Wer ist Joachim Kaschke?

Bundeswehr
Lupus in Saxonia, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Über den neuen Koordinator der deutschen Militärhilfe für die Ukraine: Kommt Kompetenz jetzt mit der Verwendung?

Am 19. Dezember 2025 besuchte der deutsche Brigadegeneral Joachim Kaschke erstmalig Kiew. Auf der Zugfahrt in die ukrainische Hauptstadt gab er dem YouTube-Format „Nachgefragt“ ein Interview und sagte u.a. folgendes: Er fahre aus mehreren Gründen nach Kiew: Einerseits gehe es um die Koordinierung der Unterstützungsleistungen für das angegriffene Land, andererseits auch darum, ein Signal der fortdauernden Unterstützung zu senden. „Wir sind hier auch als Zeichen der Solidarität: Wir stehen fest an der Seite der Ukraine.“ An der Front habe sich eine regelrechte Todeszone entwickelt. Es gebe keine klare Frontlinie mehr, die Truppen beider Seiten würden kaum noch direkt aufeinandertreffen. Stattdessen habe sich ein sogenanntes gläsernes Gefechtsfeld entwickelt, „ein Gefechtsstreifen, der mehrere Kilometer breit ist und wo kaum Bewegungen stattfinden können, ohne dass sie durch Drohnen entdeckt werden und dann eben mittels Drohnen oder anderer Wirkmittel bekämpft werden können.“ Russland setze daher zunehmend auf kleine Kampfgruppen, die die ukrainischen Linien infiltrieren sollen. Gekämpft werde dabei hauptsächlich in den Städten in Frontnähe, „weil die Städte auf dem gläsernen Gefechtsfeld eine gewisse Deckung bieten für die kleinen Einheiten, wie sie die Russen derzeit einsetzen müssen. Weil die ukrainischen Streitkräfte durch hohen Drohneneinsatz verhindern, große Truppenkörper zum Einsatz zu bringen.“

Verteidigungsminister Pistorius habe diesbezüglich klargemacht, dass ein Waffenstillstand nicht über die Köpfe der Ukrainerinnen und Ukrainer hinweg verhandelt werden dürfe. „Es kann nicht dazu führen, dass die Ukraine einseitig Territorien aufgibt oder ihre Möglichkeit, sich zu verteidigen, komplett aufgibt.“ Solange diese Bedingungen nicht erfüllt seien, müsse das Land weiter unterstützt werden. Die Ukraine und Europa hätten nun eine gemeinsame Position entwickelt, auf deren Basis verhandelt werden könne– nun sei Moskau am Zug. „Jetzt muss man sehen, ob Russland wirklich Frieden will.“ Auf dem Gefechtsfeld lasse die russische Armee jedenfalls keinen Friedenswillen erkennen. „Im Gegenteil: Sie intensiviert die Angriffe, offensichtlich in der Hoffnung, noch Gebietsgewinne zu erreichen, die auch in möglichen Verhandlungen eine Rolle spielen können.“ Auch dürfe man nicht vergessen, dass der russische Präsident Wladimir Putin mutmaßlich nach mehr strebe als nur nach der Ukraine. „Er möchte ja wieder das Russland von früher herstellen, also eine imperiale Großmacht. Und das betrifft mehr als das ukrainische Staatsgebiet.“ Diesem Umstand müsse man Rechnung tragen und eine Antwort darauf finden …

Brigadegeneral Joachim Kaschke

Wer ist dieser General und über welche Kompetenz verfügt er, um zu behaupten, dass Präsident Putin mutmaßlich nach mehr strebe als nur nach der Ukraine und wörtlich zu sagen, ich wiederhole: „Er möchte ja wieder das Russland von früher herstellen, also eine imperiale Großmacht. Und das betrifft mehr als das ukrainische Staatsgebiet.“

Brigadegeneral Joachim Kaschke ist als Nachfolger von Generalleutnant Dr. Freuding neuer Leiter des Steuerungsstabes der Leitung im Bundesverteidigungsministerium und zusätzlich Koordinator der deutschen Militärhilfe für die Ukraine. Damit nimmt er eine Schlüsselfunktion in der deutschen Ukraine- und Russlandpolitik wahr.

Kasche ist 1994 in die Luftwaffe eigetreten und hat nach der Offizierausbildung und dem Studium der Luft- und Raumfahrtechnik eine Ausbildung zum Jet-Piloten absolviert. In dieser Tätigkeit hat er alle klassischen Positionen eines Flugzeugführers wahrgenommen bis hin zum Kommodore des taktischen Luftwaffengeschwaders 73„Steinhoff“ in Laage. Zusätzlich ist er zum Generalstabsoffizier ausgebildet worden und hat verschiedene Stabsfunktionen in der Luftwaffe und im Bundesministerium der Verteidigung wahrgenommen. Vor seiner jetzigen Verwendung war er Adjutant von Verteidigungsminister Pistorius. Ob er an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilgenommen hat, ist seiner Vita nicht zu entnehmen. Klar ist, dass er über keinerlei Erfahrung in der NATO oder anderen internationalen Stäben verfügt.

Kommt Kompetenz mit der Verwendung?

Es hat den Anschein, dass Joachim Kasche zum Brigadegeneral befördert und neuer Koordinator für die Militärhilfe der Ukraine geworden ist, weil Boris Pistorius seinen Adjutanten mit dieser Aufgabe betrauen wollte, obwohl ihm –aus meiner Sicht- wesentliche Voraussetzungen für diese ausgesprochen wichtige und politisch sensible Tätigkeit fehlen. Ohne jede Erfahrung aus enger Zusammenarbeit mit den Teilstreitkräften Heer und Marine und vor allem in internationalen Stäben ist es kaum möglich, die Breite der jetzigen Aufgabe sachgerecht zu erfüllen. Das kann auch durch das Vertrauen des Ministers nicht ersetzt werden, sondern birgt die Gefahr, dass er „nur“ der treue Diener seines Herrn sein wird, ohne dem Minister und anderen Politikern gegenüber militärische Aspekte kompetent vertreten zu können.

Umso erstaunlicher sind seine Aussagen über die russischen Streitkräfte, die militärische Lage auf dem Gefechtsfeld in der Ukraine und vor allen Dingen seine Behauptung, dass Präsident Putin Russland als imperiale Großmacht wiederherstellen wolle. Dafür gibt es überhaupt keine Erkenntnisse, geschweige denn Beweise und sein Zusatz, dass dies mehr betreffe als das ukrainische Staatsgebiet deutet an, dass aus Kaschkes Sicht als nächstes ein NATO-Land von Russland angegriffen werden könne. Solche Feststellungen sind aus meiner Sicht Wichtigtuerei von jemandem, der in diesem Metier und vor allen Dingen im internationalen Bereich über keinerlei Erfahrung verfügt. Die Direktorin aller US-Geheimdienste, Tulsi Gabbard, hat aktuell am 21. Dezember 2025 einen Reuters-Bericht zurückgewiesen, demzufolge US-Geheimdienste davon ausgegangen seien, dass Russlands Präsident Wladimir Putin die gesamte Ukraine erobern wolle und dazu auf „X“ geschrieben, dies sei „eine Lüge und Propaganda“. Reuters setze sich „bereitwillig für Kriegstreiber“ ein, die Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Ukraine-Krieges untergraben. Die Wahrheit sei, „dass die US-Geheimdienste einschätzen, dass Russland einen größeren Krieg mit der Nato vermeiden will“. Zudem würden Russlands Leistungen auf dem Gefechtsfeld darauf hindeuten, „dass es derzeit nicht in der Lage ist, die ganze Ukraine zu erobern und zu besetzen, geschweige denn Europa“.

Es ist erstaunlich, dass der auf diesem Gebiet völlig unerfahrene neue Koordinator der deutschen Militärhilfe für die Ukraine Russlands Ziele völlig anders beurteilt.

Kompetenz kommt eben nicht mit der Übernahme einer neuen Tätigkeit, und das Vertrauen des Ministers vermag vorhandene Defizite auch nicht zu ersetzen.

Jürgen Hübschen

Jürgen Hübschen, Jahrgang 1945, Westfale und Europäer. Ehemaliger Luftwaffenoberst im Generalstabsdienst. Zehn Jahre Einsatz als Raketenspezialist mit amerikanischen Kameraden in NATO-Verbänden. Drei Jahre Verteidigungsattaché bei der deutschen Botschaft in Bagdad während des Irak-Iran Krieges. Weiß dadurch, was Krieg für eine Scheiße ist, wie wichtig unabhängige Medien sind und wie wenig Möglichkeiten die Menschen in einer Diktatur haben, das herrschende System zu kritisieren oder gar zu ändern. 5 Jahre Leiter einer erfolgreichen OSZE-Mission in Lettland zur Überwachung eines Vertrags zwischen Russland und Lettland. Weiß dadurch, wie man mit Russen zusammenarbeitet. Letzte militärische Verwendung Referatsleiter im Verteidigungsministerium, zuständig u.a. für die Landesverteidigung, die zivil-militärische Zusammenarbeit und die Unterstützung der alliierten Streitkräfte in Deutschland.
Nach der Pensionierung 14 Jahre Unterstützer von NGOs in Sicherheitsfragen. Durchführung praktischer Trainings und Einsätze in Afghanistan und Afrika
Verfasser sicherheitspolitischer Bücher und Artikel, mit dem Ziel die Berichterstattung unserer stark stromlinienförmigen Medien aufzubrechen.
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63 Kommentare

  1. Wer nicht hören will, muss fühlen, war das Mantra in unserer Kindheit. Während es im Familienleben vielfach abgeschafft wurde, scheint es in der „großen“ Politik eine Wiedergeburt zu geben. Die spätestens seit 2014 faschistisch regierte Ukraine verdient keinerlei Unterstützung und hätte bereits beim ersten böswilligen Abschalten des Gastransites nach Westeuropa sanktioniert werden müssen. Statt dessen sanktioniert der Westen seinen Erfolgskatalysator und unterstützt aktiv den eigenen Niegergang, den ein paar durchgeknallte Lembergfaschisten mit US-Schmiergeld eingeleitet haben, dümmer geht nimmer.

      1. Es geht ja nur darum UNS alles zu nehmen.
        Der Krieg geht ja auch gegen UNS.
        Merz wird alles an Blackrock und Konsorten verhökern.
        Die wollen und deindustrialisieren und dann dezimieren!

  2. „Wer ist dieser General und über welche Kompetenz verfügt er, um zu behaupten, dass Präsident Putin mutmaßlich nach mehr strebe als nur nach der Ukraine“

    Der General verhält sich korrekt, er wiederholt nur die Aussagen seiner Vorgesetzten, der politischen Elite. Das Militär hat sich bekanntlich an die politischen Vorgaben zu halten.

    1. @garno
      „Der General verhält sich korrekt, er wiederholt nur die Aussagen seiner Vorgesetzten, der politischen Elite. “

      Ja, aber nur wenn man bereits zuvor seinen Verstand am Kasernentor abgegeben hat, ansonsten würde er die Elite/Politik davor warnen einen Krieg anzufangen oder auch nur in Erwägung zu ziehen.
      Selbst Pistorius scheint ja von der These des russischen Angriffs langsam abzuweichen.

      1. Das hilft halt gar nichts, wenn einer verbal „abweicht“ und dann dafür 10 Andere hetzen. Die Milliarden für die Bundeswehr sind beschlossen. Solange sie die nicht rückgängig machen und Verantwortlichen auswechseln und bestrafen, was soll sich ändern?

        Good cop, bad cop-Spiele sind das. Genauso verlässlich wie Wahlversprechen von Politikern. Ich ordne so auch den Autor ein: Das ist der nette Onkel, der uns hier bequatschen soll, so wie Willy Wimmer oder Heiner Geisel früher. Wer darauf reinfällt, ist selbst schuld – könnte man fast sagen.

        1. @Garry
          „Das hilft halt gar nichts, wenn einer verbal „abweicht“ und dann dafür 10 Andere hetzen.“

          Das sehe ich ganz anders. Es würde schon helfen wenn auch nur einer Haltung zeigen würde und nicht rückratlos durch das Leben wandert.

          Ihrem 2. Kommentar unten stimme ich teilweise zu

          1. Otto0815: „Es würde schon helfen wenn auch nur einer Haltung zeigen würde“

            Vermutlich machen das auch einige, „Haltung zeigen“, nur sind die dann schnell weg von ihrer Funktion, und werden zum Schweigen verdonnert.

            Oder machen Sie sich hier etwa stark für einen Militär-Putsch gegen die politische Elite. Das ist illusionär, denn das Militär ist eng mit der Elite verquickt.

            1. @garno
              „Oder machen Sie sich hier etwa stark für einen Militär-Putsch gegen die politische Elite“

              Auf keinen Fall, ich bin Pazifist, Verweigerung und ziviler Widerstand würde ich befürworten.

          2. Ja, das ist dann quasi der letzte Versuch das Kind noch aus dem Brunnen zu kriegen, nachdem es schon reingefallen ist.

            Ich habe das auch schon zu oft gesehen von Politikern. Wenn ein paar Abweichler dagegen sind, ist doch letztlich egal, solange die große Mehrheit mitmacht. Das sieht man auch in USA im Kongress. Vor allem noch, wenn sie sich inkonsistent verhalten. Bspw. der demokratische Abgeordnete Ro Khanna (indische Abstammung, Kalifornien)

            https://en.wikipedia.org/wiki/Ro_Khanna

            wollte mit einem Republikaner was gegen den Jemen-Krieg und die humanitäre Katastrophe dort machen und die Unterstützung der Saudis zumindest so lange einfrieren. Bei dem sieht auch Jeder, der ist durchaus kompetent und intelligent. Das klang alles super, wurde aber nie was.

            Und dann stimmt er später noch für extra Militärhilfe für Israel nach dem 7. Oktober. Und es kommt noch raus, dass seine Frau Rüstungsaktien im Portfolio hat.

            Bei diesen „Abweichlern“ sollte man auch nie übersehen, dass sie noch Mitglieder in den Vereinen sind, die sie kritisieren. Das ist also höchstens interne Kritik, die also naturgemäß nicht zu stark auftritt, denn sonst würden sie raus fliegen aus ihrem Club.

            Aber hat ja nichts mit nichts zu tun.

          3. Jemand der Haltung zeigt, dürfte schon gar nicht als Adjutant Pistolius Windeln
            wechseln. Politikdarsteller wie Pistolius, brauchen Knappen, die möglichst nicht
            die hellsten im Allgemeinwissen sind und sich im strammen Gehorsam nach oben
            gamauschelt haben. Quasi millitärische Fachidioten. Mitarbeiter die interlektuell
            über dem „Chef“ liegen, hatten noch nie große Chancen auf eine lange Karriere.
            Ganz krass war das schon zu Adolfs Zeiten. Da mußte sich sogar ein Rommel
            die Giftpille einwerfen (angeblich hat er sich erschossen) weil er Hitler im Allem
            weit überlegen war.

  3. „Könnt ihr drüben überhaupt lesen?“ Putins Aufruf an Brüssel, wieder zur Besinnung zu kommen
    23 Dez. 2025 19:00 Uhr
    Führt und baut sich ein Halbstarker im Rausch wahrgenommener Macht, etwa mit einem Messer, wie Don Corleone auf, ist vor allem eines angesagt: Ihm die Flausen austreiben, bevor er sich selbst verletzt. Etwa, indem man mit der Faust zuschlägt – zuerst auf den Tisch.
    https://rtde.media/meinung/265598-koennt-ihr-drueben-ueberhaupt-lesen/

  4. Das ist doch eine gute Nachricht! Der Autor hat vergessen, was über die Kompetenz vom Pistolerius zu schreiben. Wenigstens der ist total kompetent, oder?

    Außerdem bin ich auch absolut dafür, dass Bundeswehrsoldaten in der Ukraine unter EU-Flagge, wie Manfred Weber von der EvP fordert, direkt ganz vorne in der Todeszone eingesetzt werden. Sie wollen es doch so, also sollen sie es auch bekommen! Sie würden das freiwillig machen, oder? Für Demokratie und Freiheit.

    Und nicht vergessen: Dem Autor kommt die Aufrüstung eigentlich gelegen. Er ärgert sich nur über die falsche Verwendung. Er profitiert auch von der Bundeswehr, kriegt eine schöne Rente. Mit anderen Worten, Krieg ist schon gut, wenn die Richtigen ihn befehlen und bitte mit softerer Sprache, also ähnlich drauf wie die Liberalen, bzw. ist er einer dieser „Liberalen“.

    Laut wiki war er Militärattaché in Bagdad. War das gegen Ende der Karriere, also nach der völkerrechtswidrigen Invasion der „Koalition der Willigen“ in 2003? Davor gab es allerdings 1992 die Operation Desert Storm, war die völkerrechtskonform? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, wie man dort in irgendeinem rechtskonformen Rahmen, egal ob mit der Regierung von Saddam Hussein oder der Regierung danach großartig verhandeln konnte. Oder war er in der „grünen Zone“ nach der Invasion 2003 stationiert?

    von deepseek:

    Was macht ein Militärattaché der Bundeswehr im Ausland?

    Ein Militärattaché der Bundeswehr im Ausland hat eine vielseitige und wichtige Aufgabe. Er oder sie dient als offizieller militärischer Vertreter Deutschlands in der jeweiligen Botschaft und ist für die Pflege der bilateralen Beziehungen im Verteidigungsbereich zuständig.

    Zu den Hauptaufgaben gehören:

    Diplomatische Vertretung: Der Militärattaché fördert den Austausch zwischen der Bundeswehr und den Streitkräften des Gastlandes, etwa durch Gespräche mit lokalen Militärvertretern oder die Teilnahme an offiziellen Veranstaltungen.

    Informationsbeschaffung und -austausch: Er beobachtet sicherheitspolitische Entwicklungen im Gastland und berichtet an das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) sowie an den deutschen Geheimdienst (BND), soweit es seine diplomatische Rolle erlaubt.

    Militärische Zusammenarbeit: Er unterstützt gemeinsame Übungen, Ausbildungsprogramme oder Rüstungskooperationen und berät bei sicherheitsrelevanten Fragen.

    Betreuung deutscher Soldaten: Falls deutsche Soldaten im Gastland stationiert oder auf Durchreise sind, koordiniert der Militärattaché logistische und administrative Unterstützung.

    Krisenmanagement: Im Falle von Konflikten oder Notlagen (z. B. Evakuierungen) arbeitet er eng mit der Botschaft und den lokalen Behörden zusammen.

    Der Militärattaché ist also eine Schlüsselfigur für die deutsche Sicherheitspolitik im Ausland – und agiert immer im Rahmen völkerrechtlicher und diplomatischer Regeln.

    Besonders der letzte Satz musste sein. Militärattachés haben natürlich nichts mit Waffenhandel zu tun, besonders nicht, wenn die Waffen für nach dem Völkerrecht illegale Kriege verwendet werden oder gar so Militäraktionen wie Gaza, wo aber laut Bundesregierung sicher auch alles mit rechten Dingen zuging. Dafür bürgen ja dann die Endverbleibserklärungen (die nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen).

    Jaja, also ein Militärattaché hat eine sehr wichtige und vielseitige Aufgabe, die richtig und wichtig ist. Jetzt weiß jeder, der das liest, Bescheid.

    1. @Garry
      Danke für die Aufklärung.
      Wer für die Aufrüstung ist, der ist auch kein Friedensfreund.
      Nicht Auf- sondern Abrüstung wäre das Gebot der Stunde!

      1. Viel habe ich leider nicht. Das müsste man besser recherchieren, aber auch Derjenige, der das bei der Wiki eingetragen hat, hatte vielleicht den Hintergedanken, dass ein Militärattaché ein doch recht zwielichtiger Job ist, zumal noch im Irak. Ein „Militärdiplomat“ ist schon ein Widerspruch in sich.

        Der BND hat z.B. Bundeswehrsoldaten für Target painting für US-Bomber geschickt, habe ich mal gelesen, 2003, während die Schröder-Regierung hoch und heilig versicherte, dass sie bei der Koalition der Willigen nicht mitmachen würden. Weiß der Herr Hübschen was davon? Während dem Irakkrieg liefen auch die US-Militärbasen weiter in Deutschland, womit nach internationalem Recht Deutschland auch eine Kriegspartei war. Und die Schröder-Regierung war auch nur dagegen wie auch Frankreich, weil die Amis von ihnen Industrieaufträge mit der Saddam Hussein-Regierung feindlich übernehmen wollten und das auch getan haben.

        Der Bundeswehreinsatz im Irak, der sicherlich nach der Karriere von Hübschen bewilligt wurde „zur Ausbildung irakischer Soldaten“, geht übrigens immer noch weiter.

        https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw39-de-bundeswehr-irak-1017770

        und in Jordanien sind sie auch.

    2. ps: Ich habe die Bio unter dem Artikel nicht gelesen, bzw. vergessen. Das ist schon ein blöder Fehler von mir. Entschuldigung dafür.

      Während dem Irak-Iran-Krieg war er Militärattaché. Das ist schon ganz lange her und autsch … da hat Deutschland beide Seiten beliefert mit Waffen. Aber man sieht, das war noch nie irgendwie gut.

      Sowas wurde auch geliefert?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Crypto_AG

  5. In der heutigen Zeit kommt es ja nicht auf Kompetenz an, sondern darauf, die „richtigen“ Sprüche draufzuhaben. Eben solche Sätze wie „Putin wolle die alte Sowjetunion (resp. das russische Imperium) wiederherstellen.“ Gern ergänzt um die Behauptung, „er habe das oft genug selber gesagt“.

    Als in einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung des AfD-Abgeordneten Thomas Dietz die Regierung nach entsprechenden Belegen und Zitaten befragt wurde, mußte die zugeben, daß ihr solche gar nicht bekannt seien….

    https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/regierungspressekonferenz-2673024

    Aber wie sagte ein berüchtigter deutscher Staatsmann so treffend? Man müsse eine Lüge nur oft genug wiederholen, und sie würde zur Wahrheit? Das Problem ist, daß die Lügner ihre eigene Lügen mittlerweile selber glauben. Dazu paßt, daß jetzt Jacques Baud „sanktioniert“ wurde. Wegen „prorussischer Propaganda“. Die darin besteht, daß er ukrainische, EU- und US-Quellen zitiert und analysiert. Dass kennt er noch aus seiner Zeit als Geheimdienstler, wo er seinen eigenen Auftragebern sagen mußte, was ist, und nicht, was das Volk darüber wissen dürfe. Eben damit die auf korrekter Informationsbasis ihre Entscheidungen treffen könnten. Die heutige Generation von Politikern will gar nicht mehr wissen, was ist….

  6. Schuld sind letztlich die Ökonomen.

    Sie legen die Bewertungen fest, nach denen die Politik handelt – und sitzen in den Banken, denen der Staat gehört. Sie sind geschickt im Transport von Information – in erster Linie zur eigenen Wohlfahrt und Unterhaltung.

    Sie kennen keine Grenzen, stellen sich über das Leben, sorgen für Intransparenz und vernichten die Alternativen. Sie sind die Weltmeister in der Akkumulation entgangenen Nutzens – unfähig vollständig zu monetarisieren.

    Frieden und Stabilität hat für sie keinen Wert – wenn es Z.B. in der Ukraine Lithium gibt. Man wäre ja abhängig von Rußland…!

    Die selbe Logik geht auch in Taiwan. Handel und Wettbewerb nur, wenn er einem selbst nutzt…

    Die NATO ist nichts weiter als die Saalschlägertruppe des Kapitals – und wir „müssen“ sie gut finden…

    Solange wir ein System pflegen, das es sich auf Kosten anderer gut (oder besser…) gehen läßt – werden WIR keine Sicherheit – und unsere Söhne keine Zukunft haben.

    In der Ukraine sieht man das – und Pistorius arbeitet daran, daß wir alle davon beglückt werden. Er muß so handeln, weil es sein Job verlangt.

    Damit dient er sich selbst – aber nicht dem Wähler. Somit ist er überflüssig und kann weg.

    Die Ökonomie hat auch die Politik längst zu einem Produkt gemacht (Liberalismus…), das verkauft werden will. Problem: keiner will diesen jetzigen Zustand.

    Also wird gelogen, so weit es geht – und Versprechen gemacht, um sie zu brechen, nachdem das Volk in Vorleistung gegangen ist.

    Wir haben einen Wohlstand produziert, der nun einer Ideologie geopfert wird – nur damit wieder irgendwelche Ökonomen ihr „Recht“ bekommen. Fukuyama träumt ja immer noch von der Geschichte. Diese Friedens-Dividende wird nun von Ökonomen verzehrt. Exklusiv natürlich…

    ÖKONOMEN LERNEN NICHTS – sie definieren sich selbst.

    ..nur das andere dafür leiden oder sterben müssen.

    Schichkt die Ökonomen an die Front!

    Solange, bis sie was lernen.

    So lange Andere für Ökonomen bezahlen müssen – lebt diese Blase weiter. Möglicherweise zu einem bitteren Ende…

    Ohne Osterweiterung wäre der Schwachsinn nicht möglich gewesen…

    Ich habe diesen Rant geschrieben, weil es nichts ändert, wenn man auf die Politik eindrischt. Sie ist nur der Blitzableiter alle 4 Jahre, weil man sich danach kurz besser fühlt.

    Man sollte die Ursache ändern – nicht die Symptome.

    Womit ich wieder am Anfang wäre… 😉

    1. Ökonomen versuchen, wirtschaftliche Abläufe mithilfe von Modellen abzubilden und zu erläutern. Sie treffen keine Entscheidungen, sie werden meistens nur zur Rechtfertigung bereits getroffener Entscheidungen herangezogen. Da es sehr unterschiedliche Schulen gibt, findet sich immer jemand dessen Meinung passt, sie deutsche Wirtschaftsweise.

      Was hier seit vielen Jahrzehnten geschieht, ist von keiner ökonomischen Theorie gedeckt.
      Wenn sie einen Schuldigen finden wollen, nehmen sie den deutschen Wähler, der gegen seine eigenen Interessen handelt.

      1. Aha. Es gibt demnach keine Wirtschaftskriege.

        Wo waren Sie in den letzten hundert Jahren?

        Ich habe erst MiKro/Makro studiert und dann 40 Jahre darüber nachgedacht. Von ceteris paribus bis „sei Egoist“. Liefern sie mir mehr, als das obige Evangelium – dann denke ich noch mal darüber nach.

        Die Welt steht heute am Abgrund, weil es Ökonomen gibt.
        Ökonomie ist ein Regelwerk, das alle belohnt, die daran glauben, es füttern und transportieren. Aber sie ist ein Zirkelschluß, weil sie die Regeln stets so anpaßt, daß sie sich rechtfertigen läßt.

        Wenn ich die Regeln zu MEINEN Gunsten ändern könnte, würde ich auch immer gewinnen.
        Daraus einen Beweis abzuleiten, halte ich – milde ausgedrückt – für eine sehr steile These…

        In der Ökonomie steckt der Beweis immer schon in der Annahme. Deswegen ist sie nicht ergebnisoffen – also auch keine Wissenschaft. Sie hat ein iteratives Wesen – macht jeden Schritt in die gewünschte Richtung, sieht aber das Ziel nicht.

        Wer das Geld gibt, entscheidet über die Verwendung. In der Regel sind das Ökonomen – das ist wohl unstrittig!

        Das Ergebnis ist, daß der Planet kocht und das Elend kein Ende nimmt. Das ist die Wirklichkeit!

        „Der Wähler ist Schuld“ , „die Kunden wollen das“ , etc. pp.

        Die Ausreden sind ja uralt – aber sie lenken vom Thema ab. Denn nicht wer entscheidet, trägt Schuld – sondern wer das Angebot macht!

        Dazu passend ein Witz über die Wahlen in der DDR:

        Hält dir einer eine Tüte mit zwei faulen Äpfeln hin – “ Hier, such dir den schönsten aus! “

        Wer hat hier die Schuld? Wer aussucht – oder wer das Angebot macht?

        Analog anderes Beispiel:

        Wenn ich z.B. nur Young Leader wählen kann, die ihren Völkerrechts-Bachelor an der London School of Ecomomics (heißt wirklich so…) oder der Harvard School of Law/Global Governance indoktriniert bekommen haben – dann darf ich mich nicht wundern, wenn ich morgen auf Russen schießen soll…

        Der Liberalismus ist dasselbe in grün: man fördert erst das Präkariat – und dann dürfen alle wählen…
        Bekannt als „Angebotstheorie“…

        So viel zu „Freedom of Choice“.

        Die meisten Menschen im realen Leben können nicht wählen, wie sie wollen – sondern nur, wie sie können, oder „müssen“…
        Die meisten Entscheidungen der Menschen sind Dilemmi – also die Wahl zwischen zwei oder mehr Übeln…

        Versprochen werden aber grüne Wiesen und Wohlsstand für alle…

        „Ökonomen versuchen, wirtschaftliche Abläufe mithilfe von Modellen abzubilden und zu erläutern. “
        Ich finde, das Ökonomie ziemlich zur Hybris neigt – oder die von Ihnen oben erwähnte Modelle ziemlich shice sind…

        Ökonomen betrachten die Gesellschaft als Freilandversuch – privatisieren das Lehrgeld und sozialisieren die Kosten. Das war beim Kommunismus so, dann beim Nationalismus – und nun beim Liberalismus: wieder geht das gemeine Konsum-Vieh zur Schlachtbank.

        Und? Gehts uns nun besser?

        Tatsache ist wohl, daß eine kluge Autokratie effizienter ist, als jeder Wettbewerb.

        Vor allem wenn der Wettbewerb nicht zu Gewinnen führt – sondern nur zu einem Tausch, weil er auch Verlierer produziert. Eben kein win-win…

        Die Ökonomie leidet unter dem Glauben, daß sich Wertschöpfungsketten unendlich verlängern lassen. Das schafft viele Arbeitsplätze, kann aber am Ende keiner mehr bezahlen…

        Daher: ich habe im meinem Leben viele Preiserhöhungen erlebt – aber fast nie eine Bereinigung der zugehörigen Wertschöpfungsketten…

        Fazit:
        Demokratie wäre, wenn das Volk über die Verteilung der Mittel bestimmen würde.
        Tatsächlich sind es aber Ökonomen, die das erledigen. Unlegitimiert…

        Und die kaufen gerade Panzer, weil Rheinmetall eben gut läuft…

        Das passiert, wenn Leute von den Universitäten kommen, die „Profite maximieren“ müssen…

        Ich halte es für geboten, jene Elemente ans Licht zu zerren, die wirklich was zu verantworten haben. Und das sind nicht die beworbenen Politiker – sondern jene, die in unserem Land die Regeln machen.

        Ökonomie ist dumm, saudumm.
        Gerade versucht sie ein Land mit Sanktionen niederzuringen, daß keinen Schulden hat.
        Quasi ein Ziel ohne Oberfläche…

        Sie lernt nicht. Wie ich oben behauptet habe…

          1. Es ist sehr nett, daß sie meiner Hypothese die Synthese folgen lassen.
            Wie ich oben schon behauptete, sorgen Ökonomen gerne für Mangel an Transparenz.

            Ihrer ebenso langen, wie vagen Einlassung entnehme ich daher Ihre Zustimmung.

            Was Liberalismus betrifft, halte ich es eher mit Taubes:

            ein nettes Verteilungskonzept zweier satter alter Männer – in Zeiten multiplen Mangels und der Instabilität.

            Ökonomen, der Liberalismus – und nicht zufällig auch die FDP sind daher irgendwie aus der Zeit gefallen – und merken nicht ein mal, wenn die Anfangs-/ Randbedingungen des Konzepts längst nicht mehr gegeben sind.

            Sie machen den Fehler, den ich bei vielen Akademikern festgestellt habe:

            sie suchen sich den Unteraspekt eines Problems aus, der zu ihrem Weltbild paßt – und extrapolieren ihn dann auf ein globales Geltungsniveau.

            Sprich: viele schaffen es nicht, die Abhängikeiten in die richtige Reihenfolge zu bringen.

            Einfach so.
            Als ob eine Information keinen Geltungsbereich hätte.
            Reine Willkür – und methodisches Versagen.

            Das ist kein Beweis, das ist keine Wissenschafft – es ist Glaube in Reinstform.
            Es ist eine Einladung zum Mißbrauch.

            Die Folge ist Chaos. Und gerade die Ökonomen – die Herren aller Bilanzen – hätten das kalkulieren müssen… !

            1. Das ist aber die Umschiffung einer Antwort und kein Lackmustest, ob jemand etwas wirklich versteht.
              Das ist aber ein klarer und fundiert abgesteckter Bereich, wo man erkennen kann, ob jemand nur Ökonomie studiert hat oder sie auch versteht. Dann braucht es aber mehr als die Kenntnis über Modell-Logiken, was letztendlich ohne dieses mehr nichts anders als Religion in der Edition auf dem ökonomischen Felde ist.

        1. Zwei Anmerkungen:
          „Tatsache ist wohl, daß eine kluge Autokratie effizienter ist, als jeder Wettbewerb.„
          Tatsache ist, dass der „kluge Autokrat“ oder der „gute Diktator“ eine Utopie ist. Macht korrumpiert nun mal, das geht immer schief, daher benötigen wir einen ständigen Wechsel in der Führung von Staaten. Mit all den dazu gehörigen Reibungsverlusten.

          „Gerade versucht sie ein Land mit Sanktionen niederzuringen, daß keinen Schulden hat.„
          Es ist völlig irrelevant, ob ein Staat kurzfristig, sagen wir mal während eines Krieges, Schulden hat oder nicht. Wenn nicht die notwendige „Hardware“ ins Land kommt, kollabiert es irgendwann. Das deutsche Kaiserreich hatte 1918 weder genügend Nahrungsmittel noch genügend Rohstoffe für die Bevölkerung bzw. die Kriegswirtschaft. Das lag an der Blockade, nicht am Mangel von Geld.
          Was nützt das Geld, wenn man dafür nicht mehr bekommt, was man benötigt. Dann ist Geld nur noch buntes Papier.

          1. @ Ottono:

            Tatsache ist, dass der „kluge Autokrat“ oder der „gute Diktator“ eine Utopie ist. Macht korrumpiert nun mal, das geht immer schief, daher benötigen wir einen ständigen Wechsel in der Führung von Staaten. Mit all den dazu gehörigen Reibungsverlusten.

            Das setzt erst einmal voraus, dass die _wirkliche_ Macht in einem Staat überhaupt in den ständigen Wechsel eingebunden wird. Wenn sich nur Parlament und Regierung alle paar Jahre ändern können, heißt das noch lange nicht, dass damit auch die Macht im Staate einem ständigen Wechsel unterliegt. In den sogenannten westlichen Demokratien liegt die effektive Machtausübung längst zu einem großen Teil nicht mehr bei Parlament und Regierung, sondern bei Wirtschafts-Lobbyisten, Interessenverbänden, Industrie-Oligarchen usw. Einem Macht-Geklüngel für die die Politiker mittlerweile fast nur noch Dienstleister sind.
            Das ist auch nicht neu, mittlerweile eigentlich eine Binse.

            Dazu kommt, dass selbst wenn alle Macht noch bei der Politik liegen würde, ein ständiger Wechsel in der Politik z.B. durch Wahlen, auch eine ziemliche Ineffizienz in der Staatsführung nach sich zieht. Das Problem der demokratischen Wippe. Die eine Regierung beschließt irgendetwas (z.B. Heizungsgesetz und Verbrennerverbote) und die nächste schafft es wieder ab. Ein ständiges Hin- und Her und dann geht irgendwann nichts mehr richtig voran.
            Das bedeutet, dass man bei größeren, langfristig wirksamen Entscheidungen, mehr konsensbasiert als mehrheitsbasiert die Entscheidungen treffen müsste.
            Aber die sogenannten liberalen Demokratien haben noch eine Reihe anderer Schwächen und bräuchten dringend eine grundlegende und weitreichende Reform, erstens um ihrem eigenen Anspruch gerecht zu werden und zweitens um in Zukunft überhaupt mit den sogenannten autrokatischen Systemen mithalten zu können.

            1. Dann zeig mir mal eine Gesellschaft ohne Bürokratie, ohne Cliquenbildung und ohne Parteienfilz.
              Man kann das nur minimieren aber nicht verhindern.

              Wenn du glaubst, dass die eine autoritäre Regierung dir mehr liegt, dann tu dir keinen Zwang an. Es gibt genug autoritäre Länder, da ist auch noch Platz für zwei Monde.

              1. Was für eine saublöde Antwort!

                Ich habe eine solche Gesellschaft ohne x, ohne y, ohne z ja gar nicht behauptet.

                Genauso wenig habe ich behauptet, dass mir eine „autoritäre“ Regierung mehr liegt, was immer das genau auch sein soll.

                Und nein, minimiert ist hier gar nichts oder siehst du das etwa anders?

                    1. Von wo kommen wir hier in de Diskussion?
                      Demokratie ist so schlecht, Diktatur ist die bessere Regierungsform!

                      Jetzt suchst du Fehler in der „perfekten“ Demokratie. Wow und du findest sogar welche. Was für eine Leistung. 👏🏻

                      Das geht nur, wenn man unterstellt, dass es die perfekte Demokratie gibt. Genauso würde ein Autokrat argumentieren, wenn er die Demokratie abschaffen möchte. Er sucht und findet ein Totschlagargument.

                      Daher meine Frage: Zeig mir eine Gesellschaft ohne Ungerechtigkeiten.

                      Vielleicht konnte ich helfen.

                    2. Die Kernausage meines Ausgangspost ist: Die westlichen Systeme brauchen grundlegende Reformen, weil sie disfunktional und heuchlerisch sind und ebenfalls immer mehr in eine Oligarchie abdriften.
                      Aber natürlich keine Reformen in Richtung Diktatur!
                      Das ist doch wohl klar.

  7. Der russische Vormarsch geht weiter, auch über Weihnachten.
    Jetzt wurde Kupiansk von den Faschisten befreit. Russische Milblogger geben sich begeistert, ob der Erfolge des russischen Militärs. Die Stadt wurde den Imperialisten entrissen und befreit.

    Läuft einfach für den Zaren, sozusagen ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk.

    Na dann viel Spaß bei der Bescherung.

      1. Die Ukrainer haben ihn doch zum Botschafter in England gemacht, damit er nicht stört.
        Als er noch in Deutschland war, ging er sogar dem Scholz auf den Keks. Jetzt hat er nichts
        zu tun und nervt im Internet unter Tremolo, Ottono e.c. Nein, es ist nicht Rumpelstielzchen.

      1. In der Ukraine wurde Weihnachten offiziell vorverlegt:

        „Am 24. Mai 2023 gab die Orthodoxe Kirche der Ukraine offiziell bekannt, dass der 25. Dezember der endgültige Termin für die Weihnachtsfeier der ukrainischen Orthodoxen sein wird, da die Kirche offiziell die Annahme des überarbeiteten julianischen Kalenders für feste Feiertage und Feiern im Einklang mit anderen Orthodoxen genehmigt hat.[7][8][9]

        Am 28. Juni 2023 legte der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, der Werchowna Rada einen Gesetzesentwurf vor, der den julianischen Weihnachtsfeiertag am 7. Januar abschafft und den 25. Dezember als einzigen Feiertag vorsieht, womit der Wechsel des Kalenders durch die Orthodoxe Kirche der Ukraine und die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche widergespiegelt wird.[10][11] Das Parlament stimmte diesem Gesetz am 14. Juli 2023 zu, 241 Abgeordnete unterstützten das Gesetz.[12][13]“

        https://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Weihnachten

        .

    1. Dummes Geschwätz. Die Banderanazis haben ein paar Stadtviertel zurückerobert, na und. Die Nazis haben selbst 1945 noch solche „Erfolge“ erzielt. Da können nur Perverse wie Du jubeln.
      Was Weihnachten angeht, darüber schrieb ich schon zu Deinem anderen Kumpan/Sockenpuppe. Anderen ist das auch aufgefallen. Aber Euch Nazis sind die Ukrainer egal. Blutsäufer, Ratten wie Ihr seid.

      1. Faschisten aller Länder vereinigt euch. Aqua ruft euch auf ein paar Stadtviertel oder ein ganzes Land zu erobern. Da kommt es für einen Faschisten nicht so drauf an. Hauptsache der Führer befiehlt. Aqua folgt.

  8. Wer General Kaschke ist ? – Ein teutscher
    General und der ZGröfaZ, der zweitgrößte Feldherrrrr aller Zeiten. Mehr muss mann nicht wissen.

  9. Der Adjutant von Pistorius!
    Ein Karrierefördernder Posten, ohne Zweifel! Da hat einer bei Pistorius hinten drin, wo es am dunkelsten ist, überwintert, damit er General wird!
    Das Herr General das offizielle Narrativ mittragen, ist doch selbstverständlich und das er den gleichen Sülz über Russland verbreitet, wie unsere Hochmögenden, desgleichen!
    Schließlich will er ja irgendwann auch den zweiten und dritten goldenen Pickel auf den Schultern spazieren tragen!
    Das an seiner Kompetenz gezweifelt wird?
    Ja, und? Seit wann ist denn Kompetenz eine Voraussetzung für die Übernahme eines Postens oder Amtes?
    In der Politik ist das doch lange schon so!
    Warum sollte das beim Militär anders sein?
    Was zählt ist die richtige Moral und Haltung, Kompetenz ist da eher hinderlich, womöglich kommt man sonst noch auf falsche Gedanken!
    …..und der Mann will doch auch nur vorwärts kommen….

    1. Jeder der schweigt zu dieser Entwicklung aber von Kompetenz redet, ist in der heutigen Zeit nicht mehr ernst zu nehmen, da Ihm das geistige Rüstzeug fehlt für solche Jobs …
      Genau deswegen hat Russland den W2K gewonnen, weil eben ein Herr Shukow sogar Stalin seine ehrliche Meinung gesagt hat wenn es um Objektive Einschätzung von Militärischer Lage ging und Operationspläne die darauf aufbauten…
      Also genau das was Meinstream und Politik Russland vorwerfen, steht am Ende doch für Ihre eigenen Probleme o))
      Waffen entscheiden alleine nicht über Niederlage oder Sieg. Da gehört schon ein wenig mehr dazu ..
      Eine der beiden größten Atommächte auf diesen Planeten in einen Krieg verwickeln zu wollen, das solchen Hirn fehlt ist nicht das größte Problem, sondern das es solchen an Herz fehlt ..

  10. Touché, Herr Hübschen,
    Sie haben den vernagelten Diplom-Luft- und Raumfahrttechniker festgenagelt, während die meisten wegguckten.

    Aber warum soll ein Russen-hassender Generrral etwas wissen,
    was der Russen-hassende Kriegspreisträger des deutschen Buchhandels und Kriegsfestredner Karl Schlögel auch nicht weiß.

    Beide haben keine Geschichte studiert.
    Beide brauchen einen Grrrund, um Wehrpflichtige und Söldner in den Tod zu schicken.
    Und der Grund Russenhass hat sich in deutschen Armeen bereits in 2 Weltkriegen bewährt.

  11. Kanonen verschießen keine Friedenstauben.

    Schwerter zu Pflugscharen. Jetzt!

    Militär abschaffen. Sofort!

    Es gibt kein richtiges Militär im falschen.

      1. UdSSR und VRC haben auch ganz unkapitalistisch gegeneinander Krieg geführt. Oder VRC gegen VR Vietnam. Gibt bestimmt noch mehr unkapitalistische Kriege. Auch ohne Kapitalismus gibt es Krieg offenbar.

  12. „Es ist erstaunlich, dass der auf diesem Gebiet völlig unerfahrene neue Koordinator der deutschen Militärhilfe für die Ukraine Russlands Ziele völlig anders beurteilt.“

    Wieso ist das erstaunlich? Wenn er der Einschätzung Tulsi Gabbards nicht widersprechen würde, wäre er doch nicht Aktentaschenträger des Pistoleros. Er ist der Mann für diese Regierung, d.h. für diese ist er ausreichend qualifiziert.

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