Neue Hoffnung oder nur ein weiterer Anlauf? Die Russland-Ukraine-Verhandlungen vom Wochenende

Putin und Witkoff
kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Nach langer Zeit gab es letztes Wochenende Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine. Bei allem vorsichtigem Optimismus, bleibt offen, ob daraus ein Weg zum Frieden entstehen kann.

Am vergangenen Wochenende (5./6. September 2026) ist wieder Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen über ein Ende des Russland-Ukraine-Krieges gekommen. Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner reisten zunächst nach Moskau und trafen dort am Samstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammen. Am Sonntag ging es dann nach Kiew, wo Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj folgten.

Die Gespräche wurden sowohl von den USA als auch von Russland als konstruktiv bzw. nützlich beschrieben. Den großen Durchbruch gab es bis dato nicht. Nach Angaben des Kremls wurden verschiedene Ideen für eine Friedenslösung besprochen, konkrete Ergebnisse oder ein unterschriftsreifes Abkommen wurden aber nicht bekanntgegeben.

Die USA versuchen erneut zu vermitteln

Die Gespräche zeigen vor allem, dass Washington den diplomatischen Weg wieder stärker in den Mittelpunkt rückt. Witkoff und Kushner sollen neue Vorschläge für eine Beendigung des Krieges vorgelegt haben. Nach dem Treffen in Kiew erklärten die US-Vertreter, beide Seiten müssten zu Kompromissen bereit sein. Und Selenskyj betonte deutlich, dass territoriale Fragen lediglich in einem direkten Treffen mit Putin geregelt werden könnten.

Doch die Ausgangslage bleibt schwierig. Russland fordert weitreichende Zugeständnisse, etwa bei territorialen Fragen und der künftigen sicherheitspolitischen Ausrichtung der Ukraine. Kiew lehnt diese russische Forderung rigoros ab und stattdessen verlangt belastbare Sicherheitsgarantien.

Kleine Zeichen, aber kein Frieden

Ein bemerkenswertes russisches Zeiten war eine zeitlich limitierte Einschränkung der Angriffe auf die Hauptstädte während der Besuche der US-Vertreter. Russland kündigte eine dreitägige Pause der Luftangriffe auf Kiew an, um die Gespräche zu ermöglichen. Allerdings bedeutete dies wahrlich keinen allgemeinen Waffenstillstand. An anderen Frontabschnitten wurden die Kämpfe fortgesetzt.

Darin liegt die Komplexität der aktuellen Diplomatie: Während auf politischer Ebene über Frieden gesprochen wird, gehen die militärischen Auseinandersetzungen weiter. Beide Länder versuchen fortwährend, ihre Position auf dem Schlachtfeld zu verbessern und so ihre Verhandlungsposition zu stärken. Nach Jahren des Krieges und tiefem gegenseitigem Misstrauen wird sich Frieden nicht durch einzelne Treffen erreichen lassen.

Kommt es zu neuen direkten Verhandlungen?

Trotz des fehlenden Durchbruchs könnte das Wochenende ein relevanter Schritt gewesen sein. Der Kreml erklärte am Montag, Russland schließe eine Wiederaufnahme trilateraler Gespräche mit den USA und der Ukraine grundsätzlich nicht aus. Dennoch machte Moskau klar, dass genaue Termine oder ein Verhandlungsort dafür noch nicht feststehen.

Zumindest eine Tür ist erneut einen winzigen Spalt geöffnet. Ob daraus ernsthafte Friedensverhandlungen münden, hängt gewiss von den schwierigsten Fragen ab: Territorien, Sicherheitsgarantien, die Zukunft der Ukraine und die Frage, unter welchen Bedingungen Russland seine militärischen Operationen beendet.

Zwischen Hoffnung und Skepsis

Das Wochenende hat keinen überraschenden Frieden gebracht. Aber die Diplomatie ist trotz des mittlerweile mehrjährigen Krieges nicht vollständig zum Erliegen gekommen.

Die Aussagen der Beteiligten spiegeln unterschiedliche Erwartungen wider: Washington spricht von ermutigenden Gesprächen, Moskau von einem „kleinen Schritt in Richtung Frieden“, während die viele Streitpunkte vorerst bestehen bleiben. Deswegen wäre es falsch, aus den Treffen bereits einen Durchbruch abzuleiten.

Letztlich sind diplomatische Gespräche immer besser als Raketen, aber noch lange kein Frieden. Wer jetzt schon von einem Durchbruch spricht, verwechselt Gesprächsbereitschaft mit Einigungswillen. Entscheidend ist, ob Moskau und Kiew bereit sind, für ein Ende des Krieges tatsächlich schmerzhafte Kompromisse einzugehen.

Julia Engels

Julia Engels ist Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Sicherheits- und Abrüstungspolitik und promoviert an der RWTH Aachen zur nuklearen Abschreckung in der Internationalen Politik. Sie veröffentlicht regelmäßig Beiträge u. a. in Telepolis, Frankfurter Rundschau und der taz.
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34 Kommentare

  1. Haben Sie auch Sonderverwandte? Solche, die Inseln und Naturschutzgebiete kaufen? Solche, die ganze Völker durch die Gegend treiben und „Kollateralschäden“ billigend in Kauf nehmen. Wenn solche Verwandte beim „Feind“ auftauchen, dann gehts immer ums Geschäft und das bis zum letzten Ukrainer … und wenn es weniger Russen gibt, ist das den Verwandten auch Recht. Alles, was Recht ist.

    1. Wenn ich an Kushner denke, kommt mit ein Spruch aus der Feuerzangenbowle in den Sinn:
      „Das is ´nen janz fiesen Möb“. Das wissen die Russen spätistens nach den „Verhandlungen“
      von Kushner und Witkoff mit dem Iran. Wenn diese Sondergesandten einen Frieden versprechen,
      kann man danach schnell mit einem Anfriff rechnen. Dem Kushner hing beim Überfliegen von
      russischem Terrotorium sicherlich schon die Zunge aus dem Hals, weil er es gar nicht abwarten
      kann dieses Land zu besitzen oder zu verscherbeln. Nach einem „Frieden“ in der Ukraine werden wir
      bestimmt schnell sehen, was Kushner sich jetzt dort schon gesichert hat.

      1. Albanien lässt grüssen, die Albanier
        demonstrieren schon seit Wochen gegen das Immobilienprojekt von Kushner, werden aber wohl den Kürzeren ziehen wie überall wo solche Heuschrecken auftreten.

  2. Das gibt nix.

    Dass Putin die beiden Immobilienmakler empfangen hat, war kaum mehr als aus Gründen der Höflichkeit.

    Die Russen ziehen ihre Offensive jetzt durch bis zur Kapitulation oder einem ihnen genehmen Regime Change in Kiew.

  3. „Ein bemerkenswertes russisches Zeiten war eine zeitlich limitierte Einschränkung der Angriffe auf die Hauptstädte während der Besuche der US-Vertreter.“

    Wie bitte? Das machen „die Russen“ seit Beginn der Kampfhandlungen immer, wenn westliche Politiker einreisen! Deshalb waren die „Luftalarme“ etwa beim Besuch der afrikanischen Delegation“ ja auch erkennbar Show seitens Kiew. Erstaunlich fand ich eher, daß auch Kiew die Angriffe auf Moskau unterbrochen hatte.

    Ansonsten sehen die Vorschläge der US-Vertreter wohl ziemlich schlecht aus für Kiew. Die BZ/OAZ berichtete darüber. Und die sparsamen Statements sowohl Kiews („Interessante Vorschläge, die wir jetzt prüfen müssen) und die nahezu ausgefallene Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ dazu sprechen auch eine deutliche Sprache.

    Die Ukraine muß wohl laut dieses Plans auf den Donbass verzichten und auch große Teile der Gegend um Saporoshje abgeben, zudem soll die Armee erheblich verkleinert werden, es wird ein Verzicht auf militärische Rückeroberungspläne verlangt, und die nichtukrainischen Sprachen müssen wieder zu ihrem Recht kommen. Das ist das, was so durchgesickert ist. Offizielle Statements gibts keine.

  4. Um einen einigermaßen klaren Blick auf die Situation zu bekommen, sollte man die Interessen der jeweiligen Seite beleuchten. Da wären die EU- Europäer: die wollen den Krieg verlängern, in der Hoffnung, bis 2029/2030 soweit aufgerüstet zu haben, um den Krieg gegen Russland direkt führen zu können. Dazu müssen die USA in Europa gehalten werden. Noch besser ist es, wenn es gelingt, die USA direkt in den Krieg gegen Russland zu verwickeln.
    Die USA ( ein Teil der „Eliten“) haben begriffen, das sie sich imperial überdehnt haben und wollen die US- Verpflichtungen abschütteln. Dazu kommt, das sie die EU als wirtschaftlichen Konkurrent schwächen wollen.
    Die Gangster, die die Ukraine beherrschen, wollen möglichst viel Geld absahnen. Und sich vor der Rache der ukr. Oligarchen, der faschistischen Milizen und der einfachen Bevölkerung schützen. Die einfachen Ukrainer wollen einfach nur überleben…
    Russland will Sicherstellen, das die Ukraine vom „Westen“ nicht erneut zu einem Rammbock gegen Russland gemacht werden kann. Daher völkerrechtlich sichere Anerkennung des Selbstbestimmungsrechtes der Bevölkerung der fünf ehemaligen ukr. und jetzt russischen Gebiete. Ein auch in der ukr. Verfassung verankerter dauerhafter neutraler Status des Landes. Aufhebung Aller Gesetze und Vorschriften der Ukraine, die die russische Sprache, Kultur und die orthodoxe Kirche diskriminieren.
    Ein Waffenstillstand vor Regelung dieser Fragen kommt für Russland nicht in Frage. Denn den würden die NATO- Länder sofort nutzen, um Truppen in der Ukraine zu stationieren, das Land erneut aufzurüsten und wahrscheinlich in einem Sonderverfahren in die NATO aufzunehmen. Und dann mit Verweis auf „besetzte Gebiete“, die befreit werden müssten, den Krieg erneut zu starten.
    Und ein Treffen Selensky- Putin macht nur Sinn, wenn Selensky die bedingungslose Kapitulation unterzeichnet! In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Treffen im „Normandie- Format“ Ende 2019 in Paris hinweisen. Im Vorfeld hatten die Beamten der vier Staaten Russland, Ukraine, Deutschland und Frankreich Dokumente ausgearbeitet, die die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen ermöglichen sollten ( Frankreich und Deutschland waren Garantiemächte). Beim Zusammentreffen der vier Staats- / Regierungschefs weigerte sich Selensky plötzlich, die auch von seinen Beamten mit ausgearbeiteten Dokumente zu unterzeichnen. Sowohl Merkel als auch Macron weigerten sich, auf Selensky Einfluss zu nehmen. Sie lehnten dann ebenfalls die von ihren Beamten mit ausgearbeiteten Dokumente ab….
    Russland hat jegliches Vertrauen in die Aufrichtigkeit und Seriosität westlicher Politiker verloren. Entweder es gibt belastbare Zusagen, bei denen der „Westen“ und die Ukraine in Vorleistung gehen müssen. Oder der Staat 404 wird vernichtet.!

  5. „Die Gespräche wurden sowohl von den USA als auch von Russland als konstruktiv bzw. nützlich beschrieben.“

    Das trifft auf die bilateralen Gespräch der RF mit den USA zu, leider nicht auf die Gespräche der USA mit Kiew.
    Glaubt man einschlägigen Quellen, hat Zelensky seinem Spitznamen “Mr Bean on crack” wieder alle Ehren gemacht.
    „Scott Bessent, the US treasury secretary, advised Donald Trump not to host Volodymyr Zelenskyy in the Oval Office, having called the Ukrainian president a “little fucker”, a “special-needs child” and “Mr Bean on crack”, according to a new book.“

  6. „Letztlich sind diplomatische Gespräche immer besser als Raketen.“

    Die sog. Witkoff-Delegation war in Trump’s Auftrag schon zum 11 mal in Moskau. Abgereist war sie wieder mit leeren Händen. Es ging auch diesmal nicht um irgendwelche „Friedensverhandlungen“. Witkoff reist regelmässig nach Moskau rein geschäftlich in Trump’s Auftrag -er sollte das Umfeld dort nach potenziellen Investment opportunities für die Trump-family, zu der auch ja auch Kushner gehört, ausloten. Das ganze Konstrukt des russischen „Spirit of Anchorage“ basierte auf einer einfachen Überlegung: Trump zwingt Selenskyj in die bedingungslose Kapitulation und wird von Putin entlohnt mit lukrativen Deals im russischen Rohstoff- und Immobilienmarkt. Diese Hoffnungen auf beiden Seiten -bei Trump und bei Putin- haben sich nicht erfüllt, weil Trump nach dem vollständigen Rückzug der USA aus dem Ukraine Engagement über keine adäquaten Mittel verfügt -„you don’t have any cards „- um Kiew in die Kapitulation zu zwingen und die Lücke, die die USA nach deren Rückzug aus der Ukraine hinterlassen hatten, die Europäer erfolgreich schliessen konnten.

    1. cromwell: Putin wird sich kaum auf Deals einlassen, wie Sie hier zurecht phantasieren.
      Kushner kann nur entweder nach einem gewonnenen Krieg gegen Russland von russischen
      Anlagewerten träumen, oder er zieht es gleich vor sich auf die Ukraine zu konzentrieren.
      Die Ukraine hat aber kaum noch etwas lukrativer zu bieten, da die Sahnestücke im Dombas
      liegen und somit in russischen Händen. der Rest der Ukraine wird immer mehr zerstört und
      die guten schwarzen Böden, die noch vorhanden sind, sind schwer mit den Lasten des Krieges
      und der ausgeuferten Düngerei incl. der Verwendung von Massen an Giften, verseucht. Daher
      geht der verseuchte Weizen auch nicht in die Entwicklungsländer, sondern in die EU mit einem
      lauten „slava Ukraina“.

    2. „Die sog. Witkoff-Delegation war in Trump’s Auftrag schon zum 11 mal in Moskau. Abgereist war sie wieder mit leeren Händen. “

      Das liest sich in ukrainischen Quellen aber GAAAANZ anders!

      https://x.com/I_Katchanovski/status/2097337964606984670

      Ist das eigentlich schon eine Manie, immer Russland vorzuwerfen, sie würden nicht verhandeln wollen, während doch tatsächlich immer Kiew sich in allem sperrt? Oder nur pure Realitätsverweigerung?

      1. „pure Realitätsverweigerung?“

        Diese Verweigerung liegt in erster Linie bei Trump, der seinen Immobilieinkumpel Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner -die weder Politker noch Angehörige der Administration sind- immer wieder nach Moskau schickt, um Putin auf dem Tablett den Rest-Donbass als Teil eines Privatdeals zu verkaufen, wo doch der Rest-Donbass als erste Forderung des Kreml für einen Waffenstillstand -nicht zu verwechseln mit echten Friedenverhandlungen- gar nicht seine private Verfügunsmasse ist, über die er nach Gutdünken befinden kann.

  7. Zuerst schickte Trump den CIA-Chef Radcliffe nach Moskau:

    https://www.youtube.com/watch?v=lV4HmfIKvY0
    00:18:56 CIA-Direktor Radcliffes gescheiterte Mission nach Moskau mit Drohungen

    Dann schickte Trump seine Charming Guys nach Moskau, wohl mit dem alten Hut „Waffenstillstand“, ‚glänzenden‘ Aussichten auf Wirtschaftskooperation und überbringen an Selensky aber auch verschärfte Konzessionsforderungen Moskaus an die ukrainische Adresse:

    https://www.youtube.com/watch?v=2YYSm8rvqc4
    UKRAINE PEACE CRISIS: Trump Envoys Allegedly Bring ‘Even Worse’ Terms From Moscow | Times Now World

    https://www.youtube.com/watch?v=3cLQHM27XRY
    UKRAINE-KRIEG: Trump-Truppe prallt an Putin ab ‒ Harte Fronten trotz US-Besuch im Kreml! —
    schreibt der WELT-Nachrichtensender

    https://www.youtube.com/watch?v=lV4HmfIKvY0
    Russland verschärft Haltung, weist US-Angebote zurück, lehnt Waffenruhe ab; Dobropillja bricht zu… —
    Alexander Mercouris

    Die Aussichten für die westliche Strategie sind bestenfalls gemischt ….

  8. Da wäre längst Frieden, wie bereits 2025 durch Trump, Selenskij und Putin beschlossen. Er kam nicht, weil die Eiropäer, unter deutescher Führung, alles taten, um ihn zu sabotieren.
    Nun hat aber Friedrich Merz am Sonntag ein Wahlebakel eingefahren. Unter anderem wegen der nicht enden wollenden Militärhilfe für die Ukraine, die die AfD ablehnt.
    Jetzt sieht es anders aus. Merz weiß jetzt, dass er überall solche Ergebnisse einfahren wird, wenn er so weiter macht. DAS könnte jetzt doch etwas bewegen.

    1. Athur_C: Merz hat nichts mehr zu verlieren und könnte noch einen Krieg anzetteln.
      Die Vorgänge in den letzten Wochen mit der Drohne in Leipzig und die auf dieser
      Basis begonnenen Maßnahmen, wie die Schließung der Russischen Hauses, sind
      schon schwere Provokationen. Wenn es tatsächlich stimmt, dass Merz einen riesigen
      Drohnendeal gegen eine Parteienfinanzierung eingefädelt hat, wie es gerade ein
      ukrainischer Journalist der im Exil lebt, behauptet, dann prost Mahlzeit.

    2. Du glaubst doch nicht wirklich, dass Merz seine Politik an Wählerstimmungen anpasst? Der meint, das einzige Versäumnis sei, dass seine Politik dem Wähler nicht verständlich genug erklärt worden sei. Der Wähler verstehe es einfach nicht. Sei nicht ausreichend aufgeklärt, oder einfach zu dumm.

  9. Unsere Strack-Kiesewetters (oder so ähnlich) und andere Kriegslüsterne werden das zu verhindern wissen!
    Ihr politisches Überleben hängt davon ab!
    Letztendlich hängt die Ukraine nicht am amerikanischen Tropf, sondern an dem unseren.
    Frieden oder Friedensverhandlungen wird es nicht geben!
    Da sei der Merz vor!

  10. Jau, die Ukrainer werden wieder eingekessel – Debalzewo lässt grüssen – und schon stehen Laurel und Hardy auf der Schwelle. Aber die Russen wollen immer noch nicht ihre Kapitulation unterschreiben.

  11. Russland hat in den jüngsten Friedensgesprächen mehrere Bedingungen für ein Ende des Krieges in der Ukraine genannt. Die wichtigsten Punkte lassen sich wie folgt zusammenfassen:

    · Territoriale Zugeständnisse: Die Ukraine soll ihre Truppen vollständig aus den Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja abziehen. Diese Gebiete beansprucht Russland als sein eigenes Territorium .
    · Neutraler Status: Die Ukraine muss einen neutralen, bündnisfreien Status akzeptieren und auf einen NATO-Beitritt verzichten .
    · Keine vorübergehende Waffenruhe: Russland lehnt eine kurzfristige Feuerpause ab, da diese von der Ukraine nur zur Wiederaufrüstung genutzt würde. Stattdessen wird ein langfristiger, verlässlicher Friedensplan gefordert .
    · Weitere Punkte: Dazu gehören die Anerkennung der neuen territorialen Realitäten, die Freigabe eingefrorener russischer Vermögenswerte und der Abzug von NATO-Truppen aus der Ukraine . Zudem wird der Schutz der russischen Sprache und der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche verlangt .

    Und auch eine Begrenzung der ukrainischen Truppenstärke gehört zu den russischen Forderungen. Liesse sich so doch in einem neuen Waffengang, nach Wiederaufbau der russischen Armee, ein schnellerer und kompletterer Sieg erzielen.

    Die Bedingungen haben sich im Vergleich zu früheren Forderungen verschärft. So wird nun auch eine Verfassungsänderung in der Ukraine verlangt, um die territorialen Gegebenheiten festzuschreiben . Russische Vertreter betonen, dass die Forderungen mit zunehmender Dauer des Konflikts und militärischen Erfolgen weiter verschärft werden könnten.

    Sieht so aus, als würde es Russland auch weiterhin nichts ausmachen 30.000 eigene Mann pro Monat zu verschleissen.

    1. Und warum sollte Russland in einem „neuen Waffengang“ die Ukraine erneut angreifen? Nur mal logisch gefragt. Russland gibt also Geld aus, um die Restukraine zu überfallen, nachdem es seine Sicherheitsforderungen durchgesetzt hat. Was hat denn die Restukraine, das es für Russland verlockend sein soll, diese zu erobern? Land hat Russland mehr als genug. Und Banderafaschisten braucht Russland nicht. Die können die EU- Europäer bekommen. Oder um die Bevölkerung der Restukraine dauerhaft zu subventionieren? Das lässt Russland besser die EU machen, solange die noch existiert….

      1. Weil Russland in diesem Waffengang seine Ziele nicht vollständig erreichen wird. Der beste Zar aller Zeiten wird das nicht auf sich sitzen lassen und nach dem Wiederaufbau der Armee weitermachen.

        Das haben Diktatoren leider nun mal an sich, dass sie wegen Misserfolg nicht ausgewechselt werden. Wer sollte sich in Russland dem Zaren also in den Weg stellen? Da gibt es niemanden, es gibt einfach keine Opposition.

        Klares Plus für die Demokratie im Vergleich zum Feudalismus und der Diktatur.

    2. Sieht so aus, als würde es Russland auch weiterhin nichts ausmachen 30.000 eigene Mann pro Monat zu verschleissen.

      Na klar. Warum sollte es Russland auch etwas ausmachen, wenn Ottono glaubt Russlands Verluste währen so hoch?

      1. Die Mobilisierung kommt im besten Russland aller Zeiten. Nicht mehr lange. Und warum sollte das Russland machen, wenn man rund 30.000 Mann mobilisiert pro Monat und weniger verliert?

        Jetzt geht ihr mal schön als Stimmvieh zur Wahl und dann kommen die bunten Briefe ins Haus geflattert.

        1. @Ottono: Ja, es sterben natürlich auch russische Soldaten, was schlimm genug ist. Aber Ihre Phantasie- Zahlen, die Sie durch nichts, aber auch gar nichts belegen können, können Sie sich sparen. Danke!

  12. Das nennt man dann wohl Verhandlungsbereitschaft auf russische. „Wir akzeptieren einen bedingungslosen Siegfrieden nur, wenn sich die Ukraine danach auch noch unserer gütigen Willkür aussetzt.“

    1. Die Kleinigkeit, die du dabei übersiehst, ist Odessa. Odessa und der Zugang zum Schwarzen Meer wird nach dem Zusammenbruch der ukrainischen Armee nicht mehr zur Ukraine gehören. Das dürfte dem Willen der in der Gegend lebenden Bevölkerung entsprechen. Wir wissen ja, Gewerkschaftshaus und so.

    2. Das haben sie richtig erkannt. Was sie noch nicht begriffen haben, ist die Tatsache, das ihre „Freunde“ in den USA ihre Vasallen nur benutzen, bis diese nicht mehr nützlich sind. Dann werden sie unter den Bus geworfen. Das erleben die Gangster Selenskys gerade in Echtzeit. Auch die anderen „Freunde“ der USA werden diese Lektion noch lernen! Das ist seit 250 Jahren so. Im Gegenzug ist es für diejenigen, die sich die Russen zu Feinden gemacht haben, nie gut ausgegangen. Diese Lektion sollten die „Europäer“ eigentlich die letzten 500 Jahre gelernt haben! Haben sie aber nicht. Und das werden sie wieder erleben…

  13. Es ist der Krieg der USA gegen Russland, wenn die USA die Sat-Aufklärung und StarLink einstellen ist der Krieg tatsächlich in 24 h vorbei.
    Ich denke das hat RUS schon mehrfach zu Ausdruck gebracht, dass sie wissen von wo aus dieser Krieg geführt wird.
    (kleiner Tipp – Landeshauptstadt Hessens Wiesbaden, Ortsteil Erbenheim, US Airbase, Cly-Kaserne –> Gen. John Shalikashvili Mission Command Center)

  14. Die Europäer und vor allem die der Kriegstreiber in der „Koalition der Willigen“ werden sich nach den US Zwischenwahlen auf Veränderung gefasst machen müssen. Betroffen werden wir oder und die Soldaten im ukrainischen Fleischwolf sein. Wir, weil wir damit rechnen müssen, dass die EU – Kriegstreiber ihr Heil in der Vorwärtsverteidigung könnten. Die Ukraine wird, egal wie, immer die Toten stellen.

  15. Ein wie ich meine rundum überflüssiger Artikel. Voraussetzung für Verhandlungen über die Verfasstheit der Nachkriegsukraine oder ihrer Nachfolgestaaten ist die Kapitulation der Kiewer Junta und eine legitime und international anerkannte „Nachfolgeregierung“ beziehungsweise ein „Konkursverwalter“. Das hat die Autorin offenbar noch nicht begriffen.

    Es ist immer schön, wenn Menschen miteinander reden, doch so wie der Nato-Krieg gegen Russland in der Ukraine begonnen hat und seitdem geführt wurde und wird, sollte klar sein, dass es hierfür nur noch eine militärische Lösung geben kann, deren Ergebnisse dann in Vertragsform gegossen werden können. Wer von einer verhandelten „Kompromisslösung“ phantasiert will entweder keinen Frieden oder er beziehungsweise sie hat von dem ganzen Konflikt bislang nur sehr wenig mitbekommen und/oder verstanden.

    Je länger Nato und EU die Kiewer Junta weiter stützen, desto mehr Ukrainer werden sterben oder verkrüppelt (bis zu sechs Millionen sind es bisher) und desto weniger wird von der militärischen und zivilen Infrastruktur der ehemaligen Ukraine übrigbleiben. Das alles dürfte unserem politischen Führungspersonal und seinen Unterstützern wie bisher am Arsch vorbeigehen.

    Was allerdings auch passieren dürfte, ist dass die Kosten der Fortsetzung des Krieges für Nato und EU in den kommenden Monaten weiter ansteigen werden – möglicherweise erheblich – und das dürfte für unser politisches Führungspersonal zum Problem werden.

    Der finanzielle Zusammenbruch wichtiger Nato- oder EU-Staaten dürfte die Chancen auf einen Frieden in Osteuropa jedenfalls deutlich erhöhen…

    1. „Ein wie ich meine rundum überflüssiger Artikel.“

      Sehe ich auch so. Unnütz, auf solche Gespräche der westlichen Täuscherbande überhaupt einzugehen: it’s showtime, und wir wollen hoffen, dass Russland darauf nicht hereinfällt.

      „Der finanzielle Zusammenbruch wichtiger Nato- oder EU-Staaten dürfte die Chancen auf einen Frieden in Osteuropa jedenfalls deutlich erhöhen…“

      Stimme einerseits zu, andererseits: gerade wenn sie alle bankrott oder kurz davor sind, besteht grosse Gefahr eines Krieges:
      das ist ja insgesamt die Politik des Westens: wenn alles zusammenzubrechen droht, was derzeit ja der Fall ist, dann: Krieg.

    2. „Ein wie ich meine rundum überflüssiger Artikel.“ Richtig. Vor allem auch weil die Geopolitik völlig außen vor bleibt, wie wenn es das nicht gäbe. Und dass GB der eigentliche Treiber für den Krieg ist (über 100 Jahre GB-Politik), sollte doch auch wohl irgendwo aufscheinen bei einer Analyse.

  16. Die Treffen buche ich mal unter psychologischer Kriegsführung ab.

    Seltsamerweise scheinen die Europäer hierbei nicht mitzumachen.

    LLM hierzu:
    „Direkte, offizielle Verhandlungen über den Krieg in der Ukraine, an denen sowohl Vertreter der Europäischen Union (EU) als auch Vertreter der Russischen Föderation gemeinsam am Verhandlungstisch saßen, haben seit dem Beginn des großflächigen russischen Einmarsches im Februar 2022 nicht stattgefunden.“

    Den Wert des Euro schadet dies offensichtlich nicht ist dies nun gut oder schlecht ?

  17. Ich weiss nicht, ich weiss nicht.

    Hat Frau Engels verstanden, worum es in der Ukraine geht?
    Sie tut so, als ob das eine Angelegenheit zwischen Russland und der Ukraine sei.

    Zitat:
    „Die USA versuchen erneut zu vermitteln“
    Hahaha, ein Witz.

    Da die USA nicht nur Konfliktpartei sind, sondern der Anstifter und Befeurerer Nr. 1, können sie gar keine „Vermittlerrolle“ einnehmen.
    Ja, Mr. Trumpeltier tut so, als ob „das nicht mein Konflikt“ wäre, aber das ist nur ein Versuch, sich herauszulügen: westliche PR, Propaganda.

    Zitat: „Neue Hoffnung oder nur ein weiterer Anlauf?…“
    Keines von beiden: der nächste Versuch der USA, Russland zu täuschen, sonst nichts.

    Keine Diplomatie, keine Vermittlung, kein guter Wille, kein Wille zur Konfliktlösung: nur US-Show.

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