
Während der Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premier Keir Starmer sich wie andere in der EU weitgehend hinter den Krieg stellen, den Israel und die USA gegen den Iran entfacht haben, pocht der spanische Ministerpräsident in der EU isoliert auf das Völkerrecht. Pedro Sánchez verurteilt die Angriffe. Er zieht sich erneut den Zorn von US-Präsident Donald Trump zu, der mit Sanktionen droht, auch weil das Land den USA die Nutzung der US-Basen in Spanien untersagt hat.
„Unsere Haltung lässt sich mit einem ‚Nein zum Krieg‘ zusammenfassen.“ Mit dieser Aussage hat der innenpolitisch schwer angeschlagene Ministerpräsident Pedro Sánchez sein außenpolitisches Profil geschärft, sich aber in der EU weiter isoliert. Er präsentiert sich als Verteidiger des Völkerrechts und geht damit, anders als andere europäische Staats- oder Regierungschefs, auf Konfrontationskurs zu Israel und den USA. Er schließt sich dem sehr eindeutigen Urteil der Völkerrechtsexperten an und verurteilt der Krieg der USA und Israel gegen den Iran als klar „völkerrechtswidrig”.
„Wir lehnen die einseitige Militäraktion der Vereinigten Staaten und Israels ab, die eine Eskalation darstellt und zu einer unsicheren und feindlichen internationalen Ordnung beiträgt“, hatte Sánchez sofort zu Beginn der Angriffe von Israel und den USA auf den Iran auf X geschrieben. Mit seiner Rede zu Beginn des World Mobile Congress in der katalanischen Metropole Barcelona hatte er am Tag darauf noch einmal nachgelegt. In Bezug auf den Iran erklärte er: „Man kann gegen ein verabscheuungswürdiges Regime sein und gleichzeitig gegen eine ungerechtfertigte und gefährliche militärische Intervention.” Er forderte erneut eine „sofortige Deeskalation” und „die Achtung des Völkerrechts”. Es müsse ein „Dialog” wieder aufgenommen werden, um eine „dauerhafte politische Lösung für die Region zu finden.”
Regierungs- und Staatschefs anderer großer EU-Länder, wie der Franzose Emmanuel Macron oder der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hatten sich dagegen sogar weitgehend uneingeschränkt hinter die Angriffe gestellt. Gemeinsam mit dem britischen Premier Keir Starmer hatten sie sich einseitig gegen die iranische Reaktionen auf die Bombardement gewendet und gefordert: „Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen.“ Es wurde damit praktisch so getan, als habe der Iran den Krieg begonnen.
Dass der Bundeskanzler als “Vasall” auftritt, wie es in einigen Medien bezeichnet wird, ist wahrlich nicht neu. Bei israelischen Angriffen im vergangenen Juni hatte Merz auf dem G7-Gipfel sogar noch vielsagend erklärt: „Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht für uns alle.” Entsprechend fiel bekanntlich auch sein Verhalten beim Völkermord aus, den Israel in Gaza nach Ansicht der allermeisten Experten begeht, und den auch Sánchez so benannt hat.
Spanien hat sich deshalb der Völkermord-Anklage angeschlossen und Palästina als Staat anerkannt. Deshalb griff Sánchez bei seiner Ansprache am Mittwoch auch den Slogan gegen den einseitigen und völkerrechtswidrigen Krieg auf, unter dem Millionen Menschen 2003 gegen den Irak-Feldzug auf die Straße gegangen sind. „Unsere Haltung lässt sich mit einem ‚Nein zum Krieg’ zusammenfassen”, erklärte deshalb Sánchez, um an diese extrem breite Bewegung anzuknüpfen.
„Die Position Spaniens ist dieselbe wie in der Ukraine oder im Gazastreifen. Nein zum Bruch des Völkerrechts, das uns alle schützt. Nein zur Lösung von Konflikten mit Bomben”, fügte er an. Er erinnerte: „Die Welt war schon einmal an diesem Punkt. Vor 23 Jahren hat uns eine andere US-Regierung in einen ungerechten Krieg geführt. Der Irakkrieg hat zu einem drastischen Anstieg des Terrorismus und zu einer schweren Migrations- und Wirtschaftskrise geführt.” Das sei das Geschenk des „Trios der Azoren” gewesen. Das Resultat sei “eine unsicherere Welt und ein schlechteres Leben“ gewesen.
Das kann auch als Seitenhieb auf Merz verstanden werden, der seine Auslegungen des Völkerrechts fast beliebig dreht und wendet, wie es ihm gerade passt. Im Fall von Russland sprach Merz von einem „Vernichtungskrieg” in der Ukraine, der „von Tag zu Tag mehr die zentralen Merkmale eines intendierten Völkermords“ trage. Dort wo tatsächlich ein Genozid stattfindet, wie in Gaza durch Israel begangen, will er ihn dagegen nicht sehen. Gemeint war aber auch die Doppelmoral der CDU-Schwesterpartei in Spanien. Denn die postfranquistische Volkspartei (PP) hatte unter dem ehemaligen Falangisten José María Aznar das Land an der Seite des britischen Sozialdemokraten Tony Blair in den völkerrechtswidrigen Krieg im Irak geführt. Damals musste die Lüge von angeblichen Massenvernichtungswaffen herhalten, um an der Seite von den USA unter George W. Bush ein Land zu zerbomben.
„Das ist nicht Winston Churchill, mit dem wir es hier zu tun haben”
Angesichts dieser Situation versuchte der Brite Starmer einen Drahtseilakt, um angeblich aus der fatalen Geschichte seines Labour-Kollegen zu lernen.. Deshalb sprach Starmer zunächst davon, „Fehler vergangener Kriege” wie bei der Irak-Invasion nicht wiederholen zu wollen. „Ich werde das britische Militär nicht zu unrechtmäßigen Aktionen verpflichten“, sagte er zu Beginn der Angriffe. Er fügte im Parlament an, seine Regierung glaube nicht an einen „Regimewechsel aus der Luft“. Jedes militärische Engagement müsse eine klare rechtliche Grundlage und einen durchdachten Plan haben.
Zu Beginn des Kriegs hatte er zunächst auch ausdrücklich ausgeschlossen, dass britische Basen für Angriffe auf den Iran genutzt werden dürfen. Darüber war allerdings der US-Präsident „nicht glücklich“, wie Trump am Dienstagabend im Oval Office bei seinem Pressetermin mit Bundeskanzler Merz sagte. Premierminister Keir Starmer habe ihn „sehr enttäuscht”. Trump erklärte mit Blick auf den britischen Premier. „Sie ruinieren Beziehungen, sehr schade”, und schob einen persönlichen Angriff nach: „Das ist nicht Winston Churchill, mit dem wir es hier zu tun haben.”
Das ist eigentlich deshalb erstaunlich, da der britische Premier längst angesichts der Trump-Reaktionen umgefallen war. Er hatte zwischenzeitlich den Begehren der USA nachgegeben und nun eine Beteiligung an „defensiven” Aktionen zugestimmt. Doch Trump ist nachtragend und jede noch so kleine Oppositionshaltung zu seinen Vorstellungen wird abgestraft. Vermutlich will Trump mit seinen Äußerungen zu Starmer einen völligen Freibrief durchsetzen. Zwar sind schon jetzt sogar offensive Aktionen von britischen Basen möglich, doch die brauchen (noch) die Zustimmung der Regierung per Einzelfallprüfung. Aus Fehlern zu lernen und keine unrechtmäßigen Aktionen zu erlauben, ist für den Sozialdemokraten offensichtlich Schnee von gestern. Starmer handelt gemäß eines Satzes, der Konrad Adenauer zugeschrieben wird: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“
„Wir wollen mit Spanien nichts mehr zu tun haben“
Mit dem Umfaller von Starmer wurde der Spanier Sánchez allerdings noch stärker isoliert. Denn auch der hat den USA verboten, US-Basen im Land zu nutzen. Inzwischen sollen die USA deshalb mehr als ein Dutzend Flugzeuge aus den Basen in Morón de la Frontera (Provinz Sevilla) und Rota (Provinz Cádiz) abgezogen haben. Die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles betonte, dass die Basen für keinerlei Maßnahmen zur Unterstützung der Angriffe genutzt werden, auch nicht zur „Wartung oder Unterstützung”. Deshalb hätten die USA „souverän die Entscheidung getroffen”, die Flugzeuge „an andere Stützpunkte zu verlegen”. Es handelt sich um Maschinen zur Luftbetankung, denen Experten eine entscheidende Bedeutung bei den Angriffen auf den Iran zuschreiben.
Somit ist klar, dass sich Sánchez erneut einen besonderen Zorn von Trump auf sich zieht. Der droht wieder einmal mit Sanktionen und einem Handelsembargo. „Wir werden jeglichen Handel mit Spanien beenden, wir wollen mit Spanien nichts mehr zu tun haben“, erklärte Trump im Beisein von Merz. Spanien habe „sich schrecklich verhalten“. Er habe seinem Finanzminister Scott Bessent angewiesen, „alle Deals mit Spanien beenden“.
Das konnte Trump verkünden, ohne dass Merz seine Stimme erhob, um ein EU-Mitgliedsland zu verteidigen. Merz hat nach seinem Treffen mit Trump allerdings behauptet, hinter verschlossenen Türen habe er dem US-Präsidenten deutlich gemacht, dass Spanien nicht mit Zöllen bestraft werden könne, da Handelsvereinbarungen EU-Sache seien.
EU stellt sich hinter Sánchez
Es ist dagegen schon einigermaßen erstaunlich, dass die EU-Kommission klare Worte gegenüber Trump gefunden hat und, anders als Merz, Spanien die Solidarität gegenüber den Trump-Drohungen zugeisichert hat. „Jede Bedrohung eines Mitgliedstaats ist per Definition eine Bedrohung gegen die EU“, erklärte der Kommissionsvizepräsident Stéphane Séjourné. Man sei bereit, die Interessen der gesamten EU in Handelssachen zu verteidigen. Auch die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der Ratspräsident Antonio Costa hätten Sánchez in Gesprächen ihre Solidarität ausgesprochen, teilte Sánchez mit. Im Europaparlament kam es dagegen zu einem Streit darüber, ob man Trumps Drohungen auch im Plenum debattieren sollte. Ein Antrag von der Grünen und linken Fraktionen wurde allerdings nicht mehrheitlich angenommen.
Sánchez hatte sich schon den Trump-Unmut angesichts dessen zaghaften Widerstands gegen das Trump-Ziel zugezogen, wonach die Nato-Staaten künftig fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für die Aufrüstung ausgeben sollen. Es handelte sich dabei aber mehr um ein Stürmchen im Wasserglas. Denn am Ende der Sitzung unterzeichnete auch Sánchez das Abkommen und sorgte damit für die nötige Einstimmigkeit, damit es auch in Kraft treten kann.
Die Positionen von Sánchez werden vor allem im globalen Süden geteilt. So fordert China die Einstellung aller militärischer Operationen, um eine weitere Ausbreitung des Konflikts zu verhindern. Wie Sánchez verweist auch China darauf, dass die Militärschläge gegen den Iran ohne Genehmigung des UN-Sicherheitsrats gestartet worden seien, was ein Verstoß gegen das Völkerrecht und die UN-Charta sei. Das sagte die die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning. China zeigte sich auch „tief besorgt” über die Auswirkungen des Konflikts auf die Nachbarländer. Die Souveränität, die Sicherheit und die territoriale Integrität aller Golfstaaten müsse vollständig respektiert werden. Ganz ähnlich sehen das andere große Staaten wie Brasilien, Indien oder Russland.
Russland verurteilt die Angriffe als „unprovozierten Akt militärischer Aggression gegen einen souveränen Staat“. Die russische Regierung wirft Washington und Tel Aviv vor, das Völkerrecht zu verletzen und Fortschritte in diplomatischen Gesprächen mit Iran auseinanderzubringen. Natürlich ist diese Position mehr als schwach und nicht sonderlich ernst zu nehmen, solange Russland einen Krieg in der Ukraine führt.
Innenpolitisch ist die Lage der spanischen Regierung prekär
Warum sich in der EU die spanische Regierung unter Sánchez so besonders weit aus dem Fenster lehnt, obwohl er dabei sehr isoliert ist, hängt wie in der Palästina-Frage stark mit innenpolitischen Faktoren zusammen. Overton hatte aufgezeigt, dass auch dessen Positionen zu Palästina vor allem einer starken außerparlamentarischen Opposition zu verdanken waren. Eine enorm starke Bewegung hatte die sehr schwache Minderheitsregierung vor sich hergetrieben. Die Sánchez-Regierung stand zudem unter starkem Druck der vielen linken Parteien, auf die er als Mehrheitsbeschaffer angewiesen ist. Konsequent war die Haltung gegenüber Israel und Palästina ohnehin nicht, es wurden weiter auch Waffengeschäfte mit Israel getätigt.
Inzwischen ist die Lage für Sánchez und seine Regierung aber noch deutlich prekärer geworden. Er hangelt sich schon im dritten Jahr ohne Mehrheit im Parlament und ohne Haushalt durch. Seine Sozialdemokraten (PSOE) und auch der linkere Koalitionspartner Sumar sind bei den letzten Regionalwahlen in der Extremadura und Aragon gerade abgestürzt. Das Debakel dürfte sich bei den Wahlen am 15. März in Kastilien-Leon fortsetzen. Ist das dann auch bei den Wahlen im Juni im großen und gewichtigen Andalusien der Fall, sind vorgezogene Neuwahlen in ganz Spanien nicht mehr vermeidbar.
Dass sich Sánchez nun den Slogan „No a la guerra” (Nein zum Krieg) auf die Fahnen schreibt, hat damit zu tun, dass er in der Frage für sich und für den Koalitionspartner schon jetzt die von seiner Politik enttäuschte linke Wählerschaft mobilisieren will. Auch für einen vorgezogenen Wahlkampf hat er ausdrücklich die Frage des Terrorismus am Mittwoch auf den Tisch geworfen. Es waren die islamistischen Anschläge mit 191 Toten kurz vor den Wahlen in Madrid am 11. März 2004, die der rechten Volkspartei (PP) nicht nur die prognostizierte absolute Mehrheit gekostet haben, sondern gleich den gesamten Wahlsieg. Denn der damalige PP-Regierungschef Aznar hatte die Bevölkerung nicht nur über angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak belogen, sondern versuchte die Urheberschaft der Anschläge in Vorortzügen in Madrid der baskischen ETA in die Schuhe zu schieben. Die Anschläge wurden aber von al-Qaida verübt, und davon und dem Zusammenhang zum Irak-Krieg wollten Aznar und seine PP ablenken.
Eine konsequente Verteidigung des Völkerrechts, die Sánchez nun vorzugeben versucht, kann man ihm ebenfalls nicht abnehmen. Overton hat immer wieder auf das widersprüchliche Verhalten gegenüber der ehemaligen spanischen Kolonie Westsahara hingewiesen. Die selbsternannte „progressivste Regierung” tritt dort seit Jahren ebenfalls das Völkerrecht mit Füßen. Spanien hat die „Demokratische Arabische Republik Sahara“ (DARS) nie anerkannt, die gerade 50 Jahre alt wurde. Noch schlimmer. Es war ausgerechnet Sánchez, der gegen alle UN-Resolutionen und der Entkolonisierungsforderungen plötzlich sogar in die Fußstapfen von Donald Trump getreten ist.
Sánchez erkannte plötzlich die Souveränität Marokkos über die zu großen Teilen illegal besetzte Westsahara an und stellte sich hinter die einseitig verordnete „Autonomielösung“ des autokratischen Königreichs. Das hatte Trump kurz vor dem Ende seiner ersten Amtszeit auch noch schnell getan. Und auch in der Sahara herrscht seit über sechs Jahren wieder Krieg, da sich Marokko, das von Spanien unterstützt wird , nicht an das Waffenstillstandsabkommen von 1991 gehalten und das Referendum über die Unabhängigkeit stets hintertrieben hat, das von der Uno-Mission Minurso überwacht werden sollte.
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Die aus Spanien abgezogenen Tankflugzeuge dürften zumindest Teiweise jetzt in Lajes auf den Azoren sein. Portugal begründet die Unterstützung mit einem Abkommen das hier nicht anwendbar ist weil es sich auf die NATO bezieht und ignoriert schlicht das Völkerrecht.
Spezialdemokraten halt.
btw…. Als Folge dürfen wir in Yurop darauf gefasst sein daß der völkerrechtswidrigen Krieg auch wieder nach Hause kommt. Auch und wohl gerade Deutschland.
Spanien schickt nun wohl ein Kriegsschiff nach Zypern……
Es ist bestimmt ein Zuuuuuuufall, dass vorher die USA erklärt haben, dass Bananien nun doch kooperiert.
Natürlich machen das die Spezialdemokraten. Sanchez blinkt immer links und überholt rechts. Das ist Show um die Unterstützer bei der Stange zu halten.
Die Situation wurde in Portugal durchaus in den letzten 14 Tagen diskutiert, das Thema ist aber nie ernsthaft in deutschen Medien in der Tiefe angekommen.
Bereits vor 14 Tagen war Lajes-field heftig mit Tankflugzeugen „zugeparkt“, die lückenlos im Atlantik und Richtung Naher Osten unterwegs waren:
https://www.youtube.com/watch?v=5_wD1fhJSTA Video von gestern nachmittag;
https://de.euronews.com/2026/02/19/portugal-schuldfrage-us-angriff-iran
Falls das alles zutrifft:
Ich stehe vor und hinter Spanien – gegen die Deutsche BlackRock-Trump-Bundesregierung und gegen Israel und gegen die USA of course!
P.S.
Ich befinde mich im 68er Modus, erschüttert darüber, dass sich Europa wieder in einem Pro-Vietnam-Krieg Modus versetzen lässt von Trump und seinen Helfershelfern in Deutschland.
https://www.youtube.com/watch?v=7y7FhYSuirQ , Heinrich Böll
https://www.youtube.com/watch?v=nwepEyaDPMA , Ulrike Guèrot
…
Israel ist gemäß WELT bereit, bis zum ‚Endsieg‘ zu kämpfen. Bittesehr, aber ohne mich, ohne Deutschland!
👍
Ich hab mir einen Teil der Pressekonferenz des Paten und Mr.Burns angetan.
Der Brechreiz war dann doch nicht mehr zu kontrollieren und ich hab abgeschaltet.
„Ich stehe vor und hinter Spanien.“
Die Neo-Francoisten von der Vox werden schon dem „Sozialisten“ Sanches und dem Baskenland-Liebhaber Streck den Arsch richtig versohlen. Die verhasste EU wird hierzu gar nicht mehr gebraucht. „Zum radikalen Antimodernismus von Vox gehört auch die Idee einer einheitlichen spanischen Nation, zentralistisch organisiert und mit einer einzigen nationalen Sprache: dem Kastilischen. Die Auflösung der autonomen Regionen gehört zu den zentralen politischen Forderungen dieser Partei“,
Und was hat das mit meiner Einschätzung – unter Bedingung – zu tun? Helfen Sie mir bitte weiter!
„Und was hat das mit meiner Einschätzung tun??
Welche „Einschätzung“? Wir haben nur erfahren, dass Sie „vor und hinter Spanien stehen“ und damit „gegen die Deutsche BlackRock-Trump-Bundesregierung“ sind, was dem Merz sicherlich schlaflose Nächte bereitet.
Und wir wissen, dass du ein Franco-Freund bist.
Solche Leute schreiben halt nur Unsinn.
Das gefällt so Typen wie dir?
Nur solltest du aufpassen, dem Spezialdemokraten ist nichts zu glauben. Das ist viel Show und Innenpolitik. HIntenrum wird schon mit den USA gedealt.
Siehe hier.
https://overton-magazin.de/top-story/spaniens-ministerpraesident-pocht-auf-voelkerrecht-und-sagt-nein-zum-krieg/#comment-365122
Sánchez, die olle Weichflöte………..
Glauben darf man dem Mann rein gar nichts. Völkerrecht. ich lach mich schief, was macht der damit im Baskenland, Katalonien… Ein Blender.
Kommentar gelöscht. Bitte werfen Sie einen Blick auf die Kommentarregeln:
https://overton-magazin.de/kommentarregeln/
@notabene
„Sánchez, die olle Weichflöte…“
Du Held bevorzugst „echte Kerle“, also rücksichtslose Kriegstreiber wie die
Cleverchen der Regierungen im UK, in
Frankreich & Deutschland, nicht wahr?
„Weichflöten“, die eine kilometerlange Schleimspur um Trump und Netanjahu
ziehen und ihre Bevölkerungen dem Krieg preisgeben?
Na dann, du harter Kerl: Dann zisch mal ab an die Front der Ukraine oder schliess‘ dich den Kurden als Vorhut der Amis für die angedachte Bodenoffensive im Iran quasi als Kanonenfutter an! Du wärst hier jedenfalls kein Verlust! Oder doch besser zurück zu deinen Kriegsspielen, bequem von deiner Couch aus?
@Theo Noestonto
Deswegen braucht es auch schnellstens Taurus-Lieferungen an die Ukraine und an die „Koalition der Kriegstüchtigen“ gegen den Iran.
Merz soll und muss endlich mal aus dem Quark kommen und Taurus liefern soviel er tragen kann.
Gerade bei der aktuellen Wirtschaftsflaute. Massenentlassungen, kein Wachstum und Manager die bereits letztes Jahr keine Bonis bekommen haben…………
@notabene
NEIN! (jeder weitere Kommentar zu deinem Text, wäre ganz sicher als Beleidigung zu werten).
Guter Artikel von Streck
Aber was mir bei den ganzen Ausführungen etwas fehlt ist die Rolle die das Öl bei der ganzen Sache spielt, Spanien ist Hauptsächlich Agrarland und deshalb angewiesen auf Dünger der bekanntlich aus Gas oder Öl hergestellt wird.
Mit der selektiven Schließung der Straße von Hormuz (keine Tanker nach Eu/USA/Uk/Israel) wird es bald enorme Probleme mit der Verteilung von Öl geben.
Das ist meiner Meinung nach auch der Grund warum Merz bei Trump aufgeschlagen ist, er hat den deutschen Teil von Rosneft aus den Sanktionen befreit damit er die Spritpreise unten halten kann und mehr Reserven hat.
Spanien Agrarland? Selten so gelacht. Selbst Touristenland wäre noch richtiger.
Da hast du wohl Recht, man bekommt den falschen Eindruck wenn man sich nur in den ärmeren Gegenden rumtreibt.
Trotzdem ist Petrochemie ne große Nummer.
Struktur der Spanischen Wirtschaft:
68 % Dienstleistungen,
20 % verarbeitende Industrie,
9 % Bauwirtschaft,
3 % Landwirtschaft.
15 % Tourismus (nur direkt) indirekt noch mehr, rechnet man Kneipenbesuche… mit.
„Wo der Pfeffer wächst“
Georg Kreisler
https://www.youtube.com/watch?v=gAujWBx_Ni4&list=RDgAujWBx_Ni4&start_radio=1
Die Zios treiben die Welt vor sich her in den Abgrund. Wenn der kleine Rest der Welt der räumlichen, finanziellen und mörderischen Expansion Iraels nicht langsam Grenzen setzt, werden auch Un-Wertewesten und BRICS absaufen. Auf tiktok laufen Erklärvideos eines älteren Herren mit schwarzem Hut, der die Vorteile und Handlungsweisen der Juden gegenüber den restlichen Menschen erklärt. Und so ist es, vorteilhaft für die jüdische Gemeinschaft, vielfach tötlich für den Rest. Es muss Grenzen geben, überall, in denen gewisse Freiheiten existieren, aber die Überschreitung sollte langsam mal abgestellt werden, durch die die eigentlich deutlich vorhandene Mehrheit.
Merz schweigt zu Trumps Drohungen gegen Spanien? Seitdem die EU zur Leyen-Union wurde, ist das kein Wunder. > Auch sein Vorgänger Scholz schwieg, als ihm us Präsident Opa Biden ankündig te, der deutschen Nordstream Pipeline ein Ende zu bereiten. Schweigekanzlerdynastie
Spezialdemokraten und Christidioten.
Ich bevorzuge den Begriff „Religioten“!
Trump kritisierte Grossbritannien und Spanien wegen verweigerter US-Stützpunktsnutzung.
Merz verzichtete auf offener Bühne darauf, die Verbündeten zu verteidigen, stimmte aber in der Frage der Nato-Verteidigungsausgaben mit ein.
Trump bekräftigte die Absicht auf weltweite Importzölle von 15 % und prüft unterschiedliche Zölle für unterschiedliche Länder.
Der Kanzler schwieg zu dem Thema
Laut gmx.ch hielt Merz bei 33 Minuten Presseauftritt nur rund drei Minuten Redezeit – Trump dominierte die Themen klar.
Ein Bild das alles aussagt
https://imticker.ch/wp-content/uploads/2026/03/us-praesident-trump-empfaengt-bundeskanzler-merz-2-1.webp
Merz ist der Schoßhund und macht sich weltweit lächerlich. Sogar Trump dürfte sich über den schief lachen.
Es ist bestimmt nur ein ganz großer ein Zuuuuuuufall, dass vorher die USA erklärt haben, dass Bananien nun doch kooperiert, dass dann eine Fregatte in Richtung Zypern entsandt wurde. Spanien hat naaaaaatürlich dementiert. Wers glaubt wird seelig.
https://www.elnacional.cat/es/internacional/casa-blanca-asegura-espana-ha-aceptado-cooperar-militarmente-con-ejercito-ee-uu_1603083_102.html
Natürlich machen das die Spezialdemokraten. Sanchez blinkt immer links und überholt rechts. Das ist Show um die Unterstützer bei der Stange zu halten.
Dass sogar das britische Verteidigungsministerium einräumt, die Drohe in Zypern auf die Basis kam gar nicht aus dem Iran…. False Flag. War es Israel oder die USA?
https://x.com/DefenceHQ/status/2029241425238568984/photo/1
Jedenfalls hat sich der Starmer-Spezi da nun darüber reinziehen lassen.
Danke für den Hinweis. Nun gehen die linken Unterstützer schon auf die Barrikaden.
@ Roberto
Sie haben meinen ganzen Beitrag zu den Zionisten einfach gelöscht.
man darf nicht mehr Juden sagen?
Das ist sehr schlimm, weil dann keine Kritik mehr möglich ist
Nein. Es ist nur ein Unterschied auch wenn die Zionisten so tun, als vertreten sie alle Juden. Die Mehrheit lebt aus gutem Grund nicht in dem Rassisten-Staat. Einige Freunde von mir hassen die wie sonst niemand dafür.
Jedes noch kleine Rückgrat ist besser als gar keines. Selbst wenn Sánchez mangels Rückhalt seitens seiner rückgratlosen Kollegen vor dem weltgrößten Diktator schließlich einknickt, hat er doch zumindest den Versuch unternommen, eine Art medienwirksamen Aufstand zu simulieren und somit den Beweis erbracht, dass dies nicht völlig unmöglich ist. Was kann von einem Staatsmann oder -frau in der heutigen Zeit und in Anbetracht totalitärer Despotie und davon abhängiger Vasallen darüber hinaus noch erwartet werden?
stimmt auch.
Also ich weiß nicht….
Natürlich ist die Haltung Spaniens zu begrüßen, dem sollte Deutschland sich durchaus anschließen.
Aber Sanchez will Wahlen gewinnen. Daher glaube ich schon, das er, wenn es opportun wäre um Wahlen zu gewinnen, auch die gegenteilige Position eingenommen hätte!
Aus echter Überzeugung scheint der Mann mir nicht zu handeln, eher aus Opportunismus!
Immerhin bietet er Trump erst mal seinen knochigen, iberischen Kampfschädel zum Kampf an, was zwar aussichtslos aber auch ehrenhaft bei seinen Anhängern ankommt. Im Gegensatz dazu werden die Schleimabsonderungen verschämter Territorialkanzler vermutlich nicht ausreichen, um die Machtfülle unseres obersten Weltenführers dauerhaft zu sättigen.
So ist das. Das ist ein reiner Wendehals und Narzist.
„I announce the termination of all relations with Spain, it’s a lousy country! Just remember that their leader Mussolini was an ally of Hitler! Despite the fact that they helped us seize Kosovo from the Serbs – I’m severing all relations with Lisbon! Let them eat their pizza and paella, dirty frog-eaters! Thank you for your attention to this matter,“ Trump declared.
Ja. Mussolini kam aus Spanien und war nicht der Typ dem die Trump-Freundin Meloni anhimmelt. Der Orangenmann ist nur peinlich.
Warum macht er das? Nun, um Wählerstimmen zu bekommen. Sofort nach dem 7.10. waren Massen von Brüllaffen auf der Straße, die Genozid riefen. Da muss ich doch Stimmen holen können, meinte er. Was schon immer falsch war. Aber jetzt sind da keine Menschenmassen mehr, übrig blieben winzige Häuflein, denen auch die Stimmgewalt fehlt. Mit denen gewinnt man sicher keine Wahlen.
Der Wähler sieht Sanchez als Mullahprediger und hat damit recht. Dasselbe wie in Deutschland. Das BSW redet sich um Kopf und Kragen und liegt jetzt bloß noch bei drei Prozent.
Sollte zu denken geben.
Artur_C: Legal, illegal, scheißegal! Völkerrecht? Drauf geschissen!
Wer sich wie Sanchez dem „heldenhaften Freiheitskampf“ der USA und Israels gegen den Iran verweigert, ist somit nach Atze_C ein „Mullahprediger“.
Bei den Themen „Israel“, „Naher Osten“ etc. herrschen bei Ihnen wirklich massive Koordinationsstörungen, sehr bedenklich!
Das ist jalt die Antideutsch-Israel-Sekte. Da kann auf alles geschissen werden. Wieder mal aber nur eine antisemitische Sonderbehandlung nur mit anderem Vorzeichen. Für Antisemiten sind Juden immer etwas Besonderes, entweder negativ oder positiv.
Du redest wie immer Unsinn, wenn Israel im Spiel ist. Es geht ihm drum, die linken Wählerinnen zu mobilisieren, die ihm wegen seiner abstrusen Politik längst die Gefolgschaft verweigern, einfach nicht mehr wählen gehen. Aber da du Scheuklappen aufhast…
Sein Schritt ist nachvollziehbar, allerdings dürfte sich das mit der Entsendung der Fregatte, womit er doch Kriegspartei wird, zum Rohrkrepierer zu werden. Streck hat ja gut aufgezeigt, dass die Linke ihm das eh nicht wirklich abnimmt. Nur die Spezialdemokraten 2.0 von Sumar nicken wieder ab, der Rest der Unterstützer rückt von ihm ab.
https://www.publico.es/politica/gobierno/socios-gobierno-cierran-filas-envio-fragata-chipre-ven-compatible-guerra.html
Ich bleibe mal schlicht: Ich finde es nur gut, dass Pedro Sanchez sich so klar positioniert hat.
Wenn der eigene Drang zur Analyse , sei es durch Hinweis auf innenpolitisches Angeschlagen sein, daraus abgeleitete machtpolitische Ambitionen, Verweis auf andersgeartete Positionen in anderen Zusammenhängen zu früheren Zeiten usw. nur noch dazu führt, dass klare Aussagen im Hier und Jetzt sofort demontiert und letztlich disqualifiziert werden: dann ist das kontraproduktiv, weil es nur zu Passivität und zynischer Resignation führt.
Ich kann nur sagen – was auch immer sonst noch in Spanien , in und um Herrn Sanchez herum los ist: Wenigstens
e r , wenigstens e i n e r der europäischen Regierungschefs hat noch den Mut, sich ganz klar einem Trump entgegenzustellen und auf Einhaltung des Völkerrechts zu bestehen.. Das ist bewundernswert und das ist m.E. richtig so und muss unterstützt werden.
Kompliment, Sie haben den grossen Nagel mit einem Schlag in den „Holzblock“ gehauen, eine Seltenheit.
Soweit Ok. Nur ist der schon wieder halb umgefallen, deshalb ist schon wichtig, dass Streck auf die Erfahrungen mit dem Spezialdemokraten verweist. Sonst ist die Resignation nach zu hohen Erwartungen hslt besonders groß. Das ist doch aus ner ganz anderen Perspektive wichtig. Es zeigt, dass eine breite Bewegung die Politik massiv beeinflussen kann. Das hatte die 2003 schon, auf die Sánchez rekurriert.
Die Differenzen mit Trump und mit Israel bestehen bereits seit längerer Zeit.
Pedro Sánchez hat sich vielfach klar positioniert, und er handelt gegenüber Trump
und Netanjahu nicht nur durch Ankündigung
sondern Umsetzung von Politik ins Tagesgeschäft.
Er hat die Nutzung von spanischen Häfen und den Luftraum für Lieferungen von Militärgütern untersagt, ebenso wie den Verkauf an Israel.
Noch 2024 hat Spanien Rüstungsgüter für 1,46 Mill€ bewilligt, ab 1. Quartal 2025 wurde nichts mehr für Israel bewilligt.
Quelle: El pais vom 4.3.2026 „España ha vetado siete tránsitos de buques con armas para Israel, von Miguel González (Print) der Netzartikel dazu ist ein Bezahlartikel.
Offensichtlich halten die Israelis das Handeln
der Regierung für glaubhaft, meidet Netanjahu bei Flügen in die USA konsequent den spanischen und zeitweise franz. Luftraum.
Und vor einer Woche kreiste die israelische Regierungsmaschine stundenlang südlich von Zypern, bis sie dann zum BER geflogen
würde (!).
danke für den stand der dinge aus ihrer sicht, herr streck –
im weltherrschaftsgetöse, das seit jahrzehnten mal mehr mal weniger fordernd aus den usa in richtung europa schallt, ist sanchez eine wichtige stimme –
deutschland sollte langsam politisch erwachsen werden und das selberdenken lernen – mit vergangenheitsvergessenem führungspersonal, das ehrerbietig in richtung papa oder großem bruder schaut, gehts nur abwärts