Wadephul in Amerika

Rubio trifft Wadephul
U.S. Department of State, Public domain, via Wikimedia Commons

War die Reise des Außenministers Johann Wadephul in die USA sicherheitspolitisch sinnvoll – oder nicht?

Am 11. Januar 2026 erklärte das Auswärtige Amt zur bevorstehenden Reise des Außenministers u.a.:

„Außenminister Wadephul reist heute nach Washington DC für Gespräche mit US-Außenminister Rubio. Im Fokus stehen die deutsch-amerikanischen Beziehungen und die Stärkung der transatlantischen Zusammenarbeit. … In Washington DC wird er am Montag mit US-Außenminister Marco Rubio sowie Mitgliedern des US-Kongresses zusammentreffen. Anschließend reist der Außenminister weiter nach New York, wo er Gespräche mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, führen wird. Auf dem Weg in die USA besucht Außenminister Wadephul Reykjavik, um sich mit der isländischen Außenministerin zu besprechen.“

Verantwortung für die Ukraine und eine stabile internationale Ordnung

Deutschland und die USA sind nicht nur enge Partner in bilateralen Beziehungen, sondern auch in zahlreichen multilateralen Formaten, insbesondere innerhalb des gemeinsamen Verteidigungsbündnisses NATO. Multilaterale Formate sind der Eckpfeiler einer regelbasierten, stabilen Weltordnung, die seit Jahrzehnten Verlässlichkeit schafft. Deutschland setzt alles daran, diese Stabilität auch weiterhin zu gewährleisten.“

Vor seiner Abreise betonte Außenminister Wadephul:

„Diesen Sommer feiern die Vereinigten Staaten ihren 250. Unabhängigkeitstag. Das erinnert mich daran, wie stark uns die Idee von Freiheit und Selbstbestimmung verbindet. Deutschland hat dieser demokratischen Tradition der USA und ihrem Einsatz für Frieden und Sicherheit viel zu verdanken. Noch nie war es so wichtig, in die transatlantische Partnerschaft zu investieren, um – angesichts globaler Umbrüche – in der Lage zu bleiben, die Weltordnung zu gestalten.“

Mit Außenminister Rubio wird Außenminister Wadephul auch über den Fortschritt der Friedensverhandlungen zur Ukraine sprechen. Deutschland und die USA arbeiten unermüdlich daran, die Ukraine in der Verteidigung gegen den russischen Aggressionskrieg zu unterstützen und einen langfristigen Waffenstillstand sowie nachhaltigen Frieden zu sichern. …

Außenminister Wadephul erklärte dazu:

„Gleichzeitige Krisen und Kriege fordern uns heraus – allen voran Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine, der unsere Sicherheit im gesamten euro-atlantischen Raum bedroht. Existenzielle Fragen können wir nur gemeinsam im Bündnis wirksam beantworten. Deshalb stimmen wir uns eng ab in der NATO und sorgen gemeinsam für mehr Sicherheit – auf beiden Seiten des Atlantiks. Und deshalb haben wir uns vergangenen Sommer dazu verpflichtet, kollektiv das 5-Prozent-Ziel in der NATO zu erfüllen. Deutschland geht hier entschlossen voran.

Es ist entscheidend, dass wir als Europäer und Amerikaner gemeinsam an der Fortsetzung der transatlantischen Sicherheitsarchitektur arbeiten, um unsere Werte zu verteidigen und die globale Ordnung zu sichern.“

Gespräche mit Vertretern des US-Kongresses und den Vereinten Nationen

Neben dem bilateralen Gespräch mit Außenminister Rubio wird Außenminister Wadephul auch mit weiteren führenden Akteuren in Washington zusammentreffen. Unter anderem ist ein Austausch mit Mitgliedern des US-Kongresses geplant, um die Partnerschaft zwischen Deutschland und den USA weiter zu vertiefen.
Im Anschluss reist Außenminister Wadephul nach New York, wo er sich mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, treffen wird. Angesichts der zahlreichen globalen Krisen und dem zunehmenden Druck, der auf der internationalen Ordnung lastet, setzt sich Deutschland auch gegenüber den USA mit Nachdruck dafür ein, die Rolle der Vereinten Nationen als zentrale Instanz der Weltgemeinschaft zu stärken.“
Außenminister Wadephul erklärte vor Abreise:

„Seit mehr als acht Jahrzehnten bringt die regelbasierte internationale Ordnung uns Frieden, Stabilität und Wohlstand. Das gilt vor allem für die USA und für Deutschland. Der Schlüssel hierfür ist Verlässlichkeit. Denn Verlässlichkeit ist die Grundlage für Sicherheit, für Handel und für Investitionen – in Europa ebenso wie in Amerika. Für Deutschland gehört zur Verlässlichkeit als internationaler Partner deshalb ganz klar das Bekenntnis zum internationalen Recht und zur internationalen Zusammenarbeit.“

Auf dem Weg in die USA legt Außenminister Wadephul einen Stopp in Reykjavik ein.

Vor dem Hintergrund dieser Aussagen, stellt sich nicht nur die Frage, ob diese Planung umgesetzt werden konnte, sondern auch, welche konkreten Ergebnisse die vorgesehenen Gespräche gebracht haben.

Wadephuls Gespräche in Washington- Ablauf und Themen

Am Montag 12. Januar 2026 hatte sich Wadephul nach Angaben aus dem Auswärtigen Amt rund eineinhalb Stunden lang mit seinem US-Kollegen Marco Rubio ausgetauscht. Am Dienstag, 13. Januar 2026 traf er unter anderem den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer in der Residenz des deutschen Botschafters.

Später kam Wadephul mit dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Repräsentantenhaus, dem Republikaner Brian Mast, dem Kongressabgeordneten Gregory Meeks (Demokrat), zusammen sowie mit den Senatoren Roger Wicker (Republikaner), Jim Risch (Republikaner) und Jeanne Shaheen (Demokratin) zusammen.

Der Montag hatte allerdings holprig begonnen. Rubios Team verschob das Treffen vom Vormittag auf den Nachmittag, sodass Johann Wadephul den Vormittag in der deutschen Botschaft und mit dem Weltbank-Präsidenten Ajay Banga verbrachte.

Auch Politiker des Senats und des Repräsentantenhauses hatten für die vorgesehenen Gespräche mit Wadephul zunächst keine Zeit.

Die transatlantischen Beziehungen

In Bezug auf die transatlantischen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA gibt es einige Beispiele dafür, wie diese zurzeit aussehen. Da ist zunächst einmal an den Auftritt des amerikanischen Vizepräsidenten, JD Vance, vom14. Februar 2025 auf der 61. Münchner Sicherheitskonferenz zu erinnern. In seiner damaligen Rede hatte er den Europäern Defizite in Bezug auf Demokratie und Meinungsfreiheit vorgeworfen. Später meinte Vance, in deutschen Gesetzen gegen Beleidigungen im Internet eine „orwellsche“ Zensur zu erkennen. Außenminister Rubio behauptete wegen des Umgangs mit der AfD entstünde in Deutschland eine „Tyrannei“, und Gesundheitsminister Robert Kennedy Jr. bezichtigte aktuell deutsche Gerichte bei der Aufarbeitung der Corona-Pandemie einer „politisch motivierten Strafverfolgung“.

In der neuen nationalen Sicherheitsstrategie der USA wird Europa massiv kritisiert, und auch die Maßnahmen der Trump-Regierung gegenüber Ausländern im eigenen Land oder der Rückzug aus vielen internationalen Organisationen belasten die transatlantischen Beziehungen ganz erheblich.

Trotzdem verteidigte Wadephul die USA und erklärte, dass die demokratischen Werte, freie Medien oder die gegenseitige Äußerung von Kritik das Rückgrat dieser Beziehung sei. „Die kategorischen Unterschiede zwischen unseren gemeinsamen Systemen, unseren gemeinsamen Wertvorstellungen zu denjenigen in Peking oder Moskau, die liegen doch auf der Hand“,

Im Gegensatz zu Wadephul sprach Vize-Kanzler Lars Klingbeil, der zeitgleich zu einem Finanzministertreffen in Washington weilte, von der in „Auflösung“ befindlichen transatlantischen Partnerschaft.

Die Zukunft Grönlands

Ein weiteres Gesprächsthema war die Grönlandpolitik der USA. US-Präsident Trump hatte bereits mehrfacht betont, dass Grönland zukünftig ein Teil der USA sein werde und dabei auch Gewalt nicht ausgeschlossen. In einem Interview mit dem Sender NBC hatte er auf eine entsprechende Frage: erklärt: „Ich schließe es nicht aus. Ich sage nicht, dass ich es tun werde, aber ich schließe nichts aus.“ Bei einer anderen Gelegenheit hatte Trump gesagt: „Wir bekommen Grönland, auf die eine oder die andere Weise.“

Ganz im Gegensatz dazu bekräftigte Wadephul seine Einschätzung, dass es keine Hinweise für eine Militäraktion der USA zur Annexion Grönlands gebe. „Ich sehe dafür keinen Anhaltspunkt, dass das irgendjemand hier machen möchte und dass es dafür ernsthafte Pläne gibt“. Ähnlich hatte er sich am Dienstag nach seinem Gespräch mit seinem US-Kollegen Marco Rubio in Washington geäußert.

Was mit Grönland geschehe, entschieden die Grönländerinnen und Grönländer, und die wollten beim Königreich Dänemark bleiben, so der CDU-Politiker. „Wenn sie eine andere Entscheidung treffen, dann ist es ihre Sache, es ist ihr Selbstbestimmungsrecht. Das ist eine ganz klare internationale Rechtsregel“.

Venezuela

Auch das Thema Venezuela stand auf der Tagesordnung. Die völkerrechtswidrigen Aktionen der USA, Boote mit angeblichen Drogenhändlern in internationalen Gewässern zu versenken, Tanker auf offener See zu entern bis hin zur gewaltsamen Entführung von Präsident Maduro hatte der deutsche Außenminister bereits bei einer früheren Gelegenheit, genau wie Bundeskanzler Merz, nicht als völkerrechtswidrig, sondern als ein „komplexes Thema“ bezeichnet. Kritik an dem Vorgehen der USA in dem südamerikanischen Staat hält Wadephul für „wenig ertragreich“. Man sei stattdessen „vollkommen einig, dass Venezuela jetzt eine Phase der Stabilität braucht, weil natürlich ein Land, was jetzt im Bürgerkrieg versinken würde, niemandem helfen würde“.

Ukraine

In Bezug auf die Ukraine verwies Wadephul auf ein gemeinsames Bekenntnis zu einem gerechten Frieden in der Ukraine. Wadephul würdigte die Bemühungen Trumps, „dass dieser Krieg beendet wird“. Es komme aber nicht nur „auf die Beendigung der Kriegshandlungen an“, sondern auf einen belastbaren und dauerhaften Frieden.

Die berechtigte Sorge der Europäer, dass sich die USA von der Ukraine abwenden könnten, falls keine Einigung mit Russland erreicht würde, war vermutlich auch ein Thema, wurde aber öffentlich und auch in der Pressekonferenz des Außenministers nicht kommentiert. Es hieß lediglich, Amerika würde Europa weiterhin gegen Russland beistehen, sowohl bei der Bündnisverteidigung als auch bei der Unterstützung der Ukraine.

Der Minister betonte die Anstrengungen der Europäer, sei es durch die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts, sei es durch den gerade beschlossenen „Kredit, den die Europäische Union jetzt zugunsten der Verteidigungsfähigkeit der Ukraine ausbringt“.

Seine Aussage vom 18. April 2025 zu einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine:

Wir sollten dazu stehen, dass die Ukraine auf einem unumkehrbaren Weg in Richtung NATO ist“,  wiederholte der Minister nicht, vermutlich in Kenntnis der Tatsache, dass die USA eine solche Mitgliedschaft nicht unterstützen und der ukrainische Präsident selbst von der Forderung nach einer Mitgliedschaft abgerückt ist.

Iran

Bezüglich Iran vertrat Wadephul uneingeschränkt die amerikanische Position und forderte schärfere Maßnahmen gegen die Führung in Teheran. Im Iran sehe man ein „Unrechtsregime“ ohne Legitimität im Volk, das gegen die eigene Bevölkerung Mittel einsetze, „die alle Regeln der Menschlichkeit verletzen“, sagte der Minister und kündigte den Versuch an, die Sanktionen gegen die iranische Führung auszuweiten. Dazu zähle eine Listung im Terror-Sanktionsregime der Europäischen Union. Diese habe bislang nicht durchgesetzt werden können, weil dafür Einstimmigkeit in der EU benötigt werde. Er rief die Mitgliedstaaten auf, die Frage vor dem Hintergrund des gewalttätigen Vorgehens gegen Demonstrierende erneut zu prüfen.

Auf die Frage nach einem möglichen militärischen Eingreifen der USA verwies Wadephul nicht auf das Völkerrecht, sondern auf die Zuständigkeit von Präsident Trump für entsprechende Entscheidungen.

Gaza

Zu Gaza hieß es lediglich, man sei „einig, dass die Hamas endlich entwaffnet wird“, damit der Friedensplan umgesetzt und eine Wiederaufbaukonferenz stattfinden könne.

Ob das Leiden der Bevölkerung durch die immer noch unzureichende Lieferung von Nahrung und medizinischen Gütern auch ein Thema war, ist nicht bekannt und auch nicht, ob z. B. die weiterhin andauernde israelische Bombardierung des Libanon angesprochen wurde.

Die Pressekonferenz von Außenminister Wadephul

Zunächst ist noch einmal festzustellen, dass es keine gemeinsame Pressekonferenz der beiden Außenminister gegeben hat. Warum Außenminister Rubio dafür nicht zur Verfügung stand, ist nicht bekannt, aber befremdlich, um es zurückhaltend zu formulieren.

Die Abwesenheit seines amerikanischen Kollegen war sicherlich ein Grund dafür, dass die Ausführungen Wadephuls vor der Presse einem Appell an die USA glichen. So sagte der deutschen Außenminister u.a.: Die USA stünden politisch wie auch militärisch in der Nato „voll und ganz an der Seite Europas“ und seien darauf ausgerichtet, Recht und Freiheit in der westlichen Welt zu verteidigen.

„Daran gibt es überhaupt keinen Zweifel. Und ich rate uns Europäern auch dazu, nicht Dinge in Zweifel zu ziehen, die in Washington nicht in Zweifel gezogen werden“, sagte er mit Blick etwa auf die Beistandsklausel in Artikel fünf des Nato-Vertrags. „Wir Deutschen, wir Europäer brauchen verlässliche Partner in Washington, ebenso wie die USA uns als Partner benötigen. Wir sind nach wie vor in einem gemeinsamen Bündnis. Unsere Partnerschaft ist stark, wir können uns voll und ganz aufeinander verlassen. Wir sind uns bewusstgeworden, dass wir auf derselben Seite der Geschichte stehen.“

Und abschließend stellte der Minister fest: „Es ist immer lohnenswert, nach Washington zu kommen.“

War die Reise Wadephuls nun sicherheitspolitisch sinnvoll oder nicht?

Die kurzfristige Umstellung von Terminen beim Besuch des deutschen Außenministers ließ bereits formal erkennen, wie sich das Verhältnis zwischen der Supermacht USA und der weltweit drittgrößten Exportnation Deutschland aktuell darstellt. Dass Außenminister Rubio keine Zeit für eine gemeinsame Pressekonferenz hatte, unterstrich diese Feststellung nachdrücklich.

War es also in der aktuellen Situation wirklich sicherheitspolitisch sinnvoll, nach Washington zu fliegen oder noch genauer gefragt:  Hat es sicherheitspolitisch Sinn gemacht, als deutscher Außenminister, als einer von 27 Außenministern der EU, allein nach Washington zu fliegen?

Wäre es nicht besser – Erfolg versprechender, mag man fast nicht mehr zu sagen – gewesen, wenn die Spitzenpolitiker der EU, gemeinsam mit dem NATO Generalsekretär bei diesem US-Präsidenten, der sich selbst als Rechtsmaßstab sieht, vorstellig geworden wären, um ihn aufzufordern, die regelbasierte internationale Wertegemeinschaft ohne Wenn und Aber anzuerkennen und zwar auch als Voraussetzung für den weiteren Bestand der transatlantischen Beziehungen?

Wadephuls Strategie, quasi als Einzelkämpfer und treuer Vasall die Differenzen mit den USA klein und die Gemeinsamkeiten groß zu reden, war ein untauglicher und offensichtlich sicherheitspolitisch sinnloser Versuch. Letztlich war es wohl auch die Selbstüberschätzung eines Mannes, der kürzlich eine Anweisung an alle deutschen Auslandsvertretungen erteilt hat, zusätzlich zum Bild des Bundespräsidenten, auch sein eigenes Porträt aufzuhängen.

Zur Erklärung dieser Maßnahme heißt es aus dem Auswärtigen Amt: Wadephul gehe es darum, die Auslandsvertretungen und die Zentrale in Berlin besser miteinander zu vernetzen. Er wolle deutlich machen, dass sich In- und Ausland als Teil ein und desselben Teams verstehen sollen. Das Porträtbild des Ministers in jeder Botschaft solle „Ausdruck dieses engeren Verhältnisses“ sein …

Einen derartigen Personenkult hat es in der Geschichte des Auswärtigen Amtes noch nicht gegeben.

Jürgen Hübschen

Jürgen Hübschen, Jahrgang 1945, Westfale und Europäer. Ehemaliger Luftwaffenoberst im Generalstabsdienst. Zehn Jahre Einsatz als Raketenspezialist mit amerikanischen Kameraden in NATO-Verbänden. Drei Jahre Verteidigungsattaché bei der deutschen Botschaft in Bagdad während des Irak-Iran Krieges. Weiß dadurch, was Krieg für eine Scheiße ist, wie wichtig unabhängige Medien sind und wie wenig Möglichkeiten die Menschen in einer Diktatur haben, das herrschende System zu kritisieren oder gar zu ändern. 5 Jahre Leiter einer erfolgreichen OSZE-Mission in Lettland zur Überwachung eines Vertrags zwischen Russland und Lettland. Weiß dadurch, wie man mit Russen zusammenarbeitet. Letzte militärische Verwendung Referatsleiter im Verteidigungsministerium, zuständig u.a. für die Landesverteidigung, die zivil-militärische Zusammenarbeit und die Unterstützung der alliierten Streitkräfte in Deutschland.
Nach der Pensionierung 14 Jahre Unterstützer von NGOs in Sicherheitsfragen. Durchführung praktischer Trainings und Einsätze in Afghanistan und Afrika
Verfasser sicherheitspolitischer Bücher und Artikel, mit dem Ziel die Berichterstattung unserer stark stromlinienförmigen Medien aufzubrechen.
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93 Kommentare

  1. Die Bundesrepublik auf ihrem Weg in die Bedeutungslosigkeit. Wo sie auch hingehört. Kann gar nicht schnell genug gehen. DIESE Außenpolitik braucht kein Mensch!

  2. Na, hoffentlich bricht da keine Kündigungswelle über die Auslandsvertretungen herein, wenn dort zwangsweise ein Bild eines der hässlichsten deutschen AM aller Zeiten aufgehängt wird.
    Weiß nicht, was mit dem eitlen Fa..ke los ist, der scheint offenbar nie in einen Spiegel zu schauen.
    Das unterirdische Geschwafel kommt noch oben drauf. Frau B. oder Herr M. waren ja seinerzeit auch keine Leuchten, aber wenigstens rein optisch etwas besser drauf.

    1. Aber beachten Sie doch bitte diese vollendete Einheit von „Form & Inhalt“ sowie „Substanz & Output“!

      Eine großartige Abfahrt wird gekrochen, von der politischen und wirtschaftlichen Zweit- in die Drittklassigkeit mit einem viertklassigen Performer.

      So sollten die Deutschen dem Vorbild des AM folgen und sich von der Erblast verabschieden, in der Welt etwas darstellen zu können oder zu müssen.

  3. ………….. hol Stöckchen ….. unser Aussendesaster zum Rapport bei den Granden in Washington ….. der Herr WattnFool
    macht artig seine Aufwartung, ………neeeee was ne Hammernummer !!!!!!!!!!!

    1. Johann….platz….Johan…..mach männchen…..fein Johann….nein Johann…. neeiin…. pfui…Johann…
      nicht mit dem Schwanz wedeln…. pfui Johann…….och nein……nicht da lecken Johann….genug….
      fliege schnell wieder nach hause Johann….

  4. Wadephul wurde doch in nur 30 Minuten abgefrühstückt und nach Hause geschickt!
    In Deutschland wird daraus vermutlich wieder eine großeartige und erfolgreiche Reise gemacht.

    Das Tarotgelege hat ihm nichts genützt, abgefrühstückt ist abgefrühstückt 🙂
    Dumm nur, Trump will nicht nur ein Stück vom Kuchen, er nimmt sich den ganzen Kuchen!
    Da belibt für die Wadephul´s nichts übrig, auch wenn sie sich noch so sehr andienen.
    Unterwürfigkeit wird nicht gedankt.

  5. Sie spielen eine Rolle, eine Arschkriecher-Rolle, nach transatlantischem Drehbuch, obwohl der Hauptdarsteller längst nicht mehr mitspielt bzw. seine Rolle geändert hat. Aber ohne Hauptdarsteller läuft das Spiel nun man nicht. So werden sie wohl oder übel sich den Launen des Hauptdarstellers anpassen müssen, denn etwas anderes können sie nicht, sie sind auf Transatlantizismus geeicht. Es sind bedauernswerte Geschöpfe, die westlichen Welt-Politiker, nur noch darauf bedacht nicht von der Bühne gestoßen zu werden. Mit ihrer Verantwortung für Europa sind sie maßlos überfordert.

    1. Was sollte denn irgendjemanden dazu befähigen für irgendein Land „verantwortlich“ zu sein?
      Ob sich Flöhe auch solche Fragen bzgl „ihres Hundes“ stellen?
      Sicher nicht, so dumm sind Flöhe nämlich gar nicht.

      1. Nun lenken Flöhe aber nicht ihren Hund, den Wirt. Flöhe sind reine Parasiten und keine Lenker oder Führer, wie unsere Politiker den Staat.

          1. Der Staat muss gelenkt werden. Das Volk mag keine Anarchie. In der Anarchie kochen nur einzelne Individuen ihr Süppchen mit Sonderinteressen zum Nachteil der Mehrheit. Deswegen gibt es auch nirgends auf der Welt eine funktionierende anarchistische
            Gemeinschaft.

  6. Vielleicht braucht es diese kognitive Dissonanz um endlich einzusehen, das all diese Leute beseitigt werden müssen.
    Nicht vergessen, die wollen uns loswerden nichts weiter, die brauchen uns nicht mehr.
    Es wird abgewirtschaftet.
    Das ist der Plan der herrschenden Klasse.

      1. Auf, dann erläutern sie doch mal wie wir diese Leute loswerden.
        Es wird doch täglich immer schlimmer.
        Die wollen nicht nur den Krieg, denn der Krieg geht gegen UNS.
        Die wollen UNS vernichten!

        1. Die wirst du los wie du auch eine Zecke loswirst. Bloß fehlen uns dafür die notwendigen Werkzeuge. So müssen wir wohl warten bis die Zecke von selbst abfällt. Dann aber aufpassen und sie zerquetschen bevor sie weiter ihr Unwesen treibt.

    1. Ich bin mir so langsam nicht mehr so sicher, dass es nicht auch hier bei uns genügend „nützliche Idioten“ gibt, die man für Destabilisierung mit anschließender Regime-Change-Operationen einspannen kann, falls eine deutsche Regierung mal nicht mehr dem Imperium gehorchen will. Ich würde mich auch nicht unbedingt darauf verlassen, dass man das merkt, wenn man hinreichend ideologievernebelt ist. Die haben haufenweise Psychologen am Start und wissen, wie man genau die richtigen Knöpfe drückt.

          1. Weder denke ich, das sich eine deutsche Regierung in den nächsten Jahren dem herrschenden transatlantischen Narrativ widersetzen wird, noch, bin ich der Meinung, dass man mit der breiten (gespritzten) Masse der Bevölkerung eine echte Revolution realisieren lässt.
            Meine Wenigkeit mal ganz unbenommen. 😉

    2. „Vielleicht braucht es diese kognitive Dissonanz um endlich einzusehen“
      Ich denke der Drops ist gelutscht. Die meisten sind heute derart fertig auf der Birne, da könnten noch um Dimensionen größere und offensichtlichere Widersprüche und Bizarrien aufpoppen, die schlucken alles.

  7. Haben Wadephul und die jetzige Regierung noch nicht begriffen das Russland keine Angriffskrieg führt sondern ein Befreiungskrieg gegen die Ukrofaschos, die Unterdrücker der russischen Bevölkerung.
    Die Ukrofaschos besetzten die selbständigen Länder des Donpasses und Luansk, dies ist die Wahrheit. Die Bevölkerung dieser Gebiete, einschließlich der Krim haben mehrstimmig ( 89%) für die Zugehörigkeit zu Russland entschieden. Die EU und Nato sind die eigentlichen Kriegstreiber und nicht Russland.

    1. Haben Sie denn noch nicht mitbekommen, dass Wadephul und seine Gesellen sich mit den „Ukrofaschos“ verbündet haben um den Krieg zu provozieren?

    2. Doch ja, das haben die sicher begriffen, so doof sind die gar nicht. Aber wie es in Kriegen so üblich ist macht man der eigenen Bevölkerung dabei per Propaganda etwas vor. Überigens nachdem der Hr. Rubio bezüglich der Kriegsverursachung mit Asche auf dem Haupt dagesessen ist. Mehr zugeben geht nicht, und der kennt die Geheimprotokolle. Das weis der Hr. Wadephul sehr gut, aber was soll er aus dieser Erkenntnis machen? Jetzt die USA diesbezüglich oder wegen Venezuela zu attakieren ist wohl eher wenig sinnvoll, da wir noch immer von deren Schutz abhängig sind, ob man nun an eine Bedrohung durch Russland glaubt oder nicht. Ich glaube da nicht dran und bin echt schlecht im Lügen, darum bin ich nicht Außenminister sondern der Wadephul.

  8. Antworten

    1) Diplomatisch gesprochen, ja. Sprechen ist immer besser als …

    2) Realpolitisch gesprochen: In den Augen der USA ist und kann Deutschland gar nicht satisfaktionsfähig sein. – Ich warte immer noch auf den Friedensvertrag zwischen der BRD und den USA. Und so lange dieser nicht existiert …

    3) Ferner: 5.000 Helme und 13 SoldatInnen … sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache.

    4) Zumindest sind sich beide Staaten darin einig, das Völkerrecht ad libitum auszulegen, die UNO auszutricksen usw., usw., usw. Anders gewendet: Bigotterie ist Trumpf!

  9. Das Gewäsch von Wadephul ist völlig bedeutungslos, denn er versteht die Zusammenhänge nicht. Die USA müssen unbedingt Grönland bekommen. Es heißt, dass die Russen kommen werden. Gemeint ist Mitteleuropa. Das glaubt wohl kiein Mensch. Aber in der Antarktis stoßen Russland, China und USA zusammen. Und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden Russen und Chinesen nach Grönland kommen. Deshalb wäre es günstig, wenn die USA die Verantwortung für Grönland übernehmen, damit Deutschland und die EU nicht in einen weiteren Krieg mit Russland verwickelt werden. Wenn die Amis Grönland übernehmen, muss man ihnen dankbar dafür sein.

    1. @Torwächter

      Dann sei du mal dankbar und beschränke deine Dankbarkeit auf dich allein‘. „Man“ muss ihnen nicht dankbar sein, aber einen 🐟 bekommst du für diese Behauptung schon.

  10. Jemand sollte dem Herrn WhataFool erklären, was die „regelbasierte Weltordnung“ übersetzt heißt. Nämlich: die USA sagen, was zu tun ist, ansonsten schlagen sie (USA) Dir den Schädel ein.
    Und im Übrigen, wieso reist unser WhataFool da hin? Ist man nicht verschnupft, weil die USA sich ganz überraschend, plötzlich und unerwartet als Schulhofrowdy entpuppt hat, der nur auf seinen eigenen Vorteil aus ist?
    Ich dachte man sei jetzt in Jurop beleidigte Leberwurst. Naja, wahrscheinlich muß man doch noch ein wenig Stiefel lecken.
    Vielleicht für den „atomaren Schutzschirm“ und die „atomare Teilhabe.“
    Damit der „Dark Eagle“ weiter hin und her gefahren wird zur „Abschreckung.“

    1. Ich bin eigentlich überrascht, daß ich diesen sehr offensichtlichen Kalauer nur ein einziges Mal im deutschen Sprachraum ergooglen konnte (beim Deutschlandkurier). Aber was will man erwarten, die meisten Presseerzeugnisse erfüllen bei uns ja inzwischen die Voraussetzungen, um als „Regimemedium“ durchzugehen. Wenn von deren Seite was kritisiert wird, dann höchstens, daß die regierende Politik zu lasch ist.

    2. Mir reicht schon die deutsche Entsprechung: Watepfuhl. Jedesmal, wenn der Name dieses Subjekts genannt wird, entsteht vor meinem geistigen Auge das Bild eines Mannes, der mit kniehohen Gummistiefeln durch einen ziemlich verdreckten Pfuhl watet. Das bildet doch sehr gut die Wirklichkeit ab.

    1. @ So und nicht anders: So unmöglich ist das gar nicht, dass man jetzt die Plärbock einfach
      umgeschminkt hat. Bei den Unsummen an Schmikkosten, die diese Frau verschlungen hat,
      müssen davon immer wieder Latexmasken angefertigt worden sein. Hollywut wäre froh
      gewesen dieses Budget für den Alien Film gehabt zu haben.

        1. Wenn man alle drei (also Bärbock, Wadefool, Alien) nebeneinandestellt, wäre eine gewisse Familienähnlichkeit nicht zu übersehen. Man könnte dann aber auch am jeweiligen Gesichtsausdruck ablesen, dass Alien in dieser Familie der am wenigsten Unsympathische wäre.

    2. Ach Du heilige Sch..ße !! Ein Transbaerbock ! Das hat uns gerade noch gefehlt….!!!!

      Ich hab mich ja schon gewundert, warum man von der Baerböckin aus NY nix mehr hört……

      Was ist eigentlich mit dem Habeck?

  11. Leute, habt doch Mitleid. Der Typ ist das Beste, was sich Schland leisten kann. Von den ganzen transatlantischen Speichelleckern ist keiner so degeneriert, unfähig und eitel…Der W. hat doch mit seiner Aussage „Die Russen werden immer unsere Feinde bleiben!“ seine Eignung für diesen Posten gezeigt. Genau wie die EU- Aussenamsel, die den IQ ihrer Körpertemperatur hat und von Politik schlicht nichts versteht. Aber krankhaft fanatische Russenhasserin ist. Das reicht in der EU schon für diesen Posten…Man sollte nicht auf solch jämmerliche Figuren schauen. Sondern darauf, wessen Personal die sind. Wer zieht die Fäden im Hintergrund?

      1. Vielleicht doch irgendwas mit Echse?? Poikilotherm! Der IQ würde da ganz gut passen…..

        Deshalb fürchten DIE doch doch eine Klimaerwärmung, da müßten sie anfangen aktiv zu werden !

  12. „Friedrich Merz hofft, dass es langfristig wieder zu einem Ausgleich mit Russland kommen kann. „Russland ist ein europäisches Land“, sagt der CDU-Vorsitzende bei ‍der IHK Halle-Dessau.“

    (Welt.de)

    1. Ehrlich gesagt konnte ich Friedrich Merz nie leiden, aber das ist eine wirklich gute Reaktion. Eine mögliche Zusammenarbeit von EU und Russland könnte tatsächlich etwas sein, was sogar die USA schockt. Eine Wirtschafzone von Lissabon bis Moskau könnte schon eine wirklich mächtige Sache sein.

      1. Diese Chance hat die EU restlos zerstört. Russland hat seine Wirtschaft nach Osten und Süden ausgerichtet. Inklusive hoher Investitionen. Was soll es mit dem Rest Europas, aus dem immer nur Hass, Rassismus und Krieg kommen? Ein Teil Europas, der nicht bereit ist, legitime Sicherheitsinteressen Russlands anzuerkennen. Ein Teil Europas, das sein kulturelles Erbe für irgendwelche Woken „Werte“ weg wirft. Der Teil Europas, der nicht in der Lage ist, eigene Interessen zu definieren und lieber ganz tief im After US- Amerikanischer Politik verweilt.

    2. Dann soll der Friedrich mal hoffen….
      Solange in Moskau genau die Leute das Sagen haben, die vom „Wertewesten“ verarscht wurden, solange hat Russland keinerlei Veranlassung, den Leuten in EU- Europa zu vertrauen.

      1. Stimmt, vertrauen wird sicher dauern. Aber wirtschaftliche Interessen wird es sicher auch auf russischer Seite wieder geben. Wenn sich die EU tatsächlich mindestens militärische von den USA trennt, wird die Kooperation mit Westeuropa für Russland sicher wieder interessant.

    3. „PARIS, January 15. /TASS/. Europe, and France in particular, must acquire weapons similar to the Russian missile system with the hypersonic ‘Oreshnik’ missile, President Emmanuel Macron stated while addressing French military personnel at the Istres airbase in the south of the country.

      „We must also acquire such weapons, capable of changing the situation in the short term,“ the president said in a speech broadcast on the Elysee Palace’s page on social media X.“

      https://tass.com/world/2071829

  13. „Und deshalb haben wir uns vergangenen Sommer dazu verpflichtet, kollektiv das 5-Prozent-Ziel in der NATO zu erfüllen. Deutschland geht hier entschlossen voran.“

    Heute im DLF zum Thema Sanktionsverschärfung für Bürgergeldempfänger, entfällt dem Journalisten bei der Bearbeitung seines Interviewpartners vom Wohlfahrtsverband doch glatt folgende Äußerung: ….heute, wo das Geld überall knapp ist…..

    Ach, haben wir kein Geld mehr? Gestern hatten wir noch 90 Milliarden für die Ukraine, 500 Milliarden für Infrastruktur und unendlich viel mehr für Militär. Aber nun ist nichts mehr da. Fake News?

  14. Real Scott Ritter
    De-Banked
    Today my banking institution of 26 years, Citizens Bank, declared that they were ending their banking relationship with me. My accounts were zeroed out without explanation.

    Scott Ritter –> Jan 14, 2026

    Our Locations | Careers at Citizens

    Today my banking institution of 26 years, Citizens Bank, declared that they were ending their banking relationship with me. My accounts were zeroed out without explanation. While I may eventually see this money returned to me, the question of why this occurred remains unanswered, raising a whole host of issues related to civil liberties.

    I’ve been de-banked.

    I recently tried to use my bank-issued debit card. I’ve used this card consistently as my go-to method of payment for years.

    It was declined.

    When my wife when on the online banking app we use for mobile banking, she was shocked to find that both our checking and savings account had been zeroed out. [….]
    https://scottritter.substack.com/p/de-banked?utm_source=post-email-title&publication_id=6892&post_id=184596442&utm_campaign=email-post-title&isFreemail=true&r=1lcxf1&triedRedirect=true&utm_medium=email

  15. Ein bekanntermaßen Rückgratloser Vasall der sich die Meinung seines Herren abholen kommt. Das Wort Kotau beschreibt den Vorgang recht gut. Was sich dadurch allerdings verändern soll? Erscheint mir als sinnlose Frage, außerdem hätte es ein regulärer Linienflug auch getan. Schon allein zur symbolisierung der Wichtigkeit des deutschen AA inzwischen in der Welt.

  16. „in der Lage zu bleiben, die Weltordnung zu gestalten.“, Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen, Ukraine, Gaza, Venezuela, Iran, ich spare es mir, die toten Zivilisten zusammenzuzählen. Unschuldige töten heißt nun „gestalten“.
    „Wenn sie eine andere Entscheidung treffen, dann ist es ihre Sache, es ist ihr Selbstbestimmungsrecht. Das ist eine ganz klare internationale Rechtsregel“. …..die natürlich nicht für ethnische Russen in der Ukraine gilt.
    Man dachte, mit Baerbock wäre ein Tiefpunkt erreicht, aber das war wieder einmal nix, schlimmer geht immer.

    1. Schweigen im Deutschen Blätterwald. SPON nix, Ntv nix, Süddeutsche Null. Zero, Keine Replik, Suchmaschine auch Blind. Oh doch hier ist wirklich eine Meldung:

      Halle/Saale. Leicht veränderte Tonlage bei Friedrich Merz: Der Bundeskanzler hofft nach eigenem Bekunden, dass es langfristig wieder zu einem Ausgleich mit Russland kommen kann. »Russland ist ein europäisches Land«, sagte der CDU-Vorsitzende am Mittwoch beim Neujahrsempfang der IHK Halle-Dessau in Halle/Saale. »Wenn es uns ‍dann gelingt, in der längeren Perspektive mit Russland wieder einen Ausgleich zu finden, wenn Frieden herrscht, wenn Freiheit gewährleistet ist, wenn uns das alles gelingt, (…) dann hat diese Europäische Union, dann haben wir auch in der Bundesrepublik Deutschland noch eine weitere Bewährungsprobe bestanden«, fügte er hinzu. (Reuters/jW)
      Quelle: https://www.jungewelt.de/artikel/515927.merz-hofft-in-der-l%C3%A4ngeren-perspektive-auf-ausgleich-mit-russland.html

      1. Fritz M.: „Russland ist ein europäisches Land …“

        WO -?- hat er das gesagt?
        Genau!
        Er hatte wahrscheinlich 1. keine Lust auf fliegende Eier und Tomaten wie die Birne 1991, 2. hat jetzt auch noch Domo zu Weihnachten Insolvenz angemeldet und 3. sind im September LW. Der CDU schwimmen die Felle weg. Haseloff ist schon auf der Flucht. Sein Nachfolger soll’s jetzt richten. Gute Nacht.

        Z.Z. findet hier die größte Welle der Deindustrialisierung statt – seit den blühenden Landschaften.

        1. In Sachsen-Anhalt brodelt es gewaltig.
          Hab selbst Verwandte, die in Merseburg und Schkopau wohnen und arbeiten.
          Wird das die erste AfD-Regierung im deutschen Lande?
          Mag sein, dass Merz in Augsburg oder Ludwigsburg obiges so nicht gesagt hätte. Nun sind sie aber draußen, seine Worte. Daran wird er sich als Kanzler des größten Europäischen Nationalstaates messen lassen. Es gibt so Sätze, die verfolgen einen das ganze Leben.

    2. @Einar von Vielen: Das war nur ein Ausrutscher. Der Puppenspieler der sonst den
      Merz bedient hatte in der Familie einen Trauerfall und stand kurzfristig nicht zur Verfügung.
      Da die Reservespieler mit Whatafool im Ammiland waren, damit dort keine Panne passiert,
      ist schnell die 3. Besetzung der Habeck -Puppe eingesprungen. ………ja ja….genau der, der
      das mit der Firma die gar nicht pleite geht gebracht hat !

      1. sehr witzig 😀👍

        aber mal im Ernst, vielleicht ist das ein Testballon, wir werden sehen ob es in nächster Zeit ähnliche dahingehende Äußerungen gemacht werden.

        1. Selbst die klassische Mafia bevorzugte stabile Verhältnisse im Staate um einträgliche Geschäfte zu machen. Wir dürfen davon ausgehen, daß Blackrock dies genauso sieht. Ansonsten könnten die „Iden des Merz“ drohen…..

    3. Ganz neue Töne?
      Einzig auffällig ist, dass der sonst übliche rassistische Unterton im Zusammenhang mit Russland entfällt.
      Nicht aber der imperialistische Anspruch gegenüber Russland, auch dort der „Freiheit“ zum Siegfrieden zu verhelfen.
      Wenn dem dann genüge getan sein sollte, könnte man auch über einen gedeihlichen „Ausgleich“ verhandeln.

      1. trotzdem, ich bleib dabei, Russland als „unseren Nachbarn“ und auch noch europäisch zu bezeichnen, sind nach 4 Jahren Kriegsrhetorik ungewöhnlich. Wir alle Wissen mit welchen Vokabeln bisher tituliert wurde. Schauen wir mal wie sich das entwickelt.

      1. Mag sein. Ich halte es jedenfalls für zu früh für eine abschließende Bewertung. Wie gesagt, vier Jahre Krieg, die EU-Staaten stehen finanziell und moralisch mit dem Rücken zur Wand. Die Ukraine ebenso, finanziell, demographisch und militärisch. Europa braucht Russland. Die jetzige Deindustrialisierung, Rezession und die unterirdischen Umfragewerte der Politikerkaste können nur in einem Orwell-Staat dauerhaft (oder lange Zeit) umgedeutet werden.

  17. „War es also in der aktuellen Situation wirklich sicherheitspolitisch sinnvoll, nach Washington zu fliegen oder noch genauer gefragt: Hat es sicherheitspolitisch Sinn gemacht, als deutscher Außenminister, als einer von 27 Außenministern der EU, allein nach Washington zu fliegen?“

    Wer überhaupt die Sinnfrage stellt, hat die faktische (und zwischen den Zeilen der US Delegation zu lesen- und hörende) Bedeutungslosigkeit deutscher Außenpolitik nicht zur Kenntnis genommen.
    Wadephul ist – wie sein Besuch – eine Witznummer.

  18. oh je, schon wieder so ein nicht-artikel! Brauch es wirklich ca. 150 zeilen zitate und allgemeinplätze, um zu diesem fazit zu kommen?
    Zahlt Overton eigentlich zeilenhonorar? – das würde diesen überflüssigen wortmüll erklären…
    Um mit Bob Dylan zu schliessen: „I don’t need a weather man to know where the wind blows from.“

    1. Richtig spekuliert: overton zahlt nach Zeilen und zwar nach folgender Formel:
      Zeile x Lebensjahre des Autors x 0,01 € (Zeilen ausschließlich aus Zitaten werden doppelt berechnet)

      1. @So und nicht anders

        Das würde dir sicher nicht bezahlt werden! Wo wir gerade dabei sind: Unterstützt du Overton eigentlich in finanzieller Form?

  19. Unser Herr Johann Wadephul hat den Charme und das Charisma eines Finanzbeamten im „Mittleren Dienst“.

    Gut, im Vergleich zu Frau Annalena Baerebock ist er eine Steigerung.

  20. „Wäre es nicht besser … gewesen, wenn die Spitzenpolitiker der EU, gemeinsam mit dem NATO Generalsekretär bei diesem US-Präsidenten, … vorstellig geworden wären,…“

    Eindeutig NEIN! Weil diese Vertreter für alles stehen aber nicht für Regeln und Werte. Die Taktik der EU besteht darin, Verhandlungen als Zermürbung zu führen. Man hofft, dass der „Partner“am Ende verwirrt und ermattet allem zustimmt, was die in der Tintenburg Brüssel ausbrüten. Wadephuls Rolle dabei – diesmal die Nervensäge zu geben.

  21. Zwischen den USA und der EU herrscht eine idealtypisch klassische Vorkriegslage.
    Der dänische Kriegsminister hat wenigstens das klar gestellt, was sonst, das ist ja sein Job:

    Commenting on the outcome of the Washington meeting on Thursday, Poulsen said the working group was “better than no working group” and “a step in the right direction.” He added nevertheless that the dialogue with the U.S. did not mean “the danger has passed.”

    Die senilen Elaborate des Oberst a.D., der sich zum Generalstabschef aufspielt, indem er seinem Außenminister Kopf- und Haltungsnoten sowie fiktive Anweisungen erteilt, können weg.

    1. Die „Europäer“ werden Trump Grönland auf einem silbernen Tablett servieren, wenn es Ernst wird, as always.
      Der trotzdem hier abziehen wird, denn sie müssen sparen.
      Die EU steht, allen voran die Deutschen, schon eingeseift am US Hintereingang bereit, um geräuschlos hineinzugleiten.
      Siehe Wadephulbesuch (What a name!).
      Und von der Kohle werden die Grönländer am allerwenigsten sehen.
      B.t.w. Hübschen ist einer von denen, die in der Zeit stehengeblieben sind und noch im 20ten Jahrhundert leben, wie Putin.
      Hat wahrscheinlich fleißig mitgeholfen in Yugoslawien und sonstwo die Nachkriegsordnung zu zerdeppern und wundert sich nun wo die Trümmer herkommen.

  22. Was ist da los, was wird gespielt, im ganzen Haus kein Ministerbild???
    Des glab i ned, des is ned woar, im Keller drunt, da hänga a paar!
    Frei nach Weiß Ferdl.

  23. EIN ZERFALL DER NATO IST MEHR ALS WÜNSCHENSWERT !!

    Diese Organisation hat auf der ganzen Welt nur unendlichen Schaden angerichtet und Millionen von Menschenleben vernichtet !

    Das war noch nie ein VERTEIDIGUNGSBÜNDNIS sondern immer schon ein Bündnis das auf WELTBEHERRSCHUNG besonders der USA aufgebaut war.

    Was wir heute in der Ukraine gegen Russland erleben und alle die anderen zahllosen Kriege zeigen uns wir haben es mit einer POLITISCHEN VERBRECHERBANDE zu tun !!

  24. Meinungs- und Pressefreiheit – Erklärung des russischen Außenministeriums über Einschränkungen der Pressefreiheit in Deutschland

    https://anti-spiegel.ru/2026/erklaerung-des-russischen-aussenministeriums-ueber-einschraenkungen-der-pressefreiheit-in-deutschland/

    Offiziell findet in Deutschland keine Zensur statt, in der Praxis wird die in Deutschland mit „verdeckten Mitteln“ jedoch immer härter zensiert, wobei der Staat seine Hände in Unschuld wäscht.

    Man kann nicht leugnen, dass es in der EU und in Deutschland eine immer stärkere Zensur gibt.

    Offiziell heißt es im Grundgesetz, dass in Deutschland keine Zensur stattfindet, aber das sind leere Worte. In der Praxis findet Zensur inzwischen offen statt, indem russische Medien verboten werden oder indem die Medienaufsicht Internetportale mit bösen Briefen und Strafandrohungen traktiert.

    Inzwischen werden deutsche und europäische Journalisten und Experten sogar bestraft, ohne dass ihnen ein Gesetzesverstoß vorgeworfen wird, indem sie auf die EU-Sanktionsliste kommen.

    Ich erinnere mich gut daran, wie die ehemalige deutsche Außenministerin Baerbock bei ihrem Besuch in Moskau, das war vor dem Hintergrund der eindeutig repressiven Maßnahmen der Bundesregierung gegen den Fernsehsender RT DE, auf Fragen antwortete, die Bundesregierung schränke die Meinungsfreiheit niemals ein und greife niemals in den privaten Sektor ein, auch nicht in den Bankensektor.

    Nach dem Motto, damit hätten sie nichts zu tun. ALLES LESEN !!

    FAZIT: DIE MENSCHEN SOLLEN BEZÜGLICH DES UKRAINE-KRIEGES BELOGEN WERDEN UND RUSSLAND SOLL ALS EINZIG SCHULDIGER DASTEHEN !!

  25. Mir kommt noch ein ganz anderer Gedanke.
    Was, wenn dieser absurde Operettenkonflikt eine gigantische Show ist, ein einziger Budenzauber um den Russen und Chinesen was vorzuspielen ?
    Damit sie denken der Westen zerfällt, hat innere Probleme, was auch immer, jedenfalls alles nur Theater, wäre das nicht denkbar ?
    Und den Wadedoof hat man nicht eingeweiht, damit er echt rüberkommt, da man man Zweifel hat, er könnte es vergeigen, wenn er spielen soll und es deshalb für echt halten soll.

  26. Deutschlands Bedeutung in der Welt?
    Nun ja, in der Eigensicht der Politiker enorm hoch, für alle anderen hat sich das
    erledigt!
    Insofern ist eine Null wie Wadephul, der das Charisma eines arbeitssuchenden Buchhalters hat, als Synonym für Deutschlands Bedeutunglosigkeit in der Welt die optimale Besetzung!

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