
Die Lage nach Maduros Entführung ist unübersichtlich und Spekulationen über Trumps Pläne schießen ins Kraut. Diese Unklarheit wird befeuert durch seine eigenen voneinander abweichenden Äußerungen und einiger Regierungsmitglieder. Und dann ist da auch noch die Realität.
Am Anfang ging es um große selbstlose Ziele und Ideale. Trump wollte das Leben der Amerikaner sicherer machen und den Drogenhandel zerschlagen, dem jährlich Tausende US-Bürger zum Opfer fallen. Vom Kampf gegen Drogen ist heute keine Rede mehr. Nun geht es nur noch um Öl und Rohstoffe. Die Lehre daraus sollte sein, dass höchste Vorsicht geboten ist, wenn es Meinungsmachern um große idealistische Ziele geht, für die mit moralischen Appellen geworben wird. Dahinter stecken in den meisten Fällen andere Interessen. Die Bekämpfung des Drogenhandels diente auch schon als Begründung für die Erhöhung von Zöllen gegenüber China, Kanada und Mexiko. Das scheint in Trumps Händen die eierlegende Wollmilchsau zu sein.
Im Siegestaumel
Unter demselben Vorwand nahmen die USA auch für sich das Recht in Anspruch, in internationalen Gewässern fremde Schiffe zu versenken, ohne dass diese Vorwürfe überprüft oder gar bewiesen worden wären. Dabei ist der Kampf gegen Drogen in erster Linie Aufgabe der US-Behörden sowohl an den eigenen Landesgrenzen als auch im Inland. Andere Staaten wie China, Kanada und Mexiko hatten zwar ihre Bereitschaft zur Mithilfe gezeigt, aber es ist nicht deren Aufgabe, amerikanische Drogenprobleme zu lösen. Schon gar nicht lassen sie sich von der US-Regierung vorschreiben, wie sie amerikanischen Interessen zu dienen haben.
Nun ist Drogenhandel nur noch einer von mehreren Anklagepunkten gegen den venezolanischen Präsidenten Maduro vor amerikanischen Gerichten. Vor wenigen Tagen erklärte Trump, er habe mit der Interimspräsidentin in Caracas, Delcy Rodriguez „über mehrere Themen gesprochen, darunter Öl, Mineralien, den Handel und die Nationale Sicherheit“(1). Es sei ein sehr gutes Gespräch gewesen. Offensichtlich aber ist Drogenhandel kein Thema mehr, obwohl dieser der Vorwand für den militärischen Angriff auf das Land war.
Auch Maduro selbst steht nicht mehr in Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit. Im Vordergrund steht die Frage nach der Zukunft Venezuelas. Wie immer ist Trump mal wieder mit vollmundigen Erklärungen vorgeprescht und hatte sich eigenmächtig zum Verwalter des Landes erklärt. Er sieht sich als derjenige, dem es gelingt, dass sowohl Venezuela als auch der amerikanischen Bevölkerung strahlende Zeiten bevorstehen. „Venezuela wird bald wieder großartig und wohlhabend sein, vielleicht sogar mehr als je zuvor!“(2)
Besoffen vom Erfolg der geglückten Entführung stellte er sich prahlerisch als Retter der Welt dar, dem nur noch der Friedensnobelpreis fehlt. Was Anderes war von ihm zu erwarten, nachdem in kurzer Abfolge militärische Nadelstiche gegen Islamisten in Syrien und Nigeria zu grandiosen Siegen aufgebauscht worden waren. Im Taumel dieser geglückten Militärschläge, deren Bedeutung und Wirkung er gewaltig überschätzt, droht er nun in einem Aufwasch auch dem Iran, wenn dieser nicht das Töten einstelle. Für die von einem ICE-Beamten getötete Demonstrantin im eigenen Land hatte er dagegen kein Mitleid, stattdessen verunglimpfte er sie als „inländische Terroristin“.
Entzugserscheinungen
Die blendenden Erfolge, errungen durch Lufteinschläge gegen weit unterlegene Gegner, sind fürs erste Vergangenheit. Nun steht Trump erneut vor den Niederungen eines Alltags, wo die drängenden Probleme wie die Verbesserung der Lebenslage der US-Bürger und die Bewältigung der Defizite immer noch auf eine Lösung warten. Schnelle Erfolge, mit denen man die Öffentlichkeit blenden und sich als Superman aufspielen kann, sind nun erst einmal Vergangenheit.
Er braucht den Erfolg persönlich und seine Anhänger erwarten von ihm Belege, dass Amerika auf dem Weg ist, wieder groß zu werden. Wenn die wirtschaftlichen Erfolge sich nicht einstellen, dann sollen wenigstens politische oder militärische die Illusion von Größe bedienen. Wie ein Süchtiger braucht er die Droge der öffentlichen Aufmerksamkeit. Seine Drogen sind Konflikte, aus denen er als Sieger hervorzugehen scheint. Kaum dass Venezuela für publikumswirksame Schlagzeilen nicht mehr taugt, müssen neue Konfliktfelder her, auf denen er sich bestätigen kann. Nun liegt wieder das Thema Grönland auf dem Tisch und neuerdings auch der Iran.
Aber der Iran ist nicht Nigeria oder Syrien, wo man mit Billigung der ansässigen Regierungen feindliche Gruppen aus der Luft bombardieren kann. Und Grönland ist nicht Venezuela, wo man ein geschwächtes Land mit überlegenen Streitkräften angreifen und den Regierungschef entführen kann. Man kann zwar wie der Elefant im Porzellanladen herumpoltern, aber auf der Gegenseite stehen Kräfte, die nicht unterschätzt werden dürfen. Doch Besonnenheit, Feingefühl und Geduld nicht gerade Trumps Stärken.
Weil seiner Regierung und anscheinend auch seinen Anhängern diese Eigenschaften fehlen, hat Trump bisher kaum etwas zufriedenstellend zu Ende bringen können, und so sieht es auch mit Venezuela aus. Nach dem Anfangserfolg einer geglückten Entführung weiß niemand, wie es dort weitergehen soll. Zwar glaubt Trump, das Land selbst übernehmen zu müssen, damit dort wieder Wohlstand einzieht, aber bisher ist nicht zu erkennen, wie das vonstattengehen soll. Denn die alte Führung ist weiterhin uneingeschränkt im Amt, und der Opposition will Trump die Macht in Venezuela nicht anvertrauen oder gar ganz überlassen.
Vermutlich könnte sein krankhaftes Geltungsbedürfnis es nicht ertragen, wenn er den eventuellen Erfolg der Neugestaltung des Landes mit einem der Oppositionspolitiker teilen müsste oder gar leer ausgehen würde. Er allein will am Ende als der Gründervater des venezolanischen Neuanfangs gefeiert werden. Von seinen Leuten kann er auch niemanden dort einsetzen, denn dazu müsste er Truppen nach Venezuela schicken, um dort durchsetzen zu können, was ihm vorzuschweben scheint. Aber im Moment kann ohnehin niemand sagen, welche Verhältnisse Trump dort herstellen will, nicht einmal er selbst scheint eine Vorstellung davon zu haben.
Zweifelhafter Erfolg
Bisher hat Trump wie eigentlich immer nur Sprechblasen abgesondert, wobei eine nach der anderen dabei ist, zu platzen. Wenn die amerikanischen Öl-Konzerne sich weiterhin weigern, in Venezuela zu investieren, dürfte die ganze Operation zu einem finanziellen Desaster für das Pentagon werden. Nach Analysen des Center for Strategic and International Studies kostet die US-Militärpräsenz im Karibikraum etwa 31 Millionen US-Dollar pro Tag. Das entspricht rund 930 Millionen US-Dollar pro Monat(3), und noch ist der Einsatz nicht beendet.
Vielleicht unter dem Druck der Kosten für diese Operation scheint Trump allmählich Kreide zu fressen. Hatte er kurz nach der Entführung Maduros noch mit einer zweiten Angriffswelle gedroht, so hatte er in der Folge sehr schnell Gründe zur Hand, weshalb diese nicht mehr nötig sein werde. War es zuerst die erfolgreiche Ausführung des Angriffs, so ist es inzwischen die aus Trumps Sicht hervorragende Zusammenarbeit mit dem Regime in Caracas. Das aber besteht weiterhin aus den alten Kräften, die bisher die Geschicke in Venezuela bestimmten – nur ohne Maduro.
Dabei hatte es auch zu Maduros Zeiten nicht am guten Willen Venezuelas an einer Zusammenarbeit mit den USA gefehlt. Das wird alleine daran schon deutlich, dass neben dem US-Konzern Chevron auch viele andere westliche Konzerne am Orinoco Öl fördern durften. Maduro selbst war zu vielen Kompromissen bereit, um den Würgegriff der westlichen Sanktionen zu lockern. Trotz der Risiken
scheint man in Washington die militärische Lösung bevorzugt zu haben. Dass das nicht ungefährlich war, gestand Generalstabschef Dan Caine wenige Tage später: „Wenn nur ein Teil der Operation schiefgegangen wäre, hätte der Erfolg der gesamten Mission infrage gestanden“(4).
Vielleicht glaubte man auch den eigenen Theorien, dass der Einsatz wegen der zu erwartenden Gewinne aus dem Verkauf venezolanischen Öls für die amerikanischen Steuerzahler keine Kosten verursachen werde. Das hatte man schon beim Angriff auf den Irak versprochen. Doch der Irakkrieg wurde am Ende wesentlich teurer, und auch das Venezuela-Abenteuer ist noch nicht zu Ende. Denn Trump will die Flotte vorerst noch in der Karibik belassen und schließt nicht aus, doch noch „Bodentruppen zu entsenden beziehungsweise sich in einen längerfristigen Konflikt zu begeben“(5). Das würde die Kosten weiter in die Höhe treiben.
Widerstände
Die Belastungen für die amerikanische Staatskasse werden aber nicht nur von der Dauer des Konflikts bestimmt. Vieles wird davon abhängen, ob die Ölkonzerne in Venezuela investieren werden und ob es wirklich gelingt, die Ölverkäufe unter US-Kontrolle abzuwickeln und daraus Gewinne zu erwirtschaften. Laut Trump sei ein Abkommen mit Rodriguez getroffen worden. „Das Gesamtvolumen der Vereinbarung zwischen Washington und Caracas beläuft sich auf zwei Milliarden Dollar“(6). Inzwischen soll mit dem Verkauf des Öls begonnen worden sein.
Desweiteren behauptet der amerikanische Präsident: „Die Einnahmen aus den ersten Transaktionen im Wert von rund 500 Millionen Dollar sollen auf von der US-Regierung kontrollierten Konten verwahrt werden.“(7) Daraus wird aber nicht ersichtlich, wem diese Einnahmen zugutekommen werden. Es ist unwahrscheinlich, dass Venezuela weiterhin Öl fördern wird, wenn es an den Einnahmen nicht beteiligt ist, und so lange die USA keine Kontrolle über die Förderung im Land haben, haben sie erst einmal wenig Einfluss auf die Lieferungen.
Auch ist unklar, um welches Öl sich dabei handelt. Nach Trumps Angaben „würden venezolanische Behörden zwischen 30 und 50 Millionen Barrel sanktioniertes Öl an die USA „übergeben“(8) Das bedeutet aber auch, dass die USA es noch nicht haben. Oder handelt es sich dabei um Öl, das auf den festgesetzten Tankern gebunkert ist? Vieles ist unklar und Trumps Aussagen müssen mit Vorsicht genommen werden. Er nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau, wenn es um seinen Vorteil und Selbstdarstellung geht.
So weiß beispielsweise nur er von Hunderten russischer und chinesischer Schiffe in den Gewässern vor Grönland im Gegensatz zu den Geheimdiensten. Auch die Grönländer wissen nichts davon, Das letzte chinesische Kriegsschiff war vor etwa zehn Jahren dort gesichtet worden. Von daher sind Zweifel an Trumps öffentlich vorgetragener Zuversicht angebracht, und ob die Venezuela-Deals so reibungslos ablaufen werden wie von ihm in Aussicht gestellt, wird sich zeigen.
Die venezolanische Präsidentin Delcy Rodrigez hat zwar die Absicht zu guter Zusammenarbeit mit den USA kundgetan. Alles andere wäre unklug, will sie keine weiteren Kriegshandlungen von Seiten der USA riskieren. Auch wenn Trump sicherlich keine Bodentruppen schicken kann auf Grund der Widerstände in den USA selbst, aber auch Angriffe aus der Luft oder von See her können große Opfer und Schäden in Venezuela verursachen. Das will sie unbedingt vermeiden. Dennoch hatte sie auch deutlich gemacht, „sie werde die Ressourcen des Landes verteidigen.“(9)
Man wird sehen, wie dieses Kräftemessen sich weiter entwickeln wird. Für die großen US-Ölförderer jedenfalls ist Venezuela nach deren eigenen Aussagen derzeit nicht investierbar. Angesicht des Überangebots an den Ölmärkten werden zusätzliche Fördermengen eher als eine Bedrohung für ihre Geschäfte gesehen. Die Unternehmen rechnen damit, dass die Preise auf längere Sicht niedrig bleiben werden, sodass sich Investitionen in die heruntergekommene venezolanische Infrastruktur auf Jahre nicht rechnen werden.
Der Chevron-Konzern will stattdessen sogar „die Kosten bis Ende 2026 um bis zu drei Milliarden Dollar senken … seine Belegschaft um bis zu 20 Prozent reduzieren.“(10) Da wird man sich sicherlich mit Investitionen in Venezuela keinen neuen Klotz ans Bein binden, auch wenn man damit den amerikanischen Präsidenten verärgern könnte. Denn alle Ölkonzerne sind Aktienunternehmen, und diese sind gegenüber ihren Aktionären juristisch verantwortlich, nicht aber dem amerikanischen Präsidenten.
Fußnoten
(1, 2) FAZ 16.1.2026 Trump lobt Venezuelas Führung
(3) CSIS 15.1.2026 Die Kosten und globalen Auswirkungen des US-Militäreinsatzes gegen Venezuela,
(4) FAZ 9.1.2026 Als Trump fürchtete, ein neuer Jimmy Carter zu werden
(5) FAZ 10.1.2026 Der Kongress regt sich
(6, 7) FAZ 16.1.2026 Trump lobt Venezuelas Führung
(8, 9, 10) FAZ 8.1.2026 Schwierige Ölgeschäfte in Venezuela
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………… was zum Teufel erwartet ihr denn von einem Psycho….he? Der Mann ist völlig unkontrolliert und unkontrollierbar.
Und eignet sich daher vorzüglich als puppet für die verborgenen Eliten in diesem Räuberstaat, die die Fäden ziehen und so gern unsichtbar bleiben. Neeeeiin…. alles passt schon genau: der mann ist BIG…, verbreitet prima Angst und Unsicherheit und die europäischen Hanseln und Hanselinnen scheissen sich …… Frau Ursuln von der Leychen kräht unentwegt … we must fight, we must fight…. Mädel, das hast du doch schomal verkackt….Merzle kriegt wieder seinen berühmten “ ich bin gaaaanz wichtig“ Schluckauf … mein Gott ne, was ist dieser Mensch fad….nich mal Pissoirius kriegt was Gscheites hin – die aktuelle Ruhe ohne diesen aufgepumpten Kraftmeier ist eigentlich ganz angenehm. Der pöse-pöse Puddin guckt sich das alles ganz in Ruhe an und denkt sich: …….. macht ihr mal!!! Derweil ihm Tschijingpingpong, oder wie der grad heisst, noch ne Tasse Tee einschenkt.
Nun hat er in Davos einen ganz besonders dollen Brüller losgelassen. Windräder, sobald sie sich drehen, verursachen 1000 Dollar Verlust. Das ist dermaßen saudumm, dass es selbst seine Geldgeber verärgern wird. Und seine Wähler in Texas. Denn Texas ist inzwischen das Greenhouse der USA:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Texas-ist-das-gruene-Powerhouse-der-USA-article24117488.html
Auf diesem IQ-Level dachte er wohl, er könne den Ölpreis mit dem venezolanischen Öl so drücken, dass dadurch dire E-Autos ausgebremst werden. Nur ist es eben umgekehrt: wegen den E-Autos ist dieses Öl nicht mehr marktfähig.
Kein Platz zu klein, um ein bischen grün-alternativen Mist abzuladen..
Hier der reale Strommix Texas:
20% Wind
10% Solar
7% Kernenergie
50% Gas
Nicht zuvergessen die legendären Stromausfälle in Texas, weil die 30% der Alternativen halt unzuverlässig sind.
Und mehrere Projekte für Gas- uud Kernenergie wurden/werden gestellt, ua auch SMR, geplante Inbetriebnahme im 2030.
Nunja, es ist ja schon möglich, dass die Deutschen in ihrer unbeschreiblichen Verblendung denken, sie könnten neue grosse RZ mit Sonne und Wind betreiben – die Texaner – und nicht nur diese – denken das nicht, und wir alle, ausser den Deutschen natürlich, wissen auch: ja, das geht so nicht.
@Enrico: Komisch, der von Artur_C verlinkte Beitrag is‘ irgendwie ziemlich widersprüchlich zu Ihrem fossil- und atomhörigen Gelaber, aber Sie werden schon recht haben, klar!
Für den Orangenen gilt ja auch nach wie vor: „Drill, Baby, drill!“
Außerdem hat er in Davos noch behauptet, China baue z.B. WEA nur für den Export und die EE würden im Land selber keine Rolle spielen.
Man kommt gar nicht mehr hinterher bei dem Output an Schwachsinn dieses Typs!
KI sagt, es sind schon 25 Prozent Wind.
Vorbild in Deutschland bezüglich der Erneuerbaren ist Rheinland-Pfalz. Und die haben da einen Giganten namens BASF. Der hat den Energieverbrauch von Dänemark. Bisschen Rechenzentrum wird da auch zu schaffen sein.
„Texas ist inzwischen das Greenhouse der USA“ 😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟 😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟 😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟 😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟 😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟 😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟😂 ▬|██████| ▬🐟
TACO (Trump Always Chickens Out) soll in den USA inzwischen ein verbreiteter Slogan sein. Das Muster: Er veranstaltet ein riesiges Spektakel, und erhält an Ende, was er auch so bekommen hätte. Er teilt halt nach allen Seiten aus, ohne substantielle Erfolge verbuchen zu können, richtet aber mächtig Schaden an.
Vielleicht nicht ganz so.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=145157
Trumps in Davos gehaltene Nicht-Rede, gehalten über 70 Minuten und bar jedes roten Fadens, legt m.E. nahe, dass auch er mittlerweile nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten zu sein scheint.
Bei der Abschätzung der Kosten für das Venezuela-Abenteuer scheint mir Vorsicht geboten: ein Großteil davon (Personalkosten) dürfte vermutlich auch dann anfallen, wenn die Schiffe im Heimathafen liegen; relevant sind daher wohl eher nur die Zusatzkosten (Raketen, Drohnen, Munition, Sprit, ggf. Söldner).
„Trumps in Davos gehaltene Nicht-Rede, gehalten über 70 Minuten und bar jedes roten Fadens, legt m.E. nahe, dass auch er mittlerweile nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten zu sein scheint.“
Haben Sie sich das tatsächlich angetan?
Ich vermute, seine geistigen Fähigkeiten sind unverändert.
Er ist nur angesichts der allgegenwärtigen Bücklinge im Rausch.
Tatsächlich nicht, nein.
Nur Beschreibungen von Journalisten gelesen, die sich das antun mussten.
Und dass seine PR-Leute seine Kommunikation als „webend“ schönzureden versuchen.
Soweit so ungut.
Dennoch kriechen etliche wirbellose Regierungschefs bzw. Möchtegern-Staatsführer, sowie andere Polit-Schranzen aus gewissen Parteien, in Richtung Trumps Anus.
Das ist kaum zu ertragen.
Herr Rauls hat erfolgreich die Schwimmflügel angelegt und sie funktionieren ganz hervorragend, denn er bleibt konsequent an der Oberfläche.
Es kann nur vermutet werden, wo & wann genau dieser »Anfang« vom Autor lokalisiert wird, ist aber auch egal, weil es nie darum ging (»selbstlose Ziele und Ideale«? Ist das vielleicht doch Satire?). In der Trump-Administration ging & geht es ausschließlich um Disruption, eine zerstörerische Vorwärtsverteidigung in Antizipation der eigenen Bedeutungs-Havarie und das mit dem ureigenen, amerikanischen Zivilisationsverständnis, dass alles nur über Kampf und mit Unterwerfung (von Mensch, Natur, Geschichte, whatever) erreicht werden kann.
Wer noch immer versucht, Trumps Handeln aus Trumps Perspektive zu begreifen (der Mann macht einen Biden: er hat letztens in drei Sätzen hintereinander „Grönland“ mit „Island“ verwechselt), wird auch weiterhin einer halluzinierten Karotte hinterher hüpfen.
Alles andere ist in diesem Artikel eine Inhaltsangabe dessen, was & wie „wir“ es verstehen „sollen“, doch leider gibt es kein Popcorn zu dieser „Trump-Show“.
Warum sollte er nicht auch an Island gedacht und sich verquatscht haben, Freudscher Versprecher?
Wenn man sich die Weltkarte von Martynow (?), vermutlich mit den in Alaska abgesprochenen Grenzen der Einflußgebiete, anschaut, wird schon ein Schuh draus.
Ich gebe zu, den Gedanken hatte ich auch. Weiter hatte ich schon so abgewandelte historische Floskeln im Kopf, die diesen Annektionsanspruch rechtfertigten: „Island ist ein feindlicher Flugzeugträger vor unserer Haustür.“
Doch wenn ich mir das Gesamtpaket der verbalen Trumpschen Merkwürdigkeiten ansehe, bleibe ich bei meiner Senilitäts-Theorie.
Aber man weiß ja nie…
Dann erklären doch SIE einmal, ohne Schwimmflügel, wie das Ganze denn in der Tiefe IHRER mikroskopischen Sichtweise zu verstehen ist. Lassen Sie uns teilhaben an IHREM Tiefgang, damit wir endlich loskommen von der Täuschung, die wir nicht erkennen. Klären Sie uns auf, vermitteln SIe uns den Tiefblick, der uns fehlt.
Herr Rauls,
wie Sie trefflichst bemerkt haben, habe ich eine »mikroskopische Sichtweise« und Ihr Artikel hat diese Sichtweise nicht vergrößern oder ins Makroskopische erweitern können. Sie haben meinem bescheidenen Wissen nichts hinzufügt. Das war der Kern meiner Kritik: Selbst ich Mikroskopierer habe nichts gelernt.
Weiter habe ich Ihre Akzeptanz des offiziellen Story Tellings kritisiert (»Am Anfang ging es um große selbstlose Ziele und Ideale.«), das ich – menschlich gesehen durchaus positiv sehe, für einen journalistischen Text aber – bestenfalls als gutgläubig bezeichnen kann. Allerdings liegt da der alte Hut: Staaten haben keine Ideale (oder Freunde), sondern sie haben Interessen, wie Sie wissen.
Was das Handwerkliche Ihres Artikels angeht, ist es eine Aufzählung oder Zusammenfassung von Ereignissen mit allseits bekannten Einordnungen (auch OM berichtet dahingehend sehr viel). Sie stellen keine notwendigen oder zwingenden Fragen bezüglich nationaler oder internationaler Folgen oder Strategien.
Hier selektierte Manöverkritik:
»Im Siegestaumel«
ordnen Sie das Argument „Drogenhandel“ richtig ein, das ist allerdings nur das Geschenkpapier und das Präsent Maduro hätte sicher auch von der DEA abgeholt werden können. Dann etwas gediegene Polemik, ein schräger Vergleich der Taten des Irans und des ICE. Immerhin sparen Sie sich, auf die aufgeblasene Rhetorik des US-Präsidenten näher einzugehen, und belassen es mit einigen Stichworten aus dem White House (»strahlende Zeiten, Friedensnobelpreis«).
Die »Entzugserscheinungen«
bleiben ohne Einordnung, weder, dass der Coup in Venezuela nur die Demonstration der aktuellen National Security Strategy ist, noch dass die Trump-Regierung es nicht schafft und auch nicht schaffen will, die Situation der breiten US Bevölkerung zu verbessern. Die anstehenden Midterms (als initialer Trigger der unabwendbaren Show) werden nicht einmal erwähnt. Auch wird nicht erläutert, was denn bezüglich Grönland die »auf der Gegenseite stehen Kräfte, die nicht unterschätzt werden dürfen« genau sind.
Ob es ein »Zweifelhafter Erfolg«
sein wird, zeigt die Zukunft. Sicherlich ist die Annahme, dass »die amerikanischen Öl-Konzerne sich weiterhin weigern, in Venezuela zu investieren« etwas kurzsichtig gedacht, sie waren nur mit den bisherigen Bedingungen (resp. Profiten) nicht einverstanden. Diese haben sich nun flott geändert. Venezuela hat momentan die größten (projizierten) Öl-Vorkommen und die wird sich Houston nicht durch die Lappen gehen lassen, auch wenn es noch 10-15 Jahre dauert. Auch hat die US-Regierung mit diesem Gewaltakt für alle Staaten in Mittel- & Südamerika das Spotlight noch einmal erneuert. (Sie haben das hier mit der Schock-Strategie der Chicago Boys auch plausibel dargelegt, warum nicht schon im Artikel?)
»Widerstände«
– außer Trump vs. Realität – hat nun wirklich niemand nennenswerte bzw. sichtbare innerhalb der US. Sie beschreiben abschließend einige Details, nennen einige Zahlen, doch die sind so flüchtig wie Schnee in Hamburg, dabei lassen Sie es aber unerwähnt, dass China nun vor einem Investitionsgrab in PANAM steht (kommt aber in Ihrer genannten Kommentar-Retoure vor(?)) und damit alles andere als glücklich ist.
Zugegeben, das derzeitig erratische Tagesgeschäft der US-Administration ist weder für Satiriker noch für ernsthaften Journalismus eine Freude. Ich fand die Analyse von Ruben Schattevoy hier beim OM hinsichtlich PANAM (National Security Strategy, Monroe) sehr interessant und habe eine (vielleicht spinnerte) These als Matrize für die nächsten Dekaden darunter kommentiert.
Ansonsten sei Ihnen versichert, dass ich einige Ihrer Beiträge gerne gelesen habe, auch wenn ich nicht mit allem d’accord gehe – aber das ist ja auch richtig, so wird ein Diskurs daraus.
Doch dieser Artikel, sorry. Ich weiß, das können Sie besser. Also los geht’s zum nächsten Artikel.
Die Ziele, um die es geht, fassen grob gesagt im Erfolg der Nation zusammen. Dazu gehört auch die Bekämpfung des Drogenhandels, da der Drogenkonsum in den USA Schäden anrichtet. Und wie es sich für eine so mächtige Nation wie die USA gehört, machen sie ihr Problem mit dem Drogenhandel zum Problem der Staaten, aus denen die Drogen kommen, oder durch die sie durchgeleitet werden. Einfach, weil sie es können.
Dafür sind offensichtlich Zollandrohungen, die Verhängung von Zöllen, oder auch militärische Mittel geeignet. Die Schädigung des angesprochenen Staates sorgt für den Druck, den Anliegen der USA entsprechende Priorität einzuräumen.
Dieses Vorgehen gab es auch schon lange vor Trump. Trump unterscheidet sich von seinen Vorgänger hauptsächlich dadurch, dass er keinen Wert darauf legt, dass auch nur der Anschein von Legitimität gewahrt wird. Er spart sich die (meistens) Heuchelei., dass die Durchsetzung des US Interessen höheren Zwecken dient. Er verweist ganz offen und ungeniert auf das jeweilige US Interesse und dass er das mit den der USA zur Verfügung stehenden Mitteln durchsetzen wird.
Die Bekämpfung des Drogenhandels diente auch schon als Begründung für die Erhöhung von Zöllen gegenüber China, Kanada und Mexiko. Das scheint in Trumps Händen die eierlegende Wollmilchsau zu sein.
Die USA ist das größte Drogenkartell dieser Welt. Zuvor war es GB, aber GB hat sich inzwischen mehr auf Geldwäsche spezialisiert. Man könnte das Fentanyl Problem der USA auch mit Armutsbekämpfung in den Griff bekommen, aber die Gesundheit der US Bürger interessiert auch nur als Geschäft, während der Krieg gegen Drogen lediglich zur Begründung unbeschränkter Gewaltanwendung dient.
Für Staaten ist Gewaltanwendung Mittel, nicht Zweck. Und Trump hat sicher keine Probleme seine Interessen klar zu äußern. Der braucht keine geheuchelten Titel.
ivg: „Für Staaten ist Gewaltanwendung Mittel …“
Richtig, „für Staaten ist Gewaltanwendung Mittel“ um den heimischen Kapitalisten ihre Profite zu sichern. Das ist der Zweck der bürgerlichen Demokratien, die natürlich in Staaten organisiert sind.
Staaten sichern zwar auch ihren Kapitalisten Gewinne. Wie man aber leicht sehen kann, geht es nicht immer darum.
Eine sehr schräge Formulierung und zudem falsch. Staaten haben eine Herrschaftsform, die sie gelegentlich auch wechseln.
Die Kalkulation sieht völlig anders aus, wenn der Persische Golf gesperrt ist. China verliert dann mit einem Schlag 30% seiner Öllieferungen und Trump kann dann mit dem Öl aus Venezuela die Versorgung der USA aufrecht erhalten. Wir können nicht hinter die Kulissen schauen. Lassen wir mal Trumps Geschwätz von Dogen weg, die Erklärung von Exxon und die Beteuerung der neuen Amtsinhaberin von Venezuela die Ressourcen des Landes schützen zu wollen. Es hat vor der Entführung Maduros Absprachen gegeben und wir können unterstellen, dass es konkrete Pläne gibt.
Tatsache ist, dass die wichtigste Verteidigung des Irans bisher auf seiner Fähigkeit beruhte die Straße von Horus sperren zu können und den Westen von der Energiezufuhr abzuschneiden. Wenn der Westen dies durch eine andere Ressource kompensieren kann, dann wandelt sich die Sperrung des Persischen Golfs zu einer Waffe gegen China. Erst mit den venezolanischen Ölreserven wird der Krieg gegen den Iran möglich.
Ich glaube nicht, dass es zu einer generellen Sperrung der Strasse von Hormus kommen wird – eben darum, weil der Iran China auch jeden Fall beliefren will und muss. Die Huthis habens vorgemacht, eine selektive Sperrung ist durchaus möglich.
Die wichtigste Verteidigung des Iran waren und sind einerseits seine Raketenkunst – diese hat letztes Jahr ja bekanntlich Israel bis an den Abgrund geschoben, und das in nur 12 Tagen – zu einem Bruchteil der Kosten, welche der Westen dabei hatte, notabene.
Der zweite Teil der Verteidigung Irans ist der Feuerring, das heisst die Milizen. Wenngleich diese geschwächt sind, sind sie immer noch da, also kann sie der Iran im Fall der Fälle immer noch aktivieren (was er im 12-Tage-Krieg nicht tat).
Das Öl von Venezuela ist zuwenig, um die Versorgung der USA aufrechtzuerhalten, zumal die strategischen Reserven der USA seit Biden massiv geplündert wurden – da müsste dann wohl eher Kanada herhalten.
Ich denke, die Absicht der USA war es schlicht, das venezolanische Öl den Chinesen zu verweigern.
Ob und wie und wie erfolgreich die Chinesen dagegen reagieren, werden wir vermutlich nicht erfahren, denn die Chinesen handeln eher still, aber nicht weniger wirkungsvoll.
Ebenso haben die Chinesen bekanntlich einige dutzend Milliarden in Venezuela investiert bzw. Kredite gegeben, deren Abgeltung eben, in Öl stattfand.
Es ist unwahrscheinlich, dass die Chinesen dieses Geld einfach abschreiben.
Ganz abgesehen davon, die durch die US-Piraten gekaperten Ölfrachter – so beladen – hatten eine bezahlte Fracht. Üblich ist nämlich, dass das Öl entweder ab Hafen oder ab Verladung bezahlt wird – hier haben wir noch nichts erfahren, aber wir können davon ausgehen, dass die Besitzer des Öls ihr Geld oder das Öl wollen – und wenn nicht, werden sie, davon ist auszugehen, irgendwann kalte Rache üben.
Auch ist unklar, wie es mit dem Versicherungsschutz der gestohlenen Ladung aussieht.
Das Verhalten der Ölkonzerne, also deren Ablehnung, in Venezuela reinzugehen, deutet meines Erachtens nicht auf eine vorangehende Absprache zwischen Trump und den Konzernen hin, und gut möglich, dass die US-Regierung zuvor auch keine Öl-Spezialisten konsultiert hat.
Auch das würde wieder vor allem auf das Ziel der Öl-Verweigerung hindeuten.
Wenn es dort heftig kracht, ist die Straße von Hormus dicht. Du glaubst doch selber nicht, dass der Iran selektiv nur die eigenen Tanker durchwinken kann und die Gegenseite das dann zulässt.
Die Ölindustrie in Venezuela ist recht schnell repariert, wenn die USA das wollen. Natürlich muss für die Konzerne der Preis stimmen, aber der stimmt ja dann auch.
Trump erzählt jede Menge Scheiß jeden Tag fürs Publikum, aber ein Präsident der USA kann sich nur dann halten, wenn auch Interessen hinter seiner Politik stehen. Der Iran steht schon recht lange ganz oben auf der Liste. Die USA hat deshalb schon viele Hindernisse die letzten Jahre brutal aus dem Weg geräumt und der Zugriff auf das ÖL aus Venezuela könnte der letzte Baustein dazu sein.
Nein das sehe ich alles komplett anders.
Die „Gegenseite“ wäre ja wohl USA / Israel.
Doch das glaube ich – bzw. ich denke, es ist undenkbar, dass die USA oder Israel (oder SA) dann im Gegenzug den Rest der Schiffe versenken. Ihnen geht da die Phantasie durch.
Allein die Schadenersatzklagen würden die USA ins Nirwana katapultieren.
Nicht vergessen: Trump macht all den Scheiss ja nur, weil er hofft, auf diesem Weg die USA vor dem kompletten Bankrott zu retten. Und soll mir jetzt keiner kommen, dass eine Notenbank mit drucken den Bankrott abwenden kann – wenn die Importe unbezahlbar werden, endet das immer im Bankrott.
Und die USA muss verdammt viel importieren – ausser natürlich die Donuts und die Pizzas – Sie wissen schon, das sind die für das steigende BIP.
Und vermutlich treibt Trump mit all dem nur noch mehr Länder weg vom Dollar. So ein Pech aber auch.
Soweit ich gelesen habe, haben die USA in Venezuela nichts Ernsthaftes zu wollen.
Erinnern Sie sich an die FARC in Kolumbien? Das waren „nur“ etwa 15’000 Guerillas, welche das Land lahmlegten.
In Venezuelea haben die Cooperativas rund 300’000 gut bewaffnete Leute – ja überhaupt ist Venezuela voll von Waffen.
Sollte das US-Militär ernsthaft seinen Fuss in dieses Schlangennest stellen wollen, müssten sie ganz viele Leichensäcke bereitstellen.
Und die Sicherheitskosten für die Öl-Fachleute würden jeden, aber wirklich jeden Rahmen sprengen – diese Preise bringt niemand zum zu stimmen; der Irak wäre da nur das leise Summen dagegen.
Dazu kämen dann die Sabotagenakte an den bestehenden Ölstrukturen.
Nein, ein (erzwungener) schneller Ausbau der Öl-Infrastruktur ist definitiv dem Reich der Märchen und Hoffnungen entsprungen.
Und nochmals: die Chinesen haben da Geld und Finger drin – das Ganze ist noch nicht ausgemacht.
Was den Iran angeht: Israel war im 12-Tage-Krieg am Rande der totalen Vernichtung.
Ich mache mir darum keine Sorgen um den Iran.
Und um Israel aber schon gar nicht – wenn Israel weg ist, wird die Region aufblühen.
Islam basiert, zwar, aber das muss uns hier nicht kümmren, das ist deren Ding.
Und mit denen können wir, wenn wir unseren Quark von Demokratie usw mal beiseite lassen, bestens Handel treiben.
Ehrlichen Handel dazu – ich könnte Ihnen dazu erlebte Geschichten erzählen über die sprichwörtliche Ehrlichkeit arabischer Händler – die zwar gerne Handeln bis aufs Blut, aber es muss ehrlich und ausgeglichen sein. Natürlich snd die Iraner keine Araber, sondern Perser, aber ein bekannter, welcher dort war, berichtete mir ähnliches.
So oder so könnte sich der Westen auch ne Scheibe abschneiden – Stichwort Sittenwidrigkeit. Aber von Sitten hat der Westen, allen voran die USA, sowieso keine Ahnung ….
Nochmals zu Venezuela.
Wir müssen Geduld haben, Xi ist nicht Trump – in ein oder zwei Monaten sehen wir vielleicht eine Antwort der Chinesen – ich glaube aber, wir werden nur die Wirkung sehen – nämlich den beschleunigten Niedergang der USA – aber die Ursachen werden wir nicht erkennen können, das spielt alles im Hintergrund.
Ein typischer Rauls. Unsachlich und inkompetent, aber prophetisch. Delcy Rodriguez will mit Trump zusammenarbeiten und nach Washington fahren, wahrscheinlich um Maduro und Gattin Pralinen und Blumen zu bringen. „Delcy Rodríguez sicherte den USA vor Maduros Sturz Kooperation zu“ titelt der Tages-Anzeiger und andere Zeitungen schreiben dasselbe. Machado hat Trump die Nobelmedaille geschenkt. Die Ölinvestitionen haben erst in Jahren Auswirkungen, sagt Trump. Aber Rauls verwechselt seine bösen Wünsche mit Tatsachen. Und der Kampf gegen Drogen geht weiter, auch wenn gerade mal nicht darüber gesprochen wird.
Ich spekuliere schon die ganze Zeit, dass Trump gelegentlich Iran bombardiert, wenn ihm Netanjahu zu frech wird, weil Iran versprochen hat, dann Israel zur Rache zu bombardieren. „Offenbar auf Bitten des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu und einiger arabischer Staaten der Region vertagen die USA einen Angriff auf den Iran.“ (ntv) Wenn das keine Bestätigung ist.
US Wirtschaft Aktuelle Dynamik:
Q3 2025: reales Wachstum 4,4 %
Q2 2025: 3,8 %
Inflation: Die Kerninflation (PCE) wird für Ende 2026 auf etwa 2,1 % geschätzt – also nahe dem Fed-Ziel.
Und in welchen Branchen wurde dieses „reale“ Wachstum gemessen?
Ich frage für einen Freund, welcher der Meinung ist, mehr Donuts und Pizzas zu produzieren, erhöht zwar den Umsatz, aber nicht die LEISTUNG der Witschaft.
Ich glaube, man sollte sich hier mal gewahr werden, dass der durchscnittliche Amerikaner mittlerweile in sehr angespannten bis prekären Situationen lebt, und permanent nur eine Handbreit vom Leben in einem Homemobil entfernt ist. Darum wurde Trump gewählt: weil er versprach, den Leuten wieder ein gutes Auskommen zu verschaffen – vielleicht auch eine Zeit, wo der Mittelstand wieder die Chance hat, ein gutes Leben im eigenen Haus irgendwo in den Suburbs zu führen.
Davon entfernten sich die Amis immer weiter – und ob sie dem dank Trump (und den Zöllen) näher kommen, da habe ich grosse Zweifel.
Aber die Sorgen der Amis kümmern mich, ehrlich gesagt, eher weniger, fast sowenig wie mich beispielsweise die Ukrainer kümmern – ich würde weder den Amis noch den Ukrainern jemals Geld geben – so dumm muss man ja auch erst mal sein.
Aber ich schweife ab.
Zurück zu Trump: so oder so, ich begrüsse ALLES, was Trump tut, beispielsweise weil:
1) das Abschalten des Gender- und Trans-Wahnsinns ein Gottesgeschenk ist, welches über kurz oder lang der ganzen Welt zugute kommt.
2) der Austritt aus WHO und all den anderen Schwuchtel- und Parasiten-Organisationen ein Gottesgeschenk ist, welches über kurz oder lang … Rest siehe 1)
3) das brachiale Agieren der USA in Venezuela und Grönland wird viele der europäischen transatlantischen Schafe zum umdenken bewegen. Vorerst sachte und heimlich – aber der Samen ist gelegt. Auch das ein Gottesgeschenk, welches über kurz oder lang …. Rest siehe 1)
4) Dass moderne US-Waffen alle paar Tage einen neuen Freigabecode der USA benötigen, wird, nuter Berücksichtigung von 3), zu einem Abrücken von US-Bewaffnung führen. Das ist jetzt nicht direkt ein Gottesgeschenk, führt aber ebenfalls dazu, dass die Hegemonie der USA reduziert wird.
5) Sas Grönland-Thema (und Punkt 4) nach wie vor das Potential hat, die NATO zu desintegrieren. Auch das ein Gottesgeschenk, welches über kurz oder lang …. Rest siehe 1)
Somit also: Go, Trumpi, go …..
Mal wieder der/die Gotteskrieger*in! Machen Sie’s kurz: O Gott, oh Gott, oh Gottogott!
Ich kenne diese Zahlen auch, wobei der WErt für die Kerninflation eine SCHÄTZUNG ist. Aber was sollen diese Zahlen in Bezug auf meinen Artikel belegen oder widerlegen?
„Die Lehre daraus sollte sein, dass höchste Vorsicht geboten ist, wenn es Meinungsmachern um große idealistische Ziele geht, für die mit moralischen Appellen geworben wird. Dahinter stecken in den meisten Fällen andere Interessen. Die Bekämpfung des Drogenhandels diente auch schon als Begründung für die Erhöhung von Zöllen gegenüber China, Kanada und Mexiko. Das scheint in Trumps Händen die eierlegende Wollmilchsau zu sein.“
Westliche Eliten scheinen echt nur noch darauf aus zu sein die Menschen maximal zu manipulieren, belügen und betrügen, sowie zu Hass anzustacheln und zum Krieg (töten und sterben) zu „verführen“ / animieren. Das ist purer Extremismus, der hier zur Staatsreligion erhoben wird. Und als angebliche Bedrohung werden jene mit Hilfe eines ebenso menschenfeindlichen Systems aus Medien und Staatsapparat etc. (Deutungshoheit) umdeklariert, die sich diesem Wahnsinn entgegen stellen, die Manipulationen und Lügen entlarven, den Hass verweigern etc.
Anstatt die dafür eingesetzte Energie (die auch noch mit jeder Menge (Steuer)Geld unterfüttert wird) sinnvoll einzusetzen…. kennen diese Leute nur Destruktion.
Kein Wunder, dass Trump langsam etwas die Übersicht verliert.
Die USA werden von Terroristen überrannt und die ICE ist im Dauerzustand im Antiterroreinsatz während Venezuela ein einziges Drogen- und Terrorkartell ist.
Man muss sich die Typen nur mal ansehen. Zum fürchten………..
https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/us-einwanderungsbehoerde-nimmt-fuenfjaehrigen-in-gewahrsam-6972542628aa17d2d28c3a4a
Derweil ist die Trump-Administartion so verkommen, Bilder von der festgenommenen Bürgerrechtsaktivistin mit KI zu verfälschen und zu veröffentlichen:
https://www.heise.de/news/Weisses-Haus-verbreitet-KI-manipulierte-Aufnahme-von-festgenommener-Aktivistin-11151370.html
Dass Trump und seine Schergen den moralischen Bodensatz darstellen, wusste man schon vor der (Wieder-)Wahl. Gut möglich, dass er von vielen (auch) deswegen gewählt wurde.
Diese Regierung Trump ist so dermaßen verkommen, das kannste dir echt nich‘ ausdenken…
Chinas Stille, aber wirkungsvolle Antwort:
„ Berlin, BRD (Weltexpress). Viele besorgte Internetnutzer beklagten sich in den letzten Tagen darüber, dass China und Russland nicht mit militärischer Gewalt auf den US-Angriff auf Venezuela reagiert hätten. Zahlreiche etablierte Kommentatoren taten dies ebenfalls, allerdings mit gegenteiligem Tonfall, indem sie die US-Überlegenheit verherrlichten und Pekings Ohnmacht verspotteten, schreibt das kommunistische Magazin „Contropiano“ am 15. Januar 2026 und führt den deutschen Analysten Kurt Grötsch an, der enge Verbindungen zu China unterhält und ganz andere Informationen, die allerdings nicht mit dem narzisstischen Nachdruck von Donald Trump verkündet werden, liefert. 1 China hat zwar, so der Experte, die Beschlagnahmungen und die Verletzung der venezolanischen Souveränität scharf verurteilt, nicht nur durch die Worte seines Außenministers und anderer Regierungssprecher, und gleichzeitig eine Reihe wirtschaftlicher Maßnahmen ergriffen, da es erkannt hat, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle über das venezolanische Öl als Mittel zur Eindämmung der chinesischen Präsenz in Südamerika und zur Hemmung seiner Entwicklung betrachten.
Kurz gesagt, Peking hat klar erkannt, dass die Aggression gegen Venezuela eine Kriegserklärung an die multipolare Welt und die BRICS-Staaten darstellt. Wenige Stunden nach Bekanntwerden der Entführung von Präsident Maduro berief Xi Jinping eine Dringlichkeitssitzung des Ständigen Ausschusses des Politbüros ein, die eine von chinesischen Strategen als „Globale Asymmetrische Antwort“ bezeichnete Strategie aktivierte. Diese soll der Aggression gegen die Partner in der westlichen Hemisphäre (die von den USA als „Cosa Nostra“ bezeichnet wird) entgegenwirken.
Die erste Phase der Reaktion wurde am 4. Januar eingeleitet, als die Chinesische Volksbank stillschweigend die vorübergehende Aussetzung aller US-Dollar-Transaktionen mit Unternehmen des US-Verteidigungssektors bekannt gab. Boeing, Lockheed Martin, Raytheon und General Dynamics haben ihre Geschäfte mit China seit diesem Donnerstag faktisch eingefroren.
Am selben Tag stellte auch die staatliche Gray Corporation of China, die das chinesische Stromnetz kontrolliert, ihren Betrieb ein und kündigte eine „technische Überprüfung“ aller Verträge mit amerikanischen Elektrogeräteherstellern an. Dies deutet darauf hin, dass China beginnt, sich von entsprechender amerikanischer Technologie zu lösen und damit einen erheblichen Teil künftiger Importe zu vermeiden.
Die China National Petroleum Corporation (CNPC), der weltweit größte staatliche Ölkonzern, hat eine strategische Neuorganisation ihrer globalen Lieferketten angekündigt. Dazu gehört die Kündigung von Öllieferverträgen mit amerikanischen Raffinerien im Wert von jährlich rund 47 Milliarden US-Dollar…..“
Quelle: https://weltexpress.info/reaktion-der-vr-china-zu-dem-vorgehen-der-usa-gegen-venezuela-eine-einschaetzung-des-deutschen-analysten-kurt-groetsch/
„Und Grönland ist nicht Venezuela, wo man ein geschwächtes Land mit überlegenen Streitkräften angreifen und den Regierungschef entführen kann.“
Aber er hat doch sein Ziel erreicht.
Ein saftiges Stück Fleisch kann man auch in kleinen Happen verzehren, wenn man es nicht im Ganzen runterschlucken kann. In der Politik ist Ablenkung alles. Deshalb kommen dort auch nur die dümmsten und größten Drecksäcke, mit einem hohen Potential an Bauernschläue und krimineller Energie am weitesten.
Trump ist es egal, welche Scheiße er der Welt verkündet, solange er sein Ziel erreicht. Das ist der Grund, warum man alle US-Präsidenten bisher aus der Irrenanstalt rekrutiert hat. Trump spielt nur seine Rolle am besten.
Der Artikel verpasst leider alles, was an dem Thema bemerkenswert wäre.
Da wäre zunächst einmal die Stellung, die die USA zu Venezuela einnehmen, wenn sie militärische Gewalt anwenden, um einen „Kriminellen“ zu verhaften und vor ein US Gericht zu stellen. Der Staat Venezuela wird behandelt wie Inland, der Staatspräsident wird behandelt ein krimineller Bürger, für die US Strafverfolgungsbehörden zuständig sind.
Es ist also eine Demonstration der neuen nationalen Sicherheitsstrategie. Die Souveränität anderer Staaten gilt nur bedingt, die USA haben ein Gewaltmonopol über die Region, und üben das auch ungehindert aus.
Das ist der zweite bemerkenswerte Aspekt: die Aktion kann offenbar weder durch China noch durch Russland oder andere Staaten behindert, geschweige denn verhindert werden.
Dass die Maduro Gefolgsleute an der Macht bleiben, ist ebenfalls eine Demonstration der Freiheit der USA, darüber zu befinden, wer unter ihnen das Kommando führen darf. Wo man früher noch Oppositionelle hat aufbauen müssen, damit die die Interessen der USA bedienen, geht ein Trump davon aus, dass es egal ist, wer die Ämter innehat, weil die Befolgung der Direktiven aus Washington alternativlos ist.
Was letztlich daraus wird, ob US Konzerne sich an dem Öl Venezuelas bereichern, oder dieser Staat endgültig kaputt geht, wird man sehen.
An dem Fall Venezuela wird exemplarisch durchexerziert, wie sich die USA auf die SWelt und insbesondere auf die von ihnen beanspruchte „westliche Hemisphäre“ beziehen.
Und offenbar kommt das im Rest der Welt als Botschaft auch an. Die einen Staaten wappnen sich für eine neue „Welt der Großmächte“, in der nichts als Machtmittel, über die man verfügt, den nationalen Erfolg garantieren. Die anderen treten ein Stück kürzer und hoffen, dass sie sich nicht den Zorn der USA zuziehen.
Um das Öl geht es im Fall Venezuela wirklich nicht. Dessen Kontrolle ist zwar auch strategisch wichtig, und erstmal auch gegeben, selbst, wenn es nicht gefördert werden sollte.
Ich hatte schon gedacht, ich käme dieses Mal relativ ungeschoren davon. Aber weit gefehlt. An IHRE Artikel kommt meiner natürlich nicht heran
@ iVg:
Gut, ich geh darauf ein. Hier liste ich Chinas Reaktion auf:
Die erste Phase der chinesischen Reaktion setzte um 9:15 Uhr morgens am 4. Januar ein, als die Volksbank von China diskret die vorübergehende Aussetzung aller Transaktionen in US-Dollar mit Unternehmen bekannt gab, die Verbindungen zum US-Verteidigungssektor haben. Boeing, Lockheed Martin, Raytheon und General Dynamics erwachten mit der Nachricht, dass alle ihre Transaktionen mit China ohne Vorankündigung eingefroren worden waren.
Um 11:43 Uhr desselben Tages verkündete die State Grid Corporation of China, die das größte Stromnetz der Welt kontrolliert, die technische Überprüfung aller ihrer Verträge mit US-Lieferanten von Elektrikausrüstung, was impliziert, dass sich China von der amerikanischen Technologie abkoppelt.
Um 14:17 Uhr kündigte die China National Petroleum Corporation, der größte staatliche Ölkonzern der Welt, die strategische Neuordnung ihrer globalen Lieferwege an. Das bedeutet, dass die Energiewaffe neu aktiviert wurde, was wiederum die Aufhebung von Öl-Lieferverträgen mit US-Raffinerien im Wert von 47 Milliarden Dollar pro Jahr bedeutet. Dieses Öl, das zuvor an die Ostküste der USA geliefert wurde, wurde nun nach Indien, Brasilien, Südafrika und andere Partner im Globalen Süden umgeleitet. Dies führte dazu, dass die Ölpreise in einer einzigen Handelssitzung um 23 Prozent in die Höhe schossen.
Das Wichtigste ist jedoch die strategische Botschaft: China kann die USA im Energiebereich strangulieren, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern.
Die US-Regierung hatte den Schlag noch nicht vollständig verdaut, als China ein neues Maßnahmenpaket aktivierte: die Mobilisierung des Globalen Südens. Um 16:22 Uhr desselben Tages, dem 4. Januar, bot der chinesische Außenminister Wang Yi Brasilien, Indien, Südafrika, Iran, Türkei, Indonesien und 23 weiteren Ländern sofortige bevorzugte Handelsbedingungen für jedes Land an, das sich öffentlich dazu verpflichtete, keine venezolanische Regierung anzuerkennen, die durch die kriminelle Hand der USA an die Macht gelangen sollte.
In weniger als 24 Stunden hatten 19 Länder das Angebot angenommen. Brasilien war das Erste, gefolgt von Indien, Südafrika und Mexiko. Und das ist die praktische Verwirklichung der multipolaren Welt in Aktion. China hat eine sofortige Anti-US-Koalition unter Einsatz der Waffe der wirtschaftlichen Anreize erreicht.
Russlands Reaktion war dieses Statement:
Das es zu der Entführung Maduros + Frau kommen konnte, lag an Verrat im näheren Umfeld Maduros. Das die Luftabwehr nicht aktiviert wurde ist eines der Zeichen, die auch darauf hindeuten, dass es auch im Militär gutbezahlte Handlanger der US-Geheimdienste gibt. Soweit dazu. Für das Aufbringen russ. Tanker, lohnt kein WK. Wir werden zu gegebener Zeit adäquat reagieren. Wir schießen nicht aus der Hüfte, sondern wägen ab. (das alles sind meine kurzen Interpretationen).
Genau so agieren politisch vernünftig arbeitende Staaten. Sie poltern nicht los – so wie hier einige – nein, sie bewegen lautlos, ohne mediale Unterstützung, Dinge, von denen „wir“ vllt. erst später, oder bei unseren MSM gar nichts mitbekommen.
Könnte es sein, dass die USA auf Strafzölle gegenüber der EU aufgrund der chinesischen Aktionen verzichten? Könnte sein, oder.
So, das war`s. Viel Spaß beim Lesen und dem anschließenden Verriss.
Mir ist nicht klar, inwiefern das eine Erwiderung meiner Kritik sein soll.
Erstens geht es den USA nicht um Venezuelas Öl. Zweitens habe ich nicht behauptet, dass die USA am Ende erfolgreich sein werden.
Die USA versuchen die westliche Hemisphäre als ihren exklusiven Besitzstand gegen China und andere Staaten zu „verteidigen“. Das wird auch offen so gesagt. Die Entführung Maduros ist ein Baustein und vor allem ein Signal an die Staaten LA aber vor allem auch an China und Russland.
Die Entführung Maduros haben weder China noch Russland verhindern können. Dass China reagiert stimmt, aber auch da ist die Frage, wie erfolgreich das sein wird nicht abschließend geklärt.
Ich halte jegliche Überlegungen, wer sich da wie gegen wen durchsetzen wird ohnehin für völlig absurd. Man kann davon ausgehen, dass alle Maßnahmen auf allen Seiten immer Opfer bei den Bürgern nach sich ziehen. 23% höhere Ölpreise sind nicht erfreulich, wenn man die zahlen muss.
Bei Ihnen klingt das dann so:
@ iVg:
hier die Fortsetzung meiner ersten Ausführungen:
Die Krönung kam am 5. Januar, als Peking die Finanzwaffe aktivierte: Das chinesische grenzüberschreitende Interbanken-Zahlungssystem kündigte an, dass es seine operative Kapazität erweitern werde, um jede globale Transaktion aufzunehmen, die das von Washington kontrollierte SWIFT-System umgehen wolle. Das bedeutet, dass China eine voll funktionsfähige Alternative zum westlichen Finanzsystem für die Welt bereitgestellt hat.
Jedes Land, jedes Unternehmen und jede Bank, die ohne Abhängigkeit von der US-amerikanischen Finanzinfrastruktur Geschäfte tätigen möchte, kann das chinesische System nutzen, das um 97 Prozent billiger und schneller ist. Die Reaktion war umgehend und massiv: In den ersten 48 Stunden nach Inbetriebnahme wurden Transaktionen im Wert von 89 Milliarden Dollar abgewickelt. Zentralbanken aus 34 Ländern eröffneten operative Konten im chinesischen System, was eine beschleunigte Entdollarisierung einer der wichtigsten Finanzierungsquellen der USA bedeutet.
An der technologischen Front kündigte China, das 60 Prozent der weltweiten Produktion von Seltenen Erden kontrolliert, die für die Herstellung von Halbleitern und elektronischen Bauteilen unerlässlich sind, vorübergehende Exportbeschränkungen für Seltene Erden in alle Länder an, die die Entführung von Präsident Nicolás Maduro unterstützt hatten. Apple, Microsoft, Google, Intel – alle US-Technologiegiganten, die für kritische Komponenten auf chinesische Zulieferketten angewiesen sind, haben Angst, dass ihre Produktionssysteme innerhalb weniger Wochen kollabieren könnten.
Jeder Schritt Chinas trifft das wirtschaftliche Herz des US-Imperiums.
„Was tut China für Venezuela?“, fragen Freunde und Feinde der Regierung. Das oben Ausgeführte ist die Erklärung, dass China handelt, ohne den Krieg zu erklären.
Dich zähle ich eher zu den Feinden der chinesischen Regierung. Ich hoffe, ich liege falsch.
Ich betrachte das leidenschaftslos. Staaten wie China, Russland, USA, … betreiben imperialistische Politik. Sie versuchen ihre Macht auf Kosten der jeweils anderen auszuweiten. Da mag es Unterschiede in der Art und Weise geben, manche sind brutaler unterwegs als andere usw..
Nur, warum sollte ich für solche Staaten Sympathie hegen, gar Partei ergreifen?
@ iVg:
Sie argumentieren wirr – naja, Argumente sehe ich zwar nicht, aber egal.
Allein dieser Satz: „Dass China reagiert stimmt, aber auch da ist die Frage, wie erfolgreich das sein wird nicht abschließend geklärt.“ Was verstehen Sie an dem Satz: „nein, sie bewegen lautlos, ohne mediale Unterstützung, Dinge, von denen „wir“ vllt. erst später, oder bei unseren MSM gar nichts mitbekommen.“ Warten Sie doch ab, aber was rede ich…… Ihnen kann keiner das Wasser reichen.
Also gebe ich auf. Weiterhin alles Gute.
@IVG
Interessante Imperialismus-Definition: Bei den USA seh ich’s ein; die alten europäischen Mächte leiden höchstens an Phantomschmerzen, wenn sie den USA zu Diensten sind, aber China und Russland? Was ist an deren Politik imperialistisch?
Wo ist denn da die IVGsche Imperialismusdefinition? Ich habe keine gelesen, vermute aber, sie geht in die Richtung der Staatenableitungstheorie aus dem Hause (naja, ist ja auch egal..), .. die den Staat als notwendige Form betrachtet. Sie behauptet, dass Staaten autonom handeln und nicht als ausführende Organe der jeweils herrschenden Kapitalfraktionen. Insofern behaupten sie, dass es Staaten sind, die konkurrieren und nicht Kapitalisten (Globalistisches-Finanzkapital/nationalistsiches Industriekapital) um die „Welt“herrschaft konkurrieren.
Marx bestimmt den bürgerlichen Staat als IDEELLEN Gesamtkapitalisten, also gerade nicht als eine Kapitalfraktion. Welchem Haus Sie anhängen und wie Ihre Imperialismustheorie aussieht, kann man sich auch leicht erraten, W.
@Routard
Das wollte ich von IVG in Erfahrung bringen, denn bisher hantiert er dermaßen erratisch mit dem Begriff, dass man ihm profundes Nichtwissen unterstellen muss. Ihre Vermutung kann auch nicht stimmen: dazu müsste IVG zumindest eine Vorstellung von dem Subjekt haben, welches als Wirtstier des Imperialismus in Frage käme. So freihändig, wie IVG in seinen „Schriften“ mit dem Begriff „Staat“ um sich wirft, hat er auch hier von Tuten und Blasen keine Ahnung.
Wenn wir uns in Vermutungen ergehen, was er mit seinen wirren Worten denn gemeint haben könnte, ist das für IVG höchstens Futter, auf das er reagieren kann – üblicherweise dergestalt, dass er von oben herab dekretiert, was daran richtig (selten) oder falsch (fast immer) sei. So weiß er immer alles besser, aber selber: Nichts.
@ Jenseits von Böse:
Ob Ihnen iVg Ihre Frage beantwortet weiß ich nicht. Ich versuche es mal hiermit und vllt. können wir uns darauf einigen:
Nicht jedes militärische Eingreifen in der Geschichte, oder jetzt in der Gegenwart, kann umstandslos als imperialistisch gelten. Der Imperialismus ist die höchste Entwicklungsphase des Kapitalismus mit einer – so will ich es mal nennen – bestimmbaren ökonomischen, politischen und natürlich auch militärischen Ordnung.
Dadurch wird klar – also für mich – : der Imperialismus ist spezifisch kapitalistisch!
Das ist China nachweisbar nicht. Das Argument, es gäbe in China Privateigentum, es gäbe Milliardäre ist albern und ich gehe da nicht näher drauf ein. Allein die Tatsache, dass es nachweisbar einen enormen Wohlstandsgewinn für die chinesische Bevölkerung innerhalb einer historisch kurzen Spanne gab/gibt, zeigt, trotz aller Widersprüche, die es auch in der chinesischen Politik gibt, China ist auf dem Weg in den Sozialismus. Zielerreichung ist anvisiert: 2049 (100Jahre Revolution).
Für die russische Föderation gilt – mit Abstrichen – dasselbe. Russlands MSO in der Ukraine ist keine imperialistische Operation. Es geht nicht um Eroberung der gesamten Ukraine, nicht um Kolonialismus. Die Gründe für das russische Eingreifen in der Ukraine wurden hier schon oft thematisiert. Ich schenke es mir also. Das zum Ersten.
Die Wirtschaft Russlands ist kapitalistisch strukturiert, aber mit entscheidenden Überbleibseln aus der sozialistischen Ära der SU. Die da sind: Rüstung, Grund und Boden, Bildung und Gesundheit in stattlicher Hand. Erst als Putin den besoffenen Jelzin ablöste, hörte der Ausverkauf, ja fast ein Verschenken der russischen Rohstoffe an westliche Konzerne, auf. Seit dieser Zeit ist Putin ein „Massenmörder“, ein „Diktator“ und „Volksfeind“ für den Westen. Allein das zeichnet ihn aus. Er muss also vieles richtig machen, im Sinne des russischen Volkes. Ob die Klasse der Bourgeoisie sich wird wieder in Gänze durchsetzen kann bleibt abzuwarten. Momentan denke ich, eher nicht.
Das heißt: China und Russland sind z.Zt. die beiden einzigen Staaten weltweit, die dem Imperialismus der USA Paroli bieten können. Das heißt aber nicht, dass man unbedingt auch mit den USA über diplomatische Kanäle Gespräche führt in beiderseitigem Interesse. Das sich die EU fast selbst dabei ins Knie geschossen hat ist ein ganz anderes Thema.
Fazit für mich: Nein, China und Russland betreiben keine imperialistische Politik. Das mögen Trotzkisten anders sehen, o.k., nichts destrotrotz halte ich an meiner These fest.
„Das heißt aber nicht, dass man unbedingt auch mit den USA über diplomatische Kanäle Gespräche führt in beiderseitigem Interesse.“
Sorry, dieser Satz ist irreführend durch ein Verschreiben. Richtig muss es heißen:
„Das heißt aber im Gegenzug, dass man unbedingt auch mit den USA über diplomatische Kanäle Gespräche führt im beiderseitigen Interesse.“
@KOBA
IVG kann keine vernünftige Antwort liefern – gerade deshalb hatte ich ihn gefragt. Ihre Argumente, die gegen einen Imperialismus-Vorwurf an China und Russland sprechen, teile ich – natürlich nicht mit IVG, der die ganze Welt für kapitalistisch hält, China also alle Ansätze zu einer Art Kommunismus pauschal abspricht. M.E. begann die Belästigung von Rauls durch IVG exakt bei diesem Sujet – er spricht der KPCh sämtliche Verdienste ab und beruft sich dabei auf Renate Dillmann, die China schlicht für kapitalistisch und damit für böse hält.
In Russland gibt es jedenfalls keinen reinen Kapitalismus, obwohl der Westen unter Jelzin fast schon am Ziel schien. Damals bildete sich sogar eine Extremform heraus, eine Oligarchie reinsten Wassers, der auch Putin anfangs wenig entgegen setzen konnte. Lustig, dass ausgerechnet der Wertewesten ihm hilfreich unter die Arme griff: Durch die Sanktionen mussten die zusammen gegaunerten Gewinne im Land bleiben, die Kapitalflucht wurde weitgehend gestoppt. Putin hat einige Hebel, um die Geldflüsse im Lande zu steuern. Die nutzt er, ohne des Kommunismus verdächtig zu sein. Das Gemeinwohl reicht ihm völlig…
Zum Imperialismus gehört allerdings ein weiteres Kriterium: Nicht nur, auf andere Länder wirtschaftlichen Einfluss zu nehmen (das macht jeder Staat), sondern die damit verbundene Absicht, dieses Länder zu beherrschen, sie also dem eigenen Machtbereich einzuverleiben. Klammert man den Großen Vaterländischen Krieg als Ursache aus, könnte man der ehemaligen SU Imperialismus vorwerfen, allerdings weckt ihr Auftreten in der Dritten Welt Zweifel an dieser Behauptung. Bei China ist der Vorwurf vollkommen lächerlich, im Gegenteil führte das Land einen Befreiungskrieg gegen das imperiale Japan.
Weil China ist der „Emotional Support State“ für Sozialliberale.
@KOBA
Ihr Zweiteiler war zwar an IVG adressiert, aber ich hab ihn trotzdem gelesen: Sie haben nicht nur Chinas Reaktionen übersichtlich gelistet, sondern vermitteln darüber hinaus einen guten Blick auf die damit verfolgte Strategie. Georg Schramm fasste die Wirkung mal so zusammen: „Die Empörung (hier: über die USA, d. Säzzer) nimmt zwar zu, aber die Verwirrung lässt nach“. Merci!
Er hat es aus einem Artikel, der auf RT erschien, herauskopiert.
Ich gestehe: Ich lese mehr bei Overton, als ich auf RT unterwegs bin. Sei’s drum, @KOBA hat mehr Butter bei die Fische getan als ein IVG jemals zusammen raffen könnte, der ja höchstens zur Verwirrung beiträgt. Q.E.D.
@ Routard:
Völlig korrekt………. was aber gibt es daran zu kritisieren? Wenn überhaupt, dass ich nicht haarklein mitgeteilt habe, wer verantwortlich zeichnet. Das haben Sie ja nun nachgeholt.
Der Artikel ist gut, ich hatte ihn mir gemerkt, daher fiel mir die Herkunft Ihres Kommentartextes auf.
Nur der Vollständigkeit halber: „Entführung Maduros: Chinas stille, harte Antwort auf Washington“ ist von Kurt Götsch, und kann unter VPN mit diesem link aufgerufen werden:
https://www.freeassange.tech/international/267700-entfuehrung-maduros-chinas-stille-harte-antwort-auf-washington/
im-vertrauen-gesagt gestern 19:02 Uhr
Nach ihrer großartigen Erklärung im ersten Satz hatte ich nun auf ganz neue Erkenntnisse von ungeheurer Tragweite gewartet. Aber was kommt? Dünnbier!
„Der Staat Venezuela wird behandelt wie Inland, der Staatspräsident wird behandelt ein krimineller Bürger, für die US Strafverfolgungsbehörden zuständig sind. Es ist also eine Demonstration der neuen nationalen Sicherheitsstrategie. Die Souveränität anderer Staaten gilt nur bedingt, die USA haben ein Gewaltmonopol über die Region, und üben das auch ungehindert aus.“
Das ist nun aber nicht gerade die umwerfende Erkenntnis. was Sie da als NEUE Sicherheitsstrategie bezeichnen, ist alter Wein in neuen SChläuchen.. Darum mussten Sie nun nicht so viel Wind machen. Das Gewaltmonopol über die Region üben die USA schon mindestens seit der Monroe-Doktrin aus, wenn es auch nicht immer so geklappt hat, wie der Geist dieser Doktrin es nahe legt. Denn an Kuba beißen die Amis sich seit über 50 Jahren die Zähne aus. Dass diese Doktrin in den vergangenen Jahrzehnten nicht mehr so angewandt wurde wie noch zu Zeiten von Allende und den Bürgerkriegen in Mittelamerika in den 1980er Jahren liegt auch daran, dass die US-Herrschaft seit dem Untergang der UdSSR im südlichen Amerika nicht mehr in FRage gestellt wurde (abgesehen von VEnezuela).
Zudem verläuft die Zersetzung der Monroe-Doktrin inzwischen anders. Es ist Chinas wirtschaftlicher Einfluss. Die Monroe-Doktrin galt der Zurückdrängung der Kolonialkräfte und der SChwächung des europäischen Einflusses auf dem amerikanischen Kontinent. Diese Zurückdrängung ging einher mit dem wirtschaftlichen und militärischen Machtzuwachs der USA. Dem konnten die alten Kolonialstaaten wenig entgegensetzen. Während des Kalten Kriegs machten die Befreiungsbewegungen den Amerikanern politisch zu schaffen. Diese konnten sie militärisch niederschlagen. Der Einflussnahmen Chinas heute aber stehen sie weitgehend machtlos gegenüber. Dieser ist militärisch wie auch politisch nicht leicht zu begegnen. Wo wollen die USA da ansetzen? Wie sollen sie den Ausbau der Infrastruktur bekämpfen? Das würde nur gehen, wenn sie selbst diesbezüglich konkurrierende Angebote machen könnten. Machen sie aber nicht, weil sie es auch nicht können. Das gibt die US-Wirtschaft nicht mehr her. Was wollen sie dem Ausbau eines Tiefwasser-Hafens in Peru entgegensetzen, wenn sie selbst in den eigenen Häfen chinesische Kräne zum Löschen der Ladungen einsetzen, wenn sie selbst koreanische SChiffsbauer zu Investitionen in den USa drängen müssen, weil sie selbst keine konhurrenzfähigen Werften mehr haben? Insofern dürfte die Donroe-Doktrin schwerer durchzusetzen sein als die Monroe-Doktrin, weil den USA außer einer schlagkräftigen Flotte die Voraussetzungen fehlen, chinesischen Produkte von den Ländern Südamerikas fernzuhalten. Was bleibt ist der Versuch einer Kontinentalsperre wie zu Napoleons Zeiten. Aber das ging damals schon schief.
Auch die Entführung eines Staatspräsidenten, was SIE als großartige Neuerung einer neuartigen Sicherheitsdoktrin darstellen, ist nichts Neues. Das haben die Amis schon mit Panamas Noriega gemacht und ihn in den USA vor Gericht gestellt. Da haben SIE sich mächtig aufgeplustert, aber außer heißer Luft war da w.enig.
„Dass die Maduro Gefolgsleute an der Macht bleiben, ist ebenfalls eine Demonstration der Freiheit der USA, darüber zu befinden, wer unter ihnen das Kommando führen darf. “
Eine sehr eigenwillige Sichtweise, die Sie erst einmal nicht belegen können. Denn Trumps Aussagen sind da ganz andere. Da ist nicht die Rede davon, dass man es Rodriguez erlaubt, erst einmal die GEschäfte Venezuelas weiter zu führen. Wie sollten die Amerikaner das machen ohne Besatzungstruppen im Land oder doch zumindest mächtige Kräfte, auf die sie sich verlassen können. DAs ist im Moment nicht gegeben. Rodriguez hat zwar erklärt, mit den Amis konstruktiv zusammenarbeiten zu wollen, aber nicht nach deren Pfeife tanzen zu wollen, sondern die Interessen des venez. Volkes in Bezug auf seine Rohstoffe weiter zu verfolgen. Ich weiß nicht, wie SIE darauf kommen, dass sich darin amerikanische Macht äußern soll. Trump hat doch jede Gelegenheit genutzt, eine zweite Angriffswelle absagen zu können, weil nicht zuleztt seine Militräs und seine Geheimdienste vor einer Bodenintervention in V. dringend abraten. Oder wissen SIE es wieder besser als die US-Militärs und Geheimdienste. Klar man kann jeden Quatsch in die Welt setzen. Da gleichen SIe Ihrem Bruder im Geiste, Trump, der behauptet auch, dass sich Hunderte russischer und chinesischer Schiffe um Grönland tummeln. Ob solche Behauptungen stimmen, interessiert weder Trump noch SIE. Die Hauptsache ist doch, dass man REcht behält. Und Recht haben Leute wie Sie so lange, bis erwiesen ist, dass die Erde eien Kugel ist. Aber selbst das streiten sie dann noch ab und diskutieren und argumentieren und finden sicherlich noch irgenwo eine Studie, mit der man Zweifel an den Tatsachen wecken kann.
„Um das Öl geht es im Fall Venezuela wirklich nicht. “
Aus welchem Finger haben Sie sich denn das jetzt wieder gesogen? Trump redet doch ständig davon und seine Rgierungsmitglieder doch auch. Weshalb trifft er sich mit den Vertretern der Ölindustrie und regt sich fürchterlich aujf, dass diese nicht in V. investieren wollen? Weshalb gibt er vor mit Rodriguez über einen Öl-Deal zu verhandeln. Haben Sie meinen Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden, was Trump mit eigenen Worten sagt. Sicherlich ist da auch sehr viel heiße Luft dabei. Aber das zeigt doch auch, dass Öl ein wichtiges Thema in der ganzen Auseinandersetzung ist. Aber vermutlich wissen SIE wieder besser, was Trump denkt, als TRump selbst.
Meine Güte ivg, wie kann man nur so vernagelt sein, dass man die einfachen Dinge nicht sieht, nicht versteht oder nicht verstehen will, nur um notorisch zu widersprechen. Sie haben NICHT Recht, auch wenn Sie sich alle Mühe geben, den Anschein zu erwecken, dass Sie mehr wissen und mehr verstehen als der Rest der Welt. SIE verstehen die Welt nicht.
Ich sage es ja, Sie verpassen das, was „neu“ ist. Wenn es wirklich „nur alter Wein in neuen Schläuchen“ wäre, was Trump da ins Werk setzt, dann wäre man in Europa nicht so aufgeschreckt.
Richtig ist, dass die USA sich nur bedingt ans Völkerrecht gehalten haben, und immer schon in andere Staaten hineinregiert haben. Richtig ist auch, dass „regime change“ und „nation buildung“ immer schon Mittel der USA waren, in den beglückten Staaten für die „richtige“ Herrschaft zu sorgen. Richtig ist auch, dass die USA LA immer schon als ihren „Hinterhof“ betrachtet haben.
Und trotzdem ist man in Europa höchst besorgt, und beklagt sich offen darüber, dass „regelbasierte Ordnung“ und Völkerrecht einem „Recht des Stärkeren“ weichen. Wie kann das sein, wo Sie doch der Ansicht sind, dass es keine Neuerungen gibt?
Die USA müssen den Staaten in LA keine „besseren“ Angebote machen. Herr Rauls, Sie leben geistig in einer Welt, deren Regeln nicht mehr gelten. Die USA haben die Macht Staaten wie Mexiko, Kolumbien oder auch Kanada zu ruinieren. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass die USA Häfen blockieren, den Panamakanal sperren oder Flugverbote aussprechen. Jeder Staat muss sich überlegen, ob er sich eine Auseinandersetzung mit den USA leisten kann. Und jedem Staat wird ein Bürger geben, die sich Vorteile ausrechnen, wenn man mit den USA kooperiert. Das zerreißt dann Staaten wie Mexiko.
@ R.R.:
So langsam müsste es doch nun dämmern. IVg. schreibt NUR auf Ihre Artikel. Er schreibt, um Sie aus der Reserve zu locken. Er schreibt einen Rotz, das ist schon nervtötend. So was nennt man wohl BOT und der ist auf Sie angesetzt.
Meinen Sie? Wie kommen Sie darauf? Ich habe keine Ahnung davon.
Ich verfolge das nicht, ob er nur zu mir was schreibt. Möglich ist es, aber Er lockt mich nicht aus der Reserve. Seine persönlichen Anwürfe machen mir keinen Puls. Aber Es gibt einige Sichtweisen bei ihm, die ich interessant finde. Vor allem aber nehme ich ihn als Trainingsprogramm. An Leuten wie ihm lernt man, wie man solchen Leuten im richtigen Leben begegnen kann. Und von denen gibt es genug.
Ich kann verstehen, dass Sie der Kerl vllt nervt, aber lassen Sie ihn am besten links liegen.
Ob er ein BOT – Computerprogramm – ist, weiß ich natürlich nicht. Das war mehr spaßig gemeint. Aber eines ist nicht zu leugnen: Er antwortet nur auf Ihre Artikel. Kein anderer Autor hier auf „Overton“ wird von iVg. genervt. Aber kaum stellt R.R. etwas ein, kommt er aus dem Gebüsch. Sie haben recht, über einige seiner Sätze lohnt nachzudenken. Nur dieses“ ich weiß alles besser“ nervt gewaltig.
Jetzt könnte man über meine Aussagen streiten. Dann würde man ja feststellen, ob und was daran richtig oder falsch ist.
Warum immer diese Meta Ebene? Warum immer darüber spekulieren, was ich für Motive habe, ob ich auch zu anderen Artikel Kommentare abgebe (ja), usw..
Ich denke, dass es lohnender wäre, sich über das Programm der USA zu streiten, und z.B. am Fall Venezuela nachzuvollziehen, ob und inwiefern sich die Stellung der USA ganz grundsätzlich geändert hat.
@koba
Da haben Sie vollkommen recht: Seine Rechthaberei ist nervig, aber sie ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, besonders auf solchen Foren wie diesen, wo viele Kommentatoren ihre intellektuelle Überlegenheit zur SChau stellen wollen. Das ist bei ivg besonders auffällig. Da können er und Trump sich die Hand geben. Beide wollen sich als die Krone der Menschheit darstellen, ivg auf intellektuellem Gebiet, Trump als Macher.
IVg wie auch Trump stellen aber letztlich wenig auf die Beine. Trump macht viele große Worte, von denen am Ende wenig übrig bleibt außer Konflikten, die zu nichts führen, und zerrüttete Ordnungen, die eigentlich den USA mehr schaden und China und Russland nützen. Die NATO-Europäer regen sich nicht zu Unrecht besonders über die Grönland-Diskussion auf, weil der Ukraine-Krieg und Putin damit aus der öffentlichen diskussion verschwinden. Nicht umsonst ist neulich schon die Frage aufgekommen: Grönland oder Ukraine. Das passt ihnen ganz und gar nicht.
Und unser Freund ivg findet an allem ein Haar in der Suppe, anscheinend besonders in meinen Suppen, aber ist selbst nicht in der Lage, eine Suppe zu kochen. Er mäkelt nur herum an den Suppen anderer, nicht nur an meiner, wenn man seine Kommentare zu anderen Kommentaren sieht. Bisher habe ich noch nie erlebt, dass er mal die Meinung eines anderen geteilt hat, immer nur Widerspruch und Zerriss. Meine Suppen mögen vllt nicht jedem schmecken, aber sie sättigen, und das ist viel wert. IvG kann selbst nichts auf die Beine stellen, außer sich an meinen Artikeln mit seinen wirren, weil rechthaberischen Kommentaren abzuarbeiten. Aber er braucht immer einen Text von mir, um eigene Gedanken vorzustellen. Das stinkt ihm, weshalb er auch immer versucht, meine Texte als Mist darzustellen. Aber auch auf Mist kann etwas wachsen. Wer aber nicht einmal Mist produzieren kann, liefert keine Grundlage für Wachstum. Er ist immer auf den Mist anderer angewiesen. ICh will hier keine VHS-Psychologie betreiben, aber wenn ich ivg wäre und eine solch hohe Meinung von meinen eigenen intellektuellen Fähigkeiten hätte, wäre ich auch stinkig zu sehen, dass da ein billiger Reprofotograf ohne akademischen Abschluss daher kommt und Artikel (egal wie gut) bringt, ich selbst aber nichts VErgleichbares bieten kann trotz meines akadem Abschlusses (meine Vermutung).
Ich kann SIE auch verstehen, dass diese Rechthaberei nervt und wenig Erkenntnis bringt, aber wie ich schon sagte, wir sind heute umgeben von REchthabern, denen es nicht um Erkenntnis sondern um Selbstdarstellung geht. In der REgel erleben wir das in unserem alltäglichen Umfeld in den Weissagungen, die jeder glaubt machen zu können. Das ist oft leicht auseinander zu nehmen, lohnt aber in der Regel nicht, weil es diesen Propheten ja nicht um Erkenntnis und VErstehen geht. Die wollen sich nur wichtig machen. Und trotzdem sind sie hilfreich, um entwaffnende Sichtweisen zu entwickeln. Denn in der Regel sind die von ihnen vorgetragenen Meinungen weit verbreitet. WEnn es uns also gelingt anhand dieser Meinungen ein argumentatives Gegengift zu entwickeln, dann ist das wesentlich wirksamer, als immer wieder mit der Nazi-Keule zu kommen. DAs ist oftmals die hilflose Antwort auf Meinungen, auf die man keine inhaltliche Antwort hat.
IvG ist da schon ein anderes Kaliber. DEr versucht es mit intellektueller Verwirrung und scheut sich nicht zwischendrin die Ansicht und Argumentation zu wechseln, wie er es gerade braucht. Ob er sich dessen bewusst ist, kann ich nicht beurteilen. Ihm geht es nicht darum, konstruktive Beiträge zu einem Thema zu leisten. Ihm geht darum, wie er schon einmal an anderer Stelle von mir verlangte, dass ICH zugebe, dass ER Recht hat. Von mir aus kann er Recht haben, an der wirklichkeit ändert das nichts. Die Erde bleibt eine Kugel. Aber es ist interessant zu sehen, wie er argumentiert, um daraus Lehren zu ziehen, für mich selbst und im Umgang mit solchen Leuten. Eine Lehre besteht für mich darin, irgendwann einfach aus der Diskussion auszusteigen, wenn erkennbar ist, dass es nicht um Erkenntnis sondern die Bedienung von Eitelkeiten geht. Es sei denn, dass ein Thema auftaucht, das es nach meiner Meinung Wert ist, sich damit zu beschäftigen. Dann hat es auf dem Umweg doch wieder etwas an Erkenntnis gebracht.
Herrlich, wie hier wieder einmal all‘ die Hobby Psychologen die Beweggründe von Trump zu analysieren gedenken, ja und natürlich auch seine Zurechnungsfähigkeit meinen beurteilen zu können; insbesondere, weil er immer grosse Ansagen macht und diese oftmals zumindest zeitweise aussetzt bzw. verschiebt. Dann schaut mal nach jeder grossen Ansage nach den Ausschlägen der Börsen und wiederholt euren Blick, nachdem er kurzfristig wieder einen „Rückzieher“ macht. Er & seine Buddys machen sich dermassen die Taschen voll, während sich hier um Geisteshaltungen und Zeitenwenden die Sicht vernebelt wird, das sich Trump & Co vor lachen nicht mehr einkriegen.
Nebenbei decken sich die Europäer und speziell die Deutschen mächtig mit Waffen ein; nicht nur für Selensky, sondern auch um selbst „kriegstüchtig“ zu werden und jetzt nach den Grönlandansagen wollen sie wohlmöglich mit genau diesen Waffen, welche die USA nach Belieben deaktivieren können, Europäisches Territorium verteidigen. Na dann, viel Glück!
Nicht Putin wird Deutschlands grösstes Problem, sondern Trump!
Wenn man sich einen Begriff vom Imperialismus machen will, wäre dieser Text ein guter Einstieg:
Im demokratischen Sprachgebrauch gilt „Imperialismus“ heute als Name für die längst vergangene Epoche der Aufteilung der Welt zwischen konkurrierenden Kolonialmächten. Dabei sind die weltweiten Interessen des kapitalistischen Geschäftslebens und der Gewalt, die ihm alle Schranken aus dem Weg zu räumen sucht, ganz gewiß nicht bescheidener geworden, seit jeder Erdenwinkel mit einer eigenen Herrschaft bestückt worden ist. Ein bürgerlicher Staat, der nach den Regeln der demokratischen Kunst funktioniert, setzt heute erst recht alles daran, den Reichtum seiner Ökonomie jenseits seiner Grenzen genau so frei wirken zu lassen, wie innerhalb; und dafür wird unter Einsatz der modernsten und ältesten Machtmittel ein Weltfriede zustandegebracht, der die Opfer im Innern der maßgeblichen Nationen um diejenigen auswärtiger Völkerscharen bereichert.
https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buecher/imperialismus-1
Da sind einige wesentliche Gedanken schon angerissen: Staaten beseitigen die Schranken ihrer nationalen Akkumulation mit dem Einsatz ihrer Staatsgewalt nach aussen. Bis zum WK2 überwiegend mittels des Einsatz militärischer Gewalt. Nach WK2 als internationalen Konkurrenz um die Reichtümer der Welt in Form ein Weltordnung (nebst Gewaltverbot). Aktuell wieder zunehmend durch den direkten Einsatz von Gewalt.
Schon an dieser Abfolge lässt sich erkennen, dass Imperialismus keine längst überwundene Epoche war und jetzt aus unerklärlichen Gründen wieder Einzug gehalten hat. Der Imperialismus hat nur jeweils andere Mittel zum Einsatz gebracht. Da wo früher territoriale Eroberungen die Voraussetzung für den (exklusiven) Zugriff auf Reichtümer war, hat später der Weltmarkt den Zugriff ermöglicht. Kapital kann, sofern es schlagkräftig genug ist, nahezu überall akkumulieren. Man muss ein Stück Land nicht erobern und besetzen, um z.B. Öl zu fördern.
Diese Phase des Imperialismus kommt an ihr Ende. Schon unter Obama wurden internationale Institutionen wie die WTO in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Das Sanktionsgewese schränkt den freien Handel ein, wer Dollar besitzt, kann noch lange nicht überall damit einkaufen. Der Weltmarkt steht nicht allen Staaten offen.
Insofern ist es auch kein Wunder, wenn die Konkurrenz der Staaten wieder auf die Mittel zurückfällt, die letztlich darüber entscheiden, wer sich gegen wen durchsetzt.
Wenn Trump Kanada Zölle von 100% androht, falls es die Handelsbeziehungen zu China ausbaut, dann droht er mit der ökonomischen Ruinierung. Venezuela und Iran werden militärische Schläge angedroht. Man muss keine Bodentruppen einsetzen, einen Staat nicht besetzen, es reicht vermutlich die Zentren der Macht zu bombardieren, damit die jeweilige Herrschaft einsieht, dass sie keine Chance hat. Aber das wird man sehen.
Den Anhängern der multipolaren Weltordnung sei gesagt, dass die keineswegs friedlicher ist. Ob nun ein oder drei bis vier Schulhofschläger ihre jeweiligen Machtbereiche verteidigen, dürfte für die Betroffenen ziemlich egal sein. Am Beispiel Kanada wird man vielleicht sehen, was es heißt, wenn ein Staat zwischen die Machtblöcke gerät.
Als Ergänzung:
wenn man die Vokabel „Imperialismus“ weglässt, unter der sich ohnehin die meisten Bürger etwas anderes vorstellen, und sich stattdessen anschaut, wie sich Staaten aufeinander beziehen, dann wird man feststellen, dass die sich wechselseitig in ihrer Souveränität beschränken. Darin liegt der Grund sich an anderen Staaten zu stören, die begrenzen die eigene Macht, setzen der Souveränität Grenzen usw.. Eroberung ist ein Mittel andere Staaten für sich zu nutzen. Handel ein anderes.
Das was so friedlich klingt und dafür gefeiter wird, dass es (mal) nicht zu militärischen Auseinandersetzungen kommt, ist der Sache nach eine Verlaufsform des Gegensatzes zwischen Staaten. Schon im Lob des Handels, dass er nicht Krieg sei, wird noch der Maßstab benannt, wird also das normale Verhältnis von Staaten betont.
Ich hatte ja schon geschrieben, worin die Freiheit der USA besteht.
Ja und? Darauf haben die USA ja schon geantwortet, mit Militärschlägen gedroht. Es fiel die Vokabel „gefügig“. Meinen Sie wirklich, dass dieser failed State sich erfolgreich gegen die USA stellen kann? Wenn er von allen Einnahmen abgeschnitten wird. Es braucht keine Bodentruppen, um Venezuela zu ruinieren. Das weiß auch eine Rodriguez.
Der Fortschritt des US Imperialismus lässt sich wie folgt skizzieren. Früher hat man genehme Leuten an die Macht verholfen, mit viel Geld und Unterstützung das Regime gestützt.
Aus Selbstkritik an diesem Programm (zu teuer) kam man auf „nation building“, also ein Export des „american way of life“, der für eine pro amerikanische Gesinnung in Volk und Führung sorgen sollte. Eigenständige Nationen, bei denen sich das Volk positiv auf die Herrschaft bezieht, und jene im Sinne der USA regiert. Das ging natürlich nicht auf, weil das Regieren im Sinne der USA eben allerhand Schäden an der Nation verursacht.
Inzwischen ist das weiter, und schneidet Staaten einfach vom Weltmarkt ab. Es scheint egal zu sein, wer an der Macht ist, wenn die gar nicht mehr über die Machtmittel verfügt die nationalen Interessen zu verfolgen.
Rodriguez wird schon einsehen, dass Venezuela „besser“ fährt, wenn man sich durch US Konzerne ausbeuten lässt. Alternativen haben die nicht wirklich. Solange weder Russland noch China einen Krieg riskieren, oder die USA anderweitig unter Druck setzen, ist Venezuela den USA ausgeliefert.
Und – leider – Kuba auch.
Es dürften überhaupt nur wenige Staaten sein, die in der Lage sind, den USA zu trotzen.
Ich bin gespannt, wie Kanada auf die Ankündigung der neuen Zölle reagiert.
Dass man von den USA abhängig ist, ist ja seit langem bekannt. Trotzdem hat man lieber Huawei aus den Netzen entfernt, setzt auf Microsoft und Co und kauft Waffen in den USA.
Jetzt ist es sehr riskant ein De-Risking durchzuführen, da man schnell in den Fokus der USA gerät.
Update bzgl. Venezula. Offenbar sind die Pläne Washingtons nun etwas konkreter.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=145289
Die USA kündigen an, die Politik Venezuelas zu bestimmen, die venezolanischen Institutionen werden zu ausführende Organen, weisungsgebunden.
Daran ist zweierlei bemerkenswert. Erstens, dass das so unverhohlen geäußert wird. Man gibt sich in Washington sehr offensiv, selbstbewusst. Keine Heuchelei, keine hochtrabenden Titel, das US Interesse wird klar benannt, es wird offen gedroht. Man ist sich in Washington offenbar sehr sicher, dass man sich das erlauben kann.
Zweitens wird hier demonstriert, wie die NSS durchgesetzt wird. Mittels militärischer Gewalt werden Staaten stranguliert, ohne dass Bodentruppen eingesetzt werden müssten. Die USA können diese Staaten aushungern, Hilfe von außen wird es nicht geben, man würde einen militärischen Konflikt mit den USA riskieren.
Die EU macht ihrem Geheule zum Hohn dasselbe, bloß gegen Einzelpersonen, also in jenem Westentaschenformat, das sie sich leisten kann. Schon seit einer Weile, sodass unklar ist, wer von wem gelernt hat (wenn überhaupt).
http://www.nachdenkseiten.de/?p=139433
http://www.nachdenkseiten.de/?p=139878
Und der Feindsender weiß:
(Hervorhebungen von mir. Der Mann heißt Doĝru, nicht Droĝru wie im zitierten Text fälschlich geschrieben.)