
Sieben Gründe, warum die AfD keine neue NSDAP darstellt.
Charlotte Knobloch hat es nun auch getan: Sie sieht in der AfD starke Parallelen zur NSDAP – ja, sie fühle sich an jene Partei aus der deutschen Geschichte erinnert, wenn sie die AfD erblicke. Damit steht die ehemalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden nicht alleine da, schon seit geraumer Zeit verortet man die AfD irgendwo im Jahre 1933. Immer wieder wird von drohender Machtergreifung gesprochen – und darüber, wie sie an die Tradition der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) anschließe. Manche Gleichsetzung wird gar in psychotischer Manier – oder Manie? – betrieben.
Konsistent ist diese Gleichsetzung – ja, es ist nicht mal mehr ein Vergleich, sondern man behauptet ja, dass die AfD die wiederbelebte historische Partei von einst sei – jedoch nicht. Wo genau die beiden Parteien deckungsgleich sein sollen, wird so gut wie nie erläutert. Sicher, man bringt hier und da den Nationalismus ins Spiel, der beiden eigen ist – aber wäre das das Kriterium, müsste man auch manche antikolonialistische linke Bewegung aus Afrika oder Südamerika als Nachfolgeorganisation der NSDAP einordnen. Natürlich zieht man auch den Rassismus heran, scheut aber die Erklärung, dass der Rassismus der NSDAP programmatisch war, während jener, den man in der AfD findet, individueller Natur entspringt und nicht Teil des Parteiprogrammes ist.
Warum die AfD eine Partei ist, die sogar stark gegen die Vorstellungen und Motivationen der historischen NSDAP steht, lässt sich an folgenden sieben Punkten darlegen.
Deregulierte Marktwirtschaft vs. dirigistische Volkswirtschaft
Zwar wurde der linke Strasser-Flügel bereits 1934 gewaltsam aus der NSDAP eliminiert, dennoch etablierten die Nationalsozialisten einen Sozialstaat, den es vorher auf deutschen Boden in diesem Umfang noch nicht gegeben hatte. Freilich kamen aber nur Volksgenossen auf ihre sozialstaatlichen Kosten. Dass dieser völkische Sozialstaat nicht alleine der Fürsorge entsprang, sondern die Bevölkerung für die nationalsozialistische Herrschaft erwärmen und bei Laune halten sollte, steht dabei außer Frage – aber jedes sozialstaatliche System existiert aus Gründen des Kalküls, auch das hiesige.
Die AfD tut sich mit sozialstaatlichen Gedanken hingegen schwer – sicher, der Höcke-Flügel kokettiert häufig mit dem Label (einer wie auch immer gearteten) sozialen Gerechtigkeit. Sollten diese Anflüge ernst gemeint sein, so spricht das dennoch nicht für die Mehrheit der Gesamtpartei. Die wandelt eher auf den Spuren eines schlanken Staates – dazu kommen wir gleich noch – und sieht im Sozialstaat eine Institution, die mindestens so stark gewuchert habe, dass nur ein forcierten Sozialstaatsabbau für sie in Frage kommt.
Außerdem vertritt die AfD ausdrücklich Privateigentum, Vertragsfreiheit, Wettbewerb, Deregulierung und soziale Marktwirtschaft. Die NSDAP verband dagegen Privateigentum mit massiven interventionistischen und kollektivistischen Forderungen: Verstaatlichung von Trusts und Unternehmen, Gewinnbeteiligung an Großbetrieben, »Kommunalisierung« großer Warenhäuser, »Brechung der Zinsknechtschaft« und eine Wirtschaftspolitik, die letztlich den Interessen der sogenannten Volksgemeinschaft untergeordnet wurde. Eine deregulierte Marktwirtschaft entsprach dem in Teilen durchaus kapitalismuskritischen Nationalsozialismus nicht – wenngleich er den Kapitalismus natürlich nicht marxistisch angriff, sondern als Fremdherrschaft durch das Weltjudentum ablehnte. Die AfD sieht jedoch ein solch dereguliertes Modell, in dem der Staat möglichst einflusslos bleibt, als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft.
Zivile Parteikader vs. uniformierte Parteimilizen
Während die NSDAP mit der SA – später auch mit der SS – über paramilitärische Milizen verfügte, die in den Jahren der Weimarer Republik für Angst und Schrecken sorgten, manchen politischen Kontrahenten füsilierte und schlicht totschlug – ähnlich, wenn auch im kleineren Umfang, agierten kommunistische Trupps zu jener Zeit –, kann die heutige AfD mit solchen Einheiten nicht aufwarten. Sicher, manchem AfD-Politiker wirft man Nähe zu Neonazikreise vor – und das mag auch für den einen oder anderen zutreffen. Teil der Partei sind diese gewaltbereiten Truppen allerdings nicht. Die AfD-Führungsriege lehnt öffentlich die Nähe zu solchen Neonazis ab – die NSDAP distanzierte sich von ihren Milizen jedoch nie.
Es gibt also schlicht keinen bewaffneten Arm der Partei – ja, noch nicht mal eine uniformierte Parteiorganisation. Der Parteikader der AfD trägt zivil – das Thema Uniformierung kam allerdings Anfang des Jahres in der AfD auf: In Rheinland-Pfalz sprach sich die Landespartei für Schuluniformen aus.
Die Milizen wurden als Parteiarmee der NSDAP verstanden. Und sie erfüllten damit eine politische Funktion. Sie sollten Gegner einschüchtern, Veranstaltungen sprengen, Straßen und öffentliche Räume beherrschen, politische Gegner zusammenschlagen und eliminieren. Der Kampf um die Macht erfolgte nicht nach den zivilen Regeln des Parlamentarismus – zumindest nicht ausschließlich –, der Terror sollte die Machtergreifung einleiten und das Land mürbe machen für einen nationalsozialistischen Zugriff. Die NSDAP fuhr eine Doppelstrategie: Sie nahm den Weg durch die Institutionen und bediente sich gleichzeitig des Terrors auf den Straßen. Eine solche Doppelstrategie der AfD ist jedoch nicht zu erkennen.
Veränderung des Systems vs. Abschaffung des Systems
Die historische NSDAP war erklärtermaßen antiparlamentarisch – auch wenn sie ins Parlament strebte – und wollte zu guter Letzt die parlamentarische Demokratie beseitigen. Ihr Programm zielte auf einen autoritären Staat ab; dieser sollte zielgerichtete Politik machen, ohne den lästigen Umweg der Kompromissbildung. Als sie 1933 das parlamentarische System abschaffte – man schaffte es faktisch nicht ab, der Reichstag wurde nicht dauerhaft aufgelöst, sondern als Institution eingefroren –, war das eine längst angekündigte Maßnahme, die im Vorfeld immer wieder thematisiert wurde.
Die AfD fordert dagegen unter anderem Volksentscheide nach Schweizer Vorbild und bekennt sich in ihrem Programm zu Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit. Sie deutet nirgends an, antiparlamentarisch gesittet zu sein. Das schließt antidemokratische Positionen einzelner Mitglieder oder Strömungen nicht aus – das ist allerdings ein Problem, mit dem sich jede Partei zwangsläufig aufhalten muss. Programmatisch ist der Antiparlamentarismus innerhalb der AfD jedoch nicht – in der NSDAP war er es aber sehr wohl.
Die NSDAP beseitigte die Möglichkeit, eine spätere Wahl und damit die Macht wieder verlieren zu können – dass sie es tun würde, sobald sie könne, war zuvor öffentlich verhandelt worden. Einen solchen Diskurs gibt es bei der AfD allerdings nicht – wenngleich ihr Kritiker unterstellen, sie verstelle sich hier nur. Beweise dafür gibt es allerdings nicht, kann es auch gar nicht geben – wie sollte man eine solche Behauptung belegen können?
Partei voller Individualisten vs. Führerprinzip
Die Partei Hitlers war auf ihn ausgerichtet. Er war die Führergestalt – sein Wort war Gesetz, wenngleich auf verschiedenen Ebenen immer wieder austariert wurde, wie man Hitlers Vorgaben auf eine Weise interpretieren konnte, die der eigentlichen Stoßrichtung entgegenstand. Dieses Führerprinzip etablierte die NSDAP dann auch gesellschaftlich – ein klar hierarchisiertes Deutschland formierte sich. Innerhalb der NSDAP und NS-Apparat führte das aber zu starkem Kompetenzgerangel der jeweiligen Bereichsführer – nach Außen galt die Ausrichtung »am Führer« allerdings als alternativlos.
Ganz anders sind die Verhältnisse in der AfD gelagert. Sie formierte sich 2013 als eine Partei, in der viele Individualisten politischen Einfluss gewinnen wollten, den sie in der Merkel-CDU – die übrigens stark an der Führungsfigur dieser Dame ausgerichtet war und sich geradezu kollektivistisch der Bundeskanzlerin unterordnete – nicht mehr zu gewinnen glaubten.
Bis heute hat sich diese individuelle Kultur innerhalb der AfD erhalten – was man auch daran spürt, dass die verschiedenen Landesverbände ganz unterschiedliche politische Vorstellungen pflegen. Über Alice Weidel munkelt man im politischen Berlin, dass sie der Partei nur deshalb so lange vorsitze, weil sie sie nicht führe – würde sie dies jedoch anstreben, würde sich die individualistische AfD dagegen sträuben und sie eher loswerden wollen. Viele Mitglieder der AfD verstehen sich als Libertäre – und das ist eine Klientel, die sich nicht gerne unterordnet, weder in Staat noch Partei.
Vereinzelter Rassismus vs. rassistischer Markenkern
Wie schon erwähnt, finden sich innerhalb der heutigen AfD durchaus Stimmen, die auch mit rassistischen Motiven kokettieren. Die NSDAP kokettierte aber nicht mit Rassismus – und schon gar nicht nur in Einzelfällen –, sondern war von Anfang an auf die Etablierung eines Rassenstaates fokussiert. Schon im 25-Punkte-Programm, das bereits Anfang der Zwanzigerjahre vorlag, wurde gefordert, Juden die deutsche Staatsbürgerschaft zu verweigern oder gar abzuerkennen.
Hier zeichnet sich noch ein Punkt ab, der die Gleichsetzung beider Parteien nahezu unmöglich machen sollte: Die NSDAP war hochgradig antisemitisch – der NS-Staat tötete am Ende Juden millionenfach. Die AfD versteht sich im Großen und Ganzen als proisraelisch. Nach dem Hamas-Anschlag vom 7. Oktober 2023 positionierte sich die Bundespartei eindeutig: Sie stand auf der Seite Israels – auch noch, als die ersten Meldungen vom brutalen Vorgehen israelischer Soldaten in Gaza publik wurden. Die AfD verurteilt hingegen den importierten Antisemitismus und steht kritisch dem Islam gegenüber, den sie für den Zuwachs an antisemitischen Akten verantwortlich hält – die NSDAP pflegte zwar nur wenige Kontakte zum Islam, meist aber pragmatische bis wohlwollende.
Im AfD-Programm gibt es kein entsprechendes biologisches Rassenkonzept und keine Forderung, deutschen Juden aufgrund ihrer Abstammung die Staatsbürgerschaft abzuerkennen.
Nationalstaatliche Außenpolitik vs. Expansionspolitik
Der Nationalsozialismus strebte nach Lebensraum im Osten – Osteuropa sollte ein deutsches Kolonialreich werden; Kolonien in Afrika galt den Nationalsozialisten als widernatürlich. Die territoriale Expansion galt innerhalb der NSDAP als Vorrecht deutscher Außenpolitik. Im Oktober 1933 trat Deutschland aus dem Völkerbund aus – die AfD strebt mitnichten einen Austritt aus der NATO an, sondern baut auch weiter auf die transatlantische Brücke.
Außenpolitik versteht die AfD als nationalstaatliches Unterfangen – es muss nach ihrem Dafürhalten immer um »deutsche Interessen« gehen, wenn man außenpolitisch auftritt. Den Nationalstaat will sie nicht abschaffen, sondern bewahren – eine etwaige Expansionspolitik strebt sie programmatisch nicht an, wenngleich sie für eine verteidigungsfähige Bundeswehr eintritt.
Kritiker werfen der AfD vor, mit dem Fokus auf den Nationalstaat bitteren Nationalismus zu betreiben, der dem der Nationalsozialsten von einst zu Ehre gereiche. Aber dieser Vorwurf ist infam, denn es dürfte schon einen bedeutenden Unterschied ausmachen, ob man außenpolitisch auf militärische Expansion setzt und europäische Nachbarn unterwerfen möchte, oder ob man eine selbstbewusstere Außenpolitik im international gesetzten diplomatischen Rahmen einfordert.
Totalitärer Staat vs. Begrenzung des Staates
Der Nationalsozialismus wollte Staat und Gesellschaft vollkommen ideologisch durchdringen: Jugend, Kultur, Medien, Verbände, Arbeitswelt und schließlich selbst das Privatleben wurden der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft untergeordnet. Der Staat galt ihnen als das höchste Wesen, ihm ist alles zu unterwerfen – das Individuum galt hingegen wenig, es war Teil eines Kollektivs, dem es sich unterordnen sollte.
Die AfD argumentiert wirtschafts- und gesellschaftspolitisch dagegen vielfach gerade mit weniger staatlicher Intervention, Eigenverantwortung, Föderalismus und Subsidiarität. Sie fordert dazu auf, den Staat zu verschlanken, ihn möglichst aus allen Bereichen, in denen das möglich ist, herauszuhalten. Im Privatleben habe der Staat gar nichts zu suchen.
Der übergriffige Staat ist ein zentraler Kritikpunkt im Œuvre der AfD. Die NSDAP war hingegen das Gesicht eines total übergriffigen, eines totalitären Staates. Die AfD setzt auf bürgerliche Selbstverantwortung, die NSDAP forderte volksgenossenschaftliche Unterordnung ein.
War damals doch nicht alles so schlimm?
Es gäbe noch einige Punkte, die man anführen könnte, die sich aber zumindest teilweise bei den bereits oben abgehandelten sieben Punkten einfügen ließen. So war die NSDAP beispielsweise eine revolutionäre Partei – 1934, mit der Eliminierung Röhms, hatte man zwar der »ewige Revolution«, die die SA befürwortete, eine tödliche Abfuhr verpasst. Aber sie blieb im Kern noch immer revolutionär, baute darauf, einen neuen Menschentypus zu etablieren, den »nationalsozialistischen Menschen«, ein Zurück zur alten Ordnung war für die NSDAP ausgeschlossen. Revolutionär ist die AfD nicht, sie baut auf konservative Elemente, teilweise argumentiert sie auch reaktionär – sie galt lange Zeit als Partei, die zurück in die Fünfzigerjahre wolle, mittlerweile unterstellt man ihr »die Dreißigerjahre«, sie strebt also keinen neuen Menschen an, sondern weint dem »alten Menschen« nach.
Es ist schlicht abenteuerlich, die AfD mit der NSDAP vergleichen zu wollen. Noch abenteuerlicher ist es, dass die Presse diese kuriosen Gleichsetzungen abdruckt, ohne dies kritisch zu hinterfragen. Es ist erschreckend, wie wenig historische Ahnung beispielsweise eine ehemalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden zu haben scheint – aber auch der Journalismus, der solcherlei Meldungen streut, kann hier offenbar nicht durch historisches Wissen glänzen.
Längst hat sich das Narrativ verfestigt, wonach die AfD genau so ist, wie die NSDAP war. Welche NSDAP eigentlich? Die vor der Macht? Oder die, die die Macht ergriffen hatte? Aber beide Versionen dieser nationalsozialistischen Partei haben mit der AfD wenig gemeinsam. Die Gleichsetzung stellt daher mindestens einen Akt geschichtsvergessenen Revisionismus‘ dar. Wenn AfD und NSDAP sich so angeglichen haben, muss man sich wirklich fragen, wie wenig dramatisch die Politik war, die im Namen der NSDAP – und ihres Führers – gemacht wurde. Es ist also mindestens lächerlich, das Dritte Reich mit der AfD gleichsetzen zu wollen, denn zu unterschiedlich sind beide. Die Gleichsetzung forciert eine Umdeutung der deutschen Geschichte, die man lapidar so lesen könnte: Es war halt doch nicht alles so schlimm. Aber die Narrative zu AfD und Nationalsozialismus sind längst so etabliert, da hilft auch keine Analyse mehr, um Klarheit hineinzubekommen. Die Angelegenheit ist eine Glaubens- und keine Wissenssache.
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Es hat nie eine Demokratie oder gar „Sozialstaat“ gegeben, nirgendwo auf dieser Welt, weil kein Staat dieser Erde, das wohl des Bürgers im Sinn hat.
Seit 1974 bekunde ich das und daran werden auch die Blauen nichts ändern, ganz sicher wird, wie ich schon 2017 schrieb, das Gegenteil eintreten, denn mit dem unvermeidlichen Rechtsruck, werden alle humanistischen und zivilisatorischen Errungenschaften der letzten 150 Jahre in die Tonne getreten.
… könnte man lange drüber diskutieren. Es fehlen zur Einordnung Begriffe wie „Nation“, „Staat als Machtinstrument der herrschenden Klasse“, „Diktatur des Proletariats“ etc.
Das Wohl des Bürgers? Wer ist der Bürger? Das wohl der Arbeiter und Bauern war schon mal im Sinn …
Ganz meine Meinung, kurz und bündig ausgedrückt!
Ganz so früh habe ich das nicht geblickt, zugegeben, aber mittlerweile
bin ich an diesem Punkt ebenfalls angelangt.
Habe ich mir einen eigenen Kommentar gespart!
In meinen Augen haben solche Vergleiche einzig den Zweck, sich keinesfalls mit dem tatsächlichen Programm der AfD beschäftigen zu wollen. Mutmaßlich liegt das nicht daran, daß die Damen und Herren, die solche Vergleiche ziehen, dazu nicht in der Lage wären, und schon gar nicht, weil es daran nichts zu kritisieren gäbe, sondern weil sie es einfach nicht wollen, wohlwissend, daß dieses Programm einfach nur die extremere Version des realen Kurses ist, auf dem sich dieses Land seit geraumer Zeit befindet und der von kaum einer parlamentarischen Kraft infrage gestellt wird.
Die NSDAP mit der AfD zu vergleichen ist unanständig,lachhaft und dumm.
Frau Knoblauch sollte mal nach Israel schauen.
Da sollte sie mal vergleichen.