
Ist „Kriegstüchtigkeit“ die neue Normalisierung?
Europa erlebt eine sprachliche Zeitenwende. Noch vor wenigen Jahren wären Begriffe wie „Kriegstüchtigkeit“ in politischen Reden kaum vorstellbar gewesen. Heute fallen sie in Parlamentsdebatten, Talkshows und Leitartikeln fast beiläufig. Diese Verschiebung der politischen Sprache markiert mehr als nur eine Reaktion auf geopolitische Krisen. Sie verändert das gesellschaftliche Denken selbst.
Parallel zu dieser neuen Kriegsrhetorik wächst weltweit eine Friedensbewegung, die so vielfältig ist wie lange nicht mehr. Sie besteht aus Demonstrationen, Artikel pazifistischer Autoren, intellektuellen Debatten, spirituellen Initiativen und politischen Interventionen. Sie ist weder homogen noch einheitlich organisiert. Doch sie verbindet eine gemeinsame Sorge: dass sich Gesellschaften erneut daran gewöhnen könnten, Krieg als normalen Bestandteil der Politik und ihres Lebens zu akzeptieren.
Die zentrale Frage lautet daher nicht nur, wie Kriege beendet werden können. Die entscheidendere Frage ist, wie es überhaupt wieder so weit kommen konnte, dass Krieg als denkbare Zukunft erscheint.
Krieg als politisches Projekt – nicht als Naturgesetz
Ein wichtiger Ausgangspunkt vieler Friedensbewegungen ist die Kritik an einer weit verbreiteten Annahme: der Vorstellung, Krieg sei ein natürlicher Zustand menschlicher Gesellschaften. Genau diese Frage wird derzeit auch in Politik, Kirche und Medien offen diskutiert. Bischof Heiner Wilmer erklärte in einem Interview, Krieg sei „ein Normalzustand“. Diese Aussage markiert eine bemerkenswerte Verschiebung: Selbst religiöse Stimmen, die historisch stark mit Friedensethik verbunden waren, sprechen heute von Krieg als dauerhafter Realität, mit der Gesellschaften umgehen müssten.
Auch in den Medien zeigt sich diese Veränderung der Perspektive. In ihrer Talkshow fragte Caren Miosga den ehemaligen Außenminister Joschka Fischer, wie man den „Pazifismus in der DNA“ überwinden könne – eine Formulierung, die sinnbildlich für die gegenwärtige Debatte steht. Pazifismus erscheint hier nicht mehr als moralisches Ideal, sondern als historisches Hindernis, das es politisch zu „überschreiben“ gilt. Sahra Wagenknecht postete diesbezüglich auf X:
„Was für ein Offenbarungseid: Caren #Miosga fragt Joschka #Fischer freimütig, wie sich der – aus ihrer Sicht – lästige Pazifismus in der DNA der Deutschen „schneller überschreiben“ lasse. Schließlich weiß auch der #ÖRR: Keine Kriegstüchtigkeit ohne Kriegslustigkeit. Wie passend, dass die #ARD dafür mit dem ehemaligen Grünen-Außenminister, der Deutschland mit der Beteiligung am völkerrechtswidrigen NATO-Angriff auf Jugoslawien zum ersten Mal nach 1945 in einen Krieg geführt hat, einen ausgewiesenen Experten zu Gast hat.“
Nun, Joschka Fischer kann sich ja auch die Atombombe für Deutschland recht gut vorstellen. Was hat sich im Kopf des ehemaligen Bundesaußenministers eigentlich ereignet? Wie kam der Wandel vom Pazifisten zum Bellizisten zustande? Ein Fall für den Psychiater?
Aussagen wie die von Heiner Wilmer oder Caren Miosga verweisen auf ein deutlich älteres philosophisches Spannungsfeld. Bereits Thomas Hobbes beschrieb den Naturzustand des Menschen als „Krieg aller gegen alle“. Für Hobbes war Frieden kein natürlicher Zustand, sondern ein fragiles Ergebnis politischer Macht und Abschreckung. Sicherheit entstehe laut Hobbes nur durch Stärke und durch die Fähigkeit, Gewalt anzudrohen. Das „Kriegsgen“ scheint den Briten im Blut zu liegen, wie ihre bellizistische Vergangenheit zeigt.
Gegen diese Denkweise richtet sich ein zentraler Impuls moderner Friedensbewegungen. Sie widersprechen der Vorstellung, Krieg sei die anthropologische Grundkonstante der Menschheit. Stattdessen betrachten sie Krieg als Ergebnis politischer Entscheidungen, gesellschaftlicher Narrative und historischer Entwicklungen – und damit als etwas, das veränderbar bleibt.
Historische und anthropologische Forschung stellt diese Annahme, Krieg sei eine Grundkonstante der Menschheit, zunehmend infrage. Über lange Zeiträume der Menschheitsgeschichte lebten Menschen in kleinen Gemeinschaften ohne organisierte Großkriege. Erst mit der Entstehung staatlicher Strukturen wurden Massenkriege technisch und organisatorisch möglich.
Diese Perspektive verändert die Debatte grundlegend. Wenn Krieg kein Naturgesetz ist, dann ist er eine politische Entscheidung. Und politische Entscheidungen können hinterfragt werden.
Philosophisch ist diese Idee keineswegs neu. In der griechischen Antike betrachteten Stoiker wie Seneca den Frieden als Ausdruck rationaler Selbstkontrolle. In asiatischen Traditionen wurde Gewalt häufig als Folge von Unwissenheit und Gier interpretiert. Laotse schrieb im Dao De Jing: „Wer Gewalt anwendet, wird durch Gewalt untergehen.“ Diese Gedanken sind heute aktueller denn je.
Friedensbewegungen greifen diese Traditionen wieder auf. Sie erinnern daran, dass Krieg nicht unvermeidlich ist, sondern politisch erzeugt wird – durch Narrative, Interessen und Machtstrukturen.
Die Rückkehr der Aufrüstung – und der Protest dagegen
Während die politische Sprache militärischer wird, wächst gleichzeitig der gesellschaftliche Widerspruch.
Die Rückkehr militärischer Logik in die politische Sprache zeigt sich nicht nur in abstrakten Begriffen, sondern auch in konkreten Aussagen führender Politiker. Immer häufiger wird offen über militärische Stärke, Abschreckung und sogar über eine Ausweitung des Krieges gesprochen. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter erklärte in einem Interview, der Krieg müsse „nach Russland getragen werden“. Gemeint war die Forderung nach stärkeren militärischen Maßnahmen, die den Krieg nicht nur defensiv begreifen, sondern aktiv in russisches Territorium hineinwirken lassen sollen.
Auch Außenministerin Annalena Baerbock sorgte international für Aufmerksamkeit, als sie im Europarat sagte: „Wir führen einen Krieg gegen Russland.“ Die Aussage wurde später diplomatisch relativiert, verdeutlichte jedoch, wie stark sich die politische Rhetorik verändert hat.
Ähnliche Töne sind auch in anderen europäischen Ländern zu hören. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte, Europa müsse bereit sein, „alles zu tun, was nötig ist“, um einen russischen Sieg zu verhindern, und schloss dabei sogar die Entsendung westlicher Soldaten nicht grundsätzlich aus. Der britische Premierminister Keir Starmer betont regelmäßig, dass Europa sich langfristig auf eine Konfrontation mit Russland einstellen müsse. Der tief verwurzelte britische Russenhass reicht weit in die Vergangenheit des ehemaligen Empires. Die estnische Ex-Ministerpräsidentin und aktuelle EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert seit Beginn des Ukrainekriegs konsequent eine massive militärische Unterstützung und warnt davor, Russland dürfe den Krieg „unter keinen Umständen gewinnen“ – den Russland längst – und von Anfang an –gewonnen hat, auch wenn es dieser estnischen Traumtänzerin schwer aufstoßen mag.
Diese Aussagen markieren eine deutliche Verschiebung des politischen Diskurses. Militärische Stärke, Abschreckung und Aufrüstung werden wieder offen als zentrale Elemente europäischer Sicherheitspolitik formuliert. Vor diesem Hintergrund formieren sich neue Protestbewegungen, die diese Entwicklung kritisch hinterfragen.
In Amsterdam demonstrierten kürzlich Menschen auf dem Dam-Platz für Frieden mit Russland und gegen eine zunehmende Militarisierung Europas. Solche Proteste sind kein Einzelfall. In vielen europäischen Städten entstehen Initiativen, die Diplomatie und Verhandlungen stärker in den Mittelpunkt rücken wollen. In Berlin versammelten sich Anfang 2023 zehntausende Menschen bei der Kundgebung „Aufstand für Frieden“, zu der unter anderem Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer aufgerufen hatten. Die Demonstration richtete sich gegen eine weitere militärische Eskalation des Ukrainekriegs und forderte stärkere diplomatische Bemühungen.
Auch in Rom fanden wiederholt große Friedensmärsche statt, bei denen Gewerkschaften, kirchliche Gruppen und zivilgesellschaftliche Organisationen gemeinsam gegen Aufrüstung und für Verhandlungen demonstrierten. In Paris, Prag und Wien gingen ebenfalls Menschen auf die Straße, um ein Ende der militärischen Eskalation und mehr diplomatische Initiativen zu fordern.
Diese Proteste knüpfen an eine lange europäische Tradition von Friedensbewegungen an, die bereits während des Kalten Krieges großen gesellschaftlichen Einfluss hatten. Neu ist jedoch, dass sich diese Initiativen in einer Zeit formieren, in der militärische Aufrüstung wieder zu einem zentralen politischen Thema geworden ist.
Diese Demonstrationen sind Ausdruck einer wachsenden Sorge, dass Europa sich schrittweise in eine Logik der dauerhaften Konfrontation hineinbewegt. Es entwickelt sich eine mögliche, äußerst gefährliche Eskalationsspirale: Je stärker Aufrüstung und militärische Vorbereitung zur Normalität werden, desto wahrscheinlicher erscheint ihr Einsatz.
Die Publizistin Gabriele Krone-Schmalz warnte bereits früh vor dieser Entwicklung. In einem Vortrag sagte sie:
„Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine Spirale der Eskalation geraten, in der jede Seite ihre Schritte als Reaktion auf die andere versteht und sich dadurch immer weiter hochschaukelt.“
(Quelle: Vortrag „Russland verstehen“)
Ihre Perspektive steht exemplarisch für eine wachsende Debatte: ob Sicherheit tatsächlich durch militärische Stärke entsteht – oder durch politische Verständigung. In meinen Augen eindeutig durch Letzteres.
Die Sprache des Krieges verändert das Denken
Besonders kritisch sehen Friedensbewegungen die Veränderung politischer Sprache. Begriffe wie „Kriegstüchtigkeit“ wirken zunächst technisch und nüchtern. Doch Sprache formt Wahrnehmung. Was benannt wird, wird denkbar. Was denkbar wird, wird politisch möglich.
Die Politikerin Sahra Wagenknecht kritisierte bei verschiedenen Anlässen Aussagen von Politikern, die militärischen, bellizistischen Wortschatz benutzen, und einen Krieg für möglich erscheinen lassen – manche unverbesserliche, verantwortungslose Ewiggestrige anscheinend auch für wünschenswert. Ihre mehr als berechtigte Kritik richtet sich weniger gegen die Verteidigungsfähigkeit des Landes als gegen eine politische Logik, die militärische Lösungen zunehmend in den Vordergrund rückt.
Friedensbewegungen argumentieren richtigerweise, dass Gesellschaften historisch immer dann in Kriege geraten sind, wenn militärische Vorbereitung zur Normalität wurde. Aufrüstung erzeugt nicht nur Sicherheit – sie erzeugt auch Erwartungshaltungen. Diese Beobachtung lässt sich bereits vor dem Ersten Weltkrieg erkennen. In den Jahrzehnten vor 1914 entwickelte sich in Europa ein intensives Wettrüsten zwischen den Großmächten. Militärbudgets stiegen kontinuierlich, Bündnissysteme verfestigten sich, und Kriegsplanung wurde zu einem festen Bestandteil staatlicher Politik. Historiker sprechen in diesem Zusammenhang von einer „Mobilisierungslogik“: Je stärker Armeen vorbereitet waren, desto plausibler erschien ihr Einsatz im Krisenfall. Als sich die politische Lage im Sommer 1914 zuspitzte, griffen Regierungen auf fertige Mobilisierungspläne zurück – ein Prozess, der die Eskalation zusätzlich beschleunigte.
Auch vor dem Zweiten Weltkrieg lässt sich eine ähnliche Dynamik beobachten. Die massive Aufrüstung im nationalsozialistischen Deutschland, aber auch die zunehmende Militarisierung anderer Staaten in den 1930er-Jahren, veränderte die politische Atmosphäre grundlegend. Militärische Stärke wurde erneut zum zentralen Maßstab internationaler Politik.
In einer solchen Umgebung erscheint Krieg nicht mehr als Ausnahme, sondern als mögliche und irgendwann sogar erwartbare Option. Friedensbewegungen verweisen daher auf die historische Erfahrung, dass Aufrüstung zwar mit dem Ziel der Abschreckung betrieben wird, zugleich aber eine politische und psychologische Realität schafft, in der militärische Lösungen zunehmend denkbar und schließlich wahrscheinlicher werden.
Friedenspolitik als geopolitische Perspektive
Historiker und Publizisten wie Daniele Ganser betonen die Bedeutung diplomatischer Lösungen. In seinem Buch „Illegale Kriege“ schreibt er:
„Frieden entsteht nicht durch Waffen, sondern durch Dialog, Diplomatie und das Einhalten des Völkerrechts.“
(Daniele Ganser, Illegale Kriege)
Seine Position und beispielsweise die von der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zeigen, wie stark die Diskussion über Außenpolitik polarisiert ist. Gerade diese Kontroversen machen deutlich, dass Friedenspolitik wieder zu einem zentralen gesellschaftlichen Thema geworden ist.
Besonders eindrucksvoll zeigt sich die neue Friedensbewegung in einer ungewöhnlichen Initiative in den USA. Buddhistische Mönche aus mehreren asiatischen Ländern durchqueren zu Fuß verschiedene Bundesstaaten. Sie wanderten durch Schnee und Kälte, trafen tausende Menschen und predigten eine Botschaft, die ebenso simpel wie radikal ist: Frieden beginnt im Inneren des Menschen. Bei Veranstaltungen kamen teilweise zehntausend Zuhörer zusammen. Die Mönche sprachen über Mitgefühl, über das Loslassen von Hass und über die Verantwortung jedes Einzelnen für das gesellschaftliche Klima.
Diese Bewegung steht für eine andere Dimension der Friedensarbeit. Sie zeigt, dass Frieden nicht nur politisch, sondern auch kulturell und psychologisch gedacht werden muss. Gesellschaften, die dauerhaft in Angst leben, sind anfälliger für Kriegsrhetorik. Gesellschaften, die Vertrauen und Kooperation stärken, sind widerstandsfähiger gegen Eskalation.
Die Macht- und Besitzeliten sorgen jedoch dafür, dass dieses Vertrauen und die notwendige Kooperation nicht entstehen, und die Angst aufrechterhalten wird. Sie versuchen – leider erfolgreich – die Gesellschaft zu spalten, indem sie mit ständig neuen Spaltungsthemen und Krisen wie dem angeblich menschengemachten Klimawandel, Kriegen, Plandemien und dergleichen Öl aufs Feuer gießen, um ihre meist menschenverachtenden, kranken Ziele zu erreichen.
Fazit
Von der Antike bis zur Gegenwart zieht sich eine philosophische Linie, die Frieden als kulturelle Errungenschaft begreift. Aristoteles schrieb, das Ziel von Politik sei das gute Leben. Immanuel Kant entwarf in seiner Schrift „Zum ewigen Frieden“ die Vision einer internationalen Ordnung, die Kriege überflüssig machen sollte. Kants Gedanke ist wieder hochaktuell. Er sah Frieden nicht als Idealismus, sondern als ein rationales Projekt. Staaten, die wirtschaftlich und politisch miteinander verflochten sind, haben weniger Anreiz, Kriege zu führen.
Dieser Verflechtung wirken Politiker wie Donald Trump entgegen, und erhöhen somit bewusst oder unbewusst die Gefahr für Eskalationen. Seine Mission als Friedenspräsident – die auch ich ihm anfänglich abnahm – verliert zunehmend an Glaubwürdigkeit. Er wollte den Deep State zerschlagen, entpuppt sich aber mehr und mehr als dessen Gesandter. Er ist ein Präsident zwischen Krieg und Frieden, und wird jeweils diejenige Option wählen, die für seine „Deals“ und Interessen und die seiner Drahtzieher als geeigneter erscheint.
Diese Idee Kants sollte unsere Gesellschaft und ihre nationalen und internationalen Institutionen, die für alle Menschen und nicht für wenige errichtet wurden, prägen. Doch sie gerät zunehmend unter Druck. Die größte Sorge moderner Friedensbewegungen ist nicht der aktuelle Krieg, sondern die Gewöhnung an die Möglichkeit zukünftiger Kriege. Die Geschichte zeigt, dass Gesellschaften sich schrittweise an neue Realitäten anpassen. Was gestern undenkbar war, wird morgen selbstverständlich.
Die Friedensbewegung versucht, diesen Prozess sichtbar zu machen. Sie stellt unbequeme Fragen. Sie fordert Debatten ein. Sie erinnert daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Die heutige Friedensbewegung ist kein monolithischer Block. Sie besteht aus Demonstranten, Journalisten, Politikern, Philosophen, Aktivisten und spirituellen Gemeinschaften. Sie ist heterogen, manchmal widersprüchlich und wird vom bellizistischen Lager bekämpft. Gerade diese Vielfalt dieser Bewegung ist ihre Stärke. Sie zeigt, dass Frieden nicht nur ein politisches Projekt ist. Frieden ist ein gesellschaftliches Projekt.
Jede Generation steht vor Entscheidungen, die ihre Zukunft prägen. Die aktuelle Generation steht vor der Frage, ob sie eine Welt akzeptieren will, in der militärische Stärke erneut zum zentralen politischen Maßstab wird. Die Friedensbewegung erinnert daran, dass es Alternativen gibt. Sie fordert nicht Naivität, sondern Debatte. Nicht Wehrlosigkeit, sondern Verantwortung. Vielleicht beginnt Frieden genau dort: mit der Weigerung, Krieg als unvermeidlich zu akzeptieren.





Nein, die neue Normalität!
Und, vergesst nicht, der Krieg wird gegen UNS geführt.
Dieser Krieg kann nur beendet werden, wenn wir ihn zu dern Reichen tragen.
👍
So ist es wohl!
@motonomer
„Dieser Krieg kann nur beendet werden, wenn wir ihn zu dern Reichen tragen.“
Liebe rmotonomer, ich habe Rücken und kann nicht tragen. Es wäre ganz lieb wenn Sie das Tragen auch den Reichen übelassen könnten 🙂
Genau, wer gibt uns denn ansonsten die Arbeit…weitergehen…-hier gibt es nichts zusehen…gehen sie einfach weiter…hier entlang….und -… Tschüss…
@Otto0815
Drückeberger……………….. 🤣🤣🤣
Gedanken
1. Seit geraumer Zeit werden auf diesem Portal überwiegend Krieg und Tagespolitik ventiliert.
2. Die Schrecken des Krieges werden in der Berichterstattung insgesamt vom vermeintlichen Bildungsbürger in Feutschland fern gehalten. Veröffentlichen Sie daher doch einmal wöchentlich Kriegsschreckensbilder; schrecklicher als alles das, was die ÖRR-Verdummungsmedien nicht zeigen. Derlei regte ich übrigens vor ca. einem Jahr an.
3. Veröffentlichen Sie hier ferner als Kontrast einmal wöchentlich Friedens-, Liebe-, Demokratie-, Weltwohl-Utopisches / -Konstruktives / …
> Gedanken
> 1. Seit geraumer Zeit werden auf diesem Portal überwiegend Krieg und Tagespolitik ventiliert.
Also ich finde das gut und besonders, dass es nicht im Nato-Fahrwasser gemacht wird.
Ich denek auch täglich an den Krieg und wenn ich es mal vergessen habe, erinnert mich zuverlässig die Tagesschau, die Kulturzeit und das Arte Journal daran.
@Artikel
Also ich denke, dass dieses ganze Kriegsbereitschaftsherstellungsgetue daher kommt, dass man öffentlich nicht eingestehen will, dass sich die USA mit ihrem militärischen Arm der Nato grundlegend bei der Wehrbereitschaft und Anpassungsfähigkeit Russlands verschätzt und böse verzockt haben.
Als Russland sich nolens volens 2022 auf das Spiel einließ, nicht nachgab, sondern die Karten auf den Tisch legte, war die Ukraine sehr schnell bereit. zum Frieden. Die Nato und EU verhinderten das mit dem Besuch Boris Johnsons.
Dann vergingen die Monate. Russland passte sich an die Finanzsanktionen an und reagierte mit einem Wirtschaftsumbau. Der Westen guckte nur und konnte es nicht fassen, dass der Liquiditätskollaps ausblieb.
Nachdem die ganz Militärlager leergeräumt waren, nahm man, was man noch hatte – Kredit – und macht seither sich und der Welt vor, dass noch gar nichts entschieden ist, begleitet von dem ganzen Gerede der Schmalspurgroßmannsüchtigen wie Kiesewetter, Strack-Zimmermann, Merz und wie sie alle heißen, bei denen man den Eindruck hat, dass sie schon ihr ganzes Leben lang Zeug geredet haben, das keinen Pfifferling wert war, aber zu den Plänen ihrer Gönner und Karriereförderer passte.
Nun reden die Dampfplauderer eben über Krieg und übertreffen damit vielfach die Vorstellungskraft der erstaunten Zuhörer. Häufig ist die Zielvorgabe 2029 oder so. Bis da ist lange hin, und auch immer mit dem Geschnörkel, dass da nach ihrer Rechnung Russland an der Ostgrenze Polens ankommen würde.
Das beunruhigt mich nicht, so lange die Balten nicht anfangen, ihre russischen „Nichtbürger“ tausendeweise abzuknallen, wie das in der Ukraine ab 2014 gemacht wurde und mit einer Offensive im Februar 2022 – siehe OSCE-Protokolle – intensiviert werden sollte.
@ Weinert: 1000 % Zustimmung. Die
allermeisten ( rötzer’schen) Artikel sind
Spekulationen und Vermutungen zum Kriegsgeschehen. zusammengetragen
von da und dort. >>> >>> Entbehrlich !
Gefragt sind Anti-Kriegs Artikel. Anti-Kriegs- Grafiken. Antikriegs-Bilder. Und wenn schon, Analysen mit Hand und Fuß
Die deutsche Mehrheitsgesellschaft kehrt dorthin zurück, wo sie, mit Ausnahme der Hirne einiger Rotgrüner Träumer, sowieso schon immer gewesen ist: in den Schützengraben.
Dass solche subalternes Personal wie Miosga und Co. tantrahaft davon erzählen, wie „pazifistisch“ die BRD doch gewesen sei, ist dabei auch wieder nur eine neue alte Propagandalüge in der Tradition der Wilhelmschen Hunnenrede.
Der ganze Adenauerstaat war, ist und bleibt im Kern ein verranzter Haufen, betrieben von Widerlingen mit Pensionsberechtigung oder Kuponanrechten.
Warum werden in Deutschland Friedensaktivisten mit Repression überzogen (VerbrecherJustiz), wo ihnen vorgeworfen wird Gewalt, Krieg und dergleichen zu verherrlichen, verharmlosen etc. Eine Caren Miosga kann aber erklären, dass der Pazifismus zu überwinden sei.
Was hat Deutschland für eine kranke Justiz? Eine Justiz, die Menschen, die Frieden wollen Dinge unterjubelt, die sie nie gesagt, nie gemeint und auch nie gemacht haben, während Medienvertrteter genau das machen, was die deutsche Antijustiz Pazifisten in dreisten Wortverdrehungen und defacto Lügen anzudichten versucht?
Sind wir hier eigentlich nur von Kriminellen umgeben? In Justiz, Medien, Politik, etc.
Schlimmer noch, von Psychopathen, von verbrecherischen und Menschen verachtenden Psychopathen, die auf Kosten Dritter leben, Kriege führen ( lassen ) usw.
Das kommt noch dazu. Mir ist aber wichtig die Sinne dahingehend zu schärfen, dass das – nämlich Kriege führen – als Verbrechen einzuordnen ist und nicht bloß als (pseudo)philosophische Frage.
Wie meine ich das: zum Irakkrieg hat es immer auch von sog. Friedensaktivisten geheißen „vielleicht wollen sie unsere Demokratie nicht“, als Argument gegen Gewalt und Krieg. Das klingt für mich wie „Du hör mal, vielleicht ist das nicht der richtige Weg, um das PR-mäßig behauptete Ziel zu erreichen“. Es klingt für mich also eher nach der Frage, ob Krieg ja oder nein… als „Krieg als berechtigte Diskussionsgrundlage“. Es muss aber klipp und klar als schweres Menschheits-Verbrechen deklariert werden.
Dass die Justiz sich mit solchen Verbrechern unter eine Decke begibt, ist Teil des Systems. Aber da darf unser Denken nicht Halt machen. Es ist egal, was diese Leute sagen, wie sie sich Gesetze zurecht legen. Es ist wichtig, dass den Menschen selber bewusst ist, dass es sich um ein eindeutiges und äußerst schwerwiegendes Verbrechen gegen die Menschlichkeit handelt. Die – neben Akteuren in Politik, Medien, militärisch industriellem Komplex etc – ebenfalls kriminelle „Justiz“ ist kein Maßstab dafür, was Recht ist und was nicht.
Um dem Ganzen noch einen drauf zu setzen, die Parole „Krieg dem Krieg“ gilt als gewaltverherrlichend und kann belangt werden
Ja. Das ist echt die Krönung. Die deutsche Justiz hat echt jeden Anstand verloren. Sie ist selber aggressiv und Gewaltverherrlichend.
@ Richard: Wenn man nicht einmal mehr zu Pinochio Pinochio sagen darf,
wie soll man dann noch gegen den Krieg etwas sagen?
@ Weinert: das, was hier unter Politik läuft, massenmedial multipliziert, kann nur als hirnrissig bezeichnet werden. Karl Kraus hat das in seinen Texten schon vor 100 Jahren bloß gestellt. Geändert hat sich nichts. Krank !!!!!
Die Justiz, gerade in Deutschland war und ist in erster Linie ein Terrorinstrument des jeweiligen Regimes. Oder hast du je davon gehört das etwa Regierungskriminalität jemals von der Justiz behandelt wurden? Also ich meine so richtig, wie etwa bei einem Ladendieb oder Schwarzfahrer? Ich jedenfalls nicht.
Nein, da und bei der politischen Korruption gibt es in Deutschland überhaupt keine Justiz mehr. Da passieren so schräge Dinge, ein einfacher Beamter bekommt ein Korruptionsverfahren wegen der Annahme eines Kugelschreibers als Werbegeschenk.
Die Abgeordneten des Verteidigungsausschusses bekommen mehrere tausend Euro von Rüstungsunternehmen und das ist dann angeblich keine Korruption.
Und so lügt sich Deutschland selbst in die Taschen das es hier ja gar keine Korruption gibt. Und die meisten Dumpfbacken glauben da auch noch dran. Dabei steht Deutschland im Index des in politische Korruption investierten Euros zum Gewinn auf der Nummer eins. Jeder in Deutschland in politische Korruption investierte Euro bringt eine Rendite von über 1:1100.
Solche Gewinne lassen sich nicht mit Pharma, Waffen und Drogen allein realisieren, erst die korruption der Politik in Deutschland macht dieses möglich. Weshalb Deutschland ja jetzt ganz schnell in den Krieg ziehen muss, da ist dann der Krieg an allem Schuld und die leise Korruption darf weiter herrschen bis zum Zusammenbruch.
Es ist tröstlich, daß das Land hier wenn schon keine kaputten Brücken mehr reparieren kann.. dann umsoweniger jemals in der Lage sein wird, Krieg gegen irgendwen zu führen. Schon garnicht einen Gegner, der sich wehren könnte. Für einen Krieg bräuchten wir genügend willige Soldaten, Geld, Industrie und Energieversorgung. Haben wir alles nicht.
Geld haben wir genug, das kann man drucken.
Das ist der Vorteil von Papiergeld.
@Vera Meißner
Haben wir noch nicht, aber bekommen wir. Industrie haben wir, Geld haben die reichen Geldsäcke, denen muss Krieg nur als lohnendes Investment schmackhaft gemacht werden, dann fehlt es nicht an Geld. Energie kann durch ein Mehr an Arbeit ersetzt werden, daran arbeitet die Regierung bereits kräftig. Und willige Soldaten erzeugt man durch verstärkte Propaganda. Krieg ist also realisierbar.
@ Vera Meißner: Krieg führen mit einer Bahn AG, die es nicht schafft, auch nur einen Zug
pünktlich abfahren und ankommen zu lassen? Die Soldaren müssen sicherlich vor ihrem Transport
zur Front erst einmal da Deutschlandticket kaufen. Es soll jetzt bald nur noch mit Lichtbild gültig
sein. Ich sehe schon die Schlangen von aufgerötelten Lanzern vor den Passbildautomaten in
den Bahnhofvorhallen. Da die aber wahrscheinlich von Randalierern zerstört wurden, beginnen
alle mit einem Marsch zum nächsten Fotogeschäft. Die Fahrzeuge werden dann leider auch noch
durch einen Buchungsfehler nicht Richtung Osten, sondern in Richtung Belgien-Brüssel geschickt.
In der Zwischenzeit schieben die Piloten der neuen F35 mit der Instandhaltungscrew ihre Maschienen
über das Rollfeld hin und her, um sie vielleicht damit zum Anspringen zu bewegen. Die Marine überlegt,
ob sie die Gorch Fock mit Frontlader Kanonen bewaffnet und ob es sich lohnt, die Korvetten mit
den Trockendocks in denen sie liegen über die Ostsee zu ziehen. Pistolius läuft jetzt immer mit der
rechten Hand in der Jacke herum und trägt so einen komischen Hut. Kommt mir doch irgendwie
bekannt vor. Und der Hebbert Gröhlemeier singt auf allen Känälen in Dauerschleifer gegen Rechts.
Was Udo nuschelt kann man nicht verstehen. Wenn man ein solches Szenarium geträumt hat und
dann schweiß gebadet aufwacht, sollte man eine ordentlichen Whiskey im Schrank haben, oder
vorsichtig aus dem Fenster sehen, ob das vielleicht schon real ist.
Ich wünsche mir, dass die europäische Friedensbewegung an Kraft gewinnt. Auf Deutschland gebe ich da nicht viel. Das liegt an mehreren Gründen: Untertanengeist (Obrigkeitshörigkeit), repressiv-autoritärer Gewaltapparat namens Staat auf der einen, wenig Zusammenhalt auf der anderen Seite (Spaltung, Neid, Missgunst, generelle provozierte Zerstrittenheit) etc. pp.
Aber von z.B. Italien weiß ich, dass da ein ganz anderer Wind weht. Die machen tatsächlich ernst. Wenn sie einen Hafen lahmlegen wollen, dann legen sie ihn auch lahm. Da ist dann auch der Staatsapparat relativ machtlos. Das liegt daran, dass dort die Menschen viel besser verstanden haben wer ihre Gegner sind und dementsprechend zusammenhalten.
Eine These zu Deutschland. Vielen Rechten geht das Kriegsgeschrei auch auf den Geist. Das begrüße ich. Doch mein Eindruck ist: wenn Du ihnen eine Karotte vor die Nase hältst, sprich irgendein aufgeladenes Ausländerthema, dann rückt das Kriegsthema auf einmal in den Hintergrund. Das betrifft z.B. das Thema Flüchtlinge. Auf die Idee zu kommen, dass Krieg und Flucht ein und dasselbe ist, scheint mir – diplomatisch ausgedrückt – zumindest eine gewisse kognitive Herausforderung zu sein…. Das ist für mich auch die eigentliche Spaltung…der Hass auf Ersatzfeindbilder (Ausländer, Flüchtlinge) anstatt bei der Sache zu bleiben…
„Eine These zu Deutschland. Vielen Rechten geht das Kriegsgeschrei auch auf den Geist. Das begrüße ich. Doch mein Eindruck ist: wenn Du ihnen eine Karotte vor die Nase hältst, sprich irgendein aufgeladenes Ausländerthema, dann rückt das Kriegsthema auf einmal in den Hintergrund. Das betrifft z.B. das Thema Flüchtlinge. Auf die Idee zu kommen, dass Krieg und Flucht ein und dasselbe ist, scheint mir – diplomatisch ausgedrückt – zumindest eine gewisse kognitive Herausforderung zu sein….“
Sehr richtig. Deshalb hat die führende Partei im rechten Spektrum auch gar kein Interesse daran, etwas gegen Krieg als Hauptfluchtursache zu tun. Oder wie wäre anders zu erklären, dass man zwar die muslimische Überfremdung wortreich beklagt, aber nichts gegen völkerrechtswidrige Kriegsmaßnahmen von USA und IDF im Nahen Osten unternehmen möchte, deren sichere Folge in weiteren Fluchtbewegungen bestehen wird?
Exakt, treffend Teile des Problemkerns herausgearbeitet. Wenn ich jünger wäre, würde ich mit meinen Kindern das Land schnellstmöglich verlassen.
„wächst weltweit eine Friedensbewegung, die so vielfältig ist wie lange nicht mehr.“ (siehe Oben). Sorry, aber davon habe ich bis heute leider nichts bemerkt. Auf welchem Stern lebt der Autor? Eine weltweit wachsende Friedensbewegung, was hat die erreicht? Es gab noch nie so viel Krieg und Gewalt und noch nie so hoch Gewinne in der Rüstungsindustrie. Parallel dazu noch nie so hohe Rüstungsausgaben und Sozialabbau. Von der Meinungsfreiheit und den Folgen bei deren Anwendung ganz zu schweigen.
„[…]Russische Historikerin Natalja Tanschina: „Russophobie ist eine Form des Rassismus“.
22. Februar 2026 Von: Stefano di Lorenzo und Natalja Tanschina.
Natalja Tanschina ist eine russische Historikerin, Professorin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Staatlichen Moskauer Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO) und Russophobie-Spezialistin. Stefano di Lorenzo von Globalbridge konnte mit ihr sprechen. „Russophobie als Ideologie ist eine Reaktion auf ein starkes Russland“, sagt die russische Historikerin[…]“
Quelle und komplettes Interview:
https://globalbridge.ch/russische-historikerin-natalja-tanschina-russophobie-ist-eine-form-des-rassismus/
Ohne Kommentar von mir dazu 😉
Gruß
Bernie
Media Manipulation in the Ukraine War: Prof. Glenn Diesen at the UN Security Council)
https://m.youtube.com/watch?v=rTB_0TkJRlE&pp=ygVPTWVkaWEgTWFuaXB1bGF0aW9uIGluIHRoZSBVa3JhaW5lIFdhcjogR2xlbm4gRGllc2VuIGF0IHRoZSBVTiBTZWN1cml0eSBDT1VOQ0lMLg%3D%3D
Zum Artikel:
Bin da ganz bei Uwe Froschauer mit der Ausnahme ich sehe die Rolle der Religionen, als säkularer Mensch, völlig anders.
Schon seit den ersten religiösen Schriften kann Mensch Religion nämlich für beides mißbrauchen – Kriegstreiberei ebenso wie Pazifismus – im Falle des Christentums z.B. das Alte Testament, dass sogar Völkermorde sowie eine „Politik der verbrannten Erde“, und andere Abscheulichkeiten als Auftrag von „Gott Jahwe“ kennt – das Neue Testament ist nur in Nuancen besser denn auch Jesus soll, ganz ohne Kitsch, gepredigt haben:
„Ich bin nicht gekommen den Frieden zu bringen sondern das Schwert.“
Übrigens der üble, und sehr talibanmäßige, Fundamentalist bzw. „Heidenmissionar“ Paulus gilt allgemein in der modernen Wissenschaft, der modernen Theologie, als der echte Begründer des Christentums nicht eine ominöse Person namens Jesus Christus – da erklären sich solche Sätze im NT – die angeblich Jesus Christus (einer Person, die eventuell nie real existiert hat, aber das ist ein anderes Thema) zugeschrieben werden von ganz allein. Ebenso wie den von Anfang an grassierenden „christlichen Judenhass“ – auch „Antisemitismus“ genannt, aber zur Verharmlosung dieser Tatsache reden Christen lieber von „christlichem Judenhass“ – egal will’s nicht weiter ausführen.
Auch der Buddhismus ist übrigens nicht besser in seiner Doppelmoral – einerseits verbreitet er mehr als friedliche Ideen, aber andererseits haben sich im 2. Weltkrieg auch buddhistisch-japanische Kamikaze-Piloten selbstmörderisch, und voller Fanatismus, auf US-Kriegsschiffe gestürzt – übrigens auch die Rohingja in Myamar haben die Erfahrung mit einem genozidialen Buddhismus gemacht, der sie immer von der Erde vertilgen will, um mal eine modernere Variante des religiösen, buddhistischen Hasses zu erwähnen.
Der Koran ist auch nicht besser, wie wir ja nicht erst seit dem 11. September 2001 WTC wissen….
Der Autor sollte sich mal damit beschäftigen statt diese Tatsachen einfach unter den Tisch zu kehren, oder darüber verwundert zu sein vorgibt, dass ein christlicher Bischof Kriegstüchtigkeit predigt.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass in Europa von katholischen Priestern wieder Panzer gesegnet wurden, die gegen die „bösen“ Serben ins Feld zogen – zugegeben kroatische, aber man sollte das immer wieder erwähnen.
Was die evangelische Kirche in Deutschland angeht, die hat sogar ein Gustav-Adolf-Institut wo sie sich heuchlerisch vom Retter der Protestanten in Deutschland distanziert – einem König, Schlächter und Völkermörder aus Schweden, auch Gustav Adolf genannt, und in der Schlacht von Lützen gefallen. Wallenstein übrigens war auch nicht besser, 30jähriger Krieg eben…..
Egal lassen wir das, ich denke jeder der das liest hat verstanden worauf ich hinaus will – jede Ideologie/Weltanschauung auch die religiöse, und – ich geb’s zu auch manche säkular-humanistische – hat eben 2 Seiten – eine „gute“ und eine „böse“, und jede Partei – Pazifisten ebenso wie Kriegsgeile – können sich auf eine der beiden Seiten beziehen….
Is leider so 🙁
„[…]Laotse schrieb im Dao De Jing: „Wer Gewalt anwendet, wird durch Gewalt untergehen.“[…]“
Der Satz ist interessant, und ich dachte sofort an eine Stelle in der christlichen Bibel
„[…]“Wer das Schwert ergreift, der wird durch das Schwert enden“[…]
Ob „Jesus“ in China bei Laotse in der Lehre war?
Oder hat das ein früher Evangelist wörtlich irgendwo aufgeschnappt und als seine eigene Idee für das NT verkauft?
Wir werden es nie erfahren – 2000 Jahre ist zu lange her um das zu ermitteln, aber wie gesagt es gibt auch andere Stellen im NT die Jesus als Kriegsfürsten beschreiben – wer das nicht glaubt dem empfehle ich mal die „Apocalypse nach Johannes“…..
Kein Wunder, dass, wie oben erwähnt, sich friedvolle sehr pazifistische Priester ebenso wie sarazenenmordende Kreuzritter/machtgierige mittelalterliche Borgia-Bischöfe/Kardinäle auf das NT beziehen konnten….“Deus lu volt“ (= „Gott will es“)….oder so *Sarkasmus*
Gruß
Bernie
Ergänzung:
„[…]Watson Sektenblog
Christliche «Endzeit-Propheten» sehen im Gazakrieg apokalyptische Signale
Neuzeitliche Propheten suchen Endzeithinweise in der Bibel und beschwören die Apokalypse und die Wiederkunft von Jesus Christus herbei.[…]“
Quelle und kompletter Text:
https://www.watson.ch/blogs/sektenblog/817500457-christliche-fundis-sehen-im-gazakrieg-apokalyptische-signale
Ohne weiteren Kommentar von mir dazu 😉
Gruß
Bernie
Selenski heute im Deutschlandfunk-Interview in Kiev auf die Frage, was er denn gerne wieder tun würde, wenn der Krieg endlich vorbei ist: „Ich würde gerne noch mal mit der Familie zu McDonalds essen gehen. Und danach ins Kino gehen“.
Ohne Worte.
Er ist eben ein Komiker, aber leider nicht lustig.
Frieden ist kein natürlicher Grundzustand, von dem ausgehend mal gelegentlich der eine oder andere Spinner auf den Gedanken kommt, ein anderes Land kriegerisch zu überfallen. Frieden ist . -wie Hobbes es schon MItte des 17 Jrdts. vor dem Hintergrund der damals tobenden Religionskriege in Europa vollkommen korrekt resümierte – die Abwesenheit von Krieg, hergestellt nach aussen und nach innen mit Mitteln der Abschreckung eines souveränen Staates. Hobbes sah den starken Staat in den Händen der königlichen Absolutismus aus einem einfachen Grund: eine andere Staatsform gab es nicht in Hobbes Zeiten. Angewendet auf heute heisst das: Frieden in Europa MIT Russland -wie es in den russischen Agenturen in Deutschland andauernd proklamiert wird- gibt es nicht. Frieden in Europa gibt es -wie in der Ära des Kalten Krieges bis 1990- nur GEGEN Russland, hergestellt mit Mitteln der militärischen Abschreckung. Das pro-russische, russisch-imperialistische, anti-europäische, anti-demokratische, kriegsgverherrlichende BSW-Lager, in dessen Namen der Autor schreibt, verkündet seit 2022 nicht nur in den beiden Presse-Organen (NDS, Eastend/Overton), sondern auch in den hiesigen Talk-Show für die breite Öffrentlichkeit die einzige Kernforderung: Einstellung aller militärischen Hilfen und Unterstützung für die UA -mit dem offensichtlichen Ziel der Ausweitung der russischen West-Expansion nach ganz Europa. Mit dieser Position will das BSW-Lager -glücklicherweise bei 3% in den Umfragen, daher als politische Kraft völig irrelevant- den Krieg nach ganz Europa ausweiten. Man kann es nicht ioft genug wiederholen: das BSW-Lager will nicht ein tragfähige Friedens-Architektur für Europa, sondern den Krieg von der Ukraine nach Europa ausdehnen. Es ist auch nicht verwunderlich .dass auch von einigen Usern in den Kommentaren bei Eastend/Overton der Einmarsch der Putin-Armee in Deutschland. Absetzung der verhassten Merz-Regierng und Konstitutionierung eines russischen Besatzungregimes in Deutschland nach dem Vorbild der „Volksrepubliken“ in der Ost-Uktaine unevrblümt gefordert wird.
Mann kann es nicht oft genug wiederholen: Den Krieg in der Ukraine hat der Westen angefangen, mit rassistisch eingefärbtem Vernichtungswillen von allem Russischen, einschließlich der Sabotage von Gasleitungen in der Ukraine. Und man kann es auch nicht oft genug wiederholen, dass es viele Intellektuelle gibt, die das nachweisen und von unseren Propagandamedien verschwiegen werden. Beispiele sind Jeffrey Sachs, John Maersheimer, Douglas Macgregor und auch Oskar Lafontaine. In einem gebe ich Ihnen Recht: Das BSW ist keine ernstzunehmende Kraft gegen den Horror, der derzeit stattfindet, sondern unterstützt ihn mit Hofierung des Plagiatsbetrügers Voigt in Thüringen und Unterstützung des ÖRR, der ja fast nur noch Natobefürworter zu Wort kommen lässt. Aber egal was der jeweils eigene Stand der Bildung, des IQ’s und der Humanität hergibt, wir verlieren alle, wenn es nicht gelingt, gegenseitigen Respekt und gegenseitiges Verständnis wieder zu fördern statt der Kriegshetze.
„Beispiele sind Jeffrey Sachs, John Maersheimer, Douglas Macgregor und auch Oskar Lafontaine.“
Ihre Beispiele können nur in russland-propagandistischen Zirkeln Fuss fassen -ausser dieser Blase nicht. Weil man mit Verbreitung eines Propagandanarrativs nur eigene follower gewinnen kann, nie die universelle Autorität eines Intellektuellen. Ihren Lafo, der mittlerweile keine Gelegenheit auslässt, um den Nachweis über den eiigenen Status als „alter weisser Wessi-Mann“ in der BSW-Blase zu liefern, indem er dort z.B. Trump als „Friedenspolitiker“ mit de Gaulle und Brandt vergleicht, können Sie an erster Stelle begraben.
Idiot ▬|██████| ▬
Kei Schein, liest in Russland Jeffrey Sachs, Douglas Mac Gregor oder gar den Oskar.
Sie haben gepflegt einen an der Waffel hie so´n Quatsch abzusondern.
„…..das BSW-Lager will nicht ein tragfähige Friedens-Architektur für Europa, sondern den Krieg von der Ukraine nach Europa ausdehnen……“
da hätte ich doch ganz gerne mal ein paar Quellenangaben,
wer und wann und in welchem Kontext das gesagt wurde, was Sie dem BSW hier unterstellen.
„… da hätte ich doch ganz gerne mal ein paar Quellenangaben, …“
Wirst du natürlich nicht für diesen hanebüchenen Quatsch bekommen, denn genau das Gegenteil ist richtig. Gerade heute wurde dies von Michael von der Schulenburg veröffentlicht. Es empfiehlt sich, sich mal zu informieren, wer dieser von der Schulenburg ist. Und es empfiehlt sich, die anderen Links im Verlinkten zu öffnen. Befürchte aber, das dieser Vorstoß zu nichts führen wird.
https://bsw-vg.de/michael-von-der-schulenburg-das-streben-nach-frieden-erfordert-vor-allem-mut/
„Wirst du natürlich nicht für diesen hanebüchenen Quatsch bekommen, denn genau das Gegenteil ist richtig. Gerade heute wurde dies von Michael von der Schulenburg veröffentlicht“
Ihr Michael Sergius Graf von der Schulenburg war Teil der BSW-Delegation in Moskau, um dort Wagenknechts „diplomatische Gespräche zur Beendigung des Krieges“ zu führen. Seltsamerweise habe ich die BSW-Delegation gar nicht am berühmten elfenbeinfarbigen Putin-Tisch im Kreml gesehen, sondern im Bolschoi-Theater unter der Aufsicht der führenden FSB-Offiziere,
Gut so, dass ein ehemaliger UNO- und OSZE- Diplomat seine Kontakte nach Russland pflegt. So weiß man dort, dass es in Schland nicht nur Kriegstreiber gibt, sondern auch Leute, die sich einen gewissen Restverstand bewahrt haben. Dass er nicht mit Putin direkt zusammengetroffen ist – geschenkt. Den Rest deiner Polemik erspare ich mir, sie sagt mehr über dich als über jemanden sonst aus.
https://bsw-vg.de/reise-nach-moskau-zum-80-jahrestag-der-befreiung-vom-deutschen-faschismus/
„Aus Anlass des 80. Jahrestags der Kapitulation Nazi-Deutschlands und des Endes des
Zweiten Weltkriegs in Europa fahren wir vom 09. bis 10. Mai 2025 mit einer Gruppe von
fünf Europaabgeordneten aus der Slowakei, Tschechien, Zypern und Deutschland zu einem
zweitägigen Besuch nach Moskau. Wir werden dort an den Feierlichkeiten zum Jahrestag
des Sieges über den deutschen Faschismus teilnehmen und Gespräche mit Parlamentariern
und weiteren Vertretern aus Politik und Kultur führen. Mit diesem Besuch wollen wir
verdeutlichen, dass wir Gespräche und Austausch auf allen Ebenen für notwendig erachten,
um die immer stärker werdende Konfrontations- und Eskalationsspirale in Europa zu
überwinden. Nach dem Besuch in Moskau planen wir auch eine Reise nach Kiew. Dazu
stehen wir bereits in Kontakt mit der ukrainischen Botschaft.
Unser Besuch in Moskau ist so terminiert, dass er im Zeitraum der angekündigten
Waffenruhe im Ukrainekrieg stattfindet. Wir möchten auch so ein Zeichen setzen, dass es
uns darum geht, dass die Waffen in der Ukraine dauerhaft schweigen. Eine Fortsetzung des
Krieges, wie sie von der EU vertreten wird, halten wir für katastrophal. Statt eines
gigantischen Aufrüstungsprogramms braucht es Einsatz der EU für Diplomatie und eine
dauerhafte Friedenslösung in Europa sowie einen Neubeginn der europäisch-russischen
Beziehungen. Dafür setzen wir uns ein. Es muss wieder um Entspannung gehen.“
Strasbourg, 07.05.2025
ich habe vorsichtshalber mal alles kopiert, denn ich habe den Verdacht, dass Sie die Links gar nicht lesen. ….
ein Besuch bei Putin war gar nicht geplant…..
Ich hoffe sie werden für ihren Schmonzes gut bezahlt! ▬|██████| ▬Mal ganz davon abgesehen dass das BSW uns nicht helfen wird, und auch gar nicht kann.
Da sitzen „Impfbefürworter“, kann also gar nicht gehen, weil das die Schlimmsten sind.
Ich werde für garnichts bezahlt und wenn du meine Links, die auf Stellungnahmen der BSW verweisen, als „Schmonzes“ bezeichnest statt Argumente zu bringen, dann zeigt das nur, welch armseligen Geistes du bist. Die Schlimmsten sind Leute wie du, die die damalige Situation nicht berücksichtigen, die sich nicht informieren und deshalb auch keine Argumente haben, die nur ihre Vorurteile pflegen und Bashing betreiben wollen. Wenn es dann zu spät ist, haben sie wieder von nichts gewusst. Wenn du dich wirklich über den „Stand der Dinge“ informieren wolltest, dann wüsstest du dies längst:
https://bsw-vg.de/corona-aufarbeitung-das-bsw-kaempft-auf-allen-ebenen/
Ihr Post ist in die falschen Zeile gerutscht,
Ich denke mal, Du warst nicht gemeint, sondern der Genozidfan „Cromwell“.
Nein, nein, sorry, wenn das so rüberkam.
Ich meinte natürlich „Cromwell“!
Bin mir aber auch grad keiner Schuld bewußt.
Glauben sie den Scheiss, den sie schreiben, eigentlich selbst? Oder geben sie den Müll beruflich weiter? Sie haben sicher Beweise, das Russland „Europa“ angreifen will? Dann lassen sie uns an ihrer Weisheit teilhaben! Zur Aufbesserung ihrer Bildung: Europa ist ein Kontinent und Russland Teil davon.
Es gibt genug seriöses Material zur Entstehung des Ukrainekonfliktes und wer den unbedingt wollte.
In dem Buch „Der lange Weg zum Krieg“ von G.Verheugen und P.Erler wird das Jahr 1993 als Beginn des Feindschaft des „Westens“ mit dem nachsowjetischen Russland angegeben. Zumindest ab diesem Jahr wurde Russland offiziell als Feind bezeichnet. Das deckt sich mit den Forderungen des NATO- Generalsekretärs M. Wörner und des BRD- Verdeitigungsministers V.Rühe 1993 nach schneller NATO- Osterweiterung!
„…..dass auch von einigen Usern in den Kommentaren bei Eastend/Overton der Einmarsch der Putin-Armee in Deutschland. Absetzung der verhassten Merz-Regierng und Konstitutionierung eines russischen Besatzungregimes in Deutschland nach dem Vorbild der „Volksrepubliken“ in der Ost-Uktaine unevrblümt gefordert wird.“
Sie haben doch sicherlich alles gespeichert
dann dürfte es kein Problem sein, die Namen zu nennen.
Frage an die Redaktion, kann man nach Foristen suchen?
@all
cromwells Aussage ist:
Alle friedens- und abrüstungspolitischen Forderungen in Deutschland und Europa spielt dem Feind in die Hände (macht ‚uns‘ wehrlos) und dies sind selbstverständlich alles ‚Volksverräter‘.
Hier lässt Volksgenosse „Cromwell“ mal richtig die imperialistische und faschistische Sau raus, Rache für Stalingrad. Der Name Cromwell passt auch gut, der hatte seinerzeit in Irland laut William Petty ein gutes Drittel der Bevölkerung ausgelöscht, ein veritabler Genozid, wie er Volksgenosse „Cromwell“ konveniert (revisionistische „Historiker“ heute versuchen diese Zahl um 2/3 zu reduzieren, ob 600.000 oder 200.000 mag dahinstehen). Jedenfalls passt der Name in die „Traditionen“ Banderas, Petljuras, oder auch Himmlers.
Wir „lernen“ also, dass Frieden mit „Russland“ (wie sein Ahn Hitler kennt er keine Sowjetunion, nur „Russland“) nicht möglich sei. Deshalb habe man seit 1990 das Land getäuscht, ausgeraubt und mit Natostützpunkten umstellt, mit den Untermenschen war schliesslich Frieden nie eine Option. Da regiert Hobbes, der sich ja auch deutlich über niedere Rassen und den Umgang mit ihnen geäussert hatte. Da ging immer nur „overextending and unbalancing“.
Dann tropft „Cromwell“ der Goebbels-Geifer endgültig von den Lefzen, wenn er über das BSW pöbelt. Das ist nicht bloss ein Troll, sondern ein Fanatiker.
@ Cromwell : Frieden ist kein natürlicher
Grundzustand. > > > Kein natürlicher Zu- stand ? Sie führen also zu Hause mit Ihren Anvertrauten täglich Krieg? Und mit der Nachbarschaft sowieso. Viel Spaß !
Der Beginn von „kriegstüchtig“:
29.10.2023, Pistorius im ZDF Berlin direkt:
„Wir müssen uns wieder an den Gedanken gewöhnen, dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen könnte. Und das heißt: Wir müssen kriegstüchtig werden, wir müssen wehrhaft sein und die Bundeswehr und die Gesellschaft dafür aufstellen.“
https://www.youtube.com/shorts/oynzkqbz-bE
Dieses neue Skript wurde sofort den angeschlossenen Regierungsmedien weitergegeben.
Nur einen Tag später:
WDR, 30.10.2023:
„Gefahr eines Kriegs in Europa? – Sicherheitsexperte stimmt Pistorius zu“
„Warum diese Kriegsrhetorik? Und was steckt dahinter. Wir haben darüber mit Chistian Mölling, Experte für Sicherheits- und Verteidigungspolitik, bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik gesprochen. Er sagt: Die Gefahr eines Kriegs in Europa in den nächsten sechs bis zehn Jahren sei real. Darauf müsse die Bevölkerung jetzt vorbereitet werden.“
https://www1.wdr.de/nachrichten/krieg-europa-pistorius-interview-moelling-100.html
zwei Tage darauf:
BR, 31.10.2023:
„Was meint der Verteidigungsminister mit „kriegstüchtig werden“? “
„Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums hatte zuvor erklärt, die Zeitenwende sei nicht auf die Bundeswehr begrenzt. Es gehe dabei auch um eine Gesellschaft, die den Auftrag der Bundeswehr trägt und ihn stützt. Etwa bei Rüstungsprojekten, die in der deutschen Zivilgesellschaft lange für Kontroversen gesorgt hatten.“ (…)
„Kriegstüchtig“ meint auch einen „Mindsetwechsel“
„Neu ist der Begriff „Kriegstüchtigkeit“ übrigens nicht. Er findet sich bereits im „Deutschen Wörterbuch“ der Brüder Grimm. Er spielte in der Kriegsbegeisterung vor dem Ersten Weltkrieg und in der Propaganda eine große Rolle. Die heute übliche Bedeutung ist vor allem, gerüstet zu sein für einen Krieg.“
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/was-meint-der-verteidigungsminister-boris-pistorius-mit-kriegstuechtig-werden,TuGtLVL
Wer hats erfunden:
28. November 1942:
„Man soll im Kriege nicht vom Frieden reden, (…) es liegt im Interesse unserer Gefangenen, dass wir den Krieg gewinnen und dafür tüchtig und innerlich abwehrbereit bleiben und nicht durch vorzeitige Sentiments die Kriegstüchtigkeit des deutschen Volkes vermindern.“
https://dokumen.pub/die-tagebcher-von-joseph-goebbels-band-6-oktober-dezember-1942-9783110965605-9783598221378.html
16. Mai 1943:
„Die moralische Kriegstüchtigkeit unseres Volkes an der Front und in der Heimat ist vollkommen unantastbar.“
https://ia801609.us.archive.org/30/items/Goebbels-Joseph-Der-steile-Aufstieg/GoebbelsJoseph-DerSteileAufstieg1944159S.Text.pdf
Göbbels, 9. Juli 1944, als die Niederlage der Wehrmacht bereits nicht mehr aufzuhalten war, die nationalsozialistische Wochenzeitung „Das Reich“ „Kriegstüchtig wie nur je“
Wenn für Frau Miosga der Pazifismus lästig ist, sollte sie sich mal bei ihrem Mann, dem Pathologen, in Behandlung geben. Ansonsten sei darauf verwiesen, dass diese kriegsertüchtigenden Sendungen von einer Vielzahl von Zuschauern boykottiert werden, und selbst beim Bundeswehrpersonal auf wenig Gegenliebe stoßen, denn ansonsten wäre der Einsatzwille für Litauen nicht bei mageren 10%. Ich sehe nicht, dass Deutschland in absehbarer Zeit so kriegstüchtig werden kann, dass es Russland Paroli bieten könnte. Da nutzt es auch nichts, wenn man die Ausbilder der Bundeswehr nun aus dem Banderaarsenal holt. Möglicherweise schreckt das noch mehr junge Leute ab, ihren Lebensunterhalt beim Bund zu holen.
Ich finde es sollte eine Straftat sein den Pazifismus zu diskreditieren zu versuchen bzw. zu (kriegerischer) Gewalt aufzurufen, wie das Frau Miosga macht.
Es ist immer schwierig mit derartigen Forderungen, weil am Ende immer mehr verboten sein wird.
Zeitweise. beging ich sogar mit einem gewissen stolz jeden Tag eine Straftat, 😉
Mit viel Text gibt sich der Autor große Mühe, den politischen Willen zum Krieg, wenn die Interessenskonflikte in der Konkurrenz der Nationen nicht mehr ‚friedlich‘ geregelt werden können, aus dem Fokus zu nehmen:
In den Jahrzehnten „vor 1914 entwickelte s i c h in Europa ein intensives Wettrüsten“, „Bündnissysteme verfestigten s i c h“, „Als s i c h die politische Lage im Sommer 1914 zuspitzte“ etc. Lauter anoyme Selbstläufer also, Akteure, die auf Biegen und Brechen siegen wollten, scheint es nie gegeben zu haben. Allenfalls Herrn „Erwartungshaltung“, Frau „Mobilisierungslogik“ und der Transperson „Dynamik“ könnte man Vorwürfe machen.
In dieser Sicht der Dinge kann es Herrn Froschauer dann auch sinnvoll erscheinen, das täglich von EU- und NATO-Führern ventilierte Bekenntnis zum ganz großen Knall als Mittel i h r e r Politik damit zu kontern, dass es viele freundliche Zeitgenossen gäbe, die es auch ohne Krieg aushalten könnten. Wenn das die derzeit amtierende Stahlhelm-Fraktion wüsste – sie würde sich auf der Stelle bekehren…
Oder andersherum: Der Autor sollte zur Kenntnis nehmen, dass es die größte Friedenbewegung aller Zeiten längst gibt, nach Auskunft der Mächtigen in Euorpa ist das die NATO! Das ist schon ernst gemeint, sie häuft gerade immer mehr friedensmachende Instrumente an und diskutiert öffentlich die Zielkoordinaten von Gegnern, die i h r e r Sorte Frieden im Wege stehen…
Jaja, so ist das auch in Gaza, in den leergefegten und zerstörten Bereichen, dort herrscht Frieden, oder wie sagte der Kanzler, Frieden gibt es auf dem Friehof.
@ Wunderlich: Frieden gibt es auf dem Friedhof ? Haben deswegen die
Israel DEFENSE Forces mit Fritzens Hilfe = Waffen Gaza in einen Friedhof verwandelt ?
Der Friedensgedanke ist richtig, der konzeptionelle Ansatz (Herangehensweise) falsch.
Ausgangspunkt ist „seit 5:45 wird zurückgeschossen“ im Sinne des Wortes: nicht Europa, sondern Russland hat uns diesen Krieg aufgezwungen. Russlands „aggressive, imperialistische, expansive und mörderische Handlungsweise nötigt ‚Uns‘ diesen Krieg auf. „Wir verteidigen nur UnsereDemokratie gegen einen kriegslüsternen barbarischen Feind“. „Wir sind zum zurückschiessen gezwungen worden“. Russland ist „kriegslüstern“, daher müssen ‚Wir‘ „kriegstüchtig“ werden.
Die Frage nach Krieg und Frieden ist der falsche Ansatz: Wir befinden uns bereits mitten im Krieg. Für viele Mitbürger ist die Frage nach Krieg und Frieden irrelevant. Für viele, zu viele Mitbürger ist der Russe bereits im „Keller“. Der Friedensgedanke ist derzeit für viele Mitbürger unerreichbar. Der Russe hat die Ukraine „überfallen“. Das ist so richtig, wie es falsch ist. Dieses Narrativ des „kriegslüsternen“ Russen muss hinterfragt bzw. korrigiert werden, und das ist zur Zeit sehr, sehr schwer. Und es wird immer schwerer.
Die Realität anerkennen: Wir sind mitten im Krieg.
Wenn man sich anschaut wie die deutsche Propaganda gerade penetrant versucht den rasanten Wirtschaftlichen Absturz der BRD in einen Absturz der russischen Wirtschaft umzudeuten, sollte es zu denken geben.
Außer Auftragsarbeiten für die Lobbyvertreter und die Vorbereitung eines Angriffskrieges gegen Russland, hat unser Ukrainisches Regime unter Führer Merz absolut nichts auf der Pfanne.
Für jeden der dieses Fremdgesteuerte Regime aus Vertretern der Ukraine, für eine deutsche Regierung hält, ist da nicht nur Hopfen und Malz verloren.
Deshalb sollte jeder Bürger, nicht Untertan die sind nur Verbrauchsmaterial, die Kriegsanstrengungen dieses Regimes behindern wo und wie es nur geht. In einem Rechtsfreien Staat wie diesem, wo nur die Gewalt des Büttels dieses Regime möglich macht, gibt es keine realen Gesetze. Die Willkür herrscht in diesem Land, nicht anders wie in all den Despotien und Diktaturen die hier vorher existiert haben.
„[…]Werner – Die Russen sind da[…]“
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=XtC4pMlHGaA
Ach waren das noch Zeiten im letzten Kalten Krieg mit „den Russen“ aus der UDSSR 🙂
Amüsierte Grüße
Bernie
Es sind immer die Gewalttäter, die einem einreden wollen es sei „naiv“ nicht zur Gewalt zu greifen….
„Wer heute einem naiven Pazifismus folgt, befördert die Kriege von morgen“
Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=146723
In diesem Punkt würde ich Merz sogar zustimmen, nur anders als ihm das lieb sein kann: „Die Geschichte lehrt uns: Beschwichtigung schafft keinen Frieden. Sie ermutigt den Aggressor.“
Mit einem Unterschied… ich erkläre nicht, dass Pazifismus schädlich, Krieg gut sei bzw. nur der Krieg die Lösung sei. Ich sage der Rechtstaat ist die Lösung (einer, der den Namen auch verdient): es stimmt. Solange vor allem westliche Politiker für ihre Verbrechen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, ermutigt es sie nur weiterzumachen. Dazu zähle ich z.B. den Ukrainern den Frieden zu verweigern und damit Millionen Tote zu fabrizieren….
Update: (passend zum Artikel) gut ist aber – was man aus dem Artikel lesen kann -, dass sie wohl Schwierigkeiten haben das Volk für ihre krummen Machenschaften zu begeistern. Das heißt auch in Deutschland ist der Pazifismus nicht tot. Ein Lichtlein am Horrizont.
Leider gibt es zur Zeit keine Friedensbewegung, die diesen Namen verdient. Der weit überwiegenden Mehrheit der Deutschen ist scheißegal, was in der Welt passiert und der Russenhaß ist dermaßen eingeimpft worden, daß die Frage nach den Ursachen von Krieg und Gewalt nicht mehr gestellt wird.
@ Otto Bismark: die nazi haben ganze Arbeit geleistet! Von 1939 – 1945 haben sie den Russenhass in die teutschen (!) Hirne geprügelt, der bis heute nachwirkt.
Via Volksempfänger, Zeitungen, Flugblät
ter und Plakate. Ist exzellent dokumen -tiert.
Akademische Suada um eine einfache Tatsache: Mächtige Interessengruppen und willfährige Politik finden sich zusammen um mit Gewalt eine Macht- und Profitmaximierung auf den Weg zu bringen, sie nennt sich Krieg, das Verfahren ist so alt wie die menschliche Kultur und wird bestehen bleiben.
Nach besonderen Massakern mit exorbitanten Verlusten an Menschenleben, wie dem jetzt heraufziehenden, mit längeren Pausen.
Eine Abhilfe wird es nicht geben, Menschen die sich über Nacht in Flugzeugen einsperren lassen und Parteien wie die Union wählen sind da definitiv hilflos.
„Zu viel Kriegsgedöns…“
—-
Ich liebe Mark Twain. Wohl deshalb kommt mir gerade beim Lesen der Schlagzeile, sein Prosagedicht
„Das Kriegsgebet“ (The War Prayer) in den Sinn.
„Friedrich Merz
@_FriedrichMerz
Die Geschichte lehrt uns: Beschwichtigung schafft keinen Frieden. Sie ermutigt den Aggressor. Wer heute einem naiven Pazifismus folgt, befördert die Kriege von morgen. #cdupt26“ ( https://x.com/_FriedrichMerz/status/2024824337472061520 )
Solcherlei offensichtlichen Unsinn veröffentlicht der „Deutsche BlackRock Bundeskanzler“.
Andrey Martyanov „enthüllt“ die Wahrheit (beziehungsweise leitet die Enthüllung weiter) über Kaja „Kaka“ Kallas: https://smoothiex12.blogspot.com/2026/02/you-all-saw.html.
Ich fürchte, die meisten von uns haben sie sträflich unterschätzt…
Der Bourbon und die Zigarre sehen gut aus 🙂
Die aberwitzige Vorstellung, dass Krieg ein „Normalzustand“ sei, ist leider immer noch weit verbreitet und das bedauerlicherweise nicht nur bei völlig gehirnentkernten Schwachmaten, sondern auch bei vielen (vor allem) rechten Intellektuellen. Ich selbst hatte auf dieser Kommentarseite einen kleinen Disput mit einem anderen Kommentator, den ich allerdings entgegen meiner sonstigen Verfahrensweise kurzfristig abbrach, da ich nachdem diese Person auch noch den sogenannten „Schimpansenkrieg von Gombe“ als „Argument“ für seine bellizistischen pipe Dreams ins Spiel brachte. Spätestens beim „Schimpansenkrieg von Gombe“ merke ich nämlich, dass es besser ist aus einem Dialog aufzusteigen, da Leuten, die den „Schimpansenkrieg“ anführen um damit Krieg als „Normalzustand“ zu etikettieren, sowieso nicht mehr zu helfen ist. Da ich damals nicht weiter auf diesen von der Primatologin Goodall beobachteten Konflikt innerhalb einer Gruppe von Schimpansen eingegangen war, möchte ich dies hier nachholen. Der Konflikt begann, nachdem ein dominantes Männchen seinen Status als Anführer der Gruppe verloren hatte. Es waren keine zwei „Schimpansenvoelker“ sondern eine einzige Gruppe, eine Großfamilie sozusagen. Die Gruppe formierte sich wohl mehrfach um, was letztendlich zur Spaltung in zwei separate Gruppen führte. Eigentlicher Auslöser des angeblichen „Schimpansenkriegs“ dürfte aber mit hoher Wahrscheinlichkeit an Dr. Goodall selbst gelegen haben. Diese hatte nämlich die Schimpansen mit Bananen, die sie an verschiedenen Futterstellen auflegte um die Tiere zwecks besserer Beobachtung anzulocken, gefüttert. Bereits vor Ausbruch des angeblichen „Schimpansenkriegs“ kam es laut Beobachtungsprotokoll von Dr. Goodall zu vermehrten Aggressionen zwischen Tieren der damals noch nicht in zwei Gruppen gespaltenen Primärgruppe. Es gibt inzwischen viele Anthropologen, Ethnologen und Primatologen, welche die Bezeichnung „Schimpansenkrieg“ vehement in Frage stellen und diesen in der Tat mit zum Teil extremer Brutalität geführten Konflikt eher als einen zum Teil durch anthropogen verstärkten Intragruppenkonflik betrachten. Dazu kommt noch dass jeder Schimpanse, den die Beobachteter nicht mehr in dem von Ihnen observierten Territorium vorfanden automatisch als „Kriegsopfer“ zählten ohne dass ein entsprechender Kadaver aufgefunden wurde. Schimpansen neigen bei Konflikten mit anderen Gruppen tatsächlich wohl eher dazu zu neigen aus ihrem ursprünglichen Habitat abzuwandern und sich eine neue ungestörtere Umgebung zu suchen. Der „Schimpansenkrieg von Gombe“ war damals sowohl in der Fachwelt als auch in der Main Stream Presse der Renner und es wurde viel zu viel Bollox geschrieben und viel zu viel anthropomorphisiert. Nein! Krieg ist KEIN „Normalzustand, weder bei Menschen noch bei Primaten.