Venezuela ist kein Drogenstaat!

Tunnel in Caracas
Wilfredor, CC0, via Wikimedia Commons

Der Vorwurf vom venezolanischen Drogenstaat ist weniger eine Tatsachenbeschreibung als ein politisches Machtinstrument der USA. Unter dem Deckmantel des „Kriegs gegen die Drogen“ legitimieren sie Sanktionen, wirtschaftlichen Druck und Regimewechsel – während im Kern Venezuelas gewaltige Ölreserven im Fokus stehen.

In der amerikanischen Außenpolitik werden bestimmte Narrative nicht aufgrund ihrer Wahrhaftigkeit, sondern aufgrund ihrer Nützlichkeit konstruiert. In den letzten Jahren wurde kein Narrativ von den Vereinigten Staaten so eifrig verbreitet wie die Charakterisierung Venezuelas unter Nicolás Maduro als sogenannter Narcostate, also als Drogenstaat. Dieses Etikett, ein wirkungsvolles Instrument der politischen Dämonisierung, wurde vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump und seiner Regierung mit besonderer Leidenschaft verbreitet und findet in bestimmten Machtkreisen in Washington weiterhin Anklang. Der Begriff Drogenstaat ist bewusst sensationell gewählt und ruft Bilder einer Regierung hervor, die ihre hoheitlichen Funktionen vollständig an Drogenkartelle abgegeben hat und deren Institutionen zu Instrumenten der transnationalen Kriminalität verkommen sind. Diese Darstellung, die als unumstößliche Wahrheit präsentiert wird, wurde verwendet, um ein brutales Regime aus strafenden Wirtschaftssanktionen, diplomatischer Isolation und kaum verhüllten militärischen Drohungen moralisch zu rechtfertigen.

Eine sachliche und detaillierte Prüfung der Fakten zeigt jedoch, dass diese Darstellung nicht nur eine starke Vereinfachung, sondern eine bewusste und kalkulierte Verschleierung ist. Die Darstellung Venezuelas als Hauptarchitekt des globalen Drogenhandels ist eine strategische Falschdarstellung, ein bequemer politischer Knüppel, der geschwungen wird, um das wahre, weitaus zynischere Motiv der US-Politik zu verschleiern: den Wunsch, die Kontrolle über die riesigen Ölreserven Venezuelas zu erlangen, die größten nachgewiesenen Reserven der Welt. Das Säbelrasseln der Trump-Regierung, ihre Wirtschaftskriegsführung und ihre unerbittliche Kampagne für einen Regimewechsel hatten nie wirklich etwas mit der Eindämmung des Kokainflusses oder der Aufrechterhaltung demokratischer Werte zu tun. Sie waren und sind ein unverhohlenes imperialistisches Projekt, das sich auf die Geopolitik der Ölvorherrschaft konzentriert und sich mit dem abgenutzten und heuchlerischen Deckmantel einer Drogenbekämpfungsoperation schmückt.

Das Etikett „Drogenstaat“: Eine Waffe der Massenablenkung

Der Begriff „Drogenstaat“ ist keine neutrale Beschreibung, sondern eine politische Waffe. Per Definition impliziert er einen Staat, in dem die höchsten Regierungskreise nicht nur korrupt oder kompromittiert, sondern die Hauptarchitekten und Nutznießer des Drogenhandels sind und den offiziellen Apparat des Staates – das Militär, die Justiz, das diplomatische Corps – nutzen, um den Handel zu erleichtern und zu schützen. Dies ist die brandgefährliche Anschuldigung, die Trump und seine Beamten, von Staatssekretären bis hin zu Generalstaatsanwälten, mit unerbittlicher Konsequenz gegen die Regierung Maduro erhoben haben.

Der politische Nutzen dieser Bezeichnung ist vielfältig. Erstens dient sie als ultimatives Instrument der Delegitimierung. Indem sie Maduro und seinen inneren Kreis nicht nur als autoritäre oder inkompetente Führer, sondern als Drahtzieher eines kriminellen Syndikats darstellen, entzieht die USA der venezolanischen Regierung effektiv jeden Anspruch auf Souveränität oder diplomatische Gleichberechtigung. Sie verwandeln einen komplexen politischen Gegner in eine Karikatur eines Bösewichts, machen ihn zu einem legitimen Ziel für alle möglichen Maßnahmen, egal wie extrem sie auch sein mögen. Diese moralische Darstellung ist unerlässlich, um im In- und Ausland Zustimmung für aggressive Maßnahmen zu erlangen. Es ist viel einfacher, eine Politik der Sanktionen zu verkaufen, die die Wirtschaft eines Landes lahmlegt, oder die Möglichkeit einer militärischen Invasion in den Raum zu stellen, wenn das Ziel als unverbesserlich böse dargestellt wird, als Bedrohung für die moralische und physische Gesundheit des amerikanischen Volkes.

Zweitens liefert die Narrative vom Drogenstaat eine vereinfachte, medienwirksame Rechtfertigung für politische Maßnahmen, deren wahre Ziele für die Öffentlichkeit weit weniger akzeptabel sind. Die amerikanische Öffentlichkeit wurde durch den jahrzehntelangen „Krieg gegen die Drogen“ darauf konditioniert, Drogen als existenzielle Bedrohung anzusehen. Die Verknüpfung eines außenpolitischen Ziels mit diesem Krieg sorgt automatisch für eine gewisse parteiübergreifende Unterstützung und verhindert komplexe Debatten. Wer könnte schließlich für einen Drogenstaat sein? Diese rhetorische Fingerfertigkeit ist ein Markenzeichen der Trump-Regierung, die die Sprache der Strafverfolgung nutzte, um die Mechanismen der Geopolitik zu verschleiern.

Wenn diese Anschuldigungen jedoch anhand glaubwürdiger Beweise überprüft werden, beginnen sie sich aufzulösen. Es ist unbestreitbar, dass Venezuela unter tiefgreifender Korruption leidet und dass auf seinem Territorium Drogenhandel stattfindet. Seine langen, durchlässigen Grenzen, der wirtschaftliche Zusammenbruch und der institutionelle Verfall haben es zu einem attraktiven Transitpunkt für kolumbianische Kartelle gemacht. Es gab glaubwürdige Anschuldigungen und Strafverfolgungen, insbesondere in den Vereinigten Staaten, die bestimmte venezolanische Beamte, darunter Mitglieder des Militärs und der Regierung, mit dem Drogenhandel in Verbindung brachten. Die Anklage von Maduro und mehreren seiner Spitzenberater durch das US-Justizministerium im Jahr 2020 wegen Narco-Terrorismus war die ultimative rechtliche Verkörperung dieser Darstellung.

Der Sprung von der Anerkennung individueller Korruption zur Einstufung des gesamten Staatsapparats als Drogenstaat ist jedoch groß und wird durch die Erkenntnisse unabhängiger internationaler Gremien nicht gestützt. Berichte des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) heben zwar die Rolle Venezuelas als Transitland hervor, stufen es jedoch nicht als Drogenstaat auf dem Niveau beispielsweise des Taliban-Regimes in Afghanistan vor 2001 ein. Der Kern der staatlichen Funktion unter Maduro war nicht die Koordinierung des Drogenhandels, sondern das politische Überleben, was mit anderen Prioritäten und korrupten Praktiken verbunden ist, die in erster Linie mit Öl, illegalem Bergbau und Lebensmittelimporten zu tun haben. Der Drogenhandel ist ein Symptom des Zusammenbruchs und der Korruption des Staates, nicht sein zentraler, bestimmender Zweck, wie es die Bezeichnung „Drogenstaat“ impliziert.

Darüber hinaus wird ein Großteil des Handels von nichtstaatlichen Akteuren betrieben – dissidenten FARC-Fraktionen, kolumbianischen Kartellen und brasilianischen kriminellen Gruppen –, die in den weitgehend unkontrollierten Grenzregionen Venezuelas operieren. Zu behaupten, der venezolanische Staat sei der primäre Architekt dieses Handels, bedeutet, die komplexe, fragmentierte und oft umstrittene Natur der Macht innerhalb des Landes zu ignorieren. Diese maßgebliche Unterscheidung macht deutlich, dass die Bezeichnung „Drogenstaat“ keine empirische Schlussfolgerung ist, sondern eine instrumentelle, politisch motivierte und eingesetzte, um einem vorbestimmten politischen Ziel zu dienen.

Venezuelas Öl: Der geostrategische Preis in Sichtweite

Während sich die Rhetorik um Drogen drehte, zielten die politischen Maßnahmen der Trump-Regierung eindeutig auf einen anderen, weitaus greifbareren Preis ab: Venezuelas Öl. Mit geschätzten 304 Milliarden Barrel nachgewiesener konventioneller Ölreserven sitzt Venezuela auf dem größten Vorkommen der Welt und übertrifft damit sogar Saudi-Arabien. Für jede Weltmacht, geschweige denn für eine, deren globale Dominanz historisch mit der Kontrolle über Kohlenwasserstoffressourcen verflochten ist, stellt dies den ultimativen geostrategischen Jackpot dar.

Das Streben der Trump-Regierung nach diesem Ziel war nicht subtil, sondern ein zentraler, offenkundiger Bestandteil ihrer Kampagne des maximalen Drucks. Die Abfolge der Ereignisse und politischen Entscheidungen offenbart eine klare Strategie, die nicht darauf abzielt, den Drogenfluss einzudämmen, sondern die Maduro-Regierung zu stürzen und die Kontrolle über die wirtschaftliche Lebensader des Landes zu erlangen.

Die wichtigste Waffe in diesem Arsenal war ein brutales Regime wirtschaftlicher Sanktionen. Während die USA bereits seit Jahren gezielte Sanktionen gegen venezolanische Beamte verhängt hatten, eskalierte die Trump-Regierung diese drastisch zu einer Form der Kollektivstrafe. Im Januar 2019, nachdem Trump den Oppositionspolitiker Juan Guaidó als „Interimspräsidenten” anerkannt hatte, verhängte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen Petróleos de Venezuela, S.A. (PDVSA), die staatliche Ölgesellschaft. Diese Sanktionen führten zu einer Einfrierung der Vermögenswerte von PDVSA in den Vereinigten Staaten und verboten US-Unternehmen und -Bürgern Geschäfte mit dem Unternehmen, wodurch Venezuela von seinem größten Barzahlungsmarkt abgeschnitten und seine wichtigste Devisenquelle abgeschnürt wurde.

Die humanitären Auswirkungen dieser Sanktionen waren katastrophal und wurden von Menschenrechtsorganisationen und UN-Experten weitgehend verurteilt. Ein Bericht des Center for Economic and Policy Research (CEPR) aus dem Jahr 2019 schätzte, dass die Sanktionen für Zehntausende Todesfälle verantwortlich waren, da sie den Import lebenswichtiger Medikamente und Lebensmittel verhinderten. Das strategische Ziel war jedoch klar: Es sollte ein so tiefgreifendes wirtschaftliches Leid verursacht werden, dass entweder das Militär sich gegen Maduro wenden oder die Bevölkerung revoltieren würde. Es handelte sich schlicht und einfach um einen Wirtschaftskrieg, dessen Ziel die Fähigkeit des Staates war, Einnahmen aus seiner wertvollsten Ressource zu generieren.

Über die Sanktionen hinaus betrieb die Trump-Regierung offenes Säbelrasseln, das nichts mit Drogenbekämpfung zu tun hatte, sondern ausschließlich mit der Beschlagnahmung von Ölfeldern. Trump selbst sinnierte wiederholt über eine „militärische Option” für Venezuela, was einen schockierenden Bruch mit diplomatischen Normen darstellte. Im Jahr 2020 kündigte er dramatisch eine Seeblockade an – eine klassische Kriegshandlung –, angeblich um Drogenlieferungen zu unterbinden, aber zufällig umzingelte er damit eine Nation, deren wertvollstes Gut ihre Öl-Infrastruktur an der Küste ist. Er entsandte Kriegsschiffe in die Karibik, was die größte Machtdemonstration in der Region seit Jahren war und eine klare Botschaft aussandte: Die USA seien bereit, militärische Gewalt anzuwenden, um ihre politischen Ziele in Caracas zu erreichen.

Die transparenteste Offenbarung des ölzentrierten Motivs kam im April 2020, als die Trump-Regierung einen „Fünf-Stufen-Übergangsplan“ für Venezuela vorschlug. Obwohl als Fahrplan für die Demokratie formuliert, war das Kernstück des Plans die sofortige Schaffung eines von den USA genehmigten Rates zur Überwachung der PDVSA und des Energiesektors. Die Botschaft war unmissverständlich: Die erste Aufgabe für einen „demokratischen Übergang” waren nicht Wahlen, nicht eine neue Verfassung, nicht Gerechtigkeit für Menschenrechtsverletzungen, sondern die Übergabe der Kontrolle über das venezolanische Öl an eine Institution, die Washington und seinen Unternehmensverbündeten gegenüber wohlgesonnen war.

Diese Besessenheit vom venezolanischen Öl passt auch perfekt in den umfassenderen, oft widersprüchlichen Rahmen von Trumps Agenda der „Energiedominanz”. Seine Regierung verfolgte unermüdlich die Deregulierung und Ausweitung der heimischen Produktion fossiler Brennstoffe und versuchte gleichzeitig, die globalen Märkte durch die Kontrolle ausländischer Lieferungen zu manipulieren. Die Neutralisierung Venezuelas – Gründungsmitglied der OPEC und historischer Befürworter der Nutzung von Öl als geopolitisches Druckmittel für den Globalen Süden – war der Schlüssel zu dieser Strategie. Die Schwächung von PDVSA schuf nicht nur Marktchancen für US-Schieferölproduzenten, indem sie einen Konkurrenten ausschaltete, sondern bot auch die verlockende Möglichkeit, die riesigen Schwerölreserven Venezuelas schließlich unter die Kontrolle von US-Ölkonzernen wie Chevron und ConocoPhillips zu bringen, die Forderungen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar gegen das Land hatten.

Entlarvung der Rechtfertigungen für den Krieg gegen die Drogen: Ein Gewebe aus Heuchelei und selektiver Strafverfolgung

Wäre das vorrangige, in gutem Glauben vorgebrachte Anliegen der Trump-Regierung wirklich die Bekämpfung des Kokainhandels durch Venezuela gewesen, hätten ihre politischen Entscheidungen ganz anders ausgesehen. Eine wirksame, legitime Strategie zur Drogenbekämpfung wäre multilateral, kooperativ und auf Kapazitätsaufbau und Unterbindung ausgerichtet. Der Ansatz der Trump-Regierung war nichts davon; er war einseitig, zwanghaft und fast ausschließlich auf einen Regimewechsel ausgerichtet.

Ein echter Krieg gegen die Drogen hätte die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern Venezuelas, insbesondere Kolumbien und Brasilien, die an vorderster Front bei der Produktion und dem Transit von Kokain stehen, in den Vordergrund gestellt. Stattdessen hat Trump genau diese Partner immer wieder vor den Kopf gestoßen. Er drohte, Kolumbien als Partner im Krieg gegen die Drogen zu disqualifizieren, beleidigte dessen Regierung und schlug vor, giftige Entlaubungsmittel über dem Land zu versprühen. Seine Politik gegenüber dem rechtsextremen Präsidenten Brasiliens, Jair Bolsonaro, war unterwürfig, obwohl Brasilien selbst eine immer wichtigere Rolle als großer Kokain-Exporteur und Transitroute spielt. Dieses selektive und oft feindselige Vorgehen zeigt, dass die Schaffung eines regionalen Konsenses in der Drogenpolitik bestenfalls zweitrangig war. Der Fokus lag kurzsichtig auf Caracas und nicht auf den diffusen, transnationalen kriminellen Netzwerken, die den eigentlichen Motor des Drogenhandels darstellen.

Die Heuchelei wird noch deutlicher, wenn man die Behandlung Venezuelas mit anderen Nationen vergleicht, die nachweislich schlechtere Bilanzen beim staatlich geförderten Drogenhandel aufweisen. Die Beziehungen der Trump-Regierung zu Saudi-Arabien waren beispielsweise äußerst herzlich, trotz anhaltender und glaubwürdiger Vorwürfe des Drogenschmuggels durch Mitglieder der saudischen Königsfamilie und deren Verbündete. Ihr Ansatz gegenüber Honduras, einem wichtigen Transitland, in dem der Drogenhandel tief in den Staatsapparat eingedrungen ist, einschließlich der mit der von den USA unterstützten Regierung verbundenen Sicherheitskräfte, war einer der stillen Unterstützung. Am auffälligsten war Trumps berüchtigte Affinität zu autoritären Führern, die sich auch auf den philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte erstreckte, dessen blutiger „Krieg gegen die Drogen” massive Menschenrechtsverletzungen mit sich brachte. Diese selektive Empörung offenbart eine einfache, brutale Kalkulation: Länder, die strategisch mit den Interessen der USA übereinstimmen oder wichtige Militärstützpunkte beherbergen, werden verschont, während diejenigen, die sich Washington widersetzen und begehrte Ressourcen kontrollieren, gezielt verteufelt werden.

Die theatralische Natur des Vorwands der Drogenbekämpfung wurde im April 2020 deutlich, als Trump, flankiert von seinen Militärberatern, den Einsatz von Marineschiffen in der Karibik als Mission zur Drogenbekämpfung ankündigte. Pentagon-Beamte selbst waren Berichten zufolge verwirrt und sagten Reportern hinter vorgehaltener Hand, dass es keinen nennenswerten Anstieg des Drogenflusses aus Venezuela gebe, der eine derart massive Mobilisierung rechtfertigen würde. Analysten interpretierten diesen Schritt weithin als Vorwand, um unter dem Deckmantel der COVID-19-Pandemie den Druck auf Maduro zu erhöhen. Es war eine Inszenierung, ein Stück politisches Theater, das darauf abzielte, die Narrative vom Drogenstaat zu verstärken, zu einem Zeitpunkt, als die Bemühungen der Regierung um einen Regimewechsel ins Stocken geraten waren.

Historischer Präzedenzfall und das Muster ressourcenorientierter Interventionen

Die Verwendung moralischer oder sicherheitspolitischer Vorwände zur Rechtfertigung von Interventionen in ressourcenreichen Ländern ist ein altbewährtes Mittel im Spielbuch des amerikanischen Imperialismus. Die Kampagne der Trump-Regierung gegen Venezuela ist keine Anomalie, sondern eine moderne Wiederholung eines seit langem bestehenden Musters.

Die direkteste Parallele ist die Invasion des Irak im Jahr 2003. Die öffentliche Rechtfertigung, die von der Bush-Regierung unermüdlich propagiert wurde, war das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen (MVW) und Verbindungen zu Al-Qaida – Behauptungen, die sich später als unbegründet herausstellten. Die wahren Motive, wie viele Kritiker damals argumentierten und wie seitdem ausführlich dokumentiert wurde, waren tief in der Geopolitik des Öls verwurzelt, dem Wunsch, ein feindliches Regime zu stürzen und sich eine der größten Reserven der Welt unter einer gefügigen, pro-amerikanischen Regierung zu sichern. Die Bezeichnung „Drogenstaat” für Venezuela funktioniert genauso wie die Bezeichnung „Massenvernichtungswaffen” für den Irak: Es handelt sich um einen simplen, erschreckenden und letztlich falschen Kriegsgrund, der dazu dient, der Öffentlichkeit und der Welt einen Angriffskrieg zu verkaufen.

Wenn man weiter zurückblickt, findet man in der Geschichte der US-Interventionen in Lateinamerika zahlreiche Beispiele dafür, dass demokratische Regierungen auf Geheiß amerikanischer Unternehmensinteressen, häufig in der Obst- oder Bergbauindustrie, gestürzt und durch brutale Diktaturen ersetzt wurden. Der von der CIA unterstützte Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Jacobo Árbenz in Guatemala im Jahr 1954 wurde bekanntlich inszeniert, nachdem dieser den Landbesitz der United Fruit Company bedroht hatte. Die Sprache, mit der diese Interventionen gerechtfertigt wurden, hat sich weiterentwickelt – von der „kommunistischen Bedrohung” während des Kalten Krieges bis zur heutigen „narco-terroristischen” Bedrohung –, aber der zugrundeliegende Antrieb, den Zugang der amerikanischen Wirtschaft und Unternehmen zu Rohstoffen zu sichern, bleibt eine beunruhigende Konstante.

Trumps Venezuela-Politik fügt sich nahtlos in diese unrühmliche Tradition ein. Sie steht für die plumpe Anwendung einer seit langem bestehenden imperialen Logik, die der raffinierten diplomatischen Sprache früherer Regierungen entbehrt und mit der für den ehemaligen Präsidenten charakteristischen Großspurigkeit und transaktionalen Rücksichtslosigkeit vorgetragen wird.

Fazit: Die Fassade eines moralischen Kreuzzugs entlarven

Die von der Trump-Regierung und ihren Verbündeten sorgfältig ausgearbeitete und unermüdlich verbreitete Darstellung, Venezuela sei ein „Drogenstaat“, ist eine tiefgreifende und gefährliche Falschdarstellung. Es handelt sich um eine strategische Fiktion, einen als Waffe eingesetzten Diskurs, der Zustimmung für eine Politik aggressiver Interventionen erzeugen soll, deren wahre Ziele einer öffentlichen Überprüfung nicht standhalten können. Die Rhetorik eines Drogenkriegs verleiht dem, was im Wesentlichen ein roher Kampf um die Kontrolle über Ressourcen ist, einen moralischen Anstrich.

Die Beweise sind erdrückend. Die verheerenden Sanktionen, die die venezolanische Wirtschaft lahmgelegt und unermessliches menschliches Leid verursacht haben, waren mit chirurgischer Präzision auf die Ölindustrie des Landes ausgerichtet. Die Drohungen mit militärischer Gewalt und Seeblockaden richteten sich gegen ein Land, dessen primärer strategischer Wert nicht in seiner vernachlässigbaren Rolle im Drogenhandel liegt, sondern in seinen Energiereserven. Der eigene Übergangsplan der Regierung enthüllte, dass die unmittelbare Priorität für ein Venezuela nach Maduro nicht die Demokratie war, sondern die Kontrolle über PDVSA. Unterdessen entlarvt die Heuchelei, gegenüber Caracas einen maximalistischen Ansatz zu verfolgen, während verbündete Nationen mit weitaus schlechteren Bilanzen im Drogenhandel verwöhnt werden, die völlige Leere dieses moralischen Kreuzzugs.

Donald Trumps Säbelrasseln, sein Wirtschaftskrieg und seine Ambitionen auf einen Regimewechsel in Venezuela hatten nie etwas mit Kokain zu tun. Es ging um Rohöl. Es ging darum, die amerikanische Hegemonie in ihrem traditionellen Hinterhof wiederherzustellen und die Agenda der „Energiedominanz” zu erfüllen, indem man sich den ultimativen geostrategischen Preis sicherte. Dies zu erkennen bedeutet, den Nebel der Propaganda zu durchdringen und die zynischen, materialistischen Kräfte zu verstehen, die die US-Außenpolitik gegenüber ressourcenreichen Nationen, die es wagen, sich ihren Diktaten zu widersetzen, wirklich antreiben. Ein ehrlicherer und ethischerer Ansatz würde eine klare Trennung zwischen den legitimen, komplexen Herausforderungen der internationalen Drogenbekämpfung und den mächtigen, oft korrumpierenden Anreizen des Wettbewerbs um Ressourcen erfordern. Bis dies geschieht, wird das venezolanische Volk weiterhin den Preis für die Erbsünde seines Landes zahlen: auf einem Meer von Öl zu sitzen, das andere begehren.

Dieser Artikel erschien erstmals im englischen Original im Postil Magazine.

R. Hove Monkton

R. Hove Monkton erforscht die Geschichte des Geldes und schreibt über Wirtschaft und den Arbeitsmarkt.
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66 Kommentare

  1. Vollends absurd wird die Erzählung des war on drugs von Mango Mussollini und seiner Spatzenhirntruppe, wenn man sich vergegenwärtigt, dass der retardierte Selbstbräuner mit dem größten und besten Meerschweinchen auf dem Kopf vor wenigen Tagen erst seinen Buddy Juan Orlando Hernandez, seines Zeichens wegen Drogenhandels zu 45 Jahren Haft in den US of A verurteilter Ex-Präses von Honduras, begnadigt hat. Zur Begründung führte Botox-Barbie Leavitt aus: nun, die Menschen in Honduras hätten es der orangenen Evolutionsdelle gen Süden gegenüber bestätigt, dass Hernandez „hereingelegt worden sei“.

  2. Der Autor hat natürlich völlig recht, die Bekämpfung des Drogenhandels ist nur ein durchsichtiger Vorwand sich der venezianischen Ölreserven zu bemächtigen. Ich denke das ist völlig offensichtlich!

    Was mich erzürnt ist, das die westliche, liberale Linke dies nicht klar benennt. Statt klar zu sagen

    Hände weg von Venezuela

    eiert die Linkspartei, von den anderen, regimetreuen Parteien will ich gar nicht reden, um den heißen Brei herum und unterstützt direkt oder indirekt die imperialistische Kriegspropaganda.

    Irgendwie erinnert dieser drohende, völkerrechtswidrige Angriffskrieg der USA mich an die beiden Opiumkriege des britischen Imperiums gegen China. China war damals eine absteigende Gesellschaft, die der Westen bewußt mit Drogen belieferte, was der Kaiser damals verboten hat. Daraufhin griffen die Imperialmächte China an, zerstörten den Sommerpalast (Deutschland war auch dabei bei der Plünderei) und zwangen China die ungleichen Verträge auf.

    Heute ist die USA eine absteigende Gesellschaft, die unter der Opiatsucht leidet. Dabei ist es so, die USA hat doch die Drogenkartelle, die jetzt Drogen in die USA liefern, erst groß gemacht. Die USA hat die Monster herangezüchtet, die jetzt die westliche Welt bedrohen. Aber Trump geht es ums Öl, nicht um den Drogenhandel.

    Aber Länder wie die USA, die unter der Drogensucht leiden, sind absteigende Gesellschaften wie einst das alte China.
    Doch die Revolution hat China aus der Abhängigkeit, den Drogenkonsum befreit und ein modernes China geschaffen, dessen Entwicklungsmodell zum Vorbild für viele Länder des globalen Südens geworden ist. Auch dagegen kämpft Trump und seine westlichen Kumpane

    1. Die sogenannte Linke gehört doch zum größten teil inzwischen auch der Oligarchischen Einheitspartei Deutschlands an, die mit ihren Flügeln CDU, CSU, SPD, FDP, Die Grünen, ausschließlich die Interessen des US und dann die des deutschen Kapitals vertreten. Eine politische Landschaft die auf Korruption basiert um die Herrschaft des Kapitals zu garantieren und das ganze unter dem Deckmantel einer Pseudodemokratie. Dieses ganze konstrukt parlamentarische Demokratie ist deshalb zum scheitern verurteilt. Immer und immer wieder.
      Flache Hierarchien, Verantwortung und vor allem Selbstverantwortung sind für eine moderne Gesellschaft nötig und nicht diese mittelalterlichen Absolutistischen Diktaturen der Besitzenden mit ihren ausschließlich auf die mehrung ihrer Pfründe bedachten Parteigenossen.
      Parteisoldaten haben weder in der Justiz noch in den Bundes- noch Landeseigenen Betrieben etwas in der Leitung zu suchen, weder in den Gremien des Öffentlichen Dienstes noch der ÖRRs. Parteisoldaten haben im Staat ausschließlich innerhalb einer Partei die Berechtigung für Leitungspositionen. Dann noch die persönliche Haftung für Mitarbeiter von Ämtern und Behörden und fertig ist der MODERNE Staat.

  3. Wenn man einen Staat als Drogenstaat bezeichnen kann, dann wohl die USA. So viel Drogenhandel, auch durch Organisationen wie die CIA, Weltweit organisiert wurde und wird, muss man die USA als Narkostaat ansehen. Bei Venezuela geht es ausschließlich um die Aneignung der Ölvorkommen, bei den Drohungen gegen Kolumbien spielt die Neigung, sich das Zauberpulver gleich vor Ort unter den Nagel reißen zu können, mit Sicherheit die größte Rolle.
    Der Narkostaat USA und die Terroristen aus der EU Beamtendiktatur zeigen sich inzwischen unverhohlen als die Verbrecher die sie sind, die Hitlers und Himmlers des 21 Jahrhunderts. Und diese werden sich definitiv nicht ohne einen großen Krieg, wie ihre Vorgänger Entsorgen lassen.
    Es wird langsam zum Weltkrieg Nr.3 und niemand schaut so richtig hin, alle verlassen sich auf die Unsichtbare Menge um sich herum, die für jede Handlung den Daumen entweder nach oben oder nach unten zeigen.
    Diese Unsichtbare Menge aus Einbildung und Konditionierung sorgt dafür dass all die vielen Untertanen schön krepieren gehen wenn ihre Besitzer es so wollen. Eigenständiges Denken ist insbesondere in Deutschland ein absoluter Luxus den sich nur die allerwenigsten leisten können und vor allem wollen.

    1. Wenn man einen Staat als Drogenstaat bezeichnen kann, dann wohl die USA. So viel Drogenhandel, auch durch Organisationen wie die CIA, Weltweit organisiert wurde und wird, muss man die USA als Narkostaat ansehen.

      yes….. vom Sackler-Clan mal ganz abgesehen

      1. @ah so

        Auch wenn du – wohl aus Unwissenheit oder der Bequemlichkeit des betreuten Denkens heraus – hier mit dem Versuch, witzig zu wirken, reagierst, ändert es nichts an der Tatsache, das organisierter Drogenhandel im industriellen Ausmass ursprünglich staatlichen Ursprungs ist und sogar mittels Krieg durchgesetzt wurde; nämlich in den Opiumkriegen Grossbritaniens gegen China, um die Einfuhr und den Handel in China zu erzwingen. Das die USA seit Ende des 2. Weltkriegs die unrühmliche Rolle vom UK übernommen haben, liegt am wirtschaftlichen Niedergang, wodurch dem
        UK einfach die Kräfte fehlten, ihr Kolonialreich weiter zu führen. Schon im Vietnamkrieg war das US Militär Hauptakteur im Transport und Handel von Drogen und später im Afghanistankrieg war es ebenso; nur eben nicht offiziell legatimiert und kommuniziert, wie es im 19. Jahrhundert bei den Briten der Fall war.

            1. oh, Willy ….
              Muß sich toll anfühlen, einen vermeintlich Unterbelichteten gefunden zu haben –
              ganz wie damals auf dem Spielplatz, als man endlich ein Schäufelchen ergattert hatte.

              1. @ah so

                … du gibst dir ja auch alle Mühe, so dazustehen. Und nein, befriedigender wäre es, wenn solche Korrekturen nicht nötig wären. Aber einen 🐻🐏 will ich dir nicht vorenthalten; den hast du dir jetzt wirklich verdient!

                1. wie merktest Du anderweitig an: „Drogenhandel…
                  …. heute wäre es natürlich das Beste, zu legalisieren. “
                  Sackler hats lange vorher begriffen und vorgemacht

                  breitbeinig im Sandkasten stehen geblieben

                  1. @ah so
                    „breitbeinig im Sandkasten stehen geblieben“

                    Bist du❓Dann gebe ich dich jetzt frei, dich um andere Mitmenschen zu kümmern. Ich muss nicht das letzte Wort haben…

    2. Wenn man einen Staat als Drogenstaat bezeichnen kann, dann wohl die USA. So viel Drogenhandel, auch durch Organisationen wie die CIA, Weltweit organisiert wurde und wird, muss man die USA als Narkostaat ansehen.

      Es hat sich doch jetzt herausgestellt, dass die dortige Pharmaindustrie gemeinsam mit den Ärzten große Teile der US-Bevölkerung aus Profitgründen abhängig gemacht hat. Wurden 2010 in Europa durchschnittlich ca. 10mg pro Kopf und Jahr (?) an Oxycodon, einem Opiod-Schmerzmittel verschrieben, so waren es in den USA 175mg. Das 17-fache!
      https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32122101/

      Daraufhin laufen dort seit Jahren Prozesse gegen Purdue Pharma, den größten der Oxycodon-Hersteller.

  4. „Die USA seien bereit, militärische Gewalt anzuwenden, um ihre politischen Ziele in Caracas zu erreichen. “
    Ich bin sicher, dass die EU-Granden und
    Merzens Fritz das sofort mit „Sanktionen aus der Hölle“ quittieren, wo kommen wir denn hin, wenn das jeder Staat machen würde…!
    Ach so, die USA dürfen das, da können die EUropäer nix machen, iss höhere (amerikanische) Gewalt…! Na dann.
    (sorry, ironische Tage…)

    1. Wieso das denn? Die meisten Drogen sind doch legalisiert.
      Nur nennt man sie dann nicht mehr Drogen, sondern Medizin, Arzneimittel, oder auch Genussmittel etc..

      Ich denke, wir leben nicht mehr im »typischen Kapitalismus«. Wir leben im Kartellismus.
      Die Welt wird längst von einigen wenigen Kartellen, Finanzkartellen, beherrscht. Und auch die konkurrieren nicht wirklich, da über Beteiligungen, jeder bei jedem beteiligt ist.
      Kapitalismus, das Wort, suggeriert zumindest, dass es Konkurrenz gäbe … Nur so ein Gedanke.

      1. Wenn alle Drogen legalisiert wären, gebe es auch keine Beschaffungskriminalität mehr.
        Daher kommen die meisten Toten auf der ganzen Welt.
        Keine Kartelle, keine Kopfabschneider mehr, ist doch logisch,
        Der „War of drugs“ seit Reagen, dient nur der Ablenkung und natürlich zur Rechtfertigung weltweit destabilisieren und intervenieren zu dürfen.

        1. Mit den Kartellen meinte ich nicht die Drogenkartelle. Die spielen keine große Rolle. Und dass es ohne kartellierte Macht keine Kopfabschneider mehr geben soll, halte ich für ein Gerücht.
          Solange es Psychopathen gibt, wird es Kopfabschneider geben. Die gibt es schon wesentlich länger als den Kapitalismus.
          Du machst es dir etwas sehr einfach, indem du alles Leid dem Kapitalismus zuschreibst.

          1. Es geht im Zweifel immer um die Knete, nichts weiter.
            Wenn das Geld nicht mehr fließt ist es auch vorbei mit der Kriminalität.
            Dem ist so, ich habe genug darüber recherchiert und in aller Welt Erfahrung dazu gesammelt.
            Das ist alles wieder so typisch, weil ihr euch gar kein anderes System mehr vorstellen könnt, ihr halt so entfremdet seid.
            Deswegen haben wir ja auch das Dilemma.

      2. Eigentlich ist es ganz einfach:

        Die VWL setzt auf Konkurrenz als Triebkraft des Wachstums, euphemistisch auch gerne „Wettbewerb“ genannt.

        Jetzt ist es aber blöderweise so, dass Konkurrenzverhalten die verblüffende Eigenschaft besitzt, Konkurrenz auszuschalten. Das Ergebnis ist bekannt: Monopolisierung.

        Das ist der große Widerspruch zwischen BWL und VWL.

    2. @motonomer

      … der Drogenhandel im industriellen Ausmass hat staatlichen, kapitalistischen Ursprung, der sogar mit Krieg erzwungen war: GB vs China!

      Aber ja, heute wäre es natürlich das Beste, zu legalisieren. Die Politik Uruguays spricht für sich. Und in den USA lief es vor dem Verbot von Koks auch besser bis vor gut 100 Jahren. Auch Bayer hatte ja offiziell Heroin über Apotheken vertrieben und sogar beworben…

    3. @motonomer: So schwer mir das aufgrund Deiner zahllosen Irrsinnsbeiträge, die Du hier permanent reinkloppst, auch fällt, aber beim Thema Drogenlegalisierung kann ich nur sagen: Du hast 💯%ig recht!

    4. Hast recht!
      Funktioniert doch auch, s. Uruguay und Portugal!
      Entgegen dem Geheule bleibt die Anzahl der Konsumenten stabil!
      Aber Fakten sind die Sache der Politik nicht!

  5. Natürlich geht es ums Öl…. Sicherlich ist, wie nahezu immer bei Regierungsverlautbarungen, alles gelogen, was die Akteure als Gründe für ihre völkerrechtswidrigen Kriegshandlungen angeben.
    R. Hove Monkton schreibt, was jeder sich selbst informierende und selbst denkende Mensch bereits weiß.
    Er zieht Schlüsse, die wir schon vor langer Zeit selbst gezogen haben, und beschreibt eine Geschichte, in der keine neuen Informationen vorkommen.
    Kurz: Der Artikel ist überflüssig.
    Da es sicher Menschen gibt, denen alles, was er da beschreibt, neu ist, oder auch nur teilweise, hat natürlich auch so eine zusammenfassende Wiederholung der Tatsachen, sicherlich eine Menge zufriedener Leser.
    Für die anderen Leser könnte Overton einen Satz am Anfang einfügen, dass nichts Neues drinsteht.

  6. Gedankenlesen können delaPuente und Rötzer auch nicht. Woher sollen sie wissen, was die Leser schon wissen? Und nicht jeder Leser bringt das gleiche Vorwissen mit. Von daher sind solche Zusammenfassungen eigentlich ganz nützlich. Es hat auch nicht jeder Leser Zeit sich zu jedem Thema jeden Text zu lesen.

  7. Soweit ich weiß geht es aktuell nicht um Kokain sonder um Fentanyl. Aber auch da ist Venezuela weder als Hersteller- noch als Transitland bedeutsam.

    Aber Trumps Erklärung, warum Öl eine entscheidende Rolle spielt ist wirklich absurd. Er postete auf seinem Truth Social, Venezuela bzw. das „illegitime Maduro-Regime“ hätte die Ölfelder gestohlen um damit den eigenen Drogenhand zu finanzieren. Wer soll den so einen Unfug glauben? Dass Drogenhandel ein Verlustgeschäft wäre, wo man Unsummen reinstecken muss wäre mir neu. Und mit Diebstahl ist wohl die Verstaatlichung der Ölindustrie Venezuelas in den 1970ern gemeint. Das wurde aber damals ordentlich verhandelt, und die US-Konzerne, die dort tätig waren erhielten Entschädigungszahlungen.

    1. Man denke sich: 1970.

      … und erst heute wäre das der Leuchte Trump bzw. dem imperialistischen USA aufgefallen.

      Ich bin mir sicher: die USA bzw. die usamerikanischen Unternehmen haben damals mehr als genug Profit aus dem venezuelanischen Öl herausgeschlagen.

      Wir sind ja inzwischen so weit, dass Unternehmen aufgrund von Investitionsschutzgesetzen nicht nur jedem Investitionsrisiko enthoben sind (für das sie aber sicherlich dennoch in jedem Geschäft genug „Risikozuschlag“ abschöpfen, so wie Banken angeblich Zinsen erheben dürften weil sie ja das Risiko des Kreditausfalls tragen würden), nein, die machen inzwischen schon Geschäfte auf der Basis. Und wenn einen Investiton zB wegen Umweltschutzauflagen keine Rendite bringt, wird der Staat verklagt – der nichts weiter tut, als seine Bürger und sein Land vor Vergiftung zu schützen.

      Die heutige „regelbasierte Ordnung“ ist absolut pervertiert. Aus Recht ist verrechtlichtes Unrecht geworden – auf der ganzen Linie. „Recht“ ist nur noch das, was die Eliten, die Schwerreichen, die imperiale Machtstruktur stützt und schützt.

      1. PS: ich weiß zwar auch keinen Ausweg daraus, weil der Stärkere eben der Stärkere ist und wenn der ohne Hemmungen, ohne Anstand, ohne Moral, ohne Ehre und WÜrde agiert, dann ist jeder andere dagegen machtlos und damit ausgeliefert.

        Aber wenigstens sagen will ich mir das noch trauen – sonst hat die Macht des Stärkeren wirklich alles erreicht, die völlige Unterwerfung bis hin zur Verleugnung dessen, was ist.

        Und an die Macht: das ist auch der Keim deren Untergangs. Menschen, die sich nicht sagen trauen was ist, die sich bald nicht einmal mehr zu denken trauen, was sie wollen, sind auch nicht mehr fähig, kreativ zu sein, Neues zu erfinden und zu erschaffen, konstruktiv zu handeln, eine Zukunft zu gestalten, ja überhaupt das Geschaffene auch nur aufrecht zu erhalten. Man sieht es bei all den Knallchargen in Politik und Medien: der Niedergang des Verstandeswesens Mensch ist nirgendwo deutlicher zu beobachten.

  8. Es bleibt die Foderung: sofortige und bedingungslose Rückgabe der völkerrechtswidrig annektierten Bundesstaaten Texas, New Mexico, Arizona, Utah, Nevada und Kalifornien an Mexico!

  9. Wohl ein paar Jährchen alt das Traktat, da hätte ein fleißiges Händchen solche Hämmer wie das vom ‚ehemaligen Präsident Trump‘ doch wenigstens mal eliminieren können. Nicht dass da wieder welche kommen und behaupten, mit dem neuen, dem aktuellen Präsidenten wird und ist alles gut.
    Einige Passagen des Beitrages können gut&gerne als Beschreibung der kompletten globalen Verarsche verwendet werden, nicht nur Venezuela im Fadenkreuz. Es ist die absolut hinterfotzige Methode derer, die nur an sich denkien. Völkerrecht, Menschenrecht und was sonst noch, alles hat nur für die ‚Pöhsen‘ zu gelten. Und wer diese sind, das bestimmen die, die sich an nichts zu halten brauchen.
    Würde mal vorschlagen wollen, es geradezu auch als sinnvolle, mehr als sinnvolle Fortsetzung sehen, einen weiteren Artikel einzubringen, kann gerne auch die Übersetzung dazu bereitstellen: https://www.counterpunch.org/2025/12/19/the-right-to-resist-palestine-and-the-semantics-of-terrorism/
    Vom ‚Recht auf Selbstverteidigung‘ haben wir ja allmählich lange genug gehört, wurde schließlich auch genügend in Anspeuch genommen. Vom ‚Recht auf Widerstand‘ aller Unterjochten, Enteigneten und Enterbten, Beleidigten. und Erniedrigten liest man bekanntlich wenig bis nüscht. Holocaust-Leugner eine probate Propaganda-Keule, Genozid-Leugner damit zu belegen, nein – das geht gar nicht? Auf geht’s Herr Rötzer, Herr de la Puente! Nur Mut! Was ein Assange kann, sich mit der Schlangengrube anzulegen, werden doch auch sie können. Endlich mal Habaritas in die Schranken verweisen nämlich, die von der AIPAC-Payroll!

  10. Was mich am meisten stört ist, niemand sagt laut und deutlich:

    Der geplante Krieg der USA um das venezuelanische Öl ist ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Davon reden die Medien hierzulande nicht. Statt dessen höre ich immer wieder Israel muß sich gegen die Hamas verteidigen, wenn auch die Ermordung zahlreicher palästinensischer Kinder etwas über das doch gerechtfertigte Ziel hinausschießt. Putin führt natürlich einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in der Ukraine, das sagen die Medien ständig.

    Aber wenn es um den offensichtlichen Ölkrieg gegen Venezuela geht, dann nimmt man irgendwie die Vorwände von Trump ernst, so mit Drogenhandel und so.

    Diese typisch westliche Doppelmoral kotzt mich an!

    Hände weg von Venezuela!

    1. Man muß doch nur überzeugen, dass das Objekt von ganz üblen Burschen beherrscht wird, die nicht unsere üblen Burschen sind. Dann ist jede Maßnahme gegen diese in unseren Augen, die doch nur das Gute in die Welt bringen wollen, gerechtfertigt. Zusätzlich projektiert man noch eine wahre Ikone (Machado im Fall Venezuela).
      Sind die üblen Burschen dagegen unsere Ziehjungs, entfällt das ganze Aufheben und sie dürfen vom Nektar des Olymps naschen

      ..

  11. Es wäre eine sehr gute Gelegenheit für Russland und dem Iran zu einer Revange
    gegen die USA auszuholen und Venezuela mit den richtigen Waffen und wie es die
    Ammis in der Ukraine ja immer noch machen, mit den Zielkoordinaten zu versorgen.
    Oroschnik wird dieses Jahr noch in Dienst gestellt. Da wäre doch jetzt die Gelegenheit
    noch ein paar Einstellungen zu verfeinern. Auch der neue Torpedo könnte jetzt zeigen,
    dass er einmal um den Globus düsen kann, um dann einen Flugzeugträger zu versenken.
    Es ist bald Weihnachten, da wird man sich doch wohl einmal etwas wünschen dürfen…..
    Oh…….ich glaube die neue Atom-betriebene Rakete ist gerade hier rüber geflogen.

  12. Nicht verwunderlich!
    Das war bei den Amis doch schon immer so!
    Mit der wundersamen Explosion des US-Kreuzers „Maine“ im Hafen von Havanna, der den passenden Kriegsgrund gegen Spanien lieferte, haben die Amis eine Kette von gefakten Begründungen geliefert, die ihre Kriege rechtfertigen sollen, damit sie sich die Rohstoffe eines anderen Landes unter den Nagel reißen können.
    Aber auch, wenn sie politischen Wolkenkuckucksheimen hinterher jagen, wie die hirnrissige Dominotheorie, wurde der Tonkin-Zwischenfall inszeniert, um den Einstieg in den Vietnamkrieg zu begründen!
    Die finden immer was und wenn ihre zahllosen Geheimdienste irgend etwas produzieren müssen, siehe Irak!
    Dabei sind die strunzdumm, bar jeder Vorraussicht, völlig unbeleckt von Sitten, Geschichte und Gebräuchen anderer Völker, auch ohne Interesse daran!
    In erster Linie gelten diese Begründungen ihrer eigenen Bevölkerung, die sich immer schon für die Guten gehalten haben, Gods own Country!
    In der übrigen Welt weiß man durchaus, was von den Begründungen der USA zu
    halten ist, die Verbündeten, besser Vasallen machen das in aller Regel mit, wie damals bei der Gaido-Geschichte.
    Die lügen und betrügen, nutzen ihre Verbündeten und lassen sie fallen, ganz nach Belieben, zereissen Verträge wie sie es wollen und streifen sich dabei immer das moralische Mäntelchen über!
    Wer denen in irgendeiner Weise überhaupt irgendetwas glaubt, ist selbst Schuld und glaubt noch an den Weihnachtsmann.
    Die sind der größte Friedenstörer, die waren nie ein Freund und werden das niemals sein, die sind der Feind, unser Feind, der schlimmste und niederträchtigste, den wir je hatten, aller Feind!
    Diese Nation ist die Pest des Planeten!

    1. @Wallenstein: Wo sie Recht haben, haben Sie Recht!! Wie wollen wir das jetzt aber den
      Pfeifen im EU Parlament und unserer Bundesregierung erklären?

  13. Irrelevant, ob Venezuela ein Drogenstaat ist – es ist schon zu viel, da überhaupt Stellung zu beziehen.
    Die USA sind (wie oben schon wer schrieb) ganz gewiss ein Drogenstaat. Wenn man bei denen irgendwelche Boote abschösse, was gäb’s ein internationales Gebrüll!

    1. Abschießen ist ja so brutal. Aber man könnte die Dampfer der Ammis doch zur
      US Schattenflotte deklarieren. Die Versicherungen verweigern und Länder die
      die Dampfer in ihre Häfen lassen auch mit Sanktionieren. Das würde allerdings
      bedeuten das dann schnellst möglich wieder Gas nach Europa strömt. Natürlich
      aus Russland. So wer jetzt die Eier für eine Sanktion hat, bitte vorsichtig unter dem
      Tisch hervor krabbeln!

  14. „das wahre, weitaus zynischere Motiv der US-Politik […] ein unverhohlenes imperialistisches Projekt,“

    Das weiß jeder, der auch nur 1+1 zusammenzählen kann – und dennoch wurden oder werden Länder wie Jugoslawien, Libyen, Syrien, Russland; Afghanistan, China, öffentlich als „Schurkenstaaten“ verkauft – und auch „Linke“ und angebliche Opposition sprang und springt oft genug auf diese Lügenerzählung auf. Ich erinnere mich noch zu gut daran wie 2014 in der „Friedensbewegung“ angefangen wurde, gegen Russland zu hetzen! Ich nennen nur einmal einen Andreas Zumach als Beleg.

    Wirklich Schurkenstaaten, zu denen ich USA, Israel, Ukraine zähle, werden auf die verschiedensten Arten „geschont“, in Schutz genommen, sei es, indem die Tatsachen vernebelt werden, diese einfach nicht im „öffentlichen Diskurs“ aufscheinen, oder margnalisiert werden, mit abstrusen Argumenten denen „Selbstverteidigungs-Rechte“ zugestanden werden, ….

    Das erschreckende an den ganzen Diskussionen ist, wie IMMER wieder von Null angefangen wird – und irgendwelche Bezahlt-Büttel offenichtliche Lügen und Kontrafaktisches Einbringen um jeden diskursiven Fortschritt VÖLLIG zu verunmöglichen.

    Dabei wäre alles ganz einfach:

    erklärte Verbündete und Freunde und meine eigene Regierung, die Politik meines Landes, kann und MUSS ich kritisieren, aber mit anderen Länder muss man versuchen, in den Dialog zu treten, muss man auch versuchen, deren Motive und Handlungen zu verstehen, muss man versuchen, einen Interessenausgleich zu schaffen, muss sich auf gleicher Höhe begegnen.

    Die Praxis sieht ganz anders aus: unser „Verbündeten“ und „Freunde“ machen, was sie wollen, sogar gegen unsere Interessen, Menschen- und Völkerrechte mit Füßen tretend ziehen sie eine Spur der Verwüstung durch die ganze Welt – und das wird bei uns medial und politisch wohlwollend begleitet – und andere Länder, die ihre Interessen formulieren, werden in miesester Manier verleumdet, bedroht, bekriegt, ausgelutscht, demoralisiert … – und unserer Politik und Medien versteckt diese Tatsachen hinter Nebelwänden.

    Jeder denkt sich heimlich, dass das das pure „Recht des Stärkeren“ ist, das da waltet, aber öffentlich das zu äußern führt zu Bedrohung, Angriff, Vernichtung. Denn es sind unsere „Freunde und Verbündete“ die dieses „Recht“ des Stärkern in ihrem Interesse skrupellos ausüben.

      1. @ motonomer
        Nu ja, es hatte nicht jeder die zweifelhafte Ehre von Herrn Bubis und seiner Mischpoke zwangsentmietet worden zu sein. So was kann eine Grundkonditionierung schon erschüttern. Gezwungenermassen einen anderen Standpunkt einnehmen zu müssen, geht meist mit einem veränderten Blickwinkel einher.

        1. Wie gesagt, ziehen sich die Zionisten immer wieder durch mein ganzes Leben.
          Immer wieder bin ich in der USA, in Israel sowieso mit denen aneinander geraten.
          Selbst die Scheichs in Riad waren mir da noch sympathischer

  15. Ich starte hiermit eine Umfrage im Forum:

    „Haben Sie schon einmal Drogen genommen?“

    Folgende Antwortmöglichkeiten stehen zur Auswahl:

    1.) Ja.
    2.) Nein.
    3.) Vielleicht.

    1. Wenn Sie diese so Frage stellen fallen Sie schon auf die Propaganda des Imperiums herein.
      Es geht nicht um Drogen sondern um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Venezuela!

  16. Ob Öl-, Drogenhandel, der Besitz von Massenvernichtungswaffen oder modernen KI-Chips, man muss Krieg nicht immer so fürchterlich persönlich nehmen, denn auch wenn es Millionen Menschen das Leben kostet, es geht dabei lediglich ums Geschäft.
    Ob Venezuela nun Öl hat oder Drogen handelt ist deshalb auch gar nicht so wichtig. Wichtig für ein paar wenige Leute in den USA ist, dass sie die Kontrolle darüber haben und das Geschäft damit machen.
    Man sieht das ja auch an der Ukraine. Sobald Don Trump den Vertrag mit den Schürfrechten in der Tasche hat, ist er bereit Frieden zu machen.

      1. „da kann man nichts machen!“

        Das hier auf veschiedenste Weise immer wieder einzubringen, dafür sind Sie offensichtlich hier – und noch einige andere ihrer pseudorevolutionäre Troll-Brüder im Geiste.

        „Da kann man nichts machen, das war doch schon immer so, der Mensch ist halt so, …“ und die andere Strategie ist es unrealistische „Alternativen“ ins Gespräch zu bringen, und alles wird immer schön begleitet mit der Spaltungsagitation „und wenn die die gleichen Ziele haben, mit DENEN wollen wir wegen Blablabla nichts zu tun haben …“.

        1. Ich lebe seit dem 12.4.2020. integer und ziehe das auch so durch.
          Mein Leben ist nur noch der Wahrheit gewidmet
          Weil ich quasi nichts mehr zu verlieren habe
          Da ich aus dem Schoß der herrschenden Klasse stamme, weiß ich auch was die mit dem Rest der Bevölkerung vorhaben.
          Und das weiß ich seit 1974.
          Es ist alles ganz einfach.
          Die wollten uns schon immer loswerden und das tun sie jetzt eben.
          Seit dem Frühjahr 2020 haben sie uns ganz offen den Krieg erklärt.
          Wer das immer noch nicht bemerkt hat. dem ist auch nicht mehr zu helfen, genau so wie den Gespritzten die immer noch Spikes an ihre Umwelt abgeben.
          Es macht keinen Sinn über BIP, Renten oder Klima zu reden.
          Entweder, wir beseitigen die herrschende Klasse und führen eine Art Anarchie ein, oder wir gehen unter…
          C´est tout…

          1. Vielleicht sollte man mal ganz grundsätzlich klären, was der Begriff „herrschende Klasse“ bedeutet und wer überhaupt dazu gezählt werden kann und wer nicht.

            1. Das sind all die, die bei den Bilderbergern und beim WEF dabei sind, alle Reichen und jeder der in den Aufsichtsräten der großen Waffenlieferanten und Pharmafirmen sitzt.
              Janet Yellen, Ben Bernanke, Alan Greenspan, Larry Fink, George Soros, Llyod Blankfein, Peter Thiel, Rockefeller, Rothschild und Konsorten alles jüdische Zionisten im Übrigen aber auch Bill Gates alle Politiker die was zu sagen haben und sich seit Corona der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht haben.
              Jeder der eine 3 stelliger Millionensumme besitzt und nicht zu vergessen, deren Funktionselite wie Merz, Drosten, Lauterbach und Fauci und wie sie alle heißen.

  17. Hier wird viel Sinnloses geschrieben und kommentiert, ohne Wissen der Zusammenhänge.

    Nachdem die zwei wichtigsten Kronzeugen (Alex Saab und Hugo ‚el pollo‘ Carvajal), welche jahrelang aktiv den Drogenhandel in Venezuela inklusive deren Geldwäscherei unterstützt und geleitet hatten, unfreiwillig festgenommen wurden, dann in die USA ausgeliefert wurden und laut gesungen haben zwecks Umgehung einer lebenslangen Haftstrafe, wurde den USA mit Beweisen genaustens erzählt, was in Venezuela geschieht. Dazu kommt deren Nähe zur kolumbianischen Guerilla Gruppe ELN mit über 5,000 Männer, welche mehrere Dutzend Kilometer der Grenze von beider Länder kontrollieren. Die hochkriminelle Bande Tren de Aragua mit über 20,000 Mitgliedern aus Venezuela mischt dank bester Beziehung in die höchsten dortigen Kreise auch mit.
    Das sind Fakten, nachzulesen in Spanisch, teilweise in Englisch.
    Der Diktator Maduro, ein ehemaliger Busfahrer und Sohn einer Prostituierten aus Cucuta, Kolumbien, hat das Land Venezuela in den letzten 10 Jahren massiv heruntergewirtschaftet. Ein Totalversager. Er muss weg zwecks Besserung der Lebensverhältnisse von über 25 Millionen netten Venezuelaner/innen.
    Gruss aus Kolumbien

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