Trumps Spiel mit den Truppen

US-Truppen in Ramstein
U.S. Army photo by Spc. Elliott Page, Public domain, via Wikimedia Commons

Trumps Ankündigung 5.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen: Leere Drohung bei kompetenter Antwort.

Es ist mittlerweile bekannt, dass die Politik des US-Präsidenten aus Drohungen, Bestrafungen und unvorhersehbaren Entscheidungen besteht. Was eine mögliche Truppenreduzierung in Deutschland betrifft, so hat er diese bereits 2020 während seiner ersten Präsidentschaft angekündigt, allerdings damals mit einer anderen Begründung, nämlich, Deutschland bezahle nicht genug für seine Verteidigung. Der frühere Oberbefehlshaber der US-Truppen in Europa, General Ben Hodges, hatte die Pläne damals im Magazin Der Spiegel scharf als „kolossalen Fehler“ kritisiert und wörtlich gesagt:

„Die Entscheidung illustriert, dass der Präsident nicht verstanden hat, wie essenziell die in Deutschland stationierten US-Truppen für die Sicherheit Amerikas sind.“

Diese Aussage von General Hodges kann man nur unterstützen, wenn man sich konkret vor Augen führt, wie sich die aktuelle Stationierung von US-Truppen in Deutschland und damit auch die militärische Unterstützung der Bundesrepublik für die USA darstellen.

US-Truppen in Deutschland und die militärische Unterstützung der USA durch die Bundesrepublik

Da ist zunächst einmal das deutsche Territorium in einer Zentrallage Europas zu sehen. Als Zweites ist es wichtig zu wissen, wie das deutsche Staatsgebiet durch die USA genutzt wird vor dem angesprochenen Aspekt, dass Deutschland zweifellos für die USA ein wichtiger Teil der Gegenküste ist. Jeder militärische Fachmann weiß, dass sich ein Insel-Staat – und die USA sind ein solcher – an seiner Gegenküste verteidigt.

Es gibt ca. 40 militärische Einrichtungen der USA auf deutschem Staatsgebiet. Diese haben natürlich eine unterschiedliche Bedeutung, und deshalb werden nachstehend nur die wichtigsten Installationen und ihre Aufgaben aufgeführt, beginnend mit den amerikanischen Hauptquartieren:

  • Hauptquartier der US-Gesamtstreitkräfte für den Aufgabenbereich Europa (EUCOM) in  Stuttgart-Vaihingen
  • Hauptquartier der Sondereinsatzkräfte des EUCOM (SOCEUR)in Stuttgart-Vaihingen
  • Hauptquartier der US-Heeresstreitkräfte in Europa (US Army Europe, USAREUR)in Wiesbaden-Erbenheim
  • Hauptquartier der US-Luftwaffe in Europa (United States Air Forces in Europe, USAFE) in Ramstein
  • Hauptquartier der US-Gesamtstreitkräfte für den Aufgabenbereich Afrika (AFRICOM)in Stuttgart-Möhringen
  • Hauptquartier der US-Marineinfanterie in Europa und Afrika (United States Marine Forces Europe and Africa, MARFOREUR/AF) –in Böblingen

Das amerikanische Afrika Kommando wurde 2008 in Deutschland aufgestellt, weil kein afrikanischer Staat zu einer Stationierung bereit war.

Eine weitere große US-Militäreinrichtung ist das Landstuhl Regional Medical Center, LRMC (Lazarett der US-Heeresstreitkräfte) in Landstuhl.

Außerdem gibt es noch eine Reihe weiterer US-Stützpunkte in Deutschland, auf denen amerikanische Soldaten zurzeit mit US-Waffensystemen stationiert sind. Ein markantes Beispiel für die Größe solcher Stützpunkte ist die 2013 eingerichtete „US-Heeresgarnison Bayern“ (United States Army Garrison Bavaria; USAG) deren Hauptquartier in Grafenwöhr liegt. Zu USAG Bavaria gehören gemäß Wikipedia:

„Die Kasernen Grafenwöhr (Tower Barracks) und Vilseck (Rose Barracks), der Ausbildungs- und Erholungsstandort Garmisch-Partenkirchen (George C. Marshall Center und NATO School, sowie Edelweiß Lodge and Resort) und die Truppenübungsplätze Grafenwöhr (Training Area Camps) und Hohenfels (Training Area).

Die Gesamtbevölkerung der USAG wurde im Oktober 2022 von der US Army auf etwa 38.600 Personen beziffert, die sich aus ~ 15.800 Militärangehörigen, ~ 9.400 Zivilisten (US & Deutsche), ~ 700 Rentnern und ~ 12.700 Familienangehörigen zusammensetzen. Diese verteilten sich auf 4.100 km² in 250 Städten und Gemeinden in zwölf bayerischen Landkreisen, verteilt auf mehr als 6.300 Wohneinheiten sowie mehr als 80 Unterkunftsgebäude für unverheiratete bzw. unbegleitete Militärangehörige. Es existieren 3 Bahnhöfe, 2 Flugplätze, 8 Luftlandezonen und 55 Motorparks für stationierte Einheiten.“

Als zweites Beispiel soll die „Kaiserslautern Military Community“ (KMC) dienen. Unter KMC versteht man alle Einrichtungen der US-amerikanischen Streitkräfte (United States Army und United States Air Force) in und um Kaiserslautern. Es handelt sich dabei weltweit um den größten US-Stützpunkt außerhalb der USA. Zur KMC gehören neben der bereits angesprochen Luftwaffenbasis in Ramstein und dem Militärhospital in Landstuhl, das übrigens die größte amerikanische Sanitätseinrichtung außerhalb der USA ist, im Bereich der Army das „Kaiserslautern Army Depot“, die „Daenner-Kaserne“, die „Kleber-Kaserne“ und die „Panzer-Kaserne“ in Kaiserslautern, das“ Miesau Army Depot“ (Bruchmühlbach-Miesau) und das „US Army Medical Materiel Center, Europe“ in Pirmasens.

Die Air Force betreibt die Einrichtungen „Warrior Preparation Center“ in Einsiedlerhof,  die „Rhine Ordnance Barracks,“ die „Kapaun Air Station“ und „Pulaski-Barracks“ in Kaiserslautern und die „Housing Area“ in Vogelweh.

Es gibt außerdem noch viele „kleinere“ US-Stützpunkte in Deutschland, auf die nicht näher eingegangen wird, wie z.B. Depots, in denen Waffen und Geräte gelagert werden u.a. für US-Truppen die als Verstärkung aus den USA nach Deutschland verlegt werden. Aber auch US-Geschwader sind in Deutschland stationiert, wie z.B. die 52. Fighter Wing in Spangdahlem bei Bitburg, der größte und vielseitigste fliegende Verband der US-Luftstreitkräfte in Europa. Auf der Basis arbeiten ungefähr 4.000 Amerikaner und mehr als 800 deutsche Angestellte. Etwa 7.000 Familienangehörige der Amerikaner leben ebenfalls auf oder in der Nähe der Basis.

In den meisten anderen Fällen unterliegt die genauer Zahl der in Deutschland stationierten US-Soldaten der Geheimhaltung. In den unterschiedlichen deutschen Quellen variiert deshalb die Personalstärke der US-Soldaten in Deutschland zwischen 35.000 und 50.000. Dabei wird nicht immer sauber zwischen Soldaten, deren Familienangehörigen und deutschen zivilen Arbeitnehmern unterschieden.

In Grafenwöhr betreiben die USA einen großen Truppenübungsplatz, auf dem z.B. auch ukrainische Soldaten an amerikanischen Waffensystemen ausgebildet wurden und vielleicht noch werden

NATO Einrichtungen in Deutschland

Präsident Trump äußert zwar immer wieder Zweifel, ob die NATO überhaupt noch gebraucht wird, aber da kann man nur auf General Hodges verweisen, dass Präsident Trump auch die Bedeutung der NATO für die USA nicht verstanden hat.

Es gibt in Deutschland  die NATO Air Base Geilenkirchen (Standort der AWACS-Flugzeuge) – Geilenkirchen  und NATO-Kommandozentrum Ulm, Kommando für schnelle Truppen und Materialtransporte (JSEC – Joint Support and Enabling Command), einsatzbereit seit 2021 mit 270 Soldaten aus 19 NATO-Ländern

Der Truppenübungsplatz Grafenwöhr gilt als modernste Schießeinrichtung der NATO.

Außerdem gibt es seit 2005 „militärische Denkfabriken“ der NATO, sogenannte „Exzellenzzentren“, an denen sich Deutschland stark beteiligt (derzeit an 17 von 24 Einrichtungen), die aber im Sinne dieses Artikels keine „Ausländischen Militärbasen“ darstellen. Drei davon sind in Deutschland angesiedelt, in Kalkar, Kiel und Ingolstadt.

Aktuell betreiben die US-Streitkräfte in Deutschland die Truppenübungsplätze Hohenfels und Grafenwöhr , die auch von anderen NATO-Truppen genutzt werden.

Bei „USAFacts“ heißt es:

The top five countries with the highest number of stationed US troops are Japan (53,246), Germany (35,188), South Korea (24,159), Italy (12,405), and the United Kingdom (9,949). (Die fünf Länder mit der höchsten Anzahl von dort stationieren US-Soldaten sind: Japan:53.246, Deutschland: 35.188), Südkorea: 24.159, Italien: 12.405 und Großbritannien: 9.949)

Zusammenfassende Bewertung

Es darf nicht länger hingenommen werden, dass der US-Präsident Deutschland droht und zudem mittlerweile den deutschen Bundeskanzler persönlich beleidigt. Das wird aber nur gelingen, wenn die Bundesregierung das Gesetz des Handelns ergreift und nicht immer nur auf spontane Aussagen und Aktionen dieses egozentrischen Wüterichs im Präsidentenamt der USA reagiert.

Deutschland muss sich als Partner der USA auf Augenhöhe sehen. Die Bundesrepublik ist weder Vasall, noch Bittsteller, dem irgendjemand einen Gefallen tut, auch wenn Präsident Trump das vielleicht so bewertet. Es ist richtig, dass die USA wegen des nuklearen Schutzschirms noch immer ein wichtiger sicherheitspolitischer Verbündeter Deutschlands sind, auch wenn zunehmend Zweifel angebracht sind, ob die USA diesen Schutz im Zweifelsfall wirklich garantieren.

Wie dargestellt liefert Deutschland für diesen Schutz ganz konkrete adäquate Gegenleistungen. Deutschland ist der größte Luftwaffenstützpunkt der USA im Ausland.

Die Bundesrepublik fungiert als wichtiger Standort für amerikanische Kommandobehörden und zwar nicht nur für Europa, sondern auch für Afrika. Diese Kommandobehörden und auch viele andere Stützpunkte in Deutschland sind für Washington von entscheidender strategischer Bedeutung und zwar ohne verfügbare Alternativen.

Insgesamt ist Deutschland für die USA die entscheidende Relaisstation für ihre Einsätze in vielen Regionen der Welt. Ramstein ist der größte Luftwaffenstützpunkt der USA in Europa, und der frühere NATO-Direktor William Alberque sagte dazu in einem Interview mit der DW: 

„Die Ramstein Air Base ist ein unglaublich wichtiges logistisches Drehkreuz für das US-Militär. Die Air Base wird auch das Tor nach Europa genannt. Von hier aus gehen die Flüge aus den USA weiter nach Afrika und in den Nahen und Mittleren Osten.“

So steht es auch auf der offiziellen Internet Seite für Ramstein. Dort heißt es:

Ramstein serve as the “Global Gateway” to Europe and beyond.“
(„Ramstein fungiert als Portal zu und nach Europa und darüber hinaus.“)

Und nicht nur das. So werden z.B. auch die Drohneneinsätze der USA zu einem Großteil aus Ramstein gesteuert werden und zwar weltweit.

Neben den Standorten der US Truppen unterstützt die Bundesrepublik die USA auch im Rahmen von „Host Nation Support“. Aufgrund seiner geostrategischen Lage in der Mitte Europas führen nahezu alle Transportrouten der US-Streitkräfte an die Ost- und Südostflanke der NATO und darüber hinaus über deutschen Boden oder durch den deutschen Luftraum. Das gilt besonders für transatlantische Verstärkungskräfte aus den USA und zwar am Boden, in der Luft und auch über deutsche Seehäfen und zwar auch in den asiatischen Raum.

Verwundete US-Soldaten werden häufig zur Behandlung oder zur zwischenzeitlichen Sanitätsversorgung in das US Krankenhaus nach Landstuhl geflogen, bevor sie zur weiteren medizinischen Versorgung in die USA verlegt werden.

Es wird seitens der USA zwar immer wieder behauptet, dass all diese Einrichtungen in erster Linie der Sicherheit Deutschlands und Europas dienten, aber das ist nicht korrekt. In der Hauptsache wurden diese Militärbasen und Kommandobehörden im nationalen Interesse der USA eingerichtet, weil es auf Grund der geostrategischen Lage dazu überhaupt keine Alternativen für die USA gibt. Deutschland braucht die USA für seine Sicherheit, aber Washington ist andererseits auch auf Deutschland angewiesen, um seine geostrategischen Interessen durchzusetzen.

Deshalb sollte der Bundeskanzler die Initiative ergreifen und dem amerikanischen Präsidenten in geeigneter Weise und auf dem richtigen Wege unmissverständlich klarmachen, dass Deutschland auf Grund des NATO-Truppenstatuts und der bilateralen Verträge im Bereich Host Nation Support auf die Entscheidung Einfluss nehmen wird, aus welchen deutschen Standorten die genannten 5.000 Soldaten abgezogen werden. Außerdem sollte er gegenüber dem US-Präsidenten verdeutlichen, dass die USA z.B kein Recht besitzen, den Standort Ramstein in der jetzigen Form beizubehalten. Der frühere NATO-Direktor William Alberque sagte zu solchen Überlegungen im Deutschlandfunk:

„Es wäre sehr schwierig für die Bundesregierung, die US-Operationen in Ramstein zu begrenzen. Wenn sie wollten, könnten sie es tun, aber es wäre sehr ungewöhnlich, und ich glaube nicht, dass sie das wollen.“

Da darf sich der US-Präsident endlich nicht mehr sicher sein.

Letztlich werden alle US-Einrichtungen un Deutschland auf der Basis von bilateralen Verträgen betreiben werden, und das gilt auch für die genannten US-Hauptquartiere, die für die USA unverzichtbar sind.

Fazit

Damit der US-Präsident endlich begreift, dass er nicht „der König der Welt“ ist, sollte

Bundeskanzler Merz endlich mit Präsident Putin sprechen, der ihn – im Gegensatz zu Präsident Trump – nicht persönlich beleidigt. Das Argument, keinen Kontakt mit dem russischen Präsidenten herzustellen, weil dieser einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine führt, überzeugt in keiner Weise, weil der amerikanische Präsident mittlerweile gegen Venezuela und Iran zwei Krieg führt, mit denen er gegen internationales Recht verstößt. Diese Tatsache hat er noch öffentlich ergänzt mit der Aussage:

„Ich brauche kein internationales Recht. Mein eigener Sinn für Moral. Mein eigener Verstand. Das ist das Einzige, was mich stoppen kann.“

Jürgen Hübschen

Jürgen Hübschen, Jahrgang 1945, Westfale und Europäer. Ehemaliger Luftwaffenoberst im Generalstabsdienst. Zehn Jahre Einsatz als Raketenspezialist mit amerikanischen Kameraden in NATO-Verbänden. Drei Jahre Verteidigungsattaché bei der deutschen Botschaft in Bagdad während des Irak-Iran Krieges. Weiß dadurch, was Krieg für eine Scheiße ist, wie wichtig unabhängige Medien sind und wie wenig Möglichkeiten die Menschen in einer Diktatur haben, das herrschende System zu kritisieren oder gar zu ändern. 5 Jahre Leiter einer erfolgreichen OSZE-Mission in Lettland zur Überwachung eines Vertrags zwischen Russland und Lettland. Weiß dadurch, wie man mit Russen zusammenarbeitet. Letzte militärische Verwendung Referatsleiter im Verteidigungsministerium, zuständig u.a. für die Landesverteidigung, die zivil-militärische Zusammenarbeit und die Unterstützung der alliierten Streitkräfte in Deutschland.
Nach der Pensionierung 14 Jahre Unterstützer von NGOs in Sicherheitsfragen. Durchführung praktischer Trainings und Einsätze in Afghanistan und Afrika
Verfasser sicherheitspolitischer Bücher und Artikel, mit dem Ziel die Berichterstattung unserer stark stromlinienförmigen Medien aufzubrechen.
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25 Kommentare

  1. Naiv zu glauben, dass die USA in einem Land wie Deutschland, dass sie durch so extrem starke militärische Präsenz fest im Griff haben, freiwillig oder durch politischen Druck ihre Truppen in nennenswerter Anzahl reduzieren.
    Außerdem werden diese Truppen auch noch von den deutschen Arbeitgebern, in ihrer Funktion als Steuerzahler, mitfinanziert, wenn ich richtig informiert bin mit 150 Mio. Euro jährlich, das sind in 10 Jahren immerhin auch 1,5 Mrd. Euro.

    Außerdem ist auch die Funktion deutscher Kriegsaktivitäten von dem goodwill der US-Herrscher abhängig, denn vermutlich können weder Raketen noch Drohnen der deutschen Bundeswehr ohne Unterstützung durch US- Satellitensignal gewünschte Kriegs-Ziele erreichen.

    Ja, wer hat nun das Sagen in Deutschland?

  2. Deutschland ist ein Vasall, ein Vasall minderen Ranges. Ein Land, das besetzt ist.

    Die unliebsame Wahrheit ist, dass ein geeintes, souveränes Deutschland aufgrund seiner Wirtschaftskraft, seines technisch-wissenschaftlichen Potenzials und seiner Bevölkerungsgröße die Machtbalance in Europa stört. Das galt vor 1914, nach 1918 und 1945, da Abhilfe not.

    So erklärt sich auch das Vorgehen gegen Russland und gegen China. Jede neu auftretende Macht gefährdet den Anspruch der alten Mächte, gerade dann, wenn sie ihren Höhepunkt überschritten haben.
    Es galt und gilt, die Sicherheit Europas vor Deutschland zu gewähren, nicht mit. Wer anderes glaubt, erkläre doch bitte die strukturellen Unzulänglichkeiten der Bundeswehr, die sie handlungsunfähig machen.

    Deutschland ist eine vorgeschobene Position, dazu gedacht, einen konventionellen Vorstoß abzufangen, wenn möglich abzufedern, und dann sehen wir weiter. Deutschland ist in dieser Konzeption das Schlachtfeld, auch für den Einsatz von taktischen Atomwaffen. Und wir haben die Option, von Deutschland aus mit Mittelstreckenraketen einen Erstschlag durchzuführen, also einen Abtausch Heidelberg gegen Moskau, wenn das kein gutes Geschäft ist. Wer Näheres wissen will, wird bei John Mearsheimer fündig.

    Die sogenannte nukleare Teilhabe der Deutschen ist besonders lustig. Glaubt jemand wirklich, dass die russische Führung den Deutschen so viel Zeit zugesteht, um die Erlaubnis der USA zu erhalten, dann die Zustimmung des Bundestages und schließlich noch die Zeit zum Aufmunitionieren der deutschen Flugzeuge mit Atomwaffen?

    Deutschland ist wichtig, gerade weil es nicht aufmucken kann, nicht Widerspruch erheben kann gegen den Drohneneinsatz und damit das Töten im Ausland, gegen die Nutzung von deutschem Boden für die Führung von völkerrechtswidrigen Kriegen. Genau deshalb finden sich diese Einrichtungen hier, weil wir es nicht ablehnen können wie die „afrikanischen“ Staaten. Ist das nicht vielsagend?

    Im Gegenteil, die Deutschen unter der Führung von Marionettenregierungen sind willfährige Helfershelfer, die fremde Kriege finanzieren, die ausrüsten und ausbilden für die Ziele, die Washington vorgibt.

    Trump wie Biden zeigen den Deutschen ihre Verachtung und ihren wahren Stellenwert. Der eine zerstört die Energieversorgung und der andere spielt mit dem Land wie eine Katze mit einer Maus.

    Es ist Zeit, ehrlich zu sein und aufzuwachen.

  3. „Deutschland muss sich als Partner der USA auf Augenhöhe sehen…. damit der US-Präsident endlich begreift, dass er nicht der König der Welt ist, sollte Bundeskanzler Merz endlich mit Präsident Putin sprechen, “

    Guten Tag Herr @Hübchen. Den ersten Teil Ihrer Forderung habe ich so verstanden, dass Sie noch höhere Rüstungsausgaben für Deutschland -also in Richtung der von der neuen deutschen Arbeiterpartei AfD bereits geforderten 200 Mrd./p.a- und n Europa ials eigenständiger militärischer Block insgesamt ins Spiel bringen, um mit den USA „auf Augenhöhe“ zu agieren, aber dann schwenken Sie um und fordern ein Gespräch des Reichskanzlers mit Putin. Wie soll das Ergebnis eines Gesprächs mit Putin nach Ihrer Vorstellung aussehen -nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass niemand es versichern kann, dass Putin Ende dieses Jahres noch leben wird- um die Ihrerseits geforderte militärische Parität zwischen den beiden Blöcken Deutschland/Europa und USA zu erreichen, um von den USA „auf Augenhöhe“ behandlet zu werden? Ich sehe in Ihren Konzept noch einige ungeklärte Fragen.

    1. Eher wird sich Merz mit Trump darauf einigen der totale Krieg gegen Russland wird ohne die Amis allein von Deutschland geführt werden damit sich Trump endlich Asien zuwenden kann.

      Aber wer weiss ob Merz morgen noch Kanzler ist? Dann wird die trumpistische AFD mit einem Rüstungsetat von 200 Milliarden oder mehr für Merz einspringen.
      Mit der AFD verhält es sich so wie mit Trump der vor der Wahl auch Frieden signalisiert hat und nun wie ein wahnsinniger alle Länder mit Krieg bedroht

  4. @ „Die Entscheidung illustriert, dass der Präsident nicht verstanden hat, wie essenziell die in Deutschland stationierten US-Truppen für die Sicherheit Amerikas sind.“

    „Diese Aussage von General Hodges kann man nur unterstützen, wenn man sich konkret vor Augen führt, wie sich die aktuelle Stationierung von US-Truppen in Deutschland und damit auch die militärische Unterstützung der Bundesrepublik für die USA darstellen.“

    Diese Aussage unterstützen,meinen Sie das WIRKLICH???

    Was wir brauchen ist eine Exit-Strategie.

    Mir wäre es lieber die AMIS würden Deutschland komplett verlassen und die Briten, die ja auch noch in Deutschland stationiert sind sollten gleich folgen.
    In Rammstein könnte man dan Wohnungen bauen, die Billion für die Aufrüstung in das Land investieren, Renten und Gesundheitsversorgung verbessern, tatsächlich in Schulen und Bildung investieren statt es vor jeder Wahl nur zu versprechen um es nie einzuhalten.

    Was wwirklich fehlt
    https://www.berliner-zeitung.de/article/ukraine-krieg-egon-bahr-gespraech-putin-gesucht-haette-10028371

  5. Brigadegeneral a.D.: Deutschland soll mit Russland ins Gespräch kommen

    https://t.me/ostnews_faktencheck/21298

    Brigadegeneral a.D. Erich Vad fordert einen politischen Kurswechsel im Umgang mit Russland.

    Ohne diplomatische Lösungen drohe ein Szenario, in dem Deutschland selbst zum Kriegsschauplatz werde.

    Vad versteht nach eigenen Worten nicht, wieso Deutschland seit knapp zwei Jahren mit den Russen nicht rede und darauf stolz sei, während die amerikanische Administration, „deren Vorgänger uns letztlich den Ukraine-Krieg eingebrockt haben“, auf allen Kanälen mit den Russen reden würde.

    1. @Walter Nikolaus Gerhartz
      Gut gebrüllt Löwe aber was hat Deutschland Putin denn anzubieten, Russland muss vor der neuen „Großdeutschen Wehrmacht“ bedingungslos kapitulieren???

    2. Was ist am Konzept der Sicherheit mit Russland statt dem Konzept der Sicherheit gegen Russland unverständlich?
      Sicherheit gegen Atomwaffen?
      Sicherheit durch NATO-Erweiterung mit kürzeren Vorwarnzeiten?
      Sicherheit mit der korrupten, SS-verliebten, undemokratischen, zwangsrekrutierenden Ukraine?
      Sicherheit durch Rentenkürzung, Bildungsmisere und höchste Energiepreise?
      Zum Zeitpunkt der Natogründung war die Sowjetunion ein kriegszerstörtes, hungerndes Land ohne Atomwaffen, keine Bedrohung für den Westen. Unthinkable oder Dropshot bedrohten den Osten, nicht umgekehrt.
      Als neutrales Land ohne fremde Truppen und einer Bundeswehr, die auf Verteidigung ausgelegt ist, würden wir sicherer und besser mit allen leben können. Diese Utopie der kleinen Leute steht gegen die Dystopie des Black-Rock-Verwalters .

  6. AfD Chrupalla fordert Kurswechsel in Russland-Politik

    https://www.unser-mitteleuropa.com/196705#comment-302742

    Der Bundessprecher der AfD, Tino Chrupalla hatte in einer Video-Ansprache die Energiepolitik der Bundesregierung und der EU scharf kritisiert.

    Er hatte dabei eine stärkere wirtschaftliche Annäherung an Russland gefordert.

    Die seitens des Bundestages beschlossene temporäre Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe hatte er schlichtweg als „kleine Linderung und keine Lösung“ bezeichnet.

    Nach Darstellung Chrupallas haben der Abbruch des Energiehandels mit Russland wie auch die Sanktionen die Versorgungssicherheit Deutschlands massiv geschwächt.

    Seine Warnung folgte: „Wenn der Westen so weitermacht, fahren wir nach Italien mit der Postkutsche, so wie Goethe im 18. Jahrhundert.“

    Chrupalla forderte stattdessen einen klaren Kurswechsel hin zu einer Entspannungspolitik sowie die Wiederaufnahme wirtschaftlicher und energiepolitischer Beziehungen zu Russland.

    Ein Schritt, wie er betonte, der Deutschland vor einem weiteren wirtschaftlichen Absturz bewahren könne.

    Deutschland vor Weggabelung

    Dem gegenüber steht freilich der aktuelle Kurs der Bundesregierung, der sich immer weiter zuspitzt und sich zunehmend in Richtung einer kriegerischen Konfrontation mit Russland entwickelt, mit katastrophalen Folgen für unser Land.

    Deutschland steht somit zweifellos an einer entscheidenden Weggabelung. ALLES LESEN !!

  7. Ich teile die Annahme des Autors, daß DE in irgendeiner Weise wichtig (im Sinn von nicht oder schwer ersetzbar) für das US Imperium ist, nicht. Ein Blick auf die Landkarte offenbart, daß Stützpunkte in Polen und Rumänien bei der aktuellen geopolitischen Lage den angedachten Zweck etwa von Ramstein und Spangdahlem ebensogut und näher am Geschehen erfüllen werden. Das ist vermutlich auch genau das was geschehen wird: eine Verschiebung wichtiger Stützpunkte nach Südosten. Für die Sicherheitslage ist das praktisch unbedeutend, für die Leute die vom Wirtschaftsfaktor „US-Stützpunkt“ gut leben konnten, nicht.

    1. Ich habe einmal „die Amerikaner“ befragt:
      Polen 369 active duty permanent + 10.000 rotational;
      Romania 153 active duty permanent + rotianal forces at Kogaalniceanu base expanding.
      Quelle: US Europe Troop Statistics 2026 // Numbers, Bases & Key Facts;( …the globalstatistics.com )
      Die Basis in Rumänien auf einer Fläche von 3000 Hektar ist bis 2030 terminiert im Bau.
      mfG

  8. Ich finde, Europa soll wieder zu seinem Friedensprojekt zurückkehren. Dazu brauchen wir keine US Truppen in Deutschland sondern kluge Diplomaten, und das ermöglicht eine Wirtschaftspolitik zum Wohle der Menschen auf diesem Kontinent.

    1. Ich bin da etwas skeptisch – kann ja sein, dass es Zeiten mit weniger Spannungen gab, allerdings zuerst unter gegenseitiger Vernichtungsdrohung, dann mit dem Rückzug einer Seite, beendet durch den Überfall auf Jugoslawien 1999. Dass also Europa eigentlich ja ein Friedensprojekt ist … das klingt zu schön, um wahr zu sein. Ein Blick auf die Geschehnisse weltweit seit 1492 verstärkt die Skepsis eher noch. Andererseits: Schön, wenn Sie daran glauben können, vielleicht wäre das auch mal wieder eine hoffnungsvolle(re) Perspektive. Momentan sehe ich es eher so, dass – ausgerechnet – einige rechtspopulistisch wirkende Regierungen in der EU in der Außenpolitik mit am vernünftigsten sind, was aber gerade bei der hiesigen Bürgerpresse regelmäßig arrogantes Geschrei und Schnappatmung hervorruft. Link(sliberal)e sind häufig darauf bedacht, bloß nicht wieder als „vaterlandslose Gesellen“ zu gelten und preschen in punkto Militarismus eher noch wilder nach vorn. Lustig ist bei den Grünen z.B. immer gleich der Reflex: „Was, eine Drohne? Wie sicher ist Deutschland angesichts der hybriden Bedrohung?“ Eine unglaublich stupide Stichwortgeberei.

  9. Merz hat eigentlich keine Wahl, wie schon Kanzler Scholz vor ihm, als Trump in den Hintern zu kriechen. Sein verbales Hochhalten des Trans-Atlantizismus ist da zu wenig . Der Trumpf von Trump ist der US-Markt, den die deutsche Industrie nicht verlieren möchte, deshalb Trumps ständiges Spiel mit den Zöllen. Es steht viel auf dem Spiel, nämlich der Ortswechsel der deutschen Industrie in die USA und damit die weitere De-Industrialisierung Deutschlands, was mit Wohlstandsverlust verbunden ist.

    Kurz: Trump hat die besseren Karten und so werden die Europäer von Trump vorgeführt. Sie stecken in der Zwickmühle. Wollen sie den US-amerikanischen Markt nicht verlieren, müssen sie sich Trump unterordnen. Das macht sie zu Vasallen.

    Das Drohen mit Truppenabzug ist reine Propaganda (ohne Substanz) und für die Medien-Öffentlichkeit bestimmt, schlägt aber trotzdem hohe Wellen.

  10. Ich kann mich noch an die Zeit des zweiten Golfkrieges erinnern. Damals hatte ich von meinem Wohnzimmer aus die Einflugschneise des Flughafens Köln-Bonn in Sichtweite. Zeitweise sind dort große US-Militärmaschinen (Transporte für Truppen und Material, AWACS und Ähnliches) quasi im Minutentakt gelandet. Das war wohl auch im Rahmen des sogenannten „Host Nation Support“. Zwar unterhält die US Army aktuell keine aktiven Militärstützpunkte in Köln oder Bonn, aber es illustriert, wie wichtig D aus US-Sicht als Drehkreuz für deren Kriegseinsätze ist. Die Vorstellung, dass sie freiwillig ihre Stützpunkte abziehen, fällt da schon schwer. Ein kompletter Rückzug würde das globale Einsatznetzwerk der USA vor massive Probleme stellen.

  11. >> Die Bundesrepublik ist weder Vasall, noch Bittsteller, dem irgendjemand einen Gefallen tut, auch wenn Präsident Trump das vielleicht so bewertet. <<
    Doch, Herr Hübschen, Deutschland IST Vasall und Bittsteller. Und mit diesem minderwertigen politschen Personal wird sich das auch nicht ändern.

  12. Jeder Militär weiß, dass sich ein Insel-
    staat wie die usa an seiner Gegenküste
    verteidigen muss“. …eeeecht jetzt? Der
    amerikanische Kontinent eine Insel? ok,
    von mir aus…… Aber verteidigen gegen
    wen? Das Großbritannien? Nazi-Teutsch-land? Liechtenstein ?
    Wie sieht es mit der Gegenküste Rich – tung Westen aus ? Da sitzen die Ami in
    Japan. Ganz zweifellos ein Inselstaat. Und jetzt ?

  13. Die Entscheidung, erst mal 5000 Mann (inzwischen ja schon mehr, wie man hört) aus DE abzuziehen, zeugt von Weitsicht, kluger Planung und Beachtung der Interessen des amerikanischen Heers und Volkes.
    Denn es ist unbedingt notwendig, diese Soldaten jetzt schon aus der russischen Schusslinie zu nehmen! Bei dem Tempo der Aufrüstung in DE und EU und diesem ständigen russlandfeindlichen Propagandagejaule kann sich sogar eine intellektuell herausgeforderte US-Führung ausrechnen, wann es hier knallt. Da möchte ich auch nicht in der Nähe sein…
    https://www.berliner-zeitung.de/article/wer-kann-und-bei-sinnen-ist-sollte-deutschland-so-schnell-es-geht-verlassen-10031222
    (wie schade, inzwischen leider hinter Paywall…)

    Noch besser wäre aber vielleicht, den in der UN verankerten Besatzerstatus wieder herzustellen und DE wieder mal komplett zu entwaffnen, und zwar BEVOR es knallt.

    1. Seit wann zeugt eine Entscheidung von Donald Trump von Weitsicht?
      Er agiert wie immer erratisch je nach dem was die täglichen Nachrichten so bringen.

  14. „Der Trumpf von Trump ist der US-Markt, den die deutsche Industrie nicht verlieren möchte, deshalb Trumps ständiges Spiel mit den Zöllen.“

    Die EU-27 hat ca. 440 Mill Einwohner und Europa als Ganzes 740 Mill. Europa ist also ein mehr als doppelt so grosser Absatzmarkt wie die USA, sodass eine derart exzessive Fokussierung der deutschen Wirtschaft auf die USA eigentlich nicht notwendig wäre, sie ist aber das Ergebnis der deutschen Austeritätspolitik in Deutschland und Europa -schwerpunksmässig im Süden- unter Merkel in den „Eurokrise“-Jahren und in der Zeit danach, die die Markt-Nachfragefunktion sowohl in Deutschland als auch in Europa beschnitten hat. In meiner Branche kenne ich Unternehmen -auch solche, die sogar in meiner Stadt produzieren- die ausserhalb der Branche niemand kennt, weil sei einen Eportanteil von 95% erreichen -hauptsächlich in den US- und in den südasiatsichen Raum. Diese Ausrichtung auf den US- und Asia-Markt deutscher Unternehmen war das Ergebnis der Anpassung der Unternehmen auf die akute Konsumenten-Nachfrageschwäche -privat und Staat (Investitionen)- im Züge der deutschen Austeritätspolitik in Verbindung mit der „Schuldenbremse“ in Deutschland und Europa. Einige wie z.B. Flassbeck haben vor dieser Entwicklung jahrelang gewarnt. Es handelt sich um -schon unter Schröder, aber vor allem in der Merkel-Zeit- hausgemachte Probleme, die jetzt unter Trump voll durchschlagen.

    1. Attlee: “Die EU-27 hat ca. 440 Mill Einwohner und Europa als Ganzes 740 Mill. Europa ist also ein mehr als doppelt so grosser Absatzmarkt wie die USA …“

      Nach dieser Überlegung wäre Indien ein dreimal so großer Absatzmarkt. Was jedoch Unsinn ist, denn im Kapitalismus zählen nicht die Menschen, sondern das Geld. Und das hat sich nun mal in den USA konzentriert. Und ein US-Präsident tut natürlich alles dafür, dass das so bleibt und sich sogar noch weiter verstärkt. Das ist die Logik, die Kapital (und auch Menschen auf der Suche nach Wohlstand) in die USA treibt.

  15. richtige Forderungen Herr Hübschen, nur an die absolut falsche Addresse gerichtet – der Komprador von BlackRocks Gnaden wird einen Teufel tun und die Interessen seines Arbeitgebers verraten. Mit den derzeitigen Herrschaftsverhältnissen in der Besatzerzone Gegenküste wird das nix, da muß vorher Abhilfe beschafft werden.

    Die Worte der AfD-Vertreter sind da dsbzgl. geradezu revolutionär für deutsche Politiker und können gerne als Grundlage für die endgültige Lösung der Deutsche Frage dienen.

    https://t.me/FreiePresseHalle/106

  16. Europa soll in den nächsten Jahren die Rolle der Ukraine übernehmen, wenn diese weitgehend erschöpft ist. Der Krieg mit seinem Ziel der Schwächung und möglicherweise Zerlegung Russlands wird sich dann langsam auf ganz Europa ausdehnen. Die USA wissen das und entfernen ihre Soldaten vorsorglich aus dieser Region, nehmen sie aus der Schusslinie, wo oben schon jemand schrieb. Es ist immer besser, andere die „Drecksarbeit“ erledigen zu lassen. Deutschland kennt dieses Prinzip sehr gut. Demnächst könnte es erleben, wie sich die schmutzige Seite anfühlt.

  17. Trump bringt US-Amerikaner in Deckung bevor Deutschland den Befehl Barbarossa 2.0 erhält. Barbarossa 1.0 hatte die USA von einer schweren Wirtschaftsdepression befreit, 27 Millionen Russen beseitigt und die USA zur beherrschenden Weltmacht gemacht. Dazu hatte man lediglich Hitler fördern und an die Macht bringen müssen. Die USA stehen jetzt kurz vor ihrer Pleite und nur ein großer Krieg, den andere für sie führen, denn nur so bringt er auch Profit, kann sie noch retten. Der Putsch in der Ukraine, der Brexit und die Kanzerschaft von BlackRock Merz haben nur dieses eine Ziel.

  18. Der Autor findet den Imperialismus offenbar ganz o.k., er macht ein Angebot für das Aufrechterhalten einer Win-win-Situation und zählt auch viele Vorzüge davon auf. Mit ‚Frieden‘ hat das nichts zu tun oder höchstens insoweit, wenn die Unterworfenen Ruhe geben. In Kommentaren ist manchmal die Rede von „Vasallen(tum)“… och nö, eher Verbündete mit gewissen Abhängigkeiten, die EU durchaus als Juniorpartner, aber auch für die Eliten hier läuft es doch nicht übel. Fragt sich nur, was uns „Normalos“ der ganze Quatsch angeht.
    Mir ist US-Machtstreben nicht (un)sympathischer als eines, welches das Etikett „EU-NATO“ oder gleich „D“ trägt. Bitte keine Verbesserungsvorschläge für Herrschaftliche Anmaßung, kein „Deutschland/Europa muss jetzt aber…“, das geht alles immer von der irrigen Annahme aus, Geopolitik geschehe im Interesse aller. Schlimm genug, dass man ein Stück weit als zivile Geisel genommen wird für den Militarismus von Leuten, die immerzu andere übertrumpfen und ausstechen wollen, egal, wie viele Menschenleben es kostet. Natürlich geht es auch immer um das Erobern von Märkten, mit verschiedenen Mitteln.

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