
Wie ein schlecht formuliertes Memorandum den Krieg zwischen den USA und Iran neu entfachte.
Nur drei Wochen hielt der Frieden. Als die Vereinigten Staaten und der Iran am 17. Juni ihr 14 Punkte umfassendes Memorandum of Understanding unterzeichneten, schien der Krieg am Golf zumindest vorläufig beendet. Die schrittweise Öffnung der Straße von Hormus für die internationale Schifffahrt sollte den Weg für weiterführende Verhandlungen ebnen. Doch schon wenige Tage später stritten beide Seiten über die Auslegung zentraler Bestimmungen. Washington eröffnete nach iranischer Darstellung ohne Abstimmung einen südlichen Schifffahrtskorridor, den Teheran als Verstoß gegen die Vereinbarung wertete. Nach dem Wortlaut des Memorandums lagen die praktischen Maßnahmen zur Wiederaufnahme der Schifffahrt zunächst in iranischer Verantwortung. Proteste Teherans blieben unbeachtet. Am 25. Juni reagierte der Iran mit begrenzten Störungen des Schiffsverkehrs, die nach eigener Darstellung lediglich als Warnsignal gedacht waren. Die Vereinigten Staaten werteten dies hingegen als Vertragsbruch. Nach einer kurzen Phase der Deeskalation Ende Juni begannen die USA ab dem 7. Juli erneut mit umfangreichen Luftangriffen.
Grundstein für das Scheitern lag bereits im Text des Memorandums
Damit war das Abkommen, das den Krieg beenden sollte, innerhalb weniger Tage selbst zum Auslöser neuer Kampfhandlungen geworden – ein Lehrstück darüber, wie diplomatisch unpräzise Vereinbarungen und ungeklärte Vertrauensverhältnisse Missverständnisse nicht verhindern, sondern unter Umständen erst hervorbringen. In Jordanien starben bei iranischen Angriffen auf amerikanische Stützpunkte zuletzt US-Soldaten. Washington intensivierte daraufhin seine Luftschläge gegen iranisches Territorium. Zunehmend geraten dabei auch Anlagen ins Visier, die sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden. Der Konflikt, der durch das Memorandum eingefroren werden sollte, erscheint heute gefährlicher als zuvor. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach einem Akteur, der in der öffentlichen Wahrnehmung nahezu verschwunden ist: Israel.
Der Grundstein für das Scheitern lag bereits im Text des Memorandums. Offenbar enthielt es keine eindeutigen Regelungen über die zeitliche Abfolge einzelner Maßnahmen, insbesondere bei der Wiederaufnahme der Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Rückblickend wird deutlich, dass das Papier zentrale Streitfragen offenließ und damit gegensätzliche Interpretationen geradezu begünstigte. Aus einem juristischen Auslegungsstreit entwickelte sich binnen weniger Tage eine militärische Konfrontation.
Seither haben sich auch die Ziele der amerikanischen Operationen sichtbar verändert. Während zunächst Luftabwehrstellungen, Raketenstellungen, Drohnenbasen und andere militärische Einrichtungen im Mittelpunkt standen, richten sich die Angriffe inzwischen zunehmend gegen Transportwege, Logistikzentren, Brücken, Treibstoffversorgung und Entsalzungsanlagen. Ziel scheint nicht mehr allein die Zerstörung militärischer Fähigkeiten zu sein, sondern die nachhaltige Einschränkung der Fähigkeit Irans, überhaupt noch Krieg führen zu können. Damit gerät zugleich die wirtschaftliche und infrastrukturelle Grundlage des Landes ins Visier – genau jene Strategie, die der amerikanische Präsident bereits im April angekündigt hatte.
Dieser Strategiewechsel birgt erhebliche Risiken. Je stärker zivile Infrastruktur betroffen ist, desto schwieriger wird die Unterscheidung zwischen legitimen militärischen Zielen und Objekten, deren Zerstörung unmittelbar die Zivilbevölkerung trifft. Angriffe auf Entsalzungsanlagen haben in Südiran ausgerechnet während der heißesten Wochen des Jahres bereits Wasserknappheit für Tausende Menschen verursacht. Teheran kündigte wiederholt an, auf Angriffe gegen zivile Infrastruktur spiegelbildlich reagieren zu wollen. Die mit den Vereinigten Staaten verbündeten Golfstaaten sind allerdings noch stärker auf Entsalzungsanlagen angewiesen als Iran. Zugleich dürften Angriffe auf zivile Infrastruktur den internationalen politischen Druck auf Washington weiter erhöhen.
Mehrere Szenarien denkbar
Militärisch beschränkt sich die Auseinandersetzung längst nicht mehr auf die unmittelbare Golfregion. Iran greift inzwischen amerikanische Einrichtungen in Jordanien und Saudi-Arabien sowie kritische Infrastruktur in Kuwait an. Die seit dem 9. Juli mehrfach mit ballistischen Raketen geführten Angriffe auf den Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien trafen einen der wichtigsten amerikanischen Knotenpunkte für Operationen in Syrien, im Irak und im östlichen Mittelmeer. Dort sind Aufklärungsflugzeuge, Tankflugzeuge, Hubschrauber und Spezialkräfte stationiert. Aus militärischer Sicht war der Stützpunkt daher kein Zufallsziel, sondern ein zentraler operativer Angelpunkt amerikanischer Machtprojektion in der Region. Hier kamen zuletzt zwei US-Soldaten ums Leben, ein weiterer wird vermisst.
Damit setzt jene Eigendynamik ein, die viele Kriege kennzeichnet. Zu Beginn bestimmen politische Ziele den Einsatz militärischer Gewalt. Mit zunehmender Dauer kehrt sich dieses Verhältnis jedoch um: Militärische Schläge erzeugen neue politische Entscheidungen, die wiederum weitere militärische Reaktionen nach sich ziehen. Der Konflikt beginnt, sich selbst anzutreiben. Beide Seiten erklären zwar weiterhin, keinen umfassenden Krieg anzustreben. Gleichzeitig erweitern sie kontinuierlich den Kreis möglicher Ziele. Historisch markiert dies häufig den Punkt, an dem Kriege ihre politische Steuerbarkeit verlieren. Jede Vergeltungsmaßnahme erzeugt den Druck zur nächsten Antwort. Der Vietnamkrieg gilt als eines der eindrücklichsten Beispiele für eine solche Dynamik der schrittweisen Entgrenzung.
Hält diese Entwicklung an, sind mehrere Szenarien denkbar. Die Straße von Hormus könnte dauerhaft blockiert bleiben und erhebliche Verwerfungen auf den internationalen Energiemärkten auslösen. Gleichzeitig dürfte Iran seine asymmetrische Kriegsführung weiter ausbauen. Wahrscheinlicher als eine direkte militärische Konfrontation mit den Vereinigten Staaten wäre der Versuch, den wirtschaftlichen Druck auf den Westen durch Störungen des Schiffsverkehrs in der Meerenge Bab al-Mandab zwischen Jemen, Dschibuti und Eritrea – dem Zugang zum Roten Meer – zu erhöhen. Weitere amerikanische Angriffe auf Infrastruktur mit unmittelbaren Folgen für die iranische Zivilbevölkerung würden zugleich die internationale Kritik an Washington verstärken.
Auffällig ist vor allem ein Akteur, der in dieser neuen Phase des Krieges nahezu aus dem Blickfeld verschwunden ist: Israel. Eine der Voraussetzungen des Memorandums war das Ende israelischer Angriffe und Vertreibungen im Südlibanon, die Israel als Schutzmaßnahmen bezeichnet. Der Konflikt war ursprünglich eng mit der Sicherheitslage Israels verknüpft. Amerikanische Einrichtungen in Jordanien dienen ausdrücklich auch der Unterstützung israelischer Operationen und als vorgeschobener Bestandteil der israelischen Verteidigungsarchitektur. Dennoch spielt Israel in der gegenwärtigen Eskalation öffentlich kaum noch eine Rolle. Der militärische Schlagabtausch erscheint inzwischen fast ausschließlich als direkte Konfrontation zwischen Washington und Teheran. Neue israelische Drohungen bleiben ebenso aus wie iranische Drohungen gegen Israel; auch direkte gegenseitige Angriffe sind bislang ausgeblieben.
Enge Bündnispolitik gegenüber Israel zunehmend unter Rechtfertigungsdruck
Damit verändert sich zugleich die Wahrnehmung des gesamten Konflikts. Aus einem regionalen Krieg mit mehreren Akteuren wird in der öffentlichen Wahrnehmung eine bilaterale militärische Auseinandersetzung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran. Sollte Israel diesen Kurs bewusst verfolgen, könnte dies diplomatisch durchaus Vorteile bieten. Solange sich die internationale Aufmerksamkeit auf Washington und Teheran richtet, konzentriert sich auch die Kritik vor allem auf diese beiden Staaten.
Hinzu kommt die innenpolitische Lage. Sowohl in Israel als auch in den Vereinigten Staaten stehen Wahlen bevor. In den USA gerät die enge Bündnispolitik gegenüber Israel zunehmend unter Rechtfertigungsdruck. Innerhalb der MAGA-Bewegung wächst die Kritik an Donald Trump. Viele Anhänger, die ihn mit dem Versprechen gewählt haben, Amerika aus endlosen Kriegen herauszuhalten, betrachten die Vereinigten Staaten inzwischen als Erfüllungsgehilfen israelischer Sicherheitsinteressen und wenden sich vom Präsidenten ab. Sollte Israel zu einem späteren Zeitpunkt erneut militärisch eingreifen, dürfte sich die Regierung demnach als unterstützender Partner der Vereinigten Staaten präsentieren und damit versuchen, sowohl diplomatisch als auch innenpolitisch verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Das eigentliche Scheitern des Memorandums liegt deshalb weniger in seiner kurzen Lebensdauer als in seiner Konstruktion. Es sollte einen Krieg beenden, ohne das tief sitzende Misstrauen zwischen den Konfliktparteien zu überwinden. Indem zentrale Streitfragen offenblieben, schuf das Abkommen Raum für gegensätzliche Auslegungen und neue Konfliktlinien. Wo Vertrauen fehlt, können selbst Friedensvereinbarungen zum Ausgangspunkt neuer Gewalt werden. Den Preis zahlen am Ende nicht die Unterhändler, sondern Soldaten und Zivilisten, die unter den Kämpfen und den Angriffen auf ihre Infrastruktur leiden.
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Der Grund für das Scheitern des MOU ist einzig, dass man mit den USA und Israel keinerlei Abkommen schließen kann, da diese sich sowieso nicht dran halten. Im Falle Iran ist es besonders übel, da jedesmal sogenannte Friedensverhandlungen abgehalten wurden, um dann plötzlich mit Bombardierungen anzufangen. Man sollte nicht die Mädchenschule vergessen, die 2 Mal im Abstand von 40 Minuten bombardiert wurde.
Mit verbrecherichen Regimen kann man keine Verträge abschließen. Dies ist die traurige Realität, die für die Zukunft nichts Positives verheißt.
Als ob die USA ein Missverständnis bräuchten, um einen eingegangenen Vertrag zu brechen….
Das war doch schon nach der ersten Waffenruhe so, dass die USA sus dem Nichts heraus doch wieder angegriffen haben, und das mit der schiezophrenen Ausrede begründeten,“ sie hätten ja nur iranisches Militär beschossen, das US-Stellungen in der Region hätte angreifen können“. Um sofort zu betonen, dass das aber kein Bruch des Waffenstillstandes sei, an das sich also der Iran weiter zu halten hätte….
Wer mit westlichen Staaten Abkommen schließt, hat schon verloren.
Die letzten Jahre ist noch die KI dazugekommen. Von der ist bekannt, dass sie nie zurücksteckt, sondern einfach die nächste Ausflucht wählt, um nach einer Konsolidierung die alte Richtung weiterzuverfolgen. Naja, eben das, was die USA eh machen.
Jeffrey Sachs hat die Tage wieder darauf aufmerksam gemacht, dass China, Russland und Iran auf der US-Feindesliste seit den 90ern ganz oben stehen. Da fällt einem dann wieder Brian Berletic ein, der ebenfalls sagt, dass die USA Israel nur als eine Art Prügelknabe vor schicken (was vielleicht für Iran stimmt, aber für Gaza sicherlich nicht).
So lange die Budgets immer wieder bewilligt werden, wird auch der Krieg weitergehen, so lange sich der Iran nicht unterwirft. Ähnlich in Russland, nur dass die USA da einen Dummen gefunden haben, der in Blut und einen der mit Geld bezahlt.
Da kann man jetzt noch abwarten, wem zuerst die Ressource ausgeht.
Drei Dinge erklären den „brüchigen“ „Frieden“ viel einfacher:
Erstens fehlt die ehrliche Absicht seitens der Amerikaner das zu tun,
zugegeben, das ist spekulativ, aber angesichts des brutalen,
unprovozierten, völkerrechtswidrigen Überfalls auf den Iran eher eindeutig.
Zweitens benötigt des US Präsident u.U. die Zustimmung des Kongresses
für Kampfhandlungen die länger als 60 Tage dauern.
Trump geht solchen Fragen somit einfach aus dem Weg.
Drittens ermöglichen scheinbar willkürliche On/Off-Zustände
Insider Handel in großem Maßstab. Hierzu gibt
es bereits konkrete Vorwürfe.
Am Ende sind einfach wahrscheinliche Dinge auch wahrscheinlich wahr..
Viertens die Fußball WM.
Der Krieg hätte die Selbst-Inszenierung der USA und Donald Trump stören können.
@YGL
„3.“ ist wohl der mit Abstand entscheidende Punkt. Und da wir wohl davon ausgehen können, dass die Zeit als Machthaber für Trump knapp wird und er dem Weg Bidens als Wirrkopf nachfolgen könnte, wird Trump und seine unmittelbare Gefolgschaft keine Zeit unverstrichen lassen, noch maximal Profit zu generieren. So leicht wie derzeit war es noch nie, aus dem Amt heraus quasi wie nebenbei Mrd zu scheffeln. Genaue Zahlen sind natürlich nicht öffentlich verfügbar, aber allein 2025 hat Trump je nach Quelle 2-3 Mrd zugelegt.
Seine kalifornischen Tech-Buddies, welche im Vergleich zu ihrem geradezu armen Häuptling über ungleich mehr Kapital, sprich Spielgeld verfügen, werden über solche Beträge eher schmunzeln…
Die Punkte „1“ und „2“ sind da eher Begleitmusik und interessieren nicht wirklich.
„Dieser Strategiewechsel birgt erhebliche Risiken. Je stärker zivile Infrastruktur betroffen ist, desto schwieriger wird die Unterscheidung zwischen legitimen militärischen Zielen und Objekten, deren Zerstörung unmittelbar die Zivilbevölkerung trifft“, schreibt der Autor.
Ob militärische Ziele legitim sind, darüber lässt sich streiten. Wenn aber der ganze US-Angriff an sich vom Völkerrecht nicht gedeckt ist, also illegal, dann kann es schon per se keine „legitimen militärischen Ziele“ geben.
Auf amerikanische Zusagen und Verträge kann man sich nicht verlassen.
Im Grunde ist das eine Art Tradition, wenn man bedenkt, wieviel Versprechungen und Verträge mit den Indigenen Amerikas von der US-Administration gebrochen wurden.
Das Handeln nach eigenen Interessen ist die alleinige Richtschnur amerikanischer Politik.
„Das Handeln nach eigenen Interessen ist die alleinige Richtschnur amerikanischer Politik.“
So ist es. Und das Partei-übergreifend. Die US-Demokraten verschleiern die Interessen lediglich mit „Werten“ und Moral. In diesem Sinne sind die Trumpisten sogar ehrlicher. Der US-Kriegsminister nennt sich mit Absicht so, um zu zeigen was Sache ist.
Die Propaganda ist so stark, daß die Leute jedes Mal glauben mit einem (D) POTUS wäre der neue Heiland gekommen. Obama hat man sogar einen Friedensnobelpreis in die Hand gedrückt obwohl der och gar nichts gemacht hatte als Präsident. Was der dann als POTUS getan hat war das übliche Demokratie verbreiten in der Welt. Zum Beispiel in Libyen.
Da war mit ein Bush junior lieber. Saddam böse. Saddam muss weg. Seine Regierung hat kaum so getan als ob. Man denke nur an den albernen Vortrag den Powell vor den Vereinten Nationen gehalten hat über die angeblichenMassenvernichtungswaffen und Fabrikation derselben von Saddam. Man hätte Powell eigentlich auslachenvmüssen in der Vollversammlung. Aber wer hat das damals geglaubt? Es ging nur ums Erdöl.
Dem Autor gelingt es hier meisterhaft das Weltbeherrschungsstreben der USA zu ignorieren und den Konflikt einfach als normale Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Auffassungen darzustellen. Das, was im Ukrainekrieg nie vergessen wird zu sagen, nämlich dass es sich um einen Angriffskrieg handelt, das wird hier unterschlagen und damit eine Objektivität vorgetäuscht, die keine ist, sondern schlicht und einfach Propaganda.
Die übliche westliche „Gelehrsamkeit“ beansprucht für sich Objektivität, in Realität verschleiert sie aber. Sie ist in ihrer westlichen ideologischen Blase gefangen.
Der Autor muss halt aufpassen, dass ihm das Adenauer-Gedächtnis-Regime nicht die bürgerliche Existenz zerstört, wie es das seit 1949 bei vielen anderen erfolgreich getan hat.
Gilt auch umgekehrt. Nicht nur Israel hält sich gegen dem Iran zurück, aber auch der Iran beschießt fast alle Nachbarländer, aber nicht Israel.
Es könnte sein, dass sich beide Länder auf den Libanon konzentrieren. Israel ist militärisch erfolgreich, aber auch politisch. Da sind inzwischen Verträge mit der libanesischen Regierung möglich, was 50 Jahre unmöglich war. Die libanesische Armee darf in Gebiete vorrücken, die Israel erobert hat. Vielleicht wird jetzt doch noch Resolution 1701 von 2006 umgesetzt, die eine Entwaffnung der Hisbollah vorsieht. Und einen Rückzug Israels. Was es 2006 tat, aber die Hisbollah hat keine Patrone abgegeben. Wo sind den da die Völkerrechtler?
Jetzt wird sichtbar, dass die Hisbollah nichts anderes war, als eine iranische Besatzungsarmee, die das Land mit Terror unter Kontrolle hielt. Das wird nun schwer für die deutsche Nazipresse, dies dem Leser zu erklären. Exakt dieses Dilemma ist von Israel gewünscht.
Das Israel sich im Moment zurückhält ist wahrscheinlich auf die sehr großen Zerstörungen
durch die Iranischen Angriffe zurück zu führen. Außerdem sind die Abwehrsysteme knapp
geworden. Das konnte man bei den letzten Angriffen besonders gut erkennen. Patriots
standen kaum noch zur Verfügung. Die Ammis mußten diese aus allen Teilen der Welt,
in die sie die Raketen verkauft hatte, wieder zusammen kratzen. Das Nachproduzieren
dauert. Gerade versucht man eine günstigere und schneller zu Produzierende Rakete
für das Patriotsystem zu entwickeln. Dann kommen auch noch Streitigkeiten mit der
Türkei dazu, weil Israel Syrien als Stützpunkt auserkoren hat. Was noch gar nicht richtig
registriet wurde, ist die Drohung Nord Koreas, bei einem Einsatz von Atomwaffen durch die
USA oder durch Israel, beide Länder ebenfalls mit Atomwaffen zu atackieren. Das Pulverfaß,
was die USA und Israel da angezündet haben, scheint erheblich größer zu sein als sie dachten.
So lange es den Staat Israel gibt „1974“, wird es auch immer unausweichlich Krieg auf dieser Erde geben.
Stimme inzwischen völlig zu. Wenn man einmal recherchiert, wo überall in der Welt diese Typen ihre Finger drin haben, scheint das die einzige Lösung zu sein. Frage ist leider: wie?
@Robinson
„Frage ist leider: wie?“ Antworten oder auch nur praktikable Ansätze wirst du wohl kaum im öffentlichen Raum und somit auch nicht im hiesigen Forum vorfinden…
Das hast Du in der Tat immer schon gesagt!
Inzwischen pflichte ich dem vollständig bei!
Die Kombination von Israel und den USA ist eine der übelsten Konstellationen der Menscheheitsgeschichte!
Absolut. Israel ist eine westliche US-Kolonie, durch die man den Nahen Osten unter Kontrolle halten will.
Israel = Gewalt seit (und lange VOR) dem ersten Tag
USA = Gewalt seit dem ersten Tag
Ach nee, sorry….es sind ja Demokratien! Demokratien sind ja der Segen der Menschheit.
Doch was bedeutet „Demokratie“ letztendlich? Tip: schonmal was von hohlen Phrasen gehört? Ist Deutschland etwa so frei wie es z.B. der Iran sein soll??? Na?!?
Der Iran ist viel freier als die freiheitliche Demokratie Deutschland. Wie kann das sein?!?
Intelligenter sind die Iraner auch.
Könnte es sein, dass Donald Trump dieses Abkommen nur deshalb unterschrieben hat, weil er dringend eine Feuerpause brauchte und nicht, weil er jemals die Absicht hatte sich lange an die Vereinbarungen zu halten.
Nicht der Text des Memorandums ist ursächlich für den Krieg. Es sind die USA und Israel die ihn brutal herbeigeführt haben und die nun weiterhin ihre verbrecherischen Ziele verfolgen.
Bis auf Artur_C (von der zionistischen Fraktion) sind sich wohl alle Kommentatoren hier einig, dass der Artikel die Tatsachen verdreht und nichts anderes als Propaganda ist.
Volle Zustimmung. Die erste Missachtung des MoU bestand auch nicht im Versuch die Straße von Hormuz via südlicher Route unter Umgehung der Kontrolle durch den Iran zu öffnen, sondern in dem Versuch Israels den Krieg im Libanon weiterzuführen, als sei dieser nicht Teil des Memorandums.
Trump wollte mithilfe des MoUs nur seine Ölvorräte wieder aufstocken, was dann vom Iran verhindert wurde. Wir werden jetzt sehen, wie es mit dem Diesel- und Flugbenzin weiter geht. Die Unterschrift Trumps wurde im „bad faith“ unter das MoU gesetzt, die Inhalte interessierten ihn nicht.
Für den Diesel- und das Flugbenzin wurde, noch bevor man den Iran überfiel, das Venezolanische ÖL gekapert.
Man musste mit der Sperrung der Straße von Hormus rechnen sobald man den Iran angriff. Langfristig, wenn in Venezoela die Förderung wieder steht, kann es sich die US leisten die Straße von Hormus dauerhaft geschlossen zu halten. Irgendwoher hat Trump jetzt Diesel bekommen, denn sonst würde er den Iran jetzt nicht bombardieren können.
@Trux Das mit der „Feuerpause“ kann man nicht ausschließen und ist sogar sehr plausibel. Wenn die US-Armee vor Ort keine Munition mehr hat, dann dauert das sicherlich ein oder zwei Tage bis der Nachschub aus den USA oder den Stützpunkten da ist.
Ich möchte allerdings insofern eine Lanze für den Autor brechen, weil er schreibt, dass das Scheitern bereits im Text des Memorandums angelegt war. Er spricht davon, dass Soldaten und Zivilisten unter den Kämpfen und den Angriffen auf ihre Infrastruktur leiden und das ohne eine bestimmte Seite zu nennen. Weiter kritisiert er, dass Israel in der gegenwärtigen Eskalation öffentlich kaum noch eine Rolle spielen würde.
In den Mainstream-Propaganda-Medien (🤥ARD, 🤥BILD, 🤥FAZ, 🤥RTL1 bis RTL1933, 🤥SZ, 🤥WELT, 🤥ZDF usw.) wurde das Memorandum bei der Ankündigung bzw. vor der Unterzeichnung von den selbsternannten „Journalisten“ des MSM bereits als „Friedensvertrag“ geframt. In den deutschen Mainstream-Propaganda-Medien werden fast immer nur die Opfer auf einer Seite genannt (beim Krieg in der Ukraine ist das noch viel auffälliger). Der Krieg der israelischen Regierung/Armee im Gaza, um den Gaza „clean“ = „palästinenserrein“ zu machen, und der Krieg der israelischen Regierung/Armee gegen seine Nachbarstaaten spielt überhaupt keine Rolle mehr.
Vom ⭐FRIEDEN⭐ wird in den MS-Propaganda-Medien überhaupt nicht mehr geredet, dort geht es nur noch um 💣“Kriegstüchtigkeit💣 und militärische 🪖“Aufrüstung“🪖:
⚔️Krieg⚔️ ist gut (wenn er gegen die bösen Russen, die bösen Iraker, die bösen Afghanen, die bösen Palästinenser usw. geführt wird). ☮️Frieden☮️ ist böse. Wer in Deutschland 🕊️Frieden🕊️ oder sogar 🕊️“Friedensverhandlungen“🕊️ und Diplomatie fordert, ist ein ganz böser Mensch, denn er verrät die Werte des „Wertewestens“: Mitmenschlichkeit, soziale Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Gemeinsinn und Gemeinschaftssinn, Solidarität, Ehrlichkeit, Teilhabe der Armen am Wohlstand, soziale Inklusion von Behinderten, Rechtschaffenheit, Schutz der Menschenwürde, Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Hilfsbereitschaft, Bescheidenheit, Demut, Verlässlichkeit, Toleranz, Fairness, Achtsamkeit und Respekt vor anderen und Friedfertigkeit.
Kienzle: Noch Fragen Hauser?
Hauser: Ja Kienzle. Das mit den Werten des „Wertewestens“:, das Mitmenschlichkeit, soziale Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Gemeinsinn und Gemeinschaftssinn, Solidarität, Ehrlichkeit, Teilhabe der Armen am Wohlstand, soziale Inklusion von Behinderten, Rechtschaffenheit, Schutz der Menschenwürde, Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Hilfsbereitschaft, Bescheidenheit, Demut, Verlässlichkeit, Toleranz, Fairness, Achtsamkeit und Respekt vor anderen und der Friedfertigkeit, war jetzt Satire oder?
Kienzle: Ja lieber Hauser, das haben Sie vollkommen richtig erkannt.🎯
Wieder ein Klasse Artikel auf overton, welcher die Hintergründe gut beleuchtet. Hätte gerne noch gelesen, ob der Autor einen Weg aus diesem Krieg sieht. So bleibt mir nur zu Hoffen das den Mullahs Ihr Land doch wichtiger ist als Ihr Atomprogramm.
Der Artikel beleuchtet keinen einzigen Hintergrund von Irgendwas. Und Uran ist auch nicht der Grund weshalb dort Krieg geführt wird. Wenn es um Uran ginge, dann hätten die USA nur das Abkommen dazu beibehalten müssen. Der Iran hat sich daran gehalten, Trump hat es völkerrechtswidrig gekündigt.
@ Trux:
Sehe ich fast genau so, allerdings frage ich mich, was eine „völkerrechtswidrige Kündigung“ ist?
Das JCPOA war ein multilaterales Abkommen (u.a. Iran, USA, EU, Großbritannien, Frankreich, Deutschland) und wurde durch UN-Sicherheitsratsresolution 2231 (2015) bestätigt. Diese Resolution gab dem Abkommen Völkerrechtsrelevanz.
Nach US-Recht war der Präsident berechtigt, sich von einem sogenannten executive agreement zu lösen da das JCPOA nicht vom US-Senat ratifiziert wurde.
Deshalb war eine einseitige Aufkündigung für die USA nach innerstaatlichem Recht möglich aber völkerrechtlich stellt die Aufkündigung trotzdem ein klarer Rechtsbruch dar.
Trux: Sie sehen es richtig. Es sind die Ausbreitungsabitionen Israels, die
diesen völkerrechtswidrigen Angriff ermöglichten. Israel will die Großherrschaft
über das ges. Gebiet. Sogar die Türkei haben sie im Visier, was gerade zu einer
sehr gefährlichen Entwicklung führt. Die Türkei hat eine sehr starke Armee und
ist Nato- Land. Die Frage ist, wie sich Nato- Länder wie die USA, Deutschland und
England bei einer millitärischen Auseinandersetzung zwischen den Ländern verhalten.
Im Moment fliegen nur die Fetzen im Dialog. Das kann sich aber sehr schnell ändern.
Zitat: „Indem zentrale Streitfragen offenblieben, schuf das Abkommen Raum für gegensätzliche Auslegungen und neue Konfliktlinien. …
Das ist richtig. Aber würde ich noch einen Schritt weiter gehen. Den Preis zahlen am Ende auch die Unterhändler und vor allem die Soldaten und Zivilisten, die unter den Kämpfen und den Angriffen auf ihre Infrastruktur leiden.
Den Preis zahlt auch die Weltwirtschaft insgesamt mit Ausnahme der Rüstungsunternehmen, deren Aktionäre und Lobbyisten, den politischen und medialen Stiefelleckern und den besserverdienenden Superreichen wie Elon Musk, Mark Zuckerberg und Peter Thiel usw.
Den Preis dafür zahlen auch viele Bürgerinnen und Bürger in den USA, dem Land von Donald Trump. Donald Trump, Elon Musk, Mark Zuckerberg, Peter Thiel usw. und der militärisch-industrielle Komplex ausgenommen. Das sind die Leute, die vom Krieg und davon profitieren, dass viele Soldaten und Zivilisten sterben. Diese Herrschaften gehen für ihre Milliardengewinne, die sie mit den Kriegen machen, über viele Leichen, auch wenn sie selbst keine Waffe in die Hand nehmen, damit ihr teurer Anzug und ihre handgemachten Schuhe nicht blutig werden. (In der Regel sind es Herren, weibliche Ausnahmen bestätigen die Regel, denn sie unterscheiden sich in dieser Hinsicht nicht von diesen „Herren“.) Da würden Serienkiller wie Jack the Ripper, Ted Bundy und der Zodiac Killer wahrscheinlich vor Neid ganz blass im Gesicht werden und das ohne Weißschminke.
Das gilt auch für Deutschland und Europa und ist beim Krieg im Gaza und beim Krieg in der Ukraine nicht anders.
Dieser Kriegsverlauf ist auffällig. Ich habe erwartet, dass sich die USA aus dem Krieg herausziehen, und den Krieg gegen den Iran Israel überlassen. Das wäre ein gutes Angebot an den Iran gewesen, denn gegen den kleinen Satan sind die Gewinnchancen viel besser als gegen USA, und der Iran hätte wirklich was für die Palästinenser tun können.
Israel witterte Verrat und teilte den USA mit, dass es sich nicht aus Libanon, Syrien und dem Gazastreifen zurückziehen werde. (ntv) Tatsächlich macht es aber Anstalten, sich aus dem Libanon und dem Gazastreifen zurückzuziehen und verhinderte im Juli eine Besetzung des Gazastreifens „Rechte Aktivisten und mehrere Minister marschierten in Richtung Gazastreifen, teils durch militärische Sperrzonen, um politischen Druck für neue Siedlungen aufzubauen. Die Armee versuchte, den Marsch zu stoppen…“ (Bing Copilot)
Die USA wollten sich tatsächlich aus dem Krieg herausziehen. Aber Netanjahu zog sich ebenfalls zurück und Israel griff Iran nicht mehr an. Es kam zum Waffenstillstand. Die Regierung des gespaltenen Iran hätte gerne Frieden mit den USA geschlossen, auch um innenpolitisch Punkte gegenüber den Revolutionsgarden zu sammeln. Die Revolutionsgarden wollen aber der großen Schaitan besiegen, um ihre Herrschaft im Iran zu festigen.
Während der Theokratie verschob sich die Macht immer mehr zu den Revolutionsgarden, die ein immer brutaleres Regime betrieben. Sie sind auch die Ursache für die Eskalation des Krieges. Es geht nur scheinbar um die Straße von Hormus, sondern um einen Regime Change in Iran. Da es dort auf der einen Seite Wahlen, ein Parlament und eine Regierung sowie eine staatliche Armee (Artesh) gibt, die den Revolutionsgarden gegenüberstehen, wird es auf jeden Fall einen Regime Chance geben, entweder zur einem demokratischen System oder zu einer Militärdiktatur der Revolutionsgarden.
Unten finden Sie die Punkte des MOU, die den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz betreffen. Den kompletten MOU Text finden Sie bei https://sonar21.com/iran-defeats-the-us-reflections/.
Das Problem ist nicht der Text, sondern die Politik der USA, insbesondere unter dem orangen Präsidenten. Der Iran hat wiedereinmal den Lügen der USA geglaubt, wurde vielleicht auch von anderen wie China genötigt, um die Weltwirtschaft nicht noch stärker zu gefährden.
Die USA haben sich wieder eine Atempause verschafft, um die nächste Bombenkampagne vorzubereiten, mehr nicht. Sie haben immer weniger Waffen im Arsenal, um dem Iran zu schaden, der sich genau auf diese Art Krieg vorbereitet hat.
Ihre Ziele sind entweder die militärischen Anlagen der USA oder die entsprechenden wichtigen Infrastrukturanlagen in den mit den USA verbündeten Golfstaaten. Heute Nacht haben die USA drei iranische Nuklearanlagen angegriffen, man darf auf die Reaktion gespannt sein.
Interessant ist, wie die deutschen Medien den Krieg von Israel und den USA gegen den Iran ausblenden, besonders im Hinblick auf die zunehmenden Folgen der Blockade. Hier geht es nicht nur um einen erheblichen Teil des Weltbedarfs an Öl und Gas, auch um Dünger und Helium, die fehlen. Wo gibt es hier einen Ersatz für den europäischen Bedarf von Industrie und Gesellschaft, die ja schon unter der Dummheit des europäischen Sanktionswahns leidet?
Darüber wird nicht gesprochen von der europäischen und deutschen Politlaienspielschar.
Und es wird auch nicht hinterfragt.
Es gilt hier das berühmte Zitat Morgensterns, „weil nicht sein kann, was nicht sein darf.“
Was auch interessant ist, „Planen und Führen eines Angriffskrieges“ waren zentrale Anklagepunkte bei den Nürnberger Prozessen mit den entsprechenden Urteilen. Im Zusammenhang mit den USA und Israel ist dieses Thema bei den sonst so völkerrechtsbewussten Deutschen nicht aufgekommen.
„4. Immediately upon the signing of this MOU, the United States of America will begin the removal of its naval blockade and any disturbances or impediments against the Islamic Republic of Iran, and will fully end the naval blockade within 30 days. During this period, the traffic of vessels will be in proportion to the numbers of pre-war traffic being restored by the Islamic Republic of Iran. The United States of America further undertakes to remove its forces from the proximity of the Islamic Republic of Iran within 30 days after the final deal.
5. Upon the signing of this MOU, the Islamic Republic of Iran will make arrangements using its best efforts for the safe passage of commercial vessels with no charge for 60 days only from the Persian Gulf to the Sea of Oman, and vice versa. The traffic of commercial vessels will immediately start, and considering the need for removing the technical and military obstacles and de-mining by the Islamic Republic of Iran, will be instated within 30 days. The Islamic Republic of Iran will conduct dialogue with the Sultanate of Oman to define the future administration and maritime services in the Strait of Hormuz, in discussion with other Persian Gulf littoral states, in line with the applicable international law and the sovereign rights of coastal states of the Strait of Hormuz.“
Unten finden Sie die Punkte des MOU, die den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz betreffen. Den kompletten MOU Text finden Sie bei https://sonar21.com/iran-defeats-the-us-reflections/.
Das Problem ist nicht der Text, sondern die Politik der USA, insbesondere unter dem orangen Präsidenten. Der Iran hat wiedereinmal den Lügen der USA geglaubt, wurde vielleicht auch von anderen wie China genötigt, um die Weltwirtschaft nicht noch stärker zu gefährden.
Die USA haben sich wieder eine Atempause verschafft, um die nächste Bombenkampagne vorzubereiten, mehr nicht. Sie haben immer weniger Waffen im Arsenal, um dem Iran zu schaden, der sich genau auf diese Art Krieg vorbereitet hat.
Ihre Ziele sind entweder die militärischen Anlagen der USA oder die entsprechenden wichtigen Infrastrukturanlagen in den mit den USA verbündeten Golfstaaten. Heute Nacht haben die USA drei iranische Nuklearanlagen angegriffen, man darf auf die Reaktion gespannt sein.
Interessant ist, wie die deutschen Medien den Krieg von Israel und den USA gegen den Iran ausblenden, besonders im Hinblick auf die zunehmenden Folgen der Blockade. Hier geht es nicht nur um einen erheblichen Teil des Weltbedarfs an Öl und Gas, auch um Dünger und Helium, die fehlen. Wo gibt es hier einen Ersatz für den europäischen Bedarf von Industrie und Gesellschaft, die ja schon unter der Dummheit des europäischen Sanktionswahns leidet?
Darüber wird nicht gesprochen von der europäischen und deutschen Politlaienspielschar.
Und es wird auch nicht hinterfragt.
Es gilt hier das berühmte Zitat Morgensterns, „weil nicht sein kann, was nicht sein darf.“
Was auch interessant ist, „Planen und Führen eines Angriffskrieges“ waren zentrale Anklagepunkte bei den Nürnberger Prozessen mit den entsprechenden Urteilen. Im Zusammenhang mit den USA und Israel ist dieses Thema bei den sonst so völkerrechtsbewussten Deutschen nicht aufgekommen.
„4. Immediately upon the signing of this MOU, the United States of America will begin the removal of its naval blockade and any disturbances or impediments against the Islamic Republic of Iran, and will fully end the naval blockade within 30 days. During this period, the traffic of vessels will be in proportion to the numbers of pre-war traffic being restored by the Islamic Republic of Iran. The United States of America further undertakes to remove its forces from the proximity of the Islamic Republic of Iran within 30 days after the final deal.
5. Upon the signing of this MOU, the Islamic Republic of Iran will make arrangements using its best efforts for the safe passage of commercial vessels with no charge for 60 days only from the Persian Gulf to the Sea of Oman, and vice versa. The traffic of commercial vessels will immediately start, and considering the need for removing the technical and military obstacles and de-mining by the Islamic Republic of Iran, will be instated within 30 days. The Islamic Republic of Iran will conduct dialogue with the Sultanate of Oman to define the future administration and maritime services in the Strait of Hormuz, in discussion with other Persian Gulf littoral states, in line with the applicable international law and the sovereign rights of coastal states of the Strait of Hormuz.“
„Das eigentliche Scheitern des Memorandums liegt deshalb weniger in seiner kurzen Lebensdauer als in seiner Konstruktion. Es sollte einen Krieg beenden, ohne das tief sitzende Misstrauen zwischen den Konfliktparteien zu überwinden.“
Ich dachte immer dieses Memorandum of Unterstanding sollte als Grundlage für spätere Friedensverhandlungen dienen. Es wäre dann eine Zwischenstufe in der Diplomatie, die zum Frieden führt und den aktuellen Krieg stoppt. Als solches hätte es lediglich Leitplanken für spätere Verhandlungsergebnisse gesetzt und darum genau die Details vermieden, die ein späterer Friedensvertrag unbedingt braucht.
Aber gut, ich bin kein studierter Politologe und schon gar kein Professor und wahrscheinlich habe ich hier die diplomatischen Schritte nicht korrekt verstanden. Ich möchte aber klar stellen, dass ich viele Aussagen in diesem Text für fragwürdig halte.
@“Und was macht eigentlich Israel?“
Nethanjahu schickt jetzt seinen Laufburschen Trump vor damit der sich eine blutige Nase holt. Falls der Laufbursche Trump doch noch auf Siegeszug geraten sollte wird sich Netanjahu vermutlich wieder beteiligen um zu profitieren.
Was Trump im Krieg gegen die Ukraine mit den Laufburschen aus Europa und maßgeblich Deutschland macht setzt Netanjahu halt in Nah-Ost um.
@Trux
„Der Artikel beleuchtet keinen einzigen Hintergrund von Irgendwas.“
Speziell jene Staaten / deren Heilsverkünder, welche sowohl auf unproduktive als auch wundersame Vermehrung ihres Kapitals angewiesen sind und aufgrund der gerade obszönen Gesamtverschuldung der Welt bei einigen wenigen Lichtgestalten um die Ausichtslosigkeit der Tilgung genau im Bilde sind, hauen auf ihre letzten Tage einfach nochmal mächtig auf den Putz, bevor die Party endgültig vorbei ist. Die Häuptlinge, meist bereits die 80 anstrebend, haben ja bei einem mutmasslichen Ableben vor Partyende keine durchsetzbaren Ansprüche gegen sich zu bedenken… „Nach uns die Sintflut!“
Je näher der Crash rückt, desto heftiger die letzten Zuckungen. Die Jüngeren werden’s danach halt richten müssen…
… oder jeder einzelne Erdbewohner vom heute Neugeborenen bis zum morgen versterbenden Greiss arbeitet von nun an ±4 Jahre ausschliesslich für die Entschuldung. Gegessen wird dann eben später… 🍽😋
Natürlich! Es lag an der schlechten Formulierung des Memorandums (zu deutsch: Absichtserklärung). Deshalb gab es leider Missverständnisse zwischen allen in gutem Glauben Verhandelnden. Man hätte alle Streitpunkte genau klären müssen. So war das ganz bestimmt. Hätten sie mal nur besser auf ihre Worte geachtet! Der Autor ist ein gutes Beispiel wie fertig Deutschland hat und wie Flasche leer. Auf dem Papier klingt das alles ganz toll, Sozial- und Medienwissenschaftler, promoviert, und auch noch Religionspädagogik. So Wörtchen wie „illegaler Angriffskrieg“ oder „Kriegsverbrechen“, die den Text hätten durcheinander bringen können oder so viel zu normative Einordnungen, dass es sich um einen Rohstoffkrieg handeln könnte oder um einen imperialen Krieg, lieber nicht. Das könnte vielleicht sogar Desinformation sein, wo der Verfassungsschutz eingreifen müsste. Internationales Recht spielt nur eine Rolle, wenn Russen oder Chinesen das angeblich verletzen. Geht es eigentlich noch schäbiger?
Vielleicht klappt es ja bei der nächsten Verhandlungsrunde. Währenddessen an der Zapfsäule wieder Benzin über 2 Euro, aber das ist ja auch nur eine kleine Nebensächlichkeit. Wir haben ja eh schon alle E-Autos und Wärmepumpe.
Meine Bewertung: unterirdisch – aber durchaus repräsentativ für deutsche Wissenschaft und Elitendenken. Das alles ist wieder so eine Lebenserfahrung: Ich konnte mir das nicht vorstellen wie man sich so sehr und so schnell selber abschießen kann, mit der geistig-moralischen Zeitenwende. Mal wieder habe ich die Zeichen der Zeit nicht erkannt, denn das war nicht einfach plötzlich da. Diese Zeitenwende schlummerte schon vorher in den Reptilienhirnen der Eliten.
Hier ist mein Vorschlag an den Herrn Piasecki: Die Iraner hätten neue IAEA-Inspektionen zulassen sollen in ihren Atomanlagen. Das könnte er doch für die nächste Verhandlungsrunde vorschlagen? Das wäre ein Vorschlag von internationalem Format. Nicht dass sie das wieder übersehen, das Problem, die Verhandelnden. Für Israel braucht man natürlich keine IAEA-Inspektionen, genauso wie man in vielen Bundesstaaten der USA bei Wahlen keine internationalen Wahlbeobachter braucht. Das wäre richtig und wichtig. So könnte Deutschland wieder Weltmeister werden und natürlich mehr BIP in die Verteidigung.
Herr Hegseth wird grade im Senat ziemlich „gegrillt“.
Mal schauen wer sich da politisch durchsetzt. Uns wird wohl bald der Ölschock mit voller Wucht treffen, genau wie den Rest der Welt. Und am schnellsten wäre die Situation natürlich zu beenden indem die USA alle Truppen abzieht und den Iran einfach in Frieden lässt. Das der Ölschock noch nicht da war haben wir übrigens CHina zu verdanken weil die in der letzten Zeit ihre eigenen Reserven genutzt hatten und kaum Öl mehr importierten. Das hat sich aber seit ungefähr einer Woche wieder geändert..
Die Houthis haben jetzt auch die Straße von Bab al-Mandab blockiert womit der „Ölhahn“ im nahen Osten jetzt völlig zugedreht wurde. Es wird also langsam Zeit für die „Hardliner“ ihre Schwänze eizuziehen und wieder in Ihre Höhlen zurückzukriechen, zumindest wenn man sich nicht weiter lächerlich machen und weitere Schäden in milliardenhöhe verhindern will..
Immerhin scheint ja auch in der EU so langsam die „Einheitsfront“ zu bröckeln.
(Wirklich Herr Macron? Vorneherum immer fleißig hetzen und hintenrum dann massig Gas Kaufen, das ist zwar vernünftig aber sowas von Heuchlerisch.. 😏)
Also schauen wir mal ob sie jetzt langsam einlenken oder ob man noch weiteren Schaden an den eigenen Ländern in Kauf nimmt.
Mfg Makrovir
„Und was macht eigentlich Israel?“
Hier wird einem erzählt, dass Israels Finanzminister Smotrich recht zufrieden mit der Situation ist, in der Israels Proxy USA für das Heilige Land den Kopf hinhält.
Könnte aber sein, dass die Amerikaner ihre Luftbasen aus dem Golf direkt nach Israel verlegen müssen und dieses dann zum Angriffsziel der Iraner wird. Ob es so kommt, keine Ahnung.
https://www.moonofalabama.org/2026/07/wash-me-but-dont-get-me-wet.html#comments
„Grundstein für das Scheitern lag bereits im Text des Memorandums“ – Dies stelle ich in Abrede: Mit einem Nicht-Scheitern zu rechnen, war von Anfang an realitätsfremd, allein schon wegen des five-letter-word’s, das „schlussendlich“ unter den Wisch gesetzt wurde – zwar in spektakulärer Kulisse (Versailles! Wough!), aber eben von dem chronisch und garantiert unzuverlässigen Ego-Macker, der den Wisch, wenn er ihn überhaupt gelesen hat, garantiert nicht verstanden hat, und zwar weil ihn so Sachen wie „Verträge“ sowieso noch nie in seinem Leben ernsthaft interessiert haben. Ausserdem pflegt ja auch die selbstherrliche Nation, deren CEO er im Moment ist, nur ihre urälteste Tradition, wenn sie unterschriebene Verträgen bricht, noch bevor die Tinte, mit der sie geschrieben sind, getrocknet ist: Noch bevor diese Nation sich gründete, hat sie mit den eigentlichen Besitzern ihres Territoriums (sog. „Indianern“) hunderte von Verträgen geschlossen, die sie nie die Absicht hatte einzuhalten und konsequenterweise samt und sonders innert kürzester Frist zum Feuer Anmachen gebrauchte. Warum sollte es ausgerechnet einem T-R-U-M-P mit dem Memorandum auch nur eine Sekunde ernst gewesen sein. Dem geht’s ausschliesslich um den Medien-Hype – und die Medien spielen ja brav mit, auch die ihm alles andere als gewogen sind. Für ihn gilt: Hauptsache Hype, egal, ob positiv oder negativ. Alles andere regelt er im Nachhinein, und zwar wieder mit einem „Hauptsache Hype“.
Dass das MoU schuld sei, ist natürlich Unsinn. Dieses ist ja eben eine Absichtserklärung, kein Friedensvertrag. Und wenn sich auch nur eine Seite nicht dran hält, erledigt sich die Sache. Diese eine Seite ist selbstverständlich die usa, die sich nie an eine Abmachung gebunden fühlt. Dass sie diese de facto-Kapitulationserklärung nicht honorieren würde, war von Anfang an klar. Aber beide Seiten brauchten eine Pause, um sich für die zweite Runde vorbereiten zu können. In der wir uns nun befinden. Tronald hat sich von Netanjahu aufs Glatteis führen lassen und versucht sich nun da zu bewegen, ohne Umfaller. Das gelingt nicht, in absehbarer Zeit wird die Niederlage der usa nicht einmal mehr von ihm abgestritten werden können. Die usa ist einfach zu weit weg, es ist ihr nicht möglich, die sechs- bis siebenstellige Zahl an Soldaten heranzuführen, um den Iran – über dem Landweg, übers Wasser ist das im Zeitalter der Hyperschallraketen sowieso eine Kamikazeaktion – zu besiegen. Vergleiche mit Vietnam führen in die Irre, das war eine völlig andere Situation, das Endresultat wird aber ähnlich sein, nur viel schneller.
Washington versuchte eine Schifffahrtsroute unter eigener Kontrolle zu öffnen. Davon steht aber nichts im MOU, es gibt diesbezüglich also auch keine Probleme mit dem „Wortlaut“. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass die USA jemals vorhatten, das MOU einzuhalten, auch der Iran hat das nie erwartet. Der Iran hat dank des MOU viel Geld eingenommen, die USA haben die dringend benötigte Entspannung für die globale Energieversorgung bekommen und beide haben Zeit bekommen, sich besser auf die nächste Runde vorzubereiten. Es scheint mir nahe liegend, dass der Wortlaut des MOU irrelevant war, weil mehr auch nie beabsichtigt war. Welche Indizien haben Sie dafür, dass diese einfachere Erklärung nicht zutreffend ist?
Welche Macht- und Kapitalblöcke den Krieg gegen den Iran mit welchen Zielen auch immer angeschoben und begonnen haben, ist es nicht mittlerweile klar, dass es aktuell und wohl auch bis auf weiteres das vorrangige Kriegsziel der Aggressoren sein muss, dass der Krieg und die Sperrung der Strasse von Hormus auf absehbare Zeit nicht enden und dass all die sich abzeichnenden katastrophalen Folgen wie weltweite Energiekrise durch Sperrung wichtigster Versorgungsrouten, Inflation, Zusammenbruch der Weltwirtschaft und des Finanzsystems, Hungersnöte, etc. von den Aggressoren gewollt sein müssen?!?
Und das mit oder ohne die Stichworte „Bevölkerungsreduktion“ oder „Great Reset“.
Ich kann allen alternativen oder oppositionellen Medienschaffenden nur empfehlen, darauf den Fokus zu richten anstatt auf die tatsächlichen oder eingebildeten Probleme und Interessen der Kunstfigur „Trump“ oder auf Ablenkungen wie die „technischen Probleme“ bei der Umsetzung eines Memorandums inklusive der dazugehörigen Propaganda.
Es geht dem von den US-Amerikanern dominierten Westblock nicht um eine friedliche Lösung ini Nahost oder im Krieg gegen Russland, sondern wie es ein ehemaliger Mitforist bis vor einigen Monaten immer wieder ebenso einfach wie treffend formuliert hat: Der Krieg geht gegen uns, die unteren 99 % des von den Maßnahmen des Westblocks erreichbaren Teils der Weltbevölkerung, und „sie“ wollen uns alles nehmen…
Ist das tatsächlich bei so vielen immer noch nicht angekommen???