
Regierende Bedrohungslügner gefährden den Frieden, beeinträchtigen das Kulturleben und ruinieren den Sozialstaat.
Russenhass, Russenangst. Genau danach sieht es aus, wenn ein deutscher Minister (unser kriegstüchtiger Pistorius) lieber den Krieg gegen Russland vorbereitet statt sich strikt auf friedensbewahrende Verteidigungspolitik gemäß Grundgesetz zu beschränken. Aus Worten und Taten Präsident Putins müsse man schließen: „Es besteht eine Bedrohung, und die kann sich ab 2029 realisieren.“ Ach ja? Die ARD-Tagesschau, geübt in der Kunst der staatsbürgerlichen Meinungsverbildung, gab noch eins drauf: Laut Geheimdienst-„Erkenntnissen“ sei eigentlich schon 2028 damit zu rechnen. Hingegen unterschlug die Regierungströte, dass Russland eine umfassende Nichtangriffsgarantie anbietet.
Außenminister Lawrow: „Wir haben mehrmals gesagt, dass wir nicht die Absicht hatten und haben, irgendein derzeitiges Nato- oder EU-Mitglied anzugreifen. Wir sind bereit, diese Position in künftigen Sicherheitsgarantien für diesen Teil Eurasiens zu verankern.“ Die Bundesregierung lehnte bekanntlich ab, ohne den Vorschlag auch nur zu prüfen. Mit Russen redet unser Berliner Nulpen-Regime nicht.
„Das Deutsche Volk, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen … Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“ Wie wohltuend, diese hehren Worte in unserem Grundgesetz! Nur ist das deutsche Volk kein gleichberechtigtes Mitglied in einem „vereinten Europa“ geworden, sondern (seit 1990 komplett) unter Washingtons Fuchtel geblieben. Wenn Donald Trump böse guckt, scharwenzelt Kanzler Merz vor ihm herum und gibt brav Pfötchen. Und erfüllt dann die Aufträge der transatlantischen Rüstungsindustrieellen.
Der vormalige CIA-Analyst Larry C. Johnson: „Mit der lächerlichen Behauptung, dass Russland EUropa erobern und besetzen wolle, erzeugen Merz, Pistorius und überhaupt alle europäischen Kriegstreiber Massenhysterie. Warum eigentlich? Europa hat nichts mehr, was Russland braucht oder will.“
Ob das einfache deutsche Volk „vom Willen zum Frieden beseelt“ ist, wissen wir nicht. Es wird ja traditionell gar nicht ernsthaft nach seinem Willen gefragt. Unübersehbar aber ist: Die herrschenden Eliten haben ihre angejahrten Friedensmasken abgelegt und betätigen sich wieder als Kriegstreiber, als menschenverachtende Rüstungslobbyisten, als Lügner, schamlose Propagandisten und gnadenlose Sozialabbau-Fetischisten.
Diese Kreise wissen zu verhindern, dass der Wille des Volkes (falls der sich überhaupt bemerkbar macht) 1:1 befolgt wird. Formen direkter Demokratie sind ihnen ein Gräuel. Deshalb bleiben Volksentscheide – „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen [???] … ausgeübt“ – auch nur eine grundgesetzliche Option. Papier ist geduldig, wie man weiß.
Spitzenleistung an Mitleidlosigkeit
Derzeit beteiligen sich unsere Kriegslüsternen am Auslöschen einer ganzen Generation junger Männer auf den ukrainischen Schlachtfeldern – skrupellos, gewissenlos, aber angeblich zum Schutz der (west-)europäischen Freiheit und Demokratie. Wehrfähigen Männern wird mit Unterstützung der Leyen-EU-Kommission und der Merz-Regierung die Ausreise aus der Ukraine in die „westliche Freiheit“ prinzipiell verwehrt, weil dem wildgewordenen pro-nazistischen Machthaber in Kiew (Selenskyj: Wir werden alle besiegen … Ruhm der Ukraine!“) die Soldaten an der Front ausgehen.
Regierende Christdemokraten wollen neuerdings wehrfähigen Ukrainern grundsätzlich nicht mal mehr den rechtlichen Schutzstatus in Deutschland gewähren, sondern sie in den Fleischwolf des ukrainisch-russischen Krieges zurückschicken. Merz: „Die Ukraine verteidigt nicht nur ihre Freiheit, sondern auch unsere Freiheit“. Jawoll, ums Verrecken! Bis zum Geht-nicht-mehr. Und damit der Korrupte in Kiew mit dem mörderischen Krieg weitermacht, hat ihn unser „vom Frieden beseeltes“ Regime in diesem Jahr schon mit (weiteren) 11,8 Milliarden Euro „Militärhilfe“ geschmiert.
Die kriegsvorbereitende Politik unserer Regierung wäre gegen das Volk auf Dauer unmöglich. Da ihr vernünftige Begründungen fehlen, füllt sie die Lücke mit Desinformationen, Angstmacherei und menschenverachtender Hetze. Der Staatsfunk steht ihr dafür zu Diensten.
Der Zweck vons Janze? Verängstigte Bürger lassen sich leichter neue Steuern aufbrummen und ihren sozialen Besitzstand abluchsen. Das abgepresste Geld wird der Rüstungswirtschaft und ihrer kriegswilligen Lobby in den Rachen geschoben. Der Bürger nimmt‘s hin. Die angeblich zwingend notwendigen „Verteidigungs“-Ausgaben – heuer überplanmäßig 124,7 Milliarden Euro –, sind schließlich für den Durchschnittsbürger nur noch eine abstrakte, nicht mehr wirklich vorstellbare Menge Geld. Und wer zur Tafel gehen muss, weil er es sich nicht einmal leisten kann, sein Essen bei Aldi oder Penny zu kaufen, dem sind unsere 2,5 Billionen Euro Staatsschulden vollends egal – so egal wie die antirussischen Bedrohungslügen.
Unsere Nazi-Vorfahren steigerten die imperialistische Russenfeindlichkeit Kaiser Wilhelms II. ins Maßlose. Propagandaminister Goebbels‘ Hasstirade: „In unserem Kampf gegen den Bolschewismus stehen wir heute nicht mehr allein. Um ihn wirksam zu bekämpfen, ist der Zusammenschluss aller gesunden Kräfte nötig. Der Bolschewismus ist grundsätzlich daran interessiert, Krieg und Verwirrung zu stiften … Der Kampf gegen den Bolschewismus ist nicht nur ein Kampf für die Erhaltung der Kultur im eigenen Land, sondern ein Kampf für den Weltfrieden.“ Der Hass auf die Bolschewiki bekam zusätzlich noch die rassistische Note: „Slawische Untermenschen“ ist eine deutsche Wortschöpfung.
Nazi-Deutschland wurde zwar von der Sowjetunion (mit Unterstützung der Westalliierten) niedergerungen. Aber der deutsche Russenhass und das unerträglich arrogante Überlegenheitsdenken haben überdauert. Schon sieben Jahre nach Kriegsende schwang sich Konrad Adenauer, der erste Kanzler der Bundesrepublik, zu einem moralisierenden und die monströsen Nazi-Verbrechen relativierenden Vergleich auf: „Die Sowjetunion ist ein noch viel größerer und viel mächtigerer und viel totalitärerer Staat, als es das nationalsozialistische Deutschland gewesen ist.“
Und heutzutage? Die Frage, ob Russlands Außen- und Sicherheitspolitik Deutschland bedrohe, bejahten im Jahr 2018 nur 28 Prozent der Befragten. 2024 waren es 66 Prozent. Als ob Russlands Präsident Putin im November 2021 nicht geradezu händeringend darum gebeten hätte, die bedrohliche NATO-Einflussnahme auf die Ukraine einzustellen und ein gesamteuropäisches Sicherheitskonzept zu verabreden.
Deutscher Hass auf die Befreier
Umfragen bestätigen die ungebrochen anti-russische Einstellung der deutschen Bevölkerung gegenüber ihren Befreiern vom Nationalsozialismus. Nicht überraschend, denn unsere politischen Eliten haben nie aufgehört, ihre russophoben Lehrsätze zu Dogmen zu erheben. Seit 24. Februar 2022, als Putin sich aufgrund ihrer aggressiven und subversiven Politik zum Krieg in der Ukraine provozieren ließ, legen sie mit Wonne tagtäglich ihre Platte von der „Bedrohung unserer Freiheit“ auf. Mit Erfolg, weil alle Hintergründe und Fakten über die von den USA, der NATO, der EU und speziell von Deutschland geschaffenen Kriegsursachen verschleiert und vergessen gemacht wurden:
Der Beitritts-Druck der NATO und der EU auf die Ukraine. „Fuck the EU“-Nulands 5 Milliarden US-Dollar zur Vorbereitung des Maidan-Putsches. Steinmeiers betrügerisches Abkommen mit dem tags darauf vertriebenen Präsidenten Janukowitsch. Merkels nicht minder hinterfotziger Minsk-2-Vertrag, der keine Befriedung bringen, sondern Kiew Zeit zur Aufrüstung und Kriegsvorbereitung geben sollte. Mit dem Begriff „völkerrechtswidriger russischer Angriffskrieg“ wurden die Vorgeschichte, die objektiven Ursachen und die gesamte Wahrheit über den Ukrainekrieg gleichsam unter einen Betonsarkophag – wie jenen in Tschernobyl – geschoben und abgedichtet. Die Gefahr, für jedermann sichtbar als kriegslüsterne Politbetrüger dazustehen, ist damit für unsere Oberen gebannt.
Der Russenhass unsres politischen Führungspersonals wurde in allen gesellschaftlichen Bereichen selbstverständlich und normativ. Im Militär, in der Wirtschaft, im Sport, im Kulturbetrieb. Russophobie als Staatsräson: maßlos, gewissenlos, sogar strafbewehrt. Wer gegen die Geschichtsklitterung aufmuckt und lauthals Geschichtsbewusstsein und Faktentreue reklamiert, den greift sich der Staatsanwalt.
Kostproben für Russophobie und Menschenverachtung, geliefert von unseren führenden Volksvertretern:
Außenminister Wadephul: „Russland wird immer ein Feind für uns bleiben.“ (in einem Telefonat, das er vermeintlich mit engen Mitarbeitern des ukrainischen Präsidenten führte; tatsächlich war er russischen Telefon-Prankstern auf den Leim gegangen).
Bundeskanzler Merz: „Wir erleben im Augenblick dieses Land (Russland) in einem Zustand der tiefsten Barbarei. Das wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern, und damit müssen wir uns abfinden“. Und weil Putin nach einem Sieg über die Ukraine angeblich weitere Länder angreifen werde: „Wir werden uns wieder verteidigen müssen.“ Bewusst oder unbewusst wiederholt Merz damit Hitlers Propaganda, der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion sei als „Präventiv-Krieg“ (vorbeugende Verteidigung) gerechtfertigt. Russland bzw. die Sowjetunion haben Deutschland jedoch noch nie angegriffen. Merz pflegt ein borniertes Feindbild. Das hindert ihn, die angebrachte Lehre aus der verheerenden deutschen Geschichte zu ziehen und seine Politik entsprechend friedensdienlich zu gestalten.
Ostlandreiter in Aufbruchstimmung
Merz‘ bösartige Sprücheklopferei ist ein Fingerzeig darauf, dass die deutsche Bourgeoisie nie verwunden hat, von den „Barbaren“ im Osten besiegt worden zu sein – und dass sie nach wie vor revanchistische Gedanken pflegt.
Klar, dass die regierende Politblase einen auf Saubermann macht und betont, ihre Hasstiraden richteten sich nur gegen die „verbrecherische“ russische Regierung, nicht gegen das russische Volk. Auch dieses Nonsens-Bekenntnis hat üble Tradition. Beispiel: Am Tag des Angriffs auf die Sowjetunion, am 22. Juni 1941, schnauzte Adolf Hitler im Reichsrundfunk: „Niemals hat das deutsche Volk gegen die Völkerschaften Russlands feindselige Gefühle gehegt. Nicht Deutschland hat jemals versucht, seine nationalsozialistische Weltanschauung nach Russland zu tragen, sondern die jüdisch-bolschewistischen Machthaber in Moskau haben es unentwegt unternommen, unseren und anderen europäischen Ländern ihre Herrschaft aufzuoktroyieren …“
Das Ergebnis der nicht gehegten „feindseligen Gefühle gegen die russischen Völkerschaften“ ist bekannt: 27 Millionen ermordete Sowjetmenschen. Jeder achte Bewohner ein Kriegstoter. (In Deutschland bei 6,3 Millionen Kriegstoten jeder elfte).
Deutsche Politik „nur“ gegen den Kreml, nicht gegen die russische Bevölkerung? Pure Heuchelei, denn mit Wirtschaftssanktionen („Russland ruinieren“) wird die Bevölkerung drangsaliert, weil man sie zwingen will, ihre Regierung zu entmachten und dem Westen genehme, fügsame Nachfolger zu akzeptieren. Die gleiche Absicht stand hinter dem Plan der Brüsseler Domina von der Leyen und ihres Berliner Kumpans Merz, 300 Milliarden Euro eingefrorenes russisches Staatsvermögen zu klauen, die schließlich nicht Putin, sondern der russischen Bevölkerung gehören. Auch trifft die mittelbare Kriegsbeteiligung auf Seiten der Ukraine nicht Putin, sondern breite Teile der Bevölkerung. Vor allem, weil Deutschland massenhaft tödliche Waffen liefert.
O-Ton Merz: „Russland ist kulturell, literarisch und musikalisch ein zutiefst europäisches Land und im ganzen Land von europäischer Kultur geprägt.“ Jottchen, welch nagelneue Erkenntnis! Des Kanzlers Würdigung passt natürlich nahtlos in den neuen Umgang mit russischer Kultur und Kulturträgern:
- Dem Stardirigenten Valery Gergiev wurde als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker gekündigt, da er sich trotz Aufforderung nicht vom Krieg gegen die Ukraine distanzierte.
- Die berühmte Opernsängerin Anna Netrebko tritt, weil ähnlich drangsaliert, gleich gar nicht mehr im Ausland auf.
- Russland wurde von mehreren Filmfestspielen (z.B. Venedig) und vom Eurovision Song Contest
- Kultur-Institutionen – wie die Kunstbiennale in Venedig – die es wagen, russische Künstler einzuladen, werden geächtet, zugesagte Fördermittel verweigert.
Auch auf dem Büchermarkt zeigen sich die Auswirkungen der systematisch forcierten Russophobie. Russische Literatur ist out. Der Markt ist eingebrochen.
Im Sport schlug die russophobe Politik ähnlich durch. In fast allen Sportwettbewerben herrschte Teilnahmeverbot für Russen. Gelegentlich gab es Ausnahmen, aber nur unter erzwungenem Verzicht auf das Tragen der russischen Staatsflagge und das Abspielen der Nationalhymne.
Als das Internationale Paralympische Komitee (IPK) zur Olympiade 2022 die Teilnahme russischer und weißrussischer Sportler befürwortete, drohten vor allem die deutschen Sportfunktionäre mit Boykott. Das Komitee vollzog daraufhin eine Kehrtwende und schloss und die Russen aus. Als die Verbände im Internationalen Paralympischen Komitee heuer nach mehrheitlichen Abstimmungen in ihren Gremien die Sperren doch aufhoben (auch das Verbot der russischen Flagge und Nationalhymne), beschloss der deutsche Verband, die Eröffnungsfeier der Paralympics zu boykottieren. Klar, dass auch die deutsche Politaufsicht, Sportstaatsministerin Schenderlein (CDU), in Vertretung ihres Kanzlers Merz die Eröffnungsfeier boykottierte.
Den Widersinn dieser angeblich nur auf Putins Regierung zielenden Sanktionspolitik haben wichtige Sportverbände inzwischen begriffen. Sie hoben die Verbote auf.
Konsequenzen der Russophobie
Die regierungsamtliche Russenfeindlichkeit hat Konsequenzen für uns alle. Man bestimmt inzwischen sogar, welche russischen Medien wir nicht nutzen dürfen. Von Thomas Jeffersons Mahnung: „Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht“ lassen sich unsere Zensoren nicht irritieren. Man verbietet uns zeitweise, zum Gedenken an die gefallenen sowjetischen Befreier an den Ehrenmalen in Berlin sowjetische Flaggen zu zeigen. Offiziellen russischen Repräsentanten wird gar die gemeinsame Teilnahme mit uns an Befreiungsfeiern in den ehemaligen KZs (Buchenwald, Sachsenhausen u.a.) verwehrt. Die Verwaltung der KZ-Gedenkstätte Dachau ließ im Mai einen Tag nach einer Gedenkfeier, an der auch der russische Botschafter und der belarussische Generalkonsul teilgenommen hatten, von deren Kränzen die Schleifen in den russischen und belarussischen Nationalfarben abschneiden. Niederträchtig, schändlich …
Verstörende Folgen des russlandfeindlichen Kurses: 88 Prozent der Westdeutschen und 77 Prozent der Ostdeutschen sehen mittlerweile in Russland eine Bedrohung für die Sicherheit in der Welt. Und wie sehen die Russen uns Deutsche? Früher fanden uns über 80 Prozent der Russen gut. Noch im Jahr 2010 sah kaum ein Russe Deutschland als gefährlich an. Heute betrachtet eine Mehrheit (55 Prozent) Deutschland als Hauptfeind .
Unsere führenden Giftspritzen Merz und Pistorius werden diesen Anteil weiter wachsen lassen. Sie haben schon das Fundament gelegt für den nächsten Krieg gegen Russland. Den wir gemäß historischer Gesetzmäßigkeit erneut verlieren werden. Ein Aberwitz, diese Berliner Aggressivität gegenüber der Atommacht Russland! Aber es gibt ja so viele schöne Rüstungsmilliarden zu verpulvern …
Und diese Mischpoke hetzt weiter. Merz: „Der [Ukraine-]Krieg endet erst, wenn Russland wenigstens wirtschaftlich, wenn nicht auch militärisch erschöpft ist, und darauf bewegen wir uns hin“. „Wir werden der Ukraine weiter helfen … Die Mittel der Diplomatie sind ausgeschöpft.“ So schwadroniert ein Kanzler, der noch kein einziges Mal mit Putin gesprochen hat und stur jeglichen Kontakt mit ihm ablehnt.
Der eingangs bereits zitierte CIA-Analytiker Larry C. Johnson über unseren Kanzler: „Da haben wir es wieder – ein kleiner Junge mit einer Zustimmungsrate von 21 % treibt Deutschland in den Ruin. Das zeigt, dass dieser intellektuelle Zwerg in einem langen Körper sich selbst als neuen Führer sieht, denn ein echter Führer kümmert sich nicht um Zustimmungswerte.“
Wir Deutsche haben keine äußeren Feinde, nur innere. Die sind benennbar: Geldaristokraten, Rüstungs-Industrielle und Kriegsbereitschafts-Politiker wie Merz, Pistorius und ihre Spießgesellen. Dazu kommen die regierungshörigen Massenmedien mit ihrer weit fortgeschrittenen Verblödung der Gesamtbevölkerung – bei nachhaltig unzureichendem Bildungsangebot.
Ach, liebe gute Leute: Die beste Verteidigung besteht darin, FREUNDE zu gewinnen!
Anmerkung der Autoren: Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein „Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtlicher Medien e.V.“ dokumentiert: https://publikumskonferenz.de/blog





Annalena ist demnächst wieder zurück vom Trampolinwettbewerb in New York. Sie hat nun Zeit, und steht zur Verfügung, die Verhandlungen mit Russland zu führen.
Annalena… ist das nicht die herausragende Zookundlerin, die so völkerrechtlich einwandfrei die Freilassung der Leoparden im 360°-Salto bejubelte (auch wenn diese das gleiche Schicksal auf demselben Boden teilen mussten, wie ihre draufgängerischen Großkatzenvorfahren vor über 80 Jahren)?
Nein, das Verdienst von Annalena war unsere Außenpolitik von einer Interessen-geleiteten (im Sinne von Egon Bahr) zu einer Werte-getriebenen (im Sinne der Atlantiker) umgestellt zu haben.
Ich bin Frau Baerbock für ihre Aufklärungsarbeit über die Gefahren des Trampolinspringens in Kelleräumen sehr dankbar!
Ihr Schicksal sollte uns eine Lehre sein.
Hat die Dame sich nicht kürzlich selber als Kandidat für den Posten des UN-Generalsekretär aufgestellt?
Treffender Artikel und gute Analyse. Ich habe diese Russophobie nie verstanden. Auch habe ich rein gar nichts gegen Perser und Chinesen.
Ich fühle mich von keinem Land bedroht. Auch habe ich keine Feinde. NATO, EU und Israel sind das größte Problem für die Welt. Diese sind die
Vehikel für Dominanz, Versklavung und Kapitalismus.
Daran wird sich auch nichts ändern solange der Westen an seiner „Werte-geleiteten“ Politik festhält, die ja mit allen Mitteln durchgesetzt werden soll.
Das ist ja nicht wirklich eine „wertegeleitete Politik“.
Das ist nur vorgeschoben. Angeblich ist es wertegeleitet. Aber ist es das wirklich? Um welche Werte geht es dabei die man sich auf die Fahnen schreibt? Nehmen wir zum Beispiel Menschenrechte. Die Menschenrechte der Ukrainer werden mit den Füßen getreten. Das Recht sich frei zu bewegen. Viele dürfen das Land nicht verlassen. Das Recht auf Asyl. Anspruch auf Schutz in Europa wird ihnen zunehmend verweigert. Sie sollen gefälligst im Fleischwolf verrecken. Das Recht auf Gleichberechtigung: Ukrainer sollen die Kohlen aus dem Feuer holen vermeintlich für die Freiheit der Deutschen, Franzosen, Polen usw… In Polen wird sogar direkt und offen gesagt, die sollen für uns sterben. Hier wird also unterschieden, das Wert des Lebens eines Ukrainers ist weniger Wert als das Leben eines Deutschen, eines Franzosen oder eines Polen. Und schließlich das Recht auf Leben. Dass die Ukrainer oft unter Zwang in den Fleischwolf geworfen werden sollen, wo ihre Lebenserwartung in wenigen Tagen bemessen werden kann ist völlig selbstverständlich.
Von welchen Werten reden wir hier also?
Die Werte, die hier wirklich eine Rolle spielen sind die der Wertpapiere der Rüstungskonzerne.
@Frank
»Merz‘ bösartige Sprücheklopferei ist ein Fingerzeig darauf, dass die deutsche Bourgeoisie nie verwunden hat, von den „Barbaren“ im Osten besiegt worden zu sein – und dass sie nach wie vor revanchistische Gedanken pflegt.«
Dass du diese Russophobie nie verstanden hast liegt vielleicht daran, dass du es nicht für möglich gehalten hast dass auch noch heute zahlreiche deutsche Politiker nie verwunden haben, von Russland besiegt worden zu sein.
Sobald man sich der revanchistischen Absichten dieser Politiker bewusst ist, wird auch die Russophobie leicht verständlich.
Na wer sagt es denn: zumindest in Sachen Verdummung haben die Ostdeutschen in 37 Jahren deutlich aufgeholt – ich bin erschüttert.
Sehr guter Artikel. Danke.
„Sie sind nicht anders als die progressiven jungen Menschen in Deutschland oder Indien und halten auch ihren 73-jährigen Putin für einen geistigen Neandertaler.“
https://overton-magazin.de/top-story/wenn-delhi-moskau-waere/
Bei uns haben schon seit Jahrzehnten Leute das Sagen, die eigentlich dringend psychologische Unterstützung bräuchten. Momentan fahren sie in ihrem kranken, narzissto-faschistischen Wahn alles an die Wand…😱
Den Artikel bereits am 30.7./NDS gelesen und als sehr empfehlenswert befunden.
(Erweiterung der Empfehlung für Lesenswertes ist der gestrige Beitrag „Leihmutterschaft:
Deutsche Doppelmoral, gefördert seit…“/NDS, mit anderem Spotlight als dem sonst üblichen.)
P.S. Kaum ein anderes, gesellschaftlich relevantes „Aufregerthema“ (außer selbstredend Fußball) erhitzt(e) die Gemüter mehr.
Denn eine allgemein und symptomatisch fehlende „Moral“, die (fast) alle beträfe, interessiert nur peripher bzw. durchdringt die Augen/Ohren-Hirnschranke nicht.
Bei einer (privat gelebten)Doppelmoral, die keinerlei Auswirkungen auf das Gros hat, hört der Spaß aber wirklich auf.
Da muss das „Wir“ aber laut und vernehmlich schreien: Schande, wo sind „Wir“ denn hier – so geht’s aber nicht!
Naja sich über diese mehr als offen aufgeführte Doppelmoral sich zu empören ist schon in Ordnung. Nicht im Ordnung ist, daß Spahn nur vom Fraktionsvorsitz zurücktritt statt sein Bundestagsmandat aufzugeben. Eigentlich hat er fast nichts verloren, kann weiter heuchlerisch Gesetze mit beschließen, was ja genau der Kritikpunkt ist.
Weiter ist der große Aufreger darum auch wieder nur Ablenkung von der Herde stinkender Elefanten der Untaten der aktuellen Poltik, die niemand in der Veröffentlickeit sehen (oder riechen) will. Das ist wirklich nicht in Ordnung. Also so ein Aufreger und der Heuchler tut so als ob er etwas aufgibt. Spahn hat jetzt sogar mehr Zeit sich um das Kind zu kümmern. Er dreht jetzt einfach eine Warteschleife und kommt in ein paar Jahren wieder als hoffnungsverbreitender neuer Kandidat. Wetten?
Achja das Sommerloch füllt diese Angelegenheit auch noch.
Nun, es wurden/werden ganz andere Weichen gestellt – nicht verschämt, sondern öffentlich und mit klarer Ansage ob der Folgen für das „Wir“.
Aber selbst ein Luchs könnte nichts außer Schweigen im Walde hören.
Diesbezüglich ist der laute „Sturm im Wasserglas“ ob dieser Doppelmoral sehr beredt.*
Desweiteren wage ich anzunehmen, dass die gezielte Veröffentlichung des freudigen Ereignisses kein versehentlicher oder unbedachter Lapsus war!
*“Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“ Curt Goetz
P.S.Zur Erklärung: ich wies lediglich auf diesen Beitrag bin, weil er dieses gut etablierte Geschäftsmodell für „Ware“ (Produktionsstandort/Produktion/Vertrieb/Kauf) überhaupt und sehr gut beleuchtete, sowie weit über das übliche blabla hinaus geht.
Wie ich mit mein Kumpel Ärwinn letzns inne Kneipe am sitzen wah, da sacht bei mich, höhma, sachta, hasse datt gehört, datt der Iwan widda am komm iss? Gezz issa widda vor die Haustür am stehn, wie früha.
Ich mein, sachta, wenn die inne Naachrichtn datt am erzälhn sinn, nu glaub ich ja nicht allet, watt die so am laabern dran sinn, abba wennse alle so am erzähln sinn, dann iss da auch watt dran.
Ich mein, datt wir da doch eigentlich froh sein müssn, datt der Selennski da den Iwan am aufhalten iss, iss klaa, datte da helfn muss, ne, sonns hasse ihn dann direkt am Brannenbuagga Toa seine Panza am paaken, dann iss datt doch gut, wenn der Ukrainna da beim Iwan platt macht, watt geeht, weil, hamma dann Zeit, unnse Billionen, datt wo die da sich geneehmicht hattn, ne, umm dann fettich zu sein, wenn der Iwann nache Odah unterwegs iss. Da musse dann auch ma bisken auf watt vaazichtn, ich mein, datt muss mann doch einseehn, weil den ihre Billionen, datt iss doch nich am reichn sonns. Wennse dann da, wie unser Omma da anne Rente spaan muss, ich mein, der Omma iss datt doch egaal, die kricht eh nix mehr mit, iss gaga weisse, un watt die am fressen iss, datt püriern die sowieso, da kannse dann au ma watt billigeret aum Tella packen.
Un die Jungn, die solln ma nich sonn Trara da machn, weisse, Schülla gegn Währpflicht, wenn ich datt schonn hör, uns hat datt au nich geschaadett, dammals beim Barras, odda?
Un wennse da nua datt Saufen lern, wie wir dammals, datt kann mein Änkl gaa nich schadn, wo der nach eim Pils schonn fast am Umkippn iss, peinlich sowatt, datt fällt doch auffe ganze Famille zurück!
Ich mein, sachta, datt der Puttinn uns datt Gaas am abdrehn waa, datt waa Mist, siehse ja, wie da ein Betrieb nahm annern am dicht machn iss, siehse ja, wie unser Wiiatschafft da am abkacken iss. Da musse schonn fett allet auffe Rüstung setzn, da schläggste den Puttinn ein Schnippchen mitt, weil, da kriegn wa Haufn neue Aabbeitsplätze, wo der schonn am denkn waa, datt wia gezz fettich sinn, hatt sich watt.
Weisse, sachta, mitti EsPäDee iss ja schonn lange nix mehr los, siehse ja hia, gegn datt ganze Volk, wo hia am hinkommen iss un uns auffe Tasche am liegn sinn, da machn die ja gaa nix.
Dann happ ich mich gedacht, wääls gezz ma die AaEffDee, weil die sinn ja gegn datt ganze Kroppzeuch, wennse auch mittn Puttinn Friedn machn wolln, datt iss egaal, denn weisse, sachta, wenn der Puttinn bald sowieso am komm iss, müssn die da eh watt gegn machn, iss so. Watt sachste, die machn keine Polletikk füa die kleinn Leute?, weisse, watt mich datt juckt? Ich happ do meine Rente im Sack, waa au lang genuch am malochen dafür.
Da müssn eben alle ma den Güatel watt enga schnalln, datt iss doch nich zuviel valangt, odda, wo die meistn do sowieso nua inne Hängematte am liegen sinn. Odda wollze den Puttinn dann irgnwann hier vorne am Kanaal stehn habn?
Ich mein, ich kann den Mäaz ja nu nich leidn, abba datt machta schonn ganz richtich!
Un datt unsa Minista füa die Vateidigung so belieppt iss, da siehste dran, datt die leut schonn ganz begriffn ham, wo hia die Hirsche am wechsln sinn!
So, gezz kuckn wa ma, watt die Blaun heut am spieln sinn, Prost!
( Letztens beim Bier gehört, Volkes Stimme sozusagen, nicht ganz wörtlich, aber eben Gelsenkirchen! )
„Diederich Heßling“ op Ruhrpott-Platt. Solange es Bild, BamS und Glotze (heute mehr Souschel Midia) gibt, ist der Durchschnittsdeutsche zufrieden…🫣
Wo gehst Du denn in Gelsenkirchen Bier trinken? Das ist nicht so weit weg von hier.
Achja, und noch siebzehn Zeichen natürlich.
„Die Mittel der Diplomatie sind ausgeschöpft“, gemäß der Aussage des Herrn Merz.
Allerdings hält sich eh der Eindruck, dass Gespräche nicht geführt würden, um Konflikte zu lösen, sondern letztendlich um Zeit zu gewinnen, Narrative aufzubauen und weitere Eskalationen vorzubereiten.
Oft sprechen westliche Politiker öffentlich von „Verhandlungen“, während gleichzeitig: Waffen geliefert werden, Militärallianzen ausgebaut werden, Sanktionen verschärft und Konflikte vertieft würden.
Der Werte-Westen mit seinem Oberhäuptling USA will keine Balance, nein, sie wollen Dominanz. Die Eskalationsbereitschaft Washingtons und seiner Vasallen ist nicht zu unterschätzen.
Beispielhaft dazu: TRUMP WILL DEM IRAN EINE LETZTE CHANCE GEBEN, BEVOR ES ZUR „ENTHAUPTUNG“ KOMMT.
https://x.com/zerohedge/status/2084345616805572935?ref_src=twsrc%5Etfw
Wenn Politiker sich als Henker aufspielen…..
Unter „Verhandlungen“ verstehen westliche Politiker für gewöhnlich die Durchsetzung ihrer Maximalforderungen unter gleichzeitiger Drohung mit Wirtschaftssanktionen und Militäreinsätzen.
Das funktionierte jetzt 35 Jahre ganz gut, da man mit dem Ende des Kalten Krieges eine absolute globale Machtdominanz besaß.
Dies ist inzwischen vorbei. Weder Russland noch China noch der Iran lassen sich mehr ohne Gegenwehr erpressen.
@Autoren
Zuallererst vielen Dank für diesen kritischen Blick auf das aktuelle Zeitgeschehen.
Aber seien wir mal ehrlich. Was, außer schreiben und sich aufregen, passiert den sonst?
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland stellen nur die Frage: wie sie aus den aktuellen Entwicklungen für sich den meisten Profit machen können und wann es Zeit ist sich mit seiner Beute aus dem Staub zu machen.
Gibt es Widerstand gegen diese Regierung? Nur winzig und praktisch nicht existent.
Fakt ist, ab 2029 läuft der Timer für den „präventiven Erstschlag“ und das ist absehbar; eine unausweichliche Realität.
Der wirtschaftliche Niedergang der westlichen Staaten lässt diesen keine andere Möglichkeit, als einen Krieg zu führen, um an die Bodenschätze der Ukraine zu kommen und das eigene Überleben im 21. Jahrhundert zu gewährleisten.
Da wundert es auch nicht, dass Deutschland (wiedermal) an der Spitze der Horden steht und Blut sehen will.
„Fakt ist, ab 2029 läuft der Timer für den „präventiven Erstschlag“ …
Da will ich doch auch mal hoffen, dass wir alle auch was von haben dürfen und bei den Londoner Buchmachern – von mir aus auch bei Tipico oder Betirgendwas. Aber Vorsicht beim Setzen, Ramstein schreibt sich nur mit einem kleinen ‚m‘, nicht dass das Gewinneinstreichen später schief gehen muß. Falls überhaupt noch Interessenten für die Quote existieren!
„Fakt ist, ab 2029 läuft der Timer für den „präventiven Erstschlag“ …
Da will ich doch auch mal hoffen, dass wir alle auch was von haben dürfen und bei den Londoner Buchmachern – von mir aus auch bei Tipico oder Betirgendwas – unseren Einsatz platzieren können. Aber Vorsicht beim Setzen, Ramstein schreibt sich nur mit einem kleinen ‚m‘, nicht dass das Gewinneinstreichen später schief gehen muß. Falls da dann überhaupt noch Interessenten für ’ne Quote existieren!
@notabene „Die Mehrheit der Menschen in Deutschland stellen nur die Frage: wie sie aus den aktuellen Entwicklungen für sich den meisten Profit machen können und wann es Zeit ist sich mit seiner Beute aus dem Staub zu machen.“
Man kann davon ausgehen, dass die Mehrheit der Menschen in Deutschland keinen „Profit“ 💰 📈 aus den aktuellen Entwicklungen (Geopolitik, De-Industrialisierung, Aufrüstung, Sozialstaatsabbau usw.) ziehen wollen. Es ist ein Minderheit bestehend aus Reichen/Superreichen, die von dieser Politik profitieren, und die „gehobene Mittelschicht“ von Friedrich Merz mit den zwei Privatflugzeugen und der Ferienvilla am See, die diese Politik macht. Es sind die medialen Opportunisten (von ARD, Bild, FAZ, RTL, bis zum ZDF), die diese Kriegspolitik unterstützen, den Krieg verharmlosen und Pazifisten diffamieren und diskreditieren. Warum fällt mir beim Begriff Opportunismus immer sofort der Name Sarah Frühauf ein?
Die Mehrheit der Menschen in Deutscland ist desinteressiert und hat keine Zeit sich mit Politik zu befassen, sich zu informieren. Manche sind auch indokriniert und glauben diesen Kriegstreibern und dem Mainstream-Propaganda-Medien.
Und daraus folgt die zutreffende Antwort auf Ihre Frage: „Gibt es Widerstand gegen diese Regierung? [Antwort:] Nur winzig und praktisch nicht existent.“
Desinteresse und Indokrination machen die Seele stumm,
jeder Warnruf von Kritikern und Querdenkern verhallt ringsum.
Wer nichts mehr sieht und nichts mehr hört,
erkennt zu spät, was das Leben, die Familie und das eigene Haus zerstört.
(Rainer Reimer, Reimstadt am Rhein, 2026)
Nato Supreme Allied Commander Europe, General Alexus G. Grynkewich:
„Russland ist nicht auf einen Konflikt aus“
Aber Annalena, Fritz, Boris und Roderich wissen’s halt besser 🙁
https://overton-magazin.de/top-story/nato-kommandeur-grynkewich-russland-ist-nicht-auf-einen-konflikt-aus/
Aber wie im tollen Artikel bereits gesagt: Die Geschichte wird’s auch diesmal wieder richten!
> Aber Annalena, Fritz, Boris und Roderich wissen’s halt besser 🙁
Nö, das nicht. Die versuchen Dir nur die Hucke vollzulügen damit Du (und andere) glaubst daß Russland angreift. Das ist Voraussetzung, damit man das selbst machen kann ohne vom Pöbel, pardon, Souverän, abgesetzt zu werden.
Ich mein, wenn die sich im Ranzfunk hinstellen würden und verkündeten: „Die Lage Deutschlands ist beschissen, wir sind dafür verantwortlich, und um uns vor den unmittelbaren Folgen zu drücken fangen wir jetzt einen Krieg mit Russland an. Weil dafür erst noch gerüstet werden muss findet das erst ab 2029 statt. Schnallt schon mal alle die Gürtel enger, damit Rüstungsproduktion und Kickbacks bezahlt werden können.“
Da würde doch fast jeder 2. von der Tagesschau betäubte Michel kurz aufwachen.
Alle Kriege sind Kriege der Banker. So war es auch bei der Anti-Terror-Operation Kiews im Jahr 2014.
https://tkp.at/2026/04/15/alle-kriege-sind-kriege-der-banker-so-war-es-auch-bei-der-anti-terror-operation-kiews-im-jahr-2014/
Man bedenke: Der Staatsstreich von 2014 und Kiews ATO schufen den Konflikt, der schließlich in einen umfassenden Krieg zwischen der Ukraine und Russland eskalierte, was zu weit über einer Million Opfern und einer fast vollständigen Zerstörung der ukrainischen Wirtschaft und Gesellschaft führte.
Zweifellos wird sich dieser Konflikt weiter ausbreiten und könnte letztendlich zu einem weiteren verheerenden Weltkrieg auf dem europäischen Kontinent führen.
Die „wichtigsten Anteilseigner“ ausfindig zu machen, dürfte nicht allzu schwierig sein, wenn wir eine weitere Eskalation des Krieges verhindern wollten.
Heute kennen wir sogar eine Verdächtige namentlich, dank ihrer Korrespondenz mit ihrem Lieblingsmitarbeiter Jeffrey Epstein: Arianne de Rothschild, CEO der Edmond de Rothschild Group.
Hier ist ein E-Mail-Austausch zwischen den beiden, nur drei Tage nachdem Kiew seine ATO gestartet hatte: ALLES LESEN !
Ich stimme Dir zu. Allein, die Mehrheit weiß nichts davon und bemüht sich auch nicht darum zu wissen.
Ein bisschen Krieg:
Morgen kommt der … Weihnachtsmann
oder auch der Russe an.
Bringt Geschenke zu uns rein.
Alle freu’n sich, das wird fein.
Haselnüsse regnet es.
Ei wie schön wird dieses Fest.
Feuerwerk macht Himmel rot,
wenn man sitzt beim Abendbrot.
Tief versteckt im Bunkerraum,
hört man die Sirenen kaum.
Kerzenschein, Behaglichkeit –
und zugleich flott kampfbereit.
Auf ihr lustigen Gesellen,
gleich kann schon der Russe schellen.
Fragt heimtückisch nach Befinden,
will uns täuschen, überwinden.
Holt die Stiefel, das Gewehr,
trinkt die Sektgläser schnell leer!
Draußen wird die Nacht erhellt.
Der Himmel auf den Kopf uns fällt.
Weihnachten war letztes Jahr.
Jetzt ist die Bescherung da.
Noch einmal ein letztes Prost
Übrig bleibt danach nur Toast.
Sowohl in den Massen- als auch in den alternativen Medien gibt es breite Kritik an Kanzler Friedrich Merz.
Das mündet meist in der mehr oder weniger begründeten Parole: „Merz muss weg!“.
Mit überzeugenden Argumenten kann dem nicht widersprochen werden, zumal dieser Schuldenmacher, Lügner und Kriegstreiber nie hätte in dieses Amt gelangen dürfen.
Was Merz tatsächlich zu einer großen Gefahrenquelle macht, ist seine rücksichtslose Verachtung für die Zukunft Deutschlands sowie der ihm und seiner sozialen Schicht eigene Russenhass samt der Veruntreuung vieler Steuergeldmilliarden in das Korruptionsloch Kiew!!
Guck mal da! Der Spahn hat ein Leihmutterkind!
Eben. Merz und seine ganze Regierungsmannschaft um ihn herum und was ih n noch so alles an Kreisen umgibt reißt ohne Rücksicht auf Verluste (für die BRD) alles ein und verbrennt die letzten Rücklagen. Gut, Merz fliegt dann weg nach Südamerika in alter Tradition. Aber direanderen bilden sich vermutlich ein ihre kurzsichtigen Taten würden sie nicht selbst betreffen.
Und wer oder was kommt danach? Genau. Der Volksmund weiß: „Es kommt nichts Gescheites nach.“ Merz & Co. sind Symptome, nicht das Leiden selbst. Es bleibt nur die Hoffnung auf ein kleineres Übel. Mal sehen, wann sie stirbt. Vor oder nach der nächsten Wahl.
Bitte gebt mir Antithesen!
Wenn er denn nur kommen wollte, „der Russe“. Aber der will partout nicht. Dabei tut doch die „Kommunikationsfront“, sprich die NATO- Abteilung für strategische Kommunikation Alles, was in ihren Kräften steht, damit er endlich kommt. Die Hilfskräfte in den deutschen Redaktionen leisten oft übermenschliches.. Da müssen sie dem verblödeten Nachrichtenkonsumenten die neueste NATO- Psy- Op beibringen. Der heldenhafte Sturmmann der galizischen Waffen- SS- Divisionen prügelt den russischen Barbaren bis hinter den Ural. Der Endsieg ist nahe!
Und dann der nächste Auftrag von Rheinmetall und Blackrock: Die geheimsten der geheimen Dienste haben festgestellt, das „der Russe“ schon seine Stiefel neu besohlt und seine Schaufel geputzt hat. Das ist ein todsicheres Zeichen, das er bis zum Atlantik- Strand marschieren will.
Da kann einem normalen Menschen schon schwindelig werden. Aber die Facharbeiter an der Propagandafront kämpfen tapfer weiter, auch wenn es ihnen immer weniger gelingt, die kognitive Dissonanz zu vertuschen….das lässt einen gestandenen Berufslügner aus Überzeugung aber nicht verdrießen. Es wird weitergemacht bis zum Endsieg, auch wenn die Armee Wenck nicht kommen sollte..
Ja, warum sollte sich dEr PuTiN überhaupt ein Westeuropa voller unruhiger muslimischer Migranten und mit abgeranzter Infrastruktur und demontierter Industrie überhaupt erobern wollen? Irgendwie leben diese Leute noch geistig im angeblich „goldenen Westen „des kalten Krieges.
Wer in der Hirarchie der Propaganda- Fachkräfte nach oben kommen will, der muss schon geistig schwer geschädigt sein. Und auf den oberen Ebenen lebt es sich gut vom Judaslohn. Nur die da 7nten, die müssen strampeln…
«Hauptprofiteur dieses Krieges»: Ehemalige Selenskyj-Sprecherin wirft Präsident Korruption und Machtmissbrauch vor
https://weltwoche.ch/daily/hauptprofiteur-dieses-krieges-ehemalige-selenskyj-sprecherin-wirft-praesident-korruption-und-machtmissbrauch-vor/?
Die frühere Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Julija Mendel, erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber.
«Ich glaube, Selenskyj ist heute der Hauptprofiteur dieses Krieges», sagt sie in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Journal du Dimanche (JDD).
Der Krieg sichere ihm den Machterhalt, da er die Wahlen abgesagt habe. Zudem profitierten Unternehmen aus seinem Umfeld von Milliardenhilfen aus der Europäischen Union.
Sie hatte zudem angedeutet, dass die ukrainische Delegation bei den Gesprächen in Istanbul im Jahr 2022 bereit gewesen sei, „alle Forderungen Russlands“ zu akzeptieren, bevor westlicher Druck die Einigung verhindert habe. ALLES LESEN!!
Der bekannte US Journalist Tucker Carlson hat Julia Mendel über 2 Stunden interviewed – Sehr sehenswert:
„Selenskyjs Pressesprecherin packt aus: Kokain, Vertuschungen und das einzige Hindernis für den Frieden“
https://www.youtube.com/watch?v=Pkz2-cWHPbg (Deutsch sync)
oder direkt auf Carlson’s Homepage in Englisch
https://tuckercarlson.com/tucker-show-iuliia-mendel-051126
Der Russe steht seit einem Jahrhundert vor der Tür 🚪 der Deutschen. 1941 wurden die Türen 🚪🚪🚪 von den Deutschen sogar bis nach Stalingrad getragen, damit der Russe vor der Tür der Deutschen steht.
Von 1945 bis 1994 standen russische Soldaten in der ehemaligen DDR. Allerdings hat sich 1991 nach dem Fall der innerdeutschen Mauer der Warschauer Pakt aufgelöst. Der WP war das Militärbündnis der Staaten Osteuropas unter Führung der Sowjetunion. Der letzte russische Soldat ist 1994 aus der ehemaligen DDR abgezogen. Die USA und die Nato haben sich allerdings nicht zurückgezogen, die Nato hat sich seitdem nach Osteuropa ausgeweitet. Das sind historische Tatsachen, die auch die derzeitige Bundesregierung und die Mainstream-Medien nicht leugnen werden oder doch?
Aber darüber reden die Bundesregierung und die Opportunisten bei den Mainstream-Propaganda-Medien nicht, sie kehren es unter den Teppich. Warum reden die nicht darüber? Das ist doch wichtig, wenn man verstehen 💡 will, dass der Krieg in der Ukraine nicht vom Himmel gefallen ist. Die Krönung der Propaganda ist: diejenigen, die ein Ende des Krieges in der Ukraine und Friedensverhandlungen fordern, werden auch noch als „Lumpenpazifisten“ oder „Putinversteher“ oder „Querdenker“ geframt, diffamiert, diskreditiert und/oder gecancelt.
Der 2022 verstorbene Michail Gorbatschow und letzter Staatschef der sogenannten Sowjetunion (Perestroika, Glasnost) war sicherlich ein guter Mann, aber 1990 leider zu naiv und viel zu ehrlich. Der weiße Mann aus dem Wertewesten spricht mit gespaltener Zunge. Das wussten schon die nordamerikanischen Ureinwohner aka „Indianer“, als sie von den mehrheitlich weißen, europäischen und „christlichen“ Siedlern bis auf Restbestände ausgerottet wurden, um ihnen das Land und die Ressourcen zu stehlen. Und jetzt ist der „Wilde Osten“ dran.
Aber wer weiß das schon? Wer weiß schon, warum die Demokratie der Weimarer Republik gescheitert ist. Das Dritte Reich ist nicht vom Himmel gefallen. Wenn der Ex-CDU-Politiker und AfD-Mitbegründer Alexander Gauland 2018 sagt: „Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1.000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte.“ dann will man auch das beschönigen, verharmlosen und unter den Teppich kehren, damit über diesen „Vogelschiss“ nicht geredet wird und falls doch, dann um 05:45 Uhr auf Arte, aber nicht in den Mainstream-Medien von ARD, BILD, FAZ, RTL bis ZDF. Das könnte die deutschen Bürgerinnen und Bürger bei der 🪖 Aufrüstung und den ⚔️ Kriegsvorbereitungen verunsichern. Und das will die Regierung nicht.
Der wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1952 verstorbene spanisch-amerikanische Philosoph, Autor und Querdenker George Santayana soll gesagt haben: „Wer sich der Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“
Rainer Reimer und dirty operating system sagen:
Wer aus der Geschichte nichts lernt und versteht,
sieht nicht, wohin der Irrweg geht
Die alten Fehler kehren zurück,
und rauben wieder des Friedens Glück.
(Rainer Reimer, Reimstadt am Rhein, 2026)
Kienzle: Noch Fragen Hauser?
Hauser: Ja Kienzle. Was ist mit den drei 🙈🙉🙊 gemeint?
Kienzle: 🙈 = die Augen bedecken und nichts sehen (wollen). 🙉 die Ohren bedecken und nichts hören (wollen). 🙊 den Mund halten und nicht sagen, dass ein stinkender Misthaufen ein stinkender Misthaufen ist.
Merksatz 1924 aus dem Lexikon zur Zerstörung der Demokratie: Desinteresse, Feigheit und Opporunismus sind der Tod der Aufklärung und der Demokratie.
Also auch für meine Freiheit sterben junge Ukrainer in Massen. Ich kann sehr bestimmt sagen, dass ich das nicht will und ebenso bestimmt, dass niemand mich fragte.
So wie ich die Bilder der Einberufung in der Ukraine, vollstreckt durch widerliche, oft fette Säcke und die Anwesenheit der vielen wehrfähigen Jungs bei uns beurteile, sehen die das auch so.
Es scheint ein Naturgesetz zu sein, dem die Menschheit unterliegt, dass sich immer das Bösartige gegen die vitalen, klar auf der Hand liegenden Interessen der Mehrheit durchsetzt.
Ein lesenswerter Artikel.
Die allgemeine Richtung des Artikels geht in die richtige Richtung. Es ist es natürlich in der Tat bedrückend und übel, wie heute die antirussischen Reflexe aus der Zeit des Kalten Krieges wieder hervorgeholt werden. Um 1960 mögen sie berechtigt gewesen sein, heute aber nicht mehr.
Und ja, die antirussischen Äußerungen gerade deutscher Politiker wären auch TROTZ der festen Einbindung Deutschlands ins westliche System und der transatlantischen Vernetzung vermeidbar. Man muss SO ETWAS nicht sagen. Dass es dennoch so leichtfertig gesagt wird, lässt tief blicken. Entweder ist es die echte eigene Meinung oder der zynische Versuch, die Bevölkerung zu dieser Meinung zu bewegen.
Obwohl ich es anfangs nicht recht glauben mochte, tendiere ich inzwischen auch selbst zu der Sichtweise, dass insbesondere in Westdeutschland doch sehr viel mehr russophobe Ressentiments überlebt haben, als ich es noch vor drei Jahren für möglich hielt. Insofern knüpft man an etwas an, was in Teilen der (älteren) Bevölkerung anscheinend immer noch da war bzw. ist.
—
Verstörend ist auch, dass Russland auf kontrafaktische Weise heute etwas unterstellt wird, wozu es rein kräftemäßig gar nicht in der Lage wäre. Wer soll das denn glauben? Oder hat man inzwischen schon analysiert, dass der Bildungsstand der breiten Bevölkerung so gering ist, dass man sich da gar keine Mühe mehr geben muss?!?
—
Was auf mich als Leser allerdings problematisch wirkt, dass ist die von den beiden Autoren nur schwer und bestenfalls teilweise unterdrückte wütende Emotionalität. Damit erweisen sie sich keinen Dienst, und beispielsweise die giftigen Sätze über Kanzler Merz kurz vor dem Ende des langen Artikels sind völlig unnötig.
—
Gut zum Thema passt auch eine ganz aktuelle Einschätzung der Lage durch die bekannte Ex-Journalistin Krone-Schmalz:
https://www.youtube.com/watch?v=FxJ8Wlj245s
—
Widerspruch zum Artikel jedoch bei einigen Randaspekten:
„…die imperialistische Russenfeindlichkeit Kaiser Wilhelms II … “
Eine m.E. falsche Sichtweise. Des Kaisers Verhältnis zu Russland war ambivalent. Außerdem war der Zar ja sein Verwandter. Falsch ist die Formulierung „imperialistische Russenfeindlichkeit “ auch deshalb, weil es zwischen dem Deutschen Reich und dem russischen Zarenreich eben gerade keine Gebietsstreitigkeiten gab.
Bis in die 1890 Jahre hinein gab es in Deutschland sogar erhebliche Kräfte, die gegen die offizielle neue Linie einen engeren Anschluss an Russland befürworteten.
—
Ein überzogener Satz, der so aus einem DDR-Staatsbürgerkundebuch hätte stammen können:
“ … dass die deutsche Bourgeoisie nie verwunden hat, von den „Barbaren“ im Osten besiegt worden zu sein – und dass sie nach wie vor revanchistische Gedanken pflegt.“
Es gibt nicht DIE deutsche Bourgeoisie. Das ist ein ganz heterogenes Milieu. Die Autoren lassen hier zwischen den Zeilen ein altlinkes Klassendenken durchblicken, das unangebracht ist.
—
Auch die Kritik am folgenden Adenauersatz ist nur halb berechtigt:
„Die Sowjetunion ist ein noch viel größerer und viel mächtigerer und viel totalitärerer Staat, als es das nationalsozialistische Deutschland gewesen ist.“
Nun ja, ob die SU noch totalitärer war, das kann man bezweifeln, aber angesichts der Weltmachtstellung der SU nach 1945 ist Adenauers Hinweis auf die Größe und Macht des Staates doch nicht so verkehrt.
Im Hinblick auf den Terror nach innen und die totalitäre Prägung der Lebensbereiche nahmen sich die rote und die braune Diktatur nicht viel. Beide waren schlecht, beide waren totalitär und menschenverachtend.
—
„Nazi-Deutschland wurde zwar von der Sowjetunion (mit Unterstützung der Westalliierten) niedergerungen.“
Auch diese Aussage ist in dieser Pauschalität nur halb richtig, denn sie suggeriert, dass die Bedeutung der Westmächte eher gering war.
Wahr ist: Ohne den schon 1942 stattfindenden Krieg von GB und USA gegen Deutschland in Nordafrika sowie die Bindung erheblicher Teile der Wehrmacht an der Atlantikküste, wäre die Wehrmacht im Osten viel stärker gewesen und die SU hätte gegen Deutschland mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verloren, im für sie besten Falle allenfalls eine Art Patt erwirkt. Und zwar vermutlich sogar mit angelsächsischen Waffenlieferungen.
Die geringeren Kriegsverluste (Soldaten, Material) der Westmächten haben ganz bestimmte Ursachen (u.a. die starke Luftüberlegenheit und ein schonenderer Umgang mit den eigenen Truppen) und können keineswegs als Hinweis darauf verstanden werden, dass die Kriegsführung der Westmächte keine so große Wirkung gehabt hätte.
Kurz gesagt:
Die Autoren unterschlagen und unterschätzten die Bedeutung der angelsächsischen Kriegsführung und kommunizieren daher im Grunde eine Geschichtssicht der DDR und der Sowjetunion.
Nicht nur die Südfront in Afrika und der Krieg gegen England war wichtig um das dritte Reich zu schwächen. Ohne die Materiallieferungen und Lend-Lease hätte es für die UdSSR auch düster ausgesehen.
Lt. KI hatten die Deutschen 47 % der landwirtschaftlichen Fläche der SU besetzt. Bei der industriellen Produktion war es wahrscheinlich ähnlich. Ohne die Alliierten hätte es für die SU finster ausgesehen. Auch in den nicht besetzten Gebieten haben die Leute gehungert.
Das ist auch ein weit verbreitetes amerikanisches Märchen aus dem kalten Krieg wie entscheidend doch Lend-Lease gewesen sei. Diese These stützt sich hauptsächlich auf ein Zitat Stalins, indem er die Bedeutung der amerikanischen Lieferungen unterstreicht. Das allerdings wohl aus rein diplomatisch taktischen Gründen zumal diese Aussage gegenüber amerikanischer Öffentlichkeit gemacht wurde. Da ging es wohl darum den Amerikanern Honig ums Maul zu schmieren.
Denn die Fakten sprechen eine andere Sprache. Die Waffensysteme mit welchen die Rote Arme standardmäßig ausgestattet gewesen ist, und welche die Schlachtfelder prägten waren: T-34 Panzer, IL-2 Schlachtflugzeug, Katyusha-Mehrfachraketenwerfer und PPSch-41 Maschinengewehr. Ausländische Exemplare waren eher Exotik und ein sehr seltener Anblick. Stellt man die Mengen an der von USA gelieferter Ausrüstung und Kriegsmittel mit den Mengen welche die Sowjetunion selbst herstellte, stehen die Zahlen in keinem Verhältnis.
Bei Panzern zum Beispiel. Die USA lieferten ca 7000 Stück. Noch ca 5000 Stück kamen von anderen Allierten vor Allem Großbritannien. Wobei es sich in der Regel um veraltete Modelle aus Altbeständen handelte und wovon nur ein Teil die Sowjetunion auch tatsächlich erreichte. Viele Transporte wurden auf dem Weg von Deutschen Ubooten versenkt.
Alleine im Zeitraum zwischen Juni 1941 und Mai 1945 stellte die Sowjetunion selbst mehr als 105.000 Panzer her.
Noch geringer war der Anteil bei Waffensystemen. Insgesamt über alle Waffensysteme und Kriegsmittel hinweg reden wir von einem Anteil von ca. 4%. Also nicht wirklich etwas kriegsentscheidendes. Man kann hier also schon von einem eher symbolischen Beitrag sprechen und nicht von etwas was kriegsentscheidend gewesen ist. Nicht die amerikanischen Waffen, sondern die Entschlossenheit, Mut und Können des sowjetischen Soldaten haben die Kriegswende an der Wolga und im weiteren Verlauf dem Fall von Berlin herbeigeführt.
Die Rolle der Allierten war natürlich auch enorm wichtig, und die haben auch einen wichtigen Beitrag geleistet, aber nicht mit den Waffenlieferungen. Enorm wichtig waren vor allem die Bombardierungen der Deutschen Industrieanlagen und die Bindung der Wehrmacht an diversen anderen Fronten. Außerdem sehr bedeutend war auch der Sieg der Amerikaner über Japan im Pazifik. Die Japaner wären ohne Krieg mit USA sicherlich ein sehr großes Problem für die Sowjetunion geworden.
Die Landung in der Normandie hingegen, war von viel geringerer Bedeutung.
Insgesamt beteiligten sich an Operation Overlord ca 160.000 allierten Soldaten (alle Nationen). Davon nur 70.000 Amerikaner.
Um das ins Verhältnis zu setzen, alleine an der Operation Bagration, bei der Schlacht um Minsk beteiligten sich mehr als 2 Millionen Rotarmisten. Später bei der Schlacht um Berlin ca 1,5 Millionen. Dabei überstiegen die Verluste der Roten Armee bei der Schlacht um Berlin die gesamtstärke der Allierten Kräfte in Europa um ein vielfaches. Die Landung in der Normandie erfolgte als der Krieg für Deutschland bereits ganz offensichtlich verloren war. Die Rote Armee marschierte zu dieser Zeit bereits in riesigen Schritten auf Berlin zu und nichts hätte sie mehr aufhalten können. Auch ohne eine Landung in der Normandie wäre Berlin ohne jeden Zweifel gefallen.
Aber natürlich haben die Amerikaner ihrer Ansicht nach den Krieg ganz alleine gewonnen, und die Sowjetunion spielte nur eine ganz geringe Rolle und auch nur wegen deren Waffenlieferungen. Und dieses Narrativ haben die Amerikaner als Besatzungsmacht natürlich auch in die Deutschen Geschichtsbücher der Nachkriegszeit eingebracht. Zu mindestens in Westdeutschland.
Bravo! Ein Beitrag, der sich Zahlen stützt. Und der die Darstellung wieder gerade rückt. Und es gäbe mit noch vielen Mythen, die Rolle der Sowjetunion und der Roten Armee betreffend, die in deutschen Köpfen so hausen, aufzuräumen. Und kognitive Dissonanz zu heilen.
Z.B. die Frage nach dem Gedenken an 20 – 27 Mio. tote Sowjets in Anbetracht des Gedenkens anderer Opfergruppen.
Oder die Relativierung der seit 80 Jahren allgegenwärtigen Erzählung der Vertriebenen (die zwar von den Sowjets geduldet aber von Polen und Tschechen betrieben wurde) gegenüber den Greueltaten des deutschen Militärs in der SU. Z.B. Weißrussland. 8000 niedergebrannte Dörfer, Zivilbevölkerung um 1/3 dezimiert.
Oder, oder, oder …
Zitat:
„Auch diese Aussage ist in dieser Pauschalität nur halb richtig, denn sie suggeriert, dass die Bedeutung der Westmächte eher gering war.“
Völlig klar, denn schließlich haben „die Alliierten“ (Mehrzahl) Auschwitz befreit.
So steht es allen Ernstes immer noch auf einer Webseite der EU. Ich frage mich, wer diese Alliierten denn gewesen sein sollen. Was hat uns nur unser Geschichtsleher da falsches erzählt …
@Hartmut
Mir ist nicht so recht klar, wozu Sie mir diesen Kommentar schreiben??
Sie gehen ja auch nicht recht auf meine Gedanken ein.
Ihre Kritik an der Formulierung „die Alliierten“ (im Plural) ist natürlich richtig und berechtigt. Die Westalliierten hatten damit nichts zu tun. Ja, ich habe sogar gelesen, dass sie darauf verzichtet hatten – trotz durchgesickerter Informationen über diese Mordfabrik – die nach Auschwitz führenden Eisenbahngleise zu bombardieren. Die Erdölquellen in Rumänien waren für ihre Flugzeuge aber nicht zu weit entfernt.
Zu ergänzen wäre allenfalls, dass die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und auch der anderen Lager meines Wissens eher zufällig geschah und sich nur am Rande der Kampfhandlungen ereignete.
Insofern ist das Wort „Befreiung“ etwas hoch gegriffen, weil es ein absichtsvolles Handeln suggeriert, obwohl es ein eher beiläufiges Ereignis war.
Ob es die überlebenden Insassen auch als beiläufiges Ereignis wahrgenommen haben?
Natürlich war eine solche Befreiung keine großangelegte militärische Operation, aber die Wachmannschaften verjagen bzw. unschädlich machen würde ich schon als Befreiung bezeichnen. Selbst wenn die Wachmannschaften von ganz allein das Weite gesucht haben, so haben sie es doch getan, weil sie vor der heranrückenden Front geflohen sind. Also hat das ferne Grollen der Front befreit. 🙂
@Wolfgang Wirth:
„Kurz gesagt: Die Autoren unterschlagen und unterschätzten die Bedeutung der angelsächsischen Kriegsführung und kommunizieren daher im Grunde eine Geschichtssicht der DDR und der Sowjetunion.“
Darauf eine kurze Antwort meinerseits: Hätten die Deutschen nicht 1933 einen gescheiterten Kunstmaler zum Diktator gemacht und dann 1939 frühmorgens um 5:45 gegen Polen „zurückgeschossen“, anschließend Holland, Frankreich und viele andere Staaten überfallen und besetzt, um dann 1941 auf der legendären 🛣️ „Route Barabarossa“ 🟥 Richtung Osten nach Stalingrad zu marschieren, dann wäre Deutschland nicht geteilt worden, es hätte keine DDR und auch keine „Geschichtssicht“ der DDR gegeben. Oder kommt jetzt die Story, dass die Deutschen von irgendwen zum Überfall auf die Sowjetunion gezwungen wurden?
@DIRTY OPERATING SYSTEM
Hä?
Was hat Ihr Beitrag mit meinem Satz zu tun??
Es geht hier um die Bedeutung der Westalliierten für den Kriegsverlauf und nicht darum, wieso Hitler an die Macht kam.
—
Ich habe aus Spaß mal der KI „Mistral“ folgende Frage gefragt:
„Für wie groß und bedeutend wurde in der DDR-Geschichtsschreibung bzw. im Geschichtsunterricht der DDR der Beitrag der Westalliierten für den Sieg über das Dritte Reich beurteilt?“
Antwort:
„In der DDR-Geschichtsschreibung und im Geschichtsunterricht wurde der Beitrag der Westalliierten (vor allem der USA, Großbritanniens und Frankreichs) zum Sieg über das nationalsozialistische Deutschland deutlich heruntergespielt oder relativiert. Stattdessen wurde der Sieg der Sowjetunion als entscheidend und zentral dargestellt. Diese Bewertung war stark von der marxistisch-leninistischen Ideologie und der politischen Ausrichtung der DDR geprägt.“
(…)
„Fazit:
In der DDR wurde der Beitrag der Westalliierten nicht geleugnet, aber stark relativiert. Die Sowjetunion galt als einziger wahrer Sieger über den Faschismus, während die Westalliierten oft als zögerlich oder sogar konterrevolutionär dargestellt wurden.“
Da haben Sie es!
Die Autoren – und auch Sie – zeigen eine gewisse Nähe zur überholten und wirklichkeitsfremden Geschichtssicht der DDR und der Sowjetunion.
Kurz gesagt: der Autor dieses Kommentars weiß es ganz genau. Er hat die Deutungshoheit.
In Wirklichkeit offenbart sich ein tiefsitzender Vorbehalt, die Geschichtsschreibung der DDR und der SU sei per se falsch, und nur die Geschichtsschreibung des ach so freien Westens sei die einzig wahre. Das ist Realität nach 35 Jahren deutsche Einheit.
Bedeutung der angelsächsische Kriegsführung. Die Anglo-Amerikaner haben natürlich ihre Truppen geschont. Und haben die Rote Armee die Drecksarbeit machen lassen (hier ist der Begriff angebracht). An der Ostfront wurde erbittert gekämpft; die Wehrmachtsverbände sind im Osten geschmolzen. 80% der Landstreitkräfte. Aber klar doch! Bedeutung der angelsächischen Kriegsführung. Die Wehrmacht hatte ja schon am 3. Mai, glaube ich, an der Westfront kapituliert. Es gab auch Angebote der deutschen Führung, sich mit den Westalliierten gegen die Rote Armee zu verbünden.
Aber das alles kommt in der west- und seit drei Jahrzehnten gesamtdeutschen Geschichtsschreibung nicht vor, vielleicht bei ein paar Fachleuten mit geringer Reichweite.
Sehr guter Artikel.
„Die Massen sind niemals kriegslüstern, solange sie nicht durch Propaganda vergiftet werden. „,
„Die Minderheit, die gegenwärtig herrscht, hat vor allem die Schule und die Presse, meistens auch die religiösen Organisationen in der Hand. Sie beherrscht und lenkt die Gefühle der Masse und macht sie zu ihrem willenlosen Werkzeug.“,
so Albert Einstein 1932 in seinem Briefwechsel mit dem Psychoanalytiker Sigmund Freud. Der Völkerbund (Vorläufer der UN) hatte die beiden großen Denker damals offiziell gebeten, sich über die wichtigste Frage der Zivilisation auszutauschen: „Warum Krieg?“
Fernsehen und ÖRR gab es 1932 noch nicht, sonst hätte Einstein sicherlich auch diese Instrumente der herrschenden Minderheit für Propaganda mit aufgezählt.
Wenn der heutige ÖRR als staatliche Desinformations- und Propagandaschleuder zweifelsfrei identifiziert ist, darf dieser auch nicht länger von der Deutschen Bevölkerung finanziert werden, denn Heute mag sie nur ihren monatlichen Beitrag zahlen, doch Morgen bereits mit ihrem Leben. Das mache sich bitte ein jeder klar!
Der Blog https://rundfunkalarm.de verspricht eine juristisch überprüfte Rundfunkbeschwerde beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk mittels weniger Klicks. Es ist also gar nicht mal so schwer, bezugnehmend auf den Medienstaatsvertrag §26 Auftrag Abs. 2 Kritik zu üben, denn Propaganda gehört NICHT zum Auftrag des ÖRR und ist daher auch nicht gebührenpflichtig:
„(2) Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind bei der Erfüllung ihres Auftrags der verfassungsmäßigen Ordnung und in besonderem Maße der Einhaltung journalistischer Standards, insbesondere zur Gewährleistung einer unabhängigen, sachlichen, wahrheitsgemäßen und umfassenden Information und Berichterstattung wie auch zur Achtung von Persönlichkeitsrechten verpflichtet.“
Worauf also noch warten?
s.a. https://www.berliner-zeitung.de/article/schoen-waers-wie-schwierig-es-fuer-den-beitragszahler-ist-effektiv-kritik-am-oerr-zu-ueben-10248725
Zitat:
„Es ist also gar nicht mal so schwer, bezugnehmend auf den Medienstaatsvertrag §26 Auftrag Abs. 2 Kritik zu üben, denn Propaganda gehört NICHT zum Auftrag des ÖRR“
Darauf wird der ÖRR achselzuckend erwidern: Wir betreiben doch gar keine Propaganda – und damit ist die Beschwerde abgeschmettert.
Der Pistorius erinnert mich immer an den Röhrich (Werner Beinhart).
Kleine Anmerkung zu den Minsker-Abkommen: Sie wurden hauptsächlich unterzeichnet um eingekesselte Ultranationalisten freizuboxen (Illovaisk -> Minsk 1, Debalzewo -> Minsk 2). Darum wurde dann auch rein gar nichts davon umgesetzt sobald der Saalschutz der Amis aus dem Kessel raus war.
Minsk 2 wurde dann zusätzlich missbraucht um Russland hinzuhalten und die Ultranationalisten aufzurüsten. DE und FR haben dabei als Garantiemächte jegliche Glaubwürdigkeit gegenüber Russland verloren. Das ging iirc soweit dass Russland öffentlich ansagte, dass sie nur noch mit dem Herrchen USA oder direkt mit der Ukraine verhandeln werden. Was sie bis heute auch so durchgezogen haben. Merkel/Hollande haben dann später bekanntlich damit geprahlt, dass sie ja Russland so überlistet hätten. Dass sie dabei ihre Länder diplomatisch ruiniert haben liessen sie natürlich aussen vor.
Merkel sagte im Zeit Interview vom 7. Dez. 22 bzgl. MinskII:
„Das Minsker Abkommen 2014 war der Versuch, der Ukraine Zeit zu geben. Sie hat diese Zeit auch genutzt, um stärker zu werden, wie man heute sieht.“
Auch wenn diese Worte an sich durchaus von Diplomatische Brisanz sind und Russland sich bewusst getäuscht sieht, so wird diese Interpretation in westlichen Medien gerne in Frage gestellt. ABER,
die russischen Telefonstreich-Spezialisten Vovan und Lexus haben bei Merkel angerufen und sich als ehemaliger UA Präsident Poroschenko ausgegeben. In dem sich entwickelten Gespräch soll dann bestätigt worden sein, dass Merkel Putin wirklich bewusst reingelegt hat.
Vermutlich mit einer der Gründe, warum Putin aktuell keinen neuen Waffenstillstand unterzeichnen will, der der Ukraine nur erneut Zeit für die Aufrüstung geben, doch den Krieg letztlich nur unnötig verlängern würde.
s. https://www.berliner-zeitung.de/article/vovan-lexus-merkel-prank-minsker-abkommen-aussagen-poroschenko-10259024
Schon lustig. Man zeigt deutlich mehrfach dem Kreml, was ein Waffenstillstand wert ist, und beschwert sich dann in den Qualitätsmedien, daß der Russe ja nicht verhandelt. Wozu auch? Die EU ist nicht mehr vertrauenswürdig, und der allergrößte weiße Häuptling in Washington hält sich auch an nichts, wie er mit dem Iran vorführt derzeit. Also was lässt man da noch für Handlungsmöglichkeiten offen? Außer einem langen Niederkämpfen der Ukraine u d ihrer Unterstützer bleibt nichts mehr.
Man darf aber davon ausgehen, dass Russland hier weit weniger naiv war, als es nach Außen dargestellt wird /sich darstellt.
Die Russen haben wohl die Zeit nach Minsk 1 und Minsk 2 ebenfalls genützt, um sich auf den vorhersehbaren Krieg vorzubereiten.
Der Steimle, uns Uwe hat bei mir (immerhin Wessi) spätestens damit bei mir offene Türen eingerannt als er glaubte monieren zu müssen „Früher wurde man wenigstens noch gefragt, ob man den ‚totalen Krieg‘ überhaupt wolle!
Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?
Ich nicht, denn uns einfachen Leuten hat er nichts getan.
Warum sollte ich jetzt Angst vor den Russen haben?
.Auch die haben mir nichts getan!
Die Hater und Kriegstreiber sollten sich aber fürchten und das tun sie auch.
SAGT NEIN zu Aufrüstung und Kriegstreiberei, die Jugend braucht eine friedliche Zukunft
Die Autoren setzen die moderne Russische Föderation bewusst mit der Sowjetunion – dem „Befreier“ – gleich. Die Autoren verwechseln in dieser Aussage Ursache und Wirkung: „Verstörende Folgen des russlandfeindlichen Kurses: 88 Prozent der Westdeutschen und 77 Prozent der Ostdeutschen sehen mittlerweile in Russland eine Bedrohung für die Sicherheit in der Welt.“
Merz hat den Zeitpunkt längst verpasst, zu dem er mit Putin noch hätte Gespräche führen können. Putin hat längst klar gemacht, dass er mit dem Chefkoch spricht, aber nicht mit irgendeinem Tellerwäscher.
@Christel Mett
Ich sage: Es ist nie zu spät für Verhandlungen mit dem Ziel, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Das Problem dabei ist, dass die wertewestliche deutsche Führung und die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten ganz offenkundig den Krieg nicht beenden wollen, indem sie und die willfärigen Mainstream-Propaganda-Medien ständig behaupten, Putin wäre zu keinen Gesprächen bereit. Die Frage ist, ob die wertewestlichen europäischen Staaten, allen voran die deutsche Führung, das seit Kriegsbeginn jemals wollten.
Schließlich erklärte die grüne Außenministerin Baerbock bereits am 24. Januar 2023 bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarats: „We are fighting a war against Russia and not against each other.“ Deutsch: „Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander.“
Wer ist „wir“? Tatsache ist: Die 2022 wurde die Ukraine von der russische Armee angegriffen. Ist die Ukraine Teil der EU? Nein. Ist die Ukraine Teil der Nato? Nein.
Nehmen wir an, die israelische Armee hätte 2022 den Gaza überfallen. Würden Politiker wie Annalena Baerbock 🟩, Lars Klingbeil 🟥, Friedrich Merz ⬛, Marie-Agnes Strack-Zimmermann 🟨, Norbert Röttgen ⬛, Anton Hofreiter 🟩, Boris Pistorius 🟥 und andere dann auch fordern, die Palästinser im Gaza mit Milliarden 💰💰💰 zu unterstützen und ihnen Waffen ⚔️ 🔫 💣 🚁 🚀 🚀 🛸 zu liefern?
Dass die Moralin-Sauce, die man hierzulande großflächig über den Ukrainekrieg auskübelt, einen äußerst strengen Geruch hat, ist schon klar. Deshalb sollte man erst gar nicht versuchen, sich mit diesen Attitüden ernsthaft auseinanderzusetzen.
Der Plan dahinter war immer, die russische Föderation zu zerschlagen oder zumindest Putin durch einen Willfährigen zu ersetzen. Hat nicht geklappt, hat uns „unsere“ Industrie gekostet. Selbst wenn unsere Kommandoebene nicht so schwachsinnig wäre, wir kommen das alleine nicht raus. Deutschland hat einfach Nix zu melden.
@Christel Mett
Zitat: Hat nicht geklappt, hat uns „unsere“ Industrie gekostet. – Ich bin mir sicher, dass das aber noch nicht alle Bürger hierzulande geschnallt haben💡.
Die Preise für Verbrauchsgüter steigen zwar, aber sie steigen langsam. Von explodierenden Mieten ist man nur betroffen, wenn man eine neue Wohnung sucht und weniger als 5.000 Euro netto im Monat verdient. (Alle Minister und alle Bundes-/Landtagsabgeordneten sind dann schon mal nicht davon betroffen.)
Reallohnverlust ist auch ein schleichender Prozess, das merken viele auch nicht sofort. Und wen interessiert schon, wie vielen Menschen in diesem „christlichen“ und „sozialen“ Deutschland der Strom abgestellt worden ist, weil die Leute kein Geld für die Stromrechnung haben?
In den Mainstream-TV-Medien werden die Bürger jeden Tag mit Ballspielen, Quatsch mit Soße und Werbung für das „richtige“ Deo-Spray beschäftigt und abgelenkt. Jeden Tag wird irgendwo in Deutschland eine verdächtige Drohne entdeckt und als Eilmeldung durch die Medien gejagt: War es „der Russe“? (Nur so am Rande: Wenn die Dinger so kostengünstig sind, warum kommt dann immer nur eine Drohne?)
Zitat: Selbst wenn unsere Kommandoebene nicht so schwachsinnig wäre, wir kommen das alleine nicht raus. Deutschland hat einfach Nix zu melden. –
Wahrscheinlich sind auch ein paar „schwachsinnige“ dabei, aber ich bin mir sicher, dass nicht alle Mitglieder der Kommandoebene in diesem Sinne „schwachsinnig“ sind. Die meisten wissen schon, was sie da tun. Das größte Problem dabei ist, dass sie nicht selbst davon betroffen sind und falls doch, dann nur indirekt oder sie profitieren sogar davon, weil sie Anteile an deutschen und amerikanischen Rüstungsfirmen haben. Warum tut die deutsche Kommandoebene alles dafür, um einen Krieg mit Russland vom Zaun zu brechen? Warum tut diese Kommandoebene nicht alles dafür, mit diplomatischen Mitteln den Krieg in der Ukraine zu beenden? Antwort: Weil sie es nicht wollen.
Morgen kommt nicht der Russe, wir müssen alle sterben weil wir wieder gen Ostland reiten wollen. So müsste eigentlich die Überschrift lauten!
Und was macht Putin dagegen? Nichts, er sitzt im Kreml und schaut zu wie der Krieg immer weiter nach Russland getragen wird.
Putin sieht nicht die Soldaten, die in den Schützengräben verbluten und hört auch nicht die Schreie der Verwundeten und Sterbenden.
Putin ist eine Schande für Russland, schreibt der US-amerikanische Publizist Paul Craig Roberts in einem lesenswerten Beitrag.
Diese Schande beginnt nicht erst mit Putin, sondern schon mit den geldgierigen Ganoven Gorbatschow und setzte sich weiter fort mit dem Quartalssäufer Jelzin.
Gorbatschow liebte das harte Geld und ermöglichte so die NATO-Osterweiterung,
und den Verrat von Freunden und Verbündeten, indem er das tat was die Amerikaner Ihm vorher sagten. Jelzin erlaubte für eine Flasche Wodka die Ausplünderung des Landes durch westliche Konzerne und Putin verkaufte für den Profit aus Nordstream 1 und 2 die Sicherheitsinteressen Russlands.
Heute geht es im Krieg nicht mehr um Sieg oder Niederlage, sondern nur noch um Profit. Jeder Tag bringt Profit. Jeder weitere Tag
bringt noch mehr Profit und mehr Blut bringt noch viel mehr Profit!
Die propagandistische Linie, die die Sowjetunion als existenzielle Bedrohung und NS-Deutschland als deren vermeintlichen Retter zeichnete, wurde bereits Jahre vor dem militärischen Schlag systematisch aufgebaut und chronologisch zugespitzt. Bereits auf dem Reichsparteitag 1936 brandmarkte die NS-Führung die Sowjetunion erstmals offiziell als „Weltfeind Nr. 1“, während Joseph Goebbels in seiner dort gehaltenen Rede „Bolschewismus in Theorie und Praxis“ behauptete, der „jüdische Bolschewismus“ strebe nach der „Vernichtung Deutschlands bzw. Europas und letztlich der Weltherrschaft“. Im selben Jahr untermauerte die Propagandabroschüre „Europa brennt: Moskau am Werk“ diese Bedrohungsbehauptung publikumswirksam. Am 6. Oktober 1939, nach dem Überfall auf Polen, führte Adolf Hitler vor dem Reichstag die unüberbrückbare Gegensätzlichkeit ins Feld, indem er ausführte, „daß Rußland nach Prinzipien organisiert ist, die verschieden sind von unseren deutschen“. Im Vorfeld des Überfalls auf die Sowjetunion im Juni 1941 steigerte Goebbels in einer Rundfunkansprache die angebliche Gefahr weiter, indem er behauptete, es stünden „160 Divisionen sowjetischer Truppen“ bereit, um Europa zu überrollen. Eine Behauptung, die den bevorstehenden Angriff als vermeintlichen Präventivschlag erscheinen lassen sollte. Unmittelbar nach Beginn des Ostfeldzugs griff die Reichspropagandaleitung im Juli 1941 in einer Wandzeitung Hitlers zentrale Ideologie auf und gab das Zitat aus: „Im Bolschewismus haben wir den im 20. Jahrhundert unternommenen Versuch des Judentums zu erblicken…“, wodurch der Vernichtungskrieg rassistisch überhöht wurde. Zeitgleich wurden die inszenierten Ausstellungen „Große antibolschewistische Schau“ und „Weltfeind Nr. 1“ eröffnet; das Begleitheft „So ist das Sowjetparadies“ diente als Eintrittskarte und sollte die Bevölkerung mit angeblichen Beweisen für die „Unmenschlichkeit“ des Gegners versorgen. Selbst als die militärische Lage sich längst gewendet hatte, hielt die Propaganda unverdrossen an diesem Narrativ fest: In seiner berüchtigten Sportpalastrede vom 18. Februar 1943 deklarierte Goebbels, dass die deutsche Wehrmacht und das deutsche Volk „allein besitzen mit ihren Verbündeten die Kraft, eine grundlegende Rettung Europas aus dieser Bedrohung durchzuführen“, und warnte, dass andernfalls „das Reich und in kurzer Folge ganz Europa dem Bolschewismus verfallen“ wären. Noch im Jahr 1944, als die Rote Armee längst auf dem Vormarsch war, beschwor der „Erzgebirgische Volksfreund“ die Bollwerk-Metapher mit den Worten: „Rings um Europa marschiert die rote Anarchie auf. Daß das Reich heute das einzige Bollwerk gegen den Bolschewismus bildet, lehrt ein flüchtiger Blick auf die Landkarte.“
Diese chronologische Abfolge von Schlagzeilen, Reden und Inszenierungen war kein spontanes Reagieren auf äußere Ereignisse, sondern folgte einem strategisch angelegten Muster der psychologischen Kriegsvorbereitung. Die Konstruktion eines omnipräsenten und teuflischen Feindbildes des „jüdischen Bolschewismus“ diente dazu, im deutschen Volk eine existenzielle Angst vor Vernichtung und Anarchie zu erzeugen. Parallel dazu wurde die Selbstdarstellung NS-Deutschlands als „letztes Bollwerk“ und „Retter Europas“ instrumental eingesetzt, um dieser Angst eine scheinbare Lösung entgegenzusetzen. Diese binäre Codierung von Weltuntergang hier und Erlösung dort sollte die Bevölkerung ideologisch konditionieren und von der Notwendigkeit eines rücksichtslosen Angriffskrieges überzeugen. Indem man den Krieg gegen die Sowjetunion nicht als Eroberungs- und Vernichtungsfeldzug, sondern als alternativlosen „Abwehrkampf“ und „Präventivschlag“ framte, wurde der militärische Aufmarsch gegenüber der eigenen Bevölkerung sowie gegenüber potenziellen Verbündeten und neutralen Staaten moralisch umgeladen. Das eigentliche Ziel dieser Propaganda war es, die Zustimmung der Bevölkerung für die immensen Opfer des Ostkrieges zu sichern, jegliche Friedenssehnsucht als naive Gefahr für Europa zu diskreditieren und die Bereitschaft zu restloser Kriegshingabe zu erzwingen, lange bevor der erste Schuss fiel, und erst recht, als die Niederlage bereits absehbar war.
Und nun versetzen Sie sich mal in den Kopf eines gewöhnlichen Russen, welcher die Anwendung der gleichen Methoden gegenüber der europäischen Bevölkerung in der heutigen Zeit erkennt. Was denken Sie was ihm dabei durch den Kopf geht wozu das gemacht wird?
@Russischer Hacker
Selbstverständlich gibt es auch in Russland Propaganda. Das würde ich nicht bestreiten wollen. Das Problem ist, nicht auf die Propaganda im eigenen Land hereinzufallen. Wenn jemand in Deutschland behaupten würde, Propaganda würde es nur in China und Russland geben, dann macht er bereits Propaganda. Das gilt auch für die USA usw. oder warum wählen die Bürger in den USA einen Präsidenten, von dessen Politik vor allem die oberen Zehntausend profitieren, aber sicherlich nicht die Mehrheit der Bevölkerung und die breite Masse der Gesellschaft?
Danke für den Text, Russischer Hacker. Gut zusammengefasst.
@Dirty
Natürlich, Propaganda gibt es überall. Propaganda ist ja auch eigentlich „nur“ Meinungsbildung. Diese kann eine Gute oder eine Schlechte sein. Leider sind manche Menschen leicht zu benutzen bzw. instrumentalisieren.
Grüße