Nutzen ukrainische Drohnen den Luftraum der baltischen Staaten für Angriffe?

Mash.ru behauptet, Polen und die baltischen Staaten hätten ihren Luftraum für ukrainische Drohnen geföffnet.

Am 25. März haben russische Truppen des Nachts und tagsüber die Ukraine mit tausend Drohnen angegriffen. Sie konnten im Hellen bis weit in die Westukraine fliegen. Auch die Ukraine hat an diesem Tag Russland mit Hunderten von Drohnen angegriffen und am Tag darauf den für Ölexporte wichtigen Ostseehafen Ust-Luga teilweise in Brand gesetzt. Schon zuvor war der Ostseehafen Primorsk angegriffen worden (40 Prozent der russischen Ölexportkapazitäten sollen durch Drohnenangriffe ausgefallen sein). Am Sonntag folgte der nächste Angriff auf Ust-Luga. Die Häfen liegen in der Region Leningrad, in Russland geht man davon aus, dass die ukrainischen Drohnen einen Korridor im Luftraum Polens und der baltischen Staaten benutzen – und dass diese das genehmigt haben oder stillschweigend dulden.

Das Online-Nachrichtenmedium Mash.ru, populär in Russland, hat am 26. März behauptet, die baltischen Staaten hätten die Drohnentransitflüge genehmigt. Woher diese Information stammt wird nicht gesagt. Über russischem Gebiet wären sie von der Luftabwehr gestoppt wurden, daher der Umweg:

„Die Behörden Litauens, Lettlands und Estlands haben ihren Luftraum offiziell für ukrainische Drohnenangriffe auf St. Petersburg, die Region Leningrad und Nordwestrussland freigegeben. Zuvor waren Überflüge aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen nur in geheimen und sporadischen Fällen gestattet. Unseren Informationen zufolge nutzen die Ukrainer Anlagen in der Region Tschernihiw, um die nördliche Hauptstadt anzugreifen. Um dies zu verdeutlichen: Die 850 Kilometer Luftlinie und die Überflüge über die Regionen Brjansk, Smolensk, Twer, Nowgorod und Leningrad machen ein Erreichen der Stadt an der Newa praktisch unmöglich. Die von den baltischen Staaten für die ukrainischen Streitkräfte eröffnete Alternativroute führt um Belarus herum über Polen, Lettland, Litauen, Estland und die Ostsee. Dies ermöglicht einen freien Zugang zum Finnischen Meerbusen und umgeht die Luftverteidigungssysteme in den Regionen.“

VZ.ru schreibt ebenfalls: „Experten weisen darauf hin, dass die Situation im Baltikum über routinemäßige militärische Zwischenfälle hinausgeht. Estland, Lettland und Litauen haben de facto ihren Luftraum für Angriffe auf russisches Territorium zur Verfügung gestellt.“ Es sei nicht klar, ob die Regierungen der baltischen Staaten die Nutzung ihres Luftraums dulden oder genehmigt haben oder ob die Luftabwehr zu schlecht ist. Aber es werden Drohungen zitiert: „Das Vorgehen unfreundlicher Länder an Russlands nordwestlichen Grenzen gibt allen Grund, nicht nur diplomatische, sondern auch ernstere Maßnahmen gegen die baltischen Staaten zu ergreifen“, sagt der Militärexperte Juri Knutow.“ Auffällig ist jedoch, dass die mögliche Rolle Polens in den russischen Äußerungen nicht thematisiert wird.

Lettland spricht von einer „koordinierten Informationsoperation“

Tatsächlich waren am Mittwoch, dem 25. März, abgestürzte Drohnen in Lettland und Estland gefunden worden. Das lettische Verteidigungsministerium berichtete, eine dort abgestürzte Drohne sein aus Russland gekommen. Später musste eingeräumt werden, dass es sich um eine Drohne ukrainischer Bauart handelt, die vermutlich russische Ziele in der Ostsee angreifen sollte. Die estnische Regierung berichtete von mehreren Drohnen, die am Mittwoch aus der Ukraine gekommen seien und deren Ziel der russische Hafen Ust-Luga gewesen sei. Eine Drohne hat den Kamin eines Kraftwerks beschädigt. Die Drohnen seien in drei Wellen gekommen. Am Montag zuvor war eine Drohne in Litauen nahe an der Grenze zu Belarus abgestürzt. Zuerst wurde auch Russland beschuldigt, bis klar wurde, dass es eine ukrainische Drohne war, die angeblich außer Kurs geraten und vom Militär nicht entdeckt worden sei. Selbst litauische Medien meldeten Skepsis an. In den baltischen Ländern versuchte man zu argumentieren, dass die Drohnen aufgrund von elektronischer Kampfführung vom Weg abgekommen seien.

Nachdem von russischer Seite die baltischen Staaten für den Transit der Drohnen verantwortlich gemacht wurden, erklärte das lettische Verteidigungsministerium, Russland hätte eine „koordinierte Informationsoperation“ gegen die baltischen Staaten gestartet und behaupte, sie würden der Ukraine erlauben, ihr Territorium für Angriffe gegen Russland zu nutzen. Die baltischen Staaten „sind nicht an der Planung und Durchführung der ukrainischen Gegenangriffe auf Russland beteiligt“, so das lettische Verteidigungsministerium. Alles nur Desinformation: „Es werden Desinformation und Social-Media-Bots eingesetzt, die sich an russischsprachige Zielgruppen richten und junge Menschen instrumentalisieren.“

Eine Erklärung der Verteidigungsminister der baltischen Staaten führte die Drohnen allgemein auf Russlands Krieg zurück, vermied aber demonstrativ zu sagen, dass es  ukrainische Drohnen waren und betonte das Recht auf Selbstverteidigung der Ukraine: „In dieser Woche haben mehrere ausländische Drohnen den NATO-Luftraum über den baltischen Staaten durchquert und sind auf unser Staatsgebiet eingeflogen.“ Verlangt wird die Verstärkung der Luftabwehr. Das könnte doch den Verdacht erwecken, dass am russischen Vorwurf etwas dran sein könnte.

Gazeta.ru hingegen schreibt, sollte es zutreffen, dass die baltischen Staaten ihren Luftraum geöffnet hätten, würde dies „de facto den Eintritt Estlands, Lettlands und Litauens in den Krieg an der Seite der Ukraine bedeuten, mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Russland hätte jedes Recht, das Territorium aller drei baltischen Länder anzugreifen.“ Und es wird der Ratschlag gegeben: „Was die Ukraine betrifft, stellen sich viele russische Bürger die Frage: Warum wendet man nicht die Erfahrungen der USA und Israels bei der Eliminierung der obersten Führungsebene des Feindes auf die Spezialoperation an?“

Sehr bemüht versucht LSM.lv, das öffentlich-rechtliche Medium Lettlands, jeden Verdacht zu zerstreuen, die Regierungen könnten irgendetwas damit zu tun haben: „Es erscheint höchst unwahrscheinlich, dass Estland mit der Ukraine zusammenarbeiten würde, um eine Drohne in eines seiner eigenen Kraftwerke stürzen zu lassen und diese Information dann öffentlich zu machen, oder dass Lettland beim Start einer ukrainischen Angriffsdrohne helfen und dies anschließend groß bekanntgeben würde, wenn diese auf einem beliebigen Feld abstürzte und außer etwas versengtem Gras und ein paar abgebrochenen Ästen keinerlei Schaden anrichtete.“

Auch der estnische Außenminister Margus Tsahkna versicherte, der Luftraum sei für niemandem geöffnet worden, um Angriffe zu führen. Die Drohnen seien aus dem russischen Luftraum gekommen, behauptet er und versucht zu erklären, dass sowieso mur Russland schuld ist: „Die Drohnenvorfälle in den baltischen Staaten sind eine direkte Folge des von Russland geführten umfassenden Angriffskriegs.“

Gestern sind zwei Drohnen der ukrainischen Streitkräfte in Finnland abgestürzt. Der Vorfall werde, wie Ministerpräsident Petteri Orpo sagte, untersucht. Die „Verletzung des Territoriums“ sei eine „ernste Angelegenheit“. Die Ukraine habe russische Ölanlagen angegriffen. Eine der Drohnen sei eine ukrainische AN196, die andere eine „zivile“. Das Militär hätte die Drohne abfangen können, verzichtete aber darauf, um Kollateralschäden zu vermeiden. Die Regierung erklärte, es bestehe keine militärische Gefahr. Orpo vermutet, dass sie wegen der starken russischen Störsender vom Weg abgekommen sei. Kampfflugzeuge patrouillieren nun die südöstlichen Gebiete Finnlands. Der Unterschied der Reaktion zu der der baltischen Staaten ist bemerkenswert.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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74 Kommentare

  1. Das passierte u.a. in der West-Bank (Sonntag den 29.03.2026):
    Bei einem Siedler-Angriff in Surif, im Süden der West-Bank, wird ein Kraftfahrzeug angezündet und rassistische Rede gesprüht. Das Militär schlägt in der Masafer Yatta-Gegend einen palästinensischen Landwirt und seine Söhne und es gibt drei Festnahmen (Muhammad Mousa Mukhammara, Louay und Laith). Die Siedler haben den Zaun um sein Land zerstört und ihr Vieh in die Nähe seines Zuhause gebracht. Das Militär begibt sich nach Rujeib, östlich von Nablus. Mindestens eine Festnahme. Das Militär ist in Beita, südlich von Nablus. Die Palästinenser dürfen keine Drohnen haben (Ware wird vom Militär mitgenommen). Das Militär begibt sich nach Al-Ram, nördlich von Jerusalem. Es werden drei Arbeiter in Tulkarem, eine Frau und ihr Sohn und noch jemand in Nablus verhaftet.
    Es wird an verschiedenen Orten weiter Land mit dem Bulldozer bearbeitet und Olivenbäume entwurzelt (Arraba, Lubban El-Sharqiya). Die Siedler und das Militär stürmen Beita, südlich von Nablus und es gibt Konfrontationen. Die Militärs greifen in Qalqilya einen Einwohner an.

    Es wird in Jerusalem vom Militär am Palmsonntag der Cardinal Pierbattista Pizzaballa nicht in die Kirche gelassen (religiöser Feiertag). Die Al-Aqsa Moschee ist seit dreissig Tagen für die palästinensische Bevölkerung (trotz religiöser Feiertage) nicht zugänglich. Es versuchen einige Juden für ein Tieropfer noch lebende Tiere reinzubringen (religiöser Feiertag).
    Die EU-Außenbeauftragte Fr. Kallas beschwert sich in X: „…stellt einen Verstoß gegen die Religionsfreiheit und die seit langem bestehenden Schutzbestimmungen für heilige Stätten dar. Die Religionsfreiheit in Jerusalem muss für alle Glaubensgemeinschaften uneingeschränkt und ohne Ausnahmen gewährleistet sein. […]“ Der Kardinal hat dann am Berg der Oliven mit Reliquien vom Kreuz gebetet oder Messe gehalten: „Wir werden an dem Ort beten, an dem Christus in der Nacht vor seiner Kreuzigung gebetet hat.“

    Das passierte u.a. in Gaza:
    Das Militär erschiesst ein Kind, Meqbel Barbakh, östlich von Khan Younis in Gaza-Süd (auf der Salah Al-Din-Strasse, war Nahrungsmittel holen). Von einer Familie wurde dass vierte Kind in diesem Krieg getötet (evtl. Samstag). Es werden in Beit-Lahia, Gaza-Nord, vom Beschuss zwei Palästinenser verletzt, einer davon schwer. Beide werden in ein Krankenhaus gebracht.

    Aufgrund von fehlendem Benzin laufen nicht Inkubatoren, Es wird als positive Nachricht mitgeteilt, dass acht Kleinkinder in Ägypten waren und zurückkehren (Narrative wegen Kriegsverbrechen, das Militär ist bei den Angriffen in das Al-Shifa Hospital und hat die Neugeborenen aus den Brutkästen auf den Boden geworfen). Ausserdem fehlt es an Medikamenten und Krebspatienten erhalten keine Behandlung. Das Militär beschiesst die östlichen Gegenden von Gaza-Stadt (evtl. werden die Wohngebäude zerstört). Das Militär greift das Al-Zaytoun-Viertel an. Es werden drei Palästinenser getötet.

    Das Militär lässt die Abwasser in das Meer[1].
    Auf dem Bild sieht am auf der rechten Seiten die braune Verfärbung im Meer vom reingelassenen Abwasser. Die Verfärbung zieht sich über viele Meter in das Meer hinein. Auf dem linken Bild sieht man wie die Gülle am Strand angespült wird. Zusammen mit den liegengelassenen Leichen die in der „gelben Zone“ verwesen und dem Reinlassen von seit Monaten abgelaufenem Hühnerfleisch muss man davon ausgehen dass die Erzeugung von Krankheiten die Absicht ist.

    Ausserdem ist das Küste für die Palästinenser nicht nutzbar. Das Fischen ist stark eingeschränkt. Die Fischer dürfen nur eine bestimmte Strecke in das Meer und nicht wohin sie wollen. Im Bild sieht man dass es im Mittelmeer kommerzielle Schifffahrt gibt und dass der Gaza-Landstrich davon ausgenommen ist [2]. Weil die Besatzung die Schiffe nicht ranlässt, nicht weil es keinen Hafen gibt. Die Belagerung des Landstrichs kann man mit evtl. 15 Jahren angeben. Ich kann jetzt nicht sagen wann der Mauerbau begonnen hat und seit wann die Lieferungen in den Gaza-Landstreifen kontrolliert werden.

    Es wurden vergangene Woche nur 300 Lastwagen mit Hilfslieferungen der Vereinten Nationen in den Anfangsbereich des Landstreifen gefahren und nur 105 Lastwagen weitertransportiert. Das Militär hat also nur 105 Lastwagen reingelassen. An den kommerziellen Lieferungen verdient das Militär. Die Vereinten Nationen und die Länder sagen nicht wenn es eine Hungersnot gibt. Deswegen sind über vierhundert Menschen, darunter über einhundert Kinder, am Hunger gestorben.

    Zum Völkermord:
    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

    [1] Abwasser im Meer, https://ibb.co/TB7BWPGj
    [2] MarineTraffic, 2017, https://ibb.co/r20LCnMK

    1. Es ist der „Tag des Bodens“ (30.03.2026). Ein Feiertag in Palästina und anderen arabischen Ländern in denen Palästinenser wohnen. Es wurden vom Besatzer im März 1976 von den Palästinensern 20 Quadratkilometer gestohlen. Darüber habe ich nichts geschrieben. Das können Sie in der Wikipedia nachlesen (https://de.wikipedia.org/wiki/Tag_des_Bodens).

  2. Selbst in Finnland tauchen diese Ukrainischen Drohnen auf. Gibt’s Vielleicht eine maritime Startvorrichtung namens Andromeda in Ostsee?

  3. Die drei baltischen Staaten und Polen haben ihren Luftraum und ihr Territorium für Angriffe auf Russland zur Verfügung gestellt! Was das bedeutet, muss sich jeder selbst ausdenken…

      1. Du meint Saudi Arabien. Die haben schon lange und teuer versucht, was gegen die Huthis auszurichten. Hat nicht funktioniert. Jordanien ist froh, wenn gerade was Nettes im TV kommt und sie die Entdeckung der überfliegenden Raketen deswegen verpassen.

        Russland wird wohl auch nichts anderes übrig bleiben, als die russophoben Balten weiter zu ignorieren. Die Balten werden weiter provozieren, bis ihnen jemand aus den USA sagt, dass sie’s belieben lassen sollen, weil sie sonst im Fall, dass Russland doch mal der Kragen platzt, alleine bzw. lediglich mit anderen großmäuligen Westeuropäern dastehen.

        So war das auch schon, als die Litauer die russischen Züge nicht mehr nach Kaliningrad passieren lassen wollten. Nach einem Ordnungsruf – damals der Biden-Regierung – fuhren sie wieder.

  4. Das Baltikum stellt mehr als nur Luft für den Krieg gegen Russland zur Verfügung. Bisher hat man Russland jedoch nicht dazu provozieren können, einem am Krieg beteiligten NATO-Staat, die passende Antwort zu senden. Dies könnte sich jetzt ändern. Mit dem Krieg im Iran hat sich die Lage grundlegend geändert.

  5. Die zwei Routen, die rechts und links an Weißrussland vorbei führen, sagen eigentlich alles.

    Manchmal, wenn man ein Journalist ist, muss man einfach mit dem Finger auf der Karte die Route nachzeigen. Wenn über baltischen Staaten Drohnen abgestürzt sind – und – wenn sie bis dahin durch Russland geflogen wären, wären sie falsch abgebogen.

    Dann überlegt man sich noch wie es die Ukrainer – die waren es doch – den LNG-Tanker im Mittelmeer schwer beschädigt haben …

    1 + 1

    Natürlich gibt das bei einem Politiker, der sich dumm stellt, nie 2. Vielleicht gibt es ja auch eine sehr unwahrscheinliche Erklärung, warum die Drohnen wirklich nicht über deren Luftraum flogen. Wenn sie wirklich beweisen wollten, dass sie es nicht waren, würden sie sich dann aber mehr bemühen.

    Wenn das oft genug passiert, dann kommt irgendwann noch das dicke Ende. Nur zur Erinnerung die baltischen „Staaten“ haben insgesamt weniger Einwohner als St. Petersburg und ca. 50.000 aktive Soldaten. Die BW soll an ihren Standort in Litauen 5000 Mann an der Ostfront als Kanonenfutter (meat shield) darbieten. Da zittert der Russe schon!

    Mit anderen Worten: Litauen wird eine deutsche Kolonie, bzw. ist es schon: Niedrigster Mindestlohn der EU. Wir sehen gerade wie viel so „Schutztruppen“ in einer Kolonie wert sind bei den Golfstaaten.

  6. Kann umgekehrt nicht auch Russland baltischen Luftraum für zum Abschuss Ukrainischer Drohnen und für Angriffe auf die Ukraine benutzen?

    1. Ich verstehe diesen Beitrag nicht. Natürlich „kann“ Russland sowas tun, aber welche Sinn hätte das?
      1. Die RU UAV wären dann in NATO Luftraum eingedrungen sobald man eine davon nach Abschuss oder Absturz nachweisen kann. Mords Geplärr des guten Wertewestens die Folge.
      2. Die RU UAV haben dann einen langen Weg durch überwachten Luftraum und erreichen nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit ihre Ziele.

        1. Ja, sicher, aber das wäre eine ganz andere Größenordnung wenns wirklich ein RU Waffensystem wäre.

          Konkret der Unterschied zwischen einem kläffenden Pinscher und dem kläffenden Herrchen davon.

  7. „Die Häfen liegen in der Region Leningrad,“

    dachte immer, das hieße schon ne ganze Weile St. Petersburg…
    Im Prinzip glaub ich nicht, dass sich Russland dazu provozieren lässt, einen Gegenschlag, bzw. eine Strafaktion gegen die Provokateure in Polen und bei den Balten hinreissen zu lassen. Das wäre es nicht wert, dem Elendskyj den Gefallen zu tun, die NATO offen in den Konflikt hinein zu locken. Ich glaube eher, die Russen werden diese Angriffe dazu nutzen, ihre Störsender und Abwehrmaßnahmen am realen Fall zu verbessern. Die Vorwarnzeiten dürften ja entsprechend vorhanden sein und ich könnte mir denken, dass in der Nähe der Flugrouten schon entsprechend Fernaufklärer der russischen Armee in getarnten Löchern sitzen, um Meldung an die Flugabwehr in St. Petersburg durchzuleiten…. oder man nutzt Funk / Satellit.

    1. Die Stadt heißt St. Petersburg. Die Region um St. Petersburg (Oblast) heißt Leningrad. Und hat ihre eigene Regierung. Während St. Petersburg zusammen mit Moskau und Sewastopol eine Bundesstadt ist und der Föderativen Regierung direkt untersteht.

    2. Die NATO eskaliert ständig weiter und will Russland jetzt auch noch aus der Ostsee drängen. Da ist es nur eine Frage der Zeit bis das knallt.

  8. Die Falken in der EU wollen Krieg gegen Russland, und damit man das eigene Volk hinter sich behält (es soll schließlich ja das Humanmaterial, sprich die Soldaten, bereitstellen) muss man Russland immer weitergehend dahin provozieren, nun endlich gegen ein NATO-Land militärisch zu (re)agieren, was dann der Bevölkerung im Westen als unprovozierte russische Aggression verkauft wird. Dann kann man endlich ab 05:45 Uhr wieder zurückschießen.
    Ich fürchte genau darauf läuft es hinaus.
    Eigentlich verhält Russland sich klug, nicht auf Provokationen zu reagieren, aber alles immer geduldig hinzunehmen, interpretieren EU/NATO nur als Schwäche und werden deswegen immer weiter provozieren. Und dabei immer dreister und übermutiger werden. Keine guten Aussichten.

    1. @Bend Jansen: Russland zeigt einen sehr, sehr langen Geduldsfaden. Das hat der
      Iran auch. Aber wie man jetzt beim Iran gesehen hat, reißt der Faden irgendwann,
      spätistens, wenn die Existens bedroht ist. Erst einmal rächt sich Russland gerade an
      den USA für das was die seit 2014 verbrochen haben, in dem sie den Iran mit neuen
      Waffen und Satelitenzieldaten liefert. Die Shahed Drohnen wurden von den Russen
      wirklich suboptimiert. Der Angrif auf die Awaks wurde mit diesen neuen Drohnen
      durchgeführt. Auch für die Flugabwehr hat Russland neuste schultergestützte
      Raketenwerfer geliefert, die sogar die F35 vom Himmel holen. Die Restnato und die
      EU läßt Russland ausbluten. Denen geht als Erstes der Sprit aus und dann wird
      die Wirtschaft krachend den Bach runter gehen. Die Russen könnten die Ukraine
      umgehend ausschalten. Wenn die aber noch vor sich hin krebst, muß die EU ständig
      Geld hinein buttern. Viele Länder sind schon völlig überschuldet und können die von den
      USA gefordeten Aufrüstungen gar nicht mehr vollziehen. Bend Jansen, Sie haben absolut
      Recht: Keine guten Aussichten (vor allem für Deutschland).

  9. Interessante kleine Nachricht: Teheran wirft Ukraine Agression gegen Iran vor.
    Kann natürlich unwichtig sein, könnte aber auch der erste quid pro quo Schritt im Zuge der für den Iran essentiellen russischen Unterstützung sein. Falls letzteres zutrifft, könnten iranischen Raketen bald auch gen Kiew fliegen. Die Trefferquote jedenfalls wäre sehr gut, da die NATO nicht darauf vorbereitet ist.

  10. Ich gehe davon aus, dass wie bei den übrigen Angriffen auf Russland, auch bei diesen Angriffen auf die Region Leningrad die Zielauswahl und Zielführung mit Hilfe westlicher Geheimdienstinformationen und westlichen militärischen Spezialisten geschah.
    Die europäischen Nato-Planungsstäbe wissen also genau, was da passierte.

    Es stellen sich nun die Fragen:
    1. Wurden die Drohnen tatsächlich in der Ukraine oder in den baltischen Ländern gestartet?
    2. War überhaupt ukrainisches Prsonal an diesen Angriffen beteiligt?

    Womöglich erleben wir hier gerade den Übergang vom Stellvertreterkrieg zum direkten Krieg europäischer Nato Länder gegen Russland.
    Russland wird demnächst zumindest dazu übergehen müssen, Flugkörper, die aus dem baltischen Luftraum in Richtung Russland fliegen, bereits über dem Baltikum abzuschiessen

  11. Der Irankrieg hat die russische Regierung übrigens auf recht unerwartete Weise unter Druck gesetzt. Hier hat sich nämlich gezeigt, dass die beste Reaktion gegen den Westen maximale Eskalation ist. Also genau das Gegenteil von dem was Russland macht, wobei sich der Iran freilich in einer existenziell bedrohlichen Situation befindet, in der auch Russland nicht anders reagiert hätte.
    Dennoch: Es entsteht durchaus der Eindruck, dass der Westen durch direkte Angriffe stark unter Druck gesetzt werden kann und dass seine Reaktionen nicht schlimmer werden, als ohnehin schon. Würde nämlich der Iran so reagieren, wie bisher Russland, würde er alles über sich ergehen lassen und allenfalls Israel angreifen, nicht jedoch arabische Staaten und keinesfalls die Straße von Hormus sperren. Und würde Russland so reagieren wie der Iran, würde es zumindest die baltischen Staaten bombardieren, den Uran-, Titan- und Düngerexport kappen und möglicherweise die Westukraine mit taktischen Atomwaffen vom Westen isolieren.
    Nicht, dass das eine empfehlenswerter wäre als das andere, doch der Druck auf die russische Regierung, dem iranischen Präzedenzfall zu folgen, der dürfte steigen.

    1. @xblob: Der Iran kämpft gegen Israel, den USA und noch gegen 1- 2 andere Golfstaaten.
      Und es geht ihm tatsächlich um seine Existens. Russland würde gegen die ges. Nato antreten
      müssen, wenn es die Baltischen Staaten angreift und gegen Länder kämpfen, die über die ges.
      Erde verstreut sind. Noch ist die Existens Russlands nicht gefährdet. Im Gegenteil, Russland hat
      jetzt sehr gute Einnahmen durch das Öl und Gas. Die Ukrainischen Angriffe auf diese Produktionen
      werden die Russen bald im Griff haben, oder sie erledigen sich von selbst, weil die Ukrainer bald
      keine Unterstützung der UE mehr bekommen. Die Situation kann sich jedoch schlagartig ändern,
      wenn der hirnlose Engländer Starmer den Ukrainern Atomwaffen liefert. Das wollte die ehem.
      Kurzregentin Liz Truz 2022 auch schon und hat damit die Sonderoperation mit ausgelöst.

      1. Sowohl Russland als auch Iran kämpfen ohnehin bereits gegen die NATO.
        Russland, weil die NATO seit Jahren praktisch ihr gesamtes Arsenal in die Ukraine pumpt.
        Iran, weil die USA der mit Abstand stärkste NATO-Staat ist.

      2. @Träumer : …….. Russland müsste gegen die ganze NATO antreten …… Die nato Beistands-Klausel ist eine „kann“ Bestimmung, die der EU eine „muss“

    2. Russland liegt nicht an der Straße von Hormus.
      Eine „maximale Eskalation“ einer Sperrung vor dem Schwarzmeerhafen der Krim oder vor dem Hafen Murmansk am Nordpolarmeer ist so gar nicht möglich.

    3. Ja, Russland müsste jetzt spiegelbildlich zur Unterstützung der Ukraine durch den Westen vorgehen und einem völkerrechtswidrig angegriffenen Land helfen: Einfach dem Iran mal ein paar Oreschnik-Raketen zur Verfügung stellen. Das würde NATO und EUSA sicher den Wind aus den Segeln nehmen.
      Also nicht mehr den offenen und geheimen Support der Ukraine einfach hinnehmen, sondern dem Westen klar zeigen: „Wie ihr mir, so ich euch!“

  12. Heute haben die Piraten von Brest einen chinesischen Kapitän zu einem Jahr plus 150.000€ verurteilt, weil er, in internationalen Gewässern, also auf hoher See, navigierend, „den Anweisungen französischer Behörden“ nicht Folge geleistet haben soll.

    Lach.

    Ich würde als Franzose in der nächsten Zeit nicht nach China fahren.

      1. Die werden alles tun um UNS auszumerzen.
        Das ist der Plan der Agenda 2030 des WEF. der UNO/WHO.
        Die brauchen UNS nicht mehr, weil der Mehrwert nicht mehr erreicht werden kann.
        The illusion of freedom will continue as long as it’s profitable to continue the illusion. At the point where the illusion becomes too expensive to maintain, they will just take down the scenery, they will pull back the curtains, they will move the tables and chairs out of the way and you will see the brick wall at the back of the theater.

        Frank Zappa

  13. Ist es nachts dunkel?
    Haben die baltischen Staaten ein Problem mit Russen und Russland, sind sie an der Zerstörung Russlands interessiert?

    Ob es um die Unterdrückung der russisch-sprachigen Minderheiten geht, die politische Agitation in der EU zur Finanzierung des Krieges der Ukraine gegen Russland oder Hilfe beim Transfer umgeleiteter Gelder aus der Ukraine auf die Privatkonten der korrupten Führung, sie sind immer dabei. Und sie haben nicht die geringsten Skrupel alles und jeden zu belügen, wie ihre Gesinnungsgenossen in der Ukraine.

    Diese Herrschaften wissen, dass bis auf wenige Ausnahmen alle EU Staaten von den USA kontrolliert werden und die Narrative von London und Washington vorgegeben werden. Alles was Russland schadet ist gut, auch wenn es der EU selbst schaden könnte.
    Denn dass das Gas aus Belgien und den Niederlanden nicht mehr von dort kommt sollte klar sein, genau so wie die Bedeutung der Schließung der Straße von Hormuz für die Gas- und Ölbelieferung. Das noch-Industrieland Deutschland braucht Energie und Rohstoffe, auch um die Umvolkung durch die Deutschen bezahlen zu können.

    Auch dieser Angriff auf die Ölinfrastruktur dürfte eine konzertierte Aktion aus USA/UK Planung und Satellitenüberwachung, ukrainischen Drohen und Hilfe und Stillhalten aus den baltischen Staaten sein. Die wissen schon warum sie auf der Entsendung und Stationierung einer Bundeswehrpanzerbrigade bestehen. Damit eine Reaktion auf die militärische Unterstützung der Ukraine möglichst direkt zur Eskalation führen könnte und so die russische Seite von abgeschreckt wird.

    An dieser Stelle lohnt es sich auf die Beteiligung dieser Staaten an der Endlösung und am Krieg gegen Russland zu verweisen. Jetzt haben wir in Deutschland eine Regierung die keine Probleme hat Nazis zu unterstützen und an den entsprechenden Gedenktagen Krokodilstränen zu vergießen.
    Mir wird schlecht!

      1. Nun Hauser, „Islamist“ ist eine Erfindung des Westen. Der Islam als solches ist eine totalitäre Ideologie, die in ihrer orthodoxen Spielart keine Abweichung zulässt. Die Nähe zu den Nazis kein Zufall.

        Lesen Sie die Texte, Koran und Hadith. Da geht es um gesellschaftliche Kontrolle und die Unterwerfung der Anderdenkenden. Der Islam ist in erster Linie politisch, die metaphysische, mystische Ebene ist sekundär.
        Abweichungen in diese Richtung finden sich bei Sufis, Alawiten, Shiiten oder Alevis die deshalb auch von Sunnis diskriminiert und verfolgt wurden und werden.
        Zufrieden Hauser?

  14. Die Russen sind wegen der Behandlung der russischen Minderheiten im Baltikum schon länger angepisst. Putin sprach von Schweinereien, nebst Andeutung von Drohungen. Der EU Diskriminierungsschutz ist inzwischen eine Farce.

    Militärisch sind das Zwerge. Kulturell grössenwahnsinnige, heidnische Wikinger mit Bodenkult. Hat teilweise
    Ähnlichkeiten mit der Germanen Verehrung des dritten Reiches.

    Mit EU und NATO im Rücken kann man hervorragend provozieren. Ist wie mit kleinen Kläffern in Meerschwein Grösse, die denken sie sind King Lui, weil Herrchen jedem eins aufs Maul haut.

    Das Eskalationspotential ist da. Die Russen könnten angreifen, um sich der Wadenbeisser zu entledigen.

    Endlich hätte man dann den Angriff auf die NATO, natürlich wie immer völlig unproziert, und könnte den Bündnis Fall ausrufen.

    Endlich geht’s dann wieder gen Osten ! Die Ölquellen von Baku und Gasfelder von Sibirien zum Greifen nah !

    Das kommt gerade richtig, wo Donald das Trumpeltier in wenigen Tagen den Nahen Osten in Schutt und Asche legen will !

    Reparationszahlungen ohne Ende in Öl und Gas.

    Hurrah ! Tätärää ! Dschingista ! – Wir sind wieder wer !

    ================O==O=====================

    Hinweis: Dieser Text enthält Sarkasmus und Zynismus. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Kleingedruckte oder zwischen den Zeilen oder befragen Sie einen Irrenarzt oder Gummizelleninsassen ! Der Verfasser muss sich leider aufgrund des Strafrechts mässigen.

      1. @ Ketzer 22Uhr 47 : ..jeder gekaper-te Öltanker lässt den Ölpreis steigen …. Sind „unsere“ Politiker zu deppert, das zu kapieren oder ist es Absicht ?

  15. Weltkrieg? Aktuelle Auswertungen via ShadowBroker (sehr empfehlenswertes Programm) zeigen eine auffällige Verdichtung militärischer und staatlicher Flugbewegungen, die auf eine koordinierte logistische Großoperation hindeuten:
    US-Luftbrücke Richtung Nahost: Über Süddeutschland sowie dem Korridor Slowakei/Ungarn operieren derzeit mindestens fünf US-Militärtransporter simultan mit Kurs Südost bzw. wieder zurück. Die Flugspuren deuten auf eine massive Logistikkette über Griechenland hinaus in den östlichen Mittelmeerraum/Nahost hin.
    Französische Präsenz an der Ostflanke: Parallel dazu wurden zwei französische Regierungsmaschinen über Bulgarien mit Kurs Ost identifiziert. Dies korreliert mit der aktuellen französischen Führungsrolle in Rumänien (Mission Aigle) und deutet auf hochrangige Koordinierungstreffen zur Absicherung der NATO-Südostflanke hin.
    Ukrainische Logistik-Anomalie: Besonders bemerkenswert ist eine ukrainische Antonov (An-124), die den griechischen Luftraum aus Richtung Ägypten (oder Israel?) kommend durchquert. Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten stellt sich die Frage, ob hier strategische Frachtkapazitäten zur Unterstützung westlicher Partner oder zur Versorgung regionaler Akteure (z. B. Golfstaaten) umgeleitet wurden.

  16. Die ganze Misere fußt in dem krankhaft nach westlicher Anerkennung strebenden und völlig Handlungsunfähig gewordenem Putin.
    Seine Geschäfte und Abhängigkeiten mit jüdisch/russischen Oligarchen, der Wahn von den USA als Gleichberechtigter anerkannt zu werden („unsere Partner“ Gerede), seine Freundschaft mit Netanjahu, der ständige Verweis auf 2 Millionen Russen in Israel, aber gleichzeitig den Iran unterstützen den Krieg gegen selbige zu gewinnen und dann noch dem „Brudervolk“ in der Ukraine ja nicht weh tun, aber Krieg gegen sie führen?
    Der gierige kleine Kerl hat sich total verzettelt und in seiner Traumwelt von der Großmacht Rußland völlig die Orientierung verloren.
    Russland hat nur noch eine dringende Aufgabe: Dieses konfuse Etwas schleunigst loszuwerden und durch eine möglichst knackige Militärregierung zu ersetzen, die dafür sorgt das Russlands Stimme wieder respektiert und seine Handlungen gefürchtet werden.

    1. Da mag vielleicht sogar was dran sein, die unendliche Geduld Putins, sich und Russland demütigen zu lassen ist nicht mehr nachvollziehbar.
      Tja, fast schade, dass Nawalny nicht mehr lebt. Ich glaube ja, das dieser vom Westen so protegierte Putin-Feind ein wesentlich radikalerer Nationalist war und als russischer Präsident dann eine antiwestliche Politik gemacht hätte, die ihren Gedanken sehr nahekommt.
      Mit einem Präsidenten Nawalny hätten all die Putin-Hasser und Nawalny-Fans hierzulande ihr blaues Wunder erlebt. Der Nawalny hätte längst militärisch ganz anders reagiert und auch wären die Ukraine, Weißrussland und das Baltikum längst wieder Teil der russischen Föderation.

      1. “ die unendliche Geduld Putins, sich und Russland demütigen zu lassen ist nicht mehr nachvollziehbar.“

        nun, wissen wir, weißt Du denn wirklich was über die Vorgänge, vorne herum und hinten herum? Was können wir hier denn schon nachvollziehen an dem Ganzen?

  17. Gut gemacht, Herr Rötzer.
    Auch, dass am Ende die elektronische Kriegsführung der Russen angesprochen wird, die wahrscheinlich zu dem Vorfall geführt hat.

    Die Doppelmoral bzgl. der Drohnenhysterie letztes Jahr ist so offensichtlich, dass die Story sicherheitshalber von unseren sauseriösen Großmedien geflissentlich übersehen wird.

    1. „elektronische Kriegsführung der Russen angesprochen wird, die wahrscheinlich zu dem Vorfall geführt hat“

      Sie sind vielleicht verpeilt. Der START der Drohnen hat natürlich zu dem Vorfall geführt – und nichts anderes ist daran Schuld.

      1. Was ich meinte: Die Meldung, die wir im Westen mitkriegen – Absturz zweier ukrainischer Drohnen in Finnland – ist zurückzuführen auf die EW der Russen, die die Drohnen auf einen anderen Kurs gelenkt haben. Dass also die Russen einen Angriff abgewehrt haben, der von NATO-Territorium ausgeführt wurde – dieser Zusammenhang, der das entscheidende Problem darstellt, bleibt in unseren MSM praktisch unkommentiert.

        Dass die Ursache an und für sich natürlich der Start der Drohnen ist, sollte klar sein, denn wo kein Drohnnen, kein Vorfall.

  18. News vom anderen Kriegsschauplatz:
    Beim unprovozierten und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg USraels gegen den Iran macht Trump jetzt ernst und lässt die Trinkwasserversorgung bombardieren. Teheran wird verdursten.

    1. @Monty Allerdings: Es gibt Meldungen, dass der Iran die letzte Trinkwasser – Entsalzungsanlage
      Israels zerstört hat. Sollte es war sein, kommen die Israelis sehr schnell ins japsen. Um Tel Aviv
      sind davon alleine min. 4 Millionen Menschen betroffen. Das könnte ein Grund zum Kapitulieren
      werden.

  19. Indem man das Ganze auch noch leugnet, verspielt man auf baltischer
    Seite den letzten Rest an Glaubwürdigkeit. Hätten nie in
    die EU oder Nat0 gedurft, geschah nur zu diesem Zweck.

    Russland hätte jedes Recht, dagegen vorzugehen.
    Vielleicht will man das auch.

  20. Wieso gibt es dagegen eigentlich keinen öffentlichen Aufstand?

    Kein Journalist, der nachfragt „Warum führt unser NATO-Militär Krieg gegen die Russen? Wer hat das befohlen?“

    Kein Politiker, dem auffällt, dass das Grundgesetz das nicht erlaubt?

    Kein Intellektueller/ Schriftsteller/ Musiker/ Gewerkschafter, der „Nein zum Dritten Weltkrieg!“ sagt?

    In den Medien ein Rosenkrieg und Berichte über einen Walfisch, der sich zum Sterben auf eine Sandbank zurückzieht und „gerettet“ werden soll?

    Wir werden mit Salami-Taktik in den Krieg gelenkt und alle gucken staunend zu?

  21. Der Westen provoziert Rußland nach Fahrplan, ganz ohne Hektik. Es sieht nicht gut aus für Rußland. Und der westlichen Flugroute der „ukrainischen“ Drohnen liegt Ostpreußen „Kaliningrad“ sehr nah. Wie ich schon immer sage, die Russen werden mit ihrer Kriegsbeute, von der sie in ihrer Hybris 1945 auch noch die Hälfte an Polen verschenkt haben (wofür eigentlich?), nicht glücklich werden. Wir werden sehen, wie hart die Festung Kaliningrad ist. Überhaupt rächt sich, daß die Russen 1945 das Baltikum nicht in ihrem Interesse gestaltet haben. Dafür haben sie sich völlig sinnlos mit einer halben Million Soldaten 45 Jahre in Mitteldeutschland festgesetzt bzw. haben sich von der NATO dort binden lassen.

  22. Die russischen Penner greifen auch über nicht russisches Gebiet die Ukraine an, diese Wichser haben sogar Fußtruppen von Weißrussland in die Ukraine geschickt.

    Also haltet mal schön die russische Fresse.

    BTW: Wo bleibt eigentlich das Gejaule wenn im Iran Krieg strategische US-Waffen kaputt gemacht werden?

  23. Was mich an der Geschichte wundert ist das Russland keine Radardaten dieser Drohnenflüge vorweisen kann um die Öffnung des Luftraumes der baltischen Staaten zu beweisen. Entweder fliegen die Drohnen zu tief dafür, oder es ist weit schlimmer und die Drohnen starten in den baltischen Ländern. Das wäre dann wohl ein legitimer Angriffsgrund für Russland und könnte uns in einen noch schlimmeren Krieg führen. Wir Deutsche haben ein großes Interesse das kein solcher Krieg entsteht und sollten die Möglichkeiten der Bundeswehr in den baltischen Staaten nutzen dies aufzuklären.

    1. Sie geben ja die Antwort.
      Die Drohnen fliegen sehr niedrig und sie werden aus kürzestmöglicher Entfernung gestartet. Die Sprengladung kann dann größer sein und die Gefahr, dass jemand sie schon auf dem Anflug abschießt, ist deutlich geringer. Es wird ja nicht jeder eingeweiht sein.

    2. Ich würde davon ausgehen, daß die Dinger in den baltischen NATO-Gebieten starten. Damit etwas vom Radar gesehen werden kann, darf es nicht zu klein sein, nicht zu tief fliegen und sollte schöne runde Formen haben. Trifft das auf Drohnen zu? Ach ja, und dann sollte das Radar auch an den richtigen Stellen stehen und 24/7/365 leuchten. Und dann weiß die NATO auch, wo die russischen Radare sind. Wie ich schon sagte, es sieht alles nicht so gut aus für die Russen.

  24. Die Ukraine hat, wie Israel, in den westlichen Entscheidungsebenen völlige „Narrenfreiheit“ und beide können tun und lassen was sie wollen – ohne Grenzen, Hemmungen, Werte, Moral, Vertragstreue, Haftung.

    Die Ukraine als Proxy für den Krieg gegen Russland, das Israel als Proxy für den Krieg gegen China bzw. dessen Partner oder Verbündete wie der Iran.

    Angloamerika im Krieg gegen Multipolarität. Der dritte Weltkrieg hat längst begonnen.

  25. 90 Milliarden Euro, Kriegsgeld, für Russenfeindschaft, wo bleibt da die Erinnerungskultur, bei 27 Millionen, von Deutschen getöteten Russen im 2. Weltkrieg???

  26. UKRAINE – Neonazis in der Ukraine? Wenn Sie noch Zweifel haben…Voltairenet.org – 23.09.14 –

    https://mundderwahrheit.wordpress.com/2014/09/23/ukraine-neonazis-in-der-ukraine-wenn-sie-noch-zweifel-haben-voltairenet-org-23-09-14/

    Ein norwegischer Fernsehsender drehte im Südosten der Ukraine ein Video, das Soldaten von dem ukrainischen Bataillon Asow zeigt, deren Helme Nazi-Symbole tragen, die theoretisch in diesem Land verboten sind.

    Der deutsche ZDF-TV-Kanal machte am 8. September 2014 einen kurzen Verweis auf die Video-Übertragung des norwegischen Senders.

    „Wir machten gerade Dreharbeiten für eine Story über das Ukrainische Bataillon Asow in der Stadt Uzuf im Osten der Ukraine, als wir diese Soldaten sahen,“ erklärt der TV2 Korrespondent Øysten Bogen in einem Interview für NBC News.

    Bogen betonte, dass er wenige Minuten vor diesen Bildern einen Sprecher des Bataillon Asow gefragt hätte, ob diese vor kurzem in die ukrainische Armee eingegliederte Einheit nicht mehr oder weniger faschistische Elemente besitze.

    „Überhaupt nicht, wir sind nur ukrainische Nationalisten“, hatte man ihm geantwortet.

    Es ist jedoch in der Ukraine gut bekannt, dass das stark gegen Separatisten eingesetzte Bataillon Asow hauptsächlich aus Mitgliedern der extremen-Rechten Gruppe Pravý Sektor besteht, der seine Neo-Nazi-Ideologie absolut nicht verbirgt.

    Außerdem, wie leicht ersichtlich, hat das von den Mitgliedern des Asow Bataillons getragene Wolfsangel Wappen, einer der beliebtesten Runen der Nazis, beträchtlichen Platz, und wird auch von der ukrainischen Neonazi Svoboda Partei als Sammelzeichen verwendet.

    Das Wappen der Mitglieder des Bataillons Asow (in gelb und blau und rechts auf dieser Werbung, um Gelder zu sammeln) zeichnet sich durch die Anwesenheit des „Wolfsangel“ aus, einer der am häufigsten verwendeten Runen in der Symbolik des Dritten Reiches.

    Seit Beginn der Strafexpedition des Kiew-Regimes in den Regionen die von den Separatisten kontrolliert sind, hat das ukrainische Innenministerium mehrere Bataillone gebildet, einschließlich der Bataillone Asow, Aidar, Donbass, Dnepr-1 und Dnjepr-2, die durch den Oligarch Ihor Kolomojisky finanziert werden.

    Zum Gouverneur von Dnepropetrowsk ernannt nach dem Maidan-Staatsstreich, gilt Ihor Kolomojisky auch als Finanzier vom Pravý Sektor.

  27. +++ EILMELDUNG +++ UKRAINISCHER OFFIZIER BEI IRANISCHEM RAKETENANGRIFF AUF DUBAI UMGEKOMMEN +++
    Sagt der Iran, die Ukraine dementiert, womit es Aussage gegen Aussage steht.
    Allerdings: Was zählt ist die Aussage als solches. Nachdem – wie ich bereits seit längerem vermutet habe – immer deutlicher wird, dass Russland den Iran maßgeblich unterstützt, wird dieser nun wohl Gegenleistungen erbringen müssen. Direkte iranische Angriffe auf die Ukraine wären das Naheliegendste – und solche Meldungen könnten dies vorbereiten. Die Ukraine könnte also bald nicht nur von Kinzhal, sondern auch von Khorramshahr „Besuch“ bekommen.

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