
Die größte Militärmacht der Welt fühlt sich bedroht. Sicherheitsdoktrinen der USA offenbaren die Gefahren, denen man sich gegenübersieht. Sie vermitteln aber auch ein Weltbild. Am 5. Dezember trat eine neue US-Doktrin in Kraft. Sie spiegelt die Veränderungen in der Welt wider.
Bedrohung scheint ein amerikanisches Urgefühl zu sein. Es bestimmt nicht nur amerikanische Filme sondern auch das politische Handeln seiner Führungen. Sie waren geleitet durch Weltbilder wie die Monroe-Doktrin, die Domino-Theorie und den Kampf gegen den Terror. Die neue Doktrin unter Trump räumt auf mit so manchen Hirngespinsten früherer Zeiten. „Nach dem Kalten Krieg habe man in Washington gedacht, Amerikas Vorherrschaft über die ganze Welt liege im besten Interesse des Landes“, bekennt der neue Text(1).
Sicherheit im Wandel
Nach dem Untergang der Sowjetunion mit ihrem Sozialismus, in dem Kapitalisten ihren Reichtum und ihre Klassenherrschaft bedroht sahen, sollten Farben- und Blumenrevolutionen sowie der Krieg gegen den Terror nicht nur die USA, sondern auch die ganze Welt sicherer machen. Nach einer anfänglichen Erfolgswelle hatte sich dieses Denken als Irrglaube herausgestellt. Geblieben sind verwüstete Länder, zerrüttete Staaten, verarmte Völker, zerbrechliche politische Verhältnisse und Millionen von Toten, Verletzten und Vertriebenen. Überlebt hat dieses Denken dann weiterhin in der Ausdehnung der NATO nach Osten.
Doch diese Politik der USA war auch verbunden mit gewaltigen Kosten für Kriege, Aufrüstung, den Betrieb von Armeen und Stützpunkten sowie der Pflege von Militärbündnissen. Neue entstanden zur Eindämmung von Chinas Einfluss in Asien und den vorgelagerten Meeren. Die Ausgaben dafür ließen die Schulden der USA auf mittlerweile 38.000 Milliarden Dollar explodieren. Aber diese brachten kaum Vorteile für die amerikanische Bevölkerung und auch wenig Ertrag für die amerikanische Wirtschaft – abgesehen von der Rüstungsindustrie.
Diese Kosten und die Kriegsmüdigkeit der Amerikaner waren mitverantwortlich für das Aufkommen von Trumps MAGA-Bewegung(2). Die Amerikaner waren die Kriege leid, von denen sie selbst nichts hatten. Denn die Sicherheitsprobleme der US-Bürger kommen nicht von außen, sie liegen im Land selbst: steigende Preise, hohe Kriminalität, soziale Unsicherheit, die Spannungen und gar Feindseligkeiten zwischen den Bevölkerungsgruppen, zwischen den Parteien und ihren Anhängern. Trump versprach den Leuten ein besseres Leben durch neue Jobs und ein Ende der Einmischungen in Ländern, von denen viele Amerikaner nicht einmal wissen, wo sie liegen.
Die USA verstehen
Seit Trump die zweite Präsidentschaft angetreten hat, hat er die Welt mit großen Ankündigungen durcheinandergewirbelt. Viel hat er davon aber bisher nicht können umsetzen. Das ist nicht Ausdruck einer „erratischen Politik“, wie so viele besonders in Europa daraus lesen wollen, besonders alle jene, die glauben, besser zu wissen, wie Politik funktioniert. Dass Trump das meiste nicht durchsetzen konnte, liegt in erster Linie daran, dass die Welt anders ist, als er sie sich ausgemalt hat. Das wird besonders deutlich am Konflikt mit China, dem er glaubte im Handumdrehen seine Bedingungen aufzwingen zu können, sich stattdessen aber eine blutige Nase geholt hat.
Gerade an China und Russland wird deutlich, wie sehr sich die Welt verändert hat gegenüber früheren amerikanischen Sicherheitskonzepten. Dass diese Doktrin gerade nun veröffentlicht wird, mag Zufall sein. Aber allein der Umfang der Veröffentlichung von 29 Seiten deutet auf einen längeren Zeitraum ihrer Ausarbeitung hin. Es stecken also mehr oder weniger ausgereifte Überlegungen dahinter, nicht nur die Launen eines sprunghaften Präsidenten. Die neue Doktrin versucht die Grundlagen und Überlegungen amerikanischer Politik deutlich zu machen.
Die Verfasser solcher Doktrinen – amerikanische genau so wie russische und chinesische – wollen damit Klarheit und Berechenbarkeit schaffen. Man macht deutlich, nach welchen Gesichtspunkten die eigenen Entscheidungen getroffen, welche Interessen verfolgt werden und welche Maßnahmen man dafür zu ergreifen gedenkt. Solche Doktrinen richten sich nicht nur an die Regierungen anderer Staaten, sondern auch an die eigenen Bürger. Sie legen das eigene Selbstverständnis dar und formen es darüber hinaus. All das geschieht vor dem Hintergrund des eigenen Weltbildes. Insofern zeigen die veränderten Sicherheitsstrategien auch, wie sich die Welt im Auge des Verfassers, hier der Amerikaner, verändert hat.
Demokratie-Schisma
Für die Europäer bedeutet diese neue Verfassung eine herbe Enttäuschung, bestätigt aber auch die schlimmsten Befürchtungen, die sich mit Trumps bisheriger Politik bereits abgezeichnet hatten. Sie ernten viel Kritik und das gerade auf solchen Felder, wo sie anderen Nationen immer wieder gerne als Lehrmeister gegenübertraten. Ihnen wird die „Zensur der freien Meinungsäußerung und die Unterdrückung der politischen Opposition“(3) vorgeworfen. Das erschüttert europäisches Selbstverständnis und Sendungsbewusstsein in Fragen der Werte und Moral in seinen Grundfesten.
Sicherlich wird das wenig Auswirkungen auf das weitere Auftreten der Europäer als Wertemissionare haben. Aber Kritik, die bisher daran schon bestand, wird durch die neue amerikanische Beurteilung weiter verstärkt und findet nun und in Zukunft besonders in Trump und den USA wichtige Kronzeugen. Zwar versuchen sich die Europäer nun als die besseren Demokraten herauszustellen, doch wer wird ihnen das glauben, nachdem sie selbst Jahre lang die USA als Leuchtturm der Demokratie ausgegeben haben? Zudem überschütten sich in der Europäischen Union selbst Staaten, Institutionen wie auch die politischen Parteien gegenseitig mit Vorwürfen von demokratiefeindlichem Denken und Handeln.
Der Wertemission der Europäer wird damit die Grundlage entzogen, mehr noch könnte nun ein Streit im Wertewesten entbrennen, wer denn die wahren Gralshüter der westlichen Werte sind, die Europäer oder die USA. Wer legt fest, wer heute und in Zukunft zu den Autokraten und Demokratiefeinden gezählt werden muss? Sind fortan Putin und sein Russland in den USA demokratisch und in Europa autokratisch? Jene, die bisher der Bannstrahl der westlichen Demokratie-Päbste traf, haben nun die Wahl zwischen amerikanischem und europäischem Demokratieverständnis. Denn wer hat in Glaubens- und Sittenfragen der Demokratie nun noch den Alleinvertretungsanspruch?
Beleidigte Wertemissionare
Die Reaktion der Europäer auf das amerikanische Sicherheitskonzept ist weinerlich. Medien und Politik schaffen in dramatische Worten Untergangsstimmung. Die spanische Zeitung „El Pais“ sieht sich „vor einem Krieg um das Überleben unserer Zivilisation gegen Gegner, die auf unterschiedliche Weise unser Modell zerstören wollen.“(4). Die Frankfurter Allgemeine Zeitung selbst unterstellt Trump, dass es ihm „sogar recht wäre, wenn die russischen Schwertstreiche dazu beitrügen, dass die von ihm gehasste EU geschwächt würde oder gar zerbräche“(5). Die „Irish Times“ spricht von einem „Handbuch der Subversion, die sich gegen den liberalen Internationalismus und insbesondere gegen die Europäische Union richtet.“(6)
Die Europäer fühlen sich undankbar behandelt und bedroht. Was hat man nicht Jahrzehnte lang an Einschränkungen und Kränkungen vonseiten der USA mehr oder weniger widerspruchslos geschluckt, nur um als treue Verbündete ihren Schutz zu genießen? Nun muss man miterleben, wie die eigenen Interessen zugunsten von Autokraten wie Putin mit Füßen getreten werden. Denn die Amerikaner wollen auf einmal, „gute diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu vielen Ländern – ohne ihnen demokratischen oder anderweitigen gesellschaftlichen Wandel aufzuerlegen(7).
Das ist starker Tobak für die Wertemissionare und dementsprechend beleidigt reagieren sie. Sie legen den Schwerpunkt ihrer Betrachtungen und Kritik auf jene Textstellen, die ihr Weltbild, ihre bisherige Politik und ihre Grundsätze in Frage stellen. Man will darin eine Politik der Spaltung erkenne, „die den liberalen Demokratien schadet und Russland nützt.“(8) Doch aus dem Wortlaut der auf Europa bezogenen Textpassagen ist eine ganz andere Absicht der Amerikaner erkennbar.
Amerikas Überlegungen
Die FAZ hat den Inhalt der Doktrin aus dem Original übertragen. Daraus geht hervor, dass die Amerikaner „die Wiederherstellung von Bedingungen strategischer Stabilität im eurasischen Raum als auch zur Verringerung des Risikos eines Konflikts zwischen Russland und europäischen Staaten“(9) erreichen wollen. Das ist nicht so selbstlos, wie es sich anhört. Für die USA geht es offensichtlich darum, „eine unbeabsichtigte Eskalation oder Ausweitung des Krieges zu verhindern“(10), die aufgrund des NATO-Beistandspaktes zu einem unkalkulierbaren Risiko auch für die USA werden könnte.
Stattdessen geht aus dem Dokument hervor, dass man ein starkes Europa will, dass sich selbst verteidigen kann. In diese Richtung gingen auch Trumps Forderungen gegenüber den Europäern nach der Erhöhung der Verteidigungsleistungen auf fünf Prozent des BIP. Die Amerikaner scheinen nicht nur die Verteidigungskosten der NATO immer weniger tragen zu wollen. Vielmehr erweckt das Papier auch den Eindruck, dass sie sich ganz aus der Verteidigung Europas zurückziehen wollen, um diese den Europäern selbst zu überlassen. Vermutlich befürchtet man, in den oben bereits erwähnten Konflikt zwischen dem NATO-Europa und Russland hingezogen zu werden.
Denn die Trump-Regierung scheint es leid zu sein, sich immer wieder mit der unnachgiebigen Haltung der europäischen Führungen gegenüber diplomatischen Fortschritten beschäftigen zu müssen. Die Kriegsgefahr ist hoch, denn es seien die europäischen „Beziehungen zu Russland inzwischen stark belastet, und viele Europäer betrachten Russland als existenzielle Bedrohung.“(11) Da braut sich aus Sicht der USA etwas zusammen, in das sie nicht hineingezogen werden wollen, weil sie auch diese Bedrohung für sich selbst so nicht sehen. Denn Trump will Frieden, um mit Russland und der Ukraine Geschäfte machen zu können, wohingegen die europäischen Verantwortungsträger „unrealistische Erwartungen in Bezug auf den Krieg hegen“.(12)
Fluch der Wirklichkeit
Dass die USA die Europäische Union zerschlagen wollen, wie die FAZ phantasiert, geht aus dem Dokument nicht hervor. Ganz im Gegenteil „bleibt Europa für die Vereinigten Staaten strategisch und kulturell von entscheidender Bedeutung.“(13) Und „der transatlantische Handel [gilt] weiterhin als eine der tragenden Säulen der Weltwirtschaft und des amerikanischen Wohlstands“(14). In dem bissigen Kommentar der FAZ spiegelt sich eher Ärger darüber, dass den Missionaren der Demokratie nun vom großen Lehrmeister die Lautsprecher abgedreht wurden. Ob es bei den papiernen Erklärungen dieses Dokuments bleibt, wird sich zeigen.
Von Trumps Friedensliebe, die er in der Ukraine immer wieder zur Schau stellt, ist gegenüber Venezuela nichts zu erkennen. Die Doktrin selbst offenbart das Weltbild der Trump-Regierung und das von Teilen der MAGA-Bewegung. Es sind in erster Linie Willenserklärungen auf der Basis eigener Wunschvorstellungen und Interessen. Ob diese der Wirklichkeit in der Welt entsprechen, wird die Entwicklung zeigen. Aber auffällig ist, dass die USA ihren Anspruch auf die Weltherrschaft gegenüber der Bush- und Obama-Ära zurückgestutzt haben. Man konzentriert sich auf Südamerika, und die Angriffe auf Venezuela scheinen der Auftakt dazu zu sein. Auf dessen Reichtümer man glaubt, einen gottgegebenen Anspruch zu haben.
Südamerika liegt vor der Haustür, die Entfernungen sind kürzer, und man sieht sich keinen gleichstarken Rivalen gegenüber – anders als Russland und China. Im eigenen Hinterhof will man es mit China aufnehmen. Der Zollstreit mit der Volksrepublik und deren Machtdemonstration bei den seltenen Erden hat gezeigt, dass man mit den Chinesen auszukommen versuchen muss. Mit Russland will man sich einigen, um mit ihm ins Geschäft kommen zu können. Zu mehr scheint die USA derzeit nicht in der Lage zu sein. Findet sie sich mit dem eigenen Machtverlust ab, oder will man die eigene Vorherrschaft nur auf anderen Wegen wiedererlangen? Das ist derzeit noch nicht klar erkennbar.
Fußnoten
(1) Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) 8.12.205 Kalte Dusche für Europa
(2) Make America Great Again
(3) FAZ 9.12.2025 Den Widerstand innerhalb der europäischen Staaten stärken
(4) FAZ 15.12.2025 Auf Deutschland kommt es an
(5) FAZ 16.12.2025 Papiergarantien genügen nicht
(6) FAZ 13.12.2025 Trumps Handbuch der Subversion
(7) FAZ 8.12.2025 Kalte Dusche für Europa
(8) FAZ 9.12.2025 aus Neue Züricher Zeitung: Dieses Amerika ist kein Freund Europas mehr
(9, 10, 11, 12, 13, 14) FAZ 9.12.2025 Den Widerstand innerhalb der europäischen Staaten stärken
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USA: „Nach dem Kalten Krieg habe man in Washington gedacht, Amerikas Vorherrschaft über die ganze Welt liege im besten Interesse des Landes“
Der Unterschied zu früher scheint zu sein, dass man sich bemüht, sich nicht mehr selbst die Finger schmutzig zu machen, sondern anderen die Drecksarbeit machen lässt (das scheint auch unser Bundes-Kanzler schon gelernt zu haben).
Die Existenz anderer Großmächte (und ihre Berechtigung) scheint akzeptiert zu werden. Nun geht es darum einen möglichst großen Einflussbereich abzustecken und zur Ausbeutung zu sichern. Insofern eine Anerkennung der Realität. Die US-Demokraten gingen ja immer von einem universellen Herrschaftsanspruch aus, der ihrem Kapital zur Ausbeutung zur Verfügung steht.
Es stellt sich die Frage wie die EU-Globalisten aus diesem Schlamassel sich gedenken herauszuziehen. Unweigerlich fällt mir Münchhausen ein.
Zur bevorstehenden Münchener SiKo darf mit Spannung die Gäste- und Rednerliste erwartet werden. Geradezu revolutionär erscheint die Anwesenheit der AfD nach zweijährigem Ausschluss.
https://www.merkur.de/politik/afd-zu-muenchner-siko-zugelassen-csu-wegen-russland-kontakten-alarmiert-94101008.html
Kann mir i-einer erklären, welche Legitimation Formate wie diese „Sicherheitskonferenz“ eigentlich haben ?? Insb. die AfD-Vertreter sollten auf die Beantwortung dieser essentiellen Frage bestehen, falls sie ernsthaft Demokratie und Souveränität wieder herstellen wollen.
Eine überzeugende Analyse, der wohltuend anzumerken ist, dass sich Herr Rauls etwas Zeit zum Auswerten und Nachdenken gelassen hat, um nicht eine voreilige und undurchdachte Deutung zu veröffentlichen.
Exakt so ist die Weltlage!
Der Autor schildert sachlich die Sicht der US-Eliten auf sich selbst. Der MAGA-Bewegung ist die Antwort auf den Niedergang der US-Hegemonie und Trump ist der Manager des amerikanischen Abstiegs. Der Niedergang der USA beschleunigt die Wiedergeburt Chinas, das Jahrhunderte die Weltordnung prägte. Doch die USA möchte sich mit China arrangieren, die Europäer nicht. Im Grunde sind die Europäer Zwerge, die nichts in der Hose haben, aber den großen Maxen spielen wollen. Das kann nur schiefgehen.
Richtig führt der Autor aus, ob Trump seine Ziele in seinen Hinterhof durchsetzen kann ist fraglich. Einen Angriff auf Venezuela würden viele Amis zwar unterstützen, aber dieser würde die Ölpreise weiter hoch treiben. Das ist gut und schlecht für die USA zugleich.
Wie die Realität zeigt, ist die USA nicht mehr in der Lage ihre Ziele leicht durchzusetzen. Ein primitiver Potentat wie Selensky ist in der Lage Frieden zu verhindern. Der israelische Schwanz wedelt mit den amerikanischen Hund. Ich glaube Trump könnte sich auch mit den Iran arrangieren, der aus religiösen Gründen keine Atomwaffen will. Aber das völlig durchgeknallte Israel möchte das verhindern. Selbst gegen Israel kann sich die USA nicht mehr durchsetzen. Hier ist die MAGA-Bewegung auch gespalten denn viele christliche US-Fundamendalisten mögen Israel, andere Trump-Leute nicht.
Bei all diesen Überlegungen spielt Europa keine Rolle. Hier hat man die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Das führt zur Selbstüberschätzung und gefährlichen Größenwahn.
Aufgabe linker Politik wäre es der Bevölkerung klar zu machen, das gerade Europa sich im Abstieg befindet. Diesen Abstieg gilt es sozialverträglich zu gestalten. Mehr ist nicht drin, aber das ist schon sehr viel..
+++ danke dafür, gute Zusammenfassung der Gesamtlage
@ Naomi
„Aufgabe linker Politik wäre es der Bevölkerung klar zu machen, das gerade Europa sich im Abstieg befindet.“
Und genau das kann die politische „Linke“ nicht leisten, da sie vom Kapital schon vollständig assimiliert wurde. Sie sind zu der Verfügungsmasse geworden, die schon immer das Scharnier zur terroristischen Machtausübung bildete.
Linke oder urtypische linke Ideale sind Tod, was wir spätestens seit dem Frühjahr 2020 live erleben durften.
Da mache ich mir keine Hoffnung, das es in meiner Lebensspanne, die mir noch bleibt, sich da noch etwas ändert.
Die europäischen Volkswirtschaften funktionieren ja nun im Prinzip immer noch und der Wohlstand ist auch größer als vor 50 Jahren. Da müsste eigentlich kein Abstieg sein. Die Notwendigkeit für eine sozialverträgliche Gestaltung ergibt sich füt mich wie seit eh und je aus der ungenügenden Teilhabe der breiten Massen am allgemeinen Wohlstand.
Ich denke, das was bezüglich Europa in die Binsen geht, ist viel krasser, nämlich schlicht alles, woran die EUliten glaubten und worauf sie ihr Projekt gründeten. Man wollte der wettbewerbsfähigste Wirtschaftsraum der Welt werden, und wurde praktisch der wettbewerbsunfähigste. Das nenn ich mal ein Scheitern.
Das sind keine Peanuts. Die EU führt auf bizarrste Weise das Scheitern der neoliberalen Ideologie vor, also dessen, was umso eifriger als „unsere Werte“ beschworen wird, je offenkundiger seine Unsinnigkeit wird.
Sozialverträglich gestaltet scheint mir vor Allem die Versorgung des Fußvolks dieser Ideologie in der ständig wachsenden Menge von NGOs zu sein. Insofern würde ich sagen, dass die Linke tatsächlich fleißig an der sozialverträglichen Gestaltung ihres eigenen Niedergangs arbeitet.
Trump ist gespalten. Einerseits möchte er den Ukrainekrieg gerne beenden, weil dieser schon verloren ist, andererseits kommt ihm der Krieg im Augenblick gerade recht, denn er hindert Russland und China daran, Venezuela zu unterstützen. Und es ist klar, was er da will, nämlich die Opposition an die Macht bringen, die die Ölkonzerne wieder privatisieren soll. Dafür bekommt sie schon mal einen Friedensnobelpreis. Das könnte durchaus klappen. Außerdem will er noch Grönland annektieren. Solange der Ukrainekrieg läuft, kann er mit Rückzug daraus drohen, und wenn Europa tatsächlich weiter machen will und in einen langen Krieg mit Russland schlittert, kann er mit dem Verlassen der Nato drohen. Ich denke, es wird ihm mit viel Geld gelingen, die 50000 Grönländer von den Vorzügen einer amerikanischen Staatsangehörigkeit zu überzeugen. Vorerst will Trump keinen Frieden in der Ukraine, den er mit Einstellung der Hilfe leicht erreichen könnte, sondern begünstigt langdauernde und ziemlich aussichtslose Verhandlungsprozesse.
@ Torwächter
„Vorerst will Trump keinen Frieden in der Ukraine, den er mit Einstellung der Hilfe leicht erreichen könnte, sondern begünstigt langdauernde und ziemlich aussichtslose Verhandlungsprozesse.“
Das klingt plausibel, andererseits hat ihm Elendsky die Ukraine mit ihren Resourcen und Infrastruktur bereits auf dem Silbertablett serviert, die er nur in Friedenszeiten ausbeuten kann, wobei die EU die Kosten des Wiederaufbaus übernehmen müsste.
Allein die US-Dominanz über die fruchtbaren Schwarzerdeböden, gepaart mit einem Mindestlohn von knapp über 1€/h und einem Gesetz zum Anbau von Gentechnik wäre bei einer Aufnahme der Ukraine in die EU eine wahre Goldgrube, bei gleichzeitigem Ruin der übrigen EU-Landwirtschaft.
Auch lukrative Geschäfte mit Russland wie Trump sie anstrebt, setzen den Frieden voraus.
Noch scheint unklar, was Trump wichtiger ist.
………….. wenn sich doch die psychopathischen US-Wixxxer mal einfach raushielten aus den Belangen anderer Länder, dann wäre schon ein gutes Stück Frieden gewonnen …..
In der Realität ist auch bei Trump, kein Abschied vom Sterben nach der totalen Weltherrschaft festzustellen.
Taktisch scheint mir jedoch die Aufgabenteilung zwischen dem Hegemon und seinen Vasallen eine stärkere Rolle zu spielen.
Japan darf aufrüsten um China zu provozieren, NATO-Europa ist dafür da, den Krieg gegen Russland weiter aufrecht zu halten, während der Hegemon sich darauf konzentriert, Waffen zu verkaufen, Geld zu zählen und mal so nebenbei die Ölvorräte Venezuelas zu kapern bzw. Grönland zu annektieren.
Der Rückzug auf die angeblich eigene Hemisphäre findet dabei lediglich propagandistisch statt.
Warum schenkt man diesen ideologischen Deppen die gerade die US-Reps dominieren überhaupt Aufmerksamkeit?
„Sie spiegelt die Veränderungen in der Welt wider.“ – Falsch, Euer Ehren. Sie spiegelt wider den uneingeschränkten Weltbeherrschungs-Anspruch der USA. Diesem US-Hegemonialstreben hat sich alles zu fügen. Und die USA haben den Willen sowie die militärische Macht ( immerhin sind über 800 Militärbasen auf der Welt verstreut ) zu versuchen, diesen Willen – koste es, was es wolle – durchzusetzen gegen den Rest der Welt.
@ Roland Weinert
Ein Hegemonialstreben nur bei den USA zu sehen, halte ich für stark begrenzt. Schaut man sich das Agieren des britischen Empires in Geschichte an, dann wird deutlich, dass mitunter auch die USA instrumentalisiert wurden. Nicht zu vergessen, dass die Gründungsväter der USA der neuen britischen Aristokratie in der Neuen Welt entsprangen. Es waren nicht jene Deklassierten, die Europa verelendet verließen und ihr Blut im Kampf gegen die Briten und ihre europäischen Verbündeten vergossen.
Trumps Politik ist teilweise gut, teilweise schlecht. Weltweit muss eine öko-konservative Politik gemäß Herbert Gruhl etabliert werden.
Wie lief das denn damals in den 80ern?
Das Buch von Herbert Gruhl:
„Ein Planet wird geplündert. Die Schreckensbilanz unserer Politik.“ Bertelsmann, Gütersloh 1977 für verschiedene Buchgemeinschaften.[17]
Eine griechische Übersetzung erschien 1982 bei NOTOS und eine japanische Übersetzung 1984 bei Tōkyō Sōgensha, in Belgrad bei Verlag Prosveta 1985 eine in Serbisch/kroatisch.
Die Rechte an einer englischen Ausgabe erwarb der britische Medienkonzern des Politikers und Verlegers Robert Maxwell, eine Veröffentlichung fand jedoch nicht statt.[18]“ Zitat Wikipedia
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Planet_wird_gepl%C3%BCndert
Aha!
„Weltweit muss eine öko-konservative Politik gemäß Herbert Gruhl etabliert werden“
Wie darf man das verstehen? mit UN- Plänen, mit 15 Minuten Städten? Mit Weltweiten Klimazielen und CO2 Bepreisung? MIT CBDC und programmierbaren Geld, welches Dir nach Überschreitung Deines CO2 Kontos das Kaufen von Fleisch verwehrt?
Das große Problem besteht m.E. in der Zuspitzung einer sich tendenziös korrumpierenden Spitzenelite und deren Zentralisierunswahn. Lösungen für Umwelt und Co. müssen regional vor Ort geschehen. Globale „Lösungen“ nutzen nur einer globalen Elite.
Irgendwie ist der Konflikt mit China in diesem Artikel verloren gegangen: dass man im Wirtschaftskrieg auch taktische Niederlagen erleidet ist doch nicht ein Beweis dafür, dass man den Konflikt mit China nun aufhört voranzutreiben.
Die Aufrüstung Taiwans geht in immer stärkeren Maße voran. Es ist doch völlig klar, dass dort das Ukraine-Szenario wiederholt werden soll.
Russland liegt in seiner Weltbedeutung in zweiter Reihe mit auch der EU. Die taktische Frage war ja nur, ob man China besser erlegen könnte, wenn man vorher Russland eliminiert als Machtfaktor, so wie man das auch mit dem Iran versucht.
Der strategische Gegner ist aber China und Trump will sich wohl nicht mehr in sekundären Kriegen verzetteln, sondern China direkt erlegen. Dafür werden eben konkrete Kriegsvorbereitungen getroffen. Der Ausstieg aus dem INF-Vertrag beispielsweise ist ja keine Kleinigkeit.
Die Beschäftigung mit der Doktrin ist gut gelungen. Aber an sich egal, denn auch hier der gilt der Grundsatz achte nicht darauf was sie sagen, oder in dem Falle schreiben, sondern darauf was sie tun. Prüfe für was werden die meisten Ressourcen, die meiste Zeit, die meisten Kräfte eingesetzt, dann weist du was ihre Ziele sind. Verschwende also nicht deine Zeit damit, dich mit ihrem Geschreibsel und Gelaber zu beschäftigen . Das kann man dann im Nachgang immer noch tun um festzustellen hier oder da haben sie mal ehrlich aufgezeigt was sie wollen. Wobei man sagen muss die USA bzw. deren Vertreter sagen im Gegensatz zu den EU-Europäern die in solchen Sachen praktisch immer lügen erstaunlich oft und offen was ihre tatsächlichen Absichten sind.
Übrigens: Der größte Wirtschaftsdeal innerhalb der BRD war der von Siemens mit dem Pentagon in 2017.
Siemens verkaufte seine Sparte SGT – Siemens Government Technologies- für ca 43 Milliarden Dollar an das Pentagon.
Allerdings nur für den Rahmenvertrag.
Mit diesem Kapital brachten sie kurz danach ihre Sparte Healthineers an die Börse.
Offenbar gabs hier vom Pentagon noch ein paar Insidertipps oben drauf.
Denn kurz nach ihrem Börsengang kauften die Healhineers ein kleines, defizitäres belgisches Unternehmen namens Fast-Track-Diagnostics für einen Witzpreis auf.
Damals fragte man sich „warum wohl?“.
Aber als dann zwei Jahre später Covid den Markt eroberte, war diese Frage beantwortet.
Diese kleine belgische Firma war nämlich im Besitz des Patentes für den sog. Pool-PCR-Test.
Kein Wunder also, dass der operative Gewinn von Siemens ab 2020 steil nach oben ging.
Das Schweigen im nationalen und internationalen Blätterwald zu diesen Vorgängen ist schon beachtlich- immerhin feiert man dort ja sonst derartige Deals wie Weihnachten und Ostern zusammen.
Naja, Siemens eben- in der 1930ern wussten sie ja auch schon sehr früh Bescheid, welche Deals mit der Staatsmacht besonderes lukrativ für sie sind, siehe zB die damaligen MeFo- Wechsel….
@ Ragnar
Mehrere hervorragende Informationen. Herzlichen Dank dafür. Die Schlussfolgerungen, auch über die praktizierten, einschlägigen Handelungsmechanismen, nun ja, sollte jeder selber ziehen.
++++
Danke für diese Hintergrundinformationen
„Das Schweigen im nationalen und internationalen Blätterwald zu diesen Vorgängen ist schon beachtlich- immerhin feiert man dort ja sonst derartige Deals wie Weihnachten und Ostern zusammen.“
Das muss man wirklich sagen die Steuerung der gleichgeschalteten freien Medien bis in kleinste Details hinein nötigt immer wieder Respekt ab.
Die großartigen schizophrenen „Wertemissionare“ aus Europa könnten ihren wunderbaren Reden Taten folgen lassen und die von ihnen erlassenen mittelalterlichen Sanktionen gegen Bürger wie beispielsweise J.Baud, A. Lipp etc aufheben. Hier handelt es sich um miese Bestrafungen überwiegend ausgesprochen wegen geäußerter Meinungen, die den Machthabern nicht passen.
Wenn man derartiges tut, kann man sich doch nicht als Wertemissionar aufspielen.
Die europäische Bevölkerung hat nichts mehr zu lachen. Es ist ein Trauerspiel mitanzusehen wie die EU Führer*Innen
orientierungslos und halb heulend durch die Gegend torkeln und es nicht fassen können, daß die befreundete Supermacht im Westen ganz plötzlich (also schon immer) nur noch ihr eigenes Wohl im Auge hat. Das kam ja jetzt auch wirklich überraschend. Endlich, endlich könnte man den lange gehegten Traum Barbarossa 2.0 umsetzen und den Oppa rächen, der in Stalingrad „im Felde geblieben“ ist.
Aber ohne Ami…keine Chance! Denn der lässt den Hegemon nur raushängen, wenn es für ihn selbst ungefährlich ist. Nämlich in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien….usw. Die US Democracy Tour halt.
Aber gut erkennen zu können, das soetwas heute noch genau so möglich ist wie früher …
Hat sogar mich überrascht in dieser extremen Form wie aktuell ..
„ Sie spiegelt die Veränderungen in der Welt wider.“
Die neue US-Doktrin spiegelt wohl vor allem die Sicht der Trump-Republikaner auf die Welt wider. Damit stimmen nicht mal alle Republikaner überein, und die Demokraten und der „Deep State“ wohl auch nicht. Und die meisten Europäer (außer Orban und Fico etc.) ebenfalls nicht. Der Mainstream erklärt ja laut und deutlich, dass „Putin“ uns 2030 angreifen wird. Wenn Trump nicht mehr Präsident ist …
Richtig, wird oft völlig wirr dargestellt. Das ständige wirre Gefasel von der angeblich erratischen Politik von Trump z.B.
Da ist gar nichts erratisch. Was so scheint ist lediglich die von außen sichtbare Folge der Kämpfe zwischen unterschiedlichen Lagern der US-Eliten.
Ähnlich einem Auto was schlingert, weil ständig welche vom Beifahrersitz oder der Rückbank dem Fahrer ins Lenkrad greifen wollen. Da denkt der naive Beobachter auch, der Fahrer wäre besoffen, dabei hat er nur ein paar wahnsinnige Mitfahrer.
Die Amerikaner müssen nun nur noch lernen, das Krieg und Armut etwas miteinander zu tun hat ..
@ kd
Wozu?
Sie haben doch gelernt, dass Kriege auf anderen Territorien sie ( die Kapitalelite ) reich machen.
Der Pöbel interessiert die nicht.
„Der Pöbel interessiert die nicht.“
Abwarten o))
Das meiste Rendite bringen heute Staatsschulden . Rüstung ist nicht mehr Spitzenreiter …
Und genau das ändert eben auch einiges. Wichtiges sogar darunter o)
@kd
„Das meiste Rendite bringen heute Staatsschulden“
Durchaus, aber wofür werden diese Schulden verwendet?
I.d.R. doch für imperiale Interessen, also Kriege, Geheimdienste, NGO’s zwecks Regime-Changes und den gigantischen Militärapparat nebst ü. 800 Militärbasen.
V.A. Kriege waren immer der Haupttreiber der US-Staatsverschuldung.
(…) Die Europäer fühlen sich undankbar behandelt und bedroht. Was hat man nicht Jahrzehnte lang an Einschränkungen und Kränkungen vonseiten der USA mehr oder weniger widerspruchslos geschluckt, nur um als treue Verbündete ihren Schutz zu genießen? Nun muss man miterleben, wie die eigenen Interessen zugunsten von Autokraten wie Putin mit Füßen getreten werden. Denn die Amerikaner wollen auf einmal, „gute diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu vielen Ländern – ohne ihnen demokratischen oder anderweitigen gesellschaftlichen Wandel aufzuerlegen(7). (…)
Die europäischen Eliten hat man in den USA so herangezüchtet, dass sie den US- Interessen dienen und nicht ihren Gesellschaften. Die Nachdenkseiten habe dazu eine hervorragende 4-teilige Serie veröffentlicht, aber die Literatur dazu füllt Bibliotheken
Selbst jetzt lassen die europäischen Kriegstreiber ihre Länder und Völker vor die Hunde gehn um den (wirtschaftlichen) Interessen der USA zu dienen. Sieht so Undankbarkeit und Angst aus?
Wer Putin als Autokraten bezeichnet, hat meiner Meinung nach grundsätzliche Dinge nicht verstanden und vermutlich auch ein sehr schiefes Demokratieverständnis
„Die Amerikaner“ haben noch nie in ihrer Geschichte irgendeinem Land einen demokratischen Wandel auferlegt, dass ist ja lächerlich. Genau das Gegenteil ist die historische Wahrheit. Der anderweitige „gesellschaftlichen Wandel“ war immer verbunden mit Tod, Zerstörung, Flucht, Elend und Diktatur. Gute „diplomatische“ und „wirtschaftliche“ Beziehungen haben immer nur dann eine Rolle gespielt wenn es gilt den imperialen Interessen zu dienen, daran hat sich nicht das geringste geändert
Es gibt nur noch eine Frage: When will they fall?
Und ihre dümmlichen + aggressiven Vasallen und Satellitenstaaten gleich mit.
Das ist Angesichts des erreichten Niveaus der kognitiven Dissonanz, befeuert durch Verhalten und Narrative, eigentlich längst überfällig.
Was muß erst passieren, dass es hier z.B. durch die ekelerregend feigen und gierigen Russen und Chinesen, die nur ihr Gewinn interessiert, zu Konsequenzen kommt?
Der dritte Weltkrieg?
Nein, hier dein 🐟
Die Amerikaner? – wurden nicht gefragt. Ob Amerikaner ein Krieg leid haben ist ein Grund für nichts. Genau wie hierzulande.
Ach. Amerikanisch Kriege wurden wegen der „Sicherheitsprobleme“ der Bürger geführt. Und dann hat die Regierung gemerkt: Moment Mal. Wenn wir unsere Boys nach Afghanistan schicken, behebt das nicht die Sicherheitsproblem in den USA. Glatt die Truppen ins falsch Land geschickt. Fuck. – Echt jetzt?
Steigende Preise, soziale Unsicherheit sind also Probleme, die man mit Streitkräften hätte lösen können? Deshalb Streitkräfte heim ins Reich?
Ja klar, wenn viele Amerikaner nicht wissen wo ein Land liegt, wird dort auch nicht einmarschiert. Denn bekanntlich darf die Regierung nur Truppen schicken, wenn mindestens 50% der Amerikaner wissen, wo ein Land liegt. Wofür ist diese Information den relevant? Ende der Einmischung in andere Länder? – Ja da hat er wohl gelogen. Wahlhilfe für die AFD, Venezuela, Europa geht an Migranten zugrunde, Zölle… – keine Einmischung.
Nur Geplapper rauf und runter. Die KI hätte das besser gemacht.
„Die KI hätte das besser gemacht.“
So wie IHR Kommentar. Den hätte eine KI sicherlich auch besser gemacht. Manchmal kann man für KI dankbar sein, wenn ich die Ergebnisse so mancher natürlicher „Intelligenz“ erlebe.
IHR habt tatsächlich recht. Die KI kann IHR Zeug tatsächlich besser kritisieren. Bloß eine Kritik bleibt es trotzdem und ich zweifle stark daran, dass SIE die Kritik dann eher einsehen:
Nach Ihrer Krittelei an Rauls Artikeln kann man die Uhr stellen. Halbwegs neu ist, dass Sie sich auf das Orakel von Delphi berufen – als ob das eine höhere Instanz sei. Säße die KI auf einer Felsspalte, aus der bewusstseinserweiternde Dämpfe aufsteigen, würde sie wenigstens in Rätseln sprechen. Stattdessen sitzt sie auf einem Haufen zusammen geklauten Web-Content, der uns fälschlich als „Weltwissen“ verkauft wird, und fabriziert daraus Gefälliges. Wenn Sie nur die Antworten veröffentlichen, Ihre Fragestellung (den Prompt) aber unterschlagen, ist die ganze Übung ohnehin wertlos. Im Übrigen kann mir die KI den Buckel runterrutschen: Ich denke lieber selbst.
Schon klar, dass es IHNEN lieber wäre, würde die KI in Rätseln sprechen. Dann würde man die Kritik weniger verstehen. Was die KI SIE kann, ist mir wiederum völlig egal. Die Fragestellung war diese:
„Ich habe hier einen Auszug aus einem Artikel kritisiert. Was in Anführungszeichen steht sind Zitate aus dem Artikel. Was nicht in Anführungszeichen steht, ist meine Kritik. Kannst du die Zitate inhaltlich besser kritisieren?“ Dann habe ich noch meine obige Kritik kopiert.
Das hat der Rauls doch behauptet. „So wie IHR Kommentar. Den hätte eine KI sicherlich auch besser gemacht.“ Voila. Recht hat ER. Jetzt ist das auch wieder nicht recht. Denkt man selbst ist es nicht recht. Denkt die KI ist es nicht recht. Bloß Applaus ist recht.
Du hast den Schuss nicht gehört wenn du ernsthaft glaubst, die KI könnte nicht mehr. Die KI kann denken – daran habe ich keinen Zweifel.
Alles schlüssig und nachvollziehbar.
„Die KI kann denken“
Trotzdem irgendwie befremdlich.
Lustig. Ich weiß übrigens nicht, wie ich solche Spielchen treiben könnte, ohne irgendwo zu zahlen.
„Die KI“, was immer das hier sein soll, hat gezeigt, was sie kann: Vergleichen und messen. Irgendwas „verstanden“ hat sie selbstredend nicht, und ich unterstelle mal, sie kann sich auch nicht dumm stellen, wie Krim das so gern tut. Alles zusammen läßt sich leicht an den Antworten nachzeichnen, aber das erforderte dennoch viel Text und entsprechend viel Zeit, die ich mir spare.
In der Tat schön zu sehen, wie die Maschine Krim vergleichend und messend nach dem Munde gered‘ hat.
Wo und an wen, willst du denn zahlen? Weder Krim noch die KI stellt sich dumm.
Wenn etwas quakt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente, aussieht wie eine Ente,
dann muss man zumindest in Betracht ziehen, dass es eine Ente ist und kein Kamel.
Man kann Krim wirklich nicht unterstellen, dass er sich dumm stellt. Nein, er ist es. Er verstellt sich nicht. Das ist die Erkenntnis, die ich aus seinen Kommentaren ziehe. Anders kann man dieses wirre Zeug nicht erklären.
Sie können nur plappern und wenn man ihnen Nachweist, dass sie plappern, kommen Sie mit puren Beschimpfungen ohne die Spur eines inhaltlichen Arguments. Die KI hat immerhin verstanden, was ich will – Sie nicht. An ihrer Stelle würde ich mal in mich gehen, denn wer braucht einen Schreiber, der meilenweit hinter der KI zurückbleibt und nur Unverschämtheiten von sich gibt.
WEnn es weiß ist wie Salz? Wenn es körnig ist wie Salz? Dann kann es nach Krims einfachem Weltbild nur Salz sein. Zucker kommt nicht infrage?
Das Analogon lautet:
Wenn es weiss wie Salz und körnig wie Salz und so schmeckt wie Salz, dann ist es Salz.
Ja richtig. Doch ich frage mich warum eine Analogie, noch eine Analogie braucht, um die erste Analogie zu erklären. War die Entenanalogie so unverständlich.
Das kommt raus, wenn man die KI als Kritik-Verstärker nutzt. Wobei Ihre erste Fragestellung nicht die „Gesamtkritik am Artikelstil“ erklärt. Dazu müssten Sie der KI zusätzlich den kompletten Artikel mit der Aufforderung zur „Stilkritik“ vorgelegt haben.
Wenn Sie bitte kurz Ihr Gehirn einschalten, könnten Sie in’s Grübeln kommen: Kaum pflaumt „der Rauls“ sie als schlechte KI an, greifen Sie zu eben dieser KI, um Ihre Position zu unterstreichen. Ich nannte die KI „gefällig“, Sie finden sie überzeugend – wegen einer Eigenschaft, die Sie allerdings R.R. unterstellen: „Bloß Applaus ist recht“. Wie wäre Ihre Replik ausgefallen, wenn die KI Ihnen, statt gefällig zu sein, den Kopf gewaschen hätte? Es ist übrigens keine Schande, über diesen Absatz etwas länger nachzudenken…
Über Ihre Pöbeleien schweige ich lieber, aber ich empfehle dringend, sich mit der Arbeitsweise von LLMs vertraut zu machen, bevor Sie mir allen Ernstes den Bären aufbinden wollen, die KI könne denken. Bestenfalls darf man von einer halbwegs überzeugenden Simulation (mit gravierenden Schwächen) reden.
Die „Gesamtkritik“ hat die KI von sich aus gemacht und so bezeichnet. Sie bezieht sich natürlich nur auf die Zitate, die sie hat. Der Rest ist aber ähnlich. Meine Lust mich damit auseinanderzusetzen hält sich in Grenzen.
Die KI applaudiert aber gar nicht. Sie argumentiert im Gegensatz zu Rauls der Beschimpfung für ein Argument hält.
Meine Replik stand zuerst da, und dann habe ich die KI bemüht. Also war meine Replik keine Reaktion auf die KI. Die Kritik der KI habe ich lediglich hierher kopiert.
Wenn ich nachweise dass RR bloß plappert, dann ist das keine Pöbelei, sondern einfach der Inhalt. Worin soll denn der Unterschied bestehen zwischen Intelligenz und der Simulation von Intelligenz. Wenn das Ergebnis inhaltlich intelligent ist, ist es nunmal intelligent. Und wenn nicht, dann bitte ich um inhaltliche Kritik. Die kommt aber nicht.
Vollständig titelt die KI: „Gesamtkritik am Artikelstil“. Es handelt sich also um eine „Stilkritik“. Die wiederum bezieht sich auf gerade mal 4 Sätze, die Sie sich aus dem Artikel gepickt haben. Da hat sich die KI ja Einiges aus den Fingern gesogen – in Fachkreisen bezeichnet man diese Eigenart generativer KIs als „Halluzinieren“.
Ach, so nennen Sie das Geplapper der KI?
Sie weisen nichts nach, Sie wollen mir (mit Hilfe einer KI) was weismachen. Dazwischen liegt ein himmelweiter Unterschied.
Ohne in die Psychiatrie einzusteigen: Nein, es ist ein intellektueller Kurzschluss, zu dem Sie sich verleiten lassen, weil Ihnen die Halluzinationen der KI in den Kram passen – anders gesagt: weil die KI Ihnen gefällige Aussagen fabriziert.
Der Krim merkt aber auch gar nichts! Gehen Ihnen die Argumente aus, nutzen Sie ganz ungeniert ChatGPT als Munitionslieferant – natürlich ohne sich die Funktionsweise dieser Fabrik bewusst zu machen. Zwar habe ich versucht, diesem Mangel abzuhelfen, aber ohne Erfolg. Das sagt nichts über die KI, dafür umso mehr über Sie aus. Was? Darüber schweigt des Sängers Höflichkeit …
Was auch sonst?
Nein, denn die Kritik ist mehr als das. Das würde man erkennen, wenn man sie verstünde, was Sie offenbar nicht tun.
Die Kritik bezieht sich auf einen Abschnitt, ja und? Können Sie die Kritik nicht als solche zur Kenntnis nehmen? Die kritisiert den Absatz jedenfalls korrekt. Oder wie Krim es ausdrückt: „Sie argumentiert“.
Sind Sie nicht in der Lage sinnentnehmend zu lesen? Was ist Ihr Problem? Was passt Ihnen an der KI Kritik nicht. Was stimmt an der nicht?
Fragen über Fragen… nackte Rhetorik. Meine Lesekompetenz lassen Sie mal meine Sache sein, meine Probleme gehen Sie überhaupt nichts an, und zur KI reden Sie dummes Zeug: Die KI-Kritik stammt von mir. Wenn Ihnen das Maschinengeplapper gefällt, ist das höchstens Ihr Problem. Und mit Ihren Spitzfindigkeiten zu meinen Äusserungen lasse ich Sie jetzt alleine – ich hab echt Besseres zu tun, als mit Ihnen um des Kaisers Bart zu lamentieren.
Der Unterschied besteht im Verfahren. Man kann Rechenaufgaben auf verschiedene Arten „lösen“
1. rechnen
2. auswendig lernen
3. raten
4. zählen
Aber nur die erste Variante ist eben rechnen. Die anderen Verfahren produzieren lediglich richtige Ergebnisse.
KI produziert Output. Der soll sich an dem Output messen, den Menschen hinbekommen. Der Output kommt allerdings auf gänzlich andere Weise zustande.
Der von dir kopierte KI Text könnte auch von einem Menschen stammen, und wäre als Kritik auf einem recht hohen Niveau angesiedelt. Anders gesagt, die Kritik taugt was, sie ist korrekt, auch wenn die KI nichts von dem „versteht“, was sie produziert.
Was an der ganzen Diskussion extrem schräg ist: es geht ja um den Text von Rauls, und die Fehler und Ungenauigkeiten, die er enthält.
JVB hängt sich daran auf, dass KI nichts versteht, er würde lieber selber denken, statt die KI das erledigen zu lassen, bekommt dann aber keinen einzigen richtigen Gedanken hin.
1. Die gepostete Kritik stammt tatsächlich von der KI.
2. „Verfahren“ ist einfach ein anderes Wort für Algorithmus.
Ja, es gibt verschiedene Verfahren. Aber 2-4 trifft auf die KI nicht zu, das würde man merken. Das unglaubliche ist ja, dass die KI genau „versteht“ was ich will. Und wenn was nicht so gut ist, kann man ihr eine Begründung sagen und sie versteht das und reagiert darauf. Die KI kann einen Inhalt erfassen und entsprechend eine Aufgabe lösen. Dass das Verstehen vielleicht etwas anders funktioniert als beim Menschen, heißt ja nicht, dass es kein Verstehen ist oder Denken. Es ist halt KI artiges Verstehen und Denken. Man kann die KI auch fragen wie sie funktioniert oder wie sie auf bestimmte Aussagen kommt. Und was sie dann sagt ist meistens nachvollziehbar. Das ist nicht nur Abfrage von Internetinhalten, sondern auch Schlüsse ziehen.
Jedenfalls sind die Resultate durchaus erstaunlich. Manchmal – nicht immer.
Das stimmt, der Hauptunterschied zwischen KI und dem Menschen besteht ja auch nicht im Verstehen, sondern in der Wertung: Gut/Böse kann es nicht
Allerdings war auch ich verblüfft festzustellen, dass die KI versteht, was Humor ist.
Unbestritten. Aber es sind nur Ergebnisse – Output.
Genau das tut KI (LLM) eben nicht. Es wirkt nur, als würde KI den Prompt verstehen, weil es darauf passend antwortet. Eben wie die verschiedenen Methoden Rechenaufgaben zu „lösen“.
KI gilt als intelligent, weil es einen passenden Output liefert, mit unterschiedlichen Eingaben gut zurechtkommt, also „smart“ ist. KI löst die gestellten Aufgaben gleichgut oder manchmal besser als Menschen, und das ist in der Tat beeindruckend – gerade weil KI nicht denkt, nichts versteht, sondern nur die wahrscheinlichsten Wörter aneinanderreiht. Dass das überhaupt funktioniert, liegt daran, dass KI mit ungeheuren Mengen Daten gefüttert wird, aus denen Muster extrahiert werden. Und an den Milliarden von Parametern, mit denen die Wahrscheinlichkeiten gewichtet werden.
KI kennt keine Wahrheit, kein „richtig“ oder „falsch“. Dass der KI Output zu dem Absatz von Rauls korrekt ist, liegt nicht daran, dass die KI die Fehler von Rauls „erkannt“ hätte, sondern daran, dass es ein Muster in dem Absatz erkannt hat, und auf diesen „Kontext“ die wahrscheinlichste „Antwort“ gegeben hat. Also die Wörter aneinandergereiht hat, die am besten zu dem Kontext passen. ÖÖM ist daraufhin optimiert Sprache zu generieren, nicht richtige Aussagen zu machen.
Es ist die geistige Leistung des Rezipienten, den KI Output zu verstehen, und den „Gedanken“, den KI produziert hat, nachzuvollziehen.
Streng genommen ist ein Kommentar hier auch nur „Output“. Wie dieser Output zustande gekommen ist, kann ich nicht überprüfen. Selbst die Gedanken die ich mir mache, sind ja eigentlich nur Output. Klar sind sie vom Bewusstsein geleitet, aber ich kann auch nicht nachvollziehen, was in meinem Hirnkasten passiert, damit ich einen Gedanken haben kann.
Die KI hat ihre Funktionsweise ähnlich erklärt. Ein kleines Zitat daraus, weil das sonst zu lang würde:
Wenn man Verstehen mit Bewusstsein identifiziert, dann ist alles immer ganz klar – die KI hat keines. Sie versteht nicht, kann nicht denken. Das klärt aber nicht darüber auf, was sie macht. Und was sie macht ist die Übersetzung von Sprache in Mathematik.
Frieden als Geschäftsmodell: BlackRock übernimmt in der Ukraine
https://zuerst.de/2025/12/29/frieden-als-geschaeftsmodell-blackrock-uebernimmt-in-der-ukraine/#comment-209861
Neuerdings mischt Larry Fink, Chef des Investmentgiganten BlackRock, bei den entscheidenden Gesprächen mit.
Er nahm unlängst an einem Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj, Trump-Schwiegersohn Jared Kushner und US-Finanzminister Scott Bessent teil.
Selenskyj selbst bestätigte die Rolle des Kapitalmarkt-Managers.
„Tatsächlich könnte dies als erstes Treffen der Gruppe betrachtet werden, die an einem Dokument zum Wiederaufbau und zur wirtschaftlichen Erholung der Ukraine arbeiten wird“, erklärte er.
Neben einem Friedensplan mit zwanzig Punkten würden Papiere zu Sicherheitsgarantien, zum „Wiederaufbau und gemeinsamen Investitionen“ vorbereitet, teilte Selenskyj weiter mit.
Finks Auftreten ist ein strategischer Schlag gegen die Ambitionen der Europäer. Insbesondere für Bundeskanzler Friedrich Merz, der von 2016 bis 2020 Aufsichtsrats-Chef der deutschen Abteilung von BlackRock war, bedeutet sie eine handfeste Blamage.
Denn Fink und Co. sind auf dem besten Wege, die Europäer aus der Führungsrolle beim geplanten Wiederaufbaufonds herauszudrängen.
„Unsere Einschätzung ist, daß wir finanzielles Wachstum wirklich verstehen“, plauderte ein hoher US-Verhandlungsteilnehmer aus dem Nähkästchen.
Der europäische Ansatz gelte in Washington als ineffizient. ..ALLES LESEN !!
Ansprache von Donald Trump an die Deutschen
https://www.mmnews.de/politik/244029-ansprache-von-donald-trump-an-die-deutschen
Liebe deutsche Staatsbürger, vor allem alle, die schon länger dort wohnen, die echten Deutschen, die dieses großartige Land aufgebaut haben. Hallo! Ich grüße euch.
Wisst ihr, ich mache mir enorme Sorgen um Deutschland. Riesige Sorgen!
Deutschland war früher groß, wirklich groß, sehr groß, erfolgreich, stark. Ein fantastischer Verbündeter.
Wir haben zusammen gewonnen, und wie. Aber jetzt?
Die Zeiten haben sich geändert, und ehrlich gesagt, das gefällt mir gar nicht. Überhaupt nicht!
Mein Vize JD Vance hat das schon am 14. Februar 2025 auf der Münchner Sicherheitskonferenz gesagt, er hat gewarnt, und er hatte vollkommen recht.
Wir erwarten, dass Deutschland unsere Werte teilt: Freiheit, freie Meinungsäußerung, und ja, Deutschland sollte wieder großartig werden, in Freiheit, ohne Zensur.
Eure aktuelle Regierung? Die macht mir Sorgen, gewaltige Sorgen.
Sie behandelt euch nicht gut, die eigenen Bürger. Meinungsfreiheit?
In Amerika ist das der allerwichtigste Grundpfeiler!
Bei euch wird zensiert, unterdrückt, Leute werden mundtot gemacht. Das ist nicht demokratisch, das ist schwach.
Traut euch, diese Regierung abzuwählen! ..ALLES LESEN !!
Mario berichtet
ich habe 5 Jahre in Kiev gearbeitet , was ich da an Korruption erlebt habe , ist unbeschreiblich. alle fähigen Leute MÜSSEN das Land verlassen.
Die OLigarchen = die politische Elite klauen alles und egal welche Lüge – man versucht immer einen dummen Ausländer zu finden, der es zahlt .
Die besten Freunde sind aktuell die Engländer, welche es wie 1914 und 1939 wieder mal auf Kontinental Europa abgesehen haben !
Die USA ist ein ‚vergewaltigter‘ Staat, seit seiner Begründung.
Diese Vergewaltigung, wurde von den ‚Europäern‘ betrieben und durchgesetzt.
Die benutzten Sprachen klären selber auf, wer was an Schäden verursacht hatte.
Dann sollten wir die westliche Historie, nicht aussen vor lassen, da der gebündelte ‚Westen’in der fast ganzen Welt interveniert hatte. es ist egal ob diese militärisch eingefallen sind, oder über ihre intelligenten Einheiten.
Und hier, genau hier,werden diverse Entscheidungen getroffen mit dem Verbund der ‚Grössen bestimmer vom Kapital‘.
Jeder Staat auf dieser Welt ist beschäftigt mit Ideologien über die Ideologie und keiner stellt dieses System in Frage.
Eine fortdauernde Ideologienihilismus hat über den Gedanken der Freiheit, schon etliche Generationen vernichtet
…
Wie können sich Zivilisationen zivil entwickeln, wenn die Zivilisation, ständig mit Müll zugedrönt wird?
Ein pures kaos seit dem die angebliche Zivilisation aus dem Dschungel getreten ist.
Wenn eine zivilierte Person, zivil ist, warum folgt diese Person jeglichen Unsinn?
„Rücktritt von Friedrich Merz – Kein Kanzler für soziale Gerechtigkeit und Frieden!“ geschickt:
bereits über 34.600 Menschen haben diese Petition unterzeichnet. Das ist ein deutliches Signal: Viele Bürger sind mit dem politischen Kurs von Friedrich Merz nicht einverstanden und wünschen sich eine Politik, die soziale Gerechtigkeit, Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt ernst nimmt.
Warum dieses Anliegen weitergetragen werden muss
Friedrich Merz steht für eine Politik, die wirtschaftliche Interessen über soziale Verantwortung stellt. Während immer mehr Menschen mit steigenden Lebenshaltungskosten, Wohnungsnot und unsicheren Arbeitsverhältnissen kämpfen, fehlt es an überzeugenden Antworten für sozialen Ausgleich. Gleichzeitig wird eine Politik unterstützt, die militärische Aufrüstung vorantreibt, anstatt konsequent auf Diplomatie, Deeskalation und nachhaltigen Frieden zu setzen.
Ein Kanzler trägt Verantwortung für alle Menschen im Land. Viele sehen diese Verantwortung bei Friedrich Merz nicht ausreichend wahrgenommen. Kritik daran ist legitim – und notwendig in einer lebendigen Demokratie.
Diese Petition wirkt
Die Petition wurde bereits an das Bundeskanzleramt übergeben. Sie zeigt: Öffentlicher Druck entsteht, wenn viele Menschen ihre Stimme erheben. Doch je größer die Unterstützung, desto deutlicher das politische Signal.
Jetzt zählt jede Weitergabe
👉 Bitte teile die Petition:
openpetition.de/!ruecktrittmerz
@Rauls @jvb
Die Kritik stimmt, das kann man leicht prüfen, indem man seinen Verstand benutzt. Das unterstellte einheitliche Subjekt („die Amerikaner“) gibt es nicht. Es ist eine durch und durch falsche Abstraktion. Gemeint sind (vermutlich) die US Staatsbürger, die haben aber erstens keine einheitliche Stellung zu den Kriegen. Und zweitens eh nichts zu entscheiden.
Kriege werden weder zum Nutzen der Bevölkerung geführt, noch werden sie beendet, wenn das Volk Erscheinungen von „Kriegsmüdigkeit“ zeigt.
Dass die Kritik von einer KI stammt, tut nichts zur Sache, weil sie inhaltlich korrekt ist – wenn m.E. nicht vollständig – und viel zu milde.
Bezeichnend (aber nicht verwunderlich) ist, dass weder Rauls noch jvb in der Lage sind, auf diese Kritik inhaltlich. einzugehen. Rauls kann der Kritik noch nicht einmal einen Inhalt entnehmen („wirr“).
Die KI kann zwar nicht denken, produziert aber Inhalte, die zigmal besser sind, als das, was Rauls oder jvb zustande bekommen.
Sehe ich genau so, bis auf den letzten Satz, die Polemik müsste nicht sein, vor allem nicht, wenn man sich nicht gegenseitig als Feinde betrachtet.
Mein Kommentar ist leider verrutscht.
Ihnen verrutscht so manches.
da bin ich ja beruhigt, dass ivg sich noch zu Wort meldet. Ich hatte schon befürchtet, es sei ihm etwas zugestoßen.
Eines verstehe ich nicht:
Warum lest IHR (Ivg u Krim) überhaupt meine Artikel, obwohl mein Name groß und deutlich darüber steht. Ihr wisst doch, dass sie Euch nix bringen. Wenn doch KI so viel besser als ich Artikel schreiben kann, warum informiert Ihr Euch nicht nur aus KI und lasst mein“ Geplapper“ einfach links liegen. Aber merke: KI kann nur das wiedergeben, was bereits im Netz vorhanden ist, und srukturiert es neu, angepasst an die Fragestellung. Neue Gedankengänge oder Einschätzungen bringt sie selbst nicht hervor. Das bedeutet für eine sich ständig verändernde Welt aber, dass man sich zu neueren Entwicklungen nur sehr eingeschränkt informieren kann, wenn man sich sein Weltbild von künstlicher Intelligenz zusammenbastelt statt von natürlicher.
Worauf soll ich denn inhaltlich eingehen, wenn keine Inhalte zu erkennen sind bzw keine Ernsthaftigkeit der Auseinandersetzung? Soll ich mich allen Ernstes mit einer solch pubertären Aussage herumschlagen, dass es DIE Amerikaner nicht gibt. IVG versteht es wenigstens, seine Kritik nicht gar so platt aussehen zu lassen, wenn er kritisiert:
„Die Formulierung unterstellt ein einheitliches politisches Subjekt („die Amerikaner“), das weder existiert noch empirisch belegt wird“ Das ist eines Intellektuellen schon eher würdig. Man verpackt Plattheiten so, dass es sich nach mehr anhört. Aber, um IHrem Wunsch nach inhaltlicher Auseinandersetzung gerecht zu werden: inhaltich platt ist es trotzdem, auch wenn es durch Begriffe wie „politisches Subjekt“ aufgehübscht wurde. Wobei gerade diese Verwendung ja eigentlich inhaltlich noch fragwürdiger ist, denn politisches Subjekt bedeutet ja auch, das hier ein Subjekt vorhanden ist, das dann auch noch politisch handelt oder sich versteht oder verstanden wird, dass also bei diesem sogenannten Subjekt ein gemeinsames politisches Bewusstsein vorliegt, das politisch handelt.
Ganz zum SChluss dann noch mal meine Aufforderung: WEnn IHR schon selbst keine Artikel schreiben könnt, selbst mittlerweile EURE Kommentare Euch von der KI vordenken lasst. Warum schreibt IHR dann keine Artikel, die IHr EUCH von der KI schreiben lasst? Das dürfen doch selbst solche Flachzangen wie IHR hinbekommen. Dann habt IHr doch das bei Overton stehen, was IHR von mir immer erwartet und worin Eure Erwartungen jedes Mal von neuem enttäuscht werden. Also nur zu: Es ist sicherlich gar nicht so schwer, dass nicht auch IHR das hinbekommen könntet. Wenn die natürliche Intelligenz nicht ausreicht, vllt schafft IHr es ja im Verbund mit künstlicher. Der Leser hier wird es Euch sicherlich danken, dass endlich mal was vernünftiges auf den Tisch kommt und nicht immer nur Rauls’sches Geplapper.
Ich finde die Polemik gerechtfertigt. Ich habe es bislang noch nicht erlebt, dass Rauls oder jvb auf Kritik eingegangen wären.
Man könnte ja darüber streiten, ob eine Formulierung wie „die Amerikaner…“ was taugt, bzw. welcher Fehler damit gemacht ist. Das passiert aber nicht. Ich vermute, dass Rauls noch nicht einmal versteht, was der Fehler ist, er wiederholt ihn ja ständig.
Die KI hat eine brauchbare Kritik produziert, obwohl sie nicht denken kann. Der Mensch kann seinen Verstand benutzen, und die Kritik prüfen. Das machen aber weder Rauls noch jvb.
Kommentar ist leider verrutscht.
@TG
Man kann Ihnen vieles nachsagen, aber gewiss kein gutes Gedächtnis. Sonst würden Sie sich an Rüdiger Rauls’ Artikel „Chinas Kapital“ vom 10.06.2025 erinnern: https://overton-magazin.de/hintergrund/wirtschaft/chinas-kapital-privateigentum/
Unter einem Ihrer stilbildenden Kommentare habe ich zunächst versucht, aus den vielen Worten die Sache zu destillieren, um die es Ihnen vermeintlich gehen könnte, um darauf anschließend inhaltlich einzugehen. Der Thread ist episch, ich kam allmählich dahinter, dass Sie keinen ernsthaften Dialog führen wollten, sondern ein Battle veranstalteten, um jene Lufthoheit zu erlangen, die man bayrischen Stammtischen nachzusagen pflegt. Kein Wunder, dass Sie sich von mir eine solide Methodenkritik einfingen.
Die Geschichte zieht sich bis heute, unter jedem Artikel von R.R. rasseln wir aneinander, inzwischen hab ich tausend Anlässe, Ihnen den Oberlehrer, Besserwisserei und Unredlichkeit vorzuwerfen. Mit der KI haben Sie’s auch schon versucht – mein Fehler, Ihnen die Sache ausführlich und mit Links erklären zu wollen, denn darum ging es Ihnen nie, sondern nur um den Battle.
Denn das ist der Kern des Pudels: Sie sind eitel bis zum Zerplatzen, Kritik empfinden Sie als persönliche Schmach, so dass Sie schließlich wild und unbeherrscht um sich schlagen. Dazu gehört auch der alte Trick, Vorwürfe gegen den zu drehen, der sie erhebt – das Spiegel-Spiel. Soweit zum Thema: nicht auf Kritik eingehen.
Darum lohnt die ganze Mühe nicht: Sie wollen den Battle, ich dagegen spar mir inzwischen die Mühe, denn sie ist – das weiß ich seit Monaten – ohnehin vergebens. Mit dem Quark in Ihrem Kopf müssen Sie schon alleine klarkommen.
Liegt nicht am schlechten Gedächtnis, sondern daran, dass IVG nicht Tom Gard ist.
Tom Gard ist jetzt Quana.
Dir täte ein KI-„Logiksektor“ gut. Weil IVG nicht Tom Gard ist, hat der Vorwurf „schlechtes Gedächtnis“ zumindest einen „Realteil“ – ob er sachlich stimmt (gemäß dem Maßstab „eingehen auf Kritik“), weiß ich nicht, will ich auch nicht wissen.
Du beißt dich nurmehr in den eigenen Schwanz.
Hallo Tom,
Danke für die Bestätigung meiner Angaben.
PS
Und vernachlässige Deine Natürliche Intelligenz nicht noch mehr.
Sie sprachen IVG mit „Tom“ an, und Jana schrieb IVG die Initialen „tg“ zu, bis Qana auf der Bildfläche erschien – mit denselben Initialen. Für mich klingt das arg nach einer multiplen Persönlichkeit. So oder so: Einen Hau haben alle drei.
Das stimmt. Ist allerdings schon länger her. War auch unter einem IVG-Kommentar. Dieser hatte eine so absurde Komponente (seine sonstigen Kritikpunkte an einem alten Rauls-Beitrag fand ich korrekt argumentiert und nachvollziehbar), dass ich davon ausging IVG sei Gard.
„Einen Hau haben alle drei“
Da sagst du was.
IVG bleibt allerdings immer freundlich oder zumindest neutral im Ton. Zumindest meine Erfahrung.
Das ist schon viel in Internetforen.
„Jana schrieb IVG die Initialen „tg“ zu“
garantiert nicht!….. 😆
aber erzählt ruhig eure lügengeschichtchen ….
…
Das Ausmaß der Projektion ist atemberaubend. Du beschreibst dich selbst und Rauls, nie und nimmer IvG. Jeder außer dir und Rauls dürfte das bemerken.
Sie kommen mir vor wie der Rotzlöffel im Sandkasten, dem zu einer treffenden Zurechtweisung nichts einfällt, ausser „Selber, selber!“ zu plärren. Die aufgeschnappten Begriffe aus der Psychologie machen die Sache nicht besser. Spielen Sie lieber weiter mit Ihren Förmchen.
Krim hat eine sachliche, richtige Kritik gepostet. Auf die gehen weder Sie noch Rauls ein. Stattdessen wird gepöbelt und gemutmaßt, dass man Kritik um der Kritik willen äußert, Rechthaberei betreibe usw..
Wenn Sie mit sachlicher Kritik überfordert sind, dann sollten Sie vielleicht lieber gar nichts posten.
Wenn ein alles überragender Geist das verkündet, erlangt IVGs kategorisches Urteil natürlich Gesetzeskraft. Wie konnte ich Erdenwurm nur Zweifel hegen, es gar wagen, diese argumentativ zu begründen?
Gelle, und sobald Sie wieder auf Menschengröße geschrumpft sind, unterhalten wir uns mal darüber, was der Sauerstoffmangel in schwindelerregender Höhe so anrichten kann.
Nochmal Auszug aus der Kritik, die Krim gepostet hatte:
Was ist an dieser Kritik verkehrt? Würden Sie das bitte mal erläutern.
Nein, Sie Schlaumeier. Meine Kritik an dem Krimskrams steht längst unter Krims Kram. Sie wird nicht weniger richtig, nur weil Ihnen die „Stilkritik“ der KI gefällt. Kein Wunder, hat die KI doch aus 4 von Krim handverlesenen Sätzen einen Verriss von Rauls langem Artikel zusammen „halluziniert“, wie es in der Fachsprache heißt. Über den Hang von ChatGPT, gefällige Antworten zu generieren, schrieb ich ebenfalls.
Sie gehen also mit einem auf 4 Zitaten basierenden „Gefälligkeitsgutachten“ hausieren. Das ist nicht seriös.
Ihre Kritik ist Mist. Die KI hat einen Absatz vorgelegt bekommen, so wie man sich halt Absatz für Absatz durch einen Text arbeitet, und jeden Gedanken für sich beurteilt, hat die KI das eben auch gemacht. Und jeden einzelnen Abschnitt kann man daraufhin prüfen, ob er eine korrekte Kritik an dem voranstehenden Satz ist.
Das machen Sie aber nicht. Sie haben eine generelle Kritik an der KI.
Halten wir doch lieber fest, dass sie zum Inhalt des KI Outputs nichts anderes zu vermelden haben, als dass der „halluziniert“ sei, was für sich schon falsch ist, da die KI keine Informationenerfindet, die nicht vorhanden sind, sondern ein Urteil über Formulierungen und Behauptungen abgibt. Darin unterscheidet sie sich überhaupt nicht von einem Menschen, der sich den Absatz von Rauls vornimmt.
Und wie jede andere Kritik sollte man auch den KI Output daraufhin prüfen, ob er die Sache trifft. Also nochmal: was ist an der KI Kritik falsch?
@IVG
Fachlich reden Sie blühenden Unsinn. Erklären Sie mir lieber, warum Sie sich dermaßen zur Wurst machen – oder besser: lassen Sie’s. Am Ende bleibt sowieso nur ein Würstchen.
Heul, kreisch, füüüßchenstampf. Na schön, Hasi, wenn du es denn dermaßen nötig hast: Du bist der Größte, Schönste, Klügste und Beste. Der Tollste. Von allen. Jemals.
Auch das ist falsch. KI ist kein Tonband, dass vorhandene Inhalte wiederholt. KI generiert Inhalte. Ob die „neu“ sind oder lediglich eine Umstrukturierung vorhandener Inhalte in unserem Kontext völlig belanglos. Denn die von der KI formulierte Kritik ist sachlich korrekt. Im Übrigen hätten Sie es nicht einmal bemerkt, dass Krim die KI gebeten hat, seine Kritik auszuführen, wenn er nicht darauf hingewiesen hätte. Sie haben ja noch nicht einmal den Witz verstanden, den er auf ihre Kosten gemacht hat.
Ich benutze oft KI, und weil ich ein denkender Mensch bin, kann ich den KI Output einordnen, prüfen und Fehler erkennen. Ich nehme den KI Output wie den eines Menschen, ich schaue mir den Inhalt an, vollziehe die Gedanken nach und wenn ich die für korrekt befinde, übernehme ich sie.
Wir erleben keinen Fortschritt. Wir beobachten die letzte Phase der Kontrolle – getarnt als Innovation, angetrieben von Angst und bejubelt von Narren!
KI Chat GPT, 20 Dollar/Monat. Eine Frage, Eine Stunde rumlaberei, gefühlte einhundert Nachfragen. Dann nach einer Stunde die Antwort. Ein Wahnsinn. Ein sehr unterhaltsamer Wahnsinn zum Jahresausklang
selbst sehen und begreifen:
https://apolut.net/apolut-fragt-ki-antwortet-wenn-medien-zum-machtinstrument-werden/
Warum verwenden Sie denn überhaupt „die Amerikaner“ als Formulierung, wenn es dieses Subjekt nicht gibt? Was wollen Sie denn überhaupt ausdrücken? Wer ist denn das Subjekt?
@ivg 9:37
‚Denken oder Simulation desselben, das sei die Frage‘ – das ist eine falsche Frage, zumindest im gegebenen Zusammenhang. Die untenstehende Begründung wechselt genau genommen das Thema, sie referenziert u.a. die Auseinandersetzung um die Frage, „Wisst ihr, was ein Gefühl ist“.
https://overton-magazin.de/hintergrund/wissenschaft/das-menschliche-gehirn-soll-wie-ki-funktionerien/#comment-332212
„Die Amerikaner“, das sei eine „durch und durch falsche Abstraktion“, schreibt IVG, und diese Aussage ist ein Fehler, denn so richtig das Prädikat „falsche Abstraktion“ ist, wenn „die Amerikaner“ Subjekt einer Aussage ist, welche die Nation „USA“ adressiert, in welcher die amerikanischen Staatsbürger den Stellenwert subsummierter Bestandteile neben anderen, reklamierten Bestandteilen haben („Geschichte“, „Kultur“ usw), so falsch ist das Prädikat, wenn „die Amerikaner“ zum Namen in einer Aussage über Außenverhältnis der amerikanischen Nation zu anderen Nationen genommen wird, in welchem eine amerikanische Regierung die Nation repräsentiert und repräsentieren soll.
Die deutsche Sprachkonvention hat diesen Unterschied vor etwa vier Generationen noch korrekt berücksichtigt, indem von „dem Amerikaner“, Singular, „dem Russen“, „dem Briten“, „dem Deutschen“ die Rede war, wenn der internationale Verkehr zwischen nationalen Souveränen adressiert sein sollte.
Im vorliegenden Fall reklamiert die Administration Trump sowohl abstrakte Kategorien, wie das Wohl und die Prosperität der amerikanischen Nation („MAGA“) für ihre Repräsentanz, wie auch den Wählerwillen, der sie an die Schalthebel der Macht gebracht hat. Hätte Rauls sauber formuliert, hätte er geschrieben: „Der“ (oder „die“) „amerikanische Wähler“ sei „die Kriege leid“, von denen er nichts als Lasten gehabt und zu erwarten habe.
Natürlich kann man sich fragen, warum er unsauber formuliert hat, und die Antwort liegt für einen Menschen, der Texte von Rauls kennt, auf der Hand: Er hat sich gewohnheitsmäßig von einem antiamerikanischen Ressentiment rassistisch* leiten lassen. „Gewohnheitsmäßig“ deshalb, weil der Rassismus in seiner Aussage umgewertet ist, er steht nicht mehr für eine negative, sondern eine positive Abgrenzung zu „den Deutschen“, „den Briten“, „den Franzosen“ und anderen Mitgliedern der europäischen Kriegsfraktion.
Der fachliche Name für diesen rhetorischen Übergang ist „Selbstreferentialität“: Die Wahl des Subjekts „die Amerikaner“ entspringt nicht dem Zusammenhang, den Rauls adressieren und darstellen will, sondern einem Zusammenhang seiner Urteilskriterien und Urteilsgewohnheiten.
Die verwendete KI hat das nicht erkannt. Was Wunder, sie kann halt nix „erkennen“, sie „kennt“ nur äußere Zusammenhänge, so weit sie in ihre Datenbanken aufgenommen und dort in attributive und prädikative Einzelaussagen aufgetrennt sind. Ich bin einigermaßenüberzeugt, wenn der fragliche Name nicht auf „die Amerikaner“, sondern „die Juden“ gelautet hätte, hätte sie einen Subsch um „rassistisches Ressentiment“ aufgelegt, weil ihre Datenbanken auch Bemessungskriterien über Relevanzen gespeicherter Aussagen und Aussageninhalte enthalten. Im vorliegenden Fall hat offenkundig Krims „Kritik“ der raulschen Aussage das dominante Bemessungskriterium geliefert.
* Auf „Arte“ ist gerade der Film „Le Mepris“ von Godard zu sehen, ein Paradebeispiel bebilderten antiamerikanischen Kulturrassismus, wenngleich einer paradoxen Form davon: Godard hat die Theatralik Hollywood’scher Filmtradition gleichermaßen gehaßt, wie geliebt.
(Nur eine Fingerübung – nix weiter)
Der erste Satz stimmt noch halbwegs. Der zweite ist schon eine Verkehrung des Sachverhaltes. Die USA definieren mit der Sicherheitsdoktrin die Bedrohungslagen, deren sie sich annehmen wollen. Im Falle der USA ist die aktuelle Sicherheitsdoktrin Ausdruck der Freiheit der militärischen stärksten Macht, dem Rest der Staatenwelt Vorgaben zu machen. Das ist keine Prognose über den Erfolg, den die Umsetzung der Doktrin haben wird, sondern die Feststellung, wie die USA sich gegenüber dem Rest der Welt positionieren.
Dieser Abschnitt leitet unter der Hand und ohne es kenntlich zu machen einen Wechsel des Subjektes ein. „Die Amerikaner“ sind wer genau? „Denn die Sicherheitsprobleme der US-Bürger…“ nimmt Bezug auf die Amerikaner???
Rauls vermischt hier die staatlichen Interessen und deren Verfolgung, die sich unter Trump geändert haben, mit dem Gesichtspunkten, die Teile(!) des Staatsvolk haben.
Richtig wäre es, wenn man den staatlichen Standpunkt kennzeichnet der mit Trump praktische Gültigkeit erlangt hat: eine Kritik an der bisherigen Rolle der USA als Hüter der Weltordnung, die nach Meinung etlicher Politiker den USA Kosten auferlegt, aber nicht ausreichend Nutzen stiftet. Trump gedenkt das zu korrigieren, in dem er nur noch die Kriege führt, die garantiert im Interesse der USA sind.
Von denen hat der US-Staatsbürger aber auch nichts. Von daher wäre zu erklären, wie Trump es schafft die Wähler dafür zu begeistern, also zu erklären, worin die Verwechselung beim Bürger besteht.
Eine solche Kritik wie ich sie hier angerissen habe, kann die KI nicht leisten, da sie nicht denkt, nicht sinnentnehmend „liest“, sondern nur die wahrscheinlichstem Wörter aneinanderreiht. (Und da meine Position nicht so häufig vertreten wird, ist sie nicht die Wahrscheinlichste.)
Das Aneinanderreihencon Wörtern macht sie allerdings so gut, dass es nicht nur schwer ist, den so generierten Output als „KI“ zu identifizieren. Der Output ist zudem eine richtige Kritik. Und damit um Welten besser, als der „Output“ von Rauls oder jvb.
Die schaffen es ja nicht einmal die KI Kritik zu verstehen. Obwohl jvb angibt, lieber „selber zu denken“, schafft er es nicht, die Kritik inhaltlich nachzuvollziehen.
Sorry, IVG, aber deine Kritik am zitierten Abschnitt trifft abermals nicht den Punkt. Es liegt da kein „Wechsel des Subjektes“ vor, weil Rauls deinen Begriff eines nationalen Subjekts nicht teilt, ja, nicht einmal nachvollziehend „verstehen“, geschweige begreifen will.
Was umgekehrt Rauls unter dem Subjekt „die Amerikaner“ verstehen will, das steht doch bitte so gut wie klartextlich da:
Er setzt einfach seinen völkischen Begriff von Nation in den Gegenstandsbereich der Sicherheitsdoktrin der amerikanischen Föderationsregierung ein:
Solche Probleme gehörten sich einfach nicht für eine funktionierende, anständige und erfolgreiche Nation! Und für den durchschnittlichen Leser auf Overton funzt diese buchstäblich irrsinnige Anmaßung, weil Rauls unverstellt und unvermittelt ihr nationales resp. nationalistisches GEMÜT adressiert und streichelt.
Außen hui und innen pfui – „GENAU!“
Die sollen erst mal bei sich selbst aufräumen und sauber machen. – „GENAU“!
usw. usz.
Hoffe, du nimmst das nicht wieder als Angriff.
Auch ein Rauls sollte wissen, dass der Staat und die Bürger unterschiedliche Subjekte sind.
Er beginnt mit dem Subjekt „USA“ und wechselt dann zur MAGA Bewegung und danach zu den „den Amerikanern“ und den „Bürgern“. Das ist unsauber, denn die MAGA Bewegung stellt nur einen Teil der Bürger und definiert sich auch nicht über die Stellung, die man zu den US Kriegen einnimmt. Innerhalb der MAGA Bewegung gibt es höchst unterschiedliche Beweggründe.
Das alles war schon mal kritisiert, aber Rauls versteht es offenbar nicht. Der rührt einfach ungerührt weiter alles zu einem Brei zusammen, unterscheidet nicht zwischen Staat und Volk usw..
Dass Rauls damit Zuspruch bei einem Teil seiner Leserschaft findet, stimmt ja. Die können offenbar genauso wenig unterschieden und sehen sich in ihrer Weltsicht bestätigt.
Insofern bleibe ich bei meiner Kritik: es wird das Subjekt gewechselt.
Teile der Leserschaft sind amüsiert, welche Popel ihr zwei Spezialexperten euch so aus der Nase zieht 🧐
Kommt von Ihnen eigentlich irgendwann auch mal eine inhaltliche Kritik? Wären Sie dazu überhaupt in der Lage?
Erklären Sie doch mal, warum da ein Wechsel des Subjekt stattfindet, oder meinetwegen auch, warum das keiner sein soll.
Oder stört Sie das gar nicht, dass Rauls den Staat, die US-Bürger und die MAGA Bewegung nicht auseinanderhält, es vermutlich nicht mal versteht, dass das unterschiedliche Subjekte sind?
Wie wäre es, wenn Sie statt dümmlich rumzutrollen inhaltlich in die Diskussion einsteigen und erläutern, was der kritisierte Absatz aussagen soll.
Sie mich auch!
Offenbar sind Sie weder in der Lage Argumente zu erkennen, noch überhaupt zu argumentieren.
Was wir z.Z. beobachten können, ist der Kampf um eine Neuaufteilung der Welt. Wir sehen den Imperialismus in voller Aktion. Das US-Kapital wähnte sich am Ziel seiner Wünsche, als es seinen und seinen Helfershelfern gelungen war, die UdSSR zum Zusammenbruch zu bringen, und parallel dazu die anderen Länder des sog. Ostblocks. Anschließend begannen sie, die der ehemaligen Sowjetunion verbundenen Staaten mit Krieg zu überziehen, um Russland ein für allemal aus dem Rennen zu nehmen(Jugoslawien ,,Afghanistan, Irak). Aber sie hatten sich verrechnet. Russland ist nun stärker als zuvor und kämpft. Dummerweise wird es nicht von einem Jelzin-Verschnitt regiert. Bei der RAND-Corporation sinniert man bereits über ein Szenario nach Putins Tod. Man hofft anscheinend auf eine Destabilisierung des Landes, um doch noch die dort lagernden immensen Rohstoffe unter Kontrolle zu bekommen.
An deinem Post stimmt leider gar nichts.
1. Staaten führen Kriege, nicht Kapitale.
2. das US Kapital profitiert von der Weltordnung, die der US Staat einrichtet. Es ist aber weder Auftraggeber noch das Subjekt der Weltordnung
3. Russland ist nicht stärker als zuvor. Der Krieg in der Ukraine schädigt Russland nachhaltig.
4. Es ist und war nie das Ziel des US Imperialismus die russischen Rohstoffe „unter Kontrolle“ zu bekommen.
Der Gegensatz zwischen den USA und der SU/Russland befindet sich auf einer höheren, staatlichen Ebene. Die USA stör(t)en sich daran, dass sich SU/Russland als halbwegs ebenbürtige Macht nicht der US Vorherrschaft beugen wollte – und es aufgrund eigener Machtvollkommenheit auch nicht musste.
Aha:
1. Staaten führen Kriege, nicht Kapitale.
-> das ist ja ganz neu! Wenn aber die USA Kriege führen, wer steckt dann hinter den USA, wer steuert diesen Staat? Ist es das US Kapital, von dem Sie in Punkt 2 behaupten, dass es „profitiert“?
2. das US Kapital profitiert von der Weltordnung, die der US Staat einrichtet. Es ist aber weder Auftraggeber noch das Subjekt der Weltordnung
-> Das US Kapital ist weder das eine noch das andere? So sprechen wir also von den US-Kapitalisten, die Auftraggeber sein könnten? So wie eine Fabrik nicht vom Kapital, sondern vom Kapitalisten oder der Kapitalistengruppe betrieben wird?
Geht es Ihnen nur um Begriffe, oder auch um konkretes (was zu wünschen wäre, also um Namen und Adressen)?
3. Russland ist nicht stärker als zuvor. Der Krieg in der Ukraine schädigt Russland nachhaltig.
-> Das sehe ich genauso und das Gegenteil zu behaupten, ist Augenwischerei. Aber trotzdem: Wer profitiert denn dann, wenn nicht … (na, Sie wissen schon…)
4. Es ist und war nie das Ziel des US Imperialismus die russischen Rohstoffe „unter Kontrolle“ zu bekommen.
-> auch ein wichtiger Hinweis. Es ist einfach zu erschreckend zu begreifen, dass es um die Weltherrschaft geht, eine Art Endspiel dieser Epoche der Weltgeschichte mitzuerleben – es fällt leichter, „die Rohstoffe“ anzuführen, so wie man auch als Mensch bei einem Diebstahl niemals den Bestohlenen ganz übernehmen will, sondern nur seine mobiles Eigentum…
Zu 1: es ist eine unter Linke zwar beliebte aber grundlegend falsche Annahme, dass der Staat durchs Kapital gesteuert wird. Ich will das hier jetzt nicht ausführen, es mag der Hinweis genügen, dass Deutschland z.Z. seinen Standort massiv schädigt, um sich als Staat in der Konkurrenz zu behaupten. Die Wirtschaft beschwert sich entsprechend, findet aber kein Gehör.
Zu 2: Die Weltordnung seit Bretton Woods kurz umrissen: an die Stelle von exklusiven Einflusssphären und Kolonien tritt eine internationale Konkurrenz der Kapitale. US Kapital profitiert davon, weil es (vor allem in den ersten Jahrzehnten) der auswärtigen Konkurrenz überlegen ist. Ich habe den Begriff UIS Kapital benutzt, um es von den privaten Kapitalisten abzugrenzen. Der Weltmarkt nützt den US Kapitalisten und darüber den USA, die ihn wiederum deswegen so eingerichtet haben, weil sie als Staat davon profitieren
Zu 4: auch das ist unter Linken eine beliebte These: das Kriege wegen Rohstoffen geführt werden, so als gäbe es dafür nicht elegantere Möglichkeiten. Wer sich das mal durchrechnet, wird schnell feststellen, dass die Kosten eines Krieges niemals darüber gerechtfertigt werden, dass man anschließend Rohstoffe unter Kontrolle bekommt.
Die Annahme, dass „Deutschland z.Z. seinen Standort massiv schädigt, um sich als Staat in der Konkurrenz zu behaupten“ ist schräg. ich vertrete den Hypothesen-Minimalismus und gehe davon aus, dass dieser Staat gar nicht selbst agiert, sondern als Vasallenstaat des globalistisch orientierten Monopolkapitals geführt wird; da kann sich die deutsche Wirtschaft beschweren, wie sie lustig ist.
Eine Konkurrenz der Kapitale hat schon nach 1944 kaum noch bestanden, ein Markt ebensowenig. Einzig die UDSSR hielt sie auf. Jetzt geht es um die endgültige Aufteilung und um die Verteilung von Pfründen.
Natürlich gibt es eine Konkurrenz der Kapitale und einen Markt. Es ist doch absurd, das zu leugnen!
Aha. Und dieses Monopolkapital ist welches? BYD oder VW? Konkurrieren diese Kapitale nicht um Marktanteile?
Um den Grad der Monopolisierung festzustellen, muss man auf die Schwerindustrie/Energiewirtschaft und auch auf den Bankensektor schauen. Letzter ist wiederum in vielen Industrieunternehmen beteiligt…
In DE könnten Sie sogar zwischen 5 Lebensmittelketten eine Konkurrenzsituation konstruieren, jeder Insider lachte Sie aus.
„5 Lebensmittelketten“ – besser hast du mein untenstehendes Posting nicht illustrieren können.
Lebensmittelhändler konkurrieren um eine begrenzte und stetig relativ schrumpfende Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden. Um die optimal ausreizen zu können, brauchen die Ketten die Konkurrenz, und deshalb diversifizieren sie strategisch in Segmente, die Unterschiede in Zahlungsbereitschaft und Zahlungsfähigkeit der Kunden nicht allein abgreifen, sondern obendrein generieren.
Kompakt: Konkurrenz in diesem Bereich veranstalten diese Ketten, sie verfolgen Marketingstrategien, die einer politischen Betreuung dieses Geschäftssegmentes gleichen.
Einverstanden, nichts anderes sage ich: sie verteilen Pfründe, sprechen sich ab, wer an einem bestimmten Ort den Filialplatz bekommt, haben via Handelsmarken scheinbar unterschiedliche Artikel, aber gleiche Hersteller…
Ja, aber du schließt von dieser Kenntnis sachfremd und gegen alle Evidenz auf den globalen Markt, der nicht nur andere, sondern dazu ganz gegensätzliche Geschäftsbedingungen hat.
Sie sind ausgewichen.
Richtig ist, dass es eine Konzentration Kapital gibt. Das liegt in dessen Natur. Die Konkurrenz der Kapitalisten bringt Konkurrenzgewinner und -verlierer hervor. Letzter verschwinden irgendwann vom Markt. Das ist aber nicht dasselbe, wie Ihre Behauptung, dass der Staat von einem „globalistisch orientierten Monopolkapital“ geführt würde. Dazu nochmal meine Frage, welches Kapital wäre das? VW oder BYD, BASF oder Pfizer, …?
Es ist umgekehrt: Nationalstaaten setzen die Bedingungen, die zwar meist im Interesse des Kapitals liegen, sie sind aber das Subjekt dieser Bedingungen, das Kapital ist diesen Bedingungen unterworfen. Da kann es auch schonmal vorkommen, dass einzelne (auch große) Kapitale geschädigt werden. Oder wie im Falle der Russlandsanktionen ganze Branchen. Der (deutsche) Staat verfolgt seinen Staatszweck zu Lasten des Standorts.
Als Ergänzung: „Monopolkapital“ ist ein Begriff, der meistens moralisch gemeint ist. So als wäre die Konkurrenz der Kapitalisten ein Segen für die Arbeiter, und das Wegfallen der Konkurrenz ein Schaden.
Am prinzipiellen Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit ändert sich nichts, wenn ein Kapital eine Monopolstellung erringt. Man könnte umgekehrt auch behaupten, dass gerade die Konkurrenz der Kapitale ein einziger Schaden ist, denn die nötigen sich wechselseitig immer neue Produktionsbedingungen auf.
Dieser Moralismus, genauer Staatsmoralismus, steht am Beginn der Begriffsgeschichte, bei Lenin. Der hatte sich dazu verstiegen, den Staatsdirigismus und die Übergänge zur Kommandowirtschaft, die im wilhelminischen Deutschland im Zuge der Aufrüstung gemacht worden sind, als „Heranreifen“ der Voraussetzungen einer sozialistischen Revolution im „fortgeschrittenen“ Kapitalismus zu feiern, die in einer ersten Phase das Staatswesen nur zu „übernehmen“ bräuchte.
oha, das war ja wirklich ganz erbärmlich schlimm, die Welt nach dem Kriterium zu beurteilen, ob die Voraussetzungen für eine sozialistische Revolution vorliegen. Evtl. sogar faschistoid?
@IVG Ich meine den Begriff Monopol oder Monopolismus keinesfalls moralisch. Es ist ganz einfach eine beobachtbare Tatsache, dass sich kapitalistische Märkte zu Monopolen entwickeln, und zwar national und international. Die Behauptung, dass da ohnehin wieder kleinere Einheiten nachwachsen würden, ist falsch. Monopole unterliegen nicht mehr den Gesetzen des Marktes, sie schöpfen „Kaufkraft“ ab und definieren die zu verteilende Menge die ihrem Klientel zusteht. Sehr gut wäre das mit sog. CO2 Konten umsetzbar – jedem das seine…, .
Wobei: Moralisch muss nicht schlecht sein, wenn man begreifen würde, dass, was für den Herren gut, für den Sklaven durchaus böse sein kann…
Ihre Moral – Unsere Moral.
„ich vertrete den Hypothesen-Minimalismus“
Das stimmt immerhin. Und das Resultat lautet: ‚Da sind offenbar satanische Kräfte am Werke‘, denn das ist ein semantisches Äquivalent zu „globalistisch orientiertem Monopolkapital“, wenn einer absolut gar nix weiß, angefangen von dem Unterschied zwischen Roh- und Hilfsstoffen kapitalistischer Produktion, über den Unterschied und Gegensatz von Finanzkapital und reproduktivem Kapital, die Differenz und Identität von Geld und Kredit, die Rolle der Umschlagszeiten bis hin zu dem Punkt, was eine Beteiligungsgesellschaft, wie das berüchtigte BlackRock, ökonomisch auszeichnet, wenn sie „global orientiert“ zu Werke geht.
Solcher „Minimalismus“ will nur Abweichungen vom Ideal einer benevolenten nationalen Souveränität, recht eigentlich nur den Verdacht derselben, gelten lassen, und negativ gegen alles halten, was ihm oder ihr, „komisch vorkommt“.
Alle dummen Aussagen, wie auch deine, haben ihre Wahrheit, das liegt in der Natur des menschlichen Verstandes, der halt nicht in Neuronensuppen west, sondern im gesellschaftlichen Zusammenhang von Neuronensuppen. Die Wahrheit ist, sehr summarisch ausgedrückt, schlicht die, die man in der Konstitution und Geschichte der amerikanischen Demokratie seit rd. 250 Jahren beobachten kann: Wenn „freie Konkurrenz“ oberstes Gebot für die Zwecke einer Gewaltherrschaft sein soll, motiviert und nötigt das den potentesten Kapitalisten und Kapitalistenvereinen ab, politisch tätig zu werden, und so wurden aus den führenden Eigentümern bzw. Vertretern derselben, politisch tätige Anwälte, die Gefolgschaften um sich sammelten.
Aber das ändert nicht, daß der Gegenstand der Tätigkeit dieser Leute dann hoheitliche Gewalt wird, und nicht Geschäft bleibt. Das sind und bleiben getrennte Phasen des imperialistischen Reproduktionsprozesses.
Aber was ein Reproduktionsprozess auf dieser Ebene sein soll, davon hast du ja noch weniger Ahnung, als von allem anderen.
Also bleibt halt bei eurem säkularen Satanismus und in China fällt ein Sack Reis um.
Dachte ich mir’s doch. Das Qana dient als Sprechmaschine der Leute, die behaupten, dass es ein „globalistisch orientiertes Monopolkapital“
nicht gibt.
Und zwar deshalb, weil sich der Gegenstand der potentesten Kapitalisten verändert und aus „der Tätigkeit dieser Leute dann hoheitliche Gewalt wird, und nicht Geschäft bleibt. Das sind und bleiben getrennte Phasen des imperialistischen Reproduktionsprozesses“.
Es will sagen, dass sich Monopolkapitalisten auch darum kümmern, die politische Macht in ihrem Sinne zu lenken. Wer hätte das gedacht!
Wichtig ist ihm vor allem eins: Viel Nebel zu erzeugen, vorzugspiegeln, dass alles soooo entsetzlich kompliziert sei, dass niemand außer Qana versteht, dass es an und für sich keine Ursache ohne Wirkung gibt. Oder war es umgekehrt?
„die politische Macht in ihrem Sinne zu lenken.“
Das ist der Satanismus: „In ihrem Sinne“ – als ob der zwingend von einem anderen „Sinne“ differieren täte.
Staaten sind, nach einem alten Wort von Marx und Engels, Agenturen DES KAPITALS – nicht „der Kapitalisten“. Wußtest du, daß der Lohnarbeiter Kapital ist? Ja? Warum redest du dann so dummes Zeugs?! Die Staatswesen haben nicht nur die Gegensätze der Kapitalisten zu klammern, auch den Klassengegensatz, der im Kapital selbst hockt, d. h., Anwälte von Kapitalisten und konkurrierenden Kapitalistenverbänden haben Gegensätze zu ihren Auftraggeber aufzumachen und durchzusetzen, um ihnen dienen zu können, und im Maße, wie sie das verweigern, gehen ihre Bemühungen in der Konkurrenz um die Staatswesen wirkungslos unter.
Aber was rede ich, du hast deinen Satanismus ja schon seit Wochen um Qana-Bashing ergänzt.
„dass niemand außer Qana versteht, dass es an und für sich keine Ursache ohne Wirkung gibt. Oder war es umgekehrt?“
FTR:
Alles Geschehen in „Wirkungszusammenhänge“ auflösen, d.h. die Kategorie des Grundes und der Begründung einfach entfallen zu lassen, zugunsten des EINEN Grundes der dann das jeweilig gewählte Heiligtum sein soll, das ist das gemeinsame Merkmal von Inquisition und völkisch romantisierender Wissensfeindlichkeit der Faschisten und Nazis.
Und das überlebt halt in der bäuerlich-kleinbürgerlichen Weisheit: Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Kacke dampft, und die satanischen Kräfte sind am Werke.
Das Kapital, respektive, die herrschende Klasse bestimmt welches Land angegriffen wird.
Alles ist dem kapitalistischen Verwertungsprozess unterworfen, und in der USA sowieso.
Alles falsch, also hier dein 🐟
Na BEttina, da haste was angerichtet: Das ist so das richtige Thema, worüber sich die Rechthaber aller Länder und Parteien, die Besserwisser aller Fakultäten trefflich und weidlich tagelang werden streiten können um Fragen, wo keine Erkenntnis zu erwarten ist. Ich nehme nicht an, dass Sie das mit Absicht gemacht haben. Aber hätten Sie es gemacht, wäre es ein Geniestreich. Aber seis drum. Wir sind inzwischen bei 100 Kommentaren angekommen. Ich wette, dass es bis zu 200 hochschnellen wird. Wobei am Ende kein SChwein mehr weiß, worum es geht, und man im Verlauf der Debatte (besser SCheindebatte) von Kuchenbacken auf Arschbacken gekommen ist. Und kein Ende ist in Sicht. Ja, ja wozu Intellektuelle in der Lage sind, wenn es darum geht, sich als den Klügeren aufzuplustern. Warum macht ihr nicht einfach ein Pimmelwettmessen? Wer den längsten hat, ist auch der Klügste.
Das erinnert mich an den Film „Der Name der Rose“. Da kommen sie daher aus allen Ländern zum Disput um die weltbewegend lächerliche Frage: „Waren sie sein Eigentum oder waren sie es nicht, die Kleider, die Jesus Christus am Leib trug“. Und ein ganz SChlauer (vermutlich Seminarmarxist) oder vllt auch Freizeitnihilist wusste mit einer Bibelstelle zu argumentieren, nach der Jesus Christus eine Geldbörse gehabt haben soll.
Genau so läcberlich ist Eure Diskussion: Ohne Erkenntnisziel, ohne Erkenntnisinteresse ohne Sinn und ohne Verstand. Nur zu, Ihr gelahrten Herren, mal sehen zu welchen intellektuellen Hochleistungen Ihr Euch aufschwingen könnt. Eins kann ich Euch jetzt schon sagen: Keiner von Euch wird den Sieg davon tragen im Wettstreit der Besserwisserei. Denn es gibt immer einen, der es noch besser weiß, selbst wenn er dafür Arschbacken und Kuchenbacken gleich setzen muss. Egal: Wenn es der Rechthaberei dient. Dann mal weiterhin schönes Streiten. Womit manche Menschen ihre Zeit verplempern, nur um sich Anerkennung zu verschaffen oder es sich wenigsten einbilden zu können.
Warum argumentieren Sie nicht? Ich habe es bislang noch nie erlebt, dass Sie inhaltlich auf eine Kritik eingegangen wären.
Um es mit Alfred Tetzlaff zu sagen: Argumentieren wäre bei IHNEN Perlen vor die Säue.
Ich habe bisher noch nie in Diskussionen, an denen Sie teilgenommen haben, erlebt, dass Sie jemals irgend einer anderer Sichtweise zugestimmt haben , von IHnen kommt nur Widerspruch. Widerspruch um des Widerspruchs willen. Ich kenne viele Leute wie Sie, die bei jedem Wort, was sie hören, schon gleich darüber nachdenken, was sie DAGEGEN sagen können. Leute wie SIE suchen nicht zu verstehen, sie suchen nach Widerworten. Ich halte Sie für einen zwanghaften Rechthaber, der zwanghaft jeder anderen Ansicht widerspricht, manchmal sogar sich selbst, wenn man Ihre Argumentation im Verlauf mancher Diskussionen hier erlebt hat.
Ihre Aufritte hier sind von Feindseligkeit geprägt, die sich versteckt hinter scheinbarer Sachlichkeit. IHnen geht es nicht um die Sache, nicht um Erkenntnis. IHNEN gehts ums Siegen. Für Leute wie SIE gibt es keine gemeinsame Sache, für die sie sich gemeinsam mit anderen einsetzen. Für Leute wie SIE gibt es nur IHR DING. In Ihren Auftritten liegt kein Wohlwollen, nicht die Wäme der Solidarität oder der Mit-Menschlichkeit. Ihre Auftritte strahlen die Kälte eines Apparatschiks aus.
Was soll ich da argumentieren? Warum? Ich will Sie nicht überzeugen. Ist doch mir egal, wenn Sie weiterhin in IHrem Weltbild gefangen sind. Leuten wie Ihnen gehe ich aus dem Weg. Leute wie Sie sind unangenehm. Die lasse ich links liegen.
Ich habe noch nie erlebt, dass Sie auf Kritik sachlich eingegangen wären. Vermutlich, weil Sie überhaupt nicht in der Lage sind sachlich zu argumentieren. Sie scheinen die Kritik ja noch nicht einmal zu verstehen.
Die NSS ist ein staatliches Dokument, welches staatliche Zwecke formuliert. Was hat das mit „den Amerikanern“ zu tun? Sie schwafeln, halten Staat und Staatsvolk nicht auseinander, springen zwischen Amerikaner, MAGA Bewegung und Bürgern hin und her usw..
Und Sie vertragen keinerlei Kritik, pöbeln rum, erstellen psychologische Profile, spielen sich als Autor auf, der was geleistet hat … Was stimmt mit Ihnen nicht?
In Zukunft werde ich dich „Alfred“ heißen, nach Alfred Tetzlaff.
Herr Rauls, bitte werden Sie mal erwachsen und ersparen der Welt diese hochnotpeinlichen Auftritte bei jeder Kritik.
@jvb
Das hatte ich mir schon gedacht, dass von Ihnen nichts Inhaltliches kommt. Wie immer. Sie können bloß trollen, sobald man Sie herausfordert, ziehen Sie den Schwanz ein.
@Rauls vielleicht sollten Sie bevor Sie den nächsten schlechten Artikel veröffentlichen, selber die KI drüber laufen lassen.
Die kritisiert garantiert nicht um des Widerspruchs willens.
Dann schauen Sie sich die Kritik der KI an, und was Ihnen davon einleuchtet, setzen Sie dann um.
Das werde ich nicht tun. WArum? Ich vertrete meine Standpunkte aufgrund eines politischen Bewusstseins. Darüber kann man streiten oder anderer Meinung sein. Aber welches politische Bewusstsein soll denn eine KI haben?
Andererseits: WEnn Ihnen meine Artikel zu schlecht sind, dann lesen SIE sie doch ganz einfach nicht. Mein Name steht drüber, so dass sie nicht aus Versehen das Zucker- mit dem Salzfass verwechseln können. Ich frage mich immer wieder, warum SIE und Krim und all die anderen sogenannten Kritiker immer wieder meine Artikel lesen, sich darüber aufregen, es am Ende besser wissen und mir Ratschläge geben, wie ich es besser machen könnte. Warum macht IHr es nicht selbst, wenn IHr doch so genau wisst, was ich falsch sehe und wie man es besser machen könnte? Warum macht IHR es nicht selbst oder gar besser? Warum?
Meine Antwort wisst Ihr. IHR könnt es nicht. IHR könnt nur rummäkeln. IHR seid nicht in der Lage, Ähnliches oder gar Besseres auf die Beine zu stellen. Und weil IHR es nicht könnt, versucht IHR zu vernichten, was besser ist als Eure Inkompetenz und Euch diese vor Augen führt. IHR seid schlichtweg unfähig und das wollt Ihr nicht wahrhaben. Ihr könnt es selbt nicht, was Ihr bei mir bemängelt. Das mag unbescheiden klingen, aber ist es nicht. Ich bin ein bescheidener Mensch. Die einen können Autos reparieren, andere heilen Menschen und wieder andere können gut Brot backen. Ich kann Artikel und Bücher schreiben. Ich bilde mir nicht ein, dass mein Talent besser und wichtiger ist als das des Bäckers oder Automechanikers. Vermutlich haben deren Fähigkeiten mehr Bedeutung für die Menschen als meine, geben mehr Hilfe als ich. Aber ich kann es, und es gibt keinen Grund, mein Licht unter den Scheffel zu stellen. DAs wäre fasche Bescheidenheit. Aber Euch nützt es nichts, dieses Licht immer wieder auszupusten zu versuchen. Vielleicht gelingt es Euch, aber was wäre damit erreicht?
Stattdessen: Versucht es selbst besser zu machen. Meine Unterstützung und Wohlwollen habt Ihr. Ich bin nicht neidisch auf Leute, die etwas besser können als ich. Um so besser. Es geht doch darum, das Leben besser zu machen. Und wer es besser kann als ich und seinen Beitrag dazu leistet, der kann doch nur unterstützt werden.
Ansonsten kann ich Euch nur raten: Finger weg von allem, wo Rauls drüber steht und Rauls drin steckt.
Trotzdem wünsche ich Euch ein frohes neues Jahr, viel Erfolg, GEsundheit und Zufriedenheit. Und der Menschheit Frieden und Wohlergehen.
Auch eine Rechtschreibkorrektur hat kein politisches Bewusstsein, und ist dennoch hilfreich beim Korrigieren von Texten.
Krim hat sich den Spaß gemacht, und die KI eine Kritik erstellen lassen. Und obwohl die KI kein „politisches Bewusstsein“ hat, noch den kritisierten Text überhaupt verstehen kann, kommt doch eine Kritik dabei heraus, die man mit seinem eigenen Verstand und dem politischen Bewusstsein prüfen kann. In diesem Falle teile ich die Kritik der KI. Ich finde sie sachlich korrekt, und durchaus treffend. Offenbar braucht es kein „politisches Bewusstsein“ um Fehler, Ungenauigkeiten, Subjektwechsel etc. erkennen und kritisieren zu können.
Anders gesagt, ein denkender Mensch nimmt so eine Kritik zur Kenntnis und prüft sie – egal, ob die von einer KI oder aus einem Kommentar stammt. Aber dieses Verfahren scheint Ihnen unbekannt zu sein. Sie entdecken in der Kritik immer nur den Widerspruch um des Widerspruches willens (was bei einer KI Kritik absurd ist). Sie sind also offensichtlich nicht einmal in der Lage oder willens, die Kritik inhaltlich nachzuvollziehen. Andernfalls wäre Ihnen ja vielleicht aufgefallen, dass Sie tatsächlich von dem Staat und seiner NSS zum Staatsvolk gewechselt sind.
Als denkender Mensch hätten Sie meine Kritik an Krims KI-Stümperei zur Kenntnis genommen, insbesondere nachdem Sie selbst in die „Diskussion“ mit eingestiegen sind. Stattdessen ziehen Sie das KI-Thema wie frisch geboren aus dem Zylinder und hauen es „dem Rauls“ als eherne Weisheit um die Ohren. In Wahrheit wedeln sie mit einem ausgekauten Kadaver, Sie Strolch.
Ich habe ihre Kritik durchaus zur Kenntnis genommen, und hatte dazu auch was geschrieben.
Offenbar reicht es hin, auf „geklauten Web-Content“ zu sitzen, um daraus eine Output zu generieren, der eben nicht einfach „gefällig“ ist, sondern den man auf seine Korrektheit prüfen kann. Hätte Krim nicht dazugeschrieben, dass das KI Output ist, hätten Sie es nicht bemerkt. (Und was wäre es für ein Spaß, wenn Krim jetzt noch erklären würde, dass die Kritik doch von ihm wäre – nix KI.)
Ja, dann lassen Sie uns doch an ihren Gedanken teilhaben und erläutern uns den Absatz. Erklären Sie uns, warum die KI falsch liegt. Weisen Sie nach, dass „die Amerikaner“ als Subjekt existieren.
Jetzt ist Ihnen wohl endgültig die Schmelzsicherung zerschmort! Dauernd soll ich Ihnen was „erläutern“. Denken Sie gefälligst selbst. Wieso ich dem gestrengen Oberlehrer nachweisen soll, dass die Amerikaner als Subjekt existieren, ist mir eh vollkommen schleierhaft. Welches gesunde Hirn kommt auf sowas? Ach ja, Sie und Qana. Bleibt mir bloß weg mit dem Scheiß!
War mir schon klar, dass von Ihnen nichts außer Beleidigungen kommen würde. Sie sind halt ein übler Troll.
Und sie verstehen die Kritik nicht. Was sollen denn „die Amerikaner“ für ein(!) Subjekt sein? Gibt es da nicht unterschiedliche Ansichten und Meinungen innerhalb der US Bevölkerung? Handeln sie gemeinsam? Haben die überhaupt Handlungsvollmacht?
Ist das so, dass „die Amerikaner“ die Kriege leid waren? Oder ist es nicht eher so, dass die US Administration unter Trump nur noch die Kriege führen will, die garantiert im Interesse der Nation liegen? Unterscheiden sich die USA unter Trump nicht auch von der Vorgänger Regierung? Und sind die dann keine „Amerikaner“? Oder es inzwischen auch „leid“ Kriege zu führen, von denen sie nichts haben?
Wann haben denn „die Amerikaner“ je was von den Kriegen gehabt? Ist der private Nutzen für „die Amerikaner“ überhaupt der Grund dafür, dass Kriege geführt werden?
Fragen über Fragen! Komisch, da man doch gemeinhin Artikel schriebt, um Sachverhalte zu erklären.
Komisch auch, dass weder Sie noch Rauls bereit sind, die Fragen zu klären. Liegt es vielleicht daran, dass Ihnen langsam klar wird, welchen Mist Rauls da verzapft hat? Oder halten Sie den Artikel von Rauls nach wie vor für brauchbar?
@IVG und Qana
Inhalte! Ständig verlangt ihr nach „Inhalten“ und „Argumenten“. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, dekoriert ihr sie mit Verbalinjurien. Dabei kommt ihr mir vor wie eine ausgehungerte Hundemeute, die zähnefletschend nach Fleisch verlangt.
Leider habt ihr überhaupt keine Manieren. Sobald mitleidige Zeitgenossen euch einen Brocken in den Zwinger werfen, macht ihr euch darüber her wie die Kannibalen – mit eurer Erstsemester-Rhetorik verwurstet ihr das Material und wenn möglich den Spender gleich mit. Wie schrieb es „der Rauls“ so schön:
Inhalte sind bei euch Fehlanzeige. Wie die Roßtäuscher gebt ihr eure Rhetorik als Inhalt aus, eure Sprachfiguren als Argumente. Alles Tünche, aber nix dahinter – oder doch: die nackte Lust an der Destruktion. Das eben ist das Nichts, mit dem ihr zwei Prinzen euch wichtig machen wollt.
Intellektuell unterscheiden uns Welten. Das schreibe ich, weil ich mir den Luxus von Selbstzweifeln erlaube, eine Selbstreflexion, die mich bescheiden macht. Anders kämen gute Unterhaltungen, Auseinandersetzungen und Diskussionen hier im Forum nicht zustande. Offen gestanden sind sie selten genug, aber das könnte auch an mir liegen.
Diese Zweifel sind euch fremd, ihr erklärt euch aus eigener Selbstverliebtheit zu höheren Wesen, die über dem gemeinen Forenpöbel schweben. Und natürlich habt ihr die allein seligmachende Wahrheit mit Löffeln gefressen – nur so könnt ihr den Rest der Menschheit in Bausch und Bogen als dumm beschimpfen oder des Trollens bezichtigen.
Oh ihr selbstverliebten Klugscheißer! Nein, ihr merkt es nicht, wenn ihr gelehrig vom Marxismus schwafelt und damit doch nur euren autoritären Charakter füttert. Da euch erzreaktionären Gestalten linke Werte wie Solidarität oder Mitgefühl vollkommen fremd sind, seid ihr nur die unvermeidlichen Pickel am fetten Arsch des Kapitalismus.
Mir ist schmerzlich bewusst, dass ich mit meinen Zeilen bei euch eingebildeten Hohlkörpern nichts erreichen kann. Meine Verachtung habt ihr euch redlich erworben, indem ihr unter Rüdiger Rauls Artikeln fleißig eure Sprachwüsten ausbreitet. Vielleicht aber verirrt sich der eine oder andere in eure Ödnis und freut sich über meinen Verriss. Das wäre das Eine. Das Andere: ihr könnt mich mal gernhaben.
Das ist ja empörend! Da wird in einer Diskussion nach Inhalten und Argumenten verlangt! Ist natürlich dumm für jemanden, der nicht in der Lage ist, solche zu liefern. Sie haben mein Mitgefühl.
Das sehe ich genauso.
Bescheidenheit würde Ihnen tatsächlich gut stehen, allerdings kann ich die in Ihren Texten nicht entdecken.
Ich bin da ganz schlicht unterwegs. Wenn mir ein Argument einleuchtet, dann übernehme ich das. Und solange mir nicht das Gegenteil nachgewiesen wird, halte ich an meinen Argumenten fest. Was auch sonst?
Was sagt ein Bürger, wenn er keine Argumente hat: „Und natürlich habt ihr die allein seligmachende Wahrheit mit Löffeln gefressen“.
Wenn man annimmt, dass er von sich selber redet, haben seine Einlassungen plötzlich Hand und Fuß.
Ich melde mich ungern, aber notwendigerweise, um nicht den irrigen Eindruck aufkommen zu lassen, nur einige wenige würden Rauls Artikel kritisieren. Unabhängig der Qualität der Kritik gilt:
Ein Rüdiger Rauls ist zu Selbstzweifeln nicht fähig, geschweige denn zu einer Art von Selbstreflexion.
Das hat er nun mehrfach selbst beschrieben beispielsweise hier.
Rüdiger Rauls hält sich für eine Art Übermensch, was er in seiner Diskursunfähigkeit im Kommentarbereich ausreichend belegt hat und immer wieder neu belegt. Deswegen ist der Rauls bei mir auch vollkommen für alle Zeiten „raus“. Und ich bin nicht der Einzige. Es hat somit nur den Anschein, als würden die ewig gleichen Nörgler über Rauls ‚herfallen‘.
Ob sich Rauls für einen Übermenschen hält, kann ich nicht beurteilen. Er ist jedenfalls pottestolz darauf, dass er „ein Autor ist“, also „was geleistet hat“, Artikel und Bücher schreiben kann, usw..
“ … zu Selbstzweifeln nicht fähig, geschweige denn zu einer Art von Selbstreflexion …“
Das stimmt nicht, was ich nicht schreibe, um RR zu verteidigen, sondern weil RR eine Art Auslieger verbreiteten „linken“ Ungeistes ist, was möglicherweise das Motiv für IVG’s und Krim’s neurotisch anmutenden Umgang damit abgibt, RR scheint sowas wie ein „geliebter Feind“ für sie zu sein.
Nun hat jeder Mensch, falls er sein Dasein nicht in einer der wenigen verbliebenen Stammesgesellschaften Afrikas, Südamerikas, Asiens, der Arktis und Australiens abwickelt, ein „politisches Bewußtsein“, was nichts anderes heißt, als „politisiert“ zu sein, was wiederum heißt, herrschaftlichen Verfügungen und Maßstäben unterworfen zu werden und sich zu diesem Umstand eine Einstellung, resp. Meinung zuzulegen, statt diese Verfügungen und Maßstäbe einfach für Umstände seines Daseins zu nehmen, die entweder / oder, teils so oder so, in solchem Dasein Nutzen und/oder Schaden stiften, nach Nutzen und Schaden beurteilt gehören, und, gemäß solchen Urteilen, Handlungen nahe legen oder erfordern, Verfügungen und Maßstäbe zu nutzen oder zu umgehen / kontern, so gut einer das vermag.
RR will aber „politisches Bewußtsein“ als eine intellektuelle / moralische oder hastenichjesehn Auszeichnung verstehen!
Das ist der Punkt, den einer separat festzuhalten hat, wenn er verstehen will, warum solch ein Mensch sich dann auf diesen, jenen oder einen anderen Standpunkt ebenfalls als eine Auszeichnung beruft. Ihn SICH zugute hält, als handelte es sich um eine Erwerbung – statt um einen Reflex der Herrschaft, der ein politisierter Mensch unterworfen ist.
Das Trickige am „Fall RR“ besteht darin, daß er die Erwerbung, auf die er stolz verweist, sehr wohl als einen Reflex kennt, aber nicht konkret, sondern abstrakt, nach Maßgabe der „materialistischen Philosophie“. Der gemäß steht ein Mensch mit seinem „politischen Bewußtsein“ entweder auf der „falschen“, oder der „richtigen“ Seite der Geschichte, und dies Urteil, auf der „falschen oder richtigen“ Seite zu stehen, etabliert eine ebenso abstrakte wie spezielle Abteilung politischer Moral, die alle (klein-)bürgerlichen moralischen Maßstäbe ergänzen, umgreifen, und dadurch erheben soll.
Wenn einer das summarisch prüfen will, reicht es in erster Instanz aus, in RR’s Veröffentlichungsliste zu gucken und zu schauen, in welchem schieren Umfang er sich berufen sieht, einen „Niedergang des Westens“ zu beklagen, und einen „Aufstieg des Ostens“, namentlich „BRICS“ und so zu, zu feiern.
Das, zusammen mit einer ebenso völlig abstrakten Parteinahme für „die kleinen Leute“, sind die Kernpunkte seiner erbärmlichen Gesinnung, und nichts anderes, als Gesinnung, ist sein Thema, siehe oben. Wie hat einer sich zu diesem und jenem zu stellen, wenn er auf der „richtigen Seite“ stehen und zugleich „moralisch integer“ sein will.
Auf dieser, seiner eigenen Ebene, ist ein RR durchaus zu Zweifeln und Reflexion imstande, ja, in gewisser Weise tut er nichts anderes, als zu zweifeln und zu reflektieren, ob er mit diesem oder jenem Standpunkt seinem Selbstbewußtsein als politisierter Mensch mit „richtigen“ und „integren“ Standpunkten gerecht wird. Seine Elaborate dienen überhaupt nix annerem, als beständiger Selbstbestätigung, aber eben auch Selbstvergewisserung, daß er in den besprochenen Angelegenheiten und neuen Entwicklungen derselben abermals „richtig“ liege.
Abermals: Fingerübung und diesmal „ohne Gewähr oder Gewehr“ 😉
„Ein Rüdiger Rauls ist zu Selbstzweifeln nicht fähig, geschweige denn zu einer Art von Selbstreflexion.
Das hat er nun mehrfach selbst beschrieben“
Ich befürchte du liegst da einigermaßen richtig.
Nur sollten dass doch mittlerweile auch unsere beiden Superkritiker mitbekommen haben.
Die mittlerweile ja auch schon untereinander in Konkurrenz geraten sind, wer hier der brillanteste und ausschweifendste Rauls-Kritiker ist. Mein aktueller Champion in dieser Kategorie, mit großen Abstand, das Quana.
@Phineas
Spekulationen über die Beweggründe der „Superkritiker“ sind ja schon in Umlauf. Daran beteiligen werde ich mich nicht. 😉
@Phineas
Au fein, eine Sportwette? IVG gegen Qana – Zwei Geisterfahrer geben Vollgas… oder so. Die zwei Athleten geben alles, sie schenken sich nichts, beide haben sich längst in eine Umlaufbahn katapultiert, wobei Ihr Kandidat, also Qana, eine eher elliptische Kurve durch’s All zieht, während IVG bei seiner Reise durch das Sonnensystem das erratische Torkeln zu bevorzugen scheint. Für mich ist er jedenfalls der Champignon des Tages: Bei seinem Vorbeiflug an der Sonne hat er sich bereits schmerzhafte Brandblasen am Hintern eingefangen. Es bleibt allemal spannend …
@Dan
Bevor ich mich noch mal auf die Straße traue, fällt mir noch ein, warum macht sich Rauls eigentlich das Leben so schwer, und ignoriert die ganzen Kritikkommentare an seinen Beiträgen nicht einfach. So wie das die „Gegenstandpunktler“ und Overton-Autoren „Suitbert Cechura“ und „Georg Schuster“ einfach machen, wenn sie hier bis heute, den gleichen Corona-regimefreundlichen Zero-Covid Scheißdreck verbreiten, wie vor 5 Jahren.
@Phineas
Rauls fühlt sich als ‚Gerechter‘ ungerecht behandelt.
@Routard
Das war in der Tat „erbärmlich schlimm“. Eine Revolution treibt man voran, weil man der Ansicht ist, dass es sie braucht. Lenin und Konsorten haben mit dem „Histomat“ eine ganz erbärmliche Theorie in die Welt gesetzt. Gesellschaft ist das, was man draus macht. Man sollte nicht darauf warten, dass die Bedingungen so weit sind, dass man eine Revolution starten kann. Dann kann man sich auch gleich sparen.
Insbesondere das Warten auf die Entwicklung der Produktivkräfte ist ein Mist sondergleichen. Als wären die Produktivkräfte, die der Kapitalismus entwickelt für irgendetwas anderes gut, als zur maximalen Vernutzung der Arbeitskraft, als würde man kapitalistische Arbeitsplätze 1:1 übernehmen wollen.
Es ist anders herum mindestens genauso richtig: Wer zur Revolution aufruft, ohne dass die Voraussetzungen vorliegen, ist entweder ein Märtyrer, ein Verräter, oder ein Dummkopf.
Ach nein, die Voraussetzungen liegen also nicht vor.
Die herrschende Klasse sagt uns seit dem Frühjahr ganz offen den Krieg an bringt 20 Millionen Menschen um und du meinst, es lägen keinen Voraussetzungen vor…na klasse….?
Sie, motonomer müssen den Dialog lesen, sonst nix verstehen…
Und: Eine R. Ist nicht, wenn motonomer morgens aufwacht und ein Dutzend Overton Kommentare rausschickt, Nein, nein nein…
Ich verstehe das schon ganz gut .
Ich betreibe meine Studien schon sehr lange und lebe seit ™1974 Nachhaltig ,gehöre sozusagen zu den Autonomen der ersten Stunde.
Das ist ein falscher Gegensatz. Niemand soll den Märtyrer machen und ins offene Messer laufen. Umgekehrt ist es genauso verkehrt, auf gute Bedingungen zu warten. Die muss man schon herstellen, von selber entwickeln die sich nicht.
Kapitalismus ist keine historische Übergangsphase, sondern ein funktionierendes Herrschaftsverhältnis, das zwar allerhand Schäden verursacht aber stabil bleibt, bzw. eher den Überhang in den Faschismus macht, als dass sich revolutionäre Tendenzen entwickeln.
Zu den sich im Kapitalismus entwickelnden Produktivkräften sagte einst die MG: „Dass der Kapitalismus produktiv ist, ist kein Argument für ihn, sondern der Grund der Armut.“
„Das ist ein falscher Gegensatz“ – genau das wollte ich aufzeigen.
„Kapitalismus ist keine historische Übergangsphase, sondern ein funktionierendes Herrschaftsverhältnis, das zwar allerhand Schäden verursacht aber stabil bleibt“
und genau da liegt unser Dissens. Kapitalismus -> Monopolismus ->Imperialismus, Aufteilung der Welt, Zerstörung jeglicher nationalstaatlicher Autonomie, usw. usf.
Große Klasse von „funktionierendem Herrschaftsverhältnis“ zu philosophieren…????
Kapitalismus sorgt niemals für stabile Zustände, sondern erzeugt zyklisch immer Inflation und Krieg.
„Schwarzbuch Kapitalismus“ von „Robert Kurz“!
„Herrschaftsverhältnis, das zwar allerhand Schäden verursacht aber stabil bleibt“
Quakkelkram – was eine Herrschaft stabilisiert, ist Unterwerfung – sonst goar nix.
Ich gehe darauf nur der Aktualität halber ein:
In Venezuela hat die US-Armee gerade den Übergang gemacht, das Produkt kapitalistischer Herrschaft, und das heißt: deren Reproduktionsgrundlage, so grundsätzlich und wirksam anzugreifen, daß man schon von einem „Abriss“ reden kann, jedenfalls „im Prinzip“: den Weltmarkt.
Das ist bisher nie geschehen, nicht in Korea, nicht Vietnam, nicht Jugoslawien, nicht Irak, nicht Syrien, und selbst nicht in Libyen, obwohl es dort erste Übergänge dazu gab. Okay, und es gab ein sehr kleines und spezielles Territorium, in dem das auch schon geschehen ist – Westkurdistan.
Das heißt, Sie haben es jetzt auf die harte Art begriffen, was Ihre vielen Worte nicht einfangen konnten? Das glaube ich nun wirklich nicht, wahrscheinlich haben Sie eher den Eindruck, es immer schon genauso vorhergesagt zu haben, wie es jetzt kommt. Das Lustige ist, es stimmt sogar – ungefähr so, wie auch die Bibel unsre Zukunft haarklein vorherwahrsagt.
Das habe ich in der Tat vorhergesagt – 2008, anläßlich der Reaktivierung und des Neuaufbaus der amerikanischen Vierten Flotte, die im WK2 die „Europäische Gegenküste“ im Visier hatte.
Was bist du nur für ein dämliches Arschloch.
damit, Qanalein, Wasser-zu-Wein, erübrigen sich weitere Dialoge. „dialogue des sourds“ nennt man das auf Französisch, Dialoge mit Leuten, die nicht zuhören wollen, sondern jeden Anlass benutzen, um das Gegenüber vollzuschwallen. Typisches Alteleutesyndrom. Muss ich nicht haben, da reicht mir meine Oma.
Den Ausdruck „dialogue des sourds“ kannte ich noch nicht. Im Land der résistance hieß es immer nur kurz und bündig: „ta gueule“. Mein Französischlehrer verpasste mir für’s ‚argot‘ schlechte Noten, aber angesichts der Gestalten, die sich hier durchs Gebüsch wühlen, ist es unbedingt ratsam, sich mit einem ordentlichen Vorrat ausgesuchter Höflichkeiten auszustatten. In französischer Mundart klingen diese Artigkeiten geradezu charmant – das haben unsere deux sangliers gar nicht verdient. Andererseits sind sie zu alt, um noch als marcassains durchzugehen. Merci bien pour la parole de réconfort!
@jvb schrieb:
Keineswegs. Erklären Sie, was an meinen Ausführungen Unsinn ist! Erklären Sie uns, was „Halluzination“ in Bezug auf KI bedeutet, erklären Sie uns, inwiefern die KI Kritik „halluziniert“ ist!
Werden Sie natürlich nicht machen.
Nein, wir kehren den Spieß jetzt um: Erklären Sie mir doch mal, wieso die KI nicht halluziniert, „da die KI keine Informationen erfindet, die nicht vorhanden sind, sondern ein Urteil über Formulierungen und Behauptungen abgibt.“. Erleuchten Sie kraft Ihrer Autorität das Jammertal der Dummen! Als intellektuelle Granate werden Sie Ihre Behauptung gewiss fachlich begründen können – gerne auch mit weiterführenden Links.
Erklären Sie uns, warum ich falsch liege. Weisen Sie nach, dass man der KI eine „Gesamtkritik am Artikelstil“ zutrauen kann, obwohl ihr gerade mal 4 handverlesene Sätze aus Rauls langem Artikel vorgelegt wurden.
Sie sind echt ein Troll sondergleichen! Behaupten, dass ich fachlich Unsinn rede, bleiben aber den Beweis schuldig. Gehts noch?
Für die ganz Dummen: Halluzinationen allgemein sind Wahrnehmungen ohne äußeren Reiz. Man sieht, hört, riecht oder schmeckt Dinge, die nicht vorhanden sind. Die halluzinierende Person empfindet es als Fakt, ohne dass es einen solchen gibt.
Halluzinationen auf KI bezogen bezeichnen den Umstand, dass die KI zuweilen plausible klingende „Informationen“ ausgibt, so als wären die ein Fakt (z.B. erfundene oder falsch zugeordnete Zitate, nicht existierende Quellen etc.). Der Begriff „Halluzination“ ist dort metaphorisch gemeint, die KI kann ja nicht empfinden/wahrnehmen.
Eine KI Halluzination liegt also bei der von Krim geposteten Kritik nicht vor, da es eine Kritik und keine erfundenen „Fakten“ sind. Falls Sie den Unterschied nicht kennen sollten: hätte die KI behauptet, dass es keine MAGA Bewegung gibt, wäre das eine Halluzination gewesen. Der Verweis darauf, dass das von Rauls vorstellig gemachte Subjekt „die Amerikaner“ nicht existent ist, ist eine Kritik.
Bellen Sie einen anderen Baum an. Sie hängen sich an einer Behauptung auf, die niemand von uns gemacht hat. Krim hat der KI einen Absatz vorgelegt. Den hat die KI korrekt kritisiert. Fertig!
Oho, warum denn so grob? Ich habe nichts weiter getan, als Ihr Spiel zu spielen: Plumpe Gegenfragen, bei denen ich mich exakt Ihrer dreisten Formulierungen bedient habe. Wenigstens kann ich Ihre Empörung verstehen – ich habe Ihnen den Spiegel vorgehalten… jaja, der Anblick schmerzt!
Über Ihr Gelaber zur „Sache“ musste ich lachen: Dieselben neunmalklugen Sprüche wie immer, aber Null Ahnung von der Materie. Zum Fachbegriff „halluzinierende KI“ hätten Sie sich wenigstens bei der Wikipedia schlau machen können, auch hatte ich Ihnen unter einem früheren Rauls-Artikel, bei dem Sie ChatGPT als Zeugen für Ihre steilen Thesen aufriefen, die Arbeitsweise von LLMs, die „Gefälligkeit“ und „Halluzinationen“ der (generativen) KI allgemeinverständlich erklärt und sauber mit weiterführenden Links unterfüttert.
Das geht Ihnen ganz gepflegt am Hintern vorbei, lieber schwadronieren Sie drauflos und vertrauen dabei auf die Wirkung Ihrer trickreichen Rhetorik, ersatzweise verlegen Sie sich auf wüste Beschimpfungen. Selbstverständlich bezichtigen Sie als geübter Spiegelfechter immer Ihr Gegenüber, sich solch unfeiner Methoden zu bedienen, aber die Masche kenne ich längst – dann gibt’s halt Saures. Dass Sie sich danach als verfolgte Unschuld hinstellen, kümmert mich bei einem Halunken wie Ihnen nicht mehr.
Apropos Halunke: Bezüglich der 4 Sätze, aus denen die KI eine „Gesamtkritik am Artikelstil“ fabriziert hat, lügen Sie wie gedruckt. Keiner will’s gewesen sein, aber Sie sind mit der „Gesamtkritik“ hausieren gegangen, um damit Ihre bekannt gute Meinung von R.R. zu „beweisen“. Und nein, weder hat Krim „der KI einen Absatz vorgelegt“, noch hat die KI diesen Nicht-Absatz „korrekt kritisiert“. Dieses Zertifikat haben Sie sich selbst ausgestellt, es beweist also gar nichts.
Warum Sie schließlich das halbe Forum mit Ihren frisch entdeckten KI-„Erkenntnissen“ zuschwallen müssen entzieht sich meiner Kenntnis. Muss wohl an Ihrem Geltungsdrang liegen. Ich bleibe selbstverständlich bei meinem Verdikt, welches Sie übrigens stark verkürzt zitiert haben. Hier haben Sie’s noch mal in aller Schönheit:
Grob? Keineswegs. Wenn ich hier schreiben würde, was ich von Ihnen und ihren Touren halte, dann würde das anders aussehen.
Halten wir fest: Sie behaupten, dass ich Unsinn rede, bleiben aber den Beweis schuldig. Außer Beleidigungen kommt von Ihnen nichts. Oder wollen Sie sich nochmal daran versuchen zu erklären, inwiefern die KI da halluziniert hat? Wird sicher nicht passieren, oder?
Statt fachlich zu argumentieren, kippen Sie mir rhetorischen Dünnpfiff vor die Füße, verlangen von mir aber kackfrech Beweise. Das hab ich gern. Setzen Sie lieber Ihren faulen Hintern in Bewegung und suchen nach dem Rauls-Artikel, unter dem ich Ihnen die Problematik mit der KI sachkundig auseinander klamüsert habe. Halten wir fest: Nur weil Sie einen Kopp wie ein Sieb haben, mach ich mir die Arbeit nicht noch einmal.
Und hier noch einer für Ihr Poesiealbum: Zu behaupten, ich sei Ihnen etwas schuldig, ist eine Unverschämtheit. Wenn Sie sich hier aufführen wie Graf Koks, behandele ich Sie artgerecht: Würstchen gehören auf den Grill!
Schauen wir doch mal, was Sie zu dem Thema zu sagen haben:
https://overton-magazin.de/top-story/chinas-vorteile/#comment-262110
Und jetzt, was ich zu dem Thema gesagt habe:
Soll doch jeder selber entscheiden, ob meine kurze Erläuterung „rhetorischer Dünnpfiff“ ist, während Sie die Sachverhalt angeblich „sachkundig auseinander klamüsert“ haben.
Ja, schau’ mer mal:
Es gibt einen entscheidenden Unterschied, den Sie mit Ihrer Rhetorik gezielt überspielen, um nämlich direkt nach Ihrem Selbstzitat zu dieser Aussage kommen zu können:
In meiner Erklärung beschränken sich die Halluzinationen nicht auf „erfundene Fakten“, auch und gerade die daraus geschlossenen Aussagen stehen unter Verdacht, weil die Fakten „entweder nicht angelernt wurden, in größeren Datensätzen versteckt sind, oder weil die KI gezielt auf vielfältige Antworten trainiert wurde“.
Um den von der KI generierten Verriss des Rauls-Artikels als „Beweis“ verwenden zu können, darf der von Ihnen kurzerhand zur „Kritik“ geadelte KI-Erguss auf gar keinen Fall unter den Verdacht geraten, herbei halluziniert worden zu sein. Deshalb trennen Sie trickreich die Aussagen („berechtigte Kritik“) von den Fakten (können „zuweilen“ erfunden sein), stattdessen lassen Sie sich blumig über metaphorische Halluzinationen der nicht empfindsamen KI aus. Im gleichen Atemzug sprechen Sie der KI die Fähigkeit zur Wahrnehmung ab: Klingt gefällig, ist aber falsch.
Das eben nenne ich rhetorischen Dünnpfiff: statt sich an die wissenschaftliche Definition zu halten, schwindeln Sie sich mit ähnlich klingenden Umschreibungen zum gewünschten Ziel, nämlich den KI-Erguss als „Beweis“ gegen Rauls einsetzen zu können. Exakt deshalb schrieb ich Ihnen bereits im Juli letzten Jahres diesen Vorbehalt ins Stammbuch:
Da Sie meine Erklärungen netterweise verlinkt haben, kann jeder Interessierte sich selbst von meiner Sorgfalt überzeugen: Mein Text ist wesentlich umfangreicher, als es Ihr kurzer Auszug vermuten lässt, die Ausführungen werden zusätzlich mit zwei weiterführenden Links belegt. Diese Sorgfalt hätte ich mir auch von Ihnen gewünscht. Stattdessen behaupten Sie unentwegt, Ich bliebe Ihnen „den Beweis schuldig“. Und da wundern Sie sich noch, dass ich mir immer neue Kosenamen für Sie ausdenke?
Da Sie sich ständig beschweren, dass von mir „nichts Inhaltliches kommt. Wie immer“, bin ich für die Verlinkung auf meinen Beitrag doppelt dankbar: Vor sechs Monaten muss ich Sie mit anspruchsvollen Inhalten förmlich zugeschmissen haben. Überlegen Sie doch mal kurz, warum ich Sie jetzt seltener damit behellige. Könnte der Grund vielleicht darin liegen, dass Sie gezielt auf Brocken aus sind, die Sie als Munition nutzen können, um mich besser niederzumachen? Oder haben Sie mich die ganze Zeit verächtlich gemacht und mit übelsten Schmähungen belegt, weil zwischen Ihren Ohren – vom aufgeblasenen Ego und einer emsigen Phrasendreschmaschine abgesehen – der Wind durch die leeren Gänge weht?
Ich fasse ihre Aussage zusammen: weil Ihrer Ansicht nach jeglicher Output der KI halluziniert sein könnte, und Ihnen das geistige Rüstzeug fehlt, Halluzinationen oder falsche Aussagen als solche erkennen zu können, begegnen Sie jeglichem(!) KI Output mit prinzipieller Skepsis.
Wie gehen Sie denn mit Informationen, Aussagen aus anderen Quellen um? Die können ja prinzipiell gefälscht, frei erfunden, verkehrt sein. Was machen Sie denn, wenn ich sage „Die Formulierung unterstellt ein einheitliches politisches Subjekt („die Amerikaner“), das weder existiert noch empirisch belegt wird.“? Müssen Sie dann auch passen, weil Sie zu doof sind, den Gedanken zu verstehen, der da geäußert wird?
Ich fange erst an, das ganze schreckliche Ausmaß ihres intellektuellen Notstandes zu erfassen.
Da wo Krim und ich eine Aussage, die zufälligerweise von einer KI stammt, für richtig befinden, weil wir den Gedanken nachvollziehen können, und den prüfen, entdecken Sie ein Autoritätsargument.
Der „Beweis“ steckt nicht in der Herkunft der Aussage, sondern in ihrem Inhalt. Es gibt kein einheitlich politisches Subjekt namens „die Amerikaner“! Wenn Sie das anders sehen, können Sie das gerne erläutern.
Der Verweis auf die Funktionsweise(!) von KI, und dass die gelegentlich(!!) halluziniert ist völlig neben der Spur.
Nachtrag: Halluzinationen kommen bei LLMs gelegentlich vor. Berühmte Beispiele sind Schriftsätze, die Anwälte bei Gericht eingereicht haben, die auf nicht existierende Urteile verwiesen. (z.B. Mata v. Avianca https://en.wikipedia.org/wiki/Mata_v._Avianca,_Inc.).
Das Prinzip der LLMs Sprache zu generieren, die zu einem Input passend ist, führt gelegentlich dazu, dass Informationen/Fakten erfunden werden, die also nicht existieren, aber täuschend echt wirken, weil sie typische Elemente enthalten (z.B. ein korrekt wirkendes aber nicht existierendes Aktenzeichen).
Anders gesagt, von Halluzinationen spricht man überhaupt nur dann, wenn die KI vermeintliche Fakten präsentiert, Zitate erfindet o.Ä..
Bei Ihnen sieht das so aus:
„handverlesene(!) Sätze“ und dann nur 4! Empörend!
Ja komisch, da stört man sich genau an diesem Absatz (allerdings nicht nur an dem), und dann ist es Ihnen nicht recht, wenn man den Absatz kritisiert. (Wir können das aber auch gerne umdrehen, und Sie benennen die Absätze/Gedanken, die Ihnen gefallen, die Sie für richtig befinden und ich schaue, was mir dazu einfällt und jage das evtl. durch die KI. Deal?)
In der „Fachsprache“ würde es ganz sicher nicht als Halluzination bezeichnet. Die KI hat Sprache generiert, die uns wegen ihres Inhaltes „gefällt“. Den Output hat die KI nicht generiert um zu gefallen, sondern weil es die wahrscheinlichste Antwort auf den Input ist, was wiederum daran liegt, dass Fehler dieser Art häufig vorkommen und deshalb auch entsprechend oft mitsamt der Kritik in den Trainingsdaten vorkommen.
Weil Krim und ich im Unterschied zu Ihnen, den Inhalt zur Kenntnis nehmen, und den daraufhin prüfen, ob der sachlich richtig ist, können wir gut damit leben, dass die KI weder versteht, was sie ausgibt, noch zwischen richtig und falsch unterscheiden kann. Dafür hat unsereins seinen Verstand, der das leistet.
Sie sind offenbar nicht in der Lage, das „Gefälligkeitsgutachten“ zu prüfen, also die von der KI getätigten Aussagen nachzuvollziehen, um selber zu entscheiden, ob die stimmig, richtig, oder falsch sind.
Wenn die KI (oder sonst wer) behauptet, dass kein Subjekt „die Amerikaner“ existiert, dann stellt man sich als denkender Mensch die Frage, ob das stimmt. Geht also der Frage nach, was ein Subjekt ausmacht, was mit „die Amerikaner“ gemeint sein könnte, und ob dieses Objekt (denn als Gegenstand, gibt es „die Amerikaner“ durchaus) ein(!) Subjekt sein können.
Krim und ich haben hier einen Vorteil, weil wir geschult sind, also die Fehler kennen, die Bürger gerne machen.
Sie sind im Nachteil, weil Sie nicht bereit sind auch nur in Erwägung zu ziehen, dass die Kritik korrekt sein könnte.
Was bedeutet Halluzinieren auf KI bezogen?
Auf KI bezogen bedeutet Halluzinieren, dass ein KI-System Inhalte erzeugt, die überzeugend klingen, aber sachlich falsch, frei erfunden oder nicht belegt sind.
Kurz gesagt: Die KI „erfindet“ etwas, ohne zu wissen, dass es falsch ist.
Typische Formen von KI-Halluzinationen:
– Erfundene Fakten z. B. nicht existierende Studien, Gesetze oder historische Ereignisse.
– Falsche Details: Reale Personen oder Themen werden mit falschen Daten, Zitaten oder Zahlen versehen.
– Erfundene Quellen: Die KI nennt Bücher, Artikel oder Links, die es gar nicht gibt.
– Übermäßige Sicherheit: Die Antwort klingt sehr selbstbewusst, obwohl sie falsch ist.
Warum passiert das?
KI-Modelle wie Sprachmodelle: verstehen Wahrheit nicht, sondern berechnen wahrscheinliche Wortfolgen, – haben kein echtes Faktenbewusstsein,
– versuchen immer, eine plausible Antwort zu liefern, auch wenn Informationen fehlen oder unklar sind.
– Wenn das Modell „Lücken“ hat, füllt es sie statistisch – und das kann zu Halluzinationen führen.
Wichtig: Halluzinieren ist kein Absichtliches Lügen und auch kein technischer Fehler im klassischen Sinn, sondern eine Grenze der Funktionsweise solcher KI-Modelle.
Da immer wieder die Frage aufkommt, warum ich mir die Texte von Rauls antue:
Ich kann solche Typen wie Rauls nicht leiden. Ich kann Dummheit nicht leiden. Und wenn die sich noch mit einem enormen Selbstbewusstsein paart und beleidigend auftritt, dann mache ich mir gelegentlich den Spaß, etwas Luft aus diesen aufgeblasenen Typen zu lassen, sie in all ihrer Erbärmlichkeit vorzuführen.
Die bürgerliche Konkurrenz bringt die zur Konkurrenz passenden Charaktere hervor. Die sachliche Notwendigkeit in der einem vorausgesetzten Konkurrenz zu bestehen, und dafür (in der Regel) nicht mehr als die Verfügung über die eigene Person als Mittel zu haben, führt bei nicht wenigen Bürgern zu einer Umkehrung. Da wo die Konkurrenz aus ihnen und ihren Anstrengungen das Material des Wirtschaftswachstums macht, stellt der selbstbewußte Bürger die Sache auf den Kopf, entdeckt lauter Chancen, die er ergreift und dank seiner Fähigkeiten auch erfolgreich meistert („mein Auto, mein Pferd, mein Haus“).
Diese Prahlerei ist für sich schon unangenehm. Richtig ärgerlich wird sie aber, wenn sich noch Dummheit dazu gesellt. Und auch die ist (meist) nicht angeboren, sondern Resultat der bürgerlichen Gesellschaft. Zum einen lernen junge Menschen nicht systematisch/analytisch zu denken. Dort, wo es nicht auf Wissen, sondern Wissensvorsprung ankommt, leidet auch das Wissen. Da, wo die Schule vorwiegend die Bürger auf die bestehende Berufe verteilt, also aussortiert, werden nicht nur Analphabeten produziert. Bürger sollen funktionieren, die geforderten Fähigkeiten besitzen, mehr ist nicht verlangt.
Insofern ist es auch nicht erstaunlich, dass eine KI, die nicht denken kann, durchaus in der Lage ist die Arbeiten zu übernehmen, weil und wenn sie vergleichbare Ergebnisse produziert. Die bürgerliche Berufswelt erfordert an vielen Stellen ganz offensichtlich nicht mehr.
Rauls ist ein ganz besonderes Exemplar. Da, wo andere Angeber noch merken, wenn sie vorgeführt werden, merkt Rauls nichts mehr. Er bekommt nicht mit, wie unendlich peinlich es ist, immer und immer wieder wortreich und beleidigend zu erläutern, warum sich eine Auseinandersetzung mit uns nicht lohnt.
IVG als strahlender Held im Kampf gegen die Dummheit! Siegfried der Drachentöter! Um sich dermaßen zu überhöhen, langt eine Luftpumpe nicht – da braucht’s schon schweres Gerät. IVG hat gewiss einen leistungsstarken Kompressor unterm Bett. Wie war das noch gleich mit „diesen aufgeblasenen Typen“?
Damit unserem Held die Arbeit nie ausgeht, produziert er sich seine „Dummen“ am Fließband: ausser seinen Adjutanten bekommt es jeder Forist um die Ohren, wie dumm er im Vergleich zu unserer Lichtgestalt dastünde. So wie er sich um die Hackordnung beißt, kaufe ich IVG die Heldenpose nicht einen Moment ab: Er gefällt sich zwar in der Rolle als König der Löwen, aber im wirklichen Leben reicht es nur zum lautesten Kläffer im Zwinger.
Irgendwann hat es den streunenden Köter in das Kommentariat unter Rauls Artikeln verschlagen. Das versucht er seitdem zu seinem Revier zu machen, indem er überall seine Duftmarken hinterlässt und vermeintliche Konkurrenten in Zweikämpfe verwickelt: Sie sollen sich entweder unterordnen oder „sein“ Revier verlassen. Von wegen „Ich kann Dummheit nicht leiden“. Blödsinn! Dass er „solche Typen wie Rauls“ nicht leiden kann, dass er sie „in all ihrer Erbärmlichkeit“ vorführen will, ist allerdings eine ernsthafte Drohung, da macht der zähnefletschende Sraßenköter aus seiner Mördergrube kein Herz.
Ich habe mehrfach gewarnt, dass dieser Kampfhund Blut sehen will, nicht umsonst gleicht die zweite Hälfte der Spielzeit im Kommentarbereich unter Rauls Artikeln regelmäßig einem Schlachtfeld. Mit einer verständigen Diskussion unter Erwachsenen hat das Getümmel jedenfalls nichts mehr zu tun, mit Rauls Darlegungen im Artikel schon gar nicht. Der Bluthund setzt seine stinkenden Haufen auf’s Spielfeld, und die reibt er uns ständig unter die Nase – im aktuellen Fall ging es ihm um „die Amerikaner als Subjekt“, später hatte ich ihn mit der KI so gereizt, dass er sich darüber weiter balgen wollte.
Inhalte sind dem Straßenköter vollkommen wurscht, im Vorbeigehen aufgeschnappte Themen nutzt er nur als Vehikel, um sich als überragendes Wesen aufzuplustern. Sein Erstsemesterwissen über knapp dreißig Seiten aus dem „Kapital“, Marx’ Begriffserklärungen zur Werttheorie, betet er bei jeder unpassenden Gelegenheit wie die Bibel rauf und runter, aber schon beim Mehrwert kommt er ins Schleudern, von Dialektik hat er keinen Schimmer, und das Kommunistische Manifest oder die Commune kennt er nur vom Hörensagen.
Das hindert einen IVG allerdings nicht, sich in die Pose einer wahren Autorität zu werfen und, auf einem Stapel der Blauen Bücher stehend, all seine Kritiker von oben herab der vollkommenen Ahnungslosigkeit zu bezichtigen… und als dumm zu beschimpfen. R.R. und auch ich können ein Liedchen davon singen, wie der Strolch sich immer wieder in unsere Hosenbeine verbeißt – nicht zur Ehrenrettung von Marx, sondern um sich im Rudel nach oben zu kämpfen oder wenigstens seine Position mit Zähnen und Klauen zu verteidigen.
Natürlich hat der Aufschneider auch sonst nichts auf der Pfanne, weder zu Rauls Berichten über die Politik und Ökonomie Chinas, noch zur KI – der Vogel stümpert vollkommen ungeniert mit ChatGPT herum, weil ihm nichts Eigenes einfällt. Wenn er uns den Quatsch schließlich als „Beweis“, als „Argument“ oder als – selbstverständlich von ihm verifizierte – „Kritik“ vorführt (oder von seinem Adjutanten Krim vorführen lässt), fahre ich dem Roßtäuscher gerne mal in die Parade – mit Algorithmen der IT habe ich mich seit meiner Volljährigkeit beschäftigt (und trotzdem meinen Marx gelesen).
Aber eine Kämpfernatur wie IVG kommt auch ohne Substanz über die Runden. Schließlich hat er in den ersten Semestern gelernt, wie man sich in Seminaren behaupten kann: mit einer gelehrig klingenden, schwer verklausulierten Wissenschaftssprache, die ungeheuer wichtig klingt und dermaßen verschlungen daherkommt, dass die dahinter verborgene Leere kaum aufzufinden ist. Wenn uns IVG dennoch gelegentlich ein paar Brocken auslegt, betätigt er sich als Parasit: Er betrachtet das Forum als intellektuellen Steinbruch; was er für seine Erstsemester-Rhetorik gebrauchen kann lässt er als Munition mitgehen. Wir dürfen uns nicht wundern, mit den eigenen Argumenten beworfen zu werden: Selber erarbeitet IVG sich keine.
Überhaupt ist IVG ein Spiegelfechter – ständig kontert er mit Gegenfragen, die Antwort fordert er gerne im Kommandoton ein. Seine Schimpfkanonaden und Beleidigungen verteilt er großzügig über den verachtungswürdigen Pöbel, bekommt er aber Gegenwind, bezichtigt er sein Gegenüber wütend der Trollerei und weiterer Frevel – als ob nicht er es wäre, der sich mit diesen Methoden nach oben beißen will. Apropos Parasit: Selbst die Verbalinjurien, die er hier gegen Rüdiger Rauls austeilt, hat er bei mir geklaut (sich aber immerhin redlich verdient).
Epilog:
Die Frage, warum IVG sich die Texte von Rauls antut, ist hiermit geklärt: Die Heldenpose können Sie elender Heuchler sich abschminken. In Wahrheit wollen Sie nur Ihr klägliches Ego füttern, indem Sie sich ohne Rücksicht auf Verluste an die Spitze eines Rudels durchbeißen wollen. Das Rudel jedoch gibt es gar nicht, es existiert nur in Ihrer wölfischen Einbildung. Wären Sie nicht so ein (aufgeblasenes, erbärmliches, hundsgemeines… na, Sie wissen schon) Riesenarschloch, könnte man glatt über die Tragik Ihrer traurigen Existenz ins Grübeln kommen …
Aber so bleibt uns nichts anderes übrig, als uns weiter über den abgehalfterten Möchtegern-Akademiker lustig zu machen, der so gerne zum Helden geworden wäre, nun aber höchstens noch als Prügelknabe taugt, weil die Luft raus ist. Wie gut, dass er nicht mitbekommt, wie unendlich peinlich es ist, immer und immer wieder wortreich und beleidigend zu erläutern, warum sich eine Auseinandersetzung mit uns nicht lohnt. 😎
@ Phineas gestern 22:08 Uhr
„warum macht sich Rauls eigentlich das Leben so schwer, und ignoriert die ganzen Kritikkommentare an seinen Beiträgen nicht einfach.“
Das hätten Sie besser mich direkt gefragt, denn ich bin der einzige, der IHnen dazu eine authentische Antwort geben kann. Alle anderen phantasieren herum, dass ich mich für einen „Übermenschen“ halte oder einen „Gerechten“, der sich missverstanden fühlt, unkritisch oder unreflektiert oder was sonst hier noch von Leuten, die mich NICHT kennen, in die Welt gesetzt wird. Es handelt sich dabei offensichtlich auch um Leute, die selektiv lesen, d.h. nur das aus meinen Texten herauspicken, was ihre Phantasien beflügelt. Alles andere, was nicht zu diesen feuchten Träumen passt, wird einfach überlesen. Die mir vorwerfen, resistent gegenüber Zweifeln zu sein, lassen alles unter den Tisch fallen, was bei ihnen Zweifel auslösen könnte. Aber egal, seis drum.
Ich weiß nicht, wie ernst gemeint IHre Frage ist. Aber ich, obwohl ich ja gegenüber Zweifeln angeblich unempfindlich sein soll, bin IHnen dankbar für diese Frage, die ich dann auch an mich selbst weitergebe. Warum setze ich mich mit diesen Kommentaren auseinander?
Es eine falsche Vermutung, dass ich mir das Leben schwer mache. Denn auf die meisten reagiere ich NICHT, wenn Sie sich das mal genauer ansehen.
Es gibt zwei Gründe für mich, warum ich auf einige Kommentare eingehe. Einer ist, wenn interessante Fragen aufgeworfen werden, die sich mir selbst noch nicht gestellt haben und zu denen ich gerne einen Standpunkt für mich selbst erarbeiten will. Das war besonders der Fall bei meinen China-Artikeln. Da kamen von ivg und Konsorten Standpunkte eigentlich zu der einen Frage: Wie sozialistisch ist China? Ich habe viel gelernt aus deren Gegenargumente. Denn nur solche bringen uns weiter im Verstehen der Welt. Diejenigen, die einem nach dem Munde reden, bringen uns nicht weiter. Nur die Zweifler bringen neue Gesichtspunkte in die Welt. DAS ist gut so und deshalb habe ich auch immer wieder gerne Brechts „Lob des Zweifels“ angeführt. ABER: Wenn der Zweifel abgleitet in eine Haltung des Zweifelns als Mittel der REchthaberei, dann bringt er wenig Erkenntnis. DAs war bei ivg und Konsorten für mich der Fall, weshalb ich dann keine weiteren Diskussionen mehr mit ihnen führte. Es sei denn es kamen Themen auf, die für mich selbst vom Inhalt wieder interessant waren, heißt: wo für mich selbst Dinge unklar waren und ich mir dazu Klarheit verschaffen wollte. Das war in den China-Diskussionen anfangs der Fall. Später ging es nach meiner Sicht nur noch um REchthaberei, die nichts weiter bringt. Was nützt es mir oder uns, wenn ich behaupte, dass die Erde eine Scheibe ist, und so lange darauf herum hacke, bis andere sich entnervt aus der Diskussion zurückziehen? Dann habe ich zwar alle an die Wand diskutiert und kann mir darauf einen runterholen. Die Erde aber bleibt eine Kugel.
Der zweite Grund, weshalb ich mich auf Kommentare beziehe, geht gerade ivg und Konsorten an: Sie manipulieren, weil sie Recht haben wollen. Manchmal geht es mir darum, Diese Manipulationen aufzuzeigen, denn sie führen zu einer Verödung von Diskussion. Die ivg kommen daher mit unverständlichen Gedankenkonstruktionen, die den Eindruck von Tiefe erwecken. Dieser Eindruck entsteht, weil sie mit BEgriffen um sich werfen, die einerseits FRemdwörter sind und andererseits Fachausdrücke. Da viele dieser Begriffe als Begriff selbst oder aber in ihrer BEdeutung unverständlich sind, entsteht der Eindruck von Kompentenz aufseiten des KOmmentators und von mangelndem Wissen auf der Seite des Lesers. Mancher Leser glaubt, dass er das Unverständliche nicht versteht, weil ihm selbst das nötige Wissen oder gar Intelligenz fehlt. Das ist FALSCH. Sehr oft sind Gedankengänge unverständlich, weil sie wirr und unverständlich sind.
Solche Intellektuelle wie ivg und Konsorten leben von diesem Missverständnis. Sie drücken sich unverständlich. d.h. akademisch, aus, um überlegen zu wirken bzw unangreifbar zu sein. Sie wollen nicht verstanden werden, weil eine verständliche ausdrucksweise auch die Banalität mancher Gedankengänge offensichtlich werden ließe. Teilweise sind sie auch verwirrt, aber das wird nicht deutlich, weil sie sich ja so intellektuell ausdrücken, dass niemand an ihrer Kompetenz und Intelligenz zu zweifeln wagt. DAs ist das typische Akademikersydrom: Flachen Gedankengängen durch komplizierte Ausdrucksweise Tiefgang verschaffen. Das führt dann dazu, dass ivg mir Inkompetenz versucht nachzuweisen, indem SCheinprobleme aufgeworfen werden wie meine „Wechsel des Subjektes“ zwischen „Die Amerikaner“ “ US-Bürger“ „die Amerikaner“. Als wären das die wichtigen Aussagen meines Artikels gewesen. daran kann sich nur aufhängen, wer entweder das Thema nicht verstanden hat oder wem es gar nicht um das Thema geht. Aber allein solche Begriffe wie „Wechsel des Subjekts“ sind Intellektuellensprache, die nur einen einzigen Sinn haben: Eindruck schinden. Und deren gibt es mehr. Man sehe es mir nach, dass ich mir nicht die Mühe mache, danach zu suchen.
Worum es wirklich geht, sagt ivg heute 09:49 Uhr:
„Ich kann solche Typen wie Rauls nicht leiden. Ich kann Dummheit nicht leiden.“
Ich kann verstehen, dass er mich nicht leiden kann. Das ist jedermanns gutes Recht. Auch mir laufen jeden Tag Leute über den Weg, die ich nicht ausstehen kann. Dass er mich mit Dummheit gleichsetzt, nun gut, ist nicht schmeichelhaft für mich. Aber auch damit kann ich leben.
Was aber nun wieder typisch ist, dass er dieser persönlichen Abneigung gegen mich versucht, höhere Weihen zu geben. Es stellt seine Abneigung mir gegenüber als einen Kampf für höheres dar, gegen die bürgerliche Gesellschaft, gegen den Kapitalismus und pipapo: Geschmacksmuster gefällig:
„Die bürgerliche Konkurrenz bringt die zur Konkurrenz passenden Charaktere hervor. Die sachliche Notwendigkeit in der einem vorausgesetzten Konkurrenz zu bestehen, und dafür (in der Regel) nicht mehr als die Verfügung über die eigene Person als Mittel zu haben, führt bei nicht wenigen Bürgern zu einer Umkehrung. Da wo die Konkurrenz aus ihnen und ihren Anstrengungen das Material des Wirtschaftswachstums macht, stellt der selbstbewußte Bürger die Sache auf den Kopf, entdeckt lauter Chancen, die er ergreift und dank seiner Fähigkeiten auch erfolgreich meistert“
Verstehe das, wer will. Hört sich zwar tiefsinnig an, wirft aber die Frage auf: WAS will uns der Autor damit sagen? Und zweitens: Wenn er uns was sagen will, warum drückt er sich nicht verständlich aus? Denn ER will ja verstanden werden. ER will unsere Aufmerksamkeit. ER glaubt vermutlich, uns mit seinen Ausführungen etwas zu geben. Aber WIR, die Leser, sind diejenigen, die etwas geben. WIR schenken ihm Aufmerksamkeit, die er leider für seine Selbstdarstellung missbraucht. Aber so funktioniert intellektuelle Verdummung und Manipulation. Die eigene Ablehnung bekommt etwas Höheres, Politisches.
Ich kann nicht sagen, dass ich SIE nicht leiden kann. Dafür kenne ich zu wenig von IHnen. Vllt sind Sie als Nachbar ja sogar recht hilfsbereit. Aber ich mag es nicht, wie Sie sich hier mit Ihrem schein-marxistischen und schein-intellektuellen Gefasel über andere erheben, anderen den Eindruck vermitteln, blöde zu sein. Die Menschen hier schenken IHNEN Aufmerksamkeit. Das ist ein Geschenk und SIE sollten es würdigen.
Das ist in der Tat Schwachsinn, RR, und zwar aus meiner Sicht sehr übler, moralistischer Schwachsinn.
Und der ist tatsächlich piepeinfach zu erkennen und anzukreiden! Beginnt ja schon mit dem ersten Satz:
„Die bürgerliche Konkurrenz bringt die zur Konkurrenz passenden Charaktere hervor.“ Du bist doch Nachhilfelehrer gewesen, du weißt nun wirklich aus erster Hand, was jeder bürgerliche Kritiker des Erziehungswesens hin zu sagen weiß, daß der Vorgang, der mit diesem einfachen Satz beschrieben sein soll, den Subjekten schulischer Konkurrenz und Auslese jede Menge Anpassungsleistungen abverlangt („Assimilation und Akkomodation“), und daß da folglich nicht eine Konkurrenz etwas tut, sondern Konkurrenten tun und leisten etwas.
IVG’s Beschreibung behandelt Konkurrenz völlig abstrakt (d.h. getrennt von dem, um was konkurriert wird) als eine BlackBox: Dies komme vorn rein, das komme hinten raus, und was da rauskomme, das sei im Allgemeinen Igitt, Bäh und voll daneben.
Damit breche ich die Kritik schon ab, denn du führst ja vor, wie du mit mir und meinen Worten umzugehen beliebst, und da hier niemand sichtbar liest, für den ich arbeiten wollte, warum sollte ich dir Arbeit abnehmen, die du mit jeder Menge Selbstgerechtigkeit verweigerst?
Da hast du den Satz etwas zu wörtlich genommen. Natürlich sind es Übergänge, die die Konkurrenten machen. Die sind aber in den Notwendigkeiten der Konkurrenz angelegt. Man muss sich in der Konkurrenz bewähren, also richtet der überwiegende Teil der Bürger auch ihren Willen darauf.
„Die sind aber in den Notwendigkeiten der Konkurrenz angelegt.“ – Nein, sind sie nicht, das Weaselword „angelegt“ folgt derselben Syllogistik, wie die BlackBox-Konstruktion.
„Man muss sich in der Konkurrenz bewähren“ – Nein, „muß“ „man“ nicht, „man“ muß sie allenfalls aushalten
„also“ – nix also!
„richtet der überwiegende Teil der Bürger auch ihren Willen darauf.“ – das ist eine a) verkürzte und b) offenbar unverstandene Phrase aus mißlungener Rezeption von Karl Helds „Psychologie …“, die so, wie sie da steht, einfach nur absurd ist. Was soll denn da zu Werke gehen, „einen Willen zu richten“?
Richtig – deine Diktion landet wieder beim erfundenen Subjekt namens „Konkurrenz“.
Das Ding, das Held mal mit ähnlich klingenden Formulierungen angesprochen hatte, ist ein abstrakter Wille, und dessen Organ hieß bei ihm Selbstbewußtsein.
Das an dieser Stelle und in dieser Umgebung zu diskutieren ist völlig neben der Sache, ich werde dir deshalb auf Einwände nicht antworten.
Du bist wirklich ein Klugscheißer und Rechthaber. Von daher kein Einwand, wenn wir die Diskussion beenden.
Sehr dummer Kommentar – wäre ich ein „Klugscheißer“ würde ich das diskutieren und darin glänzen wollen.
( ….isser , va darausheraus, daß er sowas -wichtiges- wie das hier auchmal gernmal „nicht weiß“ ….naja…aber ja, es ist wichtig! – zieh in betracht bei gegenübern , daß bspw „konkurrenz ausgehalten wird“, also ein gegenüber, was nicht im „sich in ner konkurrenz (sind ja iwie konkurrenz-en 🙄 ) bewähren“ lebt ….so auch in allerlei weiteren „verfaßtheiten“, anderen…. )
Vorschlag zur Güte: Sie benennen die Absätze und Aussagen aus dem Artikel, die Sie für richtig und wichtig halten, und dann schauen wir mal, ob die was taugen. Deal?
Nun, es sind Aussagen, die vermutlich gemacht haben, weil Sie die für richtig hielten. Oder wollten Sie einfach nur ein bißchen schwafeln? So nach dem Motto, einfach mal was in den Raum stellen, egal ob es richtig ist. Dann könnte man auch sagen, war anders gemeint, oder stimmt, da liegt ein Wechsel des Subjektes vor.
Selbstkritik ist aber nicht ihr Ding. Sie verlegen sich darauf, dem Kritik nachweisen zu wollen, dass der böse Absichten hegt, Widerspruch um des Widerspruches willens äußert usw..
Was wären denn die wichtigen Aussage ihres Artikels?
BTW: Man kann in ihren Artikel übrigens solche Fehler nahezu durchgängig finden. Beispiel:
Meinen Sie wirklich, dass je ein US Präsident den Zweck verfolgt hätte, die „Welt sicherer zu machen“?
Wenn die USA etwas gestört hat, dann die Kosten, die mit den Programmen verbunden waren.
„WAS will uns der Autor damit sagen?“
Das auf den Kopf stellen, besteht in dem Unterschied zwischen dem objektiven Sachverhalt und der Art und Weise wie dieser Sachverhalt im Denken des Konkurrenzbürgers vorkommt. Objektiv ist der lohnabhängige Bürger Mittel des Kapitals, das mittels Ausbeutung der Arbeitskraft sein Kapital vermehren will. Das Kapital verfügt über die Person des Lohnarbeiters. Der stumme Zwang der Verhältnisse nötigt den Arbeiter dazu seine Arbeitskraft an den Unternehmer zu verkaufen. Im Bewusstsein des Arbeiters kommt dieser Sachverhalt aber ganz anders vor. Nicht das Kapital ist das Subjekt des Verhältnisses zwischen Kapital und Lohnarbeiter, sondern der Lohnarbeiter ist das Subjekt. Er ergreift Chancen, meistert Herausforderungen, seine Arbeit beschert ihm ein Einkommen, das er sich durch seine Fähigkeiten und Leistung verdient hat. Der Arbeiter legt sich also einen zur Konkurrenz passenden Charakter zu, indem er sich alles in Gedanken so hindreht, dass er das Subjekt von Verhältnisses erscheint, denen er in Wirklichkeit mit Haut und Haar ausgeliefert ist.
Einverstanden, bis auf die Formulierung „mit Haut und Haar“
Denn die Zweck – Mittel – Vertauschung findet nicht statt, wenn einer die Maßstäbe der Konkurrenz nur hin- und an-nimmt; erst wenn er sie sich zu eigen macht, geschieht das, weil erst dies ein „Selbst“ und mit solchem Selbst auch dessen Produkt, den „Charakter“ auf die Welt bringt. Der erst hat „Haut und Haar“.
Es ist natürlich lieb gemeint, dass du die „Frage“ von Rauls beantwortest. Die war aber nicht als Frage gemeint, sondern die bei ihm übliche Polemik, dem, Autor seine eigenen Verständnisprobleme zur Last zu legen.
Rauls redet zwar gerne von den Klassikern, er gibt gerne den Auskenner, aber belesen ist er nicht. Andernfalls hätte er verstehen können, worum es geht, wenn man das falsche Bewusstsein des Lohnarbeiters anspricht.
Und das ist das Ärgerliche an solch Typen wie Rauls. Die wollen nichts wissen, die wollen nichts lernen.
Ich glaube auch nicht, dass Rauls wirklich gefragt hat. Trotzdem ist es besser über die Sache zu reden, als sich auf diese Metaebene und diese kuriose Theorie einzulassen, wir würden manipulieren wollen und würden nur zerstören wollen. Er unterstellt uns ja einen pathologischen Charakter.
🎼♩Alle Vögel sind schon da, 🎵
🎼♫ alle Vögel, alle! 🎶
😇
,👍
YEAP!!
Ich weiß nicht, ob das stimmt. Sprache ist, wenn man sie nicht versteht, nur eine Aneinanderreihung von Lauten, Wörtern oder komischen Kringeln).
لا أعرف إن كان هذا صحيحًا. فاللغة، عندما لا نفهمها، ليست سوى تتابع من الأصوات أو الكلمات (أو رموز غريبة).
Verstehen ist ein geistiger Prozess, der mehr macht als Vektoren zu bilden. Beim Training der KI werden Muster erkannt, also das Typische. Das können Papageien im Prinzip auch, wenn sie Geräusche nachmachen und der Mensch Wörter erkennt.
In unserem Beispiel hat die KI den typischen Fehler nicht als solchen erkannt, sondern die typische Antwort generiert.
Die Ideosynkrasie der IVG’schen Gedankengänge ist kein dankbarer Gegenstand und „eigentlich“ kein öffentliches Thema, aber diesen Einblick will ich nicht passieren lassen.
Sprache ist nichts, was verstanden wird oder verstanden werden kann, „verstanden“ werden Sachverhalte, und zu diesen Sachverhalten zählt Sprechhandeln („parole“). Sprechhandlungen sind Transformationen von Sachverhalten mit Hilfe eines Repertoires von Zeichen, die zunächst nichts weiter, als Namen sind. Weil aber zu den Sachverhalten, die in Zeichenrepertoire transformiert werden, auch gedankliche Operationen zählen, gehen Sprechhandlungen dazu über, die gedanklichen Operationen mit Namen zu verknüpfen („Grammatik“), und das Resultat ist eine Repräsentation von Sachverhalten, wie sie gedanklich aufgenommen werden.
„Mathematik“ ist eine gesonderte Gestalt einer Grammatik, die den Zweck hat, jede bekannte Art sprachlicher und gedanklicher Operationen und Verknüpfungen eineindeutig repräsentieren zu können, deshalb ist sie ein Instrument, das in einer „KI“ organisiert so mächtig in der Aufnahme und Wiedergabe von Repräsentationen erscheint. Deshalb gilt halt „Gigo“, „garbage in, garbage out“ und dies „garbage“ umfasst gegebenenfalls auch das Repertoire der zulässigen Operationen in der Architektur einer KI.
Von Letzterer habe ich, wie gesagt, keine Ahnung.
Es mag wie ein Paradoxon klingen, aber mit Ihrem letzten Satz haben Sie sich in Sachen KI einen Vorsprung verschafft, den IVG im Leben nicht aufholen kann, denn dazu hat er zu kurze Beine (pun intended).
Nun, eine KI könnte wohlmöglich schließen, wenn deine Aussage über mich stimme, dann stimme deine Aussage über IVG auch für dich selbst. Reine Mathematik.
Wenn du ein wenig nachgedacht hättest, wäre dir vielleicht aufgefallen, dass wir über Sprache diskutieren, die KI generiert hat. Die zu „verstehen“ meint: dank der eigenen geistigen Fähigkeiten auf den Sachverhalt zu schließen, der der KI aber als Sachverhalt unbekannt ist.
KI kennt keine Sachverhalte, sondern analysiert als LLM Sprache nach statistischen/mathematischen Methoden, um Muster und Beziehung zu entdecken und die in Modellen zu verwursten. Beispiel (stark vereinfacht): Ärztliche Diagnosen oder Rechtsgutachten haben eine typische Form, verwenden typische Wörter (von Begriffen will ich hier nicht reden). Das kann man mathematisch fassen. Mit dem passenden Kontext wird daraus eine Abfolge von Wörter (bzw. Token) generiert, die am wahrscheinlichsten sind.
Was sagt KI dazu:
(Hervorhebung von mir)
Ich weiß, dass es kein einheitliches politisches Subjekt namens „die Amerikaner“ gibt. Das habe ich vor langer Zeit gelernt, weil mir ein Ausbilder die Sache erklärt hat, und mir die Erklärung eingeleuchtet hat..
Das die KI einen solchen Satz generiert, hat vermutlich damit zu tun, dass „die Amerikaner“ ein gängiger Fehler ist, vermutlich auch oft entsprechend kritisiert wird. Die KI stellt eine statistische Verbindung zwischen der Phrase „die Amerikaner sind es leid“, und hat in ihrem Modell eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine entsprechende Antwort (bzw. Abfolge von Wörtern).
KI „erläutert“ das so:
Für jvb. Der Text scheint plausibel könnte aber halluziniert sein. Jemand, der sich mit KI beschäftigt hat, wird aber erkennen, dass die Arbeitsweise von KI recht treffend illustriert wird.
„Konzepte erkennen“ bedeutet hier natürlich, eine Wahrscheinlichkeit ermittelt zu haben.
Ich hatte mir nicht träumen lassen, daß IVG und Krim sogenannte „natürliche“ Sprachen gegenüber der mathematischen Sprache vermittels einer Wertvorstellung darüber, was „Bedeutung“ und „geistige Leistung“ sei, fetischisieren, deshalb hatte ich IVG’s dahin gehendes Posting von 10:14 nicht ganz wörtlich genommen. Was ich dazu ab 12:00 geschrieben habe, konnte IVG, konnte anscheinend auch Krim, unter dieser Voraussetzung nicht verstehen.
Ich hab spätestens in der 4. Schulklasse, anläßlich der Satzteilanalyse im Deutschunterricht, begriffen, daß und wie sprachliche Operationen gedankliche Operationen repräsentieren. Das fiel mir vermutlich deshalb leicht, weil ich erst fünfjährig nach Ostfriesland kam und man deshalb mit Abstrichen sagen kann, ich sei „zweisprachig“ aufgewachsen. Ein Zweisprachler lernt halt auf operative Weise, daß „Zeichen“ und „Bedeutung“ dasselbe bleiben, wenn unterschiedliches Zeichenmaterial zur Anwendung kommt, daß folglich die Worte „Zeichen“ und „Bedeutung“ zwei Richtungen derselben Relation von „Zeihen“ und „Bezeichnetem“ ansprechen. Bezeichnung nennt eine Operation (Verknüpfung) über bezeichnetem Material, Bedeutung eine Operation (Verknüpfung) über Zeichenmaterial. Die Bezeichnungen „Mutter; Kind“ verknüpfen ein Verhältnis zweier Objekte mit dem bezeichnenden Subjekt, was dem Subjekt die Voraussetzung liefert, ein Verhältnis de.r Objekte zueinander im Zeichenmaterial zu repräsentieren: „Mutter DES Kindes“. In dieser Relation bleiben freilich die Objekte, was sie waren -> Das Subjekt der sprachlichen Operation hebt die Differenz von Zeichen und Bedeutung in die bezeichneten Objekte auf („signifiant / signifié „).
Okay, aber bevor ich mich darüber streiten muß, verlasse ich lieber das Lokal.
Man kann nie ein Medium vollständig und verlustfrei in ein anderes übersetzen, deshalb spricht die KI von einer mathematischen Annäherung an Bedeutung. Ein Sprachmodell hätte implizite Bedeutungsrepräsentationen. Sprache ist ja eigentlich auch nichts anderes als Bedeutungsrepräsentation. Eine Lautfolge steht für eine Bedeutung. Die KI macht das auch nur anders über Vektoren und Muster. Die pure Aneinanderreihung von Lautfolgen, wäre auch nicht in der Lage passende Antworten zu liefern.
„Verstehen ist ein geistiger Prozess, der mehr macht als Vektoren zu bilden. Beim Training der KI werden Muster erkannt, also das Typische.“ Bloß worin besteht das Mehr. Mustererkennung würde ich auch beim Verstehen nicht ausschließen.
Der KI habe ich folgende Frage gestellt und weil das so erhellend für mich war erlaube ich mir die komplette Antwort zu posten. Die Antwort ist ein Knaller. Frage:
Antwort:
Kommt mir vor wie das Paradies der Postmoderne oder ein Denkmal für die Postmoderne.
Alles wird in seine sprachlichen Verhältnisse aufgelöst. Die Identität eines „KI-Begriffes“ besteht in den
sprachlichen Wechselwirkungen, in denen er steht. Die Wirklichkeit der KI ist die Sprache, nicht die Welt.
Während sich die menschliche Sprache auf die Welt bezieht, Begriffe daher richtig und falsch sein können, weil sie die Wirklichkeit treffen oder nicht, kenn die KI nur die Sprache als Bezugssystem. Wenn die Sprache das Echo der Welt im menschlichen Geist wäre, wäre die KI das Echo der Sprache, also das Echo des Echos. Funktionieren tut das, das heißt der Mensch kann nachvollziehen, was die KI produziert, weil die Begriffe der Sprache und ihrer Verhältnisse, die Identität der wirklichen Verhältnisse theoretisch beschreiben. Also enthält auch das Echo des Echos wirkliche Verhältnisse ohne aber den Output an der Wirklichkeit überprüfen zu können, also ohne richtig und falsch überprüfen zu können.
„Die Identität eines „KI-Begriffes“ besteht in den sprachlichen Wechselwirkungen, in denen er steht.“
„Sprachliche Wechselwirkungen“ – was bitte soll das sein!? Egal, es ist jedenfalls eine Verballhornung der ziemlich klaren Auskunft der Maschine:
Als ironische Verbeugung vor unseren Trollen teile ich mal mit, daß ich zu denjenigen Modellen zähle, die als Kinder (ab neun) beträchtliche Teile eines mehrbändigen Lexikons verschlungen haben, in meinem Fall „Der Große Brockhaus“ von 1961ff. Was, bitte, soll ich da anderes getan haben, als ein Trainer einer KI antut? Und wieso soll das, was mein Hirn damit veranstaltet hat, etwas anderes sein, als die KI mit obigen dürren Worten beschreibt, die mir ziemlich hinreichend erscheinen?
Warum hinreichend?
„Die Wirklichkeit der KI ist die Sprache, nicht die Welt.“ (Krim)
Wo, bitte, ist in diesem Beispiel eine „Welt“ – was immer genau das sein soll – abwesend?? Gibt es Hunde, oder gibt es keine Hunde? Weiß – umgekehrt – ein 9jähriger Bub aus Ostfriesland, was für ein Trumm ein Adler ist, über den er im Lexikon gelesen hat?
Wenn der Bub es damals nicht gewußt hätte, wüßte er es heute, 60 Jahre später immer noch in Norddeutschland lebend, nicht besser. Tatsächlich weiß ich es besser. Warum?
-> Kontext!
Ein Element dieses Kontextes ist, daß ich die Daten, die ich aufnehme, und die Relationen, in denen sie vorkommen, klassenlogisch organisiere.
Und die KI berichtet, daß sie etwas tut, was zumindest analog vonstatten geht:
Sie antizipiert.
Der 9jährige Bub beispielsweise hätte seine Kenntnis der Seihvögel der Nordsee und der Störche, die sich im Moor tummelten, mit Infos aus dem Lexikon über gewisse Seenlandschaften kombinieren und antizipieren können, daß es wohl sowas wie Flamingos geben werde.
Wo wäre in solcher Erfindung eine „Welt“ abwesend??
[Allgemeiner Einschub:
(Das kommt hier und hier her)]
„Alles wird in seine sprachlichen Verhältnisse aufgelöst.“
Zunächst mal: Wieso seine? Es sind MEINE, du patriarchale Drecfksau! Denn „unsere“ kann ich nach einem solchen Satz nicht mehr sagen! – Aber Schwamm ‚drüber.
Zweitens: Der Allquantor ist eine gleichbedeutende, theologische Anmaßung, das habe ich ein Posting weiter oben (12:00) zureichend erklärt, Stichwort „Repräsentation“.
Drittens: Wo kommt diese theologische Anmaßung her?
Dass der Krim diese Aussage sicherheitsnadelhalber mit einem Konjunktiv versieht, ändert nicht die Aussage dieser Metaphorik: Das ist einfach auf den Kopf gestellter Platonismus, die Ideen „als“ Schatten / Echo „der Welt“, statt der wahrgenommenen Welt „als“ Schatten / Echo der Ideen. Und daher ist
Viertens: Jene „Auflösung“ nichts weiter, als die des Verstandes in Gelehrigkeit.
Deshalb wird Krim zum Fan der KI – er entdeckt, worin sie IHM gleicht.
Das du von KI nichts verstehst, merkt man deutlich. Das soll keine Beleidigung sein.
Du verwendest „Sprache“ schon falsch. Sprache ist der Welt der KI nichts weiter als eine Ansammlung von Token ohne jede Bedeutung. Statt „Hund“, „Katze“, „bellt“ könnte man auch Zahlen einsetzen – für die KI würde das keinen Unterschied machen.
Das ist etwas missverständlich ausgedrückt, denn die semantische Nachbarschaft ist nichts mehr als eine mathematisch fassbare Ähnlichkeit, die aufgrund der Verwendung der Token ermittelt wurde. Die KI braucht abertausende Datensätze, um solche Verbindungen zu ermitteln, dem Menschen sagt man es einmal, dann merkt er sich Synonyme.
„Statt „Hund“, „Katze“, „bellt“ könnte man auch Zahlen einsetzen – für die KI würde das keinen Unterschied machen.“
Für mich auch nicht und für dich – Überraschung! – ebenfalls nicht. Warum solltest du keine Zahlen anbeten, statt Worten?
Es wird in Muster, also statistische Verhältnisse aufgelöst. Das geht mit Sprache ebenso wie mit Bildern, was schon ein Hinweis darauf ist, dass „Sprache“ hier nicht mehr als aneinandergereihte Token sind, die für die KI keinerlei Bedeutung haben.
Statt „Hund“ könnte es auch „qx7“ oder „Objekt Nr. 1234“ sein. Das wäre für die KI egal. Es geht lediglich darum, in welchen Kontexten dieses Token in statistischen Beziehungen zu anderen Token steht. Dass ist dann die „Bedeutung“ dieses Tokens: die statistischen Beziehungen zu Kontext und anderen Token.
Das ist einerseits sehr praktisch, weil die KI nichts verstehen muss, um einen Output zu produzieren, der zum Input passt. Hat aber andererseits auch die Konsequenz, dass KI zuweilen halluziniert, dass KI umso schlechter wird, je weniger Material ins Training eingeflossen ist, und tendenziell zu Artefakten neigt, wenn sie mit KI Material trainiert wird.
Hätte schreiben sollen. „Alles wird in mathematischer Form in seine sprachlichen Verhältnisse aufgelöst.“ Ich habe noch weiter gefragt. (Das ist aber zu lang um es zu posten.) Die KI hat ein vereinfachtes Zahlenbeispiel gemacht. Mit der Kosinus-Ähnlichkeit wird die Ähnlichkeit von zwei Begriffen als Zahl ausgedrückt. Die sprachlichen Verhältnisse werden also entsprechend ihrer Verwendung in Zahlenverhältnisse überführt. Der Embedding-Vektor wird durch Attention ergänzt. (W,K,V) Für Attention braucht das Modell aber drei verschiedene Funktionen:
– Worauf suche ich gerade Bezug? – W
– Was kann ich anbieten, damit andere mich finden? – K
– Welche Information liefere ich, wenn auf mich geachtet wird? – V
Ein einzelner Vektor kann diese drei Rollen nicht sauber trennen.
Embeddings sagen was etwas ist. Q/K/V sagen wie es gerade benutzt wird.
Als jemand der sich ein bisschen tiefer und detaillierter damit beschäftigt und auch ANNs von scratch auf aufgesetzt hat kann ich euch versichern:
ihr seid hier ganz gut am Schwafeln.
Ich werde das wohl im Sinne der Gell-Mann Amnesie-Vorbeugung im Kopf behalten wenn ich zukünftig Beiträge von Euch lese.
Nix für Ungut, und löblich dass ihr Euch damit auseinaderzusetzen versucht.
Aber Schwafel bleibt Schwafel, besser nicht vom Eigenschwafel auf Pseudoerkenntnis schliessen.
Sehr schön, dass sich jemand mit profunder Sachkenntnis zu Wort äußert.
Noch schöner wäre es allerdings gewesen, wenn du etwas zur Sache hättest beisteuern können.
Um zu verstehen, wie diese KI funktioniert, muss man sich schon mit der Funktionsweise von neuronalen Netzen befassen und nicht mit Sprachlogik glänzen wollen. Zumal in Ihrer Debatte doch tatsächlich – man glaubt es kaum – die alte Behauptung von den „nomen realia sunt“ aus der dunklen Zeit wiedererscheint.
Ist ja ein deutlicher Schritt nach vorne, wenn man die KI mit den unsäglichen, auf einfachen Plausibilitätsalgorithmen aufgebauten Schreibhilfen vergleicht (Welches Wort ist wahrscheinlicherweise das, welches auf eine eingegebene Satzfolge als nächstes folgt). Doch woher kommt’s ? -> siehe neuronale Netze.
@name
Sie sind hier in ein Mönchskonvent geplatzt, das über neue Erkenntnisse zur unbefleckten Empfängnis debattiert. Weil die Spezialexperten mit ihren Bibelsprüchen nicht mehr ernst genommen werden, hat der Inquisitor ihnen ein ChatGPT-Frontend auf den Tisch gestellt, mit dem sie über ihr Anliegen reden können, ohne dass die Maschine ihnen gleich den Vogel zeigt oder sich vor Lachen auf dem Boden wälzt.
Die wollen von unsereins nicht über den mechanical turk aufgeklärt werden, die wollen eine wissenschaftliche Bestätigung, dass der liebe Gott persönlich aus dem Kasten zu ihnen spricht, also ein Gütesiegel für alles, was der Menschheit künftig von den Kuttenträgern verkündet wird. Ihr dezenter Hinweis, das Problem säße möglicherweise nicht innerhalb, sondern vor der Kiste, ist blanke Häresie! Seien Sie froh, wenn Sie dafür nicht gleich gesteinigt werden.
Jvb & Anhang: Ihr seid ja alle so gescheit. Bloß kann ich eurem Gewürge nicht einen Bezug zur Sache erkennen. Eigentlich gebt ihr bloß zu Protokoll, dass ihr rein gar nichts verstanden habt. Schwafel, Mönche, Namen sind die Wirklichkeit, Neuronale Netzwerke. Das heißt bloß, dass euch der KI-scheiß am Arsch vorbei geht. Inhaltlich auseinandersetzen wollte ich euch nicht. Aber ihr wollt nicht einfach sagen: Ich verstehe es nicht. Wie üblich sind die andern schuld, wenn ihr es nicht rafft und auch gar keine Lust habt in eurem Geist ein Licht anzuzünden. – Dann bleibt es eben dunkel.
Sie verkennen mich! Ich bin sofort bereit zu gestehen: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. Auf eurem Kreuzzug gegen die Dummheit (Näheres in der Offenbarung des IVG: https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/sicherheit-made-in-usa/#comment-334174) stellt ihr den Sokrates aber krass auf den Kopf: „ich weiß dass DU nichts weisst“. Das wiederum halte ich für anmaßend.
Erstens sollte man nicht vorschnell von sich auf Andere schließen, und zweitens ist die Freude über das Leuchten im eigenen Kopf oft verfrüht: Bei Kerzen ist auf einen rußenden Docht zu achten – gut zu erkennen an dunklen Rauchwölkchen aus Nase und Ohren. Denken Sie hingegen elektrisch, gibt es solche Probleme nicht. Allerdings werden Sie von einer anderen Sorge getrieben: reicht die Kabeltrommel?
Als guter Wissenschaftler muss man schließlich auch die Möglichkeit der „external combustion“ im Auge behalten. In diese Kategorie fallen z.B. Scheiterhaufen und Bananenschalen (kein Scherz: das ist, wenn Ihre Omme nach einem Ausrutscher funkenschlagend übers Kopfsteinpflaster klötert – Aua!). Halluzinogene Lichterscheinungen wiederum werden nach dem Genuss harter Drogen beobachtet – seit der Erfindung von LSD sogar als Bewegtbild und in Technicolor.
– Ein guter Rat zum Schluss: Bringt euch wenigstens so einigermaßen auf den heutigen Wissensstand, bevor ihr eure Stümpereien als geniale Erkenntnisse raushaut. 1985 erschien „Gödel, Escher, Bach“ von Douglas R. Hofstadter in deutscher Übersetzung (https://de.wikipedia.org/wiki/Gödel%2C_Escher%2C_Bach). In dem bereits 1974 angelegten Buch beschäftigt sich der Physiker, Mathematiker und Kognitionswissenschaftler mit den Grenzen formaler Logik auf der Basis des damaligen Wissensstandes der KI-Forschung.
Mit euren Schwafeleien bewegt ihr euch auf dem selben Feld, allerdings mit untauglichem Werkzeug (Faustkeil) und ohne jegliches Wissen. Euer „Lichtlein“ ist nicht mal ein blasser Schimmer, mit Logik und der Sprache steht ihr auf Kriegsfuß, … – kurz: ihr bringt nicht mal eine schlechte Parodie über den 50 Jahre alten Erkenntnisstand zuwege. Umso lächerlicher macht ihr euch, wenn euch Armleuchtern mangels Masse nichts Besseres einfällt, als über die Dunkelheit in fremden Köpfen zu schwadronieren.
Warum hältst du nicht die Klappe, wenn du selbst sagst, dass du nichts weißt. Warum verschwendest du meine Zeit. In deinem ganzen Beitrag steht: Ach Übrigens. Ich kenne ein Buch von 1974, wo auch was zum Thema gesagt wird.
Ist ja schön für dich, dass du weißt, wie Whataboutismus funktioniert. Das geht mir aber am Arsch vorbei – für dich extra deutlich, weil es sonst nicht bei dir ankommt. Und am Ende wieder dieselbe Dokumentation deiner Ahnungslosigkeit. Weil du überhaupt nicht im mindesten checkst, was der Gegenstand ist, ist alles was wir sagen „Schwafelei“. Du sagst bloß: Will ich nicht wissen, aber ich bin euch trotzdem überlegen, weil ich den Titel eines Buches kenne und weil ich in meine Sätze „Sokrates“ einbauen kann. – Wie erbärmlich.
Chapeau! Der Platz unter meinem Teppich reicht locker für Ihre intellektuellen Höhenflüge. Q.E.D.
Lieber Krim, bitte hör auf, diese Schachtauben ernst zu nehmen.
Ich meine, dass man Egos dieser absurden Dimensionen als das nehmen muss, was sie offenkundig sind: eine Behinderung.
@foehre: Eigentlich dachte ich, dass mein Post sehr deutlich ausdrückt, dass ich diese Luftballone nicht mehr ernst nehme. Die Beiträge überfliege ich auch bloß noch, weil ohnehin nichts drin steht. Der Typ denkt doch tatsächlich eine Beschimpfung sei ein Beweis. – reine Zeitverschwendung.
Das von Jenseits… erwähnte Werk darf man kennen und richtet(e) sich genau auch an ein Publikum wie euch, enthält aber eine dröhnende Leerstelle: das was heute ( wieder) die Grundlage der ganzen KI ist, nämlich neuronale Netze bzw das „Perzeptron“, dessen Grundzüge heute noch verwendet werden, kommt im ganzen Buch soweit ich erinnere gar nicht vor, obwohl die Technik das ist was man in den Jahrzehnten davor gerne ein „Elektronengehirn“ nannte.
Ich finde es leicht amüsant aber auch etwas traurig wie empfindlich ihr auf die Kommentare reagiert, die euch hier zurecht nicht ganz ernst nehmen. Getroffne Hunde und so.
Vielleicht Anlass, in Zukunft bei anderen Themen selbst etwas weniger arrogant und in angemessener Bescheidenheit aufzutreten?
In einem Forum u.ä. wird man übrigens immer jemand treffen der sich in einer Sache besser auskennt als man selbst. Selbst wenn man sich auskennt.
Idealerweise ist so ein Ort ein Ort des Wissensaustauschs und der Wissensvermehrung. Kein Ort an dem man seiner eigne Predigt lauscht.
Denkt mal in der Stille drüber nach, bevors morgen wieder um di-eklektischen Ismus geht, oder wie eure Religion heisst.
Gute Nacht.
https://www.youtube.com/watch?v=NhK_XazdBUk&list=RDNhK_XazdBUk&start_radio=1
Ein schönes Chanson, welches mir auch schon in den Kopf kam, als IVG sein Wortungetüm „Sprechhandeln“ mit dem Fremdwort „parole“ wissenschaftlich zu adeln versuchte. Nur gut, dass er den Songtitel nicht eindeutschen musste:
„Paroles, Paroles“ wäre auf IVG-isch zu „Sprechhändel, Sprechhändel“ mutiert – auf Ösi-Deutsch hätte Dalida dem Delon gar ein fetttriefendes „Sprechhendl“ aus dem Wienerwald an den Kopf geschmissen. Zur Ehrenrettung von Alain Delon sei allerdings vermerkt, dass er mit seinen „Paroles“ umgehen konnte – bei IVG kommt nur Wortsalat.
Was ich nicht wahr haben wollte
IVG und Krim habe ich bislang über alle Differenzen hinweg „doch noch“ als „Genossen“ in Anspruch nehmen wollen, vergleichbar der Weise, wie ich Kleinbürger aller Couleur mit irgend welchen Argumenten und nicht zuletzt mit meinen Zornesausbrüchen „als Mitmenschen“ hab in Anspruch nehmen wollen.
Solch „als Genossen in Anspruch nehmen“ schließt natürlich nicht aus, Fehler wahr und ernst zu nehmen, die solch einem Verhältnis entgegen stehen, aber wenn es sich um Fehler handelt, die einem argumentativen Wortwechsel auf einer sehr allgemeinen Ebene und Weise in den Weg geraten, können Impulse und Motive, sie gleichsam vom Tisch zu wischen, oder zumindest in den Argumenten zu umgehen, mächtig werden.
Das scheint mir hier der Fall gewesen zu sein, und der Fehler, von dem ich rede, ist der „Geist-Materie-Dualismus“ oder, in der Diktion von Gilbert Ryle, „Die Lehre vom Geist in der Maschine“.
Dazu will ich Ryle selbst sprechen lassen und verweise dazu auf den gesamten Text von „The Concept Of Mind“, aber, zum Einstieg in die Frage, worum es da überhaupt gehen soll, auf die Seiten 1-12.
https://antilogicalism.com/wp-content/uploads/2018/04/concept-of-mind.pdf
Ihr könnt dem Upload entnehmen, daß und wie Ryle gewissermaßen „im Giftschrank“ der akademischen und pädagogischen Zünfte steht, sage und schreibe 57 Seiten umfaßt der Begleittext, der mitteilen soll, warum alles, was Ryle da darstellt und darstellen will, Bockmist sei, wiewohl seinem Text eine bedingte Nützlichkeit in der Historie des modern aufgeklärten Geistes nicht abzusprechen sei …
@name schrieb:
Ich finde es immer bereichernd, wenn sich jemand mit Sachkenntnis in die Diskussion einbringt. Nicht so pralle finde ich Leute, die auf ihre Sachkenntnis verweisen und dann ohne jedes weitere Argument Bescheidenheit einfordern, weil sie als Auskenner alle bisherigen Diskussionsbeiträge als „Schwafelei“ kennzeichnen.
Und ganz daneben finde ich solche Diskussionsbeiträge:
Ohne was über die Sache zu wissen, die wir vertreten, hast du sie als „Religion“ abqualifiziert. Ziemlich unbescheiden, oder?
In diesem Sinne kannst du jetzt gerne noch zum Wissensaustausch beitragen.
Ob ich tatsächlich zum Wissensaustausch hier beitragen kann weißich nicht, bezweifle ich aber weil es nicht das richtige Format für mich ist.
Ansonsten geb ich Dir/Ihnen Recht.
Meine grenzwertigen Beiträge sollte man aber nicht als reines Trollen missverstehen, mir geht es darum ein wenig die Synapsen der Teilnehmer zu lockern, wie wir es nennen.
Dh verhärtete Positionen und Denkmuster, selbst wenn sie richtig sein sollten, in Frage zu stellen.
Das Magazin nennt sich Overton, die meisten Diskussionsteilnehmer aber geben dem überhaupt keine Ehre weil sie sich nicht einen Augenblick von der voreingenommen Position wegbewegen, und nur das lesen und denken wollen was sie schon vorher gedacht haben.
Das Thema KI, und das Thema Bewusstsein, sind zu breit und tief für die Kommentarspalten hier.
Und offenbar auch für die Autoren. Und es gibt darauf auch keine simplen, klaren und eindeutigen befriedigenden Antworten,
es gibt lediglich Fragen und Paradoxa, die sich nicht lösen lassen.
Die Frage ist, und das verneine ich weitgehend, ob die sich zukünftig lösen lassen, oder ob sie existenz- und mathematikinherent sind.
Okay, der eine betet Sprache / Begriffe an, der andere „Mathematik“ anstelle Sprache. Da kann freilich nur ein Mönchskonvent rauskommen.
Ich bete nichts an, sondern habe nur sprachlich verkürzt und unzulänglich versucht klarzustellen dass sich derzeit, und wie ich vermute, wohl auch zukünftig manche Fragestellungen nicht lösen lassen.
Die Mathematik kommt hier in erster Linie mit Gödels Theorem ins Spiel, welches das Dilemma formal beweist.
Es fängt aber schon damit an dass weder der Begriff KI noch der Begriff Bewusstsein irgendwie definiert wird, geht damit weiter dass es für Dich unmöglich ist festzustellen ob ich ein solches habe, vom Bewusstsein unsere nächsten Verwandten wie Katzen oder Delfine, oder dem von Würmern, Viren, Pflanzen oder Ökosystemen brauchen wir erst gar nicht anfangen.
Es sei denn wir bedienen uns traditioneller magischer bewusstseinserweiternder Techniken, dann erübrigt sich es darüber mit unzulänglicher Sprache nachzudenken.
Ein anderes Problem ist, um jemanden meinen Standpunkt nahe zu bringen, unabhängig davon ob dieser richtig ist, müsste ich erstmal eine Einführung in neuronale Netze geben, dann diverse ausgelutschte ontologische Rätsel anführen, zu mehreren psychedelischen Reisen einladen, und das Gegenüber in inein Isolationstank stecken, und dann zu 3 Monaten Schweigen verdonnern.
Im übrigen ist gegen ein Mönchskonvent erstmal nichts einzuwenden.
Wie definierst Du Wasser, fragt der Schüler den Basho.
Gespannt blicken sie zum Meister auf.
Der nimmt einen Eimer Wasser und schüttet es dem Schüler ins Gesicht.
„So definiere ich Wasser.“
Angestrengt denken sie darüber nach.
Was aber wenn kein Wasser da gewesen wäre, fragt ein Schüler.
„Das wäre dann sein Pech gewesen,“
“ … Es fängt aber schon damit an dass weder der Begriff KI noch der Begriff Bewusstsein irgendwie definiert wird …“
Wenn eine Debatte auf diesem Feld nicht um „Wahrheit“ im Sinne (theologischer / Glaubens-) Gewißheit, ginge, statt allenfalls um die logische Kategorie, wäre ihr Gegenstand die Wirklichkeit des Bewußt-Seins vom Bewußtsein, und das wären die praktisch allgemeingültig gewordenen oder gemachten Dogmen auf diesem Feld, auf die dein folgender Satz geht:
“ … geht damit weiter dass es für Dich unmöglich ist festzustellen ob ich ein solches habe, vom Bewusstsein unserer nächsten Verwandten … brauchen wir erst gar nicht anfangen.“
Das bestreitet der von mir weiter oben zitierte Gilbert Ryle mit Argumenten, die nicht etwa deshalb untauglich geworden sind (behaupte ich jedenfalls mal), weil ihm das heutige biologische Wissen nicht zur Verfügung stand. Jedenfalls wäre diese Behauptung erstmal zu prüfen, bevor einer mit der weit aufgefächerten und strittigen Literatur zu Biologie / Neurologie an das Thema heran geht, weil der Gegenstand implizit fortgeschleppte epistemische Dogmen sind.
Besonders mißmutig macht mich der immer wieder kehrende Verweis auf Gödel, der argumentlos auf eine angebliche, von mir aus auch „reale“, Einbruchstelle in die rationalistischen Traditionen verweist, um damit anti-rationalistische / mystizistische Texte zu rechtfertigen, als wäre Gödel kein Mathematiker, sondern … ein Prophet gewesen.
Das ist wieder die Ebene oder Tiefe von JVB …
„Einen Standpunkt nahe bringen“ – Das mag dein Anliegen sein, an dem du dich scheitern läßt, aber wessen noch?
Meiner jedenfalls nicht, d’accord.
Gödel habe ich nur angeführt als Beleg das sich manche Paradoxa nicht a7flösen lassen und dass solche grundsätzlich unvermeidbar sind.
Ich bestreite auch nicht die Anwesenheit von Bewusstsein bei anderen Geschöpfen, ganz im Gegenteil, nur lässt sich dieses trotz aller Indizien nicht beweisen, jedes andere könnte entweder ein Automat sein der nur so scheint, oder ein Illusion, die mir oder Dir scheint, im Sinne von Solipsismus.
Eines dieser Paradoxa ist der Transfer von Bewusstsein, um den es den Silicon Bros ja Zwecks Unsterblichkeit geht. Das Bewusstsein soll erst irgendwie in ein maschinelles Implantat kriechen und von dort dann beliebig kopier- und transferbar sein.
Spielt man dazu diverse Gedankenexperimente durch, stösst man auf unauflösbare Widersprüche bezüglich Identität von Kopie und Original und dergleichen.
Das Bewusstsein, von dem jeder eine Ahnung hat was damit gemeint sein könnte lässt sich schwer greifen und definieren. Dennet bezeichnet es schwammig aber treffend als etwas das sich anfühlt als ob man etwas sei. Wie auch immer, sollte zukünftige AI über ratio und Bewusstsein verfügen wird sie sich zwangsläufig fragen müssen ob das was wir damit bezeichneten dasselbe ist wie das was sie erfährt, und wird diese Frage nie beantworten können.
„Wie auch immer, sollte zukünftige AI über ratio und Bewusstsein verfügen wird sie sich zwangsläufig fragen müssen ob das was wir damit bezeichneten, dasselbe ist wie das was sie erfährt, und wird diese Frage nie beantworten können.“
Die zwei verknüpften Hauptsätze ziehen einander wechselseitig den Boden weg – den Autoren also. Das ist spiritualistisches Irresein nach dem Vorbild von Schamanen, denen ihre Rolle über den Kopf wächst, wie „Black Elk“ (Oglala), nur in deinem Fall folgenloses Geschwätz einer selbstbewußten Sklavenseele.
Mag so sein, ich kann den Gedankengang allerdings nicht nachvollziehen.
Bist Du denn sicher dass Du den angeführten nachvollziehen kannst?
Oder klammerst Du Dich an den Begrifflichkeiten fest und glaubst einen Widerspruch entdeckt zu haben? Wie gesagt sind diese unvermeidbar. Widersprüchliches, Unvereinbares coexistiert, und das zwangsläufig.
Es ist aber kein Widerspruch, denn das eine muss nicht und kann nicht mit dem anderen identisch sein, solange man nicht „alkes als eins“ postuliert.
Es schmeichelt mir aber dass Du mich mit einem Schamanen vergleichst dem die Rolle über den Kopf wächst. Viel mehr als das kann man in der conditio humana doch kaum erwarten,
Okay, meine Replik war ein wenig verärgerter, als sie hätte sein müssen. Dann erklär doch mal, wie du auf diesen Imperativ verfallen bist:
Ich habe übrigens in meiner Kindheit und Jugend dutzende mehr oder auch minder vergnügliche Spielereien mit exakt diesem Thema konsumiert, nicht nur, aber auch in der „Perry Rhodan“ – Serie. Ich erinnere, daß Willy Volz Kurt Mahr (ein Physiker bei NASA) und H.G. Ewers insbesondere mit den Vorstellungen gespielt haben, eine Roboterintelligenz könnte Humor entwickeln oder zum Philosophen werden. Beides hatte tödliche Folgen für Dritte, während die humanen Spielepartner erhielten, was sie brauchten.
Der Grundgedanke war immerhin rationell: Unterstellt man einer Robotischen Intelligenz, sie könne eigene Zwecke setzen, wird sie die Zwecke ihrer ehemaligen Erbauer entweder zum An- und Ausbau nutzen, oder sie wird jede Kommunikation einstellen.
Wäre Letzteres nicht vorbildhaft für „name“?
Der Imperativ ist schlampiger Formulierung und meinem Hang zum Absolutem geschuldet.
Ersetzen wir ihn durch einen Konjunktiv:
„.. mag sich fragen, “
Was das Einstellen der Kommunikation betrifft: ich kommentiere hier nur sporadisch, und es gibt noch mindestens eine Person die zumindest gelegentlich das selbe Pseudonym benutzt hat.
Ich denke für heute lass ichs auch sein, geschah ja auch nur auf Nachfrage hin.
Auch wenn es hier formell nur um ChatGPT ging sind Erwägungen, Urteile, Meinungen zu dem, was eine KI ist und was sie leistet bzw. leisten und nicht leisten kann ein essentielles Moment für das Unterwerfungsgebaren der Nationalinsassen weltweit, das gilt für die Entscheidungsebenen der transnationalen Konzerne und im politischen Mittelbau, und natürlich für die militärische Ebene oberhalb der exekutiven Kommandolinien.
Krim und IVG haben nach meinem Urteil dazu jede Menge Bockmist abgesondert, aber dabei sind sie immerhin um eine Dimension weiter in das Thema hinein gegangen, als alles, was ich auf Overton dazu gelesen habe. Gut, ich habe nicht alles gelesen.
Jedenfalls ist der Umgang auch von „name“ mit diesem Bemühen (so zweifelhaft einer dessen Motive stellen mag) so krank, wie das der Tetzlaffs vom Schlage JVB+.
Einen anderen Einstieg in die Debatte gab es vor knapp drei Wochen auf Ov, ausgehend von einem Post von „Noname“:
https://overton-magazin.de/hintergrund/wissenschaft/das-menschliche-gehirn-soll-wie-ki-funktionerien/#comment-329546
Die Aussagen, die Krim und IVG hier zu Token, Vektorisierung und Embedding vorgelegt haben, sind gewiß unzureichend, aber sie erlauben immerhin einen Einstieg in die Frage, was ChatGPT (und folglich andere Konstrukte, die sich teilweise derselben Technik bedienen), mit Attributen und Prädikaten in menschlicher Sprache (zu der auch die Mathematik bitte zählt!) stochiastisch veranstalten, und das geht meines Erachtens weit, weit über Pauschalurteile wie „statistischer Papagei“ hinaus.
In menschlichen Sprachen setzen Prädikate einen klassenlogischen Unterschied zwischen Nomen, den Attribute nicht setzen. Schematisch ausgedrückt ist es der Unterschied zwischen
„In der Nacht sind alle Katzen grau“
und
„In der Nacht erscheinen alle Katzen grau“.
Und nu kommst du, fallste was zu sagen hast.
Wer ist angesprochen?
Was ein NN „stochastisch veranstaltet“ geht nicht nur meiner Einschätzung nach über deine Verständnisfähigkeiten ( und meine ) hinaus, sondern wird tatsächlich gar nicht komplett verstanden.
Die Funktionsweise des NN ist denkbar simpel, informationstheoretisch jedoch ein weitgehendes Rätsel. Gerade deswegen werden Experimente derart durchgeführt, dass zB versucht wird Strukturen die bei bestimmten Informationen aktiviert werden zu identifizieren und deren Gewichte zu verändern. Der Erkenntnisgewinn daraus hält sich in Grenzen. Verstanden werden simplere Operationen die klassische Signalverarbeitung wie Differential, Edge Detection etc abbilden.
Ein Rätsel ist wie das NN überhaupt soviele Informationen speichern bzw wieder abrufen kann: nach gängiger Informationstherie die sehr fundiert ist ist das so nicht möglich,
weil das NN nur eine kleinere Anzahl von unterschiedlichen Zuständen annehmen kann.
Vereinfacht gesagt, das Gesamtwerk von Marx, als Beispiel, nimmt im NN weniger Platz ein als der komplette Buchstabensalat selbst.
Noch anders gesagt, und als Frage formuliert: kommt dein Coca aus Venezuela, Kolumbien, oder aus dem Labor? Das Frage ich mich gelegentlich wenn ich solche selbstüberzeugte aber von echtem Verständnis unbefleckte Beiträge wie den oben lese.
„kommt dein Coca aus Venezuela, Kolumbien, oder aus dem Labor?“
Der war gut und erschöpfend.
Der war billig und eine Retourkutsche, aber dafür emotional „echt“.
Die Frage ist eher ob Du mit der restlichen Infirmation irgend was anfangen kannst, bzw ob Du das überhauot willst.
Die Retourkutsche habe ich nicht ansprechen wollen, die sei dir gegönnt. Mir gings um den Kategorienfehler, der mir sagt, daß du nicht nur dann spinnst, wenn es um deinen Spiritus geht – du spinnst methodisch, aus und mit Prinzip.
Damit die Mitleser wenigstens im Grundsatz iwas profitieren können, hier einer der ersten Links, den Google zum Zusammenhang zwischen Embedding und Attention ausgibt. Sperrig, aber nicht unzugänglich, würde ich meinen.
https://www.projektron.de/blog/detailseite/attention-in-ki-4094/
Ergebnis (hypothetisch) : ChatGPT dürfte zu „name“s Kategorienfehler primär außerstande sein, aber verführbar, ihn zu begehen.
aktu
Übrigens (weils mich an Schnackus erinnerte), ein menschlicher Hörer kann Sprüche, wie „nachts ist es kälter, als draußen“ oder „heut wird es aber früher spät“ dekodieren, was in diesem Fall heißt, in eine rationelle und irrationale Aussage verdoppeln.
ChatGPT könnte dazu ebenfalls instand gesetzt werden, denke ich mal, aber das muß der Prompter tun wollen.
Die gesamte Diskussion zu dem Thema was KI vermag, und wo sie prinzipbedingt zu Halluzinationen neigt, ist zwar interessant, wurde von jvb aber ohnehin aufgemaacht, um die KI Kritik an Rauls Absatz pauschal zu diskriminieren.
Der (korrekte) Verweis darauf, dass KI zuweilen halluziniert ist natürlich absurd, denn man hat ja eine konkrete von der KI generierte Aussage, die man daraufhin prüfen kann, ob sie eine Halluzination ist. Diesem Anliegen hat sich jvb verbissen verweigert.
Tasächlich halluziniert AI immer. Mehr als das, zu einem Input einen mehr oder weniger arbiträren Output zu postulieren und dabei einen abgeleitetetn internen Zustand einnehmen kann sie ja gar nicht.
Das gilt übrigens ja auch für uns. Auch wir halluzinieren ununterbrochen die Welt.
Es ist übrigens gar nicht trivial ein neuronales Netz aufzusetzen das „nichts“ tut, dh den Input ausgibt.
Aber auch diese Spezialfall ist eine Halluzination.
Ja, aber das Ergebnis nennt man nur dann Halluzination, wenn es zwar plausibel klingt, aber faktisch falsch ist.
KI produziert notwendiger Weise Ergebnisse, die gelegentlich „falsch“ sind. Das ist dem Funktionsprinzip geschuldet. Die Aussage, dass „die Amerikaner kein einheitliches politisches Subjekt“ sind kann ich nachvollziehen, die Begründung stimmt. Da verfahre ich nicht anders, als hätte das ein Mensch so geschrieben.
„Eine Halluzination prüfen“ – wie soll das bitte gehen, wenn du nicht weißt, wie eine robotische Aussage zustande gekommen ist?
Ich habe weit, weit oben schon begründet, daß und warum eine Erfindung, am Resultat gemessen, von einer (Er-)Kenntnis nicht zu unterscheiden ist. Wenn eine KI halluziniert, und du vergleichst das Ergebnis mit deiner Erfahrung oder dem, was du für gesichertes Wissen halten willst, erfährst du absolut nichts, weder über dich, noch über die KI. Allenfalls einen Hinweis auf eine begrenzte Nutzbarkeit von KI-Daten, und das war weiter oben eigentlich DEIN Argument.
Lustigerweise hat Krim im „Gefühls“- Faden etwa gleichlautend das Nötigste über die „Technologie“ des Vergleiches hingesagt. „Aus seiner Schulung“ – nehme ich mal an.
Du bist absolut lernunwillig, es kümmert dich nichtmal dein Geschwätz von gestern – falls es dir nicht grad in den Kram deiner Selbstdarstellung paßt.
Eine ziemliche eigenartige Frage, denn man prüft die KI generierte Antwort wie jede andere Antwort auch. Behauptet KI, dass Trump schon dreimal Präsident war, weiß man, dass es eine Halluzination ist. Denn der Begriff besagt, dass die KI Dinge erfindet.
Warum das passiert mag zwar eine spannende Frage sein, ist aber unerheblich für unseren Kontext.
Die Diskussion wird immer absurder. Als müsste man ein KI Experte sein, um die von der KI erstellte Kritik an Rauls Text prüfen zu können.
„… weiß man, dass es eine Halluzination ist ….“
Ich schreibe jetzt unkontrolliert hin, was mir dazu einfällt: Nimm deine Medikamente.
Danach kannst du vielleicht wenigstens für dich selbst entscheiden, was eine Hallu, und was ein Irrtum ist.
Was willst du überhaupt?
Also schön, mich wollt ihr schon lange auf dem Scheiterhaufen sehen – geschenkt. Nun kommt @name, wesentlich konzilianter als ich es euch gegenüber jetzt bin, und versucht euch ein paar grundlegende Einsichten zu vermitteln, ohne die ihr nun mal keinen Zugang zum Verständnis von KI erlangen könnt. Gierig verlangt ihr nach „Input“, aber mit der Pose des Alleswissers, dem nur ein paar unbedeutende Details zum finalen Weltbild fehlen. Gleichzeitig droht ihr ihm mit dem Fegefeuer, wenn er nicht spurt.
Das ist nicht besonders charmant, eigentlich wissen wir aus der mörderischen Geschichte der katholischen Kirche, dass Dogmen das denkbar schlechteste Mittel im Umgang mit Wissenschaft sind – sie verführen nur zu einem saublöden Umgang mit den Wissenschaftlern: Sie müssen brennen! Hey Qana, was machen Sie anderes, wenn Ihnen der Gödel nicht schmeckt? Genau, sie packen ihn zu mir in die unterste Schublade, reservieren ihm also das Kreuz nebenan. Es ist ein fundamentaler Irrtum, dieses Verfahren als Diskussion anzusehen, und vollkommen unmöglich, darüber seinen Horizont zu erweitern.
Und Sie, IVG, selbsternannter Großinquisitor im Kampf gegen die Dummheit? Kaum zweifelte ich an Ihrem Dogma, der „abstrakte Reichtum“ sei ein zentraler Begriff im „Kapital“, kanzeln Sie mich mit Verweis auf Ihre überragenden Bibelkenntnisse ab. Ich zitierte zwar die zeitgenössische Marx-Forschung, sagte Ihnen auch auf den Kopf zu, dass der „zentrale Begriff“ im Kapital nich einmal vorkäme, aber Ihnen fiel dazu nur ein, dass ich Dödel nicht suchen könne. Während Sie über Google schwadronierten, stellte sich raus, dass Sie den Unterschied zwischen einer indizierten und Volltextsuche nicht kannten, schlimmer noch: Sie hantierten mit einer vorsintflutlichen Marx-Ausgabe aus dem Faxdrucker. Die muss man auswendig lernen, um Textstellen lokalisieren zu können.
Vor einem halben Jahr hab ich trotz all Ihrer wüsten Beschimpfungen noch versucht, Ihnen die Suchverfahren zu erklären, ja sogar eine Palette durchsuchbarer Kapital-Ausgaben geliefert, aber das konnte mich nicht vor dem gerechten Zorn des Experten bewahren. Für Zweifel oder gar Bescheidenheit ist bei Ihnen kein Platz, lieber nagelt mich der Großinquisitor bei jeder Gelegenheit ans Kreuz. Über Ihre und Krims ständigen Versuche, mir Ihre Marx-Auslegung (und meine Dummheit) mittels KI zu „beweisen“, schweige ich lieber – Ihr rafft es nicht, an eurem religiösen Wahn prallt jedes Argument ab Was ihr alle miteinander nicht kapiert: Eure Machtspielchen bringen euch nicht weiter, da könnt ihr euch aufblasen wie ihr wollt. Wenn ihr von @name etwas lernen wollt (mich habt ihr schon zu oft verbrannt), müsst ihr von eurem hohen Ross herunter, sonst versteht ihr ihn nicht.
Mit eurer Überheblichkeit stellt ihr euch beim Lernen sowieso ein Bein: Um als Autoritäten unangreifbar zu erscheinen, verbarrikadiert ihr euch hinter einer schwer verständlichen Herrschaftssprache. Die ist dermaßen gespickt mit Fremdwörtern und Fachbegriffen, dass ihr unter der Fülle des darin verborgenen Wissens kaum noch laufen könnt. Kaum schnuppert ihr kurz an der KI (bzw. dem was ihr dafür haltet), redet ihr schlau von „Token, Vektorisierung und Embedding“, rührt schnell noch ein paar herumliegende Begriffe aus der Mathematik und Soziologie in den Topf – und flucht wie die Kesselflicker, wenn wir euer Manna als schnöde Buchstabensuppe bezeichnen, statt die huldvolle Gabe, die ihr gelaarten Herren von eurer Kanzel über das gemeine Volk streut, angemessen zu würdigen.
Dass ihr in Wahrheit überhaupt nichts versteht, beweist ihr regelmäßig dadurch, dass ihr nichts Besseres zu tun habt, als mir eilends den nächsten Scheiterhaufen hinzustellen. Dabei besteht mein einziger Frevel darin, die Erde als Kugel zu bezeichnen. Ihr hättet sie lieber als Pizza? Kein Problem, dann hab ich wieder Stoff zum Lästern. Eure Selbstbeweihräucherung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es aus euren Kutten streng nach Mottenkugeln riecht.
Und das wären welche „Einsichten“ genau? Habe ich da was überlesen? Kann ja sein. Aber dann können Sie ja gerne die entsprechenden Textstellen zitieren.
Wird natürlich nicht passieren, und sicher haben Sie auch wieder eine ganz, ganz tolle Ausrede von wegen „selber denken“ etc..
Ich wollte ja heute nichts mehr dazu schreiben, aber ich selbst habe jetzt auch nicht den Eindruck, Grundlegendes vermittelt zu haben.
Ich habe lediglich versucht ein bisschen von meinen derzeitigen Stand des Irrtums zu schreiben.
Ich lese hier Artikel und Kommentare um selbst neues zu lernen, oder zumindest probehalber mal anzudenken.
Wie Jenseits… fand ich es dann aber bizarr mit welcher gleichzeitigen Selbstverständlichkeit und Unverständnis ihr mit aufgeschnappten derzeitigen jüngsten KI Fachbegriffen um euch werft als hättet ihr etwas davon verstanden.
Das reizt und ärgert mich dann auch ein bisschen, weil ich da nix lernen kann.
Das ist quasi eine Mogelpackung.
Anders gesagt, ich kann einiges was Jenseits da schreibt sehr gut nachvollziehen und sehe das ähnlich, wenn auch nicht so drastisch vermutlich weil Austauschversuche zwischen mir und Krim & co schon etwas zurück liegen und ich den Großteil hier und anderswo gar nicht verfolgt habe.
Ich finde es generell unbefriedigend wie sehr viel aneinander vorbei monologisiert wird, und versucht wird die eigne Position als die alleingültig richtige darzustellen.
Das ist eine vollkommen unwissenschaftliche wissensfeindliche dogmatische Haltung aus der überhaupt keine neue Erkenntnis entstehen kann, und mir unverständlich.
Es wirkt auf mich auch vollkommen unerwachsen um nicht zu sagen pubertär und unsouverän.
Sicher werde ich auch mal rechthaberisch und fühle mich angegriffen wenn man meinen Gedanken nicht folgen mag, aber das sind Züge die ich doch weitgehend ablegen möchte und mir letztlich nur im Weg sind.
Schon komisch. Bei jvb klingt das so:
Die „grundlegenden Einsichten“, die jvb entdeckt haben will, bestehen vermutlich in deiner Kennzeichnung unserer Beiträge als „Geschwafel“.
Wie gesagt, ich hätte nichts gegen eine sachliche Diskussion über KI. Vor allem aber fände ich es zielführender, wenn man Kritik sachlich nimmt, und sich fragt, ob die stimmt. Und für die Klärung dieser Frage ist die Funktionsweise von KI völlig irrelevant.
Ich finde es faszinierend, dass ich darauf X mal hinweise, und das niemand zur Kenntnis nehmen will.
Kapieren Sie es wirklich nicht?
ES IST SCHEISSEGAL, WIE KI FUNKTIONERT! ES IST SCHEISSEGAL, OB DIE ANTWORT ÜBERHAUPT VON EINER KI STAMMT.
Die Kritik, dass kein „einheitliches politisches Subjekt“ namens „die Amerikaner“ existiert, ist korrekt. Nicht, weil ich das sage, sondern weil es man es leicht, wirklich sehr leicht überprüfen kann. Eine Übung, zu der Sie weder willens noch fähig zu sein scheinen. Aber was will man auch von einem Menschen erwarten, der mittels Textsuche nach den „Begriffen“ sucht?
Anstatt die Kritik zu prüfen, machen Sie ein abseitiges Thema über die Funktionsweise von KI auf. Und was machen Sie, wenn Krim sagt, dass die Kritik doch von ihm stammt? Sie lassen sich ums Verrecken nicht auf die einzig relevante Frage ein: ist die (KI) Kritik an dem Absatz richtig oder nicht.
War doch klar, dass es Ihnen nur um’s Rechthaben geht. Dafür müssen Sie nicht gleich das ganze Forum zusammen schreien. Haben Sie mal wieder Ihren Schnuller verbaselt?
Halten wir doch mal fest, worum es Ihnen nicht geht: zu klären, ob eine Kritik richtig oder falsch ist. Sie hetzen in endlosen Tiraden, nur eines machen Sie nicht: sich mit dieser Frage zu befassen.
Kann ich auch verstehen. Selbst Sie haben eine Ahnung davon, dass die Kritik richtig ist. Sie wissen, dass Sie keinerlei Argumente vorbringen können, also versuchen Sie es auch gar nicht erst. Aber zuzugeben, dass der Absatz (und nicht nur der) von Rauls einfach nur dummes Geschwafel ist, das geht natürlich nicht.
Was bleibt? Wenn man die Kritik nicht widerlegen kann, geht man den Kritiker an. Da, wo er recht hat, wird er zum Rechthaber abgestempelt.
Wir können das Thema bei Gelegenheit gerne noch mal ausrollen. Vorab, weil Sie doch lieber „selber denken“: was kommt denn raus, wenn abstrakte Arbeit geleistet wird? Wenn man also von der konkreten Tätigkeit eines Tischlers etc. abstrahiert? Dann bleibt Arbeit pur übrig, eben jene „abstrakte Arbeit“. (https://de.wikipedia.org/wiki/Abstrakte_Arbeit)
Und was produziert die abstrakte Arbeit? Vielleicht kommen Sie ja drauf.
Wer sprach von abstrakter Arbeit? Wie soll man einen Schreihals wie Sie noch ernst nehmen, wenn ihm blanker Blödsinn entfleucht? Räumen Sie gefälligst erst mal das Gerümpel zwischen Ihren Ohren auf.
Es ist einfach zu köstlich, wie Sie sich hier zum Deppen machen!
Tun Sie sich einen Gefallen, und lesen Sie das Kapital, dann verstehen Sie (vielleicht), warum ich hier abstrakte Arbeit angeführt habe.
Kleiner Tipp:
ein Tisch ist konkreter Reichtum, geschaffen durch konkrete Arbeit eines Tischlers. Abstrahiert man von der konkreten Arbeit, was bleibt dann übrig? Kommen Sie drauf? Soll ich Ihnen noch einen Tipp geben?
Der Herr sprach: Es werde Licht! Und siehe, im zuckenden Schein der Tranlampe erkannte die gebannt wartende Menge, dass es in seinem Oberstübchen zappenduster war. Enttäuscht ging also ein Jeder seines Weges und verfluchte den Tag, an dem er so viel Dummheit gewahr wurde, dass es ihn schmerzte.
P.S.: Details können Sie bei Douglas Adams im „Anhalter“ nachlesen, aber es wären Perlen vor die Säue – verlorene Liebesmüh. Die Franzosen haben dafür übrigens einen hübschen Begriff: travailler pour le roi de prusse. Schönen Gruß an Ihre Synapsen!
mehr ist Ihnen nicht zu dem Thema eingefallen?
Weder Sie noch Rauls haben ein Interesse zu klären was der Begriff „abstrakter Reichtum“ meint. Ihr seid entschieden, dass der Nonsens ist, weil es abstrakten Reichtum gar nicht geben kann, der wäre ja immer konkret. Und damit gebt ihr zu Protokoll, dass ihr keine Ahnung von Abstraktionen habt.
Konkreter Reichtum existiert als „nützliches Ding“ als Gebrauchswert, der abstrakte Reichtum existiert zwar auch, ist aber nicht ein konkretes Ding, sondern das gesellschaftliche Verhältnis (im Kapitalismus), in dem sich Waren tauschen. Materialisiert als Geld, dass den abstrakten Reichtum vergegenständlicht.
Aber das werden Sie vermutlich weder verstehen noch verstehen wollen.
Sie reden wirr. Ich habe nie bestritten, dass es abstrakten Reichtum gibt, die Definition ist mir trotz Ihrer üblichen Schmähungen geläufig. In der damaligen Diskussion haben Sie sich aber dazu verstiegen, abstrakter Reichtum sei bei Marx ein „zentraler Begriff“. Das eben ist er nicht, der Begriff kommt im „Kapital“ nicht einmal vor. Warum das so sein könnte, wird in der von mir damals verlinkten zeitgenössischen Marx-Forschung erörtert.
Wenn Sie jetzt unterstellen, Rauls und ich hätten kein Interesse, den Begriff zu klären, präsentieren Sie eine „alternative“ Erzählung, um die es nie ging. Wegen solcher Tricks habe ich schon früh behauptet, dass Sie falsch spielen. Q.E.D.
Wenn Ihnen der Begriff angeblich „geläufig“ ist, wieso bemühen Sie dann eine Volltextsuche? Was haben Sie denn an der Entwicklung des Werts im ersten Kapital nicht verstanden? Da geht um den Reichtum, wie er einzig im Kapitalismus zählt: als abstrakter Reichtum. Vereinfacht gesagt: Wert ist nichts anderes als abstrakter Reichtum.
Sie suchen nach dem Ausdruck „abstrakter Reichtum“, und werden nicht fündig, weil Marx diesen Ausdruck nicht verwendet. Marx redet vom Wert, er stellt klar, dass der Reichtum der Gesellschaft zwar als ungeheure Warensammlung auftritt, an diesen Waren allerdings nicht die nützliche Seite zählt (der Gebrauchswert), sondern nurder Tauschwert. Anders gesagt, der Reichtum, auf den es im Kapitalismus ankommt ist abstrakt.
Sie haben sich mal wieder fest in meinem Hosenbein verbissen. Die Volltextsuche habe ich nicht aus Unwissen, sondern wegen Ihrer kühnen Behauptung angeworfen, es handele sich um einen „zentralen Begriff“. Diese Behauptung wiederum hatten Sie nur aufgestellt, um den gestelzten Titel vom Aufsatz der theoretischen China-Expertin Dillmann zu verteidigen, weil die Ihre Position vertritt, China sei ein kapitalistischer Staat. Ganz so einfach wollte ich mir die Sache nicht machen, und so bekam ich von Ihnen ungefragt eine Marx-Belehrung vor den Latz, zusammen mit den üblichen Verbalinjurien …
Über Ihre neuerliche Vokabelstunde kann ich nur grinsen: Sie können die 30 Seiten aus dem Kapital zwar rauf und runter beten, haben den Inhalt aber nicht begriffen. Die Gleichsetzung von „Wert“ mit „abstraktem Reichtum“ ist eine Dummheit, bei der Sie sich nicht auf Marx berufen können. Hätten Sie mehr von ihm – und vor allem: mit Verstand – gelesen, wäre Ihnen aufgefallen, dass Sie nur selten über den nackten „Wert“ stolpern. Vielmehr versucht Marx, sich je nach Kontext so konkret wie möglich auszudrücken, bei der Mehrwerttheorie spricht er beispielsweise viel von Geld (G-W-G’ … dämmert’s Ihnen?), an anderer Stelle entsprechend der spezifischen Rolle des „abstrakten Reichtums“ von Kapital.
Würde der gestrenge Oberlehrer und Seminarmarxist sich bei mir schulen lassen, müssten Sie jetzt nachsitzen. So, und nun lassen Sie endlich mein Hosenbein los!
Rauls hatte sich damals über Dillmann lustig gemacht und vor allem über den „abstrakten Reichtum“, von dem er meinte, den könne es gar nicht geben, Reichtum wäre immer konkret.
So viel zu Rauls und seinen Kenntnissen der Theorie, die ja immerhin der Bezugspunkt von Sozialisten/Kommunisten war (und bei manchen auch noch ist),
Viel weiter als Rauls sind Sie allerdings auch nicht. Sie behaupten zwar, dass Ihnen der Begriff „abstrakter Reichtum geläufig sei“, erkennen kann man davon allerdings nichts. Sie verwechseln den Begriff mit seinen Ausdruck oder Bezeichner. Das hatte ich Ihnen schon damals versucht zu erklären.
Der Begriff ist die Erklärung der Sache und wird anschließend durch einen Terminus gekennzeichnet, sodass eindeutig ist, worauf sich dieser bezieht.
Wenn Renate Dillmann vom „abstrakten Reichtum“ spricht, dann will sie darauf hinweisen, dass China ausgerechnet auf die Sorte Reichtum aus ist, die Marx schärfstens kritisiert hat.
Marx benutzt den Terminus „abstrakter Reichtum“ nicht im Kapital, entwickelt dort aber seinen Begriff. Er erklärt, welche Sorte Reichtum im Kapitalismus produziert wird, und welche Widersprüche daraus notwendigerweise folgen.
Anders gesagt, der Begriff der mit dem Terminus „abstrakter Reichtum“ gemeint ist, wird bei Marx vor allem im ersten Kapital MEW 23 entwickelt. Und ist insofern zentral für die Theorie, weil um den Wert dreht sich im Kapitalismus alles („Geld regiert die Welt“)
Ist zwar nicht an mich gerichtet aber ich frage dennoch:
„das gesellschaftliche Verhältnis, in dem sich Waren tauschen“
wie ist das zu verstehen?
Verhältnis in dem sich Waren tauschen – scheint klar.
„gesellschaftliches Verhältnis“ in dem sich Waren tauschen – unklar.
„materialisiert als Geld, dass den abstrakten Reichtum vergegenständlicht“.
Ist Geld nicht immateriell? Wird Geld nicht erst „gegenständlich“ wenn man einen Wert realisiert? Wie kommt denn der Wert des Geldes zustande?
In welcher Form liegt denn der „abstrakte“ Reichtum vor wenn nicht als monetäres Vermögen? Konkretes, materielles Vermögen kann er ja nicht sein.
„Gesellschaftlich“ meint, dass es das ortübliche Verhältnis ist, also anstatt „ein Königreich für ein Pferd“ eben die ortsübliche Relation in der sich ein Pferd dieser Qualität gegen andere Waren tauscht. Also: 1 Pferd = X andere Ware. Mit dem Gleichheitszeichen werden die beiden qualitativ verschiedenen Seiten gleichgesetzt, also wirklich Äpfel und Birnen verglichen, weil in den Waren Äpfel und Birnen eine Qualität gleich ist: werthaltige Arbeit zu repräsentieren. Wenn „7 Äpfel = 5 Birnen“ der ortübliche Kurs ist, dann kann man auch sagen, die in den 7 Äpfeln enthaltene gesellschaftlich durchschnittlich notwendige Arbeitszeit entspricht der gesellschaftlich durchschnittlich notwendigen Arbeitszeit, die in 5 Birnen enthalten ist.
Warum „gesellschaftlich“?
Weil nicht deine individuelle Arbeitszeit zählt, sondern der gesellschaftliche Durchschnitt bestimmt durch Technik, Organisation, Produktivität vermittelt über Markt und Konkurrenz. Wer langsamer produziert, erzeugt keinen höheren Wert.
Der Wert ist „verausgabte abstrakte Arbeit, geronnen in der Ware“. Abstrakte Arbeit, weil an der Arbeit nur der Aufwand gemessen in Zeit nicht aber die konkrete Tätigkeit zählt. Vergegenständlich
Abstrakter Reichtum erscheint in der Geldform. Marx leitet das in mehrere Schritten mittels der Wertformen her: Im Verhältnis 7 Äpfel = 5 Birnen wird der Wert der Äpfel über die Birnen ausgedrückt. 5 Birnen sind das Äquivalent zu den 7 Äpfeln.
Ein der entfalteten Wertform wird der Wert der Äpfel in einer endlosen Reihe anderer Waren ausgedrückt: „7 Äpfel = 5 Birnen = 27 Trauben = 1 Brot = … X Ware Z“.
Historisch wie auch logisch ergibt sich eine Ware, die Geldware, die als das „allgemeine Äquivalent“ fungiert. Historisch ist das Gold, später dann (goldgedecktes) Geld. Vergegenständlicht ist der Wert in dem Sinne, dass er eine physische Form erhält, die getrennt vom Akt des Tausches existiert. Der Wert erhält eine sachliche, dauerhafte Form.
Geld hat eine dingliche Trägerform, historisch ist das Silber oder Gold, modern ist es Papiergeld, Buchgeld, … Die Wertfunktion hängt aber nicht an der Dinglichkeit.
„Immateriell“ wäre Geld nur dann, wenn es rein gedanklich existierte – das tut es nicht. Auch als Buchgeld liegt es dinglich vor, in diesem Falle institutionell-materiell.
Bei der Geldware, die als Gold vorliegt enthält die Geldware genau den Wert, den sie repräsentiert – sie ist selber Produkt menschlicher Arbeit. Der Übergang zum heutigen Geld erfolgte in Form von Banknoten, auf denen die ausgebende Bank(!) versicherte, dass der Überbringer dieser Note Metallgeld erhält. Frühe Banknoten waren im Grunde „Anweisungen auf Geld“ – Versprechen, bei der ausstellenden Bank eine bestimmte Menge Gold oder Silber zu erhalten.
Oder kürzer: Banknoten sind Geldzeichen – Anweisungen auf den realen Wert in Gold oder Silber. Diese Deckung hat man schrittweise aufgehoben. An die Stelle der Golddeckung tritt die staatliche Gewalt. Der Staat garantiert mit seiner Gewalt, dass die Banknote Geld ist. Die gesellschaftliche Anerkennung des Werts wird nicht durch Gold, sondern durch die Autorität der Gesellschaft bzw. des Staates vermittelt.
„Konkreter Reichtum existiert als „nützliches Ding“ als Gebrauchswert, der abstrakte Reichtum existiert zwar auch, ist aber nicht ein konkretes Ding“
Das ist der populärste Irrtum in der antikommunistischen Marxrezeption einerseits, in der „hegelianisierten“ akademischen Marxrezeption andererseits. Ich lasse den Autoren selbst dazu sprechen:
Ich habe hervor gehoben, was in der angemeckerten Rezeption unterschlagen / verkannt wird. Die „Sache“, die im letzten Satz den Übergang zur Fortsetzung dieser Darlegung mit der sog. „entfalteten Wertform“ liefert, ist abstrakter Reichtum. Dieser abstrakte Reichtum ist repräsentiert in der Zugriffsmacht des Rockes auf jede Ware, gegen die er auf einem Markt, und somit einer gesellschaftlichen Arbeitsteilung, die wiederum in ihrer Gesamtheit das Reproduktionsverhältnis der Warenproduzenten ist, getauscht WIRD.
Offenkundig ist diese Darlegung an der Stelle nicht „fertig“, denn realiter (an Erfahrung gemessen) befindet sich ein Rock im Kapitalismus niemals in einer „Form unmittelbarer Austauschbarkeit“ – er muß erst in eine Geldform gewandelt werden, aber die Frage, was „abstrakter Reichtum“ sei (resp. „sein soll“), ist an der Stelle vollständig beantwortet, sofern der dieser Darlegung voraus gesetzte Begriff „abstrakte Arbeit“ begriffen ist.
(ot, aber zwecks „zugriffsmacht“ und „die amerikaner“ wie ja auch „die deutschen“ und das bahnsteigkartenwitzeln usw hier:
https://nemesis.marxists.org/petersen-unsere-strasse1.htm
schräg, ich zieh mir n büchlein vom opa ausm regal, gebunden mit fädchen , 1950 , hermlin erschreibts zu großartiger literatur im nachwort, was es ja nunmal nich is. es is halt schlicht mitgeschrieben, die vorworte natürlich nich, aber alles danach …..und herr jehhh , alles im netz *stier* – verlinken muß 🙄 😉 😳 :yes: )