmung und der Mensch hätte es auch im Griff daran etwas zu ändern.
Würde man um CO2 Reduktion zu erreichen dann tatsächlich E-Autos bauen oder würde man als erstes SUVs besteuern und ein Tempolimit von 130km/h auf der Autobahn einführen.
Ich behaupte mal, dass bisher kein einziges E-Auto CO2 Emissionen eingespart hat. Ein E-Auto muss erst einmal 200.000 km zurücklegen bis es seine CO2 Schuld eingefahren hat. Das ist ein Rennen, das das E-Auto nicht gewinnen kann. Und der zusätzliche Abbau von Nickel, Kupfer, Lithium ect. kommt noch oben drauf.
Würde man nicht eher die Produktion von Plastikverpackungsmüll angehen. Denn 95% davon wird bei seiner Beseitigung nicht recyced sondern schlicht zu CO2 verbrannt.
Die Klimalüge könnte sich als eine Halbwahrheit herausstellen. Zwar ist CO2 auch tatsächlich klimarelevant, aber die Politik nutzt das Thema für ganz andere Zwecke.
Wie soll das CO2 klimarelevant sein?
Das Klima ist eine Statistik über alle meteorologischen Prozesse. Also müsste das CO2 auf diese Prozesse Einfluß nehmen. Davon ist bis jetzt in der Meteorolgie nichts bekannt.
Klima ist die Statistik vom Wetter. Soweit liegen sie richtig.
Das gibt 100 Punkte auf der Versteherskala. Ich gratuliere!
„Nehmen wir doch ruhig mal an, der Mensch verursacht die Klimaerwärmung und der Mensch hätte es auch im Griff daran etwas zu ändern.“
Weshalb sollte man unbewiesen etwas ‚annehmen‘ und dennoch das Mittel gegen Viele willkommen heißen, während Wenige(s) davon nicht nur profitieren, sondern „Einsparungen“ bzw. Kosten ausschließlich für untere Chargen gelten oder als zusätzlich verfügbares Guthaben nach oben verlagert werden?
Sollte man nicht vielmehr dem realen, menschengemachten und sich exzessiv steigernden/potenzierenden und bewusst herbeigeführten Schaden an Natur, Umwelt = Ökosystem Einhaltung gebieten, statt über die (irgendwie geprägten) Annahmen/Vermutungen in Endlosschleife zu schwadronieren?
Sorry, frag‘ ja nur.
Ach ja; mir ist bewusst, dass auch die x-te Wiederholung nichts daran ändern wird, dass das Gros auch weiterhin sprachlich mit dem Hauptstrom schwimmt.
Aber man disqualifiziert sich bereits zu Beginn mit der Verwendung des Wortes“KlimaLeugner“, da es nur eine verschwindend geringe Zahl an Menschen geben wird, die daran zweifelt=LEUGNET, dass es Klima gibt.
„Der Teufel steckt (besonders heute und mehr denn je) im Detail“!
In meinem Vordiplom für das Bio-Studium, musste ich jedes einzelne Molekül und jeden Schritt der PS kennen. Aber was der Text schreibt, sprengt alle Grenzen der naturwissenschaftlichen Fakten insgesamt
Der Text ist ein Lehrbuchbeispiel für Klimaleugnung durch Halbwahrheiten, suggestive Rhetorik und das Erwecken eines falschen Eindrucks von wissenschaftlicher Kontroverse.
Hier die wichtigsten Punkte:
1. CO₂ ist lebensnotwendig – aber das widerspricht nicht seiner Treibhauswirkung.
Dass Pflanzen CO₂ für die Photosynthese brauchen, ist unbestritten. Gleichzeitig ist physikalisch eindeutig belegt, dass CO₂ Infrarotstrahlung absorbiert und damit zur Erwärmung der Atmosphäre beiträgt. Beides schließt sich nicht aus.
2. „Nur 0,04% der Atmosphäre“ ist irreführend.
Die geringe Konzentration sagt nichts über die Wirkung aus. Auch andere Spurengase wie Methan haben trotz winziger Konzentrationen erhebliche Klimawirkung. Die Physik des Treibhauseffekts ist seit dem 19. Jahrhundert bekannt und experimentell bestätigt. Ohne jeden Treibhauseffekt (also ohne alle langlebigen Treibhausgase plus Wasserdampf) läge die globale Mitteltemperatur der Erdoberfläche bei etwa –18 °C statt den heutigen ca. +15 °C. Das entspricht einer Differenz von rund 33 °C (bzw3K).
(science.nasa.gov/earth/climate-change/global-warming/)
Wenn man nur CO₂ aus der Atmosphäre entfernen würde, wäre der Effekt fast noch größer als „nur“ der direkte CO₂-Anteil, weil dann ein Großteil des atmosphärischen Wasserdampfs mit wegfällt (positive Rückkopplung). Modellrechnungen zeigen, dass die Erde dann um etwa 30 °C abkühlen würde – also ebenfalls in Richtung einer globalen Vereisung („Snowball Earth“).
(skepticalscience.com/print.php?r=347)
Das zeigt: Obwohl CO₂ nur ca. 0,04% der Atmosphäre ausmacht, ist seine Rolle als „Steuerungsgröße“ des Treibhauseffekts entscheidend. Ohne CO₂ bräche der natürliche Treibhauseffekt weitgehend zusammen, und die Erde wäre ein eisiger, für höheres Leben weitgehend unbewohnbarer Planet.
3. Der menschengemachte CO₂-Anstieg ist eindeutig nachgewiesen.
Der isotopische Fingerabdruck (δ¹³C und Δ¹⁴C) des atmosphärischen CO₂ zeigt eindeutig, dass der Anstieg von 280 ppm (vorindustriell) auf über 420 ppm heute primär aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe stammt. Fossile Brennstoffe haben kein ¹⁴C und einen charakteristischen δ¹³C-Wert von etwa -28‰. Das ist wissenschaftlicher Konsens mit höchster Sicherheit.
(science.nasa.gov/climate-change/evidence/)
4. Wasserdampf ist ein Verstärker, kein Auslöser.
Wasserdampf ist zwar das wichtigste Treibhausgas, aber seine Konzentration wird durch die Temperatur gesteuert (Clausius-Clapeyron-Gleichung). CO₂ hingegen wirkt als „Steuerungsgröße“: Mehr CO₂ führt zu mehr Erwärmung, dadurch mehr Wasserdampf, was die Erwärmung weiter verstärkt (positive Rückkopplung).
5. Der CO₂-Düngungseffekt wird überbewertet und hat signifikante Grenzen.
Ja, mehr CO₂ kann das Pflanzenwachstum fördern – aber nur, wenn ausreichend Wasser, Nährstoffe (Stickstoff, Phosphor) und geeignete Temperaturen vorhanden sind. Studien zeigen, dass Nährstoffmangel den Effekt stark begrenzt. Zudem reduziert erhöhtes CO₂ den Nährstoffgehalt (Protein, Eisen, Zink) in vielen Kulturpflanzen um bis zu 10–15%.
6. Eiszeit-Daten werden falsch interpretiert.
Dass bei vergangenen Eiszeit-Zyklen die Temperatur dem CO₂-Anstieg um einige hundert Jahre vorausging, widerlegt nicht die Klimawirkung von CO₂. Die etablierte Erklärung: Die Erwärmung wurde durch Veränderungen der Erdbahn (Milanković-Zyklen) angestoßen, das freigesetzte CO₂ verstärkte sie dann als Rückkopplung. Heute ist der CO₂-Anstieg die Ursache, nicht die Folge.
7. „Das Klima hat sich immer geändert“ ist kein Gegenargument gegen den heutigen menschengemachten Klimawandel.
Natürlich gab es in der Erdgeschichte Eiszeiten, Warmzeiten und erhebliche Veränderungen von CO₂-Gehalt, Meeresspiegel und Temperatur. Gerade diese Vergangenheit zeigt aber, dass das Klimasystem auf Veränderungen der Energiebilanz und auf Treibhausgase empfindlich reagiert — nicht, dass zusätzliche Treibhausgase folgenlos wären.
Entscheidend ist nicht, ob sich Klima jemals natürlich verändert hat, sondern was die heutige Veränderung verursacht, wie schnell sie verläuft und ob sie zu den bekannten natürlichen Antrieben passt. Seit etwa 1970 stieg die globale Oberflächentemperatur schneller als in jedem anderen 50-Jahres-Zeitraum der vergangenen mindestens 2.000 Jahre. Die jüngste Erwärmung ist zudem nahezu weltweit gleichzeitig sichtbar; das unterscheidet sie von vielen regionalen Schwankungen der Vergangenheit.
(www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/chapter/summary-for-policymakers/)
Die natürlichen Faktoren erklären das heutige Muster nicht: Die Sonnenaktivität zeigt keinen langfristigen Anstieg, der die jüngste Erwärmung erklären könnte; große Vulkanausbrüche wirken im Mittel kurzfristig eher kühlend. Dagegen sagen die physikalischen Eigenschaften von Treibhausgasen und die Messungen genau das voraus, was beobachtet wird: zunehmende Erwärmung von Atmosphäre und Ozeanen, zunehmender Energieüberschuss im Klimasystem sowie die charakteristischen Folgen steigender Konzentrationen von CO₂ und anderen Treibhausgasen. Der IPCC bewertet deshalb als eindeutig, dass menschliche Aktivitäten — vor allem Treibhausgasemissionen — die globale Erwärmung verursacht haben.(www.ipcc.ch/report/ar6/syr/downloads/report/IPCC_AR6_SYR_SPM.pdf)
Auch der Verweis auf die letzten hunderte Millionen Jahre entlastet heutige Emissionen nicht. Ja, in manchen Erdzeitaltern war der CO₂-Gehalt höher als heute. Damals waren jedoch Kontinente, Ozeanzirkulation, Vegetation, Eisschilde, Meeresspiegel und Sonneneinstrahlung anders; solche Welten sind kein Beleg dafür, dass eine rasche CO₂-Erhöhung in der heutigen Zivilisationswelt harmlos wäre. Rekonstruktionen über lange geologische Zeiträume zeigen im Gegenteil einen engen Zusammenhang zwischen CO₂ und globaler Temperatur über Zeitskalen von Hunderttausenden bis vielen Millionen Jahren.(www.science.org/doi/10.1126/science.adi5177)
Besonders klar ist der Vergleich für die vergangenen 800.000 Jahre: CO₂ schwankte in den natürlichen Eiszeitzyklen ungefähr zwischen 180 und 300 ppm. Die heutige Konzentration liegt weit darüber und stieg innerhalb weniger Jahrhunderte von etwa 280 ppm auf über 420 ppm. Dass CO₂ und Temperatur in früheren Eiszeitzyklen teils in anderer zeitlicher Reihenfolge reagierten, widerlegt seine Wirkung nicht: Damals lösten Veränderungen der Erdbahn zunächst eine Erwärmung aus; dadurch freigesetztes CO₂ verstärkte sie. Heute kehrt der Mensch die Reihenfolge um, indem er zuerst zusätzliches fossiles CO₂ in die Atmosphäre bringt.
(www.science.org/cms/asset/e8f7f861-23a7-4ac3-8c99-53701de6bd08/pap.pdf)
Die richtige Schlussfolgerung aus der Klimageschichte lautet daher nicht: „Das Klima hat sich immer verändert, also kann der Mensch nicht verantwortlich sein.“ Sie lautet: Das Klima hat sich immer dann stark verändert, wenn sich seine Antriebe änderten — und heute verändern wir einen zentralen Antrieb, die Treibhausgaskonzentration, in außergewöhnlich kurzer Zeit selbst.
8. Der IPCC ist keine politische Interessengruppe.
Der IPCC fasst Tausende von peer-reviewten Studien zusammen, die von unabhängigen Wissenschaftlern weltweit erstellt wurden. Die Kernaussage – dass der Mensch die Hauptursache der aktuellen Erwärmung ist – wird von allen großen Wissenschaftsakademien der Welt gestützt. Der IPCC AR6 Synthesis Report 2023 stellt fest: „Human activities, principally through emissions of greenhouse gases, have unequivocally caused global warming.“
(https://science.nasa.gov/climate-change/evidence/)
9. Lockdown-Effekt 2020 wird falsch gedeutet.
Dass die CO₂-Konzentration 2020 weiter stieg, obwohl die Emissionen um 7% sanken, liegt an der Trägheit des Kohlenstoffkreislaufs: Die Atmosphäre akkumuliert CO₂ über Jahrzehnte. Ein einmaliger Rückgang der Emissionen führt nicht zu einem sofortigen Sinken der Konzentration. Die CO₂-Konzentration stieg 2020 trotzdem um 2,5 ppm auf 412 ppm – 48% über vorindustriellem Niveau.
(www.ipcc.ch/report/ar6/syr/downloads/report/IPCC_AR6_SYR_LongerReport.pdf)
Fazit:
Der Text – wie alle Texte des Autors zu diesem Thema – erweckt den Eindruck einer offenen wissenschaftlichen Debatte, wo es keine gibt. Die Kernfragen – ob der Mensch das Klima erwärmt und ob CO₂ die Hauptursache ist – sind wissenschaftlich eindeutig beantwortet. Halbwahrheiten über CO₂ als „Lebenselixier“ oder Verweise auf natürliche Klimawandel der Vergangenheit ändern nichts an der physikalischen Realität der aktuellen, menschengemachten Erwärmung.
Nur ein Wort zum IPCC. Der ANSPRUCH des IPCC ist es, die abertausenden Klimastudien zusammenzufassen. Aber der IPCC ist sehr wohl auch eine politische Organisation, es ist ein Zwitterwesen zwischen einer Institution, die Berichte zusammenfasst und eine, die einen politischen Auftrag hat, nämlich die „Policymakers“ zu beraten. Das zum einen. Zum anderen ist das IPCC selbstverständlich hierarchisch organisiert. Tausende WissenschaftlerInnen könne gar nicht miteinander diskutieren. Und zudem drängen sich durchaus Personen in das IPCC, die keineswegs fachlich als Klima-WissenschaftlerInnen zu bezeichnen sind. Das zeigt schon die Qualifikation der Vorsitzenden. Auf den Meteorologen Bert Bolin folgte der Chemiker Robert Watson, er übte er eine Reihe von administrativen Jobs aus. Er agierte als Berater der Weltbank und arbeite ab 1970 in dem Department for Environment, Food and Rural Affairs (Defra), eine Unterabteilung des britischen Regierungsapparates. Von 2002 bis 2015 leitete der Inder Rajendra Kumar Pachauri den IPCC, eine wahrhaft schillernde Figur. Von 2015 leitete 2023 der koreanische Ökonom Hoesung Lee diese Institution. Aktuell leitet der Britte Jim Skea den IPCC, er ist Professor für erneuerbare Energie (Sustainable Energy) am Imperial College London. Also ein Meteorologe, ein Chemiker, ein Eisenbahningenieur, ein Ökonom und nun ein Professor für erneuerbare Energie.
Die Antwort folgt der guten alten Propaganda-Regel: If u can´t kill the message kill the messanger
Wie unsäglich lächerlich
„Der Text – wie alle Texte des Autors zu diesem Thema – erweckt den Eindruck einer offenen wissenschaftlichen Debatte, wo es keine gibt.“
… das würde ich auch sagen, wenn ich nur Follower, aber keine Debatte wollen würde.
Nur zur Info: Wissenschaft BESTEHT aus kontinuierlicher Debatte.
Genau, dass was die Leugner des menschengemachten Klimawandels NICHT machen. Sie wünschen keine ehrliche, wissenschaftliche Debatte, weil sie nicht die geringsten Chancen haben würden. Sie präsentieren ihre immer gleichen, zu tausendfach widerlegten Lügen in ihren bekannten Think Tanks, NGOs, Lobbygruppen, Fake-Institute wie EIKE, oder abgehalfterten völlig fachfremden und korrupten Wissenschaftlern oder Nobel-Preis-Trägern. Natürlich auch in solchen Foren wie hier u.a.
Sie verstecken sich in ihrem Mief aus den immer gleichen abstrusen, verlogenen und aus dem Zusammenhang gerissenen Fake und Falsch-Argumtenten. Oder drehen völlig durch wie „Adel verpflichtet“.
In echten wissenschaftlichen Debatten, mit Wissenschaftlern die die ihr Leben lang (und oft vor Ort) sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen – und die sich auf millionenfach GEMESSENEN DATEN rund um den Globus berufen – haben diese Scharlatane so viel Chancen wie ein Schneeball in der Hölle
„Zunächst möchte ich einen Blick auf Größenordnungen in der Atmosphäre werfen.
Vor Beginn der Industrialisierung lag die atmosphärische CO₂-Konzentration bei ungefähr 280 ppm.
Schon falsch! Die 280ppm sind der Wert, der um 1890 gemessen wurde, und markiert einen der niedrigsten je gemessenen Werte im 19. Jahrhundert. Da lief die Industrialisierung aber schon lange. Die industrielle Revolution lief ab etwas vor der Mitte des 19. Jahrhunderts bereits auf Hochtouren. 1890 war definitiv danach. Das zum Einen.
Und zum Anderen gab es bereits Co2 („Kohlensäure“)-Messungen mit großer Genauigkeit ab den 1820er Jahren. Die waren so genau, daß man schon Zusammenhänge mit der Höhe über Normalnull und großen Gewässern in der Nähe der Meßpunkte sowie saisonale Schwankungen erkennen konnte. Und diese Messungen lagen im Schnitt um die 400ppm!
Die „vorindustriellen 280ppm“ sind eine Legende der Klimaindustrie. Motto: man nehme den niedrigsten verfügbaren Wert, dann kann man immer eine Steigerung behaupten, die einen „Sachzwang“ zur Absenkung induziert.
Verpaßte Gelegenheit, Herr Froschauer!
„Schon falsch! Die 280ppm sind der Wert, der um 1890 gemessen wurde, und markiert einen der niedrigsten je gemessenen Werte im 19. Jahrhundert. Da lief die Industrialisierung aber schon lange. …“
Die Industrialisierung begann um 1850 in England und natürlich begann sie langsam, mit einem langsamen Anstieg des Co2. Mit was sich die Klimawandelleuger so Allem selber glücklich machen …
Der entscheidende Punkt war ein anderer, und das weißt du auch. Es geht darum, daß die 280ppm nicht nur nicht aus der Zeit „vor der Industrialisierung“ stammen, sondern „zufällig“ der niedrigste gemessene Wert im 19. Jahrhundert waren. Die hunderten (tausenden…) Messungen aus früheren Zeiten (ab ca. 1820) waren im Schnitt erheblich höher. Aber dann hätten wir ja keine Katastrophe, weil wir dann nicht von einer „Erhöhung um die Hälfte“ reden würden, sondern nur über 5%, im Vergleich zur Vorindustriezeit, ne?
„Die hunderten (tausenden…) Messungen aus früheren Zeiten (ab ca. 1820) waren im Schnitt erheblich höher. …“
Völliger Unsinn, damals waren Messungen des Co2 noch garnicht möglich, nur grobe, indirekte Schätzungen. Gemessen wird der Co2-Gehalt der Vergangenheit heute anhand der im Eis eingeschlossenen Luft. Wer behauptet, die Messungen wären falsch, der muss anhand der Physik beschreiben, wo denn das ganze Co2 geblieben sein soll. Die Natur braucht Jahrtausende bis Jahrmillionen, um es einzulagern. Hier der Co2-Gehalt der Atmosphäre der letzten 800 000 Jahre. Die Eiszeiten, der gesamte Temperaturverlauf ist deutlich zu erkennen durch die verstärkte Co2-Aufnahme bei der durch die Milanković-Zyklen verursachten Abkühlung. Die Kurve lässt sich zur Beurteilung der vorindustriellen Zeit dehnen. Der Co2-Gehalt des gesamten Holozäns lag bei ca. 260 – 280 ppm.
https://ourworldindata.org/grapher/co2-long-term-concentration?time=-18069..latest
Irgendwie ist der Link defekt. Hier der korrekte:
https://ourworldindata.org/grapher/co2-long-term-concentration
Das ist eine Lüge.
Die Messungen (mittels chemischer Analyseverfahren) war im Gegenteil so genau, daß man, wie erwähnt, auch schon erkannte, daß die Nähe größerer Gewässer ebenso den Co2-Gehalt der Luft beeinflußte, wie die Höhe, in der die Messungen erfolgten (je höher, desto höher). Spätere Überprüfungen der Meßapparaturen ergaben eine Genauigkeit von teilweise unter 10% Abweichung. Und je mehr Messungen vorliegen, um so genauer werden die gemittelten Werte.
Und diese Analysen begannen in den 1820er Jahren! ChatGPT konnte (allerdings erst nach mehrfachem Nachhaken) insgesamt 18 Forscher aufführen, die im 19. Jahrhundert bereits umfangreiche Analysen der Luftzusammensetzung inklusive Co2 vornahmen!
Warum wird hier gelogen, um eine „Wahrheit“ zu verteidigen?
Und die Eisbohrkerne kannst du für „Messungen“ der Luft damals vergessen! Gerade DIE können nur „für grobe Schätzungen“ des Co2 der letzten 600.000 Jahre herhalten, weil sich die Zusammensetzung der Luftbläschen im Zuge der Vereisung immer noch verändert hat! Genau sind sie nur beim Nachzeichnen der Co2-Tendenzen und UNTEREINANDER, weil da eben die gleichen Bedingungen vorlagen. Vergleiche mit heute an der Luft gemessenen Werten sind wissenschaftlich unzulässig! Erst recht das Baumring-Voodoo von Michael E. Mann & Co. zum Schließen der Lücken in den Daten.
Die aus Eisbohrkernen ermittelten Temperaturen können aufgrund von Sauerstoffisotopen durchaus als sehr genau gelten. Aber nicht die Co2-Werte.
Kommt das endlich mal an?
Übrigens: die berüchtigten „280ppm“ von 1890 wurden wie ermittelt? Mittels chemischer Analysen! So wie im gesamten 19. Jahrhundert.
Erkläre doch einfach mal, _wie_ sich die Luftbläschen verändert haben, aufgrund welcher physikalischen Gesetze? Wohin ist das ganze Co2 entschwunden, ist es vllt. auf die Venus ausgewandert?
Soll ich dir zeigen, wie Co2 eingelagert wird?
https://www.youtube.com/shorts/T6h5gYD5FFM
Das dauert da wenige Sekunden! Nicht Jahrmillionen! Warum geht das überhaupt? Weil Wasser Co2 löst! Und ja, ohne Druck dauert das viel länger, aber es geht! Und woraus besteht die Erdoberfläche hauptsächlich?
Kommst du drauf, oder …..?
Und jetzt die 0.01 Euro-Frage: Woraus besteht EIS???
Googele mal nach „Kohlenstoffkreislauf“ und dem Stichwort „Kohlendioxid-Senken“. Findet man auch ohne den Besuch von Eso-Seiten wie „scepticalscience“ des Wissenschaftsbetrügers Cook.
…jedenfalls falls es dich wirklich interessiert…. wovon ich allerdings nicht ausgehen kann, nach dem, was du hier geschrieben hast….
Einlagerung geschieht nicht durch Einbringen in den Kohlenstoffkreislauf sondern durch _Entzug_ des Co2 aus selbigem, über Pflanzen (Holz), dann Kohle und dann Erdöl.
Der Autor verschwendet nunmehr fünf Teile darauf, Fragen zu stellen, deren Antworten die Wissenschaft längst geliefert hat. Das ist Strategie: Mit nebensächlichen Punkten von der zentralen Frage abzulenken und den Leser falsche Schlüsse ziehen zu lassen. Antworten darauf, warum sich das Klima seit der Industrialisierung so schnell erwärmt und welche Rolle CO₂ dabei spielt, werden dabei systematisch vermieden. Mit der Vermeidung eines Befunds soll Handlungsbedarf negiert werden.
Die akt Extremtemperaturen sind eine unmittelbare Folge der menschengemachten Erderwärmung aufgrund zu hoher wärmespeichernder Treibhausgas-Konzentration in der Erdathmosphäre.
Das ist wissenschaftlicher Konsens. Der Weltklimarat (IPCC) belegt, dass der Mensch durch die Verbrennung fossiler Energieträger die Konzentration von Treibhausgasen (wie CO₂ und Methan) in der Atmosphäre massiv erhöht hat. Diese Gase speichern zusätzliche Wärme, was die globale Durchschnittstemperatur ansteigen lässt und in der Folge zu häufigeren, intensiveren Wetterextremen führt. [1, 2, 3]
Zusammenhänge, die dies untermauern:
• Physikalischer Grundkonsens: Treibhausgase lassen die kurzwellige Sonnenstrahlung passieren, absorbieren jedoch einen Teil der von der Erde reflektierten Wärmestrahlung. Dadurch entsteht der sogenannte Treibhauseffekt, der das Leben auf der Erde überhaupt erst ermöglicht hat, durch die hohen Emissionen seit der Industrialisierung aber gefährlich verstärkt wird. [1, 2, 3]
• Extreme Wetterereignisse: Steigende Durchschnittstemperaturen verschieben die statistische Verteilung von Wetterlagen. Hitzetage und Tropennächte häufen sich. Zudem kann wärmere Luft mehr Wasserdampf aufnehmen, was zu extremeren Niederschlägen und ausgeprägteren Dürrephasen führt. [1, 2]
• Zuweisungsforschung (Attribution Science): Durch den Vergleich von Klimamodellen (mit und ohne menschlichen Einfluss) belegen Forscher, dass bestimmte extreme Wetterereignisse ohne den menschengemachten Klimawandel extrem unwahrscheinlich gewesen wären. [1, 2]
Umfangreiche Fakten und Belege zu diesen physikalischen Mechanismen finden Sie in den Berichten der Europäischen Kommission sowie beim Helmholtz Klimabüro.
Maßnahmen gegen die Ursachen der menschengemachten Erderwärmung und deren Folgen
Die Erderwärmung wird durch den anthropogenen Treibhauseffekt verursacht. Um die Ursachen zu bekämpfen, müssen Treibhausgase drastisch reduziert und natürliche Senken gestärkt werden. Gegen die bereits unvermeidlichen Folgen sind gezielte Anpassungsstrategien in Gesellschaft, Wirtschaft und Natur erforderlich. [1, 2, 3, 4, 5]
1. Maßnahmen gegen die Ursachen (Klimaschutz)
• Energiewende: Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern (Kohle, Öl, Gas) und der massenhafte Ausbau erneuerbarer Energien (Wind, Sonne) sind essenziell. Die Deutsche Energie-Agentur bietet detaillierte Informationen zur Umsetzung. [1, 2]
• Mobilitätswende: Förderung des Umweltverbundes durch den Ausbau von ÖPNV, Schienennetzen und Radinfrastruktur sowie die Elektrifizierung des Individualverkehrs. [1, 2]
• Industrie & Gebäude: Steigerung der Energieeffizienz, Nutzung von grünem Wasserstoff für Produktionsprozesse sowie energetische Gebäudesanierung und klimafreundliche Wärmepumpen. [1, 2, 3, 4, 5]
• Landwirtschaft & Ernährung: Reduzierung des Fleisch- und Milchkonsums, Vermeidung von Lebensmittelabfällen, Ausbau des Ökolandbaus und Stopp der Entwaldung. [1, 2]
• Natürlicher Klimaschutz: Wiederherstellung von Mooren, Wäldern und Feuchtgebieten, da diese als natürliche CO₂-Speicher (Senken) dienen. [1, 2, 3, 4, 5]
2. Maßnahmen gegen die Folgen (Klimaanpassung)
• Hitzeschutz: Anpassung städtischer Bebauungspläne, Entsiegelung von Flächen, Anlage von Grün- und Wasserflächen sowie Gebäudebegrünung gegen den „Wärmeinsel-Effekt“. Informationen zu Kommunalkonzepten liefert das Umweltbundesamt.
• Extremwetter-Management: Vorsorgender Hochwasserschutz, Deichbau und Anpassung der Kanalisation.
• Land- und Forstwirtschaft: Züchtung trockenresistenter Pflanzensorten und Umbau von Monokulturen in klimaresistente Mischwälder.
• Gesundheitsschutz: Etablierung von Hitzewarnplänen für vulnerable Personengruppen durch das Bundesministerium für Gesundheit
kid loco schreibt: „Zuweisungsforschung (Attribution Science): Durch den Vergleich von Klimamodellen (mit und ohne menschlichen Einfluss) belegen Forscher, dass bestimmte extreme Wetterereignisse ohne den menschengemachten Klimawandel extrem unwahrscheinlich gewesen wären.“
Das stimmt nur zum Teil. Ein Beispiel: Das Alfred-Wegener-Institut berechnete, dass das Sturmtief, welches im Herbst 2024 in Polen, Tschechien, Österreich und Rumänien extreme Überflutungen bewirkte, ohne Klimawandel nur um 9 % schwächer ausgefallen wäre. 9 % mehr Niederschlag sind durchaus bedeutend, aber trotzdem waren diese Unwetter durch den Klimawandel nur verstärkt, aber nicht bewirkt. Quelle: https://idw-online.de/de/news842509 Aber wen interessieren schon solche Fakten.
die ganze Diskussion ist eingegrenzt auf Erderwärmung, sogen. Klimakrise …
da bin ich zu dumm, das alles halbwegs rational verfolgen zu können … sorry…
was dann (vielleicht) als nächstes folgen sollte: die gesundheitliche (!!) Beeinträchtigung durch fossile Verbrennung
wenn ich hier im Dorf im Winter rausgehe, ist die Luft wegen der ganzen Holzöfen so verpestet wie in den Siebzigern im Ruhrpott
schon mitbekommen, wie die Luft in den Städten ist, wo immer mehr emissionsarme E-Autos kommen ?
die vielen brennenden Ölquellen im Irak-Krieg … waren die belanglos ??
und zwotens: Raubbau-Raubbau-Raubbau, Kriege uvm, um an die fossilen Rohstoffe zu kommen
wär das ein Vorschlag für ne zweite Reihe an Artikeln ?
der politisch-ökonomische Aspekt fehlt hier ja vollkommen
(hoffentlich keine Absicht…..obwohl: sich einen Aspekt rauspicken und alles andere links liegen lassen, um die Empörungsschleife loszutreten… dafür ist Overton ja mittlerweile bekannt)
ich guck gerade
Earth’s greatest enemy von Abby Martin
https://tube.nogafa.org/w/3v2m6nPbQkFkk4byBSZoL7
Es freut mich sehr, dass der Herr Froschauer sich tatsächlich die Kritik unter dem letzten Teil sehr zu Herzen genommen hat, und wiederum genau 0 Belege oder Literaturhinweise unter seinen wissenschaftlich höchst seriös gemeinten Text geschrieben hat.
Dazu haben wir natürlich wieder die gleichen Spezis wie beim letzten Mal am Posten. Deren Argumentation, dass es menschengemachte globale Erwärmung nicht gibt, so wie das auch der Autor meint, wie das überhaupt nichts mit Eike oder US-Klimawandelleugnern zu tun hat, die ist ja so schlüssig! Vor allem wenn der Eine meint es sei die Sonne und der Nächste meint, es sei der Wasserdampf, aber auf gar keinen Fall ein sich verstärkenden Treibhaus-Effekt durch das Emittieren von CO“ durch Menschen, die fossile Rohstoffe verbrennen in nie dagewesenen Ausmaßen. Solche kleinen Meinungsverschiedenheiten sind auch schon bekannt von vergangenen internationalen Konferenzen der Klimawandelleugner, wo sich die „es gibt keinen Klimawandel“- und die „Klimawandel ist nicht menschengemacht“-Fraktion gegenseitig bejubelten. Bei dem Wort „Klimawandel“ gehen wie immer Grüße an den PR-Strategen Frank Luntz heraus, der damals für die Republikaner gearbeitet hat als die Bush-Regierung das Wort in den Mainstream einführte auf seinen Rat hin. Dass der Bush-Clan im Ölbusiness in Texas tätig ist, hatte damit natürlich nichts zu tun.
In Deutschland werden gerade wie in USA Gesetze vorbereitet, um Natur- und Umweltschutzgelder kahlzuschlagen wie in USA durch die Trump-Regierung. Damit das Geld dann auch noch in die Militarisierung gegen Russland gesteckt werden kann oder damit in Zukunft nicht Naturschutzgesetze kommenden Großprojekten in die Quere kommen – oder den Kriegsvorbereitungen gegen Russland. Passend dazu kommt die AfD an die Macht, die von Eike (Heartland Institute, CFACT) unterwandert wurde. Mich erstaunt überhaupt nicht, dass so „naturverbundene“ Tier- und sogar auch noch Pflanzenliebhaber wie der Autor noch nie was davon gehört haben, statt dessen schon seit Jahrzehnten widerlegte PR von Klimwandelleugner-Organisationen der fossilen Verbrennungsindustrie wiederholen.
Im Ganzen sind die Diskussionen unter solchen pseudowissenschaftlichen Artikeln natürlich auch ein Deja Vu aus der Corona-Zeit, wo man von den gleichen Kritikern sich anhören durfte, dass es Corona gar nicht gibt oder wenn doch nur eine harmlose Grippe ist und dass die Impfung gleichzeitig total tödlich ist und die Geimpften wie Fliegen tot umfallen würden und gleichzeitig wiederum behauptet wurde, dass die Impfungen gar nicht wirken würden, nicht einmal begrenzt auf einen Zeitraum.
Damals hatten wir viel zu viele Experten, die es besser wussten als die Virologen und jetzt haben wir eben den gleichen Stapel Experten, die es besser wissen als Klimatologen und für was müssen die sich an wissenschaftliche Standards halten, überhaupt mal ein Lehrbuch dazu lesen? Es reicht doch völlig deren gesunder Menschenverstand, wie das auch der Autor hier zelebriert. Es ist mir auch völlig klar, wer diese Serie durchgewunken hat. Das war der gleiche Herr, der zu der Wahl im kleinen Sachsen-Anhalt geschrieben hat:
„Dass es auch ums Klima geht – je nachdem ob eine Partei gestärkt wird, die entweder die klimatischen Veränderungen als natürlich betrachtet oder aber mitten in der Klimaindustrie beheimatet ist –, war thematisch viel präsenter.“
Ja, das ist einfach alles nur Politik. Wenn einem Nimby nicht gefällt, was bestimmte Wissenschaftler sagen, dann wählt er einfach eine andere Politik, schon ist das Problem gelöst. Ein Hoch auf die Demokratie!
Es ist auch sehr bezeichnend, wie diese Serie lanciert wurde. Es wurde nicht erst einmal erklärt, was die gängige wissenschaftliche Theorie ist zur globalen menschengemachten Erwärmung ist. Damit der Leser die erst einmal kennt, um sie dann kritisieren zu können. Nein, das hat man bei Overton gar nicht nötig, die Leser darüber zu informieren. Der Autor steigt einfach mit der PR von Eike ein. Wie schon im ersten Satz geschrieben, ein große Vorbild wie man höchst seriöse Kritik an Wissenschaft betreibt.
Ich freue mich schon auf seine kommenden Serien, warum Kreationismus und Alien-Archäologie wahr und eben so hochseriöse Wissenschaft sind wie die, die Eike betreibt. Das sind auch große Renner in den sozialen Medien, wo Millionen User draufklicken.
Staatliche Gelder für Archäologie und historische Stätten werden übrigens in USA auch gerade massiv gekürzt. Es steht praktisch die nächste Kürzung an, wo fast alle dort angestellten Archäologen arbeitslos werden. Das freut natürlich die Baufirmen, die z.B. die Mauer nach Mexiko bauen, wenn sie beim Bau auf eine historische Stätte stoßen und was die dabei finden an historischen Gegenständen einfach auf den Müll werfen können oder selber einkassieren. Der Autor hat in seiner Kurz-Vita schon angekündigt, dass er auch ein Liebhaber der Kultur ist, also natürlich auch ein ausgewiesener Experte in Archäologie und natürlich Evolutionsbiologie, wo wir dann auch wieder seine hochseriöse wissenschaftliche Methodik bewundern dürfen in den nächsten Serien und wie er den entsprechenden Wissenschaftlern dann zeigt wie man es richtig macht.
ps: Das hatte er in seiner viele Seiten umfassenden Serie auch nicht nötig überhaupt nur einen einzigen Namen eines Klimatologen zu nennen. Dann muss er sich natürlich auch nicht damit beschäftigen, was der zu dem Thema veröffentlicht hätte. Zum Glück hat das niemand bemerkt.
Der Autor bleibt sich auch im 5 Teil der Artikelserie treu und leugnet die Bedeutung von CO2 für den Klimawandel auf seine – nicht ungeschickte – Weise. Wobei „leugnen“ gar nicht so richtig trifft, er suggeriert mehr den Gedanken, als dass er ihn ausspricht.
Beispiel:
Klingt erstmal(!) plausibel. Und richtig ist auch, dass Emissionen und Konzentration nicht dasselbe sind. Die Raffinesse dieses Abschnittes liegt in den Formulierungen und Auslassungen.
Zu Coronazeiten wurden Wirtschaft und vor allem das Privatleben massiv heruntergefahren. Das verringerte den Verbrauch fossiler Energieträger wie Öl, Gas und Kohle – und damit unmittelbar auch die CO₂-Emissionen. Daran ist zunächst wenig komplex: Bei der Verbrennung wird der im fossilen Brennstoff enthaltene Kohlenstoff oxidiert und zu CO₂. Weniger fossiler Energieverbrauch bedeutet daher, vereinfacht gesagt, weniger CO₂-Emissionen.
Warum hätte „man“ das „vielleicht“ erwarten sollen? Wer ist „man“? Und warum „vielleicht“?
Wenn 10 Liter Wasser pro Minute in eine Badewanne fließen und ich den Zufluss um 6–7 % reduziere, bleibt es ein Zufluss – nur eben ein etwas geringer. Der Wasserspiegel steigt weiterhin, lediglich etwas langsamer.
Genauso ist es beim CO₂: Während Corona gingen die fossilen Emissionen deutlich zurück, aber sie wurden nicht null. Gleichzeitig schwankt der natürliche Kohlenstoffkreislauf erheblich. Deshalb steigt die CO₂-Konzentration der Atmosphäre weiter an, und der Corona-Effekt ist im jährlichen Signal nur sehr schwer zu erkennen.
Das ist letztlich eine Frage der Größenverhältnisse: Bei einem riesigen „Tank“ und einer relativ kleinen Änderung des Zuflusses braucht man sehr genaue Messungen, um den Unterschied sichtbar zu machen.
Erwarten kann vor allem eines: wenn weiterhin zusätzliches CO2 emittiert wird, steigt die CO2 Konzentration langfristig an. Bei Reduzierung der Emissionen halt weniger stark. Bei Froschauer liest sich das so:
Dass die CO2 Konzentration weiter anstieg ist keineswegs erstaunlich, und wenn man drüber nachdenkt (und nicht einfach nachdenklich bleibt), dann klärt sich das auch.
Der Kohlenstoffkreislauf ist komplex und führt jedes Jahr zu gewaltigen Schwankungen. Die Ursache der saisonalen Schwankung ist vor allem die Vegetation der Nordhalbkugel: Im Frühjahr und Sommer nimmt die Photosynthese viel CO₂ aus der Atmosphäre auf; im Herbst und Winter wird durch Atmung und Zersetzung wieder CO₂ freigesetzt.
Wer sich mit dem Kohlenstoffkreislauf befasst, der ist nicht erstaunt, dass sich eine zeitlich begrenzte Reduzierung der zusätzlichen CO2 Emissionen nicht „deutlich“ abzeichnet. Wenn der CO2 Gehalt saisonal zwischen 6-7ppm schwankt, und die gesamten anthropogenen Emissionen im Durchschnitt(!) ca. 2,6ppm betragen, wieso sollte sich dann eine Reduzierung der CO2 Emissionen um 6-7% deutlich bemerkbar machen müssen?
Ich übersetze das mal: Schade, dass es das nicht beweist, aber möglich ist es schon.
Das ist die Strategie von EIKE und Leuten wie Froschauer: viel Text mit vielen Fakten in Zusammenhänge stellen, ohne die zu behaupten, um so ein Publikum in ihren Zweifeln zu bestärken. „Ist es wirklich das CO2“. „Handeln wir nicht vorschnell, wenn die Wissenschaft sich doch selber unsicher ist“. „Stehen da nicht finstere Mächte dahinter“ usw..
Übrigens, diese Technik wurde schon mal angewendet. Es Lohnt sich durchaus sich mit der Tabakdebatte der 50er und 60er Jahre zu befassen. Spoiler: Die Tabakindustrie machte aus der normalen Unsicherheit wissenschaftlicher Forschung ein Argument gegen Regulierung.
Ein schlechtes Stück bei dem unter der Fahne des kritischen Aufklärers hanebüchene Ansichten verbreitet und verfestigt werden sollen indem der „kritische Aufklärer“ ihnen den Stempel der Richtigkeit aufdrückt – genauso verlogen und unwahr wie die ganze „Klimawissenschaften“.
Also nochmal: unsere Lebenssphäre hat sich in Millionen Jahre herausgebildet WEIL SIE EXTREM ROBUST IST gegen Schwankungen und Einflüsse. Es gibt überall negative, also abschwächende Rückkopplungen.
Der Froschauer will das verdecken was für jeden vernünftigen Menschen schreiend offensichtlich ist: dasss da keine Diskussion herrscht, wie er insistiert, sondern dass da eine „Pressure Group“ massiv ihre Agenda auf der Basis von Lügen durchdrücken will.
Die transkontinentale Wirtschaft sieht das Problem der Sättigung auf sich zukommen (bzw. in vielen Bereichen schon erreicht) was bedeutet, dass sich bei herkömmlichem Wirtschaften und mit den „alten Produkten“ die Profite immer weiter vermindern müssen, der Strom von Geld und Werten von „unten“ nach „oben“ sich vermindert. Und deshalb müssen neue Geschäftsmodelle her. Am besten Geschäftsmodelle die Geräte-intensiv sind, für die also Produktionen von Geräten hochgefahren werden müssen, ganz neue Produktionskapazitäten „nötig“ sind (im Gegensatz zu den auf den Durchsatz ausgelegte Industrien wie etwa Erdöl).
„Corona“ funktionierte auch schon in gewisser Weise nach diesem Prinzip: Produktionskapazitäten aufbauen (und sich horrend bezahlen lassen) für etwas, was die Welt nicht braucht – was man aber ihr einreden kann, sie bräuchte es.
Selbst Migration geht darauf zurück: wenn die Einheimischen schon alles gekauft haben, und der Ersatz (das Ersetzen von kaputten Geräten) nicht die Profiterwartungen deckt, müssen eben ganz frische Neukunden her.
______Alles was wir heute sehen, was angeblich Probleme der Welt wären, sind in Wahrheit Probleme der profitorientierten und Profit „lebenswichtig“ benötigenden, überdimensionalen (Fehl-)Wirtschaft.______
Oh wunder, der Kommentar kam. Welch eine Gnade. Da kann ich dann vielleicht noch anfügen:
der Treiber all dieser Fehlentwicklungen ist die Finanzwirtschaft die zwanghaft aus Geld immer noch mehr Geld (Rendite) machen muss (um sich einen großen Teil davon selbst zuzustecken) – egal ob dabei die Menschheit verdummt oder die Erde kaputt geht.
Kurzsichtig, wie eben Gier ist.
Vielleicht (hoffentlich) ist China (Russland?, Iran? BRICS? …) weiter.
Letzlich ist es das Projekt der unverschämt verdienenden Herrschenden, JEDE LEBENSÄUßERUNG monetarisierbar zu machen. Denn nur dann, wenn etwas mit Finanzströmen verbunden ist, können die ihren Schmarotzeranteil daraus herausziehen.
Darum wurde die traditionelle Familie abgeschafft, in der noch viel unmonetarisiert ablief. Heute kommen die Kinder in die KiTa, das Essen wird gebracht oder ist Fertiggericht zum aufwärmen, Vater, Mutter arbeiten, die Alten werden von Pflegediensten und in Heimen irgendwie versorgt. ALles dient nur einem Zweck:
jede menschliche Lebensäußerung mit einem Geldfluss verbinden, aus dem weiterer Profit für die längst schon Superreichen geschlagen werden kann.
Die CO2-Bepreisung ist in dem Bild eine geniela Idee, wie man Menschen ausnehmen kann – und dafür sogar noch Mitstreiter uner den Ausgenommenen findet.
Diskussionen über den Klimawandel ist in der Regel höchst unerfreulich.
Das fängt damit an, dass kaum jemand in der Lage (oder Willens) ist, die verschiedenen Ebenen zu trennen. Es gibt eine wissenschaftliche Diskussion. An der kann sich unsereiner kaum beteiligen, weil uns das Fachwissen fehlt. Dazu gibt eine Abteilung, die die wissenschaftlichen Ergebnis verständlich aufbereitet.
Dann gibt es Interessengruppen, z.B. die fossile Industrie, die Automobilindustrie aber auch Hersteller von Technologien wie PV etc..
Wer hier einsteigt und mit „cui bono?“ oder „folge dem Geld“ argumentiert, kann sich eine Diskussion auch sparen. Der bestätigt nur sein feststehendes Urteil und sucht sich dafür die passenden Belege. Wer von der „Klimaindustrie“ schwafelt, darüber aber „vergisst“, wer alles mit fossilen Brennstoffen Gewinne macht, der … naja.
Taugen tun solche Verweise ohnehin nichts. Dass jemand mit einer Technologie Geld verdient ist keine Aussage darüber, dass es keinen Klimawandel geben kann, oder der nicht menschengemacht ist. Natürlich wird im Kapitalismus alles zur Geschäftssphäre, also auch regenerative Energien
Dann gibt es die Politik, die Maßnahmen beschließt. Die kennt den Klimawandel als Anlass fürs Handeln. Das richtet sich aber nach anderen Kriterien aus. Klimapolitik ist immer Energiepolitik. Energie soll kostengünstig, jederzeit im gerade benötigten Umfang verfügbar sein. Die Kosten für Energie gehen in jedes Produkt ein, es ist eine Frage der Konkurrenz.
Jetzt ist man bei lauter Fragen, die mit dem Klima wenig, aber viel mit den Besonderheiten des kapitalistischen Geschäft zu tun haben. „Flatterstrom“ ist eine Kritik, die sich gegen regenerative Energien richtet, weil die den Anforderungen des Geschäfts nicht genügen und eine Speicherung von Energie zwar technisch möglich ist, aber mit Kosten verbunden wird. Und da gilt eben, was „unnötig“ Geld kostet, kann nicht sinnvoll sein.
Dann gibt es noch Thema wie Rüstung und Krieg. Da wird überhaupt nicht auf die Klimabilanz geschaut, was manch einer zurecht als Widerspruch sieht, daraus aber falsche Schlüsse zieht.
Die Ebene der Machbarkeit ist ebenso ein weites Feld verschiedenster Aspekte. „Wir alleine können die Welt/das Klima nicht retten“ zielt auf die Staatenkonkurrenz. Jeder Beitrag zur Reduzierung der CO2 Emissionen ist ein Beitrag, was auch sonst? Ob der hier, in China, durch den Endverbraucher oder die Energieunternehmen erfolgt, ist von der Sache her egal. Nicht aber, wenn es um die damit verbundenen geldwerten Einschränkungen geht. Die finden vor allem beim Endverbraucher statt. Dessen Leben verteuert sich massiv, wenn z.B. die Gebäudesanierung auf ihn umgelegt wird. Das Geschäft soll und darf nach Möglichkeit nicht leiden.
Und hier sind wir beim Grund für den Bedürfnis den Klimawandel zu leugnen. Weil die Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels Geld kosten, und diese Kosten direkt oder indirekt beim Bürger landen (der sie nicht mehr weiterreichen kann), kommen manche Zeitgenossen auf die Idee, dass das alles nur ein Fake ist um ihnen Geld aus der Tasche zu ziehen. Das treibt dann so manche Blüten, weil, wie es so schön heißt „nicht sein kann, was nicht sein darf“.
Dass es aber Industrien und Forschungseinrichtungen gibt, die vom Alarmismus leben, stimmt aber auch, ok? Und dass hier immer wieder der Kognitionspsychologie John Cook und seine gefälschte 97% Studie als Argument gegen den Artikel vorgebracht wird, stört auch nicht, oder? Und dass es sogar Bezüge auf seine Seite https://skepticalscience.com/ gibt, die an Gehässigkeit und Hetze kaum zu überbieten ist, ebenso nicht?
Die Blindenschule berichtete der Gehörlosenschule von ihrem kürzlichen Besuch der Picasso-Ausstellung!
(bis zum Ausrufezeichen 102 ‚Anschläge‘! Passt, wackelt nicht, hat Luft!
„Jeder Beitrag zur Reduzierung der CO2 Emissionen ist ein Beitrag, was auch sonst?“
Das gilt nur, wenn es im Gesamtsystem ein Beitrag zur Reduktion ergibt, also global. Wenn du hier in Deutschland CO2 Emmissionen reduzierst, damit aber Produktion verteuerst, die daraufhin nach China abwandert, dann hast du lediglich Wohlstand auf der einen Seite genommen und auf der anderen Seite an die „Konkurrenz“ vergeben. Genau das steht für Deutschland gerade im Raum und es ist dann doch etwas verkürzt zu behaupten, dass es „Leugnern“ nur um ein wenig Geld ginge. Ein drohender Jobverlust bedeutet eben nicht nur ein paar EUR weniger in der Tasche zu haben…
auf deutsches Klima ist ja Verlaß.
Gewitter und Kaltfront und schon
ist die Hitze davon – und die Lust
auch – Gott sei Dank!
Übrigens: Der Sommer 2026 war der bislang kälteste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen!
…in den Polarregionen….
Aber die zählen ja nicht zur Erde….. gell? 😉
Da wird von der „globalen Erwärmung“ geredet, aber wenns nicht paßt, vergißt man einen Großteil des Globus einfach…
Tatsächlich war dieses Jahr von sehr geringen Austauschbewegungen zwischen den gemäßigten und den Polarregionen geprägt. Deshalb war es in den gemäßigten wärmer und in den polaren kälter.
Natürlich kein Beleg für die Behauptung. Eine Schnellstsuche ergibt z.B.
Temperaturen in der Arktis klettern auf mehr als 30 Grad
Die Arktis erwärmt sich schneller als der Rest der Erde. Neue Daten verdeutlichen, wie ernst die Lage ist.
https://www.spektrum.de/news/hitzewelle-mehr-als-30-grad-in-der-arktis/2337884
https://de.euronews.com/2026/06/13/vollig-verruckt-antarktis-verzeichnet-rekordtemperaturen-im-winter
„Völlig verrückt“: Antarktis verzeichnet Rekordtemperaturen im Winter
Der neue Hitzerekord fällt in eine anhaltende Wärmeperiode: Seit drei Wochen liegen die Tageshöchstwerte ununterbrochen über null Grad.