Trumps Irrfahrten

Donald Trump 2026
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Die neue US-Sicherheitsstrategie will weder neue Regimewechsel noch weitere Demokratisierung wie unter Trumps Vorgängern. Zwar will er Amerika wieder groß machen, beschränkt sich aber auf die westliche Hemisphäre. Für die Rolle des Weltpolizisten reicht es nicht mehr.

Die derzeitige Lage in der Welt ist gekennzeichnet durch unterschiedliche, vielleicht sogar gegensätzliche Entwicklungen besonders in Bezug auf die USA und den politischen Westen. Einerseits wollen die Amerikaner laut ihrer neuen Sicherheitsdoktrin die Praxis der Vorgänger Trumps einstellen, Demokratisierung durch Regimewechsel in unliebsamen Staaten herbei zu führen. Andererseits aber ersetzt er die diskrete Anwendung von Gewalt Obamas und Bidens immer öfter durch die offen militärische.

Widersprüchlich

Er ließ angeblich islamistische Gruppen in Nigeria und Syrien aus der Luft angreifen, wobei der Charakter dieser angegriffenen Verbände in Nigeria im Nachhinein immer fragwürdiger wird. Zur Unterstützung Israels führte er im Juni 2025 Krieg gegen den Iran. Nach zwölf Tagen blies er aber diese Aktion „Midnight Hammer“ ab, als die Lage zu eskalieren drohte. Offiziell wurde damals der Rückzug mit der erfolgreichen Zerstörung des iranischen Atomprogramms begründet.

Mit dem Ausbruch von Unruhen im Iran über den Jahreswechsel drohte Trump wieder mit dem Einsatz militärischer Mittel, versprach den Demonstranten Hilfe, die schon unterwegs sei, und forderte sie öffentlich auf, den Staat zu übernehmen. Aber Hilfe kam nicht, stattdessen ein Rückzug von den eigenen Ankündigungen, weil die iranische Führung die Vollstreckung angeblicher Todesurteile abgesagt habe. Nun droht Trump dem Iran erneut, wenn er nicht das eigene Raketen- vor allem das Atomprogramm einstellt. Hatte er dieses im Juni des Vorjahres noch als vollkommen zerstört erklärt, gibt er mittlerweile zu: „Das hat nicht funktioniert.“(1)

Zu Jahresbeginn hatte er Venezuela angegriffen und dessen Präsident Maduro in die USA entführt. Nach diesem erfolgreich verlaufenen Streich schien dann der Gaul vollends mit dem amerikanischen Präsidenten durchzugehen. In einem Aufwasch drohte er anderen Staaten in der Region mit vergleichbaren Angriffen, sollten sie sich nicht unter das Regiment der USA fügen. Kuba will er zum Zusammenbruch bringen, indem er die Lieferungen venezolanischen Öls einstellt. Inzwischen droht er auch anderen Staaten mit der Zollkeule, sollten sie versuchen, Kuba mit Öllieferungen zu unterstützen.

Kaum aber hatte sich die Lage um Venezuela etwas beruhigt, schafft er erneut Unfrieden unter jenen Europäern, die sich immer noch als Verbündete der USA und diese weiterhin als ihre natürliche Schutzmacht sehen. Nachdem die Diskussionen um Grönland sich beruhigt zu haben schienen, droht Trump ohne erkennbaren sachlichen Grund von neuem mit der Annektion der Insel. Vor der Verschlechterung der Beziehung mit den NATO-Europäern scheut er nicht zurück. Das geht sogar so weit, dass er Briten und andere europäische Teilnehmer des Krieges in Afghanistan beleidigt, indem er ihnen Feigheit im dortigen Einsatz vorwarf. In all dem ist wenig politischer Sinn zu erkennen.

Selbsttäuschung

Nach dem Erfolg von Caracas scheint Trump sich für unbesiegbar zu halten und zu glauben, dass er nun in der Welt aufräumen und sie nach seinen Vorstellungen ummodeln kann.  Im Moment sieht es fast so aus, als könnte das gelingen, weil er die Weltgemeinschaft damit überrumpelte und diese derzeit wenig Widerstand zu leisten vermag. Aber Politik ist keine Momentaufnahme. Auch Hitler hatte schon nach wenigen Wochen die Sowjetunion als besiegt ausgerufen.

Anfangserfolge halten nicht für immer und schnelle publikumswirksame Schläge gegen weit unterlegene Gegner wie Venezuela täuschen mehr die Sieger als die Besiegten. Schnell hat man sich eingeredet, unbesiegbar zu sein, und Trump wie auch seine MAGA-Anhänger sind empfänglich für Blendwerk. Wenn auch Russland und China den Überfall auf Venezuela nicht verhindern konnten, so haben beide dennoch das letzte Wort in dieser Angelegenheit noch nicht gesprochen. Beide wissen aus der eigenen leidvollen Erfahrung des Zweiten Weltkriegs, dass Angriffe erst einmal ausgehalten werden müssen und Gegenangriffe sorgfältig vorbereitet sein wollen.

Das haben sie den Heißspornen aus den USA voraus. Und nicht nur das: Beide haben auch die entsprechenden Fähigkeiten entwickelt, solche Bedrohungen zu überstehen. Sie konnten sich nicht nach einem verlorenen Krieg wie in Korea, Vietnam oder Afghanistan auf der anderen Seite der Meere in Sicherheit bringen. China und die UdSSR mussten ihre Feinde besiegen und aus dem Land treiben. Das ist ihnen gelungen, und das macht ihre Stärke aus im Unterschied zu den USA. Hinzu gekommen ist die militärische Kraft.

Dennoch hat die Trump-Regierung Venezuela fürs erste im Würgegriff. Wie fest dieser wirklich ist, wird sich noch zeigen, sobald Venezuela selbst und auch die Weltgemeinschaft den ersten Schock des Trump’schen Überfalls verdaut haben. Die Lage zwischen beiden Staaten ist unklar und bei weitem nicht so stabil, wie die Amerikaner den Eindruck zu erwecken versuchen.

Es finden Gespräche und Verhandlungen statt, aber zu Inhalten und dem Stand der Entwicklung kann wenig gesagt werden über die überschwänglichen Mitteilungen aus Washington hinaus. Das alles nicht so reibungslos abläuft, dafür sprechen die gegenseitigen Drohungen und Proteste. Neben den wirtschaftlichen Forderungen verlangt Washington, dass Caracas die Beziehungen zu China und Russland abbricht.

Kern der US-Politik

Gerade aber aus den Drohungen und Forderung der US-Regierung werden Interesse und Richtung ihrer Bemühungen deutlich. Es scheint immer offensichtlicher, dass man China und Russland vom amerikanischen Kontinent fernhalten will. Diesen sieht man in seiner Gesamtheit entsprechend der neuen Sicherheitsstrategie als eigene Hemisphäre an. Wenn Russland und China den USA schon im Weltmaßstab zunehmend erfolgreich Konkurrenz machen, so will man wenigstens im eigenen Hinterhof sich vor ihnen sicher fühlen können.

Daraus spricht das indirekte Eingeständnis, dass man sich beiden nicht mehr gewachsen gefühlt – den Chinesen wirtschaftlich, den Russen militärisch. Der Volksrepublik gelingt es zunehmend, die Märkte weltweit aufzurollen – auch den amerikanischen. Sie erlangt in immer mehr Wirtschaftsbereichen Führungspositionen. Sie stellt mehr Waren her als die USA und die EU zusammen. Das ist nicht mehr nur Ergebnis der Ausweitung von Produktionskapazitäten, sondern zunehmend auf Produktivitätssteigerung zurück zu führen.

Die industrielle Basis Chinas wird immer moderner und selbst alte Industrien wie zum Beispiel die Textilbranche werden durch den Einsatz von Robotern und Künstlicher Intelligenz leistungsfähiger und rentabler. Diese Entwicklung scheint Trump rückgängig machen zu wollen nicht zuletzt auch, um die gewaltigen Defizite der USA abbauen zu können, die mittlerweile schon 1.000 Milliarden Zinsen im Jahr verursachen.

Das hatte bereits auch schon Präsident Biden versucht. Durch Förderprogramme wie den Inflation Reduction Act (IRA) oder den Chips Act hatte er mit finanzieller Förderung Unternehmen aus aller Welt in die USA gelockt, während er gleichzeitig zum Schutz der eigenen Industrie Zölle besonders auf Stahl und Aluminium erhoben, beziehungsweise jene aus Trumps erster Amtszeit beibehalten hatte.

Was Biden durch Anreize gegenüber den Unternehmen der Welt nicht erreicht hatte, versucht Trump nun – wie es seine Art ist – mit Gewalt. Durch Zölle sollen Unternehmen zur Produktionsverlagerung in die USA gedrängt werden. Dabei macht er auch vor politischem Druck und Drohungen gegenüber anderen Regierungen nicht Halt. Auch zwischen Freund und Feind macht er keinen Unterschied. ER nimmt die Deindustrialisierung der Verbündeten und anderer Staaten in Kauf, um Amerika wieder groß zu machen.

Darin zeigt sich aber auch, dass die Größe des amerikanischen Marktes alleine nicht mehr ausreicht, damit sich Unternehmen – wie früher – zur Investition in den USA entschließen. Mittlerweile muss ihnen damit gedroht werden, von diesem Markt ausgeschlossen zu werden oder den Zugang nur unter höheren Zöllen zu erreichen – zum Wohle der amerikanischen Staatskasse.

Wie bedrohlich Trump den Machtzuwachs von Russland und China sieht, wird deutlich in der Forderung gegenüber Dänemark, Grönland an die USA abzutreten. Dabei droht er gar einem langjährigen treuen Verbündeten mit militärischer Gewalt. Auch hier wird ausdrücklich auf Russland und China verwiesen. Es ist bezeichnend für das Denken von Trump und seinen MAGA-Anhängern zu glauben, dass sich die Russen und Chinesen Grönlands bemächtigt hätten, wären die USA ihnen nicht zuvorgekommen.

Unsichere Sicherheiten

Sie denken in den alten Kategorien alter Sicherheiten, dass Besitz und Gewalt Grundlagen sind für Geschäft und Macht, nicht Leistung und Interessenausgleich. Dadurch verlieren die USA zunehmend an Einfluss, und je mehr sie verlieren, um so rabiater treten sie auf. Sie drohen Nachbarn und Verbündeten und versuchen gar, einen ganzen Kontinent vor chinesischem und russischem Einfluss abzuriegeln. Das ist der Unterschied zu Russland und China, die ihren Interessen langfristig und mit Diplomatie zu erreichen versuchen, auch wenn das im Falle der Ukraine anders auszusehen scheint.

Während Trump Anstrengungen zu unternehmen scheint, durch den kostspieligen Ausbau seiner Flotte eine Art Kontinentalsperre wie seinerzeit Napoleon gegen England zu errichten, laufen ihm die Verbündeten und Geschäftspartner davon. Sie fliehen in Richtung China. Die westlichen Regierungschefs geben sich derzeit in Peking die Türklinke in die Hand. Sie wollen sich aus der Abhängigkeit vom amerikanischen Markt lösen. Sie wollen für ihre Unternehmen den Zutritt zum chinesischen Markt, der größer und dynamischer ist als der amerikanische und weitgehend zollfrei.

Die Ansiedlung ausländischer Unternehmen in China hat den höchsten Stand seit vier Jahren erreicht, Ähnliches gilt auch für den Zustrom ausländischen Kapitals. Trump hat die Lektion Napoleons nicht gelernt. Man kann auf Dauer nicht mit militärischen Mitteln günstige Produkte von den Weltmärkten fernhalten. Selbst wenn er mit seinen Flotten die Küsten Amerikas dichtmachen will, wie Wasser sucht auch der Strom des Warenflusses sich immer einen Weg.

Trump droht Kanada nun wieder mit höheren Zöllen, weil es ein Ankommen mit China getroffen hat. Er befürchtet, dass damit Chinas Waren über den kanadischen Markt letztlich wieder in den USA landen. Selbst wenn es ihm gelingen sollte, den amerikanischen Kontinent von chinesischen Produkten abzuriegeln, haben die USA aber selbst nicht die Industrie, die den Kontinent beliefern könnte – schon gar nicht zu chinesischen Preisen.

 

(1) Global Times 1.2.2026 Die Spannungen halten an, da Trump behauptet, der Iran „spreche mit den USA“ und deutet damit ein Abkommen zur Vermeidung von Militärschlägen an; die Lage befinde sich in einem fragilen Gleichgewicht zwischen „Abschreckung und Sondierung“, so ein chinesischer Experte.

Rüdiger Rauls

Rüdiger Rauls
Erlernter Reprofotograf und Lernsystemlektor, später selbständig als Betreiber von Nachhilfe- und Sprachinstituten in Rheinland-Pfalz und im angrenzenden Luxemburg. Neben zahlreichen Artikeln zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen auf meinem eigenen Blog Politische Analyse sowie namhaften Foren und Zeitschriften habe ich seit 2012 mehrere Sachbücher und Romane veröffentlicht.
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132 Kommentare

  1. Ob das Handeln von Trump nicht eher ein Zeichen des Niedergangs ist? Abgesehen von Husarenstücken wie Maduro und gelegentlichen Bombardierungen kriegen die Amerikaner doch nichts mehr gebacken. Die haben nicht mal genug Soldaten, um drei Flugzeugträger zu bemannen.

  2. hat eigentlich niemand etwas über den „rostigen dolch“ zu sagen, den die amis der ukraine anbieten? hat da niemand an rollenspiele gedacht, wo das oft die erste waffe ist, die ein anfänger findet? oder halluziniere ich?

  3. „Was Biden durch Anreize gegenüber den Unternehmen der Welt nicht erreicht hatte, versucht Trump nun – wie es seine Art ist – mit Gewalt. Durch Zölle sollen Unternehmen zur Produktionsverlagerung in die USA gedrängt werden. „

    Na ja, was heißt „nicht erreicht“?
    Unternehmen sind kein Wanderzirkus! Das dauert, bis so eine Chemiefabrik in den USA aufgebaut ist, um dann bspw. Düngemittel, Stickstoff, Harnstoff etc. aus Erdgas zu gewinnen. Die sind längst auf dem Weg! Und das begann eben mit dem Embago gegen Russland und der Zerstörung der Nordstream-Pipelines. Dazu die Sperrung der ukrainischen seit 2025, und schon vor Jahren der über Weißrussland-Polen…

    Weil ja gerade die sich ankündigende Gasmangellage Thema ist: Hier haben die USA längst erreicht, was sie wollten: Deutschland und große Teile der EU sind mittlerweile abhängig von US-Lieferungen. Viel mehr als einst von Russland, das meines Wissens nur so maximal ein Drittel des EU-Verbrauches beisteuerte. Aktuell stammen 85% des in Deutschland verbrauchten Gases aus den USA! Der Rest kommt aus Norwegen. Und wenn aus „Ein Schiff (LNG) wird kommen“ – Das Schiff dreht ab und fährt woandershin, wird, gehen hier die Lichter aus! Ganz ohne Strafzölle!

    Hier haben uns die USA bereits genau da, wo sie uns haben wollen. Und das hat die Politik unter Biden bewirkt. Und Brüssel fällt nichts besseres ein, als ab 2027 jegliches russisches Gas in der EU zu verbieten. Und nennen das auch noch „Diversifizierung“. Im Fall ins Bodenlose geben diese Voll……profis also noch Gas!

    1. aber aber…. Merzens Fritz turnte doch gerade bei den Ölscheichs rum und machte seinen artigen Diener, es geht, wie schon gesagt, um die „Diversifizierung“ von Gas und Öl; Menschenrechte will er übrigens in diesem Zusammenhang nicht mehr „öffentlich“ kundtun.

      1. Hinterfragen und rechnen ist wohl nicht so dein Ding, dümmlicher Propaganda glauben ist doch viel einfacher.
        Oder läuft Schland auf 100% LNG?

          1. Und eine Leseschwäche kommt auch noch dazu:

            „Insgesamt wurden im Jahr 2025 106 TWh Erdgas über deutsche LNG-Terminals in Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin und Mukran nach Deutschland importiert. Dies entspricht einem Anteil von 10,3 Prozent an den gesamten deutschen Gasimporten.“

            1. wie gesagt schreiben Sie eine neue Berechnung an die Netzagentur!
              https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/import-von-us-fracking-gas-nach-erstem-amtsjahr-von-trump-auf-rekordhoch-deutsche-umwelthilfe-warnt/#:~:text=Demnach%20importierte%20Deutschland%202025%20rund,deutsche%20H%C3%A4fen%20auf%20US%2DLieferungen.
              Brief bitte auch an die deutsche Umwelthilfe.. .
              noch besser, Sie schreiben selbst einen Artikel über den LNG-Export der USA nach Deutschland.

              1. @rubis. Lass gut sein, er hat recht. LNG macht ca. 8 bis 10% importierten Erdgases aus. Davon sind 96% oder meinetwegen auch 85% aus den USA.

                Entscheidend ist Pipeline Gas aus Norwegen, Holland und Belgien, die uns gerade den Arsch retten, oder auch nicht, wir werden sehen.

                Die Notfallausschreibung ist bereits draußen!!!

                https://www.youtube.com/watch?v=Pl9hzPqDoV8

                  1. nein ich bekomme kein Geld ich brauche es auch gar nicht. Neidisch? dieselben Produkte kriegst du auch bei Amazon.

                    Aber, Danke für deine Visitenkarte!

                    Was Du hier veranstaltest ist ein Durcheinanderwerfen.

                    lateinisch für der Durcheinanderwerfer: Den Diabolos!

                    Also lassen wir dich in Zukunft allein mit deinem durcheinander werfen, und niemand antwortet Dir mehr, nicht wahr, armer Troll! sncr 😎

                    1. „Was Du hier veranstaltest ist ein Durcheinanderwerfen.“

                      Rubis sollte besser die Welt nicht mit seinen Rechnungen beglücken.

                    2. @Einer von Vielen
                      „… Also lassen wir dich in Zukunft allein …“
                      —-
                      Er ist ein Getriebener. Wir sollten ihm deshalb einen Platz in der Community nicht verwehren. Auch wenn er ständig rumfurzt.
                      Habt Mitleid!
                      Oder sehet Ihr nicht, wie er unter seinen Blähungen leidet.
                      Der macht das schon richtig. Was raus, muss raus. Klatscht Beifall!
                      .

                1. jetzt mal Butter bei die Fische:

                  wo ceeh, gibt es in dieser oben verlinkten Adresse von Outdoor Chiemgau, eine Werbeunterbrechung für Produkte aus seinem Shop? ist das wie bei RTL, oder ProSieben oder RTL2, Sat.1, oder VOX?

                  Hast du Werbeeinblendungen gesehen? irgendwelche Banner? vielleicht hast du auch keinen adblocker? egal du kapierst das eh nicht.

                  Stefan Spiegelsberger ist eine ehrliche Haut und das missfällt dir, du armer Troll, nicht wahr?

                  1. „Stefan Spiegelsberger ist eine ehrliche Haut und das missfällt dir, du armer Troll, nicht wahr?“

                    Besser wäre es wenn er Ahnung von dem hätte was er so in seinen Spots so erzählt.

                    Aber was soll man schon von jemanden erwarten der mit dem Springer-Verlag und der AFD gemeinsame Sache macht. Das macht auch sein kumpelhaftes Auftreten nicht wett.

                  2. @Einar von Vielen
                    Korrektur:
                    Ich möchte in meiner Antwort auf Deinen Kommentar „er“ durch Mensch ersetzen. Denn ich weiß nicht, ob es sich um einen
                    ‚Er‘ oder eine ,Sie‘, oder um einem anderen Geschlecht Zugehörigem handelt.
                    Ich bitte um Verständnis. Entschuldige, wenn ich mich etwas holprig ausgedrückt habe.

          2. @Rubis
            Er hat das Haar in der Suppe gefunden, wonach er so verbissen gesucht hat. Und das zeigt er jetzt
            überall herum, um zu beweisen, dass der Koch nichts von seinem Handwerk versteht. Das ist die Masche von Aufschneidern. Er ist nicht mal halb so klug, wie er tut.
            @Elbettaler hat einen guten Kommentar abgeliefert. Und Du hast Deine Quellen offengelegt. Das beweist,
            dass Du Dich angreifbar machst. Und auch keine Angst davor hast, weil es Dir um die Sache geht.
            So sollte es sein. Zumindest in zivilisierten Kreisen.

            1. @ Rubis
              Korrektur:
              Ich möchte in meiner Antwort auf Deinen Kommentar „er“ durch Mensch ersetzen. Denn ich weiß nicht, ob es sich um einen
              ‚Er‘ oder eine ,Sie‘, oder um einem anderen Geschlecht Zugehörigem handelt.
              Ich bitte um Verständnis. Entschuldige, wenn ich mich etwas holprig ausgedrückt habe.

  4. Rüdiger Rauls hat es erkannt. Nach einigen Anfangserfolgen durch die Politik Trumps wird USA untergehen, wie Deutschland unter Hitler, und Trump wird wie Hitler Selbstmord begehen.

    1. Im Moment werden in den Gunclubs der USA den Schützen beigebracht, dass man
      wenn man etwas bewirken will, nicht auf ein Ohr schießen muß, sondern zwischen die Ohren!!

  5. Kann mir jemand erklären, warum man die neue „Sicherheitsdoktrin“ für bare Münze halten sollte? Oder überhaupt etwas aus dem Trumpschen Lügenkabinett?

    1. Einerseits schließt die neue Sicherheitsdoktrin an ältere an, sie ist also nicht vom Himmel gefallen, auch wenn sie operativ Irrsinn ist. Andererseits wird sie dieser Tage bereits faktisch umgesetzt.

  6. ich finde Trump ganz wichtig, endlich ist das verlogene der sog. westlichen „Wertegemeinschaft“ sichtbar…
    bisher wurden die Bürger mit Schlagwörtern wie
    unsere Demokratie wird am Hindukusch verteidigt… war nichts… dann in der Ukraine…ist nichts…
    oder das mit der Drecksarbeit ist auch eine interessante Aussage…
    jetzt wird wie die Schläger auf dem Schulhof regiert und erpresst und entführt wie es bisher nur die Ndranghetta fertig gebracht hat… und das Märchen von Demokratie hat sich s. die Wahlen in Rumänien und Bulgarien auch erledigt… bin gespannt auf Ungarn, da wird kräftig in die NGOs investiert

  7. Erst wenn Trump nicht mehr ist, die USA großartig, jedoch isoliert auf ihrer schönen Insel vor sich hindämmern und der Renminbi den Dollar abgelöst hat, dann, ja dann – gehen sich die Deutschen endlich nicht mehr gegenseitig auf den Sack.

    Wer’s glaubt.

    1. das glauben Sie selber nicht… Trump ist nicht der wichtigste, sleepe Joe war es auch nicht sondern der DeepState, da kann man noch gespannt sein

      1. Von wem wird Merz dirigiert, bzw. nach welcher Pfeife tanzt er?
        Jetzt fährt Merz im März zu seinem Herrn in die USA, vermutlich hat er in Katar bez. Gaslieferungen keinen Erfolg gehabt und das trotz Bückling

        1. Wohin fahren neue Bundeskanzler, wenn sie gerade vereidigt wurden?
          Nicht in die USA, sondern nach Israel. Da sitzt des Merzen´s Cheff!!

          1. Als ordentlich linksrheinisch sozialisierter Mensch, so wie fast alle in der alten Bundesrepublik, ist er nicht nach Israel, sondern nach Frankreich gerreist, um Macron die Füße zu küssen….

  8. Trump, Trump, Trump und kein Ende.
    Warum fixieren sich die Schreiberlinge hier permanent nur auf Trump?
    Dieser Mann hat nichts zu melden. Er hat selber mal gesagt, daß er heute noch nicht weiß, was er morgen machen/entscheiden wird.
    Und so ist es auch. Er muss erst die Befehle/Entscheidungen der Wallstreet und seiner Geldgeber/Investoren abwarten. Dann „entscheidet“ er.

  9. Wie der Autor richtig erklärt, hat der Westen China im Prinzip nichts mehr entgegenzusetzen, sondern kläfft nun nur noch rum wie ein scharf gemachter Hund, dem aber die Zähne fehlen. Es wird Trump gelingen, einen Teil Amerikas vorerst vom Einfluss Chinas etwas abzukoppeln, aber damit wird es dem Kontinent nicht besser gehen. Seine militärische Armada wird überall auf der Welt noch etwas Schaden anrichten, ist aber auch dem Untergang geweiht, weil sie keinerlei Gewinne abwirft und zunehmend der östlichen Konkurrenz unterlegen sein wird. Es gibt zwar Experten, die in den horrenden Schuldenständen der Westländer kein Problem sehen, diese Einschätzung kann aber auch Zeugnis von verstärktem Drogenkonsum sein. Irgendwann ist Ende Gelände, auch bei Schulden. Und was machen die Europäer? Alles, was noch einigermaßen funktioniert wird den Banderisten geopfert, sodass absehbar ist, dass der Teil Europas westlich des Dnepr sich an die Verhältnisse in Lwiw annähert, was ja teilweise schon gelungen ist. Eifrig zusammengestückelte neue Handelsbeziehungen, die dann auch noch China schaden sollen, werden daran nichts ändern. Schade, wir hatten etwas anderes im Sinn.

  10. Donald Trump ist eben im Grunde ein bildungsferner rechtsextremer Proll mit überschaubarer Intelligenz. Dafür lieben ihn die Lemminge und folgen ihm in den Abgrund.

  11. „Die neue US-Sicherheitsstrategie will weder neue Regimewechsel noch weitere Demokratisierung wie unter Trumps Vorgängern. Zwar will er Amerika wieder groß machen, beschränkt sich aber auf die westliche Hemisphäre.“

    Die „Beschränkung auf die westliche Hemisphäre“ und das „plötzliche Desinteresse an Putschversuchen in aller Welt“ halte ich für eine Fehleinschätzung. Continuity of Agenda wie Brian Berletic nicht müde wird zu erklären bedeutet, dass jede US-Administration die Vorgaben der vom großen Geld finanzierten Think Tanks in Form von ausgearbeiteten Anweisungen, sogenannten Strategiepapieren, abzuarbeiten hat. Berletic hat auch die neue US-amerikanische Sicherheitsstrategie im Detail analysiert, siehe unter https://www.youtube.com/watch?v=TWxzNgUwjxg.

    Die Konfrontation mit Russland und China (und ihren Partnern) steht weiterhin ganz oben auf der Agenda, nur dass „die Drecksarbeit“ dabei verstärkt von Vasallen wie den europäischen EU/Nato-Staaten ausgeführt werden soll.

    Die Kunstfigur Trump hat nicht die Macht daran irgendetwas grundsätzlich zu verändern außer dem Ton. Etwas freundlicher gegenüber Russland und Psychoterror gegen den Rest der Welt. Um die wahren Ziele der US-amerikanischen Eliten so weit wie nur möglich zu verschleiern.

  12. Viele Linke hoffen auf den baldigen Untergang des „Imperiums“, und wo ein Wille ist, kann man auch lauter Anzeichen dafür entdecken.

    1. ist die Ausrufung der „Donroe Doktrin“ keine Beschränkung, sondern ein ziemlich anspruchsvoller Einspruch gegen die ja stattfindende „Einmischung“ Chinas in Staaten, die ab sofort verschärft der US Aufsicht unterstellt sind. Venezuela war in dieser Hinsicht ein erster (gelungener) Test. Ohne unmittelbare Gegenwehr haben sich die USA einen kompletten Staat unterstellt, den sie künftig von Washington zu regieren gedenken.

    2. ist die bisherige Weltordnung, die sog. „regelbasierte Ordnung“ gekündigt. Anders gesagt, die bisherigen Regeln der Konkurrenz gelten nicht mehr. Von daher ist es ziemlich egal, ob US Waren konkurrenzfähig sind, wenn deren Kauf angeordnet wird. Geht nicht? Geht doch. Schon die Verbannung von Huawei aus den Netzen vieler Staaten war ja kein Ergebnis ökonomischer Konkurrenz. Der „ausgehandelte“ Vertrag zwischen der EU und den USA ist mehr ein Diktat.

    3. Insofern gehen alle Überlegungen, die darauf abzielen, dass die chinesische Wirtschaft leistungsfähiger sei, und sich deswegen durchsetzen wird, an der Sache vorbei. Das ist vielleicht der Ausgangspunkt für und Grund der aktuellen US Politik, die reagiert aber gar nicht auf der Ebene der ökonomischen Konkurrenz.

    4. die USA dekretieren ihren Erfolg. Ob der sich dann auch einstellt, wird man sehen.

    1. Nunja, im Ausland nichts mehr kaufen oder mit Zöllen so teuer machen, dass die einheimische Wirtschaft etwas verkaufen kann, geht in Richtung Sozialismus und macht die Wirtschaft nicht konkurrenzfähiger, im Gegenteil. Denn dann wird man das teure Zeug nur noch im Inland und unter Vasallen los, sofern dort die entsprechende Kaufkraft besteht. Die Katze beißt sich in den Schwanz, es wird nicht dauerhaft funktionieren. Der einzig wirkliche Joker, den die Amis derzeit noch haben, ist das Militär incl. Weltraum. Aber auch dort rücken viele andere nach. Trump rettet vielleicht seine Amtszeit und die von Vance danach, aber Produktivität bleibt Produktivität, und da liegt China nun vorn und wird sich das auch nicht nehmen lassen, die autokratische, zentrale Steuerung hilft dabei. Es ist gegessen mit der Hegemonie, nur vollständige Zerstörung könnte am Abschwung noch etwas ändern.

    2. „Viele Linke hoffen auf den baldigen Untergang des „Imperiums“, und wo ein Wille ist, kann man auch lauter Anzeichen dafür entdecken.“
      DAs ist Unsinn und dümmliche Verballhornung meines Textes (oder böswillige). Zwar hoffe ich darauf, sehe aber auch, dass diese Hoffnung erst einmal nur stille Hoffnung ist und keinesfalls von mir als in naher Zukunft erreichbar angesehen wird. Aber ohne Hoffnung wäre der derzeitige Zustand der Welt eher schwer zu ertragen. Doch diese Hoffnung nährt sich nicht aus einer Naivität, die SIE andeuten zu wollen scheinen.
      Die Hoffnung nährt sich aus der Entwicklungsgeschichte der Menschheit, die allen Hindernissen und Rückschlägen zum Trotz sich immer weiter entwickelt hat von seiner Stellung als Beutetier in seiner Frühgeschichte hin zu diesem Wesen, dem es gelang, die Erdanziehungskraft zu überwinden und zum Mond zu fliegen. DEm es gelang, die Armut hinter sich zu lassen, die darin bestand, über Jahrmillionen von dem leben zu müssen, was die Natur vorrätig hielt und für viele nicht genug war zum Überleben, hin zu jenem Lebewesen, das sich die Welt untertan machen konnte und nicht mehr angewiesen ist auf Gnade und Ungnade der Natur. Diese Hoffnung nährt sich aus der Entwicklung des Menschen, der im Donner und Blitz das Wirken unberechenbarer Götter sah, denen er glaubte sich unterwerfen zu müssen, und heute weiß, dass dahinter kein Gott steht, sondern Kräfte der Natur, die erklärbar und weitgehend auch beherrschbar sind. Sie nährt sich aus der Erkenntnis, dass kein Gott die Geschicke der Menschheit leitet, sondern der Mensch ganz allein. Und zu dieser Erkenntnis gehört auch, dass nichts bleibt wie es ist und dass am Grunde der Moldau die Steine wandern und groß nicht bleibt, was groß ist, und klein nicht, was klein ist, wie der große Bertold Brecht es so einfach und hoffnungsvoll ausdrücken konnte.

      Man kann meine Neigung zur Hoffnung vllt als weltfremd ansehen. Aber WAS haben denn SIE? Welche Hoffnung können denn SIE verbreiten? Sie habe ich hier bisher nur als ewigen Miesepeter gelebt, der mit seinem Nihilismus alles Hoffnungsfrohe zerstört, an allem Aussichtsreichen herummäkelt, an allem ERbaulichen etwas auszusetzen hat.

      In meinem TExt ist nirgendwo vom „baldigen Untergang des Imperiums“ die Rede. Halten Sie mich mal nicht für dümmer als ich bin und schon gar nicht dümmer als Sie selbst. SIE hinterlassen mit IHren Beiträgen doch nur die verbrannte ERde der Hoffnungslosigkeit. Wo sind denn IHre Sichtweisen, die Horizonte öffnen? Ich sehe nicht „lauter Anzeichen“ für den baldigen Untergang des Imperiums. Aber ich sehe Anzeichen dafür, dass sich Kräfte entwickeln, die die Macht dieses Imperiums schwächen und es langfristig in Frage stellen. SIE hingegen sehen nur die Anzeichen dafür, dass alles sinnlos ist. Wozu ist das gut? Wem hilft das? Solches Denken schafft nur Miesmacher und Verzweifelte wie Sie. Wollen Sie, dass IHRE Ausweglosigkeit um sich greift, damit Sie mit Ihrer Ausweglosigkeit nicht mehr so alleine, so verzweifelt und hoffnungslos alleine sind? Welche Welt wollen SIE aufbauen mit Ihrem Missmut? was daher kommt als kritische Auseinandersetzung, als scheinmarxistische Lehre, ist Leere. Sie betreiben das GEschäft derer, die alles beim Alten belassen wollen. Leute wie SIE entkräften die Menschen mit ihrem Missmut.

      1. Bloß speist sich ihre Hoffnung halt aus lauter erfundenen Geistersubjekten, wie der Menschheit oder dem Menschen. „Aber ohne Hoffnung wäre der derzeitige Zustand der Welt eher schwer zu ertragen. “ Ich formuliere das mal anders. Weil sie die Welt ertragen wollen, brauchen sie etwas, das Ihnen Hoffnung gibt. Also leitet das Interesse an Hoffnung ihre Erkenntnis. – – – Gecheckt? Immer wenn ein Interesse die Erkenntnis leitet wird Ideologie produziert. Das ist falsches Denken. Versuchen Sie doch mal die Welt nicht mehr ertragen zu wollen. – Das geht und verhilft obendrein zu einer vernünftigen Stellung zur Welt. Was machen Sie denn, wenn die Welt, so wie sie ist, tatsächlich hoffnungslos i s t. Geben sie sich dann die Kugel oder suchen sie dann nach den Gründen, die sie hoffnungslos macht um dagegen zu tun was in ihrer Macht steht. Verstehen Sie. Es geht eigentlich nur darum sich die richtigen Gegner auszusuchen. In einer objektiv hoffnungslosen Welt Anzeichen von Hoffnung auszumachen, weil die Welt sonst hoffnungslos ist, das ist eine recht zirkelhafte Herangehensweise, die die Welt weder besser noch hoffnungsvoller macht.

        1. Krim: “In einer objektiv hoffnungslosen Welt Anzeichen von Hoffnung auszumachen, weil die Welt sonst hoffnungslos ist, das ist eine recht zirkelhafte Herangehensweise, die die Welt weder besser noch hoffnungsvoller macht.“

          Eine „objektiv hoffnungslose Welt“ ist schlichtweg Unsinn, offenbart ein flaches, einfältiges Denken mit starrem Blick auf die Gegenwart. Die Welt der Gegenwart offenbart aber nur einen kurzen Blick auf die Welt. Die Welt ist in Bewegung und damit in ständiger Veränderung. Und das sogar ganz ohne eigenes Zutun. Die Welt besteht auch aus Vergangenheit und Zukunft.

          Zukunft zu antizipieren ist eine wesentliche Fähigkeit der Menschen, woraus auch Hoffnung geschöpft wird. Diese Fähigkeit den Menschen abzusprechen disqualifiziert dich eigentlich zur Diskussion.

            1. Das mag sein, bloß welche Lehre ziehst du daraus? Dass man immer vom Schlimmsten ausgehen soll?

              Natürlich sollte man immer alle Möglichkeiten berücksichtigen.

              1. Ich bin da näher bei @krim: Wir sollten versuchen, die Realität zu erkennen und bin überzeugt davon, dass Hoffnung kann nur aus dem kommen kann, was wir selber tun.

                1. Ja, „es kommt nichts gutes außer man tut es“, so die Volksweisheit.

                  Mit geht es hier aber um die grundsätzliche Sicht auf die Welt, die unabhängig von mir und dir existiert (Krim benutzt „objektiv“ dafür).

                  1. Sorry für die Klugscheißerei: aber die „Sicht auf“ bezeichnet schon sprachlich die Subjektivität. Je nach Standpunkt ist die Sicht halt eine andere.

                    „Hoffnung“ ist keine Analyse, sondern ein Bedürfnis nach einer Perspektive.

                    1. Auch Objektivität ist eigentlich nur Multi-Subjektivität. Oder woher nehmen Sie die Gewissheit, dass gerade Ihre Sicht der Dinge die objektive sein soll?

              2. Hoffnung ist Balsam für die Seele. Und die Profis in Sachen Hoffnung empfehlen Profis das Beten zu einem Gott. Denn der hat nun wirklich die (All-)Macht die Dinge zum Guten zu ändern.

                Sachlich betrachtet ist diese Art sich in den Verhältnissen einzurichten aber der beste Weg die Verhältnisse zu stabilisieren.

                Die realen Verhältnisse sind beschissen, und an denen ändert sich überhaupt nichts, wenn die Hoffnung auf bessere Zeiten pflegt.

                1. Die realen Verhältnisse sind anscheinend noch nicht beschissen genug um eine revolutionäre Stimmung aufkommen zu lassen. Die lässt sich auch nicht durch Propaganda wie „der Staat ist das Übel, beseitigen wir ihn“ herbeizaubern, was zudem auch noch das Zeigen auf das falsche Ziel, eine Ablenkung vom eigentlichen Übel (dem liberalen Kapitalismus) ist.

                  1. Aus Schaden ist noch keiner klug geworden, es hängt immer davon ab, welchen Reim man sich darauf macht.
                    Es gibt haufenweise gute Gründe für die „revolutionäre Stimmung“, auf die Sie offenbar hoffen. Diese Gründe muss man benennen und ausführen, die Notwendigkeiten erklären usw.. Mehr kann man nicht machen.

                    Sie gehören offenbar zu den Anhängern des Histomat und wollen auf den „richtigen“ Zeitpunkt warten. Der wird nicht kommen. Nationalisten werden eher in Richtung Faschismus marschieren, weil sie die Illusion nicht aufgeben wollen, dass „ihr“ Staat doch für ihr Wohlergehen verantwortlich ist, und sie endlich den verdienten Lohn einheimsen wollen, den ihn die Politik immer versprochen hat. In den USA wählen arme, abgehängte Menschen einen Milliardär, der verspricht America wieder „great“ zu machen. Was für diese Leute offenbar dasselbe ist, wie ihr Wohlergehen.
                    Die sind dann vielleicht von Trump enttäuscht, aber schlauer werden die auch dann eher nicht, die suchen sich einfach den nächsten Heilsbringer.

            2. Es ließ aber auch viele in den KZs überleben, die die Hoffnung nicht hatten schwinden lassen auf ihre Befreiung und ein Leben in Würde. Haben Sie auch so weit mal gedacht? Sie wurden befreit von der Roten Armee oder befreiten sich selbst wie in Buchenwald. Auch das ist Hoffnung.

              1. Das Thema Überleben im KZ ist komplex, vielschichtig. Welche Rolle die Hoffnung dabei spielt, ist fraglich – ich würde sie nicht ganz ausschließen.
                Wichtiger war – das Buch von Bettelheim „Aufstand gegen die Masse“ zeigt dies auf – dass man als Gefangener zu den Faschisten niemals eine psychologisch defensive Haltung einnehmen durfte.
                Andererseits spielten Häftlingsorganisationen eine große, stabilisierende Rolle.

          1. Was ist denn Hoffnung? Es ist eine Projektion. Die Projektion des eigenen Wunsches in die Welt, sie möge irgendwann den eigenen Bedürfnissen und Interessen besser entgegenkommen. Wer aber weiß das die Welt anders gestrickt ist, weil z.B. Kapitalismus herrscht, der weiß dass d i e s e Welt zu keinerlei Hoffnung Anlass gibt. Wer Hoffnung will, der darf sie nicht in der Welt suchen und ihr entnehmen wollen. Der muss sie in die Welt h i n e i n t r a g e n. Und zwar indem er eine andere Gesellschaftsordnung anstrebt und das geht eben mit K r i t i k der bestehenden und nicht damit Hoffnungsträger aufzuspüren.

        2. Krim gestern 20:54 Uhr
          „In einer objektiv hoffnungslosen Welt Anzeichen von Hoffnung auszumachen, weil die Welt sonst hoffnungslos ist, das ist eine recht zirkelhafte Herangehensweise, die die Welt weder besser noch hoffnungsvoller macht.“
          Das ist SChwachsinn, aber wundervoll dialektisch gewunden, so dass es am Ende richtig erscheint. NUR: Die Voraussetzungen, von denen SIE ausgehen, sind falsch. Aber was juckt es Leute wie Sie. Die Hauptsache ist doch, dass es am Ende so aussieht, als ob man Recht hat und niemand widersprechen kann. DEr SChwachsinn besteht in der Vorraussetzung, von der SIE ausgehen:
          Die Welt ist weder hoffnungsvoll noch hoffnungslos. Die Welt ist neutral und verfügt über kein Gefühl. Hoffnung und Hoffnungslosigkeit sind Betrachtungsweisen des Menschen, nicht der Welt.
          Wenn SIE die Welt als hoffnungslos sehen, dann wirft das nur einen Blick auf ihren eigenen Gemütszustand, auf IHRE HOffnungslosigkeit, auf die Ausweglosigkeit von Leuten wie IHNEN und unserem FReund ivg. Was SIE als objektiv bezeichnen ist ein interessanter Einblick auf IHRE Eitelkeit, die nämlich die eigenen Ansichten in den Zustand der Objektivität erhebt: Was ich @krim denke, ist OBJEKTIV, also der Maßstab aller Dinge.
          Aber nebenbei, nach ihrem dialektischen Zirkelschluss, der so beispielhaft den Missbrauch der Dialektik für die eigene Rechthaberei darstellt, indem man von falschen Voraussetzungen ausgeht und am Ende zu scheinbar richtigen Erkenntnissen kommt, sage ich IHnen nur eins:
          Lieber gefangen im ZIrkel der Zuversicht als wie Leute Sie im ausweglosen Zirkel der REchthaberei und des Nihilismus.

          1. Hoffnung oder Hoffnungslosigkeit sind die beiden Seiten desselben Fehler: der persönlichen Sicht auf die Dinge. Ein Fehler ist es deswegen, weil diese Sicht an die Stelle der Analyse tritt. Statt sich die Welt zu erklären, setzt man seine die Hoffnung auf bessere Zeiten dagegen.

            Ihre Hoffnung scheint darin zu bestehen, dass die USA ihre dominierende Stellung verlieren und eine multipolare Weltordnung an die Stelle der bisherigen Weltordnung tritt. So als wäre es für die Betroffenen besser, wenn mehrere Machtblöcke um Einflusszonen und Erfolg kämpfen.

            Frau von der Leyen hat es treffend und sehr offenherzig ausgeplaudert: Europa muss zu einem Machtblock werden, damit es nicht zwischen den Machtblöcken zerrieben werde. Damit hat sie das Prinzip der Konkurrenz der Nationen gekennzeichnet, und auch gleich ausgeführt, wen sie für den Erfolg des eigenen Blocks haftbar machen wird: das Volk.

            Eine multipolare Weltordnung wird weniger Ordnung als Kampf sein. Und vermutlich letzten Endes militärisch ausgetragen. Bis es so weit ist, werden die Anstrengungen, die die Staaten unternehmen, um ihre Konkurrenz erfolgreich auszutragen lauter Schäden am Volk und Umwelt bewerkstelligen. Es wird einfach nur noch rücksichtloser zugehen.

            Oder wie stellen Sie sich eine Konkurrenz der Nationen vor?

            1. „Ihre Hoffnung scheint darin zu bestehen, dass die USA ihre dominierende Stellung verlieren und eine multipolare Weltordnung an die Stelle der bisherigen Weltordnung tritt. So als wäre es für die Betroffenen besser, wenn mehrere Machtblöcke um Einflusszonen und Erfolg kämpfen.“

              Das ist das Ergebnis, wenn man nicht liest, was im text steht, sondern etwas hineindenkt, was dem Leser in den Sinn kommt. Ich weiß nicht, WIE Sie auf solche Aussagen kommen, es scheint aber das einzige zu sein, was Sie zu bestimmten Reizwörtern in Ihrem Kopf hinzu phantasieren. Aber mit meinen Aussagen hat das nichts zu tun.
              Wenn ich feststelle, eine Entwicklung in der Welt zu mehreren Machtzentren zu sehen(China, USA, Indien, Russland und EU), dann machen SIE daraus, dass das meine Hoffnung ist. Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen. Können Sie nur so denken oder verbiegen Sie Aussagen in IHrem Sinne, um Recht zu behalten. Vermutlich ist es aber ganz einfach so, dass bei Ihnen bei bestimmten Reizwörtern einfach ganz bestimmte Denkmuster und Assoziationen angesprochen werden und entsprechende Reaktionen auslösen: Wer das und jenes sagt, denkt dieses oder jenes. DAs aber sind IHRE Kurzschlüsse, nicht meine Aussagen oder Gedankengänge. Der Speichelfluss des Pawlow’schen Hundes. Nur dass bei Ihnen kein Speichel läuft sondern Denkroutinen anspringen. Da wird aber nicht mehr überprüft, ob diese eigenen Überlegungen richtig sind bzw das ist, was ein Autor aussagt. Der typische idealistische Intellektuelle: Ich denke, also bin. Nicht die Welt ist die Realität sondern meine Denkwelten.

              1. Ihre Hoffnung scheint darin zu bestehen, dass die USA ihre dominierende Stellung verlieren und eine multipolare Weltordnung an die Stelle der bisherigen Weltordnung tritt.

                Wenn das nicht ihre Hoffnung sein sollte, worin besteht die dann? Erklären Sie uns doch einfach worauf Sie hoffen, und wie Sie diese Hoffnung begründen. Sie werfen Krim Nihilismus vor, was haben Sie zu bieten?

          2. Mann Rauls. Sie begreifen aber auch gar nichts. Die Welt ist nicht neutral. Ich rede nicht von einer abstrakten Welt an und für sich, sondern über die Welt wie sie real existiert, also von einer kapitalistischen Welt und diese beruht objektiv auf Ausbeutung einer Klasse durch die andere. Wenn Sie mit mir nicht einer Meinung sind, können wir gern darüber streiten, ob das so ist oder nicht. Ich behaupte aber mal ganz dogmatisch, dass ich da richtig liege. Diese Welt hat keine eigebaute Hoffnung, sondern die ist und bleibt Ausbeutung der Arbeiterklasse, egal wie man es dreht und wendet. Es bringt nichts in dieser Welt Hoffnung zu suchen, diese kapitalistische Kacke kann man nur abschaffen. Dann gibt es Hoffnung – vorher nicht.

            P.S.: Jemand der Recht hat, der richtig liegt ist kein Rechthaber. Das ist nur das Narrativ, das sie uns unterjubeln wollen.

      2. Mir scheint, die ältere Generation der Deutschen, die nicht dazu gezwungen wurde, etwa konkret im IT-geprägten Arbeitsleben oder auch nur medial vermittelt, in den gähnenden Abgrund des woken Amerika ab ca. 2010 zu blicken, erkennt in Trump gerne die populistische Wiederkehr alter Feindbilder, die da wären Johnson, Nixon, Reagan, Bush.

        Die mittlere Generation hingegen, die – nur als Pars pro toto-Beispiel gedacht – noch die technologischen Verheißungen eines Steve Jobs als letzte hoffnungsvolle Fortführung popkultureller amerikanischer Softpower in den Jugendjahren live miterlebte, sieht in Trump die Fortführung der amerikanischen Bewusstseinsindustrie (Hollywood, Popularmusik, Seifenopern) nach deren Untergang. Deshalb folgt die jüngere Kohorte der Butzemannisierung Tumps in geringerem Ausmaß. Diejenigen, die zu Snoop Doggs Debut getanzt haben, sind durch die Stahlbäder der 90er-Jahre-Ironie gegangen und durchschauen deshalb, wenn auch oftmals nur unbewusst, das Comichafte der jetzigen Veranstaltung.

        Sie sind abgebrühter, desillusionierter – vielleicht auch hoffnungsloser – und könnten damit jedoch einen realistischeren Blick entwickelt haben. Warum darauf hoffen, dass die USA fällt? Sind die Russen oder Chinesen die besseren Menschen? Oder die Deutschen?

        Wir piesacken uns doch innerhalb unserer Länder nur gegenseitig und sollten uns deshalb an die eigene Nase fassen. Allein ab und zu, für relativ kurze Zeiträume, scheint es zu klappen und am Horizont leuchtet für einen Moment die Utopie auf. Diese Perioden, in Deutschland möglicherweise die 90er, erscheinen im Rückblick wie ein Wunder. Darauf spielt wohl dieses „Again“ im MAGA-Slogan an.

        Alle Imperien sollten fallen. Und finanziell gesehen, bräuchte es mal wieder ein globales Jobeljahr. Es ist zu viel Geld im System, mit dem die falschen Leute nur noch Blödsinn produzieren.

      3. Hoffnung ist neben dem Genuss von Rauschmitteln das beste Mittel beschissene Situationen auszuhalten. Deshalb leistet sich der moderne säkulare Staat auch Religionen, gibt in begrenztem Umfang Rauschmittel frei – sein Volk soll ja all die Zumutungen aushalten. Und zum Jahresende wird es dann von der Politik bespasst: man kündigt neue Opfer an, schwere Zeiten, die man aber gemeinsam bewältigen wird – das Licht am Ende des (doch nie endenden) Tunnels, usw…

        Worauf hoffen Sie denn? Haben Sie überhaupt auch nur eine vage Ahnung davon, was es für unsereins heißt, wenn Großmächte um die Vorherrschaft kämpfen?
        Was haben Sie überhaupt davon, wenn sich beispielsweise China gegen die USA durchsetzt?

        1. Der erste Abschnitt ist Blödsinn. Bei IHREM Weltbild frage ich mich, wieso SIE noch am Leben teilnehmen, wenn doch alles so beschissen ist und überall nur Lug und Trug und Zumutungen zu herrschen scheinen. Da kann man doch keine Lebensfreude mehr entwickeln. Bei diesem Weltbild und Ihrer Einstellung zum Leben und Menschen wundert mich nicht, dass SIE hier so hoffnungslos, niederschmetternd und miesepetrig hier auftreten, wie Sie es tun.

          „Haben Sie überhaupt auch nur eine vage Ahnung davon, was es für unsereins heißt, wenn Großmächte um die Vorherrschaft kämpfen?
          Was haben Sie überhaupt davon, wenn sich beispielsweise China gegen die USA durchsetzt?“

          Sie tun ja gerade so, als hätten SIE eine klare Vorstellung davon. Gut, das haben Sie. Nur: Was haben IHRE depressiven und deprimierenden Ahnungen mit der Wirklichkeit zu tun? Bei solchen Ahnungen hätte ich mir längst das Leben genommen. Vorstellungen sind nicht die Wirklichkeit. Man stellt sie zwischen sich und die Wirklichkeit, vor die Wirklichkeit. Deshalb heißen sie ja auch Vor – stellungen. Und oftmals verstellen diese Vor-STellungen den Blick auf die Wirklichkeit. Es soll auch Leute geben, die ihre Vor-STellungen mit der Wirklichkeit verwechseln und sie gar für Wirklichkeit halten. Zu diesen Leuten gehören unter anderem SIE.

          Auf den zweiten Teil will ich mal mit einer Gegenfrage antworten:
          Was haben SIE davon, wenn sich die USA weiterhin in der Welt als führende Macht behaupten und weiterhin die Geschicke der Welt mit Gewalt bestimmen versuchen? Was haben SIE davon? Denn es scheint Ihnen ja sehr daran gelegen, die USA weiterhin als unanfechtbar darzustellen. Mit IHRER Sichtweise über die Allmacht der USA hätten die Vietnamesen niemals ihren Krieg gegen die Yanks begonnen, geschweige denn gewonnen. Und auch die Afghanen hätte niemals die NATO aus ihrem Land vertreiben können. Sie alle hätte sie kleinmütig wie SIE in ihr SChicksal und unter die Vorherrschaft der USA begeben und kleinmütig den Kopf geschüttelt: „Da kann man nix machen, das sind halt die USA, unbesiegbar auf Ewigkeit“ Heul, heul, heul. Aber heute ist Vietnam frei. Aber daran haben Sie sicherlich auch wieder etwas auszusetzen.

          Ich weiß nicht, ob SIE in IHrer Verblendung den Unterschied zwischen dem Auftreten Chinas und der USA wahrnehmen. Wen bedroht China? Die USA bedrohen fast überall auf der Welt irgendwelche Länder oder Gruppen. SChon gemerkt? Klar Sie werden jetzt sicherlich etwas aus dem Hut zaubern, wo auch China nicht Ihren idealistischen Vorstellungen entspricht. Aber die Völker in Afrika, Südamerika und Asien stehen nach Jahrzehnten und Jahrhunderten der Unterdrückung und Vernachlässigung durch die Kolonialherren dem Engagement Chinas in ihren Ländern sehr positiv gegenüber. Ist das nix?

          1. Bei IHREM Weltbild frage ich mich, wieso SIE noch am Leben teilnehmen, wenn doch alles so beschissen ist und überall nur Lug und Trug und Zumutungen zu herrschen scheinen.

            Welche Alternative gibt es denn zum Teilnehmen am Leben? Sie tun ja gerade so als gäbe es die, mal unterstellt Sie empfehlen keinen Selbstmord. Kann man sich das „Weltbild“ denn aussuchen oder sollte man sich bemühen die Welt so wie sie tatsächlich i s t zu verstehen und nicht so wie man sie gern haben will. Wie legen Sie sich denn ihr Weltbild zurecht? Etwa so damit sie noch Lebensfreude empfinden können? Offenbar schon: „Da kann man doch keine Lebensfreude mehr entwickeln.“ q.e.d. Sehen sie genauso so geht interessiertes Denken. Sie erklären sich die Welt nicht wie sie ist, sondern so, dass sie darin Lebensfreude entwickeln können. Ihre Erkenntnis ist also interessegeleitet. Sie produzieren Ideologie.

            Was haben IHRE depressiven und deprimierenden Ahnungen mit der Wirklichkeit zu tun? Bei solchen Ahnungen hätte ich mir längst das Leben genommen.

            Was Sie wegen ihres ideologischen Vorurteil Lebensfreude entwickeln zu wollen nicht begreifen ist, dass es keine Ahnungen sind, sondern die Notwendigkeiten einer korrekten Analyse sind. Sie geben es selbst zu. Ihre Urteile ergeben sich aus der gespielten Befürchtung sich in einer hoffnungslosen Welt das Leben nehmen zu müssen. Das ist natürlich Humbug. Sie wollen und werden sich nicht das Leben nehmen. Sie legitimieren nur ihr Vorurteil in der Welt nach Hoffnung zu suchen.

            Denn es scheint Ihnen ja sehr daran gelegen, die USA weiterhin als unanfechtbar darzustellen.

            Das ist ein falscher Eindruck. Bloß weil jemand der Einschätzung widerspricht, dass die USA eigentlich schon die zweite Geige spielen, heißt das nicht dass derjenige will, dass die USA wieder die erste Geige spielt.

            Aber die Völker in Afrika, Südamerika und Asien stehen nach Jahrzehnten und Jahrhunderten der Unterdrückung und Vernachlässigung durch die Kolonialherren dem Engagement Chinas in ihren Ländern sehr positiv gegenüber. Ist das nix?

            Ja. Das beweist nix. Deutschland steht der Ukraine positiv gegenüber? ist das was? Was beweist das. Früher stand Deutschland den USA positiv gegenüber. War das was oder war das nix? oder Israel steht Deutschland sehr positiv gegenüber. Das positive Verhältnis ist sogar Staatsraison. Ist das nix?

    3. Alles so weit richtig.
      Warum das „Imperium“ in „“ gesetzt ist verwundert ein wenig, besonders angesichts der Tatsache dass die Schaffung von „captive Markets“ für den eigenen Absatz ja eines der Kernanliegen des klassischen Imperialismus war, dieser Umstand also nur zusätzlich unterstreicht wie akkurat die Betitelung des US Imperiums als solches ist.
      Besser passen sie zu Chinas „Einmischung“ wo in der Tat der Sprache schon ein bisschen Gewalt angetan werden muss um chinesische Geschäftemacherei auf eine Stufe mit amerikanischer Befehlsgewalt oder Anspruch auf diese zu stellen.

      Fakt bleibt, die Konkurrenz hat diese Entwicklung in der Tat soweit verschlafen und bis jetzt ist den Chinesen nix eingefallen als ziemlich hilflos (wenn auch zutreffend wenns um die Fakten geht) über die rüden and unzivilisierten Banditen Methoden der Amis zu maulen.

      Wenns dabei bleibt haben die Amis die Sache so ziemlich im Sack (zumindest für die nähere Zukunft).
      Muss es natürlich nicht, aber wir werden sehen.

      1. Ich finde den Begriff „US Imperialismus“ passender, weil sachlicher. „Imperium“ wird meistens von Leuten benutzt, die auch von „Eliten“ sprechen.

        China ist auf dem Weg zur Weltmacht. Das als bloße „Geschäftemacherei“ zu bezeichnen, wird der Wucht der gestifteten Abhängigkeiten nicht gerecht.

          1. Nein, es ist lediglich eine Technik, sich den Staat schönzureden, indem man ihn von seinem Personal trennt, und meint, der eigentlich gute Staat, die eigentlich tolle Demokratie würde von gierigen Eliten missbraucht.
            Es gibt wenige Staaten, bei denen der Staat im Interesse des Volkes agiert hat. Kuba war eine solch volksfreundliche Herrschaft. Zwar immer noch Herrschaft (also im Gegensatz zu den Beherrschten), hatte aber ein grundsätzliche Interesse am Volk. Nicht nur als Ressource und Basis der eigenen Macht.

            Kapitalismus ist ein „ismus“, also ein Prinzip. Der einzelne Kapitalist profitiert, muss sich aber ebenso dem Prinzip beugen, wie die Lohnarbeiter, die er ausbeutet. Die Eliten verkörpern dieses Prinzip, das existiert aber getrennt von ihnen, auch wenn es sie hervorbringt und sie es aus eigenem Interesse heraus befördern.

            Es liegt in der Natur von Staaten, dass die gewalttätig sind. Es sind souveräne Gewalten, die sich wechselseitig in ihrer Souveränität beschränken.

            1. Anthropologisch-historisch nachgewiesen, ist das Konstrukt „Staat“ ein Elitenprodukt, genauer: das Ergebnis fehlgeschlagener Machtkontrolle innerhalb von Gesellschaften. An der Natur dieses konfliktbehafteten Gegensatzes von Gesellschaft und Staat hat sich bis heute nichts geändert. Von daher kann die Verwendung des Begriffs „Eliten“ keinen Versuch darstellen, sich den Staat schönzureden.

              1. „Anthropologisch-historisch nachgewiesen“ ist eine Sicht auf sehr unterschiedliche Staatswesen mit sehr unterschiedlichen Zwecken unter einem Aspekt, der mit dem jeweiligen Staat nichts zu tun hat.

                Von daher kann die Verwendung des Begriffs „Eliten“ keinen Versuch darstellen, sich den Staat schönzureden.

                Und doch ist es so, dass die Leute, die von „Eliten“ reden, meistens gegen Staaten nichts einzuwenden haben.

    4. Viele Linke hoffen auf den baldigen Untergang des „Imperiums“ …

      Linke? Mehr als drei Viertel der Weltbevölkerung würden sich in den Armen liegen und wochenlang feiern.
      Selbst die Kanadier gehörten mittlerweile dazu. (59% der Kanadier sehen laut einer Umfrage von Pew vom letzten Juli in den USA eine große Bedrohung.)

      1. Und trotzdem würde gerne eine sehr, sehr große Anzahl der beladenen in der Welt gern nach Amerika einreisen, und dort bleiben…. wenn sie könnten.

      2. Dass die Menschen, die unter dem US Imperialismus leiden, diesen gerne los werden wollen, ist mehr als verständlich. Der Untergang der USA würde allerdings die Ökonomie in allen Staaten mehr als durchrütteln.
        Wie würde denn der Übergang zu einer multipolaren Weltordnung aussehen? Wie würde diese „Ordnung“ aussehen? Wäre das überhaupt eine Ordnung, oder nicht doch eher eine Blockbildung, bei der an den Rändern dieser Blöcke ganze Regionen unter die Räder kommen. Würde nicht innerhalb der Blöcke die Bevölkerung haftbar für den Kampf um die Vorherrschaft des eigenen Blocks gemacht werden?

        Europa ist auf dem Weg ein solcher Block werden zu wollen. Das erfordert gewaltige Anstrengungen, es braucht viele Gewaltmittel, die gigantische Aufrüstung geht zu Lasten der Bürger.

    5. @iVg:
      Na endlich. Da bist du ja. Wurde aber auch Zeit. Der Artikel von R.R. steht schon seit Std. hier auf „Overton“. Musstest du dir erst Mut ansaufen, oder dir Unterstützung im „Gegenstandpunkt“ zusichern?
      Wem dem auch sei………. du schreibst den selben Scheiß wie immer.

      1. Auch mich würde interessieren, ob Sie zwischen dem 26.01. und dem 05.02. auch andere Artikel kommentiert haben (und falls ja: welche(n)?), oder aber ob Sie immer nur bei Herrn Rauls aufschlagen?

        1. Stellen Sie diese Frage doch mal dem @ivg. Dem scheint es ja mittlerweile eine Lebensaufgabe geworden zu sein, immer wieder zu meinen Artikeln zwanghaft sich an einem GEGENSTANDPUNKT abzuarbeiten. Kann er von mir aus machen, macht mir keinen Puls. Nur stellt sich mir die Frage, was will er denn damit erreichen, außer sich die eigene intellektuelle Überlegenheit glauben unter Beweis stellen zu können. Denn um nichts anderes geht es bei seiner nervigen Rechthaberei. ER, der sich doch so gerne als großer Marxist darzustellen versucht, würde lieber jeden kritischen Blick auf die USA zertreten, nur um zu zeigen, dass er über größeren Weitblick verfügt. Der große Kritiker des Imperialismus hat keine Probleme damit, alle SChwächen der USA letztlich als Stärken herauszustellen, nur um Recht zu behalten. Lieder zertrampelt er jede aufkommende Zuversicht, als einer anderen Sichtweise zuzustimmen.
          Immer wieder interessant zu sehen, wie die großen Kritiker des Kapitalismus sich nicht zu schade sind, diesen zu verteidigen bis aufs Blut, nur um am Ende als Sieger aus einer Diskussion zu gehen.
          Mir stellt sich die Frage: Wo geht er denn hin mit seinem Sieg? Von wem will er sich feiern lassen für diesen Sieg? Wem gibt er damit Zuversicht, wenn er den Pokal der Hoffnungslosigkeit errungen hat und davon tragen kann. Kann er diesen Pokal auch feiern? Stellt er ihn sich ins Regal?
          Aber zum Glück gewinnen die ivg nichts. Sie verlieren nur.

          1. @Rüdiger Rauls

            Stellen Sie diese Frage doch mal dem @ivg.

            Da hab ich mich in meiner „Antwort“ an @KOBA wohl missverständlich ausgedrückt, denn genau SO war sie tatsächlich gemeint, nämlich nicht als Antwort an @KOBA, sondern als ergänzende Frage an @iVg.
            Tschuldigung dafür.

            1. Ist es nicht egal, ob oder wo ich Kommentare schreibe? Was ändert sich denn an meinen Aussagen, wenn ich z.B. zu einem anderen Thema was schreibe?

              Rauls diskutiert nicht. Er verteidigt seine Artikel nicht. Er empfindet Kritik an seinen Aussagen als persönliche Herabsetzung, die er auf der persönlichen Ebene beantwortet.

              Um die Frage zu beantworten: ich habe immer weniger Lust Artikel auf Overton zu kommentieren. Die meisten Artikel sind ausgesprochen schlecht und ventilieren ein ums andere Mal falsche Fragestellungen. Sinnvolle Diskussionen kommen selten zustande, stattdessen wird man persönlich angegriffen. Was ist denn jetzt an meinem Kommentar inhaltlich auszusetzen?

              1. @IVG

                Was ist denn jetzt an meinem Kommentar inhaltlich auszusetzen?

                Dazu kann ich mich nicht äußern, denn ich habe ihn bislang noch nicht gelesen, lediglich grob überflogen.
                Und an anderer Stelle habe ich Ihre Äußerungen inhaltlich auch unterstützt, wie Sie sich vielleicht erinnern werden.
                Vor zwei Wochen wurde gemutmaßt, dass Sie sich ausschließlich zu Herrn Rauls Artikeln äußern; das hab ich im Hinterkopf behalten und in den vergangenen beiden Wochen mal darauf geachtet.
                Und ja, ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie möglicherweise eine ganz persönliche „Vendetta“ mit Herrn Rauls austragen, an der ich mich keinesfalls beteiligen möchte.
                Sie schreiben, dass Sie die meisten Artikel nicht kommentieren, weil diese so „schlecht“ seien; dieses Ausschlusskriterium scheint aber für den obigen Artikel irgendwie nicht zu gelten.

                1. In der Tat habe ich in den letzten Wochen kaum was kommentiert. Dass es eine persönliche Vendetta ist, liegt daran, dass Rauls in einer Art und Weise herablassend, beleidigend reagiert, dass ich mir einen Spaß daraus gemacht habe, ihn vorzuführen. Er wollte mich als „Sparringspartner“ benutzen, den Gefallen habe ich ihm getan.

                  Was soll man schon zu einem Artikel von Hübschen schreiben? Der stellt ein ums andere Mal fest, dass die NATO, die er schätzt, nicht (mehr) das ist, für das er sie hält.

                  Frau Dagdelen beklagt ein ums andere Mal, dass die deutsche Politik in den Abgrund führt, und bemängelt das Vasallenverhältnis, in dem sich Europa zu den USA befindet. Die wirbt für mehr Eigenständigkeit, also einen eigenen europäischen Imperialismus.

                  Burbach ist ein Freund der Demokratie und entdeckt überall deren Gefährdung. Dort, wo sich zeigt, was Demokratie ist, entdeckt er eine Abweichung der Realität vom Ideal. Diesen Fehler teil er mit den meisten Kommentatoren.

                  Überhaupt sind auf Overton überwiegend Idealisten unterwegs. Die analysieren nicht die Welt, sondern sind enttäuscht, geben aber nicht ihre Täuschung auf.

                  Demokratie ist eine Herrschaftsform, und wird problemlos gegen totalitäre Formen der Herrschaft gewechselt, wenn es erforderlich ist. An den USA kann man studieren, wie wenig eine Gewaltenteilung taugt. Also jenes Instrument, dass in der Schule immer als die Verhinderung von Diktatur und Faschismus gepriesen wurde. Da, wo der Staat der Ansicht ist, dass er handlungsfähig sein muss, werden alle störenden demokratischen Prinzipien geschleift. Da, wo der Staat sich bedroht sieht, macht er problemlos Übergänge aller Art.

                  1. Und SIE beklagen immer, dass andere nicht die Beiträge schreiben, die dem Niveau entsprechen, dass Sie für sich selbst angemessen halten. Aber SIE selbst stellen nichts auf die Beine. Sie mäkeln nur wie das verwöhnte Kleinkind herum, das seinen Willen nicht bekommt. Wenn alle anderen Mist schreiben, dann schreiben SIE doch solche Beiträge, die KEIN Mist sind. Ich habe Sie schon mehrfach aufgefordert, es besser zu machen. Aber da kommt nix – nur Ausreden solcher Art wie bei dem Alkoholiker, der in Selbstüberschätzung behauptet, jederzeit aufhören zu können, wenn er denn wollte. Aber: ER will ja nicht.
                    SIE reden sich raus, dass SIE ja KOmmentare schreiben und stellen das auf dieselbe Stufe wie Artikel. Das ist nicht so, auch wenn Sie sich alle Mühe geben, die Unterschiede verwischen zu wollen. Das ist nur eine dumme Ausrede dafür, dass SIE keine Artikel schreiben können geschweige denn sogar bessere als jene, an denen Sie herummäkeln. Sie brauchen die Vorgaben anderer, an denen SIE sich aufrichten. SIE selbst sind nicht in der Lage, einen ARtikel zu schreiben und dort, wo Sie verscuht haben, Eigentständiges zu entwickeln, ging es über einen Abschnitt nicht hinaus und das mit dürftiger Aussage.
                    WEr morgens sein Brötchen aufbackt, ist deswegen noch kein Bäcker, nur weil er nachher ein heißes ERgebnis auf dem Frühstücksbrett liegen hat. Und SIE können nur aufbacken, nicht selbst backen.

                    Und wem wollen Sie denn damit drohen, hier sich nicht mehr an der Diskussion zu beteiligen? Glauben Sie, dass das Forum Sie nun anbettelt, uns bitte nicht im Stich zu lassen? Wen wollen Sie denn damit erpressen? Ich glaube nicht, dass die Qualität der Diskussion unter Ihrer Abwesenheit leiden wird.

                    1. Jemine. Nehmen wir mal an, es würde stimmen, das iVg keine Artikel schreiben kann. Wäre dadurch seine Kritik an ihrem Zeug verkehrt? Nein wäre es selbstverständlich nicht. Verkehrt wäre es nur, wenn es widerlegt würde. Das machen Sie aber nicht, sondern über sich stattdessen im Schlammwerfen. Statt Kritik diffamieren sie.

              2. @iVg:
                ….“ich habe immer weniger Lust Artikel auf Overton zu kommentieren…..
                Das ist der vernünftigste Satz der je von dir zu lesen war!!! Halte dich auch daran. Das kommt allen anderen zu Gute.
                Dein Rotz, deine Besserwisserei, dein unerträgliches Gesülze ist nicht zu ertragen.
                …. schön, du könntest Einfluss auf diesen anderen Vollpfosten – diesen @ Krim – nehmen (oder schreibst du auch unter diesem Nickname?), vllt. hält der dann auch das Maul.

                1. @Koba
                  keine Ahnung, woher Sie Ihren Hass nehmen? Enttäuschte Liebe? Oder wollen Sie sich beim Autor Liebkind machen?
                  Auf jeden Fall schießen Sie mit Ihrer Gossensprache, Ihren Beleidigungen, deutlich über das Ziel hinaus. Wäre ich Moderator, würde ich Sie sperren.

                  1. @ Routard:
                    …sind Sie aber nicht.
                    Und nur zur Erläuterung: ich bin kein „Gutmensch“, einer der immer nett und freundlich auf jeden Rotz eingeht, nur um nicht anzuecken (bei Leuten wie Ihnen). Nein, ich will mich nicht bei R.R. einschmeicheln. Warum auch?
                    Und Sie betrachten die Worte „Vollpfosten“ + „Maul“ also schon als Gossensprache?
                    Oh, Sie tun mir aufrichtig leid. Hab ich so gekränkt? Das war nicht meine Absicht.

  13. Sie denken in den alten Kategorien alter Sicherheiten, dass Besitz und Gewalt Grundlagen sind für Geschäft und Macht

    »Sie« sind die alten US-Eliten, die mit ihrer Schöpfung eines »Bleichen Königs« und eines gewissenlosen Hofstaates glaubten und noch immer glauben, jegliches Ungemach vom eigenen Kontinent und sich selbst fernhalten zu können. Deswegen ist es notwendig, das Verhalten des aktuellen US-Präsidenten von den strategischen Überlegungen und Zielen des US-Imperiums endgültig zu trennen.

    Die Entscheidungen aus dem Weißen Haus mögen, einzeln betrachtet, als schrill wahrgenommen werden, auch ist die Dramaturgie bestenfalls erratisch, doch bewegen sie sich innerhalb der strategischen Vorgaben und sind nur oberflächlich »Irrfahrten«.

    Der Narzisst D.T. macht das eben in seinem Stil, so wie er es gelernt hat, in TV Shows, auf dem exaltierten Parkett Manhattans: Alles für’s Publikum und kurzfristige Ego-Scoops, dabei für ihn selbst folgenlos, während paralysierte MAGA- Schaafe weiter hungrig und erinnerungsfrei „Hurray USA“ blöcken – sie werden nicht gefüttert.

    Im Schatten dieser stroboskopischen Peaks ziehen die sog. demokratischen Nationen des Abendlandes die gesetzlichen Schlingen um die letzten Freiheiten – also auch die Möglichkeiten zur inneren Veränderung oder notwendigen Anpassungen – der Bevölkerungen enger und niemand sieht es. (Früher war dafür Olympia oder Fußball-WM im Sommerloch zuständig.) Ist das Absicht? Es wird jedenfalls eifrig genutzt, um die Toolbox der „Gewalt nach innen“ zu erweitern.

    Die nächste Präsidentschaft steht schon heute vor, ja was, einem ausgelaugtem Acker oder doch schon einer Ruine? Und mit ihr die europäischen Vasallen. Noch sind die Bewegungen des Finanzkapitals moderat, aber erkennbar, wie Rauls richtig aufzeigt, und sie könnten zu einem Exodus bzw. full drain out eskalieren. Doch selbst dann werden nicht nur die US-Amerikaner ignorieren, dass der Traum von Camelot mit einem guten König schon lange zu Mordor geworden ist. Die sich daraus ergebenden »eigenen leidvollen Erfahrung« werden nicht, wie bei den fanatisch imaginierten Kontrahenten, durch eine Invasion initiiert, sondern durch eine Implosion. Was und ob etwas übrig bleiben wird, wird sich dann zeigen.

    Egal, Sonntag ist erst einmal Super-Bowl.

  14. Endlich mal jemand, der sich nicht vor u.s.-Allmacht in den Staub wirft. In der Tat ist diese immaginiert, nicht real. In Wirklichkeit befindet sich die usa in einer Abwärtsspirale. Tronalds Brechstangen-Politik befördert noch die Geschwindigkeit, mit der es nach unten geht. Das Problem ist nur, dass Europa insgesamt und Deutschland insbesondere ebenfalls die Orientierung komplett verloren hat, glaubt, mit Militär-Keynesianismus lasse sich ein Boom herbeizaubern. Die ökonomische Flamme lodert kurz auf, erlischt wieder, zurück bleibt viel Asche, in diesem Fall zusätzliche Schulden. Und so trudelt man im u.s.-amerikanischen Schlepptau, oder gar aus genuin eignem Antrieb, der nächsten Kriegskatastrophe entgegen.

  15. Die neue us Strategie will keine weiteren Regime-Wechsel noch „Demokratisierun-gen“ …wie unter Obama & Biden, schreibt der Autor.

    Die Realität zeigt sich ganz anders. Welt-weit laufen weitere Regime-Change- Ver suche durch die USA, offen und verdeckt. Was will uns der Autor hier vorgaukeln ?

    1. Der Autor will Ihnen gar nichts vorgaukeln. Denn dem Autor ist es vollkommen schnuppe, ob Sie nur ein Haar in der Suppe suchen oder die Suppe zur Nahrungsaufnahme nutzen, selbst wenn sie IHnen vllt nicht schmeckt. Aber an jeder Suppe kann man sattwerden, wenn man sie nicht beim Suchen nach dem Haar darin kalt werden lässt und dann wegschüttet. Mir ist doch egal, ob SIe die Suppe essen oder wegschütten. Mir schadet das doch nicht, SIE benehmen sich doch neuer Erkenntnisse, die IHr einfaches Weltbild vllt etwas aufpeppen könnte.
      Ich warte nur noch darauf, dass irgendwann so ein Naseweis daher kommt und einen Kommafehler findet, an dem er sich aufplustern kann, um sich selbst einzureden, dass er eigentlich viel schlauer ist als der Autor. Auch das ist mir doch am Ende egal.
      Wenn SIe meinen Text gelesen hätten, um zu verstehen, was drin steht, anstatt hinein zu lesen, was NICHT drin steht, hätten Sie feststellen können, dass der Autor gleich zu Anfang klar stellt, dass diese neue Doktrin der USA widersprüchlich zu sehen ist und auch von den USA selbst nicht so umgesetzt wird, wie sie sich selbst auferlegen.
      Textzitat: „Einerseits wollen die Amerikaner laut ihrer neuen Sicherheitsdoktrin die Praxis der Vorgänger Trumps einstellen, Demokratisierung durch Regimewechsel in unliebsamen Staaten herbei zu führen. Andererseits aber ersetzt er die diskrete Anwendung von Gewalt Obamas und Bidens immer öfter durch die offen militärische.“
      Was ist denn daran nicht zu verstehen? Und wo ist für SIE die Stelle, wo der Autor Ihnen was vorgaukeln will?

        1. evtl die diskrete Gewalt in Lybien?
          „Videos zeigen, dass Gaddafi blutüberströmt am Boden liegt, bewusstlos oder bewusstseinsgestört ist. Kurz danach starb er, vermutlich an einer Kombination von Schussverletzungen und durch Misshandlung“.

  16. Auch Objektivität ist eigentlich nur Multi-Subjektivität. Oder woher nehmen Sie die Gewissheit, dass gerade Ihre Sicht der Dinge die objektive sein soll?

    Die Objektivität ist die Sphäre der Dinge. Objekte existieren unabhängig vom Subjekt und folgen ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten. Deren Analyse und Erkenntnis ist Aufgabe der Wissenschaft.
    Objektivität ist also nicht das Resultat von unterschiedlichen Sichtweisen, sondern getrennt von jeder Sicht auf sie existent.
    Woher nimmt man die Gewissheit, dass die eigene Analyse richtig ist? Man prüft sie, so gut man kann, stellt seine Gedanken zur Diskussion, tauscht Argumente, streitet usw…

      1. Man prüft Annahmen: Durch Experiment und Quellenkritik.

        Naja, das mag ja in den Naturwissenschaften möglich sein, dass man Experimente durchführt. Aber hier geht es um die Analyse von politischen Zwecken.

        Wenn Rauls z.B. schreibt:

        Gerade aber aus den Drohungen und Forderung der US-Regierung werden Interesse und Richtung ihrer Bemühungen deutlich. Es scheint immer offensichtlicher, dass man China und Russland vom amerikanischen Kontinent fernhalten will. Diesen sieht man in seiner Gesamtheit entsprechend der neuen Sicherheitsstrategie als eigene Hemisphäre an. Wenn Russland und China den USA schon im Weltmaßstab zunehmend erfolgreich Konkurrenz machen, so will man wenigstens im eigenen Hinterhof sich vor ihnen sicher fühlen können.

        Abgesehen von unscharfen Formulierungen wie „scheint immer offensichtlicher“, ist es erstmal nur eine unbewiesene Behauptung, dass der Anspruch auf einen ganzen Kontinent lediglich dem Bedürfnis geschuldet wäre, sich „vor ihnen sicher fühlen [zu] können“.
        Ich würde hier einhaken, dass die beiden Seiten nicht gut einander passen. Offenbar verfügen die USA über die Mittel die verkündete Sicherheitsdoktrin auch durchzusetzen, oder trauen sich das zumindest zu. Das ist schon ein bißchen mehr als das „wenigstens“, mit dem Rauls an einen anderen Gedanken anknüpft: die ökonomische Konkurrenz.
        Das mag ja sein, dass China Industrie produktiver ist, also zu geringeren Kosten produziert. Nur was ist das wert, wenn die Konkurrenz gar nicht mehr über die Kapitalproduktivität ausgetragen wird. Im übertragenen Sinne kommt China mit einem besseren, schärferen Messer zu einer Schießerei.
        Ob sich China in Süd- und Mittelamerika behaupten können wird, hängt auch ein bißchen an den Angeboten, die es machen kann und will, letztlich ist es aber eine Gewaltfrage. Staaten wie Venezuela, Panama, Kolumbien oder Mexiko können sich nicht frei entscheiden, verschiedene Angebote abwägen und für sich das Beste daraus machen.
        Rauls verpasst den Übergang, den der US Imperialismus macht. Weg von der ökonomischen Konkurrenz der Kapitale hin zu militärisch abgesicherten Einflusssphären, die z.T. exklusiven Charakter haben. Der globale Weltmarkt, der allen Staaten offen steht ist Geschichte. Es wird sich zeigen, ob und wie China oder Indien in diese Konkurrenz einsteigen, bzw. wie die USA dann reagieren werden.

        Um es nochmal anders zu sagen: ich habe Rauls Aussagen geprüft und dabei einen generellen Fehler festgestellt. Rauls unterstellt eine Konkurrenz der Staaten, die es so nicht mehr gibt. Und kommt deswegen notwendig zu lauter falschen Schlüssen. Die USA ziehen sich nicht zurück, beschränken sich nicht auf die westliche Hemisphäre.

        1. „Das mag ja sein, dass China Industrie produktiver ist, also zu geringeren Kosten produziert.“ Das sind zwei verschiedene Dinge. Bloß weil China zu geringeren Kosten produziert, ist es nicht automatisch produktiver im Sinne von Produktivität der Arbeit. Die Löhne sind in China nur viel niedriger. Deshalb sind die Kosten geringer. Beides wird oft gleichgesetzt. Mag schon sein, dass in China in einigen Branchen auch produktiver ist, aber generell?

          1. Das kann ich auch nicht beantworten. Aber ein starkes Indiz – ganz sicher nicht mehr – dafür, dass es um die Steigerung der Arbeitsproduktivität in China nicht eben schlecht bestellt sein muss, ist zum Beispiel, dass 51% aller weltweit vorgenommen Installationen von Industrierobotern allein auf China entfallen.
            Sowas wie das Video der „dunklen Fabrik“ von Huawei, die, anders als zuletzt auf tp berichtet, 2025 wieder auf Platz 1 beim Verkauf von Smartphones kamen, konnte mich schon beeindrucken. Die Fabrik ist „dunkel“, weil in der Produktion kein Mensch mehr arbeitet. Man muss also keine Arbeitsplätze beleuchten. Ob die Zeit, wo der chinesische Erfolg auf geringen Arbeitskosten beruhte, schon vorbei ist, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn jeder zweite Industrieroboter weltweit in China aufgestellt wird, dürfte klar sein, wohin sich das Ganze entwickelt.
            Deutschland mit seinem traditionell starken Maschinenbau ist da übrigens gar nicht so schlecht aufgestellt und weltweit beim Einsatz von Industrierobotern auf Platz 3. Der Motor aber ist die Automobilindustrie und das scheint mir nicht die Zukunftbranche zu sein.

            1. Letztlich kommt es auf die Kapitalproduktivität an, nicht auf die Produktivkraft der Arbeit. Kapitale vergleich sich nicht über die Arbeitsproduktivität. Die ist Mittel um die Kapitalproduktivität zu steigern.

              Der entscheidende Punkt ist hier aber, dass der internationale Warenhandel gar nicht mehr den Regeln unterliegt wie vor 10 oder 20 Jahren.

        2. Wie beim Experiment kann man, wenn es um weltpolitischen Analysen geht, Annahmen machen, aus denen sich vorhersagen lassen sollte, welche Richtung die Entwicklung nimmt
          Wenn Ihre Vorhersagen nicht zutreffen, müssen Sie das Modell korrigieren, wenn Sie gar keine Vorhersagen machen, reduziert sich die Debatte auf Rechthaberei. Mal ganz simpel:
          Sie sollten eine Annahme treffen können, wie sich Trump gegenüber dem Iran verhält.
          Modell 1: USA unter Trump zieht sich aus weltpolitischen Konflikten außerhalb Amerikas zurück: USA werden nicht militärisch intervenieren. Ebenso, was China u. Taiwan betrifft.
          Modell 2: USA weiterhin imperialistisch weltweit unterwegs usw….

          1. Sorry, aber das ist ein ziemlicher Unsinn.

            Dass sich die USA überhaupt dafür zuständig für die Frage erklären, über welche Waffen der Iran verfügen darf, ist doch schon der US Imperialismus. Den Iran anzugreifen wäre lediglich eine Methode das durchzusetzen, was man von ihm verlangt. Sanktionen sind eine andere Methode. Und selbst, wenn Trump mit dem Iran verhandelt, ist das immer noch Ausdruck davon, dass sich die USA in den Nahen Osten einmischen.
            Ich brauche kein Modell, um Vorhersagen darüber zu treffen, wie sich die USA in welchen Konflikt positionieren, mit welchen Mitteln sie welche tagespolitischen Zwecke verfolgen.

            1. „Ich brauche kein Modell, um Vorhersagen darüber zu treffen, wie sich die USA in welchen Konflikt positionieren, mit welchen Mitteln sie welche tagespolitischen Zwecke verfolgen“.
              Nennen Sie es Modell oder „meine Analyse“ – gleichgültig, wenn sie nicht zu Voraussagen führen, werden Sie nie überprüfen können, ob Sie sich etwas zurechtgelegt haben, ob Ihre Annahmen stimmen oder nicht. Tagespolitik reicht da nicht, sollte zumindest ein paar Wochen im voraus abdecken…

              1. Was haben Sie für ein Problem? Können Sie Imperialismus nicht bestimmen? Was ist denn so schwer daran sich die Gegenwart anzuschauen?
                Muss man einen Regime Change vorhersagen, damit man ihn als solchen erkennen kann?

                1. Sie haben es nicht verstanden. Es sieht einfach jämmerlich aus, wenn man im Namen des wissenschaftlichen Marxismus (oder aus sonst einem Namen) eine strahlende Zukunft vorhersagt, aber 5 Jahre später im Gefängnis der Konterrevolution sitzt.
                  Schlechte Analyse, schlechte Vorhersage, mieses Resultat- und Hundertausende verunglückt.

                  1. Wer sagt denn eine strahlende Zukunft voraus?

                    Sie verwechseln da offenbar was. Eine Analyse bezieht sich auf Bestehendes. Im Falle der marxistischen Theorie bezieht sich die Analyse auf den gesellschaftlichen Reichtum, wie der zustande kommt, und zu wessen Schaden die Reichtumsproduktion stattfindet.

                    Darüber kann man dann streiten, also ausdiskutieren, ob der Kapitalismus so beschaffen ist, wie von Marx behauptet.

                    Um auch mal eine Vorhersage zu machen: die Konkurrenz der Nationen wird sich weiter verschärfen. Es wird zunehmend aufgerüstet, das Volk wird verarmt, einige Staaten werden Bankrott gehen.

                    Woher ich das weiß? Es wird ja offen angekündigt, dass „wir“ uns den Sozialstaat nicht mehr leisten können, dass länger und härter gearbeitet werden muss, dass die „fetten Jahre vorbei sind“. Während in den 70er noch von wachsendem Wohlstand für alle gefaselt wurde, wird die Politik jetzt „ehrlich“ und gibt offen zu Protokoll, dass der Erfolg der Nation auf der Armut des Volkes beruht.

  17. Die Stoiker wollen den Weisen verwirklichen, den Mann der Lebensweisheit, den Mann, der zu leben weiß;, also ein weises Leben; sie finden ihn in der Verachtung der Welt, in einem Leben ohne Lebensentwickelung, ohne Ausbreitung, ohne freundliches Vernehmen mit der Welt, d.h. im isolierten Leben, im Leben als Leben, nicht im Mitleben: nur der Stoiker lebt, alles Andere ist für ihn tot.

    Selbst die stoische Haltung und Mannestugend läuft nur darauf hinaus, daß man sich gegen die Welt zu erhalten und zu behaupten habe, und die Ethik der Stoiker (ihre einzige Wissenschaft, da sie nichts von dem Geiste auszusagen wußten, als wie er sich zur Welt verhalten solle, und von der Natur [Physik] nur dies, daß der Weise sich gegen sie zu behaupten habe) ist nicht eine Lehre des Geistes, sondern nur eine Lehre der Weltabstoßung und Selbstbehauptung gegen die Welt. Und diese besteht in der „Unerschütterlichkeit und dem Gleichmute des Lebens“, also in der ausdrücklichsten Römertugend.

  18. @ivg und Konsorten beklagen sich gelegentlich, dass ich keine inhaltlichen Auseinandersetzungen mit ihnen führe. Anders ausgedrückt, sie beschweren sich, dass ich mich nicht in ihre Arena begebe, mich nicht auf ihre Bedingungen und Diskussionsstil einlasse.
    Das hört sich dann unter anderem so an:
    Im-vertrauen-gesagt gestern 11:00 Uhr:
    „Rauls diskutiert nicht. Er verteidigt seine Artikel nicht.“

    Warum soll ich meine Artikel verteidigen? Es sind Sichtweisen, die ich anbiete. Mir liegt im Unterschied zu ivg und Konsorten nicht daran, aus Diskussionen als Sieger hervor zu gehen. Wem nützt es, wenn man die anderen Teilnehmer schwindelig diskutiert und am Ende niemand mehr meiner Behauptung widerspricht, dass die Erde eine Scheibe ist. Dann könnte man sich zwar den Wander-Pokal der Rechthaberei ins Regal stellen, an der Wirklichkeit aber ändert das nichts. Darum aber geht es: Die Wirklichkeit erkennen. Denn das ist die schwierigste aller Übungen im Erkenntnisprozess.
    Die Aufforderung der @ivgs, mich der inhaltlichen Diskussion mit ihnen zu stellen, bedeutet, sie als Richter darüber anzuerkennen, was als Beweise, Argumente usw akzeptiert werden kann und was nicht. Denn darin besteht ihr Anspruch. ES geht nicht um ehrliches Erkenntnisinteresse, sondern um Deutungshoheit. SIE wollen bestimmen, was ein Beweis ist, ein Argument oder eine Tatsache. Was ihre Sichtweise stützt, wird anerkannt, was dieser widerspricht, wird als falsch oder unangemessen abgelehnt. In der Regel wird jede andere Ansicht als falsch oder unzureichend abgewimmelt. (Man verfolge nur einmal deren Beiträge hier auf dem Forum. Jedem wird widersprochen, am Ende steht dann immer, dass sie Recht haben.

    Im Verlaufe der Diskussion um meinen Text wurde mir von ivg unterstellt, dass ich auf den „baldigen Untergang des Imperiums“ hoffe. Ich habe versucht zu erklären, dass sich Hoffnung nicht aus einer dümmlichen Naivität nährt, wie ivg es nahe legte, sondern aus der Geschichte der Menschheit als Beweis für eine hoffnungsvolle und Hoffnung machende Entwicklung.
    (Rüdiger Rauls 06.02.2026 20:27 Uhr)

    IVG macht daraus ein Untertanen-Denken, dass Hoffnung Unterwerfung sei, ausweglose SChicksalsgläubigkeit.
    im-vertrauen-gesagt gestern 11:07 Uhr
    „Sachlich betrachtet ist diese Art sich in den Verhältnissen einzurichten aber der beste Weg die Verhältnisse zu stabilisieren. Die realen Verhältnisse sind beschissen, und an denen ändert sich überhaupt nichts, wenn die Hoffnung auf bessere Zeiten pflegt.“
    Wie er auf eine solche Aussage kommt, erklärt sich nicht aus meinem Text, sondern ganz alleine aus seiner inneren Sicht auf die Welt und den Menschen. Hätte er meinen Kommentar vorurteilsfrei gelesen und auf die Aussagen geachtet statt auf seine inneren Stimmen und seinen zwanghaften Widerspruchsgeist, hätte er zu dieser Behauptung nicht kommen können. Da aber offensichtlich dieses von mir angebotene Weltbild in krassem Gegensatz zu seinem vom Pessimismus und Verachtung geprägten steht, geht er darüber hinweg und behauptet, ich rede der Unterwerfung unter das Schicksal das Wort. Das kann nur sagen, wer sich mit den Inhalten nicht auseinandersetzt oder den Text nicht gelesen hat oder nicht intellektuell nicht in der Lage ist, andere Texte zu verstehen.
    Dann aber verlangt er wenige Zeilen später von mir :
    Im-vertrauen-gesagt gestern 18:30 Uhr
    Erklären Sie uns doch einfach worauf Sie hoffen, und wie Sie diese Hoffnung begründen.

    Ich bin doch kein Vollidiot, dass ich mit jemandem meine Zeit verplempere, der entweder nicht in der Lage ist, Texte zu verstehen oder sie nur unter dem Vorsatz zu lesen, welchen GEGENSTANDPUNKT man dazu einnehmen kann, um am Ende als Sieger im intellektuellen Pimmelmessen vom Platz zu gehen. Das aber ist der STil dieser Seminarmarxisten: Sichtweisen verdrehen oder ganz außer Acht lassen, die nicht zu ihrem Weltbild passen. Denn auf der falschen Behauptung, ich rede mit meiner Sicht von Hoffnung der Unterwerfung unter das SChicksal das Wort, baut er seine weiteren Argumentationen auf. Gerade die Entwicklungsgeschichte der Menschheit zeigt doch das genaue Gegenteil von Schicksalsergebenheit. Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte von aktivem Eingreifen in den Gang der Dinge, wohl verbunden mit Irrwegen, Rückschlägen und sehr viel Leid, aber immer auch verbunden mit Fortschritt. DAs aber wollen die Miesmacher um ivg nicht wahrhaben und können es aufgrund ihrer negativen und verachtenden Einstellungen zur Welt und Menschheit nicht akzeptieren. Was ihnen dabei hilft sind ihre Verdrehungen, ob beabsichtigt oder unbewusst, kann ich nicht sagen. Was ihnen hilft, ist ihre scheinbar wissenschaftliche Seminarsprache, die dem Alltag fremd ist. Damit erwecken sie den Eindruck von Wissen und intellektueller Tiefe. DAs aber täuscht, das ist ihr Mittel der Täuschung. Und deshalb lasse ich mich auf deren Geschwätz nicht ein. Denn es geht nicht um Verstehen und Erkenntnis. Es geht allein um Rechthaberei und intellektuelles Pimmelmessen. Das können die unter sich ausmachen.

    1. „Rauls diskutiert nicht. Er verteidigt seine Artikel nicht.“

      Warum soll ich meine Artikel verteidigen? Es sind Sichtweisen, die ich anbiete. Mir liegt im Unterschied zu ivg und Konsorten nicht daran, aus Diskussionen als Sieger hervor zu gehen.

      Ihr Sichtweisen sind schlicht falsch, und jemand mit einem ehrlichen Erkenntnisinteresse würde sich der Kritik stellen. Dann würde man ausdiskutieren wie sich die Sache verhält, und sich vielleicht einig werden, oder auch nicht. Sie stellen sich keiner Diskussion, enthalten sich aber auch nicht, sondern verlegen sich darauf persönliche Angriffe zu fahren.

      Die Aufforderung der @ivgs, mich der inhaltlichen Diskussion mit ihnen zu stellen, bedeutet, sie als Richter darüber anzuerkennen, was als Beweise, Argumente usw akzeptiert werden kann und was nicht.

      Die Aufforderung sich einer inhaltlichen Diskussion zu stellen ist genau das: klären, wie die Sache beschaffen ist. Ziehen sich die USA zurück und beschränken sie sich auf die westliche Hemissphäre, oder ist das umgekehrt eine Beschränkung des Rest der Welt; ein Anspruch auf und Inbesitznahme eines ganzen Kontinents?
      Wenn Sie die Frage nicht klären wollen, ist das Ok. Aber mir oder Krim zu unterstellen, dass wir lediglich Rechthaberei betreiben, ist unter aller Sau.

      Im Verlaufe der Diskussion um meinen Text wurde mir von ivg unterstellt, dass ich auf den „baldigen Untergang des Imperiums“ hoffe. Ich habe versucht zu erklären, dass sich Hoffnung nicht aus einer dümmlichen Naivität nährt, wie ivg es nahe legte, sondern aus der Geschichte der Menschheit als Beweis für eine hoffnungsvolle und Hoffnung machende Entwicklung.

      Krim hat ja schon versucht zu erklären worin der Fehler besteht. Die Welt nicht als das zu nehmen, was sie ist, weil dann womöglich keine Hoffnung besteht, ist erstens eine Verfälschung der Realität und zweitens ein sich Einrichten in den Verhältnissen. Zudem hat Hoffnung in einer Analyse nichts zu suchen, die können Sie privat betreiben, wenn Sie die Realität ansonsten nicht aushalten.
      Sie entdecken fortlaufend Anzeichen für den Niedergang der USA, eine letztes Aufbäumen sozusagen. Und verpassen dabei, was dieses „Aufbäumen“ anrichtet und noch anrichten kann. Hier treffen Großmächte aufeinander, die über die Mittel und die Entschlossen verfügen, den Feind zu vernichten.
      Wir befinden uns in einer Situation wie vor den Weltkriegen: Großmächte, die es einfach nicht mehr aushalten beschränkt zu werden, die ihre Macht gegen die jeweils anderen Mächte „verteidigen“. Und auch damals hat es Menschen gegeben, die Hoffnung hatten, sich mit Sprüchen wie „nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird“ Mut gemacht haben, dass „es“ schon nicht so schlimm kommen wird.
      Trump hat ein Programm verkündet: „make america great again“. Dieses Programm und seine rücksichtslose Verfolgung hat die Potenz die Welt in den Abgrund zu reißen. Auch ganz ohne Krieg. Die Aufrüstung verschlingt gigantische Geldmengen, die aufgeblähten Staatsschulden werden irgendwann zu einer Finanzkrise gewaltigen Ausmaßes führen, das wird einige Staaten restlos ruinieren.

      1. Mal wieder ein sehr schönes Beispiel, wie Sie und IHresgleichen Verwirrung stiften bzw auf Kosten anderer sich aufplustern, vllt sogar ohne dass Sie es selbst merken. Denn dieser Stil ist Ihnen vllt schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass er Bestandteil ihres Denkens und vor allem eines feindselig besserwisserischen Charakters geworden ist:
        Zitat: „Sie entdecken fortlaufend Anzeichen für den Niedergang der USA, eine letztes Aufbäumen sozusagen. Und verpassen dabei, was dieses „Aufbäumen“ anrichtet und noch anrichten kann.“
        Es entspricht meinem Text und meiner Wahrnehmung, dass ich „Anzeichen für den Niedergang der USA“ feststelle und auch aufführe. Sie aber, und das ist der STil, mit dem SIE arbeiten, bringen etwas Neues hinein, das nicht dem entspricht, was ich aussage. Denn SIE behaupten erstens, dass ich das fortlaufend mache, und zweitens, was viel gravierender ist, dass ich das angeblich als „letztes Aufbäumen“ sehe. DAs ist das, was in IhREM Kopf entsteht, was SIE daraus machen. Sie fügen – was durchgängig ist – zu meinen Aussagen IHRE Sicht der Dinge hinzu und verkaufen sie als meine: „letztes Aufbäumen“. Das aber entspricht weder der Aussage meines Kommentars, noch der Aussage irgend eines anderen meiner Texte und schon gar nicht meinem Denken oder politischen Einschätzungsvermögen. In IHREM Denken lösen bestimmte Aussagen, Assoziationen aus, die Sie nicht als die IhREn erkennen sondern anderen unterjubeln. Sie machen Ihre Gedankenspiralen zu angeblichen Tatsachen. In der Folge dann widerlegen SIE Aussagen, die Sie mir unterstellen, die aber das Konstrukt IHRER eigenen Hirnwindungen sind. Sie erwecken damit den Eindruck, dass ich falschliege, SIE aber Recht haben, weil Sie Aussagen als falsch belegen, die ich gemacht haben soll. In Wirklichkeit aber ist es IHR eigener Hirnsalat. Mit solchen Tricks versetzen Sie sich in die Lage, Aussagen als falsch zu widerlegen, die erst durch IHR Zutun falsch geworden sind. DAnn plustern Sie sich auf, erheben sich über andere, kanzeln sie ab, wie man es von Ihnen hier kennt. Sie verfälschen Aussagen, um sie dann angeblich richtig zu stellen, bemerken aber nicht, dass Sie nicht die Aussagen anderer richtig stellen, sondern nur, was SIE aus diesen Aussagen gemacht haben. DAs ist Ihre Art der Manipulation. Ob Sie es merken, weiß ich nicht. Aber jetzt wissen Sie es, Mal sehen, was Sie und Krim und Konsorten daraus machen.
        Und glauben Sie allen Ernstes, dass ich so blöde bin oder so gierig nach Anerkennung wie SIE, dass ich mich auf solche Diskussionen einlasse, in denen es um nichts anderes geht, als IHRE Eitelkeit zu bedienen?

        1. @ R.R.:
          Ich wiederhole mich: Sie sollten auf jemanden, der nur darauf wartet, das Sie etwas hier „einstellen“. Dieser Vogel iVg meldet sich selten auf andere Kommentare – sehr sehr selten, und wenn dann kurz -. Er will Sie provozieren – wie auch der „Krim“ – wahrscheinlich sind das ein und dieselbe Person – .
          Lassen Sie es gut sein, antworten Sie auf gar nichts mehr, dann hat er in Kürze die Faxen dicke und liest nur noch den „Gegenstandpunkt“, „Bild“ und Comic.
          Wir hätten unsere Ruhe und das wäre großartig.

          1. hallo KOba, ich kann Sie in Teilen verstehen. Aber andererseits müssen Sie diese Diskussion ja auch nicht verfolgen.
            Was mich und mein Engagement gegenüber ivg und krim angeht, so beschränkt sich das weitgehend auf meine Auseinandersetzung mit deren Argumentations- und Diskussionsstil. Daraus lerne ich viel.
            Ich hatte am Freitag ein Treffen mit alten SChulkameraden und es kam, wie es kommen musste: Putin hat uns den Gashahn abgedreht, Putin will uns einkassieren, Putin will das, Putin denkt dieses. Da ist es recht einfach gegen die eingefleischten Russlandhasser und WErte-und-Demokratie-Propagandisten vorzugehen. SChwieriger sind gerade die Leute wie ivg. Sie sind keine offen anti-russischen Propagandisten. Aber sie sind in der Hinsicht schlimmer, dass sie durch ihre Manipulation und Rechthaberei alles an positiven Denkansätzen und Suche nach gesellschaftlichen Perspektiven zunichte machen. Sie dulden keine Sichtweisen neben den ihren, die ihren eigenen Konkurrenz machen könnten. Lieber feiern sie den Kapitalismus, als dass sie Kritik daran zu unterstützen, die der ihren überlegen ist.
            Sie verbreiten Hoffnungslosigkeit und Ausweglosigkeit. Weil sie überall nur Betrug und Machenschaften sehen, sind China und die USA für sie dasselbe. Und weil Krim unbedingt Recht haben will, besteht für ihn kein Unterschied in der Armut. Da ist in der Armut des Frühmenschen, der auf Gedeih und Verderb den Launen der Natur ausgeliefert war und sehr oft daran unterging, kein Unterschied zu der des Proletariers des 21. Jhd. Wer diese Unterschiede nicht erkennen kann oder gar wahrhaben will, den kann man nicht ernst nehmen. Aber sie schaffen es, mit solchen seminarmarxistischem Geschwätz Verwirrung und Ratlosigkeit zu verbreiten.
            Um diesen Scharlatanen auf den Zahn zu fühlen, die sich ja überall in den intellektuellen und alternativen Kreisen herumtreiben, ist es für mich wichtig zu verstehen, mit welchen Mechanismen solche Leute arbeiten. Und es macht mir zudem auch Spaß zu sehen, wie sie sich nicht entblöden, selbst die USA zu verteidigen und ihre Größe hervorzuheben, am Ende sogar das GEgenteil von dem behaupten, was sie am Anfang sagten, nur um am Ende Recht zu haben.
            Ihc verstehe es, dass einem da schon einmal die Hand zur Faust werden kann, aber das nützt wenig. Solche Leute sind unbelehrbar, aber so lange man selbst nicht unbelehrbar ist, kann man auch aus Diskussionen mit solchen Leuten für sich Gewinn ziehen.
            Oder aber man lässt sie links liegen und verabschiedet sich aus der Diskussion. DAs ist die andere Möglichkeit, wenn es einem zu viel wird.

            1. Ich sage es mal so: Sie schmettern jedes Argument schon im Vorfeld ab, einfach weil es angeblich Kritik um der Kritik willen sein soll.
              Da, wo es dann tatsächlich mal halbwegs sachlich wird, kommen Sie mit abstrusen Argumenten. Beispiel: Giralgeld würde die Geldmenge nicht erhöhen, weil die Erhöhung(!) ja nur temporär sei, und der Kredit zurückgezahlt werden müsse. Dieser Logik folgend wird es auch nicht heller, wenn man das Licht einschaltet, weil man schaltet es auch irgendwann wieder aus…

              Sie verbreiten Hoffnungslosigkeit und Ausweglosigkeit. Weil sie überall nur Betrug und Machenschaften sehen, sind China und die USA für sie dasselbe. Und weil Krim unbedingt Recht haben will, besteht für ihn kein Unterschied in der Armut. Da ist in der Armut des Frühmenschen, der auf Gedeih und Verderb den Launen der Natur ausgeliefert war und sehr oft daran unterging, kein Unterschied zu der des Proletariers des 21. Jhd. Wer diese Unterschiede nicht erkennen kann oder gar wahrhaben will, den kann man nicht ernst nehmen. Aber sie schaffen es, mit solchen seminarmarxistischem Geschwätz Verwirrung und Ratlosigkeit zu verbreiten.

              Krim hat den Unterschied gekennzeichnet, und festgestellt, es dieser Unterschied kein Fortschritt ist, wenn die Abhängigkeit zwar wechselt, aber als solche erhalten bleibt.
              Das, was Sie als „seminarmarxistischem Geschwätz “ diffamieren, ist nichts weiter als das analytische Denken, dass Ihnen offensichtlich abgeht. Worin besteht denn der Fortschritt, wenn Menschen nicht mehr verhungern, weil die sie der Natur die nötigen Mittel nicht abtrotzen können, sondern verhungern, weil sie sich vorhandene Lebensmittel nicht kaufen können? Sie merken offenbar nicht, welchen Zynismus Sie sich leisten, wenn Sie überall Fortschritte entdecken, weil die Lebensverhältnisse für viele Menschen jetzt aus anderen Gründen beschissen sind.

  19. Es sind Sichtweisen, die ich anbiete. Mir liegt im Unterschied zu ivg und Konsorten nicht daran, aus Diskussionen als Sieger hervor zu gehen.

    Wenn Sie bloß Sichtweisen anbieten, warum schreiben Sie dann Kommentare? Freilich verteidigen Sie ihre Artikel, aber nicht indem Sie Argumente erläutern, sondern indem Sie die Gegenseite Beschimpfen, diskreditieren und diffamieren. Offenbar können Sie Kritik nur als Wettbewerb begreifen aus dem dann ein Sieger hervorgehen muss. Dass es auch um sachliche Klärung, um einen richtigen Begriff der Sache gehen könnte, kommt ist ihnen offenbar nicht in den Sinn.

    Darum aber geht es: Die Wirklichkeit erkennen.

    Wenn es ihnen darum ginge die Wirklichkeit zu erkennen. Dann müsste ihnen eine inhaltliche Auseinandersetzung sogar gelegen kommen. Die scheuen Sie aber wie der Teufel das Weihwasser. Dass es ihnen um Erkenntnis geht ist einfach ein platte und durchschaubare Lüge.

    Die Aufforderung der @ivgs, mich der inhaltlichen Diskussion mit ihnen zu stellen, bedeutet, sie als Richter darüber anzuerkennen, was als Beweise, Argumente usw akzeptiert werden kann und was nicht.

    Jeder kann nachlesen, dass ihre „Auseinandersetzung“ aus Beschimpfungen und Unterstellungen besteht. Sie äußern sich zur Sache sehr selten. Genausogut könnte ich ja behaupten eine sachliche Auseinandersetzung mit Ihnen würde bedeuten Sie als Richter darüber anzuerkennen, was ein Beweis und was ein Argument ist. Was ein Argument ist ergibt sich aus der Sache und nicht wer sich als Richter generiert. Es spricht Bände, dass sie sich nur vorstellen können, dass über Wahrheit quasi juristisch entschieden wird, indem einer sich ein Richteramt anmaßt.

    ES geht nicht um ehrliches Erkenntnisinteresse, sondern um Deutungshoheit.

    Nur jemand der inhaltliche Kritik an seinen Gedanken als Majestätsbeleidigung begreift kommt auf den Gedanken, es würde um Deutungshoheit gehen. Klar wer für sich Deutungshoheit beansprucht für den ist jeder Einwand eine Herabsetzung der selbst beanspruchten Deutungshoheit q.e.d. Deshalb kommen Sie auch immer drauf, wir seien Rechthaber. Weil sie der Rechthaber sein wollen. Für den Rechthaber ist jedes Argument eine Infragestellung seines Rechts Recht beanspruchen zu dürfen.

    dass sich Hoffnung nicht aus einer dümmlichen Naivität nährt, wie ivg es nahe legte, sondern aus der Geschichte der Menschheit

    Dazu habe ich Ihnen schon mitgeteilt, dass die „Geschichte der Menschheit“ oder die „Menschheit“ ein Geistersubjekt ist.

    DEm es gelang, die Armut hinter sich zu lassen, die darin bestand, über Jahrmillionen von dem leben zu müssen, was die Natur vorrätig hielt und für viele nicht genug war zum Überleben, hin zu jenem Lebewesen, das sich die Welt untertan machen konnte und nicht mehr angewiesen ist auf Gnade und Ungnade der Natur.

    Das ist Propaganda, aber nicht die Geschichte der Menschheit. „Der Mensch“ hat nicht die Armut hinter sich gelassen, sondern nur eine Armut gegen die andere ausgetauscht. Der Mensch ist in Grenzen nicht mehr abhängig von der Natur, der Arbeiter ist dafür angewiesen auf die Gnade und Ungnade des Kapitals. Das halten Sie für einen Fortschritt.?

    und heute weiß, dass dahinter kein Gott steht, sondern Kräfte der Natur, die erklärbar und weitgehend auch beherrschbar sind.

    Sie nehmen also die Wissenschaft als Beweis her für den G l a u b e n, dass sich alles zum Guten wenden wird. Das ist widersprüchlich und dreist. „Der Mensch“ hat sich in Nationen organisiert, die gegeneinander Konkurrieren und die größten unter Ihnen haben sich die Fähigkeit zugelegt den Gegner zigfach zu vernichten und die Erde unbewohnbar zu machen. Daraus ziehen sie Hoffnung?

    Ich bin doch kein Vollidiot, dass ich mit jemandem meine Zeit verschwende,

    Das haben Sie mit ihrem Beitrag doch gerade getan. Und was sind sie jetzt, nach ihrer eigenen Einschätzung?

    1. @ Krim:
      Ich kann mich nur wiederholen:
      Halt einfach das Maul. Du kannst schreiben was du willst, du wirst nicht ernst genommen. Deshalb: Kopf zu.

        1. @ garno:
          Sorry, aber die geht mir bei iVg und Krim völlig ab. Es ist wirklich nur sehr schwer zu ertragen, diese Besserwisserei, dieses ewige Stänkern. Die kritisieren an den Texten R.R. als ob es kein Morgen gäbe. Manche Kritik mag sogar berechtigt sein, aber was ich wirklich vermisse ist, sie bieten ja nichts an, sie geilen sich an gewissen Aussagen, an Worten auf, ohne mal konkret zu sagen, wie sie sich die Zukunft vorstellen, wie sie die US-amerikanische Politik einschätzen usw. Halten sie den Sozialismus für erstrebenswert, ist die Anarchie eine Alternative, oder reicht es, den Kapitalismus nur zu reformieren, also, ala SPD etwas besser, sprich menschlicher zu machen? Von den beiden kommt nix. Nur Gemotze.
          Ich bitte um Nachsicht. Werde mich nicht mehr äußern.

          1. 1. IVG hat oben hingeschrieben, wie er die US-Politik beurteilt.
            2. Den Kommunismus halte ich für erstrebenswert.
            3. Anarchie ist eine negative Bestimmung (Nichtherschaft) und kann deshalb keine gesellschaftliche Alternative sein
            4. Kapitalismus unterstellt Ausbeutung. Ich will keine reformierte Ausbeutung, ich will keine Ausbeutung.

    2. Krim: die „Geschichte der Menschheit“ oder die „Menschheit“ ist ein Geistersubjekt.“
      Tja Krim, ohne Geist auch keine Geister. Befreien Sie Ihren Geist von Ihren Dogmen, dann sieht die Welt gleich bunter aus, die auch Hoffnung aufkommen lässt.

      Krim: Der Mensch ist in Grenzen nicht mehr abhängig von der Natur, der Arbeiter ist dafür angewiesen auf die Gnade und Ungnade des Kapitals. Das halten Sie für einen Fortschritt.?“
      Der Mensch ist immer auf die Natur angewiesen, er ist ja Teil von ihr. Allerdings, um Zivilisationen entstehen zu lassen mussten die Menschen dazu bewegt werden mehr zu arbeiten als für ihr unmittelbares Überleben notwendig war. Das geschah anfangs mit Hilfe der Peitsche und heute mit Hilfe der bürgerlichen Gesetzgebung. Durch Peitsche und bürgerliche Gesetzgebung konnten die Produktivkräfte in der Tat einen gewaltiger Fortschritt machen und so das Potenzial für menschliche Freiheit schaffen, bzw. der Utopie des Kommunismus näher kommen. Nach Lenin ist Kommunismus Elektrifizierung und Sowjetmacht, heute würde man sagen: KI und Arbeitermacht. Die KI ist also in den falschen Händen.

      Krim: „Der Mensch“ hat sich in Nationen organisiert, die gegeneinander Konkurrieren…“
      Mit diesem Dogma haben Sie dann wohl das übelste aller Übel identifiziert?

      1. Bist du yoda? „meine worte hoerst du sie nicht? von allen fragen befreie deinen geist“
        Also ist es umgekehrt. Wer seinen Geist vom Geist befreit hat keinen Geist mehr.
        Und wenn es keine Dogmen sind? Was machst du dann? – Wenn die kapitalistische Welt tatsächlich für die Arbeiter nur Ausbeutung bereit hält, was machst du dann. Es ist doch eher so, dass der Hoffnungssucher ein Dogmatiker ist, weil er wider alle Erfahrung daran festhalten will, dass die Welt Anlass zur Hoffnung gibt.

        „Der Mensch ist immer auf die Natur angewiesen, er ist ja Teil von ihr.“ – Deshalb steht bei mir „in Grenzen“.

        „Durch Peitsche und bürgerliche Gesetzgebung konnten die Produktivkräfte in der Tat einen gewaltiger Fortschritt machen und so das Potenzial für menschliche Freiheit schaffen“ Yeah. Alle Achtung. Das ist schon richtig echter Propaganda Style ala General Raulus. Eine super Legitimationsideologie für Ausbeutung. Aber immer wenn „das Potential zu“ dasteht ist es eine Lüge. Sowie der Sozialismus anscheinend immer das Potenzial und die Vorstufe des Kommunismus sein soll. Als würde es im Kapitalismus darum gehen, das Potential für den Kommunismus zu schaffen. In Wirklichkeit ist es halt bloß Ausbeutung, die als Potential für etwas anderes gerechtfertigt wird. Dieser Fortschritt taugt für eine Kommunistische Gesellschaft nichts, weil es bloß ein Ausbeutungsfortschritt ist.

        Nation und Kapital sind das übelste aller Übel, aber sie sind nicht mein Dogma, sondern die Wirklichkeit.
        Wach auf Schlafmütze.

        1. Eine nihilistische Weltsicht: Wenn die Welt keinen Anlass zu Hoffnung gibt, warum dann noch leben in dieser hoffnungslosen Welt? Menschen glauben an das Leben.

          1. – Weil mir tot etwas fehlen würde z.B. das Leben oder die Flasche Bier, die ich eben geöffnet habe 😁 und das ist nicht so tautologisch wie es sich anhört. Leben ist besser als sterben, als nicht Leben. An das Leben muss man nicht glauben, das hat man.
            – Weil die Revolution eine kollektive Aufgabe ist, und zwar nicht nur von Individuen der gegenwärtigen Welt, sondern auch von Individuen verschiedenen Zeiten. Wir stehen auf den Schultern aller vergangenen Revolutionäre und geben das Licht weiter. Wir (Kommunisten) s i n d die Hoffnung der Welt. Wir sind deshalb k e i n e Nihilisten. Wir tun aber nicht so als könnten wir Hoffnung in einer hoffnungslosen Welt finden und bräuchten bloß abwarten bis die „Entwicklung der Menschheit“ alles zum Guten wendet.

            Es rettet uns kein großes China
            kein Merz kein Starmer noch Macron
            ein „Niedergang“ des Trumpschen MAGA
            birgt keine Hoffnung sowieso

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