
In letzter Zeit hatten die ukrainische Regierung und das Militär eine Propagandakampagne gestartet. Nachdem die USA sich aus der Unterstützung zurückgezogen hatten und der dringend benötigte 90-Milliarden-Euro-Kredit der EU auf sich warten ließ, sollten die eigenen Bürger und vor allem die ausländischen Unterstützer durch Erfolgsmeldungen beruhigt werden. Betont wurde vor allem, dass die Ukraine trotz Personalnot einen Vorteil im Schlachtfeld bei den Drohnen habe, mit denen sie mehr russische Soldaten töte, als Russland trotz hoher Geldzahlungen Rekruten mobilisieren könne.
Das war eine ziemlich durchsichtige Kampagne, um den Krieg weiterzuführen zu können, was Präsident Selenskij ebenso noch anstrebt, um an der Macht zu bleiben, wie die europäischen Geldgeber und Waffenlieferanten. Das hatte man auch wieder beim Besuch von Selenskij in Berlin und beim Bundeskanzler sehen können (Selenskij: „Die Zukunft ist bereits an der Front – und die Ukraine gestaltet sie“, Unser Krieg – eine neue Epoche in Europa).
Ich habe schon des Öfteren darüber berichtet, dass sich schon länger kaum mehr Freiwillige in der Ukraine für das Militär melden, weswegen Männer im wehrpflichtigen Alter von der Straßen, manchmal auch aus Häusern mit Gewalt eingefangen und in die Rekrutierungszentren (TCC) verschleppt werden, um auch mit Gebrechen an die Front geschickt zu werden, wo viele gleich wieder desertieren. Wer kann, ist bereits ins Ausland geflohen, 1-2 Millionen sollen sich verstecken, viele kaufen sich frei.
Gerade flogen in Odessa zwei Gruppen von Militärkommissaren oder Rekrutierern auf, die zusammen mit Polizisten und „Spähern“ systematisch Männer nicht nur aufspürten, sondern auch nach Vermögen einstuften, um nach der Busifizierung, also wenn sie diese gewaltsam in einen Kleinbus gebracht haben, und noch im Fahrzeug mit der Erpressung zu beginnen. Die Festnahme erfolgte mit einer Verfolgungsjagd und Schüssen. Auch Männer, die durch Unternehmen offiziell vom Kriegsdienst befreit sind, wurden festgenommen. Ein Informant aus den Strafverfolgungsbehörden berichtete Strana:
„Opfer wurden selten geschlagen, nur bei gewaltsamen Festnahmen, um sie vom Widerstand abzuhalten und anfänglichen Druck auszuüben. Nachdem man sie in einen Transporter gezerrt hatte, erklärte man ihnen, dass ihnen der Wehrdienstaufschub, die Reservierung oder der Behindertenstatus des Opfers völlig egal seien. ‚Sie sagten: ‚Wir zerreißen Ihre Dokumente direkt vor Ihren Augen und bringen Sie zum TCC, und schon morgen sind Sie in einem Angriffsregiment an der Front, ohne auch nur eine Ausbildung absolvieren zu müssen. Wenn Sie Widerstand leisten, werden wir Sie einfach verprügeln, Ihnen Arme und Beine brechen und Sie in einem Waldgebiet aussetzen. Und wir werden dafür nicht zur Rechenschaft gezogen; Sie sehen ja, die Polizei ist direkt bei uns!‘ Den Militärkommissariaten kam auch zugute, dass solche Vorfälle bereits häufig vorgekommen waren: Soziale Medien und die Zeitungen waren voll von Berichten über die Gräueltaten des TCC. Daher sind viele bereit, Geld zu zahlen, um freizukommen, selbst diejenigen, deren Dokumente in einwandfreiem Zustand sind.“
Dem Bundeskanzler Merz und seiner Regierung scheint es völlig egal zu sein, wie die Zustände bei der Mobilisierung in der Ukraine sind, Hauptsache, es wird weiter gekämpft, Russland geschwächt und die Rüstungsindustrie gestärkt. Vermutlich wird das, was auch in der Ukraine lange gemacht wurde, als russische Desinformation behandelt, was in der Ukraine aber nicht mehr nach der massenhaft vorkommenden, oft auf Videos dokumentierten Menschenjagd gelingt. Das Verhältnis zwischen den Militärkommissaren und der Bevölkerung hat sich selbst gewalttätig aufgeladen. Es kommt immer wieder zu Gewaltausbrüchen und Angriffen auf die TCC-Mitarbeiten, auch mit Todesfolgen.
„Die Kämpfer verlieren vor Hunger das Bewusstsein und trinken Regenwasser“
Gleichgültig wird von den Kriegsunterstützern in Deutschland auch über das Schicksal der Männer hinweggegangen, die an der Front angeblich für Deutschland und Europa und auf jeden Fall für die Freiheit kämpfen, auch wenn es nicht ihre ist. Gerade wurde die Situation der Soldaten der 14. Brigade des 2. Mechanisierten Bataillons bekannt, die in der Region Charkiw stationiert sind. Seit acht Monaten herrscht Mangel an Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Fotos von abgemagerten, halb verhungerten Soldaten wurden von Ivanna Poberezhnyuk, der Tochter eines ehemaligen Mitglieds der Brigade, mit den Worten veröffentlicht: „Die Männer sind ohne Essen und Trinken in Stellung! Das Kommando reagiert nicht. Die Kämpfer verlieren vor Hunger das Bewusstsein und trinken Regenwasser. Es gibt auch Kommunikationsprobleme. Bitte teilt diese Fotos.“
Die Soldaten verbreiteten auch selbst einen Appell: „Man will unseren Abschnitt absichtlich dem Feind überlassen! … Seit 7 Monaten gibt es ständige Verzögerungen bei der Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Benzin. Oft kommt es zu Situationen, in denen wir in Ohnmacht fallen und körperlich nicht in der Lage sind, unsere Stellungen zu verteidigen. Während dieser ganzen Zeit gibt es ständig Probleme mit der Kommunikation!“ Sie sagen, sie hätten sich am ersten Tag des russischen Angriffs freiwillig zur Verteidigung gemeldet: „Wir fordern das Oberkommando auf, diese Situation zu klären und verräterische Aktionen zu verhindern!“
Erst nachdem die Fotos im Internet zirkulierten, reagierte das Verteidigungsministerium, allerdings ohne Bedauern und mit offensichtlicher Gleichgültigkeit. Der Kommandeur, der für die Situation verantwortlich ist, soll das nun lösen, was er seit Monaten nicht vermochte: „Dieser Sachverhalt wurde den zuständigen Kommandeuren gemeldet. Der Kommandeur der 14. Brigade übernahm die Angelegenheit. Trotz der komplizierten Logistik versuchen sie, das Problem der Bereitstellung und des Ersatzes der Mitarbeiter zu lösen. Solche Situationen sollten eigentlich nicht so weit kommen, doch die Lage an verschiedenen Fronten kann durchaus kritisch sein.“
So also müssen ukrainische Soldaten ihr Land und Deutschland bzw. die Freiheit verteidigen. Dafür erhält die Ukraine jetzt weitere 90 Milliarden Euro, während Soldaten an der Front leiden müssen und die Männer, die nicht in den Krieg von Selenskij, Merz und Co. ziehen wollen, in Angst leben. Trotz der 90 Milliarden fehlen der Ukraine für das Militär angeblich noch an die 20 Milliarden Euro für 2026. Insgesamt seien für das Jahr mehr als 134 Milliarden notwendig. Es müsste also noch mehr Geld in die Ukraine fließen.
Der Leiter des Präsidialamts, der frühere Militärgeheimdienstchef Budanov, machte klar, dass die Zwangsmobilisierung nicht eingestellt werden könne. Man könne sie höchstens weniger hart und unmenschlich gestalten. Freiwillige gebe es nicht mehr, aber „Millionen von Wehrdienstverweigerern“. Schwierigkeiten gebe es bei Mobilisierungen in einem großen Krieg in allen Staaten.
Update: Inzwischen wurde der verantwortliche Kommandeur entlassen. Der Generalstab schrieb: „Systematische Luft- und Raketenangriffe des Feindes auf die Übergänge über den Oskil erschwerten die logistische Unterstützung der Verteidigungseinheiten im Gebiet der Stadt Kupiansk erheblich. Die Logistik unserer Truppen hier wird mit Hilfe von Wasserfahrzeugen und schweren UAVs bereitgestellt. Das Kommando ergreift Maßnahmen zur Stärkung der Luftverteidigung und des Drohnenabwehrs in dieser Richtung. Das elektronische Kriegsführungssystem wird ausgebaut. Unter diesen schwierigen Bedingungen wird besondere Aufmerksamkeit auf die Versorgung unserer Soldaten gelegt, die Aufgaben an der Front ausführen.“
Das jetzt abgesetzte Kommando der 14. Separaten Mechanisierten Brigade „verschleierte die tatsächlichen Lage, verlor eine Anzahl von Positionen und führte zahlreiche Fehleinschätzungen hinsichtlich der Bereitstellung von Militärpersonal vor. Insbesondere wurde ein Problem mit der Lebensmittelversorgung einer der Stellungen der Brigade aufgedeckt.“ Nicht vom Militär, das die Soldaten seit Monaten allein ließ, aber sie auch nicht abzog, sondern von Angehörigen der Soldaten.

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Mich wundert nur, das diese Bilder uns noch nicht als Darstellungen russischer Soldaten verkauft wurden…..
Mich wundert, dass uns diese Bilder nicht als Argument verkauft wurden, warum die Ukraine unbedingt noch viel mehr Milliarden braucht. Nicht mal Essen und Trinken können die armen Offiziere und Politiker noch finanzieren …
Keine Bange.
Es wird wohl so laufen, dass wenn das Geld schon 2026 nicht reicht, Zahlungen, die von den 90 Milliarden Darlehen für 2027 gedacht waren, eben vorgezogen werden.
Und – keine Bange.
Wenn zunehmend EU-Länder, die ihre Bevölkerung weniger gut auf Russlandfeindschaft eingeschworen haben, wie die Balten und Deutschland, hartnäckig zögern, dann springt letztlich die EZB ein, die endlos tiefe Taschen hat.
Und – keine Bange.
Wenn das EU-Ausland immer mehr anzweifelt, dass die Euros aufgrund schwindender Wirtschaftsstärke der EU noch einen hohen inneren Wert haben und der Euro ähnlich abwertet, wie der US-Dollar, dann schwinden auch die alten Schulden, die unseren Politikern so große Sorgen gemacht hatten, dass sie eine Schuldenbremse einführen mussten.
Und – keine Bange.
Wenn die selbe schwindende Wirtschaftsstärke der EU zu immer weniger Wohlstand führt, dann haben auch immer weniger Afrikaner, Afghanen, Iraker, Syrer und überhaupt große Lust auf Deutschland und die AfD verliert einen ihrer wichtigsten Wählerbringer, denn dass sie AfD für Sozialwohnungen und auskömmlichen Sozialstaat eintritt, wird sicher noch kommen.
Darum müssen das die Parteien mit Lizenz zum Regieren ebenfalls nicht.
Alles durchdacht. Es wird alles gut.
Es ist doch wie immer. An der Front sterben die Proletarier, während die Oligarchie in Monaco ihre Bentleys spazieren fährt. Aber man täusche sich nicht. Auch diese beiden bedauernswerten Kreaturen lässt man nicht verhungern. Von den 90 Milliarden kommen bei ihnen sicher 2 Euro fufzig an, schließlich verteidigen sie UnsereDemokratie™️.
„Es ist doch wie immer. An der Front sterben die Proletarier, während die Oligarchie in Monaco ihre Bentleys spazieren fährt.“
Das scheint eine Anspielung auf Viktoria Bonja zu sein, die momentan in Russland für Furore sorgt,
Ich kann mich gar nicht erinnern, dass wir an Russland 90 Milliarden Euro überweisen. Das war der Zusammenhang, den sie wohl nicht verstanden haben. Dass es auch in Russland Oligarchen gibt, ist so gesehen ausschließlich ein Problem der Russen.
90 Milliarden, um weiter Menschen zu verheizen. Aber ein Gutteil davon wird schon den Weg in die Taschen der korrupten Oligarchen in der Ukraine finden. Der ukrainische Oligarch Rinat Akhmetov beispielsweise hat sich gerade für eine halbe Milliarde ein Apartment in Monaco gekauft. So kann er seine Beute steuerfrei verwenden.
„Die Kämpfer verlieren vor Hunger das Bewusstsein und trinken Regenwasser“
Versteh ich ja nicht.
„Wenn sie sich kein Brot kaufen können, sollen sie doch Kuchen essen!“
Weiß noch jemand, wie das endete?
Und noch einer gefällig? Ja?
„Reicher Mann und armer Mann standen da und sah`n sich an. Da sagt der Arme bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.
Eugen Berthold Friedrich Brecht (1898 – 1956)“
Ist doch schön alles gesagt.
Was diese 90 Milliarden angeht.
Davon sind 60 für den Kauf von Waffen und 30 für die Deckung des Haushalts vorgesehen.
https://de.euronews.com/my-europe/2026/02/04/eu-90-mrd-euro-ukraine-gemeinsame-schulden
60 Milliarden also, gehen gar nicht erst in die Ukraine. Die kommen direkt den Rüstungskonzernen zugute. Größtenteils amerikanischen Rüstungsfirmen. Und zwar nicht nur für Waffensysteme die noch bestellt werden müssen, sondern auch um Waffensysteme zu ersetzen welche EU Länder aus eigenen Beständen bereits gespendet hatten – wovon Einiges auch bereits längst verbrannt ist. Die EU will also den Großteil dieses Kredits nutzen um sich selbst aufzurüsten. Wobei die Amerikaner hier natürlich sich eine goldene Nase verdienen und die Preise entsprechend angepasst haben werden.
Darüber hinaus, wir reden hier über Geld was erst noch zusammengekratzt werden muss. Und zwar durch Verschuldung. Einzelne EU Länder nehmen Kredite auf. Diese Kredite sollen aus den Reparationsleistungen von Russland zurückgezahlt werden, welche man erwartet von Russland zu bekommen, nachdem Russland besiegt wurde.
Und wenn es nicht gelingt? Dann wird es der Steuerzahler ausbaden müssen.
Also die Welt bezahlt die bankrotten Amis mit ihrem …., das bezeichne ich als die absolute Kolonisierung für ein System Kapitalismus das sich selbst ruiniert hat. St Korona und ihre folgen zeigen deutlich auf, die Simulation.
Meine Frage Zaun dieser Situation ist, wie geht es weiter wenn der Unterdrücker gerettet ist? Wie wird dieser Rechenschaft gezogen mit dem ‚internationalen Recht‘?
Soll dann Deutschland endlich ihr 4 Reich erhalten, nachdem Königsberg und teile Polens oder Baltikum wieder zu „Hause“ angesiedelt werden?
Und überhaupt was sagen die Menschen tatsächlich zu dieser Politik?
Die einfachste Antwort liegt in der bezahlten Geburt bis zum bezahlten Sterben, volle kapitalisierte Subjekte, und alle machen mit, egal welcher Konfession diese sich sehen.
Ist es eigentlich noch erlaubt, über diese Zustände zu berichten? Muss der Autor mit Sanktionen wie Konten- Sperrung rechnen, ähnlich wie Jaques Baud?
Krieg ist immer schrecklich, auch schon vor dem Smartphone, dem Internet und den sozialen Medien. Heute kann jeder, der es möchte, sehen, wie schrecklich und menschenverachtend dieser Krieg ist. Aber fast alle schauen achselzuckend weg. Sind ja nur die anderen, die leiden und sterben müssen, notfalls bis zum letzten Ukrainer. Der schreckliche Zynismus ist wohl ein Kennzeichen unserer Zeit. Als ich kürzlich bei einem großen, sich selbst als eines der liberalsten der deutschen Presselandschaft bezeichnenden Printmedium schrieb, der Ukraine- Deal sei Geld gegen Leben, wurde der Kommentar als „menschenverachtend“ gesperrt. Dabei trifft das genau den Kern der Sache.
Ich verstehe nicht, dass die Ukrainer das alles nach wie vor mitmachen. Eigentlich dürfte auch den Letzten doch mittlerweile klar geworden sein, dass sie gar nicht für sich und ihr eigenes Land kämpfen, sondern für die Zwecke anderer missbraucht werden. Ich bin gespannt, wann wir in Deutschland wohl den letzten Rest unserer Grundüberzeugungen (Gewährung von Schutz vor Krieg, Gewalt und Verfolgung) terminieren und die jungen ukrainischen Männer unter Zwang in die Ukraine „zurückführen“ und damit an die Front. Wenn der ganze Schlamassel einmal vorbei ist, werden sich Selenskyj und seine Truppe mit den Taschen voller Geld ins Ausland absetzen. Das Ganze heißt übrigens nicht, dass die Russen die Guten wären in diesem Spiel. Nur: wollte man wirklich Frieden, man hätte ihn längst haben können. In Deutschland gilt es heute ja schon als Desinformation zu sagen, Biden und Johnson hatten den Frieden verhindert, obwohl die Umstände der Istanbuler Verhandlungen vom April 2022 klar belegt sind.
@Pigeldy
Diesen Kommentar könnte ich vollumfänglich unterschreiben. Nur, wie Sie es ja selbst sagen, schauen fast alle achselzuckend weg, was zu einem Teil auch für die Ukrainer selbst zutrifft; zumindest für jene, welche selbst nicht an diesem Krieg teilnehmen müssen.
Desweiteren: „Ich verstehe nicht, dass die Ukrainer das alles nach wie vor mitmachen.“
Weil sie müssen; hier seien beispielsweise die Bussifizierungen erwähnt. Und: Sie sind darüber hinaus natürlich genauso gehirngewaschen wie es auch für die Mehrzahl der Deutschen zutrifft!
Hier wird doch ebenso nahezu alles abgenickt, siehe Israel bezüglich Gaza, Libanon und Iran. Oder Covidimpfungen, die ja noch immer den Patienten in den Arztpraxen offeriert werden. Oder Klimaschutz mittels CO2-Zertifikaten als Ersatz für wirklich notwendigen Umweltschutz. Oder, oder, oder… Die Liste hier weiterzuführen, ist ja wohl nicht zielführend, nicht wahr?
Solange wir Deutschen all‘ das mit uns machen lassen, verbietet sich eigentlich die Frage, warum andere Nationalitäten es uns gleichtun.
Wir nicken im Gegensatz zu vielen anderen Nationen und deren Bürgern ja sogar die „Notwendigkeit“ ab, unser Sozialsystem zugunsten von Millitärausgaben zu schreddern oder uns als Ausgangspunkt für Kriege zur Verfügung zu stellen, sei es Russland/Ukraine, sei es Israel/Gaza/Libanon/Iran… Und wir sind uns auch nicht zu schade, ständig gegen China oder Russland zu wettern…
Somit möchte ich den Ball gerne zurück spielen; mit der Aussage: „Ich verstehe nicht, dass die Deutschen das alles nach wie vor mitmachen.“
Ah ja, Budanow will es ein wenig weniger hart und unmenschlich machen, womit er die Westpresse beruhigt hat. Indes ist das eine Täuschung. Was wir hier lesen, ist sein Werk, genau so habe ich mir das vorgestellt. Auf diesem Posten ist er der eigentliche Regierungschef der Ukraine und er gestaltet sie nach seiner Vorstellung. Die personifizierte Rücksichtslosigkeit.
Wenn es nun an der Front so zugeht, ist dann ein halbwegs akzeptables Zusammenleben im Zivilen denkbar? Nein, das sind immer kommunizierende Röhren. Für Zivilisten ist es kaum besser.
Die historische Parallele finden wir im Ersten Weltkrieg. Kaiser und SPD hatten dem Krieg zugestimmt und ein Jahr später bekamen sie die Quittung. Sie hatten schlichtweg nichts mehr zu sagen, weil sich eine Militärdiktatur unter Hindenburg und Ludendorff etabliert hatte.
So etwa die politische Lage in der Ukraine. Aber mit einem Unterschied: die Ukraine ist in allen Punkten wesentlich schlimmer als der deutsche Kommiss. So etwas gab es dann doch nicht damals.
Also wenn schon ein hinkender Vergleich, dann aber bitte richtig!
Hindenburg und Ludendorf wurden 1916 berufen und nicht ein Jahr später!
Nu ja, berufen, das ist ein symbolischer Akt. Meiner Meinung nach hatten sie seit 1915 das Ruder in der Hand.
Nun, die Anführer der UnsDem Länder, allen voran Deutschland hatten ja unmißverständlich klargemacht, daß bis zum letzten OG (ohne Geld) Ukrainer gekämpft wird, da die UnsDem mitsamt „unserer Art zu leben“ in der Ukraine von den tapferen OG Ukrainern verteidigt wird. Die Ukrainer mit Geld sitzen derweil in Monaco und warten darauf, daß ihre abgemagerten Landsleute die UnsDem vor den Russen retten.
Na zum Glück ist die Lage in der Ukraine so katastrophal wie es der Autor schildert.
Dann gehen die Russen in den nächsten 14 Tagen wie ein heißes Messer durch die Front und der Krieg endet endlich.
Etwas besseres kann weder Russland noch der Ukraine passieren.
Aber was bedeutet es für die „Wahrheiten“ in diesem Artikel, wenn auch noch in zwei Jahren gekämpft wird.
Genau: Einseitige Propaganda wird uns hier aufgetischt. Und wer die glaubt ist selber schuld.
„Einseitige Propaganda wird uns hier aufgetischt. Und wer die glaubt ist selber schuld.“
Sehr richtig. Vor kurzem hörte ich im ÖRR, wir Europäer müssten uns auf einen Krieg einstellen, weil die Russe/Putin bis 2030 ihre Armee soweit aufgerüstet hätten, dass sie sich trauen, die NATO anzugreifen.
Da brach ich in schallendes Gelächter aus. Die Russen befinden sich seit 2022 im Krieg mit unserer tollen NATO, zwar in keinem offenen, sondern erst in einem verdeckten Krieg – aber auch das ist ein Krieg.
„Sehr richtig. Vor kurzem hörte ich im ÖRR, wir Europäer müssten uns auf einen Krieg einstellen… Da brach ich in schallendes Gelächter aus.“
„Aber dies wird ein Vernichtungskrieg sein – nicht nur im Bezug auf die Ukraine, sondern auch im Bezug auf Europa. Wir haben das satt. Im Moment zögert Wladimir Putin noch. Aber ich versichere Ihnen, dass eine große Mehrheit der Menschen in Russland der Ansicht ist, dass eine harte Bestrafung Europas notwendig ist.“ (S. Karaganov, publiziert gestern auf Overton in Deutschland)
Die Russen führen seit 2022 Krieg gegen den Stellvertreter der NATO, die Ukraine, dazu müssen sie nicht bis 2030 warten.
Selbstredend gibt es auch in Russland Kriegsbefürworter denen es aktuell zu gemächlich geht und die gerne eskalieren wollen. Karaganovs Aussage ist aber auf die Gegenwart gemünzt, nicht auf die Zukunft. Wenn du heute auf RT gehst, siehst du, dass er mit dieser Forderung nicht allein ist.
Zur Info:
Das von Attlee gewählte zweite Zitat ist so, wie hier zitiert, aus dem Zusammenhang gerissen und wohlwollend verstümmelt worden. Der vollständige Kommentar von Russischer Hacker.
@Attlee: Mensch Mensch Mensch, ist das peinlich.
Ein sehr lesenswerter Kommentar von Russischer Hacker, auf den ich ohne die Hinweise von PrePost und Attlee nicht aufmerksam geworden wäre. Vielen Dank an alle drei für die gelungene Zusammenarbeit.
Harte Bestrafung muss auch nicht unbedingt militärisch sein. Ökonomisch reicht ja schon.
Aktuell zeichnet sich ab, dass die Russen die Druschba-Pipeline für Erdöl schließen wollen. Sie wollen das „kasachische Erdöl“ nicht mehr nach Deutschland lassen. Die PCK-Schwedt und mit ihr der Großraum Berlin hängt zu 20% von dieser Quelle ab. Die Raffinerie wird demnächst in einer Situation, in der die Preise ohnehin hoch sind, neue Lieferanten suchen müssen, obwohl sie schon jetzt unrentabel arbeitet.
Wir haben uns vollständig von den Amerikanern abhängig gemacht. Was passiert, wenn wir im nächsten Winter immer noch in der Hochpreisphase stecken, wenn unsere Gasspeicher und Ölvorräte leer sind und, wie schon des öfteren in den USA verlangt, Export-Restriktionen erlassen werden?
Das wäre auch eine Bestrafung, über die unsere Eliten wahrscheinlich sehr erstaunt wären.
Es ging bei meinem Post einzig darum, dass Attlee verfälschend zitiert und somit diese Einlassungen ein Beispiel für Konstruktion und Desinformation sind. Der Artikel vom 23.04.2026 „Wollte der Iran Israel angreifen?“ hier bei OM zeigt exemplarisch, wie mit Sprachmanipulation über Jahre Politik gemacht oder eben verhindert wird.
Die ganzen Vorgänge aus einer moralischen Perspektive zu betrachten, also als Bestrafung zu sehen, ist nachvollziehbar, doch zu menschlich und zu kurz gedacht. Es birgt weiterhin die Gefahr, dass sich notwendige Konsequenzen in kurzen und schnell abflauenden Affekten verfangen, bald durch andere abgelöst werden und sich so Handlungsunfähigkeit bzw. Orientierungslosigkeit und Machtlosigkeit beim durchschnittlichen Betrachter einstellt.
„Unsere Eliten“ wären wohl nur darüber erstaunt, dass sie noch mehr Reichtum anhäufen, denn jegliche Bestrafung von außen verfängt bei ihnen nicht. Der tatsächliche Trickle-Down-Effekt. Oder Lotus-Effekt. Weiterhin ist es abgründig, wie viele diese Elite noch immer unbefleckt sehen wollen, da sie sich in ihrer Fantasie anverwandeln, es sei ihre Elite und sie seien ein Teil dieser. „Wie stehen wir denn sonst vor der Welt da!“ Dumm stehen sie da, sehr dumm und sehr peinlich. Doch so lange noch mit „gerechter Verachtung“ nach unten oder Osten getreten werden kann, ist für diese alles in guter deutscher Butter.
Ich habe so die Schnauze voll, von solchen abartigen „Frontberichten aus der Ukraine“, dass es weh tut.
Ich wünsche mir gütige Könige – für jedes europäische Land einen. Schluss mit diesem pseudo-Demokratismus, der nur menschliches Leid und Schaden verursacht.
Einen König könnte man sehr einfach wieder einspuren, wenn er solche Scheiße baut. Außerdem würde er viel preiswerter sei, als diese Massen von nutzlosen Abgeordneten mit ihren Assistenten.
Auch eine Residenz mit drei goldenen Bentleys und drei Jets für jeden, wären locker preiswerter, als diese Karawane von Dienstfahrzeugen heute.
Die aktuelle „Fleischwolf-Politik“ die einfache Menschen einfach zerdrückt, will doch niemand mehr sehen!
Leben heißt lieben, erschaffen und erinnern.
Die Aversion gegen derlei „Kriegsberichterstattung“ ist völlig nachvollziehbar und wird von mir geteilt.
Jedoch: „Gütige Könige“? Mir schmerzt der Bauch, weil ich zu viel gelacht habe… Wann soll es diese – also außerhalb von Märchen und Legenden – gegeben haben?
„So also müssen ukrainische Soldaten ihr Land und Deutschland bzw. die Freiheit verteidigen. Dafür erhält die Ukraine jetzt weitere 90 Milliarden Euro, während Soldaten an der Front leiden müssen und die Männer, die nicht in den Krieg von Selenskij, Merz und Co. ziehen wollen, in Angst leben. Trotz der 90 Milliarden fehlen der Ukraine für das Militär angeblich noch an die 20 Milliarden Euro für 2026. Insgesamt seien für das Jahr mehr als 134 Milliarden notwendig. Es müsste also noch mehr Geld in die Ukraine fließen.“
Offensichtlich kommt von diesen 90 Mrd. aus deutschen Steuergeldern (zum allergrößten Teil) so gut wie nichts bei den Soldaten an der Front an. Ebenso gibt es landauf landab Sammlungen für Hilfsgüter an die Ukraine für die Zivilbevölkerung, wobei man sich ebenfalls fragt, wohin denn die zig-Milliarden eigentlich verschwinden, die man uns Steuerzahlern stiehlt und die eigentlich für Sozialsysteme, Infrastruktur, Bildung, Gesundheitswesen usw. als Steuern gezahlt werden?
Andererseits liegt die Niederlassung von Bentley Motors in Kiew weltweit auf Platz 3 der verkauften Bentleys. Ebenso ist ja bekannt, dass Selenskyj mittlerweile eine recht hohe Zahl an millionenschweren Luxusanwesen weltweit angeschafft hat und das dürfte wohl nicht nur bei Selenskyj so sein, da dürfte ein ziemlich großer Sumpf in Kiew existieren, in den die 90 Milliarden verschwinden…..
Aber die Ukraine kämpft doch gar nicht mehr mit Soldaten! Die haben längst auf KI-Roboter umgestellt! Sagt der Machth….. „Präsident“ des Faschistenregimes aus Kiew höchstpersönlich!
„Der Kommentar wartet auf Freischaltung“-….
Ihr hattet eine Woche Zeit, und nichts gelernt!
Letzte Frist: Bis Sonntag ist diese KI-Autozensur abgeschaltet und die Kommentarzahl wieder unbeschränkt. Wenn nicht – tschüs!
Ich kann ohne Telepolios leben, ich werde auch ohne Overton klarkommen. Ihr ohne engagierte Leser aber nicht.
Hier geht es was?
Alles dreht sich um das Staatswohl und nicht über deine oder meiner Meinung.
Die Redaktion hat Freiheiten, solange diese dem Staatswohl dienen,… jede Restriktion hat Ausmaße, die unseren Geist einengen. Die freiheitlichen Journalisten leiden unter dem System wie jeder andere, also sollten ‚WIR‘ versuchen mit unseren Lieblingen eine Einheit zu bilden, um, einen kleinen Kratzer in einer subtilen vorgeführten Welt entgegen zu wirken.
Wenn nicht mehr offen diskutiert werden kann in einem „oppositionellen“ Medium, ist das kein „kleiner Kratzer“ mehr!
Traurig der Soldat hat sogar seine Tätowierung verloren, wegen dem Essen Mangel.
Wie soll dieser Artikel bewertet werden?
Das ist nicht alles. viel Interessanter ist die Frage, ob es den Tatsachen entspricht das die Bundesregierung für den kommunalen Wohnungsbau in der Ukraine 1 Milliarde Euro an die Wohnbau Konzerne bezahlt hat, obwohl es in Deutschland an bezahlbaren Wohnungen fehlt.
Merz kommt von Blackrock und Blackrock ist an allen großen Wohnungskonzernen beteiligt also etwa an deutsche Wohnen und Venovia. Das hier keine bezahlbaren Wohnungen gebaut werden könnte am Verhältnis von Merz zu Blackrock liegen.
Der Krieg wäre schon gestern zu Ende gewesen, wenn nicht die deutschen Eliten so prächtig daran verdienen würden.
noch immer gilt der Grundsatz jeder Krieg ist in erster Linie ein sozialer Krieg gegen die Arbeiter des jeweiligen Landes.
Wir sehen es ja Abbau bei Gesundheit, bei bezahlbaren Wohnungen, bei der Rente und im Fall von Arbeitslosigkeit
Das ist nicht alles. viel Interessanter ist die Frage, ob es den Tatsachen entspricht das die Bundesregierung für den kommunalen Wohnungsbau in der Ukraine 1 Milliarde Euro an die Wohnbau Konzerne bezahlt hat, obwohl es in Deutschland an bezahlbaren Wohnungen fehlt.
Merz kommt von Blackrock und Blackrock ist an allen großen Wohnungskonzernen beteiligt also etwa an deutsche Wohnen und Venovia. Das hier keine bezahlbaren Wohnungen gebaut werden könnte am Verhältnis von Merz zu Blackrock liegen.
Der Krieg wäre schon gestern zu Ende gewesen, wenn nicht die deutschen Eliten so prächtig daran verdienen würden.
noch immer gilt der Grundsatz jeder Krieg ist in erster Linie ein sozialer Krieg gegen die Arbeiter des jeweiligen Landes.
Wir sehen es ja Abbau bei Gesundheit, bei bezahlbaren Wohnungen, bei der Rente und im Fall von Arbeitslosigkeit
Ich finde ja wieder die Berichterstattung in den MSM so verlogen über den Vorfall:
Die berichten das, OBWOHL ES AUS UKRANISCHEN QUELLEN KOMMT, als „solle sich so abgespielt haben“ – nichts genaues weiß man nicht. Bilder natürlich Keine, möglichst kurze, kleine Meldung. Nein, ihr Heuchler: Wenn die ukrainischen Medien Jubelpersermeldungen verbreiten, dann kommt da kein Konjunktiv oder „solle“ in ihren Kopien dieser Meldungen vor. Da gibt es dann kein Hinterfragen, vor allem wenn es aus Londo .. äh vom Green Goblin kommt.
Es läuft nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Wo ist der Unterschied zur Wochenschau?
Die kämen ganz oben auf der Tagesschau, wenn es ukrainische Kriegsgefangene wären. Natürlich würde man dann so tun, als seien sie aufgrund schlechter Behandlung erst NACH ihrer Gefangennahme abgemagert und vorher topfit gewesen.
Wenn es nicht so barbarisch wäre, könnte man glatt drüber lachen, wie sich Spiegel & Co aktuell winden. Da heißt es, Zitat „Kommandeure wurden entlassen, weil sie geschönte Berichte über die Lage gemeldet hatten“. Was soll ich denn nun glauben? Daß diese Berichte ganz ehrlich und bestimmt nicht die waren, die WIR hier präsentiert bekamen? Kann irgendwie nicht sein, denn es wird ja permanent die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine bejubelt und der nachhaltige Eindruck produziert, man bräuchte doch eigentlich gar keinen Frieden. Jede andere Information hat keine Chance, abseits der „alternativen Medien“ zu erscheinen. Der neueste Clou ist, sich mal wieder mit russischer Strategie und Kriegszielen zu beschäftigen. Oh nein, natürlich nicht mit denen, die Russland verbreitet, nö, mit denen, die man Russland unterstellt – wehren kann es sich medial ja nicht. So kann man sich dann schön zusammelügen, daß Russland Gelände erobern will und stellt erfreut fest, daß das nicht funktioniert, dabei sieht man auch bei dem, was Herr Rötzer hier beschreibt mehr als deutlich, daß Russland wohl überhaupt nicht um Geländegewinne geht, wenn sie nichtmal einen mehr als offensichtlich geschwächten Frontabschnitt einnehmen wollen.