Trumps Besuch in China – die USA müssen neue Machtverhältnisse anerkennen

Trump und Xi, Mai 2026.
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Während des Besuchs des US-Präsident Trump beim chinesischen Präsident Xi Jinping in Beijing einigten sich die beiden Staatschefs darauf, ein konstruktive Beziehung„mit strategischer Stabilität“ zwischen China und den USA aufzubauen. Die Stabilisierung der Beziehungen soll verhindern, dass bei Problemen die Konflikte in einen Wirtschafts- oder militärischen Krieg eskalieren. Das war das Ziel des Gipfels, ein großer Erfolg für China. 

Der chinesische Präsident Xi Jin­ping hatte anlässlich seines Besuchs bei US-Präsident Barack Obama in Annenberg Estate schon im Jahr 2015 den Aufbau einer „Neuen Art von Beziehungen großer Länder“ zwischen China und den USA vorgeschlagen, um Probleme anzusprechen sowie wirtschaftliche und militärische Konflikte unter Kontrolle zu halten und in Verhandlungen zu klären. Diese Beziehungen sollten auf drei Pfeilern beruhen: Erstens, Nicht-Konflikt und Nicht-Konfrontation, zweitens gegenseitiger Respekt, drittens Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil. Diese drei Pfeiler sprechen die wichtigsten möglichen Konfliktpunkte an. Respekt vor der jeweiligen Wahl des (unterschiedlichen) gesellschaftlichen Systems und Entwicklungsweges und Akzeptanz der jeweiligen Kerninteressen und Anliegen. China möchte für seine Entwicklung und die des globalen Südens einen friedlichen Weg, denn wenn es Krieg gibt, gibt es keinen Fortschritt, sondern Zerstörung.

Trump musste der Realität Tribut zollen

Elf Jahre hat es gedauert bis die USA nun diese Prinzipien anerkennen müssen. Der unaufhaltsame wirtschaftliche und technologische Aufstieg Chinas, der Zollkrieg im Vorjahr, die Exportbeschränkungen vieler Seltener Erden, und die Schwächung der USA im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich waren wichtige Pfeiler der Änderung des Kräfteverhältnisses. Dazu kam, dass sich Washington im internationalen Umfeld mit seinen Zielvorstellungen zur Lösung von Problemen nicht mehr durchsetzen kann, da sich multipolare Strukturen entwickeln. Nach der Zurückweisung der weiteren NATO-Osterweiterung durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine war das Scheitern des Angriffskriegs der USA und Israels gegen den Iran das letzte Beispiel für den strategischen Abstieg der USA. Trump musste nun anerkennen, dass China für die USA inzwischen eine Nummer zu groß ist.

Taiwan

Bei den Gesprächen wurde ausführlich über das Thema Taiwan als Frage von Krieg und Frieden gesprochen. Trump wurde von Xi Jinping die große Bedeutung der Taiwan-Frage für China und seine Bevölkerung erläutert. Die Volksrepublik möchte die Inselprovinz Taiwan auf friedlichem Wege, langsam, mit Geduld, ans Festland annähern. In Artikel 7 des chinesischen „Anti-Secession-Law“ heißt es:  „Der Staat steht für das Erreichen einer friedlichen Wiedervereinigung durch Konsultationen und Verhandlungen auf Augenhöhe zwischen den beiden Seiten der Taiwanstraße. Diese Konsultationen und Verhandlungen können in Schritten und Phasen sowie mit flexiblen und unterschiedlichen Modalitäten durchgeführt werden.“ Der derzeitige Leiter der taiwanesischen Administration, Lai Ching-te, der Taiwan von China als ‚unabhängig‘ abspalten möchte, wurde bei der ‚Präsidentenwahl’ mit weniger als 40% der Stimmen gewählt, im Parlament hat seine DPP eine Minderheit und wird von einem Bündnis der KMT und der TPP leicht überstimmt. So war es für ihn auch schwierig eine Mehrheit für sein Aufrüstungsbudget zusammenzubekommen. Die USA sind nach wie vor der größte Waffenlieferant Taiwans, obwohl im dritten Kommuniqué über die USA-China-Beziehungen, dem „17.August-Kommuniqué“ von 1982, festgehalten wird, dass die Lieferung amerikanischer Waffen nach Taiwan ein Problem für die beiderseitigen Beziehungen ist. Die USA erklären, dass sie nicht eine langfristige Politik des Waffenverkaufs an Taiwan verfolgen und intendieren, den Waffenverkauf schrittweise zu reduzieren. Es ist auch festgehalten, dass beide Regierungen „jegliche Anstrengung“ unternehmen werden, um dieses Problem zu lösen.

Trump erklärte laut einem Bericht von Reuters im Anschluss an die Besprechungen in einem Interview, dass er die aktuellen Waffenlieferungen überlegen wird.

Bei einem Gespräch mit Journalisten am Rückflug an Bord Air Force One sagte Trump Folgendes, was die prekäre Situation der USA gut widerspiegelt: „das Letzte, was wir jetzt brauchen, ist ein Krieg, 9.500 Meilen entfernt. Ich denke, das ist das Letzte, was wir brauchen“.

Es ist zu hoffen, dass er trotz zu erwartenden großen Drucks der Taiwan-Lobby in den USA die Waffen nicht liefern lässt und sich explizit gegen eine ‚Unabhängigkeit‘ Taiwans ausspricht.

Viele Wirtschaftsthemen noch nicht beschlussreif

Die Wirtschaftsthemen, wie Reduzierung von Zöllen, Seltene Erden u.a. waren für das Gipfeltreffen kein entscheidungsreifes Thema, entgegen den Erwartungen vieler Beobachter. Kurz vor dem Gipfeltreffen in Beijing wurden im südkoreanischen Incheon ein vorbereitendes Sondierungsmeeting zwischen dem US-Finanzminister Scott Bessent und dem chinesischen Vize-Premierminister He Lifeng statt, bei dem aber nach vorliegenden Informationen keine großartigen Entscheidungen getroffen wurden.

Was wurde konkret jetzt schon beschlossen: US-Finanzminister Bessent sagte am Donnerstag, dass China sich bereit erklärt hat, in der laufenden Saison bis Januar 2027 12 Millionen Tonnen amerikanische Sojabohnen zu kaufen und sich verpflichtet hat, in den nächsten drei Jahren im Rahmen eines größeren Handelsabkommens mit Beijing jährlich 25 Millionen Tonnen kaufen. Aussagen von Bessent sind mit Vorsicht zu behandeln, er übertreibt gerne. China hat diese Aussage bislang nicht bestätigt. Das Thema lässt sich für Trump in den USA gut verkaufen.

Boeing bestätigte die Bestellung von 200 Passagiermaschinen, laut Reuters wurden 500 erwartet. China wird für seine C919 Mittelstreckenflugzeuge hunderte Motoren von GE Aeronautics beschaffen.

Es wurde vereinbart, dass Trump die Sanktionierung der Lieferungen iranischen Erdöls an chinesische „Teapot“-Raffinerien gründlich überlegt.

Handels- und Investitionsausschuss in Gründung – weitere Gespräche Trump – Xi

Wichtig ist die zukünftige Einberufung eines Handels- und Investitionsausschusses der beiden Staaten, die alle auftretenden Themen wie Handelsschwerpunkte, Zölle, Sanktionen, etc abklären sollen – bevor Themen eskalieren wie die Zölle im Vorjahr. Es ist Zeit für Details bis Ende Oktober 2026, wenn das einjährige Abkommen über die Lieferungen Seltener Erden abläuft. China wird sich für die Fortsetzung mit substantiellen Leistungen wie Beendigung des US-Exportverbote wichtiger technologischer Produkte sowie Aufhebung von Sanktionen gegen chinesische Unternehmen und Personen ‚bezahlen‘ lassen. Weitere Gespräche zwischen Trump und Xi finden dieses Jahr noch statt, Trump hat Xi für den 24. September zu Gesprächen in Washington eingeladen. Es ist zu erwarten, dass hier die neuen Beziehungen gefestigt werden und die diversen offenen wirtschaftlichen Sachthemen beschlossen werden.

Kein Druck von China auf den Iran

Viele Beobachter erwarteten auch dass die USA von China Druck auf den Iran ausüben damit sie aus der für die verfahrenen Situation gut herauskommen. Ob die USA die Unterstützung China braucht, dazu gab es im Vorfeld verschiedene Aussagen. Außenminister Marco Rubio meinte China möge doch den USA helfen, Trump sagte, die USA brauchen keine Hilfe.

Aber wie auch immer, es ist unwahrscheinlich, dass Beijing den Iran für Washington ‚ausliefern‘ wird, nicht nur, weil es aus grundsätzlichen außenpolitischen Überlegungen einfach nicht bereit dazu ist, sondern weil es sich weigert, innerhalb einer von den USA definierten strategischen Ordnung operationalisiert zu werden. China will nicht in einen Rahmen gepresst werden, in dem Washington die Krise definiert, die Tagesordnung und dann erwartet, dass Beijing, das auch Schaden hat, bei der Lösung der US-Probleme hilft.

Die Geschichte gibt dazu ein gutes Beispiel:

Während der Nixon-Öffnung Richtung China hofften die USA, dass sich China in Bezug auf Vietnam als nützlich erweisen und Druck auf Vietnam ausüben könnte. Aber Beijing machte schon damals deutlich, dass von anderen geschaffene Kriege von den Parteien selbst beigelegt werden müssten.

China fordert einen Waffenstillstand, drängt zu Verhandlungen. Aber sein bevorzugter diplomatischer Stil ist eher einen Frieden zu ermöglichen als Zwang auszuüben.

Der chinesische Außenminister Wang Yi führte erst am 6. Mai Gespräche mit seinem iranischen Amtskollegen Seyyed Abbas Araghchi Gespräche in Beijing bei denen sicher besprochen wurde, in welcher Weise Beijing behilflich sein kann.

Kann man den USA vertrauen?

In den USA, sogar in der Administration Trumps gibt es China-Falken, die versuchen werden mit Gesetzen, Sanktionen, antichinesische Propaganda die Vereinbarungen zu unterlaufen. Die Vereinbarungen bedeuten nicht, dass es in Zukunft keine Probleme gibt, dass Kreise in den USA nicht weiter versuchen werden, Chinas Aufstieg zu bremsen und China militärisch einzukreisen. China ist sich bewusst, dass die USA ein imperialistisches Land sind und, solange sie es sind, diese Politik aufrechterhalten werden. Es ist aber im Interesse Chinas, der USA und des Globalen Südens von Vorteil, wenn Konflikte durch institutionelle und politische Rahmen begrenzt werden.

Die USA ist als Supermacht auf dem Weg des Abstiegs, ist nicht mehr am Gipfelpunkt der Stärke. Es gibt immer mehr Widerstand gegen die amerikanische Politik, aber der Abstieg ist ein langsamer Prozess und die USA werden beim Versuch den Abstieg aufzuhalten leider noch viel Unheil in der Welt anrichten bis sie mit ihrer aggressiven Macht am Ende sind.

Die EU wieder einmal auf dem falschen Fuß erwischt – Brüssel lebt auf anderem Stern

Die EU delektiert sich nach wie vor am Wortspiel des ‚De-risking‘ oder ‚De-coupling‘ als die richtige Behandlung Chinas. Die EU weiß noch immer nicht, ob China ein Konkurrent, Partner oder systemische Bedrohung ist. Die EU versucht sich immer wieder Trump als Verbündeten gegen China anzubiedern und gemeinsam die westlichen Werte zu verteidigen.

Das EU-Parlament versucht den Konflikt mit China aufzuschaukeln und weitere Importverbote gegen chinesische Güter im technologischen Bereich zu beschließen. Der französische Präsident Macron schießt gerade bei seinem Afrikagipfel giftige Pfeile gegen China ab und bezichtigt China der Ausbeutung der Ressourcen Afrikas. Und das sagt der Präsident Frankreichs, der aufgrund der Ausbeutung afrikanischer Staaten durch Frankreich im Bergbau und Währungsbereich reihenweise aus den Ländern hinausfliegt!

Die jüngste Geschäftsklimaumfrage der Deutschen Handelskammer in China vom Dezember 2025 zeigt, dass 56% der in China vertretenen deutschen Unternehmen eine verstärkte Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern erwägen. Ziele sind dabei, Know-how als Katalysator zu nutzen und das Geschäft in China auszubauen. Qualitative Partnerschaften mit chinesischen Unternehmen sowie eine Welle der Lokalisierung, die sich auf Forschung und Entwicklung und deren rasche Umsetzung in Produkte konzentriert, sind zu zentralen Lösungsansätzen für deutsche Unternehmen in China geworden.

Eine bemerkenswert hohe Anzahl der Befragten (75%) sagt, dass die Beziehungen zwischen China und der EU bzw. Deutschland ihr China-Geschäft beeinflussen. 34% geben an, dass gute Beziehungen eine gute Grundlage für ihre operativen Geschäfte sind. Die China-Politik der EU verschlechtert den europäischen Unternehmen das Geschäft, anstatt die Bedingungen zu verbessern.

Inzwischen sagt Trump klar, dass er mit China kooperieren und stabile Beziehungen haben möchte. Die EU ist nun mit Russland völlig verfeindet, mit den USA, die von der EU wenig halten, stark verfeindet und versucht unter allen Umständen auch die Beziehungen zu China ständig zu verschlechtern. Was soll da das Ziel sein?

Russlands Präsident Putin kommt in wenigen Tagen nach Beijing und wird mit Xi Jinping die Ergebnisse des Gipfels besprechen. Jedenfalls haben die Gespräche Trump-Xi keine negativen Auswirkungen auf die chinesisch-russischen Beziehungen.

Robert Fitzthum

Robert Fitzthum, Jahrgang 1951, studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien und arbeitete als IT-Manager in österreichischen Banken sowie als selbstständiger Unternehmensberater. Er lebt seit 2013 als Schriftsteller in China. Er schrieb „China verstehen” (Promedia-Verlag, 2018) und „Erfolgreiches China” (Goldegg- Verlag, 2021). „Chinas ‚Neue Reise‘: Sozialistische Modernisierung und die Bedeutung der Volksdemokratie” erscheint 2026.
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17 Kommentare

    1. @Rubis

      Hier im Overton Forum hätte Martin Sonnenborn seinen Kommentar wohl kaum noch abliefern können. Einen Bericht von TKP hier verlinken zu können, wird wohl auch nicht mehr lange möglich sein. Vorher sehr ähnliche Ansätze in der Berichterstattung entzweien sich zusehends und bezüglich der Forumregeln ist Overton im Gegensatz zu TKP, wo anscheinend schon immer gewisse Anstandsregeln galten und weiterhin gelten, von einem Extrem in’s andere verfallen, wie von Telepolis vorexerziert; typisch deutsch halt!

  1. Trump hat mit seinem Besuch in China( nicht Xi in Washington) den Schritt zur Akzeptanz einer Multipolaren Weltordnung vollzogen!
    Nur die „Eliten“ in Schland und Brüssel träumen noch davon, weiterhin der Welt wie seit 500Jahren vorzuschreiben, was diese zu tun und zu lassen hat. Und vor Allem leben sie ihre Russophobie aus und träumen davon, Russland zu zerschlagen und dessen Reichtümer zu stehlen! Koste es, was es wolle…
    Und wenn die Untertanen nicht mitspielen, dann haben diese kein Recht, weiter zu existieren…

  2. Guter Kommentar. Die Frage ist wirklich, was wollen die Europäer. Sie hängen in den Seilen, ein Zeichen ihrer Fähigkeitslücke, ihrer kognitiven Beschränktheit. Dabei ist die Lösung so offensichtlich. Die Chinesen machen es vor: Frieden und freier Handel zum gegenseitigen Vorteil.

    1. Die Europäer halluzinieren in die USA immer noch hinein, was die USA nie waren. Nun, da das wahre Gesicht des US-Imperiums zutage tritt, ist die Verwirrung groß und man sieht keinen anderen Ausweg als an der Fata Morgana festzuhalten. Man hofft auf das Verschwinden von Trump und auf die früheren, besseren Zeiten – unfähig zu erkennen, dass es sich um einen systembedingten Niedergang des neoliberalen Kapitalismus handelt. Letztlich sind es die eigenen Narrative, die nicht eingehalten werden können, die sich zunehmend als Illusion herausstellen, als vorgetäuschte Ideale fern der Realität.

      Die gegenwärtige Politik läuft auf den vollständigen Abbau des Sozialstaates hinaus. Anders ist die geplante Aufrüstung nicht zu finanzieren – wenn die Hälfte des Bundes-Haushaltes in Kriegsvorbereitungen fließen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen das mitmachen werden – ohne dass Deutschland zu einem total repressiven faschistischen Staat umgebaut wird. Russland und China wären im Vergleich dazu dann als Hort der Freiheit und des Wohlstandes anzusehen.

  3. Die EU hat erkannt dass sie China nicht besiegen kann und wird eine neue Strategie fahren, die darauf zielt das Verhältnis Chinas zu Russland zu untergraben. China braucht die Exporte in die EU und das wird der EU- Aufhänger sein um zuerst kleine und dann immer größere Zugeständnisse von China zu erpressen. Es wird keinen Handelskrieg der EU mit China geben, ganz im Gegenteil. Man sollte die EU- Eliten nicht unterschätzen.

    1. China wird sich von der EU mitnichten
      erpressen lassen, das lernen die USA auch gerade.
      Die EU wird sich hinten anstellen müssen, das kommt davon, wenn man mit grossen Hunden pinkeln will aber das Bein nicht so hoch heben kann.

  4. Das der Donald Winnie Pooh nicht gewachsen ist war doch von Anfang an klar wie Kloßbrühe.

    Ein Politiker hätte das möglicherweise besser als ein Wirtschaftsheini hinbekommen.

  5. Erstmal ein Lob den chinesischen Genossen, die den Tagungsort geschmackvoll gestaltet haben. Könnten wir das auch?

    Sevim Dagdelen behauptet, es gäbe eine Absprache zwischen Merz und Trump. Merz soll Russland im Zaum halten, damit Trump sich mit China beschäftigen kann. Ich habe dieser These stets widersprochen. Dass sich da nun eine Entspannung zwischen USA und China abzeichnet, ist natürlich Wasser auf meine Mühlen. Zeigen sich da nicht erste Finger, die auf den kriegstreibenden hässlichen Deutschen zeigen? Ich meine, solche Finger bereits wahrzunehmen. Unterstützt von Martin Sonneborn.
    Trump ist mit dem Iran in der Bredouille. Die Chinesen werden wohl auch kein System verteidigen, das 30.000 Demonstranten umgebracht hat, das ohne Internet keine funktionierende Wirtschaft mehr hat und von 135 Ländern in der UNO verurteilt wurde. Da, wo die Iraner waren, konnten die Chinesen ihr Belt and Road ausbauen. Aber wird sich das ändern, wenn im Iran freie Wahlen möglich sind? Ich glaube nicht. So dumm wie die Deutschen sind sie nicht. Da war ein zartes Pflänzchen mit einem Endpunkt der Belt and Road Eisenbahn im Duisburger Bahnhof. Was natürlich ausgerissen wurde. Womit man sicherstellt, dass man außen vor ist, wo die Musik spielt. Super wieder diese deutsche Globalstrategie.

    Taiwan ist für Trump ein wohlfeiles Thema. Er kann hier nachgeben, an dieser Stelle Streit zu säen, ist nicht seine Absicht. Kleine Ausnahme: er hat die taiwanesische Firma TSMC als „wichtigstes Unternehmen der Welt“ bezeichnet, denn diese beherrscht bei Chips die 2 Nanometer-Technik. Weshalb er sie zum Umzug nach USA bewegen will. Das aber geht nur, wenn China als Bedrohung erscheint. Darauf wird er dann wohl verzichten müssen.

  6. Trump ist ein großer Reformer wie Gorbatschow. Er strebt innere Reformen an, indem er versucht, die USA aus den Fängen des Globokapitals zu retten, das die amerikanische Wirtschaft, Kultur und Bevölkerung zerstören will, sucht den Ausgleich mit China und Russland, schraubt den Einfluss der Nato herunter, die er gerne auflösen würde, wenn er könnte, und wird die Wiedervereinigung Chinas freundlich tolerieren.
    Natürlich erwartet Trump dafür ein Entgegenkommen Chinas, so wie Gorbatschow ein Entgegenkommen des Westens erwartete, das er leider nicht erhielt.
    China muss Verständnis für amerikanische Zölle aufbringen und darf nicht versuchen, mit einer aggressiven Handelspolitik mit staatlich subventionierten Dumpingpreisen einen Außenhandelsüberschuss zu erzielen.
    Er bemüht sich aber auch, „die Ausweitung des Multilateralismus einzudämmen, wie er von den BRICS-Staaten verkörpert wird, die sich auf die produktive Führungsrolle Chinas und das Beispiel der Souveränität der Russischen Föderation stützen.“ (RTDE Trump steht in der Ecke 13 Mai 2026)
    Denn eine multipolare Welt, die unter der Führung Russlands und Chinas steht, wäre kein echter Multilateralismus und kein Fortschritt.

    1. Selten so ein sinnfreies Geschreibsel wie „Trump rettet die USA aus den Fängen des Globokapitals“ gelesen.

      Der unumstössliche Fakt ist folgender:

      Solange sich die Wall Street unantastbar fühlt, wird der US-Imperialismus fortbestehen.

    2. „Er strebt innere Reformen an, indem er versucht, die USA aus den Fängen des Globokapitals zu retten, das die amerikanische Wirtschaft, Kultur und Bevölkerung zerstören will“

      wie kommst Du darauf? Bei seinem China-Besuch hat er mehrere Milliardäre mitgenommen (Musk, Typ von Apple, Typ von Nvidia, Blackrock Fink).

  7. Die USA werden sich einen Dreck um irgendwelche Machtverhältnisse kümmern. Die einzig existierende Realität, welche die Yankees anerkennen, die lautet:

    „Das Gesetz bin ich!“

    Wer da was anderes von solchen Typen wie Trump, Hegseth, Bessent u.a. erwartet, der dürfte enttäuscht werden.

  8. Witzigerweise der vielgeschmähte Trump – Chaot, senil, weltfremd und was ihm sonst noch immer angehängt wird, teils auch hier – zeigt wieder mal das er der europäischen Politiker „Elite“ meilenweit vorraus ist.
    Wer sich erinnert, auch damals mit Raketenmann Kim aus NK hat er die Hand gereicht.
    Leider nicht mit dem Iran, weshalb ich da massive Einflussnahme vermute.

    Die EU Politik, allen voran die EU Kommission hat sich ihr eigenes Denkgefängnis gebaut und macht sich daran alle EU Bürger mit reinzuziehen. Kurzzeitig blitzt dann mal ein Eingeständnis auf wie das vdL sagt das Atomenergie doch ganz brauchbar wäre.

  9. Selbst The Donald fängt an immer kleinere Brötchen zu backen, nur die Beamteten Diktatoren der EU tun weiterhkn so als wären sie allmächtige Götter. Wahnsinn mit Methode, muss wohl die „Überlegene Kultur“ sein um die immer so viel heiße Luft gemacht wird. Dabei ist die EU,nur eine Beamtendiktatur in der niemand die Verantwortung für das was er verbricht tragen muss. Die EU die eigentlich nur aus Korruption, Vetternwirtschaft und Nepotismus besteht, ja diese EU gehört Abgewickelt und ihr Spitzenpersonal in eine Strafanstalt. Die EU der Totengräber Europas, mehr nicht.
    In der Weltpolitik hat die EU als Zäpfchen der USA nichts zu suchen. Da hilft auch ein noch so tiefer Kotau vor einem US Präsidenten und all die Speichelleckerei der EU „Eliten“ gegenüber USIsrael nicht weiter. Ältere Leute, die wie der Rutte noch einen Daddy brauchen, gehören Entmündigt aber nicht auf den Platz eines NATO Generalsekretärs. Viel zu Schleimig!

  10. Es wäre schön, der Besuch hätte etwas bewirkt. Beeindruckend wie versöhnlich Trump gewirkt hat, aber ich gehe nicht davon aus, dass die USA ihre neue Rolle als No. 2 auch annehmen wird.
    Die Konsequenzen hießen eigentlich, Beendigung der Konfrontation, Aufhebung von Zöllen und Sanktionen, schrittweises Abrüsten, Schließung von Militärbasen weltweit, Abkehr vom neoliberalen Wirtschaftsmodel und der fixen Idee die Welt dominieren zu müssen.
    Es ist kein Zufall, dass die USA stagnieren, während China immer weiter aufstrebt. Bildung, Gesundheitsversorgung und Wohnen müssen für alle Bürger günstig zur Verfügung stehen, damit ein Land prosperieren kann. Wer aus seinen Bürgen auch noch bei der elementaren Versorgung den letzten Cent raus quetscht, kann nicht erwarten, dann noch konkurrenzfähig produzieren zu können.
    Trump ist zwar taktisch sehr wandlungsfähig, aber strategisch völlig festgefahren. Alles was er bisher unternahm, hat den Abstieg der USA lediglich noch beschleunigt.
    Ob die totale Niederlage im Iran, ihn viel klüger gemacht hat, ist jedenfalls sehr zu bezweifeln. Der nächste Wahnsinn mit der Eroberung von Kuba steht nur kurz bevor.

  11. In den westlichen Propagandamedien wird nichts über darüber gesagt, dass die Amerikaner auf dem Flughafen beim Abflug demonstrativ und geschlossen ihre Souvenirs in den Müll geworfen haben. Ein echter Erfolg der Diplomatie.

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