
Militarisierung, ökonomische Dogmen und strategielose Klimapolitik zeigen: Aus den Katastrophen des 20. Jahrhunderts wurde wenig gelernt. Warnung vor gefährlichen Illusionen – und vor einer Krise, die Europa unvorbereitet treffen könnte.
Das erste Viertel dieses Jahrhunderts ist zu Ende und man muss leider konstatieren, dass die Menschheit in den vergangenen hundert Jahren nicht klüger geworden ist. Die Mitte der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts ist zu einem Symbol der Leichtigkeit geworden, in Wirklichkeit war es jedoch ein Tanz auf dem Vulkan. Man versuchte, einen gewaltigen Krieg zu vergessen und übersah, dass sich die Spannungen für einen neuen global wirkenden Waffengang bereits aufbauten. Heute ist die Ausgangslage eine ganz andere, aber die Mechanismen, die zum Krieg, zur primitivsten aller Konfliktlösungen führen, sind weiter intakt.
Wieder huldigt Europa dem Militär in naiver und gefährlicher Weise. Ein Generalsekretär der NATO sagt, auch heute müsse man – wie die Großväter und Väter – auf kriegerische Konflikte eingestellt sein. Das ist nicht nur zynisch und gefährlich, er ist auch entsetzlich dumm, denn er hat offenbar nicht verstanden, dass die Existenz von Atomwaffen die Logik von Konflikt und Diplomatie grundlegend verändert hat. Er hat auch noch nie davon gehört, dass man darauf politisch ganz anders reagieren muss als vor einhundert Jahren.
Wirtschaftspolitisch erleben wir in Europa einen geistigen Rückfall in die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, wie er schlimmer nicht sein könnte. Als wäre in der vergangenen hundert Jahren im Bereich der ökonomischen Erkenntnis nichts geschehen, reden die meisten Ökonomen und die Politiker in einer Weise über die aktuelle Krise, die sich kaum von den Äußerungen vor einem geschlagenen Jahrhundert unterscheidet. Das ist schlimm. Ein ganzer Kontinent ist nicht in der Lage, Lehren aus den Krisen der Vergangenheit zu ziehen, sondern läuft blind den kleingeistigen unternehmerischen Ideologien nach, die damals ins Verderben führten.
In Europa wurde das geistige Versagen der herrschenden Kreise in der großen Weltwirtschaftskrise der 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts niemals aufgearbeitet. Man hat die grandiosen Beiträge von John Maynard Keynes, Michal Kalecki, Wilhelm Lautenbach, um nur die wichtigsten zu nennen, einfach als Krisentheorie beiseitegeschoben und ist zurückgefallen auf die simplen Ideen derjenigen, die die Weltwirtschaftskrise intellektuell zu verantworten hatten.
Namentlich Deutschland hat sich mit seiner „Ordnungspolitik“ einen geistigen Blackout geleistet, der seinesgleichen sucht. Die Abstinenz in Sachen Makroökonomik rächt sich nun in brutalster Weise, weil der Merkantilismus, mit dem sich Deutschland jahrzehntelang über die Runden gerettet hat, an politische Grenzen gestoßen ist. Man hat sich auf das Niveau der schwäbischen Hausfrau zurückwerfen lassen, wo es nur noch Irrwege gibt.
Immer das gleiche (falsche) Muster
Durch alle verschiedenen Krisen der letzten Jahre und Jahrzehnte zieht sich der gleiche rote Faden: Die politisch Verantwortlichen – ganz gleich welcher Couleur – springen immer sofort auf scheinbar einfache naheliegende „Lösungen“, ohne wirkliche Abwägung der strategischen Alternativen, die sich bei einer ruhigen Betrachtung unterschiedlicher Ansätze der Politik bieten würden. Das erste Beste ist bei dieser Vorgehensweise immer das „Richtige“ und wird mit Gewalt durchgezogen, weil niemand im gesamten politischen Betrieb in der Lage ist, zuzugeben, dass er oder sie sich irren könnten.
Europa hat sich in einen militärischen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hineinziehen lassen, weil man sich eingeredet hat, man könne Russland wirtschaftlich ruinieren und zudem einfach mit den konventionellen Mitteln der Ukraine und ihrer Alliierten „besiegen“. Das war ein nur historisch zu nennender Irrtum. Ganz gleich, ob man die Politik Russlands in dem Konflikt, der sich seit den 2010er-Jahren unter Beteiligung des Westens entwickelt hat, moralisch verurteilt oder nicht, es hätte immer klar sein müssen, dass man eine Atommacht nicht einfach besiegen oder ruinieren kann, ohne in den Bereich zu geraten, wo die Atommacht, um eine Niederlage abzuwenden, die Atomkarte zieht.
Das Militär und die Waffenlobby stellen sich zwar mit aller Macht gegen diesen Gedanken, er ist trotzdem absolut zwingend: Eine Atommacht besiegen zu wollen, ist Selbstmord. Da mag man klagen und jammern und den moralischen Zeigefinger heben, es hilft nichts. Gerade Deutschland sollte nicht vergessen: Die Verteilung dieser schrecklichen Macht in der Welt ist eine unmittelbare Folge des Zweiten Weltkriegs, in dem ein kleines Land – zum letzten Mal – Russland angegriffen und schwer verletzt hat.
Das allein hätte bei nüchterner Betrachtung dazu führen müssen, dass man mit allem, was man hat und ab dem ersten Tag des Konflikts in und um die Ukraine, auf Diplomatie setzt. Für das kleine und dicht besiedelte Europa ist die Gefahr eines Atomkrieges so groß, dass absolut nichts gegen die Risiken eines solchen Konflikts aufgewogen werden kann. Vor vierzig oder fünfzig Jahren noch hat jeder verantwortungsvolle Politiker diese Logik der Atommächte verstanden und die richtigen Schlussfolgerungen gezogen, heute reden unverantwortliche Politschauspieler über die Auseinandersetzung mit einer Atommacht wie über eine Prügelei unter Jugendlichen.
Märchen statt politischer Strategie in Europa
Konventionelle Aufrüstung in Europa ist sinnlos, weil nichts außer interessengeleiteten Parolen dafür spricht, dass Russland in den nächsten Jahrzehnten über die militärischen Fähigkeiten verfügen könnte, Europa mit konventionellen Waffen ernsthaft zu bedrohen. Gleichzeitig müsste Russland darauf verzichten, selbst im Falle einer drohenden Niederlage Atomwaffen einzusetzen, um die konventionelle Rüstung in Europa zu rechtfertigen. Weil diese Vorstellung absurd ist, ist eine konventionelle Überrüstung, die die konventionelle Überlegenheit Europas und der NATO vom zehnfachen zum zwanzigfachen steigert, ohne jeden Sinn.
Zu einer überlegenen konventionellen militärischen Stärke gehört eine überlegene wirtschaftliche Stärke. Letztere wird Russland auch in hundert Jahren nicht erringen. Das Land hat sich in den 1990er-Jahren zwar in eine Art von Marktwirtschaft verwandelt, aber die Hypotheken der Gründerjahre (an denen der Westen mit falschen wirtschaftspolitischen Empfehlungen entscheidenden Anteil hatte, wie hier gezeigt) wiegen so schwer, dass an ein wirkliches Aufholen nicht zu denken ist.
Gerade haben die amerikanischen Geheimdienste genau das bestätigt. Der ehemalige polnische Ministerpräsident Leszek Miller (hier zitiert bei Overton) hat das zum Anlass genommen, Europa die Leviten zu lesen. Die Erzählung von einem russischen Angriff auf Europa, sagt er, sei politisch bequem, weil sie die Debatte beende, die Wähler diszipliniere und jede Entscheidung rechtfertige. Wörtlich: „Nur ist sie als strategische Analyse einfach lächerlich. Putin kann man vieles nennen: Verbrecher, Diktator, Schurke, aber sicherlich nicht Selbstmörder. Ein Staat, der mühsam Krieg gegen die Ukraine führt und dabei enorme Verluste erleidet, bereitet sich nicht auf eine frontale Konfrontation mit der NATO vor – einem Bündnis, das militärisch und wirtschaftlich um ein Vielfaches stärker ist…. Vor diesem Hintergrund wirkt die EU-Führung immer grotesker. Statt Realismus – moralische Panik. Statt Analyse der Fähigkeiten – Eskalation der Rhetorik. Statt Politik – Mitteilungen, die so geschrieben sind, als würde Europa morgen Opfer eines Blitzkriegs werden. Die Europäische Union verhält sich, als wäre das Einschüchtern der eigenen Bevölkerung ein Ersatz für eine Strategie. Das Ergebnis? Lächerlichkeit. Denn je lauter die These von einem unvermeidlichen Angriff auf Polen und den Westen wiederholt wird, desto deutlicher wird ihre intellektuelle Leere.“
Man muss folglich mit Blick auf die atomare Logik froh darüber sein, dass Russland mit seinen bescheidenen konventionellen Mitteln die Auseinandersetzung in der Ukraine klar für sich entschieden hat. Nun kann es nur noch darum gehen, den Tatsachen ins Auge zu sehen, um das Sterben im Osten der Ukraine so rasch wie möglich zu beenden.
Wirtschaftspolitik wird durch Parolen ersetzt
Von Wirtschaftspolitik kann man in Deutschland und in ganz Europa nicht mehr reden. Es gibt wie in jeder Krise der vergangenen 50 Jahre ein wildes Gewirr von konservativen Parolen, die nichts mit der deutschen und europäischen Wirklichkeit zu tun haben. Niemals gelingt es, eine ernsthafte Diskussion über die Ursachen der Krise zu führen. Immer wird jeder Versuch einer nüchternen Analyse von einer Phalanx von liberalen und libertären Ökonomen in den wichtigsten Institutionen und der Unternehmerlobby niedergebrüllt.
Selbst die einfachsten Zusammenhänge sind unbekannt. Der in den Medien superpräsente Clemens Fuest vom ifo-Institut beklagt, dass in Deutschland die Investitionen schon seit 2019 rückläufig sind (in der SZ), aber niemand fragt ihn, wieso die Institute genau das komplett verschlafen haben (wie hier gezeigt). Die Institute und der Sachverständigenrat werden vom Staat gut dafür bezahlt, Monat für Monat der Wirtschaft den Puls zu fühlen. Wenn sie jetzt sagen, sie hätten leider übersehen, dass der Patient schon seit mehr als fünf Jahren im Koma liegt, muss man ihnen den Job kündigen.
Auch die falschen Berechnungen des statistischen Bundesamtes sind von den deutschen „Topökonomen“ ignoriert oder gar nicht erkannt worden. Nicht einmal nach der Bekanntgabe der gewaltigen Korrekturen war ein kritisches Wort von den sogenannten wissenschaftlichen Instituten zu hören. Alles Unangenehme unter den Teppich zu kehren und das Wort erst zu ergreifen, wenn es zu spät ist, ist schlichtes Versagen eines Fachgebietes, das so gerne eine Wissenschaft wäre.
Wenn der französische Präsident zu Recht darauf hinweist (wie hier besprochen), dass die USA einen klaren wirtschaftspolitischen Vorteil dadurch haben, dass ihre Geldpolitik weniger einseitig ausgerichtet ist als in Europa, beschränkt sich die deutsche Antwort auf eisiges Schweigen der Politiker und abfällige Bemerkungen der medialen Regierungsunterstützer. Die EZB selbst verteidigt natürlich ihre derzeitige Rolle (wie hier z. B.), ohne darauf hinzuweisen, dass ihre „Unabhängigkeit“ und zugleich Einseitigkeit lediglich der brutalen Machtpolitik einer in wirtschaftspolitischen Fragen extrem unbedarften deutschen Regierung (unter Helmut Kohl) zu „verdanken“ ist. Mit besserer Einsicht oder empirischer Evidenz hatte das absolut nichts zu tun.
Doch der Gipfel der Inkompetenz wurde erst vor wenigen Tagen erreicht. Es war das in finanziellen Fragen „grundsolide Deutschland“, das die EU drängte, in Belgien den größten Bankraub der Geschichte zu begehen. Hätten andere Europäer und insbesondere Belgien nicht dagegengehalten, wäre Europa für viele Jahrzehnte als Finanzplatz desavouiert worden. Das zeigt, was von der deutschen Solidität zu halten ist. Es zeigt auch, wie absurd es ist, das schöne deutsche Wort „Ordnungspolitik“ auch nur in den Mund zu nehmen. Mit dieser Operation haben die Bundesregierung, ebenso wie ihre medialen und wissenschaftlichen Unterstützer, ihre Unfähigkeit, Probleme sachlich zu analysieren und ruhige Schlussfolgerungen zu ziehen, der ganzen Welt drastisch und nachhaltig vor Augen geführt.
Auch die Klimapolitik hat keine logische Basis
Auch Klimapolitik wird in Deutschland und Europa nach dem Motto betrieben, dass strategisches Denken nur schaden kann. Das klarste Beispiel sind die Restriktionen, die der Automobilwirtschaft auferlegt werden. Nun will man Autos mit herkömmlichem Antrieb („Verbrenner“) ab 2035 in der EU doch nicht vollständig verbieten. Das hat die Bundesregierung durchgesetzt, weil sie den Verlust von Wettbewerbsvorsprüngen für die eigene Industrie fürchtet. „Technologieoffen“ soll der Kampf gegen den Klimawandel jetzt sein. Das könnte im Prinzip eine gute Idee sein, doch der entscheidende Hebel, der aus der Rücknahme eines Verbots eine Politik macht, die technologieoffen und zugleich effizient ist, der fehlt.
Wenn der Prozess der Abwendung von der Verbrennung fossiler Energieträger möglichst viele Technologien ausnutzen soll, muss es Orientierungspunkte geben, die den Technikern sagen, unter welchen Bedingungen sie heute und in zehn oder zwanzig Jahren arbeiten werden. Der entscheidende Orientierungspunkt ist der Preis der fossilen Energieträger. Wenn klar wäre, dass weltweit auf lange Sicht das Angebot an fossilen Energieträgern sinkt und deren Preis steigt, wäre Technologieoffenheit ein in vieler Hinsicht überlegenes Konzept. Man brauchte dann keine politischen Verbote oder sonstige bürokratische Monster, um die produzierenden Unternehmen in die gewünschte Richtung zu lenken.
Doch die Klarheit in Sachen Öl- und Gaspreis gibt es nicht. Gerade ist die UN-Klimakonferenz (in Brasilien) erneut daran gescheitert, eine Begrenzung des Angebots fossiler Energieträger durchzusetzen (wie hier gezeigt). Folglich ist Mineralöl wieder spottbillig und wird ohne große Schocks vermutlich auch in den nächsten Jahren sehr billig bleiben. In realer Rechnung (also im Verhältnis zu den Realeinkommen der Konsumenten) ist der Preis geradezu lächerlich niedrig. Ob Europa „Verbrenner“ verbietet oder doch nicht, ist bei einer globalen Betrachtung absolut unerheblich. Das billige Öl wird auf der Welt überall dort verbrannt werden, wo die Regierungen es sich nicht leisten können, teure Energiewenden mit ungewissem Ausgang in Gang zu setzen.
Was wird passieren?
Ich habe es schon oft gesagt und es bleibt dabei: Nur bei einer wirklich großen Krise ist ein Umdenken in Europa vorstellbar. Nur wer mit Gewalt aus dem geistigen Trott geworfen wird, kann die Gangart wechseln. Diese Krise ist nicht weit. Die offenkundigen deflationären Tendenzen bei der Lohnentwicklung in den großen Ländern, die von der EZB nicht einmal zur Kenntnis genommen werden, sowie die fiskalpolitische Restriktion, zu der man die meisten europäischen Länder einschließlich Frankreichs zwingt, haben das Potential, Europa vollends aus der Bahn zu werfen.
Kommt eine weitere Aufwertung des Euro hinzu, die zum Anlass genommen wird, trotz der europäischen Leistungsbilanzüberschüsse Trump in Sachen Zölle zu imitieren, ist ein globaler Handelskrieg die Folge. Dabei wird Europa am meisten verlieren, weil es keinerlei Konzept für eine Anregung der Binnennachfrage hat. Die EU-Kommission ist in einem Maße inkompetent, das alle Vorstellungen sprengt. Und die Notenbank, die bei einer starken Aufwertung wenigstens via Zinssenkung für Entlastung sorgen könnte (beim Aufwertungsdruck und zugleich bei der Binnennachfrage), tut so, als ginge sie das alles nichts an. Fiskalpolitik gibt es nicht. Die EWU war eine gute Idee, aber sie ist eine technische Fehlkonstruktion. Besetzt mit Personal, das im Sinne der deutschen Vorstellungen von Wirtschafts- und Finanzpolitik funktioniert, richtet sie Schaden an.
Europa hat intellektuell nichts zu bieten außer einer Wahnvorstellung von Wettbewerbsfähigkeit. Es hat sich ohne Wenn und Aber dem Merkantilismus verschrieben. Für einen Kontinent ist das fatal. Kleine Länder mögen sich mit Merkantilismus und Nischenprodukten über Wasser halten. Ein Kontinent muss aus eigener Kraft wachsen und gedeihen können. Dazu aber braucht man eine ökonomische Theorie, die weit über das hinaus leitet, was derzeit in Brüssel, Paris, Berlin und Frankfurt gang und gäbe ist. Europas gesamte politische Spitze hat sich im großen Labyrinth der Kleingeistigkeit verrannt und kann den Ausweg nicht mehr finden.
Dieser Artikel erschien erstmals in Heiner Flassbecks Relevanter Ökonomik.
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Leider bauen Autobauer immer noch Motoren, welche zu viel Benzin/Diesel verbrauchen. Sparsame Autos sind meist sehr klein.
Mich wundert auch, dass keine Ideen umgesetzt werden, die Abwärme von Schornsteinen zu nutzen.
Da hätte die Politik Einfluss nehmen können, anstatt Ölheizung und Verbrennerautos zu verbieten.
Das ist alles nicht das Problem…lächel
https://freedert.online/meinung/178477-russlandkrieg-und-klimaschutz-zwei-westliche/
Lesen sie mal diesen Meinungsbeitrag. Die Frau, die ihn verfasst hat, ist eine der klügsten Analytikerinnen, die ich kenne…
„Sie“ bitte. Ich habe mit solchen traurigen Gestalten wie sie nichts gemein. Und wen ich kenne, können solche minderbemittelten Mietmäuler wie sie nicht wissen!
dein 🐟
Ach, die gute Dagmar Henn, die hoffentlich jetzt russisch gelernt hat, als klügste Analystin zu bezeichnen ist stark übertrieben. Es gibt klügere in rauhen Mengen. Sie schreibt ganz nett, liegt oft richtig und das ist schon alles
“ Abwärme von Schornsteinen nutzen“ Wenn Ölheizungen verboten werden, könnte es aber knapp werden mit der Abwärme. Bleiben noch Ofenheizungen, aber die sollen ja auch verboten werden. Verbieten, vorschreiben, anordnen, die Lieblingswörter grüner Hilfsmarxisten.
> Abwärme
Wärmetauscher für Abwärme sind nicht auf Gas oder Öl angewiesen. Gerade für gedämmte Häuser sind sie ein großer Schritt in Richtung Null-Energie-Haus.
Unser 10 Jahre alter Golf mit 1,1 l Benzinmotor verbraucht im Schnitt 5 bis 6 l Super auf 100 km, bei ausschließlicher Fahrt auf Landstraßen und durch Dörfer auch mal unter 5 l, und das ist ein altes Auto, dass aber auch, wenn es mal notwendig und gewünscht ist, bis zu 200 km/h schnell sein kann. Dann gab es ja auch mal ein 3l-Auto. Die Entwicklung hätte weiter gehen können, noch mehr Effizienz, noch leichter, noch sparsamer. Wir werden, auch mit Spritpreisen von 2 €/l, noch lange kostenmäßig konkurrenzfähig bleiben. Die Stromer sind zu schwer, zu teuer und zu unpraktisch (Reichweite/Winter).
@ Wunderlich : die Pläne für eine Ökologisierung des Autoverkehrs
liegen seit rund 10 Jahren in einer Schublade in Berlin >> erstellt von Friedrich Schmidt -Bleek und seinem Institut : Maßnahmenkatalog für die Jahre 2014 bis 2024
Im industriellen Maßstab wird diese Abwärme längst genutzt. Es werden Wärmetauscher verwendet, um die Wärme in den Produktionsprozeß zurückzuführen. Eine gewisse Restwärme wird jedoch benötigt, damit die Abgase überhaupt aus dem Schornstein austreten und von dort aus auch weiter aufsteigen können, statt gleich wieder zu Boden zu fallen.
Im Hausmaßstab sind „Brennwertkessel“ seit langem Stand der Technik:
https://de.wikipedia.org/wiki/Brennwertkessel
Der Brennkessel befindet sich meist im Keller.
Brennwerttechnik bedeutet niedrige Abgastemperatur.
Im Kontext dieser Maßgaben gibt es automatisch eine Nutzung der Abwärme von Heizungen.
Automobileunternehmen hätten schon längst das 3-Liter-Auto für 3-to-Automobile entwickelt, wenn dies technisch möglich wäre. Aber es gibt Wahnvorstellungen in vielen Köpfen, die oft darauf fußen, sich noch nie ernsthaft in fremde und nicht vertraute Probleme eingearbeitet zu haben. Es gibt ja überall Fachleute. Aber eine Meinung Bedarf keiner fachlichen Basis. Ohne eine solche ist diese aber unfundiert.
Es gibt nunmal physikalische Grenzen, die man mit Voodoo nicht sprengen kann. In einem Liter Kraftstoff ist eine bestimmte Menge X an Energie chemisch gebunden, die der Motor mit einem Wirkungsgrad Y in mechanische Energie umwandeln kann. Was da nicht „an der Kette ankommt“, ist nicht da. Punkt.
Man könnte damit aber entsprechend sinnvoll umgehen. Statt die Autos immer schwerer zu machen, hätte man sie kleiner/leichter machen können. Entsprechende Autos in Großserie gab es ja in den 90/00er Jahren schon. Citroen AX, Audi A2…
Stattdessen haben vor allem deutsche „Premiumanbieter“ die Autos immer größer und schwerer gemacht, und mit dem Label „Hybrid“ eine Umweltfreundlichkeit simuliert, die nie da war. Klar, auch hier läßt sich die Physik nicht überlisten. Wenn ich statt EINES Antriebes samt Energiespeicher (also Verbrenner plus Tank ODER E-Motor plus Batterie) gleich zwei davon in ein Auto packe, ist so ein Ding nicht klein und leicht hinzubekommen. Und jedes Kilo muß dann beschleunigt und abgebremst werden.
Toyota hatte mal ein Motorenkonzept, das extrem sparsam war – in ganz normalen Autos. „Magermix“ nannte sich das. Damit konnte man ein Mittelklasse-Auto (Carina) mit unter 6 Litern bewegen. Das wurde mit Abgasvorschriften aus dem Markt gedrängt. Der erste Prius (auch Toyota) war mal ein intelligenter Ansatz für ein Hybrid-Auto. Kleiner Motor und der E-Motor eigentlich nur als Ergänzung, um dessen fehlende Kraft beim Beschleunigen auszugleichen, da E-Motoren ein hohes Drehmoment haben. Das wurde so auch nicht wirklich konsequent weiter verfolgt. Da statt einer Batterie eine Art Kondensator-Speicher einzubauen, und den Verbrenner hauptsächlich zum „gleiten“ zu nutzen, hätte leichte Hybride möglich gemacht. Stattdessen wurden die Batterien immer größer und schwerer. Und die anderen Toyota-Hybriden sind auch wahre Schlachtschiffe geworden…
@ Luck: siehe die Bücher von F. Schmidt Bleek
„Leider bauen Autobauer immer noch Motoren, welche zu viel Benzin/Diesel verbrauchen. …“
Leider handelt es sich bei einem Verbrennungsmotor um ein offenes System, dessen Wirkungsgrad ist auf ca. 30% max. begrenzt. Die Physik lässt sich nun mal nicht überlisten. Weitere Optimierungen wären nur durch Gewichtsreduktion und damit durch Komfortreduktion möglich.
„Mich wundert auch, dass keine Ideen umgesetzt werden, die Abwärme von Schornsteinen zu nutzen. …“
Wird längst genutzt, das Zauberwort heißt Brennwert-Kessel bzw. Brennwert-Heizung.
/Klugscheißmodus aus. ;-D
„Weitere Optimierungen wären nur durch Gewichtsreduktion und damit durch Komfortreduktion möglich.“
Und wie sieht es mit der Leistungsfähigkeit des Motors aus? Bei 240PS beginnt bekanntlich der Fahrspass. Hat das keine Auswirkung auf den Verbrauch?
Natürlich, aber auch beim 240PS-Motor sind die physikalischen Möglichkeiten heute weitgehend ausgereizt. Aber sie haben natürlich Recht, es muss nicht ein solcher Motor sein und wenn man die heutigen Stadtpanzer sieht, kommt einem das Grausen. Da sieht man gut, wie sich Anspruch und Wirklichkeit hierzulande widersprechen, das ist aber nicht das einzige Feld, in dem das so ist. Es ist eher die Regel geworden, statt der Ausnahme.
Der Flassbeck mal wieder
Zitat: „Heute ist die Ausgangslage eine ganz andere, aber die Mechanismen, die zum Krieg, zur primitivsten aller Konfliktlösungen führen, sind weiter intakt“.
Auch „Kapitalismus“ genannt!
Aber die ebenfalls erwähnte Klimapolitik wird uns wirtschaftlich das Genick brechen.
Die ganze Ausbeutung findet ja nur unter der Prämisse der Klimapolitik seit mehr als 3 Dekaden statt.
Corona und Rüstung sind ja erst seit ein paar Jahren im Fokus.
Und auch nur, weil denen seit Herbst 2019 ihre Finanzwirtschaft um die Ohren geflogen ist.
Alles, natürlich gelogen, allein die Art wie sie es propagieren müsste jedem deutlich machen, das sie uns ausnehmen wollen… aber, weit gefehlt.
Langweiliger Nachahmer. Das predige ich seit mindestens ™️1634, und zwar v. CHr..
🐟
@ Toto Moaner
Das ist jetzt ihr dritter Kommentar unter den ersten 6-8 und jedes mal fällt ihnen nichts Besseres ein als ohne irgend einen Beitrag zur Diskussion einfach nur persönlich andere anzugreifen. Ich verstehe nicht warum solche Idioten wie sie nicht einfach gesperrt werden. Es ist ja nicht schlimm wenn man nicht die hellste Kerze auf der Torte ist, aber dann sollte man den Spruch “ Einfach mal die Fresse halten“ zu seinem Motto machen.
@guazu
Zitat: „Ich verstehe nicht warum solche Idioten wie sie nicht einfach gesperrt werden.“
Natürlich könnte die Redaktion das tun, nur würde der Betreffende sich dann mit neuem Namen und neuer Mailadresse wieder anmelden und weiter trollen; das Problem bliebe also ungelöst.
Ihn nicht zu sperren hat zur Folge, dass ihn jeder sofort an seinem Namen erkennt und daher sofort als Troll einordnet; und im Idealfall seine Beiträge einfach ignoriert.
Ich empfehle: „Don’t feed the Troll.“
Ignorieren, auch wenn’s schwer fällt, und gut is‘.
@ Alex_R
Da haben sie auch wieder recht, ich habe mich nur kurz über soviel Unverfrorenheit aufgeregt 😉
Dem letzten Absatz stimme ich voll zu. Was die massive Aufrüstung betrifft, so ist sie nicht primär gegen Russland gerichtet. Die Strippenzieher im Hintergrund wissen, das sie da keine Chance haben.
Aber innerhalb eines zerfallenden „Europas“ gibt es viele Konfliktlinien, die gefährlich eskalieren können…So sind die polnischen katholischen Eliten fanatische Russenhasser. Aber auch realistisch genug zu bemerken, wenn sie es übertreiben. Was polnische Eliten noch mehr hassen als die Russen, sind die Deutschen. Einfach mal die Neujahrsbotschaft des polnischen Präsidenten lesen. Da dürfte in einigen Jahren noch viel Ärger entstehen.
Dann wird der deutsch-französische Gegensatz sich stärker manifestieren. Der „Dolchstoß“ Macrons gegen Merz Mitte Dezember 2025 in Brüssel und das Scheitern des deutsch-französischen Kampfflugzeugprojektes sind da nur äußerlich sichtbare Zeichen….da ist es gut, eine eigene Armee gut auszustatten. Denn noch immer gilt: Entweder du fütterst die eigene Armee oder du fütterst eine fremde Armee!
In ihrem Wahn, aus der EU ein „4.Reich“ unter Ausschluss Russlands zu machen, haben die europäischen „Eliten“ die Angebote Russlands „Ein gemeinsames Haus Europa“ bzw. „Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok“ zunichte gemacht. Und eine Alternative haben sie nicht anzubieten.
Der politische und wirtschaftliche Zerfall der EU ist nicht mehr aufzuhalten. Ich stimme Herrn Flassbeck zu, das erst aus einer tiefen Krise ( einschließlich des Zerfall der EU/ NATO) die Möglichkeit entsteht, umzusteuern. Solange die transatlantischen Eliten am Ruder sind, wird sich nichts ändern.
@Ronald
Das sehen Sie vollkommen richtig.
Keiner will Merz als Dompteur Europas, nur das deutsche Volksvermögen ist gern gesehen.
Es ist wie im richtigen Leben, hat einer die Spendierhosen an, so hat er sehr viele „Freunde“. – ist er pleite, sind diese „Freunde“ weg und lachen über den Deppen, oder noch schlimmer, sie fallen über ihn her.
Merz und Co träumen immer noch vom Lebensraum im Osten, die Auslese der ganzen Zeit der Existenz der BRD aus Versagern, Lügnern und Betrügen, trägt Früchte. Skrupellosigkeit und unbegrenzt Korrupt zu sein reicht für eine politische Karriere bis zum Bundeskanzler in diesem kaputten Land aus.
Wie Dysfunktional dieser Staat inzwischen ist, kann man gerade hier in Berlin prima erkennen. Diese Politiker und diese Behörden braucht kein Mensch. Ist nur viel zu teurer Schrott, die Leute aus Politik und Verwaltung gehören in die Ukraine geschickt, natürlich ohne Sold und so.
Wie wäre es mit einem Artikel über den Stromausfall in Berlin? Ein paar Punkte:
Die staatlich geförderte Antifa zerstört die Stromversorgung.
Das THW kann nicht helfen – alle Notstromaggregate wurden in die Ukraine gebracht. Oder sogar verschenkt?
Altenheime und Flüchtlingsheime werden geräumt. Der normale Bürger sitzt im Dunkeln in der Kälte.
„Infrastrukturapokalypse“ hätte Fefe gesagt …
Totales Versagen der politischen Eliten. Mehr nicht. Aber die „Wähler“ wollten es so.
„Die staatlich geförderte Antifa zerstört die Stromversorgung.
Das THW kann nicht helfen – alle Notstromaggregate wurden in die Ukraine gebracht. Oder sogar verschenkt?“
Na gut, offensichtlich nicht nur im Hause Klöbner.
In der „Antifa“ steckt mehr Geheimdienst als echter „Antifaschismus“…
Antifa ist wohl mittlerweile so etwas wie Femen, oder nicht?
Wo bleibt die Demo der „Omas gegen Antifa-Terror“?
Da wird momentan alles unternommen, die Tat als „linksradikal“ zu framen, statt die Ökoterroristen, die man sich mit dem Unterstützen von FFF und dem juristischen Pampern der „Letzten Generation“ herangezogen hat, klar beim Namen zu nennen.
@Elberadler: Was bitte schön haben FFF und „die letzte Generation“ mit dem Anschlag in Berlin zu tun??
Haben Sie irgendwelche Hinweise, dass Personen aus diesen Gruppierungen daran beteiligt waren, oder ist es einfach nur dummes Geschwätz?
Also, irgendwie find ich das jetzt lustig:
‚Nein, das sind doch gar nicht meine Terroristen, das sind die Terroristen der anderen!‘
Hast du das Bekennerschreiben gelesen?
Da ging es um „böse fossile Energien“ die unbedingt abgeschaltet gehören!
Das ist genau die mit diesen „Bewegungen“ in die Köpfe gehämmerte irre Religion vom Weltuntergang wegen Co2, weswegen man sich auf Straßen kleben, das Brandenburger Tor beschädigen und Kunstwerke zerstören „dürfe“, um darauf „hinzuweisen.
Sag nicht, daß du das nicht mitbekommen hast?
@Elberadler: Na und?
Es gibt trotzdem nicht einen Hinweis, dass z.B. FFF-Aktivisten an diesem Anschlag beteiligt sind.
Und auch für mich ist diese Aktion in Berlin hirnrissig, kontraproduktiv und hochgradig kriminell.
Trotzdem wünsche auch ich, dass die fossilen Energieträger aufgrund ihrer Umweltschädlichkeit mehr und mehr an Bedeutung verlieren, zumal sie obendrein ein Hauptgrund für ständige Ressourcen-Kriege sind, wie jetzt wieder in Venezuela zu sehen ist.
Und weil Sie das Brandenburger Tor erwähnen: Haben Sie sich z.B. mal mit der Problematik beschäftigt, wie insbesondere Abgase des Autoverkehrs im innerstädtischen historische Bauwerke massiv schädigen?
Wenn Sie anderer Meinung sind, dann müssten Sie doch ein Riesen-Fan des Orangenen sein („Drill, baby , drill!“), nicht wahr?
Ah, jetzt sind es plötzlich doch die Abgase, die die Umwelt schädigen.
So ein geheuchelter grüner Schwachsinn.
Seit 1992 weiß ich dass das alles nur ein Hoax ist, und wer immer noch glaubt, das fossile Energie schädlicher ist als den Planeten anderweitig auszubeuten, könnte allerhöchstens auf Bevölkerungsreduzierung, respektive für eine stringente Geburtenregelung plädieren um noch halbwegs glaubwürdig zu sein.
Aber auch das bekommen die Klimagläubigen nicht einmal im Ansatz gebacken.
@H.L.
Da haben Sie recht!
Falls es jemand noch nicht gelesen haben sollte, hier der Link zum Bekennerschreiben der grünextremistischen und in Wahrheit nicht linksextremen Terroristen:
https://deref-gmx.net/mail/client/YUGTXekMI18/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.berliner-zeitung.de%2Fnews%2Fstromterror-in-berlin-das-bekennerschreiben-im-wortlaut-li.10012514
Berlin nannte sich mal „arm aber sexy“ jetzt nur noch arm 🙂
Die staatlich geförderte Antifa? Das geht doch etwas genauer!
Das ist nicht Antifa, sondern die links-anarchistische Vulkangruppe -also solche Leute wie @monotoner- die seit über 10 Jahren in Berlin und B-Burg Operationen durchführt
https://de.wikipedia.org/wiki/Vulkangruppe
Ah ja, so schätzen sie mich also ein. ned schlecht…….???
Ich habe schon X-mal bekundet, das ich seit 1974 nachhaltig lebe und ich aus rein ethischen Gründen niemals so etwas machen könnte.
Meine Aktionen, richten sich immer ganz direkt gegen Menschen und niemals gegen Dinge, wie die Stromversorgung von abhängigen Leuten.
Aus dem Bekennerschreiben:
Das ist jetzt aber sicherlich aus dem Zusammenhang gerissen… 😉
Eine Illusion ist es zu glauben, dass diese mannigfaltigen Krisen für die globale Führerkaste überraschend gekommen wäre.
Ebensowenig wie für einige der politischen Funktionseliten.
„Unser Kanzler“ zB hat bereits am 12.10.2024 in Augsburg seine enorm hellseherische Fähigkeiten unter Beweis gestellt.
Alle Lösungen, für das was noch kommt, liegen schon längst griffbereit.
Ja Freddy Krüger ….äh März hat jetzt noch ein mal nachgerechnet und festgestellt das seine Untertanen doch jetzt bitte ihre Anstrengungen verdoppeln sollen und ihre Ansprüche halbieren damit auch weiterhin das Arbeitslager Deutschland floriert.
Diese besagten Untertanen preisen nun die Hellsichtigkeit Ihres Führers und haben bereits ihre Rationen halbiert und hören jetzt in Endlosschleife „jetzt wird wieder in die Hände gespukt“ und verfolgen jeden der sich dem neuen Dogma nicht beugt mit doppeltem Fanatismus.
Also nur ein ganz normaler tag in Deutschland.
Beim Lesen der Traktate von Herrn Flassbeck seit 2020 bildet sich vor meinem inneren Auge ein Bild eines Gefängnisinsassens, dessen Zellentür weit offen stehen, so wie die anderen verlassenen Zellen auch. Statt sich frei zu machen, versucht er den Kakerlaken in seiner Zelle erfolglos zu erklären sich doch mangels Nahrungsmittelnachschubs in dem verlassenen Gefängnis von ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien, und den Aufstand gegen die geflohen Gefängniswärter zu wagen.
Die Deutlichkeit der Worte in seinem heutigen Artikel sollen darüber hinwegtäuschen, daß auch diesmal das Thema verfehlt wird. Der Kapitalismus ist in seiner senilen katastrophalen Endphase, in der die nötige Liquidität zur Zahlung der gigantischen Zinserwartung der Eigner der völlig wertlosen( in realen Waren ausgedrückt) Derivatpapiere aus realwirtschaftlichen Margen nicht mal zu einem Bruchteil zu erwirtschaften ist!
Die von jeder Warenproduktion entkoppeltn Finanzwirtschaft benötigt exponentiell eskalierende Krisen um Geldschöpfung⁰ zu rechtfertigen. Dieses Geld kann sich niemals im realen Produktionsprozess positiv auswirken, weil die Inflation des Immobilien und Anlagesektora 99,9 % der Menschen still aber in ständiger Beschleunigung enteignet.
Darüber würde ich gern Erhellendes von Herrn Flassbeck hören, aber der Mann in der Zelle ist beschäftigt, und er hat Angst, bei Anwendung seiner eigenen Ratschläge ausser halb der Zelle zu bemerken, das auch er nichts mehr hat, und ein Baguette einen Monatslohn kostet.
Flassbeck ist um Welten näher an der Realität als Sie.
Ein Coupon ist noch nicht das Problem.
Wenn schon, dann ist es deren reale Höhe.
Aber Monetaristen sei gesagt, dass auch eine optimale Höhe das Grundproblem nicht lösen kann, das immer mehr an Bedeutung gewinnt und das dumme Kapitalisten nicht begreifen, obwohl eine relative Lösung Renditemöglichkeiten für diese bieten würde.
Hat Merz da nicht Venezuela mit Deutschland und seiner Regierung verwechselt?
„Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt zur Situation in Venezuela
„Nicolás Maduro hat sein Land ins Verderben geführt.
Die letzte Wahl wurde gefälscht.“
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bundeskanzler-friedrich-merz-erklaert-zur-situation-in-venezuela-2401528
Bettelt Pistorius gerade bei Trump um Gnade?
https://www.tagesspiegel.de/politik/verteidigungsminister-pistorius-europa-zu-verlieren-ware-ein-fataler-sicherheitspolitischer-fehler-der-usa-15075454.html
Wahlen in Venezuela zu fälschen, ist gar nicht so einfach, um nicht zu sagen unmöglich. Die haben anerkannt eines der manipulationssichersten Systeme weltweit! Da könnte sich Deutschland mal ne Scheibe abschneiden!
Aber was Fakten überhaupt noch zählen, haben wir ja bei den annullierten Wahlen in Rumänien erlebt…
https://amerika21.de/dokument/136886/wahlsystem-venezuela-cne
Da die letzten beiden Wahlen in Deutschland manipuliert waren, waren Olaf Scholz und Friedrich Merz nur Ursupatoren die die Macht ergriffen haben, ähnlich einem gewissen Herrn Hitler, deren Vorbild wie es scheint. Unseren Reichskanzler FoFi kann man ruhig Entführen und vor ein echtes Gericht stellen, die Genossen Parteisoldaten Richter und Staatsanwälte in Deutschland machen ja einen Rechtsstaat unmöglich mit ihrer nur auf einem Gesetz beruhenden Unterschichtenjustiz. Deren Gesetz heißt: Auf Anordnung von Oben, klassisch als: par Ordre du Mufti, bekannt.
Also vor einem richtigen Gericht. Da kann auch die Feststellung getroffen werden, das Lobbyhuren in der Politik nichts verloren haben, nicht nur unser „Führer“ FoFi.
wie meistens, haben sie recht, Herr Fladdbeck. Allerdings: Irrtümer dieser Art sind systembedingt und leiten sich aus dem Charakter der Gesellschaften als Klassengesellschaft ab. Ja, es ist ein Totalversagen der Eliten. So wie der Erste und der Zweite Weltkrieg, der den jeweiligen ZeitgenossInnen als alternativlos dargestellt wurde. So, wie die katastrophale Krisenpolitik der Jahre 1929 ff. So, wie der Neoliberalismus der 80er ff. So wie die hemmunsgslose Aufrüstung und der Sozialkahlschlag heute. Und die Mehrheit der Deutschen tappt wie immer treudoof ihrem Führer hinterher.
elitenversagen ist das grosse Ablenkungsnarratov!
Es ist Vorsatz, siekapoetem mur die Spielregeln nicht!
Der Autor beschreibt, dass Russland dem Westen wirtschaftlich noch lange nicht das Wasser reichen kann. Zumindest was man so mit eigenen Augen sehen kann und was man so in den Medien mitkriegt, kann das angezweifelt werden. Wir sind wirtschaftlich und organisatorisch so stark, dass wir einen Stromausfall in der Hauptstadt tagelang nicht beseitigen können, sowas gab es in der Nachkriegszeit noch nicht einmal in der DDR. Wir sind wirtschaftlich so stark, dass die Hälfte der Infrastruktur kaputt ist. Wir sind wirtschaftlich so stark, dass es gebietsweise so aussieht, wie in der 3.Welt. Es ist wohl richtig, dass es in Europa noch eine relativ große Produktivität und finanzielle Reserven gibt, aber beides geht tagtäglich immer mehr den Bach runter. Richtig ist, dass die Prioritäten falsch gesetzt werden. Die geldfressende Kriegstüchtigkeit wird nie in dem Maße erreicht werden, dass Russland Angst bekommen muss, aber sie schadet unserer Wirtschaft, durch Fachkräfteentzug, durch Zukunftsangst, durch Rückbau sozialer Errungenschaften. Und was die neuen Abhängigkeiten gegenüber den jahrzehntelang bewährten bedeuten, da braucht man nur die täglichen Ereignisse zu beobachten. Es wurde Sicherheit und Bezahlbarkeit durch Unsicherhiet und Vervielfachung der Preise und Umweltschädlichkeit ersetzt. So etwas nennt man auch Schildbürgertum.
Der Vergleich Russland – BRD ist vermessen!
Russland spielt in der ersten Liga die BRD nicht. Folglich ist es unfair einen Drittligisten mit einen schlecht plazierten Erstligisten zu vergleichen.
https://www.berliner-zeitung.de/news/medwedew-nennt-trumps-vorgehen-in-venezuela-illegal-und-bringt-entfuehrung-von-kanzler-merz-ins-spiel-li.10012595
Harald Neuber, der Totengräber von Telepolis, macht bei der Berliner Zeitung offenbar genau da weiter, wo er bei Telepolis aufgehört hat. Als „alternativmediales“ Uboot der Meinungsmacht. Allein dieser Absatz entlarvt ihn als bestellten Lügner:
„Hardliner des Kremls
Er stellte zudem die Behauptung der Trump-Regierung infrage, Maduro sei ein illegitimer Staatschef, und bezeichnete gleichzeitig den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als illegitim, da dessen Amtszeit abgelaufen sei. Die ukrainische Verfassung erlaubt jedoch die Verlängerung von Amtszeiten während des Kriegszustandes.“
Neuber unterschlägt hier absichtlich, daß die ukrainische Verfassung eine solche Verlängerung der Amtszeiten im Krieg ausschließlich für das Parlament und in dessen Folge auch für Ministerpräsidenten und Minister vorsieht – NICHT aber für den Präsidenten! Und das hat Gründe, denn laut Verfassung ist die Ukraine keine Präsidialrepublik, sondern eine Parlamentsrepublik. Für das Amt des Präsidenten sieht sie kaum mehr Befugnisse vor, als in Deutschland der Bundespräsident hat. Einen Präsidenten, der diktatorisch mittels Dekreten „durchregiert“, Personen, Organisationen und Medien „sanktioniert“ und einfach Parteien verbietet, wie Selenski, sieht die Verfassung nicht vor.
Und das weiß Neuber natürlich auch. Aber Hauptsache, mal wieder was dummes über „Kremlpropaganda“ und Medwedjew rausgehauen – auch wenn das hier eigentlich gar nicht das Thema war. Ich hoffe, der Verleger, Holger Friedrich, erkennt seinen Fehler bald, statt ausgerechnet mit Neuber sein neues Projekt einer „Ostdeutschen Allgemeinen“ aufzubauen.
Der startet die letzten Tage voll durch scheint mir, und ich fürchte das er evtl gerade eine Probezeit abgeschlossen hat.
Zeitlich käme das glaube ich ziemlich genau hin.
Die ersten Monate hatte ich gehofft er würde die neuen KI gestützten Lokalausgaben koordinieren und wen8ger selber schreibseln.
Der Parlamentspräsident hätte für Zelensky übernehmen müssen.
Dieses „lügen durch weglassen“ fällt mir in der Berliner Zeitung immer häufiger auf, wenn es um Russland/Ukraine geht. Ich habe es inzwischen auch aufgegeben, Richtigstellungen durch Leserbriefe zu erwirken – es funktioniert nicht.
„Die Entführung des Neonazis Merz könnte eine hervorragende Wendung in dieser Karnevalsserie sein“, sagte Medwedew laut Tass.
Um darin eine Drohung zu sehen, muss man sich schon ziemlich dumm stellen.
Alle Übel der Welt mit dem Schlagwort abzutun, so sei eben der Kapitalismus, ist kindischer Unfug!
Dieser kindische Unfug entspringt der schönsten weltlichen Religion, den Kommunismus.
Wie viele hier meinen, führen Religionen in die Irre, seinen sie christlich oder kommunistisch.
Die derzeitige ökonomische Krise Europas beschreibt Flassbeck schon richtig. Durch das Sinken der Reallöhne sinkt die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Autos kaufen keine Autos. Das gilt für das Inland. Die Nachfrageschwäche hat die BRD bisher durch Exporte ausgeglichen. Aber auch diese gehen infolge der trumpschen Zollpolitik zurück. Hier hat, wie Flassbeck richtig feststellt, die EU kein Konzept. Die EU möchte die Krise durch Aufrüstung und Sparpolitik bekämpfen. Das ist falsch. Die Binnennachfrage müßte stimuliert werden.
Wie man das macht, da könnte man von Chinas kontrollierter Marktwirtschaft lernen. Tut man nicht, denn China gehört zu den „Weltreichen des Bösen“ China setzt staatliches Geld, staatliche Kredite zur Ankurbelung der Nachfrage ein. Die 6 Millionen Chinesen, die unter der Immobilienkrise litten, sind längst entschädigt. 6 Millionen Bürger in einen Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern zu entschädigen ist für die Regierung Kleingram. Ich erwarte zum Frühlingsfest ein gezieltes Konjunkturprogramm der chinesischen Regierung. Im letzten Jahr erreichte der Binnentourismus in China neue Höhen und trägt 11% zum BIP (konventionelle Messung) bei. Damit höre ich mal auf. Wer will kann nachlesen was die Flassbeck-Leute vom Kapitalismus/Soziilismus chinesischer Prägung halten.
https://mediashop.at/buecher/chinas-gelenkte-marktwirtschaft/
Ich hab das Buch auch noch nicht gelesen, Meine Stadtteilbibliothek muß es noch anschaffen.
Ach ja, noch ein Wort zu Russland. Russland hat sich als Atommacht in die erste Liga hochgeboxt. Wirtschaftlich braucht es China. Und China braucht Russland um von der russischen“Kriegskunst“ zu lernen. Wir wissen nämlich nicht wie im Kriegsfall die kriegsunerfahrene Volksbefreiungsarmee mit ihren hochmodernen Waffen umgehen würde. Aber China ist Atommacht und spielt mit den USA in der ersten Liga, noch vor Russland.
Ich habe überhaupt nichts gegen Russland, aber die Russlandverehrung einiger Leute geht mir auf den Wecker. Die neue Weltordnung, wie die Weltwirtschaft läuft, da spielt China die wichtigste Rolle, vor Russland.
Nur weil Sie das mit dem Kapitalismus nicht begreifen, ist es noch lange kein kindischer Unfug.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie eng die Grenzen des Denkbaren durch die bürgerliche Konditionierung im Westen gesetzt sind. Alles, was man nicht versteht, wird einfach als falsch oder Unfug abgelehnt. Dabei wäre es ganz einfach, sich mal die marxistischen Klassiker zu kaufen und zu lesen.
Glauben Sie mir, da wo ich herkomme wuchs man mit Marx und Engels auf, lernte man, stark vereinfacht, in der Schule. Folglich hab ich wahrscheinlich mehr marxistische Klassiker gelesen als Sie, habe aber hinzugelernt.
Ich gebe zu, den „ Materialismus und Empiriokritizismus“ von Lenin hab ich nicht verstanden, hab das Buch mühsam durchgekämpft. Aber Sie sind da doch sich besser gebildet?
Und die Imperialismusdefinition von Lenin halte ich mittlerweile für Schwachsinn. Wenn man Kapitalexport und Herrschaft des Finanzkapitals für imperialistisch hält, dann ist nahezu jedes entwickelte kapitalistische Land imperialistisch und die Definition macht keinen Sinn. Aber die entsprechende Schrift von Lenin, die Sie sicher kennen, war eine zeitbedingte Propagandaschrift von ihn ohne hohen theoretischen Gehalt.
Aber die schönen alten Lieder der schönsten weltlichen Religion singe ich noch immer sehr gerne und kann sie besser auswendig als junge Trotzkisten/Stalinisten, die dazu ihr Handy benötigen
Richtige Einschätzung. Lob diesmal.
Da bin ich noch garnicht drauf gekommen: Trump will mit venezolanischem Öl den Verbrenner retten. Darauf setzen offenbar die deutschen Hersteller.
Leicht OT: in der Ukraine ist jetzt der Posten des Büroleiters Jermak neu besetzt worden. Mit Kyril Budanow, dem Übelsten der Üblen. Das wäre einen Artikel wert.
Yermak war der Kopf der Mafia. Geschaffen vom Oligarchen Kolomoisky….Nur haben sich dessen Untergebene Selensky, Mindytsch, die Zuckerman- Brüder… verselbständigt. Mindytsch hat in Israel eine Botschaft erhalten, wer der Boss ist. Und Yermak wurde in die US- Botschaft einbestellt, um ein wichtiges Gespräch zu führen. Der Austausch von Yermak durch Budanow dient dazu,die „loose Cannon“ Selensky wieder einzufangen und den Befehlen aus Langley zugänglich zu machen.
Getreu dem US- Motto: er ist ein krimineller Schweinehund, Aber er ist unser Schweinehund und hat unsere Befehle auszuführen.
Vermutlich hoffen die US- Strategen, mit Budanow als Aufseher für Selensky , diesen geneigter den Wünschen der US- Führung nach Beendigung des Krieges zu machen…
Es sind die selben selbsternannten Eliten die da aus 2 Weltkriegen nichts lernen mussten. Jedesmal hat die Masse die Rechnungen bezahlt und die, die alles angerichtet haben, haben davon profitiert. Da gleichzeitig rasierte Affen nicht in der Lage und nicht willens sind zu lernen, können die sich natürlich erst nach einem massiven Atomwaffeneinsatz davor fürchten. Für ein davor fehlt ihnen einfach der Verstand, oder sie sind zu dekadent, oder zu degeneriert oder auch zuviel Inzucht in diesen „Eliten“, jedenfalls sind diese Gestalten nur in der Lage auf solche von ihnen Angerichteten Ereignisse zu reagieren. Weshalb diesesmal tatsächlich die Möglichkeit einer Veränderung besteht, dadurch das diese „Eliten“ genauso leiden und sterben werden wie die von ihnen Verachteten Untertanen. Die glauben ja immer noch das Atombunker sie dann schützen werden, die Strahlung ist ja nach ein paar Tagen wieder weg und dann kann der Wiederaufbau beginnen. Mehr ist in deren Köpfen nicht drin.
Wenn irgendjemand Klimapolitik wirklich für etwas Reales hält, dann kann man sich leise umdrehen und weggehn. Auch der Rest, den derjenige so von sich geben wird, ist nicht der Rede wert.
„Aus den Katastrophen des 20. Jahrhunderts wurde wenig gelernt.“
Also das Geschäftsmodell „Pandemie“ wurde 2020 recht erfolgreich wiederbelebt und momentan ist mal wieder das Geschäftsmodell „Krieg“ dran. Manche Leute haben schon etwas gelernt …
sowohl auf politischer als auch öffentlich-rechtlicher ebene sehe ich fast nur noch darsteller am wirken, gelernte schauspieler gibt es kaum noch; sie sind, wie im letzten jahr rolf becker, uwe kokisch und horst krause, inzwischen verstorben –
wenn analoge kompetenz als überflüssig angesehen und der künstlichen übermäßige bedeutung beigemessen wird, ist was faul im staate …
flassbecks bestandsaufnahme erinnert mich an ein zitat meines durch die nazi-zeit (zu) spät klug gewordenen vaters, der , gern von ‚geistigen kleinrentnern‘ sprach, wenn es um private und politische dummheit und/oder verlogenheit ging –
gelernte politiker sind wie schauspieler fast ausgestorben, für mich war willy brand in deutschland (und europa?)’der letzte seiner art‘ –
Politiker sind ja auch nur noch die Wasserträger der herrschenden Klasse, zumindest in der westlichen Hemisphäre.
Dieser Artikel von Flassbeck ist sehr allgemein gehalten und dazu verworren.
Ich möchte auf die Widersprüche der EU Politik hinweisen, von denen sich die USA abgewendet haben.
Wenn man glaubt, dass der Klimawandel eine Katastrophe verursacht, und dass er duch CO² verursacht wird, und wenn man deshalb auf klimaneutrale Energie setzt, Wind- Sonnen- Wasser- und eingeschlossen Atomenergie, weshalb rüstet man dann auf, um 2029, wenn Trump weg ist, Krieg gegen Russland zu führen, um durch einen Regimechange die fossilen Energien wieder zu privatisieren, wie Trump es gerade in Venezuela macht, die man doch nicht mehr verwenden will.
Oder glaubt man gar nicht an den Klima- und CO² Schwindel, sondern hat den nur aufgebracht, um Atomenegie wieder akzeptabel zu machen, um die Elektifizierung voranzutreiben, um Arbeitskräfte und die kostspieligen Ausbeutung fossiler Energieneinzusparen. Auch dann macht ein Krieg gegen Russland keinen Sinn.
Glaubt man also tatsächlich, dass man die „Demokratie“ in der Ukraine retten muss und dass die Russen tatsächlich kommen?
Falls man auch daran nicht glaubt, stecken hinter der Kriegstreiberei einfach Machtphantasien primitiver Funktionäre. Was für eine Rolle solche Phantasien spielen, erfuhr ich schon in der Schule, als ein EWG Vertreter einen Vortag hielt, und ein Frechdachs merkte, dass der nicht helle, aber umsomehr narzißtisch ist, also dieser Frechdachs ihn fragte, ob er sich vorstellen könne, Präsident eines geeinten Europas zu sein. Der Referent wurde rot, stotterte ein bißchen und schloss es nicht aus.
Marx meinte, man müsse Ökonomie und Gesellschaftstheorie vom Kopf auf die Füße stellen, aber im Augenblick sieht es so aus, dass man die politische Ökonomie von den Füßen auf den Kopf stellen muß.
Die wollen uns einfach nur dezimieren, das ist der Plan.
Ich habe mich nur der Wahrheit verpflichtet und Du sie zu vertuschen.
Regt Euch nicht auf: „WIR HABEN ES DOCH“ Nicht immer so geizig sein 🙂
Frau Baerbocck hat doch vor einige Zeit gesagt: „Die Deutschen sind bereit Opfer zu bringen“
Weitere 700 Miilliarden sind doch nur Peanuts
https://www.merkur.de/wirtschaft/weitere-milliarden-fuer-ukraine-von-deutschland-und-co-rueckzahlung-in-kaum-einem-szenario-zr-94094932.html
Lies das noch mal. Hier geht es um 700 Mio € – das sind die von Deutschland zu zahlenden jährlichen Zinsen für unsere 90 Mülliarden €, die wir kürzlich großzügig an den ukrainischen Staat verschenkt haben. Wobei die Finanzierung noch nicht in trockenen Tüchern ist.
Der Autor hat in sehr vielem recht, keine Frage. Aber die Wirtschaftspolitik, die ihm vorschwebt, bedeutet: Jobs, Jobs, Jobs. Dass die Menschen (also jene, die nur ihre Arbeitskraft besitzen) leben, um für das Kapital zu arbeiten, das stellt der Autor nie infrage. Grundeinkommen? Keynes behüte! Oder gar eine Gesellschaft ohne Lohnarbeit und Warenproduktion andenken? Nie und nimmer. Mit einem Wort: Flassbeck ist ein braver Sozialdemokrat. Komisch – so richtig begeistern seine Ideen nicht? Woran das wohl liegt?
Was kaufen Sie sich denn von ihrem Grundeinkommen, wenn keine Waren produziert werden?
Ich weiß nicht, ich kann mit solchen Artikeln nicht viel anfangen.
Der Autor benennt und analysiert zwar m.M.n. einige Dinge durchaus richtig, aber z.B. den reichlich inflationären Gebrauch des Begriffs „Krise“ halte ich für einen Fehler. Denn damit bleibt man auf Systemebene und in der Sprache derer, denen das in die Karten spielt. Man könnte jetzt einwenden, daß es aber doch den Tatsachen entsprechen würde, aber ist das wirklich so ? Tagtäglich werden wir auf allen möglichen Kanälen mit „Informationen“ bombardiert (was man durchaus wörtlich nehmen kann), die uns genau dies suggerieren (sollen). Weit davon entfernt, die vielfältigen „Krisenherde“ auf der Welt in Abrede stellen zu wollen, denke ich, daß es häufig auch durchaus Absicht ist, soviel Chaos wie möglich zu stiften, und zwar nicht nur real, sondern v.a. auch in den Köpfen.
Somit kann man die Menschen nicht nur von den Schweinereien, die man im Hintergrund abzieht (ist eigentlich eine Binse), ablenken, sondern auch von ihrem eigenen Leben und dem, was darin bedeutsam ist. Das Höhlengleichnis lässt grüßen.
Was den ökonomischen Aspekt betrifft, so hat der Autor diesbezüglich natürlich wesentlich mehr Ahnung als ich.
Und trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob man auf dieser Schiene weiterkommt. Denn die verschiedenen wirtschaftlichen Aspekte/Systeme darzulegen, ist ja gut und schön (und auch sicherlich informativ).
Ich bin allerdings auch der Überzeugung, daß wir Gesellschaft, Kultur, etc. ganz neu denken müssen, statt immer nur wieder alten Wein in neue Schläuche zu gießen.
PS : Ich halte es übrigens ebenso für einen Fehler, den verschiedenen Polit- und Mediendarstellern „Inkompetenz“ zu unterstellen. Da gibt es sicherlich genügend darunter, denen der Gesamtüberblick fehlt und die schlicht willfährige Erfüllungsgehilfen bzw. „nützliche Idioten“ sind. Ein Großteil dürfte allerdings sehr genau wissen, was sie da tun. Und da geht es i.d.R. um den eigenen Vorteil, um Geld/Macht/Kontrolle, nichts anderes.
Man hat, man hat nicht…
Nein, es gab und gibt ganz bestimmte Akteure, die ganz bestimmte Richtungen vorgeben,
die Initiativen anschieben und Gelder lenken.
Und an den Händen einiger klebt Blut.
Mit dem ‚Russland ruinieren‘-Slogan war klar, dass das nach hinten losgeht,
man sich die Zähne dran ausbeißen wird, einfach weil: hinter dem Ural geht es da noch weiter.
Aber, sagte kürzlich jmd in meinem Umfeld, die wollen doch das Sowjetreich wieder!
Gegenfrage: wieso haben sie nicht auch noch ganz andere ehemalige Gebiete genommen?
Hätte sie doch tun können, sollte diese These stimmen?
Krass wie auch gleich der Stromausfall in Bln instrumentalisiert wird-
in der FAZ: Put*n war’s!
Kein Wort über Krisenvorsorge und nötige Redundanzen in der Energieversorgung.
Es sind konkrete Personen mit konkreten Verantwortungsbereichen zu benennen-
und nichts ominöses: die bösen anderen.
Wie viele Generatoren brachte das THW in die Ukr?
Wie viele hat Bln?
Flassbeck ist leider ein Autonarr.
Wenns‘ ums Auto geht, setzt sein Verstand aus und das Wunschdenken ein.
Der SUV kann ihm gar nicht groß genug sein, am besten 2-spurig, die Städte werden auf Einbahnstraßen und Stadtautobahnen umgestellt, weil ja alles so billig ist, Hauptsache der SUV wird in Deutschland gebaut, und Flassbeck selbst bekommt das neue Modell.
Hallo REDAKTION!
Der Link ist verwaist und auch per Suche nicht auffindbar: „Leszek Miller (hier zitiert bei Overton)“.
Richtig ist der folgende Artikel von Florian Rötzer (erschien am 26.12.25). Darin zitiert er Leszek Miller länger:
„Die EU verhält sich, als wäre das Einschüchtern der eigenen Bevölkerung ein Ersatz für eine Strategie“
https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/die-eu-verhaelt-sich-als-waere-das-einschuechtern-der-eigenen-bevoelkerung-ein-ersatz-fuer-eine-strategie/
Ein polnischer ex-Ministerpräsident, Leszek Miller, setzt sich für eine realistische Wahrnehmung des Putin ein:
Noch ist Europa nicht verloren!
Flassbecks Einschätzungen zu wirtschaftspolitischen Themen sind eindeutig die eines unbestrittenen Fachmanns – ganz unabhängig davon von wem sie geteilt werden und von wem nicht – und meiner Ansicht nach in der Regel lesenswert bis sehr lesenswert.
Flassbecks Einschätzungen zu militärischen Kräfteverhältnissen in Europa sind dagegen offensichtlich die eines Laien. Es ist niemandem damit geholfen, einem absurd-fantastischem Narrativ (dem der Politiker und der Propagandamedien des Westblocks vom bevorstehenden russischen Angriff auf EU/Nato-Europa) ein eigenes absurd-fantastisches Narrativ (dem von der hoffnungslosen russischen Unterlegenheit gegenüber dem Westblock in konventioneller Bewaffnung und Kriegsführung) entgegenzustellen.
Ernstzunehmende militärischen Fachleute wie Martyanov, MacGregor, Ritter oder auch Gast (solche die keine Statements für den westlichen Propagandablock aus ideologischen Gründen und/oder gegen Bezahlung abgeben) schätzen einen Angriffskrieg der Nato gegen Russland in Europa selbst mit US-amerikanischer Beteiligung im konventionellen Bereich als verloren ein und warnen vor der Gefahr, dass der Westblock dann anstatt seine Niederlage einzugestehen zu atomaren Waffen greifen könnte. Den Satz „Nato is a paper tiger“ habe ich in ihren Beiträgen bereits ungezählte Male zu hören bekommen…
Flassbeck hat zwar Recht mit dem Satz „Zu einer überlegenen konventionellen militärischen Stärke gehört eine überlegene wirtschaftliche Stärke.“ Allerdings sind fantastische Bruttoinlandsproduktzahlen nicht als Vergleichsgrundlage geeignet, sondern das tatsächliche Volumen der Produktion von vor allem rüstungsrelevanten Industriegütern und deren Qualität und die allgemeine wirtschaftliche Stabilität im Lande.
Und wer tatsächlich glaubt, EU/Nato-Europa wäre da Russland gegenüber klar im Vorteil, der hat – so scheint es mir – offenbar vor allem die industriellen Entwicklungen der letzten zwanzig Jahre im rüstungsrelevanten Teil in Europa und in der Welt schlicht verschlafen.
Thomas Gast hat dazu kürzlich zwei empfehlenswerte aufeinander aufbauende Beiträge veröffentlicht, in denen er sich mit einigen der zentralen Aspekte der konventionellen Kriegsführung und dem tatsächlichen Kräfteverhältnis in Europa beschäftigt:
Warum Europa einen Krieg gegen Russland nicht gewinnen kann – Teil Eins! https://www.youtube.com/watch?v=cnIj8a-tPJc
Ex-Soldat sagt, warum Europa einen Krieg gegen Russland NICHT gewinnen kann!!! https://www.youtube.com/watch?v=VbYESNaYdQQ