Transformation um jeden Preis – ideologieverbrämte Grüne und ihre Widersprüche 

Zerrupfte Sonnenblumen, Symbolbild: Grünen in der Krise.
Quelle: Dieses Bild wurde mittels ChatGPT entwickelt.

Über die Widersprüche der „wertegeleiteten“ Politik von Bündnis 90/Die Grünen.

Die Partei Bündnis 90/Die Grünen versteht sich als Motor für eine tiefgreifende ökologische und gesellschaftliche Transformation. Ihr Anspruch ist hoch: Klimaschutz, Nachhaltigkeit und eine wertegeleitete Außenpolitik sollen Deutschland zukunftsfähig machen. Das klingt zunächst gut und zukunftsweisend.

Doch je stärker die Partei politische Verantwortung trug, desto stärker verstrickte sie sich in Widersprüche. Insbesondere in der Energie-, Wirtschafts- und Außenpolitik ist den Grünen vorzuwerfen, dass Anspruch und Wirklichkeit zunehmend auseinanderdriften – und dass politische Entscheidungen erhebliche Nebenwirkungen für Wohlstand, Versorgungssicherheit und Glaubwürdigkeit in Deutschland haben.

Energiepolitik: Transformation mit massiven Widersprüchen

Der Atomausstieg vom April 2023 war ein klassisches Beispiel realitätsferner, ideologieverbrämter grüner Politik. Dieser moralisch aufgeladene, ökonomisch riskante und ökologisch unsinnige Schritt ist typisch für die grünen Traumtänzer. Ausgerechnet in einem Industrieland wie Deutschland mit hohem, wetterunabhängigem Strombedarf wurde gesicherte Leistung aus dem Netz genommen, obwohl jeder wusste, dass Wind und Sonne keine verlässliche Lieferung von Strom garantieren.
Die Bundesnetzagentur definiert eine Dunkelflaute als Phase, in der Wind- und Solaranlagen über mindestens 48 Stunden hinweg unter 15 Prozent ihrer installierten Leistung bleiben. Solche Phasen traten Ende 2024 auf – beispielsweise mit 34 Stunden über 300 Euro pro Megawattstunde zwischen dem 5. und 7. November sowie am 11. und 12. Dezember.

Am 12. Dezember 2024 lag der deutsche Strompreis zwischen 17 und 18 Uhr bei 936,28 Euro pro Megawattstunde, während der Verbrauch 66,8 GWh betrug, Wind und Sonne aber zusammen nur 1,4 GWh lieferten – also gut zwei Prozent des Bedarfs. Deutschland musste teuer zukaufen. Im Klartext heißt das: Wenn zu wenig Wind und Sonne da sind, wird Strom teuer importiert

Umgekehrt zeigte sich dieselbe Schieflage in Zeiten des Überangebots. 2024 gab es 457 Stunden mit negativen Strompreisen. Am 12. Mai sackte der Börsenpreis auf minus 135,45 Euro pro Megawattstunde. „Minus“ bedeutet in diesem Zusammenhang nicht einfach „sehr billig“, sondern das Gegenteil eines normalen Marktes: Produzenten müssen Geld bezahlen, damit ihnen der Strom überhaupt abgenommen wird. Ursache ist ein Überangebot – vor allem durch starke Einspeisung von Solar- und Windenergie bei gleichzeitig geringer Nachfrage und begrenzten Speicher- oder Netzkapazitäten. Kraftwerke lassen sich technisch oft nicht beliebig schnell herunterfahren, und auch geförderte erneuerbare Anlagen speisen weiter ein. Der Strom „drückt“ also in den Markt und wird zu negativen Preisen exportiert, damit das Netz stabil bleibt.
Das alles scheint die grünen Realitätsverweigerer aber nicht zu interessieren. Diesen grünen Gesinnungsethikern scheint das ökonomische Gen zu fehlen, wie EX-Wirtschaftsminister Robert Habeck während seiner Amtszeit laufend unter Beweis stellte.

Im Jahr 2025 setzte sich diese Entwicklung fort. Wieder gab es mehrere hundert Stunden mit negativen Strompreisen – weiterhin im Bereich von rund 400 bis knapp 500 Stunden – sowie erneut extreme Preisspitzen von teils deutlich über 300 bis hin zu rund 700 bis 900 Euro pro Megawattstunde in Knappheitsphasen. Deutschland blieb zudem Nettoimporteur von Strom, was zeigt, dass es sich nicht um ein einmaliges Phänomen des Jahres 2024 handelt, sondern um ein strukturelles Muster.

Die zugrunde liegenden Daten stammen aus dem offiziellen Strommarktdatenportal SMARD. SMARD wird von der Bundesnetzagentur betrieben und stellt die zentralen Echtzeit- und Marktdaten zum deutschen Stromsystem bereit – von Erzeugung über Verbrauch bis hin zu Börsenpreisen und Stromflüssen ins Ausland. Es ist damit die maßgebliche Referenz für die tatsächliche Entwicklung am Strommarkt.

SMARD hält ausdrücklich fest, dass Deutschland vor allem dann Strom exportierte, wenn erneuerbare Energien einen großen Teil des Eigenbedarfs deckten und die Preise besonders niedrig waren. Im dritten Quartal 2024 stiegen die Exporte auf 7,2 TWh, ein Plus von 58,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Anders gesagt: Wenn zu viel wetterabhängiger Strom da ist, geht er zu Ramsch- oder sogar Negativpreisen ins Ausland, wenn zu wenig da ist, kommt der Strom teuer zurück.

Der „grüne“ Widerspruch wird noch größer, wenn man sich die Aussagen von Robert Habeck vor Augen führt. Für Deutschland verteidigte er den Atomausstieg mit dem Satz, man habe „keine Preissteigerungen“ und die Stromversorgung sei „24/7 sicher“. Gleichzeitig begründet er den Ausstieg vor allem normativ: Die Risiken der Atomkraft seien nicht beherrschbar, Katastrophen wie die Tschernobyl-Katastrophe oder die Fukushima-Katastrophe hätten gezeigt, dass selbst hochentwickelte Systeme keine absolute Sicherheit garantieren könnten. Hinzu komme das ungelöste Problem des Atommülls, der über Generationen hinweg gefährlich bleibe. Sicherlich große zukünftige Probleme, keine Frage! Damit wird jedoch der Atomausstieg weniger als ökonomische oder systemtechnische Entscheidung begründet, sondern als politische und moralische Grundsatzfrage. Zugleich erklärte der damalige Bundeswirtschaftsminister zu den Atomkraftwerken in der Ukraine: „Die Ukraine wird an der Atomkraft festhalten, das ist völlig klar, das ist auch in Ordnung, solange die Dinger sicher laufen, sie sind ja gebaut.“ In solchen Aussagen zeigt sich die grüne Doppelmoral besonders gut: Kernkraft wird dort akzeptiert, wo sie gebraucht wird – nur im eigenen Land nicht. Das ist keine stringente, realitätsnahe Energiepolitik, sondern spricht für eine der eigenen Ideologie widersprechende Willkür und Konzeptlosigkeit.

Die Grünen reklamieren für sich, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen. Selten so gelacht! Die noch immer spürbaren Auswirkungen ihrer – in meinen Augen – unverantwortlichen, verfehlten Energiepolitik zeigen oft das Gegenteil: mehr Volatilität der Strompreise, mehr Importabhängigkeit in Mangellagen, und mehr negative Preise im Überfluss. Ihre politische Kommunikation überdeckt diese Widersprüche lieber mit moralisch übertünchten Argumenten, anstatt die technischen und marktwirtschaftlichen Gegebenheiten ehrlich zu benennen. Hinzu kommt eine weitere Inkonsistenz in der grünen Energiepolitik: Deutschland hat seine eigenen Kernkraftwerke abgeschaltet, importiert aber in Knappheitsphasen Strom aus Nachbarländern wie Frankreich, deren Strommix zu großen Teilen auf Kernenergie basiert. Mit anderen Worten: Atomkraftwerke werden im Inland politisch verworfen, die Stromversorgung durch Atomkraftwerke aus dem Ausland selbstverständlich genutzt, sobald sie gebraucht wird. Das ist keine schlüssige, ideologisch unangreifbare Energiepolitik, sondern eine scheinheilige Auslagerung des Problems auf andere Nationen. Wer grundlastfähige, CO₂-arme Kapazitäten abschaltet, bevor verlässlicher Ersatz in ausreichendem Maß vorhanden ist, handelt nicht progressiv, sondern fahrlässig und verantwortungslos, und definitiv nicht im Dienste des Volkes, das er zu vertreten vorgibt.

Energieintensive Unternehmen klagen über – im internationalen Vergleich – hohe Strompreise, die zunehmend zum Standortnachteil werden. Befürworter der grünen Energiepolitik sehen darin eine unvermeidliche Übergangsphase auf dem Weg zu einem vollständig erneuerbaren Energiesystem. Ich hingegen sehe darin ein strukturelles Problem: Politische, wohlstandsmindernde Zielsetzungen werden mit hoher Geschwindigkeit vorangetrieben, während die dafür notwendige technische, infrastrukturelle und marktwirtschaftliche Basis nicht im gleichen Tempo mitwächst. Das Ergebnis ist keine konsistente, bürgernahe Transformation, sondern ein bürgerfeindliches System, dessen eigene Widersprüche zunehmend sichtbar werden.

Auch unter Führung der SPD setzt sich diese energiepolitische Grundlinie im Kern fort – allerdings mit veränderter Tonlage. Während die Grünen in der Ampelkoalition die Transformation stark normativ begründeten, rückt die SPD in der Großen Koalition stärker die industrielle Wettbewerbsfähigkeit, Strompreise und soziale Abfederung in den Vordergrund. Am grundsätzlichen Kurs – schneller Ausbau der erneuerbaren Energien bei gleichzeitigem Verzicht auf die Kernenergie – ändert das jedoch wenig. Damit bleibt die strukturelle Problemlage bestehen: ein ideologisch schöngefärbtes System, das weiterhin zwischen klimapolitischem – teils widersprüchlichem – Anspruch, ökonomischem Druck und physikalischen Realitäten vermitteln will, es aber nicht kann.

Mein Fazit zur deutschen, von den Grünen initiierten Energiepolitik:

Über Spanien lacht die Sonne, über deutsche Energiepolitik die ganze Welt!

Industriepolitik: Transformation oder schleichende Deindustrialisierung?

Die wirtschaftliche Dimension der Politik der Grünen nervt mich besonders. Ich hege grundsätzliche Zweifel an der industriepolitischen Tragfähigkeit des eingeschlagenen Kurses und unterstelle den Grünen fehlende ökonomische Kompetenz, ein Vorwurf, den Robert Habeck während seiner Zeit als Bundeswirtschaftsminister mit vielen Beispielen illustrierte.

Besonders sichtbar wird dieser meines Erachtens falsche Kurs der Grünen bei den Produktionskosten: Energieintensive Industrien wie Chemie, Stahl oder Glas leiden unter – im internationalen Vergleich – hohen Energiepreisen. Laut Daten der International Energy Agency lagen die Industriestrompreise in Deutschland zuletzt teils zwei- bis dreimal so hoch wie in den USA. Der Branchenverband der Chemischen Industrie meldete 2024, dass die Produktion der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland seit 2021 um rund 15 % zurückgegangen ist – ein historisch ungewöhnlicher Einbruch für einen Kernsektor der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig investieren große Konzerne verstärkt im Ausland, insbesondere in Nordamerika, wo Energie deutlich günstiger verfügbar ist. BASF beispielsweise möchte in China Milliarden investieren und kehrt dem ehemals beliebten Industriestandort Deutschland zunehmend den Rücken.

Hinzu kommt wachsende Bürokratie. Neue Berichtspflichten, Nachhaltigkeitsauflagen und Transformationsvorgaben erhöhen den administrativen Aufwand erheblich. Während Großkonzerne dafür eigene Abteilungen aufbauen können, geraten viele mittelständische Unternehmen zunehmend an ihre Grenzen. Sie halten dem regulatorischen Druck nicht stand. Der Bundesverband der Deutschen Industrie warnt regelmäßig vor einer „Überforderung des industriellen Mittelstands“ durch kumulative Regulierungseffekte. In diesem Bereich fällt Bündnis 90/Die Grünen durch einen besonders starken Hang zu staatlicher Steuerung auf. Sie entwickelt sich zu einer „Verbotspartei“. Ich sehe darin eine Politik, die zunehmend auf Vorgaben und Einschränkungen setzt, statt auf marktwirtschaftliche Anreize und unternehmerische Freiheit. Die grüne Wirtschaftspolitik entfernt sich von einer freiheitlich geprägten Wirtschaftsordnung und tendiert stärker in Richtung zentraler Steuerung.

Ein besonders umstrittenes Beispiel misslungener grüner Energiepolitik war das von Robert Habeck vorangetriebene Heizungsgesetz (Gebäudeenergiegesetz), das vorsah, dass neu eingebaute Heizungen zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen – faktisch lief dies in vielen Fällen auf den verstärkten Einsatz von Wärmepumpen hinaus. Ich sah darin weniger technologieoffene Transformation als vielmehr einen politisch erzwungenen Umbau mit erheblichen Kostenrisiken für Haushalte und Unternehmen. In seiner ursprünglich Habeck‘schen, sehr weitgehenden, regulierenden Form wurde das Gesetz politisch deutlich abgeschwächt. Insbesondere in der aktuellen, von der Großen Koalition verabschiedeten Form des Gesetzes wird die Umsetzung weniger strikt gehandhabt.

Die Reaktionen der Grünen auf die Abschwächung des Heizungsgesetzes durch die Große Koalition machen den grundsätzlichen deutlich. Führende Politiker der Bündnis 90/Die Grünen warnten vor einem „Rückschritt beim Klimaschutz“ und stellten sich klar gegen die Aufweichung zentraler Vorgaben. Der Energiepolitiker Michael Kellner erklärte, ohne die 65-Prozent-Regel seien die deutschen Klimaziele „nicht erfüllbar“. Gleichzeitig griff Grünen-Chef Felix Banaszak die Reform scharf an und warf der Regierung vor, weder die Interessen von Mietern noch von Hausbesitzern oder dem Handwerk zu vertreten. Die Abgeordnete Lisa Badum sprach von politischer „Aufschieberitis“ und warnte sogar vor steigenden Heizkosten infolge der Lockerungen. Ich spreche von einer Verblendung der Grünen, die es immer noch nicht geschnallt haben, dass der Klimawandel ein natürliches Phänomen ist, und vom Menschen nur marginal beeinflusst wird. Hierzu später.

An der Reaktion der Grünen zeigt sich ein zentraler Widerspruch: Während die ursprüngliche Gesetzgebung wegen hoher Kosten, technischer Unsicherheiten und sozialer, bürgerfeindlicher Belastungen massiv kritisiert wurde, halten führende Grünen-Politiker dennoch an genau diesen Vorgaben fest – und erklären ihre Abschwächung nun ihrerseits zum Risiko für Bürger und Wirtschaft. Was für ein Schwachsinn, aber den bin ich ja von den Grünen, die ich früher auch ein paar Mal wählte, gewohnt. Was zuvor als notwendiger, wenn auch teurer Transformationsschritt galt, wird in abgeschwächter Form plötzlich selbst als ökonomisches Problem beschrieben. Ich sehe darin weniger konsistente Politik als vielmehr ein Beispiel für eine ideologisch geprägte, realitätsferne und doppelmorlische Haltung, die ihre eigenen Widersprüche immer schwerer auflösen kann.

Auf die konkreten Auswirkungen dieser Haltung für Deutschland – insbesondere im Zusammenspiel mit Wärmepumpen und Elektrifizierung – wird im nächsten Abschnitt noch näher eingegangen.

Ein weiterer zentraler Kritikpunkt an der Energiepolitik der Grünen ist zudem das Phänomen des sogenannten „Carbon Leakage“: Die Produktion wird nicht eingestellt, sondern „lediglich“ ins Ausland verlagert. Die Emissionen verschwinden damit aber nicht weltweit, sondern werden schlicht und einfach von Deutschland ins Ausland verlagert – oft unter weniger strengen Umweltstandards. Studien der OECD weisen darauf hin, dass dieses Risiko bei stark steigenden Energie- und CO₂-Kosten zunimmt. Die Folge ist ein paradoxes Ergebnis: nationale Emissionsbilanzen verbessern sich, während die globale Klimabilanz sich verschlechtert. Entweder ist das den Grünen nicht bewusst, dann fehlt es ihnen an Kompetenz, wenn es ihnen doch bewusst ist, dann fehlt es ihnen nicht an Scheinheiligkeit.

Dennoch argumentieren manche Ökonomen und politische Akteure, dass genau diese Transformation notwendig sei, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Neue Industrien – etwa im Bereich Wasserstoff, Batterietechnologie oder erneuerbare Energien – sollen neue Wertschöpfung schaffen. Von alledem ist bislang nichts zu sehen, weder aktuell noch in Zukunft. Die Realität zeigt, dass viele dieser Projekte mit erheblichen Schwierigkeiten kämpfen. Deutlich wird dies am Beispiel des schwedischen Batterieherstellers Northvolt, der als europäisches Vorzeigeprojekt galt und auch in Deutschland massiv gefördert wurde. Trotz milliardenschwerer, steuerfinanzierter Unterstützung in Habeck’schen Misswirtschaftszeiten, ambitionierter Ausbaupläne und politischer Rückendeckung geriet das Unternehmen in massive Schwierigkeiten, verlor Großaufträge und meldete 2025 Insolvenz an. Teile der geplanten Produktion gingen anschließend in ausländische Hände, insbesondere in die Hände der USA über.

Dies ist kein Einzelfall, sondern symptomatisch für eine grüne Wirtschaftspolitik: Während politisch von neuen industriellen Leitmärkten gesprochen wird, zeigt sich in der Praxis, wie fragil und unsicher viele dieser Projekte tatsächlich sind. Der Aufbau neuer Wertschöpfung gelingt bislang kaum – während gleichzeitig bestehende industrielle Strukturen, von denen Deutschland lebt, massiv unter Druck geraten. Deswegen liebe Grüne: Lieber die Taube in der Hand als den Spatz auf dem Dach!

Robert Habeck formulierte dies seinerzeit programmatisch mit dem Anspruch, Deutschland zur „klimaneutralen Industriemacht“ umzubauen. Die Grünen gehen bei Begriffen wie klimaneutral von einer starken Verursachung des Klimawandels durch den Menschen aus. Das ist jedoch Humbug, und von seriösen – nicht am Tropf von klimanarrativstützenden Institutionen und Regierungen hängenden – Wissenschaftlern längst widerlegt. Menschengemachter Klimawandel erweist sich mehr und mehr als Lüge. Der Mensch trägt zum Klimawandel nur geringfügig bei. Die Natur (Ozeane, Pflanzen, Böden) tauscht jedes Jahr riesige Mengen CO₂ mit der Atmosphäre aus.

Natürliche Emissionen: ~750–800 Gigatonnen CO₂ pro Jahr,

Menschliche Emissionen: ~35–40 Gigatonnen CO₂ pro Jahr

Der menschliche Anteil beträgt etwa 4–5 % der jährlichen Gesamtflüsse.
Gleichzeitig ist Kohlendioxid ein zentraler Bestandteil der Photosynthese und damit Grundlage pflanzlichen Wachstums, was – bei niedrigerem CO₂-Gehalt in der Atmosphäre – Fragen der Sicherstellung der weltweiten Bevölkerungsernährung aufwirft. Weltweit leiden aktuell rund 670 Millionen Menschen an chronischem Hunger. Zusätzlich befinden sich laut Organisationen wie Oxfam und dem Welternährungsprogramm über 300 Millionen Menschen in akuten Hungerkrisen.

Die Klimalüge wird von den meisten Menschen – wie die Coronalüge – als solche in absehbarer Zeit erkannt werden. Davon gehe ich aus.

Der Vorwurf der Doppelmoral liegt dabei auf der Hand: Während im Inland strenge Klimavorgaben durchgesetzt und industrielle Prozesse verteuert werden, entstehen im Ausland neue Produktionskapazitäten – häufig mit höherem fossilen Energieanteil. Das Ergebnis ist keine echte Dekarbonisierung – die ohnehin nicht notwendig ist –, sondern eine Verlagerung von Wertschöpfung und Emissionen. Die angestrebte ökologische – meines Erachtens unnötige – Transformation droht so, ihre eigene ökonomische Grundlage zu untergraben. Nix Ausgleich, liebe Grüne!

Der Anspruch, gleichzeitig Vorreiter der Klimapolitik und stabiler Industriestandort zu sein, gerät zunehmend in Widerspruch. Die Politik der Grünen möchte – gefangen in ihrem Bedürfnis nach moralischer Überlegenheit – die ganze Welt bekehren und beglücken mit ihrer eingebildeten einzig richtigen Sichtweise. Das ist kein bloßes, zu lösendes „Übergangsproblem“ – wie die Grünen und andere Verblendete behaupten –, und die deutsche Wirtschaft würde nach dieser „Übergangsphase“ wieder erstarken, nein, es ist Ausdruck einer zunehmend realitätsfernen Politik, die den deutschen Interessen massiv schadet.

Zudem zweifle ich daran, ob die strategischen Denkweisen der Grünen – soweit überhaupt vorhanden – tatsächlich noch am Erhalt des Industriestandorts Deutschland ausgerichtet sind – oder ob wirtschaftliche Folgekosten ihrer Weltbeglückung bewusst in Kauf genommen oder sogar geschürt werden. Der Münchner Volkswirtschaftsprofessor Christian Kreiß formulierte diese Kritik besonders zugespitzt mit den Worten, es erscheine ihm „so, als wenn … Habeck und Baerbock gewissermaßen wie Auftragskiller der deutschen Industrie handeln würden“.

Diese scharfe Formulierung kommt meines Erachtens der Realität sehr nahe: Die politische Kommunikation der Grünen betont Transformation, Zukunftsfähigkeit und Klimaschutz – während gleichzeitig zentrale industrielle Strukturen unter Druck geraten. In dieser Diskrepanz sehe ich nicht nur einen Zielkonflikt, sondern eine grundlegende Fehlsteuerung. Handelt es sich bei der „grünen“ Doktrin – die Deindustrialisierung Deutschlands betreffend – nun um unbeabsichtigte Nebenwirkungen oder um bewusst in Kauf genommene oder sogar gewünschte Konsequenzen? In meinen Augen definitiv um Letzteres.

Wärmepumpen und Elektromobilität

Die Förderung von Wärmepumpen und Elektromobilität ist ein zentraler Bestandteil der Klimapolitik der Bündnis 90/Die Grünen. Hier zeigt sich eine deutliche Kluft zwischen politischem Anspruch und praktischer Umsetzung.

Ein zentraler Punkt für den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands ist der massiv steigende Strombedarf. Studien der Agora Energiewende gehen davon aus, dass der Stromverbrauch in Deutschland bis 2030 auf rund 700 – 750 TWh steigen könnte – gegenüber aktuell etwa 460 bis 500 TWh.

Treiber für dieses Szenario sind insbesondere Elektromobilität, Wärmepumpen und die Elektrifizierung industrieller Prozesse. Mehr als fraglich ist deshalb, ob der hierfür notwendige Ausbau von Erzeugungskapazitäten, Netzen und Speichern in diesem Tempo überhaupt realistisch ist – oder ob hier politischer Wunsch und machbare Realisierung auseinanderlaufen.

Zudem bestehen erhebliche Infrastrukturdefizite. Zwar wächst die Zahl öffentlicher Ladepunkte deutlich – laut Bundesnetzagentur lag sie Anfang 2026 bereits bei rund 194.000 bis knapp 200.000 Ladepunkten, nach etwa 165.000 ein Jahr zuvor –, doch der Ausbau verläuft regional sehr ungleich und hält mit dem steigenden Bedarf nur bedingt Schritt. In Ballungsräumen verdichtet sich das Versorgungsnetz, während ländliche Regionen und Teile der Wohninfrastruktur – etwa Mehrfamilienhäuser – weiterhin deutliche Lücken aufweisen. Im ländlichen Raum und in Mehrfamilienhäusern bleibt die Ladeinfrastruktur oft unzureichend. Ähnliches gilt für die Stromnetze: Der Netzausbau hinkt dem Zubau erneuerbarer Energien und neuer Verbraucher vielfach hinterher, was zu Engpässen und steigenden Netzkosten führt.

Erschwerend kommt die Kostenbelastung für Haushalte dazu. Der Einbau einer Wärmepumpe kostet je nach Gebäudezustand häufig 15.000 bis über 30.000 Euro, in Bestandsgebäuden teils deutlich mehr. Auch Elektrofahrzeuge bleiben trotz Förderung für viele Haushalte teurer als vergleichbare Verbrenner. Diese Investitionen werden von den Grünen politisch eingefordert, während gleichzeitig hohe Strompreise bestehen bleiben – ein Spannungsfeld, das insbesondere Eigentümer älterer Gebäude und einkommensschwächere Haushalte trifft. Aber was interessieren die Grünen schon die Nöte und Bedürfnisse der Bevölkerung, wenn es darum geht, „das grüne Große und Ganze“ im Auge zu behalten?

Hinzu kommt ein oft unterschätzter Faktor: Damit Wärmepumpen effizient arbeiten, sind in vielen älteren Bestandsgebäuden zusätzliche Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Dazu zählen etwa bessere Wärmedämmung, der Austausch von Fenstern oder der Einbau von Flächenheizungen wie Fußbodenheizungen, da Wärmepumpen mit niedrigeren Temperaturen arbeiten wie gewöhnliche Heizungen und deshalb größere Heizflächen oder eine bessere Dämmung benötigen, wenn die Bewohner nicht frieren wollen. Je nach Ausgangszustand des Gebäudes können sich diese Maßnahmen schnell auf 50.000 bis über 150.000 Euro summieren. Bei einem typischen Einfamilienhaus aus den 1960er- oder 1970er-Jahren können Gesamtkosten inklusive Heizungstausch und energetischer Sanierung damit durchaus in den sechsstelligen Bereich gehen.

Ich sehe darin eine erhebliche soziale Schieflage: Während politisch ein flächendeckender Umstieg auf neue Technologien angestrebt wird, tragen die finanziellen Risiken und Investitionskosten in erster Linie private Haushalte – trotz gewährter Zuschüsse. Als sozial ausgewogen lässt sich ein solcher Ansatz aus dieser Perspektive kaum bezeichnen. Aber wen interessiert das heutzutage schon.

Ex-Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck betonte in diesem Zusammenhang regelmäßig, dass die Elektrifizierung von Verkehr und Wärme „unumkehrbar“ sei und Deutschland hier vorangehen müsse. Ein Weltbeglückungsphilosoph eben, dieser Robert Habeck, der vielleicht beim Schreiben von Kinderbüchern hätte bleiben sollen. Gott sei Dank sind Ministerposten nicht „unumkehrbar“ besetzt. Der Umbau wird von grünen Traumtänzern politisch als alternativlos dargestellt, obwohl zentrale Voraussetzungen – günstiger Strom, flächendeckende Infrastruktur und ausreichende Netzkapazitäten – vielerorts noch nicht gegeben sind.

Der Vorwurf der Doppelmoral liegt auch hier nahe: Während die Grünen den Umstieg auf strombasierte Technologien massiv vorantreiben wollen, würden sie in ihrer Verblendung gleichzeitig Rahmenbedingungen schaffen, in denen Strom knapp, teuer und infrastrukturell ungleich verteilt bleibt. Das Ergebnis wäre ein politisch forcierter Wandel, der auf ein System trifft, das dafür noch nicht vorbereitet ist.

Befürworter sehen in der von den Grünen forcierten Energiepolitik dennoch einen notwendigen Schritt, um die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren und langfristig eine klimaneutrale Wirtschaft aufzubauen. Ich sehe hingegen ein strukturelles Problem: Der Umbau soll mit hoher Geschwindigkeit vorangetrieben werden, ohne dass wirtschaftliche Tragfähigkeit und technische Umsetzbarkeit im gleichen Maß gesichert sind. Mit einer solchen Energiepolitik beschleunigt Deutschland seinen wirtschaftlichen Niedergang. Die Grünen und ihre Politik sind in meinen Augen die Totengräber der deutschen Wirtschaft.

„Wertegeleitete“ Außenpolitik

Ein besonders sensibler Punkt ist der außenpolitische Wandel der Bündnis 90/Die Grünen. Aus einer Partei, die aus der Friedensbewegung hervorgegangen ist, wurde ein bellizistischer Akteur, der militärische Unterstützung – im Kontext des US-amerikanischen Stellvertreterkriegs in der Ukraine 2022 gegen den vermeintlichen Aggressor Russland – in seiner Kurzsichtigkeit ausdrücklich befürwortete.

Dieser Wandel ist auch in Zahlen messbar: Deutschland hat der Ukraine seit dem 24. Februar 2022 bis Anfang 2026 nach Angaben der Bundesregierung rund 55 Milliarden Euro militärische Hilfe bereitgestellt beziehungsweise für die kommenden Jahre verfügbar gemacht. Rechnet man die zivile Unterstützung von rund 39 Milliarden Euro hinzu, summiert sich die deutsche Hilfe auf rund 94 Milliarden Euro. Damit gehört Deutschland zu den größten Unterstützern der Ukraine überhaupt und ist nach Regierungsangaben der größte Unterstützer in Europa.
Zu den gelieferten Systemen zählen unter anderem Flugabwehrsysteme, Panzer und Artillerie. Die Grünen – repräsentiert von Bellizisten wie Annalena Baerbock und Anton Hofreiter – gehörten innerhalb der Bundesregierung zu den entschiedensten Befürwortern dieser Unterstützung.

Ich sehe darin einen Bruch mit den historischen Wurzeln der Partei. Noch vor der Bundestagswahl 2021 war im Grundsatzprogramm festgehalten, dass Waffenexporte restriktiv zu handhaben seien und insbesondere nicht in Krisengebiete erfolgen sollten. Nach Beginn des Ukrainekriegs wandelte sich diese Position grundlegend. Außenministerin Annalena Baerbock erklärte: „Wir stehen an der Seite der Ukraine – solange sie uns braucht.“ Auch Anton Hofreiter profilierte sich als einer der lautstärksten Befürworter schwerer Waffenlieferungen – deswegen auch sein ihm zurecht verliehener Spitzname „Panzertoni“.

Die Grünen begründen diesen Kurs mit einer wertebasierten Außenpolitik, die Demokratie, Souveränität und Menschenrechte auch militärisch verteidigen will. Eben diese „Werte“ sind jedoch in der Ukraine unterrepräsentiert. Baerbock formulierte dies mehrfach mit dem Anspruch, eine „wertegeleitete Außenpolitik“ zu verfolgen, die nicht nur auf Dialog, sondern auch auf Abschreckung setzt. Weder die Ukraine noch Russland sind in der NATO noch in der EU. Was haben wir also dort verloren? Humanitäre Hilfe, ja, aber keinen Cent für militärische Hilfe! Die Ukraine würde schon längst wieder in Frieden zu besseren Bedingungen leben, als sie mittlerweile möglich sind, wenn nicht die hirnrissigen Regierungen Europas – nicht zuletzt aus eigennützigen Interessen – diesen bluttriefenden Krieg verlängert hätten. Sie haben Blut an den Händen und die Ukraine eben nicht im Namen der „Demokratie, der Souveränität und der Menschenrechte“ unterstützt. Wer das immer noch glaubt, kann das gerne tun, sollte jedoch mal zum Augenarzt gehen, und sich die Tomaten von den Augen entfernen lassen.
Wie dem auch sei, Rüstungskonzerne wie Rheinmetall haben sich riesig über diese „wertegeleitete Außenpolitik“ gefreut, und können auch weiterhin auf ausgiebiges Blutvergießen hoffen.

Für mich entsteht aus dieser vermeintlich wertegeleiteten Außenpolitik eine grundlegende Glaubwürdigkeitsfrage. Der Übergang von pazifistischen Grundpositionen hin zu militärischer Unterstützung mit todbringenden Waffen ist ein abrupter Kurswechsel und keine notwendige evolutionäre Anpassung wie von den Grünen behauptet – es ist ein politischer Bruch. Die verharmlosende Sichtweise und Begründung der Grünen sind in meinen Augen Heuchelei. An den Händen der Grünen klebt Blut – wie an den Händen aller anderen Bellizisten.

Hinzu kommt ein weiterer, oft ausgeblendeter Widerspruch: der ökologische Anspruch. Kriege gehören zu den größten kurzfristigen Emissionstreibern überhaupt – durch zerstörte Infrastruktur, Brände, militärische Logistik und Wiederaufbau. Studien schätzen, dass allein der Krieg in der Ukraine bereits mehrere hundert Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente verursacht hat. Damit steht militärisches Handeln in einem Spannungsverhältnis zu den eigenen klimapolitischen Zielen. Schätzungen zufolge verursacht das Militär generell zwischen 5 und 5,5% Prozent der weltweiten CO2-Emmissionen.

Befürworter dieser bellizistischen Außenpolitik halten dagegen, dass sich die geopolitische Realität grundlegend verändert habe und eine rein pazifistische Haltung angesichts militärischer Aggression nicht mehr ausreiche. Sicherheit und Freiheit müssten im Zweifel auch militärisch verteidigt werden. Willkommen im Land der Traumtänzer! Dem halte ich entgegen: Ein rechter Schmarrn! Es ging den eigentlichen Treibern dieses Krieges – den USA – keine Sekunde um Freiheit, Demokratie oder Menschenrechte in der Ukraine, darum ist es den USA in keinem ihrer mittlerweile knapp 500 militärischen Auseinandersetzungen seit Bestehen der USA gegangen. Solche ethisch-emotionalisierende Behauptungen stellen die Grünen und andere Bellizisten sowie die USA, die meist illegal Kriege führten, auf, um die Akzeptanz der Massen für ihre Kriege zu gewinnen. Auch der jetzige Krieg der US-Amerikaner gegen den Iran ist ein illegaler, völkerrechtswidriger Angriffskrieg, wie auch der russische Überfall der Ukraine im Februar 2022 einer war. Komisch, dass es bei den Mainstreammedien nicht den gleichen Aufschrei, formuliert mit Begriffen wie „völkerrechtswidrig“, „illegal“, „Angriffskrieg“ und dergleichen beim Irankrieg 2026 gab wie seinerzeit bei der russischen Invasion 2022 in die Ukraine. Finden Sie nicht auch, Herr Merz? Die meisten Mainstreammedien sind mittlerweile fester Bestandteil des Imperiums der Lügen.
Es geht den USA wie in jedem ihrer Kriege um eine Vergrößerung der Macht und des Besitzes ihrer Eliten, sei es aktuell der Irankrieg oder der Ukrainekonflikt. Die letztlich getroffene Aussage von Donald Trump, der auch nur eine Marionette des Deep States ist, Länder sollten sich entweder bei den USA mit Öl versorgen oder selbst dafür sorgen, dass die Straße von Hormus offen bleibt, unterstützt diese Sichtweise. Von wegen Demokratie, Souveränität und Menschenrechte – wie verblendete Gutmenschen glauben mögen!

Fazit

Der zentrale Wertekonflikt der Grünen bleibt bestehen. Es gelingt ihnen nicht – zwischen angeblichem Pazifismus, geopolitischer Realität und dem eigenen Anspruch – gleichzeitig Friedens- und Klimapolitik zu betreiben – glaubwürdig zu vertreten. Den Grünen glaube ich kaum mehr etwas, nicht einmal ihre ökologische Ausrichtung. Ihre angeblich ökologisch ausgerichtete Politik wird nicht konsequent umgesetzt, sondern bei Zielkonflikten flexibel ausgelegt.

Meine Kritik an den Grünen ist vielschichtig: Sie reicht von wirtschaftlicher Überforderung über energiepolitische, nicht durchdachte Risiken bis hin zum Bellizismus. Für mich ist ihre politische Glaubwürdigkeit nicht gegeben. Dass sie dennoch in Baden-Württemberg bei der letzten Landtagswahl im März 2026 stärkste Partei wurden, und in München den Oberbürgermeister stellten, befremdet mich zunehmend, und verstärkt meinen Verdacht einer zunehmenden Uninformiertheit deutscher Bürger.

„Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.“
William Shakespeare

Wahrer denn je.

Uwe Froschauer

Uwe Froschauer hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München Betriebswirtschaft studiert und abgeschlossen. Sein besonderes Interesse galt der Wirtschaftspsychologie. Er arbeitete als Unternehmensberater, gibt Seminare bei Berufsbildungsträgern, ist Autor mehrerer Bücher und betreibt den Blog wassersaege.com. Seine Leidenschaft für weltweite Reisen machte ihn sensibel für Kulturen und Probleme anderer Völker. Er ist naturverbunden und liebt Tiere und Pflanzen.
Mehr Beiträge von Uwe Froschauer →

Ähnliche Beiträge:

53 Kommentare

  1. Seit sie „Grünen“ den völkerrechtswidrigen, unprovozierten Angriffskrieg der NATO auf Jugoslawien gepusht haben, sind die bei mir restlos „unten durch“! Denen glaube ich kein einziges Wort!

    1. Zum Zerreden ihrer Lügen sind die Spitzen der Grünen so mit Rhetorik beschäftigt,
      daß für ein durch innere Werte geleitetes Sprechen und Handeln kein Platz mehr ist.
      Ein von innerster Friedfertigkeit geleiteter Grüner kommt in dieser Partei wohl nicht nach oben,
      damals wir heute.

      1. Ich glaube, mit Hans Christian Ströbele ist das letzte Exemplar dieser Gattung von uns gegangen. Und der wurde zuletzt in der Partei ja auch nur noch gemobbt….

        1. Dabei wollen einige Wähler offenbar echte pazifistische Grüne. Ströbele wurde die letzten Jahre ja direkt im Wahlkreis Berlin Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg gewählt ohne Unterstützung der Partei. Und so der Heuchelei des Parteiestablishments der Spiegel vorgehalten.

          Fragt sich warum es immer noch Grünenwahler gibt, die diese grünen Panzerfahrer wählen?

          1. Ströbele war meines Wissens sogar der allererste Grüne, dem es gelang, das Direktmandat zu holen. Alle anderen waren nur per Liste im Bundestag.

            1. Ich glaube der Jurist Ströbele war zwar äußerlich aufgeräumt,
              ansonsten aber (mit Heimat im revolutionärsten Stadtteil)
              kämpferischer angelegt als der wohlbekannte Panzerreiter.

    2. Also, es war Klientelpolitik für eine Sekte.

      Aber ohne Wasserträger wäre die stille Invasion in den Beamtenapparat nicht möglich gewesen.

      Man brauchte ein Alibi, die vermeintlich Weltenrettung vor dem Hitzetod. mit einer Wärmepumpe lässt sich eben eine höhere Gewinnspanne erzielen und die Bürger werden gezwungen ihr Geld für internationale Konzerne auszugeben, Dass das Geld nur noch die Hälfte wert ist, stört Dummköpfe nicht, das Gehalt steigt und das BIP auch. Schaun Sie heute mal bei EWK vorbei, der hatte als Kind eine Windmühle auf dem Teller.
      Bei mir waren es Bilder von Schneewittchen und den 7 Zwerge. Die wohnten in riesigen Pilzen. Als ich als Stepke mal einen richtig großen Steinpilz fand, suchte ich nach den Zwergen, fand aber nur dicke Maden.

      Später lernte ich, wo die Zwerge herkamen. Es waren Bergleute, also die kannten die Schätze dieser Welt.

      Die Grünen haben ihre Sippe bestens versorgt und sind geistige Zwerge geblieben aber mit einem riesigen Scheinheligenschrein und weil dessen Strahlkraft andere so sehr geblendet hat, haben sich viele täuschen lassen. wer ist nicht für den Schutz der Natur, für Frieden und eine gerechte Welt?
      War ich immer. Und dann gelangten die Grünen an die Macht und führten Kriege, zuerst im Ausland und dann gehen die vernünftigen Bürger.

      Kulturrevolution von oben zu einer Zeit, wo die Chinesen ihre abgebrochenen und auch die Viererbande abgesetzt hatten.

      Klar die haben auch mitgemacht, weil sie so weltweite Geschäfte machen konnten und weil China eben auch südlicher liegt, Riesenstädte mit Smog hatte und viel nachzuholen hatte.
      Aber die haben auch ihre Kohlrkraftwerke und Atomkraftwerke modernisiert und sicherer gemacht.

      Das Denken in der chinesischen Kultur ist ganzheitlich und langfristig orientiert.

      Leute, die zu große Fehler machen werden abgesetzt oder auch hingerichtet.

      Wann werden Habeck und Baerbock vor Gericht gestellt?

      Es war doch mutwillige Sabotage, was da betrieben wurde und wer über den Staatsterrorismus jubiliert hat, hat sich doch außerhalb einer freiheitlichen demokratischen Grundordung gestellt.

      Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Der Merz will mit dummen Sprüchen mit den starken Fritz aufführen und der Klingbeil zum Schein des Sozislstaat retten.

      Beide sind Betrüger und verschlimmern nur die Weltlage.

      Würden wir das Elend der Grünen aufarbeiten, würden wir auch eigene Fehler erkennen.

      Nicht Kriegstüchtig müssen wir werden, sondern wehrfähig gegen eine Verbrecherbande, die die Inflation von mindestens 5% verschuldet haben, sich aber die eigenen Einkommen um 12 bis 15% jährlich erhöht haben.

      Wie warnte schon vor langer Zeit Richard von Weizsäcker: „Die Parteien haben sich den Staat zur Beute gemacht.“

      Das ist aber nur eine Seite der Medaille. Die Banker lieben das Schuldgeld, weil sie so die Politiker an ihre Leine nehmen können.

      Mit echten StableCoin, die an die reale Wertschöpfung gebunden sind und mit Bürgern, die ihr Geld eigenverantwortlich verwalten und investieren, ließe sich eine echte demokratische Gesellschaft aufbauen.

      Darüber wird es Zeit zu reden, denn der digitale Euro ermöglicht unter den gegebenen Bedingungen die vollständige Enteignung der Bürger.

      Die Gesetze dazu sind bereits in Kraft, man wendet sie nur noch nicht an, wie auch die Melde-und Genehmigungspflicht für längere Reisen ins Ausland.

      Auch das Lasten-Ausgleichsgesetz existiert bereits.

      Und mit dem digitalen Euro haben Sie einen Betrag, der den 40 DM bei der Währungsreform nach dem Krieg entspricht.

      Fragen Sie Herrn Rötzer. Es gab bei Telepolis Kommentare der Leser zu vielen heimlichen Veränderungen, auch die Abschaffung des Paragrafen 80 StGB.

      Gäbe es den noch, müsste die ganze Bande von Kriegstreibern unverzüglich in den Knast.

  2. Dass der Umwelt – Natur- und Klima -schutz der Grünen Parteien den falschen Weg eingeschlagen hat, ist seit beinahe
    20 Jahren Thema. Ins Zentrum der De -batte wurde das CO² gerückt, statt den gigantischen Rohstoffverbrauch zu pro-
    blematisieren. Medial ist ständig vom Elektro-Auto due Rede, vom mips-Auto redet niemand (Quelle:Friedrich Schmidt- Bleek)

  3. EINEN EINGESTELLTEN KOMMENTAR NICHT MEHR BEARBEITEN UND KOR RIGIEREN ZU KÖNNEN, DAS IST EIN
    JAMMER . WIESO ÄNDRN SIE DAS NICHT?

    1. @Lichtenberg
      Es liegt daran: Wenn man eine KI-Moderation einsetzt, würde bei jeder Änderung,die Sie vornehmen, eine neu Prüfung erfolgen müssen. Das ist zuviel Aufwand/Traffic und je nachdem, welche man nutzt, kostet es auch noch Geld. OT hat in der Kommentarpause drei Tage geübt, um die KI-Moderation zu trainieren, die Regeln implementiert usw. Das wollen die nicht noch einmal machen müssen.
      Was mir auffällt ist, das sie den toxicity-score so niedrig eingestellt haben, dass viele Beiträge einfach nicht durchgehen – aber sie stellen Artikel wie diesen hier oben ein, den ihre eigene KI-Moderation nicht durchgelassen hätte.

      1. WIE WÄRE ES MIT EINER ANT -WORT DER REDAKTION ? Wie wäre es mit einer Antwort der Redaktion ? WIE WÄRE ES MIT EINER ANT WORT DER REDAKTION ?

  4. Er hat „Jehova“ gesagt! 🙂
    Und das gleich mehrmals! Na,das wird Ärger im Forum geben …

    Die heutigen „Grünen“ haben mit der Partei von einst nichts mehr zu tun. Am deutlichsten wurde diese Selbstverleugnung mit dem Spruch:

    „Die Grünen waren nie eine pazifistische Partei“

    Im Original wohl von Katrin Göring Eckart, aber er findet sich auch als Zitat von Claudia Roth und Anieszka Brugger. Damit ist der Gemütszustand dieser Partei wohl erschöpfend beschrieben

    1. Froschauers Kritik ist durchaus berechtigt, ich hätte aber einen Krtitikpunkt und eine Anmerkung.
      1. Das grundsätzliche Problem an den grünen Transformationskonzepten ist ihre hochgradige Unprofessionalität. Die Techiken die benötigt werden um ein Wirtschaftssystem in relativ kurzer Zeit umzubauen sind durchaus vorhanden – allerdings im asiatischen Raum.
      Taiwan, Südkorea und andere Nationen haben ihr System in eta einem Jahrzehnt komplett modernisiert und Industrialisiert – hier kam Projektmanagement auf höchstem Niveau zum Einsatz..
      In Relation dazu war das Hantieren des Herrn Habeck geradezu dilettantisch.
      2. Die These der Klimawandel könne nicht menschgemacht sein weil nur ca 3-4% der umgesetzten Gase vom Menschen kommen ist vorsichtig gesagt nicht besonders helle.
      Wie man am kontinuierlichen Anstieg des CO2 sehen kann reichen diese 3% auf Dauer vollkommen aus um den Anteil der Klimagase zu steigern.
      Das Problem ist ein gänzlich anderes.
      Der Klimawandel wird instrumentalisiert um den politischen Diskurs zu dominieren.
      Nur global koordinierte Maßnahmen wären sinnvoll, davon ist man weit entfernt.

  5. Den Artikel hätte man hinsichtlich der inhaltlichen Linie mühelos auch schon 1998 schreiben können. Jetzt in 2026 ist das nur noch abgestandener kalter Kaffee.

  6. Seitdem mehrer von mir aufwändig formulierte Kommentare im Nirwana verschwunden sind, teils mit der falschen Ansage, ich hätte schon drei Kommentare zum Artikel eingereicht, macht es keinen Spass mehr, sich hier einzubringen.
    Niemand macht sich gerne Mühe um dann durch Ignoranz bestraft zu werden.
    Manchmal schreibe ich Kommentare für mich, um im „Gegenüber“ eines Mediums meine Gedanken zu formen, und dann ist es mir egal ob das andere zu Gesicht bekommen oder nicht. Aber wenn ich gezielt zu einem Thema mich zu Wort melden will und dann schlicht missachtet werde, ist Aus die Maus.
    Man schreibt und weiß nie, für was. Die Algoritmen sind undurchsichtig und fehlerhaft. Kafka lässt grüßen.

    Und wer kontrolliert eigentlich die ADMINS? Dort sitzen heutzutage regelmäßig die heimtückischen Einflussagenten mit verdeckter Agenda …

    1. aber @ratzefatz, noch nie was von KI-Moderationssoftware gehört? Sie können es so machen: Sie lassen vor dem Posten Ihren Text von ChatGpT kurz auf Verträglichkeit mit KI-Moderatoren prüfen, evtl automatisch etwas glätten – und schon sollte der ratzefatz Kommentar durchgehen. Ist das was?

  7. „Ihr Anspruch ist hoch: Klimaschutz, Nachhaltigkeit und eine wertegeleitete Außenpolitik sollen Deutschland zukunftsfähig machen. Das klingt zunächst gut und zukunftsweisend.“
    Eine „wertegeleitete Außenpolitik“ klingt weder gut noch ist sie zukunftsfähig oder gar zukunftsweisend. Sie ist schlicht eine Sackgasse, wie die wertegeleitete Außenminsterin eindrucksvoll bewiesen hat. Eine erfolgreiche Außenpolitik ist nicht von Werten geleitet, sondern von Interessen, nämlich von den eigenen unter Berücksichtigung der Interessen des Anderen. Nur so kann man zu einer tragfähigen Übereinkunft kommen, was Egon Bahr, ein Meister deutscher Außenpolitik und Diplomatie gezeigt hat. Man sollte sich fragen wer auf die außenpolitische Kehrtwende mit Verweis auf westlich-transatlantische Werte beständig gedrängt hat: Es war die Partei-übergreifende Politik der USA mit ihren transatlantischen Helfern in Deutschland und Europa, der sich auch die etwas naiven Grünen nicht verschließen konnten.

    „Die Grünen begründen diesen Kurs mit einer wertebasierten Außenpolitik, die Demokratie, Souveränität und Menschenrechte auch militärisch verteidigen will.“
    Wenn man das nicht normativ sieht, dann bedeutet das doch, dass eine Ideologie-getriebene Außenpolitik aggressiv in die Welt getrieben werden soll.

  8. Noch schlimmer ist das die anderen (Block) Parteien den Grünen hinterherhoppeln. Damals die SPD jetzt auch die CDU. Die Wähler der CDU hatten vor der letzten Wahl mit einem Politikwechsel gerechnet, der ja auch versprochen war. Bis heute kann man nur spekulieren wie es zu dieser vollständigen 360 Grad Wende von Merz kam. Was beide eint ist die starke transatlantische Bindung. Man könnte fast denken Merz war von Anfang an als Uboot gestartet. Reiche hat vernünftige Ansichten, wird aber von allen Seiten denunziert. Da müsste man ja eingestehen das die Politik der letzten Jahre komplett in die falsche Richtung lief. Was macht man also, weiterhin alles mit mehr Geld zukippen, statt die Probleme an der Wurzel zu lösen. Die Schulden werden auf den Bürger abgewälzt. Das 500 Mrd Schuldenpaket wird schneller alle sein als uns lieb ist und wie vor kurzem bestätigt nichts wurde verbessert. Was bleibt, sehr viele Mrd mehr fließen jährlich in die Schuldentilgung an die Banken und der Staat hat noch weniger Handlungsspielraum. Wie sowas endet kann man sich in Argentinien anschauen, einst das reichste Land da unten.

  9. Richtig, die Grünen sind von einer einstmaligen Friedenspartei zu ärgsten Kriegstreibern mutiert. Aber ist das beim Klimaschutz nicht dasselbe? Kretschmann hatte nach dem Wahlsieg 2021 nicht weniger als 1000 neue Windräder versprochen. Tatsächlich waren es 68. Wie auch der Stuttgarter OB Fritz Kuhn, der exakt nichts für den Klimaschutz tat. Sind nicht die Grünen das effektivste Mittel, um Klimaschutz zu verhindern? Natürlich waren sie immer bei den großen Klimakonferenzen dabei. Herrmann Scheer, der Vordenker der Energiewende hat sie richtig eingeschätzt. Sinnlose Wichtigtuerei, lange Jahre ausgerechnet in Dubai, was dem Terrorstaat Katar ein positives Image verschaffte. Und dann natürlich die Zertifikate. Dass das ein riesiger Schwindel werden würde, wusste Scheer schon im Vorhinein.
    Lies mal, Froschauer:
    https://www.solarserver.de/2025/11/17/wie-erneuerbare-die-energiewelt-erobern-analyse-zu-2024-2025/

    92 Prozent der Investitionen in Sromerzeugung gehen in Erneuerbare! Weltweit! Wir als einstiger Pionier sind nur noch auf einem Relegationsplatz. Das heißt doch, dass alle wesentlichen und geldbringenden Erfindungen in diesem Bereich und seinen Ausläufern gemacht werden. Die olle Atomkraft kann man doch schlicht vergessen. Die Wärmepumpe wurde in den skandinavischen Ländern schon vor 10 Jahren eingeführt, zur allergößten Zufriedenheit jetzt. 400 Prozent Wirkungsgrad, das ist ein Wort. Und das bringt sie. Ebenso das E-Auto. 2023 hatten wir noch einen Einbruch an Verkäufen, als die Subvention wegfiel. Aber jetzt haben wir 2026 und die Fahrzeuge sind leichter, billiger und schneller ladend geworden. Die Sache läuft auch ohne Subvention.
    In der Tat ist die Schwankung der erneuerbar erzeugten Energie ein Problem. Wie das angegangen werden könnte, beschreibt der hervorragende Andreas Schmitz:
    https://www.youtube.com/watch?v=K80xdelCsIM
    So nämlich ist das: gäbe es Preiszonen, dann wäre der Strom im Norden, wo ausgebaut wird, billiger und die Verweigerer im Süden müssten mehr zahlen. Das nun wird systematisch verhindert, um die Fossilen im Süden zu retten. Und dann müssen gigantisch teuer Leitungen gen Süden gebaut werden und genau das treibt die Strompreise in die Höhe.

    Dieser Akkudoktor ist wirklich äußerst kompetent und man kann beobachten, dass er durchaus politische Wirkung entfacht. Gut so!

    1. Wärmepumpe ist nicht gleich Wärmepumpe. Die in unseren Breiten effektivste, die Luft-Luft-WP wird selten eingesetzt, weil sie die Fassaden verschandelt. Luft-Wasser-WP sind nur mit teuren Fußbodenheizungen effizient genug. Mit normalen Heizkörpern ist sie jeder Gastherme unterlegen und verkommt zur Elektroheizung. In Skandinavien dürften Wasser-Wasser-WP mit Tiefenbohrungen vorherrschen. Aber deren Einsatz sind in Deutschland Grenzen gesetzt

    2. Was der Akkudoktor sagt ist eher unter Populismus einzuordnen. Zudem „die Verweigerer im Süden“ werden die Leute auch noch gegeneinander ausgespielt.

      An der Küste weht mehr Wind und es wohnen weniger Leute, deshalb gibts da mehr Windstrom. Dei verteilung nach Süden könnte besser sein, deshalb werden auch Trassen gebaut. Die waren früher aber nicht notwendig, da wir überall große KW hatten. Das Argument, das liegt nur an den Leuten im Süden, ist damit falsch.

      Grundsätzlich haben wir aber ein Problem das bei Sonne zuviel Strom da ist und bei Dunkelheit zuwenig. Das lösen wir nicht durch neue Trassen. Und leider auch NICHT durch ein paar Akkus. Kann man sich mal ausrechnen wieviel wir allein zum Überbrücken der Nacht bräuchten, das wären 100.000e große Installationen. Mit Akkus können wir die Spitzen rausnehmen, das wars,

      Mit den Nordländern können wir uns auch nicht vergleichen, da die Wasserkraft und auch AtomKW haben.

      „400 Prozent Wirkungsgrad, das ist ein Wort.“ auch immer gern genommen. 400% sind schon der Bestwert der nicht immer erreicht wird. Das eigentliche Problem ist aber ein anderes. Die alten KW Kohle/Atom haben Wärme zusätzlich erzeugt. Die gabs quasi kostenlos. Jetzt muss die Wärme aus Strom erzeugt werden, was den Strim und die Leitungen zusätzlich belastet.

  10. Dieser Beitrag trifft genau auch meine Überzeugungen zu den Grünen und wie mir scheint, auch die meines Bekanntenkreises.
    Es wäre nun interessant, einmal das Profil des typischen Grünen-Wählers zu analysieren.

    1. Das sind vermutlich Leute, die manche Spötter auch gern als „gebildete Du*mheit“ bezeichnen:

      https://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl/analyse-der-bevoelkerungsgruppen-wer-waehlte-wie-akademiker-und-reiche-waehlen-gruen-renter-spd_id_24280744.html#:~:text=Die%20SPD%20punktet%20bei%20den%20Rentnern%2C%20Reiche,FDP%20und%20Gr%C3%BCne%20die%20Kanzlermacher%20werden%20konnten

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article182493148/Die-Gruenen-Eine-Klischeeologie-ihrer-neuen-Waehler.html

      https://www.sueddeutsche.de/politik/die-gruenen-gebildete-beamtin-aus-dem-suedwesten-1.3682540#:~:text=drittst%C3%A4rkste%20politische%20Kraft%20im%20Land%20zu%20werden%2C,immerhin:%20In%20den%20Wochen%20vor%20der%20Wahl

      Meist urban (Naturromantik und gleichzeitg wenig praktisches Wissen und kaum Umgang mit Natur, gehören definitiv dazu, ich bin auch stadtnah aufgewachsen und erlag dem auch teilweise). Ansonsten genau das Milieu, welches der ÖRR bedient und repräsentiert: leichtgläubig, finanziell über dem Durchschnitt (d.h. sie bekommen bestenfalls den positiven Teil von Migration mit), jünger als der Durchschnitt (wenig Lebenserfahrung, dafür socialmedia-Blasen und virtue signalling). Auf Sezession beschreibt Sellner einen entsprechenden Kontakt (der ihn grundlos beschimpfte), der köstlich ist und meinem Eindruck dieser Leute zu 100% entspricht. Ich würds verlinken, aber ich schätze dann käme der Kommentar nicht durch.

    2. Ja, also ich hab was dazu geschrieben, es gibt Seiten mit entsprechenden Analysen.

      Als Dank dafür, ist mein Kommentar in der Moderation gelandet. Also nein, auf diesen Mist habe ich keine Lust mehr. Schade Overton, es war schön, aber vielleicht ist es besser so, je weniger Austausch, desto schneller eskalieren Konflikte und vielleicht braucht Deutschland das. Außerdem spare ich eine Menge Zeit. Tschüß an alle, ich habe gerne diskutiert und werde es vermissen (den social media-Mist, inklusive NSA-Archivierung und aufkommendem EU-Altersnachweis, mag ich mir nicht antun). Tschüssle…

  11. Herr Froschauer, im allgemeinen finde ich ihre Beiträge ja recht interessant und lesenswert. Hinsichtlich Klimawandel und Klimapolitik verstehen Sie allerdings nichts. Sie wiederholen einfach nur ziemlich platte Stammtischargumente der Klimaleugner, z.T. lächerlich. Bitte schreiben Sie doch in Zukunft nur zu solchen Themen die Sie wirklich verstehen.

    1. Was ist gegen die Feststellung einzuwenden, dass Rückbau der Industrie hier global nicht zu Emissionsminderungen führt?
      Dass eine Transformation egal wohin auch erwirtschaftet werden muss, und ein krampfhafter Versuch, schnell Elektromobilität einzuführen, die Umwelt eher mehr belastet, da der ökologische Rucksack bei e-Autos höher ist?

      1. Da haben Sie Recht, allerdings geht es bei dem was Sie sagen um die Art und Weise wie auf den Klimawandel reagiert wird. Froschauer allerdings übernimmt die altbekannten und törichten Argumente der Klimaleugner.

  12. „Natürliche Emissionen: ~750–800 Gigatonnen CO₂ pro Jahr,
    Menschliche Emissionen: ~35–40 Gigatonnen CO₂ pro Jahr
    Der menschliche Anteil beträgt etwa 4–5 % der jährlichen Gesamtflüsse.
    …“

    Die natürlichen Emissionen betragen Netto genau 0 (!), denn sie vollziehen einen Kreislauf, der sich über Jahrhundertmillionen stabilisiert hat, sonst hätten wir längst eine reine Co2-Atmosphäre! Anders sieht es beim vom Menschen emittierten Co2 aus. Das hat die Natur über lange Zeiträume eingelagert, die Natur hat sich über die Zeit auf die vorindustrielle Atmosphäre eingestellt, weshalb die Äußerungen des Autors zum Thema insgesamt völlig daneben sind, nichts als nachplappern des von professionellen Leugnern in die Welt gesetzten Nichtsinns. Das entwertet den ganzen Artikel, kann weg.

    Wie heißt es so treffend: Wenn man keine Ahnung hat, einfach …

    1. @Juergen: Danke, dass Sie diesen Blödsinn des Autors bzw. der Leugner-Blase richtig gestellt haben!

      Es ist immer wieder der gleiche Stuss, der aus diesen Reihen verbreitet wird.

    2. Wenn man keine Ahnung hat….

      Nachweislich war dieses „vorindustrielle“ Niveau äußerst volatil, und betrug Anfang des 19. Jahrhunderts bereits jene über 400ppm, die wir aktuell auch haben. Es schwankt eben.
      Außerdem implizieren all diese Behauptungen, daß das menschengemachte Co2 überhaupt nicht in den Kohlenstoffkreislauf aufgenommen würde, was Unsinn ist. Aber ich laß mich gern mit Zahlen überzeugen. Nur haben hier die „Klimahysteriker“ (wenn andere routiniert die Beleidigung „XYZ-Leugner“ benutzen, ist das wohl angemessen) hier eine Bringschuld:

      Also: Wenn alles industrielle Co2 (plus Heizung) seit 1850 nie in den Kohlenstoffkreislauf ginge, wie hoch wäre dann heute der Anteil dieses Gases an der Atmosphäre? Kommt man dann überhaupt auf die aktuellen 400ppm? Oder wären wir dann schon bei 80.000? Eine Million?

      1. „Nachweislich war dieses „vorindustrielle“ Niveau äußerst volatil, …“

        Nachweislich … aha, und wo ist der Nachweis für diesen Unsinn? Kann es dir sagen, in Maiers Konversationslexikon von anno Tabak. Heute sind wir bei ca. 430 ppm angelangt, erkläre uns doch einfach mal, wohin das ganze Co2 entschwunden ist, das wir seither in die Luft geblasen haben. Bekanntlich braucht die Natur Jahrmillionen, um das Co2 aus der Atmosphäre abzubauen und einzulagern. Volantil ist da garnichts, das sagt uns die Physik. Sowas nennt man Plausibilitätsbetrachtung, in der Leugnerszene allerdings ein Fremdwort.

        In den Zwischeneiszeiten stieg der Co2-Gehalt nie über 300 ppm, in den Eiszeiten sank er bis 180 ppm ab, das zeigen die Eisbohrkerne. Da sind genau die zu erwartenden Werte, auch das sagt uns die Physik, in der Leugnerszene ebenfalls völlig unbekannt.

        https://ourworldindata.org/grapher/co2-long-term-concentration

        1. Die 280ppm, an denen alles festgemacht wird, sind auch von „anno Tabak“ (1890) und mit denselben Methoden ermittelt wie die hunderten im Lexikon gelisteten Messungen aus den Jahrzehnten davor.

          Du hast also keine Zahlen und Argumente, nur weitere Diffamierungen. Ja, das paßt!

          Und wer immer noch glaubt, in den Eisbohrkernen wären absolute Co2-Werte gespeichert, dem ist nicht zu helfen.
          Übrigens belegen die Eisbohrkerne auch mehrere zehntausend Jahre dauernde Phasen mit hoher Co2-Konzentration bei gleichzeitiger Eiszeit.

  13. Der Autor hat den Unterschied zwischen gutem CO2 – z.B. aus amerikanischen Flugzeugträgern und brennenden iranischen und russischen Ölfeldern und Raffinerien – und schlechtem CO2 aus seinem Auto, von seinem Grill und von seiner Bratwurst und furzenden Kühen offenbar nicht verstanden.

  14. Die Transformation der Grünen von einer Partei der Friedensbewegung zu diesem bellizistischen Behemoth, zu dem sie geworden sind, erinnert mich schon fast an Filme wie „Invasion of the body snatchers“ in denen die Körper von Menschen durch Kopien seelenloser Aliens ersetzt werden. Die Grünen wurden meines Erachtens komplett durch etwas Anderes, ganz und gar nicht friedfertiges, zutiefst abstoßendes ersetzt. Kein Wunder, dass sich Klaus Schwab so viele von denen für seine Internationale Parlamentspenetrationstruppe geschnappt hat.

    1. Die Grünen werden gesteuert vom richtigen deep state der VS. Lesen Sie mal bei wikispooks den Beitrag zu Hal Harvey, einem Millionärsöhnchen, der bescheiden auf seiner Farm in Aspen wohnt. Lt. ZEIT der wichtigste grüne Anthroposoph. Er hat den Abgasskandal initiiert und die Agora-Energiewende gegründet. Da sind die Grünen, Habeck, Bärbock, Hofreiter, nur Marionetten.

  15. „Aus einer Partei, die aus der Friedensbewegung hervorgegangen ist,“
    Da würde ich ganz vorsichtig sein, werter Autor. Oder sind Ihnen die anderen Wurzeln der Grünen nicht geläufig?
    Eine nicht unwesentliche Rolle bei der Gründung spielte eine Gruppe, die in Nachfolge der Blut- und Bodenideologie und -praxis den Zusammenbruch überlebt hatte, die Leute um Beuys.

  16. Leider verschwinden Kommentare.
    Die sachliche, respektvolle Behandlung des Themas Ökologie und Fossil-Konzerne lässt dieser Artikel völlig vermissen.

  17. Zitat: „Wenn zu viel wetterabhängiger Strom da ist, geht er zu Ramsch- oder sogar Negativpreisen ins Ausland, wenn zu wenig da ist, kommt der Strom teuer zurück“.

    Das ist wohl eher eine freundliche UNTERtreibung des GESAMT-Problems:

    Denn wenn es nach den Grün:innen in Deutschland UND deren Jüngern bei ALLEN (!) europäischen Nachbarn geht, sollen wir ja schon in naher Zukunft ALLE weder Atomkraftwerke, noch Kohlekraftwerke und erst recht keine Öl-und Gaskraftwerke mehr brauchen bzw. betreiben.
    Beim propagierten Endziel „100 Prozent aus Erneuerbaren“ (sinngemäß nach dem „Professor für Regenerative Energiesysteme“ Volker Quaschning) haben dann bei entsprechender Großwetterlage oder (Nacht-) Zeit also ALLE entweder zu viel Strom (z.B. bei Hellbrise) oder gar keinen Strom (z.B. bei Dunkelflaute).
    Dann kann (schon rein physikalisch) weder Strom (auch nicht zu Ramsch- oder sogar Negativpreisen) ins europäische Ausland (quasi als deutsches „Überdruck-Ventil“) gehen, weil AUCH DIE gerade zu viel davon haben, noch kommt überhaupt Strom (nicht mal teuer) zurück, weil dann AUCH DIE gerade zu wenig davon oder gar nichts haben.
    Und Wasserkraft-, Geothermie- und Biomasse-Kraftwerke können das Problem jedenfalls NICHT GENERELL richten, da sie, bedingt durch landesspezifische Geografie, Geologie und nur begrenzt verfügbarer (An-) Bauflächen, NICHT GENERELL im weiteren, signifikanten, Maße ausbaubar und damit letztlich zu leistungsschwach für eine (wenn auch nur temporäre) Vollversorgung blieben, wenn Sonne und Wind komplett bis auf 0 Prozent eingeschlafen sind.
    Wer jetzt allerdings mit dem Argument kommt, wir müssten deshalb nur noch mehr Windräder und Solarparks aufstellen, hat nie (oder immer noch nicht) verstanden, daß die Multiplikation einer noch so großen Anzahl mit Null (0) Ertrag nur wieder Null (0) Ertrag ergibt.

  18. Ich möchte die GRÜNEN wirklich nicht in Schutz nehmen, aber Hauptverantwortlich für den Atomausstieg war die Schwarz-Gelbe Regierung unter Angela Merkel. Rot-Grün waren Vorbereiter, CDU/FDP haben die wesentlichen Gesetze verabschiedet und die Ampel hat diese dann vollstreckt.
    Für den ganzen Artikel gilt: Geschwätz bleibt Geschwätz, auch mit umgekehrten Vorzeichen!

  19. +++Es gab keinen Atomausstieg, auch wenn die Grünen ihn „feierten“, sondern nur einen Verzicht auf einen Wiedereinstieg+++
    Schon beim ersten „Ausstiegs-Beschluss“ der rot-grünen Regierung im Jahr 2000 war klar, dass es bei dem äusserst langfristig angelegten „Ausstieg“ im wesentlichen um die Übernahme der Entsorgungskosten durch den Steuerzahler ging, nachdem die billig zu AKW`s gekommenen und zu profitablen AG`s umgewandelten Stromkonzerne zwischenzeitlich kräftige Profite kassiert hatten und weiter kassierten. 2023 (!) wurden dann, am Rande ihrer technischen Laufzeit, die letzten AKW-Veteranen stillgelegt, Neckarwestheim II z. B. nach 37 Jahren. Viele AKW`s haben dieses Alter aufgrund der enormen Material-Belastung und weil Studien über vermehrte Krebserkrankungen in ihrer Nähe auftauchten erst gar nicht erreicht. Das AKW Würgassen wurde z. B. 1994 schon nach 23 Jahren vom Betreiber abgeschaltet.
    Heute sind AKW`s in den meisten Staaten überhaupt kein Thema mehr, nicht wegen Sicherheitsbedenken oder grüner AKW-Gegner, sondern wegen der dramatisch gestiegenen Baukosten. Das polnische 3,7-GW-AKW an der Ostseeküste, bei dem der Termin für die Inbetriebnahme immer weiter verschoben wird, soll inzwischen über 40 Mrd. Euro kosten. Der Staat muss zudem den Betreibern, zu denen selbstverständlich auch Westinghouse gehört, einen Minimalpreis pro verkaufter KW/h garantieren. Derweil machen sich die Unternehmen und politischen Förderer der Offshore-Windenergie über die Atomstrom-Kalkulationen nur noch lustig.

  20. Aktuelle Daten (heute, 20.04.2026, 14:00) zur Stromerzeugung in der BRD:

    Biomasse: 7,5% Nutzung 52%
    Solar: 52% Nutzung 34%
    Wind 5% Nutzung4%
    Kohle 20% Nutzung 43%
    Erdgas 8% Nutzung 15%

    Wie man sieht, ist die Nutzung von Sonne und Wind nicht sehr ergiebig. Und um 20:11 Uhr geht heute übrigens die Sonne unter. Dann fallen auch die 50 % von der Solarenergie weg. Das ist die Sachlage fern aller Ideologie. Vorschläge zur Lösung? Hat irgendein Energiewende-Enthusiast einen Vorschlag?

    1. Offshore-WKA`s erreichen heute eine Kapazitäts-Auslastung von 45-60%, bei Herstellungskosten zwischen 3-5 Mrd. Euro pro 1 GW Nennleistung, 20-30% der Kosten für 1 GW AKW-Nennleistung. Und AKW`s müssen auch regelmässig runtergefahren werden.
      Atomenergie rechnet sich für die Konzerne nur mit dem Steuerzahler als Gewährleistungsträger, insbesondere wenn es um die irrwitzigen Kosten der technisch immer noch nicht zureichend geklärten Entsorgung geht. Deshalb sind Frameatom, Westinghouse und die russischen AKW-Hersteller so scharf drauf, anderen Ländern ihre AKW anzudrehen.

      1. Und jetzt willkommen in der Realität:

        In Deutschland sind aktuell 25 GWh Speicher installiert. Man macht sich Hoffnungen, bis 2030 100 GWh zu haben.
        Der Jahresverbrauch in ganz Deutschland beträgt etwa 530 Terawattstunden Strom.

        https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/stromverbrauch#entwicklung-des-stromverbrauchs

        Wenn ich mich nicht völlig verrechnet habe, sind das 1.452 GWh pro Tag!

        Angenommen wir könnten das tatsächlich komplett aus EEs erzeugen. Bleibt das Problem, daß diese sehr sehr unregelmäßig sind, bis hin zum nahezu Totalausfall, genannt „Dunkelflaute“. Die dauert gern mal ein, zwei Tage, drei bis vier sind auch nicht ungewöhnlich, die längste dauerte bislang 9 Tage! Das wären 13.000 GWh!

        Wo speichern wir die bei 25GWh Speicher aktuell und erhofft 100 in 4 Jahren? Und das setzt wohlgemerkt voraus, daß wir nur die Dunkelflauten abfedern, die EEs also im Rest des Jahres die vollen 1.400GWh plus Einspeicherstrom liefern.

        Ich sehe da ein klitzekleines Preoblemileinchen.

    2. Angeblich werden die Reichskraftanlagen in der Nähe von Wohngebieten wegen der TA Lärm um 22 h abgestellt. Deren Leistung fällt dann auch weg.

  21. Herr Froschauer,
    wäre ihr Artikel ein Userkommentar, wäre ich mir nicht sicher ob er die Kommentarregeln ohne Löschung überstanden hätte und zwar mit Recht.
    Vermutlich würden sich hier die wenigsten Leser als Freunde der Grünen bezeichnen, Jedoch von reinem Grünenbashing hat wohl niemand einen Erkenntnisgewinn und für den Rest kann ich Ihnen auch nur den Akkudoktor auf youtube ans Herz legen. Dort finden Sie auch einen Beitrag zur Dunkelflaute und den Strompreisen, Sie werden staunen wie wenig das direkt mit Wind und Sonne zu tun hatte.
    Atomstrom zu propagieren ohne ein Konzept zur Endlagerung zu haben und damit alles auf unsere Kinder, Enkel abzuwälzen ist sicher genauso falsch wie ein 500Mrd Schuldenpaket zu Lasten der nächsten Generation. Auch sind 4-5% zusätzliche Emmission „ein Haufen Zeuch“. Nehmen wir an ihr Arzt hätte die Dosis eines Herzmedikaments perfekt auf sie abgestimmt (an dieser Stelle würde ich Sie schon um den Arzt beneiden), wären sie dann bereit die Dosis um 5% zu erhöhen oder würden sie nicht negative Auswirkungen befürchten?
    Alles in Allem und es tut mir Leid das so sagen zu müssen, erwarte ich mir auch von der Redaktion mehr Qualitätskontrolle bei der Artikelauswahl.

    1. Di eneuen Reaktortypen der 4. Generation lösen das Endlagerproblem durch Zerfallreihen von Isotopen mit wesentlich geringerer Halbwertzseit. Ein Supergau ist unmöglich. Das haben die falschen Priester geschickt verschwiegen.
      Und wir haben das passende Material in Europa und China hat einen Thoriumreaktor erfolgreich gebaut.

  22. Nur so als Gedanke:

    Könnte es sein, dass sich zwei apokalyptische Sekten wechselseitig instrumentalisiert und hochgeschaukelt haben?
    Auf der einen Seite der „Blob“ in der US-Aussenpolitk, der seit den 90ern davon schwadroniert und vorausschauend plant, dass im Bogen zwischen Ukraine und Kaukasus die Weltherrschaft ausgefochten wird, dass ein Hegemonie-Krieg mit China unausweichlich ist und dass im 21. Jahrhundert die Welt durch Ressourcenkriege geprägt sein wird. Voraussetzungen für diese Politik ist natürlich, wie auch im Deutschland der 30er, dass die Bevölkerung „auf Linie“ gebracht wird, drastische Einschnitte und Opfer akzeptiert, Autarkie als um jeden Preis erstrebenswert betrachtet, sich mit einfacher, ressourcenschonender Ernährung und kalten Wohnungen zufrieden gibt.

    Auf der anderen Seite eine Öko-Sekte, die fest an die Apokalypse glaubt und die Menschheit von der fossilen Erbsünde des CO2-Ausstosses befreien will, indem sie drastische Einschnitte und Opfer fordert, Autarkie als um jeden Preis erstrebenswert betrachtet, sich mit einfacher, ressourcenschonender Ernährung und kalten Wohnungen zufrieden gibt bzw. sie von allen, die rechten Glaubens sind einfordern.

    Für die hegemonialen US-Strategen (und ihre Gefolgsleute) sind die Ökobewegten nützliche Idioten, die mit ihrem Narrativ einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die beteiligten Länder auf kriegsbedingte Einschränkungen und Zerstörungen vorzubereiten, ohne die Verteidigungsfähigkeit zu gefährden.
    Für die Ökobewegten sind die Bellizisten nicht ganz unwillkommene Verbündete, um die ans Wohlleben gewöhnte Bevölkerung zu Frugalismus und Autarkieanstrengungen zu bewegen und massive Einbussen an Lebensqualität und Sicherheit zu akzeptieren.

    Interessanterweise stellen beide Seiten Rüstung und Kriege von ihren Nachhaltigkeitsforderungen frei. Für die größte ökologische Sauerei, die man sich nur vorstellen kann, ist immer Geld, Sprit und Material im Überfluss vorhanden. Und sie tauchen in keiner Klimabilanz, in keinem Bericht zum Artensterben oder zu vergifteten, verbrannten, verwüsteten Böden auf. Wenn es WIRKLICH um den Schutz von Klima und Ökosphäre ginge, wäre jeder Kompromiss akzeptabel, der diesen Wahnsinn verhindert.

    Schon gemerkt?
    Das Ganze ist aus einer Geier-Perspektive argumentiert. Menschenleben, Schicksale, Armut und Elend habe ich an keiner Stelle thematisiert. Wo habt Ihr sie das letzte Mal in den Nachrichten, in Medienbeerichten erwähnt gefunden?
    Das, was gerade Palästinensern, Syrern, Persern und Ukrainern passiert, gehört zum Kalkül dieser Ideologen. Sie werden nicht davor zurückschrecken, „um’s Prinzip“ Ähnliches auch bei uns auszulösen. Wir können von Glück sagen, wenn Europa nur das Schicksal Lateinamerikas bevorsteht, das nicht mehr auf die Füße kam, seit es zum „Hinterhof“ erklärt wurde.

  23. Wieder mal massiv zu lang… aber offensichtlich beschwert man sich diesbezüglich umsonst. Ich verstehe nicht, dass Autoren nicht alles tun, damit ihre Auslassungen auch wirklich gelesen werden. Artikel in dieser Länge schrecken ab, man hätte ihn in Teilen veröffentlichen können.

    Inhaltlich daher nur eine einzige Reaktion auf eine kecke, ziemlich einleitend geäusserte Bemerkung. Vorausschicken möchte ich, dass ich es mit den Grünen primär aufgrund ihres Militarismus gar nicht kann. Der Atomausstieg war weder realitätsfern, noch ideologieverbrämt, noch ökonomisch riskant, noch ökologisch unsinnig. Diese bemerkenswerte Häufung negativer Urteile liegt selbst komplett daneben. AKWs sind gefährlich, irrsinnig teuer, liefern daher den teuersten Strom. Das kann man verschleiern, indem Kosten externalisiert werden, vereinfacht durch den Umstand, dass sie zum Teil mit grosser zeitlicher Verzögerung anfallen. Neubauten dauern ewig, die heutige Industrie scheint mit ihnen überfordert. Ihre strahlenden Abfälle sind zwar durchaus entsorgbar, aber zu einem sehr hohen Preis. Die Uranförderung ist eine Riesenschweinerei, zudem sind die Uranreserven begrenzt. Die CO2-Freiheit ist eine Mär. Es ist ohne weiteres möglich, mit regenerativen Energiequellen und Energiespeicherung sehr weitgehend zu dekarbonisieren. Kurz, wenn es etwas gibt, womit man mit den Grünen einverstanden sein kann, dann ihre Ablehnung der Atomenergie.

    1. „ Kurz, wenn es etwas gibt, womit man mit den Grünen einverstanden sein kann, dann ihre Ablehnung der Atomenergie.”
      Ja, da haben Sie wohl recht. Aber ich fürchte, auch das würden die heutigen Grünen aufgeben, wäre es gerade opportun.
      Sehr vieles, das sie mal vorgaben zu vertreten, ist bereits einer ideologisch verqueren Umetikettierung einst wirklich vorhandener fortschrittlicher gesellschaftlicher Kräfte zum Opfer gefallen. Es drängt sich geradezu der Eindruck auf, die Grünen seien eine von „Transatlantikern” eigens gecastete Truppe, die einer erwachenden Bewegung der ökonomischen und ökologischen Vernunft zunächst die Spitze nehmen, um ihr dann das Rückgrat brechen sollte. Das scheint vortrefflich gelungen zu sein, denn die Ziele eines wirksamen Umweltschutzes sind sind gerade in Verbindung mit der jüngsten Entwicklung hin zur Affirmation eines blanken Militarismus nachhaltig diskreditiert. Als potentielle Wähler einer solch hybrid-schizophrenen ideologisch kaputten Sekte kommt ein in den letzten Jahrzehnten gewachsenes bizarres Milieu, moralinsaurer Tugendbolde aus der Mitte einer ausufernden Dienstleistungswirtschaft gerade recht.

  24. Wer von Klimaleugnern spricht, beweist, dass er selbst der Propaganda auf den Leim gegangen ist. Deshalb kann diese Sekte auch so weitermachen. Es ist ein Geschäftsmodell, das nicht funktioniert.
    Würden die Demagogen und ihre gekaufte Wissenschaft die eigene Religion ernst nehmen, müssten alle Ressourcen geschont werden und kein Krieg dürfte geführt werden.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 3 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen