
Deutschlands Außenpolitik laviert zwischen wirtschaftlicher Abhängigkeit von China und sicherheitspolitischer Bindung an die USA – doch „De-Risking“ ersetzt keine strategische Entscheidung. Je stärker sich Washington und Peking auseinanderbewegen, desto dringlicher wird die Frage nach einer klaren deutschen Prioritätensetzung.
Die deutsche Außenpolitik steht an einem Punkt, an dem sie sich nicht länger hinter Formeln verstecken kann. „Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale“, diese Dreifachbeschreibung Chinas hat sich in den vergangenen Jahren als diplomatisches Allzweckwerkzeug etabliert. Sie klingt differenziert, ausgewogen, verantwortungsbewusst. Doch in der Praxis ersetzt sie eine klare strategische Linie durch semantische Beweglichkeit. Während in sicherheitspolitischen Reden vor geopolitischen Risiken gewarnt wird, während von Abhängigkeiten und Resilienz die Rede ist, während China als autoritärer Machtblock beschrieben wird, landen deutsche Delegationen in Peking, um Handelsbeziehungen zu vertiefen, Großaufträge zu sichern und Marktanteile zu stabilisieren. Diese Gleichzeitigkeit ist kein Skandal, aber sie ist erklärungsbedürftig.
Deutschland ist eine Exportnation. Sein wirtschaftlicher Erfolg beruht nicht auf Rohstoffreichtum oder militärischer Dominanz, sondern auf industrieller Leistungsfähigkeit und globaler Nachfrage. China ist in diesem Gefüge kein Nebenschauplatz, sondern einer der zentralen Absatzmärkte. Maschinenbau, Automobilindustrie, Chemie, Luftfahrt, in all diesen Bereichen spielt der chinesische Markt eine erhebliche Rolle. Diese wirtschaftliche Verflechtung ist über Jahre gewachsen, sie ist strukturell verankert, sie betrifft Hunderttausende Arbeitsplätze. Wer über strategische Distanzierung spricht, spricht daher immer auch über wirtschaftliche Kosten.
Gleichzeitig hat sich die politische Tonlage verändert. China wird nicht mehr primär als aufstrebender Markt beschrieben, sondern als geopolitischer Herausforderer. Fragen der Menschenrechte, der Taiwan-Politik, der globalen Machtprojektion stehen im Vordergrund. In transatlantischen Zusammenhängen wird die Konkurrenz zwischen Washington und Peking als Systemwettbewerb formuliert. Deutschland steht hier nicht außerhalb, sondern ist Teil dieser Konstellation. Sicherheitspolitisch ist es eng an die Vereinigten Staaten gebunden. Militärische Kooperation, Geheimdienstzusammenarbeit, sicherheitstechnische Infrastruktur, all das verankert Deutschland fest im westlichen Bündnisrahmen.
Wirtschaftliche Verflechtung kann stabilisierend wirken
Hier entsteht das Spannungsfeld, das bislang nur unzureichend benannt wird. Wirtschaftlich ist Deutschland in hohem Maße mit China verflochten. Sicherheitspolitisch ist es fest in die transatlantische Architektur eingebunden. Die beiden Pole dieser Konstellation bewegen sich jedoch zunehmend auseinander. Washington verfolgt gegenüber Peking eine deutlich konfrontativere Linie. Technologieexporte werden reguliert, Halbleiterlieferungen beschränkt, strategische Allianzen im Indopazifik ausgebaut. Die Sprache ist klarer, die Frontlinien sind sichtbarer. Für Deutschland bedeutet das: Jede Annäherung an China wird in Washington aufmerksam registriert. Jede Distanzierung von China wird in Peking entsprechend bewertet.
Die politische Reaktion in Berlin besteht bislang vor allem aus rhetorischer Differenzierung. Man spricht von „De-Risking“ statt von Entkopplung. Man betont, Risiken reduzieren zu wollen, ohne wirtschaftliche Kooperation grundsätzlich infrage zu stellen. Das klingt vernünftig, doch es ersetzt keine strategische Entscheidung. Denn auch „De-Risking“ verlangt Prioritäten. In welchen Sektoren sollen Abhängigkeiten reduziert werden? Welche Bereiche gelten als sensibel? Wo ist Kooperation trotz politischer Differenzen ausdrücklich gewollt? Solange diese Fragen nicht klar beantwortet werden, bleibt die Strategie unbestimmt.
Hinzu kommt ein Aspekt, der in der öffentlichen Debatte häufig verkürzt dargestellt wird: Interdependenz ist nicht automatisch Schwäche. Wirtschaftliche Verflechtung kann stabilisierend wirken, weil sie gegenseitige Interessen schafft. Doch sie erzeugt auch Verwundbarkeit, wenn sie einseitig wird. Genau hier liegt die eigentliche Herausforderung. Wer Abhängigkeit kritisiert, muss definieren, woran sie gemessen wird. Ist wirtschaftliche Abhängigkeit per se problematisch? Oder nur dann, wenn sie sicherheitspolitische Entscheidungsfreiheit einschränkt? Wenn Deutschland russische Energieabhängigkeit als strategischen Fehler bewertet, muss es auch chinesische Marktverflechtung zumindest analytisch prüfen, ohne sie reflexhaft zu dämonisieren.
Die Schwierigkeit besteht darin, dass wirtschaftliche und sicherheitspolitische Logiken nicht deckungsgleich sind. Ein Unternehmen bewertet Risiken anders als ein Außenministerium. Für einen Industriekonzern ist der chinesische Markt ein ökonomischer Faktor, für einen Sicherheitspolitiker ein geopolitischer. Der Staat muss beide Perspektiven integrieren. Doch Integration bedeutet nicht rhetorische Gleichzeitigkeit, sondern klare Priorisierung. Wenn Werte betont werden, müssen sie auch dann gelten, wenn wirtschaftliche Interessen betroffen sind. Wenn wirtschaftliche Stabilität Priorität hat, muss das offen kommuniziert werden.
Geschäfte mit China?
Das Problem der gegenwärtigen Linie liegt daher weniger in konkreten Entscheidungen als in ihrer Begründung. China wird als systemischer Rivale beschrieben, aber gleichzeitig als unverzichtbarer Partner behandelt. Die USA werden als Wertepartner bezeichnet, obwohl auch sie ihre Außenpolitik primär interessengeleitet gestalten. In dieser Konstellation entsteht eine selektive Moralrhetorik, die langfristig Glaubwürdigkeit kostet. Außenpolitik ist immer interessengeleitet, das ist kein Makel. Doch wenn sie sich zugleich als primär wertegetrieben präsentiert, entsteht ein Spannungsfeld, das innenpolitisch erklärungsbedürftig ist.
Deutschland befindet sich in einer Übergangsphase der Weltordnung. Die unipolare Dominanz der Vereinigten Staaten ist relativiert, China ist wirtschaftlich und technologisch zu einem globalen Faktor geworden, Europa ringt um strategische Eigenständigkeit. In dieser Konstellation kann Deutschland nicht gleichzeitig wirtschaftlich tief mit China verflochten sein, sicherheitspolitisch vollständig transatlantisch orientiert bleiben und zugleich strategische Autonomie reklamieren, ohne innere Widersprüche auszuhalten. Der Versuch, diese Widersprüche durch diplomatische Feinabstimmung zu überdecken, wird mit zunehmender geopolitischer Spannung schwieriger.
Die zentrale Frage lautet daher nicht, ob Deutschland mit China Geschäfte machen darf oder ob es transatlantische Loyalität zeigen soll. Die Frage lautet, welche langfristige Rolle es in einer multipolaren Welt anstrebt. Will es eine eigenständige europäische Balancepolitik entwickeln, die wirtschaftliche Kooperation mit China und sicherheitspolitische Bindung an die USA bewusst austariert? Oder bleibt es primär transatlantisch ausgerichtet und akzeptiert wirtschaftliche Risiken als Preis dieser Entscheidung? Solange diese Grundsatzfrage nicht offen beantwortet wird, bleibt die Außenpolitik reaktiv.
Strategische Klarheit bedeutet nicht Konfrontation. Sie bedeutet Transparenz über Prioritäten. Wenn wirtschaftliche Interessen im Verhältnis zu China dominieren, sollte das offen gesagt werden. Wenn sicherheitspolitische Bindungen Vorrang haben, müssen die ökonomischen Folgen ehrlich benannt werden. Zwischen Washington und Peking lässt sich nicht dauerhaft auf semantischem Drahtseil balancieren. Eine Nation, die sich ihrer strategischen Ausrichtung nicht bewusst ist, wird in einer konfliktreichen Welt zunehmend von äußeren Dynamiken bestimmt.
Wenn strategische Unentschlossenheit im Innern ihren Preis fordert
Was außenpolitisch als Balanceakt erscheint, wird innenpolitisch zur Belastungsprobe. Eine strategisch unklare Außenpolitik bleibt nicht folgenlos für Wirtschaft, Gesellschaft und politische Kultur. Sie wirkt in Investitionsentscheidungen hinein, beeinflusst öffentliche Debatten und prägt das Vertrauen in staatliche Führung. Wenn die Linie zwischen Washington und Peking nicht klar definiert ist, entsteht nicht nur internationale Irritation, sondern auch innenpolitische Unsicherheit.
Die deutsche Industrie braucht Planungssicherheit. Investitionen in Produktionsstandorte, Lieferketten und Forschung erfolgen mit langfristigem Horizont. Wenn politische Signale widersprüchlich sind, heute Warnung vor Abhängigkeiten, morgen Wirtschaftsdelegation in Peking, heute Betonung von Menschenrechten, morgen Großauftrag im Luftfahrtsektor, entsteht ein diffuses Risikobild. Unternehmen reagieren darauf mit Absicherung, Diversifizierung oder Zurückhaltung. Das sind rationale Reaktionen, aber sie kosten Dynamik. Je unklarer die politische Richtung, desto vorsichtiger agieren wirtschaftliche Akteure.
Gleichzeitig wird die gesellschaftliche Debatte polarisiert. Teile der Öffentlichkeit übernehmen das Narrativ vom geopolitischen Systemwettbewerb und sehen in China vor allem einen strategischen Rivalen. Andere betonen wirtschaftliche Chancen und warnen vor ideologischer Überhöhung. Dazwischen steht eine Politik, die beides gleichzeitig kommuniziert. Diese Gleichzeitigkeit kann kurzfristig stabilisieren, langfristig aber Vertrauen untergraben. Denn wenn Werte nur dann betont werden, wenn sie politisch opportun erscheinen, verlieren sie an Überzeugungskraft.
Hinzu kommt der transatlantische Erwartungsdruck. Die Vereinigten Staaten verfolgen gegenüber China eine zunehmend harte Linie. Exportkontrollen, Sanktionsregime, industriepolitische Programme, all das sendet Signale. Deutschland kann sich als NATO-Partner diesem Kontext nicht entziehen. Jede wirtschaftliche Annäherung an China wird in Washington aufmerksam beobachtet. Gleichzeitig ist die deutsche Wirtschaft stärker vom chinesischen Markt abhängig als viele andere westliche Staaten. Diese strukturelle Differenz verschärft den innenpolitischen Zielkonflikt.
Der Kern des Problems liegt in der fehlenden Priorisierung. Außenpolitik verlangt Entscheidungen. Sie verlangt, dass man definiert, welche Interessen im Zweifel überwiegen. Wirtschaftliche Stabilität oder geopolitische Geschlossenheit? Strategische Autonomie oder Bündnistreue? Werteorientierung oder Interessenabwägung? Solange diese Fragen nicht offen beantwortet werden, bleibt die Politik im Modus der situativen Anpassung. Man reagiert auf Ereignisse, auf Druck, auf mediale Dynamik, statt eine konsistente Linie zu formulieren.
Diese Reaktivität hat soziale Folgen. Sollte sich der geopolitische Wettbewerb weiter verschärfen und Handelsbeziehungen unter Druck geraten, werden es nicht abstrakte Strategiepapiere sein, die betroffen sind, sondern konkrete Arbeitsplätze. Mittelständische Zulieferer, exportorientierte Industriebetriebe, Forschungskooperationen, sie alle hängen von stabilen Rahmenbedingungen ab. Eine ehrliche Außenpolitik müsste daher auch die sozialen Kosten möglicher strategischer Entscheidungen benennen. Wer Distanzierung fordert, muss Übergangsstrategien entwickeln. Wer Kooperation verteidigt, muss Risiken erklären.
China und die USA: Beide verfolgen Interessen
Auch europapolitisch bleibt die deutsche Unentschlossenheit nicht ohne Wirkung. Als größte Volkswirtschaft prägt Deutschland maßgeblich die Linie der Europäischen Union. Eine inkonsistente Haltung erschwert eine kohärente europäische Strategie. Frankreich betont strategische Autonomie, osteuropäische Staaten priorisieren transatlantische Sicherheit, südliche Mitgliedstaaten setzen auf wirtschaftliche Kooperation. Deutschland müsste hier orientierend wirken. Stattdessen verstärkt seine Ambivalenz die Fragmentierung.
Die Frage nach strategischer Orientierung ist deshalb keine akademische Übung. Sie betrifft die Handlungsfähigkeit des Landes. In einer Welt, in der Macht zunehmend auch wirtschaftlich und technologisch definiert wird, ist Unklarheit ein Nachteil. Staaten, die keine klaren Prioritäten formulieren, werden zum Spielball externer Dynamiken. Wer zwischen Großmächten laviert, ohne eine eigene Linie zu entwickeln, verliert Gestaltungsmacht.
Es geht nicht darum, China pauschal zu verteidigen oder die Vereinigten Staaten pauschal zu kritisieren. Beide Akteure verfolgen ihre Interessen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, dass Deutschland seine eigenen Interessen klar definiert. Wenn wirtschaftliche Kooperation mit China zentral für industrielle Stabilität ist, sollte das offen kommuniziert werden. Wenn sicherheitspolitische Bindungen Vorrang haben, müssen die ökonomischen Folgen akzeptiert werden. Strategische Ehrlichkeit schafft mehr Vertrauen als rhetorische Ausweichmanöver.
Langfristig entscheidet sich an dieser Frage auch das Selbstverständnis Deutschlands in Europa. Will es ein eigenständiger Akteur sein, der zwischen Großmächten vermittelt und eigene Interessen formuliert? Oder versteht es sich primär als Teil eines transatlantischen Blocks mit klarer geopolitischer Zuordnung? Solange diese Grundsatzentscheidung nicht getroffen wird, bleibt die Außenpolitik ein Drahtseilakt. Und Drahtseilakte sind auf Dauer keine stabile Grundlage für strategische Planung.
Die gegenwärtige Lage verlangt weniger moralische Überhöhung und mehr nüchterne Prioritätensetzung. Außenpolitik darf interessengeleitet sein, sie sollte es sogar. Aber sie muss ihre Interessen benennen. Zwischen Washington und Peking entscheidet sich nicht nur die Glaubwürdigkeit deutscher Diplomatie, sondern auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität des Landes. Eine klare Linie wird Konflikte nicht vermeiden. Doch sie würde Orientierung schaffen. Und Orientierung ist in Zeiten globaler Verschiebungen wertvoller als diplomatische Unschärfe.
Quellen
Europäische Kommission – „De-Risking“ Rede von Ursula von der Leyen (2023) zur China-Politik
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/SPEECH_23_2063
Merz in China: Reset-Rhetorik, Wirtschaftsdelegation, Trade-Defizit, Airbus-Order – Reuters (25.02.2026)
https://www.reuters.com/world/china/germanys-merz-lands-beijing-hoping-reset-ties-china-boasts-its-massive-market-2026-02-25/
Deutschland/Handel: China wieder wichtigster Handelspartner 2025, Defizit/Exportdaten – Destatis Pressemitteilung (20.02.2026)
https://www.destatis.de/EN/Press/2026/02/PE26_056_51.html
Offizielle China-Strategie der Bundesregierung (PDF, engl.) – De-risking, „unilaterale Abhängigkeiten“, geopolitische Risiken (2023)
https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/2608580/49d50fecc479304c3da2e2079c55e106/china-strategie-en-data.pdf
EU-Kommission Presseinfo zur China-Einordnung und Maßnahmenpaket (2019)
https://europa.eu/rapid/press-release_IP-19-1605_en.htm
Airbus/China: Genehmigungen, Lieferungen, wartende Großorders – Reuters (09.12.2025)
https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/airbus-gets-china-nod-jet-deliveries-still-awaiting-new-order-2025-12-09/




Deutschland/Europa soll sich nicht so wichtig nehmen, denn es ist eine Abstiegsgesellschaft!
China dahingegen ist, wie Ostasien insgesamt, eine Aufstiegsgesellschaft.
Deutschland, als Land der Hunnen von Briten und Franzosen zunehmend distanziert betrachtet, hat nicht die politisch-moralische Kraft, glücklicherweise auch militärisch nicht, sich als Anführer Europas aufzuspielen. Wirtschaftliche Macht hat Deutschland schon noch, aber das war’s dann auch.
Aufgrund seiner strategischen Stellung hat Deutschland nur die Chance wieder preiswerte Energie aus Russland zu beziehen und sich mit China gut zu stellen. So jedenfalls empfiehlt es der konservative Ökonom Hans-Werner Sinn.
Nur das müßte man auch mal der Bevölkerung klarmachen, die großteils ein zunehmend negatives Chinabild hat.
Merz hat sich in China erstaunlich diplomatisch verhalten, im Gegensatz zu der unsäglichen grünen Außenministerin. China will wirtschaftliche Zusammenarbeit, oberlehrerhafte grüne deutsche Belehrungen braucht es nicht.
Deutschland könnte eine Menge von China lernen, z. B. wie man klug für Jugendliche und Kinder das Internet reguliert
https://www.telepolis.de/article/Minderjaehrigen-Modus-statt-Verbot-Ein-Blick-auf-Social-Media-in-China-11189157.html
Ja, und so ein paar Arbeitslager könnten wir in Deutschland ja auch gut gebrauchen, da hat man in China ja reichlich Erfahrung, unliebsame Stimmen einfach verschwinden zu lassen.
Die KI schreibt, die Zwangsarbeit in China sind Programme zur Armutsbekämpfung. In Nordkorea gibt es den 1 Won Job. Merken Sie was, Deutschland tat und tut das gleiche um arbeitsunwillige Bürger in Arbeit zu bringen.
Das Chinabild der Bevölkerung entspricht dem, was tagtäglich von den Staats- und Oligarchenmedien propagiert wird.
Aktuell geht es also wieder in Richtung „Hunnenrede“.
Das der Sauerländer Vorbeter in China gerade (relativ) Kreide gefressen hat zeugt vor allem davon, dass er mit dem Rücken zur Wand steht.
Das ist richtig! Zustimmung
Was die oben angesprochenen Arbeitslager betrifft, die haben die Briten als KZs erfunden und die deutschen Nazis perfektioniert. Und an der Zerstörung des Sommerpalastes waren die Deutschen auch beteiligt.
Alles gute Gründe für deutsche Demut!
Was heißt denn hier „Außenpolitik“?
Das realitätsferne Gebell der Protagonisten unser sogenannten Aussenpolitiker verdient diese Bezeichnung schon lange nicht mehr!
Wer soll denn eine Außenpolitik, die diesen Namen verdient, überhaupt kreieren?
Aus unser Parteienoligarchie kommende Aussenpolitiker, die von ideologischen Erfüllungsgehilfen des Kapitals geprägt sind, deren Politik realitätsfern und an den Bedürfnissen der Menschen vollkommen vorbei geht, irgendetwas Konstruktives zu erwarten, ist illusorisch!
Man sehe sich die höchstens mittelmäßigen Nullen, die das Amt des Außenministers in den letzten Jahrzehnten inne hatten, doch nur mal an.
An die meisten kann man sich doch gar nicht mehr erinnern!
Kennt irgendjemand noch Klaus Kinkel?
An Baerbock wird man sich länger erinnern können, dafür hat die durch ihre Unbildung und ihre Fettnäpfchentreterei sicher gesorgt!
Aber diese Null Wadephul?
Glaubt irgendwer, das jemand in paar Jahren diesen Namen überhaupt noch kennt?
Steinmeier ist doch nur deshalb erinnerlich, weil er als Präsidentendarsteller noch öffentlichen Raum hat!
Unser politisches System lässt nur Personen in Amt und Würden, die sich durch Mittelmaß (höchstens) und parteipolitische Anpassung bewähren!
Was soll man da erwarten?
Außenpolitik! Ha!!
Geh mir doch weg!
@Wallenstein
+++++
Wer soll denn Leute für voll nehmen die sich ihre Energiepipeline wegsprengen lassen, sich darüber auch noch freuen und zur Belohnung den vermutlichen Tätern den Staat finanzieren ?
Das ist als wenn mich jemand halb totschlägt und ich ihm zur Belohnung Goldene Toiletten spendiere 🙂
Merz fährt nach Chin nimmt 30 Männeken mit stellt FORDERUNGEN und kommt mit NICHTS zurück!
Ohne günstige Energie wird es nichts aber das geht in deren Schädel nicht rein, da bimmelt nur noch Russland muss besiegt werden und Krieg, Krieg, Krieg.
Auf die Idee Frieden mit Russland zu schließen kommen die nicht und fordern China auf die sollen Russland auffordern sich zu ergeben.
Meine Fresse
Wieviel Todesurteile werden jährlich in China vollstreckt? Dto. Saudi-Arabien …
P.S.
Wie steht es um die Menschenrechte in der Türkei? Was ist aus den Gefangenen in der Folge des vermeintlichen Putschversuches gegen den Islamextremisten Erdogan geworden?
Sehen Sie einfach mal in die USA! Gibt es dazu Kritik aus DE? Nö!
Die deutsche Abstiegsgesellschaft sollte doch mit einer gewissen Demut vom Aufsteiger China lernen. Umgekehrt hat China eine Menge von Deutschland gelernt und für seine Entwicklung genutzt.
Dieses Politologengelaber nervt. Es geht um ein paar einfache Fragen.
Werden „wir“ (Deutschland) von Russland bedroht? NEIN
Wird die BRD jemals von China bedroht? NEIN
Geht die BRD der von der Ukraine provozierte russisch-ukrainische Grenzkonflikt etwas an? NEIN
Geht die BRD die Wiedervereinigung Chinas etwas an? NEIN
Ist die BRD irgendwie „berechtigt“ auf der ganzen Erde sich in Konflikte einzumischen, die sie nichts angehen? NEIN
Werden die USA die BRD gegen Russland beschützen? Diese rhetorische Frage stelle ich für Russenphobiker. Ja, werden sie vielleicht, aber niemals konventionell. Sie werden nur helfen, die BRD auszuradieren. Dafür muss man mit ihnen nicht verbündet sein. Sie werden das auch im Interesse des „geopolitischen“ Gleichgewichts tun.
Wie geht man mit einem Außenhandelsdefizit um?
Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.
Das Defizit kann ausgeglichen werden, indem die Chinesen deutsche Staatsanleihen kaufen, oder in Deutschland investieren. Ferner besteht die Möglichkeit, durch Zölle den Import chinesischer Waren einzuschränken. Über diese Fragen kann man wirklich diskutieren.
Falls die BRD als Anhänger des Freihandels Zölle einführen möchte, dann kann China im Gegenzug ein totales Exportverbot für seltene Erden einführen und die deutsch Wirtschaft steht still.
Wenn Chinesen deutsche Firmen kaufen wollen, oder auch nur einen kleinen Teil des Hamburger Hafens erwerben wollen, dann wird doch gleich die gelbe Gefahr beschworen
Soll China die Deutsche Rüstungsindustrie mit den gewünschten Rohstoffen versorgen um im Gegenzug im Verbund mit den USA von denen bekämpft zu werden? NEIN!
Warum fahren deutsche Kriegsschiffe vor Chinas Hoheitsgebieten? Ist das ein Friedensakt? NEIN!
DE betreibt die Politik der USA um China von Russland zu trennen und glaubt die Chinesen wären genau so dämlich wie die Deutschen die sich ihre Pipeline wegsprengen lassen.?
Historisch gesehen haben sich die Europäer immer als Herrenmenschen gesehen. Sie tun das noch immer.
Den USA kriechen sie nur in den Arsch, weil dort hauptsächlich weisse, ausgewanderte Europäer das sagen haben.
Man identifiziert sich rassisch mit der US Herrenklasse. Wäre die US Herrenklasse überwiegend braun/schwarz/gelb sähe es mit der Loyalität ganz anders aus.
So simpel und psychologisch primitiv verhält es sich.