Schleichendes Gift – die nationale CO2-Steuer

Wasserstoff tanken
Ogidya, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Kaum ist das neue Jahr angebrochen, steigt mit der CO₂-Abgabe erneut der Spritpreis – und mit ihm Transportkosten, Warenpreise und der Druck auf Millionen Haushalte. Gibt es keine Alternative dazu? 

Majestätisch erhebt sich über dem sonnenverwöhnten Teneriffa der mit Schnee bepuderzuckerte Gipfel des Teide aus den Wogen des Atlantiks. Der Reisende aus dem kalten Deutschland braucht jedoch gar nicht derart hoch zu schauen, um ins Staunen zu geraten. Wer den Neid der Daheimgebliebenen loskitzeln will, dem reicht ein Foto von den Zapfsäulen der örtlichen Tankstellen. In Los Cristianos ist der Liter Diesel Anfang Februar 2026 für sagenhafte 1,12€ zu haben!

Gut, in der autonomen Region der Kanaren ist die Spritbesteuerung wesentlich niedriger als auf dem spanischen Festland. Dennoch ist auch dort, in jenem Land, das momentan als Wachstumsmotor Europas gilt, der Treibstoff deutlich preiswerter als bei uns. Kaum waren nämlich bei uns die letzten Raketen der Sylvesternacht in buntem Lichterfeuer verglüht, da schraubten sich die Preise an unseren Zapfsäulen in den Himmel. Die Politik wünschte ein frohes 2026. Was ist passiert? Ach ja; die CO2-Abgabe, die jedes Jahr automatisiert steigt, hat wieder mal gegriffen. Der Liter Diesel, der vor dem Neujahrsfest durchaus noch manchmal für knapp unter 1,50 Euro zu haben war, kostet plötzlich bis zu 1,70 Euro oder sogar mehr.

Der fette Schluck aus der Pulle

Der Preisanstieg durch die nationale CO2-Steuer pro Liter Diesel beträgt indes „nur“ etwa 3 Cent im Vergleich zum Vorjahr. Wie erklärt sich die Differenz? Nun, die Schlussfolgerung liegt nahe, dass der Rest des eklatanten Preisanstiegs darauf zurückzuführen ist, dass die Mineralölkonzerne die Marktunsicherheit ausnutzen und sich ungeniert den Bauch vollschlagen. Am Rohölpreis jedenfalls liegt es nicht. Der hält sich unter anderem dank der Erhöhung der OPEC-Förderquoten konstant auf relativ niedrigem Niveau.

Wem das frech vorkommt, der sehe sich die Fünf-Jahres-Bilanz der noch unter der Kanzlerschaft Angela Merkels eingeführten Klima-Abzocke an. Seit ihrer Einführung 2021 ist sie um satte 20,5 Cent gestiegen. Die Einnahmen fließen in den Klima- und Transformationsfond. Dort sollen sie der Wirtschaftsförderung (mit anderen Worten der Planwirtschaft) und dem Klimaschutz (was auch immer das heißen mag) zugutekommen. Das toxische Erbe der Klimakanzlerin Angela Merkelist ein schleichendes Gift. Je mehr Jahre ins Land ziehen, desto schädlicher wirkt es.

Um zu begreifen, dass dieser fette Schluck aus der Pulle, den der Staat sich hier erlaubt massive Auswirkung auf die Inflation und damit auf unsere Wirtschaftskraft insgesamt hat, braucht man kein studierter Volkswirt zu sein. Wird der Sprit teurer, steigen die Transportkosten, steigen die Warenpreise. Wer sich arm heizt, um nicht frieren zu müssen, dem fehlt die Pinke-Pinke, mit der er sich Dinge des täglichen Bedarfs kaufen kann. Die Konsequenz ist fehlende Kaufkraft und ein Handel in freiem Fall. Besser als mit der CO2-Steuer kann man eine Volkswirtschaft kaum abwürgen!

Merkels Gift wird uns verabreicht, damit wir endlich in Scharen E-Autos und Wärmepumpen kaufen. Aber die Alternativen, die uns für das Althergebrachte geboten werden, sind für die allermeisten technisch einfach nicht befriedigend. Beispiel Wärmepumpe: Ein guter Bekannter hat jüngst die staatliche Förderung für eine Wärmepumpe in Anspruch genommen und musste trotz PV-Anlage auf dem Dach die bittere Pille schlucken, dass die Heizkosten für sein Haus auf 30-40 Euro pro Tag explodierten. Hinzu kommt folgende bittere Erkenntnis, die was mit Physik zu tun hat: Je strenger der Frost, desto schlechter heizt die Anlage. Der Mann hat Glück, weil er ein Stück Wald besitzt. Er heizt jetzt mit Holz. Seine Bäume sterben, mit anderen Worten, für Deutschlands Klimapolitik.

E-Autos: Keine Alternative

Auf der anderen Seite sind E-Autos, obwohl die Akku-Reichweiten bei den neuen Modellen sich tatsächlich wesentlich verbessert haben, höchstens für Hausbesitzer mit eigener Wallbox interessant. Dass dort dann immer noch ein ganz erklecklicher Anteil fossiler Kohle- oder Gasenergie in die Akkus fließt – geschenkt! Für den großen Anteil der Bevölkerung, der in Mietskasernen hausen muss, ist die Ladeinfrastruktur ohnehin schlicht nicht vorhanden.

Noch deutlicher wird das Problem bei den LKWs. Glaubt irgendjemand ernsthaft, diese riesige dieselfressende Flotte, die tagtäglich unsere Autobahnen verstopft, wird in naher Zukunft batteriegetrieben umherrollen? Abgesehen von dem zusätzlichen Gewicht, das der Asphalt und Brücken damit zu spüren bekämen. – Wo und wie sollten die Lastwagen denn mit sauberem Strom betankt werden? Es gibt ja heute schon noch nicht mal genügend Parkplätze für die Dinger!

Auch der Gebrauchtwagenmarkt ist ein Problem. Für 3.000-4.000 Euro gibt es ganz passable Verbrenner zu kaufen, mit denen man auch mal in den Urlaub fahren kann. Für das gleiche Geld sehe ich beim Blick in ein einschlägig bekanntes Gebrauchtwagenportal ein E-Auto, mit dem ich es bei kalter Witterung von mir zu Hause aus kaum ins 50 Kilometer entfernte Köln schaffen würde. Stichwort Urlaub: Bei den meisten unserer Nachbarn ist die Ladeinfrastruktur noch viel schlechter, als bei uns. Eine längere Reise auch mit dem teuersten E-Neuwagen kann da schnell zum Horror-Trip werden.

Zum Stelantis-Konzern zählen 24 international bekannte Automarken. Darunter sind so Größen wie Peugeot, Opel, Jeep, Fiat oder Dodge. Jüngst wurde bekannt, dass Stelantis unfassbare 26,5 Milliarden Dollar einfach in den Wind schießt und sich aus dem E-Autogeschäft verabschiedet. Hierzulande werden trotzdem unter dem Vorwand der CO2-Einsparung, drei weitere Milliarden unserer Steuergelder als Fördermittel in das E-Autogeschäft gepumpt. Der Zombie-Markt soll unter allen Umständen am Zappeln gehalten werden. Selbst wenn China am Ende der lachende Dritte ist. Auf der anderen Seite wird den am E-Auto kränkelnden deutschen Autokonzernen wie Volkswagen oder Mercedes, die mit ihren Flotten die CO2-Grenzen reißen, Strafzahlungen in mehrfacher Milliardenhöhe großzügig erlassen.

Doch die Zeit bewegt sich wellenförmig. Irgendwann ist das Tal der Tränen durchschritten und Hoffnung keimt am Horizont. Was die Energiewende angeht, so hat diese Hoffnung einen farbigen Namen: grüner Wasserstoff!

Günstige Alternative?

Mit H2 kann grüne Energie sauber gespeichert werden. Damit ist er der Schlüssel der Energiewende. Alle seine Vorzüge zu nennen würde den Rahmen dieser Zeilen sprengen. Beschränken wir uns also erstmal auf das Autofahren. Im Gegensatz zu Batterien ist H2 bei hoher Energiedichte äußerst leicht. Um ihn zu gewinnen braucht es weder Lithium, noch Coltan, noch irgendwelche seltenen Erden. Sprich: keine toten Kinder in postkolonialen Kongominen, keine verheerenden Umweltschäden in der chilenischen Atacama-Wüste, keine strategische Abhängigkeit von China. Alles was es braucht ist Strom, Wasser und einen Elektrolyseur. Kombiniert mit Solar- und Windenergie erhält man im Prinzip das sagenumwobene Perpetuum Mobile. Alle politisch Verantwortlichen, die behaupten grüner Wasserstoff sei zu teuer, zu ineffizient, zu schwer verfügbar, tun dies in der Regel, weil sie wollen, dass dies so bleibt.

In Wahrheit dürfte grüner Wasserstoff bei entsprechender industrieller Skalierung äußerst günstig zu haben sein. Sonne, Wind und Wasser liefert uns Mutter Erde immerhin frei Haus. Auch das Argument der schweren Speicherbarkeit von H2 ist lediglich vorgeschoben. In Wahrheit sind hier den technischen Machbarkeiten kaum Grenzen gesetzt. Vor allem die chemische Speicherung in Form von Ammoniak (NH3) bietet sich an, um riesige Mengen zu transportieren.

Der Tankvorgang eines H2-Autos dauert nur wenige Minuten. Die Tankinfrastruktur ist mit dem dichten Tankstellennetz bereits vorhanden, bestens ausgebaut und wartet nur darauf, mit Wasserstoffsäulen ausgestattet zu werden. Dank der stromerzeugenden Brennstoffzellentechnik verfügt ein Wasserstoffauto über dieselben Vorzüge des batteriegetriebenen Pendants.

Bei all diesen Vorteilen wundert es nicht, dass BMW 2028 ihr erstes Wasserstoffauto in Serie fertigen werden. Während die Fossilkonzerne mit dem unpraktischen Batterie-Auto zurzeit noch irgendwie leben können, zeichnet sich hier wirklich der Anfang ihres Untergangs ab. BMW arbeitet in der Brennstoffzellentechnologie eng mit Toyota zusammen. Beide Konzerne sind nicht unbedingt als Umweltfuzzis bekannt. Vielmehr setzen sie viel Zeit, Geld und Power ein, um als Pioniere der überlegenen Technik ihre Claims abzustecken.

Kommen wir nun zum anderen Thema, das Otto-Normalverbraucher interessiert. Auch im Heizungsgeschäft ist es kein Zufall, dass die neuen Gasthermen „Wasserstoff-ready“ verkauft werden. Eine erkleckliche Anzahl von Menschen hat nämlich keine Lust ihren Altbau teuer umzubauen, damit die Wärmepumpe funktioniert. Sie hätten gerne eine Gasheizung, die beim Verbrennungsvorgang Wasser erzeugt. Das Gasnetz ließe sich relativ problemlos an H2 anpassen. An dieser Stelle kann ich leider keine Lanze für unsere Gas-Ministerin Katharina Reiche brechen. Die Irrsinnspläne ihres Vorgängers Robert Habeck, unser Gasnetz „rückzubauen“ verfolgt sie weiter. Bis dahin werden einem schlecht gedämmten Haushalt mit Gasheizung bis zu 311 Euro  (laut t-online) zusätzlich zu allem anderen jährlich als CO2-Steuer abgeknöpft.

Der Todeskampf des alten Systems

Um das Ausmaß der Gaunerei zu begreifen, muss man sich vor Augen halten, dass in finsterer Winternacht die Solarzellen komplett Pause machen und der grüne Netzstrom für die Massen an Wärmepumpen höchstens aus unseren Windrädern fließen kann. Sobald der nicht ausreicht, kommen die Gaskraftwerke ins Spiel, von denen Frau Reiche jede Menge neue zu errichten plant. Diese pumpen dann munter genau jenes Kohlendioxid in die Atmosphäre, das uns mit der CO2-Steuer madiggemacht worden ist. Fast hätte ich es vergessen; man kann natürlich auch auf den supergefährlichen, hochgiftigen Atomstrom aus den bröseligen Reaktoren unserer Nachbarn zurückgreifen. Der ist ja jetzt per Kommissionsbeschluss der EU grün angemalt. Aber wollen wir das wirklich? Sieht so der Fortschritt aus?

Verdient bekam der Verkehrspräsident des ADAC, Gerhard Linnemann, einen Shitstorm epischen Ausmaßes um die Ohren geklatscht, nachdem er die CO2-Steuer das „richtige Instrument“ für unsere Klimaziele nannte. Sein Rücktritt spricht genauso Bände, wie Katharina Reiches Reise ins Morgenland um dort Wasserstoffdeals mit den Saudis abzuschließen. Letztere sind natürlich an uns als treue Kunden gewohnt und wollen uns halten. Dafür kaufen sie auch unsere Wasserstofftechnik, die immer noch als die beste der Welt gilt.

Warum machen wir uns unseren Wasserstoff nicht einfach hierzulande selbst? Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass allein die Dachflächen unserer Industrieanlagen ein PV-Potential von 400 Atomkraftwerken bieten! Damit bekäme man eine Menge Elektrolyseure ans Laufen.

Man bekommt bei all dem nicht gerade den Eindruck, dass die Veränderungen unserer technischen Welt aus Angst vor der Klimaveränderung geschehen. Vielmehr erleben wir den Todeskampf des alten Systems, das mit allerlei Tricks künstlich am Leben gelassen wird. Dennoch sollten wir die Hoffnung nicht fahren lassen, denn früher oder später wird Wasserstoff sich durchsetzen. Im Hintergrund ist die Revolution bereits im vollen Gange. Sie wird geopolitische Veränderungen im globalen Maßstab mit sich bringen, die man sich heute kaum vorzustellen vermag. Ganz einfach, weil die Wasserstofftechnologie das Fortschrittlichste ist, das wir derzeit haben können. Liefert sie doch kreislaufgesteuert unendlich verfügbare Energie, die nicht nur billig, sondern auch noch sauber ist.

Timm Koch

Timm Koch, 1968 in Bonn geboren, ist politischer Sachbuchautor und Umweltphilosoph. Seit Jahren macht er sich für Grünen Wasserstoff stark, der der Menschheit die Chance bietet, ihren Energiehunger auf saubere und nachchaltige Art und Weise auszuleben, ohne dabei die Irrwege von Krieg, Naturzerstörung und Atomkatastrophen beschreiten zu müssen.
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119 Kommentare

    1. Für Entsorgung bezahlt man, damit der Entsorger sich dann um den Müll kümmert.

      Beim CO2 kassiert der Staat, aber das, was Sie „Müll“ nennen, bleibt trotzdem, wo es ist.

        1. Und wenn man ein paar Menschen um die Ecke bringt, entsteht auch weniger Müll, von den verwesenden Leichen abgesehen, aber die wären ja irgendwann auch sowieso entstanden. Trotzdem macht man sowas NICHT, dieweil es UNETHISCH wäre.
          Den Mitmenschen Geld abzunehmen ohne etwas dafür zu leisten ist genauso abzulehnen.

        1. @ Ach Ceeh, Sie haben in der Schule wahrscheinlich immer nur am Fenster
          gesessen. Unser Leben basiert auf Kohlenstoff. Ohne CO2 gibt es kein Leben
          auf diesem Planeten. Alles was wächst ist auf Kohlenstoff in Form von CO2
          angewiesen. Alles!! Nicht nur Bäume, sondern auch Gras, Blumen, Pilze, Plankton
          usw. Als der CO2 Anteil vor über 100.000 Jahren fast 4 x so hoch in der Luft war,
          herrschte auf der Erde das was man unter dem Garten Eden verstehen könnte.
          Das damals von den Pflanzen aufgenommene CO2 läßt heute in Form von verschiedenen
          Kohlenwasserstoffen Autos rollen, Flugzeuge Fliegen und Ihren Kaffe morgens, wenn
          die Sonne nicht scheint und kein Wind weht, kochen. CO2 ist kein Müll den man
          entsorgen muß, es ist ein wichtiger Baustoff für das Leben!

            1. Übrigens, die größten CO2- Senken auf den Kontinenten der nördlichen hemispäre sind die extensiv bewirtschafteten/beweideten Dauergrünländer, als Grasland, nicht Wald.

        2. JEDER Organismus, der Kohlenstoff aus der Luft (oder dem Wasser) löst und in seiner Struktur einbaut, tut das!
          Was glaubst du denn, wo die „fossilen Brennstoffe“ herkommen? Aus’m Internet runtergeladen?

          Am besten, du gehst nochmal in die Schule.
          …obwohl, in den heutigen „Mißbildungseinrichtungen erfährt man das ja nicht mehr…

          Ps. manche Landwirte begasen Treibhauspflanzen sogar gezielt mit dem „Giftgas“ Co2. Rate mal, warum!

          1. „Am besten, du gehst nochmal in die Schule …“

            Wäre eher dir zu empfehlen, dann begreifst du vielleicht, dass Wissenschaft heißt, das ganze System zu betrachten und nicht nur einen einzelnen Faktor.

            1. Tu ich doch!

              Man nennt diesen „einzelnen Faktor“, wie du dich ausdrückst, auch den „globalen Kohlenstoffkreislauf“.

              https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c7/Carbon_cycle-cute_diagram-german.svg/1920px-Carbon_cycle-cute_diagram-german.svg.png

              Es sind „Die Wissenschaft“-Trolle wie du, die behaupten, das gäbe es nicht, und nur das menschgemachte CO2 sei die Ursache von allem. Und Trolle wie Ceeh, der behauptet, Co2 sei „Müll“. Tatsächlich ist es eine der wichtigsten Lebensgrundlagen auf diesem Planeten.

              Tatsache ist, das derzeitige Co2-Niveau von 400ppm ist für unsere üblichen C3-Nutzpflanzen wie Weizen, Roggen und Reis eigentlich schon zu wenig, um optimal zu wachsen.

              https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid-D%C3%BCngung

              In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, also VOR der Industrialisierung, lag der Wert auch schon bei 400ppm – das ist durch hunderte Messungen belegt, und kann in Meyers Konversationslexikon von 1840 nachgelesen werden – und nahm dann bis zum Ende des Jahrhunderts auf ca 300ppm ab. Davon behaupten die Klimadioten, das sei „das natürliche Gleichgewicht auf dem Planeten seit Jahrtausenden“, das der Mensch umgestoßen hätte. Aha….

              Könnte es umgekehrt sein? Und könnten die vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehäuft aufgetretenen Hungersnöte etwas mit dem Co2-Gehalt der Atmosphäre zu tun haben?

              https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Hungersn%C3%B6ten

              Und wie kam eigentlich Hannibal vor 2.200 Jahren über die Alpen? Durchs „ewige Eis“?

              https://de.wikipedia.org/wiki/Hannibals_Alpen%C3%BCberquerung

              Nein, das gabs damals nicht! Und dort, wo heute die Gletscher in den Alpen schmelzen, standen vor 6- bis 9.000 Jahren sogar Wälder! Und da lebten auch schon Menschen da! Vorindustrielle!

              1. „Es sind die „Wissenschafts“-Trolle wie du, die behaupten, das gäbe es nicht, und nur das menschgemachte CO2 sei die Ursache von allem.“

                Der natürliche Co2-Kreislauf heißt deshalb Kreislauf, weil der Co2-Gehalt der Atmosphäre dadurch (innerhalb eines gewissen Temperaturbereiches) nicht verändert wird. Was die Menschen und Tiere und sonstige Quellen ausgasen, wird durch die Pflanzen wieder aufgenommen. Der Co2-Gehalt der Atmosphäre wäre ohne fossiles Co2 weiterhin konstant bei 280 ppm, wie es vor der Industrialisierung war. Das Co2, das wir aus der Erde holen, wurde vor langer Zeit dort eingelagert, es gehört nicht zum Co2-Kreislauf. Etwa zur Hälfte landet es in den Ozeanen, die andere Hälfte in der Atmosphäre. Genau dieses Co2 ist es, und es ist es alleine, das den Co2-Gehalt der Atmosphäre erhöht.

                Es sind unwissende Trolle wie du, die glauben, sie wüssten es besser als die abertausenden von Wissenschaftlern, die sich seit 200 Jahren mit der Thematik beschäftigen. Die glauben zu wissen, das ist aber kein Wissen, das ist nur Glaube, Aberglaube genauer.

                1. Nun Sie dürfen gerne mit mir wetten, jedoch belege ich Ihnen mit Untersuchungen kurz vor 1830 aus dem Herzen Europas, das dort im Mittel 415 ppm gemessen wurden, bei in tutto 225 Meßungen und zu versch. Tages- & Nachtzeiten.

                  1. Leute wie der folgen einer „Wissenschaft“, die den globalen Co2-Wert auf einem aktiven Vulkan „mißt“, der zudem in drei von vier Windrichtungen von weiteren Vulkanen umgeben ist, die permanent co2 ausgasen – auch wenn sie gerade nicht ausbrechen,

                    Das ist in etwa so „intelligent“, wie die Luftqualität Berlins im Auspuff eines Stadtbusses zu messen, und dessen eigenen Abgase aus den Werten „herauszurechnen“.

                2. Mann, bist du verstrahlt!

                  Kreislauf heißt doch nicht daß die Menge des Co2 immer konstant ist! Und 280ppm ist eben NICHT der „konstante“ Co2-Anteil seit Urzeiten! ! Lies Meyers Lexikon! Anfang des 19. Jahrhunderts lag er schon bei 400ppm! Gemessen an der Luft von einem guten Dutzend Wissenschaftlern! Und zur Zeit als die Kohle entstand, betrug er ein Vielfaches davon!

                  Das ist doch das Tolle an der Natur, daß sie auf Schwankungen regieren kann! Mehr Co2 bringt besseres Pflanzenwachstum, das sorgt in der Folgezeit für höheren Co2-Verbrauch, und dann pegeln sich die Werte wieder ein. Aber sie sind eben ständig im Wandel! Und die Zyklen dauern halt gern mal ein paar Jahrzehnte oder -hunderte. Oder Jahrmillionen, etwa wenn Methan, zu Urzeiten eingelagert, heute ausgast.

                  Wenn du zur letzten Eiszeit schon gelebt hättest, hättest du dich wahrscheinlich auch um den Erhalt der Gletscher in Europa gesorgt, hm? Gut daß die weg sind! Sonst gäbe es hier in Mitteleuropa kein Leben!

                  Weißt du überhaupt, daß 95-97% des CO2 in der Atmosphäre aus natürlichen Quellen stammen?

                    1. Pilze gehören zu den ältesten Planzen und es gibt sie schon fast
                      eine Milliarde Jahre !!!! Das Karbon Zeitalter war vor ca. dreihundert Millionen Jahre !!!!

                  1. *LOL*, Mayers Konversations-Lexikon als moderne Wissenschaftsquelle. Damit ist alles gesagt. Wie hat man dann um 1800 den Co2-Gehalt der Atmosphäre gemessen? Und was hast du geraucht? Und der ist richtig gut:

                    „Weißt du überhaupt, daß 95-97% des CO2 in der Atmosphäre aus natürlichen Quellen stammen?“

                    Das gilt, für das einzelne Molekül, aber nicht für die Summe. Ist dem Kreislauf geschuldet, dem ist egal, woher das einzelne Molekül stammt. Aber das ist sicher zu hoch für dich.

                    Der Co2-Gehalt der Atmosphäre folgt der Temperatur (und beeinflusst diese gleichzeitig) durch Ausgasung/Aufnahme der Ozeane (siehe Revelle-Faktor). Während der Eiszeiten ging sie auf 180 ppm zurück, in den Warmzeiten wurden nie mehr als 300 ppm erreicht. (siehe Willeit et al. 2019), leider nicht Open Access.

                    Nachtrag: Hier ein Graph, gefunden nach 30s googlen:
                    https://ourworldindata.org/grapher/co2-long-term-concentration

                    1. Das Problem sind die Messtationen und das kenne ich schon von der Methodik her bei der Feinstaubmessung, hatte ich schon mal in den 90ern alles auch vor Ort recherchiert, das die alle, respektive die, auf die sie sich beziehen, an neuralgischen Stellen aufgestellt sind, wie bspw auch bei der Erderwärmung, wo sowieso erhöhte Werte auftreten.
                      Über Klima, Corona und Impfungen, braucht mir Niemand mehr was erzählen alles Fake, wie fast die gesamte westliche Erzählung.
                      Außerdem, ist alleine schon die Art des Herantragens der Medien sowie der offiziellen Stellen, derart peinlich, das jedem der noch alle bei sich hat, auffallen muss, dass das alles nur Propaganda ist um ein Geschäftsmodell zu bedienen.

                    2. Um 1800 gab es keine Messstellen, das war eine Schätzung Pi x Gummischlauch. Der von mir gelieferte Graph ist ziemlich genau, beruht auf Eisbohrkernen, auf vielfach validierten Daten und seit den 1960 Jahren gibt es Messungen. Auch sehr genau, wenn man so viele Daten hat. Eine Sache der (statistischen, wissenschaftlichen) Fehlerbehandlung.

                      Beim Klima musst du streng unterscheiden zwischen Wissenschaft und Politik. Das eine ist Physik, das andere wie alle Politik hierzulande inzwischen.

                      Und zur Messung der Temperaturen: Da verwendet jedes Institut seine eigenen Methoden, ganz bewusst unterschiedlich. Solang sich die Fehlerbereiche überschneiden ist alles in Ordnung. Die Behandlung von Anomalien die sich über die Zeit ergeben, wird in wissenschaftlichen Arbeiten dargelegt. Hier eine ältere solche Arbeit des Metoffice.:
                      https://hadleyserver.metoffice.gov.uk/hadcrut3/HadCRUT3_accepted.pdf

                    3. “ *LOL*, Mayers Konversations-Lexikon als moderne Wissenschaftsquelle. Damit ist alles gesagt. Wie hat man dann um 1800 den Co2-Gehalt der Atmosphäre gemessen? Und was hast du geraucht?“

                      aus jenem „LOL“:
                      Prof. Dr. Stephan Sander-Faes schreibt & zitiert daraus:

                      Saussure [hat] in den Jahren von 1827 bis 1829 in der Nachbarschaft von Genf nicht weniger als 225 Versuche über den Kohlensäuregehalt in der Luft unternommen…Zu Chambésy, einem Dörfchen von Genf, auf einer trockenen luftigen Wiese mit thonigem [lehmhaltigen] Boden, die 16 Meter über dem Genfer See liegt, fand sich, 4 Fuß über dem Boden, nach einem Mittel aus 104 Beobachtungen, zu allen Jahres- und Tageszeiten angestellt, das Mittel des Kohlsäuregehalts = 4,15 Vol[umseinheiten] in 10.000 Vol. Luft. Das Maximum betrug = 5,74, das Minimum = 3,15.

                      Der besseren Vergleichbarkeit mit den von Keeling erhobenen Daten sei angeführt, dass 4,15 Volumseinheiten Kohlendioxid je 10,000 Volumseinheiten Luft 415 ppm entspricht.

                      Die Sonderung der Tages- von den Nacht-Resultaten ergab, daß der Kohlesäuregehalt bei Tag geringer ist als bei Nacht…Zur Mittagszeit war ferner der Gehalt bei schwachem Wind geringer als bei starkem…
                      Aus dem Vergleiche der zu Chambésy angestellten Analysen mit den gleichzeitig in Genf beobachteten Regenmengen ergab sich keine direkte Beziehung, indem oft bei viel Regen in Genf wenig Kohlensäure in Chambésy gefunden wurde, und oft gerade das umgekehrte Verhältniß. [Zeilenumbruch eingefügt]

                      Saussure ist der Meinung, daß eine anhaltende Benetzung des Bodens durch Regenfälle mehr auf den Kohlensäuregehalt der Luft einwirke als eine große Wassermenge. Ein feuchter Boden in Folge öfterer, schwacher Regenfälle wirkt durch Erniedrigung der Temperatur mehr auf die Verminderung der Kohlensäure, als ein starker Platzregen. Im Allgemeinen scheint Dürre, sowie Erfrierung des Bodens den Kohlensäuregehalt zu vermehren.

                      Damit jedoch nicht genug, denn Saussure strebte danach, seine in Chambésy ermittelten Ergebnisse durch vergleichende Messungen nicht nur zu reproduzieren, sondern diese Versuchsanordnung auch so unterschiedlich wie möglich zu gestalten:

                      36 vergleichende Versuche, zu Chambésy und mitten auf dem Genfer See, 4 Fuß über dem Wasserspiegel angestellt, ergaben durchschnittlich in 10,000 Vol. Luft in Chambésy = 4,60, für den See = 4,39 Vol. Kohlensäure. [460 bzw. 439 ppm, Anm.; Zeilenumbruch eingefügt]

                      30 vergleichende Versuche, zu Chambésy und in einer Straße von Genf angestellt, ergaben für Chambésy = 4,37, für Genf = 4,68. Die Tagesbeobachtungen für sich gaben dasselbe Resultat, mämlich einen größern Kohlensäuregehalt für die Stadt; bei Nacht war es umgekehrt. [Zeilenumbruch eingefügt]

                      Endlich zeigte sich der Kohlensäuregehalt auf Bergen etwas größer als in der Ebene; doch war der Unterschied nur gering. So betrug er (in 10,000 Vol. Luft) zu denselben Tageszeiten auf dem 963 Meter über dem Genfer See erhabenen Col de Faucille: 4,43; 4,54; 3,69; 3,60; 4,22; 3,95; zu Chambésy: 4,14; 4,15; 3,87; 3,22; 3,55; 3,15; und keine größern Unterschiede ergaben sich für den 1,267 Meter über dem Genfer See hohen Dôle.

                      Auch zeigte sich auf den Bergen keine Vermehrung der Kohlensäure in der Nacht. Das Daseyn der Kohlensäure in größerer Höhe und die nahe Gleichheit ihres Betrages mit der an der Erdoberfläche ist auch schon früher von Saussure durch Beobachtungen auf dem Gipfel des Montblanc, und von San-Lussac durch Analyse der von ihm auf seiner aerostatischen Reise gesammelten Luft dargethan worden.

                      Aus diesen Passagen geht eindeutig hervor, dass CO2-Messungen nicht „erst“ in den 1950er Jahren betrieben wurden. Des Weiteren hält der hier zitierte Eintrag folgendes fest:

                      Die Gesammtheit dieser Untersuchungen beweist demnach, daß die freie atmosphärische Luft durchschnittlich nicht mehr als etwa 4 Zehntausentheile oder 0,04 [sic, hier fehlt eine Null] Hundertel ihres Volums an Kohlensäure enthält, und daß dieser Gehalt gegen seinen Mittelwerth zwar große, gegen die Luftmasse genommen aber nur gerine Schwankungen erleidet. Ob der mittlere Kohlensäuregehalt in der A[tmosphäre, Anm.] konstant bleibe, oder mit der Zeit sich verändere, vermögen wir nicht zu beurtheilen, ebenso wenig als wir mit Gewißheit entscheiden können, woher dieser Gehalt seinen Urpsrung habe.

                      4/10,000 korrespondieren mit 400 ppm.

                      Diese Passagen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Ende der 1820er Jahre führte Nicolas Théodore de Saussure mehr als 200 Messungen des Kohlendioxidsgehalts der Luft in der Umgebung von Genfdurch. Diese ergaben die folgenden Ergebnisse:

                      437, 468, 460, 439, 489, 443, 454, 369, 360, 422, 395, 414, 415, 337, 322, 355, 315, 489; der Durchschnitt dieser 18 Datenpunkte beträgt ca. 410 ppm.

                      Heute stehen wir bei 422-23 ppm.

                      ach ja Ihre Frage:

                      Das zuletzt von Saussure angewandte Verfahren ist eine Abänderung des thenardschen mit Barytwasser [eine Bariumhydroxid-Lösung, die zum chemischen Nachweis von Kohlenstoffdioxid verwendet wird]. Es unterscheidet sich hauptsächlich von jenem durch minutiöse Vorsichtsmaßregeln, um bei der Geringfügigkeit des Kohlensäuregehalts der Luft ein genaues Resultat zu erhalten. Der mit einem Hahn versehene Ballon faßt 35-45 Liter und wird, nachdem er ausgepumpt worden, nur einmal mit der zu untersuchenden Luft gefüllt. Es werden 100 Grammen gesättigten Barytwassers geradezu in ihn hineingeschüttet und 8 Tage darin gelassen, während man den Ballon täglich etwa 20mal herumschwankt. Nach vollendeter Absorption wird das getrübte Barytwasser in eine Flasche gethan, darin zur Ablagerung des kohlensauren Baryts stehen gelassen, dieser mit einer Auflösung von kohlensaurem Baryt gewaschen (Saussure findet, daß 10,000 Wasser 2,4 kohlensauren Baryt bei 20 bis 25 Grad lösen), darauf in Salzsäure gelöst, mit der durch Ausspülen des Ballons mit Salzsäure erhaltenen Barytlösung vermischt und darauf mit schwefelsaurem Natron [besser bekannt als „Backpulver“] gefüllt. Aus der Menge des erhaltenen schwefelsauren Baryts berechnet man dann den Kohlensäuregehalt der Luft, deren Volum, Temperatur und Druck natürlich zuvor genau beobachtet seyn muß.

                    4. @niemand
                      Der Witz ist gut. Du willst also eine „Messung“ über 1000 Ecken mit einem modernen, geeichten Sensor vergleichen, Schon die Messreihe zeigt einen gewaltigen zufälligen Fehler von mehr als +/-25%, wie groß der systematische Fehler ausfällt, will ich mir garnicht ausmalen. Wird aber viel über eine offensichtlich wenig taugliche Methodik erzählt, das Co2 verteilt sich, aufgrund seiner Verweildauer, sehr gleichmäßig in der Atmosphäre, da wird aber von großen Schwankungen bei „jeder Gelegenheit“ erzählt. Aber das erzählt ja ein Prof. Schauen wir mal nach:

                      Stephan Sander-Faes
                      Position

                      Professor
                      Affiliation
                      Department of Archaeology, History, Cultural Studies and Religion

                      https://www4.uib.no/en/find-employees/Stephan.Sander-Faes

                      Immerhin ist er Historiker, kein Priester. Das passt zu der Märchenseite eines angeblichen Physikers wie die Faust aufs Auge. Du glaubst auch jeden Mist, Hauptsache er passt in deine Ideologie.

                      Ach ja, der Co2-Gehalt lag 1800 ziemlich genau bei den zu erwartenden 280 ppm. Das kann man an dem verlinkten Graphen ablesen, da wurde die in Eisbohrkernen eingeschlossene Luft jener Zeit analysiert.

                    5. @Jürgen
                      zuerst hattest du gar bezweifelt, ob damals tatsächlich jemand überhaupt CO² messen konnte. Du hast deinen Post so angefangen:
                      „*LOL*, Mayers Konversations-Lexikon als moderne Wissenschaftsquelle. Damit ist alles gesagt. Wie hat man dann um 1800 den Co2-Gehalt der Atmosphäre gemessen? „“das war eine Schätzung pi mal Gummischlauch“

                      Darauf habe ich dir geantwortet. Da ich ja nicht weiss, ob du je QuantitativeAnalytischeChemie im Labor hattest und dir daher deren Messreihen bekannt sind. Übrigens auch heute. Witzigerweise ist mein geschildertes Verfahren des CO² Nachweisses samt QuantitativerAnalyse tatsächlich 1950(!) wiederentdeckt worden.
                      Auf den Historiker hatte ich verwiesen, da er dies im Lexikon entdeckte und veröffentlichte, zudem ergänzt hatte. Eine einfache Quellenangabe, nichts weiter… (fremde Feder schmücken und so – macht man nicht)
                      Ansonsten stelle ich fest, das du dir ja noch nicht mal grundlegende Gedanken zu Messstellen, deren Anzahl und den Messorten gemacht hast. Du und eine Minderheit plappert hier nur vorgegebene Narrative nach, wie die Streber/Auswendiglerner in der Schule. Kenne ich, aber den Fehler in der Fragestellung der staatlichen Bio-LK Abiprüfung findet halt nicht der Streber, noch die korrigierende Lehrerschaft, noch die Kommission, die jene verfasst hat.. jedoch querdenkende Schüler..
                      Zudem glaube ich zu wissen, wie du dich 2020-2022 verhalten hast und welchem Risiko du dich damals ausgesetzt hast… jedoch scheinbar nix daraus gelernt…
                      Schönen Sonntag noch.

                    6. @niemand:
                      „zuerst hattest du gar bezweifelt, ob damals tatsächlich jemand überhaupt CO² messen konnte. …“

                      Schon falsch, du zeigst nur, dass du nicht die geringste Ahnung von der Materie hast, aber völlig gefangen bist in deinem Aberglauben. Sinnlos weiter darauf einzugehen.

                      Auch dir einen schönen Sonntag

                    7. haha, doch, doch, Analytische, Physikalische, An-& Organische, Kochen mit dem Organikum usw. … x-Scheinchen hab ich und noch viele mehr staatl. geprüft sogar(!)… vermutlich haste noch nicht mal Trennungsgänge je gemacht…
                      Aber sag mal: die Picksung? ja oder nein? Ist sozusagen mein qualitativer Nachweis 😉

                    8. „Wie hat man dann um 1800 den Co2-Gehalt der Atmosphäre gemessen?“

                      Mit DENSELBEN Methoden, mit denen auch die berüchtigten 280ppm Ende des 19. Jahrhunderts ermittelt wurden, an die du so fest glaubst: Chemisch!

                      Jetzt biste platt, wa?

                      Die Fehlerrate im Vergleich zu heutigen Messmethoden lag etwa bei 10% und nahm mit der Zahl der verschiedenen Messungen weiter ab.

                      Und Meyers Lexikon war natürlich nicht Quelle, sondern wie jedes Lexikon ein Kompendium, in dem das damals existierende „Wissen der Welt“ aufbereitet zusammengefaßt und veröffentlicht wurde.

                      Ps: Und da du ja hier wieder einen Trick à la „Strohmann“ versuchtest: Ich sprach von der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, nicht von „um 1800“. Keine Argumente auf der Platte, daß du sowas versuchst?

                      Eisbohrkerne sind übrigens Proxymethoden, die Tendenzen belegen, aber keine konkreten Werte auswerfen können, da man die Messungen interpretieren muß. Damit kann man einen Verlauf innerhalb eines Jahrtausende dauernden Zeitraumes (im konkreten Fall bis 400/600.000 Jahre zurück) beobachten, aber keine absoluten Werte ermitteln. Seriöse Wissenschaftler berücksichtigen zudem nur Eisbohrkerne, die älter als 2400 Jahre sind, da jüngere Schnee- und Eisschichten noch in gewissen Grenzen mit der Außenluft in Kontakt stehen und Co2 ausgast. Daher enthalten die Luftbläschen in Eisbohrkernen auch tendenziell deutlich weniger Co2 als die damalige Außenluft.

                      Über Meyers Lexikon spotten, und dann mit Eisbohrkernen aus dem 19. Jahrhundert (oder Baumringen?) kommen! Jeder macht sich so lächerlich wie er es vermag…

                    9. „Mit DENSELBEN Methoden, mit denen auch die berüchtigten 280ppm Ende des 19. Jahrhunderts ermittelt wurden, an die du so fest glaubst: Chemisch! …“

                      Nö, die 280 ppm Co2-Gehalt der Atmosphäre beruhen auf _aktuellen_ Analysen von Eisbohrkernen. Dazu wird aus diesen Luft aus jener Zeit entnommen und spektroskopisch untersucht. Du bestätigst nur deine völlige Ahnungslosigkeit und deinen festen Glauben. Mein Link oben ist wissenschaftlicher Natur, man findet auch leicht die zugrundeliegenden Datensätze des „NOAA Global Monitoring Laboratory“ aus 2022. Aber es kann natürlich nicht sein, was nicht sein darf.

                    10. Der Forist Häretiker hatte Ihnen schon bereits geantwortet:
                      „Eisbohrkerne sind übrigens Proxymethoden, die Tendenzen belegen, aber keine konkreten Werte auswerfen können, da man die Messungen interpretieren muß. Damit kann man einen Verlauf innerhalb eines Jahrtausende dauernden Zeitraumes (im konkreten Fall bis 400/600.000 Jahre zurück) beobachten, aber keine absoluten Werte ermitteln. Seriöse Wissenschaftler berücksichtigen zudem nur Eisbohrkerne, die älter als 2400 Jahre sind, da jüngere Schnee- und Eisschichten noch in gewissen Grenzen mit der Außenluft in Kontakt stehen und Co2 ausgast. Daher enthalten die Luftbläschen in Eisbohrkernen auch tendenziell deutlich weniger Co2 als die damalige Außenluft.“

                      Aber nochmals zurück auf meine Frage: Gentechnisches Experiment, teilgenommen oder nicht?

                      Ach und weil es so schön ist:
                      Schon einmal was von Climategate Nov.2009 gelesen?
                      Ist aber auch alles egal und nur Zeitverschwendung, da die Agenda der Mächtigen gewechselt hat. Das unglaublich akkumulierte Kapital (auch und gerade letztens durch die Plandemie, jetzt durch den militärisch/industriellen Komplex, IT(Aladin) usw.) wird ja jetzt in die AI/KI reingebuttert, diese jedoch vebraucht Unmengen an Energie, Wasser, Rohstoffen… von daher paßt die „Klimageschichte“ nicht mehr und so wurde auch ein Al Gore bei WEF Treffen letztens ausgelacht… Sie verkämpfen sich hier nur für das Kapital, was jedoch schon zum nächsten „großem Ding“ weitergezogen ist. Warten Sie es ab, demnächst werden kaum noch Gelder in die Klimaforschung etc. gesteckt werden… übrigens bin ich in meinem Leben recht nachhaltig & umweltbewußt, aber darum ging es ja auch nie, wie die Milliarden an Staubschutzmasken in den Weltmeeren u.a. bezeugen…

                      Damit bin ich auch hier raus – Ihnen wünsche ich aufrichtig ein gesundes und langes Leben!! Adio!

                    11. „Der Forist Häretiker hatte Ihnen schon bereits geantwortet:
                      „Eisbohrkerne sind übrigens Proxymethoden, die Tendenzen belegen, aber keine konkreten Werte auswerfen können, da man die Messungen interpretieren muß. …“

                      Hanebüchner Unsinn mal wieder, das gilt für Proxys, aber nicht für für die eingeschlossene Luft jener Zeit, direkt messbar. Den Rest deines Geschwalles erspare ich mir. Aber noch dazu, woher die große systematische Abweichungen früherer Methoden wohl stammen. Die Spektralanalyse liefert heute eine korrekte Zusammensetzung der Luft insgesamt. Dies wahr bei den frühen chemischen Methoden nicht der Fall, es wurde zwar das Co2 zwar mit großen zufälligen Abweichungen, aber im Mittel doch halbwegs korrekt bestimmt, es fehlten aber irgendwelche Luft-Bestandteile. So mussten diese Schätzungen zwingend zu hoch liegen.

                      Im Übrigen, jemand der glaubt, der von der Wissenschaft angegebene Wert sei nicht korrekt, der muss darlegen, woher das zusätzliche Co2 jener Zeit entgegen allen Erwartungen, also entgegen aller Physik, denn hergekommen sein soll.

                      Auf weiteren Unsinn, was anderes kommt von dir sicher nicht, gehe ich nicht mehr ein, dafür ist mir meine Zeit zu schade.

                      Schönen Restsonntag noch.

                    12. Ja, daß du das mit den Eisbohrkernen nicht verstehst, hatte ich erwartet.

                      Die frage ist doch, woher der Wert mit den 280ppm ursprünglich kam. Und das waren eben nicht die Eisbohrkerne, sondern chemische Luftmessungen. Die Proxy-Messungen“ mittels Eisbohrkernen aus dem gleichen Zeitraum hat man erst später hinzugefügt, und mit den gewünschten/Ende des 19. Jahrhunderts chemisch gemessenen 280ppm „synchronisiert“.

                      Den gleichen Unsinn haben die „Hockeystickler“ auch noch mit Baumringen gemacht. die nahezu keine Aussage über den Co2-GEhalt der Luft zur Zeit ihres Wachstums erlauben, da das von vielen Faktoren abhängt, und Co2 nur einer davon ist. Und da hat man sogar massenhaft Werte ausgesiebt, weil sie nicht zu dem gewünschten „Ergebnis“ paßten. Das flog auf, als die diesbezügliche Kommunikation geleakt wurde. Heute bekannt als „Klimate-Gate“.

                      Und das „Verfahren“, das du beschreibst, mit der reinen Luftanalyse aus Bläschen in Eisbohrkernen ist auch methodisch falsch! Ich hab mir den Punkt extra aufgehoben, um zu schauen, ob du das auch noch bringst – e voila! Voll in die Falle getappt!

                      Frage an den Hobbyklimatologen Jürgen:

                      WAS ist Eis?

                      Antwort. Wasser!

                      Was tut Wasser? Es BINDET Co2 aus der Luft! Und zwar um so mehr, je kühler es ist. Ist also der Co2-Gehalt in im Eis eingeschlossener Luft identisch mit der damaligen Außenluft oder tendenziell niedriger?

                      Jetzt wühl mal die Yps-Hefte durch….

                      Aber wer mit „DIE Wissenschaft“ argumentiert, zeigt vor allem eines: Daß er keine Argumente hat. Vor allem keine wissenschaftlichen. Denn in der Wissenschaft gibt es keine „Tatsachen“ und auch keine demokratischen Mehrheitsentscheidungen. Nur Theorien, die man verifizieren oder falsifizieren kann.

                      Kleine Preisfrage am Schluß: Wieviel Prozent der von Cook & Co in der berühmten „Meta-Studie“ von 2013 (die mti den „97,1%“) ausgewerteten knapp 12.000 wissenschaftlichen Arbeiten gab dem Menschen wenigstens zu 50% die Schuld an der aktuellen Erderwärmung?

                      Naaaa? Weißt du’s?

              1. Nö, da es sich bei dem ‚Foristen‘ um einen Bot handelt, der genau das tut, was ihm aufgetragen wurde. Aufmerksamkeit binden. Was so geil daran ist, sich mit einer Maschine zu ‚unterhalten‘, wird mir ewig ein Rätsel bleiben.

                  1. @motonomer

                    So oder so: Zumindest schafft es dieser ‚Ceeh‘ es doch vortrefflich, das sich hier die anderen Forenten die Finger wund schreiben und sich selbst den Sonntag vermiesen oder kurz: über’s dargebotene Stöckchen hüpfen…

                    Der Witz dabei ist: Er wird es nichtmal lesen!

                    1. Nenn mich altmodisch, aber ich glaube an die Macht der Worte und Kommunikation.

                      Wenn wir aufhören, uns gedanklich auszutauschen, ist die Menschheit erledigt.

                    2. „„Der Witz dabei ist: Er wird es nicht mal lesen!“

                      Winke Winke!“

                      Jetzt hast du dich geoutet – als NICHT-Bot!

                      Ja, jeder blamiert sich, so gut er kann….

  1. Einmal alles in einen Kommentar gepackt, was irgendwer irgendwo gesagt hat … Großteils richtig, aber an den Ungenauigkeiten werden sich die Klimabewegten abarbeiten.

    Denen muss man eigentlich nur sagen: Alle fossilen Ressourcen dieser Erde werden restlos verbraucht werden, solange es irgendwo auf der Welt irgendjemanden gibt, für den sich die Förderung rechnet. Dem Klima ist es herzlich egal, ob wir dafür viel bezahlen und damit unsere Wirtschaft ruinieren oder ob es irgendwo in Afrika oder Indien verbrannt wird.

    Für diese Erkenntnis muss man nicht mal das Glaubenssystem der „Dekarbonisierung“ verlassen.

  2. Vor allem steigen wieder einmal die Staatseinnamen. Und selbiger kommt wieder mit dem Geld nicht aus!

    Wo versickern die Staatseinnamen, also unser aller Einnamen? Wieder in Peru, um irgendeinen Müll dort zu finanzieren`?

    1. @Roland Weinert
      „Vor allem steigen wieder einmal die Staatseinnamen. Und selbiger kommt wieder mit dem Geld nicht aus!“

      Das Geld geht in der Ukraine in Luft auf und der CO²-Ausstoß wird maximal erhöht.
      Das Klima findet aber nur in Deutschland statt und die Erde ist doch eine Scheibe 🙂

      Dazu kommt noch, wir bauen 16 neue Gaskraftwerke bis 2030 die ohne Gas funktionieren 🙂

  3. Technologischer Rückstand als Argument für technologischen Stillstand. Die Verve muss man auch erst mal aufbringen.

    Bye the way: Öffentlicher Verkehr oder Schienenverkehr scheint der Vertteter des Stillstandes nicht zu kennen. Sein Horizont ist sein Lenkrad.

    1. Du heizt nicht, nutzt keinen Strom oder fährst nicht mit der Bahn?

      Es bluten ja alle, selbst Armutsrentner, weil die Regelsätzte nicht zeitnah an die gestiegenen Preise angepasst werden.

        1. Nein, die können sich kein Auto leisten, weil sie so viel Geld für das Heizen
          und den Strom, für Waren, für das Bahnfahren ausgeben müssen, da der
          CO2 Preis so hoch ist

        2. die Kosten werden einfach umgelegt… selbst, wenn Sie nur mit dem Fahrrad fahren, werden auch Sie, und sei es im Biomarkt, zur Kasse gebeten 😉

            1. haha, bis du ein Bot??
              Die Biowaren werden doch auch um die ganze Welt gefahren, und dann ebenso mit dem LKW in Lager, on dort in Transporter verfrachtet und anschl. im zum Denn`s Biomarkt verkauft… die CO² Pauschale, und Steuer werden selbstverständlich auch auf „deine“ Biowaren draufgeschlagen… verstehste?? Übrigens, check mal bei Denn`s ob und wie bezahlt wird^^ 😉

              edit: Klassenkampf – war da was?

    2. Warum kassiert eigentlich Tesla jährlich Milliarden für den Verkauf von nicht benutzten Emissionsrechten, wo doch die Batterien ihrer Fahrzeuge bei der Herstellung ein Vielfaches dessen an Co2/Co2-Äquivalenten emittieren, als bei der Herstellung eines Verbrennerautos anfallen?

      https://www.golem.de/news/einnahmen-brechen-weg-musk-kaempft-um-teslas-emissionszertifikate-geschaeft-2507-197749.html

      Und wie kann es sein, daß auf einer Propangasflasche ein Label „klimaneutral“ prangt? Hat da jemand in Chemie nicht aufgepaßt?

    3. Das Auto ist die letzte Bastion individueller Freiheit.
      Es gibt keinen menschengemachten Klimawandel und CO 2 hat damit nichts zutun!
      Du bist einfach nur ein Volltrottel nichts weiter.

        1. Ja, quatsch Du nur du elender Heuchler.
          Du gehst mir so was von auf den Sack so ein dummes Zeug hier zu erzählen.
          Ich fahre allen schon wegen des Sheddings nicht mit der Bahn und schon gar nicht setze ich mich in einer dieser vollüberwachten und verstrahlten Elektrokarren.

  4. Wo gibt es das sonst noch in der Welt, dass am Rande einer Kraftwerkssprengung vom Fußvolk Party gefeiert wird?
    Wir haben hier in Buntschland die höchste Stufe der „Demokratie“ erreicht. Die Politiker unterscheiden sich in Anstand, Intelligenz, Bildung, Moral und auch äußerlich nicht mehr vom Pöbel.

  5. Das mit den Vorteilen des Wasserstoffs habe ich auch mal geglaubt. Weit gefehlt. Die Energiebilanz, besonders über Ammoniak als Transportmittel ist grottenschlecht.

    1. Mir hat einmal ein ehemaliger Chefchemiker der Shell erzählt, dass Wasserstoff durch
      die Verluste zwischen der Produktion und dem Verbrennen der schlechteste Energieträger ist.
      Er diffundiert durch fast alle Materialien. Ihn in Ammoniak zu „lagern“ macht das Ganze auch
      noch gefährlicher, weil Ammoniak beim einathmen absolut tödlich ist.

      1. zu: „Er diffundiert durch fast alle Materialien.“

        Ich weiß nicht so recht, wie das heute aussieht, doch hat BMW vor gut 20 Jahren mal eine Kleinserie Wasserstoff-7er mit Verbrennungsmotor gebaut. Deren Problem war der Tank. BMW hat einen immensen Aufwand betrieben, um den Wasserstoff u. a. mit einer schwammartigen Struktur dauerhaft im Tank halten zu können. Das Ergebnis war eher bescheiden. Trotz des großen Aufwandes hat man das Problem nie ganz in den Griff bekommen.

  6. „Die Tankinfrastruktur ist mit dem dichten Tankstellennetz bereits vorhanden, bestens ausgebaut und wartet nur darauf, mit Wasserstoffsäulen ausgestattet zu werden.“
    Daß das so einfach ist wage ich zu bezweifeln. Sooo einfach ist weder die Produktion, der Transport noch die Umstellung von Tankstellen.

  7. „Mit H2 kann grüne Energie sauber gespeichert werden.“
    Kann. Wenn da nur die technischen Herausforderungen und die extrem schlechte Energiebilanz nicht wären. Hinzu kommt, wie überraschend, der hohe Verbrauch an Trinkwasser.
    Und Wasserdampf ist faktisch ein Klimagas.
    Übrigens ist die Konvertierung von NG to H2 mit geringsten Konvertierungsverlusten verbunden.
    Es wird auf eine Wiederkehr von Atomstrom hinauslaufen. Leider

    1. @Joke: Wenn man in die Technik der Kernfusion und anderen Technikender Atomnutzung
      nur halb soviel Geld investiert hätte, wie in die Förderung der E- Schwachsinnsidee von
      Wärmepumpen und E- Autos, hätten wir heute bestimmt schon eine ziemlich abfallfreie
      Atomnutzung. Russland und China haben es schon getan. Russland hat es sogar jetzt in
      Atombetriebenen Raketen und Torpedos angewendet. Speziell für Deutschland ist der Zug
      längst abgefahren. Wir sind Spezialisten darin, bahnbrechende Techniken entweder zu
      verscherbeln, wie die Magnetschwebebahn, oder einfach einzustampfen, wie es zum Beispiel
      mit der Bergbautechnik geschehen ist, in der wir bis in die 90er mit 75% Weltmarktanteil
      Marktführer waren. Das Patent für den Fluorkohlenwasserstoff freien Kühlschrank, haben wir
      nach der Wende den Chinesen geschenkt.

  8. Worüber regen sich hier alle auf?

    Ihr habt sie gewählt und somit wolltet ihr alle, dass Deutschland und Europa bis auf die letzte Schraube den Bach runtergeht…………
    CO² Steuer. Krieg gegen Russland, Krieg gegen die unteren 60% der Bevölkerung in Europa……..(wobei ich zugeben muss, dass aus meiner Sicht 95% eh nur wertlose Sauerstoffverbraucher sind und unter dem Motto laufen „braucht man das noch oder kann das Wech?“)

    1. @notabene
      +++++
      Die Deutschen glauben doch jeder Lüge und selbstverständlich auch an Wunder, Horoskope, Tarot (letzteres wie unser Wadephul) 🙂

  9. Dieser Artikel ist irreführend. Die CO²-Steuer hat nichts mit der Umwelt zu tun.
    Sie ist lediglich eine zusätzliche Einnahmequelle, um in Kiew die Montage weiterer goldener Sanitärobjekte zu ermöglichen.

    1. @Alfred E. Neuman
      „Sie ist lediglich eine zusätzliche Einnahmequelle, um in Kiew die Montage weiterer goldener Sanitärobjekte zu ermöglichen“

      …und der Rest geht in Rauch mit reichlich CO² auf 🙂
      Was verbraucht eigentlich so ein F16, Eurofighter oder F35 pro Minute?

      1. Ein F-16 Fighting Falcon verbraucht bei Routineflügen in großer Höhe 3800 Liter Treibstoff pro Stunde.
        Bei aufwändigen Flugmanövern genehmigt sich dieser „Falke“ bis zu 9000 Liter pro Stunde.
        Der F-35 Lightning verbraucht ca. 40 Prozent mehr als der F-16 Fighting Falcon.

        Die Bundeswehr stößt pro Jahr bis zu 1,7 Millionen Tonnen CO²-Äquivalente aus.
        Bedingt durch Ausnahmen, Sonderregelungen und sogenannte „hoheitliche Nutzung“ zahlt der Trachtenverein praktisch keine nennenswerte CO²-Steuer.
        Das bedeutet, wenn etwas irgendwie wichtig ist und Unmengen Dreck produziert, dann passiert… nichts.

        Mein Scooter verbraucht etwa 2 Liter auf 100 Kilometern… was für eine Dreckschleuder !
        Das muss natürlich über eine Abgabe geahndet werden !

    1. @ Juppes
      da haben Sie Glück so nah an der Grenze zu wohnen.

      Für die CO²-Steuer sollten wir ja mal entlastet werden, hat Merz aber gestrichen. Weiss natürlich heute keiner mehr, die Welt ist halt vergesslich 🙁

      1. Das hat das Baerbock bereits gestrichen. Begründung: Es ist grad kein Geld dafür vorhanden.
        Nachsatz: Wird es auch in Zukunft nicht, da Kiew priorisiert wurde.

        1. Allerdings mit einer etwas anderen Motorkonfiguration ;-). E10 oder nicht ist ein beliebtes Streithema, bei dem man sich in der Schrauberszene bis aufs Messer streiten kann…ähnlich wie bei der Ölsorte… nimmt man Supermarktöl oder HighSuperperformance mit güldenem Etikett… in der Realität gibt es weder einen nachvollziehbaren Nachweis, das Motoren jemals einen Kilometer weniger Laufleistung hatten, weil sie mit E10 fuhren, noch wegen dem Supermarktöl… bei gleicher Standartisierung versteht sich..
          Wasserstoff hat vor allem die unangnehme Eigenschaft, durch alle bekannten Rohrmaterialien zu diffundieren… und da Wasserstoff sehr reaktionsfreudig ist, ist das eine höchst unangenehme Geschichte, es sei denn, man will ganze Dorf- oder Stadtteilbevölkerung ins Jenseits schicken..

      1. Ich nehme mal an, was der Vorposter mit „Super 85“ meinte ist in Wirklichkeit E85, also 85% Ethanol, 15% Motorenbenzin, auf 95 oder mehr ROZ mit Additiven normiert.

        Es gibt ein paar Hochdruckeinspritzpumpen (also: Ottomotoren mit Benzin-Direkteinspritzung), m.W. aus dem Golfsburger Konzern, die kein Ethanol vertragen und davon tatsächlich kaputtgehen. Ebenso gibts alte Schläuche und Dichtungen, die das nicht vertragen.

        Wenn diese Sonderfälle nicht zutreffen, was sollte einen Motor kaputtmachen, wenn der hauptsächlich Ethanol verbrennt? Die Gemischaufbereitung wird durch Luftmenge und Sauerstoffgehalt des Abgases berechnet, das wird also bei alles was einen geregelten Katalysator hat dynamisch korrigiert.
        Bei Motoren ohne G-Kat und ggf. sogar mit Vergasern hast Du allerdings recht, das geht nur mit Umrüstung, und dann nur mit diesem Treibstoff.

  10. „Sonne, Wind und Wasser liefert uns Mutter Erde immerhin frei Haus.“

    Wenn man nach dem Bad im Waldteich sich zum trocknen in die Sonne legt oder in den Wind stelt, ist dem Autor zuzustimmen. Alle anderen Nutzungsformen sind nur nach Prozessen der Energieumwandlung zu haben. Aber damit kann man das technologische und wirtschaftliche Verständnis des Autors schon mal verorten.

    „Alles was es braucht ist Strom, Wasser und einen Elektrolyseur.“

    Klar, Strom kommt aus der Steckdose, Wasser aus der Wasserleitung und so ein Elektrolyseur ist doch auch kein Hexenwerk.

    Der Autor beschäftigt sich intensiv mit Themen wie Imkerei, Jagd und nachhaltiger Energie. Beschäftigen allein reicht nicht, man muss es auch verstehen. Aber vielleicht klappt es bei seinen Bienen besser. Hier hat er aber einen Bock geschossen.

  11. > Für den großen Anteil der Bevölkerung, der in Mietskasernen hausen muss, ist die Ladeinfrastruktur ohnehin schlicht nicht vorhanden.

    1:1 was ich seit Jahren sage. Was wird gemacht, auf die bösen Mieter eingehämmert wie rückständig die doch sind. Der Eigenheimbesitzer bekam die Solaranlage gefördet, danach die Wallbox, die Wärmepumpe und das eAuto. Die Ampel bestehend aus SPD und Grünen hat Reichenförderung gemacht, muss man einfach mal sagen und nebenbei die Bevölkerung gegenseitig aufgehetzt. Mit dem Resultat müssen wir jetzt leben.

    Die CO2 Steuer war ursprünglich mal als 0 Summe geplant, sprich man nimmts den Bürger und zahlts ihm wieder aus, zur Lenkung nicht zur Bestrafung. Ergebnis, die Auszahlung kam nie, stattdessen war mehr Geld da was man an die Ukraine und andere überweisen konnte. Mit dem Geld werden Löcher gestopft um ein falsches System weiter zu stützen.

    1. Warum bloß habe ich so ein unbestimmtes Gefühl, dass die politische Klasse, die maßgeblich über Förderungen und Verbote entscheidet und das E- Auto für eine gute Idee hält, nicht innerstädtischen Mietblock ohne eigenen Tiefgaragenenplatz wohnt?
      Warum bloß?

  12. Was ist denn das? Erst AfD-mäßig über die Erneuerbaren herziehen, mit den üblichen Falschmeldungen. Dann der plötzliche Schwenk zum Wasserstoff. Seltsam.
    Erstmal sollte man fragen, welche Lobby hinter so einem Artikel steckt. Die bisherigen Fossilkonzerne wohl, die sehen, dass sie auch beim Fahren und Heizen nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind. Eine Wasserstoffwirtschaft würde sie über Wasser halten. Daher weht der Wind.
    Ich war ja beteiligt, als im Jahr 2003 die ersten Wasserstoffbusse gebaut wurden. Damals hatten wir die Nase vorn gegen einen Elon Musk mit seinen Batterien. Aber dann kam es anders. Die Batterie wurde durch Massenfertigung billiger, leichter, mit höherer Ladedichte und kürzerer Ladezeit. Was bei der Brennstoffzelle weit weniger der Fall war. Die Batterie hat gewonnen. Wir gingen von einem Wirkungrad von etwa 65 Prozent aus. Das ist besser als der Verbrenner mit seinen 25. Aber die Batterie kommt halt auf über 90.
    Wassersoff macht Ärger, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Da war ein Tank mit 1000 bar und natürlich ist das eine Bombe. Immer die Diffusionen. Um die Energiemenge eines Tanklasters zu transportieren, braucht man 20 Wasserstoff-LKW. Nee. Bitte nicht.
    Und der Zug ist abgefahren. 60 Prozent der Neuzulassungen von LKW werden in diesem Jahr Elektrofahrzeuge sein. In China. Während man bei uns noch pennt.

    https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/elektro-lkw-anteil-60-prozent-china-ueberrollt-die-welt-auch-bei-e-lkw/

  13. @Timm Koch.
    Ich war früher auch in Mädchen verknallt, von denen ich wusste das ich sie nie Kriegen konnte, halt Schwärmerei.
    Aber kommen wir lieber zum Wasserstoff.
    Beim derzeitigen Erzeugungspfad ist die Nutzung von Wasserstoff für Mobilitäts- und Heizzwecken wirtschaftlich eine Todgeburt.
    Auf die Probleme der verlustfreien Lagerung und die Kosten der Sicherheitsumgebung sind meine Vorredner schon eingegangen.

    Das eigentliche Problem der Techniker aber ist ihre Dummheit, dasselbe heute nur in artifiziellen Lösungen denken können, und die längst vorhandenen biologischen Systeme zur Wasserstoffspeicherung in ihrer Überheblichkeit übersehen..

    Lösungen hab ich aus den Jahren 2001 bis 2009 reichlich. Nur zuhören tut keiner, und Hermann Scheer ist leider tot, durfte ihn gottseidank noch h kennen lernen
    Sie können sich von Roberto gern meine Mail Adresse geben lassen, ist dem Roberto hiermit gestattet.

  14. Der ganze Artikel ist für´n Arsch.
    Es gibt keinen Klimawandel ist alles nur Wetter, weil darauf beziehen sich diese Idioten ja immer.
    Wasserstoffautos oder gar Heizungen wird es in absehbarer Zeit nicht geben, weil es auch vom Regime her unerwünscht ist,
    Das ist ganz ähnlich, wie die Forderung, der Abschaffung des Kapitalismus, das möchte auch keiner, weil die Lobby der Fossilen sowie die völlig verblödeten Klimajüngern eben zu groß ist, nicht zu vergessen der Atomlobby, die nur darauf wartet das der Klimahoax endlich zu Ende geht, die ja schließlich anfangs auch diese ganze CO2 Idiotie mit initiiert hat.

      1. Ich weiß das, weil ich damals schon mit den Verantwortlichen gesprochen habe, weil die ja immer denken, das ich einen von denen mit.
        „Noblesse oblige“, und da kommst Du neben nicht mit, weil ich zumindest damals noch Heimvorteil hatte.
        Ich kannte z.B. Herrn Christ, das war derjenige der den Castorbehälter, (Nukem /Alkem) mit konstruiert hatte persönlich, sowie viele Andere wichtige Leute mehr.
        Ich kann den hier Erwähnen, weil er inzwischen gestorben ist, aber die Meisten von denen, sonnen sich immer noch mit ihren üppigen Pensionen in mondänen Altersruhestätten.

  15. Oben im letzten Satz: „kreislaufgesteuert unendlich verfügbare Energie“ – diese hymnische Tonlage ist mir irgendwoher bekannt.
    Setzen.
    Sechs.

  16. „Das Gasnetz ließe sich relativ problemlos an H2 anpassen. “

    Definitiv NEiN!
    Das bestehende Netz statt mit Erdgas (überwiegend Methan) mit Wasserstoff zu füllen, wäre das Todesurteil für viele Menschen! Ok, erst mal würde nix passieren. Aber dann würden sich Gasunfälle häufen. Der Grund ist ein chemisch-physikalischer:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffverspr%C3%B6dung

    Wasserstoffatome sind so klein, daß sie Metallgitter durchdringen können und von innen zersetzen. Schon bei normalen Stählen, die Wasserkontakt haben ist das ein Problem. Und da geht es nur um Atome, die sich aus dem Wasser lösen! Die Dresdner Carolabrücke ist eingestürzt, weil die Spannstähle im Beton korrodiert sind! Normale Stahlrohre mit Wasserstoff zu füllen, ist also eine besch….. eidene Idee!

    Wir bräuchten, wenn wir das in die Tat umsetzen wollten, ein komplett neues Gasnetz! Oder alternativ, wenn wir Heizen und Mobilität rein elektrisch realisieren wollten, komplett neue Stromnetze.
    Es gibt übrigens Überlegungen, aus diesem Grund statt Wasserstoff Methan zu nehmen. Also den bei der Elektrolyse aus Strom erzeugten Wasserstoff in Methan umzuwandeln, und das dann auf dem üblichen Weg durch die vorhandenen Gasnetze zu verteilen. Senkt allerdings den Wirkungsgrad nochmal deutlich ab.

    1. Das wäre genau meine Frage gewesen. Ich habe schon öfter von den technischen Problemen gelesen, die die Lagerung und der Transport von Wasserstoff bereiten. Gelegentlich auch, dass man die lösen kann, was aber nicht einfach ist. Überhaupt nicht. Der lapidare Satz, dass man das doch ohne großen Aufwand machen kann, reicht mir da wirklich nicht.

      1. Ich habe schon öfter von den technischen Problemen gelesen, die die Lagerung, Förderung und der Transport von fossilen Brennstoffen bereiten.

    2. @ Elberadler: Methan wäre eine Lösung, aber: Methan ist ein noch schlimmeres
      Gas in Sachen aufheizen durch Sonne, als CO2. Dann lieber beim günstigen russischen
      Gas bleiben, wenn Putin es uns noch gibt!

      1. Erdgas ist Methan. Methan ist zwar „Klimaschädlichg“ (was für ein Blödsinnswort), aber in der Athmosphäre nur kurz vorhanden. Außerdem befindet es sich, wie CO2 in einemm Milliarden Jahre langem Kreislauf. Jede Verottung von organischen Stoffen erzeugt Methan… in der Athmospäre wandelt es sich zu CO2 und Wasserdampf und damit in für neues Pflanzenwachstum verfügbare Stoffe.

        1. Jein. Aber ja, mit 75 bis teilweise 99% ist es dessen Hauptbetandteil.

          Von daher ist es Blödsinn, den Umweg Strom-Wasserstoff-Methan zu gehen. Dann kann man auch gleich das ohnehin vorhandene Methan im Erdgas weiter nutzen, und die übrigbleibende Kraft auf Alternativen für die Zukunft konzentrieren. Ewig wird es das Erdgas nicht in der Menge geben.

  17. Naja, das Furunkel EU-Parlament/Kommission hat nur noch eine begrenzte Haltbarkeit und dürfte eh bald „entnommen“ werden, wie der Jäger zu sagen pflegt. Dann verschwinden auch die unzähligen geistigen Totgeburten dieser Schwachköpfe wie von selbst von der Bildfläche, denn wer meint, das ganze Gefasel der EU und ihrer „Gesetze“ wäre von Bestand oder von Bedeutung, der irrt sich wohl 😉
    Ceterum censeo…..

  18. Ich finde es mehr als vernünftig, dass man Alternativen zu fossilen Energieträgern sucht und wenn der Autor an einer dieser Alternativen gefallen findet, habe ich damit erst mal überhaupt kein Problem. Ob dass mit Wasserstoff geht, sei dahingestellt. Man sollte das ernsthaft prüfen und wenn ich bedenke, dass vor wenigen Tagen unser Kanzler, in dem sich klar die Weisheit unserer Nation verkörpert, von der Kernfusion als einer Zukunftstechnologie sprach, als wäre absehbar, ob und wann sie zur Verfügung steht, dann finde ich, dass das mit dem Wasserstoff, verglichen mit den Visionen des Kanzlers, geradezu grundsolide ist.
    Klar, die Kernfusion wäre, wenn man sie technologisch in den Griff bekäme, ein Traum. Aber, als ich mich im letzten Jahr mal mich dem Stand der Forschung beschäftigte, konnte einen das, und da wird auch in Bayern und Greifswald heftig dran geforscht, schon faszinieren. Aber nichts, was man lesen und hören konnte, machte den Eindruck, dass man vor dem Durchbruch steht. Und einen Traum als Grundlage von Energiepolitik finde ich wenig überzeugend.

    1. „Ob dass mit Wasserstoff geht, sei dahingestellt.“

      Für Autos ist das Unsinn, aber was erwartet man auch von solchen Physik-Deppen wie dem Autor den Artikel und Fritze Merz.

    2. Die Kernfusion war schon vor 50 Jahren ein Traum. Das würde die Energieprobleme auf einen Schlag lösen. Wenn Merz von der Kernfusion redet ist das ein verlogenes Heilsversprechen, keine Energiepolitik. Es ist Ablenkung vom eigentlichen Problem, dass sie sich mit der Feindschaft zu Russland eingebrockt haben.

  19. „Todeskampf des alten Systems?“ – Das ist Wunschdenken. Der Wasserstofftraum wird schon lange geträumt. Und schon lange wird nichts draus. PV-Anlagen können ja noch nicht mal den Strombedarf ganz decken. Für Wasserstoffproduktion braucht man aber gewaltige Überschüsse, um ihn produzieren zu können und man braucht auch gewaltige Speicheranlagen und Netze um ihn verteilen zu können.

    Was der Herr schreibt ist Propaganda für Wasserstoff. Ja. Schön wärs.

    1. Da stimme ich Ihnen voll zu.
      Meine Mutter wohnt nördlich von Berlin. Seit die Zugstrecke dorthin auf Wasserstoff umgestellt wurde, gibt es immer wieder Störungen und Ausfälle.
      Das Ganze ist nichts weiter als ein (gescheitertes) Prestigeobjekt.

  20. Systemwirkungsgrad BEV vs. Wasserstoffauto, energetische Aufwendungen für die Anlagen zur Erzeugung und für den Transport, stoffliche Lager- und Transportverluste…
    Der Batterieelektrische Antrieb wird auf alle Fälle seine Berechtigung behalten. Damit 500 Kilometer weit, mit 180 auf der linken Spur fahren zu wollen ist gleich in mehrfacher Hinsicht ein kompletter Unfug.
    Wer der Umwelt wirklich etwas Gutes tun wollte, würde Wegwerfautos verbieten. Gefordert wäre Reparaturfähigkeit des Speichers bis hinunter zur einzelnen Zelle, ebenso der elektronischen Komponenten auf Bauteilebene. Verfügbare Manuals, keine Verdongelung der Diagnosegeräte und Ersatzteilbevoratung für 20 Jahre. Also einfach das, was einmal von einem TDI der besseren Hersteller zu erwarten war.
    Und vor allem diese ganze Sensorkacke außen vor lassen. Ansonsten ist spätestens in zehn Jahren das komplette Auto ein Haufen Elektroschrott. Letzthin saß ich in winzigen Dacia. In dem Ding ist anscheinend ein Abstandsradar verbaut. Neuerdings sogar in Motorrädern. Die Welt wird immer bekloppter.

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