Russland droht mit Atomwaffen, weil die Nato eine Luft- und Seeblockade von Kaliningrad plane

Test des Raketensystems Iskander-M. In Kaliningrad soll Russland „nuklearfähige“ Iskander-Raketen stationiert haben. Bild:mil.ru/CC BY-SA-4.0

Taumeln wir auch jetzt wieder in einen Krieg? Was im Westen bei den Unterstützern der Ukraine gerne unter den Tisch gekehrt wird, ist die Tatsache, dass Russland zwar der Nato und auch der EU militärisch unterlegen ist, aber dass es das größte Arsenal an Atomwaffen besitzt – und auch erst gerade deutlich wurde, ein System installiert zu haben, um auf einen nuklearen Angriff im Sinne von MAD (der garantentierten wechselseitigen Vernichtung) auch mit Atomwaffen reagieren kann, wenn die politische und militärische Führung vernichtet oder nicht erreichbar ist.

In der EU wird seit einiger Zeit die Gefahr beschworen, dass Russland spätestens bis 2030 Nato-Länder zum Testen oder aus anderen, nicht weiter ausgeführten Gründen angreifen werde. Das war der Grund, um der Aufrüstung Priorität zu geben. Angeblich um Russland abschrecken zu können.

Allerdings kursieren schon des längeren Drohungen, dass die Nato die russische Enklave Kaliningrad im Visier hat. Im Frühjahr machte Litauens Außenminister ebenso deutlich wie der Generalinspekteur der Bundeswehr, dass nach der propagierten Bedrohung durch Russland allmählich auf Bedrohung Russlands umgeschaltet werden soll: „Wir müssen den Russen zeigen, dass wir ihre kleine Festung in Kaliningrad durchdringen können.“

Von der Nato wird die Suwalki-Lücke zwischen Belarus und Kaliningrad als Achillesferse  gesehen wird, weil man befürchtet, Russland könnte sie besetzen und damit die baltischen Länder auf dem Landweg von Polen und dem Rest der Nato abtrennen. Natürlich ist Kaliningrad auch eine Achillesferse für Russland, da es besetzt oder abgetrennt werden könnte, so dass Nato und Russland an der Suwalki-Lücke große Militärübungen durchführen (Suwalki-Lücke und Kaliningrad: Wettrüsten ohne Ende).

Im Juli 2025 hatte General Christopher Donahue, Kommandeur der US Army Europe and Africa, erklärt, die Nato sei imstande, die Enklave schneller als bislang möglich einzunehmen. Es gebe keinen Grund, warum man die russische A2AD-Blase um Kaliningrad nicht vom Land aus zerstören kann: „Wir haben die Fähigkeit entwickelt, um sicherzustellen, dass wir dieses Massen- und Impulsproblem mit 22 Divisionen stoppen können.“ Und dann müssten „natürlich alle von uns sicherstellen, dass wir die offensive Kapazität besitzen.“ (Nato hat Kaliningrad im Visier).

Offenbar wächst in Russland die Sorge, dass ein Angriff auf Kaliningrad bevorstehen könnte. Nicht wie üblich wird Medwedew vorgeschickt, um eine Warnung drastisch zu äußern, jetzt war es die russische Botschaft in Dublin, da Irland gerade den EU-Vorsitz hat. Das sollte man daher ernster als die Äußerungen von Medwedew nehmen. Auf der Facebook-Seite der Botschaft heißt es: „Es gibt Berichte, wonach die NATO eine Luft- und Seeblockade gegen Kaliningrad und die Region Kaliningrad vorbereitet. Das ist keine Fiktion, sondern ein Anlass zu großer Sorge für Russland. Die unverantwortliche und kurzsichtige politische Elite Europas spielt ein gefährliches Spiel.“ Angesprochen werden die vielen Nato-Manöver in der Region und die andauerenden Warnungen vor einem russischen Angriff: „Die derzeitigen Regierungen in Europa möchten alle glauben machen, dass sie Opfer der angeblichen Feindseligkeit Russlands oder Ziel einer unmittelbar bevorstehenden ‚russischen Invasion‘ seien. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für eine solche Behauptung. Moskaus Haltung zur Sicherheitslage in Europa war stets konsequent und wurde am 25. September von Präsident Putin erneut bekräftigt: Wir haben weder Pläne noch Gründe und vor allem keine wirklichen Motive, die Lage mit Europa zu verschärfen.“

Explizit wird gedroht, auch mit dem Einsatz von Atomwaffen zu reagieren: „Wie der russische Außenminister Sergej Lawrow kürzlich erklärte: Sollte der Westen uns angreifen, werden wir darauf reagieren, und es wäre ein völlig anderer Krieg – und zwar ein sehr kurzer. Es darf kein Zweifel bestehen: Russland wäre bereit, sein gesamtes Waffenarsenal, einschließlich Atomwaffen, einzusetzen, um sein Territorium zu verteidigen, sollten NATO-Staaten versuchen, die Region Kaliningrad vom Rest des Landes abzuschneiden. In einem solchen Szenario ist das Risiko einer bewaffneten Konfrontation hoch, wobei die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass Russland bereits in einer frühen Phase des Konflikts Präventivschläge gegen die Entscheidungszentren der NATO-Staaten führt.“

Nato-Sprecherin Allison Hart hat gestern bestätigt, ein Non-Paper erhalten zu haben, auf das geantwortet wurde. Sie stritt auf bekannte Weise Russlands Behauptung ab, da die Nato doch völlig harmlos sei: „Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis, und keine unserer Aktivitäten oder Übungen stellt eine Gefahr für irgendeinen Teil Russlands dar.“ Hart verurteilte die „Androhung von Gewalt, einschließlich jeglicher unverantwortlicher nuklearer Rhetorik“. Russland müsse den Krieg gegen die Ukraine beenden. Auf die Gefahr eines Atomkriegs ging sie nicht ein. Dafür erklärte sie, dass Russland verzweifelt sei, weil es „hybride Taktiken“ einsetze: „Aber wir lassen uns nicht davon abbringen, die Ukraine zu unterstützen. Wir haben das Zeug dazu, jeden Zentimeter des Bündnisgebiets zu verteidigen, und bleiben stark, bereit und in der Lage, jeder Bedrohung entgegenzutreten.“

Die russische Warnung war vermutlich eine Reaktion auf unangekündigte Nato-Luftmanöver in der Nähe von Kaliningrad und der Halbinsel Kola, wo Atom-U-Boote und die Nordmeerflotte Russlands stationiert sind, mit zahlreichen Flugzeugen, u.a. mit einer EA-37B-Compass-Call-Maschine der US-Luftwaffe, die zur elektronischen Kriegsführung dient. Für Christian Mölling, Senior Advisor beim Brüsseler Thinktank European Policy Center, ist klar, dass die Nato nur auf eine russische Bedrohung reagiert hat. Welche fiel ihm allerdings nicht ein. Der Stern zitiert ihn: „Man wollte zeigen: Wir haben euch im Blick. Und wenn es Probleme gibt, dann schalten wir euch das Licht als Erstes in Kaliningrad aus.“ Damit unterstreicht Mölling letztlich die russische Sorge.

Mitte September hatte der polnische Außenminister Radosław Sikorski hatte Mitte September während des Treffens Yalta European Strategy in Kiew dazu aufgerufen, vermehrt Manöver in der Nähe von Kaliningrad abzuhalten: „Wir sollten unsere Konfrontation mit Russland nicht nur als auf die Ukraine beschränkt betrachten. Ich war erst vor drei Tagen in Lettland auf einem polnischen Stützpunkt; wir haben dort eine Panzerkompanie, und … auf der anderen Seite befinden sich keine Truppen.“ Man beobachte die Situation in Kaliningrad. Derzeit gebe es dort „praktisch keine Truppen“.

Und er rief praktisch zu einem Angriff auf: „Putin weiß – oder geht davon aus –, dass die NATO ein friedliches Bündnis ist und dass wir seine momentane Schwäche nicht ausnutzen werden. Und vielleicht ist das ein Fehler.“ Er stritt natürlich ab, dass es um einen Einmarsch in Kaliningrad geht, sondern plädierte für ein riskantes Spiel, möglicherweise sind die Luftmanöver eine Folge: „Ich schlage vor, dass wir Übungen durchführen, die von unserer Seite so aggressiv sind, dass er nicht sicher ist, was genau wir vorhaben. Und dass er deshalb einen Teil seiner Streitkräfte aus der Ukraine abziehen muss.“

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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50 Kommentare

    1. Ja, schlaf weiter…meine Fresse ist das wieder peinlich…
      Und der nächste Beitrag ebenso.
      Wieso können diese Leute immer Beiträge einstellen?

    2. Erinnere mich an 2005 als in Bratislava der US-Präsident Putin erzählte dass man Russland komplett aus dem schwarzen Meer verdrängen wird. Heute besteht dieses Ziel noch und nach NATO- Äußerungen wird ein Krieg mit Russland die Entscheidung bringen.

  1. „Erinnert sich noch jemand an den Putin der gesagt hat das ihm die Krim und die Ukraine nicht interessieren?“

    Wenn Sie sich die aktuellen Zustände auf der Krim anschauen und das grosse Schweigen des Kreml dazu, kommen Sie zu dem Ergebnis, dass die Krim als Krim Putin nie interessiert hat. Er hat die Krim von Anfang an nur als militärischen Stützpunkt und als Aufmarschgebiet für den Angriff auf die Ukraine aus dem Süden während der full scale invasion in 2022 betrachtet.

    1. ich warte auf IHREN „aktuellen “ Bericht von der Krim.
      Flug Istanbul > Moskau > Simferopol…..
      Kommen Sie gesund wieder, Selenski nimmt gerne die Strände (und nicht nur die) ins Visier.

      1. „Flug Istanbul > Moskau > Simferopol…..“

        Sie sind nicht auf den Laufenden -mit 4 Jahren im Rückstand. Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija hat den Flughafen Simferopol am 24.02.2022 geschlossen.

        1. Tja und warum ist der Flughafen jetzt geschlossen ….?
          Das sollte allerdings für Sie kein Hinderniss sein, auf die Krim zu reisen, vielleicht mit dem Zug, wo ist das Problem?

        2. Geschlossener Flughafen ist kein Problem. Auf der Brücke fahren Züge, Busse und Autos.
          Der Flughafen von Rostow am Don ist auch geschlossen. Ich war trotzdem gerade dort. Es geht, man muss nur wollen. Statt hier Nato-Posts zu verfasen, nutzen sie doch lieber die Zeit, um die Reise zu planen. Ich warte geduldig auf ihren aktuellen Vorort-Bericht

  2. Was ist, wenn der Käptn eines „Schattentankers“ Gas und Bremse im Nordostseekanal verwechselt und die
    Schleusentore kaputtfährt ?
    Ist das schon ein hybrider Angriff, oder
    nur eine Trunkenheitsfahrt ?

    Die Gaspipeline nach Norwegen und die
    LNG-Terminals in der Ostsee ?

    Wenn man verletzbar wie Deutschland ist,
    sollte man von Seeblockaden die Finger
    lassen.

    Die blasen jetzt alle die Backen auf. Schlechte Verlierer sind ekelig.

      1. Wer verliert denn da? Aktuell kommen alle russischen Raketen, Marschflugkörper und Gleitbomben, sowie die große Mehrzahl der Drohnen in der Ukraine durch, weil die praktisch keine Luftabwehr mehr haben! In der UNO bettelte Selenski schon um einen Waffenstillstand zum Nachrüsten.

        Die EU hat aktuell alle Gelder an Kiew gesperrt, weil Kiew das Land praktisch an Brüssel abgeben soll, im, aktuellen Verteidigungshaushalt klafft eine 30 Mrd-Lücke und der Haushalt 2027 wird mit einem Defizit von 100 Mrd Dollar geplant – ohne daß klar ist, wer das zahlen soll.

        Also WER verliert hier gerade?

        1. Derjenige der ständig mit Atomwaffen droht.
          Wäre er am Gewinnen, würde er nicht drohen müssen.

          Fragt die russischen Milblogger, die wissen wie es läuft.
          Wer belogen werden will frägt den Kreml.

          1. Ja klar … Schickelgruber-Selenskis Truppen stehen ja schon wieder vor Moskau…

            Sei froh, dass Putin nur droht, und nicht, wie viele russische Hardliner schon seit langem fordern, eine Bombe zu werfen, damit mal klar wird, dass das kein Spiel mehr ist, was wir, also der Westen, in der Ukraine treiben. Aber Vollhonks wie Kiesewetter fordern ja schon die Zerschlagung Russlands in Dutzende Kleinstaaten. Wohlwissend, dass das den Einsatz von Atomwaffen gegen die Angreifer bedeuten würde.

            Aber was erzähle ich das einem NAFO….

  3. „…die Tatsache, dass Russland zwar der Nato und auch der EU militärisch unterlegen ist…“
    Das würde ich mir 2 mal überlegen. Ganz oberflächlich, von abstrakten Zahlen her, gibt es keine realistische Einschätzung.
    Man darf nicht den qualitativen Faktor außer Acht lassen. Die russische Armee ist kampferfahren, die Nato nicht. Das gleicht gewaltig aus, denn die Nato -Kräfte werden sich erfahrungsgemäß vor allem gegenseitig über den Haufen schießen.
    Ein sowjetischer General bemerkte einst zum Einsatz in Afghanistan, dass man eine Armee, die 20 Jahre keinen Krieg geführt habe, am besten auflösen und nach Hause schicken sollte. Sie taugt nichts.

    1. Oberst Meyer: Ich sehe die millitärische Überlegenheit der Nato sehr skeptisch. Russland
      hat in den letzten Jahren Waffen entwickelt und weiter entwickelt, denen man lieber mit
      sehr großem Respekt gegenüber stehen sollte. Das die Oroschnik nicht nur ein Bluff ist, sollten
      die Spezialisten der Nato doch langsam begriffen haben. Und bisher waren deren Einsätze nur
      mit der „nackten Rakete“ sehr beeindruckend. Wenn sie mit den verschiedenen Munitionsarten
      bestückt wird, wird wahrscheinlich eine davon reichen, um den schönen Reichstag inkl. dem
      tollen Atombunker für unsere Elite in Sekunden zu pulverisieren. Unsere Millitärs geben sich
      wie ein paar Halbstarke, die einen kleinen Jungen (Kaliningrad) drangsalieren, aber den 2m
      großen muskelbepakten Bruder hinter ihm einfach ignorieren. So etwas kann nicht gut gehen.

      1. Sollten es die deutschen Herrenmenschen ein weiteres Mal wagen, wird es kurz, umfassend und nicht schmerzlos vonstatten gehen. Danach wird es nichts mehr geben, was man noch zusammenflicken könnte.

        So einfach ist das.

        Und wir, die große Mehrheit der Overton-Gemeinde, sitzen unschuldig mit auf der Titanic der Wahnsinnigen.

  4. Und schon sind die NATO- Trolle im Fronteinsatz.
    Natürlich ist die NATO ein Friedensbündnis. Ein Pakt, der den Frieden herstellt, der auf den Friedhöfen herrscht. Jugoslawien/ Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, … die Überlebenden können von der „friedliche“ NATO viele unfriedliche Geschichten erzählen..

    1. Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Die Krönung ist, dass die Nato jetzt den Westfälischen Friedenspreis erhalten soll. Ich frage mich ernsthaft, wofür

      1. Na dafür, dass sie Zustände schaffen, in denen so etwas wie der Westfälische Friede wieder nötig sein wird, um die totale Zerstörung des Kontinents zu verhindern….

        Das ist doch einen Preis wert, oder nicht?

  5. Gute Zusammenfassung!

    Die Propagandainitiative um Bucha, Wadephuls Kriegserklärung aus der Wasserpistole, die Perimeter- Story (und meine jeweiligen Kommentare), und jetzt die Erklärungen der russischen Botschaften in Irland und Brüssel, haben, denke ich, eine Klammer: Die Erwartung seitens NATO bzw. EU und ihrer Regierungen, die chinesische Regierung könnte nach den Midterms die Geduld mit dem Westen verlieren, falls die US-Administration im Anschluss nicht energische Schritte unternimmt, den Irankrieg zu beenden, Selensky zur Raison zu bringen, die Expeditionstruppen von EUCOM (namentlich diesen Donahue) und CENTCOM zu kastrieren, dabei gleichsam „nebenher“ die Militärpolitik der EU auf das Maß zurück zu stutzen, das ihren Möglichkeiten angemessen ist. Namentlich die Briten könnten sich durch solche Spekulation heraus gefordert sehen, Tatsachen zu schaffen, welche die US-Administration an den NATO-Krieg fesseln.

    Bisher hat sich China in unilateralen und bilateralen Erklärungen deutlich und entschieden gegen nukleare Befreiungsschläge Russlands positioniert und keine Anstalten unternommen, am Golf einzugreifen. Doch je länger die organisierte militärische Geschäftsschädigung des „Westens“ andauert, desto dünner muß der Geduldsfaden werden, zumal auch China seine oranisiert feurigen Patrioten hat.

    Ich kann nicht mit „Wahrzeichen“ aufwarten, aber das Geschäft überlasse ich inzwischen gern den geheimdienstlichen und militärpolitischen Profis, bescheide mich stattdessen mit einem Wahlspruch meiner Frau Mama:
    Der Krug geht so lange zu Wasser, bis er bricht.

  6. So so, man will also Kaliningrad erstürmen. Die Bundeswehr hat ja eine Brigade in Litauen, die im wesentlichen aus einem Panzer- und einem Panzergrenadierbataillon besteht. Die kenne ich beide aus meiner BW-Zeit vor über 45 Jahren. Wenigstens fuhren da die Leos noch fast alle, wenn es ins Manöver ging. Aber mit dem Krieg, der heute in der Ukraine geführt wird, hat das nichts mehr zu tun.

    Mag sein, dass in Kaliningrad nur wenig russische Truppen stehen. Mag sein, dass man unter diesen Umständen bei einem Überraschungsangriff tatsächlich schnell nach vorne kommt. Aber Russland hat im Gebiet Kalinigrad seine Iskander-Raketen stehen. Die werden sie wohl einsetzen, bevor sie den gegnerischen Truppen in die Hände fallen. Diese Raketen können Warschau, Berlin, Stockholm und natürlich die Hauptstädte des Baltikums erreichen. Und diese Raketen können Atomsprengköpfe tragen.

    Die Schwachköpfe, die bei uns markige Sprüche klopfen, stürzen uns noch alle ins Unglück.

    Mit einem Deal, wie etwa der Abzug der Iskander aus Kaliningrad gegen die Neutralität der Ukraine könnte man tatsächlich etwas für die Sicherheit Deutschlands und Europas tun. Aber das ist ja offenbar nicht das Ziel unser Großkopfeten.

  7. Russland droht mit Atomwaffeneinsatz seit dem Rückzug aus dem westlichen Teil von Saporischschja in 2022 und seitdem immer wieder, umso mehr wenn es schlecht läuft.

    Was lernen wir daraus: Es läuft mal wieder schlecht!!!

  8. Die NATO macht genau das, was sie den Russen unterstellt: Sie führt(e) massenweise Angriffskriege oder bereitet diese wie Kaliningrad beweist, vor. Warum sollte man also den Aussagen irgendwelcher NATO-Fuzzis irgendetwas glauben?

  9. Was im Westen bei den Unterstützern der Ukraine gerne unter den Tisch gekehrt wird, ist die Tatsache, dass Russland zwar der Nato und auch der EU militärisch unterlegen ist…

    Vielleicht, wenn man die nominell angehäuften Arsenale vergleicht. Vergleicht man dagegen auch die Produktionskapazitäten, sieht das schon ganz anders aus, insbesondere im Bereich Luftabwehr. Wobei, das kommt auch noch dazu, die sündteuren Patriot-Raketen gegen die neueren – nicht mal nur die neuesten – russischen Marschflugkörper eh nicht viel ausrichten können. Nein, diese angebliche Überlegenheit würde sich sehr schnell als Fehlkalkulation erweisen. Was um so mehr die Frage aufwirft, was der Blödsinn soll…

  10. @ Florian Rötzer. Kaum kommt ein Artikel zum Überfall von Kaliningrad( der mit sicherheit geplant ist) und die Nato Trolle deren Accounts schon aus telepolis bekannt sind aus der Deckung.
    Ich denke , das das der Vorbereitung dient den Overton Kommentarbereich aufzuheizen und ähnlich wie bei Telepolis zu Corona zu strafrechlich relevanten Äusserungen zu verleiten.
    Da inzwischen die Toleranzschwelle von Staatsanwaltscheften, Presserat und Landesmedienanstalten sowie den Herren der EU Sanktionen deutlich niedriger liegt, kann es für Overton gefährlich werden. Ich würde den Kommentarbereich mit einer vorherigen, detailierten Erklärung schliessen.
    Im Spannungsfall machen sie Overtone sowieso dicht, aber bis dahin, kann noch viel nützliche Onformation und Aufklärung über eueren Kanal laufen. Danke dafür von einem treuen Leser

    1. Präventiv aufgeben? Vielleicht noch das ganze Archiv löschen, nicht auszudenken wenn da jemand einen halbwegs regierungskritischen Kommentar hinterlassen hat.. Und wen wir schon dabei sind, warum nicht gleich die Meinungsfreiheit abschaffen?

      Harald, bist du es?

    2. „Da inzwischen die Toleranzschwelle von Staatsanwaltscheften, […] deutlich niedriger liegt“ – also zumindest im diesem Bereich hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan, weil inzwischen etliche dieser Anklagen gegen vermeintliche Beleidigungen (von normalen Person und von den Majestäten) und vermeintliche Volksverhetzungen in den oberen gerichtlichen Instanzen angekommen sind und sich die Ankläger von den Gerichten etliche juristische Ohrfeigen abgeholt haben. Also die Lappen (hiermit ist nicht das Volk der Samen gemeint) in diesem Land werden zukünftig wieder etwas leiser heulen müssen, ohne ständig auf Hilfe der StA hoffen zu können.

      1. Dazu möchte ich anmerken, daß ich immer wieder erstaunt bin, was hier (im Overton-Magazin) noch an ‚Meinungsfreiheit‘ herrscht! Sowohl „Putinversteher“ wie auch NATO-nahe „Bellizisten“ kommen zu Wort und ich finde es an der Zeit, der Redaktion mal ein Lob dafür auszusprechen.
        „Demokratie“ lebt nicht zuletzt von Gegensätzen, die offen ausdiskutiert werden können. Ein ‚auf Linie‘ gebrachtes Forum wäre da kontraproduktiv 🙂
        In diesem Sinne also mal meinen Dank an Florian Rötzer und Roberto De Lapuente für das generöse (und bestimmt riskante) Angebot einer ‚offenen Platform‘!

        Frank Benedikt

  11. „Was im Westen bei den Unterstützern der Ukraine gerne unter den Tisch gekehrt wird, ist die Tatsache, dass Russland zwar der Nato und auch der EU militärisch unterlegen ist, aber dass es das größte Arsenal an Atomwaffen besitzt ….“

    Man glaubt immer gerne, was man glauben will.

    Bei Daniel Davis, einem Ex-General hört sich das ganz anders an: Pascal Lottaz fragt ab Min 9:30 nach der Kriegshysterie und ab ca. Min 11.00 kommt die niederschmetternde Antwort, die sich auf Drohnen und Raketenabwehr bezieht. Die Russen haben ein funktionierendes Luftabwehrystem und können auch nicht alles neutralisieren – wir, die Europäer, haben aktuell gar nichts!

    https://www.youtube.com/watch?v=48mTYkt9I9o

  12. »In der EU wird seit einiger Zeit die Gefahr beschworen, dass Russland spätestens bis 2030 Nato-Länder zum Testen oder aus anderen, nicht weiter ausgeführten Gründen angreifen werde.

    Weil die europäischen Bellizisten – nach Auflösung der Sowjetunion und des Warschauer Pakts – sich Russland gegenüber militärisch überlegen fühlen, zumal die meiste ehemaligen Mitglieder des Warschauer Pakts sowie die Baltischen Staaten, zur Nato übergelaufen sind, versuchen sie Russland zu einem Angriff auf ein Nato-Land zu provozieren, denn dann könnten sie Russlands »Bestrafung« fordern.

    Diese Dummköpfe begreifen nicht, dass es dann , wenn Russland Atomwaffen einsetzen würde, der ganzen Welt völlig egal wäre wer für diese katastrophale Eskalation verantwortlich war.

    Leute wie Pistorius, haben die maßlose Steigerung der Aufrüstung damit begründet, um für den »worst case« gewappnet zu sein, aber was hätten sie – hätte die Welt – von der Bewaffnung nach einem russischen Atomangriff?

    Die einzig verantwortungsvolle Politik ist die, einen Atomkrieg unter allen Umständen so unwahrscheinlich wie möglich zu machen und nicht Russland so weit zu provozieren, dass es ein Nato-Land angreift.

  13. Die militärischen Genies aus Übersee haben offenbar besonders gut aufgepasst (grössere Truppenkonzentrationen sind im Zeitalter von Drohnen und satellitengestützter Aufklärung eine äusserst schlechte Idee) und wollen eine einzelne Stadt/Enklave mit nur 22 Divisionen (also irgendwo zwischen 250’000 und 500’000 Soldaten) einnehmen?

    Und warum nicht Able Archer 26 durchführen, was kann dabei schon schief gehen, Sikorski?

    Wir solllten alle unsere „geliebten Führer“ geschlossen in die Klapse einliefern, bevor es zu spät ist.

  14. Die westliche Kriegstreiberei ist unerträglich. Natürlich wissen die Herrschaften ganz genau, wie sie die Verhältnisse in die aktuelle Richtung gelenkt haben. Da ist keinerlei Konsens möglich, von wegen „Demokraten“.

  15. Gerade habe ich eine mögliche Blockade Kaliningrads durch die NATO gekennzeichnet, als das was sie ist. Leider ist dieser Kommentar gesperrt worden. Was macht es für einen Sinn, sich hier zu äußern, man die Wahrheit nicht mehr aussprechen kann? Wenn es so weitergeht, werden wir „die letzten Kinder von Schewenborn“ sein.

    Ich schaue seit längerem kein Fernsehen mehr und höre auch kein Radio. Nun werde ich auch auf die Nachrichten aus dem Internet verzichten, auch wenn mir das schwerfallen wird. Aber es regt mich nur auf, macht mich depressiv oder beides.

    1. Nun ist mein ursprünglicher Kommentar doch veröffentlicht worden. Vermutlich ist es wohl so, dass die KI erstmal Beiträge, in denen „anstößige“ Schlüsselworte vorkommen, sperrt. Die werden wohl später von der Redaktion von Hand freigeschaltet. Es kostet sicher Nerven, all den Frust der Foristen auszuhalten. Da gehört viel Idealismus dazu, trotzdem weiterzumachen. Danke Florian!

      Overton ist mit globalbridge, manova und einigen anderen eine der wenigen Lichtblicke in Deutschland. Das ändert nichts an der Verzweiflung, die mich überkommt, wenn ich solche Artikel lese.

  16. Nato-Sprecherin Allison Hart:
    „Aber wir lassen uns nicht davon abbringen, die Ukraine zu unterstützen. Wir haben das Zeug dazu, jeden Zentimeter des Bündnisgebiets zu verteidigen, und bleiben stark, bereit und in der Lage, jeder Bedrohung entgegenzutreten.“

    Tja das gilt doch auch für Russland oder etwa nicht? Kaliningrad ist russisch und wird von Moskau stark verteidigt werden.

    Im Juli 2025 hatte General Christopher Donahue, Kommandeur der US Army Europe and Africa, erklärt, die Nato sei imstande, die Enklave schneller als bislang möglich einzunehmen. Es gebe keinen Grund, warum man die russische A2AD-Blase um Kaliningrad nicht vom Land aus zerstören kann: „Wir haben die Fähigkeit entwickelt, um sicherzustellen, dass wir dieses Massen- und Impulsproblem mit 22 Divisionen stoppen können.“

    Soll Russland das jetzt als ein „freundliches
    Übernahmeangebot“ interpretieren?

  17. testballon für unsere bellizisten, alle paar monate kommt so was ja vor, micron wollt doch truppen nach odessa schicken.
    kaliningrad einzunehmen macht wenig sinn – aber realistisch ist die überlegung kaliningrad zu isolieren und welche eskalation dies nach sich ziehen würde.
    einfach truppen an die grenzen schicken macht ja keiner mit, ohne spannungsfall. kaliningrad durfte auch der einzige realistische faustpfand sein für europäer.
    hätte aber folgen, schiffe, die seeblockade durchsetzen wollen sind eben ziele, da will ich sehen, ob der francois oder charles oder hans mit seinem schiff vorprescht…
    aber es klingt doch toll so zu bellen, kaliningrad in einer woche einzunehmen!

  18. Mal kurz skizziert welche Optionen Russland in den ersten Wochen eines Konfliktes sogar ganz ohne Atomwaffen hätte:
    – sämtliche Überseeinternetkabel zerstören
    – dazu noch de-cix und einige andere wichtige Internetknoten.
    – einige gezielte Ausschaltung von ein paar wichtigen Hochspannungsstromleitiung und Umspannwerk, dazu noch die wenigen Kraftwerke mit Schwarzstartfähigkeit.
    -> weitreichender Zusammenbruch der Stromversorgung und Kommunikation -> rien ne va plus
    -> binnen weniger Tage Zusammenbruch der Warenlogistik, inkl. Lebensmittelversorgung, spätestens nach 2 Wochen flächendeckender Hunger in der Bevölkerung.

    Oder das gezielte Ausschalten der politischen und militärischen Führungsschicht mit gezielten Enthauptungsschlägen.

    Die Russen könnten ja vorher die europäische Bevölkerung demokratisch online Abstimmen lassen, welche Variante sie bevorzugen würde.

  19. Das Problem ist doch, daß der russische Frosch von der NATO langsam gekocht wird. In bewährter Salamitaktik werden die roten Linien der Russen immer nur ein kleines bisschen überschritten. Hier ein Schiff versenkt, dort eines ein paar Tage lang festgesetzt oder die Ladung gestohlen. Es würde mich wundern, wenn die NATO mit fliegenden Fahnen in Kaliningrad einziehen würde. Das wäre ein Kriegsgrund und die Welt würde es verstehen, wenn die Russen atomar zurückschlagen. Aber mit dieser Salamitaktik könnte man die Russen noch lange piesacken …

    1. Das hat die Nato auch in der Ukraine so lange durchgeführt, bis die Kalkulationen der russischen Führung ergeben haben, dass Zurückhaltung eben nicht mehr die Option ist, die mittel- wie langfristig das Erreichen der meisten ihrer Ziele zu einem vertretbaren Preis verspricht und genauso ist meine Prognose wird es auch jetzt wieder kommen.

      Irgendwann in näherer (wie ich vermute) oder ferner Zukunft wird die russische Führung an dem Punkt angelangt sein, an dem sie militärtechnische Maßnahmen gegen Nato-Staaten nicht länger vermeiden wird. Darüber zu spekulieren, wie und wie heftig das im Detail aussehen könnte ist nicht nur für militärische Laien müßig, aber ich denke wir können davon ausgehen, dass das bei uns in Deutschland ganz sicher nicht zu einer Verbesserung unserer Lebensqualität führen dürfte.

      Dem noch zu entgehen gibt es nach meinem Verständnis nur zwei miteinander kombinierbare Wege:

      1. Die Bevölkerung der wichtigsten Natostaaten steigt ihren geliebten Führern gehörig aufs Dach und
      2. Wichtige Natostaaten kollabieren wirtschaftlich und finanziell gerade noch rechtzeitig.

      Ich denke es versteht sich von selbst, dass meine Hoffnung dabei auf dem zweiten Szenario liegt.

  20. Der strategische Wert der Exklave Kaliningrad ist im Falle eines Weltkrieges wie bei allen Exklaven, z.B. der jüdische Staat oder Gibraltar, heutzutage gering.
    Im Ernstfall die logistische und militärische Versorgung gegen Massenangriffe sicherzustellen verbraucht zu viele Ressourcen und je größer die Exklave, desto schwieriger.
    Darum haben die Russen längst weitgehend geräumt.

    Auch die Plattformfähigkeiten lassen sich von U-Booten oder aus Weißrussland mit wesentlich weniger Eigengefährdung sicherstellen.
    Greift die NATO an, wird sowieso das Baltikum und Skandinavien vom finnischen Meerbusen aus aufgerollt, denn eine zweite Einschließung Piters verbietet die russische Geschichte.
    Die Verbindung zur Ostsee und der Entsatz Kaliningrads erfolgt sinnvoller Weise durch und mit Weißrussland, ebenso die Vernichtung der baltischen Staaten.

    Hier wird nur wieder gegenseitig mit dem Säbel gerasselt.
    Aber inzwischen so laut, dass auch der letzte Schläfer kapieren sollte, dass er hier nicht mehr sicher ist.
    Dank der eigenen Politik…

  21. An ungezügelter Eskalation wäre niemand gelegen. Der Konflikt wird sich aber dauerhaft auf dieser Stufe nicht stabil halten lassen. Irgendwann tritt ein unkontrollerbares Ereignis ein, zufällig, provoziert oder bedingt durch technische Umstände.
    Erforderlich wäre ein komplettes Umdenken, bei allen die diese Situation wirklich beenden wollen.
    Einzig erfolgversprechend erscheint mir der direkte Dialog mit den Gläubigern der Ukraine, genauer das Aushandeln konkreter Ablösesummen mit angemessenen Margen – ein Totalausfall wäre ja auch denkbar. Weiterhin, die Ablösung der Grundschulden und weitgehende Rückabwicklung ausländischen Eigentumerwerbs an den Ländereien. Also die Beseitigung aller unmittelbaren monetären Gründe, diesen Krieg weiter zu befeuern.
    Das mag eine hübsche Summe darstellen, diese wäre aber aufzurechnen mit der immer wahrscheinlicher werdenden Zerstörung großer Teile Westeuropas mit einigen Hunderttausenden bis Millionen an Opfern.
    Darüber hinaus bräuchte es dann ein Bewusstsein an welcher Hölle man mit einigem Glück knapp vorbeigeschrammt war und es müssten sofort Schritte unternommen werden, dies künftig zu verhindern.
    Keine Ahnung wer solches in die Hand nehmen könnte – apokalyptische denkende Milliardäre wohl so wenig wie eine im Wachkoma liegende Bevölkerung.

  22. „Im Sommer 2026 starben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) schätzungsweise rund 16.000 Menschen infolge von Hitze in Deutschland.“

    (Googles KI)

    Warten Wir mal den Winter ab, es die Zahlen der Erforenen steigen ja auch Jahr um Jahr.. o((

  23. Der Krieg als Waffe gegen das eigene Volk

    https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20262/der-krieg-als-waffe-gegen-das-eigene-volk/

    Von Hans-Jürgen Geese

    Sollten Sie die Geschehnisse der Kriege in der Ukraine und im Mittleren Osten aufmerksam verfolgt haben, dann werden Sie vielleicht auch jetzt den Eindruck nicht mehr zurückweisen können, dass die Lage wirklich ernst wird.

    Der Eskalationsdruck ist kaum noch zu erhöhen. Der Tag der Entscheidung ist nah.

    Auch wenn die Verhaltensweisen von Männern wie Trump oder Merz oder Selenskyj nicht den Gesetzen der Logik zu folgen scheinen, so können Sie dennoch gewiss sein, dass im Hintergrund ihre Fäden entsprechend einem vorgegebenen Drehbuch gezogen werden.

    Bedenken Sie, dass Politiker heute nicht mehr gewählt werden. Sie werden ernannt.

    Und sie dürfen erst dann von der Bühne abtreten, wenn sie denn ihren Auftrag erfüllt haben.

    Daher haben die folgenden Aussagen leider in der Realität wenig Bedeutung. Das Volk herrscht nicht.

    Es wird geschätzt (konkrete Zahlen liegen angeblich nicht vor), dass eine Mehrheit der Bürger in der Bundesrepublik gegen einen Krieg gegen Russland ist.

    Es gibt angeblich auch keine zuverlässigen Angaben zur Quantifizierung hinsichtlich der Bereitschaft der russischen Bevölkerung, einen Krieg gegen die Bundesrepublik zu führen.

    Die geschätzten Umfragewerte weisen aber eindeutig eine Ablehnung solch eines Krieges von der Mehrheit der Russen aus. Also:

    Wenn die Bevölkerung in der Bundesrepublik und die Bevölkerung in Russland keinen Krieg will, warum sollte es dann einen Krieg geben? Wo ist da die Logik?

    Nein, die NATO ist kein Instrument des Friedens für die Länder des Westens, sondern mehr oder weniger eine Garantie, dass es Krieg geben wird. Geben muss.

    Fragen Sie Friedrich Merz. Warum sonst diese gigantische Aufrüstung?

    Die alte Mär von: „Der Russe kommt“ hat sich doch wohl inzwischen als lächerliches Produkt von Propaganda entlarvt.

    Niemand auf Erden will Sodom und Gomorra, genannt Berlin, erobern.

    Warum sollte jemand diese Bundesrepublik erobern wollen? ALLES LESEN !!

  24. Im Falle eines Falles wird Russland schnell und hart reagieren. So einfach ist das. Wir können froh sein, dass nicht Karaganow oder ähnliche Kaliber am Drücker sind. Da wären vielleicht schon Pilze gewachsen.

  25. Das Datum 2030 scheint dasjenige zu sein, bis zu dem noch „Ukrainer“ vorhanden sein werden. Danach – so wohl die Denkweise – sei Russland so weit „geschwächt“ und „sturmreif“, dass hiernach die NATO selbst Russland angreifen könne (zumal es dann ohnehin keine „Ukrainer“ hierfür geben wird). Nur so machen „Datumsangaben“ Sinn, denn nur das eigene Handeln kann geplant werden – für Russland würde es keinen Grund geben, bis dahin zu warten, zumal es ja andernfalls bis dann „verloren hätte und geschwächt wäre“.
    Allerdings scheinen Atomwaffen hier tatsächlich völlig ignoriert zu werden – die Bundeswehr hat zwar schon äußerst detaillierte Kriegspläne entwickelt, doch Atombomben und ihre Folgen kommen nach allem was bekannt ist überhapt nicht darin vor. Möglicherweise wird spekuliert, dass Russland keine „wegen Kaliningrad“ einsetzen und danach auf wundersame Weise kollabieren werde. Oder dass Deutschland bis dahin selbst welche habe und das abschreckend genug wirke. Wie auch immer: Ob es Deutschland im Jahr 2031 noch in der jetzigen (weitestgehend unverstrahlten) Form noch gibt, erscheint nunmehr keineswegs sicher.

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