
Zwar ist Wasserstoff ein farbloses Gas. Trotzdem mag er es gerne bunt. „Grüner“ Wasserstoff wird per Elektrolyse aus der Kraft von Wind und Sonne hergestellt. „Blauer“ Wasserstoff entsteht durch den Prozess der Dampfreformierung aus fossilem Erdgas. Bei „türkisem“ Wasserstoff kommt die thermische Spaltung von Methan zum Einsatz. Von „rotem“ Wasserstoff wiederum spricht man, wenn Atomenergie den Strom für die Elektrolyseure liefert. Stammt die Energie aus Biomasse oder der Müllverbrennung, bekommen wir „orangen“ Wasserstoff. „Weißer“ Wasserstoff lagert in seiner natürlichen Form tief im Gestein und kann durch Fracking zugänglich gemacht werden. Den Wasserstoff, der aus der Energie von Stein- oder Braunkohle gewonnen wird, kann man „grauen“ Wasserstoff nennen, oder aber die Farben „Schwarz“ beziehungsweise „Braun“ heranziehen. Seit kurzem erscheint ein neuer Ton auf der scheinbar unerschöpflichen Palette der Farbgebungen. Die Rede ist vom „olivgrünen“ Wasserstoff. Ich war so frei, mir diesen Farbton selber auszudenken. Was ist der Hintergrund?
Im Februar gab die Leiterin des Wasserstoffprogramms von Rheinmetall, Shena Britzen, bei N-TV zu Protokoll, dass Europa im Falle eines umfassenden Angriffs für gerade mal drei Monate Sprit habe, um Krieg zu führen. Da der Kontinent über keine nennenswerten Ölvorkommen verfügt, ist das natürlich ein Problem in Sachen „Kriegstüchtigkeit“. Die Liste der „Freunde“, die Willens sein werden uns unter Beschuss mit Nachschub zu versorgen, wird stetig kleiner. Selbst bei den USA dürfte dieser Punkt mit einem dicken Fragezeichen zu versehen sein, sollten sie beispielsweise mit ihrer Drohung Ernst machen und wirklich versuchen, sich Grönland mit Waffengewalt einzuverleiben.
Hunderte Giga-PtX-Einheiten

Die Lösung kann demnach nur eine strategische Neuausrichtung in Sachen militärischer Energieautarkie sein. Und genau hier kommt „grüner“ oder eben „olivgrüner“ Wasserstoff ins Spiel. Wind und Sonne gibt es bei uns im Überfluss und Rheinmetall bietet an, daraus synthetischen Kraftstoff für unsere Panzer, Fregatten und Kampfjets zu generieren. Zu diesem Zwecke verfolgt das Unternehmen die „Vision Giga PtX“, bei der quer durch Europa ein Netzwerk von vielen hunderten. PtX steht als Abkürzung für Power to X und beschreibt ein unverzichtbares Element der sogenannten Energiewende. Der Strom aus den ewigen Energien, die Wind, Sonne und Wasser uns liefern, wird für andere Energieformen oder energetische Produkte eingesetzt: Ammoniak, Methan, reinen Wasserstoff, Wärme oder eben synthetische Kraftstoffe, auch E-Fuels genannt. Pro Giga-PtX-Einheit ist eine Kapazität von bis zu 50 Megawatt und ein jährlicher Ausstoß von 5.000 bis 7.000 Tonnen geplant. Bei vielen hunderten Fabriken ergäbe das theoretisch irgendwas zwischen 750.000 und 1.050.000 Tonnen an produziertem Treibstoff. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 wurden im energiehungrigen Deutschland laut Statistik des Bundesumweltamts 53,7 Millionen Tonnen Sprit verbraucht. Rheinmetall geht die Revolution des Energiemarktes also erst einmal im moderaten Tempo an.
Die Rüstungsfirma setzt hierbei unter anderem auf die Zusammenarbeit mit Greenlyte aus Essen. Während anno dazumal die Kumpels des Ruhrgebiets das „schwarze Gold“ in tiefen Schächten und Stollen schürfen mussten, holen die Techniker von heute am selben Ort die Kohle ganz einfach aus der Luft. Per Direct Air Capture wird der Klimakiller Kohlendioxid aus unserer Atemluft, wo er mit einem Volumenanteil von etwa 0,04 Prozent vorkommt, abgeschieden und in seine Einzelteile Kohlenstoff und Sauerstoff zerlegt. Der hierbei gewonnene Kohlenstoff wird per Fischer-Tropsch-Methode mit grünem Wasserstoff synthetisiert. Fertig ist das E-Fuel. Je nach Bedarf entstehen Diesel, Kerosin oder Benzin.
Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf die Kosten von Vision Giga PtX. Meinen Informationen nach sollen sie deutlich geringer zu Buche schlagen als der Kauf der 35 Kampfjets vom Typ F-35, den das Verteidigungsministerium in die Wege geleitet hat. Man bekäme mit anderen Worten Energiesicherheit für die Truppen zum Preis von ein paar Flugzeugen. Das hört sich nach einem guten Deal an. Eine einzige F-35 soll laut Internet zwischen 70 und 100 Millionen Euro kosten. Wer ein wenig weiter recherchiert findet heraus, dass Deutschland für die Beschaffung von 35 der amerikanischen Düsenflugzeuge bis zu 10 Milliarden aus dem Sondervermögen einplant. Ich zücke den Taschenrechner. Unter dem Strich bedeutet dies tatsächlich satte 286 Millionen Euro pro Maschine. Ich bin verblüfft über den „kleinen Preisunterschied“, schweife aber ab.
Aus der Webpage von Rheinmetall entnehme ich, dass es für die Logistik von Giga PtX drei Medien braucht: Wasser, Kohlendioxid und elektrischen Strom. Alles ist dezentral natürlich ausreichend verfügbar. Das CO2 muss auch nicht zwingend „klimaneutral“ per Direct Air Capture (DAC) gewonnen werden. Auch als Abfallprodukt aus der industriellen Fertigung, wie etwa bei Zementfabriken, fällt es in unglaublich hoher Menge an und kann mit geringem Aufwand weiterverwendet werden. Giga PtX soll modular aufgebaut werden und kann entsprechend an jedem beliebigen Ort, in jeder beliebigen Größe skaliert werden.
„Champagner der Energiewende“
In Friedenszeiten könnte der von Giga PtX gewonnene Kraftstoff problemlos in die zivile Nutzung fließen. – Stichwort: Drop-in-fähig. Anders als etwa Super E-10, können der so gewonnene E-Diesel oder andere Kraftstoffe ganz einfach in die vorhandene Verbrauchsstruktur integriert werden, weil er chemisch identisch ist mit seinen fossilen Vorbildern. Die Anfangs-Investition würde sich relativ rasch amortisieren.
Ich frage mich, warum das Rheinmetall nicht auf reinen Wasserstoff setzt. Schließlich steht das Unternehmen ja in der Entwicklung von H2-Drucktanks in einer Vorreiterrolle. Die Antwort ist relativ simpel: Es wäre wohl etwas zu aufwendig, sämtliches vorhandenes Kriegsgerät, das mit Flüssigkraftstoff fährt, schwimmt oder fliegt zu verschrotten und mit einer H2-Alternative zu ersetzen. Hinzu kommt die unkomplizierte Handhabung von Diesel und Co, die auf dem Schlachtfeld natürlich essenziell ist. Zwar testet die ukrainische Firma Skyeton bereits eine Brennstoffzellenvariante ihrer Aufklärungsdrohne Raybird im Kampfeinsatz (Vorteile zur Flüssigtreibstoff-Variante: leiser, kleineres Wärmebild, bessere Höhenleistung. Nachteile: geringere Flugdauer, aufwendigere Logistik.) Aber machen wir uns nichts vor: die Masse der mittleren bis großen Kampfdrohnen wird wohl noch lange mit Benzin oder Kerosin fliegen. – Stoffe, die Rheinmetall durch E-Fuels ersetzen will.
An diesem Punkt möchte ich in die Rolle des Advocatus Diaboli schlüpfen und das Hauptgegenargument der Wasserstoffgegner ins Feld führen: grüner Wasserstoff im Allgemeinen und E-Fuels im Besonderen sind „sehr teuer“. Immerhin hat ja Claudia Kemfert, die viel zitierte Energieexpertin des Deutschen Wirtschaftsinstitut (DIW), H2 zum „Champagner der Energiewende“ erklärt. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich diese Sichtweise als Strohmann-Argument. Auch bei Rheinmetall wird sich herumgesprochen haben, dass der Preis von grünem Wasserstoff allein deshalb so hoch liegt, weil die Elektrolyseure heutzutage immer noch in viel zu geringer Stückzahl produziert werden. Bei entsprechender industrieller Skalierung wird ihr Preis deutlich nach unten gehen und grüner Wasserstoff spottbillig zu haben sein. Schließlich handelt es sich bei den Geräten ja nicht um Raketentechnologie. Dabei darf man nicht vergessen, dass grüner Wasserstoff künstlich teuer gehalten wird, weil die Betreiber von Elektrolyseuren nach wie vor Endabnehmerpreise an die Netzbetreiber zahlen müssen.
Vor diesem Hintergrund sollten wir uns folgendes Phänomen der Energiewende vor Augen halten: Es ist wohl jedem schon aufgefallen. Man fährt auf der Autobahn und sieht einige Windräder sich lustig drehen, während andere einfach stillstehen. Letztere produzieren den sogenannten Geisterstrom. Wegen überlasteter Netze speisen sie nicht ein. Ihre Betreiber bekommen den nichteingespeisten Strom aber via EEG-Umlage trotzdem vergütet. Ohnehin erwirtschaftet die Stromindustrie an einem sonnigen, windigen Tag sogenannte „Negativpreise“. Deutschland zahlt dann die europäischen Nachbarn dafür, dass sie unseren Strom abnehmen. Für die ist das natürlich ein super Geschäft. Die Schweiz etwa nimmt den Strom, den wir ihr liefern und obendrein noch bezahlen, um damit ihre Pumpspeicherwerke zu füllen. – Mit anderen Worten: Gäbe es den politischen Willen, könnte in Sachen grüner Wasserstoff Sekt sehr schnell in Selters verwandelt werden.
Pionieranlage in Frankfurt-Höchst
Man ahnt, Rheinmetall hat es mit seiner Vision Giga-PtX nicht ganz leicht. Warum wird die 2022 vom Innenministerium vorangetriebene Resilienzstrategie nicht entsprechend angepasst? Liegt das Problem beim deutschen Wirtschaftsministerium? Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Ministerin Katherina Reiche (CDU) ja extra aus der Gasindustrie in ihr Amt gehievt worden, um dezentrale grüne Energielösungen auszumanövrieren. Der angeblich so beliebte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) jedenfalls hat sich bisher noch nicht erkennbar zu Giga PtX positioniert. Stattdessen versenkt er Milliarden in die Fregatte F126, oder das Flugzeug FCAS; Projekte, die beide noch in der Planungsphase scheiterten.
Neben Green Lyte setzt Rheinmetall auf die Zusammenarbeit mit weiteren Firmen. Allen Widerständen zum Trotz steht in Frankfurt-Höchst seit 2025 die erste „Pionieranlage“ im Betrieb.
Klimafreunde könnten darüber eigentlich frohlocken. Durch die brutale militärische Wirklichkeit unserer Tage, in denen die russische Ölindustrie von ukrainischen Drohnen sturmreif gebombt wird und das strategische Genie Donald Trump für die Schließung der Straße von Hormus gesorgt hat, erwacht in Europa endlich ein ernsthaftes Interesse an grünem Wasserstoff. Ausgerechnet durch das Streben eines Rüstungskonzerns könnte die Wasserstofftechnologie kurz vor dem entscheidenden Durchbruch stehen.
Leider liegen die Dinge nicht ganz so einfach. Um die Sache politisch einordnen zu können, lohnt ein Blick in die Vergangenheit. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sorgten sechs deutsche Wissenschaftler jeweils in Zweier-Teams mit ihren Entwicklungen in Sachen Wasserstoff für bahnbrechende neue Industrieverfahren. Friedrich Bergius und Matthias Pier entwickelten das „Bergius-Pier-Verfahren“ zur Kohleverflüssigung durch Hydrierung. Die Makromoleküle der Kohle werden unter hohem Druck und unter Zugabe von Wasserstoff in kleinere Moleküle gespalten. Mit dieser Prozedur stellte die IG-Farben ab 1925 das erste Synthetische Benzin (Leunabenzin) in industriellem Maßstab her. Zwei andere Wissenschaftler, Franz Fischer und Hans Tropsch, ersannen die eben erwähnte „Fischer-Tropsch-Synthese“, eine Technik an deren Ende unter Verwendung von Kohlenstoffmonoxid (CO) und Wasserstoff (H2) neben anderen chemischen Produkten ebenfalls synthetischer Kraftstoff entsteht. Als Rohstoffe nahm man bisher Kohle, Erdgas, Biomasse oder organischen Abfall. Wie erwähnt, kommt diese Methode heute auch bei ENERATEC mit dem Ausgangsprodukt Kohlendioxid (CO2) zum Einsatz. Fritz Haber und Carl Bosch schließlich hoben mit dem „Haber-Bosch-Verfahren“ die Ammoniak-Synthese aus der Taufe. Ammoniak (NH3) ist eine Verbindung aus Wasserstoff und dem in der Luft enthaltenen Stickstoff und wird für die Produktion von Kunstdünger und Sprengstoff benötigt. Üblicherweise wird hierbei immer noch der Wasserstoff aus fossilem Erdgas (CH4) abgespalten. Dies ist der Grund, weshalb Gaskrisen in diesen Tagen immer auch Düngemittelkrisen sind, die wiederum Auswirkung auf unsere Ernährungssicherheit haben.
Carl Bosch war maßgeblich an der Gründung der IG-Farben beteiligt und leitete sie bis 1935. Adolf Hitlers Aussage, synthetischer Kraftstoff sei „für ein politisch unabhängiges Deutschland zwingend notwendig“ kommentierte er mit folgender Aussage: „Der Mann ist ja vernünftiger, als ich dachte.“ Genau hier liegt des Pudels Kern. Die synthetischen Kraftstoffe aus Kohle waren seinerzeit viel teurer als ihre aus Erdöl hergestellten Entsprechungen. Sie waren in einer freien Wirtschaft nicht konkurrenzfähig. Die IG-Farben hatte also ein strategisches Interesse daran, Deutschland vom Öl-Markt abzuschneiden, damit sich ihre Investitionen in diese Techniken lohnen konnten. Das probate Mittel hierfür war natürlich ein möglichst groß angelegter Krieg. Dafür unterstützte die IG-Farben vor der Machtergreifung über den sogenannten Kalle-Kreis den Wahlkampf der NSDAP mit Millionen. Bereits 1932 traf sich Heinrich Bütefisch, der Direktor der Leuna Werke, in denen das synthetische Benzin hergestellt wurde, mit Hitler und verhandelte mit ihm über Mindestabnahmegarantien für das überteuerte Produkt.
Muss erst der Dritte Weltkrieg eintreten, damit sich hieran etwas ändert?
1933, direkt nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wurden diese Mindestabnahmemengen Wirklichkeit. Historiker sehen in der Entwicklung der synthetischen Kraftstoffe einen der Gründe für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Als dieser auf vollen Touren lief, wurde der Treibstoff des Todes unter anderem in Auschwitz produziert. Kein Wunder, dass man heute lieber euphemistisch den Anglizismus „E-Fuels“ bemüht.
Ausgerechnet eine Waffenschmiede, die ihre besten Zeiten während Weltkrieg I und II durchlebte, geht nun daran, Europa mit synthetischem Sprit „resilient“ machen zu wollen. Dies sind ganz klar Leute, deren Kerngeschäft nicht im Energiesektor liegt. Sie haben vielmehr ein hohes wirtschaftliches Interesse daran, dass ihre Waffen eingesetzt werden und ihre Munition verschossen wird, damit sie ständig nachliefern und immer mehr Kasse machen können. So schön der Gedanke von Giga PtX im Kern auch sein mag. Die Sache ist brandgefährlich. Anders als am Vorabend des Zweiten Weltkriegs wäre die Konkurrenzfähigkeit der synthetischen Kraftstoffe verglichen mit ihren fossilen Äquivalenten, bei entsprechender industrieller Skalierung zwar kein Problem mehr. Im Gegenteil, nach entsprechenden Anfangsinvestitionen säße Europa auf seiner eigenen, unschlagbar billigen, nie versiegenden „Ölquelle“ und könnte sich die jährlichen Milliardentransfers in potentiell feindlich gesonnene Regionen sparen. Die Tanker in der Straße von Hormus könnten dort bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag festsitzen. Uns würde es nicht stören.
Der Hemmschuh sitzt heute in der enormen Machtfülle der extrem reichen Fossilindustrie, die genau dies verhindern will. Die Installation von Katharina Reiche in die Schlüsselposition des Wirtschafts- und Energieministeriums gibt hierfür ein beredtes Beispiel. Muss unter Beihilfe von Rheinmetall erst der Dritte Weltkrieg eintreten, damit sich hieran etwas ändert? Ob die Menschheit nach dessen Ende noch in der Lage sein wird, Benzin und Diesel aus den Zutaten Wasser, Strom und Luft herzustellen, oder sich lieber mit steinzeitlichen Faustkeilen beschäftigt, wird dann die große Frage sein.
Die andere große Frage ist, warum wir heute schon in Deutschland nicht einfach hingehen und Power-to-X ernsthaft in unsren Energiemix integrieren. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Städte und Gemeinden mit Photovoltaik und Windkraft kommunale Elektrolyseure betrieben und den so gewonnenen Wasserstoff via Direct-Air-Capture und Fischer-Tropsch-Synthese zu „klimaneutralem“ Diesel und Benzin veredelten? Den könnten sie kostengünstig über eigene Tankstellen verkaufen und so ihre klammen Kassen füllen und der Inflation ein Schnippchen schlagen. In Brüssel kämpfte vor allem die CDU wie eine Löwenmutter um ihr Junges dafür, das Ende des Verbrenners zu verhindern. E-Fuels dienten ihr dabei als Kernargument. Aber außer einem E-Fuel-Projekt von Porsche, das in Chile vorangetrieben wird, passiert nichts in dieser Richtung. Stringente Politik sieht anders aus. Auch wenn E-Fuels wahrscheinlich nur eine Übergangstechnologie darstellen. – Verbrenner sind energetisch ineffizient und das Feinstaubproblem bleibt natürlich. Realistisch gesehen könnten wir sie dennoch auch im zivilen Bereich noch eine Weile ganz gut gebrauchen und sollten sie nicht zum Spielball eines Rüstungsgiganten machen.
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Ich sehe den Weg zum Grünen Wasserstoff positiv. Allerdings……der Angriff auf Russland
muß dann natürlch diesmal von den „Wetterfröschen“ geplant werden. Die müssen dann
genau vorhersagen, ob es in den kommenden Wochen genug Sonne und Wind gibt, um
ein paar Panzer in Richtung Osten mit Wasserstof zu bewegen. In Anbetracht der heutigen
Genauigkeit der Wettervorhersagen, werder wir dann zum Glück nicht so schnell los ziehen.
Sollte es dann doch tatsächlich klappen alles in Bewegung zu bekommen, sehe ich es allerdings
als großes Problem, dass der zur weiteren Versorgung auf den Weg gebrachte Wasserstoff, sich
schon möglicherweise vor dem Verlassen unserer Staatsgrenze verpufft hat. Hoffentlich ist der
Wettergott dann gnädig und gibt so viel Energie, dass die Kolonne wenigstens wieder in die
heimatlichen Kasernen kommt.
Leute, beschäftigt Euch mal mit der Energiebilanz. Um aus Erdgas H2 zu machen, muss ich Energie hineinstecken, um dann H2 zu erhalten. Für einen eventuellen Transport müsste ich den Umweg über Ammoniak gehen, denn H2 zu transportieren ist energetisch unsinnig und hochgefährlich. Diese Bilanz hat schon jemand ausgerechnet und ist zu dem Schluss gekommen, dass das Ganze höchst unsinnig ist. Denn den Ammoniak müsste ich ja erst wieder in H2 umwandeln, was wieder Energie bedeutet.
Der grüne oder oliv-grüne Wasserstoff ist als Mittel zur Energiespeicherung ein ausgewachsener Blödsinn, weil Energieverschwendung. Die detaillierten Beweise dafür liefert 4Pi-Solutions e.V. Diese sind auch auf YouTube zu finden in Vortragsform. Konzentration von 60 bis 120 Minuten Dauer ist vorausgesetzt.