Selenskijs Rückhalt in der Bevölkerung schrumpft

Präsident Selenskij. Bild: president.gov.ua/CC BY-NC-ND-4.0

Um seine bröckelnde Macht zu konsolidieren und den Krieg mit den europäischen Staaten als Unterstützer weiterführen zu können, hat der ukrainische Präsident Selenskij wie schon zuvor ins  Militär eingegriffen. 2024 versetzte er den in der Bevölkerung beliebten Oberkommandierenden Saluschnyi, der Kritik an seinen verlustreichen militärischen Strategien übte und Selenskij bei etwaigen Wahlen gefährlich zu werden drohte, nach Großbritannien als Botschafter.

Jetzt hatte er, nachdem die Korruption bis ins Präsidialamt reichte, er beim Versuch, die Antikorruptionsbehörden unter seine Kontrolle zu bekommen, scheiterte und er den Leiter des Präsidialamts und Freund Jermak sowie weitere Minister, darunter den Verteidigungsminister Umerov, entlassen musste. An seine Stelle trat Ende Januar der junge Fedorov, der vor allem den Drohnenkrieg ausbaute und dabei andere Drohnenhersteller ins Spiel brachte als jene, mit denen Selenskij wie mit Fire Point verbunden ist. Fedorov, der u.a. gut mit Elon Musk stand, geriet in Konflikt mit Syrsky aus der alten Militärschule, vor allem aber wurde er populär bei der Bevölkerung, weil die von ihm beförderte Strategie der deep strikes erst einmal offensichtlich erfolgreich war. Selenskij machte sich, um die EU hinter sich zu halten und Trump zu gewinnen, die Erfolge auch zu eigen und propagierte wie dieser, dass die Ukraine militärisch überlegen sei, den russischen Truppen an der Front und der russischen Wirtschaft schwere Verluste zufüge. Nicht gelöst wurde allerdings das Problem der von großen Teilen der Bevölkerung abgelehnten „Busifizierung“, der gewaltsamen Mobilisierung, die aber nicht genügend Männer an die Front brachte.

Fedorov wurde Selenskij zu populär, auch bei den Europäern, denen die Erfolge imponierten, wahrscheinlich störte er mit seinen Beziehungen zu anderen Drohnen- und Rüstungsfirmen auch die Geldflüsse im Umkreis von Selenskij. Er entließ diesen, was zu Protesten führte, ersetzte ihn durch einen treuen Gefolgsmann aus dem Geheimdienst, musste aber auch Syrsky entlassen, was von der Straße ebenso gefordert wurde wie die Wiedereinstellung Fedorovs. Das aber will Selenskij auf keinen Fall.

Er bot ihm andere Posten an, beispielsweise im Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat, aber Fedorov spürt die Unterstützung von Teilen der Bevölkerung und drängt sogar mit einer Art von Ultimatum darauf, wieder Verteidigungsminister zu werden. Fedorov erklärte in einem Interview mit seinem Freund Serhii Sternenko, der früher beim Rechten Sektor engagiert war, dass am ersten Sitzungstag der Rada am 18. August über das Amt des Verteidigungsministers entschieden werden müsse. Das sei jetzt das wichtigste Ministerium.  Der jetzige Verteidigungsminister sei als Militär nur ein amtierender, weil die Verfassung einen Zivilisten vorsieht, das könne man in Kriegszeiten nicht lange machen. Er habe, je nachdem was am 18. August passiert, mehrere Pläne. Aber es ist klar, dass er für sich das Amt reklamiert und sich als notwendig dafür betrachtet. Angesagt sei eine Robotisierung des Kriegs, eine technologische Kriegsführung, letztlich autonome Kampfsysteme.

Das ist als Kampfansage an Selenskij gemeint. Dazu kommen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von SOCIS, die zeigen, dass die Popularität des Präsidenten stark absinkt. Natürlich muss man Umfragen unter Kriegsbedingungen in einem teilweise besetzten Land und mit Millionen, die aus ihm geflüchtet sind, mit Vorsicht genießen. Sie erlauben aber doch, gewisse Trends zu erkennen. 61 % plädieren für Wahlen auch im Krieg, was Selenkij –und seine europäischen Unterstützer – keinesfalls will. Nur 25% sind für eine Verschiebung.

Bei der Frage, wen sie in der ersten Runde wählen würden, gibt eine knappe Mehrheit Selenskij (17,8%) vor Saluschnyi (17,1%) an. Darauf folgen Fedorov (10,5%) und Budanov (6,7%). Poroschenko, Timoschenko oder Biletski von Asow sind ohne Chancen.  Weniger als ein Fünftel für Selenskij ist schon ziemlich wenig als Vertrauensbeweis, aber es gibt auch keinen anderen klaren Gewinner. Die Überraschung kommt bei der Antwort auf die Frage, wen die Ukrainer wählen würden, wenn der Kandidat, für den sie in der ersten Runde gestimmt haben, zur Stichwahl nicht antreten sollte. Dann stehen Fedorov (14,4%), Budanov (13,6%) und Saluschnyi (12,9&) ganz vorne, Selenskij mit 5,5% käme erst an fünfter Stelle nach Razumkov, den er aus seiner Partei ausgeschlossen hat.

Das zeigt, wie hoch in der Wertschätzung Fedorov steht und mit welchen Schwierigkeiten Selenskij konfrontiert ist, der mit 21,1% an erster Stelle derjenigen steht, die Ukrainer auf keinen Fall wählen wollen. Bei Fedorov sagen dies nur 0,9%. Bei einer Stichwahl zwischen jeweils zwei Präsidentschaftskandidaten würden Selenskij gegen Saluschnnyi (47,4 gegen 24,2), Fedorov (43,4 gegen24,7) und Budanov (39,5 gegen 26.0) klar den Kürzeren ziehen. Auch Selenskijs Partei „Diener des Volkes“ hat ausgedient. 54% vertrauen Selenskij nicht, 29,7% Saluschnyi, 24,9% Fedorov, 31% Budanov. Über 60% lehnen den Rücktritt von Fedorov ab, 35% würden ihn gerne wieder als Verteidigungsminister haben.

Überdies ist der Wunsch nach Beitritt zur EU und zur Nato zwar bei der Mehrheit verbreitet, aber doch nicht ungebrochen. In einem Referendum würden 69,2% für den Beitritt zur EU stimmen, aber 22,2% auch dagegen. In die Nato wollen 61,2%, 29,5% lehnen dies ab. Die Tendenz zur EU geht etwas zurück, die zur Nato  steigt geringfügig an.

Und was stört die Befragten am meisten?  An erster Stelle steht die Korruption auf staatlicher Ebene. Das ist schon seit Jahren so. Erst an zweiter Stelle die  Drohnen- und Raketenangriffe, gefolgt vom sinkenden Lebensstandard und den aggressiven Mobilisierungsmethoden. Selenskij thematisiert am stärksten die Beschaffung von Luftabwehrraketen wie Patriot, er sollte sich wohl noch stärker um die Bekämpfung der Korruption kümmern. Davon aber ist nichts zu bemerken, eher im Gegenteil.

60% halten die Aufrechterhaltung eines hohen Maßes an Korruption und Veruntreuung von Haushaltsmitteln als größten Fehler der Regierung. Mit der Kriegsführung sind 32% nicht zufrieden. Fehlentscheidungen im Personalbereich sehen 28,%, das betrifft offenbar vor allem die Entlassung von Fedorov (25%). Asber auch Machtmissbrauch, Druck auf Unternehmen und mögliche politische Rivalen (25%) kritisieren die Befragten ebenso wie Informationszensur und Verschleierung der Wahrheit (24%).

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
Mehr Beiträge von Florian Rötzer →

Ähnliche Beiträge:

33 Kommentare

  1. Es wird in der Ukraine keine freien Wahlen mehr geben. Auch, weil der Staat aufhören wird zu existieren. Was ich von Umfragen in einem solch korrupten Staat halt, muss ich nicht näher ausführen.

  2. Ich frag mich ja, was da noch schrumpfen kann? Schon vor zwei Jahren hatte seine Partei nur noch Werte weit unter 20%. Es gibt ja Gründe, außer dem vorgeschobenen mit dem Kriegsrecht, warum keine Wahlen mehr stattfinden….

  3. Putin wird entsetzt sein, zu lesen, dass direkt hinter der umkämpften Grenze zur Ukraine über die Abwahl eines Präsidenten überhaupt diskutiert wird.
    Das ist in Russland eine Insubordination, die man entweder mit Fenstersturz, Vergiftung oder Verhaftung ahndet.

    Das Wahlen im Kriegsfall kraft der Verfassung ausgeschlossen werden, ist nichts Ungewöhnliches, es ist sogar eher die Regel. Da dieses Gesetz bereits vor der Wahl von Selensky zum Präsideneten bestand, kann man darin keine Unregelmäßigkeiten feststellen.

    Es ist aber interessant zu sehen, dass gerade die Anhänger der Diktaturen dann Wahlen in anderen Ländern fordern, wenn sie diese Demokratien destabilisieren wollen. So wird der duckmäuserische Untertan doch noch zum Fackelträger der Demokratie.

        1. Was verstehen Sie denn unter
          „ernsthafte Herausforderer“ Putins?
          Die russischen Chodorkowski’s die im Westen gut versorgt sind, sind scheinbar für den Westen immer noch das Nonplusultra aber sind sie das auch für das russische Volk?
          Überlassen Sie die Nachfolge in Russland getrost den Russen und dem russischen Parlament, auch wenn nicht jeder Russe mit den Entscheidungen einverstanden ist (ich bin auch nicht mit Merz und seiner schwarz-roten Clique einverstanden, muss es aber hinnehmen) der Westen
          muss sich raushalten, denn genau das verlangt er auch.

          1. Wir halten uns bei dem Zaren doch raus, aber warum hält sich der Zar aus anderen Ländern nicht raus? Er bringt Hunderttausende von Menschen verschiedenster Nationen um, weil er vom russischen Imperium träumt.
            Das ist ein militaristischer, imperialistischer Diktator, den die weichgespülten Duckmäuser auch noch hoch leben lassen.

            Und nur um von ihrer Ablenkung wieder aufs Thema zu kommen. Russland mischt sich in der Ukraine in die Wahlfrage ein, nicht umgekehrt. 😉

            1. ach herrje, wenn Sie aufmerksam die Artikel und die Essay’s von Autoren, Analysten
              etc lesen würden dann müssten Sie doch langsam von der „Ukraine gut“ und „Russland böse“ Rhetorik mal runterkommen….!
              „……Putin bringt Hunderttausende von Menschen verschiedenster Nationen um“……
              was machen Söldner aus Suedamerika, Polen, GB, Frankreich etc in der Ukraine?Wenn sie gefangen oder neutralisiert werden (neuerdings von Ukrainern…!
              selber recherchieren) kennt sie ihr Staat nicht mehr, sie sind ja keine Soldaten. Und das versprochene Geld ist auch weg! Pech gehabt, wieso lasten Sie das Putin an?
              Die EU wurde gerade von Island gebeten, sich nicht in die Wahlen
              (Referendum zum EU Beitritt)
              einzumischen. Das tut die EU sehr gerne, sie mischt sich mit Vorliebe in die Wahlen ein, egal ob innerhalb der EU (Rumänien, Ungarn…) oder ausserhalb der EU (Georgien, Moldawien…)
              Nochmal, die Ukraine hätte 2014 ihren neutralen Status in der Verfassung nicht ändern dürfen aber gerade diese Änderung war für Nato/USA
              sehr wichtig, und für Russland eine Gefahr für seine Sicherheit. Weil der Westen das aber aus seiner „imperialistischen Brille“ anders sieht und die Vorschläge Russlands zu einem „gesamteuropäischen Sicherheitssystem“ ausschlug
              ist die Lage jetzt so wie sie ist,
              vertrackt und mörderisch.
              Letzte Frage, gab es am Strand auf der Krim, wo eine ukrainische Drohne ein Blutbad hinterlassen hat, eigentlich ein militärisches Zielobjekt?
              Auf Bildern zu sehen gab es nur badende Kinder, ihre Eltern und andere Badegäste…!
              Das Klagegeschrei der Medien und Politiker im Westen war ja nicht auszuhalten.

              1. Wer hat denn die Vollinvasion 2022 begonnen? Vorher sind in einem Bürgerkrieg in 8 Jahren 14.000 Menschen ums Leben gekommen. Putin hat diesen Bürgerkrieg zu einer Vollinvasion befördert in dem jeden Monat mehr Menschen sterben als vorher in 8 Jahren zusammen.
                Sein Ziel ist die Eroberung einiger Oblasten in der Ukraine. Dafür opfert er Hunderttausende von Russen. Falsch, von Bürgern der RF.
                Die Russen werden geschont, nachdem es zum Massenexodus nach der ersten Mobilmachung kam. Vor allem die nicht russischen Ethnien werden gegrillt.

                Ach ja, so wie in der Umraine auch, werden Angriffsdrohnen von der Abwehr gestört und abgeschossen. Dann gehen die Drohnen unkontrolliert irgendwo nieder.
                Vorschlag zur Güte. Russland beendet den Krieg jetzt, dann sterben auch keine Russen mehr. So einfach kann das sein. OK, das überlebt der Zar vielleicht nicht und ja, dass ist das Problem an dem Plan. Bevor Putin aufgibt, verbrennt er lieber noch ein paar hunderttausend Russen.

                Tja, shit happens.

                1. Vorschlag die Ukraine nimmt die Neutralität wieder in ihre Verfassung auf, verzichtet auf den Donbass und schickt die Faschisten in die Hölle.
                  Die EU/Nato und Russland setzen sich zusammen und stemmen eine neue Sicherheitsarchitektur für ganz Europa UND Russland.
                  Die USA lassen die Finger
                  von der Ukraine, Weissrussland, Kaukasus…..
                  Grönland etc und besinnen sich mal auf das eigene Territorium anstatt auf der Erde Räuber und Gendarme zu spielen.
                  ca. 40 Millionen Amerikaner leben in prekären Verhältnissen
                  und es werden immer mehr, das ist pure Verachtung der Menschenwürde und
                  Menschenrechte.
                  Solche Zustände gibt es mit Sicherheit in Russland nicht und Vergleiche mit China stellen wir am besten nicht an.
                  Packen Sie Ihre Russophobie in die Ecke und stellen Sie sich der Realität.

            2. Das hat die EU in Rumänien, in Ungarn, in Modawien in Georgien und Armenien auch massiv gemacht,

              In Rumänien wurde sogar das Ergebnis der Wahl auf Druck der EU anuliert.

              In Moldawien gab es massive Einmischung von Seiten der EU, es gibt unabhängige Wahlbeobachter die davon Berichtet haben das die Behinderung des Wahlkampf durch die Partei der Präsidentin von Moldawien massiv war und die Behinderung der anderen Kandidaten so stark war das man von einer freien Wahl nur schwerlich Reden kann.

              In Georgien gab es Berichte darüber das die EU Kräfte unterstützt und Bezahlt hat die andere am Gang zur Wahl behindert haben.

    1. @Ottono
      „So wird der duckmäuserische Untertan doch noch zum Fackelträger der Demokratie.“

      Wer genau ist mit duckmäuserischem Untertan gemeint? Sie selbst als Verfasser dieser Zeilen?

    2. Das ist in Russland eine Insubordination, die man entweder mit Fenstersturz, Vergiftung oder Verhaftung ahndet.

      Und wieder wurdest du beim Lügen ertappt.

      Die Verfassung der Russischen Föderation sieht ein Verfahren zur Absetzung des Präsidenten durch das Parlament vor. Dieses ist in Artikel 93 des vierten Kapitels der Verfassung geregelt.

      http://www.constitution.ru/de/part4.htm

    3. ist die Ukraine überhaupt noch eine Demokratie? Unter dem Kriegsrecht wohl kaum. Oder nur in den feuchten Träumen von der Leyens. Das Gebilde muss nach Kriegsende neu aufgesetzt werden, zumal große Teile des Staatsvolks außer Landes sind und nicht mehr zurückkehren wird. Nicht nur die Leute in den eroberten Gebieten.

  4. Bei der Frage, wen sie in der ersten Runde wählen würden, gibt eine knappe Mehrheit Selenskij (17,8%)

    Merz würde bestimmt die absolute Mehrheit bekommen, soll er sich doch in der Ukraine wählen lassen.

    gefolgt vom sinkenden Lebensstandard

    Ein ukrainischer Blogger: Ukraine ist hinter Libanon auf einem der letzten Plätze in der Welt angekommen.

    1. Konkret hat der ukrainische Blogger geschrieben:

      By the way, in Ukraine, mortality is four times higher than birth rate, and we got 0 points in the quality of life – below Lebanon and Iran

    2. @BR
      ‚Merz würde bestimmt die absolute Mehrheit bekommen, soll er sich doch in der Ukraine wählen lassen.“

      So wie Merz die deutsche Bevölkerung behandelt und Volksvemögen wie auch Waffen in die Ukraine verschachert könnte man annehmen er wäre scgon der Präsident der Ukraine

    3. @ BR 9 Uhr 42 : grandios ! Kann denn ein cdu „Kollege“ dem Merz nicht schmack -haft machen, in der Ukraine zu kandidie-ren ? ? Eine winwinsituation ! Merz wird mit 79,9 % Demokrator in der Ukraine und Deutschland ist ihn los .

  5. Selbst wenn dort Wahlen stattfinden, die Ukrainer haben trotzdem keine Wahl.
    Wer die Wahl gewinnt bestimmt die EU, das sieht man schon an den im Artikel genannten Kandidaten.
    In Deutschland würde auch nur eine Partei gewinnen die für Aufrüstung, Krieg und Sozialraub steht.
    Welche Partei interessiert sich noch für das GG oder würde danach handeln?
    Das GG wird gebogen, der Wähler betrogen!

    DIE ZUKUNFT HEISST KRIEG UND ELEND!

  6. Sie träumen nicht von Wahlen, sie träumen vom Morden bis zum Endsieg!

    Bei den Kandidaten die im Artikel genannt werden wird sich auch nach Wahlen nichts ändern. Ist halt wie in Deutschland, die nächsten Wahlen werden auch von den Kriegstreibern gewonnen. Die nehmen keine Rücksicht auf den Willen der Bevölkerung nach Frieden. Die westlichwn Kriegstreiber sind noch nicht satt vom vielen Morden.

    FAZ Journalist: „Nur wenn die freie Welt mehr russische Soldaten töten kann als Putin ersetzen kann, wird er gezwungen, den Krieg zu beenden“
    https://norberthaering.de/propaganda-zensur/michael-martens-russen-toeten/

  7. Fedorow ist nur ein weiterer Wurstzipfel, den man dem Volk vor die Nase hält, die alberne Hoffnung gebiert, dass es weniger Schlachtfeldopfer zu stellen hat.

  8. Zu dem was in Gaza passiert (Montag 10.08.2026):
    Es stirbt die 13-jährige Saba Naim Abdullah Al-Hashash an Schussverletzungen. Es sind im Waffenstillstand über 300 Kinder vom Militär getötet worden. Es wurden seit dem Waffenstillstand im 11.Oktober mehr als 1.250 Palästinenser getötet und 4.139 Palästinenser verletzt. Es ist der Todestag von Anas Al-Sharif.

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Über den Völkermord sprechen.

  9. Als noch Pressefreiheit herrschte : ARD-Tagesthemen 2015 über den Ukraine-Konflikt

    https://www.unser-mitteleuropa.com/184709

    Heute wollen wir mit unseren Lesern uns wieder auf eine Zeitreise begeben. Diesmal geht es elf jahre zurück Jahre zurück in den Januar 2015.

    Wie wurde damals über den Ukraine-Konflikt berichtet?

    Um uns hier Klarheit zu verschaffen wollen wir einen Blick in ARD-Tagesthemen vom 20.01.2015 werfen, wo Georg Restle den Konflikt in den vorwiegend von ethnischen Russen bewohnten Gebieten im Osten der Ukraine objektiv beleuchtete – in Form einer Betrachtungsweise, die heute geradezu unmöglich wäre.

    Daran erkennt man, dass das Spektrum des Sagbaren in „unserer Demokratie“ immer mehr eingeengt wird.

    Dann erklärt Restle, dass in der ukrainischen Regierung „die Falken die Macht übernommen haben“ und dass dies „nichts Gutes heißt, nicht für die Menschen im Donbas, nicht für den Frieden in der Ukraine und nicht für eine neue Friedensordnung in Europa.“

    All das ist Schnee von gestern – die heutige Kriegspropaganda sieht nur mehr aus heiterem Himmel überfallene liebe Ukrainer, die „unsere Werte“ verteidigen und einen bösen Aggressor namens Putin, der am liebsten ganz Europa einnehmen möchte. ALLES LESEN !!

  10. Ich ziehe aus diesen Umfragen die Schlussfolgerung, dass keiner der Kandidaten (Frauen gibt es nicht darunter) eine Mehrheit haben könnte.
    Bekanntlich werden aber die alten Regierungen aus dem Amt gewählt, Hauptsache, sie sind dann weg.
    Wer nach ihnen kommt und welches Programm er dann verfolgt, ist nebensächlich.
    So ist das in der Demokratie: die Personen werden ausgetauscht, aber die Interessen und die Machtstrukturen bleiben die gleichen. Ich glaube (ich weiß es aber nicht), dass die Macht der Oligarchen gebrochen oder wenigstens stark eingschränkt werden müsste, damit sich substanziell etwas ändern könnte. Sonst wird nur die Tapete geändert, in der Hütte, die man bewohnt. Es brauchte aber eine komplette Sanierung.

  11. Deutscher Journalist will von Selenskyj wissen, wie Europa helfen könne, «mehr Russen» zu töten

    https://weltwoche.ch/daily/faz-journalist-will-von-selenskyj-wissen-wie-europa-helfen-koenne-mehr-russen-zu-toeten/

    Ein deutscher Journalist fragte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einer Pressekonferenz in Belgrad, was Europa konkret tun könne, um der Ukraine zu helfen, mehr russische Soldaten zu töten.

    FAZ-Journalist Michael Martens fragte wörtlich:

    «Können Sie uns Europäern sagen: Was können wir konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen, mehr russische Soldaten zu töten?»

    KOMMENTAR

    Das Deutsche Grundgesetz (Artikel 26) nennt „Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören“ verfassungswidrig und strafbar!!

    Wer stellt nun endlich Strafanzeige gegen Michael Martens und die FAZ??

    Im Endeffekt wird die Angelegenheit wieder unter den Tisch gekehrt, da sie ja auch das mediale Narrativ vom bösen Russen gefährden würde!

    Nur eins ist Fakt: Wie es in den Wald hineinschallt, so kommt das Echo prompt zurück!!

    Wir können daher aber nur Froh sein, dass Russland nicht bei jeder neuen Hetzkampagne mit schweren Geschützen auffährt, was eigentlich längst angesagt wäre bei unserer NAZI-TRUPPE in REGIERUNG & PARLAMENT!!

      1. und jetzt sieht das so aus:
        „Diese Seite wird gerade geprüft

        Diese Petition ist zurzeit nicht erreichbar. Vielleicht wird sie gerade von unserem Moderationsteam auf Einhaltung unserer Community-Richtlinien überprüft. Nach Abschluss der Prüfung wird entschieden, ob die Petition wieder freigegeben wird. Vielen Dank für Ihre Geduld.“

        Was die Community-Richtlinien wohl dazu hergeben?

    1. Da sich die russischen Soldaten in einem Angriffskrieg auf dem Territorium der Ukraine befinden, und dies eine Handlung ist, die das friedlichen Zusammenleben der Völker stört, ist die Tötung dieses Soldaten eine Handlung um den Frieden zwischen den Völkern wieder herzustellen.

      Wo ist das Problem? Dem Grundgesetz Artikel 26 wurde Geltung verschafft. Weiter so.

    2. Der Mann ist eine Schande für die Zeitung und für Deutschland. Obwohl….große Teile von Deutschland ticken jetzt so und die schämen sich nicht einmal, so wie Ottono.
      Der Faschismus kommt wieder in der Gestalt des Antifaschismus.

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln : Bleiben Sie sachlich, respektvoll und beim Thema. Wir behalten uns vor, insbesondere Kommentare zu entfernen, die Beleidigungen, Spam oder persönliche Angriffe enthalten.

Pro Beitrag sind maximal 5 Kommentare (inklusive Antworten auf andere Kommentare) zulässig.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte schreiben Sie mindestens 100 und höchstens 10000 Zeichen.

0 / 10000 Zeichen