
Nicht jeder Vergleich ist passend, doch einige sind notwendig, um zu verstehen, wie Trump Caracas angreifen konnte.
Der US-amerikanische Angriff auf Venezuela und die von der Trump-Regierung inszenierte Entführung des autokratischen Machthabers Nicolas Maduro ist nicht allzu lange her – doch es wird immer weniger über sie gesprochen. Über den Umstand, dass sich anfangs viele Menschen überrascht zeigten, wundert man sich dennoch. Ich musste nämlich umgehend an die US-Invasion Afghanistans denken, die vor einen Viertel Jahrhundert stattfand. Auch damals operierten anfangs Drohnen und US-Spezialeinheiten im Land, um nach den Terrorangriffen des 11. Septembers 2001 das in Kabul herrschende Taliban-Regime zu stürzen und Al-Qaida-Führer Osama bin Laden ausfindig zu machen. Szenen heroischer US-Soldaten und feiernder Afghanen, die Washington und dem „freien Westen“ dankten, gingen um die Welt.
Was zu kurz kam: Jene Menschen, die von den US-Truppen bombardiert wurden und in den Jahren darauf von einem brutalen, pro-westlichem Regime, unter dem sich Warlords und Drogenbarone befanden, drangsaliert wurden. Der Afghanistan-Krieg gilt bis heute als völkerrechtlich legimitiert, weil er von den Vereinten Nationen mitgetragen wurde. Der allseits bekannte Ausgang des Krieges im Sommer 2021 und die damit einhergehende Rückkehr jener Taliban, die man einst gestürzt hatte, sowie der problematische Kriegsverlauf, der Hunderttausenden Menschen, allen voran Afghanen und Afghaninnen, das Leben kostete, wirft allerdings bis heute gravierende Fragen auf.
Eindeutiger war hingegen das amerikanische Scheitern im Irak. Als der damalige US-Präsident George W. Bush seine Koalition der Willigen aufstellte, um den irakischen Diktator Saddam Hussein zu entmachten, war die Anzahl der Unterstützer im Vergleich zu Afghanistan deutlich kleiner. Deutschland, das am illegalen Irak-Überfall nicht teilnahm, wurde sogar ein „unilateraler Sündenfall“ vorgeworfen. Dabei war die Entscheidung Berlins richtig und wichtig, denn bereits früh wurde klar, dass es im Irak weder um Demokratie noch um Menschenrecht ging, sondern in erster Linie nur um das Öl. Jubelnde Iraker, die Hussein ähnlich wie viele Afghanen die Taliban satt hatten oder heute viele Venezolaner Maduro, änderten an dieser Realität nichts. Warum? Weil es nie um sie ging.
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern macht Donald Trump kein Geheimnis aus seinen Absichten. Kurz nach der Entführung Maduros verdeutlichte er, dass es seiner Regierung um die eigenen Interessen, sprich, um venezolanisches Erdöl gehen würde. Venezuela verfügt über die weltweit größten bestätigten Erdölreserven, deren wirtschaftliche Nutzung durch Sanktionen, politische Isolation und jahrelangen wirtschaftlichen Druck stark eingeschränkt wurde. Ein Regimewechsel in Caracas würde aus Sicht Washingtons nicht nur geopolitische Kontrolle sichern, sondern auch den Zugang westlicher Konzerne zu diesen Ressourcen neu ordnen. Trump gibt sich dafür auch mit jedem Regime in Caracas zufrieden, sofern sich dieses als hörig erweist. Auch das wurde in Afghanistan deutlich, als die Trump-Administration 1.0 im Februar 2020 einen Abzugsdeal mit den Taliban unterzeichnete – und dafür die eigenen Verbündeten mehr oder weniger ans Messer lieferte. Trump wollte in die Geschichte als jener Mann eingehen, der den „längsten Krieg Amerikas“ beendet hat. Den Taliban machte er klar, dass er sie als ebenbürtige Verhandlungspartner betrachte – sofern sie auf ihn hören würden. An diesem Verhältnis hat sich bis heute nichts geändert und viele Kritiker weisen zu Recht darauf hin, dass der Businessman Trump lediglich die Kriegskosten Amerikas am Hindukusch senken wollte, indem er mit dem Taliban-Regime indirekt billigere Arbeitskräfte installierte. Geld fließt nämlich weiterhin nach Afghanistan. Es ist nur deutlich weniger als in den zwanzig Jahren zuvor. Für den Geschäftsmann Trump war das eine Win-Win-Situation. Hinzu kam außerdem – und hier spielt Trumps Charakter eine große Rolle – dass er sich mit den Taliban letzten Endes besser verstand als mit den eigenen Leuten im Land, allen voran Ex-Präsident Ashraf Ghani.
Trump sieht sich als Sheriff, der anpackt
Diesen wichtigen Punkt sollte man heute auch nicht vergessen, denn Donald Trump geht es stets um sich selbst und die eigene Inszenierung. Der Mann, der den unbeliebten Krieg am Hindukusch beendet hat – und der natürlich dasselbe seit seiner erneuten Amtsübernahme auch (bisher erfolglos) in der Ukraine versucht. Nun ist er eben auch der Macher, der wie ein Sheriff im Wilden Westen für Ordnung sorgt, indem er den „Narco-Terroristen“ Nicolas Maduro einfach hat verschleppen lassen. Der Überfall auf Venezuela ist dabei auch als Signal an andere unliebsame Regierungen in Lateinamerika zu verstehen. Er zeigt, dass Washington auch jenseits des Nahen Ostens und Zentralasiens bereit ist, auf extralegale Mittel zurückzugreifen, wenn wirtschaftliche oder strategische Interessen berührt werden.
Doch Kritiker hoben die Rolle der USA als „Weltpolizei“ nicht umsonst bereits in der Vor-Trump-Ära hervor. Denn alles, was der US-Präsident heute tut, wurde ihm vor allem in den Jahren des „War on Terror“ dank seiner Vorgänger im Weißen Haus auf das Silbertablett gelegt: Illegale Invasionen, rechtswidrige Luftangriffe, brutale Operationen klandestiner Spezialeinheiten sowie fragwürdige Narrative und Lügenkonstrukte, um sämtliche Aggressionen zu rechtfertigen.
Wie unglaubwürdig im Fall von Venezuela der aktuelle „War on Drugs“ ist, lässt sich einfach und schnell zusammenfassen. Denn erst im vergangenen September begnadigte Donald Trump den ehemaligen Präsidenten von Honduras, Juan Orlando Hernández. Er wurde 2022 aufgrund seiner Rolle in den honduranischen Kokainhandel ausgeliefert, wo ihm – ähnlich wie heute Maduro – in New York der Prozess gemacht wurde. Hernández gehört allerdings dem rechtskonservativen und wirtschaftsliberalen Parteispektrum an und pflegte einst enge Beziehungen zu den US-Republikanern. Damit gilt er praktisch als ideologischer Verbündeter Trumps.
Hinzu kommt, dass die USA seit Jahren trotz fehlender belastbarer Beweise am Narrativ festhalten, Venezuela sei ein zentraler „Narco-State“. Mehrere internationale Untersuchungen und selbst US-Regierungsdokumente zeigen jedoch, dass der Großteil des südamerikanischen Kokainexports weiterhin über Kolumbien und Zentralamerika verläuft – also über Länder, die als enge Verbündete Washingtons gelten. Der „War on Drugs“ wird damit einmal mehr selektiv geführt und dient vor allem als politisches Instrument.
In Afghanistan arbeiteten die USA übrigens deutlich offener mit Drogenbaronen zusammen. Zahlreiche Mitglieder des vom Westen gestützten Machtapparates in Kabul waren bekannte Opiumhändler. Prominente Beispiele hierfür waren etwa Ahmad Wali Karzai, der Halbbruder des von Washington an die Macht gebrachten Präsidenten Hamid Karzai, oder General Abdul Razeq Achekzai. Beide Männer sind schon seit Jahren tot. Andernfalls wären sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nach der Rückkehr der Taliban als Teil der „Operation: Allies Welcome“ in die USA evakuiert worden.
Mediales Versagen
Auf „X“ macht unter anderem der amerikanische Journalist und Buchautor Seth Harp auf die einstigen Zustände in Afghanistan aufmerksam. Außerdem widmete er sich in mehreren Postings den Delta Forces, jener Eliteeinheit des US-Militärs, die Maduro entführte. Über diese – und deren eigenen Drogenkonsum! – hat Harp nämlich ein ganzes Buch verfasst. Die Reaktion darauf ließ nicht lange auf sich warten: Der Journalist wurde von zahlreichen Usern angefeindet und bedroht. Der Vorwurf: Harp würde die Leben von heldenhaften Soldaten bedrohen.
Offensichtlich hat dieser Aspekt in einigen Redaktionen eine größere Rolle gespielt als bis dato angenommen. Mehreren Berichten zufolge hielten die beiden Flaggschiffe des US-Journalismus, die „New York Times“ sowie die „Washington Post“, Informationen über den Angriff auf Venezuela zurück, obwohl diese bereits vor der Ausführung der Militäroperation vorlagen. Der mutmaßliche Grund: Man wollte keine US-Soldaten gefährden.
Dass ausgerechnet im medienfeindlichen Trump-Zeitalter zwei derart bedeutende Medien mit Regierung und Militär Hand-in-Hand gehen, ist schockierend – doch mit Blick auf die Vergangenheit abermals wenig überraschend. Als George W. Bush Ende 2001 den „War on Terror“ ausrief, gingen viele Medien mit der Regierung d’accord. Journalisten begleiteten das US-Militär nach Afghanistan oder in den Irak, um in erster Linie die Sicht der Soldaten einzufangen. Im Fall vom Irak beteiligte sich sogar das renommierte US-Magazin „The New Yorker“ an der Massenvernichtungslüge der Bush-Administration, indem sie die Blaupause dafür lieferte. In einem Text mit dem Titel „The Great Terror“, der im März 2002 erschien, behauptete US-Journalist Jeffrey Goldberg, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen besitzen und mit der Terrorgruppierung Al-Qaida zusammenarbeiten würde. Für die US-Regierung war das Stück ein wichtiger Baustein in ihrem eigenen Lügenkonstrukt.
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Mich wundern whataboutismus und die Unfähigkeit, mehr als einen Grund gelten zu lassen. Ja, mittelamerikanische Staaten produzieren auch Drogen. Schön, dass der Autor darauf hinweist. Bedeutet das nun, dass Trump auch Mexiko angreifen muss? Er hat übrigens schon angedeutet, dass er dort eingreifen wird. Zuerst war jedenfalls Venezuela dran, weil es da am leichtesten ist, weil die Regierung es wollte (mit Ausnahme von Maduro). Die legen den USA jetzt monatlich ihren Haushaltsplan vor, und lassen ihn genehmigen. Und klar, es geht ums Öl, aber es geht eben auch um Drogen. Ich finde, man kann doch Verständnis dafür haben, dass Trump nicht gleichzeitig überall eingreifen kann. Das war doch der Fehler, den die Demokraten gemacht haben, weshalb sie so kläglich gescheitert sind. 😂
„Ich finde, man kann doch Verständnis dafür haben, dass Trump nicht gleichzeitig überall eingreifen kann.“
In Venezuela geht es weder um Drogen noch um Kriminalität sondern einzig und allein um die Öl-Kontrolle des Landes, den Handel sowie die politische Ausrichtung.
Der Handel Venezuelas ist lt Trump nur noch mit den USA möglich und das sagt alles.
Wie der Motonome zu sagen pflegt der Krieg geht nicht gegen Terror, Drogen, (andere Moralische Rechtfertigung hier einfügen) sonder gegen uns
@Emran Feroz
Ich glaube das haben die meisten Menschen schon recht gut verstanden, dass die USA den angeblichen Kampf gegen Terror und Drogen lediglich als Vorwand nutzen um selbst Drogen und Terror zu verbreiten.
Inhaltlich ist wenig an dem auszusetzen was sie schreiben, aber der Artikel hat kein richtiges Thema und keinen roter Faden.
Die Ziele und Beweggründe der US-Außenpolitik sind kein leichtes Thema.
Bei dem Einmarsch 2001 in Afghanistan ging es sicher auch um die Nähe zur chinesischen Grenze. Die Uiguren haben den Chinesen in den Folgejahren heftige Probleme mit einer ganzen Reihe Terrorakte gemacht, bis die Chinesen mit der gezielten Modernisierung ihres uigurischen Hinterlandes den dschihadistischen Anwerbern das Leben mittels breiter Bildung und Horizonterweiterung das Geschäft verdarben. Adrian Zenz hat die sehr erfolgreiche Bildungsinitiative im Westen unter dem um 180 Grad gedrehten Narrativ der uigurischen Inhaftierungslager bekannt gemacht.
So halb ausgeführte Argumente, wie dass immer noch US-Geld nach Afghanistan fließen würde (Drohnenüberwachung etc.?) sollten für mein Empfinden besser ausformuliert werden. Oder will der Autor andeuten, dass auch Geld ins Land fließt? Wie auch Ende der 70er Jahre, als die CIA der linken Regierung das Leben schwer machte und damit der Endlos-Niedergang Afghanistans initiiert wurde? Heute vielleicht zu den IS-Gruppen, die auf exakt jene Roots der Bin-Laden und Vor-Bin-Laden-Zeit zurückgehen?
Die durchgängige Linie der harten Sanktionen, die immer auf die Bevölkerung zielen, egal, ob in Kuba, Syrien, Russland, Iran oder Afghanistan – egal welche US-Regierung – müssten zusammen mit dem Umstand erwähnt werden, dass diese Sanktionen, auch wenn kein echter militärischer Krieg geführt wird, je nach Landgröße Jahr für Jahr 1000e, 10.000e oder auch 100.000de Todesopfer fordern.
https://www.google.com/search?q=Studie+the+lancet+500.000+Todesopfer+durch+Sanktionen
Aber beim Autor vermute ich eine Tiefenwirkung der US-Narrative, mit denen er politisch sozialisiert wurde, die die ursächliche Schuld immer nur bei den Feinden der USA suchen. Also bspw. der Sowjetunion oder den Taliban, die wie der Autor in einem früheren Artikel geschrieben hat, verhindern, dass bspw. die paschtunische Liedkunst in Afghanistan nicht angemessen gepflegt werden kann.
Dass Artikel wie der obige entstehen, rührt daher, dass Trump bei allen Transatlantikern verhasst ist und jede Gelegenheit für Kritik genutzt wird. Libyen und Syrien hat Obama ins Chaos gestürzt. Beide Länder fehlen bei den Aufzählungen im Artikel.
Trump hat in seiner ersten Amtszeit zwar die Verhandlungen mit den Taliban begonnen und den Abzug damit vorbereitet, aber ausgeführt und zwar in für die Verbündeten problematischer Art und Weise hat ihn Biden. Den Einmarsch 2001 durch die Regierung Bush rechtfertigt er fast schon, weil: „Der Afghanistan-Krieg gilt bis heute als völkerrechtlich legimitiert, weil er von den Vereinten Nationen mitgetragen wurde“. Aber der Überfall und Einmarsch 2001 war natürlich nicht durch die UN legitimiert. Die angedeutete Resolution erlaubte zwar, dass die Verursacher/Planer von 9/11 gefunden und verfolgt werden sollten, aber ausdrücklich unter Beachtung der Regeln der UN-Charta also mit ausdrücklichem Verbot militärischer Gewalt in anderen Ländern. Erst spätere Resolutionen, wo es darum ging, noch irgendwelche Rettungsaktionen für die afghanische Bevölkerung mittels militärischer Besatzung zu versuchen, waren tatsächlich durch die UN legitimiert.
Für mich ist auch das eher ein Anti-Trump-Artikel als einer, der sich mit den allgemeinen und andauernden US-Fehltritten bei ihrer Außenpolitik beschäftigt. Ich denke, der Autor will auch noch weiterhin Bücher veröffentlichen, die in der hiesigen und internationale Transatlantiker-Presse loben bzw. überhaupt besprochen werden.
Der Umgang der EU-Transatlantiker, der „Retter der freien Welt“, mit Jacques Baud tut das Übrige.
Trump will Geschäfte machen und Geld für sich und den USA scheffeln. Also zuerst Venezuelas Erdöl sichern, dann den Iran und den nahen Osten platt machen. Öl kann dann nur noch über den USA gekauft werden, Russland wollen wir ja freiwillig nicht, die EU hat dies so beschlossen. Wahrscheinlich in Abstimmung mit gewissen Kreisen in den USA. Wird ein weiterer Sargnagel für die EU.
Wenn Trump was gegen die schweren Drogenprobleme seiner Landsleute tun will, braucht es keine Out of Area Einsätze.
Fentanyl wird in New Jersey bei Johnsson hergestellt. Er hätte ja den CEO dieser Firma mit dem Hubschrauber abholen und einlochen können. Das ist auch weniger aufwändig und teuer. Und weniger verlogen.
Hübsches Bild übrigens von unseren kaugummikauenden „Freunden.“ Wie ehrenhaft und tapfer sie Demokratie und Menschenrechte weltweit
„verteidigen.“
Sie verteilen Kaugummis und Bonbons an die einheimischen Kinder. Diese Herren sind überall auf der Welt herzlich willkommen.
Bei uns sind sie auch schon. Gut so….!
Die AFD verteidigt den Angriff auf Venzuela und jetzt will sie auch noch eine Kopie von Trumps ICE in Deutschland installieren. Liest man das Programm zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kommt einem das nackte Grausen.
Eine alte griechische Fabel besagt:
‚An einem Wintertag fand ein Landarbeiter eine vor Kälte steifgefrorene Schlange. Von Mitleid gerührt, hob er sie auf und legte sie an seine Brust. Die Schlange, durch die Wärme wiederbelebt, fand ihre natürlichen Instinkte wieder und versetzte ihrem Wohltäter einen tödlichen Biß. Der sterbende Landarbeiter sagte: ,Ich habe es nicht anders verdient, da ich mich eines bösen Wesens erbarmte.“
Man tut der Schlange aber Unrecht.
„Machthaber“ geht gar nicht!
Und ein Artikel über Rauschgifte ohne Erwähnung der CIA und ihren Opiumanbau in Afghanistan ist eigentlich auch unseriös.