Die Gewerkschaften (und die SPD) sind sprachlos

Container-Park
Dirtsc, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Über die Unkenntnis von Makroökonomik.

Wenn Sie sich fragen, warum wir eine Idiotendebatte über Wirtschaftspolitik führen, lesen Sie einmal das hier verlinkte Dokument aus dem Surplus-Magazin, das von einer Nachrichtenagentur übernommen wurde. Darin beklagen die größten deutschen Gewerkschaften und der DGB die Angriffe auf den Sozialstaat, die fast täglich von Seiten der CDU geführt werden.

Die Klage der Gewerkschaften ist vollkommen angebracht, aber die Argumente, auf die sie sich stützen, sind höchstens Handelsklasse drei. In der Meldung steht folgendes:

„Diese Debatten »verunsichern die Menschen, würgen den schwachen wirtschaftlichen Aufschwung ab und bringen kein Wachstum«, so die Gewerkschaften. »Was derzeit als „Reformdebatte“ daherkommt, ist ein Armutszeugnis für die Union und viele Wirtschaftsverbände.« Statt zum Beispiel Investitionen in Infrastruktur und Bildung anzugehen, »wird ein radikaler sozialer Kahlschlag gefordert – mit immer abenteuerlicheren Vorschlägen auf Kosten der Menschen im Land, die angeblich zu faul, zu krank, zu oft in Teilzeit seien«.“

„DGB-Chefin Yasmin Fahimi nannte die Debatte um Einschnitte »respektlos und schäbig«. IG-Metall-Chefin Christiane Benner forderte »konstruktive, sinnvolle Reformvorschläge«. Werneke sprach von einer »neoliberalen Horrorshow«.“

Die „Debatte“ würgt also den Aufschwung ab, den es gar nicht gibt. Würden die von der CDU vorgeschlagenen Maßnahmen die Lage nicht unmittelbar verschlechtern? Warum sagt keiner der Gewerkschafter sonnenklar, dass es in Deutschland seit Jahren eine eklatante Nachfrageschwäche gibt, die durch jede Art von Kürzung bei den Löhnen und im Sozialbereich verschärft wird?

Es geht auch nicht darum, ob etwas „respektlos“ ist. Es geht darum, ob eine Maßnahme, gemessen an der Ausgangslage, angemessen ist. Wieder fallen die Gewerkschaften auf den alten Trick herein, dass nämlich „sozial ist, was Arbeit schafft“. Wären die Maßnahmen der Union geeignet, neue Arbeitsplätze zu schaffen, könnte man sich jedes „respektlos“ schenken?

Wer glaubhaft argumentieren will, muss sagen, dass die Kürzungen genau das Gegenteil von dem bewirken, was beabsichtigt ist. Jede Kürzung im Sozialbereich oder anderswo vernichtet Arbeitsplätze. Auch Lohnkürzung vernichtet Arbeitsplätze! Wer, wie der deutsche Bundeskanzler, die Arbeitskosten senken will, wird Arbeitsplätze vernichten.

Der Knoten in der Zunge

Doch genau an der Stelle haben die Gewerkschaftsführer einen Knoten in der Zunge. Haben sie nicht selbst hunderte Male Zugeständnisse beim Lohn gemacht, „um Arbeitsplätze zu retten“.  Waren sie nicht immer bereit, „Beschäftigungssicherung“ mit Lohnzugeständnissen zu erkaufen? Wie könnten sie jetzt sagen, dass das Gegenteil richtig ist? Weil sie sich immer brav an die unternehmerische Sichtweise angepasst haben, können die Gewerkschaftler jetzt auch nicht sagen, dass das Konzept der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit via Kürzung bei den Löhnen und beim Sozialstaat zum Scheitern verurteilt ist.

Frau Fahimi müsste sagen, dass Deutschland einfach keine Handelspartner mehr findet, die sich bei immer noch hohen deutschen Leistungsbilanzüberschüssen schon wieder über den Tisch ziehen lassen? Außerdem, müsste sie sagen, ist es eine ausgemachte Sauerei (respektlos reicht da wirklich nicht) gegenüber den arbeitenden Kollegen in anderen Ländern, wenn ein Land wie Deutschland erneut versucht, seine Arbeitslosigkeit zu exportieren (wie hier gezeigt).

Warum sagt kein Gewerkschaftler, dass die gegenwärtige Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar nicht durch Lohn- oder Sozialausgabenkürzung aufgefangen werden kann, weil ansonsten der Druck auf eine Aufwertung des Euro noch größer würde und die USA jedes Argument hätten, um weitere Zölle gegenüber dem Euroraum zu erheben.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

Die deutschen Gewerkschaften haben sich durch die „Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse auf der Betriebsebene“, die sie im Gefolge von Rot-Grün zu Beginn des Jahrhunderts ( zunächst zähneknirschend) mitgemacht haben, selbst eine Falle gestellt, aus der es keinen einfachen Ausweg mehr gibt. Seither sind sie aus der volkswirtschaftlichen Diskussion fast vollständig verschwunden und schaffen es nicht mehr, die eigene Basis und die Gesellschaft für ihre Anliegen zu begeistern.

Sie sind, genau wie ihre „Mutterpartei“, die SPD, zu blinden Passagieren auf dem Schiff des neoliberalen Mainstreams geworden. Wenn ein wirtschaftspolitischer Geisterfahrer wie Markus Söder sagt, man solle die Löhne senken, indem man für Lau eine Stunde pro Woche mehr arbeitet, sagt seine SPD-Kollegin Schwesig dagegen, „das gehe an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbei“. Das ist ein genauso lächerliches Argument wie „respektlos“. Warum sagt sie nicht, dass das kompletter ökonomischer Unsinn ist, weil es die Binnenkonjunktur unmittelbar schädigt und die Wettbewerbsfähigkeit aus den oben genannten Gründen nicht erhöht?

Nun, die Damen und Herren auf der sogenannten Linken sagen das alles nicht, weil sie es nicht wissen. Sie haben sich dumm machen lassen und wollen auch nicht klug werden. Wüssten sie Bescheid, müssten sie ihren Mitgliedern Zusammenhänge erklären, mit denen weder die schwäbische Hausfrau noch der westfälische Bauarbeiter auf die Welt gekommen sind. Da ist es doch viel leichter, sich zu erregen und denen, die genauso wenig wissen wie man selbst, Respektlosigkeit vorzuwerfen.

Dass sich auf diese Weise die gesamte Linke lächerlich macht und eine ernsthafte wirtschaftspolitische Debatte unmöglich wird, merken sie nicht einmal. Der Schaden für die Allgemeinheit und für die Arbeitnehmer, der durch dieses linke Vakuum geschaffen wird, ist kaum noch in Worte zu fassen. Am Ende beschränkt sich die sogenannte Linke darauf, ein wenig Salbe über die Wunden zu schmieren, die der neoliberale Mainstream ihren Anhängern zugefügt hat. Die Fähigkeit der Gesellschaft, wirtschaftliche Probleme zu lösen, ist dann ein für alle Mal verloren gegangen.

Dieser Artikel erschien erstmals bei Flassbecks Relevante Ökonomik.

Heiner Flassbeck

Heiner Flassbeck studierte Volkswirtschaft in Saarbrücken und wurde 1987 an der FU Berlin promoviert. Er arbeitete im Stab des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und danach im Bundesministerium für Wirtschaft. Im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin war er von 1988 bis 1998 Leiter der Abteilung Konjunktur. Im Jahr 1998 wurde Heiner Flassbeck zum beamteten Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen ernannt. Von August 2003 bis Dezember 2012 war er bei UNCTAD in Genf Direktor der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien. Mit Friederike Spiecker zusammen hat er in den Jahren 2020 und 2022 einen „Atlas der Weltwirtschaft“ herausgebracht, der bei Westend erschienen ist. 2024 erschien sein Buch: Grundlagen einer relevanten Ökonomik ebenfalls bei Westend.
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102 Kommentare

  1. „Die Klage der Gewerkschaften ist vollkommen angebracht, …“

    Hä?! Da die Gewerkschaften das Altparteiensystem vollumfänglich unterstützen, unterstützen sie auch alle dadurch verursachten Verwerfungen und den Sozialabbau. Umvolkung ist nicht kostenlos.

  2. Sozialleistungen bewirken keine Steigerung der Nachfrage, sondern führen nur dazu, dass nicht diejenigen über die Verwendung des Volkseinkommens entscheiden, die es erarbeiten, sondern eben die Sozialleistungsempfänger.

    Nun werden einige sicher gleich die Gerechtigkeitsdebatte eröffnen und auf Superreiche hinweisen, bei denen sich das Volkseinkommen akkumuliert, aber das ist auch nur eine Verteilungsdebatte. Wenn man die Reichen enteignet und es den Armen gibt, dann erzeugt das ebenfalls keine höhere Nachfrage, sondern verschiebt sie nur.

    So gesehen haben die Gewerkschaften recht, wenn sie sich nur auf Gerechtigkeit beziehen.

    Der Fehler ist, „Gerechtigkeit“ wie ein objektives Kriterium zu behandeln. Der Reiche findet seinen Reichtum sicher gerecht und der Arbeiter findet es ungerecht, wenn er für sein Geld arbeitet und der Arbeitslose nicht.

    In dieser Diskussion wird es nie einen Konsens geben, immer nur Kompromisse: Wieviel sind die Menschen bereit, für andere zu arbeiten? Ich fürchte, hier haben die (im weitesten Sinne) Sozialisten eine vollkommen falsche Vorstellung vom menschlichen Egoismus.

    1. Sozialleistungen bewirken keine Steigerung der Nachfrage, sondern führen nur dazu, dass nicht diejenigen über die Verwendung des Volkseinkommens entscheiden, die es erarbeiten, sondern eben die Sozialleistungsempfänger.

      Na ja, so ganz stimmt das vermutlich nicht, es gibt definitiv Kreise, die Geld zurücklegen oder zum Spekulieren benutzen können, ein Bürgergeldempfänger wird es vermutlich direkt ausgeben.

      Wenn man die Reichen enteignet und es den Armen gibt, dann erzeugt das ebenfalls keine höhere Nachfrage, sondern verschiebt sie nur.

      Das hat mehrere Aspekte und ist z.B. abhängig davon, ob das Vermögen einer superreichen Person als Bargeld, Wertpapier oder als aktive Firma vorliegt. Angenommen es würde als Bargeld vorliegen, dann würde ein Enteignung und Umverteilung vermutlich vor allem die Inflation erhöhen, weil mehr Geld auf das selbe Angebot trifft. Aber auch das ist wieder nur eine Teilwahrheit, weil es wiederum davon abhängt, wie gut die Anbieter die Preise erhöhen können oder ob die eine erhöhte Nachfrage einfach wegskalieren.

      Der Fehler ist, „Gerechtigkeit“ wie ein objektives Kriterium zu behandeln. Der Reiche findet seinen Reichtum sicher gerecht und der Arbeiter findet es ungerecht, wenn er für sein Geld arbeitet und der Arbeitslose nicht.

      Das ist tatsächlich der größte Elefant im Raum. Man könnte das aber leicht entschärfen, indem man ein „Recht auf Arbeit“ schafft und die Stütze für Leute, die arbeiten können, einstellt. Bisher sind da m.W. vor allem die Linken dagegen…

      1. @Scheinregen
        Guter Kommentar, danke.

        „Gerechtigkeit“ und „Sozial“ sind die goldenen Kälber der Deutschen, darum herum tanzen sie und machen ihre Ringelreihen – interessanterweise wird die deutsche Welt deswegen aber weder sozialer noch gerechter.

        Ihr Recht auf Arbeit ist ja auch bereits tief sozialistisch und planwirtschaftlich.
        Ich würde da eher auf „Angemessene Entschädigung / Entlöhnung aller Arbeiten“ pochen – aber nicht via Mindestlohn, sondern indem die Gesellschaft wieder lernt, dass alle Rädchen, die Kleinen wie die Grossen, für den Betrieb des Ganzen notwendig sind.
        Konkurenz liegt in den Genen der Menschen – also zumindest denen der Männer, bei den Frauen habe ich da so meine Zweifel, die nehmen lieber den Stuhlkreis – und deshalb wird es immer Menschen geben, welche mehr erreichen wollen als Andere, und darum auch mehr haben und mehr bekommen als Andere.
        Wichtig ist, dass alle genug fürs Leben bekommen.

        Nochmals: Konkurrenz ist wichtig, ohne Konkurrenz stagniert die Gesellschaft.

        1. Konkurrenz liegt nicht in den Genen der Menschen, wohl aber Minderbegabung in denen der schweizer Heinis („Heini“ = deutsch für „Enrico“). Was für ein Schwachsinnspost!

          1. Konkurrenz liegt nicht in den Genen der Menschen,

            Und die Erde dreht sich wohl um die Sonne- Kopfschüttel – komplett fakten- und schmerzbefreiter Kommentar @So und nicht anders

            wohl aber Minderbegabung in denen der schweizer Heinis („Heini“ = deutsch für „Enrico“). Was für ein Schwachsinnspost!

            Lasse ich im Grundsatz so stehen – wo Argumente fehlen, darf jeder seinen unterirdischen Intellekt präsentieren – ist ja immer auch ein Argument …..

            Aber Enrico wäre, wenn schon, dann = Heinrich.

          2. Konkurrenz ist die Quintessenz menschlichen Seins. Es liegt absolut in den Genen. Konkurrenz ist jedoch nicht als alle gegen jeden zu verstehen.

            1. Konkurrenz ist ein soziales Verhalten und damit prinzipiell erlernt. Ich werde wohl nie verstehen, woher die irrwitzige Vorstellung kommt, dass in einer seit Jahrhunderten nach dem Prinzip der Konkurrenz organsierten Gesellschaft irgend jemend etwas anderes als Konkurrenzverhalten erlernen könnte.

              Evolutionsbiologisch war der Mensch zuerst als Sozialverband organisiert, das bedeutet in nichkonkurrierenden Strukturen. Lediglich in existenzbedrohenden Ausnahmefällen dürfte es zu gruppenübergreifenden Auseinandersetzungen gekommen sein. Angesichts einer weltweiten Bevölkerungsdichte von einigen zehntaused Menschen ein eher seltener Fall. Die nachgewiesenen manifesten steinzeitlichen Handelswege von der arabischen Halbinsel bis an die nördliche Ostseeküste weisen ebenfalls auf ein kooperatives anstelle eine konkurrierenden Sozialverhalten hin.

        2. Ihr Recht auf Arbeit ist ja auch bereits tief sozialistisch und planwirtschaftlich.

          Nein, es wäre auf dem Niveau der ABM in den 90igern, wobei man die Arbeiten sinnvoll gestalten sollte (zu tun gibt es genug), keine rein (demotivierende) Beschäftigungstherapie. Und es müssen keine 40h pro Woche sein, wer mit dem Niveau der Stütze auskommt, kann sich diese bei Mindestlohn erarbeiten, wer mehr benötigt, macht halt mehr. Staatlich Angestellte und Privatwirtschaft sind ansonsten davon nicht betroffen.

          Die Sicherheit, die mit so einer Garantie einhergehen würde, halte ich für sehr wichtig. Außerdem müsste man nicht beim Amt die Hosen runterlassen…

          Ich würde da eher auf „Angemessene Entschädigung / Entlöhnung aller Arbeiten“ pochen

          Was ist „angemessen“? Das ist genauso eine Phrase wie „sozial“ und „gerecht“, es ist vollkommen willkürlich.

          aber nicht via Mindestlohn, sondern indem die Gesellschaft wieder lernt, dass alle Rädchen, die Kleinen wie die Grossen, für den Betrieb des Ganzen notwendig sind.

          Das liegt aber nicht in unserer Hand, man kann Menschen nicht einfach so umerziehen.

          Konkurenz liegt in den Genen der Menschen

          Konkurrenz gibt es in einer knappen Welt immer, ich habe auch nicht vor, die Marktwirtschaft abzuschaffen, falls das so rüberkam, habe ich mich schlecht ausgedrückt bzw. wurde missverstanden.

      2. Nur zum letzten Punkt ein Widerspruch: Bis vor gut 100 Jahren war Arbeitskraft Mangelware. Da wäre der Vorschlag vermutlich ein sehr guter Vorschlag gewesen. Das ist aber nicht mehr so.

        1. Wir importieren Millionen von Menschen, weil Arbeitskräfte Mangelware sind… kann sein, dass sich das mit KI bald ändert, aber zZ ist das noch nicht der Fall.

          Es geht um eine Beschäftigung, die der Staat für diejenigen organisiert, die keinen Job in der Privatwirtschaft bekommen oder zu schlecht qualifiziert sind, für einen Angestelltenjob beim Staat. Es geht in erster Linie darum, die Gerechtigkeitslücke (Geld ohne Arbeit vs. sich krummschuften und die anderen mitfinanzieren) zu schließen. Wer kann, sollte was zur Gesellschaft beitragen und bekommt dafür selbstverständlich auch den Mindestlohn. Zu tun gibt es genug, kaum eine Kommune die nicht so gut wie pleite ist und an jeder Ecke sparen muss.

          1. Mindestlohn? Ich habe gelesen, dass die in Sachsen-Anhalt diesen nicht erhalten sollen, nur eine geringe Aufwandsentschädigung und kein Rentenbeitrag.
            Ich denke einen Job abzulehnen wo es keine Betriebsrente gibt wird bald gesetzeskonform sein, wenn Merz sein Rentenpaket durchsetzt.
            Arbeitskräfte dürften keine Mangelware sein. Weshalb gehen denn dann Handwerksmeister und Ingenieure putzen? Im Verkehrsministerium gab es Büro- Reinigungskräfte die waren besser ausgebildet als die die dort Beschäftigten. Warum sollen die in der Kommune Schnee schippen etc.? Warum soll eine notwendige Arbeit in der Kommune ohne normalen Arbeitsvertrag mit Tariflohn durch Arbeitslose gemacht werden?
            Die hervorragende Arbeitsmarktreform II von der SPD hätte faule Beschäftigte und fleißige Arbeitslose erkennbar gemacht. Viele faule Beschäftige hätte man durch fleißige gut ausgebildete Arbeitslose ersetzen können. Wurde aber knallhart von den Noch- Beschäftigten, den Gewerkschaften, der CDU/CSU/FDP abgelehnt. War wohl Besitzerhaltung der faulen Noch-Beschäftigten, die ihren Job so weiter ausüben konnten und der Zwangs- Qualifizierung entgehen konnten.

            1. Mindestlohn? Ich habe gelesen, dass die in Sachsen-Anhalt diesen nicht erhalten sollen, nur eine geringe Aufwandsentschädigung und kein Rentenbeitrag.

              Keine Ahnung, von was du da schreibst und was das mit mir zu tun hat…

              Arbeitskräfte dürften keine Mangelware sein. Weshalb gehen denn dann Handwerksmeister und Ingenieure putzen?

              Wo zur Hölle tun sie das? Ich bin selbst Ingenieur und die Handwerker bei uns sind bis zum Anschlag ausgelastet, da wartet man mal schnell ein Jahr, teilweise melden die sich nichtmal zurück, weil die Wartelisten so lang sind.

              Warum sollen die in der Kommune Schnee schippen etc.? Warum soll eine notwendige Arbeit in der Kommune ohne normalen Arbeitsvertrag mit Tariflohn durch Arbeitslose gemacht werden?

              Weil es günstiger für die Gesellschaft ist, ich weiß, das will Leuten wie dir nicht in den Kopf, dass der Staat nicht überall Maximallöhne bezahlt, selbst da, wo nur gering Qualifizierte arbeiten (die sollen auch leben können, dafür ist aber der Mindestlohn da, der hoch genug dafür sein muss). Die Gewerkschaften sind bei dem Spiel ein großes Problem, weil sie natürlich um ihre Clientel fürchten.

              Deshalb haben wir ja das System, das wir haben, deshalb erodiert auch zunehmend die Akzeptanz für unser Sozialsystem, insbesondere seit ein Großteil des Geldes an Zugewanderte durchgereicht wird, die hier nie gearbeitet haben und es oft auch gar nicht wollen… dafür sind fast alle Kommunen so gut wie pleite, obwohl arbeitsame Leute sich dumm und dämlich bezahlen und noch nichtmal mehr adäquate Leistung einfordern können: geschlossene Schwimmbäder, kaputte Straßen, abbruchreife Schulgebäude und Brücken etc.

              Die hervorragende Arbeitsmarktreform II von der SPD hätte faule Beschäftigte und fleißige Arbeitslose erkennbar gemacht. Viele faule Beschäftige hätte man durch fleißige gut ausgebildete Arbeitslose ersetzen können. Wurde aber knallhart von den Noch- Beschäftigten, den Gewerkschaften, der CDU/CSU/FDP abgelehnt. War wohl Besitzerhaltung der faulen Noch-Beschäftigten, die ihren Job so weiter ausüben konnten und der Zwangs- Qualifizierung entgehen konnten.

              Was willst du mir sagen? Einfach nur mal Frust ablassen?

              1. Als Rentner habe ich gelegentlich Urlaubsvertretung gemacht und Büros geputzt. Habe als Gebäude- Reiniger nicht wenige Akademiker, Ingenieure und Handwerksmeister als Kollegen kennengelernt. In den Ministerien, in gewissen Behörden und auch in einer Universität. Für mich Neugierigen war es interessant auch mal in Objekten zu arbeiten und die von innen zu sehen wo man normalerweise nicht hinkommt. Und was da so auf den Schreibtischen liegt, Arbeit oder Hobby.
                Mittels Arbeitsmarktreform II wollte der Staat den Unternehmen die Möglichkeit geben Beschäftigte zu qualifizieren, dabei sollten Arbeitslose deren Tätigkeit während der 1-2 jährigen Qualifizierung übernehmen. Wurde abgelehnt, die Unternehmen haben sich geweigert. Frag mal Deinen Personalchef was da 2004 so ablief. Mit der Arbeitsmarktreform IV wurden die Unternehmen dann beruhigt.
                Wer gewollt die Zuwanderung zuließ sollte auch die Rechnung bezahlen und nicht sich die Diäten erhöhen. Der Tritt nach unten anstatt nach oben ist typisch.
                „…Wer kann, sollte was zur Gesellschaft beitragen und bekommt dafür selbstverständlich auch den Mindestlohn….“- war und ist nicht so geplant. Soll wieder sowas werden wie der nordkoreanische 1 Won- Job, von dem auch der 1 Euro Job abgeleitet wurde. Nicht mal eigene Ideen haben die.

          2. > Wir importieren Millionen von Menschen, weil Arbeitskräfte Mangelware sind…
            Bei einem kleinen Teil wird das stimmen. Die Mehrheit ist aber entweder eh keine Fachkraft oder nur dazu da Deinen Lohn zu drücken.

            Die Tätigkeiten um die es überwiegend geht kann KI nicht (allein) übernehmen, weil zu handwerklich. Dafür bräuchte es erstmal Fortschritte in der Robotik.

            1. Bei einem kleinen Teil wird das stimmen. Die Mehrheit ist aber entweder eh keine Fachkraft oder nur dazu da Deinen Lohn zu drücken.

              https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_033_23_12.html

              https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/lehrermangel-bleibt-bundesweit-ein-problem/

              https://www.merkur.de/welt/generation-meidet-branche-zahlen-zum-bau-arbeitermangel-beunruhigen-zr-94016047.html
              usw.

              Es handelt sich natürlich um eine breite Problemlage, bei der die Ursachen nicht immer eindeutig sind, aber zu behaupten, es gäbe prinzipiell nicht genug zu tun, halte ich für falsch. Der Staat könnte wenigstens für das, was er auszahlt eine angemessene Arbeitsleistung verlangen. Das wäre nicht unmoralisch, sondern würde im Gegenteil eine Gerechtigkeitslücke schließen und wenn man sich dabei den Vermögensstriptease (und demütigende Bürokratie) beim Amt erspart und statt knapper Stütze sogar mehr erarbeiten kann, dann wäre das definitiv ein Fortschritt, den ich begrüßen würde. Auch in Hinsicht darauf, dass ich mal arbeitslos werden könnte.

              1. Man könnte die verlinkten Meldungen, auch statista, durchaus so verstehen daß es nicht genug Leute gibt die zu den angebotenen Bedingungen diese Arbeit tun wollen. Das wäre mMn näher an der Wirklichkeit als die Aussage „Fachkräftemangel“.

          3. Wie kommen Sie auf den schmalen Pfad, dass der Menschenimport einem Mangel an Arbeitskräften geschuldet ist? Wir importieren Konsumenten.

            1. Wie kommen Sie auf den schmalen Pfad, dass der Menschenimport einem Mangel an Arbeitskräften geschuldet ist?

              Damit wird die Zuwanderung i.d.R. begründet, wenn der ganze Narrativ-Quark von „GefIüchteten“ ausnahmsweise mal außen vor bleibt. Angeblich sind über 60% in „sozialversicherungspflichtigen Jobs“, wurde jüngst stolz verkündet. Mag stimmen oder auch nicht.

              Wir importieren Konsumenten.

              Ja, die dann von unserem Geld unsere Sachen abkaufen und den Wohnraum verknappen (und damit gleich auch noch die Preise hochtreiben)…

              1. > Ja, die dann von unserem Geld unsere Sachen abkaufen und den Wohnraum verknappen (und damit gleich auch noch die Preise hochtreiben)…
                Sicher. Aber auch das dient der Umverteilung nach oben.

      3. Bargeld wäre tatsächlich die einzige Ausnahme, aber sonst gilt: Egal, was ein Superreicher mit seinem Geld kauft – Aktien, Gold, was auch immer -, das Geld landet bei jemand anderem und am Ende erzeugt es Nachfrage.

        Die Verschiebung wäre vielleicht vom Yacht-Hersteller zum Pauschalreisen-Anbieter, weil die ehemals Reichen sich keine Yachten mehr leisten können, aber die ehemals Armen vielleicht mal einen Urlaub. Unter Gerechtigkeitsaspekten mag man das begrüßen, aber wirtschaftlich ist es eben keine Verbesserung, nur eine Verschiebung.

        Im konkreten Fall würde man sogar inländische Produktion durch Dienstleistung im Ausland ersetzen, aber diese akademische Diskussion lassen wir mal weg. Es bringt nichts, in volkswirtschaftlichen Fragen Einzelfälle durchzuspielen, da ist halt jeder anders und man kommt vom hundertsten ins tausendste.

        1. Bargeld wäre tatsächlich die einzige Ausnahme, aber sonst gilt: Egal, was ein Superreicher mit seinem Geld kauft – Aktien, Gold, was auch immer -, das Geld landet bei jemand anderem und am Ende erzeugt es Nachfrage.

          Nein, Geld, welches in Spekulationskassen bleibt, erzeugt keine Nachfrage, nur der Teil, der abfliesst.

            1. Nein, Geld ist keine Ware, sondern Verrechnungsmittel, basierend auf Schulden.

              Wenn du einem anderen Spekulanten Aktien abkaufst und der wartet dann mit dem Geld auf die nächste günstige Spekulationsgelegenheit, dann wird da überhaupt nichts nachgefragt (außer Aktien, die schon emittiert wurden), im besten Fall zeichnet er eine neue Aktie oder Kapitalerhöhung, die dann tatsächlich nachfragewirksam wird, weil das Geld in die Realwirtschaft gelangt (das ist aber nicht der Standardfall). Und da sind Aktien noch konstruktiv, bei Bitcoin-Spekulationen u.ä. ist die Bilanz noch weit negativer.

              Wenn du mir da widersprechen willst, solltest du das ein bisschen wortreicher tun, damit ein Dummkopf wie ich das auch verstehen kann…

    2. Ich vermute mal, das Bäckerei X in pusemuckel die Verschiebung von Kaufkraft z.B. von Oetker oder Würth oder …zu Frührentner Bummelkopp( Aufstocker) begrüßen wird, um nicht demnächst den Gang zum Amtsgericht zu planen!
      Ihr Verständnis von Volkswirtschaft bzw Makroökonomie ist nicht nur nicht vorhanden, sondern auch noch schlicht falsch.

      Grosse Vermögen erscheinen nicht als Kaufkraft in einer realen produzierenden Wirtschaft, sondern als Verfügungsmasse politischer Machtpolitik.
      Mit genug Geld und dem Angebot des höchstbezahlten Bullshitjobs für ausscheidende Politiker lässt man sich sämtliche passenden Gesetze und Geldauspressregelungen schreiben und so kommunizieren, daß dieses System den Reichen immer reicher, und damit explizit mächtiger macht.
      Und wenn keiner mehr deinen Schrott kaufen will( z.B. Autos die so teuer, technisch unbeherrschbar und untauglich im Alltag, an den Bedürfnissen vorbeikonstruiert) lässt du eben Panzer und Raketen kaufen( die du dann alternativ produzierst) von dem Geld das du den Armen abpresst
      Mit deinen Millionen und Milliarden an “ Kaufkraft“ kannst du bestimmen.
      Der Sozialhilfeempfänger, der vielleicht nur aus Zufall in einer falschen Familie am falschen Ort geboren wurde, kann das nicht. Er oder Sie ( sorry, hier sollte man genau sein) darf sich von neoliberalen Psychopaten wie hier im Forum auch reichlich vorhanden sagen lassen , das du doch selbst schuld an deinem Schicksal bist. Hättest ja mit ein bißchen Einsatz als Schlosser oder Bauarbeiter ne Milliarde zusammenarbeiten können!

      1. Der Sozialhilfeempfänger, der vielleicht nur aus Zufall in einer falschen Familie am falschen Ort geboren wurde, kann das nicht. Er oder Sie ( sorry, hier sollte man genau sein) darf sich von neoliberalen Psychopaten wie hier im Forum auch reichlich vorhanden sagen lassen , das du doch selbst schuld an deinem Schicksal bist. Hättest ja mit ein bißchen Einsatz als Schlosser oder Bauarbeiter ne Milliarde zusammenarbeiten können!

        Aha. Man ist also qua Geburt eingeteilt.
        Komisch.
        Wie konnte ich, als Kind eines Lageristen, wo es nur 1x die Woche Fleisch gab, aber nur für den Vater, wie konnte ich es nur schaffen, „es zu etwas zu bringen“ ?

        Na, jedenfalls weder mit Mindestlohn noch dank einer links/sozialistischen Politik.
        Hingegen hab ich aufgepasst beim Bruchrechnen, hab brav und viel gelernt (auch auswendig gelernt, sodass ich nun viele Dinge kann, ohne immer das Smartphone oder den PC anzuwerfen), hab mindestens 40 Stunden die Woche gearbeitet, eigentlich sogar deutlich mehr.
        Ich war gewiss kein Überflieger in der Schule, aber ich wollte es besser haben als meine Eltern.

        Natürlich bin ich nun nicht Millionär, ich kann mir nicht alles leisten – muss ich aber auch nicht.

        Ihren letzter Absatz aber kann ich nur vehement abstreiten, er verurteilt jeden (von uns), der in knappen Verhältnissen aufwuchs, so wie ich – heute würde man das ärmlich oder prekär nennen – verurteilt jeden, da zu bleiben wo er ist. Wie in einem Kastensystem.

        Das ist Unsinn, mit solchen Aussagen werden unter anderem auch Faulheit und Parasitentum „legalisiert“.

        Meine Eltern sagten immer: „müssen macht können“ – ich hab das einen ziemlich dämlichen Spruch gefunden damals, und heute sage ich: STIMMT.
        Wir haben zuwenig MÜSSEN, und darum haben wir zuwenig KÖNNEN.

          1. Iss du lieber mal eine von deinen selbstproduzierten Würsten. Da sind bestimmt auch „Parasiten“ drin.

            Meine Güte – was sind denn Sie für ein Korkzapfen – und womit habe ich mir Ihre Zuneigung verdient?

            Dazu kommt – für Sie bin ich „Sie“, und nicht „Du“ – mit solch Einem wie Sie einer sind würde ich niemals freiwillig per Du verkehren.

            Also, bleiben Sie dumm, unanständig und faktenfremd, so wie es Ihnen anscheinend gefällt zu sein – aber bitte per Sie.

      2. „…darf sich von neoliberalen Psychopaten wie hier im Forum auch reichlich vorhanden sagen lassen , das du doch selbst schuld an deinem Schicksal bist.“

        Danke, dass Sie sich des/der geistig Limitierten annahmen – auch wenn’s keinen Erfolg haben wird!
        Ist wie mit den dicken, lästigen Fliegen, die unablässig, mit viel Getöse und zunehmend aggressiver gegen jede nur vorhandene Scheibe klatschen und doch nie lernen werden, dass sie einge-/beschränkt

      3. @ Heinz
        +++++++
        Leider begreifen das zu wenige, was davon kommt, dass man Jahrelang die Köpfe der Menschen mit Propaganda statt mit Ökonomischen Fakten vollgepumpt hat.

    3. Nun werden einige sicher gleich die Gerechtigkeitsdebatte eröffnen und auf Superreiche hinweisen, bei denen sich das Volkseinkommen akkumuliert, aber das ist auch nur eine Verteilungsdebatte. Wenn man die Reichen enteignet und es den Armen gibt, dann erzeugt das ebenfalls keine höhere Nachfrage, sondern verschiebt sie nur.

      Das ist doch totaler Blödsinn.

      Nehmen Sie einen Millionär oder Millionärin. Der oder Die Kauft sagen wir einen Schrank für 100€. Damit machen Sie keine Wirtschaft. Die Möbelproduzenten gehen pleite..

      Wenn Sie dem Millionär aber mit Steuern eine Millionen Euro abnehmen und an 10000 Bedürftige verteilen dann können sich auf einmal 10000 Leute Schränke leisten. Es geht also 10000 Menschen sofort besser und die Möbelindustrie überlebt auch und kann Ihrerseits wieder Ihre Arbeiter und Arbeiterinnen bezahlen..

      Mfg Makrovir

      1. Der oder die kauft keinen Schrank für 100 € aus Schwedisch-Fernost. Da wird was ordentliches beim regionalen Schreiner beschafft. So 100 x 100 €. Aber das ist vielleicht jenseits Ihres Erlebnishorzontes.

        Und überhaupt, Millionär ist man heute schon mit einem Häuschen in Metropolen- Randlage. Ist eine ganz schön große Gruppe, die Sie als volkswirtschaftlich irrelevant hier stigmatiseren.

    4. „Der Reiche findet seinen Reichtum sicher gerecht und der Arbeiter findet es ungerecht, wenn er für sein Geld arbeitet und der Arbeitslose nicht.“

      Du kleiner Scharlatan, denk mal nach! Ein Arbeitsloser arbeitet nicht für sein Geld und was macht ein Reicher? Ein wirklich Reicher arbeitet schon mal gar nicht, falls er als Sohn reicher Eltern überhaupt irgendwann gearbeitet haben sollte. Ein Reicher genießt seinen Reichtum und das reicht ihm.

      Der Arbeiter, der, der Produkte und Dienstleistungen verkauft und anbietet, arbeitet für alle Transferleistungsempfänger, der Reiche schöpft dabei nur aufgrund rechtlicher Konstruktionen ab. Er beteiligt sich in der Regel nicht, indem er arbeitet.

      1. Sie liefern das perfekte Beispiel dafür, wie jemand sein subjektives Gerechtigkeitsempfinden für einen objektiven Maßstab hält.

        1. Mein subjektives Gerechtigkeitsgefühl spielt bei dem, was Reiche tun oder nicht tun, keine Rolle. Wer reich ist, der arbeitet nicht, darum ist man ja reich.
          Reiche leben nach dem Motto: Lebenskunst, ist die Kunst andere zum arbeiten zu zwingen, während man selbst genießt. Derart belehrt wurde ein deutscher Schriftsteller von einer adeligen Rumänin.

    5. Wir brauchen ja auch keine Nachfrage, sondern ein System das nicht auf Wachstum und Profit basiert.
      Sie arbeiten sich auch wieder an den Symptomen ab, wie immer!

  3. Guter Artikel.

    Übrigens wieso die Neoliberalen, auch Marktradikale genannt, nicht mit ihren eigenen Mitteln schlagen?

    Die behandeln doch ihre menschenverachtende, und sozialdarwinistische, Markttaliban-Ideologie als Religionsersatz.

    Nun mein parodistischer Ideen-Vorschlag:

    Gründen wir eine neoliberale Religion – als Parodie auf den gesellschaftlichen Mainstream des Neoliberalismus – mit den „Chicago Boys“ als Evangelisten, und Milton Friedman und Hayek als marktradikale Götter….und treten überall damit öffentlich als Parodie auf den Neoliberalismus auf….. 🙂

    Auf die Idee kam ich als ich von „Der Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster) hörte – eine Religionsparodie die weltweit wie eine Bombe einschlug 🙂

    Denn merke:

    Lachen über seine Gegner ist immer noch die beste Medizin der Gegenwehr 🙂

    Amüsierter Gruß
    Bernie

    PS: Man könnte natürlich auf die Durchseuchung aller gesellschaftlichen Bereiche durch den Neoliberalismus zum Thema machen, ebenso wie den neoliberalen, parteiübergreifenden, Parteienfilz querbeet durch alle gesellschaftlich relevanten Bereiche – angefangen vom kleinsten Dorf bis hoch in den Bundestag in Berlin, aber das ist ein anderes Thema, dass ich hier nicht weiter vertiefen will…. 😉

    1. Ergänzung:

      Die deutschen Neoliberalen merken übrigens selber nicht wie „ihre Argumente“ komplett klingen, und am Besten aus welcher neoliberalen Bibel die ursprünglich stammen – siehe Milton Friedmans und Hayeks Evangelium „Der Weg zur Knechtschaft“ – wie gesagt das sollte man denen mit viel Parodie um die neoliberalen Ohren hauen. 😁🤪🤣🤣🤣

      Ebenso übrigens wie die Nähe zwischen rechtem Faschismus und Neoliberalismus…😁🤪😉

      1. Selten so gelacht.
        Weiß Du, die herrschende Klasse pisst auf uns und erzählt, das es regnet!
        Ich weiß das seit ™1974 und genau deshalb fordere ich die Beseitigung dieser Leute samt allen kapitalistischen Strukturen.

  4. Höhere Löhne und Transferleistungen, höhere Steuern auf Kapital- und Spitzeneinkommen, Erbschafts- und Vermögenssteuern sind natürlich immer richtig. Eine Umverteilung kann gar nicht hoch genug ausfallen. Aber letztendlich hilft nur die Vergesellschaftung der Produktionsmittel, die vollständige und entschädigungslose Enteignung aller Kapitalisten.

    1. Höhere Steuern Spitzeneinkommen? Die sollen erst mal die gegenwärtigen Steuern bezahlen. Momentan zahlen die Spitzenverdiener nicht mehr als 11 Prozent Steuern, nicht mal die 14 Prozent. Die können sich richtig arm beim Finanzamt rechnen.

    2. So ist es, nur die Vergesellschaftung der Produktionsmittel bringt es. Man müsste aber nicht unbedingt entschädigungslos enteignen, man könnte ja statt Eigentum und daraus entstehender politische Macht, ja auch meritokratische Vorrechte erfinden. Dann bräuchte ein Reicher nicht mehr zu arbeiten, was er auch heute nicht tut, könnte aber sein Kapital nicht einsetzen, um die Gesellschaft nach seinem Interessen umzugestalten.

      Sämtliche kapitalistischen Gesellschaften verwandeln sich ja schleichend in Plutokratien, wo nur noch das Geld regiert und die Demokratie, falls mal ansatzweise vorhanden, verschwindet.

    3. “ Vergesellschaftung“ Genau, damit die Wirtschaft bei uns endlich so boomt wie in Venezuela. Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der in den Slums von Berlin und Gelsenkirchen die Euros aus der Staatskarosse wirft, wie weiland Hugo Chavez. Die Behandlung der Opposition könnte so beibehalten werden, läuft ja schon jetzt „ganz gut“.

      1. Was denken Sie, wie würde Deutschland dastehen wenn man Deutschland vom Öl und Gas abschneiden würde wie aktuell Kuba? Welche Proteste würde es in Deutschland geben wenn ca. 30 Prozent der Deutschen ihre Sparguthaben durch eine von außen herbeigeführte Bankenkrise, wie vor kurzem im Iran, verlieren würden?
        Es kann auch mal andersherum kommen!

      2. wenn überhaupt könnte man noch das Beispiel DDR anbringen auch wenn das abschreckend wäre. aber das extrem Arme und massiv sanktionierte venezuelassen wirklich kein Beispiel. der krankt es an der Menge Dinge aber ganz sicherlich nicht dann empfehlen von privatunternehmen, dass die inzwischen fehlen hat der Wirtschaft zwar auch nichts gebracht, aber die ganze Kritik was es heute alles nicht gibt wenn wir uns ja Ela ist der albern weil es das Feuer zu privat Zeiten auch nicht gab ich halte den Weg finanziell auch für den nicht, aber als Beispiel für irgendwas taucht das eigentlich überhaupt nicht. da könnte man irgendwas unter China reden, und das funktioniert erstaunlich gut bisher.

  5. Das Hauptproblem des aktuellen Sozialsystem ist ein anderes. Es hängen viel mehr dran als einzahlen. Das gilt sowohl fürs Bürgergeld, für die Rente und auch für die Krankenkasse.

    Ich halte die Kürzungen für falsch, die für eine Unterschreitung des Existenzminimums sorgen, wie von der CDU geplant. Was bereits früher schon das Bundesverfassungsgericht abgelehnt hat, will man jetzt wieder durch die Hintertür einführen.

    Man sollte das Geld aber auch nicht mit der Gieskanne verteilen. Da wollen die Leute (nicht nur die Parteien) nicht ran. So schiebt jeder den schwarzen Peter auf den anderen. Zudem muss man wieder anfangen Sachen zu reparieren. Wohngeld zb steigt und steigt, weil die Mieten steigen, weil zu wenig Wohnungen gebaut werden. Statt das Politker also ihre Arbeit machen, wird am Ende am Wohngeld gekürzt, was dazu führt das die Leute ihre Wohnung nicht mehr halten können. Die Steigerungen beim Wohngeld wandern derzeit 1:1 in die Taschen der Immobilienbesitzer. Was am Problem nochnichtmal irgendwas verbessert.

    Was ich bei Flassbeck nicht gelesen hab wo das Geld herkommt, daher hier meine Vorschläge.
    Woran man auf jeden Fall zuerst sparen kann, ist am Militärhaushalt, den auf 1% und wir haben genug Geld für alles.
    Das zweite alle zahlen in die Sozialsysteme ein, incl der Selbstständigen und Beamten.
    Das dritte Bürokratieabbau, das gilt auch für den Bundestag, Ministerien usw usf. Dieses Heer wächst aktuell immer weiter.

  6. Ich teile das Ausgekeile Richtung Linke so nicht. Es ist ein Punkt, den man anmerken kann und muss, aber immerhin…. also ich bin überrascht von den Gewerkschaften überhaupt mal wieder so etwas zu hören. Für mich waren die schon völlig untergetaucht. Einige gehen ja sogar den Aufrüstungswahnsinn mit, was ich viel kritisierenswerter finde. Die sind nicht nur moralisch völlig falsch, sondern auch ökonomisch vollkommen daneben, es sei denn… ja es sei denn man spekuliert darauf, dass ein Krieg wieder alles zerstören wird und man dann daraus ein neues „Wirtschaftswunder“ generieren kann (sowie Blackrock erst an der Zerstörung der Ukraine mit Millionen Toten verdient und dann am Wiederaufbau). Aber auch das ist moralisch falsch. Und ich wage auch zu bezweifeln, dass so etwas noch einmal gelingen kann. Jedenfalls wird es kein „Wirtschaftswunder“ mehr geben, wie es Deutschland nach 1945 erlebt hat, weil…. die Ausgangslage eine völlig andere ist. Damals gab es faktisch keine Alternativen. Es gab nur wenige industrialisierte Länder, die die Welt mit allem Nötigen (und Unnötigen) versorgen konnten. Eines dieser Länder war Deutschland. Und Deutschland war auf den Export seiner Waren angewiesen, um die für die Produktion nötigen Rohstoffe aus dem Ausland kaufen zu können.

    Vermutlich würden viele deutsche Fabriken im Ausland auch beschlagnahmt, sprich enteignet. Und nach einem Krieg hätte Deutschland gar keine Kapazität (finanziell) diese Fabriken wieder zu übernehmen.

    Die Ausgangslage… Wenn Deutschland als Produzent ausfällt… stellen wir uns mal vor Deutschland verabschiedet sich wieder einmal für mehrere Jahre Kriegsbedingt vom regulären Wirtschaftsleben… Deutschland steht ja schon heute in verstärktem Wettbewerb mit anderen Ländern, z.B. China. Doch dann würden in der Zeit deutsche Waren komplett ersetzt werden. Niemand würde mehr deutsche Waren kaufen. Und wenn der Krieg irgendwann wieder vorüber wäre, würde niemand mehr zu deutschen Produkten zurück wollen, zumal ua mehrere Jahre Entwicklungsstillstand erst einmal aufgeholt werden müssten und manches auch gar nicht möglich wäre von Deutschland zu stemmen. Sie wären massiv auf ausländische Produkte bzw. Vorprodukte angewiesen, Chips zum Beispiel. Die kann man nur mit echten Devisen kaufen. Was bliebe wäre ein vermutlich sehr schwieriges rein inländisches „Wirtschaftswunder“. Ich denke eine deutsche Fernsehfirma a la Grundig (Radios, worauf Grundig seine Anfänge begründete, braucht heute niemand mehr) z.B. wäre nicht mehr denkbar, weil Deutschland nicht in der Lage wäre moderne Geräte, also Geräte die überhaupt auch nachgefragt würden, zu brauchbaren Preisen herzustellen. nicht einmal für den Binnenmarkt. Wenn sie dann versuchen würden den deutschen Markt durch Zölle und Co abzuschotten, würde vermutlich der Schmuggel explodieren. Jedenfalls… das deutsche Exportmodell wäre komplett tot. Eine starke Währung a la „D-Mark“ wäre vermutlich auch nicht mehr möglich.

    Kurz: ich halte die Idee – so sie den von den Zynikern in Elitekreisen gedacht wird – alles kaputt zu machen, um dann am Wiederaufbau zu verdienen nicht nur für moralisch krank, sondern auch ökonomisch für eine äußerst fahrlässige Wette auf die Zukunft.

    Wo ich Flassbeck zustimmen möchte: die Binnennachfrage ist tatsächlich ein sehr wesentliches Problem.

    Wenn ich an die Anfang 2000er zurück denke… da sah es nicht gut aus in der deutschen Wirtschaft, wirklich nicht. Ich hab sogar einer Studentin mit türkischen Wurzeln geraten es mal in der Türkei zu versuchen, weil es sogar studierte Leute in Deutschland schwer hatten einen Job zu finden. Damals war die Türkei aufstrebend und dort hat sie m.W. mit ihrem deutschen Studium auch sehr schnell einen Job gefunden.

    Erst als vor einigen Jahren die Unternehmen begriffen haben, dass sie investieren müssen, um innovatorisch wettbewerbsfähig am Weltmarkt zu bleiben, gab es für die Arbeitsrkräfte am Markt wieder einige Optionen. Es war immer noch nicht so wie früher, wo viel breitere Schichten in der Lage waren sich ein Eigenheim zu finanzieren. Die letzten durch die Politik verursachten Inflationsjahre haben auch wieder Vieles zunichte gemacht.

    Was ich sagen will: man hat den Menschen die ganze Zeit eingeredet es wäre kein Geld da. War es dann aber doch auf einmal. Auf einmal konnte man doch investieren. Anfang der 2000er hatte man sich eher auf das neoliberale Modell eingestellt, dass der Kuchen nur eine bestimmte Größe hat und es nun nur noch um Verteilungskämpfe ginge, sprich die Arbeiter bluten müssten, damit in den oberen Etagen noch ein „Wachstum“ erzielt werden kann. Dass das den Binnenmarkt komplett abwürgt und so den Kuchen unnötig und absichtlich verkleinert, das hat diese Leute – in all ihrer Verachtung dem arbeitenden Volk gegenüber – nicht gejuckt. Es ist so dieses feudale, aristokratische Denken, dass es dem einfachen Volk gar nicht gut gehen DARF, weil diese Psychopathen aus diesem Hierachieglauben – einfaches Volk defacto ohne Rechte (die CDU denkt ja auch heute sehr stark in diesen Mustern; sie verachtet das einfache, das arbeitende Volk) – ihr Lebenselixier ziehen, sich nämlich als etwas Besseres zu fühlen als der einfache Pöbel. Ich glaube diesen Leuten geht es auch nicht in erster Linie um wirtschaftliche Expertise, sondern um diesen Hierachieglauben. Erst, wenn ihnen das Ausland eins auf den Deckel zu geben droht (China z.B.) und sie daher abzusteigen drohen (nicht mehr Menschen unter sich haben werden, auf denen sie rumtrampeln können), erst dann fangen sie an mal ein klein wenig umzudenken. Die eine besonders unappetitliche Schiene können wir gerade massenweise beobachten: jetzt kommt all ihr rassistischer Hass zum Vorschein, sie werden immer aggressiver und schreien immer lauter nach Krieg und Gewalt, um diesen ihren Stand zu bewahren, den sie den Menschen als „regelbasierte Ordnung“ bzw. „westliche Werte“ unterzujuben versuchen, wo es in Wahrheit jedoch einzig und allein nur darum geht, sich an der Spitze der von ihnen erdachten und glorifzierten Hierarchie in der Welt zu sehen. Sie können nicht damit umgehen, mal niemanden mehr unter sich zu haben oder – noch schlimmer – nicht mehr an der Spitze der Hierarchie zu stehen.

    Was wir also sehen, ist, dass wir ein massives Ideologie-Problem haben. Das ist auch ein sehr wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Niedergang im Westen. Ich glaube es kann erst dann wirklich besser werden, wenn ihnen diese Ideologie unwiederbringlich genommen wird. Die neoliberale Thatcher muss ein weiteres Mal sterben.

  7. Wobei man der SPD eins lassen muß: mit der Forderung nach Sozialbeiträgen auf leistungslose Einkommen scheinen sie immerhin realisiert zu haben, daß man das Geld dort holen muß, wo es ist und nicht dort, von wo man es gerne haben möchte. Daß diese Forderung mit ihrem Lieblings-Kopulationspartner nicht zu machen ist, wissen die vermutlich ebenso gut.

    1. Was sind denn „leistungslose Einkommen“? Gibt es da Beispiele und Definitionen? Könnte mit der Begrifflichkeit noch nie etwas anfangen.

      1. Das liegt an Deiner Dummheit und Ignoranz. Lies mal Michael Hudsons „Der Sektor“ ISBN: 978-3-608-96404-2 , aber ist nicht in einfacher Sprache.
        In Englisch: Killing the Host: How Financial Parasites and Debt Bondage Destroy the Global Economy. ISLET, 2015 ISBN 978-3-9814842-8-1

  8. „immer noch hohen deutschen Leistungsbilanzüberschüssen“ – verstehe ich nicht.

    Wenn ich jemanden auf der Straße treffe, dann ist der gerade auf dem Weg ins/vom Büro. Viele bleiben zu Haus und „arbeiten“ von dort aus. Was machen die alle? Was kommt da raus, das man an Südkorea verkaufen kann, damit wir unsere Samsung-Fernseher und -Handys bezahlen können? Dann haben wir sogar noch einen „Überschuß“ – wir könnten also noch mehr aus dem Ausland kaufen!

    Wie wird sowas errechnet?

    Wenn ich früher in den 80ern auf der Straße in meiner alten Heimat Magdeburg unterwegs war, fuhren die alle in die Fabrik, um Krananlagen, Verseilmaschinen, Schiffsdieselmotoren, Vakuumpumpen, Armaturen, Gasherde, … zu bauen.
    Aber vermutlich hatte die DDR keine „Leistungsbilanzüberschüsse“.

    Ich glaube, das mit den Überschüssen erledigt sich dieses Jahr noch von selbst.

      1. Danke Dir! Wenn ich es dort richtig sehe, gehören Waren nicht zu Leistungen, sondern werden“daneben“ betrachtet. Bei den Waren ist der Einbruch deutlicher als bei den Leistungen.

    1. Dann haben wir sogar noch einen „Überschuß“ – wir könnten also noch mehr aus dem Ausland kaufen!

      Ja, könnten wir, für unsere Handelspartner ist das übrigens ein Problem, wenn wir es nicht tun, weil das bei denen zu Überschuldung führt.

      Wie wird sowas errechnet?

      Meines Wissens, indem man die Exporte und die Importe verrechnet (Handelsbilanz), bei der Leistungsbilanz kommen m.W. noch Finanzdienstleistungen usw. dazu (keine Ahnung was das ausmacht, ich vermute in Deutschland nicht soviel).

      1. Ja, denke ich auch so. Doch ich bezweifle, daß die Zahlen stimmen bzw. daß die Art und Weise, wie sie bestimmt werden, sinnvoll ist.
        Oder es gibt in Deutschland irgendwo eine ganz kleine Ecke, die ich nicht kenne, wo ganz viele Waren produziert werden. Ich kenne viele Hoch“leistung“sfiguren, aber keinen einzigen (Export)warenproduzenten persönlich.

  9. Bei VW findet man überaschenderweise 6 Mrd. €, nachdem der Betriebsrat, oder besser der Krisenmanager, 25000 Entlassungen zugestimmt hatte. Die Leiharbeiter hat man schon vorher mit einem kräftigen Tritt, wie man noch nicht mal Hunde behandelt, in die Arbeitslosigkeit befördert, und zwar ohne einen Cent Abfindung. Jetzt spekulieren die Qualitätsmedien natürlich, wem diese 6 Mrd. € zustehen. Ich denke, die werden sich die Manager mit den Aktionären teilen. So ist das nun mal im Kapitalismus.

      1. @ Scheinregen:
        Ihre Aussage will ich nicht bewerten, sondern Ihnen diese Info an die Hand geben:
        Jedes dritte/vierte Auto, dass in Deutschland zugelassen wird, ist auf Pump gekauft. Gesetzt den Fall, so ein Fahrzeug kostet Neupreis 50.000 Euro. Das ist dann nicht einmal das obere Preissegment. Dieser Betrag wird bei einer Bank finanziert. (Ich weiß wovon ich rede, denn Kredite(Konsumkredite) waren mein täglich Brot). By the Way…. nicht jeder würde einen solchen Betrag bekommen, aber das muss ich Ihnen ja nicht erzählen. Der Kunde vereinbart Abzahlung, sagen wir monatlich 350,– Euro. Jährlich also 4.200 Euro. Das bedeutet, dem Konsumenten gehört das Auto nach 12 Jahren. (Ungefähr, wir wollen ja nicht kleinlich sein).Ach so, Zinsen sind nicht dabei, aber wem erzähl ich das.
        Natürlich wollen Sie keine DDR-Verhältnisse. Ob die DDR Autoproduktion immens war… keine Ahnung. Ich weiß aber, dass es für Autos und andere Konsumgüter KEINE Kredite gab. Man musste das Geld auf dem Sparbuch haben, sprich, das Fahrzeug bar bezahlen, oder eben vom Konto überweisen. Wäre das in der BRD ähnlich, die Autobahnen wären leer.
        Sie wollen keine Zustände wie in der DDR. Verständlich. Ich will keine Zustände wie in der BRD, in der uns vorgegaukelt wird, jeder hätte einen Besitz an Geld von 72.000 Euro. So zu lesen im letzten Bericht des Statistischen Bundesamts. Klar, manche haben nix – circa 40% – Tendenz steigend – andere haben 72 Millionen. Heißt, die lügen nicht. Die Statistik stimmt.
        Sie sehen, jeder setzt andere Prioritäten. Sie sind nicht für die DDR zu haben, ich nicht für die BRD. Gleicht sich also aus. Statistisch gesehen.

        1. Jedes dritte/vierte Auto, dass in Deutschland zugelassen wird, ist auf Pump gekauft.

          Und weshalb sollte das ein Problem sein? Man kann es kaufen und sofort nutzen.

          By the Way…. nicht jeder würde einen solchen Betrag bekommen, aber das muss ich Ihnen ja nicht erzählen.

          Ich habe mein erstes Auto auch auf (zinsfreien) Kredit gekauft, kam weniger als 10k Euro und ich habe es bis 200k Kilometer gefahren. Mittlerweile haben meine Frau und ich nur noch gebrauchte, die alle relativ günstig waren (in der DDR bezahlte man für Gebrauchte teilweise mehr, als für neue, weil man eben nicht x Jahre darauf warten musste).

          Ob die DDR Autoproduktion immens war… keine Ahnung. Ich weiß aber, dass es für Autos und andere Konsumgüter KEINE Kredite gab. Man musste das Geld auf dem Sparbuch haben, sprich, das Fahrzeug bar bezahlen, oder eben vom Konto überweisen. Wäre das in der BRD ähnlich, die Autobahnen wären leer.

          Du selbst schreibst, dass jedes dritte oder vierte Auto finanziert wird, also gäbe es ein Viertel bis ein Drittel weniger davon, sprich die Autobahnen wären immer noch ziemlich voll.

          Davon abgesehen, weiß ich nicht, was du mir sagen willst, ist das für dich anstrebenswert, wenn ein Großteil der Bevölkerung kein Auto hat?

          Ich will keine Zustände wie in der BRD, in der uns vorgegaukelt wird, jeder hätte einen Besitz an Geld von 72.000 Euro. So zu lesen im letzten Bericht des Statistischen Bundesamts. Klar, manche haben nix – circa 40% – Tendenz steigend – andere haben 72 Millionen. Heißt, die lügen nicht. Die Statistik stimmt.

          Deshalb nimmt man bei Sozialbetrachtungen den Median, statt den Durchschnitt…

          Sie sehen, jeder setzt andere Prioritäten. Sie sind nicht für die DDR zu haben, ich nicht für die BRD.

          Ich wünschte, es gäbe sie noch, dann könntet ihr mal live ausprobieren, wie toll Sozialismus ist! Ihr Westdeutschen jammert herum, wie furchtbar Kapitalismus ist, aber ihr habt leider keinen blassen Schimmer davon wie die real existierende Alternative dazu aussah…

          1. @ Scheinregen:
            o.k. Sie haben mich überzeugt. Sozialismus ist nichts. Kann weg. Sie haben ja in diesem Folterknast, der sich DDR nannte – eigentlich sollte man wsbZ (widerrechtlich sowjetisch besetzte Zone) sagen, aber egal, gelebt. Ich nicht, also was bilde ich mir ein jemanden über den Kapitalismus aufklären zu wollen. Ich entschuldige mich und wünsche Ihnen, Ihrer Frau und natürlich dem bezahlten Auto weiterhin.. toi, toi, toi.

            1. Kein Grund sarkastisch zu werden. Sozialismus funktioniert nicht, auf ganz vielen Ebenen, er funktionierte in der SU eher noch weniger, als in der DDR (die vergleichsweise produktiv und wohlhabend war, im Ostblock).

              was bilde ich mir ein jemanden über den Kapitalismus aufklären zu wollen

              Ihr klärt nicht auf, sondern propagiert implizit Alternativen die es nicht gibt (zumindest konnte mir noch niemand eine plausibel darlegen, da wirds dann immer reichlich schwammig) und das geht mir unglaublich auf den Sack! Die „kritische Theorie“ (einfach herummeckern, ohne Alternativen aufzuzeigen) taugt nichts! Wenn man über eine Sache nicht nachgedacht hat, weiß man nämlich nicht, ob sie nicht evtl. ein Optimum darstellt (so unbefriedigend sie auch sein mag)…

              Außerdem jammert ihr auf extrem hohem Niveau. Wer zur Hölle kauft sich ein Auto für 50k Öcken auf Kredit? Das ist so, als ob ich eine Villa in gehobener Gegend kaufe und dann herumjammere, dass ich sie bis zur Rente abstottern muss. Wer zu hohe Ansprüche hat, der zahlt halt, ich würde das einfach Dummheit nennen, mit solchen Leuten habe ich schlicht kein Mitleid…

              1. @ Scheinregen:
                Sarkasmus ist mir fremd. Aber, da sie mich schon von der Seite anmachen: Sie haben keinen blassen Schimmer. Es geht nicht um 50.000,– Euro. Noch einmal: jedes dritte/vierte Auto ist nicht bezahlt. Ob Ihnen das nun passt oder nicht, es ist Fakt. Es sind Schulden. Damit hat eine Gesellschaft umzugehen. Ich habe aber den Eindruck, Sie wollen es nicht – können es nicht begreifen. Das ist wie bei einem Hauskauf. Kannste die Raten nicht bezahlen – Arbeitslos, Krankheit, usw. dann iss die Hütte weg, denn sie gehört der Bank und nicht dir!
                Aber was rege ich mich auf. Der Kapitalismus ist gut, der Sozialismus schlecht, denn den gabs ja noch nie. Zumindest nicht in den Köpfen derer, die wissen was Sozialismus zu bedeuten hat.
                In der DDR war nicht alles schlecht – kleiner Kalauer – aber trotzdem musste sie weg. Gott sei dank. Nun freuen Sie sich, Sie sind im gelobten Land. Alles wird gut. Amen.

      2. Immer dasselbe blöde Gelaber.
        Der Sozialismus der DDR, der nie einer war, ist sogar besser als das, was uns blüht wenn wir nicht die Notbremse ziehen.
        Das hatte ich schon nach der Gründung der EU bekundet und werde natürlich auch hier Recht behalten.

  10. Und woran macht sich jetzt die Kritik fest? Klar wird dieser Kahlhieb im Sozialbereich äußerst negative Folgen haben, für alle. Die Gewerkschaften stellen nun fest, dass das vorauseilende Geraune auch schon diesen Effekt hat, ohne dass etwas beschlossen wurde. Richtig natürlich. Aber Flasbeck muss natürlich auf die Gewerkschaft eindreschen. Der Zeitgeist verlangt seinen Tribut.
    Das kleine Deutschland war viele Jahre Exportweltmeister und hat für Superprofite gesorgt. Hat sich das denn in den Löhnen niedergeschlagen? Ein bisschen, aber nicht viel. Diese Zeiten sind nun vorbei, was die herrschende Klasse nicht einsehen will. Der soziale Kahlhieb soll die deutschen Waren verbilligen, um wieder an die Spitze zu kommen. Völlig aussichtslos, wissen Gewerkschaft und Flasbeck. Ausweg wäre die Anhebung der Binnennachfrage. Aber da hat man die Mächtigen gegen sich. Und die Presse.
    Eine halbwegs konstruktive Kritik würde die Gewerkschaften unterstützen.

    1. „Gewekschaften“ kicher….das war einmal lang ist´s her..
      Ich kenne diese Leute, hatte intensive Auseinandersetzung mit diesen Leuten anlässlich eines Treffens, da eine meiner Frauen sich damals noch aktiv engagiert hatte und deswegen mit dabei war wie auch die unsägliche damalige Arbeitsministerin Nahles.

  11. Ach, das ist doch auch wieder nur eine Debatte im luftleeren Raum.
    Damit will ich nicht sagen, dass Herr Flassbeck nicht recht hat, wenn er wirtschaftliche Unkenntnis moniert. Bei Picketty oder Stiglitz kann man durchaus ähnliches lesen.
    Das es unseren Politikern an Kompetenz mangelt, habe ich schon früher mal hier geschrieben und die deren Inkompetenz erstreckt sich ja nun nicht nur auf das wirtschaftliche, das muss ich hier in diesem Forum wohl nicht ausführen.
    Gewerkschaften zähle ich ebenso zu dem gleichen Teil des Überbaus, in dem die Parteien zu finden sind, im oligarchischen Bereich nämlich. Von der GdL vielleicht mal abgesehen, haben die seit Jahrzehnten versagt, was die Vertretung der Arbeitnehmer angeht.
    Wie Herr Flassbeck zu Recht deutlich macht, fehlt es denen genauso an Kompetenz wie den Parteien, schlimmer noch, an Mut und Zivilcourage sich wirklich für die Arbeitnehmer ( eigentlich ein beschönigender Ausdruck der Oligarchie für Lohnsklaverei ) einzusetzen, auch mal einen echten, brutal harten Arbeitskampf zu führen und sich nicht wieder und wieder ihre Forderungen in schon ritualisierten „Verhandlungen“ abhandeln zu lassen.
    Das graue Heer der Arbeitslosen zu vertreten, fällt denen auch nicht ein.
    Für flächendeckendes Tarifrecht sich stark zu machen, Fehlanzeige!
    Für die Abschaffung der Sonderarbeitsrechte beider Kirchen sich einzusetzen, Fehlanzeige!
    Wenn die „Forderungen“ stellen, sind diese von Beginn an per se kastriert, eine gesellschaftlich politisch relevante Aufgabe übernehmen dürfen sie nicht, sollen sie, werden sie nicht.
    Sie sind aufs Tarifrecht beschränkt, müssen kompliziertes Trara wie Urabstimmungen durchführen, bevor sie die Arbeitnehmer mal auf die Straße bringen.
    Die Tarifverträge, die sie in einigen Berufsgruppen aushandeln, Friseure z.B. sind ein Witz, und zwar kein Guter!
    Diese von vornherein kastrierten Organisationen, die sich Gewerkschaften nennen, sind alles andere als das.
    Ich sehe sie als Bestandteil der Parteienoligarchie und erwarte daher von denen genauso viel, wie von den Parteien, nämlich nichts!
    Wenn, wie jüngst in den NDS in einem Artikel gesagt, 64 % hier glauben, das wir uns den Sozialstaat nicht mehr leisten können, dann zeigt das zum Einen, das die ÖRR-Gehirnwäsche bestens funktioniert, zum anderen, das erwartbar die gleichen Leute wieder gewählt werden, mit ihrer ganzen Inkompetenz.
    Durch diese Gehirnwäsche werden Politiker oder Parteien, die sich eine Kursänderung auf das Panier schreiben ( nicht das ich solche Politiker oder Parteien erkennen kann) nicht mehr gewählt werden.
    Die Leute glauben diesen Quatsch.
    Von Gewerkschaften ist nichts zu erwarten, deren Führer glauben den Quatsch ja auch!
    Gewerkschaften?
    Abhaken!

  12. Voellig richtig. Merz muss einfach mehr Ausland fordern, damit seine eigene Wirtschaftslogik aufgeht. Den Deutschen soll kein Geld zum Konsumieren zu. Nur der Nichtsverdiener bringt uns weiter.

    Seit Jahren beobachten wir, wie die Gesellschaften auseinanderklaffen, die Reichen immer reicher werden und Armut sich verfestigt. Staedte und Kommunen verfallen, bekommen zur Heilung noch mehr Austeritaet verpasst. Der Putz faellt von den Waenden, auf den Strassen hangelt man sich von einem Loch zum anderen, Bruecken sind baufaellig und stuerzen ein, die Bahn kommt nicht mehr uvm.

    Beim Blick auf dieses Elend sagen uns dann die Reichen. Sieh mal, was der Sozialismus fuer einen Schaden anrichtet.

  13. Flassbeck trommelt wieder. Es gibt aber einen Begriff, den man beim Wirtschaftsguru vergeblich sucht: Produktivität.
    Seit Jahren ist der Druck auf Unternehmen und Staat die Produktivität zu steigern mit der Fiskal-, Währungs- und Lohnpolitik nicht mehr vorhanden. Nun ist die Zeit da, dass sich das rächt. Deutliche Lohnsteigerungen werden den Zwang zur Produktivitätssteigerung wieder aktivieren. Allerdings ist der erste Affekt immer die Lohnsteigerungen zu verhindern. Mehrarbeit für lau, gefolgt von Entlassung des tatsächlich vorhandenen Ballasts sind die zweite Stütze, um nicht nachdenken zu müssen. Erst danach kommen Innovationen, die nicht nur scheinbare sondern tatsächliche Produktivitätssteigerungen bringen.

    Für unser Land sehe ich aber schwarz. Verbieten, regulieren, schröpfen, schikanieren, parallel staatliches Pampern politisch gewünschter Unternehmungen- kein innovationsfreundliches Klima. Profiteure sind nur Blender aus der „Gründerszene“. Lauter 3-Jahres-Erfolgsgeschichten.

      1. Sie meinen im Sinne eines vorauszusetzen den Faktums, einer quasi automatischen Produktivitätssteigerung, die dann mittelbar alle Wohltaten finanziert? Das glaube ich gern.

      2. „Es gibt kaum eine Gelegenheit wo Herr Flassbeck nicht über die Produktivität spricht.“

        Yep, Produktivitätssteigerung UND Vollbeschäftigung UND Lohnsteigerungen, In der keynesianischen Welt eines Flassbecks brauchen Sie mind. 8% Wachstum -10% wäre besser. Na, dann macht es doch ! Warum macht ihr es nicht …? Sind die Deutschen zu dumm und zu faul für 8-10%/p.a. – Wachstum …? WARUM sind die Deutschen dumm und faul…?

      1. Erstens: wir könnten unendlich wachsen. Denn es ist unendlich viel da, was noch kommerzialisierbar wäre. Es kann , darf und wird virtuell sein. Tokenisiert.

        Zweitens: Flassbeckonomie braucht Wachstum. Ohne Wachstum keine Flassbeckwunderwirtschaft. Flassbeck ist zwar noch im Kohlezeitalter hängen geblieben und hat meines Erachtens GELD nie verstanden. Aber ihm ist sicher trotzdem klar, dass an der Tokenisierung von jedem und allem nichts vorbeiführt.

        Drittens: alles läuft auf einen Neofeudalismus hin. Menschen die real nichts besitzen aber selbst (tokenisierter) Besitz sind, sind Leibeigene bestenfalls oder eben einfach Sklaven. Nur reales Eigentum macht frei. Je mehr Eigentum um so größer die Freiheit. Zumindest bis das System zerstört wird. Flassbeck geht es aber nicht um Eigentum, nicht um Freiheit sondern um Konsum bzw. in nett: um soziale Sicherheit, soziale Teilhabe. Das deckt sich mit den Positionen der LINKEN und GRÜNEN und auch vom BSW und Teilen der SPD. Der Hass auf Eigentum als Wurzel allen Übels, der Traum vom Paradies der Unschuld, führt immer und unweigerlich zur Abschaffung der individuellen Freiheit.

        Viertens: alle bisherigen Versuche im Großmaßstab Produktionsmittel zu „vergesellschaften“ – ich rede nicht von Genossenschaften als besondere Form des Privateigentums- sind gescheitert. Also funktioniert das „Vergesellschaften“ auf die bisherige Art eher nicht. Alternative Formen der Vergesellschaftung sind nicht bekannt. Es wird damit zwingend der bewährte Weg der (kapitalistischen) Macht- und Eigentumskonzentration gegangen, der zum Zwecke der Selbstrettung des Systems immer mal wieder in scheinbaren Sackgassen endet. Das schlussendliche Scheitern der maximalen Konzentration bewirkt eine Wiedergeburt. Es ist ein Zyklus, der Nirwana nicht kennt. Wobei, man merke auf: DIE IM DUNKLEN SIEHT MAN NICHT – meint, die wahren Strippenzieher exponieren sich nicht. Es sind auch nach dem Scheitern der Konzentration von Reichtum und des damit verbundenen scheinbaren Resets immer noch die gleichen Familien, die die Strippen ziehen. Seit vielen, vielen, vielen Dekaden, in einigen Fällen seit Jahrhunderten.

        Fünftens: es existiert keine nichtkapitalistische, umsetzbar erscheinende Utopie. Das ist ein Fakt und aus Sicht derjenigen, die mit dem IST so gar nicht zufrieden sind, ist das ein Riesenproblem. Das ist auch der Grund, warum Sozis, Linke, Grüne und Kommunisten immer so unsympathisch und seltsam rüberkommen. Sie ärgern sich ständig, dass sie nur lauthals an Symptomen rumdoktern aber keine echte andere Option zu bieten haben. Das führt zur Verbitterung und, wegen der ständigen Lügerei sich selbst gegenüber zu hässlichen Gesichtsausdrücken.

        Ist alles OT .

        1. Nur die Anarchie kann das ändern.
          Ansonsten hat unser Stündlein geschlagen.
          Ich habe keine Lust mehr hier weiter meine Anarchieeinsteigervideos einzustellen, noch zu erklären wie das funktionieren könnte.
          Denn, wer jetzt immer noch nicht begriffen hat, das uns der Kapitalismus an die Existenz geht, er nicht zu zähmen, sondern nur abzuschaffen ist, der wird es wohl nie begreifen.
          Soviel Medienkompetenz (Fefes Spruch, was ihm auch immer widerfahren ist) muss einfach sein.

  14. „[…]Professor Flassbeck über Lifestyle-Teilzeit, Krankentage und Trump-Zölle (Interview).

    Exklusives Interview: Prof. Heiner Flassbeck über Lifestyle-Teilzeit, Krankentage, Trump-Zölle, sinkende Exportüberschüsse, die Zinspolitik der EZB, die Reaktion der Gewerkschaften und vieles mehr[…]“

    Link:

    https://www.youtube.com/watch?v=PkcE0JWZ0po

    Gruß
    Bernie

        1. Du diskreditierst dich gerade wieder sehr schön… lächel
          Alte Frankfurter Schule, aber davon verstehst Du sowieso nichts mit deiner Art der Herangehensweise.

  15. Sehr geehrter Herr Flassbeck,

    Vielen Dank an der Stelle dafür, dass Sie zeigen, es gibt noch Menschen mit Sachverstand und dem Elan, sich der Dauerkakophonie entgegenzustellen.
    Sie und das BSW sind zumindest die letzten Mauern gegen die völlige geistige Verblödung, die mindestens seit den ´90 hier in Deutschland Einzug gehalten und derart viel Schaden angerichtet hat, das man glaubt, in einem Film zu sein.
    Außerdem zeigt die von Frau Fahimi angeführte Gegenrede nur, dass sie nicht imstande ist objektiv zu argumentieren, sondern hier lediglich emotional reagiert und somit faktisch überfordert ist.

    Bei den Rednern des BDI bin ich mir aber ganz sicher, dass die Äußerungen und Forderungen ein typisches Anzeichen für „Gier frisst Hirn“ ist.

    Eine wirklich adäquate Reaktion auf die intellektuelle und orale Gonorrhö des BDI wäre ein flächendeckender Generalstreik!

  16. Nun, wer hat denn noch Erwartungshaltung an die Gewerkschaften und die SPD? Die haben doch unmissverständlich dargelegt, dass sie an der Seite der Banderisten sind und die Staatsräson für richtig halten. Also uneingeschränkte Solidarität mit beiden, und demzufolge auch uneingeschränkte Zahlungen an beide, bei den Banderisten über direkte geschenkte Gelder und Waffen, bei den Zionisten durch Kauf von deren Waffen, Verkauf unserer Waffen und Halbzeuge sowie von Abnahme von israelischen, häufig im Lebebsmittelbereich angesiedelten und umettikettierten Waren. Damit ist sicher gestellt, dass der Krieg in der Ukraine weiter unter hohen Verlusten und die Mordorgien in Gaza und dem Westjordanland weiter gehen, mit Unterstützung der Gewerkschaften und der SPD offen, von BSW und Linken etwas versteckt durch Regierungsbeteiligungen und damit Sicherung der entsprechenden Politik. Von den anderen etablierten Parteien zu reden erübrigt sich. Vielleicht gelingt es ja, auf die nächsten Thermobomben der USA, die in Gaza zur Verdampfung von unliebsamen Personen eingesetzt werden, ein DGB-Logo aufzudrucken, die Mitgliedsbeiträge müssten das hergeben.

  17. Die Gewerkschaft wollte nie etwas anderes, als die Lohnarbeit aushaltbar zu machen. In den Gegenseite haben sie eine „Sozialpartnerschaft“ entdeckt, und sind seitdem fortwährend enttäuscht, dass die Gegenseite den Klassenkampf führt, den sie selber vermeiden. Sie hält einfach stur an der These fest, dass ein ausreichend hohes Wirtschaftswachstum doch auch einen brauchbaren Lohn für diejenigen stiften könne, die den Reichtum schaffen.

    Und darin sind sie sich mit Flassbeck einig. Der möchte auch besser wirtschaften, will also vom Zweck der kapitalistischen Ökonomie nichts wissen.

    Ein Trauerspiel auf allen Seiten.

    1. Vom Prinzip her ist Sozialpartnerschaft eine Erfindung Bismarcks. Sozialpartnerschaft funktioniert gut in einem imperialistischen Staat. Es muss etwas zum Verteilen da sein, das von außerhalb (der Lohn-Knechtschaft) kommt. So profitieren etwa die deutschen VW-Arbeiter mit ihren guten Gehältern von den Niedriglöhnen in Mexiko, Brasilien und China.

  18. wenigstens ist der oberste schuldenpriester nicht sprachlos und möchte sympathischerweise den arbeitern die taschen mit staatskredit füllen.

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