
Austesten, ob er es tut. Wird Putin eine Atombombe zünden?
Es läuft nicht gut im Ukrainekrieg. Je bedrohlicher die Ukraine für Russland wird, desto wahrscheinlicher wird der Atomkrieg.
Das kommt unterdessen im Mainstream an. Am 11. Juni erschien folgendes Interview in der FR. Hier die entscheidenden Sätze von Oberst Markus Reisner, einem im Mainstream gern gehörten Militärexperten:
FR: In der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ hatten zuletzt auch der ehemalige deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) und der Sicherheitsexperte Peter Neumann gemahnt, man müsse Putins nukleare Drohungen ernstnehmen. Halten Sie den Einsatz taktischer Atomwaffen für eine realistische Option?
Reisner: Absolut. Im Herbst 2022 zogen die Russen erstmals diese Karte und die USA nahmen dies sehr ernst. Sie dürfen zudem nicht vergessen, die russische Nukleardoktrin kennt eine sehr genau überlegte Abstufung und auch eine Eskalationsleiter. Manche Experten sagen, dass es bis zu 21 Stufen bis zu einem nuklearen Krieg sind und die nukleare Drohkulisse in der Ukraine befinde sich zurzeit noch im unteren Drittel. Es muss auch nicht sein, dass Putin im nächsten Schritt eine taktische Atomwaffe in der Ukraine zündet.
FR: Sondern?
Reisner: Beispielsweise könnte Putin eine taktische Atomwaffe über dem Schwarzen Meer explodieren lassen, um zu signalisieren, dass Russland diese Fähigkeit besitzt.1
Nun meldet also auch der Mainstream, was bislang für die Alternativmedien reserviert war: Ein europäischer Atomkrieg ist möglich und nicht unwahrscheinlich. Schluss also mit dem hirnverbrannten Ratschlag, Putins Drohungen einfach zu ignorieren. Langsam wird deutlich, dass wir auch einen Machthaber, den wir für böse halten, gerade dann ernst nehmen müssen, wenn er böse ist. Was dagegen gar nicht geht, aber allgemeines Rezept ist: sich von einem Mann abhängig zu machen, und zwar das Leben Tausender, indem man es ihm überlässt, ob er mit Nuklearwaffen reagiert oder nicht.
Austesten, bis der Arzt kommt
Und doch wird weiter „getestet“. Drohnen noch weiter ins russische Hinterland steuern, vielleicht den Kreml ins Visier nehmen, den Russen so richtig einheizen. Wer sich, wie hierzulande verbreitet, moralisch einwandfrei und im Recht fühlt, kann dabei seinen Verstand gegen die moralische Makellosigkeit eintauschen: das Empfinden, auf der richtigen Seite zu stehen. Selbst die eigene Sicherheit mag hinter solcher Selbstbeweihräucherung verschwinden. Und auch die „Moral“ dabei ist mehr als fragwürdig.
Und ja: Mit Atomwaffen kann man erpresst werden. Putins Drohungen sind eindeutig Erpressungen. Was aber sollte getan werden, wenn ein Erpresser damit droht, ein entführtes Kind zu töten? Wenn sie es können, würden Eltern jede beliebige Summe zahlen. Und das ist im Hinblick auf das Leben eines Kinder auch richtig. Wer sagt: Wir lassen uns nicht erpressen, opfert das Leben des Kindes oder ermöglicht es zumindest.
Aber auch darum geht es (das sollte gesehen werden): um’s Prinzip. Putin durchkommen zu lassen, verletzt das Völkerrecht und den auf Prinzipien beruhenden Frieden in Europa. Doch stur auf Prinzipien zu beharren, ist dann von Übel, wenn Prinzipientreue noch größere Schäden anrichten würde als der Verzicht darauf. Russland ist die stärkste Atommacht, ein Großteil seiner Verteidigung hat es an diese Waffen delegiert. Zwingt das nicht zur Abwägung? Schutz der Prinzipien gegen den Schutz zahlloser Menschenleben? Vielleicht ist das zu rettenden „Kind“ die globale Zivilisation. Gegen diesen Wert verlieren alle denkbaren Prinzipien an Gewicht.
Zu den Guten gehören oder ein schlimmes Übel verhindern?
Psychologisch heißt das: Der fromme Entschluss, zu den Guten gehören zu wollen (Gute unterstützen die Verteidigung der Ukraine), sollte mit jenem Übel in Vergleich gesetzt werden, das weit größer sein würde als eine Niederlage (oder Teilniederlage) der Ukraine. Es existiert überhaupt kein Maßstab, der den Abstand verdeutlichen würde, der zwischen dem persönlichen Gefühl, integer zu sein, und dem Horror einer atomaren Auseinandersetzung klafft. Die Schreie nach Wasser waren in Hiroshima schließlich der einzigen Laute, die noch hörbar waren, während den Menschen die Haare in Büscheln ausfielen und sich die Haut von ihren Körpern ablöste.
Wie kommt es, dass diese im Grunde simple Abwägung zwischen gut gemeinter Moralität und dem möglichen Horror so selten erfolgt? Vielleicht weil es tatsächlich gar nicht um Moral geht oder um Recht? Sondern um jene Währung, in der die Mächte weltweit tatsächlich rechnen: in Einflusszonen, in Rohstoffen, in Machtausübung? Gerade dann aber gilt vor allem: deutlich zu erkennen, wo die Grenzen der kriegerischen Auseinandersetzung liegen. Sie liegen dort, wo ein Übel heraufbeschworen wird, über das hinaus kein größeres mehr denkbar ist.
1 Russland im Ukraine-Krieg unter Druck: „Kann sein, dass Putin die Nuklear-Karte zieht“
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Ach komm, die „Regelbasierte Ordnung“? Krieg gegen Serbien? Nato-Osterweiterung? Putsch in Kiew? Wir im Westen sind genau die Richtigen, die von Völkerrecht und Frieden schwafeln.
Danke dafür! Wir sind nun wirklich die Letzten die von Werten, Anstand, Menschen- und Völkerrecht faseln sollten! Hauptschuld an diesem Krieg trägt der! Westen
Der Maidan war ein illegaler Putsch, vom Westen unterstützt
https://www.infosperber.ch/politik/welt/der-maidan-war-ein-illegaler-putsch-vom-westen-unterstuetzt
Jacques Baud / 23.08.2023 Die gestürzte Regierung war demokratisch gewählt.
Von der neuen Regierung sah sich die Bevölkerung des Donbas und der Krim bedroht.
Die USA haben sogar die Regierung ausgewählt
Bei der Maidan-«Revolution» von 2014 handelt es sich um einen Staatsstreich mit Unterstützung der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten.
Sogar die Mitglieder der zukünftigen ukrainischen Regierung haben die USA selber ausgewählt.
Das zeigt das berühmt gewordene Telefongespräch zwischen Victoria Nuland, der damaligen stellvertretenden Aussenministerin für Europa und Eurasien, und Geoffrey Pratt, dem amerikanischen US-Botschafter in Kiew, das die BBC publik machte – zum Ärger der Europäer.
Im Verlauf des Gesprächs fiel Nulands denkwürdiges «Fuck the EU!».
Einen ähnlichen Gewalt-Aufstand wie auf dem Maidan hätte kein westliches Land toleriert, erklärte der damalige ukrainische Ministerpräsident Asarow.
Der weggeputschte Präsident Janukowitsch forderte ein Jahr später die neue Regierung in Kiew vergeblich auf, mit den prorussischen Aufständischen im Osten der Ukraine das Gespräch zu suchen und der abtrünnigen Region eine weitgehende Selbstverwaltung zu gewähren.
Der Westen, der den rechtsextremen Staatsstreich von Kiew unterstützte, will den Staatsstreich legitimieren, indem er verschweigt, dass es auch viele Ukrainer gab und gibt, die ihn ablehnen.
Man verbreitet stattdessen, dass russisches Militär den Aufstand im Donbas organisierte, und behauptet sogar, Russland habe «sich den Donbas angeeignet». Das ist falsch!!
Es ging in jener Zeit lediglich um eine garantierte Autonomie von Kiew.
Die russischsprachige Bevölkerung im Donbas pflegte stets enge Beziehungen mit Russland. …UNBEDINGT ALLES LESEN !!
Allee der Engel, seit 2014 bombardiert die Ukraine die Kinder von Donezk
http://inliner.bplaced.net/allee-der-engel-seit-2014-bombardiert-die-ukraine-die-kinder-von-donezk/
„Ihr tötet mit euren Waffenlieferungen Kinder im Donbass!„ – Aufruf internationaler Journalisten, rechtes Bild, Alina Lipp
„Jeden Tag schießt die ukrainische Armee auf uns, auf das Stadtzentrum Donezks – ausschließlich auf zivile Ziele.
Jeden Tag sterben hier Zivilisten. Warum finanziert ihr das?!“ richten sich aus dem westen stammende Journalisten aus Donezk an ihre Landsleute.
Seit 2022 wird jetzt auch mit NATO Waffen gezielt das töten von Zivilisten praktiziert.
Der Tod kommt aus Deutschland, jeden Tag und jede Nacht!
Die deutschen Politiker glauben zu gerne den Gräuelmärchen der ukrainischen und NATO-Propaganda, um hier einen Grund für Waffenlieferungen zu erfinden. SIe haben seit 2014 weggeschaut.
Sie glauben, die Märchen von der Demokratie, die überfallen wurde.
Wer mit offenen Augen und Ohren durch das Leben geht, der sieht die Wahrheit und die Lüge.
Die Nazis in der Ukraine sind für alle sichtbar, die korrupten Politiker sind sichtbar. Die Nato, die USA, die Engländer, die CIA, die ständig Kriege beginnen und als Begründungen Lügen erfinden. ALLES LESEN!!
Der Krieg von Israel läuft ja auch nicht pralle, warum sollte dann nicht Israel das Blatt mit der Bombe wenden sollen?
Weil dann die Antwort der Araber, Türken und Pakistanis kommen würde?
Weil dann die Antwort der Araber, Türken und Pakistanis kommen würde?
„Weil dann die Antwort der Araber, Türken und Pakistanis kommen würde?“
Oder gar von den USA selbst, sofern sie quasi als Vormund bzw. Ziehvater Israels nicht vollends gegenüber der Weltöffentlichkeit das Gesicht verlieren wollen.
Wenn Bibi es (wagen). sollte … dann ist das doch hoffentlich – und ganz bestimmt – von Staatsräsonggg und Right of self defense gedeckt. Wie dann dieser Kaugummi an Wlads Hosenboden geklebt werden kann, da wird sich doch hoffentlich noch ein Lösung finden lassen.
Abgesehen von ein paar Bömbchen aus dem Iran auf Israel dann und wann, agiert die glorreiche israelische Armee sozusagen erfolgreich, was das Vernichten von Städten, Ackerböden, Infrastruktur und -da war doch noch etwas?- Menschen(*) betrifft. In allen angrenzenden Ländern und gelegentlich sogar auch noch im Irak. Demnächst noch Türkei?
Ich sehe hier keine Anzeichen für „Nicht-pralle-laufen“.
(*) selbstredend Menschen 2. Klasse, die nicht zum von Gott persönlich auserwähltem Volk gehören.
„Vielleicht weil es tatsächlich gar nicht um Moral geht oder um Recht? Sondern um jene Währung, in der die Mächte weltweit tatsächlich rechnen: in Einflusszonen, in Rohstoffen, in Machtausübung?“
Ach was, ist ja was ganz Neues … Ein hoch auf den Erkentnissgewinn
Wenn wir die Guten sind, warum tun wir dann Böses? (Hiroshima, Nagasaki, Korea, Vietnam, Serbien, Irak, Irak, Lybien, Syrien, Iran….)
Ich stimme dem Text weitestgehend zu.
Besonders gefährlich sind aus meiner Sicht die ukrainischen Angriffe auf Ziele im russischen Hinterland, wenn diese faktisch nur mit westlicher beziehungsweise NATO-Unterstützung möglich sind — durch Aufklärung, Zielerfassung, Satellitendaten, Waffenlieferungen oder technische Mithilfe. Das ist qualitativ etwas anderes als reine Verteidigung gegen russische Luftangriffe, Drohnen und Raketen.
Eine Luftabwehr, die Städte, Infrastruktur und Menschen in der Ukraine schützt, ist das eine. Angriffe tief in russisches Gebiet hinein, bei denen der Westen de facto mitwirkt, sind etwas anderes. Damit nähert man sich Schritt für Schritt einer direkten Konfrontation zwischen NATO und Russland. Und genau das ist brandgefährlich.
„Wir“ testen immer weiter aus, verschieben rote Linien immer weiter und verlassen uns am Ende darauf, dass Russland schon nicht maximal reagieren wird. Das ist keine Strategie, sondern Glücksspiel mit dem Leben von Millionen Menschen.
Was mich besonders irritiert: Ausgerechnet diejenigen, die ständig von Verantwortung sprechen, scheinen bereit zu sein, Europa in eine Lage zu bringen, in der alles davon abhängt, ob Putin weiterhin bremst. Man beschreibt Russland täglich als irrational und unberechenbar, baut aber gleichzeitig die eigene Strategie darauf, dass Russland im entscheidenden Moment rational und berechenbar bleibt. Das ist absurd.
Man muss Putin nicht mögen, man muss Russland nicht recht geben, und man muss den Ukrainekrieg nicht relativieren, um trotzdem festzustellen: Das Risiko eines Atomkriegs darf niemals zum politischen Experimentierfeld werden. Wer dieses Risiko kleinredet, handelt nicht mutig, sondern vollkommen verantwortungslos.
Eine Politik, die auf „Er wird schon nicht“ basiert, ist keine Sicherheitspolitik. Das ist Wahnsinn mit moralischem Anstrich.
Aus meiner Sicht ist es, wie der politische Westen immer sagt, kein Angriffskrieg mehr. Jetzt wird gegenseitig angegriffen.
Der Westen erfindet immer neue Wort- und Satzschöpfungen. Wenn Russland die Ukraine angreifst, dann ist es ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Wenn die USA den Iran angreift, dann wird es lapidar als „Waffengang gegen Iran“ bezeichnet. Irre, wat?
Mehr Beispiele gefällig?
@n.b.: Vielen Dank für diesen absolut vernünftigen Kommentar, dem ich von A bis Z nur zustimmen kann!
Die russische Atombombe kommt. Todsicher.
Wir müssen nur immer brav „Bitte, bitte“ sagen und immer weiter Geld und Waffen in die Ukraine schicken. Und soviel davon bis die Russen gar nicht anders können, als auf den Knopf zu drücken.
Hat Putin je mit Atomwaffen gedroht? Karaganow oder Medwedew vielleicht, aber Putin?
Putin ist äußerst geduldig. Er hat ab 2014 acht Jahre lang versucht, den Konflikt im Donbass politisch zu lösen. Er hat die Volksrepubliken im Donbass nicht anerkannt, was ab 2014 möglich gewesen wäre. Erst als der ukrainische Angriff schon lief, kam im Februar 2022 die Anerkennung. Dann kam auch die „militärische Sonderoperation“, die viele „Putinversteher“ überrascht hat.
Im Moment scheinen die Russen sehr geduldig zu sein. Ein Schachspieler macht nie das, was der Gegner gerne möchte.
Wir können doch das arme, kleine, friedliebende, geschundene Volk der Ukrainer nicht im Stich lassen?! So heißt es streng befehlend von oben, so schallt es müde seufzend zurück aus dem Volke. „Gut gemeinte Moralität“ – das ist die einfältige Sichtweise, das ist die kleine mentale Münze, die die Obrigkeit mit Erfolg ihren Untertanen anbietet, damit diese ohne Murren sich dareinfinden in den immer stressiger werdenden Alltag, in das den Gürtel-enger-Schnallen, in den Kriegsdienst bis auch noch in den atomaren Poker mit seinen Eskalationsstufen hinein. Der „einfche Mann auf der Straße“ muss sich mit diesem „Grundwissen“ dann auch keinen Kopf machen über die tatsächlich anstehenden geopolitischen Manöver und Kriegsgründe, das ist ja schon alles längst geklärt!
Sich dieser Sorte moralischer Erpressung zu verweigern, diese als einen hegemonialen Mechanismus der Kriegsherren zu zurückzuweisen, das wäre ja mal ein erster Schritt der Notwehr…
Aber nein, feministische Außenministerinnen haben schon längst „deutlich gemacht“, dass das atomare Desaster als Perspektive nicht so schlimm ist, solange man immer nur ganz fest Tag und Nacht autosuggestiv murmelt: Der Putin ist schuld!
Man könnte meinen, die europäische Führungselite sei einem kollektiven Wahn verfallen. Aber offensichtlich steckt auch ein materielles Interesse dahinter: Es geht „um jene Währung, in der die Mächte weltweit tatsächlich rechnen: in Einflusszonen, in Rohstoffen, in Machtausübung“.
Hätte die Ukraine die Bombe, man hätte sie längst eingesetzt. Die Ukraine und alle angrenzenden Gebiete wären jetzt eine Strahlenwüste.
Es gibt über das moralische, wirtschaftliche und machtpolitische Feld hinaus, noch das Pathos. Dem es bekanntermaßen nie genug an Tod und Vernichtung geben kann.
Dies sollte man nicht unterschätzen. Bei Putin haben wir da in unverdienter Weise Glück.
Putin war meiner Meinung nach viel zu lange viel zu vertrauensselig gegenüber dem Westen. Wäre zu hoffen, dass er endlich daraus gelernt hat.
Als Ossi hab ich gelernt, der Westen spricht von Werten, Ethik und Moral – aber nur um dich besser über den Tisch ziehen zu können, der nimmt dir das letzte Hemd und erwartet auch noch Dank dafür.
Für meine Begriffe ist das ein seltsamer Text. Der Autor stößt ins hiesige und EU-Mainstreamhorn, das Präsident Putin für alles Böse hier verantwortlich ist.
Meines Erachtens handelt es sich dabei um reine Projektion. Wäre mal Zeit nach Russland zu fahren und sich vor Ort über die Lage dort zu informieren. Ich atme immer auf, wenn ich diesem Freiluft-Irrenhaus hier für einige Wochen entronnen bin.
Keine Bange, werter @Kooka – die fahren nicht nach Russland um die Lage zu kunden, die …
Wie gab der Generalleutnant der Luftwaffe erst neulich bekannt „Wir werden mit allem reingehen, was wir in Deutschland haben, die Luftwaffe, aber auch in der Nato, um unser Land, unsere Werte, unsere Bevölkerung und unser Bündnis zu verteidigen.“ Notfalls präventiv, so ähnlich wie auch im Februar/März?
Wenn Putin taktische nukes mt lokal begrenzter Wirkung in der Ukraine einsetzen wollte, um strategisch eine Kriegsentscheidung zu seinem Gunsten herbeizuführen, dann hätte er das schon längst gemacht. Wozu dann noch der ganze Quatsch mit den Kontrakten mit den Russian Armed Forces…? Putin hat es bisher nicht gemacht und wird es auch nicht tun, weil er die Risiken nicht einschätzen kann. Putin hat nie nach der Devise der -für ihn- „unkalkulierbaren Risiken“ entschieden. Wenn er eskaliert, dann nur bis zur selbst festgelegten roten Linie, die dort liegt, wo er den Ausgang und insbesondere auch die Lage DANACH kontrollieren kann, um auch dann weiter frei entscheiden zu können. Nach dem Einsatz von nukes ist nicht mehr Putin der Herr der Geschehens, sondern die Welt entscheidet dann über ihn und über die Beziehungen zu Russland auf allen Ebenen -aussenpolitisch, diplomatisch, wirtschaftlich etc.
Das ist glaube ich der erste wirklich wertvolle Beitrag, den ich von Dir hier im Forum lese. Die einzige Korrektur, die ich anempfehlen würde ist anstatt
„Putin hat es bisher nicht gemacht und wird es auch nicht tun, weil er die Risiken nicht einschätzen kann.“
„Putin hat es bisher nicht gemacht und wird es auch weiter nicht tun wollen, weil er damit den zumindest noch halbwegs kontrollierbaren Bereich definitiv verlassen würde.“
zu schreiben.
Ansonsten ist es meiner Ansicht nach vollkommen richtig und klarsichtig zusammengefasst. Und genau darauf baut auch die sich schrittweise immer weiter verstärkende Eskalation des Westblocks auf.
Das Problem ist dabei nicht zuletzt, dass zum einen Putin nicht alleine entscheidet sondern im Team und dass wir – der Westblock – zum anderen über die Mittel verfügen, die russische Führung zu nötigen oder zu zwingen Atomwaffen einzusetzen. Nicht in der Ukraine, sondern direkt gegen uns. Und diese Mittel spielt der Westblock mit Deutschland in der ersten Reihe leider immer überzeugender aus.
Was die russische Führung wann entscheiden wird, kann wohl niemand außerhalb des engsten Führungszirkels halbwegs belastbar prognostizieren. Klar dürfte allerdings sein, dass sich die Wahrscheinlichkeiten der Optionen der russischen Führung „militärtechnische Maßnahmen“ gegen Nato-Staaten einzuleiten aufgrund der aggressiven Politik des Westblocks immer weiter erhöhen. Nuklear zu gehen ist nur eine davon, für die die Erfüllung der in der russischen Nukleardoktrin festgelegten Kriterien die Voraussetzung ist und wie ich denke die letzte ist die gezogen werden wird.
Realistisch betrachtet besteht unsere größte Chance als europäische Zivilbevölkerung wohl darin, dass die europäischen Schlüsselstaaten im kommenden Winter kollabieren und die russische Führung deshalb versuchen wird, die militärische Entscheidung noch so lange hinauszuzögern um unserem Kontinent diese Katastrophe wenn irgendmöglich zu ersparen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj richtet nach den massiven ukrainischen Angriffen auf Moskau auch einen Appell an die russische Bevölkerung: „Es ist an der Zeit, zur Vernunft zu kommen und Druck auf euren Anführer auszuüben“, sagt Selenskyj laut der Website
Wenn die Russen zur Vernunft kommen, bleibt Putin keine Möglichkeit mehr, den Falken noch etwas entgegen zu setzen und befiehlt den Atombombeneinsatz. wir sollten alle hoffen, dass die Russen weiter glauben, man könne sich letztlich halbwegs gütlich mit dem Wertewesten einigen.
Wieder einmal so ein Beitrag, den niemand benötigt. Wieder einmal so ein Beitrag, welcher dem Faszinosum Atomkrieg frönt. Schrecklich!
Schreiben Sie doch einmal etwas Utopisches: „Wo wären wir heute, wenn der Westen, allen voran Deutschland, Gorbatschow sowie dessen Glasnost- & Prestroika-Politik ab 1989 uneingeschränkt unterstützt hätte.“
Klar: Schurken- und Kriegsstaat USA hätten dem einen Riegel vorgeschoben. Dafür haben wir ja heute den famosen Ukrainekrieg. Sehr zur Freude der USA und Vermögensoptimierkonzernen wie BlackRock. Und BlackRock-Merz?!
„Wer sich, wie hierzulande verbreitet, moralisch einwandfrei und im Recht fühlt, kann dabei seinen Verstand gegen die moralische Makellosigkeit eintauschen: das Empfinden, auf der richtigen Seite zu stehen.“
„Moralisch einwandfrei und im Recht“ fühlen sich auch die Vertreter deutscher Staatsräson, die Israel mit Waffen den Rücken frei halten und bei jedem Unrecht unterstützen. Man muss nur rechtmäßig empfinden und dann ist jedes Verbrechen möglich. Moralisten sind darum die Extremisten von Heute.
„Aber auch darum geht es (das sollte gesehen werden): um’s Prinzip. Putin durchkommen zu lassen, verletzt das Völkerrecht und den auf Prinzipien beruhenden Frieden in Europa.“
Diese Prinzip(?) gilt natürlich nicht, wenn die USA und Israel völkerrechtswidrig den Iran überfallen und seine Regierung ermorden. Oder habe ich verpasst, dass unsere Wahrheitsfanatiker nach einer bedingungslosen Unterstützung der Mullahs verlangen.
Das gilt auch nicht wenn Serbien oder Georgien nicht den wirtschaftlichen Zusammenbruch wollen und deshalb „unsere“ Politik nicht unterstützen wollen. BTW: die Zerschlagung Jugoslawiens hatte mit Völkerrecht auch nicht viel zu tun – spätestens Kosovo-Abspaltung anerkennen, die der Krim nicht war (sehr vorsichtig gesagt) völkerrechtlich inkonsistent.
Putins Untertanen freuen sich offensichtlich über die Events in Moskau, warum also sollte das Putin unterbinden wollen?
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Ich hätte eigentlich erwartet, dass man als Wissenschaftler nicht einfach das in vom westlichen Mainstream gepushte Framing kritiklos übernimmt, sondern auch andere Erklärungsansätze beleuchtet und diese gegeneinander abwägt. Hier mal eine alternative Sichtweise:
Nach meiner Interpretation führt der Westen einen nur oberflächlich kaschierten Stellvertreterkrieg gegen Russland, bei dem er bei Aufklärung und bei einigen Waffengattungen direkt mit eigenem Personal am Boden involviert ist. Im Zuge dessen haben u.a. auch direkte Angriffe auf die Nukleare Triade Russlands stattgefunden wie Früherkennungsradare oder strategische Bomber. Auch betreibt der Westen permanent weitere Eskalation, wie das festsetzen ziviler Schiffe in internationalen Gewässern oder die Koordination von Angriffen mit Satellitendaten, wie jüngst auf dieses Studentenwohnheim. Aus Sicht der Russen ist die zielgenaue Umgehung der Luftabwehr bei solchen Angriffen der Ukraine nur möglich, wenn der Westen direkt an Planung und Ausführung beteiligt ist.
Die Zurückhaltung der Russen bei Vergeltungsschlägen wird hier immer wieder als Schwäche ausgelegt und als Einladung gesehen, noch weiter zu eskalieren. Die Russen stehen daher vor einem Dilemma: Im Kalten Krieg wären solche Aktionen oder die Rhetorik, die derzeit aus Europa kommt absolut undenkbar gewesen. Offensichtlich ist die Wirkung der nuklearen Abschreckung und damit der Mechanismus, der im Kalten Krieg für ein Gleichgewicht des Schreckens und damit relative Sicherheit sorgte, in den letzten Jahren erodiert. Und genau das sehen die Russen als äußerst gefährliche Entwicklung, welche eine tatsächliche nukleare Eskalation viel wahrscheinlicher werden lässt.
Das was hier als „Drohung mit Atomwaffen“ interpretiert wird, erachte ich vielmehr als Versuch, dieses Gleichgewicht der nuklearen Abschreckung wiederherzustellen, um letztendlich die Katastrophe zu verhindern, in die wir da langsam aber sicher hinein schlafwandeln. Vor diesem Hintergrund würde ich auch das im Artikel genannte symbolische Zünden einer Atomwaffe nicht gänzlich ausschließen. Vor allem, um die Europäer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen und sie daran zu erinnern, wie die letzte Eskalationsstufe tatsächlich aussieht, wenn man das Spiel immer weiter treibt. Auch Angriffe auf Produktionsanlagen in Europa mit konventionellen ballistischen Raketen sehe ich im Bereich des möglichen.
Das ist allerdings ein riskantes Manöver: Aus meiner Sicht wollen die Russen diese totale Eskalation nicht, aber es könnte sein, das sie irgendwann keine andere Möglichkeit sehen, die Stabilität des „Gleichgewichts des Schreckens“ wiederherzustellen. Es wäre jedenfalls ein sehr riskantes Manöver um eine noch schlimmere Eskalation zu verhindern, welche die Welt in Schutt und Asche legen würde.
In ihrer üblichen Arroganz überschätzen die Europäer die Wirkung ihrer Geschosse auf Russland. Zwar verursachen sie Schäden, können das Land aber nicht ernstlich erschüttern. Gleichzeitig wird unterschlagen, dass sich die Front im Donbass gerade in den letzten Tagen sehr merklich bewegt. Drei Städte sind praktisch erobert, Konstantiniowska, Kupjansk und Lyman, die Kramatorsk-Slawiansk-Agglomeration ist in Griffweite. Putin wird jetzt nicht die Nerven verlieren, so viel auch die aufgeregten Europäer herumkläffen.
„In ihrer üblichen Arroganz überschätzen die Europäer die Wirkung ihrer Geschosse auf Russland.“
Das mit der Arroganz mag stimmen, trifft auf Sie jedoch mindestens genauso zu. Und nur weil Sie erkennbar auf der anderen Seite stehen, gibt es Ihnen genauso wenig recht. Sie tanzen auf der gleichen Hochzeit nur entgegengesetzt. Ihnen ist Aussöhnung ebenso fremd, wie der von Ihnen gescholtenen Seite. Somit heben Sie sich in keiner positiven Form ab. Im Gegenteil: Sie ergänzen sich bestens – zulasten der Betroffenen auf beiden Seiten! Das hier ist kein Kriegsspiel daheim auf der Konsole…
Reisner ist wohl deswegen in den medialen Vordergrund gerückt worden, weil er den Mainstream etwas anders, intelligenter anbietet als die sonst primitiv schwätzenden Fatzken. Seine strategischen und taktischen Erfahrungen aus dem großen österreichischen Heer können es nicht sein.
Wird Putin eine Atombombe zünden? …Eine Frage die nur deutsche Ignoranten stellen können. Die dann (ähnlich wie bei den Fake – Journalisten zu Coronazeiten) auch noch als Journalisten angepriesen werden?
Putin wird nie EINE Atombombe zünden. Aber, möglicherweise, den Startbefehl für mehr als 300 Oreschnik (NATO EInschätzung) geben. Von denen jede 6 atomare Sprengköpfe tragen kann, von denen wieerum jeder einzelne (laut NATO) die Zerstörungkraft von 10 Hiroshimabomben haben soll.
Putin wird diesen Befehl sicher geben. Wenn er von der russischen Duma und dem Volk (80% sind dafür) gefordert wird
Nur besitzt der russische Führer keine 300 Zedernnüsschen, sondern nur eine Hand voll handgedengelter Exemplare, die zudem eine extreme Unzuverlässigkeit aufweisen.
Frankreich und UK liegen regelmäßig mit ihren U-Booten im Nordmeer. Ein Blinzeln und die größten, russischen Bevölkerungszentren sind nicht mehr.
@Stefan Rieger; GBU-57
Wenn ihr nicht über euren Spielkonsolen Horizont hinaus blicken könnt, dann trefft euch daheim und zieht nicht andere in euren Unsinn hinein, von denen einige wohlmöglich ebenso nicht reif genug sind, um zwischen Ballerspielen und dem Fortbestehen der Menschheit zu unterscheiden! Und die Moderation, welche im vorauseilenden Gehorsam dabei ist, ihr eigenes Forum zu moralisieren und letztendlich zu entwerten, die lässt euch das noch durchgehen?! Wo bleibt der vorgebliche Anspruch zu einen anstelle zu spalten? Geht es hier um die „richtige“ Seite oder darum, den Mainstream mit seinen Haltungsaufforderungen zu entlarven, welcher uns geradewegs in Kriege zu führen versucht?
Entgegen der hiesigen Verlautbarungen, läuft es an der Front für Russland aktuell wieder besser.
Also, warum sollte Russland zu so einem extremen Mittel greifen?
Zumal, der nächste Winter kommt bestimmt und es ist nicht unwahrscheinlich, das die EU kollektiv, entgegen aller aktuellen Verlautbarungen, bei Russland um Energie betteln muss.
Uran wird ja schon gehamstert.
Die Frage ist eher, wie lange Putin die Hardliner zurückhalten kann. Stimmen für einen Atomeinsatz gibt es in Russland viele und bisher konnte er sie bremsen. Wenn ihm das nicht mehr möglich ist, wird wohl die eine oder andere Bombe hochgehen. Ich tippe dabei auf die Knotenpunkte in der Westukraine. ♠️♣️
Ich kann mich nur wiederholen.
Egal wie lange es dauert und welche Wege und Umwege es noch nimmt, das Ende steht fest ein Atomkrieg. In Europa. Genau nach Plan, wie es die USA seit langem vorgesehen haben und nun langsam die Früchte ihrer Arbeit ernten können.
Es werden noch Restarbeiten erledigt. In erster Linie der Abzug aller eigenen entbehrlichen Leute aus der künftigen Todeszone um sie in Sicherheit zu bringen. Warum die europäischen Politiker da mit machen kann nicht beantwortet werden, jedenfalls ich weis es nicht Dummheit, Wahnsinn, Käuflichkeit, eine Melange aus Allem ? Keine Ahnung. Ist auch nicht mehr relevant.
Einziger Ausweg wäre die bedingungslose Kapitulation Russlands. Eher unwahrscheinlich.
Vermutlich würde das aber langfristig auch nur zu weiteren Kriegen innerhalb der EU (und mit GB) führen, wenn es um die Aufteilung der Beute geht.
Die „Unseren“ sind bescheuert, wie immer. Die Russen werden nuken müssen, wenn die letzte Patrone verschossen ist, die letzte Drohne von ihrer Rampe gestartet wurde und nur mehr zwölf Dutzend Hyperschallraketen im Regal liegen.
Eine kluge Politik würde den Russen Waffen verkaufen, damit diese Situation nicht eintritt. Dazu natürlich die Sanktionen aufheben, um Liquidität herzustellen. Selbstverständlich würde auch die Ukraine weiterhin mit Waffen versorgt. Ansonsten käme das Ganze irgendwann zum Erliegen. Was s.o. niemand wünschen sollte.
Was würden die Russen also tun, um nicht ihre Erzählung als die Guten zu verraten. Möglicherweise würden sie sich zunächst einen symbolischen Ort suchen, aber keine dieser kleinen atomaren Handgranaten dorthin schmeißen. Eher eine Zarenbombe oder gleich mehrere.
Ein Land ist weiter nichts als ein auf die Landkarte gezeichneter Umriss. Von Belang sind nur die dort lebenden Menschen, genauer ihre Beziehungen, ihre Träume, ihre Wünsche nach Glück, ihre Fähigkeit Glück und Liebe zu empfinden. Diese Summe alleine (die Belenge der Tiere noch hinzu zu rechnen) macht den ganzen Wert des umgrenzten Gebietes aus. Nichts unterscheidet sie darin unterscheiden sie sich von den Menschen in den umgebenden Ländern.
Wenn es einer Gesellschaft von vielleicht 100 Millionen Menschen, vielleicht 1000 Individuen gibt, die bereit wären, aus welchen Gründen auch immer, dieses riesige Potential an vohandener Hoffnung, Träumen und Glück auf einen Schlag auszulöschen, dann werden diese mit aller Wahrscheinlichkeit in den Spitzenpositionen der Politik und Wirtschaft zu finden sein – oder in einer der apokalyptischen Sekten.
Die Waffen und das Wissen um ihre Herstellung ist nicht mehr aus der Welt zu schaffen. Das behebbare Problem ist in den politischen Systemen zu suchen, die solche Charaktere in entsprechende Positionen befördern. Der Weg hierzu wäre eine emanzipatorische Bildung, die allen gesellschaftlichen Schichten zuteil wird. Erwartbar wird man in den etablierten Kreisen dies zu verhindern suchen.
Ich bin beileibe kein Anhänger von Verschwörungstheorien. Aber, dass unsere Vatniks ihre atomaren Drohungen praktisch immer an Donnerstagen (Doom-Thursdays) ausstoßen, das überschreitet jedes Maß an anekdotischer Evidenz.
OT:
Bosnien-Herzegowina kassiert bittere Pleite gegen Außenseiter Schweiz. Tabakovic noch nicht wieder fit.
Seitdem vom Mainstream zumindest in Bezug auf die USA unter Trump zunehmend kritisch berichtet wird (und sei es nur, weil dieser der Radikalität Europas die rote Karte zeigte), ist hier bei Overton zunehmend das Gegenteil der Fall. Bald ist hier kein Mehrwert mehr zu erkennen. Die Nachteile der alternativen Medien, wie z.B. die mangelnde finanzielle Ausstattung und damit verbundene Schwäche bei Recherchen direkt vor Ort des jeweiligen Geschehens oder auch die teils grausige Grammatik und Rechtschreibung (weil Teile der Leserschaft es eh nicht mitbekommen?) überwiegen in absehbarer Zeit die ehemaligen Vorteile wie den Ansporn zum eigenständigen Denken. Wenn wenigstens gegenüber der eigenen Leserschaft offen und ehrlich zugestanden würde, weshalb es sich so verhält, das man sich langsam aber sicher wie das Fähnchen im Winde wandelt, nämlich pro-aktiv den eigenen Untergang durch Sanktionen/Verbote zu entwischen oder zumindest verzögern versucht, wäre das weniger ärgerlich und man wäre eher geneigt, dem Verständnis entgegen zu bringen. So aber, auf die Telepolis-Tour geht es nach hinten los. Man fragt sich, was Overton beispielsweise gegenüber der Berliner Zeitung noch zu bieten hat. Im Gegenteil sind sie dort mittlerweile weniger hasenfüssig als Overton mit seiner schlecht kommunizierten Telepolis-Masche. Vor allem werde ich dort nicht mit Kommentaren á la @GBU-57, @Vende oder gar @Cromwell konfrontiert, ohne darauf angemessen reagieren zu dürfen. Traurig, aber mein Beileid bekommt ihr zu eurem baldigen Ende nicht!
Danke für diese Einschätzung !, Sehe ich ähnlich. Es ist leider so, dass man nur mutmaßen kann was abgeht, da wäre Offenheit gegenüber den Lesern und Kommentatoren und Spendern !, von denen so ein Medium ja auch zum erheblichen teil lebt angebracht und ehrlicher
Mit der Prinzipientreue scheint es nicht weit her zu sein. Allein in diesem Jahr Angriffe auf 3 Staaten plus Ermordung eines und die Entführung eines anderen Staatsoberhauptes und das war nicht Russland.
Ukraine-Frieden in Istanbul: Verhinderte der Westen ihn schon 2022?
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https://exxpress.at/politik/ukraine-frieden-in-istanbul-verhinderte-der-westen-ihn-schon-2022/#comment-1402215
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Am Donnerstag starten in Istanbul neue Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland – erstmals seit drei Jahren.
Damit kehrt eine brisante Frage zurück: Verhinderte der Westen 2022 eine Einigung?
Hatte Boris Johnson Einfluss?
Am 9. April 2022 reiste der damalige britische Premier überraschend nach Kiew. Laut mehreren, auch ukrainischen Quellen, riet er Selenskyj davon ab, ein Abkommen mit Putin zu schließen.
„Johnson sagte: Wir unterzeichnen nichts, wir kämpfen einfach weiter“, erzählte der ukrainische Chefunterhändler Dawyd Arachamija (Ukrainska Pravda).
Lektionen für den Westen
Zahlreiche Faktoren führten damals zum Scheitern.
Doch eines ist unbestritten: Die westlichen NATO-Staaten änderten 2022 ihre Strategie.
Nicht mehr nur die Verteidigung der Ukraine stand im Vordergrund – sondern das Ziel, Russland militärisch zu schwächen.
Gleichzeitig war nie geplant, Russland vollständig aus allen besetzten Gebieten zu vertreiben.
Der ehemalige CIA-Einsatzleiter Ralph Goff sagte kürzlich gegenüber The Times, die USA hätten der Ukraine aus Angst vor einem Atomkrieg bewusst nicht die Waffen gegeben, die für eine vollständige Rückeroberung nötig gewesen wären.
Das Ergebnis: Die Strategie, Russland „auszubluten“, ist gescheitert….ALLES LESEN !!
Ihr könnt alle schreiben was ihr wollt, aber Tatsache ist das es NUR MIT EINEM FRIEDEN MIT RUSSLAND wieder aufwärts gehen kann!!
Nur Russland hat uns mit allen wichtigen Rohstoffen versorgt die heute fehlen und daher unsere Industrie in die Knie geht!
Auch war Russland ein besonders guter Kunde unserer Autoindustrie, der jetzt schmerzlich entfallen ist!
Wer jetzt immer noch nicht die Erkenntnis hat, dass alle unsere Parteien CDU-SPD-FDP-GRÜNE nicht anderes sind als Lügner, Kriegstreiber und Deutschland Zerstörer und nun endlich NUR AfD oder BSW wählen, dem kann man nicht mehr helfen!!
Nationalismus und Faschismus in der Ukraine
https://tkp.at/2023/12/31/nationalismus-und-faschismus-in-der-ukraine/
Der Bürgerkrieg in der Ukraine begann 2014, da die ukrainischen Nationalisten eine ethnisch gesäuberte Ukraine anstrebten und entsprechend brutal gegen die Ostukrainer, die ihre kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland behalten wollten, vorgingen.
Die russische Sprache wurde im öffentlichen Raum verboten, obwohl in der Ukraine etwa 30 Prozent Russisch als Muttersprache hatten.
Der Nationalismus und Faschismus in der Ukraine wird in den westlichen Mainstream-Medien verschwiegen, um die Begeisterung für die Kriegsbeteiligung der NATO-Staaten durch Geld und Waffen hoch zu halten.
Es gibt ihn aber trotzdem und er prägt die ukrainische Politik und Gesellschaft.
Wie haben die Ukraine, die USA, die NATO und Russland die Eskalations-Spirale angetrieben? Um was geht es wirklich? ALLES LESEN !!
Overton ist mittlerweile mit herausragenden zensorischen Qualitäten ausgestattet. Zeitgleich ist das Niveau der Artikel zunehmed erbärmlichr. Als BSW-Parteimedium ist das adäquat. Für allseits kritische Menschen allerdings nicht mehr zu gebrauchen. Schade eigentlich.
Deutsche Politik:
Russland so lange aus der Ukraine heraus militärisch provozieren, bis es eine Atomwaffe einsetzt, möglicherweise sogar gegen Deutschland.
Dann weiß man es.
Solche Politik ist nicht nur dumm, sondern auch menschenverachtend gegenüber der Bevölkerung der Ukraine und Deutschlands.
Im kalten Krieg hat Deutschland über Jahrzehnte eine Politik der Abrüstung und Entspannung gemacht, um die deutsche Bevölkerung vor Angriffen mit Atomraketen aus der Sowjetunion zu schützen.
Heute lässt es unsere Regierung geradezu darauf ankommen.
Falls so etwas passiert, dann haben sie den finalen Beweis, dass Russland abgrundtief böse ist.
Um Recht zu haben und zu behalten sind sie bereit, über Hunderttausende Leichen zu gehen.
„Im kalten Krieg hat Deutschland über Jahrzehnte eine Politik der Abrüstung und Entspannung gemacht …“
Das stimmt nicht! Im Kalten Krieg hatten erst mal die „kalten Krieger“ das sagen und Deutschland war militärisch hoch gerüstet. Die wurden dann nach 25 Jahren abgewählt, dann kam die Entspannungspolitik und die Abrüstung.
Ja natürlich,
aber die Entspannungspolitik ging auch über mehr als 10 Jahre und der haben wir unser Überleben zu verdanken.
Auch hier wird wieder so getan, als verletze nur Putin das Völkerrecht und deswegen müßten wir uns im Umgang mit ihm und seinem Land eben anders verhalten als im Umgang mit den USA, die ja völlig eindeutig und sogar unentwegt das Völkerrecht ebenfalls verletzen. Wenn sich nicht endlich die Erkenntnis dieser Doppelmoral durchsetzt, dann ist uns nicht mehr zu helfen.