
Über Wladimir Putins viel beachtete Rede im Deutschen Bundestag vor genau einem Vierteljahrhundert.
Vor 25 Jahren, am 25. September 2001, hielt Wladimis Putin vor dem Deutschen Bundestag eine vielbeachtete Rede über die deutsch-russischen Beziehungen und die Vision eines vereinten Europas. Das Protokoll vermerkte zahlreich starken Beifall der 650 Anwesenden im Reichstag und am Ende „Anhaltender Beifall – Die Abgeordneten erheben sich“.
Damals, vierzehn Tage nach dem New Yorker Terroranschlag vom 9/11 auf das World Trade Center, hielt Putin nach einer kurzen Einleitung in russischer Sprache seine Rede auf Deutsch, der „Sprache von Goethe, Schiller und Kant“. Er bezog sich auf die gemeinsame europäische Geschichte und die Einheit der europäischen Kultur. Er forderte von Deutschland, eine selbstbewusste Rolle in Europa und der Welt einzunehmen. Putin sah seinen wichtigsten europäischen Ansprechpartner in Deutschland.
Chancen auf historischen Umbruch wurden nicht erkannt
Der russische Staatspräsident knüpfte an Gorbatschows Idee vom Gemeinsamen Haus Europa an, die 1990 vor allem wegen des Widerstands der USA, nicht durchsetzbar war. Putin griff sie wieder auf und sah in einem „einheitlichen und sicheren Europa“ den Vorboten einer „einheitlichen und sicheren Welt“. Europa müsse deshalb ein „mächtiger und selbständiger Mittelpunkt der Weltpolitik“ bleiben und dafür seine eigenen Möglichkeiten mit denen Russlands vereinigen. Er betonte, dass sein Land die andere Seite der Entspannungspolitik, den Weg von Abrüstung, Rüstungsbegrenzung und Rüstungskontrolle, fortsetzen wolle.
Mit dem Ende der in Ost und West geteilten Welt war 1990 das Fenster für eine europäische Einheit weit geöffnet. Für Willy Brandt war die Zeit reif für die Vision einer „Europäisierung Europas“. Doch der Westen sah keinen Grund, sich zu reformieren und mit Moskau zu kooperieren. Westeuropa sah sich als „Sieger“ in der Auseinandersetzung der Systeme. Und Gorbatschows Nachfolger Boris Jelzin tat alles, was der Westen wollte. Er stürzte mit einer neoliberalen Marktwirtschaft ohne soziale Absicherung Russland in eine tiefe Krise und förderte eine neue Oligarchenklasse. Kurz: Die Chancen des historischen Umbruchs für ein Gemeinsames Europa wurden nicht erkannt und damit auch nicht genutzt.
2001 streckte Putin, der der russischen Gesellschaft neue Stabilität gab, im Reichstag zum zweiten Mal die Hand aus für eine gemeinsame europäische Politik. Aber auch diesmal waren die Interessen der NATO wichtiger und das alleinige Bündnis mit den USA in Deutschland und bei den europäischen Partnern stärker als eine gemeinsame Politik der europäischen Verständigung und Zusammenarbeit. Der „Westen“ dehnte die NATO nach Osten aus, auch die zweite Chance wurde vertan.
Sorgfältig vorbereitete Rede Putins
Die neoliberale Politik hat die Welt in eine tiefe Krise geführt. Statt zum Gemeinsamen Haus Europa kam es zu neuer Konfrontation. Heute wird Putins Angebot von neuen kalten Kriegern als verlogener „Mimikry eines russischen Imperialisten“ diffamiert, der zustimmende Beifall im Bundestag als „Realitätsverweigerung“, „blauäugige Naivität° und „träumerische Russophilie“.
Mit den Konflikten in der Ukraine seit 2014 und vor allem seit Beginn des Krieges 2022 verfestigte sich die Behauptung verfestigt, der „frühere KGB-Agent“ Putin will die frühere Sowjetunion wiederherstellen und dafür sei ihm jedes Mittel Recht. Damit verfestigt sich eine perspektivlose Konfrontation, deren Opfer nicht zuletzt die zahlreichen Toten im Ukraine-Krieg sind, in dem im letzten Jahr so viele Menschen gestorben sind wie in dem blutigsten Krieg nach 1945 im afrikanischen Ruanda.
Die Rede von Putin wurde sehr sorgfältig vorbereitet, unter anderem mit Hilfe von Horst Telschick. Sie heute als „Gehirnwäsche“ abzutun, greift zur Begründung zu abenteuerlichen Konstruktionen. Putin ist für den heutigen Krieg verantwortlich, aber Europa hat zwei Mal die Chance auf eine Verständigung vertan. Auch das gehört zur europäischen Wirklichkeit.
Haben wir noch eine dritte Chance? Wir haben die Pflicht und Verantwortung es zu versuchen, zumal nur ein friedensorientiertes, ziviles Europa angesichts der Neuordnung der Welt eine gestaltende Rolle einnehmen kann. Mit der Wiederbelebung erster diplomatischer und zivilgesellschaftlicher Schritte in Richtung gemeinsamer Sicherheit, im Widerstand gegen die Militarisierung und Hochrüstung unserer Gesellschaft, in der Ablehnung des Feindbildes Russland und in der Forderung nach deutschen und europäischen Initiativen für Waffenstillstand und Friedensverhandlungen in der Ukraine. Nicht zuletzt gehören Abrüstung und Rüstungskontrolle auf die internationale Agenda.





Das ist genau der Punkt. Die Chancen wurden vertan, und das mehrfach mit voller Absicht. 2001, dann 2014, 2021, und jetzt erst recht. Der Ukrainekrieg hätte verhindert werden können, doch in der Ukraine und in der NATO war niemand ernsthaft bereit dazu. Und ob es noch eine weitere Chance gibt, mag ich ernsthaft bezweifeln. Ich war 2016 in Russland und habe gesehen, dass die Russen bereit waren. Doch ob das im gleichen Umfang noch heute gilt? Ich weiß es nicht, denn die Kontakte zu Russland sind gekappt.
Moralische Überlegenheit steht dem Westen gar nicht. Die NATO hat sich mehrfach in der Welt schuldig gemacht. Da ist Demut angesagt, nicht Überheblichkeit.
Abrüstung ist zudem erste Priorität in der jetzigen Zeit, wollen wir nicht den Untergang der gesamten Menschheit riskieren. Ich erinnere an das Zitat von Brecht:
„… Nach dem dritten Krieg war es unbewohnbar.“
„Der Ukrainekrieg hätte verhindert werden können,“,
nein,
der Ukrainekrieg musste mit Gewalt (und viel Geld) herbeigezwungen werden. Bis zum Maidanputsch und der Übernahme der Ukraine durch Banderanazis (und dem MI6 und CIA) war da nichts. Gar nichts! DIe Ukraine hätte eine auskömmliche und für alle gewinnbringende neutrale Brücke zwischen Russland und der EU sein können, oder sogar Russland in die Nato aufgenommen werden können (allerdings für was? Die NAhTOd hat mit dem Ende des Warschauer Paktes jeden Sinn verloren – schon alleine deshalb wollten die Schergen eine neue Spannungssituation).
Das „Friedensprojekt Europa“, angeblich wäre das die EU ja, war von Anfang an ein vergifteter Apfel.
Wir sind in den Händen von asozialen Schergen und Mördern. Ein Machtclique die sich mit allen (unglaublich vielen und großen Mitteln, da bei denen das Geld sitzt) will sich mit allen Mitteln seine Machtfülle erhalten und erweitern.
Neuster Witz von der letzten Münchner Sicherheitskonferenz:
Was haben die Wiesn und die russisch besetzten Gebiete in der Ukraine gemeinsam?
Antwort: Jedes Jahr müssen dort neue Wurstbrigaden aufgestellt werden!
@GBU-57: Wahnsinn, das ist ja der absolute Schenkelklopfer!! Wenigstens zeigen Sie mal wieder eindrucksvoll Ihr „Niveau“…
Es gibt eine ganz einfache Frage: Welchen kommerziellen Wert hat Frieden?
Er rechnet sich nicht. Die westliche Welt braucht ihren Wachstum.
Vor allem das Zentralbanksystem und dessen unweigerliche Zusammnebrüche wegen dessen Zinslast. Dann wollen die eingebildeten überheblichen Alleskönner vom WEF und anderen solchen Gruppierungen ihre totale zentralisierte Kontrolle bauen. Vermutlich weil das in der Sowjetunion so gut funktioniert hat alles zentral zu planen. Da ist ein Krieg ein guter Vorwand für. Wenn man dann BRICS eins auswischen kann umso besser.
Schon 1993 wurde der Beschluss gefasst, einen „Europäischen Staat“ unter ausdrücklichem Ausschluss und in Konfrontation mit Russland zu schaffen. Manfred Wörner, Volker Rühe und Klaus Kinkel waren die wichtigsten Protagonisten auf deutscher Seite. Die US- Regierung unter Bill Clinton schloss sich dieser Position im laufe des Jahres 1994 an. Da war ein gewisser Wladimir Putin noch Mitarbeiter der Stadtverwaltung von St. Petersburg. Dann kamen der Vertrag von Lissabon, die entsprechenden Warnungen vor einer NATO Osterweiterung, auch von Politikern, Militärs und Diplomaten aus dem Westen… Und jener unsägliche Bericht im „Spiegel“ 1996, in dem triumphierend die „cleveren“ Amerikaner gefeiert wurden, die den im Volk verhassten Boris Jelzin zum „Sieg“ bei den „Präsidentschaftswahlen“ verholfen hatten. Schon damals war der triefende Hass und die abgrundtiefe Verachtung der „Edelfedern“ aus Hamburg gegenüber der russischen Bevölkerung zu spüren….
Ja, Wladimir Putin wollte mit seinen Reden vor dem Bundestag 2001 und zur Münchner Sicherheitskonferenz 2007 den heraufziehenden Konflikt entschärfen und doch noch etwas von der Idee eines „gemeinsamen Hauses Europa“ retten. Doch da war in den europäischen „Eliten“ ( und den der USA)längst festgelegt worden, das Russland bestenfalls die zerfallene Hundehütte im letzten Winkel beziehen dürfe und auch das nur, wenn es die ganze Miete für die Luxusvilla, die die anderen Länder bewohnen, bezahlt.
Rassistischer Dünkel, Rachegelüste und grenzenlose Gier sowie die Unfähigkeit, weiter als bis zur Schuhspitze zu denken, der EU- Staaten haben zu dem heutigen Desaster geführt. Die Ideen, die im Berlin des Jahres 1942 publiziert wurden und in den „Römischen Verträgen“ von 1957 zur Gründung der EWG führten, waren als „Friedensprojekt“ angelegt. Und jetzt wird dieses ehemalige „Friedensprojekt“ im Feuer des Krieges zerstört werden….
Ich gehe noch weiter zurück bis1945.Stalin wollte gerne mit Deutschland kooperieren und er sagte die Hitlers kommen und gehen ,aber das deutsche Volk gibt es nur einmal. Adenauer und die anderen Alliierten waren dagegen ,weil die einzigste Bedingung die Stalin stellte war ein neutrales Deutschland. Na das es anders kam wissen wir .Mit dem Fall der Mauer und der Annexion der DDR zeigte die imperialistische Fratze ihr wahres Gesicht.
Naja, die UdSSR konnte nach dem Krieg auch kaum anders als die eigenen Wunden zu lecken und sich für später aufzusparen die Segnungen des Marxismus-Leninismus zu verbreiten. Ein Streifen aus neutralen Staaten von Finnland und Schweden im Norden über Dänemark(für welches auch Neutralität im Gespräch war), Deutschland, Österreich und Schweiz bis Jugoslawien im Süden hätte die Pläne der U.S. of A. für den kalten Krieg durchkreuzt.
Genauso war und ist das Angebot damals für friedlichen Handel durch Putin auch der damaligen Situation geschuldet. Die abfällige Beschreibung Russlands damals als Tankstelle mit Atomraketen war zutreffend. Also versuchte man friedlich sich Vorteile zu erarbeiten, wenn es militärisch nicht geht. Auch als eines der hauptleidtragenden Länder des zweiten Weltkrieges ist man in Russland auch eher abgeneigt große Kriege zu beginnen, so scheint mir.
Es waren wohl die Amerikaner, die damals das Zusammenwachsen unterbanden. Damals. Und die Briten.
Die Diffamierungen begannen 2002 mit Litwinenko, der in London mit Polonium aus einem russischen Reaktor umbegracht wurde. Das beweist nichts, man konnte damals für ein paar Dollars alles bekommen in Russland, auch Polonium. Eine klassische Falseflag. Die Briten machten weiter in diesem Feld. Da ist der Tod von Beressowski, da sind die Weißhelme und last not least natürlich Julia und Sergeij Skripal. Da werden inzwischen seit 8 Jahren russische Bürger gefangen gehalten, nur weil sie in Freiheit etwas völlig anderes sagen würden als die offizielle Version behauptet.
Dann kam der Tschetschenienkrieg mit insgesamt 100.000 Toten. Die Welt konnte sich damals so etwas wie den IS noch nicht vorstellen. Dem aber ist das Kaukasische Emirat, wie sich die Terroristen nannten, später beigetreten. Immerhin war da noch allen klar, dass Terroristen keinen einzigen Quadratmeter bresetzen dürfen. Was Israel nicht zugestanden wird.
Und wo leben die Führer der geschlagenen Terroristen heute? In Deutschland natürlich. Kein Problem, dass das Islamisten sind, Hauptsache sie sind gegen Putin:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article118832535/Tschetschenien-Terroristen-suchen-Asyl-in-Deutschland.html
Dann kam 2008 Georgiens Sakaashwili und marschierte in Südossetien und Abchasien ein. Dort warfen ihn die russischen Truppen wieder hinaus, als ob das Schulbuben wären. Großes Gejammer im Westen. Der europäische Gerichtshof hat festgestellt, dass sich Russland korrekt verhalten hat. Interessierte aber niemand. Dann kamen die Ukrainer mit Timoschenko und Juschtschenko daher und wollten in die NATO. Sie fürchteten sich ganz entsetzlich, denn Russland sei doch aggressiv gewesen.
Ab da lief die Propagandamaschine rund um die Uhr. Gegen Russland. Fast durchweg mit Lügen.
Ach wie gut das niemand weiß, dass ich …
Heute also, vor genau einem Vierteljahrhundert hätte es die zweite Chance nach Gorbis Werk gegeben, endlich dem ganzen Hokuspokus – um den Bären zu schlachten – ein Ende zu setzen und … ach was, ausgerechnet zwei Wochen nach Nineeleven, dass ich nicht lache. Da führten die „üblichen Verdächtigen“ doch schon längst ganz andere „Schmutzeleien“ – um nicht „Schweinereien“ sagen zu müssen – im Schilde. Soll einer sagen, es wäre kein abgeschmackter, kein fieser Trick gewesen, ausgerechnet zu diesem Moment – bei diesen zur Abwicklung anstehenden Plänen – den Kreml-Za…äh…Kreml-Schurken nach Börlynn einzuholen und ihn Weihnachtswünsche vorlesen zu lassen. Erinnere mich an den erstaunten Blick des damaligen Außenministers, Hola!
Ja sicher, derzeit scheinen uns die Themen auszugehen – über allen Wipfeln ist Ruh’. Da kann dieses Vierteljahrhundert-Jubiläum einem schon mal in den Sinn kommen. Fragt sich nur warum, uns längst anderweitig, wohl eher gegenläufig ‚Gedopten‘ in Transatlantica hatte es doch von Beginn an „aus den Augen aus dem Sinn“ zu sein. Und heuer, wo doch alles wieder besser zu laufen scheint hier im Wirtschaftswunder-Land – hurra, der Tankrabatt kommt wieder – ja dann können wir ja beruhigt im Schnarchsessel vor der Glotze wegknacken. Unser Kanzler der Herzen wird’s schon richten, unser Kriegsminister wie auch die KriegsministerInnen in spe lecken sich schon die Lefzen. Und sie sagen uns wieder nichts. Früher war das noch besser, da hat ein Pispers sich darüber lustig gemacht „Und sie haben IHR wieder nichts gesagt!“
Was soll denn diese Tage schon gewesen sein, was steht denn zu befürchten an? Die Wenigsten hier in diesem unseren Lande wollen doch gar keine Antwort dazu hören. ‚Ach lass mich doch in Frieden‘, höre ich zwar nicht immer aber imm. Neier öfters. Wenn ich mit meinem dummen Gelabere ankomme, über Gott, Allah und die Welt. Nehmen wir doch nur die letzten Tage und Stunden, die so kurz nach acht Uhr abends oder die zwei Stunden später beim Update. Oder die eilends vor- oder nachgeschalteten Pendelrunden, mit dem einzig beachtenswerten Thema, ‚Reformen, Rente, Merz‘. Da dürfen sogar mal Nasen ran, die ansonsten tunlichst …
Ja, und was ist denn derzeit von so großer Wichtigkeit, nach meiner Meinung? Nun, auf einen groben Klotz gehört ein großer Keil! Habe da mal was vorbereitet … dem Biolek habt ihr es doch auch immer abgenommen. Warum nicht jetzt? Ja sicher, in Großdeutschland ist sowas nicht mehr auf der Tagesordnung – verbottten, wie der Franzmann sagt. Da muß man heute schon in unsere kleinen Kantons wegdriften, zu den Eidgenossen – solange es ihnen das Stasi-Departement (das heißt dort tatsächlich Staatssicherheit) noch erlau inbt. Keine Bange, stelle jetzt nicht das ganze Konstrukt von heute Morgen ein:
Pepe lässt die Sau raus! Irgendwie seltsam aber auch, das hört sich alles so ganz anders an, als das, was mir so beim flüchtigen reinzappen so unterzukommen hatte. Der Herr Thevessen bspw.! Der nutzte schon die Gelegenheit und legte über seinen ‚Liebling‘ im Oval Office los, sicher doch. Aber war es das, worüber sich der Pepe so èchauffieren mußte? Vermutlich nicht! Noch’n Reinzapper von gestern, gefällig? Was der Investigative vom Lerchenberg bei seinem freundlichst genehmigten Besuch im Freizeitpark zu Gaza zu vermelden hatte, keine Ahnung. Habe ihn – nur kurz und gut vermummt mit Helm und Schutzkleidung durch unterirdische Höhlengänge eilen sehen, die unter den ‚Leichenbergen‘ zumal. Ein Tunnel – von der pöhsen Hamas natürlich. Darf die das überhaupt, auf eigentlich heimischer Scholle Tunnel graben? Neiiiiiiin, bestimmt nicht. Breaking news, aber sicher doch! Schauen wir doch mal bei Pepe stattdessen. Ja, ja! Propaganda vom Feinsten, direkt aus dem Kreml sogar – eingestandenermaßen. Zurück zu seinen Verlaut-barungen. Sollte – meine ja nur – man schon mal wissen, was da überhaupt so anstehen könnte, wenn das dem uns gegönnten La-le-Lu hierzulande total ‚Zuwiderlaufende‘ vielleicht doch einzutreffen hätte. Eher über kurz statt über lang? Hoffen wir das beste, lieber Leser!
https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/pepe-escobar-der-iran-wird-zuerst-zuschlagen-neue-waffen-aus-china-und-nordkorea-sind-im-iran-eingetroffen …
Noch da? Dann kann es los gehen …
„Pepe Escobar: Tatsache, dass sich EU und NATO in einem fortgeschrittenen Planungsstadium für einen Krieg gegen Russland befinden Gespräch zwischen dem pakistanischen Moderator Zulfiqar und dem brasilianischen Journalisten Pepe Escobar …
Danke, Mr. Z. Hallo an alle. Ja, es ist Mitternacht in Moskau
… Wir sind hier also schon im neuen Tag.
… Wir hatten hier einen weiteren außergewöhnlichen Tag, vollgepackt mit Meetings.
… auf einem hervorragenden Forum… gemeinsam mit den Leitern der führenden Nachrichten-agenturen Eurasiens.
…Das wiederkehrende Thema ist natürlich nicht nur der akute Niedergang und die selbstmörderische Politik der Europäischen Union
… sondern auch die Tatsache, dass sich EU und NATO in einem, ich würde sagen, fortgeschrittenen“…Planungsstadium für einen Krieg gegen Russland befinden…“
Ja und, was ist daran jetzt sooo aufregend? Nun…
„…nachdem man der Diplomatie seit Beginn der speziellen Militäroperation vor viereinhalb Jahren eine Chance gegeben hatte. Man weiß, dass dieser Krieg auf dem Schlachtfeld gewonnen werden muss…“
„…erlebten wir etwas absolut Außergewöhnliches in Bezug auf die Erniedrigung, die Schande und die faktische Auslöschung der UN-Charta, live vor den Augen der ganzen Welt, durch… nun ja, einen psychopathischen Kleinkind-Tyrannen, einen Goldfinger, einen neuen Crassus, einen neuen Caligula. Wir haben eine ganze Liste von Adjektiven für diesen groben, plumpen und grausamen Psychopathen.“
Zu letzteren Erkenntnissen dürfte man ja fast noch die Zustimmung des Herrn Thevessen vom Zentrum der Finsternis erheischen können. Also, was ist denn nu?
„…Wir hatten also einen rohen Psychopathen, der als Präsident der Vereinigten Staaten auftritt und von der Tribüne der Vereinten Nationen aus einem anderen Land mit einem nuklearen Genozid droht.“
„…Das ist die Realität, so wie sie von der aktuellen US-Regierung inszeniert wird. … Dieser „Ich bin in einem entscheidenden Modus“-Ansatz – ob es nun ein Abkommen, eine Einäscherung oder sogar ein nuklearer Angriff sein wird, oder etwas weniger Radikales, das aber tatsächlich in Betracht gezogen wird. Die Truppenverlegungen und Vorbereitungen laufen bereits, angestachelt von niemand anderem als dem Anführer dieser Todessekte in Westasien.“
„…Der Anführer dieser Todessekte übt erneut enormen Druck auf den psychopathischen Kleinkind-Tyrannen aus, nichts Geringeres als einen Land-, Luft- und Seeangriff auf den Iran zu starten. Und das soll noch vor den Midterm-Wahlen geschehen. Diese finden Anfang November statt. Er drängt darauf, dass dies in den kommenden Monaten passiert, was dem berühmten geopolitischen Witz über die „October Surprise“ eine völlig neue Bedeutung verleiht….“
„…Beginnen wir mit der Aufforderung an den Psychopathen, der heute die UN zerstört hat – dies wird in die Geschichtsbücher eingehen –, eine große Land- und Seeoperation gegen den Iran vor den Midterms im Oktober zu starten. Was wir bisher wissen, ist, dass es dafür noch kein grünes Licht gibt. Zumindest noch nicht. Denn wie der Soziopath selbst sagt, befindet er sich in einem „entscheidenden Modus“. Er weiß nicht, ob er ein Abkommen oder einen nuklearen Holocaust will.“
„…Die Positionierungen und Vorbereitungen laufen jedoch bereits. Innerhalb des absolut mittelmäßigen Zirkels um diesen Psychopathen und Soziopathen – denken Sie an den „tätowierten Kreuzritter“, der als Sekretär der ewigen Kriege auftritt – liebt man diese Idee absolut. Es ist Teil seines Kreuzzugs, seines endlosen Kreuzzugs gegen den Islam.“
“…„Ich bin in einem entscheidenden Modus“-Mantra, das der Psychopath heute erneut von der UN-Tribüne wiederholte, ist keine leere Rhetorik mehr. Das ist das Problem, denn es beinhaltet bereits konkrete Planungen. Im Wesentlichen setzt die Trump-Regierung theoretisch auf einen zweigleisigen Ansatz: Diplomatie im Trump-Stil, die darauf abzielt, dem Gegner ein Kapitulations-diktat aufzuzwingen, oder natürlich die militärische Lösung, die keine Lösung sein wird.“
„…Auch heute war also ein weiterer Tag auf der, ich würde sagen, Variantenleiter der Eskalation. Die Eskalation geht weiter. Die Amerikaner verschleiern die Tatsache, dass sie geneigt sind, erneut einen militärischen Angriff zu starten, indem sie mehr oder weniger behaupten, sie seien in einen diplomatischen Prozess eingebunden. Täuscht das den Iran? Nein, denn sie sind auf alles vorbereitet. Das ist also die Lage heute….“
„Z:…die neueste Information, die ich vor nur einer Stunde von unseren Kontakten im Iran erhalten habe: Es wurden bereits Befehle von Mohsen Rezaee, der nun die rechte Hand des Obersten Führers ist, erteilt. Demnach wird der Iran bei der Bestätigung eines unmittelbar bevorstehenden Angriffs – aus welcher Quelle auch immer – die Initiative ergreifen und diese Quelle mit massiver, tödlicher Macht angreifen. P:…Ja, sie sind auf einen präventiven Angriff vorbereitet und haben das bereits gesagt.“
„Z:…Und sie sind bereit, mit großer Tödlichkeit zu reagieren. … Vor etwa einer Stunde haben sie zudem physisch hochmoderne Waffensysteme erhalten und in ihr Militär integriert, die über China und Nordkorea geliefert wurden. Das sind bestätigte Informationen, die ich von meinen Quellen erhalten habe…Pepe Escobar:… aber das ist sehr sensibel. Hat diese Quelle absolute Gewissheit darüber, oder ist das nur…?“
Ein Bild spricht bekanntlich mehr als tausend Worte. Eben auf dem NTenkanal, ein ziemlich empörter. erzürnter Blick eines ‚Psychopathen‘ daneben ein Gast aus Xina, sein nur angedeutetes Lächeln. Nein, kann es – das Bild – nicht mehr auffinden. Stattdessen ein „Xi nimmt sie nur stoisch hin – Navidi: „Trumps Sympathie-Bekundungen sind nicht aufrichtig“.
Bitte weiterschlafen, ist ja nicht passiert!
Jaja, Jahrestag von Putins Rede des Jahres 2001 ist heute ( https://www.youtube.com/watch?v=hSPZlCo2B0E / https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/gastredner/putin/putin_wort-244966 ). Ich wies auf diese sehr wichtige Ansprache im April / Mai 2022 hin. In diesem Kontext sollte jedoch unbedingt ebenfalls auf seine Rede vor der Münchner Sicherheitskonferenz im Jahre 2007 hingewiesen werden: https://www.ag-friedensforschung.de/themen/Sicherheitskonferenz/2007-putin-dt.html ; https://www.youtube.com/watch?v=hQ58Yv6kP44 ; https://www.youtube.com/watch?v=HG-p3tI845A . Die USA-NATO -Aggression kennen wir; die Folgen ebenfalls.
Aggressor Putin: die Fehler des Westens | Panorama | NDR, NATO-Russland-Rat usw., 2015: https://www.youtube.com/watch?v=Ift5vufGzTE . So ein kritischer Beitrag wäre heute unmöglich!
Jörg Schönenborn im Gespräch mit Wladimir Putin, 2013: https://www.youtube.com/watch?v=yrwfaZj479g .
Wir müssen eines verstehen: nur abgehobene, profitorientierte, menschenverachtenden, sich als in einer Sonderstellung gegenüber allen anderen Menschen stehend sehende, also zutiefst asoziale Menschen können für den Krieg sprechen, für den Krieg trommeln, den Krieg wollen.
Wir werden von unseren Feinden IN UNSEREM EIGENEN HAUS, nicht von außen, in den Krieg getrieben. Der Aufschrei der gesamten darunter leidenden Menschen fehlt, weil sie von Politikern, Tagessau und Heuteurinal erfolgreich betrogen, belogen und verarscht werden.
Es sind Menschen, für die der Krieg ein Mittel zum Zweck ist: zum eigenen Machterhalt, zur Massensteurung, zur Profitsteigerung, zum Systemerhalt nach ihren Vorstellungen. Dafür opfern sie Menschen in Megatoten-Dimensionen ohne Skrupel.
Leider ist die gesellschaftsweite Sedierung unglaublich weit fortgeschritten und erfolgreich dank Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und gesellschaftsfinanzierter, meinungsprägender und bestimmender Großmedien.
Eigentlich müßte der Titel heissen:
„Vertane monolaterale Chancen für das gemeinsame Haus Europa“
oder auch
„Träumereien über ein gemeinsames Haus Europa“
Die einzige „Chance“, die die USA damals sahen und heute sehen, ist die Unterwerfung Russlands.
Die USA wollen nur „Chancen“ zu ihren Bedingungen, andere kommen darin nur als Untergebene / Vasallen / Sklaven oder Feinde vor. – Niemand in der US-Vasallen-EU oder -NATO hat dabei etwas zu melden.
—-
Zitat:
„Putin ist für den heutigen Krieg verantwortlich, aber Europa hat zwei Mal die Chance auf eine Verständigung vertan. Auch das gehört zur europäischen Wirklichkeit.“
Ist das Realitätsverweigerung der Autoren?
Putin ist nicht für diesen Krieg verantwortlich: wer verantwortlich ist, steht in meinem ersten Textteil.
Vertane Chancen? Schauen wir doch mal wieder über den großen Teich. Als Herr P. von einem gemeinsamen (sic) Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok sprach klingelten alle, aber alle, Alarmglocken in DC.
Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum? Und am Besten noch mit China im Hintergrund? (Man bedenke VW hat damals mit China zusammengearbeitet, und das reichlich) Also Europa, China und Russland als eine Art Wirtschaftsunion?
Und falls das Realität werden sollte, dann kann die USA einpacken und zwar gewaltig. Die wären am Ende.
Und das galt es knallhart zu verhindern, Und wie uns die Geschichte lehrt haben das die USA bestens hinbekommen.
2001 – 2007 – 2015. Drei Reden, die man sich heute noch einmal anhören sollte.
2001 spricht Wladimir Putin im Deutschen Bundestag von einem gemeinsamen europäischen Haus. Er wirbt ausdrücklich für eine engere Zusammenarbeit Europas mit Russland und sagt, Europa könne seine eigenen Möglichkeiten mit den russischen menschlichen, territorialen und natürlichen Ressourcen verbinden. Er spricht von einer „vollwertigen Zusammenarbeit und Partnerschaft“. Der Bundestag quittiert seine Rede mit anhaltendem Beifall – die Abgeordneten erheben sich. (Deutscher Bundestag)
2007 in München wird der Ton deutlich härter. Putin kritisiert die nach dem Kalten Krieg entstandene internationale Ordnung, die Dominanz einer einzigen Macht und die NATO-Ausweitung. Seine Rede dokumentiert damit bereits offen den wachsenden russischen Konflikt mit der westlichen Sicherheitsordnung. (Sicherheitskonferenz)
Und dann 2015 George Friedman in Chicago. Er beschreibt Deutschland als geopolitisch besonders wichtige Variable und sagt wörtlich, die Kombination aus deutscher Technologie und deutschem Kapital mit russischen Rohstoffen und russischer Arbeitskraft sei für die USA eine besonders beunruhigende Konstellation. Gleichzeitig beschreibt er die strategische Bedeutung des Raums von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer und die russische Forderung nach einer zumindest neutralen Ukraine. (Die Deutsche Frage)
Das sind keine Beweise dafür, dass die USA die Weltkriege verursacht haben, und genau das sollte man auch nicht behaupten.
Aber es sind drei historische Stationen, die eine unbequeme Frage rechtfertigen:
Was wäre aus Europa geworden, wenn Deutschland und Russland ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen dauerhaft stärker miteinander verbunden hätten?
Putin bot 2001 Kooperation an. 2007 war das Vertrauen bereits schwer beschädigt. 2015 beschreibt Friedman Deutschland und Russland als geopolitisch zentrale Größen und die mögliche Verbindung ihrer Stärken als strategisch brisant.
Wer diese Entwicklung einfach als Zufall oder als reine Aneinanderreihung von Missverständnissen abtut, macht es sich zu einfach.
Geschichte verlangt keine fertigen Verschwörungstheorien. Sie verlangt, unbequeme Zusammenhänge zu prüfen. Quellen zu lesen. Aussagen im Original anzuhören. Und vor allem: selbst zu denken.
Vielleicht ist genau das die wichtigste Lehre aus diesen drei Stationen:
Nicht glauben. Nicht nachbeten. Prüfen. Hinterfragen. Und dann die eigenen Schlüsse ziehen.
Das Tragische ist, dass Friedman eine Befürchtung artikulierte, die 2015 eigentlich schon obsolet war – deutsche Technologie keineswegs mehr so führend und auch mit dem deutschen Kapital war es nicht mehr so weit her. Stattdessen hat diese auf veralteten Annahmen basierende Politik der USA dann Russland mit China zusammengeführt. Dumm gelaufen…