
Vermummte stürmen in Stuttgart die Bühne und bedrängen die BSW-Politikerin Sevim Dagdelen. Besonders brisant: Ein Mitglied des Linke-Bundesvorstands rechtfertigt den Angriff anschließend als antifaschistische Aktion.
Es ist ein Vorgang, der tief blicken lässt: Auf der großen Friedenskundgebung in Stuttgart am 3. Oktober wird eine Rednerin von vermummten Aktivisten angegriffen – und ein Mitglied des Bundesvorstands der Partei Die Linke rechtfertigt anschließend öffentlich genau diesen Überfall.
In Stuttgart und Berlin haben sich am Samstag nach Angaben des Veranstalterkreises mehr als 30.000 Menschen unter dem Motto „Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!“ versammelt. Mehr als 300 Organisationen unterstützten die Demonstrationen, die friedlich verlaufen waren – bis zur Abschlusskundgebung in Stuttgart.
Brenzlige Situation
Dort sollte Sevim Dagdelen sprechen. Die frühere Bundestagsabgeordnete und heutige BSW-Politikerin, Mitglied im Bundesvorstand der Antikriegspartei, gehört seit Jahren zu den profiliertesten Kritikerinnen von NATO, Aufrüstungswahnsinn und Krieg.
Als sie in Baden-Württembergs Landeshauptstadt auf die Bühne gebeten wird, setzt eine Gruppe schwarz gekleideter und teilweise vermummter Aktivisten zu massiven Störungen an. Offensichtlich mit dem Ziel, die Antikriegsrede zu unterbinden. Mehrere Vermummte drängen in Richtung Bühne, und attackieren die Ordner der Friedensbewegung. Ein Angreifer durchbricht die Absperrung, stürmt die Bühne und geht auf Sevim Dagdelen zu. Zur Erinnerung: Bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag 2025 stand die streitbare Abgeordnete bei öffentlichen Auftritten unter Personenschutz des BKA, angefeindet von Faschisten, Islamisten mitsamt der Erdogan-Regierung in der Türkei. Mittlerweile muss wohl die „Antifa“ zu den Gefährdern der Politikerin gezählt werden.
Das zügige Eingreifen der Stuttgarter Polizei verhindert am 3. Oktober offensichtlich Schlimmeres. Insgesamt werden im Zusammenhang mit dem Vorfall drei Personen vorläufig festgenommen. Gegen sie wird wegen möglicher Straftaten ermittelt. Die Polizei hat beim Zurückdrängen weiterer Störer Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt. Dabei sind offensichtlich auch Ordnungskräfte der Friedenskundgebung sowie der Versammlungsleiter in Mitleidenschaft gezogen worden – verantwortlich zu machen sind hierfür in erster Linie die Angreifer auf die Friedenskundgebung.
Für Dagdelen war die Situation mehr als brenzlig. „Es wirkte schon bedrohlich“, wird sie anschließend in der Stuttgarter Zeitung zitiert. Zu dem Angriff hat sich mittlerweile das „Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart“ bekannt. Die Gruppe unterstellt, das BSW sei „Steigbügelhalter“ der Rechten und verhelfe der AfD in Sachsen-Anhalt zur Macht. Der gewaltsame Vorstoß auf die Bühne wird als „antifaschistische Intervention“ verharmlost. Der Zusammenschluss ist Teil des Bündnisses „No War Stuttgart“.
Revolutionäre mit Genderschwäche
Für den selbsternannten pseudolinken Wächterrat steht an diesem 3. Oktober nicht die Kriegs- und Aufrüstungspolitik der Bundesregierung im Fokus, sondern eine Kriegsgegnerin, deren politische Positionen nicht genehm sind. Ziel ist, das BSW als vermeintliche rechte Partei zu markieren, die in der Friedensbewegung nichts verloren haben soll. „Das BSW versucht, in der Antikriegsbewegung stetig Fuß zu fassen. Es spricht berechtigte Kritik an NATO, Waffenlieferungen und Aufrüstung aus. Diese Kritik ist notwendig. Gleichzeitig schlägt das BSW aber auch eine Brücke in rechte Milieus. Auch Sevim Dagdelen sprach beispielhaft von ‚unkontrollierter Zuwanderung‘ und der Forderung nach einer ‚realistischen‘ Asylpolitik.“
Die weitere Drohung richtet sich an die rund 300 Gruppen der Friedensbewegung, die für die Kundgebungen in Berlin und Stuttgart mobilisiert und die Rednerliste vereinbart haben: „Wir dürfen uns nicht von allen blenden lassen, die ‚Frieden‘ sagen. Rechte Hetzer, Rassist:innen, Antisemit:innen und Verschwörungsideolog:innen haben in einer antifaschistischen kraftvollen Friedensbewegung nichts verloren.“
Und wer nicht spurt, bekommt von den selbsternannten Revolutionären mit Genderschwäche eins auf die Mütze. – W.I. Lenin hat sich vor 106 Jahren mit derlei „Aktivisten“ im Buch „Der ‚Linke Radikalismus‘, die Kinderkrankheit im Kommunismus“ ausführlich beschäftigt. Vielleicht kann jemand ein paar Exemplare zur Fortbildung nach Stuttgart schicken.
Kein Problem hat die schwäbische Putztruppe damit, dass auf der Friedenskundgebung auch Vertreter der Linkspartei auf der Bühne waren, während die Partei in Bremen in der Regierung gerade mithilft, den Nordsee-Hafen der Stadt zum Kriegsdrehkreuz auszubauen – ganz auf Linie ihrer Zustimmung zu den Kriegskrediten im Bundesrat.
Der eigentliche politische Skandal beginnt nach dem Angriff mit dem Applaus aus jener Partei, die realer Steigbügelhalter von Merz-Militarismus und Kriegsertüchtigung Deutschlands ist.
Gegen die AfD, gegen das BSW: Alerta, alerta!
Mersedeh Ghazaei, Mitglied des Bundesvorstands der Partei Die Linke, veröffentlicht über ihren Instagram-Kanal ein Video, in dem sie den Angriff auf Sevim Dagdelen ausdrücklich rechtfertigt. Die Linke-Politikerin spricht von „ein bisschen Eskalation“ und wettert dann weiter: „Sevim Dagdelen vom BSW steht auf der Bühne. Was erwartet man denn, wenn man die Steigbügelhalter des Faschismus, die Menschen, die eine faschistische Regierung in Sachsen-Anhalt ermöglichen wollen, auf eine Bühne zum Thema Frieden einlädt? Ulrich Siegmund will Waffen für Remigration und BSW unterstützt brav. Alles für die Macht, alles fürs Geld, alles für die Positionen.“
Gegen die zum Schutz von Sevim Dagdelen angetretene Polizei schimpft das Linke-Vorstandsmitglied im Furor, diese „schützt nicht uns Menschen“ und behauptet, „dass bei solchen Polizeieinsätzen in Deutschland schon viele Menschen gestorben sind“.
Und: Politisch missliebige Positionen und Personen sollen auch in Zukunft niedergemacht werden. Dazu Mersedeh Ghazaei: „Und deswegen werden wir uns gegen die AfD stellen, wir werden uns gegen das BSW stellen, wir werden uns gegen jede verdammte Partei und jede Person und jede Institution stellen, die hier den Faschismus salonfähig machen will und der AfD den blauen Teppich auf dem Boden ausrollen will.“ Fehlen darf zum Abschluss natürlich nicht die Selbstvergewisserung: „Alerta, Alerta, Antifaschista.“
Özlem Alev Demirel, stellvertretende Linke-Parteivorsitzende und Europa-Abgeordnete, war in Stuttgart ebenfalls Rednerin. Zum gewaltsamen Versuch, Sevim Dagdelen als prominentes Mitglied des BSW mundtot zu machen, hat sie sich bis dato nicht geäußert.
Bleibt die Frage: Was sagen eigentlich die Parteivorsitzenden Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano zu dem unter falscher Antifa-Flagge vorgetragenen Sturm in Stuttgart sowie zur Billigung bzw. dem Beschweigen durch ihre Vorstandskolleginnen? Gilt Linke-Solidarität den festgenommenen Schlägern oder der Kriegsgegnerin, die mundtot gemacht werden sollte? Und ist jeder, der sich für kontrollierte Migration und eine realistische Asylpolitik einsetzt, Faschist?
Unter Schutz der Polizei
Der Vorbereitungskreis der Demonstration verurteilte in einer am Sonntag verbreiteten Stellungahme „den organisierten und offenbar vorbereiteten gewalttätigen Angriff vermummter Gruppen auf die eingeladene Rednerin Sevim Dagdelen aufs Schärfste. Wir werten sie als Angriff auf die gesamte Friedenskundgebung. Sie richteten sich gegen eine Rednerin, die seit vielen Jahren in der Friedensbewegung aktiv ist, bundesweit bekannt als kompetente Kriegsgegnerin und linke, internationalistische außenpolitische Expertin.“
Die Sprecher stellen weiter klar: „Aktivisten, die Reden von Gruppen mit Positionen die von den eigenen abweichen. mit Gewalt unterbinden wollen, stellen sich außerhalb der Friedensbewegung. Sie helfen letztlich den Kriegstreibern in Politik und Medien, die Opposition gegen Hochrüstung und Krieg klein zu halten.“
Sevim Dagdelen hat unter Schutz der Polizei schließlich doch sprechen können – die bis dahin friedliche Friedenskundgebung war dann dank „Alerta, Alerta Antifaschista“ allerdings optisch von einem martialischen Polizeiaufgebot inklusive Reiterstaffeln dominiert.
„Wir haben eure Kriegslügen satt“, bekräftigt Sevim Dagdelen unter dem Applaus der vernünftigen Friedensaktivisten. Die BSW-Politikerin fordert den Stopp von Waffenlieferungen, die Schließung der US-Militärbasen in Deutschland und einen Kurswechsel weg von militärischer Konfrontation hin zu Frieden und Diplomatie.
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Es ist pathologisch verrückt. Ich definiere meine Zielgruppe — Faschist*innen – als Untermenschen und ermächtige mich selbst in der Selbstüberhöhung meiner Eigenschaft als selbsternannter „Antifaschist“ zur politisch motivierten Gewalt gegen diese Menschen. Das ist Faschismus.
Ja, auch. Aber vor allem ein schwerer Dachschaden, sonst wären die ja nicht so leicht lenkbar und deshalb nützlich.
Die Lenker sind die eigentlichen Faschos.
Sie haben völlig Recht.
Diese „Linke“ ist ein einziger Etikettenschwindel.
Aber viele Junge wählen sie und glauben sich damit auf der „linken“ Seite.
Die Begriffsverwirrung hat hierzulande epische Ausmaße erreicht.
Wie passt das zusammen mit der wirklichen Antifa-Formel: das ist der Schwur von Buchenwald.
Auf diese Antifa-Formel hat die Alterspräsidentin des Landtags Sachsen-Anhalt heute in der Eröffnungsrede zu Recht sich bezogen.
„Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“
Das ist etwas anderes als die Brandmauer. Wann wird sich die Linkspartei von ihren Antideutschen endlich trennen?! Wann wendet sich die Linkspartei gegen ihre Zustimmung zu den Kriegskrediten?
Wie passt das zusammen mit der wirklichen Antifa-Formel: das ist der Schwur von Buchenwald.
Auf diese Antifa-Formel hat die Alterspräsidentin des Landtags Sachsen-Anhalt heute in der Eröffnungsrede zu Recht sich bezogen.
„Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“
Das ist etwas anderes als die Brandmauer. Wann wird sich die Linkspartei von ihren Antideutschen endlich trennen?! Wann wendet sich die Linkspartei gegen ihre Zustimmung zu den Kriegskrediten?
Ich sags ja ungern, aber die ANTIFA ist der verkommenste, autoritärste und selbstgefälligste Teil der Linken. Unduldsam und autoritär bis in die Knochen. Aber wehe, irgendwelchen ANTIFA AktivistInnen, die Rechtsradikalen, oder solche, die sie dafür halten, die Knochen zertrümmern wollen und zu diesem Zweck nach Ungarn reisen, deswegen vor Gericht stehen, dann geht das Gejammer los.
Auf wessen Ticket „die Vermummten“ wohl fahren? 😉
Hier noch der Text der Rede, die Sevim Dagdelen gehalten hat:
https://www.sevimdagdelen.de/wir-haben-eure-kriegsluegen-satt/
Das umstrittene und AfD-nahe Parteien wie „die Linke“ ihre hauseigene SA gegen Kriegsgegner loslässt, sollte nicht weiter verwundern.
(Ist es doch „Die Linke“, die zum Steigbügelhalter von Merz wurde und Kriegsgeil hofft, sich bei den Patridioten anzubiedern)
Unterstützt und Choreographiert von den Grünen kann man da Putin- Verstehern mal so richtig Kante zeigen.
Die NSDAP-Nachfolgeparteien werden ihrem Erbe gerecht!
Ich verrate jetzt mal ein ganz großes Geheimnis: Man kann die meisten Menschen „einkaufen“! 😉
Und der kleine Rest erhält furchtbar schlechtes Karma! Hammarskjöld, Palme, (Kelly?), …
Einige BSWler leben meiner Einschätzung nach leider gefährlich …
Wenn der Faschismus wiederkommt, wird er nicht sagen “ Ich bin der Faschis-mus“ , nein, er wird sagen „Ich bin der Antifaschismus“ ….. Sergio Silone, ital. Schriftsteller und Politiker
Links ist schon lange nicht mehr links und diese Partei schon lange nicht mehr.
Parteien können und werden uns nicht mehr helfen.
Die werden uns digitalisieren, total überwachen, manipulieren, krank machen, krank halten, präventiv aussortieren, uns in den Krieg führen, einen weiteren Teil von uns töten, uns alles nehmen, selbst das Wasser und den Rest dann versklaven.
Spalten, spalten, und noch mehr spalten! Sodass sich kein Widerstand bilden kann.
Diese äußerst seltsamen „Anti-Deutschen“ [1] oder diese abseitige Buchstabensuppe stinken zum Beispiel extrem nach einer Psyop!
—
[1] Extrem witzig, oder? https://x.com/ruhrbarone/status/963442011167690752 [Bleibt dort seit 2018 stehen!]
Mal Fragen an den Augenzeugen (ironiefrei):
Das mutmaßliche Projekt der Eliten, »Die werden uns digitalisieren, total überwachen, manipulieren, krank machen, krank halten, präventiv aussortieren, uns in den Krieg führen« ist doch ausgesprochen kostspielig sowie Zeit- & Aufwands-intensiv. Warum investieren die das, wenn am Ende nur »uns töten« steht? Langeweile, Sadismus? Notwendigkeit der Ablenkung bis zum Doomsday?
Und wenn die Eliten, wie an anderen Stellen wiederholt erwähnt, bis zur Idiotie maßlos gierig sind, werden sie nicht sehr unerfreut sein, dass ihr Reichtum nur noch einen Bruchteil wert ist, wenn ein Großteil der Vergleichsmasse abgewickelt wurde? Oder können sie diese offensichtliche Konsequenz ignorieren? Oder wird ihnen die competition gegeneinander ausreichen? Oder gehen die dann untereinander, also an den Übriggebliebenen ans Eingemachte?
Ich stimme ja dahingehend zu, dass die „Leader of the World“, bzw. deren primäre Handlanger über kurz oder lang ein fettes Ende fabrizieren, doch bin ich mir nicht sicher, ob die das unisono absichtlich nach einem einheitlichen Plan machen (ich kenne die zugänglichen Papers von WHO, IWF, sonstige Think Tanks et al). Oder ist die von denen betriebene Annihilation sowas wie das O₂ bei der Photosynthese? Zwangsläufig, funktionsimmanent, sozusagen „Gottesurteil“…? Sehen sie sich als Diener und Wegbereiter des jüngsten Gerichts?
Als Zarenknecht sollte man besser damit rechnen Ziel von antifaschistischen Aktionen zu werden.
Wahrscheinlich steht bei dem Altersschnitt der Altersstarrsinn dieser einfachen Erkenntnis entgegen.
Gruppierungen, die demokratischen Diskurs
gewalttätig und autoritär unterbinden wollen,
handeln ganz und gar in faschistoider Tradition.
Die Gruppierung „Antifa“ macht genau dies,
wobei der Name übelster Etikettenschwindel ist.
Gewalttätiger Extremismus, für den in
unserer Gesellschaft kein Platz ist und keiner
sein darf. Die Toleranz durch sogenannte
„Linke“, die nichts anderes sind als Protagonisten des extremistischen Mainstreams,
zeigt nur, dass die Gesellschaft alle Hände
voll zu tun haben wird, dieses Land wieder
auf einen vernunftbasierten Kurs zu bringen.