
Langsam gelangt man zu dem Glauben, dass der Kolonialismus die ehrlichere Art war, wie der Westen der Welt seine Ordnung aufdrängte.
Die Ukraine hat jedes Recht, sich zu verteidigen. Das ist eine Gewissheit, die selbst jene nicht beanstanden, die den Konflikt um das osteuropäische Land an der Peripherie Russlands, mit anderen Augen sehen, als diejenigen, die das westliche Narrativ bevorzugen. Also all jene, die der Mainstream »russlandfreundlich« nennt, denen man nachsagt, sie würden einfach nur »Kreml-Narrativen« auf den Leim gehen oder – um besonders dreist zu diffamieren – die man »Putin-Knechte« getauft hat. Die zentrale Frage ist für diese Leute, die sich um Objektivität bemühen lediglich, inwieweit sich Deutschland, Europa und der ganze Westen bei dieser Verteidigung engagieren soll. Dass man der Ukraine allerdings die Selbstverteidigung absprechen würde, vernimmt man auf dieser Seite nicht.
Beim Iran sieht es anders aus. Er verteidigt sich, nachdem die Vereinigten Staaten und Israel mitten in Gesprächen zur Frage der iranischen Atomkraft das Land angriffen. Das schiitische Land schießt zurück, ging zum Gegenangriff gegen Israel und amerikanische Stellungen in Nahost über. Doch urplötzlich fällt der veröffentlichten Meinung im Lande – auf Basis der Regierungslinie – ein, dass das mit der Verteidigung nicht sein soll. Der Iran soll wissen, dass die Gegenangriffe geächtet werden. Es sei nicht zu tolerieren, dass jenes Land von seinem Selbstverteidigungsrecht ausgehe. Mit Nachdruck legt man dem Iran nun nahe, jegliche Form der Verteidigung zu unterlassen.
Damals wusste der Süden wenigstens, woran er war
Während man hierzulande jeden erfolgten Schlag der Ukraine auf russischen Boden bejubelt und als großen Coup feiert, gelten für den Iran andere Spielregeln. Kurz gesagt, wieder einmal greift, was seit vielen Jahren – im Grunde schon immer – die internationalen Beziehungen zwischen dem Westen und dem, was man ebendort als »den Rest« identifiziert, prägt: die Doppelmoral. Das Prinzip ist im aktuellen Falle des sich verteidigenden Iran also nicht neu, zeigt aber auf besonders ungeschminkte Weise, wie die Abläufe sich tatsächlich darstellen.
Und das zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Jahre. Nicht zuletzt mit dem, was man in brav einstudierter Manier als »den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine« bezeichnet. Eine Sprachregelung, die man nicht anwendet, wenn die Vereinigten Staaten zuschlagen. Im Gegenteil, die Intelligenzia setzt sich dann und wann sogar dafür ein, das Vorgehen der Amerikaner zu legitimieren. Nehmen wir nur Prof. Joachim Krause, den mittlerweile emeritierten Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der 2003 nach dem US-Angriff auf den Irak festhielt, »dass die Politik der USA gegenüber dem Irak (einschließlich der Androhung eines gewaltsamen Regimewechsels) im Sinne der internationalen Ordnung der Kollektiven Sicherheit außerordentlich konsequent ist und auch notwendig«. Für Russland, für westliche Einflussagenten Teil der restlichen Welt, gibt es so viel Verständnis nicht – derselbe Joachim Krause attestierte den Deutschen in einem FAZ-Artikel aus dem Jahr 2023, eine Eskalationsphobie, was bedeuten sollte: In Deutschland haderten aus seiner Sicht zu viele Menschen aus irrationalen Gründen mit der Unterstützung der Ukraine, weil sie nämlich unausgegorene Ängste vor einem Weltkrieg hätten. Das Handeln der Vereinigten Staaten und Israel sieht er als »weniger massiv herausgefordert«, als vom Iran und Russland. Kann es aber nicht sein, dass die Russen in der Ukraine ebenso wie die Amerikaner und Israelis im Iran, nicht tatsächlich einen guten Grund für ihre Intervention haben? Sowas darf man nicht denken, oder? Nicht im Mainstream – und noch nicht mal hier? Aber das wäre ein anderes Thema …
Freilich auch der Krieg gegen die Palästinenser machte deutlich, wie sehr das berühmte zweierlei Maß die internationalen Beziehungen prägt. Die Annexion der Krim sei ein Menschheitsverbrechen – die Besetzung der West Bank wird akzeptiert. Und während man den russischen Präsidenten vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen will, akzeptieren die Vereinigten Staaten diesen noch nicht mal – denn für Kriegsverbrechen seien, wenn sie denn überhaupt vorkämen, lediglich US-Gerichte zuständig. »Der Rest« nimmt dies und viele andere Doppelstandards, die die internationale Zusammenarbeit belasten, durchaus wahr. Ihm wurden westliche Spielregeln auferlegt, die dann nur im Bedarfsfall gelten – die Gleichheit aller ist eine Simulation. Das war in Zeiten, als viele westliche Länder noch Kolonien hatten, anders – da simulierte man diese Gleichheit nicht. Anders gesagt: Der Kolonialismus war ein großes Stück ehrlicher, als es diese globale Weltordnung heute ist.
Simulierte Fairness
Diese Einsicht ist freilich harter Tobak. Denn die Degradierung jener Völker, die als »der Rest« betrachtet werden, wurde im Wesentlichen beibehalten – noch nicht mal das mächtige China fällt unter die Spielregeln, die man den Vereinigten Staaten, europäischen Ländern oder Israel zugesteht. »Regelbasierte Ordnung« werden diese Spielregeln im Westen gerne genannt, als seien dies universell geltende Prinzipien. Der Terminus klingt zwar ein Stück weit technokratisch, aber auch neutral. Er soll Objektivität simulieren. Dabei verfährt die westliche Welt jedoch je nach Einzelfall verschieden. Die restliche Welt nimmt das zur Kenntnis, sie fühlt sich so, wie sie sich immer fühlt, wenn sie es mit den Vertretern des Westens zu tun bekommt: Okkupiert und unterdrückt.
Der Kolonialismus ist rum und es eignet sich auch nicht, die sogenannten postkolonialen Wissenschaften heranzuziehen, um dieses Dilemma zu verstehen. Denn die beschäftigen sich mit Randständigem, das Geflecht internationaler Beziehungen haben sie nicht im Fokus. Sie wittern überall einen Mikrokolonialismus am Werk, sehen dabei aber nicht, dass wir es mit einer Transformation jenes Systems zu tun haben, das weiter auf der Makroebene wirkt – »die Guten« wollen weiter global den Ton angeben. Diese »regelbasierte Ordnung« dient dem Westen als Geschäftsgrundlage, um den Rest politisch disziplinieren zu können. Im sogenannten »Globalen Süden« verfolgt man sehr genau, wie und wann Begriffe wie »Völkerrecht«, »Demokratie« oder »Menschenrechte« mobilisiert werden – und wann man diese Wörter umdeutet, um am Ende zu einer Rechtsauffassung zu gelangen, die nur dem westlichen Weltbild dient. Die einen bekommen Rückendeckung, die anderen müssen Sanktionen ertragen.
Je häufiger Regeln sichtbar gebrochen oder neu ausgelegt werden, desto weniger ist man im Süden dieses Erdenrunds – geographisch trifft diese Bezeichnung gar nicht zu – geneigt, dem westlichen Anspruch auf moralische Führung zu glauben. Die Erfahrung, dass der Westen unzuverlässig und selbstgerecht ist, gilt in jenem Rest der Welt längst als »ewige Wahrheit«. In den alten Tagen, als jener Teil der Welt noch unter der Obhut europäischer Kolonien stand, war wenigstens klar definiert, wer herrscht und wer beherrscht wird. Die Rollen wurden nicht hinter der Simulation von Fairness verborgen, sondern standen recht offen zutage. Das perfide Unrecht der heute herrschenden Weltordnung, dieses teuflische Verdrehen bis zu Unkenntlichkeit, macht es viel schwieriger, das eigentliche Wesen der Weltordnung zu verstehen. Die »regelbasierte Weltordnung« ist eine verschleiernde Hegemonialordnung – sie arbeitet aktiv mit der Doppelmoral, einem Werkzeug der Despoten, die für sich stets andere Regeln setzen, als für die Völker, denen sie vorstehen.
Die Tyrannei der Doppelmoral
Mit Doppelmoral konfrontiert zu werden, wirkt psychologisch auf Einzelpersonen oder Kollektive ein. Denn wer wieder und wieder erlebt, dass dieselbe Handlung je nach Akteur unterschiedlich bewertet wird, entwickelt zwangsläufig ein Misstrauen, welches nicht nur das ganze System, sondern auch die eigene Wahrnehmung in Frage stellt. Das System – in dem Falle die sogenannte »regelbasierte Weltordnung« – verschwindet hinter der Systematik der Doppelmoral. Die Bindung weicht auf, das Vertrauen schmilzt, etwaige Loyalitäten werden nichtig – denn die Doppelmoral verursacht Kränkungen und verletzt jeden Restbestand eines etwaigen Gerechtigkeitsempfindens.
Wird jemand immer wieder mit Normen konfrontiert, die andere offensichtlich nicht einhalten müssen, entsteht ein Gefühl der Herabsetzung. Ein solcher Akt wird als despektierliche Konfrontation begriffen – sowohl auf individueller wie auf kollektiver Ebene. In der doppelmoralischen Handlung steckt eine unterschiedliche Gewichtung der Protagonisten – denn der, für den die Regeln gelten sollen, während andere sich nicht darum scheren müssen, empfindet sich dann selbst herabgestuft und als Menschen zweiter Klasse wahrgenommen. Auf kollektiver Ebene hinterlässt diese fortwährende Erfahrung Spuren im Selbstbild ganzer Gesellschaften. Wenn Völker über längere Zeit das Gefühl haben, nach strengeren Maßstäben beurteilt zu werden als andere, prägt sich systematisch ein alles dominierendes Misstrauen aus. Auf diese Weise etabliert man die kalte Distanz zur Leitlinie internationaler Beziehungen – die Ehrabschneidung, die die ausgelebte Doppelmoral bedeutet, schafft Ressentiments und löst nach und nach die Loyalität auf.
Am Ende wirkt Doppelmoral daher zerstörerischer als offene Machtpolitik. Denn sie spielt mit der Intelligenz derer, die sich an die Standards halten sollen, im Gegensatz zu denen, die es nicht müssen. Denn sie arbeitet mit dem Anspruch auf Gerechtigkeit und führt die, die nicht auserwählt sind, sich straflos über Regeln hinwegsetzen zu dürfen, damit regelrecht vor und macht sie lächerlich. In einem System kalter Machtpolitik macht man diesen Menschen oder Völkern nichts vor – man schiebt ihnen nicht die Gerechtigkeit vor, um mit diesem Label Seriosität vorzugaukeln, die es nicht gibt. Die Machtpolitik ist ein Stück weit ehrlicher, die »liberale Weltordnung« ist hingegen bis ins Mark verlogen. Ihr struktureller Hang zur Doppelmoral ist der eigentliche Totengräber der internationalen Zusammenarbeit.
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Was ist mit AUS/NZL? Aus und nicht mehr NütZLich?
Heute am Internationalen Frauentag findet um 14 Uhr die Online-Diskussion „Stoppt den Krieg gegen den Iran“ statt. Jeder kann sich beteiligen.
https://youtube.com/shorts/zLfSKjspRp8?si=shjmwKdk7xlepeaf
Deshalb meinte Rubio auf der Siko neulich wohl auch, dass der Westen das koloniale System offen restaurieren solle. Insgesamt aber etwas windelweich, der Artikel. Denn wir sind ja inzwischen schon einen Schritt weiter als die simple Doppelmoral, wie Emilie Böhm gestern hier ganz richtig feststellte.
Weiter als die simple Doppelmoral. Rein in offenen Chauvinismus, Suprematismus, letztlich Faschismus.
Krieg ist Frieden, und Unwissenheit ist Stärke, ganz einfach.
Zum Völkermord in Palästina:
In Abu Falah, östlich von Ramallah sind Thaer Farouq Hamayel, 24 und Farea Jawdat Hamayel, 57 von den Siedlern mit Schüssen in den Kopf ermordet worden. Nach dem anschliessenden Angriff des Militärs auf die Ortschaft mit Tränengas ist Hassan Murra, 55 mit einem Herzstillstand in das Krankenhaus eingeliefert worden (Sonntag 08.03.2026).
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
Zionisten gefällt das.
Der gute alte Kolonialismus ist in modernisierter Form wieder offen zurück.
Verschwunden ist nur der Tropenhelm.
Und der Statthalter sollte zur Bewahrung des Scheins auch die Staatsangehörigkeit der Einheimischen besitzen.
Der Tropenhelm war gegen herabfallende Kokosnüsse, Durianfrüchte und sonstige Unannehmlichkeiten. Selbst Schildkröten wurden von Greifvögeln vom Himmel geschleudert.
Roberto hat recht!
Die Doppelmoral, also der verschleierte, schöngeredete Betrug, Gewalt ist schlimmer als die offen gerechtfertigte Gewalt, weil die Gewalt um die Lüge erweitert wird und damit umso schlimmer wird!
Diese Doppelstandards setzen sich bis in die Redaktion von Overton fort. Während Roberto sich gemüht die Dinge von einer „höheren Warte“, neutral zu betrachten, merkt man Herrn Rötzer seine proisraelische Grundhaltung an, die er mit den Methoden der Doppelmoral zu verschleiern versucht!
Ach ja, wenn ein Linker, der sich antizionistisch gibt wie Chomsky in Epstein-Affären verwickelt ist, dann ist das genauso schlimm wie die Handlungen von Trump. Hinter Epstein steckt Mossad, wie ein Buch, das hier besprochen wurde, zeigt
https://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/tahir-chaudhry-wem-diente-jeffrey-epstein/hnum/11900108
Belegt dies nicht das Krakennetz der „zionistischen Weltverschwörung“, die man nicht so benennen darf?
Huhu Naomi (m/w/d), braunstreichen leicht gemacht, der ewige Jude, Protokolle der Weisen von Zion, aka die zionistische Weltverschwörung. Sach ma, gehört da dein Chefe mit zu und sind Bill und Xi Zionisten oder geht es eher um ein Ablenkmanöver vom globalkapitalfaschistischen Umbau:
Xi Jinping meets Bill Gates in China, calls him ‚an old friend‘
By Reuters
June 16, 2023
BEIJING, June 16 (Reuters) – Chinese President Xi Jinping called Bill Gates „an old friend“ and said he hoped they could cooperate in a way that would benefit both China and the United States, in Xi’s first meeting with a foreign entrepreneur in years.
In a meeting at Beijing’s Diaoyutai state guest house, where China’s leaders have traditionally received senior foreign visitors, Xi said he was very happy to see the Microsoft co-founder and philanthropist after three years, and that Gates was the first American friend he had met this year.
„I often say the foundation of U.S.-China relations lies with its people. I place my hopes on the American people,“ a video published by state broadcaster CCTV showed Xi as saying.
„With the current global situation, we can carry out various activities beneficial to our two countries and people, activities that benefit humanity as a whole,“ he said.
Gates, who arrived in Beijing on Wednesday, said he was „honoured“ to have the chance to meet. „We’ve always had great conversations and we’ll have lot of important topics to discuss today … it’s very exciting to be back.“
In a post on his personal blog, Gates said he and Xi had discussed global health and development challenges such as health inequity and climate change.
Xi stopped travelling abroad for nearly three years as China shut its borders during the coronavirus pandemic and his international meetings since the reopening have mostly been with other state leaders.
A number of CEOs have visited China since it reopened early this year, but most have met with government ministers.
Gates stepped down from Microsoft’s board in 2020 to focus on philanthropy in the fields of global health, education and climate change.
The last reported meeting between Xi and Gates was in 2015, when they met on the sidelines of the Boao forum in Hainan province. In early 2020, Xi wrote to Gates thanking him and the Bill & Melinda Gates Foundation for pledging assistance to China, including $5 million for its fight against COVID-19.
Xi also discussed the global rise of artificial intelligence (AI) with Bill Gates and said he welcomed U.S. firms including Microsoft bringing their AI tech to China, two sources familiar with the talks said.
One of the sources said they also discussed Microsoft’s business development in China.
During his meeting with Gates, Xi said China would not follow the old path of a „strong country seeking hegemony“ but would work with other countries to achieve common development, according to the People’s Daily newspaper. China often accuses the United States of pursuing hegemony.
Apart from meeting Xi, Gates gave a speech at the Global Health Drug Discovery Institute about the need to use technology to solve global health challenges during his visit.
The Bill & Melinda Gates Foundation and the Beijing municipal government, which founded the institute with Tsinghua University, also pledged to each provide $50 million to bolster the institute’s drug discovery capacity.
https://www.reuters.com/world/china/chinas-president-xi-meet-with-bill-gates-beijing-state-media-2023-06-16/
Süß wie stets die äußerst „treffliche“ Gegenüberstellung der A(a)lternativen (von aalglatt). Der kollektive garstige Westen und der Opfermodus für den Rest. So scheucht man die Machtunterworfenen hier wie dort den jeweiligen Herrchen zu und gegeneinander. Fast als wär’s geplant. Oder?
China: Innen Hui, Außen Pfui
15. Juni 2019 Gilbert Kolonko
Ein Blick in die Nachbarländer Chinas zeigt: Für die Erde ist das „System China“ bisher nicht gesünder als der „freie Markt“ des Westens
Fünf erschossene Demonstranten im April 2016 in Bashkhali bei Chittagong. Ein weiterer getöteter Demonstrant im Februar 2017 an gleicher Stelle. Wieder hatte es Proteste gegeben, gegen ein von China finanziertes Kohlekraftwerk.
(…)
In China sollen bis 2020 „dreckige“ Kohlekraftwerke geschlossen und durch Kraftwerke mit neuster Technologie ersetzt werden. Dazu sind die Umweltstandards für Kraftwerke in China zum Teil höher als in Europa und den USA.
Auch in Sachen Sprache hat China vom Westen gelernt. So nennt es billige und dreckige Müllverbrennungsanlagen einfach „Öko“ und verkauft sie dann nach Indien, das unter Narendra Modi angeblich made in India produziert.
In Bangladesch sind China und Hongkong zu den größten Einkäufern der Gerbereien Dhakas geworden, eine der schlimmsten Verschmutzungsindustrien des Landes. Nach einer Studie leiden 63 Prozent der Arbeiter des neuen Gerbereiparks in Savar-Dhaka unter Gesundheitsproblemen.
Selbst die chromverseuchten Lederreste der Gerbereien werden noch zur Steigerung des Wirtschaftswachstums benutzt, indem sie zu Tierfutter verarbeitet werden. Deutschlands Einkäufer wandern nach Indien ab, wo die Ledergerbereien eine Idee sauberer arbeiten.
Wie der Westen, muss China mittlerweile Wachstum im Ausland erwirtschaften, um die steigenden Konsum-Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung zu befriedigen – dass Chinas Einkommensungleichheit so stark steigt, wie in keinem andern Land, gibt einen Hinweis, warum das so ist.
(…)
„Nicht anders als die westliche Konkurrenz“
Die Weltbank ist Nepals größter Kreditgeber. Das chinesische Gegenstück zur Weltbank und dem Internationalen Währungsfond ist die Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (AIIB). „Sie arbeitet nicht anders als die westliche Konkurrenz – nur drückt sich China gewählter aus“, sagt der Menschenrechtler Hasan Mehedi und fährt fort:
„Die chinesischen Verantwortlichen luden mich sogar nach Peking ein, wo ich meine Kritik gegen einige ihrer Projekte in Bangladesch vortragen durfte. Über eine Stunde nickten sie verständig und gelobten Besserung… nichts ist seitdem besser geworden. Zurzeit arbeite ich an einem Handbuch mit vielen Beispielen für den Umgang mit China, damit meine Kollegen wissen, dass sie sich nicht von den schönen Worten einlullen lassen dürfen. Unter dem Strich geht es auch Peking nur um Einfluss und darum, die Entwicklungsländer durch Kredite in die Schuldenabhängigkeit zu treiben.“
– Hasan Mehedi
Auch Pakistan hilft China mit Kohlekraftwerken auf die Sprünge. In Islamabad plant die Regierung die Stromgewinnung aus Kohle von unter Ein-Prozent auf über 50 Prozent zu steigern. Alleine aus der Wüste Thar sollen durch chinesische Firmen jedes Jahr 3,8 Millionen Tonnen abgebaut werden – die gesamten Kohlevorkommen in der Wüste Thar reichen aus, um die nächsten 100 Jahre jährlich 200.000 MW Strom zu produzieren.
Doch die Kohleförderung ist sehr wasserintensiv und schon jetzt sind Grundwasserstöcke in der Nähe der Kohlegruben leer. In Anbetracht von Pakistans schweren Wasserproblemen fördert das den „Selbstmord auf Raten“ des Landes.
https://www.telepolis.de/article/China-Innen-Hui-Aussen-Pfui-4442803.html?seite=all
Und vlt. könnt man ab und an mal ein Buch in die Hand nehmen, da bekommt man dieses globalisierte Verfahren bestätigt, wie z.B.:
Flammen der Hölle. Nigeria und Shell: Der schmutzige Krieg gegen die Ogoni. Von Ken Saro-Wiwa
Da könnt man dann erfahren wie einheimische Oligarchen aus dem Süden mit ausländischen Oligarchen gegen die eigene Bevölkerung kollaborieren. Einheimische Oligarchen, die mit ausländischen Oligarchen gegen die eigene Bevölkerung kollaborieren, hmm? Verschwörungstheorie.
@ Gracchus Babeuf 11:53 : nennt sich
Kapitalismus oder Neoliberalismus.
@ Gracchus Babeuf 11:53 : nennt sich Kapitalismus oder Neolibera lismus.
Was meine Hoffnungen zur Beendigung des brutalen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieges von USA/Israel angelangt ist paradoxerweise das US-Militär selbst. Viele Soldaten und hohe Offiziere der US-Armee wollen nicht für Israel kämpfen, denn sie sind nicht auf Israel, sondern auf ihr Land vereidigt.
Ich hoffe deshalb sie stürzen Trump und errichten in den USA eine Militärdiktatur!
„I want You to die for Israel“
https://ibb.co/3YLcdgwr
Ausserdem ist Hr.Rötzer einer der nicht möchte dass die Palästinenser ihr Land bekommen.
Boom Boom Tel Aviv, ein Lied geht um die Welt
https://www.youtube.com/watch?v=qZkAzeNvHbw
Wie oft wollte US-Generäle am liebsten den Feind nuken?
So bescheuert es klingt: Die US-Regierung selbst ist in dem Fall der limitierende Faktor ….
Das heißt nicht dass ein Großteil der Soldaten selbst von der Regierung als auch den verrückten Generälen die Nase voll haben…
„Das heißt nicht dass ein Großteil der Soldaten selbst von der Regierung als auch den verrückten Generälen die Nase voll haben…“
Na, was die so im Iran veranstalten sieht nicht nach Nase voll haben aus. Die meisten von denen sind doch einfach nur froh rumballern zu können, möglichst gegen Schwächere und im Wahn „die Guten“ zu sein.
Nase voll haben würde heißen, statt nach Iran nach Israel zu fliegen z.B.
Unterschätzen Sie nicht die Bereitschaft der Leute jeden Scheiß mitzumachen. Selbst in der Ukraine scheint es ja immer noch genug zu geben, die gegen Russland kämpfen wollen. OK, das System dort macht wahrscheinlich überlaufen oder kapitulieren extrem gefährlich.
Trump droht nun auch den Menschengruppen im angegriffenen Iran, die bisher glimpflich davonkamen, mit dem „sicheren Tod“. Israel flog vergangene Nacht den ersten 100-Bomber-Angriff auf iranische Innenstädte, wobei viele Wohngebiete und auch Krankenhäuser zerstört wurden. Schutzräume gibt es im Iran kaum; es werden tausende tote Zivilisten befürchtet.
Und alle schauen zu. Und auch in der GRÜNEN taz erntet bei den Lesern (Kommentare) das Morden Zustimmung. https://taz.de/Rechtsprofessor-Kai-Ambos-ueber-Irankrieg/!6159419/
Echt strange. Diese pervertierten tiefer gelegten Menschen bei Grünen CDU und den ganzen Banden da , die noch gestern mit absurden Fantasiezahlen über Opfer des Putschversuches Betroffenheit heuchelten, zeigen heute völliges Desinteresse am ermorden genau der selben Bevölkerung durch IsraelUSa . Kann’ste Dir nicht ausdenken….
Hegseth:
„Das Zeitalter der politisch korrekten, überempfindlichen Führung, die niemanden verletzen will, endet jetzt auf allen Ebenen“
„Die Ära der dummen politisch korrekten Kriege ist vorbei“
„Wir kämpfen um zu siegen… ohne dumme Einsatzregeln“
Die Rechten und Schlechten dieser Welt haben sicher Dauererektionen. So habt ihr euch das doch immer gewünscht!?
@ Zebraherz
„Die Rechten und Schlechten dieser Welt haben sicher Dauererektionen. So habt ihr euch das doch immer gewünscht!?“
Was für ein saudummer Erguß. Haben die linken Bellizisten alle Erektionsstörungen??
Die sind nicht links auch wenn sie sich 1000x so nennen oder genannt werden.
„So habt ihr euch das doch immer gewünscht!?“
Die Frage kann man nur mit ja beantworten, wenn man sich das Wahl- Protest- und sonstiges Verhalten der Mehrheit der Bevölkerungen im Westimperium betrachtet.
Aktuell in Baden Würtenberg die Wahl. Da erübrigt sich jeder Kommentar.
„Schutzräume gibt es im Iran kaum; es werden tausende tote Zivilisten befürchtet.“
der Iran hat sich doch seit 1979 auf diesen Krieg vorbereitet, wieso gibt es denn keine Schutzräume? Vielleicht weil dem Regime seine Bevölkerung egal ist?
Wieviele Schutzräume hat denn das deutsche Regime vorbereitet, wo doch dauernd der Russe anzugreifen drohte?
Leider wahr. Und die letzten brauchbaren Bunker wurden zu Event Locations umfunktioniert. Wenn man an dieses bauliche Treiben der BRD denkt, fällt einem der Vorkriegs-Kassenerfolg „Tanz auf dem Vulkan“ ein.
Also zumindest der ehemalige Wehrmachtsführungsbunker unter dem Park etwa dort 52.518635,13.444964 Auer Dreieck Berlin wurde seit 2018 wieder instand gesetzt, mit Wasser, Abwasser und Glasfaser versorgt, oben eine Zerschellerschicht aus Bruchgestein draufgemacht, die alten Eingänge die schon zu Ostzeiten zugemauert waren, bis in fast 1 meter tiefe abgebrochen und Verfüllt, ein neuer Notausgang gebaut und alles wieder gut getarnt wurde. Jedenfall wenn man von den vielen Gullys absieht, die irgendwie alle hoch liegen, so dass nach der Schneeschmelze überall große Wasserpfützen auf dem Rasen sind, die jedem mit etwas Verstand zeigen das es keine Gullys sind sondern nur Attrappen.
Also für die Kriegstreiber und die Kriegsführer sind da schon Bunkerplätze genug vorhanden, ebenso wie der Tiefbunker unter dem Reichstag wohl genug Patz für die Lobbyhuren darin hat. Nur die normale Ersetzbare Bevölkerung muss sehen wie sie klarkommt. Die Koordinaten für den renovierten Bunker dürften die Russen jedenfalls ziemlich sicher schon in den ein oder anderen Bunkerbooster eingegeben haben. Dadurch lassen sich viele zivile Schäden vermeiden und es trifft die, die es auch treffen soll.
Aber es geht doch nur um ein „völkerrechtswidriges Regime“, das der Westen da zusammenbombt! Also setzen wir eigentlich sogar das Völkerrecht durch, nicht wahr, Frau Halligalli?
https://www.nachdenkseiten.de/?p=147055
> „Der Iran ist ein völkerrechtswidriges Regime. Dafür gibt es etliche Belege.“ Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Was bitte ist ein „völkerrechtswidriges Regime“? Das Völkerrecht sagt nichts zur Legitimität einer Regierung
Unsere selbsternannten Experten äh Propag…
Wie sorgt man dafür? zb indem man Leute unterschiedlich bezahlt. Festangestellte mit Extra Pensionen vs niedrigbezahlte mit Zeitverträgen, die also auch noch Angt haben müssen das die nicht verlängert werden. Wie konnte es eigentlich zu dieser 2 Klassengesellschaft im ÖRR kommen?
Wenn das „Imperium USA/Israel“ den Iran beherrschen will, müssen sie mit Bodentruppen rein, nur, die syrischen Kurden zu bewaffnen (die iranischen und irakischen Kurden wohl eher nicht) wird nicht reichen und….auf die amerikanischen GI’s warten die Iraner und das wird sehr bitter und tödlich werden.
Dieses „Neue Weltreich“ wird schneller
untergehen als das „Britische Kolonialreich“,
die Völker des Südens werden sich nicht mehr so einfach kolonisieren lassen wie sich das die Finanzelite und die Kriegstreiber heute vorstellen.
Und die Blutbäder, die entstehen jucken weder den Fritz, noch den Jean, noch den Tom, noch den Donald, auch die knöcheltief im Blut stehenden „Damen“, die begeistert die Fahnen schwenken, sind völlig empathielos gegenüber dem Leid das sie anrichten.
Militär hatte schon immer eine gewisse Anziehungskraft auf diese Weiber…..!
Die Geschichte wird ihnen ihren Platz zuweisen, vielleich trifft sie vorher noch das Fegefeuer! (sorry bin nicht gläubig aber das Fegefeuer für diese Mischpoke würde mir gefallen)
@ Rubis 10:03 statt Fegefeuer > Hölle !
„auch die knöcheltief im Blut stehenden „Damen“, die begeistert die Fahnen schwenken, sind völlig empathielos gegenüber dem Leid das sie anrichten.“
„Militär hatte schon immer eine gewisse Anziehungskraft auf diese Weiber…..!“
hoho ! da blickt ja mal wieder jemand in die tieferen Ebenen. Bisschen weit aus dem Fenster gelehnt so einen Tag nach dem Frauentag ?
Die Biologie nennt so was evolutionäre Sackgasse. Das sind evolutionäre Selektionsprozesse, in dem Fall sexuelle Selektion, die Eigenschaften, in dem Fall Verhaltensmuster, bevorzugt selektieren, die langfristig negativ für das Überleben der betreffenden Art sind. Aber das führt wohl hier zu weit. Ist schließlich kein Bio- oder MGTOW-Forum. Sie wissen scheinbar ohnehin Bescheid und für die Anderen ist das kein Thema.
Zitat: „Langsam gelangt man zu dem Glauben, dass der Kolonialismus die ehrlichere Art war, wie der Westen der Welt seine Ordnung aufdrängte.“
Mit dem Satz kann sich der Autor für den Deutschen Kleinkunstpreis bewerben.
Es gibt keinen Unterschied zwischen dem, was der Autor Kolonialismus nennt, und heute. Alles gehört zum Imperialismus des Kapitalismus.
Das eigentliche Problem ist, dass auch für den Autor der Kapitalismus die einzig mögliche, Gott gegebene Gesellschaftsordnung ist.
Roberto beginnt hier mit einer sehr zutreffenden Analyse des westlichen Imperialismus. Aber dann mündet es in Support für das Mullah-Regime. Das ist das Verhängnis.
US-kritische und von links getragene antiimperialistische Bewegungen haben in den 70-er und 80-er Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Vietnamkrieg beendet, Abrüstung erzwungen, Folter verboten.
Aber jetzt? Die Bewegung ist vollkommen vom Iran unterwandert. US-Kritik mündet automatisch in Befürwotung des Mullah-Regimes. Bestes Beispiel ist das Overton-Magazin. Ein inzwischen völlig ungetarnter Mullah-Stammtisch.
Was natürlich auch den Misserfolg aller US-Kritik erklärt. Eine gut argumentierende Linke wie in den 70-ern hätte beste Chancen auf Erfolg. Aber man will sich doch nicht mit den Mullahs gemein machen. Denn, was nun wohl endgültig feststeht: das sind Nazis.
Hast du hier schon mal was anderes geschrieben, als Support für das völkermordende Zionisten-Regime?
@Artur_C
Wie Sie sich als Netanyhu Unterstützer doch irren können.
Klatschen Sie eventuell auch noch Beifall für IDF Soldaten die in GAZA schwangeren Frauen in den Bauch schießen und dann T-Shirts tragen auf denen steht: „Zwei mit einem Schuß“?
Ein brillanter jüdischer Beitrag über den Iran!
Alon Mizrahi, ein israelischer Journalist und einer der angesehensten Juden der Welt schrieb:
https://tkp.at/2026/03/06/ein-brillanter-juedischer-beitrag-ueber-den-iran/
Die Nazis sitzen hier
Der Hooligan im State Department
https://www.german-foreign-policy.com/
Pallywood. Gähn. TRT, Erdogans Nazisender? Gähn. Das letzte ist halbwegs ernst zu nehmen.
@ Artur_C 10:21 und Arrtur _C 12:50: Bei Overton gibts einen Mullah -Stammtisch? eeeeecht jetzt? Roberto de Lapuente im Großen Schwarzen ?
Mensch Artur hör auf, ich möchte nicht von den Netanjahus dieser Welt regiert werden, die iranischen Mullahs bleiben in ihrem
Land aber die Zionisten haben sich
in der westlichen Finanzwelt explosionsartig vermehrt.
Selbstverständlich haben Juden auf Erden ein Existenzrecht aber die Araber auch und zwar OHNE Kontrolle der Zionisten. Das israelische Königreich oder beide Königreiche gehören der Vergangenheit an, Punkt.
Menschen, die auf ihrem Land leben wollen einfach ermorden, weil das Land „angeblich von Gott den Juden“ versprochen wurde, das ist Unsinn und das wissen Sie auch.
Legen Sie mal ihre zionistische Brille ab,
der 7. Oktober war der von Mossad und CIA „geplante Startschuss“ für das Chaos das jetzt herrscht.
Mit Lügen werden Kriege angefangen und gerechtfertigt.
Wer sind hier „die Tiere“ und wer steigert sich in einen Blutrausch?
„Die Ukraine hat jedes Recht, sich zu verteidigen. “ ja, aber es ist nicht unsere Verpflichtung das zu bezahlen, im Gegenteil. Die Ukraine ist nicht in der EU , nicht in der NATO. Hat rassistische Sprach und andere Gesetze. Damit hat sie noch nichtmal die Vorrausetzungen EU Mitgleid zu werden, sie passt nicht zu unserem demokratischem System, solange diese gelten.
Zum Thema Iran. @Artur_C : Uns muss nicht deren Herrschaftsform gefallen, das berechtigt uns nicht da militärisch einzugreifen. Da wird geheuchelt und gelogen nur um die Bevölkerung davon zu überzeugen, man stünde auf der richtigen Seite. Leider und grade auch bei den ÖR Medien.
Wie hat man damals auf Russland eingehauen, für das gleiche das man jetzt versucht schönzureden, in Zweifel zu ziehen, weglässt, Zahlen überhöht, Völkerrecht zerredet… Nach Gaza bereits der nächste Fall. Eins war nach 2022 schon klar man muss nicht lange warten müssen. Denke deshalb war Putin auch so ein bisschen überrascht wie der Westen reagiert hat, weil das doch seit dem Vietnam Krieg normale Politik war.
unsere besten freunde sind theokratische monarchien mit u.s. basen, zb saudi arabien, man sollte artur’s wahnhaftes gelalle genauso ernst nehmen wie das von trump.
@Patient 0
Stimmt, aber sie werden jetzt die Strafe für ihre arrogante kriegslüsterne Politik in Europa bekommen.
Kein Gas – Kein Öl
Russland stoppt vorzeitig die Gasliefierungen in die EU (ca. 15 – 20%) wollte die EU ja eh nicht.
Norwegen muss seine Gaspiplines warten, das kann einige Zeit dauern (ca. 13 – 15%)
Qatar fällt auf unbestimmte Zeit aus (vielleicht ca. 35%)
Preise für Öl und Gas steigen rasant, folgen werden alle anderen Preise wie für Lebensmittel etc..
Die Gasspeicher sind nahezu leer.
Die Arbeitslosenzahlen steigen immer schneller.
SPD empfiehtl kauft euch E-Autos. Doch woher kommt das Gas für die geplanten 16 neuen Gaskraftwerke zwecks Stromerzeugung? Woher kommt der Strom? Ach ja richtig, aus der Steckdose, habe ich doch glatt vergessen 🙂
Die haben uns so in die Schei..e geritten …..und es geht munter weitermit der Verblödung
Latinunterricht überflüssig
https://www.sueddeutsche.de/bildung/contra-lateinunterricht-warum-latein-als-schulfach-ueberfluessig-ist-1.2274651
> Kein Gas – Kein Öl
Ja so langsam wirds wirklich eng. Noch dazu wo man die Vorratswirtschaft hat schleifen lassen. Wir haben schon eine Gasmangellage, aber es hieß „Wir könnnen ja jederzeit auf dem Weltmarkt nachkaufen“.
Richtig clevere Idee, nachdem alle bereits seit Monaten gewarnt haben, die Spiecher sind zu leer.
Aber musste wohl mal soweit kommen, damit einige aufwachen.
Leider bezahlen wir alle für diese Politik.
da vd Leyen das russische Gas Anfang 2027 in allen EU Staaten verbieten will, spricht nichts dagegen, dass Putin das schon 2026 macht.
UvdLeyen versteht das ….da bin ich sicher!🙂🙃
Trump verliert endgültig die Kontrolle und wird seine brutalen Attacken weiter steigern bis zum Einsatz von Atombomben.
Je mehr Verluste er hinnehmen muss desto wahnsinniger wird er. Trump gerät immer mehr in einen Blutrausch und er wird auch keine Rücksicht auf sene eigene Bevölkerung oder Soldaten nehmen.
Gibt es jemand der ihn stoppen kann? Ich sehe leider kenen.
Alon Mizrahi, ein israelischer Journalist und einer der angesehensten Juden der Welt schrieb:
https://tkp.at/2026/03/06/ein-brillanter-juedischer-beitrag-ueber-den-iran/
Danke für den Artikel.
Ich habe es bereits früher und an anderer Stelle geschrieben. Es braucht in Israel einen „jüdischen Frühling“
Wenn das Schlimmste verhindert werden soll, müssen die Menschen Netanjahu und seine Gesellen aus der Knesset schleifen und am besten ins nächste Flugzeug nach Den Haag setzten.
Fußball ist wie Krieg und im Fußball nennt man das Abstiegskampf.
Wie hat eigentlich Russland dem Osten seine Ordnung aufgedrängt?
Wer als erstes auf diesen Post „Nazi“ schreit kriegt nen Keks.
welchen Osten meinen Sie denn????
Falls Sie die Völker in Sibirien meinen, die leben in Russland in Freiheit und nicht wie die Nachkommen der Indianer in den USA
und die Aborigines in Australien, die in Reservaten wohnen und für die Touris vorgeführt werden.
Durch den kampferprobten Rittmeister Michael Strogoff oder haste nie Jules Verne gelesen?
Ceeh hier dein 🍭
Warum gibt es denn so viele Western?
Wird Raubmord dadurch besser, wenn er offen und ehrlich stattfindet?
Der Gedankenansatz von Roberto führt ein wenig in die Irre.
Es ist die Demokratiesimulation des Westens, die die Herrschaften dazu zwingt ihre Raubzüge moralisch zu bemänteln.
Gäbe es diese Simulation nicht, dann könnten die Milliardäre auch wie einst der Aldel, für Ruhm und Ehre zu Felde ziehen.
Wäre aber die Demokratie echt, dann gäbe es auch diese Art der Kriege nicht.
Sehr schön auf den Punkt gebracht!
Als ob der „Rest“ nicht genauso seine Werte den anderen aufdrücken wollte … Im Gegensatz zum früheren Kolonialismus hat heute nicht nur „der Westen“ die Möglichkeit, den sichtbaren Versuch zu unternehmen, die Welt zu kolonialisieren.
Im Iran kämpft es gerade der Westen gegen den Islamismus, China ist für den Westen der Endgegner, Russland verkörpert den Osten, in Venezuela war ein Vertreter Südamerikas dran …
Alle wollen sich ausbreiten. Manche scheitern schon an sich selbst, andere an stärkeren.
Ich kann mir schöneres vorstellen als nahöstlichen Islamismus oder südamerikanische Sozialisten.
Die Doppelmoral hat inzwischen ein solches Ausmaß angenommen, dass man sich ihrer nicht mehr erwehren kann. Es führt nur zur Verzweiflung, wenn man weiter versucht, sie zu entlarven bzw gegen sie argumentativ oder aufklärerisch vorzugehen. Die Gegenseite, also jene, die die unterschiedlichen Standards nutzt und damit REchthaberei betreibt, ist immer im Vorteil. Denn erstens stehen ihr die Medien zur Verfügung und zweitens geht es ihnen weder um die Wahrheit noch um das Erkennen der Wirklichkeit. Ihnen geht es darum, Recht zu haben, Recht zu behalten und das eigene Weltbild zu schützen. Aber es geht NICHT um moralische Grundsätze, noch weniger um ein Verhalten, das sich von ihnen leiten lässt. Am Ende, wenn gar nichts mehr geht und sich die Doppelmoral als die allumfassende Lüge entlarvt hat, die sie ist und die ihre Grundlage ist, geht immer noch, was einmal eine große Klimaaktivistin und Expertin in Sachen Vorwurfshaltung feststellte: „Besser Doppelmoral als gar keine.“
Man weiß nicht, ob diese Aussage Dummheit war oder nur Rechthaberei oder noch schlimmer: ein Dokument vorherrschender Verwirrung und Verblödung. Aber wie dem auch sei: Moral und besonders die moralische Empörung, die immer wieder so gerne angewendet wird auf allen Seiten, sind kein Mittel, um diesem Gesinnungschaos, Bekenntnischaos und Deutungschaos zu entkommen. Denn Moral ist eine launische Diva. Und wie schön zeigt uns doch die Entwicklung der Grünen von der Friedenspartei zur Partei der Kriegsbefürworter, dass Moral alleine keine zuverlässige Richtschnur ist, wenn sie nicht auf dem festen Fundament eines politischen Bewusstseins beruht. Moral selbst ist kein Bewusstsein. Sie richtet sich nach Strömungen, je nachdem woher der Wind weht.
Der Weg aus dieser Verwirrung und der dazu gehörenden Verzweiflung in solchen Fragen ist die Bewusstmachung, die Frage danach: Was geht vor sich, was ist die Grundlage dieser Vorgänge und welche Entwicklung zeigt sich da? Aber das alleine reicht nicht, denn eine mehr oder weniger neutrale Beobachtung anstellen, kann auch jeder sogenannte Experte oder Wissenschaftler. Was fehlt, um all dieser Verwirrung und Zerrissenheit zu entkommen, ist eine solide Grundlage zur Einschätzung der Vorgänge: Das sind die Interessen. Nicht irgendwelche wie die der Naturschützer und der Autofahrer und wieder andere, also all jene Sonderinteressen, die in den Gesellschaften aufeinanderprallen und sie von innen zersetzen. Sondern jene Interessen, die früher einmal unter dem Begriff Klassenbewusstsein eine feste Grundlage und zuverlässigen Anker hatten. Dafür war nur ein einziges Interesse maßgebend, das Interesse der einfachen Menschen, früher einmal Proletariat genannt. Ihr grundlegendes Interesse ist, was heute zum Spielball der Herrschenden und Mächtigen geworden ist: Der Wunsch nach einem menschenwürdigen Leben und einer freundlichen Zukunft für ihre Kinder. Und dieses Interesse ist so allgemein und global wie die Luft, die alle Menschen gemeinsam einatmen ungeachtet des Geschlechts, der Rasse, der Völker oder der Religionen. Dieses Interesse ist nicht immer klar zu erkennen und muss in allen Veränderungen immer wieder neu geklärt werden, wie nun auch im Krieg im Nahen Osten oder auch in der Ukraine. Klar ist, dass die einfachen Menschen in diesen Konflikten nicht eingreifen können, schon gar nicht von der Ferne aus, weil ihnen die Mittel dazu fehlen. Es fehlen die Machtmittel und es fehlt vor allem eine Organisation dieser Menschen, die nur alleine ihrem Interesse verpflichtet ist. Im Moment noch verteilen sie sich auf die herrschenden Parteien mit ihren Ansichten und Angeboten. Sie wählen aus den Angeboten der bürgerlichen Parteien aus, wovon sie glauben, dass es ihnen nutzt und von Vorteil für sie ist. Aber diese Angebote sind vergiftet, weil spalterisch. Sie wenden sich teilweise gegen andere Gruppen unter den einfachen Leute: die Interessen der jungen Menschen werden gegen die der alten in Anschlag gebracht, die Frauen gegen die Männer, Inländer gegen Ausländer, Deutsche gegen Russen, Moslems gegen Christen, Anhänger einer Partei gegen jene einer anderen. Die Sonderinteressen, die man für sie erfüllen will, überdecken aber das gemeinsame und lassen dieses unklar werden: Ein menschenwürdiges Leben – für alle; eine freundliche Zukunft für unsere Kinder – und zwar für alle. Das ist die Grundlage, nach der politische Ansichten und Handlungen bewertet werden müssen von UNS, von uns einfachen Leuten, die jeden Tag versuchen müssen, über die Runden zu kommen. Die Parteien streiten sich und wollen uns einreden zu wissen, was das beste für uns ist. Sie ziehen uns in ihre Streitereien mit hinein, lassen uns für ihre Ansichten, Versprechungen und Weltbilder auf einander losgehen. Unsere Frage aber muss sein: Nützt DAS unseren Interessen? Sollen wir uns einmischen in dieses Gezänk? Oder sollen wir nicht besser uns da heraushalten und überlegen, WAS wollen WIR? WAS nützt UNS? Uns, den einfachen Leuten. Was nützt den einfachen Leuten in den USA der Angriff auf den Iran? Die Milliarden, die dort verpulvert werden, machen das Leben der kleinen Leute in den USA nicht besser, im Gegenteil. Diese Milliarden fehlen an anderer Stelle, wo sie in den USA viel Leid lindern könnten, und sie schaffen im Iran keine besseren Lebensumstände. Trump will den Iran die Freiheit bringen. Aber ist es die Freiheit der Iraner oder die der USA? Das können nur die Iraner sagen, nicht die Amerikaner. Oder würde sich der Westen vom Iran vorschreiben lassen, wie er das Leben der eigenen Bürger zu gestalten hat? Westliche Moral glaubt, anderen Völkern Vorschriften machen zu können aufgrund der eigenen Überlegenheit. Aber worin soll diese Überlegenheit bestehen? Die westlichen Staaten haben sich höhere Rechte aufgrund ihrer vermeintlichen Überlegenheit anderen Völkern gegenüber angemaßt. Mal war es die angebliche rassische Überlegenheit der Herrenmenschen, dann war es die ideologische der westlichen Werte, dann die moralische der woken Bessermenschen. Sie alle aber wurden als Trugschluss entlarvt gerade von jenen, über die man sich erheben wollte. Die Untermenschen der sowjetischen Völker haben den Herrenmenschen gezeigt, was es mit ihren rassischen Überlegenheit auf sich hat. Sie haben den Rassenwahn besiegt, das Überlegenheitsdenken haben sie aber den ehemaligen Kolonialherren nicht austreiben können. Es blühte weiter in der Vorstellung von intellektueller Überlegenheit, ideologischer und moralischer.
Die Feinde der einfachen Menschen sind jene Kräfte, die glauben, höhere Rechte zu haben als andere Menschen und Völker. Die einfachen Menschen aber, früher Proletarier, haben überall dieselben Interessen: Sie alle wollen ein menschenwürdiges Leben und eine freundliche Zukunft für ihre Kinder – und zwar für alle. Denn das ist die besten Garantie für Frieden und Wohlergehen. Und dafür müssen sich die einfachen Leute die Organisationen schaffen, ihre Organisationen, die alleine ihrem Interesse dienen.
@Rüdiger Rauls
Kleine Korrektur: Trump gibt vor, dass er das wolle.
Persönlich denke ich, er will etwas ganz anderes (was immer das sein mag), z.B.:
– Marionettenregierung (im Sinne der USA)
– Dschungel & Entstaatlichung (im Sinne Israels)
– irgendeine Kombination aus beidem
Nicht nur nach außen, auch nach innen funktioniert die Doppelmoral und das „selber für sich andere Regeln beanspruchen, als man anderen zugesteht“ so. Da kommt zum Beispiel Mister „von oben herab“ und meint, im Internet sollte jeder mit Klarname auftreten, damit „auf Augenhöhe“ kommuniziert würde. Sorry, aber „auf Augenhöhe“ (oder auch „Waffengleichheit“) hieße entweder, daß ich mich nach oben begebe, wofür ich eine ganze Armee bräuchte, um mir den selben (vor allem rechtlichen) Schutz wie ein Bundeskanzler zu verschaffen. Oder aber der Herr Kanzler bequemt sich zu mir herunter, wobei er unterwegs vermutlich so viele Arschtritte kassieren würde, daß er nichts mehr jemals wieder würde aussitzen können. Beides hat DER nicht im Sinn!
Das hier lohnt sich an dieser Stelle zu lesen:
https://no01.substack.com/cp/185980275
Was ist der Unterschied zwischen Kolonialismus und Neokolonialismus?
Der Kolonialismus hat den Völkern auch was gebracht, nämlich Infrastruktur, also Eisenbahnen, Straßen, Krankenhäuser und Schulen. (Mir ist natürlich klar, dass hier viele die Alphabetisierung für eine teuflische Kampagne des Westens zur Unterdrückung der Völker in den Kolonien halten.) Auch wurden Kannibalismus und letztlich auch die Sklaverei abgeschafft. Besonders in Afrika und Mittelamerika spielte das Versklaven eine große Rolle. (Die Kolonialmächte in Nord- und Südamerikaner kauften zwar Sklaven, versklavten aber nicht. Die USA nahmen zur Abschaffung der Sklaverei immerhin einen Bürgerkrieg in Kauf.)
Der Neokolonialismus bringt aber nichts als Ausbeutung, weshalb jedes Land des „Globalen Südens“ froh sein kann, wenn es keine Bodenschätze hat, denn darum geht es dabei. Das gilt auch für den Krieg gegen den Iran.
Allerdings ist das Mullah Regime anscheinend, was genaues erfährt man ja nicht, ein echtes Zombie Regime. Jetzt greifen sie sogar alle ihre Nachbarn an. Die Amis und die Israeliten können sich wohl bald zurückziehen, weil die Anrainerstaaten des Irans den Krieg übernehmen müssen.
Ach, unsere Propagandamedien machen doch nur ihren Job, nämlich Propaganda für jeweils die Seite der unser Regime im Arsch steckt. Natürlich ist der Westen nur ein Haufen Arroganter Mörder, Räuber und Vergewaltiger, wozu wäre sonst ein so extrem teurer Propagandaapparat nötig?
Das was hier als demokratie bezeichnet wird, nannte sich vor etwas über 80 jahren noch Faschismus. Und natürlich muss diese Westliche Welt sterben wenn die Menschheit weiterleben will, geht nicht anders diese Millionen Propagandagestählten Faschisten müssen Sterben, je früher je besser für die Welt.
Die etwa 400 bis etzt getöteten GIs sind da nur ein kleiner Anfang.
Hoffentlich erledigen die Amis den Modschtaba gleich. Sonst gibt es noch eine Chamenei-Dynastie. Da ist ja der Schah noch akzeptabler.
non, das hier ist der neue Mullah für die Schiiten…..
https://x.com/Reuters/status/2029878407878656456
Gewiss, aber keine neue Erkenntnis. Jede ARD-TS-Ausgabe ist voller Verlogenheit, tendenziöser Darstellungen, gelegentlich auch direkten Lügen, jedenfalls grossen Auslassungen. Wer das nicht bemerkt, ist komplett apolitisch, dazu benötigt man keinen de Lapuente-Text.
Bin mal schon gespannt auf den Boykott von US Sportereignissen dieses Jahr wegen des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs auf den Iran. Geht ja gar nicht, dass US oder israelische Sportler – womöglich noch mit ihrer Landesfahne! – an den olympischen Spielen teilnehmen, oder man Sportereignisse aus diesen Ländern bewirbt…