Wahl in Ungarn: guter EU-Kandidat gegen bösen Orbán?

Parlamentsgebäude in Budapest, vorne Donau
Felix König, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Am 12. April 2026 wählt Ungarn ein neues Parlament. Formal geht es um die Zusammensetzung der Nationalversammlung, doch in Wahrheit steht die Fortsetzung eines politischen Systems zur Abstimmung, das mit dem Namen Viktor Orbán nahezu deckungsgleich geworden ist.

Ministerpräsident Orbán, der bereits von 1998 bis 2002 Regierungschef war, regiert das Land seit 2010 ununterbrochen. Orbáns Partei Fidesz steht heute für einen nationalkonservativen, migrationskritischen und demonstrativ auf Souveränität ausgerichteten Kurs. Er setzt nach Innen auf traditionelle Werte und nach Außen auf Distanz zum westlichen Liberalismus bzw. zur neoliberalen EU. Daraus ergibt sich seit Jahren eine zunehmende Distanzierung von Brüssel, sowie eine Annäherung an Moskau und an die Trump-Republikaner in Washington.(1)

Gerade deshalb gilt die Wahl auch als Richtungsentscheidung im Verhältnis Ungarns zur Europäischen Union. In Brüssel gilt Orbán längst nicht nur als unbequemer Partner, sondern als Politiker, dem man Demokratieabbau, Konflikte um Rechtsstaatlichkeit, Defizite bei Korruptionsbekämpfung und Medienfreiheit, sowie wiederholte Blockaden in zentralen EU-Fragen vorwirft. Die Europäische Kommission nennt diese Problemfelder in ihrem Rechtsstaatsbericht.(2) EU-Institutionen und viele pro-EU Kräfte kritisieren seine Regierung seit Jahren scharf. Reuters berichtete über die Hoffnung von EU-Vertretern, ein Machtwechsel könne Orbáns Vetopolitik beenden.(3)

Herausforderer ist Péter Magyar, einst selbst tief im Fidesz-Machtzentrum verankert und heute Chef der Tisza-Partei, die überwiegend als mitte-rechts und pro-EU eingeordnet wird. Magyar verspricht im Grunde eine engere Bindung an EU und NATO und die Freigabe eingefrorener EU-Mittel. Wenig überraschend ist er damit der große Hoffnungsträger für Brüssel.

Wer ist EU-Kandidat Péter Magyar?

Péter Magyar ist kein Gewächs außerhalb des Systems Orbán, sondern ein ehemaliger Nutznießer eben jenes politischen Ökosystems, das er heute bekämpft. Nach dem Machtantritt von Fidesz arbeitete er im Außenministerium, später in Brüssel an der Ständigen Vertretung Ungarns, dann im Ministerpräsidentenamt. Zwischen 2018 und 2024 bekleidete er leitende Funktionen bei staatsnahen oder staatlichen Einrichtungen, darunter bei der Ungarischen Entwicklungsbank. Hinzu kam seine Ehe mit Judit Varga, einer der sichtbarsten Figuren des Orbán-Lagers. Dass Magyar von dieser Nähe zur Macht persönlich profitierte, ist nicht vollständig nachgewiesen, aber naheliegend. Telex berichtete zudem, Varga selbst habe später davon gesprochen, dass er Posten in staatlichen Unternehmen auch ihrer politischen Stellung verdankt habe.(4) Reuters wiederum hielt fest, dass Magyar Vorwürfe zurückweist, gut bezahlte Staatsjobs mit Hilfe seiner Ex-Frau erhalten zu haben.

Gewissensentscheidung oder Opportunismus?

Auch der Zeitpunkt seines Bruchs mit Fidesz wirft Fragen auf. Magyar trat nicht in dem Augenblick aus dem Schatten des Systems, als Orbáns politischer Kurs in Fragen der Innenpolitik, der Medien oder der EU deutlich wurde. Er tat es im Februar 2024, als ein Begnadigungsskandal das Regierungslager erschütterte. Auslöser war der Fall um den Vizedirektor eines Kinderheims, der dabei geholfen hatte, sexuellen Missbrauch an Minderjährigen zu vertuschen und von Präsidentin Katalin Novák begnadigt worden war. Judit Varga, die diese Begnadigung als damalige Justizministerin mitgetragen hatte, trat daraufhin von ihrem Posten zurück. Erst an diesem Punkt distanzierte sich Magyar öffentlich von Fidesz und legte seine Posten in Staatsunternehmen nieder. Man kann das als verspätete Gewissensregung deuten aber ebenso plausibel ist die Vermutung, hier habe einer das System erst verlassen, als es für ihn persönlich und politisch nicht mehr nützlich war. Dass auch Beobachter wie das polnische OSW ausdrücklich darauf hinweisen, Magyar habe den größten Fidesz-Skandal seit Jahren politisch genutzt, gibt dem Opportunismusverdacht noch mehr Gewicht.(5)

Moralischer Leuchtturm Ungarns?

Hinzu kommt die Methode seines Aufstiegs. Im März 2024 veröffentlichte Magyar eine heimlich angefertigte Tonaufnahme eines Gesprächs mit seiner damaligen Ehefrau Judit Varga. Darin sprach sie über einen mutmaßlichen Eingriff von Vertrauten Orbáns in Unterlagen eines Korruptionsverfahrens. Politisch war das Material sehr wirksam: Es löste Proteste aus und zwang die Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen. Doch der Vorgang war moralisch fragwürdig: Wer ein privates Gespräch mit der eigenen Ehefrau, zudem Mutter der gemeinsamen Kinder und damaligen Justizministerin, aufzeichnet und es im entscheidenden Augenblick zur politischen Waffe macht, offenbart zumindest eine erhebliche Bereitschaft zur Instrumentalisierung von Menschen, die einem sehr nahestehen. Man könnte den alten Spruch verwenden: So jemand würde seine eigene Großmutter verkaufen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren später einstellte und erklärte, keinen Beleg für eine Straftat gefunden zu haben.(6) Magyar bestritt diese Bewertung, doch der politische Nutzen dieser Aktion für seinen politischen Aufstieg war unbestreitbar. Das bedeutet nicht, dass der Inhalt der Aufnahme belanglos gewesen wäre. Es bedeutet aber, dass Magyars Selbstinszenierung als moralischer Leuchtturm Ungarns mehr Schatten wirft, als seine Unterstützer wissen oder wahrhaben wollen.

Genauso autoritär wie Orbán?

Angriffsfläche bietet außerdem sein Führungsstil. Der frühere Tisza-Mitarbeiter Csercsa Balázs, der die Partei Anfang 2026 verließ, beschrieb Magyar in einem Interview mit Index als „autokratisch, herablassend und aggressiv“; zudem behauptete er, Kandidatenentscheidungen seien vielerorts vorab getroffen worden, während Freiwillige und Arbeitsgruppen aus der Parteizentrale nach strengen Vorgaben gesteuert würden. Telex beschrieb diese Vorwürfe, hielt aber zugleich Magyars Gegenreaktion fest: Der Tisza-Chef bezeichnete Csercsa als gekränkten Ex-Funktionär, der bloß Fidesz-Narrative nachspreche. Fakt ist, dass auch externe Beobachter die frühe Tisza als stark auf die Person Magyars zugeschnitten beschrieben: Das ECFR sprach im Sommer 2024 von einer „one-man show“, und selbst wohlwollende Analysen betonten, dass die Partei lange weniger durch ausgereifte Strukturen und mehr durch die Autorität der Führungsfigur zusammengehalten wurde.(7) Wer Orbáns personalisierten Politikstil kritisiert, wird sich also fragen müssen, ob Péter Magyar für eine andere politische Kultur steht, oder eher an der Spitze der alten Strukturen stehen will.

Damit entspricht Péter Magyar nicht dem Bild eines idealistischen Weltverbesserers mit makelloser Biografie, sondern eher dem eines Karrierepolitikers mit gutem Gespür und geringen Hemmungen, der zudem lange von dem System profitierte, das er heute anklagt. Man kann ihn für Orbáns gefährlichsten Gegner halten und ihn dennoch deutlich kritisieren. Für die EU gibt es, nach dem Scheitern der Opposition in Ungarn, scheinbar keine bessere Option und deshalb setzt Brüssel mit aller Kraft auf dieses Pferd.

 

Quellen

(1) https://www.reuters.com/world/vance-visit-hungary-meet-with-orban-next-week-ahead-election-2026-04-02

(2) https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/policies/justice-and-fundamental-rights/upholding-rule-law/rule-law/annual-rule-law-cycle/2025-rule-law-report_en



(3) https://www.reuters.com/world/eu-hopes-hungarian-election-will-bring-end-orbans-blockades-2026-03-27

(4) https://telex.hu/belfold/2024/03/31/magyar-peter-diakhitel-kozpont-interju-kinevezes

(5) https://www.osw.waw.pl/en/publikacje/osw-commentary/2025-06-05/year-peter-magyar-great-expectations-great-challenges

(6) https://www.reuters.com/world/europe/hungary-drops-investigation-into-graft-case-leak-that-sparked-protests-2024-06-20/

(7) https://ecfr.eu/article/a-star-in-the-storm-the-rise-of-peter-magyar/

Andreas Lehrer

Andreas Lehrer ist Politikwissenschaftler und spezialisiert sich bei seinen Forschungen auf Osteuropa. Dabei interessieren ihn im Besonderen die Entwicklungen nach der Auflösung der UdSSR.
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59 Kommentare

    1. Vielleicht eher: Weil man oben dafür gesorgt hat, dass von unten nichts mehr durchkommt … Das ist aber eher eine deutsche Sichtweise.

      Ungarn ist klein und die Bürger sind widerspenstig. Da hätte auch eine echte Opposition eine Chance. Ich erinnere mich noch an die wilden Diskussionen im ungarischen Parlament zu den Corona-Maßnahmen, während bei uns der Bundestag zeitgleich seine komplette Funktion an Merkel abgegeben hat …

      Das Problem der echten Oppositionellen in Ungarn ist, dass die Leute einfach zu zufrieden mit Orbáns Politik sind. Deshalb ist der aussichtsreichste Kandidat jemand, der auch nur kosmetische Korrekturen verspricht. Bei der Energieversorgung oder dem EU-Beitritt der Ukraine beispielsweise wird es sehr ruhig um Magyar – da ist er voll auf Regierungskurs.

  1. Die EU bietet 90 Milliarden für Péter Magyar. Das ist viel für ein kleines Land wie Ungarn. Ich frage mich, ob eine solche Wahl noch legal sein kann.

    1. Natürlich nicht.
      Die EU betreibt, wie üblich, exzessive Einmischung in einen Wahlkampf eines souveränen Staates – soweit man EU-Staaten überhaupt noch ansatzweise als souverän bezeichnen kann, denn die Eurokratur schreibt ja ohne demokratische Legitimation allen Mitgliedern ihre neo-liberale, lobby-gesteuerte und russophobe Agenda vor.
      Somit kann man Orban nur die Daumen drücken, dass er die Wahl unanfechtbar gewinnt und ebenso der Slowakei weiter die Daumen drücken, dass sie unter dem Druck der EU-Diktatur nicht einknicken werden und vor allem deutschen Steuerzahler die Veruntreuung von 90 Mrd. € für ukrainische Oligarchen in Kiew, damit diese sich noch ein paar weitere Bentleys in ihre Garagen stellen können, weiterhin blockieren werden.

  2. Orbán hatte als politische Gegner jahrelang nur die Sozialisten und weitere Parteien, gegen die er 2010 gewonnen hatte. Die sind damals in einem Sumpf aus Korruption untergegangen, haben zum Abschied auf Demonstranten schießen lassen und sich danach 10 Jahre lang beschwert, dass sie unterdrückt werden, weil keiner sie wählt – wobei sie stur immer wieder mit demselben Personal angetreten sind.

    Genau diese Leute werden auch regelmäßig von der EU zum Zustand der „Rechtsstaatlichkeit“ befragt, was eigentlich alles über diese Berichte aussagt.

    Dass es im ohnehin konservativen Ungarn nach dieser Geschichte und bei diesen Parteien keine linke Regierung geben wird, dürfte einleuchten.

    Magyar sammelt jetzt die Unzufriedenen ein, die es in jeder Demokratie gibt und die bisher einfach keine Option hatten, sofern sie nicht die alten Seilschaften zurückwollen.

    Die Umfragen stellen allerdings nur die Parteipräferenz dar. Der direkt gewählte Teil des Parlaments liegt relativ im Dunkeln. Deshalb tourt Magyar über das Land, denn seine One-Man-Show ist eine denkbar schlechte Voraussetzung, um Wähler von lokale Kandidaten zu überzeugen. Orbáns Niederlage ist keineswegs gesetzt.

    Man darf nicht unterschätzen, dass der (passive) Widerstand gegen Autoritäten seit 1000 Jahren zum ungarischen Selbstverständnis zählt. Da hat eine EU, die immer mehr Zuständigkeiten für sich reklamiert, schlechte Karten. Die Ungarn sagen „OK“ zu den Kommissaren und suchen sich die Lücke, durch die sie schlüpfen können. Genau das, was Orbán seit Jahren praktiziert. Magyars Strategie ist dementsprechend, Fidesz irgendwie zu den „Autoritäten“ zu zählen.

    Wirklich spannend wird es, wenn Orbán doch gewinnt – dann dürften Magyar und die „Demokraten“ in der EU alles aufbieten, was sie Orbán unterstellen.

      1. „Putsch inklusive“

        Vermutet auch Röper. Und falls der Putsch misslingen sollte, so Röper, sperrt die EU Orban einfach die Gelder und lässt ihn verhungern, weil er so undemokratisch gegen die Opposition vorgeht.

        1. Fragt sich, wie lange hat die EU überhaupt noch Gelder, die sie in der EU verteilen kann? Ukraine forever !?

          Logische Schlußfolgerung: Ungarn könnte austreten und der Ukraine einen gewaltigen Stinkefinger zeigen….

  3. Die Zukunft Europas hängt an einem seidenen Faden, an Viktor Orban. So sehr man ihn als echter Linker an einigen Stellen kritisieren kann und muss… er ist der einzige. der der noch viel schlimmeren (bzw. es ist überhaupt gar kein Vergleich redlich) Bandera-Nazi-Clique in Brüssel, Berlin und Co etwas entgegen setzt. Ich will kein nationalsozialistisches Deutsch-Europa, welches wieder mal all seinen Hass auf Russland projeziert und zum großen Genozid wie im zweiten Weltkrieg schon einmal ausholt, dabei auch sämtliche Kritiker im Innern mit dem Tod bedroht oder schlimmer noch… nicht nur droht, siehe Hüseyin Dogru z.B.

    1. Als Linker ist Orbán Ihre einzige Chance, dass die Wahl einer linken Regierung zumindest möglich bleibt. Mit Magyar wird der Staat im Sinne der „linken EU“ umgebaut – bei der „links“ nur noch als Abgrenzung zu „rechts“ existiert, Macht ohne politischen Inhalt.

      Und bitte nicht auf das Geschrei der ungarischen Sozialisten hören. Dass die nicht gewählt werden, liegt nicht daran, dass keiner sie kennt, weil sie unterdrückt werden. Es liegt daran, dass jeder weiß, wer sie sind.

      Magyar instrumentalisiert sehr geschickt die Vorwürfe des „linken“ Apparats für seine rechte Partei. Die „Linken“ kommen intellektuell nicht über „Orbán doof“ hinaus und applaudieren …

      1. Deswegen bezeichne ich mich ja auch als echten Linken, weil mir dieses Geschrei irgendwelcher Rechtsextremisten und faschistischen Bandera-Freunde, die sich als „links“ ausgeben, echt auf den Sender geht. Mit denen will ich nicht in einen Topf geworfen werden.

  4. Die EU manipuliert diese Wahlen massiv. Sie will Orban weg haben. Entweder es gewinnt Magjar dank der Manipulationen über Medien, Social Media und gefälschten Umfragen von der EU finanzierter, erst vor kurzem gegründeten Umfrageinstitute.

    Oder Orban gewinnt, dann erklärt man die Wahlen für gefälscht – mit Verweis auf die gefälschten Umfragen.

    1. Die Umfragen sind nicht wirklich gefälscht, sondern vor allem unvollständig.

      In Ungarn gibt es ähnlich wie bei uns Verhältniswahlrecht und Direktkandidaten. Die Umfragen bilden das Verhältniswahlrecht ab, da liegt TISZA vorne. Bei den Direktkandidaten sieht es dagegen schlecht aus, da sind viele mit „ihren“ FIDESZ-Abgeordneten zufrieden.

      TISZA wird es da besonders zum Verhängnis, dass die Partei komplett auf Magyar ausgerichtet ist. Deshalb schüttelt Magyar jeden einzelnen Wähler auf dem Lande die Hand, um seine Kandidaten zu pushen.

      Nach Lesart Unsererdemokraten hat Orbán dieses System extra so aufgebaut, damit er auf dem Land die Abgeordneten einsammeln kann, die ihm in der Stadt fehlen. Das wird auch der Hebel sein, mit dem sie die Wahl angreifen werden, falls Magyar verliert.

  5. Ich wage mal eine Prognose

    Gewinnt Orban die Wahl handelt es sich im Sinne der EU um Wahlfälschung.
    1. Die Wahl würde anulliert.
    oder
    2. Ein neuer Maidan

    3. Gewinnt der EU-Kandidat darf Orban sein Gnadenbrot geniessen

    1. Ich fürchte, unter Magyar wird es laufen wie unter Tusk in Polen: Die neue Regierung wird unter Applaus der EU den Rechtsstaat verbiegen, bis er bricht, um alle zu bestrafen, die sie mit FIDESZ in Verbindung bringen.

      Ich kenne einige Ungarn, die mindestens damit rechnen, ihren Job zu verlieren, weil sie jetzt irgendwo in irgendeiner Behörde am Schalter sitzen und Anträge für neue Ausweise bearbeiten oder sowas.

      Wirklich interessant wird es, wenn Magyar in den Sicherheitsbehörden aufräumt und der Grenzschutz plötzlich weg ist. In Ungarn werden die Leute nicht bleiben, die seit Jahren versuchen, mit Waffengewalt aus Serbien „einzureisen“. Da wird er dann sehr schnell sehr hart durchgreifen und die EU wird bei Maßnahmen applaudieren, für die man Orbán aufgehängt hätte.

      1. Das Problem in Europa heißt:: Ursula von der Leyen. Sie ist gerade dabei EUropa in eine faschistische militarisierte Diktatur umzubauen. Für so Leute wie sie ist „Demokratie“, wenn alle das Gleiche wollen und dieser „Wille“ wird aus Brüssel und Berlin aufgezwungen. In dieser antidemokratischen Ideologie sind alle Abweichler – also echte Demokraten – „Gefährder (der Demokratie)“. Sie ist der größte Feind der Demokratie, weil sie demokratische Prozesse, weil sie eben genau das, was eine Demokratie ausmacht, nämlich Vielfalt, bekämpft. Für sie ist bzw. wäre (wir haben ja keine) die Demokratie die größte Gefahr.

  6. „Demokratieabbau, Konflikte um Rechtsstaatlichkeit, Defizite bei Korruptionsbekämpfung und Medienfreiheit, sowie wiederholte Blockaden in zentralen EU-Fragen“

    Bitte was? Demokratie-Abbau und „wiederholte Blockaden in zentralen EU-Fragen“ ist schonmal ein Widerspruch insich. Orban hat als einziger verstanden, was Demokratie überhaupt ist. Demokratie ist, wenn ich mein Recht auf meine eigene Position wahrnehme und nicht danach ausrichte, was irgendein Brüsseler Führer für alle bestimmt hat, also eine Einheitsmeinung einfordert. DAS ist KEINE DEMOKRATIE, noch weniger, als das, was wir sowieso schon haben.

    Alles Andere, inklusive dem Vorwurf des „Demokratie-Abbaus“ kann und muss man der Brüsseler Führung selber vorwerfen. Die EU schafft die Rechtstaatlichkeit ab und ersetzt sich durch ein der völligen Willkür preisgegebenes Sanktionsstrafrecht (siehe Hüseyin Dogru). Defizite bei der Korruptionsbekämpfung… da muss man nichts weiter zu sagen. Die Brüsseler EU ist das korrupteste System, welches ich kenne. Zu Corona-Zeiten haben sie der Pharmalobby das Geld zugeschoben und jetzt schieben sie es in Billionenhöhe der Rüstungsindustrie zu. Ja und über Medienfreiheit braucht man auch eigentlich gar nicht zu reden. Diese wird massiv eingeschränkt, ist praktisch nicht mehr gegeben im nationalsozialistischen Deutsch-Europa.

    Es ist schon eine ziemlich dreiste Frechheit, wenn Diktator von der Leyen Orban irgendwelche Vorwürfe in dieser Richtung macht. Das ist echt abstoßend. Soll sie erst einmal selber die Maßstäbe einhalten, die sie meint an andere anlegen zu können (wobei sie ohnehin entweder nicht weiß, welchen Inhalt die Begriffe haben, die sie dazu benutzt oder sie ignoriert sie einfach bösartig).

    1. „Orban hat als einziger verstanden, was Demokratie überhaupt ist.“ Der war gut.

      Vorab um das mal klar zu stellen, mit Demokratie und Rechtsstaat haben die alle nix am Hut. Weder Brüssel und Konsorten, noch der Clan um Orban und vergleichbare Konsorten die einem eine Alternative vorgaukeln. Man kann einmal um den Globus wandeln und find nix:

      Der erste Jahrgang, die Klasse von 1993, wurde für Schwab zu einem durchschlagenden Erfolg. Zu den heute bekanntesten „Mitgliedern dieses Jahrgangs zählen Microsoft-Gründer Bill Gates, Weltbank-Chef und US-Präsidenten-Berater Larry Summer sowie die späteren Regierungs-Chefs Angela Merkel, Nikolas Sarkozy, Tony Blair, Gordon Brown, Viktor Orbán und José Maria Aznar. Unter den deutschen Teilnehmern finden sich die FDP-Politiker Sabine Leutheusser und Wolfgang Kubicki sowie die spätere CDU-Familienministerin Claudia Nolte.“

      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/513721/deutschlands-eliten-erhalten-ausbildung-beim-wef-die-kaderschmiede-des-klaus-schwab

      Viktor Orban
      Prime Minister of Hungary, Office of the Prime Minister of Hungary

      1987, graduate, Faculty of Law, Co-founder, István Bibó College of Law and Social Sciences, Lóránd Eötvös Univ., Hungary; 1989, studies, History of Philosophy of English Liberal Politics, Pembroke College, Oxford. 1989-91, with Managers School, Ministry of Agriculture and Food Industry; 1988-89, Co-founder and Spokesman, first Hungarian political opposition group, Federation of Young Democrats (FIDESZ); 1989, spoke at the reburial of the heroes of the 1956 uprising, demanding publicly for the first time, the withdrawal of Soviet troops from Hungary; 1989, Leader, FIDESZ parliamentary group at political subcommittee of the Opposition Round Table Discussions; 1990, elected Member of Parliament, first free parliamentary elections, Hungary; 1992, elected Vice-President, Liberal International; 1993, First President, FIDESZ; 1994, elected Member of Parliament; 1994, Chairman, Committee on European Integration Affairs, Hungarian Parliament; 1996 Founder and Chairman, Committee for Political Cooperation of the New Atlantic Initiative; 1995 and 1997, President, FIDESZ, Hungarian Civic Party; 1998-2002, and since 2010, Prime Minister of Hungary.

      https://web.archive.org/web/20260208203751/https://www.weforum.org/people/viktor-orban/

      Ah, da war noch was. Corona wurde genannt und Schiebereien:

      Hungary to offer optional 3rd COVID-19 vaccine dose, prime minister says
      By Staff Reuters
      Posted July 16, 2021

      Hungary will offer the option of taking a third dose of a COVID-19 vaccine from Aug. 1 and will make coronavirus vaccines mandatory for all healthcare workers, Prime Minister Viktor Orban told state radio on Friday.

      Orban said doctors will decide which vaccine people should take as a third dose, and it should come at least 4 months after the second shot, unless doctors advise otherwise.

      Hungary, a country of 10 million, has been among the fastest countries in the European Union to inoculate the public, as the only EU state to widely deploy Russian and Chinese vaccines before they received approval from the bloc’s regulator. It has also used Western-made shots from Pfizer, Moderna and AstraZeneca.

      https://globalnews.ca/news/8032891/covid-hungary-3rd-vaccine-dose/

      Man könnte auch mal ein Buch lesen:

      Die neuen Paten: Trump, Putin, Erdogan, Orbán & Co. – Wie die autoritären Herrscher und ihre mafiosen Clans uns bedrohen
      Wenn Mafiamethoden offizielle Regierungspolitik werden

      Sie sind die »neuen Paten«: rechtspopulistische und rechtsradikale Politiker wie Viktor Orbán in Ungarn, Recep Tayyip Erdogan in der Türkei, Wladimir Putin in Russland, Donald Trump in den USA. Ihr Ziel: eine neue politische Ordnung. Ihr ideologisches Arsenal: Nationalismus, Rassismus und Religion. Sie sind demokratisch gewählt, doch sie unterwerfen den Staat und seine Institutionen, um sich selbst, ihre Familien und Gefolgsleute hemmungslos zu bereichern – mit Mafiamethoden. Die Grenze zwischen den klassischen Aktivitäten des Staates und denen des organisierten Verbrechens verschwimmt, Mafia-Staaten entstehen. Weit nach Deutschland hinein reichen die Verbindungen: Hier werden Allianzen geschmiedet, Geschäfte gemacht, Profite eingestrichen. Erstmals deckt Jürgen Roth die Strukturen und Hintergründe auf – und die Verflechtungen dieser autoritären Herrscher mit der Mafia und der organisierten Kriminalität.

      Und um aufzuzeigen daß Jürgen Roth auch daheim kehrte:

      Der Deutschland-Clan: Das skrupellose Netzwerk aus Politikern, Top-Managern und Justiz

      Deutschland heute: ein Netzwerk hochrangiger Politiker, führender Konzernchefs und toleranter Justizbehörden, die den Rechtsstaat aushöhlen, die Gemeinsinn durch Egoismus und Gesetze durch die Macht des Kapitals ersetzen. Wer wen erpresst, wer die Drahtzieher sind und warum die Justiz nicht ermittelt – dieses Buch enthüllt Gaunerkartelle, Korruptionsaffären und Verstrickungen von Ministern, Topmanagern und Staatsanwälten.

      Es gab da auch noch was mit Sachsensumpf, egal.

      Dieses Kasperle-Theater in dem sich irgendwelche Stellvertreter von Kapitalinteressen versuchen gegenseitig wegzubeissen ist ein Witz vor dem Herrn. Demokratie, dieses Wort überhaupt noch im Mund zu führen bei dem Ankreuzspektakel unverantwortlicher Herren und Damen.

      1. Ok… aber er wirft wenigstens hier und da ein bißchen Sand ins Getriebe der Kriegsfaschisten in Brüssel und Berlin. Und er hält sich erstaunlich hartnäckig. Das erkenne ich ihm hoch an.

        1. „… aber er wirft wenigstens hier und da ein bißchen Sand ins Getriebe der Kriegsfaschisten in Brüssel und Berlin.“
          Haben Sie vergessen, dass MP Orban den revisionistischen Zionisten B. Netanjahu freundlich in seinem Land empfangen hatte, statt ihn zu verhaften und an den Strafgerichtshof zu überliefern?

      2. „Sie sind die »neuen Paten«: rechtspopulistische und rechtsradikale Politiker wie Viktor Orbán in Ungarn, Recep Tayyip Erdogan in der Türkei, Wladimir Putin in Russland, Donald Trump in den USA. Ihr Ziel: eine neue politische Ordnung. Ihr ideologisches Arsenal: Nationalismus, Rassismus und Religion. Sie sind demokratisch gewählt, doch sie unterwerfen den Staat und seine Institutionen, um sich selbst, ihre Familien und Gefolgsleute hemmungslos zu bereichern – mit Mafiamethoden. Die Grenze zwischen den klassischen Aktivitäten des Staates und denen des organisierten Verbrechens verschwimmt, Mafia-Staaten entstehen.“

        Sorry… aber solch einen Standard-Nazi-Müll muss ich mir nicht geben. Was für ein brauner westlicher vor Hass nur so triefender Faschistendreck. Was da steht trifft viel eher auf die EU zu, anstatt auf Russland. Schau Dir an, wie Frau von der Leyen, FlakZimmermann und all die anderen braunen rechtsradikalen Pro-Nato-Freaks gerade mit Europa vorhaben, nämlich genau das: „doch sie unterwerfen den Staat und seine Institutionen, um sich selbst, ihre Familien und Gefolgsleute hemmungslos zu bereichern – mit Mafiamethoden. Die Grenze zwischen den klassischen Aktivitäten des Staates und denen des organisierten Verbrechens verschwimmt, Mafia-Staaten entstehen.“

        Von der rechtsradikalen europäischen Nazi-Elite (ua Banerafaschisten und NATO-Freunde, Genozideure für den Profit, z.B. in Gaza oder beim Verheizen der ukrainischen Bevölkerung für ihre Macht- und Profitinteressen) lasse ich mir nicht erzählen, dass Putin angeblich das Böse ist. Selbst wenn dem so wäre… immer erst an die eigene Nase fassen, ehe man wie nach typischer Nationalsozialistenart Andere mit Dreck beschmeißt.

        Ich hasse die westlichen Hitlerfaschisten in Justiz, Medien und Politik. Wie geisteskranker Abfall ermorden sie die Völker dieser Erde und werfen dann mit Dreck auf Andere, weil sie glauben so von sich ablenken zu können. Brauner Dreck.

        Schau Dir an, was diese Ratten aus Brüssel und Berlin (inklusive deutscher Justiz) mit Hüseyin Dogru machen. Das sind absolut abartige Kriminelle und Gewalttäter… Die gehen über Millionen Leichen, um ihre Ziele zu erreichen. Absolut geisteskranker Nazi-Dreck.

      3. Was Russland macht, spielt überhaupt GAR KEINE Rolle. Russland mag der schlimmste Mafiastaat auf Erden sein. Das interessiert hier nicht. Es ist immer wieder Europa und der Westen insgesamt, der einen Genozid nach dem nächsten durchführt und dabei eine ganz kleine zumeist eigene Kaste bereichert, wenn man nicht noch mit kriminellen Warlords vor Ort irgendwelche verbrecherischen Geschäfte macht.

        Also…. was interessiert mich Russland? Es interessiert mich vor allem der Westen, der permanent Millionen Menschen ermordet. Das macht nicht Russland.

        Wir wissen doch alle, was damit bezweckt werden soll, wenn so mit dem Finger auf Andere gezeigt wird. Es soll von unter anderem genau von diesem Umstand, dass der Westen die kriminellste Vereinigung auf Erden ist, ablenken. Zum Anderen dient es dazu Hass zu schüren und in der Folge dann Gewalt anzuwenden. Die Leute, die solche Gerüchte in die Welt setzen, denen geht es doch nicht um das Wohl der Menschen in Russland. Denen geht es einzig und allein nur um die eigenen Profite und wie sie die Menschen so manipuliert bekommen, dass sie ihnen folgen und nicht etwa anfangen Gerechtigkeit einzufordern, sie dorthin zu bringen, wo sie hingehören: vor anständige Gerichte. Und nebenbei sollen sie die Gewalt, die Kriege des Westens ja auch bezahlen und nicht rebellieren, bestenfalls sogar Beifall klatschen, wenn der Westen den nächsten Völkermord begeht…. Beispiele gibt es genug. Saddam Hussein z.B. Er mag das ultimative Böse auf Erden gewesen sein. Doch warum hat man uns das erzählt? Es ging doch nicht um Gerechtigkeit. Es ging darum, dass unsere Eliten im Irak ein riesiges Massaker mit Millionen Toten fabrizieren wollten. Und die Bevölkerung sollte möglichst nicht aufmucken dabei, wie westliche Eliten erneut einen Genozid verüben. Es ist immer die gleiche Masche… der Führer eines Landes wird in den Dreck gezogen und dann kommen die Massenmörder des Westens, die mal wieder Millionen Menschen abschlachten und allen Ernstes aller Welt dabei auch noch erzählen, dass das dazu sei, um jeweilige Völker von einem Despoten zu „befreien“. Das ist genauso zynisch, wie das Schild über einem KZ mit der Inschrift „Arbeit macht frei“. Völkermord als „Befreiung von einem Despoten“, noch dazu nicht selten von einem Despoten, den der Westen selber erst zu dem gemacht hat. Hussein mag schlimm gewesen sein. Noch viel viel viel und unübertreffbar schlimmer ist jedoch der Westen.

        1. Wie recht Sie haben. Ich denke auch so, kann es nur nicht so gut aufschreiben wie Sie. Deshalb vielen Dank.
          Ich kommentiere hier selten, aber das mußte jetzt aus mir raus.

        2. Ja klar … jedem der Faschismus der ihm beliebt. Du seierst nur, der Autor kann Recherchen und die zugehörigen Quellen vorweisen, das Buch liegt mir vor. Vlt. tipp ich dir mal was ab. Aber zunächst mal:

          Beseitigung der angehäuften sozialen und wirtschaftlichen Ungleichgewichte Kernproblem und Kernaufgabe der Weltgemeinschaft für das neue Jahrzehnt

          Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Sitzung des Online-Forums Davos Agenda 2021 am 27. Januar 2021

          Herr Schwab, lieber Klaus,
          liebe Kolleginnen und Kollegen

          Ich war schon viele Male in Davos und habe an den von Herrn Schwab organisierten Veranstaltungen teilgenommen, schon in den 1990er Jahren. Klaus [Schwab] hat sich gerade daran erinnert, dass wir uns 1992 kennengelernt haben. Während meiner Zeit in St. Petersburg habe ich wiederholt an diesem repräsentativen Forum teilgenommen. Ich möchte mich dafür bedanken, dass es heute die Möglichkeit gibt, meine Sichtweise in die Expertengemeinschaft einzubringen, die sich dank der Bemühungen von Herrn Schwab auf dieser weltweit anerkannten Plattform versammelt.

          Zunächst einmal, meine Damen und Herren, möchte ich alle Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums grüssen.
          (…)
          Pandemie: Beschleuniger, nicht Ursache des Strukturwandels

          Das aktuelle Forum ist das erste im dritten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts, und die meisten Themen drehen sich natürlich um die tiefgreifenden Veränderungen, die sich auf unserem Planeten vollziehen.
          In der Tat ist es schwierig, die grundlegenden Veränderungen in der Weltwirtschaft, der Politik, dem sozialen Leben und der Technologie nicht zu bemerken. Die von Klaus gerade erwähnte Corona-Virus-Pandemie, die zu einer ernsten Herausforderung für die gesamte Menschheit geworden ist, hat den Strukturwandel, dessen Voraussetzungen sich bereits vor geraumer Zeit herausgebildet hatten, nur noch angetrieben und beschleunigt. Die Pandemie hat die Probleme und Ungleichgewichte, die sich zuvor in der Welt aufgebaut hatten, noch verschärft. Es gibt allen Grund zu der Annahme, dass die Gefahr einer weiteren Eskalation der Widersprüche besteht. Und solche Trends können sich in nahezu allen Bereichen manifestieren.
          (…)
          Pandemiebekämpfung: Tests und Impfungen müssen allen zugänglich sein

          Zugleich gibt es natürlich Probleme, die ausnahmslos alle Staaten betreffen. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit bei der Erforschung und Bekämpfung der Corona-Virus-Infektion. Wie Sie wissen, sind in letzter Zeit mehrere Varianten dieser als gefährlich bekannten Krankheit aufgetaucht. Die internationale Gemeinschaft muss Bedingungen für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und anderen Fachleuten schaffen, um zu verstehen, wie und warum Mutationen des Corona-Virus auftreten und wie sich die verschiedenen Stämme unterscheiden. Und natürlich müssen wir die Bemühungen der ganzen Welt koordinieren, wie es der UN-Generalsekretär verlangt und wie wir es kürzlich auf dem G-20-Gipfel gefordert haben, um die Bemühungen der ganzen Welt im Kampf gegen die Ausbreitung der Krankheit zu vereinen und die Verfügbarkeit der dringend benötigten Impfstoffe gegen das Corona-Virus zu erhöhen. Wir müssen den Ländern helfen, die Unterstützung brauchen, einschliesslich der afrikanischen Nationen. Ich beziehe mich auf die Ausweitung des Umfangs von Tests und Impfungen.
          Wir sehen, dass Massenimpfungen heute vor allem den Bürgern der entwickelten Länder zur Verfügung stehen, während Hunderte von Millionen von Menschen auf der Welt nicht einmal die Hoffnung auf solchen Schutz haben. In der Praxis können solche Ungleichheiten zu einer allgemeinen Bedrohung führen, denn es ist bekannt und wurde schon oft gesagt, dass die Epidemie weiter anhalten wird und unkontrollierte Brutstätten fortbestehen werden. Die Epidemie hat keine Grenzen.
          Für Infektionen und Pandemien gibt es keine Grenzen. Wir müssen also Lehren aus der aktuellen Situation ziehen und Massnahmen vorschlagen, die darauf abzielen, das Auftreten solcher Krankheiten und die Entwicklung solcher Fälle in der Welt besser zu überwachen.
          (…)
          Interessenkonflikte sind kein Hindernis, in kritischen Momenten zusammenzuarbeiten

          Liebe Teilnehmer des Forums, liebe Freunde, wir alle wissen, dass Wettbewerb und Rivalität zwischen Ländern in der Weltgeschichte nie aufgehört haben, nicht aufhören und nie aufhören werden. Und Widersprüche und Interessenkonflikte sind für einen so komplexen Organismus wie die menschliche Zivilisation eigentlich auch eine natürliche Sache. In kritischen Momenten hat uns das aber nicht gehindert, sondern im Gegenteil ermutigt, die Anstrengungen in die wichtigsten, wirklich schicksalhaften Richtungen zu bündeln. Und es scheint mir, dass wir genau eine solche Periode durchleben.
          Es ist sehr wichtig, die Situation ehrlich einzuschätzen, sich nicht auf imaginäre, sondern auf reale globale Probleme zu konzentrieren, auf die Beseitigung von Ungleichgewichten, die für die gesamte Weltgemeinschaft entscheidend sind. Dann, da bin ich mir sicher, werden wir Erfolg haben und die Herausforderungen des dritten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts angemessen bewältigen können.
          Ich möchte meine Ausführungen hier beenden und Ihnen für Ihre Geduld und Aufmerksamkeit danken.
          Herzlichen Dank.

          https://web.archive.org/web/20210305164259/https://www.zeit-fragen.ch/archiv/2021/nr-45-23-februar-2021/beseitigung-der-angehaeuften-sozialen-und-wirtschaftlichen-ungleichgewichte.html

          Vlt. noch zum AstraZeneca Klon Sputnik 5:

          Der Akademiemitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften, Zverev, berichtete von einer großen Anzahl schwerer Komplikationen nach der COVID-Impfung.

          Nach der COVID-Impfung wurde eine beträchtliche Anzahl schwerer Komplikationen gemeldet, die berücksichtigt werden müssen. Zudem weisen die Impfstoffe nicht die von ihren Entwicklern behauptete hohe Wirksamkeit auf. Dies erklärte Vitaly Zverev , Akademiemitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften und Wissenschaftlicher Direktor des I.I. Metschnikow-Instituts für Impfstoffe und Seren, auf der II. Internationalen Wissenschaftlich-Praktischen Konferenz zur Bekämpfung der neuartigen Coronavirus-Infektion und anderer Infektionskrankheiten.

          Als weltweit anerkannter Wissenschaftler vertritt er eine ausgewogene Position zu COVID-19 und Impfungen, scheut sich aber nicht, Probleme und unangenehme Fakten anzusprechen. So war es auch diesmal, was die Moderatorin der Plenarsitzung, Anna Popova, Leiterin von Rospotrebnadzor, sichtlich verärgerte.

          https://www.nakanune.ru/news/2021/12/09/22633159/

          Wie wäre es hiermit:

          The Moscow Concert Hall Attack May Have Been A Staged Event (Updated)
          (…)
          Putin and false-flag terrorism

          Former Soviet KGB officer (1975 to 1990) and FSB Russian intelligence director (July 1998 to August 1999), Vladimir Putin, is no stranger to false-flag terrorism. Already in September 1999, for instance, the infamous Moscow apartment bombings occurred.

          Russian authorities blamed the bombings on Chechen militants, but they were later exposed as an FSB false-flag operation. As newly appointed Prime Minister, Putin leveraged these false-flag bombings right away to escalate the Second Chechen War.

          The masterminds behind some other events of that era, such as the Moscow theater hostage crisis in October 2002, remain unclear, with some journalists and political opposition figures also suspecting the involvement of Russian security services. Some of these skeptics met an untimely death.

          15 years later, during the Syria War, the Saint Petersburg Metro bombing occurred in April 2017. Western sources variably attributed the attack to the Russian government, “ISIS” or “Al Qaeda”, but video evidence suggested a possibly staged event run by Russian security services, similar to the staged “Brussels metro bombing” claimed by “ISIS” one year before.
          (…)
          Moscow: Video evidence

          The currently available video evidence of the Moscow concert hall attack – about 50 video clips – is consistent with, or even suggestive of, a staged event run by Russian security forces. Key snapshots and links to the original video clips are provided in the annex below.

          To begin with, and contrary to widespread belief, the available high-quality and standard-quality video clips do not show a single execution by gunfire or other means.

          https://swprs.org/the-moscow-concert-hall-attack-may-have-been-a-staged-event/

          FSB officers could have been in the concert hall during the terrorist attack in Moscow

          We analyzed the footage of the terrorist attack in „Crocus City Hall“ and noticed that in the concert hall, where the bloodiest events of the terrorist attack broke out, there are several people similarly dressed in blue sweatshirt and jeans.

          If you look at them, you will notice a few atypical actions on their part for such situations.

          https://archive.ph/1qcLV#selection-429.0-433.340

          Also troll dich … oder magst noch ein paar dutzend Quellen.

  7. Orban konnte mit seiner Wirtschaftspolitik viele ausländische Investoren anziehen, wie zb chinesische Autoproduzenten. Statt nach Deutschland gings nach Ungarn. Dank russichem Öl auch preiswerter aufgestellt. Jetzt liegts in der Hand der Ungarn wie sie sich entscheiden.

    1. Der Grund ist relativ einfach… Ungarn ist vermutlich das einzige Land in Europa (welches auch Zugang zu den europäischen Märkten bietet), wo Investitionen noch nicht der unmittelbaren Gefahr von rassistisch bzw. ideologisch begründeten Beschlagnahmungen durch eine rechtsradikale Nazi-Elite aus Brüssel und Berlin ausgesetzt sind.

      Warum Nazi-Elite? Weil sie ein völkisches Verständnis davon haben wer die Guten und wer die Bösen sind, was „Recht“ und was „Unrecht“ ist. Russen und tendenziell auch Chinesen sind in ihren Augen das Böse. Und gegen Russland führen sie sogar über die Ukraine Krieg und wollen die EU auch zu einem großen Krieg gegen Russland aufrüsten. Es sind also echte Nationalsozialisten wie sie im Buche stehen.

  8. Die EU-Bürokratie wird niemals zulassen, dass Orban gewinnt. Wir werden noch viel erleben in den nächsten Tagen. Ungarn muss auf EU-Linie gebracht werden. Der kommenden Krieg soll doch nicht am kleinen Ungarn scheitern müssen.

    1. Eben der Herr Pappberger freut sich doch schon so über die MilliardenGewinne, die ihm von der rechtsradikalen NationalsozialistenTruppe in Berlin und Brüssel zugesichert wurden, Gewinne, die zunächst darauf basieren den größten Raub der Menschheit am Vermögen der Bevölkerung zu begehen und dann auch noch Millionen und Abermillionen Menschen Elend, Tod, Vertreibung, Gewalt, Traumata etc. auszuliefern.

      Die größten Gewalttäter sitzen im Staatsapparat, Politik und Medien. Sie wollen sich absolut skrupellos und krank daran bereichern, indem sie die Menschen dieser Erde in tiefstes Leid stürzen. Leute, die da Widerstand leisten, wie etwa Orban, sind da natürlich ein Dorn im Auge.

  9. Der ungarische Nawalny offenbar. Wie dieser offenbar nicht in der Lage, ein politisches Programm zu formulieren, Korruption eben als Wahlkampfthema, das man nimmt, wenn einem sonst nichts einfällt. Die Protektion aus Berlin und Brüssel ist unübersehbar, die Tagesschau ist begeistert. Diese „Umfragen“, die ihn in Führung sehen, sind alle EU-finanziert. Thomas Röper sieht schon kommen, dass wenn Orban dann doch gewinnt, er von einem Maidan hinweggefegt wird. Da hat er recht, sie werden das wollen, aber wohl nicht hinkriegen. Meine Prognose.
    Orban fällt mir durch seine ausgesprochen treffenden Einschätzungen zum Ukrainekonflikt auf. Das ist das, was eigentlich ein Linker sagen müsste. Der links gelesene Fico aus Slowenien kann da leider nicht mithalten.
    Orbanfans posten Videos aus Ungarn, von den Weihnachtsmärkten, die natürlich ohne Poller auskommen und wie sich junge Frauen dort sicher bewegen können. Orban hat die Gefahr von Migranten aus muslimischen Ländern richtig erkannt. Da beißt keine Maus den Faden ab.
    Nein, ich bin kein Orban-Fan. Die meisten kapieren bis heute nicht, was es bedeutet, wenn das Verfassungsgericht abgeschafft wird. Es bedeutet Gleichschaltung der Presse, Einschränkung des Versammlungsrechts und eine blühende Korruption und Vetternwirtschaft. Zuungunsten der Sozialsysteme, das Gesundheitswesen verlottert derzeit rapide. Das wäre der erste Schritt, den einen ernsthafte Opposition unternehmen müsste, nämlich dem Verfassungsgericht wieder sein Recht zu verschaffen. Da hätte Magyar ein griffiges Thema, aber er lässt es liegen. Nawalny eben, nur auf ungarisch.

    1. Wie kommen Sie darauf, das ungarische Verfassungsgericht sei abgeschafft?

      Bei „Gesundheitswesen“ und „Korruption“ sollten Sie sehr hellhörig sein. Sie erinnern sich doch sicher noch an den Aufschrei der Ärzteschaft, als Orbán damals das „Handgeld“ verboten hat?

      Darüber beschweren sich viele noch immer – die einen, weil sie keins mehr bekommen, die anderen, weil sie sich nicht mehr mit Geld vordrängeln können.

      Immer dran denken: Wenn in Mittel- oder Osteuropa jemand „gegen die Korruption der Regierung“ antritt, dann will er eigentlich niemals die Korruption bekämpfen, sondern selbst profitieren.

  10. Irgendwie ist das ganze schon ziemlich repräsentativ zur politischen Lage hier in Europa: Ungarn hat, wie alle anderen Länder auch, einen Haufen domestischer Probleme. Themen wie Bildung, Gesundheit, Umweltschutz, Steuersatz und Budget-Prioritäten, Umverteilung (in welche Richtung), Meritokratie/Aufstiegschancen, Rente, etc sind nur bedingt mit externen Verbindlichkeiten verknüpft.

    Zugegeben, gewisse externe Probleme haben einen grossen Einfluss, wie zb dass die Energieversorgung von den Amis via der nationalistischen Banditen aus Kiev in Geiselhaft gehalten wird. Aber die Mehrheit sind Probleme innerhalb der ungarischen Gesellschaft. Oder sehe ich das falsch? Jemand mit mehr als meinen äusserst rudimentären Kentnissen über Ungarn kläre mich auf.

    Der Wahlkampf läuft dann aber auf einen Litmustest pro/kontra der korrupten EU-Apparatschiks und der NATO-Terrororganisation heraus. Und die korrupten EU-Apparatschiks, die wirklich jeden der bösartigen Wahlbeinflussung beschuldigen der ihnen nicht huldigt, beeinflussen was eigentlich eine Länder interne Sache wäre massiv mit Milliardenversprechungen und Drohungen.

    Ungarn scheint aus meiner Perspektive bei der Wahl in Ungarn eine Nebensache zu spielen. Wie auch schon Rumänien bei den Wahlen in Rumänien oder Moldawien bei den Wahlen in Moldau, wo die internen Probleme aufgrund der wirtschaftlichen Lage noch dringender wären.

    1. Sie sehen das nicht falsch, aber verzerrt. Natürlich hat Ungarn Probleme, aber die stammen großteils aus den letzten Jahrzehnten.

      Orbán hat da schon einiges aufgeräumt, deshalb ging es in Ungarn jahrelang für die meisten bergauf und er wurde wiedergewählt. Jetzt ist der Punkt erreicht, wo es zu viele ehemalige Profiteure auf der einen Seite gibt, zu viele, denen die Änderungen nicht schnell genug gehen, und zu viele, die einen neuen Sumpf wollen, in dem sie die Profiteure sind.

      Verschärft wird die Situation dadurch, dass Ungarn sich wirtschaftlich stark an Deutschland gebunden hat – VW/Audi, Bosch usw. Die deutsche Rezession belastet auch Ungarns Wirtschaft stark, die Gegenmaßnahmen (Ansiedlung von BYD z. B.) greifen noch nicht.

      In diese Lücke stößt jetzt Magyar. Natürlich gibt es massive Unterstützung durch EU und andere, vermutlich auch durchaus illegal, aber im Kern hätte er auch ohne seine schmutzigen Aktionen durchaus Rückenwind.

      Ebenso, wie Orbán nicht wirklich auf russische oder amerikanische Hilfe angewiesen ist, um seine Leute zu versammeln.

      Die externen Kräfte interessieren sich selbstverständlich nicht für Ungarn – denen geht es darum, „ihren“ Mann an die Macht zu bringen, der ihnen geopolitisch nützlich ist. Orbán zieht das auf die nationale Ebene runter – „Wenn Magyar gewinnt, müssen ungarische Soldaten in der Ukraine sterben und wir haben kein Öl mehr“. Magyar versucht davon abzulenken, dass er außer „Stimmt doch gar nicht“ wenig Argumente hat.

    1. Jetzt dürfen Sie raten, warum das so ist.
      Ich hätte da schon so eine Idee.
      Aber vielleicht wurde einfach vergessen diese zu aktivieren.
      Who know’s ?

    2. Wißt ihr noch, wieviele Strafverfahren die Unsrigen angestrengt haben wg. „Beleidigung“, „Herabwürdigung“ etc. Die im Artikel enthaltenen psychiatrischen Diagnosen zweier maßgeblicher Kriegführer wären durch Forenbeiträge ohnehin nicht inhaltlich zu steigern, aber ich nehme an, evtl. politische Follower hierzulande („Drecksarbeit“ etc.) könnten sich angesprochen fühlen und die Staatsanwaltschaften bemühen. Das könnte teuer werden, deshalb: gut, daß man hier nicht den Nachdruck verbieten kann. Könnte ihn nicht irgendeine Organisation/Institution mal einladen zu dem Thema, um die Probe aufs Exempel zu machen, wie es mit der Redefreiheit für ihn aussieht?

  11. Orban hat aus meiner Sicht einen zentralen Fehler begangen. Er hat sich als Abgesandter und Unterhändler Moskaus in Brüssel zu sehr auf die EU und die Aussenpolitik konzentriert und dabei die Innenpolitik vernachlässigt. Er hätte -wie Putin in RUS und Luka in Belarus- die Opposition in Ungarn vernichten müssen und bei den Wahlen nur die Fidesz zulassen sollen. Man wird sehen, ob der spontane Besuch von Vance und die Plakate mit A. Weidel in BudaPest noch etwas bewirken können.

    1. Alter… was soll denn der braune Dreck? „BudaPest“… findest wohl lustig, Dich hier als Nazi zu präsentieren, was? Dazu garniert mit ein paar typischen Lügen, fertig…. Wo ist Orban Abgesandter Moskaus? Er hat die meisten Sanktionen gegen Russland mitgetragen!. Du redest den gleichen braunen Dreck, den die Faschisten in Brüssel, Berlin und den westlichen Medien auch verbreiten. Einfach mal Gerüchte in die Welt setzen, die mit der Realität nicht vereinbar sind, um dumpf Hass zu schüren.

        1. Warum greifen Sie ein, wenn nicht SIE angegriffen wurden…? Haben Sie von mir eine Beschwerde-Mail erhalten…? Woraus ziehen Sie Ihr selbstdefiniertes Recht, mich verteidigen zu dürfen…? Habe ich Sie damit mandatiert..?

          Warum greifen Sie in diesem Fall überhaupt ein, damit es sichtbar ist, wenn Sie sonst durch direktes Löschen von Beiträgen und Sperrung der Email-Adressen das Bestreben haben, unsichtbar zu agieren….?

          Warum hassen und verachten Sie eine offene, plurale Gesellschaft und Demokratie allg. so abgrundtief…?

  12. Es ist echt erstaunlich, dass man auf den Sieg eines miesen Ultrarechten wie Orbán hoffen muss, um Schlimmeres für die EU zu verhindern. Ohne den werden Merz und Flinten-Uschi wohl bald ihre Operation Barbarossa beginnen.

    1. Ich fürchte, dass sie ihre Pläne auch mit Nachdruck verfolgen werden, wenn er siegt.
      Wenn Deutschland Krieg führen wollte, hat es sich noch nie davon zurückhalten lassen.

  13. OT, zum Artikel

    https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/trump-und-netanjahu-zwei-verrueckte-die-gott-spielen/
    Also man darf lesen, aber nicht kommentieren, perfekte Zensur.
    Die alternative zum Artikel bietet rtde
    Prof. Schlevogt’s Compass No. 51: Persian Armageddon, rewired – Seven repercussions of the Iran warhttps://www.groupbiblestudy.com/de/post/tetelestai-understanding-the-meaning-of-jesus-sixth-saying-2
    Eine Analyse, in dem der Artikel zweimal direkt deutsche Wörter aus der Vergangenheit gebraucht.
    Diese Analyse,wie auch die anderen davor sind lesenswert, aber beinhalten natürlich auch gewisse Linien, die genauer betrachtet werden sollten…

    Nun zur Wahl in Ungarn, diese anstehende Wahl bezeugt, das die Demokratie fertig hat, da beide Seiten US/EU sich direkt einmischen und nicht mal einen Hehl draus machen!
    Wen wollen die Ungarn wählen in einem System der Dualität, wenn am Ende die Singularität gewinnt, der Liberalismus?
    Pro China, Russland, EU oder sonst ein Staat auf dieser Welt, vertreten alle das Kapital.
    Also das Kapital regiert seit Ewigkeiten diese Welt, ihre ‚imperialen oder postmodernen Systeme, bedienen weiterhin das Kapital .
    Marketingstrategien besitzen die Kontrolle über das Subjekt, so das das Subjekt immer im kapitalabhängig Interesse funktioniert. Hallo ihr Hamster im Rad, dreht fröhlich weiter im Rad, während das Paradies Erde gerade noch mehr zerstört wird.

    1. || Wen wollen die Ungarn wählen in einem System der Dualität, wenn am Ende die Singularität gewinnt, der Liberalismus?
      Pro China, Russland, EU oder sonst ein Staat auf dieser Welt, vertreten alle das Kapital.||

      Es ist ja nicht so, dass ein System der Dualität herrscht, wie kommen sie überhaupt darauf? Die Ungarn könnten jene Partei wäglen, die am ehesten ihre Interessen vertritt. Im Moment ist es nach wie vor die Partei von Orban, Korruption jin oder her. Die andwren sind nicht weniger korrupt und das wissen die meisten Ungarn auch.

  14. Interessant, auf tp einen aktuellen Text zum gleichen Thema gegenzulesen. Wobei da der Autor mit Orbans Gegenkandidaten freundlicher umgeht. Aber mit beiden Artikeln zusammen bekommt man eine Vorstellung von dem Dilemma, vor dem die ungarischen Wähler stehen: beide Kandidaten sind übel. So beschrieb es mir vor Tagen auch ein in Budapest lebender Freund, als ich ihn besuchte. Er darf da zwar nicht wählen, meinte aber, dass er wirklich nicht wüsste, für wen er sich entscheiden würde. Ein Gefühl, dass viele in der BRD Iebende Leser kennen werden.
    Bleibt festzuhalten, dass Orban sich bisher der Gefolgschaft für die Banderazis verweigerte. Das werden viele Leser gut finden, sollten es aber nicht zu hoch hängen. Die wilde Entschlossenheit der EU, Krieg gegen Russland zu führen, vermag er nicht aufzuhalten.
    Wenn er abgewählt wird, kann man eine Änderung in der Migrationspolitik erwarten, die aber wenig Auswirkung auf Ungarn haben wird, weil Migranten nicht in Ungarn bleiben werden.
    Allerdings dürfen wir bei einer Niederlage Orbans ziemlich sicher sein, sehr bald einen sadistischen Gewalttäter, oh Pardon, eine sadistische Gewalttäterin, man reist ja auf Frauenticket, auf tp liebevoll „Antifaschistin“ genannt, wieder zu Hause begrüßen zu dürfen. Sollen wir uns darauf freuen? Der Mörder Erich Mielke, zweifellos und ganz unironisch ein echter Antifaschist, wurde publizistisch nicht so nett behandelt. Warum nur? Ich grübele noch.
    .

  15. Orban ist ein korrupter Autokrat . . .
    . . . das sein Pendant in Brüssel, Uschi v.d. Leyen, die große Verschwenderin von EU-Geldern – Pfizer & Ukraine – erst angeblich jetzt dahinterkommt, was dort in Ungarn seit Jahren passiert, ist unglaubwürdig !
    Der “ Wunschkandidat“ für den Regime-Change Peter Magyar ist Orban II. Aber er ist der Schweinehund der Nato- und der EU . . .
    Das Magyar auf der Lohnliste der CIA / MI6 stehen soll
    ist nicht von der Hand zu weisen.
    Mit einem mal scheint die Fortsetzung des Ukraine -Krieges
    wieder möglich zu sein.
    Wie praktisch oder ?
    Und die EU ist eine bekannte Adresse für Korruption . . .

  16. „sowie eine Annäherung […] an die Trump-Republikaner in Washington.“

    Tja, und das war sein Fehler. Trump verheizt alle. Wenn Orban glaubt, er würde aus Washington effektiv unterstützt werden, ist er Irrealist. Es ist vielleicht so etwas ähnliches wie mit Kennedy. Trump benutzt solche Leute – und schmeisst sie dann weg wie alte Papiertaschentücher wenn er sie nicht mehr braucht.

  17. Dass ein Artikel über Politik in Ungarn ohne den Namen „Soros“ oder Verweis auf dessen Einfluss-Stiftungen daherkommt, ist ein Trauerzeugnis für die verblichene Qualität – falls sie je da war beim Autor.

  18. „Man kann ihn für Orbáns gefährlichsten Gegner halten und ihn dennoch deutlich kritisieren. Für die EU gibt es, nach dem Scheitern der Opposition in Ungarn, scheinbar keine bessere Option und deshalb setzt Brüssel mit aller Kraft auf dieses Pferd.“

    Was lese ich daraus? Wieso sollte man einen gefährlichsten Gegner Orbáns denn nicht deutlich kritisieren können? Weil Orbán weg muss in den Augen des Autors?

    Und was sagt er Letztenendes: dieser Péter Magyar sei eigentlich auch nichts anderes als Orbán?

    Und wenn es nun eben genau nicht so ist? Orbán steht für einen der letzten eigenständigen Politiker Europas mit gesunder Distanz zu der EU-Machtergreifung. Und dieser Magyar („Péter Magyar“ wäre bei uns sowas wie „Wilhelm Deutscher“, oder?) steht für die totale Unterwerfung unter das EU-Diktat.

    Dieser Artikel verschleiert diesen zentralen Punkt, so scheint mir.

    1. Denn was steht denn im Artikel drin, wird aber nicht ausgesprochen:

      dass Péter Magyar ein Opportunist ist, der alles für seine Karriere tut, alles, während Orbán anscheinend eher ein Idealist ist und für seine offen ausgesprochenen Werte einsteht.

      Wenn ich da die Wahl hätte …

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