
Betroffene vom Breitscheidplatz-Anschlag werden bei Feier abgewiesen. Begründung: Sie würden ein Sicherheitsrisiko darstellen. Worin das bestehen soll, erfahren sie nicht. Auch der Opferbeauftragte schweigt dazu.
Der 11. März ist der europäische Gedenktag für die Opfer des Terrorismus. Am 11. März 2004 wurden in Madrid auf mehrere Personenzüge Bombenanschläge verübt, die fast 200 Menschen das Leben kosteten. Seit ein paar Jahren führt die Bundesregierung am 11. März einen eigenen „Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt“ durch. So auch 2025. „Deutsche“ Terroropfer, das sind zum Beispiel die des NSU, der RAF, jene am 19. Februar 2020 in Hanau Ermordeten oder die vom Breitscheidplatz in Berlin. So wie zum Beispiel Andreas S. und Katharina P., die am 19. Dezember 2016 den Weihnachtsmarkt auf dem Platz an der Gedächtniskirche besuchten, als ein LKW in die Menschenmenge raste. Zwölf Menschen starben direkt, einer starb Jahre später an seinen Verletzungen.
Andreas S. wäre um ein Haar vom Tat-LKW erfasst worden. Er leistete anschließend erste Hilfe bei Verletzten. Er selbst wurde nur leicht verletzt, körperlich. Aber das Erlebte setzt dem Kopf und auch dem Körper unaufhörlich zu. Seit dem Anschlag ist er arbeitsunfähig. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich ständig. Andreas S. ist einer der Sprecher der Anschlagsbetroffenen vom Breitscheidplatz, hat die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse im Abgeordnetenhaus von Berlin und im Bundestag besucht, an Treffen der Opfer und Angehörigen mit Vertretern der Bundesregierung und von Sicherheitsbehörden teilgenommen, genauso wie an den jährlichen Gedenkfeiern am Anschlagstag sowie beim Gedenktag am 11. März. Bisher.
Am 11. März 2025 machte er sich auf den Weg zum Auswärtigen Amt, wo die „Gedenkstunde für die Opfer terroristischer Gewalt“ stattfinden sollte. Er hatte sich vorschriftsmäßig angemeldet und von der offiziellen Protokollstelle für die Veranstaltung auch eine Anmeldebestätigung erhalten. Ausrichter war das Bundesinnenministerium (BMI). Doch was dann geschah, versteht er bis heute nicht und hat ihm bis heute kein Verantwortlicher erklärt. Aber auch niemand anderem gegenüber.
Andreas S. wurde am 11. März der Zutritt zur Opferveranstaltung verwehrt. Formal, weil er keine Einladung vorweisen konnte; die Anmeldebestätigung per Mail galt dafür nicht. Eine Mitarbeiterin des BMI erklärte ihm dann, man habe ihm bereits vor Tagen per Email eine Ausladung zukommen lassen. S. will keine bekommen haben. Aber warum die Ausladung?, fragte er an den Türen des AA-Gebäudes, und ein Beamter der Bundespolizei antwortete ihm knapp, seine Personenüberprüfung habe ergeben, dass er ein „Sicherheitsrisiko“ darstelle. Worin das bestehen soll, erfährt der Breitscheidplatz-Betroffene nicht. Stattdessen, erzählt er, hieß es barsch: „Sie sind hier nicht erwünscht. Verlassen Sie das Gebäude!“
Nach dem ersten Schock hat sich der Ausgeladene bei mehreren Stellen beschwert: dem Auswärtigen Amt als Hausherr der Veranstaltung, dem Innenministerium als Veranstalter samt der Protokollabteilung für die Feierstunde am 11. März, und auch beim Opferbeauftragten der Bundesregierung wie von Berlin. Das AA verweist ihn an das BMI. Das BMI meint, er müsse sich ans Landeskriminalamt wenden, das für die Sicherheitsüberprüfungen zuständig sei. Beim LKA wiederum sagt man ihm am Telefon, zuständig sei das Bundesinnenministerium. Der Opferbeauftragte Roland Weber selbst reagiert überhaupt nicht.
Dem nachfragenden Journalisten ergeht es nicht anders. Das BMI beantwortet eine ganze Reihe von Fragen auch auf Nachfrage hin nicht, wie diese: Warum wurden Betroffene des Breitscheidplatz-Anschlags von der Gedenkfeier am 11. März ausgeschlossen? In welcher Art sollen sie ein Sicherheitsrisiko darstellen? Wer hat das entschieden? Um wie viele Personen handelt es sich? Waren auch Personen darunter, die von anderen Terroranschlägen als dem vom Breitscheidplatz betroffen waren? Wenn ja, von welchen? Das BMI bestätigt immerhin, dass es bei der „routinemäßigen Sicherheitsabfrage Erkenntnisse“ gegeben habe, nach denen „im Einzelfall kein Zutritt“ zur Veranstaltung und zum AA-Dienstgebäude gewährt worden sei.
Der Opferbeauftragte, per Mail nach Kenntnis von dem Vorfall gefragt und um eine Stellungnahme gebeten, reagiert ebenfalls nicht. Auch ans Telefon geht er nicht. Stattdessen antwortet das Bundesjustizministerium, bei dem die Stelle des Opferbeauftragten angesiedelt ist und verweist ans Bundesinnenministerium als für die Gedenkfeier Verantwortlicher. Reaktion BMI siehe oben.
Tatsächlich ist Andreas S. kein Einzelfall. Katharina P., die am 19. Dezember 2016 den LKW-Anschlag zusammen mit Mann und einjährigem Kind aus nächster Nähe erlebte, hat wenige Tage vor dem 11. März eine Mail bekommen, mit der sie von der Feier ausgeladen wurde. Wörtlich hieß es unter der Betreffzeile „Ihre Anmeldung zur Gedenkstunde“: „Nach Durchführung der erforderlichen Personenüberprüfung müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass Ihre Teilnahme nicht möglich ist.“ Auch sie bekam keine weiteren Erklärungen. Am 11. März blieb sie zuhause, genau wie ihr Mann, obwohl der eine Einladung erhielt.
Andreas S. und Katharina P. sind unbequeme Opfer. Sie gehören zu denjenigen, die bei Treffen mit Ministern, Staatssekretären oder Vertretern der Sicherheitsbehörden immer wieder kritische und auch konfrontative Fragen gestellt oder ihre Meinung gesagt haben. Sie nahmen an den Presserunden nach den Sitzungen der Untersuchungsausschüsse teil und stellten ihre Fragen. Keine Opfer, wie sie eine Politik, die im Namen der Opfer ihre Politik machen will, gerne hätte. Schweigsam und trauernd zuhause sitzend. Nicht in der Öffentlichkeit, damit sie die Politik nicht stören. Stattdessen entziehen sie sich der vorgegebenen passiven Opferrolle und treten auf wie fordernde Subjekte.
Das hat seinen berechtigten Grund, denn zum Anschlag vom Breitscheidplatz gibt es noch viele ungeklärte Fragen. Etwa zur Rolle des BKA bei den Ermittlungen. Da ist zum Beispiel die Pistole, mit der der polnische Speditionsfahrer getötet worden sein soll, und die der angebliche Attentäter Anis Amri bei sich hatte, als er in Italien erschossen wurde. Als die Waffe vom BKA zur kriminaltechnischen Untersuchung gebracht wurde, stellten die untersuchenden Forensiker fest, dass es keinerlei Spuren mehr auf und in ihr gab. Sie war offensichtlich vorher gründlich gesäubert worden. Fragen betreffen auch das Bundesamt für Verfassungsschutz, das dem Untersuchungsausschuss im Bundestag tausende Aktenseiten vorenthielt und erst Wochen nach Ende der Beweisaufnahme vorlegte. BKA und BfV unterstehen dem Bundesinnenministerium.
Katharina P. bezweifelt außerdem, dass der Tunesier Amri der LKW-Fahrer und Attentäter gewesen sein soll und fragt stattdessen, ob er nicht etwa ein V-Mann war? Ihrer Überzeugung nach werden Muslime als Schuldige für den Anschlag vorgeschoben.
Sind das die wahren Gründe für den Rauswurf der kritischen Opfer beim offiziellen Regierungsgedenktag? Haben die Regierenden Angst vor dem Auftreten dieser Opfer?
Wenn gar Sicherheitsstellen, Verfassungsschutz oder Staatsschutz, in Terroranschläge verwickelt sind, existiert ein struktureller Kurzschluss zwischen Opfern und Exekutive. Dann organisieren nämlich die Mittäter den Gedenktag für die Opfer. Das kann nicht gutgehen.
Bestes Beispiel ist die Terrormordserie des NSU („Nationalsozialistischer Untergrund“), in die Verfassungsschutzämter und Landeskriminalämter verwickelt sind. Das ist heute Allgemeingut. Der Begriff „NSU“, die „Opfergruppe NSU“ gar, sei am 11. März bei den Feierlichkeiten im Außenministerium, bei denen Noch-Außenministerin Baerbock die Begrüßung sprach, nicht einmal vorgekommen, erzählt Barbara John, die Beauftragte für die NSU-Opfer. Die Angehörigen der Mordopfer mit türkischen, kurdischen und griechischen Wurzeln wollen nach ihren wiederholten negativen Erfahrungen im Münchner Prozess, in den parlamentarischen Untersuchungsausschüssen sowie mit den teils tendenziösen Ermittlungen inzwischen nicht mehr am 11. März-Gedenktag teilnehmen. Einzig ein Verwandter der Polizeibeamtin Kiesewetter war jetzt anwesend, von den Angehörigen der anderen Mordopfer niemand. Kein Interesse mehr an einem Regierungsgedenktag.
Dabei waren die NSU-Opfer bis zum November 2011, als der NSU aufflog, nicht einmal als Terroropfer anerkannt, so John. Jetzt sei die Erwartung nicht mehr da, dass etwas für sie getan werde.
Anwesend beim nationalen Terroropfer-Gedenktag am 11. März 2025 war, nächstes Beispiel, Michael Buback, der Sohn des ehemaligen Generalbundesanwaltes Siegfried Buback, der 1977 zusammen mit zwei Begleitern von der RAF erschossen wurde. Sohn Buback ist gleichfalls ein kritisches Opfer. Er entlarvte zahllose Mängel der damaligen Ermittlungen und erzwang durch eigene Ermittlungen den Prozess gegen Verena Becker, der von 2010 bis 2012 in Stuttgart lief. Dabei kam es zum Zerwürfnis mit der Bundesanwaltschaft, der Bubacks Vater immerhin einmal als Chef vorstand. Sohn Michael geht davon aus, dass Verena Becker beim Attentat in Karlsruhe nicht nur Beihelferin, sondern die Mordschützin war, und dass sie vor allem zugleich in Kontakt mit dem Bundesverfassungsschutzamt stand, wofür es ernstzunehmende Hinweise gibt.
Michael Bubacks Teilnahme an der 11. März-Opfer-Veranstaltung war keine Selbstverständlichkeit. Die letzten Jahre war er nie dazu eingeladen worden. In diesem Jahr hat er auf sein Drängen hin, wie er sagt, eine Einladung bekommen und reiste nach Berlin, wo er außerdem an einem eigenen Opfertreffen teilnahm. Auch er hat noch Fragen zum Mord an seinem Vater. Zum Beispiel zu einem schriftlichen Behördenzeugnis des früheren Generalbundesanwalts Rebmann über Verena Becker. Darin sind zwölf Zeilen geschwärzt. Seit Jahren versucht Buback zu erreichen, dass diese Zeilen für ihn entschwärzt werden – ohne Erfolg. Auch in den Ampel-Regierungszeiten versuchte er es wieder und schrieb Justizminister Buschmann an – Reaktion wie gehabt: keine. Dafür muss es Gründe geben. Und Opfer, die darin rumstochern, kann man nicht dulden.
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Das ist auch am Donnerstag den 03.04.2025 in Gaza passiert:
https://vimeo.com/1072797211
Drei Schulen wurden im Tuffa Viertel in Gaza-Stadt angegriffen.
Alle drei Schulen sind Notunterkünfte in denen hunderte von vertriebenen Familien untergebracht sind.
Bei dem Angriff auf die Dar al-Arqam Schule wurden 29 Personen getötet, 18 davon waren Kinder. Mehr als einhundert Menschen wurden verletzt.
Viele Gebäude um diese Schule herum wurden in vergangenen Angriffen zerstört.
Diese Angriffe erfolgten nachdem Palästinenser aus den Orten in denen sie waren vom Militär vertrieben wurden und kurz nachdem sie in den Schulen ankamen. Sie sollen in den östlichen, dicht bevölkerten, Teil von Gaza-Stadt gehen und drei bekannte Unterkünfte dort wurden dann bombardiert. Ganze Familien werden bei diesen Angriffen umgebracht. (In Khan Younis wurde z.B. eine Familie bestehend aus Grosseltern, Eltern, Geschwister und Enkelkindern getötet.)
Ebenfalls wurde die Fahd School angegriffen. Das war ein Angriff bei dem es mindestens vier Tote gab.
Die Shaaban Alrayyes Schule wurde auch angegriffen. Die Anzahl der Toten und Verletzten bei diesem Angriff ist mir nicht bekannt.
Im Video sieht man die Bombardierungen und die Momente nach dem Angriff.
Länge: 0:45 Minuten
Sie können den Link gerne rumschicken, wenn Sie möchten.
Der Anschlag vom Breitscheidplatz wie auch die ganze NSU Story stinkt zum Himmel.
Das Gedenken ist eine Veranstaltung zur öffentlichen Aufwärmung des jeweiligen Regierungsnarrativs.
Opfer und Zeugen, die irgendetwas sagen könnten, stören da nur.
Wir haben ein Bingo! -Hans Landa
Alle solche Gedenkvetastaltungen dienen nur dem Wichtigmachen von Politikern. Opfer, Täter, Fakten stören dabei nur
Und vor allem diesen die Sachen dazu, inklusive dem Staatsfake NSU, Milliarden an Eiros für warme, moralisch überhöhene Versorgungspöstchen für das eigene Klientel zu finanzieren, und mit ihnen die Gesellschaft in die ideologisch gewünschte Richtung umzugestalten.
Wir sind alle Opfer dieser Regierung und es ist einfach nicht Platz für uns alle.
@noly
Jepp, so ist es 🙂
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Ja, meine Sichtweise mit Verantwortungen in der Politik ist sehr ähnlich. Ich sehe das so: Wenn das Volk herrscht (Demokratie) dann ist das Volk auch verantwortlich für die Politik.
Oder wer sonst?
Bsp.: Politiker A steht für Konflikt, Politiker B für das Gegenteil. Ich wähle Politiker A, und weiß, dass es Krieg geben wird. Bin ich jetzt unschuldig? Oder wer sonst trägt die Verantwortung???
Deswegen ist auch die Bezeichnung „unschuldige Zivilisten getötet“ eigentlich irreführend, in einer Demokratie.
Ich weiß das klingt hart, ist aber eigentlich logisch, in einer „Demokratie“.
Oder etwa nicht?
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Naja, wenn man die Nachrichten der letzten 10 Jahre durchsuchen und recherchieren würde, fielen einem da noch 100e weitere Terroropfer islamistischer Anschläge in Deutschland ein, da fehlen also nicht nur die des Breitscheid-Platzes.
Jedenfalls dürfte das Zahlenverhältnis von Mordopfern islamistisch motivierter Täter + jenen, die man nicht als Terroranschläge, sondern als „Amokläufe“ deklariert (was im Prinzip das gleiche ist) im Zahlenverhältnis zu denen sogenannter „rechtsradikeler“ (oder per Dekret als rechtsradikal bezeichneten) mindestens 100 : 1 sein.
Diese Veranstaltung ist also genauso eine geistige Fehlleistung wie schon viele der Gedenkpropaganda-Shows in den letzten Jahren, zum Beispiel zum Ende des 2. Weltkrieges und dabei den wichtigsten der Alliierten, die Hitler besiegt hatten einfach mal so vergessen…. von meiner Seite aus kann dieser ganze Schwachsinn weg, braucht keiner.
Man will hässlichen Szenen vorbeugen, wo die Betroffenen die Verantwortlichen zur Rede stellen.
Die feiern halt liebe runter sich und aufs Volk herab von OBEN, weil sie sich für das Volk halten und deshalb ist dort kein Platz für ein anderes Volk, bzw. Fußvolk und asoziale Rentner.
https://www.youtube.com/watch?v=0ANM-r2KDHU
DIE ARROGANZ DER MACHT GEGENÜBER EINEM OHNMÄCHTIGEM FUßVOLK
Repräsentative Demokratie halt.
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Das ist das Problem bis jetzt. die sogenannten Schlafschafe.
Wenn die aufwachen gibt es sinnlose Gewalt, das ist nicht unbedingt besser..
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Ich habe das gefühl, dass die Politiker sich nicht zum Gedenken an die Terroranschläge
treffen, sondern um es zu feiern, dass ihnen nach diesen inzinierten Dramen noch keiner
auf die Schliche gekommen ist. Kritische Nachfrager unter den Opfern und Angehörigen
sind da natürlich sehr störend. Z.B. hatten die NSU „Terroristen“ bei ihrem finalen Ende
in dem gemieteten Wohnmobil, welches sie zu einem Baküberfall nutzten, das gesamte
Waffenarsenal mit, welches sie über die Jahre gehortet hatten. Und der Polizeichef (was
hatte der da eigentlich zu suchen?) geht dann ohne Handschuhe in das noch kokelnde
Fahrzeug und findet sofort die Waffe, die der erschossenen Polizistin abgenommen wurde.
Dann erschossen sich die Täter und der eine schafte es noch nach dem Todesschuß mit einer
Pumpgun, diese umzudrehen und nachzuladen. Hääää? Ähnlich bein Breitscheidplatzattentat.
Amti tötet mit einer Pistole den Fahrer und nimmt sie dann quer durch Europa mit. Seine
Papiere liegen aber fein säuberlich noch im LKW. Und erst nach der Tat fällt auf, dass Amri
sich unter 13 ! Identitäten Leistungen vom Staat besorgt hat. Jeder Deutsche der um Sozial-
leistungen betteln muß, kann da nur vor Neid erblassen. Meine Vermutung: Es gibt nur
wenige wirkliche Attentäter. Die großen Attentate sind vom Verfassungsschutz, bzw. von
einer speziellen Abteilung geplant und verübt worden um Angst in der Bevölkerung zu
schüren und den Sicherheitsapparat groß aufzublähen um das Volk unter Kontrolle zu halten.
das Gefühl beschleicht mich auch.
Die schxxxen auf die Opfer und machen nur Party im ausgewählten Personenkreis.
🎼Sie sind Teil des Systems, Nazis eben.
Schon R. A. Wilson sang das alte Lied:
Wenn 4 einen Terroranschlag verüben sind 3 vom Geheimdienst und der 4. ist ein Narr.
Im Laufe der letzten Jahre habe ich immer erlebt, dass, wenn man Regierung, Administration und Zustände in der Republik mit denen verglich, die man in der DDR erlebte, panische Reaktionen folgten: Das, wurde mir mehr als einmal mit dem Pathos eines Vortrages im Gemeindekundeunterricht und der Erwartung einer guten Zensur erklärt, dürfe man nun überhaupt nicht sagen – die demokratische, phantastische BRD mit der Diktatur blah blah blah…
Nun gut, so leben wir weiter im Traum von einer BRD, die es nicht mehr gibt und die es wahrscheinlich so, wie sie sich selbst sieht, nie gab.
Als die DDR unterging, hinterließ sie Aktenberge, die einiges an Unerfreulichem deutlich machten. Übrigens keine extralegalen Tötungen, wie sie Israel und die Amis serienweise begehen. Aber einfach nicht gut.
Ich bedaure sehr, dass ich nicht mehr erleben werde, dass die Aktenberge der Republik zugänglich werden.
Aber nee, die sind in Ordnung. Alles rechtsstaatlich, alles unter parlamentarischer Kontrolle, alles gerichtlich überprüfbar, alles auf der Grundlage der besten Verfassung, Humanismus, Menschenwürde….
Oder?
Wenn westliche Politiker von „Sicherheit“ sprechen, dann meinen sie das nicht im allgemein verbindlichen Sinne. Es geht dabei ausschließlich nur um die „Sicherheit“ der Eliten, also eines kriminellen Machtapparats. Nach der Logik stellt auch bzw gerade das ein „Sicherheitsrisiko“ dar, wenn Menschen deren verbrecherisches Verhalten angreifen. Bei den Terroropfern ist das folgerichtig bereits deren Existenz. Alles, was die Heiligkeit unserer kriminellen Eliten in Zweifel ziehen KÖNNTE ist ein „Sicherheitsrisiko“.
Dieser Staat ist durch. Er ist endgültig auf der falschen Seite angekommen.
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Um zu einer neuen (Gesellschafts)Ordnung zu gelangen müsste erst einmal die entsprechende Substanz vorhanden sein. In Frankreich oder anderen südlichen Ländern sehe ich da Potenzial, nicht aber in Deutschland. Wie sagen Psychologen gerne: du kannst einen Menschen nur zu einer Änderung bewegen, wenn er es (wirklich) will.
Die Deutschen haben Angst vor der Freiheit.
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klingt irgendwie negativ.
Sehen Sie doch das Gute daran.
Ok…..
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😇
Wow. Toller Kommentar. Absolut richtig erkannt. Nun meine Sicht dazu: Man hat nur unter der Oberfläche gehalten, was die ganze Zeit schon im Nazistaat Deutschland brodelt.
Aller „Kampf gegen Rechts“ war nur zum Schein. In Wahrheit hat man immer nur jene bekämpft, die den nationalsozialistischen Kult des Landes (Staates) ans Tageslicht gezerrt haben.
Genau aus dem Grund will man zB den Fall Oury Jalloh nicht aufklären….weil dieser an die Oberfläche bringen könnte, was wirklich ist: der gesamte Staatsapparat ist braun. Nur die Selbstbeweihräucherung lässt es anders erscheinen bzw soll es anders erscheinen lassen.
Besonders perfide: hat mal eine nach Berlin aus Spanien Zugezogene kommentiert, die sich darüber beschwert hat, dass sie sich regelmäßig (sie hat es 10 Jahre lang versucht) teils offen und demonstrativ ausgegrenzt fühlt und deswegen das Land wieder verlassen will: „dabei behaupten sie so divers und weltoffen zu sein“
Es ist wie mit der „Antifa“, die pro israelisch Völkermord unterstützt und gleichzeitig erzählt, dass jede Kritik am Genozid antisemitisch sei. Die haben nicht verstanden, dass die Tat ansich das Verbrechen ist. Die einzige Leere (kein Schreibfehler!), die sie aus der Geschichte gezogen zu haben scheinen, ist, dass es keine Juden (mehr) treffen darf, andere Volksgruppen schon.
Ich würde das als rechtsextremen Opferkult bezeichnen, wohei die Stimme der wahren Opfer keine Rolle spielt, ja sogar als störend empfunden wird. Die Opfer dienen lediglich dazu die eigene braune Agenda zu verfolgen, von Selbstbeweihräucherung bis hin zur daraus abgeleiteten Forderung von bzw betriebenen Gewalt gegen Andere etc ist alles dabei… So kann man echter oder echte Holocaustüberlebende/r sein und gleichzeitig von dieser übermoralisierenden Nazitruppe als „Antisemit“ beschimpft werden, wenn man das Morden und die Gewalt ganz grundsätzlich ablehnt und verurteilt.
Genauso in der Ukraine….die wahren Opfer des Krieges – vor allem die (zwangsrekrutierten) Ukrainer selbst (neben den Russen und allen anderen Opfern) – interessieren diese rechtsextremen Selbstdarsteller nicht, die vielfach auch noch von sich behaupten irgendwie „links“ zu sein.
Sie sch….auf die Opfer. Alles was zählt ist die eigene Erzählung der Geschichte und die Selbstdarstellung dazu als Menschen, die angeblich nur Gutes im Sinn haben. Da die wahren Opfer dieses Bild stören könnten bzw man vll auch einfach offen rassistisch ihnen ggü ist, müssen sie natürlich ausgegrenzt werden. Ganz im Gegenteil sogar: sie DÜRFEN in deren Augen gar nicht Teil der Geschichte sein.
Abschließend: ich hab immer gedacht vor allem in der Gesellschaft sei ein Rechtsextremismusproblem zu verorten, heute weiß ich: es ist (AUCH) der Staat und sein ganzer Apparat höchst selbst. Deutschland ist ein Nazistaat.
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lese nur noch selten hier. trotzdem schlechter spät als nie 😉
Sie geben sich mit Ihren vielen ausgefeilt analytischen kommentaren immer wieder redlich mühe und verdienen für umfang und inhalt respektvollste anerkennung. aber auch hier in diesem forum sind Sie womöglich leider nur intellektuelles kanonenfutter für die windmühlen des schwarzbraunen systems. denn woher sollten Sie oder ich wissen, dass das mutmaßliche opfer „andreass“ nicht ein zu kurz gekommener mitlauftäter mit nachforderungsimpuls oder gar der VS-führungsoffizer des auch hier nur herumechauffierenden herrn moser ist? limited hangout?!
„Betroffene vom Breitscheidplatz-Anschlag werden bei Feier abgewiesen.“
Das ist der neue politische Ansatz in Deutschland. Was nicht passend ist wird passend gemacht.
Sonst droht Instrumentalisierung, verunsichernde Desinformation und „unsere“ Demokratie wird gefährdet. Da ist Abweisen die richtige Strategie!
Wen wundert es da, dass eine geheime Handreichung des AA dafür soregen soll, dass:
„bei den Gedenkveranstaltungen rund um den 80. Jahrestag der Befreiung von Nazi-Deutschland () offizielle Vertreter Russlands und Belarus’ in Berlin und Brandenburg nicht willkommen“ sind.
„Sie seien per „Hausrecht“ zu behandeln.“
So ein Artikel der Berliner Zeitung.
Neuerdings hat uns ja die Ukraine von den Nazis befreit. Man fragt sich, ob denn Selenskyj mit einer Asow-Abordnung zur Kranzniederlegung eingeladen ist – Vielleicht kommt bei dieser Gelegenheit ja auch Herr Melnyk mit. Dann könnte man gemeinsam einen Abstecher nach München zu machen, wo man dem Nationalhelden Bandera ebenfalls mit einem Kränzchen gedenken kann.