Hormuz, Helium und Halbleiter

Straße von Hormuz, KI-generiert
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Was als Energiekrise begann, trifft jetzt das Nervensystem der globalen Chipproduktion und KI-Entwicklung – und die USA profitieren.

Helium klingt nach Jahrmarkt und Luftballons. In Wahrheit ist es einer der stillsten Engpässe der Halbleiterfertigung. Gerade dort, wo die Welt ihre teuerste Zukunft baut, bei KI-Chips, Hochleistungsspeichern und modernster Lithografie, hängt mehr an diesem Gas, als der öffentliche Diskurs wahrnimmt.

Der Iran-Krieg hat eine Heliumkrise ausgelöst. Sie legt offen, wer in der Halbleiterökonomie der nächsten Jahre strukturell gewinnt und wer verliert. Wer Material, Energie, Industriegase, Speicher und Fertigung politisch und geografisch zusammenführen kann, gewinnt Handlungsspielraum. Alle anderen werden verwundbarer.

Katar als Systemquelle – und was ihr Ausfall bedeutet

Die Zahlen sind eindeutig. Nach Angaben des U.S. Geological Survey lag die weltweite Heliumproduktion 2025 bei rund 190 Millionen Kubikmetern. Die USA produzierten etwa 81 Millionen, Katar 63 Millionen, Russland 18 Millionen und Algerien 11 Millionen. Die USA stehen damit für gut 40 Prozent der Weltproduktion, Katar für rund ein Drittel.

Helium ist kein normaler Rohstoff. Es wird überwiegend in Langfristverträgen gehandelt, der Spotmarkt ist intransparent. Nach der Verflüssigung beginnt die Uhr zu laufen: Helium ist von Natur aus flüchtig, in der globalen Transportkette bleiben rund 45 Tage, um das Gas zum Endkunden zu bringen. Die Blockade von Hormuz macht aus dieser Abhängigkeit ein akutes Versorgungsproblem: Denn Katar kann als zentrale Systemquelle vorerst nicht mehr liefern.

Wer gewinnt und wer verliert dadurch konkret?

Südkorea: der Mengenfall im Zentrum der KI-Produktion

Nach Importdaten kamen 2025 rund 64,7 Prozent der südkoreanischen Heliumimporte aus Katar. Das trifft nicht irgendeinen Industriesektor, sondern Samsung Electronics und SK Hynix – die beiden zentralen Speicherhersteller der Welt. Gerade High Bandwidth Memory ist für KI-Beschleuniger entscheidend.

Samsung und SK Hynix verfügen laut Reuters über Bestände für etwa vier bis sechs Monate. Bleibt der Ausfall Katars kurz, wird er vor allem teuer. Dauert er länger, wird daraus Priorisierung: Wer bekommt Helium zuerst, welche Produktionslinien laufen, welche Kunden warten?

Taiwan: Importfall und gefährlichster Systemknoten

Taiwans Heliumversorgung ist diversifizierter als jene Südkoreas, aber die Abhängigkeit bleibt hoch: Ifri-Auswertungen taiwanischer Zolldaten weisen 2025 rund 86 Prozent Katar-Importanteil aus. Der Ersatz heißt USA. Das taiwanische Wirtschaftsministerium erklärte am 13. März 2026, die drei großen Gaslieferanten könnten alternative Importe aus den USA und Australien organisieren. Die taiwanische Halbleiterindustrieassoziation TSIA hat im April 2026 die Regierung aufgefordert, dem Beispiel Japans und der USA zu folgen und strategische Helium- und LNG-Reserven aufzubauen. Bislang verfügt Taiwan über keine staatliche Heliumreserve. Die Aussage selbst ist der eigentliche Befund: Die Industrie weiß, dass die aktuelle Lage nicht trägt.

Damit unterscheidet sich Taiwan von Südkorea. Südkorea ist der klarere Mengenfall bei HBM und DRAM, Taiwan der gefährlichere Systemfall. TSMC verfügt nach Branchenangaben über drei bis sechs Monate Heliumbestand und betreibt seit Jahren Rückgewinnungssysteme. Aber die Inputs werden bei modernsten Knoten knapper, nicht reichlicher: 3- und 2-Nanometer-Fertigung ist pro Wafer – das hauchdünne Trägermaterial in der Mikroelektronik und Halbleitertechnik – messbar heliumintensiver, weil engere Prozesstoleranzen präzisere Thermik und reinere chemische Umgebungen verlangen.

Genau hier liegt das Problem. Hält der Ausfall länger als 60 Tage an, droht der Punkt, an dem TSMC die Wafer-Starts rationieren muss. Spot-Heliumpreise sind bereits 70 bis 100 Prozent gestiegen, Vertragspreise um bis zu 40 Prozent. Würde TSMC drosseln, stünde es vor einer Frage ohne Vorbild: Wer bekommt Vorrang – Nvidia, Apple, AMD, Broadcom, Qualcomm? Aus einem Importproblem würde dann ein Priorisierungsproblem der globalen KI- und Advanced-Logic-Produktion.

Kurzfristig hält Taiwan durch – über Bestände, Recycling und US-Notimporte. Mittelfristig jedoch verschiebt sich die strategische Abhängigkeit: weg von Katar, hin zu den USA. Taiwan wird nicht ohne Helium dastehen. Aber es wird Helium aus einem Land beziehen, das zugleich industriepolitischer Konkurrent um genau jene Fertigungsstandorte ist, die das Helium am dringendsten brauchen. Das ist die eigentliche Veränderung: nicht eine akute Knappheit, sondern eine geopolitische Neuverdrahtung der Lieferbeziehungen.

China: belastet, aber durch Russland teilweise abgefedert

China ist in diesem Fall kein Gewinner, aber auch nicht der Hauptverlierer. Es hat Importabhängigkeit von rund 85 Prozent; Katar lieferte 2025 54 Prozent der chinesischen Heliumimporte. Ein Katar-Ausfall trifft China real – aber China hat einen Puffer, den Südkorea und Taiwan nicht besitzen: Russland. Die russischen Heliumexporte nach China lagen 2025 im Durchschnitt bei 38 Millionen Kubikfuß pro Monat, 60 Prozent mehr als im Vorjahr; im Dezember waren es 71 Millionen. Das deutet auf den Hochlauf der zweiten Amur-Produktionslinie hin, eine dritte ist im Bau. Russland kann Katar nicht ersetzen, aber die Schockwirkung abfedern. Der Effekt ist nicht: China gewinnt. Sondern: China wird belastet, aber weniger abrupt gebrochen als die Fabriken in Taiwan.

Die USA: struktureller Profiteur einer Krise

Die USA stehen am besten da – nicht weil sie morgen alle asiatischen Chipkapazitäten ersetzen könnten, sondern weil sie strukturell anders aufgestellt sind: eigene Produktion von 81 Millionen Kubikmetern bei einem rechnerischen Inlandsverbrauch von 51 Millionen. Die USA sind Nettoexporteur, mit Speicherinfrastruktur und Produktionsclustern in Texas, Wyoming, Kansas und Oklahoma.

Hinzu kommt eine Halbleiterindustriepolitik, die in dieser Krise eine zweite Begründung bekommt. Der CHIPS and Science Act von 2022 hat 39 Milliarden Dollar an direkten Förderungen plus 75 Milliarden Dollar Kreditlinien mobilisiert. Daraus sind verbindliche Verträge mit Intel, TSMC, Micron und Samsung im Volumen von rund 25 Milliarden Dollar geworden, an Standorten in Arizona, Ohio, New York, Idaho und Texas. Der amerikanische Halbleiteraufbau ist nicht mehr nur ein politisches Programm, sondern ein physischer Investitionsraum.

Dieser Aufbau wird zunehmend von taiwanischen Firmen mitgetragen. TSMC ist der Kern: 165 Milliarden Dollar werden in sechs Fabriken in Arizona, zwei Advanced-Packaging-Anlagen und ein Forschungszentrum investiert. In Phoenix entsteht damit ein zweiter industrieller TSMC-Knoten außerhalb Taiwans.

Um diesen Knoten herum bildet sich ein taiwanisches Zulieferökosystem: GlobalWafers eröffnete in Sherman, Texas, eine Anlage für 300-Millimeter-Siliziumwafer für rund 3,5 Milliarden Dollar und kündigte weitere 4 Milliarden Dollar an US-Investitionen an. UMC prüft mit Polar Semiconductor 8-Zoll-Waferproduktion in Minnesota für reifere Nodes, relevant für Automotive, Rechenzentren, Luftfahrt und Verteidigung. Chang Chun und Sunlit Chemical bauen in Arizona Anlagen für Halbleiterchemikalien. Insgesamt planen rund 20 taiwanische Firmen außerhalb von TSMC zusammen etwa 35 Milliarden Dollar US-Investitionen, darunter AI-Server-Hersteller wie Hon Hai/Foxconn, Quanta und Wistron.

Für die Heliumfrage ist das zentral. Die USA gewinnen nicht nur, weil dort einzelne Fabriken entstehen, sondern weil sich ein kompletteres Ökosystem bildet: Leading-Edge-Fertigung, Wafer, Chemikalien, AI-Servermontage und staatlich priorisierte Infrastruktur. Eine Fabrik in Arizona ist dadurch nicht nur eine Antwort auf das Taiwan-Risiko, sondern zugleich auf das Spezialgas-, Chemikalien- und Logistikrisiko. Helium war in dieser Architektur nicht eingepreist – und wird jetzt zum unverhofften Multiplikator.

Konklusion und Perspektive: Die geopolitische Dimension der Heliumkrise

Liest man die Heliumkrise nicht isoliert, sondern im größeren Krisenrahmen, verändert sich ihr Charakter. Sie ist dann nicht mehr nur eine Folge der Hormuz-Blockade, sondern Teil eines Musters – jenes Belastungsmusters für die asiatische Halbleiterindustrie, das sich auf der Landkarte der US-Industriepolitik seit Jahren abzeichnet. Bislang war es ein Argument unter vielen. Jetzt ist es ein operativer Befund.

Geht man von der Annahme aus, dass die Hormuz-Krise nicht ungewollt persistiert, sondern toleriert oder bewirtschaftet wird – eine Lesart, für die das amerikanische Verhalten zwischen iranischen Öffnungsangeboten, fortgesetzter Marineblockade und dem öffentlichen Joint-Venture-Vorschlag zu Hormuz-Transitgebühren mindestens diskutabel ist –, dann wird die Heliumdimension zum vierten Hebel einer ohnehin bestehenden Linie: Energie, Sanktionsarchitektur, militärische Sicherheitsgarantie und nun auch Spezialgas-Knappheit wirken in dieselbe Richtung. Sie verteilen Stress in Asien und konzentrieren Handlungsspielraum in Nordamerika.

Der erste Vorteil: Helium löst auf, was die Industriepolitik allein nicht konnte

Der CHIPS Act und die TSMC-Investitionen in Arizona hatten ein eingebautes Glaubwürdigkeitsproblem. Solange die taiwanische Fertigung verlässlich lieferte, blieb das US-Ökosystem ein politisch motivierter Aufbau gegen einen ökonomisch attraktiven Status quo. Die Heliumkrise verschiebt diese Logik. Sie zeigt erstmals seit Jahren einen konkreten, kurzfristigen Engpass, gegen den Phoenix einen geografischen Vorteil hat, den Hsinchu nicht aufholen kann. Aus einem „What-if Taiwan“-Argument wird ein „What-now Katar“-Argument – ohne dass Washington eine neue Maßnahme erlassen müsste.

Der zweite Vorteil: Priorisierungsmacht über die KI-Lieferkette

Wenn Helium in Taiwan zur Mangelressource wird, entsteht im Maschinenraum der globalen KI-Produktion eine Frage, die es zuvor in dieser Schärfe nicht gab: Wer bekommt zuerst? Eine Fabrik in Arizona, die mit US-Helium läuft, ist gegen diese Frage strukturell immunisiert. Eine Fabrik in Hsinchu nicht. Damit wandert ein Stück Priorisierungsmacht über die KI-Lieferkette von Taiwan in die USA – nicht durch Kapazität, sondern durch Versorgungssicherheit. Das gilt zunächst nur am Rand der Produktion. Aber dieser Rand entscheidet bei knappen Inputs über alles.

Der dritte Vorteil: Asiatische Wettbewerber werden belastet, ohne dass die USA sie sanktionieren müssen

Südkorea trifft es als Mengenfall bei HBM und DRAM, Taiwan als Systemfall bei Advanced Logic. Beide sind enge US-Partner, beide werden geschwächt – aber nicht durch ein amerikanisches Instrument, sondern durch ein katarisches Ausbleiben. Das ist ein politisch außerordentlich nützliches Belastungsmuster: keine diplomatische Konfrontation, keine offene Tarif-Eskalation, und nicht als Druckmittel kritisierbar, weil es formal aus einem Drittkonflikt stammt. Es verschiebt aber dieselbe relative Position, die ein klassischer Tarif verschieben würde: Asiatische Fertigung wird teurer und unsicherer, US-Fertigung relativ attraktiver. Die Heliumkrise leistet damit, was Sanktionen gegen Verbündete politisch nicht leisten könnten.

Der vierte Vorteil: Ein zweites Standbein der Umkehrung

In der Energie- und Sanktionsarchitektur ist seit Frühjahr 2026 sichtbar geworden, dass Washington den Steuerungsmechanismus aufbaut, den China bei seltenen Erden hält: nicht durch Förderquote, sondern durch Kontrolle der Bedingungen, unter denen ein Rohstoff Märkte erreicht. Helium fügt sich in diese Umkehrung präziser ein, als es zunächst scheint. Die USA haben eigene Förderung, eigene Speicher, eigene Industriegasunternehmen – und ab sofort eine Krise, die Asien zwingt, sich für US-Helium als Notimport zu öffnen. Was Energie für Asiens Schwerindustrie ist, wird Helium für Asiens Chipindustrie. Beide Hebel enden in derselben Konsequenz: Eine Region, die ihre eigene Versorgungssicherheit nicht garantieren kann, wird verhandelbarer. Und sobald sie verhandelbar geworden ist, wird auch offen verhandelt.

Die Heliumkrise wird die Halbleiterproduktion nicht binnen Monaten in die USA verlagern. Aber sie verändert die Richtung der Diskussion. Sie macht aus dem amerikanischen Halbleiteraufbau einen Versorgungsraum, der nicht nur politisch, sondern materiell argumentierbar ist – und sie reiht sich ein in eine größere Architektur, in der die Bedingungen der Lieferung wichtiger geworden sind als die Mengen selbst.

Die klare Botschaft

Wie schnell aus einem strukturellen Argument eine offene Forderung wird, zeigt die jüngste Wendung. Unmittelbar nach seinem Beijing-Gipfel mit Xi Jinping am 14. und 15. Mai erklärte Donald Trump in einem Fox-News-Interview, das Gespräch habe ihn überzeugt, „wie sehr“ China Taiwan übernehmen wolle. Die Konsequenz formulierte er ohne Umschweife: „I would like to see everybody making chips in Taiwan come into America. To be honest with you, I think it’s the greatest thing you can do. It’s a heated situation.“ Gleichzeitig setzte er das ausstehende 14-Milliarden-Dollar-Waffenpaket für Taiwan demonstrativ aus – als „very good negotiating chip“, den er erst nach weiterer Klärung freigeben werde. Damit hat Washington die Frage, die der Helium-Engpass nur strukturell aufgeworfen hatte, in eine politische Forderung übersetzt: Wer in Taiwan produziert, soll seine Fertigung in die USA verlegen. Aus dem „What-now Katar“-Argument wird ein „What-now Washington“-Argument.

Wenn der Krieg um Hormuz nicht vermieden wird, ist Helium kein Nebeneffekt. Es zeigt, dass die strukturelle Verschiebung in der Halbleiterökonomie bereits stattfindet, bevor sie offiziell verhandelt wird. Wer in einigen Jahren auf diese Phase zurückblickt, wird Hormuz vielleicht als Energiekrise erinnern. Aber die dauerhafteren Folgen liegen wahrscheinlich an einer anderen Stelle: bei dem Gas, das niemand sehen kann, bei den Fabriken, die deshalb nicht mehr dort gebaut werden, wo sie noch vor fünf Jahren selbstverständlich gebaut worden wären – und bei einem Präsidenten, der diese Verschiebung jetzt offen einfordert.

Boris Bayer

Boris Bayer, 1980 geboren, hat Philosophie und Mathematik in Berlin studiert. Er lebt mit seiner Familie im ländlichen Raum in Franken.
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18 Kommentare

  1. Den Wirtschaftskrieg haben die USA schon vor Jahrzehnten begonnen, nämlich mit Sanktionen. Die werden zunehmend militärisch unterstützt. Und selbst wenn dabei nur Chaos erzeugt wird, so wird daraus aufgrund der dominanten Macht ihres Kapitals Nutzen gezogen – und alle anderen verlieren.

    1. … das perverse: Die USA müssen ihre Kriege nicht einmal mehr gewinnen um davon zu profitieren.

      Auf allen Ebenen. LNG, Halbleiter, Öl … (füge beliebig hinzu)

      Wir alle in der Welt bezahlen für den fetten Lebensstil der US-Amerikaner, darüber sollten wir uns bewusst sein.
      Was mit Wrigleys, Marlboro und Levis begann …

      Sag noch einmal der wirre Trump hätte keinen Plan: Alles nur Show für die Unterschicht.
      (Ich habe noch nie ein US-Unternehmen ohne Plan gesehen, also warum sollte die US Regierung planlos handeln?)

      1. Ich denke, mit der von den USA selbst erzeugten „regelbasierten internationalen Ordnung“ profitieren die US-Milliardäre nicht mehr genug, weshalb die alte Ordnung zerstört wird – mit der Hoffnung im dann erzeugten Chaos bessere Profit-Möglichkeiten zu bekommen. Die US-MAGA-Bewegung (und Trump) ist dafür ein willkommenes Werkzeug. Die kreative Kraft des Kapitalismus wandelt sich in eine zerstörerische.

      2. @BR Das ist doch gerade der Plan, viele Menschen in den USA, in Europa, in Deutschland oder wo auch immer auf der Welt dazu zu bringen zu glauben, er [Donald Trump] hätte keinen Plan.
        Auch „Irre“ und Serienmörder können Pläne haben. Der „böse“ Putin hat das schon lange durchschaut und den Nachfahren der Indianermörder aus Washington eine klare Ansage erteilt: Bis hier hin und nicht weiter! Nur die deutschen Mainstream-Progaganda-Medien und die Bürokratinnen und Bürokraten in Brüssel faseln ständig davon, dass in der Ukraine die „Demokratie“ und die „Freiheit“ des „Wertewestens“ verteidigt wird.

  2. „Was als Energiekrise begann, trifft jetzt das Nervensystem der globalen Chipproduktion und KI-Entwicklung – und die USA profitieren.“

    Amerika First ist ja offenbar auch die gewollte Politik in Deutschland. Ob sich die Energiekrise nicht auch auf die USA auswirkt ist aber eher fraglich.

    Die Bundeswehr wollte am altbekannten Standort in Penemünde die neue deutsche V2 erntwickeln, der Landrat hat das wohl zunächst verhindert. Ob er das auf Dauer kann darf allerdings bezweifelt werden.
    https://www.pressenza.com/de/2026/05/peenemuende-stoppt-plaene-fuer-raketenforschungszentrum/

    Energie für die Rüstungsforschung scheint in Deutschland noch genügend vorhanden zu sein.

  3. Auch Trump ist nur ein Vasall der US-amerikanischen Großkapitalisten. Hilfreich ist natürlich, dass er selbst zu deren Klasse gehört, da ist ausgeschlossen, dass er so schmutzige Gedanken von Sozialismus oder gar Kommunismus hegt. Er hat Westeuropa endgültig unter die Knute der US-Oligarchen gebracht. Jeder wußte, welche Politik von Merz oder v.d.Leyen zu erwarten war. Sie sind die Schoßhündchen, erst von Biden und jetzt von Trump.

    Amerika First!

  4. Man sollte Überinterpretationen vermeiden. Die Heliumknappheit ist dadurch entstanden, dass die katarischen Anlagen durch iranische Angriffe beschädigt wurden, wobei die Reparatur wohl drei Jahre dauert. Mit der Sperrung der Straße von Hormuz hat das nichts zu tun, denn Katar muss diese Straße nicht benutzen, da es Zugang zu dem Meer jenseits der Blockade hat. Dass Trump nun versucht, die Sperre aus diesem Grund aufrecht zu erhalten, ist nicht zu erwarten.

    Dann allerdings sagt er mehr oder weniger unverblümt, dass er nichts dagegen hat, wenn sich China Taiwan schnappt. Allerdings erst, wenn er die Chipindustrie dort herausgeholt hat. Und wo sind jetzt die Demokraten, die Taiwan mit allen Mitteln verteidigen wollten? Kein Mucks von denen. Interventionismus bringt keine Stimmen mehr.

    Der Weltenretter ist in Sicht. Er heißt Friedrich Merz. Dessen Fusionskraftwerk wird Helium produzieren. Er wird es diesem Trump zeigen. Und ausgerechnet den will man jetzt abwählen?

    1. @Artur_C
      „Und wo sind jetzt die Demokraten, die Taiwan mit allen Mitteln verteidigen wollten?“

      Die üben mit den GRÜNEN den Krieg gegen Russland! Panzer Toni soll sich aber schon bei der Übung einen Platz im Bunker gesichert haben 🙂
      Satire aus!

      Letztendlich ist es egal wer unter dem US-Kapital regiert, ist ja in Deutschland auch nicht anders.
      Jetzt biedert sich schon der ehemalige SPD-Ministerpräsident Torsten Albing aus „Schleswig Holzbein“ bei der transatlantischen AFD an und rät der SPD zur Zusammenarbeit mit der AFD.
      Verwundern würde mich das nicht.
      Bei einigen Themen könnten sich die Noskes mit der AFD vermutlich schnell einig werden, wie:
      -Sozialraub
      -Aufrüstung (wollte die AFD nicht sogar 10% vom BIP für die Aufrüstung)
      -Wehrdienst
      -Polizeistaat

      1. Hör mal hin. Sagen die Demokraten etwa, wir werden nach unserem Sieg über Trump mit dem Panzer-Toni gen Moskau marschieren? Ihrer bisherigen Linie entsprechend?

        Nein, das sagen sie in auffallender Weise nicht. Die Wähler würden sie abstrafen und das wissen sie.

  5. Um Halbleiterfabs tummelt sich eine ganze Horde von Monopolisten die über die ganze Welt verteilt sind und in einem durchschnittlichen Handy ist das halbe Periodensystem verbaut.

    Das es da zu Problemen in den Lieferketten kommt ist quasi „works as designed“.

  6. > USA …sondern weil sie strukturell anders aufgestellt sind:

    Das klingt wie ein Paradigma, ist aber keins. Die USA haben alles dafür getan das es so wird, das kam nicht von alleine. Incl MAGA, was viele externe Produzenten in die USA geholt hat. Zudem machen die USA keine Sanktionen gegen Sachen die sie selbst brauchen, zb russ. Uran und Öl und Metalle.

    Kritisieren muss man deshalb die ideologische EU (und deutsche) Politik, die uns in die Bredoullie gebracht hat.
    Wobei ich denke der Zug ist bereits abgefahren. Wir stecken schon so tief drin, das Deutschland im speziellen aber auch die EU in eine massive Wirtschaftskrise kommt. Man hat die Taue sofort gekappt, man wollte ja gründlich sein. Die Firmen verschwinden, da bleibt nur noch dem Bürger in die Tasche zu greifen.

    1. Die Ideologie der EU: Am westlichen Wesen soll die Welt genesen. Wobei das westliche Wesen ja nach dem Krieg von USA in die Welt gesetzt wurde. Die haben das aber längst ad acta gelegt und die Europäer damit allein zurückgelassen. Die fühlen sich nun als die letzten moralisch Aufrechten, was mich unwillkürlich an die traurige Figur von Don Quichote denken lässt. Wie der und seine Welt endete, dürfte bekannt sein.

  7. Interessanter Artikel, so funktioniert „vertikale Integration“ auf staatlicher Ebene.

    Den US Globalisten wird ein erstes Angebot unterbreitet und gezeigt, dass PANAM auch ihnen Vorteile und langfristige Profite bringen wird. Die Ankündigung, Taiwan dafür fallen zu lassen, ist somit konsequent. Es bleibt spannend, welche scheinbare Marginalie als nächstes in den Fokus gerückt und welche Industrie so überzeugt wird.

    Leider kommt jenseits der US niemand auf die Idee, sich dem kommenden Quasi-Monopol durch Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung weniger Bedarf von KI und Hightech zu entziehen sowie ein wirklich zukunftsweisendes, weil stabiles Wirtschaften anzugehen. Doch es gibt nicht nur in den US Globalisten und das sind postkapitalistische Ansätze und ich merke selbst, dass ich anfange rumzuspinnen…

  8. Der Hegemon hat seine Vasallen – Südkorea, Taiwan, Japan, und Europa sowieso – also voll ,bei den Eiern‘.
    Satelliten, Überwachung, Waffen, Handelswege, (Vor)Produktion, High-Tech, Nato usw.
    Und das beste: die EU unterstützt die USA in den kommenden Jahren noch zusätzlich mit 600 Milliarden an Investitionen.
    Das hat ihnen die UvdL unlängst schonmal zugesichert:
    https://overton-magazin.de/top-story/zollstreit-mit-den-usa-unterwerfung-unter-trump-ein-schwarzer-tag-fuer-europa/

    1. Jawoll!
      „Voll bei den Eiern“, als alter Ruhrpottler ist das auch genau meine Sprache!
      Stimme absolut zu!
      Ich glaube auch ganz sicher, das der Scholz erpresst wurde!
      Anders kann ich mir sein Schulbuben-Verhalten bei Bidens Nord-Stream-Ankündigung
      nicht erklären!
      Ob die NSA mit Veröffentlichungen zu Cum-Ex gedroht hat?
      Kann ich mir lebhaft vorstellen!
      Wenn die schon das Handy von Merkel mal eben so abgehört haben, wird sie wohl nicht
      die Einzige gewesen sein!
      Ich glaube durchaus, das Teile der Politik durch die Amerikaner erpressbar sind und erpresst werden!

  9. Naja wie alle dummen Ideen die sich der westliche „Geldadel“ so ausdenkt könnte der „Heliumplan“ auch mal wieder voll nach hinten losgehen..

    Um Helium im industriellen Maßstab herzustellen braucht man vor allem 2 Dinge.

    1. Ein Gasfeld mit ausreichend Helium Anteil..
    2. Haufenweise Energie..

    Während die USA zwar die Gasfelder hat, beginnt die Energie dort schon knapp zu werden..

    https://www.businessinsider.com/ai-data-centers-us-chips-electricity-power-crunch-shortage-goldman-2025-11?op=1

    Und das führt auch schon zu Protest bei der Bevölkerung, da die durch die stark steigenden Strompreise und den immensen Wasserverbrauch durch die Rechenzentren bereits zusätzlichem Druck ausgesetzt ist..

    Und der Wasserverbrauch ist in den USA zur Zeit ebenfalls besonders kritisch, da große teile des Landes seit mehreren Jahren mit zunehmender Dürre zu kämpfen haben..

    China hingegen hat Helium und Energie „en Masse“ und müsste eigentlich nur ein paar Helium Werke errichten..

    https://www.earth.com/news/china-identifies-its-first-supergiant-helium-field-and-its-origin-is-older-than-anyone-imagined/

    Sieht also so aus, als ob der großartige Plan der Neocons mal wieder nach hinten los geht, denn China ist z.B viel näher dran an Taiwan als die USA und somit könnten China vermutlich schon damit die USA ausstechen, indem es einfach wesentlich billigeres Helium liefert als die USA oder auch Katar das könnten..

    Da der ganze „AI Boom“ meiner Meinung nach sowieso vor allem aus Betrug und Börsenkriminalität besteht, ist es aber auch von vorneherein fraglich ob der Bedarf an Helium nicht auch schnell wieder einbricht, wenn auch der prognostizierte Bedarf für Grafik/Ki Chips wieder einbricht und sobald nicht mehr so viele Chips für Waffensysteme verschwendet werden..

    Mfg Makrovir

  10. „Die Reparatur der zerstörten Flüssiggasanlagen in Katar wird bis zu fünf Jahre dauern. Nur die USA können kurz- und mittelfristig die Lücke auf dem LNG-Weltmarkt füllen. Amerika fällt die globale Gas-Herrschaft in den Schoß, mit weitreichenden geopolitischen Folgen.“ (RT) Sieht so der Niedergang der USA aus? Das habe ich am 22.03.2026 bei Overton gepostet.
    Die Kommentatoren wollten aber einfach glauben, dass USA am Ende ist und Trump den Niedergang beschleunigt. Sie glauben wohl auch, dass dann der Sozialismus oder Kommunismus kommt.
    Durch diesen Artikel sind sie jetzt verunsichert. Trump wird nicht mehr als narzisstischer, chaotischer Volltrottel charakterisiert. Trump ist nur ein Vasall der US-amerikanischen Großkapitalisten. Und ganz schlimm: Er will den Chinesen Taiwan überlassen. Schön, dass Trump den Chinesen die Wiedervereinigung ermöglichen will, so wie Gorbatschow den Deutschen die Wiedervereinigung schenkte. Allerdings macht er nicht denselben Fehler, wie Gorbatschow, der Ostdeutschland als Vorleistung abgab, mit katastrophalen Folgen, sondern Trump will erst die Vorleistung, nämlich die Chip-Industrie Taiwans.

  11. Aha, Heilium also mit einem akuten Versorgungsproblem: Und Katar kann als zentrale Systemquelle vorerst nicht mehr liefern. Zentral? Würde wohl meinen dürfen, dass da ein Anderer mit seinem breiten fetten … vor dem Loch sitzt. Und Katar? Lässt es sich das gefallen? Scheint nicht so, wo doch ein gewisser Hollister, Michael auf GlobalBridge z.B. schön längst davon zu berichten weiß,, dass die Katerer zusammen mit drei anderen üblicher Verdächtiger emsig daran arbeiten, dass das nicht so bleibt. Was schreibt er denn dazu, er muß es schließlich wissen, wo es doch heißt: „…war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Stratefettengien. … analysiert primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensichtso mit kompromissloser Systemkritik – jenseits des Meinungsjournalismus.“

    Dann ist das ja seine Stunde, für einen Erguss wie den vom 25.5. „Die stille Achse – vier Hauptstädte, eine Bewegung, ein Bündnis?“ So ganz wurde ich erst einmal nicht ganz chlau daraus, lang genug war er ja, was genau diese Vierer-Bande so vor hat, aber jetzt wo man erfahren durfte, was da gerade mit Helium und auch noch mit dem ‚Premiumsfutter‘ Chips so anstrht? Könnte es sein, dass … ? Immerhin sind zwei, nein, sogar drei von ihnen inniglich verbunden mit ihrer Hassliebe zum Hegemon, drei haben im eigenen Pelz die Laus us-amerikanischer Stützpunkte sitzen, um – wie es mal hieß – ihren direkten Nachbarn erforderlichenfalls gehörig einzuhegen. Was ja gerade mal ordentlich schief zu laufen hatte, bei jener mutigen Aktion, mal schnell diesem sein streng gehütetes Uran zu stibitzen. Der Schuft jenseits dieser Straße – mit Lagerechten auch noch – will einfach nicht … klein beigeben sowieso nicht. Der soll doch nicht, der darf doch nicht seine eigene Bombe besitzen.

    Vorab schon mal was, was zu Letzterem letztes Wochenende von meinem Wochenkolumnisten meiner Wahl geäußert wurde, wohl etwas was schon lange von dem ein oder anderen von uns auch schon angedacht wurde. Wie hieß es klar und deutlich in der op-ed „Roaming Charges: Peanuts From Heaven“: „+ In diesem Krieg geht es nicht darum, dass der Iran Atomwaffen erhält. Der Iran könnte sich natürlich einfach eine Atombombe auf der Dark-Web-Version von eBay kaufen … Das war schon immer das Panikmache-Schlagwort aus den „Schurkenstaat“-Tagen der Clinton-Ära. Vermutlich sind sie heute sogar noch billiger. Der Iran könnte vielleicht sogar ein paar von den Israelis kaufen; die haben ja reichlich davon übrig.“

    Und während man uns überall die Story vom Pferd bzw. von den roten Heringen in die Gehörgänge schiebt, die vom Verrückten im Oval Office an Bibi’s Nasenring baumelnd auch noch, geht dieser Hansdampf in allen Gassen hin und lässt mal Sieben gerade sein. Nix weltweite Engpässe bei Dünger etc., der Hunger der Welt ist ihm schon Immer am Oberschenkel vorbeigegangen, nüscht drohender Zusammenbruch weltweiter Lieferketten – insbesondere von Oel, Gas und Finanzströmen. It’s really cool man! Brutalstmöglich hinter vorgehaltener Hand den bzw. dem Erzfeind lächelnd an anderer Stelle die Gurgel abdrückend, Kurzatmigkeit ‚bei Freunden‘ herzustellen – ob bei Xi oder anderen – war schon öfters ein löbliches Unterfangen. ‚Er‘ habe nicht ahnen können, was er mit seinen ‚Luftschlägen‘ contra Teheran anzustellen vermag? Lachhaft, haha – reingefallen! Da wird ihm einer schon rechtzeitig vermittelt haben, was da in der Straße ganz in der Nähe so abgehen wird. Ein büschen Ablenkung von eigenen Verrichtungen kann auch ein Bibi gut vertragen. Auch hier Win-Win!

    Dumm eben, dass sich jetzt so manch ein vermeintlicher Machthaber – ob Tischtuch mitzu entscheiden hat Bordel auf dem Kopf oder gar den Kaffeekannenwärmer – sich entscheiden muß, ob er dem Hegemon treu bleibt oder ob er auf Multipolar umstellt. Überraschung, man versucht’s mit Beidem! Wenn das mal gut geht! Immerhin ist da einer dabei – bei den Vieren – der ist schon dort, wo angeblich der Mullah erst noch hin will. Die Bombe hat er zwar, aber eigentliich nur, um dem ‚freundlichen Nachbarn‘ Paroli bieten zu können. Da gibt es ja aber noch die Winkekatze, den Xi. Klar, der Feind meines Feindes ist mein Freund. Und wenn der mal Probleme hat oder zu bekommen droht – beim. Oel oder bei Chps bspw. – dann sollte man ihm doch helfen. Schon ein reichlich seltsames Grüppchen, dass sich da gefunden hat. Bei Serienleichen im Krimi heißt es immer, was verbindet sie. Würde sagen wollen, im Augenblick die missliche Lage wie zuvor erwähnt.

    Da wäre ja auch noch die ewig beleidigte Leberwurst, der ‚Derwisch in Ankara. Dessen Zwickmühle ist ja von besonderer Brisanz und Pikanterie geprägt. Als größter NATO-Protz nach dem Hegemon und doch …egal. Als ehemaliges einziges Hegemonien in ganz Vorderasien glaubt man natürlich gewisse Ansprüche haben zu dürfen, haben zu müssen. Vom Kopftuch der eigenen Frau messerscharf darauf schließend, kein allzu großer Freund von Groß-Israel sowieso. Nicht der einzige Spaltpilz übrigens, auch die potentiellen Ami-Legionäre – ‚der Kurde‘ und in diesem Falle auch mal ‚die Kurdin‘ könnten Anlass zu Widrigkeiten und Bruchlinien liefern. Und dann noch verschnupft, sage nur EU. Hat er sich nicht genug an sie ran gekuschelt lange Zeit. Spätestens jetzt nach der baldigen, dann zügigst vollzogenen Ratzfatz-Mitgliedschaft der Ukruine – auch das Ran-Wanzen an den Kreml-Zaren hat nichts geholfen dagegen.

    Würde mich nicht wundern wenn die Kaiserin aus Brüssel – Uschi, die Große – nicht doch noch ein überraschendes Angebot unterbreitet. Um Schlimmeres zu vermeiden. Slso Brandherde reichlich? Wo doch erst der Prinz aus Mekka – oder aus Riad – noch kommt! Eigentlich müssten einem die Saudis leid tun. Haben sie doch uns in Europa alle nicht mehr benötigten Balltreter abgenommen. Und was sonst noch? Abermilliarden wenn nicht Billiönchen, mühsam beim Oel liefern verdient, gleich wieder in Dollar-Anleihen verbraten oder für teures Gerät vergraben. Wegen dem Dollar-Zeichen in der Pupille gar mit dem heißgeliebten Erzfeind – womöglich bald als Eretz-Israel auf die Pelle gerückt – ein Abraham-Abkommen unter dem Motto „Alles wird gut!“ abgeschlossen. Nur eines wissen wir von ihm immer noch nicht, warum MSM den armen Kashoggi ausgerechnet in der saudischen Botschaft bei Erdogans durch den Fleischwolf drehen mußte. Ob da nicht immer noch was köchelt? Wir werden es nicht so schnell erfahren.

    Nein, bei den ‚Abraham Accords‘ war der Vierte im Bunde – die Kataris – nicht eingebunden. Wie auch, wo doch ebenda laut wie immer gut unterrichteter Quelle – Kennwort ‚Mo**ad‘ – die Hamas-Sippschaft führungsmäßig immer ihre Zuflucht gefunden haben soll. Aber nicht nur deswegen, ist bzw. war da mal reichlich Dampf im Verhältnis zu den Saudis, zu VAE und Bahrain. Was weiß die Google-Ki zu vermelden? Nun, immerhin – so der O-ton „Die Beziehungen zwischen Katar und Saudi-Arabien haben sich nach Jahren der Spannungen (2017–2021) durch das Abkommen von Al-Ula im Januar 2021 deutlich entspannt. Aktuell (Mai 2026) führen beide Seiten einen aktiven Dialog zur Koordination regionaler Vermittlungsbemühungen, etwa im Hinblick auf Spannungen mit dem Iran.“ Aktiver Dialog, hoppla! Geht’s nicht genauer? Doch, schon, die genannte Ki vermeldet: „Diplomatische Annäherung: Im Mai 2026 gab es Telefonate die dem katarischen Außenminister und seinem saudi-arabischen Amtskollegen zur Deeskalation regionaler Konflikte.
    Wiederherstellung der Beziehungen: Nach der Blockade durch Saudi-Arabien, die VAE, Bahrain und Ägypten von 2017 bis 2021 sind die Grenzen und der Luftraum wieder geöffnet.“

    Und dann noch das – „Katar und Iran pflegen seit jeher freundschaftliche Beziehungen.“ Aber Vorsicht: Experten (auf GIGA)behaupten, Katars Beziehungen zu Iran seien eher Taktik als Strategie. Dass Hollister in seinem Elaborat erwähnt, dass Katar sich sichtlich zurückhalten würde im benannten Viererbund, ist das ein Wunder? Ob es überhaupt leicht verschnupft sein dürfte, wo doch diese Nachbarn von über der Straße als rigoroser Akt der Selbstverteidigung erst einmal den größten Elefanten im Raume – Al Udeid von der Schutzmacht von overseas – sich plattzumachen gedrängt sah. Eher wohl nicht!

    Ein wenig erweitertes Hintergrundwissen zum Thema des Beitrages! Seien wir ehrlich, nach echter Entspannung für die Lage sieht es wahrlich nicht aus. In den. Stunden der Not, wie heißt es da? Genau, in der Not frisst der Teufel Fliegen! Und, wie geht es jetzt weiter? Alle Ingredienzien für einen ‚Hotspot‘ sind gegeben, alle gegen alle vielleicht? Und das ohne die Rädelsführer und Brandbeschleuniger für den ganzen Saustall überhaupt auf’s Korn nehmen zu müssen. Super!

    Eine Frage hätte ich dann aber doch noch. Zum Autoren heißt es am Ende seines Beitrags „…1980 geboren, hat Philosophie und Mathematik in Berlin studiert. Er lebt mit seiner Familie im ländlichen Raum in Franken.“

    Wie kommt’s, dass bei solchen. skills überhaupt solch ein tolles ‚Auftragswerk‘ beigesteuert werden kann?

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