
Kaum ist das neue Jahr angebrochen, steigt mit der CO₂-Abgabe erneut der Spritpreis – und mit ihm Transportkosten, Warenpreise und der Druck auf Millionen Haushalte. Gibt es keine Alternative dazu?
Majestätisch erhebt sich über dem sonnenverwöhnten Teneriffa der mit Schnee bepuderzuckerte Gipfel des Teide aus den Wogen des Atlantiks. Der Reisende aus dem kalten Deutschland braucht jedoch gar nicht derart hoch zu schauen, um ins Staunen zu geraten. Wer den Neid der Daheimgebliebenen loskitzeln will, dem reicht ein Foto von den Zapfsäulen der örtlichen Tankstellen. In Los Cristianos ist der Liter Diesel Anfang Februar 2026 für sagenhafte 1,12€ zu haben!
Gut, in der autonomen Region der Kanaren ist die Spritbesteuerung wesentlich niedriger als auf dem spanischen Festland. Dennoch ist auch dort, in jenem Land, das momentan als Wachstumsmotor Europas gilt, der Treibstoff deutlich preiswerter als bei uns. Kaum waren nämlich bei uns die letzten Raketen der Sylvesternacht in buntem Lichterfeuer verglüht, da schraubten sich die Preise an unseren Zapfsäulen in den Himmel. Die Politik wünschte ein frohes 2026. Was ist passiert? Ach ja; die CO2-Abgabe, die jedes Jahr automatisiert steigt, hat wieder mal gegriffen. Der Liter Diesel, der vor dem Neujahrsfest durchaus noch manchmal für knapp unter 1,50 Euro zu haben war, kostet plötzlich bis zu 1,70 Euro oder sogar mehr.
Der fette Schluck aus der Pulle
Der Preisanstieg durch die nationale CO2-Steuer pro Liter Diesel beträgt indes „nur“ etwa 3 Cent im Vergleich zum Vorjahr. Wie erklärt sich die Differenz? Nun, die Schlussfolgerung liegt nahe, dass der Rest des eklatanten Preisanstiegs darauf zurückzuführen ist, dass die Mineralölkonzerne die Marktunsicherheit ausnutzen und sich ungeniert den Bauch vollschlagen. Am Rohölpreis jedenfalls liegt es nicht. Der hält sich unter anderem dank der Erhöhung der OPEC-Förderquoten konstant auf relativ niedrigem Niveau.
Wem das frech vorkommt, der sehe sich die Fünf-Jahres-Bilanz der noch unter der Kanzlerschaft Angela Merkels eingeführten Klima-Abzocke an. Seit ihrer Einführung 2021 ist sie um satte 20,5 Cent gestiegen. Die Einnahmen fließen in den Klima- und Transformationsfond. Dort sollen sie der Wirtschaftsförderung (mit anderen Worten der Planwirtschaft) und dem Klimaschutz (was auch immer das heißen mag) zugutekommen. Das toxische Erbe der Klimakanzlerin Angela Merkelist ein schleichendes Gift. Je mehr Jahre ins Land ziehen, desto schädlicher wirkt es.
Um zu begreifen, dass dieser fette Schluck aus der Pulle, den der Staat sich hier erlaubt massive Auswirkung auf die Inflation und damit auf unsere Wirtschaftskraft insgesamt hat, braucht man kein studierter Volkswirt zu sein. Wird der Sprit teurer, steigen die Transportkosten, steigen die Warenpreise. Wer sich arm heizt, um nicht frieren zu müssen, dem fehlt die Pinke-Pinke, mit der er sich Dinge des täglichen Bedarfs kaufen kann. Die Konsequenz ist fehlende Kaufkraft und ein Handel in freiem Fall. Besser als mit der CO2-Steuer kann man eine Volkswirtschaft kaum abwürgen!
Merkels Gift wird uns verabreicht, damit wir endlich in Scharen E-Autos und Wärmepumpen kaufen. Aber die Alternativen, die uns für das Althergebrachte geboten werden, sind für die allermeisten technisch einfach nicht befriedigend. Beispiel Wärmepumpe: Ein guter Bekannter hat jüngst die staatliche Förderung für eine Wärmepumpe in Anspruch genommen und musste trotz PV-Anlage auf dem Dach die bittere Pille schlucken, dass die Heizkosten für sein Haus auf 30-40 Euro pro Tag explodierten. Hinzu kommt folgende bittere Erkenntnis, die was mit Physik zu tun hat: Je strenger der Frost, desto schlechter heizt die Anlage. Der Mann hat Glück, weil er ein Stück Wald besitzt. Er heizt jetzt mit Holz. Seine Bäume sterben, mit anderen Worten, für Deutschlands Klimapolitik.
E-Autos: Keine Alternative
Auf der anderen Seite sind E-Autos, obwohl die Akku-Reichweiten bei den neuen Modellen sich tatsächlich wesentlich verbessert haben, höchstens für Hausbesitzer mit eigener Wallbox interessant. Dass dort dann immer noch ein ganz erklecklicher Anteil fossiler Kohle- oder Gasenergie in die Akkus fließt – geschenkt! Für den großen Anteil der Bevölkerung, der in Mietskasernen hausen muss, ist die Ladeinfrastruktur ohnehin schlicht nicht vorhanden.
Noch deutlicher wird das Problem bei den LKWs. Glaubt irgendjemand ernsthaft, diese riesige dieselfressende Flotte, die tagtäglich unsere Autobahnen verstopft, wird in naher Zukunft batteriegetrieben umherrollen? Abgesehen von dem zusätzlichen Gewicht, das der Asphalt und Brücken damit zu spüren bekämen. – Wo und wie sollten die Lastwagen denn mit sauberem Strom betankt werden? Es gibt ja heute schon noch nicht mal genügend Parkplätze für die Dinger!
Auch der Gebrauchtwagenmarkt ist ein Problem. Für 3.000-4.000 Euro gibt es ganz passable Verbrenner zu kaufen, mit denen man auch mal in den Urlaub fahren kann. Für das gleiche Geld sehe ich beim Blick in ein einschlägig bekanntes Gebrauchtwagenportal ein E-Auto, mit dem ich es bei kalter Witterung von mir zu Hause aus kaum ins 50 Kilometer entfernte Köln schaffen würde. Stichwort Urlaub: Bei den meisten unserer Nachbarn ist die Ladeinfrastruktur noch viel schlechter, als bei uns. Eine längere Reise auch mit dem teuersten E-Neuwagen kann da schnell zum Horror-Trip werden.
Zum Stelantis-Konzern zählen 24 international bekannte Automarken. Darunter sind so Größen wie Peugeot, Opel, Jeep, Fiat oder Dodge. Jüngst wurde bekannt, dass Stelantis unfassbare 26,5 Milliarden Dollar einfach in den Wind schießt und sich aus dem E-Autogeschäft verabschiedet. Hierzulande werden trotzdem unter dem Vorwand der CO2-Einsparung, drei weitere Milliarden unserer Steuergelder als Fördermittel in das E-Autogeschäft gepumpt. Der Zombie-Markt soll unter allen Umständen am Zappeln gehalten werden. Selbst wenn China am Ende der lachende Dritte ist. Auf der anderen Seite wird den am E-Auto kränkelnden deutschen Autokonzernen wie Volkswagen oder Mercedes, die mit ihren Flotten die CO2-Grenzen reißen, Strafzahlungen in mehrfacher Milliardenhöhe großzügig erlassen.
Doch die Zeit bewegt sich wellenförmig. Irgendwann ist das Tal der Tränen durchschritten und Hoffnung keimt am Horizont. Was die Energiewende angeht, so hat diese Hoffnung einen farbigen Namen: grüner Wasserstoff!
Günstige Alternative?
Mit H2 kann grüne Energie sauber gespeichert werden. Damit ist er der Schlüssel der Energiewende. Alle seine Vorzüge zu nennen würde den Rahmen dieser Zeilen sprengen. Beschränken wir uns also erstmal auf das Autofahren. Im Gegensatz zu Batterien ist H2 bei hoher Energiedichte äußerst leicht. Um ihn zu gewinnen braucht es weder Lithium, noch Coltan, noch irgendwelche seltenen Erden. Sprich: keine toten Kinder in postkolonialen Kongominen, keine verheerenden Umweltschäden in der chilenischen Atacama-Wüste, keine strategische Abhängigkeit von China. Alles was es braucht ist Strom, Wasser und einen Elektrolyseur. Kombiniert mit Solar- und Windenergie erhält man im Prinzip das sagenumwobene Perpetuum Mobile. Alle politisch Verantwortlichen, die behaupten grüner Wasserstoff sei zu teuer, zu ineffizient, zu schwer verfügbar, tun dies in der Regel, weil sie wollen, dass dies so bleibt.
In Wahrheit dürfte grüner Wasserstoff bei entsprechender industrieller Skalierung äußerst günstig zu haben sein. Sonne, Wind und Wasser liefert uns Mutter Erde immerhin frei Haus. Auch das Argument der schweren Speicherbarkeit von H2 ist lediglich vorgeschoben. In Wahrheit sind hier den technischen Machbarkeiten kaum Grenzen gesetzt. Vor allem die chemische Speicherung in Form von Ammoniak (NH3) bietet sich an, um riesige Mengen zu transportieren.
Der Tankvorgang eines H2-Autos dauert nur wenige Minuten. Die Tankinfrastruktur ist mit dem dichten Tankstellennetz bereits vorhanden, bestens ausgebaut und wartet nur darauf, mit Wasserstoffsäulen ausgestattet zu werden. Dank der stromerzeugenden Brennstoffzellentechnik verfügt ein Wasserstoffauto über dieselben Vorzüge des batteriegetriebenen Pendants.
Bei all diesen Vorteilen wundert es nicht, dass BMW 2028 ihr erstes Wasserstoffauto in Serie fertigen werden. Während die Fossilkonzerne mit dem unpraktischen Batterie-Auto zurzeit noch irgendwie leben können, zeichnet sich hier wirklich der Anfang ihres Untergangs ab. BMW arbeitet in der Brennstoffzellentechnologie eng mit Toyota zusammen. Beide Konzerne sind nicht unbedingt als Umweltfuzzis bekannt. Vielmehr setzen sie viel Zeit, Geld und Power ein, um als Pioniere der überlegenen Technik ihre Claims abzustecken.
Kommen wir nun zum anderen Thema, das Otto-Normalverbraucher interessiert. Auch im Heizungsgeschäft ist es kein Zufall, dass die neuen Gasthermen „Wasserstoff-ready“ verkauft werden. Eine erkleckliche Anzahl von Menschen hat nämlich keine Lust ihren Altbau teuer umzubauen, damit die Wärmepumpe funktioniert. Sie hätten gerne eine Gasheizung, die beim Verbrennungsvorgang Wasser erzeugt. Das Gasnetz ließe sich relativ problemlos an H2 anpassen. An dieser Stelle kann ich leider keine Lanze für unsere Gas-Ministerin Katharina Reiche brechen. Die Irrsinnspläne ihres Vorgängers Robert Habeck, unser Gasnetz „rückzubauen“ verfolgt sie weiter. Bis dahin werden einem schlecht gedämmten Haushalt mit Gasheizung bis zu 311 Euro (laut t-online) zusätzlich zu allem anderen jährlich als CO2-Steuer abgeknöpft.
Der Todeskampf des alten Systems
Um das Ausmaß der Gaunerei zu begreifen, muss man sich vor Augen halten, dass in finsterer Winternacht die Solarzellen komplett Pause machen und der grüne Netzstrom für die Massen an Wärmepumpen höchstens aus unseren Windrädern fließen kann. Sobald der nicht ausreicht, kommen die Gaskraftwerke ins Spiel, von denen Frau Reiche jede Menge neue zu errichten plant. Diese pumpen dann munter genau jenes Kohlendioxid in die Atmosphäre, das uns mit der CO2-Steuer madiggemacht worden ist. Fast hätte ich es vergessen; man kann natürlich auch auf den supergefährlichen, hochgiftigen Atomstrom aus den bröseligen Reaktoren unserer Nachbarn zurückgreifen. Der ist ja jetzt per Kommissionsbeschluss der EU grün angemalt. Aber wollen wir das wirklich? Sieht so der Fortschritt aus?
Verdient bekam der Verkehrspräsident des ADAC, Gerhard Linnemann, einen Shitstorm epischen Ausmaßes um die Ohren geklatscht, nachdem er die CO2-Steuer das „richtige Instrument“ für unsere Klimaziele nannte. Sein Rücktritt spricht genauso Bände, wie Katharina Reiches Reise ins Morgenland um dort Wasserstoffdeals mit den Saudis abzuschließen. Letztere sind natürlich an uns als treue Kunden gewohnt und wollen uns halten. Dafür kaufen sie auch unsere Wasserstofftechnik, die immer noch als die beste der Welt gilt.
Warum machen wir uns unseren Wasserstoff nicht einfach hierzulande selbst? Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass allein die Dachflächen unserer Industrieanlagen ein PV-Potential von 400 Atomkraftwerken bieten! Damit bekäme man eine Menge Elektrolyseure ans Laufen.
Man bekommt bei all dem nicht gerade den Eindruck, dass die Veränderungen unserer technischen Welt aus Angst vor der Klimaveränderung geschehen. Vielmehr erleben wir den Todeskampf des alten Systems, das mit allerlei Tricks künstlich am Leben gelassen wird. Dennoch sollten wir die Hoffnung nicht fahren lassen, denn früher oder später wird Wasserstoff sich durchsetzen. Im Hintergrund ist die Revolution bereits im vollen Gange. Sie wird geopolitische Veränderungen im globalen Maßstab mit sich bringen, die man sich heute kaum vorzustellen vermag. Ganz einfach, weil die Wasserstofftechnologie das Fortschrittlichste ist, das wir derzeit haben können. Liefert sie doch kreislaufgesteuert unendlich verfügbare Energie, die nicht nur billig, sondern auch noch sauber ist.




Warum sollte die Entsorgung von (fossilen) CO2-Müll kostenlos sein?
Für Entsorgung bezahlt man, damit der Entsorger sich dann um den Müll kümmert.
Beim CO2 kassiert der Staat, aber das, was Sie „Müll“ nennen, bleibt trotzdem, wo es ist.
Und wenn dadurch weniger Müll entsteht?
Weil Bäume keine Rechnung stellen!
Ach, die Bäume dieser Welt binden das gesamte fossile CO2?
Welcher Youtube-Onkel erzählt den solchen Stuss?
@ Ach Ceeh, Sie haben in der Schule wahrscheinlich immer nur am Fenster
gesessen. Unser Leben basiert auf Kohlenstoff. Ohne CO2 gibt es kein Leben
auf diesem Planeten. Alles was wächst ist auf Kohlenstoff in Form von CO2
angewiesen. Alles!! Nicht nur Bäume, sondern auch Gras, Blumen, Pilze, Plankton
usw. Als der CO2 Anteil vor über 100.000 Jahren fast 4 x so hoch in der Luft war,
herrschte auf der Erde das was man unter dem Garten Eden verstehen könnte.
Das damals von den Pflanzen aufgenommene CO2 läßt heute in Form von verschiedenen
Kohlenwasserstoffen Autos rollen, Flugzeuge Fliegen und Ihren Kaffe morgens, wenn
die Sonne nicht scheint und kein Wind weht, kochen. CO2 ist kein Müll den man
entsorgen muß, es ist ein wichtiger Baustoff für das Leben!
Welchen Chemie & Biologie-Unterricht haben Sie besucht?
Kohlenwasserstoffe sind die Grundbausteine allen Lebens… Sie selbst bestehen zu 20% aus Kohlenstoff…
etwas Nachhilfe für Sie:
https://www.youtube.com/watch?v=Lnly_-lqMDs
edit: Träumer war schneller und am Ende des Videos wird gar auf die „gefährlichkeit“ des CO² aufmerksam gemacht ;)^^
Einmal alles in einen Kommentar gepackt, was irgendwer irgendwo gesagt hat … Großteils richtig, aber an den Ungenauigkeiten werden sich die Klimabewegten abarbeiten.
Denen muss man eigentlich nur sagen: Alle fossilen Ressourcen dieser Erde werden restlos verbraucht werden, solange es irgendwo auf der Welt irgendjemanden gibt, für den sich die Förderung rechnet. Dem Klima ist es herzlich egal, ob wir dafür viel bezahlen und damit unsere Wirtschaft ruinieren oder ob es irgendwo in Afrika oder Indien verbrannt wird.
Für diese Erkenntnis muss man nicht mal das Glaubenssystem der „Dekarbonisierung“ verlassen.
Vor allem steigen wieder einmal die Staatseinnamen. Und selbiger kommt wieder mit dem Geld nicht aus!
Wo versickern die Staatseinnamen, also unser aller Einnamen? Wieder in Peru, um irgendeinen Müll dort zu finanzieren`?
Technologischer Rückstand als Argument für technologischen Stillstand. Die Verve muss man auch erst mal aufbringen.
Bye the way: Öffentlicher Verkehr oder Schienenverkehr scheint der Vertteter des Stillstandes nicht zu kennen. Sein Horizont ist sein Lenkrad.
CO2 Abgabe-finde ich gut! Autofahrer müssen bluten!
Ah, abkassieren statt Problemlösung. Sie sind sicher in der Politik tätig.
Du heizt nicht, nutzt keinen Strom oder fährst nicht mit der Bahn?
Es bluten ja alle, selbst Armutsrentner, weil die Regelsätzte nicht zeitnah an die gestiegenen Preise angepasst werden.
„Armutsrentner“ können sich ein Auto leisten?
Nein, die können sich kein Auto leisten, weil sie so viel Geld für das Heizen
und den Strom, für Waren, für das Bahnfahren ausgeben müssen, da der
CO2 Preis so hoch ist
die Kosten werden einfach umgelegt… selbst, wenn Sie nur mit dem Fahrrad fahren, werden auch Sie, und sei es im Biomarkt, zur Kasse gebeten 😉
Wo gibt es das sonst noch in der Welt, dass am Rande einer Kraftwerkssprengung vom Fußvolk Party gefeiert wird?
Wir haben hier in Buntschland die höchste Stufe der „Demokratie“ erreicht. Die Politiker unterscheiden sich in Anstand, Intelligenz, Bildung, Moral und auch äußerlich nicht mehr vom Pöbel.
Idiocracy (–> imdb, ca 2005 oder 2006) war halt doch näher an der Wahrheit als man damals dachte.
Das mit den Vorteilen des Wasserstoffs habe ich auch mal geglaubt. Weit gefehlt. Die Energiebilanz, besonders über Ammoniak als Transportmittel ist grottenschlecht.
Mir hat einmal ein ehemaliger Chefchemiker der Shell erzählt, dass Wasserstoff durch
die Verluste zwischen der Produktion und dem Verbrennen der schlechteste Energieträger ist.
Er diffundiert durch fast alle Materialien. Ihn in Ammoniak zu „lagern“ macht das Ganze auch
noch gefährlicher, weil Ammoniak beim einathmen absolut tödlich ist.
„Die Tankinfrastruktur ist mit dem dichten Tankstellennetz bereits vorhanden, bestens ausgebaut und wartet nur darauf, mit Wasserstoffsäulen ausgestattet zu werden.“
Daß das so einfach ist wage ich zu bezweifeln. Sooo einfach ist weder die Produktion, der Transport noch die Umstellung von Tankstellen.
„Mit H2 kann grüne Energie sauber gespeichert werden.“
Kann. Wenn da nur die technischen Herausforderungen und die extrem schlechte Energiebilanz nicht wären. Hinzu kommt, wie überraschend, der hohe Verbrauch an Trinkwasser.
Und Wasserdampf ist faktisch ein Klimagas.
Übrigens ist die Konvertierung von NG to H2 mit geringsten Konvertierungsverlusten verbunden.
Es wird auf eine Wiederkehr von Atomstrom hinauslaufen. Leider